Malaysia 1 & Indonesia 4: Borneo & Jakarta

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09.07.2019 – 17.07.2019

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Fahrt Pontianak – Kuching 09.07.2019

An der Grenze läuft alles reibungslos. An der indonesischen Grenzkontrolle müssen wir lediglich sagen, wohin wir wollen und an der malaysischen können sie wohl gar kein Englisch. Wortlos erhalten wir unsere Einreisestempel und sind erleichtert. Auch unser Bus kommt reibungslos durch die Grenzkontrolle und nicht einmal eine Stunde später sind wir wieder unterwegs. Die Strassen in Malaysia scheinen viel besser zu sein als jene in Indonesien, denn wir kommen viel schneller vorwärts. Bereits um 3 Uhr treffen wir in Kuching ein. Da auch dieses Terminal einige Kilometer ausserhalb der Stadt liegt, wollen wir unser Retourticket bereits buchen. Wir haben schliesslich am 14.7 von Pontianak nach Jakarta einen Flug gebucht, damit wir etwas mehr Zeit haben und nicht knappe zwei Tage mit der Fähre zurückfahren müssen. Denn am 16.7 ist unser Flug von Jakarta zurück in die Schweiz, wo wir einen dreieinhalb wöchigen Zwischenstopp machen werden. Also wissen wir, wann wir wieder zurück sein müssen. Wir wollen einen Nachtbus buchen, damit wir eine Übernachtung sparen können, eventuell tagsüber noch etwas von Pontianak anzuschauen, möglichst lange in Kuching bleiben können und genügend Zeit haben, falls der Bus wieder verspätet wäre. Die Ticketverkäuferinnen sprechen leider kein Englisch, aber glücklicherweise spricht der Kunde hinter uns Englisch und Indonesisch oder Malaysisch. Er erklärt uns, dass es momentan keine Nachtbusse gibt, da die Grenze über Nacht neuerdings geschlossen haben. Mist, damit haben wir nicht gerechnet, wir müssen nun spontan entscheiden. Der erste Bus fährt um 8 Uhr morgens, unser Flug ist um 8 Uhr abends. Es heisst, dass der Bus etwa 10 Stunden benötigt, wir aber mit dem heute nur 7 Stunden gebraucht haben. Also sollten wir eigentlich mehr als genügend Zeit haben. Der Übersetzer meint, dass wir doch besser am Vortag fahren sollen, aber da der letzte Bus bereits um 1 Uhr nachmittags fährt, ist das doch sehr früh. Wir entscheiden uns schlussendlich doch den Bus am selben Tag wie den Flug zu nehmen und hoffen einfach, dass er nicht mehr als 5 Stunden Verspätung hat. Nun müssen wir irgendwie in die Stadt gelangen. Wir fragen, ob jemand weiss, wo die Bushaltestelle ist und es wird uns gezeigt, dass wir auf die andere Strassenseite gehen müssen. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn um auf die andere Seite zu kommen, müssen wir in einer Kreuzung mit Ampeln eine Baustelle überqueren. Aber mit etwas Timing schaffen wir das auch. Wir sehen nirgends ein Schild für eine Bushaltestelle und warten einfach mal am Strassenrand. Wie haben Glück, keine zwei Minuten später kommt bereits ein Minivan angedüst und bringt uns für ein paar Rappen in die Stadt. Wunderbar. Wir haben Mitten in der Innenstadt eine günstige Unterkunft gebucht und gehen dorthin. Nicht aber ohne zuerst die Katzenstatue von Kuching, was ja übersetzt Katze heisst, zu bewundern. Wir schlendern durch die Strassen mit vielen schönen Souvenirläden. Es fällt uns jetzt schon auf, dass diese Stadt viel geordneter zu sein scheint, als die indonesischen Städte, die wir bisher kennen gelernt haben. Wir werden nicht in jeden Laden um etwas zu kaufen hinein gezerrt, können ohne Aufmerksamkeit zu erregen durch die Strassen gehen und es hat scheinbar viel weniger Verkehr. Einfach heiss ist es, sehr heiss. Das sogar noch um 4 Uhr Nachmittags. Wir finden unsere Unterkunft zuerst gar nicht, da es lediglich eine kleine unscheinbare Türe neben dem Supermarkt zur Unterkunft gibt. Als wir die Beschreibung nochmals genauer lesen, finden wir sie schlussendlich. Als wir ankommen ist niemand da, aber das Wifi-Passwort und die Kontaktdaten, damit wir die Betreiberin kontaktieren können. Diese kommt umgehend, obwohl wir im klimatisierten Raum kein Stress haben. Wir sind lediglich froh nach diesen langen Busfahrten endlich angekommen zu sein. Die Zimmer hier sind wieder etwas klein, kommen aber doch nicht an unsere Erfahrungen von Japan oder Taiwan an. Wir haben eine gute Dusche und ein bequemes Bett, was im Moment das Wichtigste ist. Gegen Abend gehen wir hinaus und suchen eine Wäscherei, um unsere Kleider zu waschen. Während die Wäsche wäscht, wollen wir zu Abendessen gehen. Leider ist das Restaurant direkt neben der Wäscherei komplett ausgebucht, weshalb wir das Nächste hier in der Umgebung aufsuchen. Dieses wirbt mit westlichem Essen und sieht nicht allzu günstig aus. Aber nach dieser langen Fahrt ist uns das egal. Manuela bestellt eine Pizza und Hanspeter ein grosses Stück Fleisch, das ganze noch mit einem Apfelwein abgerundet. Das Essen war sehr lecker und wir finden, dass es sich sehr gelohnt hat. Nachdem wir bezahlt und wieder bei der Wäscherei sind, ist die Wäsche auch fertig. Jetzt müssen wir nur noch warten, bis sie trocken ist. Anschliessend gehen wir zurück in unsere Unterkunft und freuen uns auf unser bequemes Bett und eine anständige Portion Schlaf.

Kuching 10.07.2019

Nachdem wir ordentlich ausgeschlafen haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Frühstück. Wir finden ein gemütliches, wenn auch nicht gerade sehr günstiges Lokal. Wir bestellen ein Müsli mit Früchten und Honig, welches äusserst lecker ist. Wir wollen uns aber die letzten Tage bevor es nach Hause geht, auch noch etwas gönnen. Kaffee wird jedoch für umgerechnet 3 Franken angeboten, weshalb wir darauf verzichten. Anschliessend schlendern wir ein wenig durch die Strassen des eindrücklichen Chinaviertels. Kuching ist eine internationale Stadt und geprägt von verschiedenen Kulturen. Nebst Malaysier und Indonesier gibt es viele Chinesen und auch Inder, die ihr eigenes Viertel haben. Zudem ist viel auch auf Chinesisch angeschrieben. Es hat ein paar Moscheen, aber man findet auch buddhistische wie taoistische Tempel, sowie christliche Kirchen. Wir besichtigen eine Weile einige der Souvenirläden, wobei wir einiges kaufen. Wie schön ist es, einfach einkaufen zu gehen, ohne dass einem alles mögliche angedreht wird. Anschliessend gehen wir zum Flussufer, welchem wir ein wenig entlang laufen. Das Flussufer ist sehr schön und elegant gemacht. Es ist noch nicht einmal Mittag aber enorm heiss. Ein taiwanesischer Strassenstand weckt unser Interesse und tatsächlich, es gibt unseren geliebten Bubble Tee zu kaufen und das sogar noch zu einem günstigen Preis, so dass wir uns je einen gönnen. In der Stadt gibt es alle möglichen schöne Kunstwerke zu bestaunen. Die Stadt ist wohl erst kürzlich über eine imposante Brücke verbunden, denn auf unseren Karten ist diese noch nicht eingezeichnet. Wir suchen eigentlich schon länger eine Touristeninformation um Informationen über den Bako Nationalpark zu erhalten, aber die Erste befindet sich leider im Umbau. In einem sehr noblen Gebäude, wo wir jetzt ankommen, sollte sich eine Weitere befinden. Wir sind uns nicht sicher, ob wir hier richtig sind, denn das Erste was wir angeschrieben sehen, ist die Botschaft. Wir fragen ein paar Sicherheitsbeamte, die uns nach oben verweisen. Tatsächlich ist da ein kleines Touristenbüro. Wir erhalten eine Broschüre, wo alle Attraktionen in der Region aufgelistet sind, wie man dorthin kommt und was es kostet. Sehr praktisch. Als wir bezüglich campen im Nationalpark fragen, meint er, dass es möglich sei, aber es eventuell ausgebucht ist. Im Moment findet hier in der Region ein internationales Festival statt, was die Unterkünfte rar macht. Er versucht dort anzurufen, erreicht aber niemand, da gerade Mittagszeit ist. Er gibt uns aber die Nummer mit. Wir spielen kurz mit dem Gedanken, dieses Festival zu besuchen, aber als wir den Eintrittspreis sehen, lassen wir diesen Gedanken umgehend wieder fallen. Zurück in der Unterkunft dürfen wir dort netterweise das Telefon benutzen und Hanspeter ruft im Nationalpark an. Hier wird ihm zuerst mitgeteilt, dass alle Unterkünfte bis im September ausgebucht seien. Als er aber spezifisch nach Camping fragt, heisst es, dass es immer Platz hat und man sich lediglich bei der Ankunft registrieren muss. Perfekt, das heisst, dass wir morgen für eine Nacht in den Bako Nationalpark gehen. Wir kühlen uns anschliessend ein wenig im klimatisierten Raum ab, bevor wir uns nochmals an die brütende Sonne wagen. Wir wollen für die nächsten zwei Tage noch ein wenig Proviant einkaufen, aber grössere Supermärkte scheinen im Stadtzentrum etwas rar zu sein. Etwa zwei Kilometer von hier entfernt sollte sich gemäss unseren Karten Einer befinden und wir machen uns auf den Weg. Dummerweise gibt es diesen Laden aber dort nicht mehr, weshalb wir den nächsten Laden in weiteren zwei Kilometern ausfindig machen müssen. Wir haben gerade das Gefühl durch die halbe Stadt gegangen zu sein, aber es hat sich gelohnt, dieser existiert noch und hat geöffnet. Wir kaufen Essensvorrat für die nächsten zwei Tage im Nationalpark ein. Nun geht es langsam gegen Abend zu und wir schauen uns um, wo wir etwas zu Essen kriegen. Hier in der Region finden wir gerade nichts, was uns besonders zusagt, weshalb wir wieder entlang des Flussufers in Richtung Innenstadt spazieren. Wir finden einen gemütlichen Strassenstand am Fluss mit ein paar Tischen, wo wir uns niederlassen. Hier können wir wieder zu sehr günstigen Preisen essen. Hanspeter will einen grossen Burger bestellen. Ihm wird aber gesagt, dass der grosse Burger eine Mahlzeit für bis zu vier Personen gedacht ist. Daraufhin lässt er es bleiben und bestellt einen Normalen. Für Manuela gibt es mal wieder gebratene Nudeln, Mii Goreng. Während unser Essen zubereitet wird, können wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern. Das Essen ist sehr lecker und das Ambiente ist wunderbar. Nach dem Essen streckt sich Hanspeter und schwupp, fällt seine Sonnenbrille vom Kopf und direkt in den Fluss. Das ist gerade etwas ärgerlich, da er auf eine Sonnenbrille angewiesen ist. Nachdem wir unser Essen bezahlt haben, schauen wir in den zahlreichen Souvenirläden vorbei, aber keine verkaufen Brillen. Spät ist es auch schon, weshalb wir anschliessend zurück zu unserer Unterkunft gehen und uns einen gemütlichen Abend machen. 

Bako Nationalpark 11.07.2019 – 12.07.2019

Heute stehen wir früh auf, denn wir wollen zum Bako Nationalpark und den Bus um 8 Uhr erwischen. Das schaffen wir problemlos, wir sind sogar so früh dran, so das sich Hanspeter eine neue Sonnenbrille für unter einem Franken kaufen kann. Die grossen Rucksäcke konnten wir in der Unterkunft aufbewahren lassen, daher sind wir nur mit den beiden Kleinen und dem Zelt unterwegs. Nachdem wir an der Bushaltestelle angekommen sind, müssen wir uns registrieren und ein Bootsticket kaufen. Danach geht die Bootsfahrt etwa 20 Minuten in die Tiefen des Bako Nationalparks. Beim Eingang müssen wir uns nochmals anmelden und wir bekommen alle notwendigen Informationen vom Ranger. Wir dürfen unser Zelt erst ab 18.30 aufstellen und müssen es am Morgen wieder abbauen, wegen den Affen. Wir können unser Gepäck bei der Rangerstation deponieren und gehen nur mit dem Nötigsten los. Wir staunen nicht schlecht, als wir bereits hier ganz nahe beim Visitor Center die Proboscis Monkeys und Longtail Makaken sehen. Zudem sind auch ein paar bärtige Schweine (bearded Pigs) unterwegs. Wir machen uns auf den Weg, welcher uns zuerst über eine Holzplattform durch ein Sumpfgebiet führt. Obwohl wir von der Plattform ausschau nach Krokodilen halten, sehen wir keine solche, dafür aber eine grosse Echse, was ebenfalls sehr eindrücklich ist. Danach führt uns der Weg durch den Wald an den ersten Strand, welcher sehr hübsch ist. Wir machen eine kurze Pause da und geniessen die Umgebung, da es aber sehr heiss ist und schwimmen wegen Krokodilen hier nicht empfohlen wird, gehen wir bald einmal wieder weiter. Wieder zurück durch den Wald folgen wir dem nächsten Pfad an einen Strand. Unterwegs treffen wir noch auf einige Makaken. Dieser Weg führt uns sehr steil zu einem Strand hinunter und wir fürchten uns schon ein wenig vor dem Aufstieg aufgrund der Hitze. Wir finden zumindest ein Schattenplätzchen und ruhen uns ein wenig aus. Danach spazieren wir zu einem weiteren Aussichtspunkt, wo es überraschenderweise keine Leute mehr hat und wir einen tollen Überblick auf die Region erhalten. Der Tag ist nun bereits fortgeschritten, aber wir haben uns als Ziel gesetzt einen Fluss zu erreichen, wo wir uns ohne Krokodile schön abkühlen können. Viele Leute kommen uns unterwegs entgegen, als wir aber etwa anderthalb Stunden später endlich am besagten Ort ankommen, sind wir überrascht niemand mehr zu sehen. Wir vermuten, dass es daran liegt, weil es schon bald dunkel wird und viele Leute wieder zurück auf die Boote müssen. Wir geniessen unsere Abkühlung jedenfalls sehr und können anschliessend ohne allzu grosse Anstrengung wieder zurück spazieren. Es ist kurz vor 6 als wir wieder zurückkommen und es langsam am Eindunkeln ist. Wir lesen nun gerade ein Schild, dass man spätestens um 5 Uhr zurück sein soll, was uns dann auch erklärt, weshalb wir heute keine Leute bei der Schwimmstelle mehr angetroffen haben. Es war ein langer Tag und wir freuen uns schon auf das Abendessen. Leider gibt es dieses erst in einer halben Stunde, zur selben Zeit wie wir das Zelt aufstellen dürfen. Wir entscheiden uns zuerst auf das Essen zu warten und geniessen einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand. Anschliessend bedienen wir uns am leckeren Buffet und stellen unser Zelt auf. Um 20.00 Uhr sind wir wieder zurück beim Ranger Büro, denn es ist ein Nachtspaziergang angekündigt. Wir werden zuerst informiert, welche Tiere wir unterwegs sehen könnten. Danach geht es ab in den Wald. Unsere Guides finden eine grüne Boa in einem Baum. Mit der Taschenlampe können wir sie gut erkennen, aber für ein Foto ist die Distanz zu weit. Wir sehen viele kleine, nachtaktive Tiere. Sogar eine Tarantel und ein Skorpion sehen wir unterwegs. Auf dem Rückweg nahe beim Campingplatz sehen wir sogar einen fliegenden Lemur mit seinem Kleinen im Baum. Das war ein sehr schöner Abendspaziergang und wir konnten es sehr geniessen. Auch wenn es ziemlich viele Leute dabei gehabt hat, konnten wir doch einige Tiere sehen und das ganze für umgerechnet 2 Franken. Da es sehr warm ist, haben wir nur das Innenzelt aufgestellt. Es gibt noch drei weitere Zelte auf dem Platz und wir sind verwundert, dass es nicht mehr gibt, da die Unterkünfte so lange im Voraus ausgebucht sind. Wir schlafen gemütlich unter wunderschönem Sternenhimmel ein. Irgendwann aber mitten in der Nacht wachen wir auf, da der Himmel eine eindrückliche Lichtshow bietet. Wir murmeln etwas, ob wir vielleicht doch das Aussenzelt drüber werfen sollen, lassen es aber bleiben. Ein paar Minuten später spüren wir die ersten Tropfen und müssen uns nun doch noch aufraffen, um das Aussenzelt aufzustellen, damit wir bis am Morgen im Trockenen bleiben. 

Die Wärme im Zelt lässt uns schon früh erwachen. Wir bauen unser Zelt ab und gehen frühstücken. Die Affen sind heute besonders aktiv, weshalb wir nicht draussen frühstücken dürfen. Einige Affen versuchen durch die Türen sogar hinein zu kommen und turnen auf den Tischen herum. Etwas später können wir sogar beobachten, wie einer der Affen ein Lunchpaket aus einem offenen Rucksack klaut, den jemand sogar noch in den Händen hat. Unglaublich, aber amüsant zu sehen, wie sich die Affen nun um das Lunchpaket untereinander streiten. Man muss gar nicht mehr auf die Idee kommen, dieses den Affen noch weg zu nehmen, dass ist jetzt ihres. Danach suchen wir uns einen Wanderweg für den heutigen Tag aus, der etwas kürzer als der Gestrige ist. Wir nehmen einen Rundweg in Angriff und können bereits ziemlich früh einige Proboscis Monkeys in den Bäumen beobachten. Die Wanderung ist wunderschön durch den Wald, aber schlussendlich doch weiter als wir erwartet haben. Wir treffen lediglich eine einzige weitere Person, ansonsten sind wir schön für uns. Wir befürchten plötzlich, dass es mit der Rückfahrtzeit unseres Bootes knapp werden könnte. Wir lassen uns davon aber nicht stressen und treffen gegen Ende des Rundweges sogar noch auf ein paar Äffchen. Wir kommen etwa eine Stunde, bevor unser Boot zurück fährt, an. Wir gönnen uns auf die Hitze noch ein kühles Getränk. Danach packen wir unsere Sachen und fahren mit dem Bötchen wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Wir warten auf den nächsten Bus, wobei uns diverse Minivan Fahrer natürlich zu einem etwas höheren Preis ebenfalls mitnehmen wollen. Einer davon meint sogar, dass bis um 17.00 keiner fährt, jetzt ist 14.30. Wir hoffen ja schon, dass er nicht Recht hat, aber wir haben gehört, dass er stündlich fahren sollte. Also vertrauen wir darauf. Ein Malaysier, ebenfalls Tourist im Bako Nationalpark, spricht uns an und er meint, dass die Einheimischen ihm gesagt haben, dass er bei der Abzweigung warten soll, da der Bus manchmal nicht bis hinten fährt. Wir gehen also zusammen dorthin und während wir so gemütlich plaudern, kommt der Bus auch schon. Zuerst scheint es tatsächlich, als wolle er sich wieder auf den Weg in die Stadt machen, dann aber legt er trotzdem den Rückwärtsgang ein und versucht in die Nähe der eigentlichen Haltestelle zu fahren. Hier steigen ein paar Leute aus und ein paar steigen wieder zu. Danach sind wir endlich Abfahrtsbereit für in die Stadt. Als wir dort ankommen, checken wir wieder in derselben Unterkunft wie das letzte Mal ein und schlendern ein wenig durch die Gassen. Es ist heute wirklich drückend heiss und wir gehen bald wieder zurück in die Unterkunft. Gerade rechtzeitig, denn ein paar Minuten später setzt ein ziemlich heftiges Gewitter ein. Nun regnet es wie aus Kübeln und wir geniessen den Abend mehrheitlich in unserer Unterkunft. Nur für das Abendessen gehen wir noch einmal zurück auf die Strasse und gehen diesmal in das Restaurant, wo wir eigentlich schon am ersten Abend hin wollten. Dieses ist sehr günstig und hat enorm leckeres Essen. Sozusagen jedes Gericht gibt es auch in vegetarischer Zubereitung, was natürlich für Manuela besonders toll ist. Wir geniessen einen gemütlichen Abend und sind froh heute nicht im Zelt zu nächtigen. 

Kuching 13.07.2019

Heute haben wir eigentlich so einiges auf dem Programm und stehen relativ früh auf, so dass wir noch nicht von der Hitze erschlagen werden. Etwa um 10 Uhr machen wir uns auf den Weg, um über die Brücke auf die andere Seite des Flussufers zu gelangen. Die Gebäude hier sehen sehr nobel aus, aber fast alles ist abgesperrt. Wir werden bereits jetzt fast erdrückt von der Hitze und befürchten, dass wir wohl nicht so lange wie geplant unterwegs sein werden. Wir haben ja eigentlich auch keine Ahnung, was wir auf dieser Seite wollen. Etwas weiter hinten finden wir einen wunderschönen Orchideengarten, in welchem wir etwas Zeit verbringen. Als wir zu einem Treibhaus kommen, sagen wir zuerst, dass wir uns das doch nicht antun wollen, noch in eine grössere Hitze zu gehen. Wir sind überrascht, denn in diesem Treibhaus ist es effektiv kühler als draussen. Es hat noch ein paar Ventilatoren, welche es tatsächlich etwas angenehm machen. Der Garten mit seinen unzähligen Orchideen ist wunderschön und wir geniessen den Spaziergang sehr. Danach gehen wir wieder zurück über die Brücke und legen eine Siesta ein. Ein wenig später beginnt es auch schon wieder zu Regnen und wir blasen den ursprünglich geplanten Nachmittag ab, um Orangutans zu sehen und bleiben stattdessen in Kuching. Am späteren Nachmittag treibt es uns nochmals zurück auf die Strasse und zu den Märkten. Wir kaufen zudem einen leckeren Kuchen, welcher eine Spezialität von Kuching ist. Da im Moment Festivalzeit ist, kann man diese farbigen Kuchen überall kaufen. Die Kuchen gibt es in allen möglichen Farben und Geschmacksrichtungen, aber wir haben unmöglich Zeit alle zu probieren. Insgesamt haben wir drei Sorten diese Tage probiert und allesamt sind sehr lecker. Am Abend gehen wir nochmals am selben Ort wie gestern essen und können später noch eine wunderschöne Wasserlichtshow bewundern, welche mit etwas Musik untermalt ist. Es ist also einiges los im Moment in Kuching. 

Kuching – Pontianak – Jakarta 14.07.2019

Heute ist wieder Reisetag und das Einzige was nicht passieren sollte ist, dass wir unser Bus verpassen oder dieser Verspätung hat. Wir gehen also genügend früh los, so dass wir bereits um Viertel nach 7 am Bahnhof sind. Wir müssen zuerst unser Ticket in eine Art Boardkarte umtauschen und einchecken. Es hat diverse Busse hier, aber der Damri scheint zu fehlen. Manuela macht sich auf die Suche und ein Busfahrer gibt ihr zu verstehen, dass wir am richtigen Ort stehen. Er tippt aber auf seinem Handy die 10 ein und sie hofft nun einfach, dass dies nicht die Abfahrtszeit ist. Als sie in den inneren Warteraum geht, sieht sie einen Bus von Damri auf 10 Uhr angeschrieben, aber sonst kann sie natürlich nichts auf der Anzeigetafel lesen. Sie teilt dies Hanspeter mit und dieser geht zum Check-In und fragt nochmals nach, ob der Bus nun wirklich um 8 Uhr fährt. Er kommt mit einer schlechten Nachricht zurück, denn diese hat nun auch 10 Uhr gesagt und meint, der Bus sei leider verspätet. Wir werden etwas nervös und gehen nun zum Schalter von der Busgesellschaft von Damri. Die können dort aber leider auch kein Wort Englisch und Manuela hat den Malaysischen Google Übersetzer leider nicht heruntergeladen. Da kommt ihr aber in den Sinn, dass Indonesisch mit Malaysisch wohl verwandt ist und die Busgesellschaft sowieso aus indonesien stammt. Wir fragen sie daher mit dem indonesischen Übersetzer, ob wir das Ticket zu einer anderen Busgesellschaft wechseln können und das klappt tatsächlich. Sie beginnt mit der Nachbargesellschaft zu diskutieren und die stellen uns nun ein neues Ticket aus, wobei der Bus nun um 8 Uhr fährt. Dieser ist zwar um einiges schäbiger als der ursprüngliche Damri Bus, dafür fährt dieser nur eine halbe Stunde später los. Wir haben jedenfalls unseren Sitzplatz und der Bus scheint so zügig wie der von Damri zu fahren. Die Grenze erreichen wir schnell, aber diesmal ist die Kontrolle einiges umfassender. Einer der Passagiere wird bereits zu Beginn von der Grenzkontrolle kontrolliert. Am indonesischen Zoll muss Manuela einige Fragen beantworten und kommt noch fast ins dribbeln, da ihr die Busgesellschaft nicht mehr einfällt mit welcher wir schlussendlich gekommen sind. Netterweise lässt der Zollbeamte es zu, dass sie Hanspeter fragen kann und er schlussendlich auf den Tickets nachschauen kann. Ihn fragen sie schlussendlich lediglich, ob wir gemeinsam reisen und wir erhalten beide wieder Stempel für die nächsten 30 Tagen. Unser Gepäck muss diesmal auch durch den Röntgenapparat, aber schlussendlich verläuft alles problemlos. Wir kommen pünktlich in Pontianak an und nehmen einen direkten Transport zum Flughafen. Wie sind wir erleichtert, dass nun alles doch noch so reibungslos geklappt hat. Da wir nun noch eine Weile am Flughafen warten müssen, richten wir uns gemütlich ein und schreiben ein wenig am Blog. Eine Frau setzt sich ganz unbemerkt neben Manuela und ihr Mann macht ein paar Fotos. Das ist jetzt ziemlich amüsant, denn es ist so offensichtlich, aber sie spricht kein Wort mit ihr und Manuela findet, dass sie dafür auch nicht lächeln muss. Kurz vor dem Checkin entscheiden wir uns, etwas zu Essen in einem indonesischen Buffetrestaurant zu kaufen. Hier werden wir mal wieder von den Flughafenpreise überrascht, denn wir zahlen etwa das Fünffache, was es sonst kosten würde. Naja dumm gelaufen, wir haben ja trotzdem schon mehr bezahlt an einem Flughafen. Danach verläuft alles reibungslos, wir können einchecken und der Flieger geht pünktlich los. Als wir in Jakarta ankommen und unser Gepäck abgeholt haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Taxi, da es bereits spät ist. Es dauert eine Weile bis wir begreifen, dass wir eine Nummer ziehen und anstehen müssen. Dummerweise haben wir etwas Mühe die indonesischen Zahlen zu verstehen, aber es gibt ein paar Leute die uns dabei helfen. Wir fahren zu einem grossen Gebäudekomplex mit einer integrierten Mall, der Bassura Mall, wo wir auf Anies treffen. Anies war zusammen mit Zakia ebenfalls bei uns in Interlaken. Sie hat für uns über eine Kollegin ein ganzes Appartment organisiert. Die Wiedersehensfreude ist gross, aber kurz für heute, denn es ist ja schon fast Mitternacht. Wir verabreden uns dafür für Morgen zum Abendessen. Das Appartment ist wunderschön und wir fühlen uns sofort wohl. Todmüde legen wir uns im bequemen Bett schlafen. 

Jakarta 15.07.2019

Heute hätten wir ja eigentlich noch Zeit Jakarta zu erkunden. Da uns Anies aber gewarnt hat, dass enorm viel los sein werde, da es der erste Tag nach den Ferien ist, lassen wir es bleiben. Irgendwie haben wir gerade nicht viel Lust auf die Grossstadt und wir gehen lediglich in der Mall zuerst unser Frühstück einkaufen. Etwas später schlendern wir ein wenig durch die Mall und gehen sogar noch ins Kino. Ein Kinofilm kostet hier nur 2 Franken, weshalb wir doch das Indonesische Kino ausprobieren wollen. Wir schauen Toy Story auf Englisch. Am Abend treffen wir uns dann mit Anies, ihrem Sohn Al und ihrem Mann in der Mall zum Abendessen. Sie zeigen uns leckere Speisen und Manuela probiert zum ersten Mal einen Avocado Fruchtsaft, der sehr lecker ist. Wir verbringen einen wunderschönen, gemütlichen Abend zusammen bis es bereits wieder heisst, Abschied zu nehmen. 

Jakarta – Bangkok – Zürich 16.07.2019 – 17.07.2019

Heute heisst es zuerst, alles zusammen zu packen. Nachdem wir alles gepackt haben, gehen wir nochmals in die Mall, da Manuela ein günstiges Handy gesehen hat, dass sie kaufen will. Die Verkäufer sind sehr nett und wir plaudern über dies und jenes noch zusammen. Um 13.00 Uhr hat Anies für uns den Shuttlebus zum Flughafen bestellt, so kommen wir um einiges günstiger weg als mit dem Taxi. Die Busfahrt durch die verstopfte Stadt dauert fast 3 Stunden und wir sind einmal mehr beeindruckt, wie dieser chaotische Verkehr überhaupt funktionieren kann. Etwas zu früh sind wir trotzdem am Flughafen, denn unser Flug geht erst um 19.00 Uhr nach Bangkok. Bald aber können wir einchecken und durch die Sicherheitskontrollen gehen. Pünktlich fliegen wir ab und landen in Bangkok. Dort geht es nochmals durch die Sicherheitskontrollen, bevor wir im Flieger nach Zürich sitzen. Wir sind schon ganz aufgeregt, wieder Mal zuhause zu sein und Familie und Freunde zu besuchen. 


09.07.2019 – 17.07.2019

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Fahrt Pontianak – Kuching 09.07.2019

Everything goes smoothly on the border. At the Indonesian border control we just have to say where we want to go and at the Malaysian they seem not to speak English at all. Without a word we receive our entry stamps and are relieved. Our bus drives through the border control without any problems and not even an hour later we are back on the road. The roads in Malaysia seem to be much better than those in Indonesia, then we are moving much faster. Already at 3 pm we arrive in Kuching. Since this terminal is located a few kilometers outside the city, we want to book our bus ticket back to Pontianak. We finally booked a flight from Pontianak to Jakarta on the 14th of July, so we had a little more time and did not have to travel back by ferry for about two days. On the 16.7 our flight is from Jakarta back to Switzerland, where we will make a three and a half week stopover back home. We want to book a night bus, so we can save an overnight stay, maybe even during the day to look at something from Pontianak, stay as long as possible in Kuching and have enough time, if the bus again delayed. The ticket vendors unfortunately do not speak English, but luckily the customer speaks English and Indonesian or Malaysian behind us. He tells us there are currently no night busses because the border has closed overnight. Oh no, we did not expect that, we now have to decide spontaneously. The first bus leaves at 8 o’clock in the morning, our flight is at 8 o’clock in the evening. They say the bus takes about 10 hours, but today we only needed 7 hours. So, we should have more than enough time. The translator suggest we should better go the day before, but since the last bus is already at 1 pm, this is too early for us. We finally decide to take the bus on the same day as the flight and just hope that it does not have more than 5 hours delay. Now we have to get into the city somehow. We ask if anyone knows where the bus stop is and we are told to cross the street. But this is easier said than done, because to get to the other side, we have to cross a construction site in an intersection with traffic lights. But with a bit of timing we can do it too. Nowhere we see a sign for a bus stop and just wait at the roadside. We’re lucky, less than two minutes later, a minivan comes in and takes us to the city for a few cents. Wonderful. We have booked a budget accommodation in the middle of downtown and go there. But not without first admiring the cat statue of Kuching, which name means cat. We stroll through the streets with many beautiful souvenir shops. We already realize this city seems to be much more orderly than the Indonesian cities that we have met so far. We’re not being dragged into every shop to buy something, we can walk the streets without attracting attention, and it seems to have a lot less traffic. It’s just hot, very hot. This even at 4 o’clock in the afternoon. We do not find our accommodation at first, because there is only a small inconspicuous door next to the supermarket to the accommodation. As we read the description again, we finally find it. When we arrive no one is there, but the Wifi password and the contact details, so that we can contact the owner. She comes immediately, although we have no stress in the air-conditioned room. We are just happy to finally arrive after these long bus rides. The rooms here are a bit small again, but do not achieve our experiences in Japan or Taiwan. We have a good shower and a comfortable bed, which is the most important thing right now. Towards evening we go out and look for a laundry to wash our clothes. While the laundry was washing, we want to have dinner. Unfortunately, the restaurant is fully booked right next to the laundry, so we visit the next restaurant nearby. This advertises western food and does not look too cheap. But after this long ride we do not care. Manuela orders a pizza and Hanspeter a large piece of meat, and two apple ciders. The food was delicious and we think it was well worth it. After we paid and returned to the laundry, this is also ready. Now all we have to do is wait for it to dry.  Afterwards we go back to our accommodation and look forward to our comfortable bed and a decent helping of sleep.

Kuching 10.07.2019

After we have slept well, we search for a breakfast. We find a cozy, but not very cheap restaurant. We order a cereal bowl with fruits and honey, which is extremely delicious. But we want to treat ourselves the last days before going home. However, coffee is offered for the equivalent of 3 dollars, which is why we don’t have one. Afterwards we stroll a bit through the streets of the impressive China barrier. Kuching is an international city and characterized by different cultures. In addition to Malaysians and Indonesians, there are many Chinese and also Indians who have their own barrier. In addition, much is written in Chinese. It has a few mosques, but there are also Buddhist and Taoist temples, as well as Christian churches. We visit for a while some of the souvenir shops, where we buy some. How nice is it to just go shopping without the vendors who want to sell eversthing. Then we go to the riverbank, which we walk a little along. The riverbank is very nice and elegant. It is not even noon but really hot. A Taiwanese street stall arouses our interest and indeed, there is our beloved bubble tea to buy and even at a reasonable price, so we have one each. In the city are all kinds of beautiful works of art to marvel at. The city is probably recently connected by an imposing bridge, because on our maps, this is not yet drawn. We have been looking for a tourist information for some time to get information about the Bako National Park, but the first one is unfortunately under construction and nobody is there to help us. In a very posh building, where we arrive now, should be another one. We are not sure if we are right here, because the first thing we see written is the message. We ask a couple of security guards who tell us it’s upstairs. In fact there is a small tourist office. We receive a booklet listing all attractions in the region, how to get there and what it costs. Very convenient. When we ask him about camping in the National Park, he says it is possible, but may be fully booked. At the moment an international festival takes place in the region, which makes accommodation rare. He tries to call there, but nobody reaches, because it’s lunchtime. He gives us the number. We’re just thinking about visiting this festival, but when we see the ticket price, we immediately drop that idea again. Back at the hotel we can use the phone and Hanspeter calls the national park office. He is first informed that all accommodations are fully booked until September. But when he specifically asks for camping, they say there is always room and you only have to register on arrival. Perfect, that means we will go to Bako National Park for one night tomorrow. We then cool down a bit in the air-conditioned room, before we venture again to the sun. We want to buy some food for the next two days, but bigger supermarkets seem a bit rare in the city center.  About two kilometers from here, according to our maps, there should be one and walk towards one for a while. Unfortunately, there is no longer this store there, so we have to locate the next store in another two kilometers. We just felt like we were halfway through the city, but it was worth it, it still exists and it’s open. We buy food for the next two days in the National Park. Now it’s getting towards evening and we look around, where we have something to eat. Here in the region we find nothing that appeals to us, which is why we walk along the riverbank towards the city center again. We find a cozy food stall by the river with a few tables, where we settle down. Here we can eat for very reasonable prices. Hanspeter wants to order a big burger. But he is told that the big burger is meant for a meal up to four people. Therefore he orders a normal one. For Manuela, there are fried noodles, Mii Goreng. While our food is being prepared, we can still admire a beautiful sunset. The food is delicious and the ambience is wonderful. After eating, Hanspeter stretches and fades, then drops his sunglasses from his head and into the river. This is a bit annoying because he is dependent on sunglasses. After paying for our food, we stop by the many souvenir shops, but nobody sell glasses. It is late, so we go back to our accommodation and spend a nice evening.

Bako Nationalpark 11.07.2019 – 12.07.2019

Today we get up early, because we want to get to the Bako National Park and catch the bus at 8 am. We can do it easily, we are even so early, that Hanspeter can buy a new pair of sunglasses for less than one dollars. The big backpacks we could store in the accommodation, so we are only with the two little ones and the tent on the way. After we arrive at the bus stop, we have to register and buy a boat ticket. Then the boat ride takes about 20 minutes into the depths of the Bako National Park. At the entrance we have to register again and we get all necessary information from the ranger. We are not allowed to pitch our tent before 18.30 and have to dismantle it in the next morning because of the monkeys. We can deposit our luggage at the Ranger Station and only go with the most necessary items. We are quite surprised when we see the Proboscis Monkeys and Longtail Macaques very close to the visitor center. In addition, a few bearded pigs (bearded pigs) are on the way. We make our way, which leads us first on a wooden platform through the wetland. Although we are looking for crocodiles from the platform, we do not see any of them, but a big lizard, which is also very impressive. Then the path leads us through the forest to the first beach, which is very pretty. We take a short break and enjoy the environment, but since it is very hot and swimming is not recommended here because of crocodiles, we will go back soon. Back through the forest we follow the next path to a beach. On the way we meet some macaques. This path leads us very steeply down to a beach and we are a little afraid of the climb due to the heat. At least we find a shadow and rest a little bit. Then we walk to another vantage point, where, surprisingly, there are no people left and we get a great overview of the region. It’s already a bit late, but we have set ourselves the goal to reach a river, where we can cool down nicely without crocodiles. Many people already return and meet us on the way, but when we arrive about one and a half hours later at the said place, we are surprised no one to see. We suspect because it’s getting dark soon and many people have to get back on the boats. At least we enjoy our cooling very much and then we walk back without too much effort. It’s nearly 6 pm when we come back and it’s getting dark. We are now reading a sign saying that we should be back by 5 o’clock at the latest, which explains why we did not meet other people at the swimming area today. It was a long day and we are looking forward to dinner. Unfortunately, this is only in half an hour, at the same time as we are allowed to set up the tent. We decide to wait for the food first and enjoy a beautiful sunset on the beach. Afterwards we serve ourselves at the delicious buffet and set up our tent. At 20.00 o’clock we are back at the Ranger office, because a night walk is announced. We are first informed, which animals we could see on the way. Then it goes off into the forest. Our guides find a green boa in a tree. With the flashlight we can recognize it well, but for a photo the distance is too far. We see many small, nocturnal animals. We even see a tarantula and a scorpion on the way. On the way back near the campsite we even see a flying lemur with his little one in the tree. That was a very nice evening walk and we could enjoy it very much. Although it had quite a lot of people, we could see some animals and this for the equivalent of 2 dollars. Since it is very warm, we have only set up the inner tent. There are three more tents on the campsite and we are surprised there are not more, since the accommodations are booked so long in advance. We sleep comfortably under a beautiful starry sky. At some point in the middle of the night we wake up, as the sky offers an impressive light show. We mumble something, maybe we should throw the outer tent over it, but we let it stay. A few minutes later we feel the first drops and now we have to get up to set up the outer tent so we stay dry until the morning.

The warmth in the tent lets us wake up early. We will dismantle our tent and have breakfast. The monkeys are particularly active today, which is why we are not allowed to have breakfast outside. Some monkeys even try to get in through the doors and do gymnastics on the tables. Later, we can even watch one of the monkeys steal a packed lunch from an open backpack that someone else has in their hands. Incredible, but amusing to see how the monkeys are now fighting over the packed lunch. You do not even have to come up with the idea to take this monkey away, that’s yours now. Then we look for a hiking trail for today, which is a bit shorter than yesterday.  We tackle a circular route and can observe quite a few proboscis monkeys in the trees at a very early stage. The hike is beautiful through the forest, but in the end it was further than we expected. We only meet one other person, otherwise we have the beauty for us. We suddenly fear that it could be scarce with the return of our boat. We do not let stress us and meet towards the end of the circuit even on a few monkeys. We arrive about an hour before our boat drives back. We treat ourselves in the heat a cool drink. Then we pack our things and drive the boat back to our starting point. We are waiting for the next bus, where various minivan drivers of course want to take us for a slightly higher price. One of them even says that no bus drives until 17:00, now is 14.30. We hope he is not right, but we have heard the bus should drive every hour. So we trust that. A Malaysian, also a tourist in the Bako National Park, talks to us and he says the locals have told him to wait at the junction, as sometimes the bus does not go further. So we go there together and while we chat so comfortably, the bus comes already. At first, it actually seems as if the bus wants to make his way back to the city, but then he still puts the reverse gear and tries to drive close to the actual stop. Here a few people get off and a few go in again. Then we are finally ready for departure to the city. When we arrive there, we check in in the same accommodation as the last time and stroll a bit through the streets. It is really hot today and we will go back to the accommodation soon.  Just in time, because a few minutes and later, a rather violent thunderstorm sets in. Now it is raining like hell and we enjoy the evening mostly in our accommodation. Only for dinner we go back to the street and this time we go to the restaurant, where we actually wanted to go the first night. This is very cheap and has tremendously delicious food. Every dish, so to speak, is also available in vegetarian preparation, which of course is especially great for Manuela. We enjoy a leisurely evening and are glad not to spend the night in the tent.

Kuching 13.07.2019

Today we have quite a lot on the program and get up relatively early, so we are not yet killed by the heat. At about 10 o’clock we make our way over the bridge to the other side of the riverbank. The buildings here look very classy, ​​but almost everything is closed. We are already almost overwhelmed by the heat and fear that we will probably not be outside as long as planned. We actually have no idea what we want on this area. A bit further back we find a beautiful orchid garden where we spend some time. When we come to a greenhouse, we say first that we do not want to do that to go into a bigger heat. We are surprised, because in this greenhouse it is effectively cooler than outside. It still has a few fans, which actually make it a little pleasant.  The garden with its countless orchids is beautiful and we enjoy the walk very much. Then we go back over the bridge and have a siesta. A little later, it starts to rain again and we blow off the originally scheduled afternoon to see orangutans and instead stay in Kuching. In the late afternoon we go back to the street and to the markets. We also buy a delicious cake, which is a specialty of Kuching. As festival time is at the moment, you can buy these colored cakes everywhere. The cakes are available in all sorts of colors and flavors, but we have no time to try them all. Overall, we have tasted three varieties these days and all are very delicious. In the evening we go to the same place as yesterday and later we can admire a beautiful water light show, which is accompanied with some music. There is a lot going on right now in Kuching.

Kuching – Pontianak – Jakarta 14.07.2019

Today is another day of travel and the only thing that should not happen is that we miss our bus or have this delay. So we start early enough, we are already at quarter past 7 at the station. First we have to exchange our ticket for a boarding pass and check in. There are several buses here, but the Damri seems to be missing. Manuela search for information and a bus driver gives her to understand that we are right here. But he types in the 10 on his phone and she just hopes that this is not the departure time. When she goes into the inner waiting room, she sees a bus written by Damri at 10 o’clock, but of course she can not read anything on the scoreboard. She tells Hanspeter this and goes to the check-in and asks again if the bus really departs at 8 o’clock. He returns with bad news, because she has also said 10 o’clock and says the bus is unfortunately delayed. We get a little nervous and now we go to the counter of the bus company of Damri.  Unfortunately, they can not speak English and Manuela did not download the Malaysian Google Translator. But then she comes to the point to realize that Indonesian is probably related to Malaysian and the bus company anyway comes from Indonesia. We ask her with the Indonesian translator, if we can change the ticket to another bus company and that actually works. She begins to discuss with the neighboring company and they now issue us a new ticket, which bus now leaves at 8 o’clock. Although this is a lot shabbier bus than the original Damri bus, but this leaves only half an hour later. Anyway, we have our seat and the bus seems to be as fast as Damri. We reach the limit quickly, but this time the control is much more comprehensive. One of the passengers is already controlled at the beginning of the border control. On the Indonesian customs, Manuela has to answer some questions and is almost dribbling because she can not remember the bus company name with which we finally came. Kindly, the customs official admits that she can ask Hanspeter and he can finally look up the tickets. In the end, they only ask him if we travel together and we both get stamped for the next 30 days. Our luggage must pass through the X-ray machine this time, but in the end everything goes smoothly. We arrive punctually in Pontianak and take a direct transport to the airport. How are we relieved that everything worked so smoothly. Since we have to wait for a while at the airport, we settle in comfortably and write a little on the blog. A woman sits down in front of Manuela quite unnoticed and her husband takes some pictures. It’s pretty amusing now, because it’s so obvious, but she does not speak to her and Manuela thinks she does not have to smile for it either. Just before checkin, we decide to buy some food in an Indonesian buffet restaurant. Here we are once again surprised by the airport prices, because we pay about five times what it would cost otherwise. Well, dumb, we’ve already paid more at an airport anyway. After that, everything runs smoothly, we can check in and the plane leaves punctually. When we arrive in Jakarta and pick up our luggage, we start looking for a taxi, as it is already late. It takes a while for us to realize that we need to pull a number and queue. Unfortunately, we have some trouble understanding the Indonesian numbers, but there are a few people who help us with that.  We drive to a large complex of buildings with an integrated mall, the Bassura Mall, where we meet Anies. Anies was also with us in Interlaken together with Zakia. She organized a whole apartment for us through a friend. The reunion joy is great, but short for today, because it’s almost midnight. We arrange to have dinner for tomorrow together. The apartment is beautiful and we feel right at home. Very tired, we sleep in a comfortable bed.

Jakarta 15.07.2019

Today we still have time to explore Jakarta. Since Anies has warned us there will be a lot going on, as it is the first day after the holidays, we stay in our accommodation. Somehow we just do not feel like going into the big city and we go shopping only in the mall first. A little later, we stroll through the mall and even go to the cinema. A movie here costs only 2 francs, which is why we want to try the Indonesian cinema. We watch Toy Story in English. In the evening we meet with Anies, her son and her husband in the mall for dinner. They show us delicious food and Manuela tastes for the first time an avocado fruit juice, which is delicious. We spend a wonderful, cozy evening together until it is time again to say goodbye.

Jakarta – Bangkok – Zürich 16.07.2019 – 17.07.2019

Today, it’s time to pack. After we packed everything, we go to the mall again, because Manuela has seen a cheap cell phone that she wants to buy. The sellers are very nice and we chat about this and that together. At 13:00 Anies ordered the shuttle bus to the airport for us, so we get away much cheaper than by taxi. The bus ride through the congested city takes almost 3 hours and we are once again impressed by how this chaotic traffic can even work. We are still a little too early at the airport because our flight leaves to Bangkok at 19.00. But soon we can check in and go through the security checkpoints. We leave on time and land in Bangkok. There it goes again through the security checks, before we sit in the plane to Zurich. We are very excited to be back home and visit family and friends.

Indonesia 3: Java & Borneo

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28.06.2019 – 08.07.2019

Fahrt nach Banyuwangi 28.06.2019

Heute geht es wieder früh aus den Federn, denn wir wollen ja die Java Insel heute noch erreichen. Eine der netten Damen von unserer Unterkunft, fragt uns, wohin wir gehen wollen. Als wir ihr sagen, dass wir planen mit Gojek oder Bemo vorwärts zu kommen bestätigt sie uns, dass es ein solches gibt und sie uns ins Nachbardorf stellen kann. Als dann aber die zweite Dame auftaucht, scheint diese etwas aufgebracht zu sein und will uns weismachen, dass um diese Zeit bereits keine Bemos mehr fahren. Wir lassen die Diskussion so stehen und verabschieden uns. Eigentlich wollen wir ja ein Onlinetaxi in das nächste Dorf bestellen, aber es scheint im Moment keines verfügbar zu sein. Die offiziellen Taxifahrer verlangen wieder einen horrenden Preis für die 4 Kilometer fahrt, weshalb wir uns zu Fuss auf den Weg machen. Schneller als erwartet, erreichen wir das Nachbardorf und fragen ein paar Einheimische, ob hier der richtige Ort sei, um auf das Bemo zu warten. Sie deuten auf die andere Strassenseite und ein älterer Herr fühlt sich offenbar nun in die Pflicht genommen, für uns ein Bemo anzuhalten. Es dauert etwa eine Stunde bis das besagte Transportmittel ankommt und uns von Culik nach Singaraja bringt. Natürlich will der ältere Herr für seine Dienste profit schlagen und wir zahlen fast das Doppelte als der eigentliche Preis. Irgendwie nervt das ja schon ein wenig, da es aber nach wie vor günstig ist und immer noch nur ein Bruchteil des Preises für ein anderes Transportmittel, finden wir doch, dass die Einheimischen an uns verdienen dürfen und zahlen den Preis. Wie auch bei unserer letzten Bemofahrt, erhalten wir von den Passagieren alle möglichen Früchten zum probieren. Als wir nach etwa 2 Stunden Fahrt in Singaraja ankommen, werden wir sogar noch zum Anschlussterminal gebracht, was wir sehr zu schätzen wissen und wohl auch daran liegt, dass wir diesen stolzen Preis bezahlt haben. Eigentlich hätten wir nämlich einen zusätzlichen Transport zwischen den beiden Terminals gebraucht, da diese über 10 Kilometer entfernt sind. Wir können daher gerade auf das Anschlussbemo zum Hafen Gilimanuk – diesmal zu einem normalen Preis – umsteigen. Nach weiteren etwa 1,5 Stunden erreichen wir Gilimanuk, wo wir unsere Fahrkarten kaufen können. Ein paar Minuten später sind wir bereits auf der Fähre. Wir buchen gerade noch eine Unterkunft in Banyuwangi, da wir knapp eine Stunde später bereits auf Java ankommen. Hier werden wir von einem Bemofahrer angesprochen, da unsere Unterkunft nur ein Kilometer entfernt ist, entscheiden wir zu Fuss dorthin zu gehen. Hier bemerken wir schon wieder die neugierigen Blicke der Leute, aber wir lassen uns nicht beirren. Zumindest gibt es keine Verkäufer, was wir schon sehr zu schätzen wissen. Bei der Unterkunft angekommen, werden wir von einer älteren, sehr freundlichen Frau begrüsst. Sie gibt uns bereitwillig alle Informationen zur Umgebung und bietet uns sogar noch gratis Transport an. Wir könnten für kleinere Besorgungen ihren Roller ausleihen. Da aber der Verkehr hier viel turbulenter ist, als wir es bisher erlebt haben, verzichten wir darauf. Eigentlich wollten wir ja einen Roller mieten und in der Nacht selber zum Ijen, dem berühmten blauen Feuer, fahren. Nun sind wir aber etwas verunsichert, ob wir das so mitten in der Nacht problemlos meistern werden. Wir müssen in der Nacht gehen, denn nur dann sieht man das blaue Feuer. Unsere nette Gastgeberin hat ebenfalls eine Tour für umgerechnet 20 Franken im Angebot, weshalb wir uns schlussendlich entscheiden, an dieser teilzunehmen. Nachdem wir unsere Kosten zusammengerechnet haben, würden wir mit dem Eintrittspreis für unbegleitete Touristen und dem Roller zu mieten, mindestens auch auf 15 Franken pro Person kommen. Wir machen es uns auf der hübschen Dachterrasse mit Blick auf Gunung Ijen gemütlich. Etwas früh gehen wir Abendessen und legen uns um 8 Uhr schlafen, damit wir um Mitternacht für die Tour bereit sind. 

Ijen 29.06.2019 

Bereits um halb 12 Abends klingelt der Wecker. Glücklicherweise haben wir alles bereit gelegt, so dass wir nur noch alles zusammenpacken müssen. Pünktlich um Mitternacht werden wir und eine Chinesin von unserer Unterkunft abgeholt. Danach stösst noch ein indonesisches Pärchen und ein Franzose dazu. Die Fahrt ist sehr steil und schon nur deswegen sind wir froh, nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein. Unser Fahrer muss mit seinem Fahrzeug teilweise ebenfalls Anlauf holen, damit er hinauf kommt. Wir kommen leider noch in den Stau, da heute Wochenende sowie Ferienzeit ist und offenbar viele Indonesier diese Attraktion besichtigen wollen. Etwa um 3 Uhr kommen wir aber trotzdem an und können uns hier zuerst einen warmen Kaffee gönnen. Es ist das erste Mal in Indonesia, dass wir das Gefühl haben, es sei kalt. Es ist wirklich so kalt, dass wir die Daunenjacke anziehen, solange wir nicht in Bewegung sind. Hier treffen wir auf unseren Führer, der uns aber lediglich sagt, dass wir uns nicht verlaufen können und wir uns einfach zum Sonnenaufgang auf dem Krater treffen werden. Motiviert nehmen wir zusammen mit dem Franzose den steilen Aufstieg in Angriff und staunen, wie gewisse Leute bereits auf den ersten Metern zu kämpfen haben. Es hat wirklich viele Leute, aber das stört uns im Moment nicht sehr. Oben angekommen ist es natürlich noch dunkel und wir sehen lediglich ein paar Lichter in der Ferne sowie den schönen Sternenhimmel. Nun heisst es in den Krater hinunter steigen. Da der Pfad in den Krater sehr schmal ist, gehen uns die viele Leute hier schon mehr auf die Nerven, denn diese beginnen hier sich zu stauen. Wir bemerken auch, dass langsam die Gase vom Vulkan in unsere Nasen steigen, was auch der Grund ist eine Gasmaske anzuziehen. Da diese aber sehr unangenehm ist, ziehen wir sie erst ganz unten an, wo wir sie auch wirklich brauchen. Wir können die ganzen Arbeiter sehen, die hier Sulfur abbauen, meist sogar ohne Masken. Zweimal täglich schleppen sie um die 80 Kilo schwere Sulfur Brocken den steilen Krater hinauf. Wir wollen uns mal nicht ausmahlen, was das, nebst dem Hungerlohn, den sie für die Arbeit verdienen, für Körperliche Schäden hinterlässt. Das stimmt einem etwas nachdenklich. Das blaue Feuer (Blue Fire) ist sehr eindrücklich. Wunderschöne blaue Flammen die durch die Nacht züngeln, wobei man je nach Windrichtung mehr oder weniger davon sieht. Die dicke, schwere Rauchsäule die hier Aufstigt, verwehrt uns teilweise die Sicht. Dasselbe gilt für die Gase, wenn der Wind in die richtige Richtung weht, merkt man fast nichts, aber wenn nicht, dann ist der Geschmack äusserst penetrant. Wir können einem Minenarbeiter gerade zuschauen, wie er das Sulfur abbaut, was ebenfalls sehr eindrücklich zu sehen ist. Einem Arbeiter kaufen wir dann noch ein Souvenir aus Sulfur ab, bevor wir wieder den Aufstieg in Angriff nehmen. Der Ausstieg aus dem Krater ist um einiges angenehmer, als der Abstieg, denn es hat nicht mehr so viele Leute. Die meisten sind entweder am Abstieg oder noch unten. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichen wir den Kraterrand, wo wir ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen finden. Wir bleiben eine Weile oben, aber unser Guide sehen wir nicht mehr. Als wir wieder auf den Franzosen treffen, machen wir uns gemeinsam an den Abstieg. Unten angekommen warten wir eine Weile bis die ganze Gruppe wieder versammelt ist und wir erhalten leckere gebratene Bananen zum Frühstück. Etwa um 8 Uhr sind wir wieder zurück in der Unterkunft und wir gönnen uns eine Mütze Schlaf. Am Nachmittag gehen wir zum Bahnhof, wo wir für morgen eine Fahrt nach Surabaya buchen wollen. Leider ist alles ausgebucht und wir spazieren ein paar Kilometer weiter zum Busbahnhof. Unterwegs winken uns immer wieder Leute vom Roller zu und kurz vor dem Busbahnhof treffen wir auf ein paar Kinder, die mit uns etwas Englisch üben. Beim Busbahnhof hört sich alles unkompliziert an. Es wird uns erklärt, dass wir morgen früh einfach zum Busbahnhof kommen sollen, da regelmässig Busse nach Surabaya fahren. Wunderbar, – wir machen uns wieder auf den Rückweg. Kurz bevor wir wieder bei der Unterkunft ankommen, spricht uns ein Herr von einem Restaurant an. Da es langsam wieder Abend ist, entscheiden wir uns, bei ihm zu Abend essen. Er tischt uns für umgerechnet 1.30 Franken leckeres Essen auf, viel mehr, als wir essen können. Zudem gibt es noch einen leckeren Fruchtsaft aus Kaki. Mit vollem Bauch verbringen wir den restlichen Abend bei unserer Unterkunft und plaudern eine Weile mit der netten Gastgeberin Puri. 

Banyuwangi – Surabaya 30.06.2019 

Puri bereitet frühmorgens um halb 7 für uns ein leckeres Frühstück vor. Danach organisiert sie uns den Transport zum Busbahnhof und wir verabschieden uns von ihr. Am Busbahnhof wird es ein wenig kompliziert, denn niemand spricht Englisch. Ein Mann der uns vorhin noch angesprochen hat, sagt uns zuerst, dass wir noch auf den nächsten Bus warten sollen. Etwas später macht er jedoch anstalten, dass wir doch in den Bus einsteigen sollen, der bereits hier ist. Wir verstauen unser Gepäck und steigen ein. Insgesamt ist es eine 7 Stündige Fahrt und der Bus wird unterwegs immer voller und voller. Ein Glück konnten wir bereits zu Beginn einsteigen. Als wir um 3 Uhr in Surabaya ankommen, ist mächtig etwas los und wir müssen uns zuerst etwas orientieren. Wir werden von allen Seiten für Taxi angesprochen, da wir aber abgeholt werden, müssen wir glücklicherweise nicht darauf eingehen. Weshalb wir für ein paar Tage nach Surabaya gehen, hat einen triftigen Grund. Nicht nur um die Fähre nach Kumai, Borneo zu nehmen, sondern auch um die ehemalige Couchsurferin Zakia zu besuchen. Wir freuen uns sehr, sie wieder zu sehen und auch ihren Ehemann kennen zu lernen. Sie wohnen in einem hübschen Häuschen etwas ausserhalb von Surabaya. Nachdem wir uns eingerichtet haben, bereitet sie uns ein leckeres traditionelles indonesisches Abendessen zu. Als wir alle satt sind, fahren sie uns in die Stadt, um ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Surabaya bei Nacht hat einen ganz eigenen Charme und sieht sehr eindrücklich aus. Wir machen einen Halt beim Wahrzeichen von Surabaya, einem Hai und einem Krokodil. Suro und Boyo auf Indonesisch, woraus sich der Stadtname ableitet . Danach laufen wir einer alten Strasse mit Leuchtbögen und einem bekannten Spukhotel entlang, was ziemlich eindrücklich ist. Zum Abschluss gehen wir zu einem Gelände, wo es ein paar Essensstände gibt und wir werden zu einem leckeren Kaffee zum Abschluss des Tages eingeladen. 

Surabaya 01.07.2019 – 02.07.2019

Heute wollen wir die Stadt Surabaya erkunden und unser Fährticket für Kumai buchen. Für letzteres stellt uns Roman, Zakias Ehemann sogar bis zum Fährterminal, was sehr nett ist. Dort angekommen will uns ein Herr in ein Reisebüro führen, um das Ticket zu kaufen. Uns ist das nicht geheuer, denn wir wollen eigentlich direkt beim Büro der Fährgesellschaft das Ticket kaufen. Auf Google maps haben wir zwei Kilometer weiter vorne ein Büro von Pelni entdeckt. Dieses ist aber etwas versteckt, jedoch mit Nachfragen zu finden. Es ist ein sehr kleines Büro, aber die zwei Mitarbeitenden scheinen sich über Besuch zu freuen. Sie drucken uns einen Fahrplan aus und schreiben uns eine Adresse auf. Diese Adresse sei die offizielle Stelle, um Tickets zu kaufen. Während wir uns mit den beiden versuchen zu verständigen, kommt ein dritter Herr, vermutlich ein Passant, ins Büro und will ein Selfie machen. Wir finden das zwar etwas merkwürdig, aber stimmen zu. Daraufhin will der eine Mitarbeiter auch ein Foto mit uns machen. Nun gehen wir wieder zurück auf die Strasse, welcher wir entlang laufen, da es etwas weiter vorne ein paar Sehenswürdigkeiten hat, die uns von Zakia empfohlen wurden. Das etwas weiter vorne ist leider noch fast 4 Kilometer entfernt und der Spaziergang entlang der stark befahrenen Hafenstrasse ist nicht sonderlich schön. Plötzlich gibt es auch kein Gehweg mehr und so wird unser Fussmarsch schon fast zu einer Herausforderung. Nicht zuletzt weil es immer heisser wird, die Abgase von der Hafenstrasse sind extrem, man muss diverse Hindernisse umlaufen und es sieht hier nach einer ziemlich armen Gegend aus. In Südamerika wären wir in einem solchen Viertel nicht entlang gelaufen. Zumindest wird uns von allen Seiten wieder zugewunken und Hanspeter ein “Hello Mister” zugerufen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir unser erstes Ziel, eine Markthalle mit einer Moschee, Ampel Suci. Wir schauen die hübschen Kleider in der Markthalle an, merken aber schnell, dass das für unsere Bedürfnisse doch etwas zu traditionell ist. Als wir aus der Markthalle kommen, erreichen wir gerade die Moschee. Während wir so diskutieren, ob wir jetzt da rein wollen und unsere Kleidung angemessen sei, sprechen uns ein paar Kinder an. Sie wollen ein Foto mit uns machen und wir willigen schmunzelnd ein. Nun haben wir aber etwas ausgelöst, denn plötzlich fühlen wir uns wie Stars und alle Leute von gross bis klein, Männlein und Weiblein, alle die gerade aus der Moschee kommen, wollen mit uns ein Foto machen. Nach gefühlten 100 Fotoshootings und eingefrorenem Lächeln, besprechen wir während einer kurzen Pause, ob wir die Moschee erkunden wollen. Wir entscheiden uns dagegen und gehen wir zurück durch die Markthalle auf die nächste Strasse. Nun kommen wir am Fischmarkt vorbei, an welchem wir rasch durchlaufen. Bald darauf erreichen wir eine rote Brücke, Jembatan Merah, welche lustigerweise Pet-Flaschen als Dekoration haben. Danach führt unser weg zum House of Sampoerna und wir sind froh in einem klimatisierten Gebäude zu sein. Wir gönnen uns zuerst in dem dazugehörigen Restaurant einen überteuerten Eiskaffee, aber das ist uns in diesem Moment ziemlich egal. Das Museum selber ist von der Tabakindustrie, welche die berühmten indonesischen Zigaretten, Sampoerna, herstellen. Das Gebäude wurde 1862 gebaut und wurde 1932 von Liem Seeng Tee gekauft, mit dem Ziel führender Zigarettenhersteller und damit der grösste Sampoerna Produzenten zu werden. Typisch sind für diese Zigaretten, dass Nelken enthalten sind. Wir können im Museum viele alte und exquisite Gegenstände aus der Tabakindustrie bestaunen. Im zweiten Stock wird es etwas spezieller und fotografieren ist da verboten. Aber aus dem zweiten Stock sieht man Hunderte von Arbeiterinnen, die in dieser Fabrik arbeiten und die Zigaretten herstellen. Nachdem wir genügend gesehen haben, besichtigen wir noch das Nebengebäude, welches aber nicht so interessant ist. Wieder zurück auf der Strasse machen wir uns auf den Weg zum Pelni Büro, nun sind wir nur noch 3 Kilometer entfernt, also ganz nah. Als wir dort ankommen, wird uns zuerst mitgeteilt, dass wir nebenan unsere Pässe kopieren lassen müssen. Ein Security bringt uns anschliessend in den Wartesaal und wir müssen warten. Wir haben keine Ahnung wie das System läuft und es scheint nicht vorwärts zu gehen. Etwa eine Stunde sind die Ticketverkäufer mit den gleichen Kunden beschäftigt, die aber auch tonnenweise Tickets kaufen. Wir warten und warten, befürchten schon fast, dass wir gar nicht bedient werden, denn der Security fragt zweimal angestellte, ob wir drankommen, aber darauf schüttelt die Dame nur den Kopf. Vielleicht befürchten sie ja mit uns Englisch zu sprechen, was ja sogar zutreffen würden. Eine Weile später richtet sich ein Herr am Schalter ein und macht uns ein Zeichen, dass wir zu ihm kommen sollen. Er fragt uns natürlich auch gerade, ob wir indonesisch sprechen, was wir verneinen. Als wir ihm mitteilen, welche Fähre wir buchen wollen, meint dieser, sie sei schon ausgebucht, was uns gerade etwas schockiert. Wir erklären ihm unsere Situation und dass wir nicht erst eine Woche später auf die Fähre können, da wir zu dieser Zeit ja schon aus dem Land sein müssen. Er gibt uns Alternativen, so dass wir etwa von Semarang fahren könnten. Das ist aber eine ziemliche Distanz von Surabaya und wäre eigentlich nicht unbedingt in unserem Interesse. Im Notfall müssten wir dieses halt in Kauf nehmen. Er beginnt mit seinem Chef zu plaudern, dieser macht einen Telefonanruf und dann meinen die beiden, dass es doch noch eine Möglichkeit gäbe. Sie verkaufen uns das Ticket mit dem Vermerk, dass wir keinen Anspruch auf einen Sitzplatz haben. Das ist doch wunderbar, denn unsere Recherchen haben ergeben, dass es auf den Pelni Fähren eigentlich keine Personenbeschränkung gäbe. Naja, vielleicht hätten wir einfach am Abfahrtstag am Hafen das Ticket kaufen können. Aber jetzt haben wir es in der Tasche und das ist gut so. Die paar Stunden im klimatisierten Raum haben uns auch nichts ausgemacht, denn es ist wahnsinnig heiss und unsere Füsse taten schon weh vom ganzen rumgerenne in der Stadt. Nun, heisst es aber wieder zurück in die Hitze und wir laufen wieder eine Weile den Strassen und am Fluss entlang, bis wir wieder in die selbe Strasse wie gestern Abend gelangen. Danach gehen wir ins nächste Shoppingcenter, wo wir uns eigentlich nach Kleidern umschauen wollen, aber es fehlt uns die Energie. Wir finden dafür einen taiwanesischen Stand und gönnen uns mal wieder einen leckeren Bubble Tea. Danach gönnen wir uns je ein Dürüm und schauen etwas dem Treiben zu. Eigentlich haben wir die Hoffnung dadurch wieder etwas Energie zu erhalten, aber keine Chance. Es ist schon nach 5 Uhr Abends, weshalb wir langsam den Ausgang suchen, was bei einem solch grossen Shoppingcenter gar nicht einfach ist. Am Strassenrand warten wir auf den Bus, der erste der ankommt, ist aber so überfüllt, dass wir uns nicht noch reinquetschen mögen. Schliesslich dauert die Fahrt eine gute Stunde. Wir entscheiden uns schlussendlich ein Onlinetaxi zu bestellen, wobei gerade nachdem wir es bestellt haben, zweimal nur noch halb volle Busse vorbei fahren. Wie es unser Glück will, schafft es das Taxi nicht mehr durch den Verkehr und nach einer halben Stunde warten, und Transfer zu einem anderen Taxifahrer geben wir es auf. Jetzt warten wir sicherlich wieder eine gute halbe Stunde bis überhaupt einmal ein Bus fährt. Unterdessen spielen ein paar Jungs um uns herum, die ihre Mama wohl überreden wollen, mit uns ein Foto zu machen. Ihr scheint es aber etwas peinlich zu sein, denn sie fragt nicht. In einem mix aus Englisch und Indonesisch beginnt sie mit Manuela zu plaudern, wobei die Kommunikation etwas schwierig wird. Aber nett ist die Frau trotzdem und interessiert. Plötzlich kommt ein fast leerer Bus und wir können einfach einsteigen. Alle Leute haben so eine Art Karte, die der Kontrolleur knipst. Bei uns passiert nichts und wir fragen uns, was die Fahrt am Ende kosten wird. Während wir so im Bus fahren, ist es ziemlich lustig die Roller Fahrer zu beobachten. Die sind sich wohl nicht so an Touristen gewöhnt, dass sie den Kopf zum Bus drehen, dann wieder auf die Strasse und dann nochmals ungläubig anstarren. Wir hoffen einfach, dass keiner vom Roller fliegt. Als wir am Hauptbahnhof ankommen, gehen wir zuerst zu Fuss los und wollen noch etwas im Minimarkt einkaufen. Die Strasse ist dicht befahren und wir sind froh, dass es ein Typ gibt, der wohl den Verkehr etwas regelt. Er organisiert, dass wir zum Supermarkt und wieder zurück auf die andere Strassenseite kommen, daraufhin geben wir ihm dafür ein Trinkgeld. Eigentlich würden ja Bemos zurück zu Zakias Haus fahren (auf einem 4 Kilometer Fussmarsch haben wir keine Lust mehr), da aber das Onlinetaxi von hier nur umgerechnet 1 Franken kostet, bestellen wir dieses. Diesmal klappt es auch wie am Schnürchen und etwa um 8 Uhr sind wir bei Zakia zu Hause. Wir verbringen einen gemütlichen restlichen Abend hier. 

Irgendwie war uns der gestrige Tag zu anstrengend, weshalb wir heute von der Innenstadt fernbleiben wollen. Eigentlich hat uns Zakia noch einen Tipp für einen Ausflug gegeben, aber wir finden es bei ihr zu Hause einfach so gemütlich, dass wir hier bleiben. Sie hat für uns sogar gekocht. Ein riesiges Menü so dass wir den ganzen Tag zu Essen haben. Unglaublich viele indonesische Spezialitäten dürfen wir probieren. Wir verbringen den Tag mit der Planung unserer weiterreise, buchen eine Tour in Kumai am 5ten und hoffen, dass mit der Fährüberfahrt alles klappt. Am Abend bringen uns Zakia und Roman weitere Leckereien zu probieren, insbesondere ein enorm leckeres Dessert aus Gelatine und Bananen. Wir verbringen einen gemütlichen Abend zu Hause mit plaudern und essen. 

Ferry Surabaya – Kumai 03.07.2019 – 04.07.2010

Heute sind wir etwas nervös. Wir haben schon alles mögliche über Fährfahrten in Indonesien gehört und nicht unbedingt viel positives. Naja, wir raffen uns auf und packen unsere Sachen. Es hiess wir sollten spätestens 3 Stunden vor Abfahrt am Fährterminal sei, was zwar früh ist, aber wir natürlich einhalten wollen. Da es enorm schwierig ist, abzuschätzen wie lange wir mit dem Bemo und Bus bis zum Terminal haben, entscheiden wir uns für die Luxusvariante und bestellen uns ein Onlinetaxi für umgerechnet 6 Franken. Dieses bringt uns innerhalb etwa einer Stunde an den Hafen und so sind wir natürlich viel zu früh. Es ist gerade Mal 1 Uhr. Wir sehen einige Leute bereits anstehen und fragen die Kontrolleure, ob wir auch schon rein dürfen. Hier scheitern wir wieder etwas an der Sprache, aber er teilt uns lediglich mit, dass wir bis 5 Uhr warten müssen. Finden wir doch etwas speziell, denn um 5 Uhr sollte die Fähre fahren. Wir begeben uns in den gemütlichen Aufenthaltsraum und vertreiben uns die Zeit mit Bilder sortieren und Blog schreiben. Etwa gegen drei Uhr finden wir doch, dass wir schauen gehen wollen, ob wir das Boot betreten können. Tatsächlich sagen uns nun die Beamten, dass wir einchecken können. Hätten wir doch nur bis 2 Uhr gewartet. Wie dem auch sei, wir müssen ganz seriös durch Gepäck- und Identitätskontrollen. Etwa eine halbe Stunde später können wir bereits aufs Schiff. Als der Schiffsbegleiter unser Ticket mit dem Vermerk “No Seat” sieht, bittet er uns mit ihm mitzukommen und er fragt im Schlafsaal herum, ob noch Platz frei ist. Er findet uns zwei Schlafmatten, wo wir uns einrichten können. Wunderbar. Die Leute schauen uns ganz neugierig zu und wir können keine Bewegung unbeobachtet machen. Das ist anfangs etwas mühsam, aber mit der Zeit gewöhnen wir uns daran. Ein paar Passagiere und Verkäufer beginnen mit uns zu plaudern und wollen Selfies. Danach liegen wir eine Weile in dem Schlafsaal, wobei wir das Gefühl haben nächstens auszulaufen. Mit etwa 100 Leute teilen wir diesen Saal und je weiter hinten man ist, desto heisser ist es. Wir sind ungefähr in der Mitte. Ventilator geschweige denn eine Klimaanlage gibt es keine. Wir entscheiden uns bald einmal das Schiff zu erkunden und hoffen, eine Ecke mit frischer Luft zu finden. Wir sehen schon viele Leute, die es sich auf dem Flur am Boden gemütlich machen und verstehen nun weshalb. Hier sind die Temperaturen viel angenehmer. Danach kommen wir auf die Seite des Schiffes, wobei auch allerlei Leute hier am Boden sitzen und liegen. Wir sehen schon, dass wir die besten Plätze verpasst haben. Wir machen es uns an einem freien Stehplätzchen gemütlich und warten bis das Schiff abfährt. Tatsächlich mit einer knappen halben Stunde Verspätung legen wir ab, wobei wir gerade noch den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten können. Es ist noch spannend dem ganzen Prozedere zuzusehen. Zuerst nähert sich uns ein Schlepperboot, welches das Schiff offenbar aus dem Hafen zieht. Danach wird für die ersten paar Stunden das Boot aus dem Kanal geführt. Bevor das Schiff den Kanal verlässt, kommt ein kleines Boot dazu, welches jemanden auflädt und wieder davon fährt. Wir vermuten, dass wohl ein anderer Kapitän das Boot aus dem Kanal führt, als jener der die Überfahrt macht. Währenddessen plaudern wir eine Weile mit einem Herr, der beruflich nach Borneo fährt. Er gibt uns ein paar Tipps, auf was wir so achten sollten während wir in Indonesien sind. Danach fragt er uns, ob wir schon gegessen haben. Mit dem Ticket hätten wir das Abendessen zu gute. Das wussten wir natürlich nicht und da wir die indonesische Ansage verpasst haben, konnten wir das nicht ahnen. Wir gehen ins Restaurant und erhalten tatsächlich zwei Menüs. Der restliche Abend verbringen wir auf dem Deck. Gegen 10 Uhr entscheiden wir uns schlafen zu legen und hätten sogar draussen eine geeignete freie Ecke gefunden. Als wir wieder unten im Schlafsaal sind, scheint es noch heisser zu sein als vorher und wir packen unsere Sachen. Wir gehen mit unseren Matten rauf aufs Deck und schlafen dort. Die Temperatur ist angenehm und wir können bis am Morgen durchschlafen. 

Etwa um 7 Uhr wird Manuela von der Sonne geweckt. Wir stellen fest, dass wir unser Lager direkt neben einem Durchgang aufgeschlagen haben, aber offenbar stört sich niemand daran. Man kommt ja durch, was das Wichtigste ist. Ein Arbeiter bringt uns sogar noch je ein Apfelbrötchen zum Frühstück. Auch wenn wir nicht mit den Leuten kommunizieren können, sind sie doch alle sehr freundlich. Manuela findet das Brötchen super lecker und Hanspeter muss noch etwas warten bis er wach ist. Am heutigen Tag faulenzen wir ein wenig und schreiben Blog. Viel können wir ja auf dem Schiff sowieso nicht machen. Etwa um 4 Uhr treffen wir auf das Festland von Borneo, können den Sonnenuntergang um 6 Uhr bestaunen und erreichen etwa um 8 Uhr mit nur 1 Stunde Verspätung Kumai. Während wir aufs Aussteigen warten, gesellen sich einige Leute zu uns, die ein Foto machen wollen. Wie wir es gewohnt sind, wenn jemand anfängt, wollen am Ende alle. Aber irgendwann legt das Schiff komplett an und wir können aussteigen. Es hat viele Leute am Hafen, aber lustigerweise wohl nicht viele die Englisch sprechen können. Wir werden nur von einem wie folgt angesprochen. “Hey Bule, Taxi – yes / no?”. Bule ist das uns bekannte indonesische Wort für Weisse, wir stellen das gleich wie in Südamerika, wenn man uns Gringo gesagt hat. Wir brauchen aber kein Taxi und gehen zu Fuss zu unserer Unterkunft. Das ist hier halt praktisch, dass sie kein Englisch können, denn so müssen wir mit ihnen nicht diskutieren, weshalb wir kein Taxi wollen. Bei der Unterkunft wird es etwas schwieriger, aber mit Zeichensprache können wir erklären, dass wir ein Bett wollen. Diese ist mit etwa 8 Franken sehr günstig, dafür haben wir auch nur ein Kessel zum Duschen und ein Stehklo. Da wir aber dringend eine Dusch nötig haben, probieren wir die Kesseldusche einfach aus. Und so schlimm ist das gar nicht, also besser gesagt, es geht viel einfacher und besser, als wir uns das vorgestellt haben und finden, dass wir uns daran gewöhnen könnten. Danach wollen wir noch etwas Essen und müssen uns der sprachlichen Herausforderung stellen, aber mit google-Übersetzer können wir mitteilen, was wir wollen und was nicht. Wir erhalten schlussendlich ein leckeres Abendessen, welches aus diversen traditionellen Speisen besteht. Danach freuen wir uns auf ein richtiges Bett in einem ventilierten Raum. 

Tanjung Puting Nationalpark 05.07.2019 – 06.07.2019

Heute werden wir abgeholt, da wir den Tanjung Puting Nationalpark für die nächsten Tage besuchen werden. Typischerweise werden Privattouren angeboten. Wir finden es aber etwas merkwürdig, wenn wir lediglich für uns alleine Kapitän, Koch, Putzpersonal und Guide buchen würden. Da Hochsaison ist, bieten ein paar wenige Anbieter Gruppentouren an. Glücklicherweise startet gerade eine am 5. Juli und daher haben wir diese gebucht. Wir waren ja etwas nervös vor unserer Bootsfahrt, dass wir auch pünktlich ankommen. Aber es hat ja alles wie am Schnürchen geklappt. Wir werden ein paar Meter mit dem Auto zur Bootsanlegestelle kutschiert und die Jungs, die da Arbeiten sind so nett, dass sie unsere Rucksäcke sogar aufs Boot tragen. Auf dem Boot befindet sich eine Indonesisch/Französische Familie mit zwei Kindern, ein älteres Pärchen aus den USA, wobei sie bereits 10 Monaten in Indonesien waren, um zu unterrichten, ein jüngeres Pärchen aus Australien, wobei sie ebenfalls Lehrerin ist und zwei indonesische Frauen eine mit, die andere ohne Sohn. Wir sind also sozusagen die einzigen, die nicht indonesisch können. Aber das ist glücklicherweise nicht so schlimm, denn unsere Tourguides sprechen relativ gut englisch. Gegen Mittag sind alle auf dem Boot und wir legen gemütlich ab. Nicht viel später gibt es bereits ein leckeres Mittagessen. Die Bootsfahrt ist sehr langsam und gemütlich, so dass wir die ganze Fauna und Flora entdecken können. Unterwegs treffen wir sogar die Proboscis Monkeys anders bekannt als Nasenaffen. Das sind jene Affen, deren Männchen übergrosse Nasen und Bierbäuche haben. Ein lustiger Anblick. Wir staunen auch, dass die Affen auf den dünnsten Ästen sitzen können, ohne dass diese abbrechen. Man kann vermuten, dass sich diese Affen herumtummeln, wenn man die Bäume in Bewegung sieht. Wir sehen natürlich auch einige farbige Vögel unterwegs, wobei diese immer sehr schwierig zu fotografieren sind. Und dann natürlich noch die Fauna, die ungezähmte Wildnis. Auf der rechten Seite des Flusses befindet sich der Tanjung Puting Nationalpark. Dies ist der geschützte Bereich des Urwaldes, wo sich die Orang Utans befinden und man versucht, deren Lebensraum aufrecht zu erhalten. Es ist nämlich traurig zu hören, dass ein Grossteil des Urwaldes auf der Insel Borneo für die Palmölindustrie abgeholzt wurde. Dies ist offenbar dasselbe auf der linken Seite des Flusses, dort sei kein Naturschutzgebiet und deshalb überall Palmen. Eigentlich sind ja Palmen auch schön, wenn aber ganze Lebensräume zerstört werden, nur um einen Wald voller Palmen zu pflanzen und damit sämtliche Tiere zu vertreiben ist das nicht schön. So hat alles seine Schattenseite und man kann froh sein, dass es Leute gibt, die zumindest ein paar wenige Lebensräume zu erhalten versuchen. Am Nachmittag kommen wir zu der ersten Station um Orang Utans (Orang=Wald Utan=Person) zu sehen. Es gibt ein paar Stellen im Nationalpark, wo die Orang Utans ein wenig gefüttert werden, um sie zu studieren und offenbar beisammen zu halten. Denn die Zahl der Orang Utans ist in den letzten Jahren beträchtlich gesunken und man versucht, die wenigen die es jetzt noch gibt, zu erhalten. Wir legen an und gehen in den Wald. Unterwegs können wir bereits einen Orang Utan auf einem Baum erspähen, was für ein erstes Erlebnis. Unglaublich eindrücklich sind diese Tiere und wir geniessen den Anblick sehr. Auf einer Plattform befindet sich dann die Futterstation, wo die Arbeiter Bananen und Süsskartoffeln für die Orang Utans bereitstellen. Es ist enorm eindrücklich, die Affen zu beobachten. Es gibt jeweils das Alfamännchen, der bei der Futterstation gemütlich isst. Wir lernen, dass er keine andere Männchen heran lässt, ausser die Jungen, die wohl noch keine Konkurrenz für ihn sind und die Frauen. Die älteren Männchen erkennt man gut, denn sie haben ein Gesicht wie eine Bratpfanne. Es ist enorm süss zu sehen, wie die Weibchen mit ihren Jungen Futter holen gehen und die Jungen mit unglaublicher Kraft und Geschick sich an der Mama festhalten. Es ist ein wahnsinnig schönes Erlebnis so viele Tiere zu sehen und zu beobachten. Wir wussten bis jetzt auch nicht, dass es fliegende Echsen gibt, aber eine solche sehen wir hier auch. Sie ist relativ klein und grün, so kann sie sich gut tarnen. Man kann die gesamten Eindrücke in den Fotos und im Video anschauen. Danach gehen wir wieder zurück zum Boot, wobei wir nicht schlecht staunen, als ein riesiger Orang Utan dem Waldweg entlang läuft und auf uns zukommt. Es heisst, dass wir etwas beiseite stehen sollen, und der Orang Utan läuft tatsächlich unbeirrt an uns vorbei. Das war sehr eindrücklich. Wir gehen zum Boot und fahren zum Übernachtungsplatz. Unterwegs, aber auch von unserem Schlafplatz, können wir nochmals ein paar Proboscis Monkeys in den Bäumen bestaunen. Am Abend wird ein leckeres Abendessen zubereitet und wir verbringen noch eine gemütliche Zeit auf dem Boot. Solange es noch hell ist, können wir diverse farbige Vögel beobachten.

Heute heisst es um 6 Uhr aufstehen, damit wir Zeit haben, um zu zwei Orang Utan Beobachtungsstellen zu fahren. Zuerst einmal gibt es leckeres Frühstück und etwa um 9 Uhr kommen wir an besagtem Platz an. Wir spazieren ein kurzes Stück durch den Wald bis wir bei der Stelle sind. Auch hier können wir bereits unterwegs einen Orang Utan beobachten, dessen Zähne schon etwas furchteinflößend wirken. Zudem können wir heute eine grössere Echse beobachten, die im Gegenzug zur Gestrigen nicht fliegen kann. Wilde Hühner sind ebenfalls in der Gegend und kommen zwischendurch zum Vorschein. Die Fütterung verläuft wie letztes Mal. Es werden Früchte und Gemüse auf der Plattform verteilt und das Alfa-Männchen kommt zuerst, und frisst gemütlich. Danach kommen einige Weibchen und die Kleinen. Die anderen Männchen warten geduldig in den Bäumen bis sich das Alphamännchen verzogen hat. Manche der Tiere bleiben eine Weile auf der Plattform und essen gemütlich, während andere alles was möglich ist in den Mund stecken und so viel Essen wie möglich mitnehmen. Es hat viele Leute hier und manchmal ist es schon interessant zu sehen, dass sich die Menschen, die die Affen beobachten, sich gar nicht so sehr von den Affen unterscheiden. Plötzlich kommt einer der Orang Utans auf die Menschenmenge zugelaufen und geht ganz nah an uns vorbei, um zu der Plattform zu gelangen. Er war so nah, man hätte ihn problemlos berühren können. Ein anderer kommt ebenfalls über einen Baum in die Menschenmasse hinunter. Das ist sehr eindrücklich und die Leute müsse ihre Sachen zu sich nehmen, denn sonst haben sie die Orang Utans stibitzt. Auf dem Rückweg können wir sogar noch eine kleine Schlange bestaunen sowie die fleischfressenden Pflanzen. Wir treffen sogar noch auf die Gründerin des Nationalparkes im Jahre 1982, Birute Galdikas, und können ein paar Worte mit ihr wechseln und ins Gästebuch schreiben. Zurück auf dem Boot tuckern wir ganz gemütlich durch die Gegend und können Tiere beobachten. Wir können sogar vom Boot aus ein paar Orang Utans beobachten, sowie weitere Proboscis Monkeys. Nach dem Mittagessen geht es zu der nächsten Orang Utan Station. Wir treffen hier aber zuerst auf Longtail Makaken, welche teilweise mit ihren süssen Babies hier sind. Wir sind etwas hinter unserer Gruppe und als wir uns ihnen nähern, sind wir verwundert, weshalb sie alle in unsere Richtung schauen. Wir drehen uns um und sehen gleich, dass gerade ein Orang Utan hinter uns in die andere Richtung verschwindet. Wir gehen anschliessend ins Besucherzentrum, wo wir einiges über die Orang Utans lernen können. Eindrücklich zu sehen ist insbesondere der Vergleich des Handabdruck des Orang Utans und des Menschen. Wir können auch einiges über die einzelnen Orang Utans lesen, die schon jahrzehnte in diesem Nationalpark leben. Danach gehen wir mit unseren Führern für einen etwa stündigen Spaziergang in den Wald. Wir können dabei den ein oder anderen Orang Utan in der Ferne sehen. Als wir uns der Fütterungsstelle nähern, können wir wieder viele Orang Utans in den Bäumen erblicken. Nicht viel später befinden sich die Ersten auf der Plattform. Unterhalb der Plattform befinden sich ein paar Wildschweine, die wohl auf etwas Futter von den Affen warten. Wir sind auch diesmal enorm von den Orang Utans fasziniert, weshalb uns etwas Regen wenig ausmacht. Unser Guide kommt nach einer Weile zu uns und meint, dass wir zurück zum Boot gehen sollen. Auf dem Rückweg können wir noch einen weiteren Orang Utan in den Bäumen erblicken und sind überglücklich so viele der eindrücklichen Tiere sehen zu können. Nun geht es wieder zurück mit dem Boot, wobei wir immer wieder einige Proboscis Monkeys sehen können und sogar nochmals einen Orang Utan. Nicht zu vergessen sind die vielen farbigen Vögel, aber die sind enorm schwierig mit der Kamera vom Boot aus zu erfassen. Unser heutiger Übernachtungsplatz ist sehr speziell, denn wir kommen in eine Region voller Glühwürmchen. Die Glühwürmchen sind immer auf einem Haufen, weshalb gewisse Bäume beinahe wie moderne Weihnachtsbäume aussehen. Wir können ebenfalls direkt vor einem Baum voller Glühwürmchen übernachten, was ein sehr spezielles Erlebnis ist. 

Pangkalan Bun 07.07.2019

Heute geht es wieder früh los, denn wir machen uns auf den Rückweg nach Kumai. Etwa nach 9 Uhr erreichen wir Kumai bereits und wir verabschieden uns von der Gruppe. Wir wollen zurück nach Pangkalan Bun, wo es ein grösseres Busterminal geben soll. Netterweise werden wir durch unseren Tourveranstalter gerade dort abgesetzt und einer der Guides begleitet uns noch. Er klärt ab, wann der nächste Bus nach Pontianak fährt, damit wir nach Kuching weiterreisen können. Leider fährt der Bus nur einmal täglich und das um 7 Uhr in der früh. Wir müssen also bis morgen warten, was uns gerade etwas nervt. Wir haben schliesslich nur noch ein paar Tage Zeit bis unser Indonesien Visum am 10. Juli abläuft und es ist noch weit bis zur Malaysischen Grenze. Naja, wir müssen nehmen, was es gibt und deshalb buchen wir den Bus für morgen in der Früh. Wir suchen das nächstgelegene einigermassen günstige Hotel und wir werden gerade dorthin gefahren. Leider ist die Unterkunft noch 3,5 Kilometer vom Busbahnhof entfernt, weshalb wir morgen sehr früh los müssen. Pangkalan Bun ist nicht so gross, aber die Stadt dehnt sich relativ weit aus. Es ist um die Mittagszeit, als wir eingecheckt haben und wir geniessen zuerst einmal die kühle Klimaanlage. Am frühen Nachmittag wagen wir uns doch noch auf die Strasse. Wir erregen mal wieder ziemlich grosse Aufmerksamkeit und werden von allen Seiten angesprochen mit “Hey Mister” und teilweise weiteren Floskeln. Wir müssen schmunzeln, als wir Leute bemerken, die uns ungefragt Filmen oder Fotos von uns machen. Auch viele Kinder sprechen uns an und wollen Fotos machen. Wir haben bereits bei der Hinfahrt gesehen, dass es viele schöne Moscheen hier gibt und nun sehen wir sogar noch ein paar mehr. Der goldene Palast ist ebenfalls ziemlich eindrücklich. Nachdem wir eine Weile der Einkaufsstrasse entlang gelaufen sind, biegen wir zum Fluss ab. Hier sind die Gebäude sehr hübsch bemalt. Ebenfalls entlang des Flusses gibt es viele Häuschen im Fluss, die ebenfalls ganz hübsch bemalt sind, wobei sich herausstellt, dass dies Toilettenhäuschen sind. In diesen Fluss möchten wir also lieber nicht baden. Wir spazieren eine Weile der Uferpromenade entlang und biegen aber dann wieder zurück zur Hauptstrasse ab. Es ist wirklich unglaublich heiss, weshalb wir uns entscheiden, anschliessend wieder zurück in die Unterkunft zu gehen. Wir wollen aber zuerst noch ein eiskaltes Getränk finden, was gar nicht so einfach ist. Zumindest nicht etwas, das grösser als 1 Liter ist. Wir kaufen überall etwas kleines ein und im dritten Geschäft ohne Erfolg kaufen wir zwei kalte halbliter Getränke. Nun gehen wir wieder zurück in unsere Unterkunft, um uns abzukühlen. Da wir wohl das Sehenswerte vom Städtchen gesehen haben, es enorm heiss ist und wir nicht mehr sonderlich Bock auf das ständige Angequatsche haben, entscheiden wir uns den restlichen Tag hier zu bleiben. 

Pangkalan Bun – Pontianak 08.07.2019

Frühmorgens um 5 Uhr stehen wir auf. Wir frühstücken etwas Kleines und machen uns bald darauf auf den Weg. Wir kommen an einer hübschen Moschee vorbei, wobei so früh bereits einiges los ist. Glücklicherweise ist die gesamte Strecke zum Busbahnhof eben und die Sonne noch nicht so stark, so dass unser Morgenspaziergang angenehm verläuft. Am Bahnhof angekommen warten bereits einige Leute und wir setzen uns dazu. Wir warten, sind aber unsicher wo genau der Bus fährt. Kurz vor 7 geht Manuela ins Büro und will sich punkto Bus versichern. Da die Ticketverkäuferin und auch die anderen Leute hier kein Englisch können, ruft sie Verstärkung. Ein wenig später kommt eine Frau hinein, die in gebrochenem Englisch sagt, dass der Bus verspätet ist und dieser etwa um 10 Uhr fahre. Offenbar ging eine Brücke kaputt, die zuerst wieder repariert werden muss. Das hört sich nicht gut an und wir hoffen, dass der Bus wirklich noch fährt. Wenn der Bus gestern erst um 10 Uhr gefahren wäre, hätte das uns sogar noch gereicht. Aber nein, heute, wenn wir so früh aufstehen, müssen wir drei Stunden auf den Bus warten. Natürlich kommt der Bus auch nicht wie erhofft vorher, sondern später. Aber wir empfinden es schon mal als sehr positives Zeichen, dass der Bus jetzt da ist. Nun muss er wohl zuerst noch in die Waschanlage bevor wir einsteigen können. Sie machen es spannend. Um 11 Uhr dürfen wir endlich einsteigen und um Viertel vor 12 fahren wir endlich los. Uns wurde gestern gesagt, dass der Bus etwa 10 Stunden haben wird, also kommen wir vermutlich zu einer ungünstigen Zeit an. Wir hoffen dennoch, heute Abend einen Nachtbus nach Kuching zu erwischen. Wir kommen nur langsam vorwärts, da die Strasse sehr kurvenreich und teilweise steil ist. Die Landschaft ist sehr unterschiedlich. Manchmal sehen wir Weiten von Urwald, dann ziehen ein paar winzig kleine Dörfchen vorbei oder man sieht traurigerweise auch riesige Palmölplantagen. Interessant ist es auf alle Fälle, und vorallem auch wie der Busfahrer die herausfordernde Strasse in rasantem Tempo meistert. Wir stoppen auf gut halbem Weg, um etwas zu Essen. Hier scheint es, als gäbe es nur diese Raststätte und sonst nichts. Als wir uns zuerst in der Umgebung umsehen, werden wir von jemanden angesprochen, ein Foto zu machen. Nun fängt das wieder an. Aber die Leute sind freundlich und geben einem sogar als dankeschön die Hand. Irgendwann scheint jeder um uns herum ein Foto mit uns gemacht zu haben und wir können uns am Buffet zuwenden. Dieses hält viele teilweise bekannte, aber teilweise auch unbekannte indonesische Leckereien bereit. Nachdem wir unsere Bäuche voll geschlagen haben, gibt es nochmals eine Fotosession, bevor wir weiterfahren. Langsam wird es dunkel und wir müssen akzeptieren, dass wir nie und nimmer in 10 Stunden ankommen werden. Wir versuchen dem Busfahrer mitzuteilen, dass wir am internationalen Terminal aussteigen möchten, da wir nach Malaysia fahren wollen. Wir interpretieren seine Antwort so, dass er uns verstanden hat. Wir wollen falls irgendwie möglich an den Busbahnhof gelangen, da wir gehört haben, es sei mit dem Taxi verhältnismässig teuer, um dorthin zu gelangen und öffentliche  Verkehrsmittel seien dort nicht zugelassen. Etwa um 2 Uhr morgens kommen wir in die Nähe von Pontianak und wir erwachen aus unserem Halbschlaf. Wir stellen gerade fest, dass der Bus am internationalen Terminal vorbeigefahren ist. Wir nehmen zuerst noch an, dass er einen Bogen machen wird und zum Terminal fährt. Aber leider nicht. Wir diskutieren, ob wir jetzt einfach dem Busfahrer sagen wollen, dass wir aussteigen wollen. Aber wir sind viel zu weit entfernt und irgendwo auf den Strassen von Pontianak mitten in der Nacht auszusteigen, erachten wir auch nicht als Klug. Also warten wir einfach, wo uns der Bus schlussendlich hinführt. Wir kommen direkt beim Büro der Busgesellschaft Damri an. Das scheint für uns praktisch zu sein, denn das Büro hat offen und hier werden Tickets nach Kuching verkauft. Mit geöffnet haben wir uns zu früh gefreut, denn auf indonesisch steht eine Notiz, dass wohl der Ticketverkauf erst um 4 Uhr morgen startet. Ein Mitarbeiter bestätigt uns dies, als wir nachfragen. Zumindest können wir auf den Stühlen im Büro etwas dösen, während wir warten. Etwa um 5 Uhr wird der Ticketschalter bedient und wir können das Billett lösen. Es heisst, wir werden gerade hier abgeholt. Das ist praktisch. Es hiess, dass wir um 7 abgeholt werden, aber schlussendlich werden wir schon um viertel vor 6 wieder geweckt, um in den Minibus zum Terminal einzusteigen. Das Terminal ist riesig gebaut, aber nichts hat offen. Das wäre schön in die Hosen gegangen, wenn wir Mitten in der Nacht am Terminal angekommen wären und hätten Tickets kaufen wollen. Wir sind froh, ist es so abgelaufen wie es ist. Etwa 20 nach 7 fährt unser Bus nach Kuching los und wir fahren durch eine schöne Landschaft Richtung Grenze. Wir kommen gut voran und ein paar Stunden später kommen wir an die Malaiisch/Indonesische Grenze. Wir sind etwas nervös, da es das erste Mal ist, wo wir wirklich beabsichtigt einen Visa Run machen müssen. Wobei wir ja ein paar Tage in Malaysia bleiben und die Region Sarawak auf Borneo erkunden wollen.


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28.06.2019 – 08.07.2019

Fahrt nach Banyuwangi 28.06.2019

Today, we start early again, because we want to reach Java Island today. One of the nice ladies from our accommodation asks us where we want to go. When we tell her we are planning to go with Gojek or Bemo, she confirms there is one and she can put us in the neighboring village. But when the second lady shows up, she seems a little upset and wants to make us believe that there are no Bemos driving at this time. We don’t discuss anymore and say goodbye. Actually, we want to order an online taxi to the next village, but it does not seem to be available at the moment. The official taxi drivers again demand a horrendous price for the 4 kilometer ride, which is why we make our way on foot. Faster than expected, we reach the neighboring village and ask a few locals if this is the right place to wait for the Bemo. They point to the other side of the street and an elderly gentleman obviously feels obliged to stop a bemo for us. It takes about an hour to get to the said means of transport and take us from Culik to Singaraja. Of course, the older gentleman wants to profit for his services and we pay almost double of the actual price. Somehow that annoys a bit, but since it is still cheap and still only a little part of the price of another means of transport, we find that the locals can earn us and pay the price. Like our last Bemo drive, we get from the passengers all sorts of fruits to try. When we arrive in Singaraja after about 2 hours drive, we are even brought to the connection terminal, which we appreciate very much and probably also because we have paid this price. Actually we would have needed an additional transport between the two terminals, because they are more than 10 kilometers away. We can therefore just change the Bemo, which brings us to the port Gilimanuk – this time for a normal price. After another 1.5 hours we reach Gilimanuk, where we can buy our tickets. A few minutes later we are already on the ferry. We are currently booking an accommodation in Banyuwangi, as we arrive in Java just an hour later. Here we are approached by a Bemo driver, since our accommodation is only a kilometer away, we decide to walk there. Here again we notice the curious glances of the people, but we are not deterred. At least there are no vendors, which we appreciate very much. Upon arrival, we are greeted by an elderly, very friendly woman. She willingly gives us all the information about the area and even offers us free transportation. We could borrow her scooter for smaller errands. But since the traffic here is much more turbulent than we have experienced so far, we renounce it. Actually, we wanted to rent a scooter and drive at night to Ijen, the famous blue fire. But we are a bit unsure whether we will master the ride  in the middle of the night. We have to go at night, because only then we can see the blue fire. Our nice hostess also has a tour for the equivalent of 20 dollars in the offer, which is why we finally decide to participate in this. After we have added up our costs, we would come with the entrance fee for unaccompanied tourists and the scooter to rent, at least 15 dollars per person. We make ourselves comfortable on the beautiful roof terrace with a view of Gunung Ijen. Early we go out to dinner and sleep at 8 to be ready for the tour at midnight.

Ijen 29.06.2019 

Already at half past 11 in the evening the alarm rings. Fortunately, we have everything ready, so we just have to pack everything together. At midnight we and a Chinese girl are picked up from our accommodation. Then an Indonesian couple and a Frenchman join us. The ride is very steep and for that reason we are glad not to be traveling with our own vehicle. Sometimes our driver has to get some start-up with his vehicle to get him up there. Unfortunately, we are still in the traffic jam, because today is weekend and holiday season and obviously many Indonesians want to visit this attraction. Nevertheless, we arrive at about 3 o’clock and can treat ourselves to a warm coffee first. It’s the first time in Indonesia that we feel it’s cold. It is really so cold that we put on the down jacket, as long as we are not moving. Here we meet our guide, who simply tells us that we can not get lost and that we will just meet for sunrise on the crater. Motivated, we tackle the steep climb together with the Frenchman and marvel at how some people are already struggling at the first few meters. It has a lot of people, but that does not really bother us right now. Of course, it is still dark at the top and we see only a few lights in the distance and the beautiful starry sky. Now it’s time to climb down into the crater. Since the path into the crater is very narrow, many people here are getting on our nerves, because they start to get stuck here.  We also notice that the gasses from the volcano are slowly reaching our noses, which is also the reason to put on a gas mask. But since this is very unpleasant, we only pull them to the very bottom, where we really need them. We can see all the workers working on Sulfur, mostly without masks. Twice a day, they haul up the steep crater around the 80 kilo Sulfur cubes. We do not even want to figure out what that, in addition to the less they earn for work, leaves us with bodily harm. That’s a bit thoughtful. The blue fire (Blue Fire) is very impressive. Beautiful blue flames licking through the night, where you see more or less of it depending on the wind direction. The thick, heavy column of smoke that is here, partially denies us the view. The same is true for the gases, when the wind blows in the right direction, you notice almost nothing, but if not, then the taste is extremely penetrating. We can just watch a miner removing sulfur, which is also very impressive. Then we buy a sulfur souvenir from a worker, before we start climbing again. The exit from the crater is a lot more pleasant than the descent, because it does not have that many people anymore. Most are either on the descent or still below. Just in time for sunrise we reach the crater rim, where we find a cozy place to stay. We stay up for a while, but we do not see our guide anymore. When we meet the French again, we start the descent together. Once at the bottom we wait a while until the whole group is gathered again and we get delicious fried bananas for breakfast. At about 8 o’clock we are back at the property and we treat ourselves a relaxing sleep. In the afternoon we go to the train station, where we want to book a trip to Surabaya for tomorrow. Unfortunately, everything is fully booked and we walk a few miles further to the bus station. On the way, people wave to us from the scooter and just before the bus station we meet a few children who practice with us a little English. Everything sounds uncomplicated at the bus station. We are told that we should come to the bus station tomorrow morning, as there are regular buses to Surabaya. Wonderful, – we are on the way back. Just before we return to the accommodation, a man from a restaurant talks to us. Since it’s getting late again, we decide to have dinner here. He treats us for the equivalent of 1.30 dollars for delicious food, much more than we can eat. There is also a delicious fruit juice from persimmon.  With a full belly we spend the rest of the evening at our accommodation and chat for a while with our nice hostess Puri.

Banyuwangi – Surabaya 30.06.2019 

Puri prepares a delicious breakfast for us at half past six in the morning. Then she organizes the transport to the bus station and we say goodbye to her. At the bus station it gets a bit complicated because nobody speaks English. A man who spoke to us earlier tells us first that we should wait for the next bus. A little later, however, he makes us to understand that we should get on the bus, which is already here. We store our luggage and get in. Overall, it’s a 7 hour drive and the bus gets busier and busier while on the road. We were lucky enough to start at the beginning. When we arrive in Surabaya at 3 o’clock, something is going on and we have to orient ourselves a bit. We are approached from all sides by taxi driver, but since we are picked up, we fortunately do not have to respond. Why we go to Surabaya for a few days has a good reason. Not only to take the ferry to Kumai, Borneo, but also to visit the former couch surfer Zakia. We are very happy to see her again and to get to know her husband as well. They live in a nice house just outside Surabaya. After we have settled in, she prepares us a super delicious traditional Indonesian dinner. When we all have full bellies, they drive us into the city to look at a few sightseeing points. Surabaya by night has its own charm and looks very impressive. We stop at the landmark of Surabaya, a shark and a crocodile. Suro and Boyo in Indonesian, from which the city name derives. Then we walk along an old street with arches and a famous haunted hotel, which is pretty impressive. Finally, we go to a site where are a few food stalls and we are invited to a delicious coffee at the end of the day.

Surabaya 01.07.2019 – 02.07.2019

Today we want to explore the city of Surabaya and book our ferry ticket for Kumai. For the latter, Zakia’s husband even brings to the ferry terminal, which is very nice. Once there, a gentleman wants to take us to a travel agency to buy the ticket. We do not care, because we actually want to buy the ticket directly from the office of the ferry company. On Google maps we have discovered two kilometers further ahead a Pelni office. This is a bit hidden, but after asking we finally find. It is a very small office, but the two employees seem to be happy about our visit. They print out a timetable and write us an address.  This address is the official place to buy tickets. While we try to communicate with the two, a third man, probably a passerby, comes to the office and wants to take a selfie. We find this a bit strange, but agree. Then one employee also wants to take a picture with us. Now we go back to the road, which we walk along, because there are a few places further forward that were recommended by Zakia. The next is unfortunately still almost 4 kilometers away and the walk along the busy street is not very nice. Suddenly, there is no sidewalk and so our walk is almost a challenge. Not only because it is getting hotter, the exhaust gases from the harbor road are extreme, we have to circumnavigate various obstacles and it looks like a rather poor area. In South America, we would not have walked along in such a neighborhood. At least most people wave at us and Hanspeter get frequently a „Hello Mister“. After a felt eternity we reach our first destination, a market hall with a mosque, Ampel Suci. We look at the beautiful clothes in the market hall, but quickly realize that this is a bit too traditional for our needs. When we come out of the market hall, we are just reaching the mosque. While we are discussing whether we want to get in there now and if our clothes are appropriate, a few children approach us. They want to take a picture with us and we agree with a smile. But now we have something started, because suddenly we feel like super stars and all people from big to small, male and female, all who are just coming from the mosque, want to take a picture with us.  After posing for about 100 photoshoots and a frozen smile, we discuss during a short break whether we want to explore the mosque or not. We decide against and go back through the market hall to the next street. Now we pass the fish market, where we go through quickly. Soon after we reach a red bridge, Jembatan Merah, which funny enough have pet bottles as a decoration. Afterwards our way leads to the House of Sampoerna and we are glad to be in an air-conditioned building. First of all we treat ourselves to an overpriced iced coffee in the restaurant, but that doesn’t really matter to us at the moment. The museum itself is owned by the tobacco industry, which produces the famous Indonesian cigarettes, Sampoerna. The building was built in 1862 and was purchased by Liem Seeng Tee in 1932, with the aim of becoming a leading cigarette manufacturer and becoming the largest Sampoerna producer. Typical of these cigarettes are that cloves are added. We can admire many old and exquisite items from the tobacco industry in the museum. On the second floor it becomes a bit more special and taking pictures is forbidden. From here we can see hundreds of workers working in this factory making cigarettes. After we have seen enough, we visit the side building, which is not so interesting. Back on the road we make our way to the Pelni office, now we are only 3 kilometers away, so very close. When we get there, we are first told, we have to copy our passports next door. A security brings us to the waiting room and we have to wait. We have no idea how the system works and it does not seem to go forward. For about one hour, the ticket vendors are busy with the same customers, but they also buy tons of tickets. We wait and wait, almost fear that we will not be served, because the security asks twice employees, if we get there, but then the lady shakes her head. Maybe they are afraid to speak English with us, which would be true. A while later, a man comes at the counter and makes a sign that we should come to him. He also asks us if we speak Indonesian, which we deny. When we tell him which ferry we want to book, he says it is already fully booked, which shocks us a bit. We explain our situation to him and that we can not get on the ferry until week later, since we already have to be out of the country at this time. He gives us alternatives, so we could depart from Semarang. But that’s quite a distance from Surabaya and would not really be in our interests. In an emergency, we would have to accept this. He begins to chat with his boss, who makes a phone call and then they both think there is still a possibility. They sell us the ticket with the remark that we are not entitled to a seat. That is wonderful, because our research has shown there are no people limitation on the Pelni ferries. Well, maybe we could have just bought the ticket on the day of departure at the harbor. But now we have it in our pockets and that’s a good thing. The few hours in the air-conditioned room we did not mind, because it is incredibly hot outside and our feet already hurt because of the previous city walk. Well, now it means back to the heat and we walk the streets for a while along the river until we get back to the same street like yesterday evening. Then we go to the nearest shopping center, where we actually want to look for clothes, but we have a lack of energy. We find a Taiwanese stand and treat ourselves to a delicious Bubble Tea. Afterwards we have a delicious Dürüm and watch what is going on. Actually, we hope to get some energy back, but no chance. It is already after 5 o’clock in the evening, which is why we are slowly looking for the exit, which is not easy at such a large shopping center. At the roadside we wait for the bus, the first one arrives, but it is so crowded that we do not want to squeeze ourselves. Finally, the ride takes a good hour. We finally decide to order an online taxi, and just after we order it, a bus just pass only half full. Finally, with luck we have, the taxi does not manage to get through the traffic and after half an hour wait and transfer to another taxi driver we cancel our request. Now we have to wait another half hour until a bus comes. Meanwhile, a few boys are playing around us who probably want to persuade their mom to take a picture with us. She seems a bit embarrassed, because she does not ask. In a mix of English and Indonesian, she begins to chat with Manuela, but the communication is a bit difficult. The woman is very nice and interested. Suddenly an almost empty bus arrives and we can just get in. All people have some kind of card, only we don’t.  Nothing happens to us and we wonder what the ride will cost in the end. As we drive in the bus, it’s pretty funny to watch the scooter riders. They are probably not so used to tourists, so they turn their heads to the bus, then back to the street and then stare in disbelief again. We just hope no one fell off the scooter. When we arrive at the main station, we go first on foot and want to buy something in the mini market. The road is busy and we are glad that there is a guy who seems to regulate the traffic. He organizes that we come over the street to the supermarket and back to the other side of the street, then we give him a tip for that. Actually, Bemos would go back to Zakia’s house (for a 4-kilometer walk we have no desire), but since the online taxi from here only costs the equivalent of 1 dollars, we order this. This time it works like clockwork and at about 8 o’clock we are at Zakia home. We spend a cozy evening here.

Somehow yesterday was too exhausting for us, which is why we want to stay away from the city today. Actually, Zakia has given us a tip for a trip, but we find her home just so cozy that we stay here. She even cooked for us. A huge menu so we have food all day. Incredibly many Indonesian specialties we can try. We spend the day planning our trip, book a tour in Kumai on the 5th and hope that everything will work out with the ferry crossing. In the evening, Zakia and Roman bring us some more delicacies to taste, especially an enormously delicious dessert made from gelatin and bananas. We spend a cozy evening at home chatting and eating.

Ferry Surabaya – Kumai 03.07.2019 – 04.07.2010

Today we are a bit nervous. We have heard everything about ferry trips in Indonesia and not necessarily a lot of positives. Well, we get up and pack our things. They said at the office we should be at the ferry terminal at least 3 hours before departure, which is early, but of course we want to comply. Since it is enormously difficult to estimate how long we have to get to the terminal with the Bemo and bus, we opt for the luxury version and order an online taxi for the equivalent of 6 dollars. This takes us to the harbor in about an hour, so of course we are way too early. It is just 1 o’clock. We see some people already waiting and we ask if we are allowed to check in. Here we fail again a bit at the language, but he just tells us that we have to wait until 5 clock. We find something special, because at 5 o’clock the ferry should go. We go to the cozy lounge and pass the time with sorting pictures and blog writing. Around three o’clock we want to see if we can enter the boat. In fact, the officials now tell us that we can check in. If only we had waited until 2 o’clock. Anyway, they are very serious about baggage and identity checks. About half an hour later we can already board the ship. When the shipper sees our ticket with the note „No Seat“, he asks us to come with him and he asks in the dormitory, if there is still room left. He finds two sleeping mats where we can get settled. Wonderful. People are watching us very curiously and we can not make any movement unobserved. This is a bit tedious at first, but over time we get used to it. A few passengers and sellers start chatting with us and want selfies. After that, we lie in the dorm for a while, feeling like sweating unstoppable. With about 100 people we share this room and the further back you are, the hotter it is. We are approximately in the middle. Not even a fan is installed, so we don’t start talking about air conditioning. We decide to explore the ship soon and hope to find a corner with fresh air. We already see a lot of people making themselves comfortable on the ground and now understand why. Here the temperatures are much more pleasant. Then we come to the side of the ship, with all sorts of people sitting here on the ground. We can see that we missed the best seats. We make ourselves comfortable on a free place and wait for the ship to leave. In fact, with just under half an hour delay, we leave, where we can observe the beautiful sunset. It is still exciting to watch the whole procedure.  First, a tugboat approaches us, apparently pulling the ship out of the harbor. Thereafter, the boat is led out of the canal for the first few hours. Before the ship leaves the channel, a small boat arrives, which loads someone and drives off again. We suspect that probably another captain is leading the boat out of the canal than the one who is making the crossing. Meanwhile, we chat with a gentleman who goes to Borneo for a while. He gives us some tips on what to look for while in Indonesia. Then he asks us if we have eaten. With the ticket we can have the dinner he says. Of course, we did not know that and since we missed the Indonesian announcement we could not have guessed that. We go to the restaurant and actually get two menus. The rest of the evening we spend on the deck. Around 10 o’clock we decide to go to sleep and even found a suitable free corner outside. When we are down in the dorm, it seems to be even hotter than before and we pack our things. We go up to the deck with our mats and sleep there. The temperature is pleasant and we can sleep through the morning.

At about 7 o’clock Manuela is awakened by the sun. We find out that we slept right next to a passage, but apparently no one bothers about it. They can get through, which is the most important thing. A worker even brings us an apple roll for breakfast. Although we can not communicate with people, they are all very friendly. Manuela’s bun is delicious and Hanspeter has to wait a bit until he is awake. Today we lazy a bit and write blog. We can not do much on the boat anyway. At about 4 o’clock we reach the mainland of Borneo, marvel at the sunset at 6 o’clock and reach Kumai at about 8 o’clock with only 1 hour delay. While we wait to get out, some people want to take a picture with us. As we are used to, when someone starts, everyone wants in the end. But at some point the ship stops completely and we can get off. It has a lot of people at the harbor, but funnily enough not many speak English. We are only addressed by one as follows. „Hey Bule, Taxi – yes / no?“.  Bule is the well-known Indonesian word for white people, we put it the same as in South America, if they told us gringo. But we do not need a taxi and walk to our accommodation. It’s convenient here that they can not speak English, so we do not have to discuss with them why we do not want a taxi. The accommodation is a bit more difficult, but with sign language we can explain that we want a bed. This is very cheap with about 8 dollars, but we have only a kettle for showers and a bucket of water. But since we urgently need a shower, we simply try this shower for the first time. And it’s not that bad, so to speak, it’s much easier and better than we imagined and we could get used to it. After that we want some food and have to face the linguistic challenge, but with google translators we can tell what we want and what we do not eat. We finally get a delicious dinner consisting of various traditional dishes. Then we look forward to a real bed in a ventilated room.

Tanjung Puting Nationalpark 05.07.2019 – 06.07.2019

Today we will be picked up as we will visit the Tanjung Puting National Park for the next few days. Typically, private tours are offered. But we find it a bit strange, if we would book only for us alone captain, cook, cleaning staff and guide. Since it is high season, a few providers offer group tours. Luckily one is starting on the 5th of July so we booked it. We were a bit nervous before our boat trip, that we arrive on time. But everything worked perfectly. We are driven a few meters by car to the boat dock and the guys who work there are so nice that they even carry our backpacks on the boat. On the boat there is an Indonesian / French family with two children, an elderly couple from the USA, where they have already been in Indonesia for 10 months to teach, a younger couple from Australia, where she is also a teacher and two Indonesian women one  with, the other without son. So we are the only ones who can not speak Indonesian. Fortunately, that’s not so bad, because our tour guides speak English quite well. At noon, everyone is on the boat and we area comfortably. Not much later, there is already a delicious lunch. The boat trip is very slow and comfortable, so we can discover all the fauna and flora. Along the way we even meet the Proboscis Monkeys. These are those monkeys whose males have oversized noses and like beer bellies. A funny sight. We are also amazed that the monkeys can sit on the thinnest branches without them breaking off. One can suspect that these monkeys are frolicking around when the trees are in motion. Of course, we also see some colorful birds on the way, and these are always very difficult to photograph. And then, of course, the fauna, the untamed wilderness. On the right side of the river is the Tanjung Puting National Park. This is the protected area of ​​the jungle, where the orangutans are located, trying to maintain their habitat. It is sad to hear that much of the jungle on the island of Borneo was cut down for the palm oil industry. This is obviously the same on the left side of the river, there is no nature reserve and therefore palm trees everywhere.  Actually, palm trees are also beautiful, but if whole habitats are destroyed, only to plant a forest full of palm trees and thus all the animals escape that is not nice. So everything has its downside and one can be glad that there are people who try to preserve at least a few habitats. In the afternoon we come to the first station to see orangutans (orang = forest utan = person). There are a few spots in the National Park where the orangutans are fed a bit to study and apparently keep them together. The number of orangutans has dropped significantly in recent years, and attempts are being made to preserve the few that still exist today. We dock and go into the forest. On the way we can already spot an orangutan on a tree, what a first experience. Incredibly impressive are these animals and we enjoy the sight very much. On a platform is the feeding station, where workers provide bananas and sweet potatoes for the orangutans. It is very impressive to watch the monkeys. There is always the Alpha male, who eats at the feeding station for a while. We learn he does not let other males in, except the boys, who are probably no competition for him and the women. The older males are recognized well because they have a face like a thin plate. It’s so cute to see how the females go to feed their young and the boys hold on to the mummy with incredible power and skill. It is an amazing experience to see and observe so many animals  We also did not know that there are flying lizards, but we also see one here. It is relatively small and green, so it can camouflage itself well. You can see all the impressions in the photos and in the video. Then we go back to the boat, where we are not surprised, as a giant orangutan walk along the forest road and approaching us. It means we should stand aside, and the orangutan is actually running past us. That was very impressive. We go to the boat and drive to the overnight place. On the way but also from our sleeping space we can again marvel at a few Proboscis Monkeys in the trees. In the evening, a delicious dinner is prepared and we spend a comfortable time on the boat. As long as it is still light, we can observe various colored birds.

Today it’s time to get up at 6:00 AM so we have time to drive to two Orangutan observatories. First of all, there is a delicious breakfast and at about 9 o’clock we arrive at the place. We walk a short distance through the forest until we are at the place. Here too, we can already observe an orangutan on the way, whose teeth seem a bit frightening. In addition, today we can observe a larger lizard that can not fly in return for yesterday. Wild chickens are also in the area and appear in between. Feeding is the same as last time. Fruit and vegetables are distributed on the platform and the Alpha male comes first, and eats comfortably. After that come some females and the little ones. The other males wait patiently in the trees until the alpha male has disappeared. Some of the animals stay on the platform for a while and eat comfortably, while others put everything in their mouths and take as much food as possible. It has a lot of people here and sometimes it is interesting to see that the people who observe the monkeys are not so different from the monkeys itself. Suddenly one of the orangutans comes running up to the crowd and walks very close to us to get to the platform. He was so close, you could easily touch him. Another also comes down a tree into the crowd. This is very impressive and people have to take their stuff, otherwise the orangutans steal it. On the way back we can even admire a little snake and the carnivorous plants. We even meet the founder of the national park in 1982, Birute Galdikas, and can exchange a few words with her and write in the guestbook. Back on the boat, we chug through the area and can watch animals. We can even see a few orangutans from the boat and other proboscis monkeys. After lunch, we head to the nearest orangutan station. But we first meet long tailed macaques, some are here with their cute babies. We are a little behind our group and as we approach them, we are surprised why they are all looking in our direction. We turn around and see right away that an orangutan just disappears behind us in the other direction. Then we go to the visitor center, where we can learn a lot about the orangutans. Particularly impressive is the comparison of the handprint of the orangutan and the human. We can also read about some of the orangutans who have lived in the park for decades. Then we go with our guides for an hourly walk in the forest. We can see one or two orangutans in the distance. As we approach the feeding site, we can again see many orangutans in the trees. Not much later, the first ones are on the platform. Below the platform are a few wild boars that are probably waiting for some food from the monkeys. Once again we are fascinated by the orangutans, which is why we do not mind a bit of rain. Our guide comes to us after a while and says we should go back to the boat. On the way back we can see another orangutan in the trees and are so happy to see so many of the impressive animals. Now it’s time to go back to the boat, where we can see again and again some Proboscis Monkeys and even another orangutan. Not to mention the many colored birds, but they are extremely difficult to capture with the camera from the boat. Our place tonight is very special, because we come to a region full of fireflies. The fireflies are always in a pile, which is why certain trees look almost like modern Christmas trees.  We can also stay right in front of a tree full of fireflies, which is a very special experience.

Pangkalan Bun 07.07.2019

Today we start again early, because we are on the way back to Kumai. About 9 o’clock we reach Kumai already and we say goodbye to the group. We want to go back to Pangkalan Bun, where should be a bigger bus terminal. Kindly we are dropped off by our tour operator just there and one of the guides still accompanies us. He clarifies when the next bus to Pontianak leaves, so we can continue to Kuching. Unfortunately the bus only runs once a day and that at 7 o’clock in the morning. So we have to wait until tomorrow, which annoys us just now. After all, we only have a few days left before our Indonesia Visa expires on July 10, and it’s still far to the Malaysian border. Well, we have to take what’s there and that’s why we book the bus for tomorrow in the morning. We are looking for the nearest reasonably priced hotel and we are just going there. Unfortunately, the accommodation is still 3.5 kilometers from the bus station, which is why we have to leave very early tomorrow. Pangkalan Bun is not that big, but expanded. It is around lunchtime when we check in and we enjoy the cool air conditioning first. In the early afternoon we venture out onto the street. We see quite a lot of attention again and are addressed from all sides with „Hey Mister“ and some other phrases. We have to smile as we notice people making films or photos of us. Many children also talk to us and want to take pictures. We have already seen on the way from the bus terminal to here, there are many beautiful mosques and now we can see even a few more. The golden palace is also pretty impressive. After walking along the shopping street for a while, we turn off to the river. Here the buildings are painted very nicely. Also along the river there are many little houses in the river, which are painted quite nicely, but turns out to be toilet houses. We would rather not swim in this river. We walk for a while along the waterfront and then turn back to the main road. It is really unbelievably hot, which is why we decide to go back to the accommodation afterwards. But first we want to find an ice-cold drink, which is not so easy. At least not something that is bigger than 1 liter. We buy something small in the diffedenr store and in the third store without success we buy two cold half-liter drinks. Now we go back to our accommodation to cool off. Since we have probably seen the sights of the town, and it is enormously hot and we are not particularly fond of the constant talking from people, we decide to stay the rest of the day here.

Pangkalan Bun – Pontianak 08.07.2019

Early in the morning at 5 o’clock we get up. We have a small breakfast and set off soon afterwards. We pass a pretty mosque, where already a lot is going on so early. Fortunately, the whole way to the bus station is flat and the sun is not strong enough so that our morning walk is pleasant.  Arrived at the station some people are already waiting and we sit down. We wait, but we are not sure where the bus is going. Shortly before 7 Manuela goes to the office and wants to make sure about the bus. Since the ticket vendor and the other people here can not speak English, she calls somebody. A little later, a woman comes in, who says in broken English that the bus is late and should depart maybe around 10 clock. Apparently, a bridge broke, which must first be repaired. That does not sound good and we hope the bus is still coming. If the bus had only left at 10 o’clock yesterday, that would have been enough time for us. But no, today, when we get up so early, we have to wait three hours for the bus. Of course, the bus does not come a bit earlier, but later. We think it’s a very positive sign that the bus is here right now. Now the bus must probably first in the car wash before we can get in. At 11 o’clock we are allowed to get in and at quarter to twelve we finally leave. We were told yesterday the bus will have about 10 hours, so we will probably arrive at an inconvenient time. Nevertheless, we hope to catch a night bus to Kuching this evening. We only move slowly, because the road is very winding and sometimes steep. The landscape is very different. Sometimes we see expanses of primeval forest, then a few tiny little villages pass or we sadly see huge palm oil plantations. It is interesting in any case, and especially as the bus driver masters the challenging road at a rapid pace. We stop halfway to eat. Here it seems this is only a rest area and nothing else. When we first look around in the area, we are approached by someone to take a picture. Now it starts again. But the people are friendly and even shake hands with us. At some point everyone around us seems to have taken a picture with us and we can turn to the buffet. There are many partially known, but sometimes also unknown Indonesian treats offered. After we have eaten enough, there is another photo session before we continue. Slowly it gets dark and we have to accept that we will never arrive in 10 hours. We try to tell the bus driver that we would like to get off at the international terminal because we want to go to Malaysia. We interpret his answer in such a way that he understood us. We want to be dropped off at the bus station if possible because we have heard it is relatively expensive to get there by taxi as public transport is not allowed there. At about 2 o’clock in the morning we arrive near Pontianak and we wake up from our half sleep. We are just discovering that the bus passed the international terminal. At first we assume that he will make a turn before driving to the terminal. But unfortunately not. We are discussing whether we simply want to tell the bus driver that we want to get off. But we are too far away and getting out somewhere on the streets of Pontianak in the middle of the night, seems not like a wise plan. So we just wait until the bus finally drops everyone off. We arrive directly at the office of the bus company Damri. This seems to be convenient for us, because the office is open and tickets are sold to Kuching. We were looking forward the office will open early, as there is a note in Indonesian that ticket sales will start at 4 o’clock tomorrow. An employee confirms this when we ask. At least we can sleep a bit on the chairs in the office while we wait. At about 5 o’clock the ticket counter opens and we can buy the ticket. They say, we are just picked up here. That is practical. It was said that we are picked up at 7, but in the end we are woken again at quarter to six to board the minibus to the terminal. The terminal is huge, but nothing has open. That would have gone pretty bad if we had arrived in the middle of the night at the terminal and would have wanted to buy tickets. We are glad we didn’t. About 20 past 7 our bus departs to Kuching and we drive through a beautiful landscape towards the border. We are making good progress and a few hours later we arrive at the Malay / Indonesian border. We are a bit nervous as it is the first time we really intend to do a visa run. Whereby we stay for a few days in Malaysia and want to explore the region Sarawak on Borneo.

Indonesia 2: Lombok & Bali

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20.06.2019 – 27.06.2019

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Überfahrt nach Lombok 20.06.2019

Heute geht es wieder früh los, denn unsere Fähre sollte um halb 10 Uhr losfahren. Wir haben gelernt und kreuzen diesmal lediglich knapp eine halbe Stunde vor Abfahrt auf, um für den Billettkauf Zeit zu haben. Zu unserer Überraschung fahren wir fast pünktlich los und eine Stunde später erreichen wir Padang Bai. Alles scheint wie am Schnürchen zu klappen, doch plötzlich fährt unser Boot nicht mehr weiter und wir realisieren, dass wir mit dem Anlegen warten müssen. Stunden verstreichen und wir befürchten langsam, dass es richtig spät wird. Der Hafen in Lembar, Lombok wird als etwas zwielichtig bezeichnet und sollte nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden. Da wir aber mit der öffentlichen Fähre nach Lombok reisen wollen, um günstiger nach Gili Air zu gelangen, möchten wir eigentlich mit einem Minivan (sogenannten Bemos) weiterreisen. Die Angaben, die wir aus dem Internet ermittelt haben, sind unterschiedlich. Grundsätzlich gibt es darüber kaum Informationen. Die einen Schreiben, dass es partout keine Bemos am Abend gibt, andere hingegen meinen es gäbe vereinzelte. Wo diese genau fahren ist uns unklar und wir befürchten bereits jetzt, dass wir mit irgendwelchen beharrlichen Taxifahrer zu überrissenen Preisen mitfahren müssen. Wir warten und warten, gegen 2 Uhr fahren wir ein. Wir haben uns nun bereits entschieden, dass wir für einen angemessenen Preis auch mit dem Speedboat direkt nach Gili Air fahren könnten, denn so könnten wir uns eine Nacht sparen. Der Preis könnten wir sogar herunterhandeln, dass er uns angemessen erscheint. Jedoch sind die Speedboats für heute ausgebucht. Wir kaufen daher ein Ticket für die nächste Fähre nach Lembar, welche glücklicherweise 15 Minuten später bereits ablegt. Da die Fähre jedoch mindestens 5 Stunden braucht, wissen wir, dass wir zu spät ankommen. Wir buchen daher vorsorglich eine günstige Unterkunft in Mataram in der Nähe des Busterminals, damit wir morgen mit dem Bemo weiterfahren können. Wir haben nun einen Plan B ermittelt, falls wir das Bemo in der Nacht nicht finden. Wir können ein Onlinetaxi bestellen, dass uns umgerechnet etwa 7 Franken kosten würde. Die Überfahrt ist sehr angenehm und wie erwartet, kommen wir um 9 Uhr an. Wir werden auch sofort von einigen Typen angequatscht, die wir zuerst ignorieren. Erst als ein Einzelner uns fragt, ob wir denn ein Bemo nehmen wollen, gehen wir darauf ein. Wir bestätigen dies und er meint, dass das Bemo ebenfalls umgerechnet 7 Franken kosten würde. Wir schütteln den Kopf und realisieren, dass auch dieser nur Profit schlagen will und gehen weiter. Danach empfiehlt er uns ein Privattaxi für umgerechnet 14 Franken, was wir sowieso dankend ablehnen. Wir schauen uns etwas um und sehen wo die Bemos fahren, sind nun aber unschlüssig, da dieser Typ nun mit einer anderen Gruppe bereits dort ist. Wir wollen aus dem Hafen herauslaufen, um dort das Onlinetaxi zu bestellen. Wir haben gehört, dass diese nicht in Hafennähe fahren dürfen und Probleme mit der sogenannten Taximafia hier bekommen. Das eine Taxi, welches uns der andere Typ vorher für 14 Franken angeboten hat, fährt neben uns her und fragt, was wir den bereit seien zu bezahlen. Das hört sich doch schon besser an und der Typ ist gar nicht so unfreundlich. Wir sagen ihm, dass wir das Onlinetaxi bestellen wollen und nennen ihm den Preis. Er meint daraufhin, dass er das eigentlich zu einem solch niedrigen Preis nicht mache, aber er sowieso nach Hause müsse. Also sei es besser für ihn uns zu diesem Preis zu fahren, als gar nicht. Wir müssen hier auch sagen, dass dies eigentlich ein grosses 8 Plätze Taxi ist und wir so enormen Komfort haben. Die Fahrt ist ziemlich rasant und wir müssen uns ans indonesische Tempo wohl erst einmal gewöhnen. Er plaudert zuerst ziemlich freundlich mit uns, bis er uns dann wegen dem Reisen ein schlechtes Gewissen macht, was wir ja auch nachvollziehen können. Er meint, dass er jeden Tag viel arbeitet und sich das Reisen auch nach 25 Jahren nicht leisten könne. Das stimmt uns natürlich gerade ein wenig nachdenklich, aber ändern können wir das leider auch nicht. Obwohl er unsere Zieldestination nicht genau kennt, können wir ihn navigieren und er lässt uns in der kleinsten Seitenstrasse aussteigen, welche zu unserer Unterkunft führt. Er spricht mit dem Ladenbesitzer in der Ecke, um zu versichern, dass sich hier auch unsere Unterkunft befindet. Wir verabschieden uns von ihm und der Ladenbesitzer weist uns freundlicherweise in die richtige Richtung. Auch wenn der Weg nur ein paar 100 Meter zur Unterkunft ist, ist uns diese Region nicht sonderlich geheuer. Es scheint hier sehr arm zu sein, denn viele Leute hausen hier in Zelten und provisorischen Unterkünfte. Das sieht für uns schon ziemlich schlimm aus und wir erfahren später, dass dies offenbar noch die Nachwirkungen des Erdbebens von letzten September ist. Wir treffen vor einer Moschee auf eine Gruppe Leute, wobei sich einer davon als der Besitzer des Hotels herausstellt. Er führt uns hinein und spricht mit uns in gebrochenem Englisch. Alle Frauen hier in dieser Unterkunft laufen mit Kopftuch herum und wir realisieren, dass wir in einer muslimischen Gegend sind. Das war in Bali anders, denn dort ist der grossteil der Bevölkerung hinduistisch. Wie dem auch sei, wir werden sogar noch mit einem Kaffee beglückt, was wir so spät am Abend und nach der langen Fahrt sehr zu schätzen wissen. Da wir wie üblich die günstigste Unterkunft gebucht haben, besteht das Bad lediglich aus einem Stehklo und als Dusche gibt es lediglich ein Wasserbecken mit einem Kübel. Wie wir später lernen werden, ist dies in Indonesien ausserhalb der Touristischen Regionen standard. Das alles ist eigentlich kein Problem, aber was Manuela wirklich stört, ist, dass es keine Bettdecke gibt. Klar, es ist heiss, aber sie bevorzugt trotzdem eine. Sie geht hinaus, hat aber keine Ahnung, welche der Frauen zum Personal gehört und spricht eine Gruppe an. Sie kichern lediglich verlegen, da sie wohl kein Wort verstehen. Eine klopft aber an eine Zimmertür, wobei ein verschlafener Mann die Tür öffnet. Dieser spricht tatsächlich Englisch und sie kann ihm das Anliegen erläutern. Tatsächlich bekommen wir ein paar Minuten später eine niegelnagelneue Bettdecke. Weshalb wir das wissen, dass sie niegelnagelneu ist? Wir dürfen sie selber auspacken:-). Zufrieden gehen wir danach schlafen. 

Mataram – Gili Air 21.06.2019

Heute bekommen wir das erste Mal die Auswirkungen einer Moschee zu spüren. So um 4 oder 5 Uhr erwachen wir, da einer auf dem Minarett singt, das ziemlich laut ist und lange dauert. Glücklicherweise haben wir einen tiefen Schlaf und drehen uns um, und schlafen ein paar Stunden länger. Als wir um 7 Uhr aufstehen ist das Frühstück bereits bereit, welches ganz traditionell aus Reis und Ei besteht. Hier wird uns bereitwillig über das Bemo Auskunft gegeben und um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Busbahnhof. Die Gegend sieht schon einiges freundlicher aus, als gestern Abend und wir werden von allen Seiten begrüsst, und neugierig betrachtet. Wohl gibt es nicht viele Touristen in der Gegend, wir sind aber froh, dass die Einheimischen uns hier offenbar nicht nur als wandelnde Geldkühe sehen, sondern lediglich neugierig sind. Am Busbahnhof sind wir wieder etwas misstrauisch, als uns ein Typ anspricht, wohin wir wollen, aber er zeigt uns lediglich den richtigen Weg. Das empfinden wir als sehr freundlich und wir legen unsere Vorurteile von Bali langsam wieder ab. Der Bemofahrer meint dann, dass wir ihm nur “100’000″ Rupia bezahlen sollen und wir können gleich losfahren. Wir haben uns glücklicherweise vorinformiert und wissen, dass uns die Fahrt maximal 20000 pro Person kosten sollte. Der Fahrer stimmt diesem Betrag ohne zu murren zu und wir stellen schmunzelnd fest, dass er es einfach versucht hat. Aber ihm können wir das irgendwie nicht übel nehmen, denn er hat ja sofort unseren Betrag akzeptiert. Mit uns fährt ein junger Indonesier, der in Gili Trawangan an der Bar arbeitet und wir plaudern ein wenig mit ihm. Nachdem wir eine Weile in der Stadt umher gekurvt sind, füllt sich das Bemo mit immer mehr Leuten. Teilweise wird auch Marktware transportiert. Die Leute sind sehr freundlich, aber leider können wir mit den wenigsten Kommunizieren, da wir kein Indonesisch sprechen. Einer lässt einen grossen Sack mit einer leckeren Frucht transportieren und gibt uns eine davon zum Probieren. Einfach so. Ein anderer knabbert Erdnüsse und bietet uns, obwohl er nur ein paar wenige hat, diese an. Als wir bei einer Tankstelle kurz Halt machen, schaut eine Frau ganz neugierig ins Bemo. Dann zeigt sie auf uns, beginnt zu lachen und ruft ganz erstaunt “Turist”. Die Fahrt ist sehr schön, führt durch den Dschungel und wir haben eine tolle Aussicht. Wir sehen sogar unzählige Affen, die sich immer wieder am Strassenrand befinden. Das Bemo selber ist halb geöffnet und eine richtige Klapperkiste, aber es fährt. Wir staunen auch nicht schlecht über die Rauchergewohnheiten der Indonesier. Wir haben das Gefühl, dass hier jeder raucht und zwar überall. In den Restaurants ist es erlaubt, teilweise sogar in den Hotelzimmer und offensichtlich auch hier im Bemo. Hier gilt es tatsächlich, dass man lediglich nicht rauchen darf, wenn es explizit verboten ist und auch dann ist es nicht sicher, ob sich die Leute wirklich daran Halten. Für uns war die Fahrt ein richtig spannendes Erlebnis. Ein paar Stunden später erreichen wir den Vorort von Bangsal, wo die Fähre nach Gili Air ablegt. Eigentlich wollten wir die Strecke bis zum Hafen zu Fuss machen, da unser Kollege aus dem Bemo aber sagen kann, wie viel wir für die Kutsche maximal bezahlen sollen, nehmen wir eine solche. Das ist ebenfalls ein sehr tolles, wenn auch kurzes Erlebnis. Am Hafen werden wir wieder von diversen Seiten angesprochen, wohin wir nach Gili Air gehen wollen. Da wir aber selber keinen blassen Schimmer haben, teilen wir das so mit. Irgendwie möchten wir Lombok noch etwas erkunden, aber wir müssen auch langsam daran denken, Richtung Surabaya zu kommen. Wir haben ja dummerweise unseren Ausreise Flug nach etwa 35 Tagen, das Visum aber nur für 30 Tagen bekommen. Das ist nun die Konsequenz für die schlechte Vorbereitung. Wir haben das mit dem Visum im Internet recherchiert, gerade nachdem wir den Flug gebucht haben. Wir hätten die Möglichkeit gehabt am Flughafen ein Bezahlvisum zu kaufen und dieses zu verlängern. Das wäre jedoch mit hohen Kosten und mit relativ viel Zeit an einem Ort verbunden. Daher haben wir uns gegen die Möglichkeit entschieden. Die gängiste Option wäre ein günstiger Hin- und Rückflug nach Kuala Lumpur von z.B. Jakarta. Aber so günstig ist das aus unserer Sicht auch nicht und irgendwie gefällt uns die Idee nicht sonderlich, nur wegen dem Visa zu Fliegen und nicht mal Zeit in der jeweiligen Region zu verbringen. Wir spielen daher mit dem Gedanken, dass wir etwas anderes erkunden können. Nämlich mit der Fähre von Surabaya nach Borneo, Kalimantan reisen, dort bestenfalls die Orang-Utans und noch weitere Ecken von Kalimantan erkunden. Danach über den Landweg nach Malaysia, Borneo einreisen. Das ist sicherlich nicht die einfachste Möglichkeit, aber wohl die Spannendste. So können wir noch die eine oder andere, etwas unentdecktere Ecke von Indonesien erkunden und der Preis für den Transport wird nicht höher sein, als die anderen Optionen. Wie dem auch sei, wir kaufen jetzt das Fährticket für 12000 Rupiah und etwa eine halbe Stunde später geht die Fahrt nach Gili Air los. Bereits als wir anlegen, sehen wir, dass wir in einer Traumdestination gelandet sind. Alles sieht sehr schön und relaxt aus. Unsere Unterkunft, Aladdin, welche lediglich umgerechnet 10 Franken kostet, ist super schön eingerichtet und bemalt. Zudem ist sie nur etwa 2 Minuten zu Fuss vom Hafen entfernt. Wir werden mit einem leckeren Fruchtsaft vom freundlichen Besitzer begrüsst. Nachdem wir uns eingerichtet haben, gehen wir an den Strand. Die Insel ist sehr klein, so dass man sie problemlos zu Fuss umrunden kann. Zudem gibt es hier auch keine motorisierten Fahrzeuge. Der Strand sieht traumhaft aus und wir geniessen unseren Spaziergang. Da wir abgesehen von unserem Reis Frühstück noch nichts gegessen haben, machen wir auf der anderen Seite der Insel eine Mittagspause. Wir finden ein kleines Warung, dass günstig sehr leckeres Essen und Fruchtsäfte anbietet. Danach gehen wir im schönen Meer eine Runde schwimmen und geniessen den restlichen Tag. Vor Sonnenuntergang gehen wir wieder an den Strand und gönnen uns zum wunderschönen Sonnenuntergang einen leckeren Cocktail. Zum Abendessen gehen wir in dasselbe Restaurant wie am Mittag und der Besitzer schenkt uns zwei hübsche, aus kleinen Muscheln gefertigte Armbänder. 

Gili Air 22.06.2019 – 24.06.2019

Wir schlafen heute gemütlich aus und geniessen das leckere Frühstück von unserer Unterkunft. Wir haben gehört, dass man hier gut schnorcheln kann. Jedoch haben wir gemerkt, dass es ohne Flossen aufgrund der Strömung auf die Dauer etwas anstrengend wird. Wir gehen zu einer Tauchschule und mieten solche. Bei der Tauchschule informieren wir uns zudem über Tauchmöglichkeiten, dass obwohl wir eigentlich unser Budget schon verbraucht haben. Aber wenn man schon die Gelegenheit hat… Wir müssen es uns noch überlegen und gehen jetzt zuerst einmal schnorcheln. Wir können unzählige Fische und einige weitere Meerestiere beobachten, was sehr eindrücklich ist. Wir verbringen einige Stunden im Wasser bis wir etwas müde und vorallem hungrig sind. In einem Lokal finden wir ein leckeres Mittagessen und gehen zurück zu unserer Unterkunft. Dort informiert uns der Besitzer, dass in knapp einer Stunde eine traditionelle Veranstaltung beginnt. Es sei eine Art traditioneller Kampf und Hanspeter könne auch teilnehmen, wenn er will. Das Gelände ist beim Hafen, daher nur einen Katzensprung von uns entfernt. Es wird etwas skurrile Musik gespielt und immer wie mehr Leute versammeln sich auf dem Boden. Im Endeffekt ist es ein ziemlich brutaler, aber auch spannender Zweikampf mit Schild und Stock (siehe Video). Am Ende kann man etwas sponsern, falls einem der Kampf gefallen hat und das Geld wird verteilt. Wir haben nicht alles begriffen, aber es wird eine relativ blutige Sache. Ein Zuschauer hier spricht Hanspeter wieder an, ob er nicht auch teilnehmen will. Er lehnt dankend ab. Wie wir erfahren, begeben sich die Kämpfer mit einem Mittelchen in eine Art Trance, damit sie wohl die Schmerzen weniger spüren und besser kämpfen können. Eindrücklich ist es aber trotz allem. Wir schauen nicht ganz zu Ende, da wir uns noch, bevor das Büro schliesst, morgen fürs Tauchen anmelden wollen. Wir haben heute beim Schnorcheln keine Schildkröten gesehen und es gibt einen Tauchplatz, wo sich Schildkröten nahezu garantiert aufhalten. Nachdem wir das erledigt haben, gehen wir zurück zur Unterkunft, wo wir noch etwas über unsere Weiterreise nachdenken. Wir sind noch nicht schlüssig, wie es weitergehen soll, da es uns aber sehr gefällt, buchen wir hier noch zwei weitere Nächte.

Wir geniessen ein leckeres Frühstück und machen uns frühmorgens auf den Weg zur Tauchschule. Alles scheint sehr entspannt und wir sind die einzigen Teilnehmer. Daher können wir wählen, an welchen zwei Plätzen wir tauchen wollen. Da wir unbedingt die Schildkröten sehen wollen, gehen wir zum Turtle Heaven und an den Shark Point. Wir starten mit dem Shark Point bei Gili Trawangan. Der Tauchgang ist sehr eindrücklich und wir können einige Haie sehen, und bereits hier die ein oder andere Schildkröte. Leider ist das Riff selbst nicht so intakt, aber wir geniessen den Tauchgang trotzdem. Wir finden auch einiges an Kleingetier und eine sogenannte Schnapp Muschel, welche sich öffnet und schliesst. Danach fahren wir zum Turtle Heaven, wo wir mit ganz vielen und unglaublich grossen Schildkröten schwimmen können. Das ist das absolute Highlight und schwierig zu beschreiben. Die Schildkröten lassen sich auch nicht stören und schwimmen einem manchmal sogar nach. Leider finden wir im Nachhinein heraus, dass die Speicherkarte der Unterwasserkamera wohl eine Störung hatte und wir leider alle Bilder von gestern, heute und teilweise von morgen verloren haben. Das bereuen wir sehr, aber was solls, ändern kann man es nicht mehr. Ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis war es trotzdem. Das Wasser ist hier um einiges wärmer als in Nusa Penida, aber trotzdem hat der Spass irgendwann ein Ende und wir kehren wieder zurück aufs Festland. Es ist bereits Mittag und wie immer nach dem Tauchen, sind wir hungrig geworden. Fürs Schnorcheln haben wir am Nachmittag keine Energie mehr und wir gehen lediglich etwas baden. Am Abend können wir wiederum einen eindrücklichen Sonnenuntergang bewundern. 

Nachdem Frühstück packen wir wieder unsere Schwimmmasken ein und verbringen den ganzen Tag mit Schnorcheln. Wir sind vor allem begeistert, dass wir sogar hier eindrückliche Schildkröten finden. Die Fischvielfalt ist unbeschreiblich und die Unterwasserkamera funktioniert auch wieder. Nebst dem Schnorcheln passiert heute nicht mehr viel. Wir planen, wohin es morgen weitergeht. Eigentlich wollten wir Lombok etwas intensiver bereisen, da wir jetzt aber so lange auf Gili Air geblieben sind, kommen wir zum Schluss, dass es Zeit ist, wieder zurück nach Bali zu kehren. Wir haben gehört, dass es in und vorallem um Amed (Nordosten Balis) noch einiges zu entdecken gibt, weshalb wir uns für diese Destination entscheiden. Damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren und wir auch nicht herauskriegen, wie wir von der Fähranlegestelle, Padang Bai ohne Taxi nach Amed gelangen, entscheiden wir uns für ein relativ teures Speedboot, welches uns in etwa 2 Stunden dorthin bringt. Wir fragen bei einigen Anbietern herum, aber überall wird derselbe Preis angeboten, da es offenbar nur einen Anbieter mit Monopol gibt. Danach gönnen wir uns ein leckeres letztes Abendessen auf der Insel.

Überfahrt nach Amed 25.06.2019

Heute heisst es Abschied nehmen von dieser gemütlichen Insel und der hübschen Unterkunft, Aladdin, mit ihrem sehr netten Besitzer. Um halb 11 sind wir bereit für das Speedboat, welches offenbar erst um 11 fährt. Um 11 Uhr dürfen wir zum Pier gehen, wo wir nochmals eine halbe Stunde der prallen Sonne ausgesetzt sind. Aber plötzlich geht es vorwärts und wir dürfen einsteigen. Zuerst fahren wir zurück nach Bangsal, bevor wir nach Amed steuern. Der Wellengang hält sich offenbar im Zaum, denn wir empfinden die Fahrt sehr angenehm. Am Hafen angekommen, dauert es eine Weile, bis wir unser Gepäck erhalten und wir werden währenddessen von Taxifahrern und Verkäufern nahezu überrannt. Glücklicherweise ist der Shuttlebus zu unserer Unterkunft ebenfalls inbegriffen, denn wir kommen an einem etwas weiter entfernteren Hafen an, als erwartet. Als wir bei der Unterkunft ankommen, merken wir, dass wir wohl den Jackpot unter den günstigen Unterkünften geholt haben. Wir haben ein wunderschönes Zimmer, welches sogar ein wenig Strandsicht bietet und wir sind direkt am Strand. Was wollen wir noch mehr? Diese Unterkunft war auch um die Hälfte herunter geschrieben und kostet daher wieder nur umgerechnet 10 Franken. Auch hier erhalten wir ein leckeres Willkommensgetränk und machen es uns gemütlich. Danach essen wir beim Restaurant nebenan zu Mittag und schlendern etwas in der Gegend herum. Am Abend haben wir seit langem mal wieder Lust auf ein Bier und klappern die Minimärkte in der Gegend ab. Die verkaufen aber alle keinen Alkohol und wir sind ein wenig enttäuscht. Wie wir später erfahren werden, ist es in Indonesien allgemein schwierig, ausserhalb der Haupttouristenorte an Alkohol zu gelangen, aufgrund der überwiegend Muslimischen und Hinduistischen Bevölkerung. Vom lokalen Getränk Arak wird abgeraten, da dieser verheerende gesundheitliche Folgen haben kann, da er teilweise unprofessionell hergestellt wird. Wir lassen daher die Finger davon. In der Unterkunft hat es aber glücklicherweise ein paar Bintang Biere, woraufhin wir uns ein grosses kaufen. Wir sind ziemlich überrascht über den Preis für ein grosses Bier, denn mit umgerechnet 2 Franken ist dies für Indonesien mehr als fair. Der Besitzer bereitet noch Essen zu und zu unserer Überraschung bietet er uns dieses kostenlos an. Wir sind begeistert, denn es ist sehr lecker und so müssen wir nicht einmal mehr zu Abend Essen. 

Rollertour Mt. Batur & Schnorcheln 26.06.2019

Wir starten den heutigen Tag relativ früh, und leihen uns einen Roller für die nächsten zwei Tage aus. Wir starten mit traumhaftem Wetter und haben einen perfekten Ausblick auf den Vulkan Gunung Agung, der nicht weit entfernt von hier liegt. Unseren ersten Halt legen wir in Tumbalen ein. Hier gibt es ein amerikanisches Schiffswrack, zu welchem wir schnorcheln gehen können. Viele sind hier am Tauchen, aber wir haben nun definitiv unser Tauchbudget für die nächste Zeit aufgebraucht. Der Ein- und Ausstieg ist aufgrund der rauen See eine Herausforderung, aber wenn man einmal drin ist, geht es problemlos. Wir sind begeistert, wie viele Fische sich um das Wrack herumtummeln und es gefällt uns sehr. Nach einer längeren Diskussion haben wir uns entschieden, dass wir den langen Weg zum Gunung Batur in Kauf nehmen. Wir müssen lediglich abschätzen, ob wir die steile Strasse hochkommen oder nicht. Das wird tatsächlich noch zur Herausforderung, denn dieser Roller hat niemals so viel Kraft, wie jener den wir auf Nusa Penida hatten. Es ist von Beginn weg steil, und wird immer steiler. Die Aussicht ist jedoch fantastisch. Zuerst begegnen wir sozusagen niemand, danach kommen wir an ganz kleinen Dörfchen vorbei, wobei die meisten Leute uns freundlich winken. Mittlerweile beginnt der Roller zu stinken und wir spielen mit den Gedanken eine Pause einzulegen. Kurz bevor wir den höchsten Punkt erreichen, überholen uns zwei Teenager und sprechen uns ziemlich eindringlich an. Was wir hier machen, wohin wir wollen etc. Wir sind ein wenig genervt, aber beantworten geduldig die Fragen. Wohin wir genau wollen, wissen wir ja selbst nicht. Vielleicht einen schönen Ausblick auf den Mt. Batur und den See haben. Der Eine meint dann, dass wir umkehren sollen, begründen kann er es aber nicht. Er meint lediglich es sei gefährlich. Danach meint der andere,  dass wir noch die heissen Quellen in der Region besuchen sollen. Wir sind etwas verwirrt, lassen uns aber nicht beirren. Irgendwann geben die beiden auf und kehren wieder um. Wir sehen auf unserer Karte, dass wir nur noch einen halben Kilometer vor uns haben und jetzt sicher nicht mehr umkehren werden. Tatsächlich, wir haben es geschafft und haben eine wunderbare Aussicht. Drei sehr freundlich wirkende Herren auf dem Motorrad geniessen hier ebenfalls die Aussicht. Wir denken zuerst, dass das auch Einheimische sind, die uns vielleicht wieder vor etwas warnen wollen. Aber als wir mit ihnen kurz ins Gespräch kommen, stellt sich heraus, dass sie Thailändische Touristen sind. Wir sind daher schon fast ein wenig beruhigt, dass wir nicht die Einzigen sind, die über diesen Schleichweg zum Mt. Batur gelangen. Als wir weiter zum See fahren, geht es super steil wieder hinunter und wir hoffen einfach, dass die Bremsen halten. Denn das schätzt zumindest Manuela im Moment als grösste Gefahr ein. Alles verläuft aber wunderbar und wir fahren durch ein paar indigene Dörfchen. Die Gegend hier ist vulkanisch sehr aktiv und man kann hier sehr eindrücklich den Lavastrom sehen. Wenn wir uns richtig erinnern, war der letzte Ausbruch vom Gunung Agung letztes Jahr und auch der Gunung Batur bricht immer Mal wieder aus. Der Lavastrom ist aber hauptsächlich vom grösseren Ausbruch 1963. Als wir auf der anderen Seite des Sees wieder hochfahren, ist plötzlich wieder viel los. Der Verkehr nimmt zu und wir sehen unzählige Touristenbusse. Bei einem kleinen Supermarkt stoppen wir, wo wir uns etwas kleines zu Essen und ein kühles Getränk kaufen. Als wir draussen unser Essen verzehren, werden wir von sehr aufdringlichen Händler- und Händlerinnen aufgefordert etwas zu kaufen. Nachdem wir ihnen etwa zum zehnten Mal erklärt haben, dass wir nichts kaufen wollen und uns wieder abwenden, zupft eine Händlerin Manuela ganz eindringlich an den Kleidern. Irgendwie ja amüsant, aber doch etwas mühsam. Wir sind froh, als wir weiter können. Manuela lässt es sich aber nicht nehmen vom offensichtlich touristischsten Aussichtspunkt kurz ein Foto zu schiessen. Hanspeter hat die Nase voll von den ganzen aufdringlichen Händlern und wartet beim Roller. Keine 2 Minuten später ist sie auch wieder zurück und wir fahren weiter. Als wir in den Wald und somit in den Schatten kommen, merken wir erst richtig, dass wir einiges an Höhe gewonnen haben, denn es wird kalt. Nun haben wir noch einen langen Rückweg vor uns, sind aber froh, dass wir wieder aus dem Touristen- und Verkäuferchaos heraus sind. Ein paar Tage später erfahren wir über eine Facebookgruppe, weshalb die zwei Typen uns wohl von der Region Gunung Batur fernhalten wollten. Offenbar wird dort eine lokale (aber illegale) Eintrittsgebühr von 100’000 Rupiah (7 Franken) für unbegleitete Touristen verlangt. Da wir aber von der anderen Seite kamen, konnten wir die Gebühr umgehen, da wohl niemand bereit stand, um einzukassieren. Das hätte uns sicherlich schön geärgert und wir sind froh, dass wir den Einkassierern (die wohl sogar bei Bedarf gewalttätig werden) nicht begegnet sind. Der Rückweg führt eine Weile lang sehr idyllisch durch den Wald über eine wenig befahrene Strasse. Aber irgendwann kommen wieder die Dörfer und der Verkehr wird dichter, was wir auf die Dauer auch beim Atmen zu spüren bekommen. Der letzte Abschnitt bevor es wieder nach Amed geht, führt uns durch wunderschöne Reisfelder. In Amed fahren wir ein paar Kilometer südlich, wo wir mit dem Speedboot angelegt haben. Hier befindet sich ebenfalls ein wunderschönes Riff und wir gehen Schnorcheln bis die Sonne unter geht. Wir finden sogar noch eine eindrückliche Schnapp Muschel.

Rollertour Himmelstor & Schnorcheln 27.06.2019

Heute geht es früh los, denn wir wollen das sogenannte Himmelstor besuchen und wir haben gehört, dass dies eines der Hauptattraktionen von Bali ist und daher überfüllt. Wir kommen etwa um halb 9 an und sehen, wie sich die ganzen Autos weit nach unten stauen. Glücklicherweise haben wir ja einen Roller und können vorbei fahren. Beim Eingang können wir parken und der Eintritt ist gegen eine Spende. Man kann also selber bestimmen wie viel man zahlen will. Da dies ein heiliger Ort ist, müssen wir uns richtig einkleiden. Manuela hat ihren eigenen Sarong a.k.a. Wickeljupe dabei und Hanspeter kann sich einen mieten. Für ihn ist es etwas speziell in diesem Sarong herumzulaufen, aber das sind halt Regeln und alle halten sich daran. Die Hauptattraktion, das Himmelstor, befindet sich keine 5 Minuten vom Eingang entfernt und wir werden mit etwas Wasser geheiligt, bevor wir eintreten dürfen. Wir staunen nicht schlecht, als wir all die Leute sehen. Es gibt drei gedeckte Bereiche, welche als Warteschlangen dienen, um ein Selfie mit dem Himmelstor zu bekommen, wovon einer voll ist. Wir haben keine Lust uns anzustellen, denn das würde problemlos länger als eine Stunde dauern. Wir können trotzdem ein paar schöne Fotos schiessen und schaffen es sogar beim Wechsel der Selfieverrückten, ein Foto ohne Leute mit dem Gunung Agung im Hintergrund zu schiessen. Das Gelände um das Himmelstor ist gross und es gibt noch einige Tempel mehr in der Region. Für die meisten Leute ist hier jedoch Endstation, weshalb uns die Wanderung zu den übrigen Tempeln umso mehr motiviert. Leider ist es etwas neblig, weshalb die schöne Region meist bedeckt ist. Die verschiedenen Tempel haben auch im Nebel ihren Charme. Wir treffen ab und zu auf ein paar Affen, die um die Tempel herumschwirren. Abgesehen von ein paar wirklich religiös angezogenen Leuten treffen wir unterwegs keine Touristen. Der Weg ist relativ anstrengend, sind es doch über 4000 Treppen zu bezwingen, bevor der letzte Tempel erreicht ist. Etwas niederschmetternd ist zu sehen, dass der ganze Wald hier voll mit Müll ist. Wir nehmen an, dass die Mülleimer hier nicht gesichert sind und daher die Affen auch etwas dazu beitragen. Das sieht jedoch ziemlich übel aus und an gewissen Stellen treffen wir auch auf richtige Müllhaufen. Die Tempel unterwegs sind sehr eindrücklich, aber leider ist die Aussicht aufgrund des Nebels beschränkt. Als wir am obersten, letzten Tempel ankommen, sind wir etwas enttäuscht, dass wir dort nicht hin dürfen. Denn das ist nur für Gläubige. Leider hat sich der Nebel noch nicht gelöst, weshalb wir auch keine Aussicht haben. Wir warten etwa eine halbe Stunde, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Während des Abstiegs treffen wir auf weitere Gläubige, die mit ihren Gaben hochkommen. Die frechen Affen kennen nichts und wir sehen gerade, wie einer eine ziemlich grosse Gabe klaut und damit abhaut. Dumm gelaufen. Langsam löst sich der Nebel wieder und wir werden doch noch mit einer schönen Aussicht belohnt. Etwa 3 Stunden später sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt und fahren mit dem Roller die steile Strasse hinunter, von wo aus es zurück nach Amed geht. Wir fahren nun südlich der Küste entlang, wo wir zum japanese Wreck schnorcheln gehen wollen. Hier müssen wir einen Eintritt von Sage und Schreibe 20’000 (ca. 1.30 Franken) bezahlen, dafür sei WC, Dusche und einen Fruchtsaft inbegriffen. Bei letzterem horchen wir auf, denn einen Fruchtsaft hätten wir sowieso gewollt und die kosten in der Regel in Bali zwischen 12’000 und 20’000. Also bezahlen wir diesen, wieder etwas fragwürdigen, Eintritt, der uns direkt zu einer Hotelanlage führt. Wahrscheinlich kommt man an diesen Strand gar nicht, ohne über privates Gelände zu gehen, weshalb wir um den Eintritt nicht drumherum gekommen wäre. Wir essen hier gerade noch verspätet zu Mittag, bevor wir uns ins Wasser stürzen. Auch hier ist die Unterwasserwelt wunderschön und wir können viele Tiere entdecken. Hier ist der Zugang um zu Schnorcheln auch einiges einfacher, als beim US Schiffswrack, denn man kann bis nahezu bis ganz unten Tauchen. Wir finden das toll, dass es Plätze gibt, wo man immer noch vom Strand aus die schöne Unterwasserwelt bestaunen kann. Etwa um 4 Uhr haben wir genug gesehen und fahren weiter. Dabei entdecken wir die schöne Landschaft mit Blick aufs Meer und Klippen. Wir geniessen die Fahrt sehr. Unterwegs werden wir immer wieder von den Einheimischen begrüsst und sie winken uns zu. Da es jedoch schon wieder gegen Abend zugeht, kehren wir um, als die Strasse landeinwärts führt. Auf dem Rückweg kommen wir gerade in eine Festivität (Zeremonie) hinein, dass, wie wir es von Bali kennen, sehr eindrücklich ist. Danach treffen wir mehrmals auf Männer, die mit ihren Schweinen sogenannt Gassi gehen. Jemand erzählt uns später, dass dieser Ausflug für die Paarung sei. Kurz vor dem Eindunkeln sind wir wieder zurück in der Unterkunft und gönnen uns ein leckeres Bierchen. Der Betreiber ist später wieder am Kochen und offeriert uns zwei Teller mit frisch gefangenem Fisch, welche wir gerne annehmen. Manuela widmet sich den Beilagen, während Hanspeter nun zwei leckere Fische zum Abendessen verzehren darf. 


20.06.2019 – 27.06.2019

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Journey to Lombok 20.06.2019

Today we start again early, because our ferry should leave at half past nine. We have learned and show up this time just half an hour before departure to buy tickets. To our surprise, we leave almost on time and an hour later we reach Padang Bai. Everything seems to work perfectly, but suddenly our boat does not move on and we realize that we have to wait. Hours pass and we are beginning to worry it will be really late. The port in Lembar, Lombok is described as somewhat dodgy and should be avoided after dark. But since we want to travel by public ferry to Lombok to get cheaper to Gili Air, we would actually like to continue with a minivan (so-called Bemos). The information we have collected from the internet varies. Basically there is hardly any information about that. Some say there are no Bemos in the evening, others think there are some. How it will be like is unclear to us and we already fear, we have to take a taxi to outrageous prices. We wait and wait, at 2 pm our ferry can finally dock. We have already decided we could take the speedboat directly to Gili Air for a reasonable price, then we could save an accommodation. We could even haggle down the speedboat ticket to an appropriate price. Unfortunately, the speedboats are booked for today. Therefore we buy a ticket for the next ferry to Lembar, which luckily leaves 15 minutes later. However, since the ferry takes at least 5 hours, we know we arrive too late. Therefore we book as a precaution a cheap accommodation in Mataram near the bus terminal, so we can continue tomorrow with the Bemo to Bangsal. We have now a Plan B if we can not find the Bemo at night. We can order an online taxi that would cost us about 7 dollars. The crossing to Lombok is very smooth, but as expected, we arrive at 9 pm. There are also immediately some guys talking to us, we ignore first. Only when someone asks us if we want to take a Bemo, we agree. We confirm this and he says that the Bemo would also cost the equivalent of 7 francs. We shake our heads and realize that this guy only wants to make profit. Afterwards he recommends us a private taxi for the equivalent of 14 francs, which we reject too. We look around a bit and see where the Bemos departs, but are now undecided, since this guy is already there with another group. We want to get out of the harbor to order the online taxi. We have heard they are not allowed to drive near the harbor and get problems with the so-called taximafia here. The one taxi, which the other guy offered us for 14 francs, drives next to us and asks what we are willing to pay. That sounds better and the guy is not so unfriendly. We tell him that we want to order the online taxi and give him the price. He say he does not do that for such a low price, but he has to go home anyway. So it would be better for him to drive us at this price than nobody. We also have to mention this is actually a big 8 seat taxi and we have so much comfort. The ride is pretty fast and we have to get used to the Indonesian pace first. He chats with us in a friendly way until he makes us feel guilty about traveling, which we can understand. He says he works a lot every day and can not afford to travel even after 25 years. Of course, that’s just a bit pensive for us, but unfortunately we cannot change that either. Although he does not know our destination, we can navigate him and he drops us off in a smallest side street, which leads to our accommodation. He talks to the shopkeeper in the corner to assure our place is here too. We say goodbye to him and the shopkeeper kindly points us in the right direction. Although the path is only a few hundred meters to the accommodation, this region is not very appealing to us. It seems to be very poor here, because many people live here in tents and makeshift shelters. This looks pretty sad for us and we later learn this is still the result of the earthquake last September. We meet a group of people in front of a mosque, and one of them turns out to be the owner of the hotel. He comes and speaks to us in broken English. All the women in this place are wearing headscarves and we realize that we are in a Muslim area. That was different in Bali, because there the majority of the population is Hindu. Anyway, we are even happy with a coffee, which we appreciate so late in the evening and after the long journey. Since we have booked the cheapest accommodation as usual, the toilet is not to sit and for the shower is only a bucket. As we will learn later, this is standard in Indonesia, besides the tourist regions. All this is not a problem, but what really bothers Manuela is there is no blanket. Sure, it’s hot, but she still prefers one. She goes out, but has no idea which of the women belongs to the staff and therefore she talk to a group. They just giggle embarrassed because they probably do not understand anything. But someone knocks on a door, and a sleepy man opens the door. He actually speaks English and Manuela can explain the request to him. In fact, a few minutes later, we get a brand new duvet. Why do we know it is brand new? We can unpack it ourselves :-). Satisfied, we go to sleep afterwards. 

Mataram – Gili Air 21.06.2019

Today, for the first time, we feel the effect of a mosque. So at 4 or 5 o’clock in the morning we wake up, as one sings on the Mineratt, which is quite loud and takes a long time. Fortunately, we have a deep sleep and turn around, and sleep a few hours longer. When we get up at 7 o’clock the breakfast is ready, which consists of rice and egg. Here we get information about the Bemo and at 8 o’clock we walk to the bus station. The area looks a lot friendlier than last night and we are greeted from all sides, and curiously looked at. There are not many tourists in the area, but we are glad that the locals do not only see us here as walking money cows, but are just curious. At the bus station we are a bit suspicious again, when a guy addresses us where we want to, but he just shows us the right way. We feel this is very friendly and we are slowly abandoning our prejudices we get in Bali. The Bemo driver then says we should pay him only „100’000“ Rupia and we can start right away. Fortunately, we have been informed and know that the trip should cost a maximum of 20’000 (1.30 dollars) per person. The driver agrees this amount without complaining and we grinned that he just tried, but we can not blame him for that, because he immediately accepted our offer. We travel with a young Indonesian who works at a bar in Gili Trawangan, the party island, and we talk a bit together. After a while driving in the city, the Bemo fills up with more and more people, sometimes market goods are transported. People are very friendly, but unfortunately we can communicate only a little, since we do not speak Indonesian. One of them has a big bag of a delicious fruit to be transported and gives us one of them to try, just like that, another nibbles peanuts and offers some, although he has only a few. As we stop for a short while at a gas station, a woman looks curiously into the Bemo. Then she points to us, starts to laugh and calls in astonishment „Turist“. The drive is very nice, leads through the jungle and we have a great view. We even see countless monkeys, which are always at the roadside. The Bemo itself is half open and so old, but it drives. We are also amazed by the smoking habits of the Indonesians. We have the feeling that everyone smokes here and everywhere. In the restaurants it is allowed, sometimes even in the hotel room and obviously also here in the Bemo. Here it is actually true that one should not smoke only if it is explicitly forbidden and even then it is not sure if people really stick to the rule. For us, the ride was a really exciting experience. A few hours later we reach the suburb of Bangsal, where the ferry departs for Gili Air. Actually, we wanted to make the route to the port on foot, because our new friend from the Bemo tells us how much we should pay for the cidmo (horse carriage), we take such. This is also a great, if short, experience. At the harbor we are talked by different people, where we want to go after Gili Air. But since we do not have a idea, we tell them that. We would like to explore Lombok, but we also have to think about getting to Surabaya. Unfortunately we got our exit flight after about 35 days in Indonesia, but the visa lasts only for 30 days. This is the consequence of the bad preparation. We discovered the visa issue on the internet, just after we booked the flight. We would have had the opportunity to buy a payment visa at the airport and to extend this. However, this would generate high costs and a relatively long time waiting time for the visa in one place. Therefore, we have decided against this possibility. The most common option would be a cheap return flight to Kuala Lumpur from e.g. Jakarta. But from our point of view, it is not that cheap either and somehow we do not like the idea of ​​flying just because of the visa and not even spending time in the destination region. So we consider to explore something different. Like travel by ferry from Surabaya to Borneo, Kalimantan, explore there the orangutans and nice places in Kalimantan. Then heading by road to Malaysia, Borneo. This is certainly not the easiest way, but probably the most exciting. So we can probably discover some not so well known places in Indonesia and the price for the transport will not be higher than the other options. Anyway, now we buy the ferry ticket for 12000 Rupiah (0.80 cents) and about half an hour later the trip to Gili Air starts. Already when we dock, we see that we landed in a dream destination. Everything looks very nice and relaxed. Our accommodation Aladdin, which costs only 10 francs, is beautifully decorated and painted. In addition, it is only about 2 minutes walk from the harbor. We are greeted with a delicious fruit juice from the friendly owner. After we have settled in, we go to the beach. The island is very small, so you can easily walk around it. In addition, there are no motorized vehicles here. The beach looks gorgeous and we enjoy our walk. Since we have not eaten anything apart from our rice breakfast, we make a lunch stop on the other side of the island. We find a little warung that offers cheap delicious food and fruit juices. Then we go for a swim in the beautiful sea and enjoy the rest of the day. Before sunset, we go back to the beach and treat ourselves to a delicious cocktail while admiring the beautiful sunset. For dinner we go to the same restaurant as at noon and the owner gives us two pretty bracelets made of small shells. 

Gili Air 22.06.2019 – 24.06.2019

We sleep well today and enjoy the delicious breakfast prepared by our accommodation. We have heard snorkeling is good here. However, we have noticed, without fins, it will be a bit tiring after a while due to the current. We go to a diving school and rent such. At the diving school, we also learn about diving opportunities, even though we have actually used up our diving budget. But if we already have the opportunity… We’ll think about it and go snorkeling first. We can observe countless fish and some other marine animals, which is very impressive. We spend a few hours in the water until we are a bit tired and hungry. In a warung we find a delicious lunch and then we go back to our accommodation. The owner informs us that a traditional event starts in less than an hour. It is a kind of traditional fight and Hanspeter can also participate if he wants, the owner said. The location is at the harbor, so very close from our place. A somewhat bizarre music is played and more and more people gather on the floor. In the end, it is a pretty brutal, but also exciting duel with shield and stick (see video). In the end, you can sponsor somebody if you liked the fight and the money will be distributed. We did not understand everything, but it becomes a relatively bloody thing. A spectator here addresses Hanspeter again, whether he wants to participate also. He says of course no. As we learn, the fighters use a medium to enter a kind of trance, so they may feel the pain less and fight better. Despite of everything, it is impressive. We do not watch until the end, because we want to register for diving tomorrow before the office closes. We did not see any turtles today while snorkeling and there is a dive site where turtles are almost guaranteed to be. After we have done the registering, we go back to the accommodation, where we still think about our onward journey.  We are not yet sure how to proceed, but we really like it here, we book two more nights here.

We enjoy a delicious breakfast and start early in the morning on the way to the diving school. Everything seems very relaxed and we are the only participants. Therefore, we can choose which two sites we want to dive. Since we really want to see the turtles, we go to Turtle Heaven and Shark Point. We start at the Shark Point at Gili Trawangan. The dive is very impressive and we can see some sharks, and already here a few turtle. Unfortunately, the reef itself is not so intact, but we enjoy the dive anyway. We also find some small animals and a so-called snap-shell, which opens and closes. Then we drive to Turtle Heaven, where we can swim with many and incredibly large turtles. This is the absolute highlight and incredible to describe. The turtles are also not disturbed and follows us sometimes. Unfortunately, we find out later that the memory card of the underwater camera had a failure and we have lost all pictures of yesterday, today and partly of tomorrow. We regret it very much, but what the hell, you can not change it anymore. It was a unique and unforgettable experience anyway. The water here is a lot warmer than in Nusa Penida, once is finished and we return to the mainland. It is already noon and as always after diving, we are hungry. For snorkeling we have no energy in the afternoon and we just go for a swim. In the evening we can again admire an impressive sunset.

After breakfast, we pack our swimming masks again and spend the whole day snorkelling.  We are so excited when we even find impressive turtles here. The fish diversity is indescribable and the underwater camera works again. Besides the snorkelling, not much is happening today. We plan where to go tomorrow. Actually we wanted to visit Lombok more intensively, but since we stayed so long on Gili Air, we come to the conclusion that it is time to return to Bali. We have heard there is still a lot to discover in and around Amed (northeast of Bali), which is why we choose this destination. For not losing too much time and saving a highly likely taxi drive from Padang Bai to Amed, we decide for a relatively expensive speedboat, which brings us to Amed in about 2 hours. We ask some providers around, but everywhere the same price is offered, since there seems to be only one operating company. Then we treat ourselves to a delicious last dinner on the island.

Journey to Amed 25.06.2019

Today it is time to say goodbye to this cozy island and the lovely accommodation, Aladdin, with its very nice owner. At half past eleven, we are ready for the speedboat, which obviously only at 11 depards. At 11 o’clock we are allowed to go to the pier, where we are totally exposed for half an hour to the blazing sun. But suddenly it goes forward and we are allowed to enter the boat. First we drive back to Bangsal, before we continue to Amed. The waves are apparently smooth, because we feel the ride very pleasant. Arriving at the port, it takes a while for us to get our luggage and we are almost overrun by taxi drivers and salesmen. Fortunately, the shuttle bus to our accommodation is also included, as the harbor we arrived is much further than expected. When we arrive at the accommodation, we realize that we probably got the jackpot among the cheap accommodations. We have a beautiful room which even has a little beach view and we are right besides the beach. What more do we want? The price of this accommodation was also reduced by half and therefore only costs the equivalent of 10 dollars. Here too we get a delicious welcome drink and can make ourselves comfortable. Then we have lunch at the restaurant next door and stroll around in the area. In the evening we’d like to have a beer, as it’s been a long time since we had the last time a beer. Therefore, we go in a few mini markes, but they sell all but no alcohol and we are a little disappointed. As we will learn later, in Indonesia it is generally difficult to get alcohol outside of the main tourist resorts because of the predominantly Muslim and Hindu population. The local drink Arak is not recommended, as this can have health issues, as it is sometimes made unprofessional according to our travel book. We will keep our hands off it. Fortunately, there are a few Bintang beers sold in the accommodation, whereupon we buy a big bottle. We are quite surprised at the price of a big beer, because at the equivalent of 2 dollars, which is pretty cheap for Indonesia. The owner is still preparing food and to our surprise he offers us this for free. We are thrilled, because it is delicious and we do not even have to eat dinner.

Scooter tour Mt. Batur & Snorkeling 26.06.2019

We start this day relatively early and rent a scooter for the next two days. We start with fantastic weather and have a perfect view of the volcano Gunung Agung, which is not far away from here. Our first stop is in Tumbalen. There is an American shipwreck, to which we can go snorkelling.  Many are diving here, but we have definitely used our dive budget for the next time. The entry and exit is a challenge due to the rough sea, but once you get in the water, it’s easy. We love how many fish frolic around the wreck and we like it a lot. After a long discussion, we decided that we take the far way to Gunung Batur. We only have to judge if the scooter is able to climb up the steep road or not. This is actually a challenge, because this scooter never has as much power as the one we had on Nusa Penida. It’s steep from the start, and gets steeper and steeper. The view is fantastic, though. First of all, we meet nobody, then we pass very small villages, most of the people greeting us friendly. Meanwhile, the scooter starts to stink and we think about of taking a break. Shortly before we reach the highest point, two teenagers overtake us and speak to us rather insistently. What we do here, where we want to go, etc. We are a little annoyed, but patiently answer the questions. Where exactly we want to go, we do not know ourselves. A beautiful view of the Mt. Batur and the lake would be nice. One of them says we should return, but has no reason why. He just means it’s dangerous.  Then the other says we should visit the hot springs in the region. We are a bit confused, but we are not deterred. At some point the two guys give up and turn around. We see on our map that we only have half a kilometer to go and certainly we will not turn back now. Actually, we made it here and have a wonderful view. Three very friendly-looking gentlemen on the bike, also enjoy the view here. At first we think they are also indonesian people who may want to warn us against something again. But when we talk to them briefly, it turns out that they are Thai tourists. We are therefore almost a little bit reassured that we are not the only ones who reach the Mt. Batur via this secret path. As we continue to the lake, it is super steep down again and we just hope that the brakes hold. At least Manuela estimates this at the moment as the greatest danger. Everything works wonderfully and we drive through a few indigenous villages. The area is volcanically very active and you can see very impressive the lava flow here. If we remember correctly, the last eruption of the Gunung Agung was last year and the Gunung Batur always breaks out again. The lava flow is mainly due to the 1963 eruption. When we start up again on the other side of the lake, there is suddenly a lot going on. Traffic is increasing and we see countless tourist buses. At a small supermarket we stop where we buy something small to eat and a cool drink. As we are outside for eating, we are urged by very intrusive dealers and traders to buy something. After explaining to them about the tenth time that we do not want to buy anything and turn away again, a trader Manuela tugs at her clothes very forcefully. Somehow amusing, but a bit tedious. We are glad when we can continue. But Manuela still want a look from the most touristy vantage point to take a photo. Hanspeter is fed up with all the intrusive dealers and waits by the scooter. Not 2 minutes later, she is back and we drive on. When we get into the forest and thus into the shade, we really notice that we have gained some altitude because it is getting cold. Now we have a long way to go, but we are glad that we are back out of the tourist and sales chaos. A few days later, we learn through a Facebook group why the two guys wanted to stay away from the Gunung Batur region. Apparently, a local (but illegal) entrance fee of 100,000 rupiah (7 francs) is required for unaccompanied tourists. Apparently because we came from the other side, we could avoid the fee, since no one was ready to collect. That would certainly have annoyed us and we are glad that we didn’t met those guys (who get probably violent if necessary). The way back leads for a while very idyllic through the forest on a little-used road. But at some point the villages come back and the traffic gets denser, which we also feel in the long run when we breathe. The last section before returning to Amed takes us through beautiful rice fields. In Amed we drive a few kilometers south, where we docked with the speedboat. Here is also a beautiful reef and we go snorkeling until the sun sets. We even find an impressive snap-shell.

Scooter tour Heavens Gate & Snorkeling 27.06.2019

Today we start early to visit the so-called Heaven’s Gate and we have heard this is one of the main attractions of Bali and therefore crowded. We arrive at about 8:30 and see all the car traffic jam until far down. Fortunately, we have a scooter and can drive besides the waiting cars. At the entrance we can park and the entrance fee is a donation. So we can decide how much we want to pay. Since this is a sacred place, we have to dress properly. Manuela has her own sarong and Hanspeter can rent one. For him, it’s strange to walk in this sarong, but that are the rules and everyone sticks to it. The main attraction, the Heaven’s Gate, is less than 5 minutes walking from the entrance and we are sanctified with some water before we can enter. We are not surprised when we see all the people. There are three covered areas for queuing to get a selfie with the Heaven’s Gate, one is already full of people. We do not feel like waiting for over an hour for just a pictures. We can still take some nice photos and even manage to take a photo without people and the Gunung Agung in the background. The area around the heaven’s gate is large and there are still a few more temples in the area. For most people, however, is here the final destination, which is why the hike to the other temples motivated us even more. Unfortunately, it is a bit foggy, which is why the beautiful region is mostly covered. The various temples have their charm even in the fog. From time to time we meet a few monkeys that roam around the temples. Apart from some really religiously dressed people, we do not meet tourists on the way. The road is relatively exhausting as it has more than 4000 steps to climb before the last temple is reached.  Sad to see is the whole forest is full of garbage. We assume the garbage cans are not secured here and therefore also the monkeys throw it around probably. This looks pretty bad and in certain places we also find even rubbish hills. The temples on the way are very impressive, but unfortunately the view is limited due to the fog. When we arrive at the top to the last temple, we are a little disappointed that we are not allowed there. Because this is only for religious people. Unfortunately, the fog is still there and we don’t have a view. We wait about half an hour before we make our way back. During the descent, we encounter others who come up with their gifts. The naughty monkeys steals a rather large bag of food and get away. Slowly, the sky gets clear and we are still rewarded with a beautiful view. About 3 hours later we are back at the starting point and take the scooter down the steep road from where it goes back to Amed. We drive south of the coast to the Japanese wreck, where we want to go snorkeling. Here we have to pay an entry of 20’000 (about 1.30 francs), at least toilet, shower and a fruit juice is included. The last we listen because we would have wanted a fruit juice anyway and those usually cost between 12’000 and 20’000 in Bali. So we pay this and get directly to a hotel area. Probably we can not get to this beach without going on private grounds, so we would have to pay the entrance anyway. We also have something to eat before we plunge into the water. Again, the underwater world is beautiful and we can discover many animals. Here is the access to snorkeling also a lot easier than at US shipwreck, because you can dive almost to the very bottom. We think this is great there are places where we can still marvel at the beautiful underwater world from the beach. At about 4pm we saw enough and drive on. We discover beautiful scenery with sea views and cliffs. We enjoy the ride very much. On the way we are greeted again and again by the locals and they wave to us. However, as it is approaching evening again, we turn around, as the road leads inland. On the way back, we are entering a festivity (ceremony) which, as we know it from Bali, is very impressive. Then we see several times some men who go with their pigs for a walk. Someone later tells us this excursion is for the mating. Shortly before it gets dark we are back in the accommodation and treat ourselves to a delicious beer. The owner is later cooking again and offers us two plates of freshly caught fish, which we gladly accept. Manuela’s food is dedicated to the side dishes, while Hanspeter can now eat two delicious fish for dinner.

Pictures & Videos Indonesia 2

Überfahrt nach Lombok 20.06.2019

Mataram – Gili Air 21.06.2019

Gili Air 22.06.2019
Video Traditional Fight 22.06.2019

Gili Air 23.06.2019
Sunset Gili Air 23.06.2019

Gili Air 24.06.2019
Video Gili Air 25.06.2019

Amed 25.06.2019

Drive Mt. Batur 26.06.2019
Video Scooter Tour Mt. Batur 26.06.2019
Video Snorkeling US Shipwreck 26.06.2019

Himmelstor & Snorkeling 27.06.2019
Video Scooter Tour Himmelstor and Amed 27.06.2019
Video Snorkeling Japanese Shipwreck 27.06.2019

Pictures & Videos: Indonesia 1

Ubud 12.06.2019
Zeremonie Ubud 12.06.2019

Ubud Monkeypark 13.06.2019
Video Monkeypark 13.06.2019
Video Ubud Palace 13.06.2019

Ubud Rice Terrace and Around 15.06.2019
Video Scooter tour around Ubud 15.06.2019

Padang Bai 16.06.2019

Nusa Penida 17.06.2019

Nusa Penida Diving 18.06.2019
Video Manta Ray 18.06.2019
Video Manta Point – Crystal Bay 18.06.2019
Video 2nd Dive Crystal Bay 18.06.2019
Video Scooter Ride 18.06.2019

Nusa Penida Island Tour 19.06.2019
Video Atuh & Kelingking Beach 19.06.2019
Video Scooter Ride 19.06.2019

Indonesia 1: Bali

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12.06.2019 – 19.06.2019

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Ubud 12.06.2019 – 14.06.2019

Nach einem etwas unbequemen Nachtflug und einem bequemeren Morgenflug landen wir in Bali. Nachdem wir die Immigration hinter uns gebracht und das Gepäck aufgegabelt haben, kaufen wir eine Simkarte und fragen im Tourismusbüro, wo das nächste Busterminal ist. Sie will zuerst nicht so mit der Sprache herausrücken, aber nach etwas präziserem Nachfragen bestätigt sie uns, dass es in der Nähe des Nationalen Flughafen ist. Das ist glücklicherweise nicht weit entfernt, aber hier werden wir von Taxifahrern beinahe überrannt, die uns hartnäckig verklickern wollen, dass es keinen Bus gibt. Wir gehen etwas beiseite und versuchen herauszufinden, wo der Bus fährt. Nach einer Weile entscheiden wir uns, nochmals beim Eingang schauen zu gehen und siehe da, ein älterer Taxifahrer meint, dass wir hier warten sollen. Wir sehen daraufhin eine Anzeigetafel mit Bussen. Der Nächste in unsere Richtung fährt aber erst in drei Stunden. Unterdessen verwickelt ein anderer Taxifahrer Hanspeter eine Weile ins Gespräch und versucht jeweils ihn zu überzeugen, dass wir trotzdem ein Taxi für 20 Franken nehmen sollen. Irgendwann gibt er es auf und etwas später kommt unser Bus. Dieser fährt uns an ein Terminal, welches etwa noch 10 Kilometer von Ubud entfernt liegt und das für 25 Rappen pro Person. Das Terminal ist aber leider nicht so eines wie wir es uns vorgestellt haben und der Minibusfahrer offeriert einen Preis, als wenn wir ihn Chartern würden. Das lassen wir schön bleiben und hoffen, dass ein Bemo (Minibus) der Strasse entlang fährt. Da wir aber nicht so wissen, wie das genau funktioniert und vorallem wie wir die erkennen, werden wir etwas nervös. Unterdessen bietet uns ein Taxifahrer an, uns nach Ubud zu bringen für 150000 Rupia (10 Franken), was wir wiederum ablehnen und versuchen zu verhandeln, was aber nicht zu klappen scheint. Als wir uns daraufhin umdrehen und etwas die Strasse runterlaufen, kommt er uns hinterher und meint, dass er sowieso nach Ubud gehen muss und uns daher für 50000 (3 Fr.) mitnehmen kann. Das hört sich schon besser an und da wir doch eigentlich nur ankommen wollen, steigen wir auf das Angebot und in das Taxi ein. Der Fahrer ist sehr freundlich und bietet uns bereits alle möglichen Ausflüge an. Da der Verkehr ziemlich dicht ist, steigen wir etwas vor dem Zielort aus und gehen die letzten paar 100 Meter zu Fuss hin. Die für 150000 Rupia gebuchte Unterkunft könnte besser nicht sein. Sie liegt etwas abseits des ganzen Stadttrubels, hat einen schönen Aussenbereich zum Sitzen mit Blick auf die Wiese des Innenhofs und Statuen. Wir werden sogar mit einem Willkommensgetränk, einem Fruchtsaft und diversen Früchten begrüsst. Zudem erhalten wir einen Krug heisses Wasser, so dass wir ganztags Tee oder Kaffee zubereiten können. Es gefällt uns auf Anhieb da und wir richten uns gemütlich ein. Nach einer Weile gehen wir auf eine kleine Erkundungstour und kaum auf der Strasse, sehen wir einen riesigen Umzug durchziehen (siehe Video). Wir sind mächtig beeindruckt davon und schauen dem Treiben ein wenig zu. Danach schlendern wir durch die geschäftigen Strassen, wo wir von allen Seiten für Taxis angequatscht werden. Da wir den ganzen Tag kaum was gegessen haben, sind wir hungrig und suchen ein Restaurant für ein verfrühtes Abendessen. Das erste ist leider voll, das nächste hat geschlossen und im übernächsten werden wir fündig. Wir bestellen uns einen leckeren Fruchtsaft und die erste balinesische Mahlzeit. Während wir auf das Essen warten, staunen wir nicht schlecht, als plötzlich Manuela’s ehemaliger Arbeitskollege, Chlöisu, ins Restaurant kommt. Was es nicht alles für Zufälle gibt. Er hat eine 6 wöchige Auszeit genommen und in dieser Zeit Indonesien bereist. Wir tauschen Neuigkeiten aus und sind natürlich ganz gespannt zu hören, was er in Indonesien alles erlebt hat. So kommt es, dass wir den Grossteil des Abends hier verbringen, bevor wir wieder zurück in unsere Unterkunft gehen. 


Heute schlafen wir lange aus und geniessen das sehr komfortable Bett in der Unterkunft. Das inkludierte Frühstück können wir selber von der Karte wählen und wir probieren das in Bali berühmte Bananen Pancake. Dieses ist super lecker und wird sogar noch zusammen mit einem leckeren Früchte Teller serviert. Kurz nach dem Mittag machen wir uns auf den Weg zum Monkey Park, der sich etwa 2 Kilometer südlich von hier befindet. Unterwegs gehen wir in einen Supermarkt einen kleinen Snack einkaufen und staunen nicht schlecht, als wir sogar Schweizer Produkte wie Ovomaltine vorfinden. Beim Affenpark angekommen, können wir zuerst ein paar traditionelle Statuen bewundern, die für uns teilweise etwas speziell, aber auch sehr schön aussehen. Der Monkeypark ist ein relativ grosses Reservat, in welchem Affen (Longtail Makaken) gepflegt und aufgezogen werden. Um das ganze Gelände herum gibt es einen Zaun, aber wenn die Affen wirklich wollen, könnten sie problemlos über den Zaun klettern, was man teilweise auch sieht. Wir sind sehr begeistert von den vielen Affen, die teilweise direkt vor unseren Füssen vorbeihuschen. Während wir so durch den Park schlendern, sehen wir aber auch, dass wir uns vor ihnen in Acht nehmen müssen. Zuerst hüpft einer auf Hanspeters Schulter und will hinter den Rucksack, danach versucht ein anderer aus seiner Fotokamerahülle etwas zu nehmen und am Schluss findet ein Dritter eine leere Verpackung, die er aus der Seite des Rucksacks stibitzt. Manuela spielt dabei den Bösewicht, indem sie den einen Affen von Hanspeters Schulter schiebt und dem anderen wieder die Verpackung wegnimmt. Dafür erntet sie ein leicht aggressives Fauchen. Von den paar Vorfällen haben wir gerade einiges über die süssen Äffchen gelernt und wissen nun auch besser, wie wir uns verhalten sollen. Der gesamte Park ist wirklich beeindruckend und die Affen, insbesondere jene mit Mutter und Baby, sind enorm süss. Wir verbringen insgesamt etwa 4 Stunden im Park und zum Abschluss erholen wir uns auf einer Plattform, wo uns einer der Affen Gesellschaft leistet. Auf dem Rückweg schlendern wir durch ein paar Geschäfte, in welchen wir die balinesische Kunst und Souvenirs begutachten können. Leider vergeht uns jedoch die Lust etwas intensiver durch die Märkte zu gehen, da einem die Verkäufer hartnäckig alles verkaufen wollen, worauf man nur einen flüchtigen Blick wirft. Zum Abschluss besichtigen wir den Ubud Palast, der sehr eindrücklich ist und wir bekommen sogar noch eine Life Musikvorführung mit (siehe Video). Am Abend treffen wir uns wieder mit Chlöisu und verbringen einen gemütlichen Abend bei leckerem indonesischem Essen und ein paar Biere. 

Heute regnet es stark, sehr stark. Nach dem leckeren Frühstück wollten wir eigentlich einen Roller mieten, was aber bei diesem Wetter keinen Spass macht. Wir hoffen auf Besserung, aber die ist leider nicht in Sicht. Wir entscheiden uns daher, heute nichts Spezielles zu unternehmen und die schöne Lage hier einfach zu geniessen. Zudem verlängern wir unsere Unterkunft für eine weitere Nacht und hoffen, dass morgen besseres Wetter für den Rollerausflug ist. 

Rollerausflug um Ubud in die Reisterrassen 15.06.2019

Das Wetter sieht heute um einiges besser aus, weshalb wir nach einem leckeren Frühstück bei unserer Unterkunft einen Roller ausleihen. Roller sind hier enorm günstig, dieser hier ist umgerechnet nicht einmal 4 Franken pro Tag. Zuerst müssen wir tanken und unseren Tagesvorrat aufstocken, bevor es losgeht. Das Benzin ist hier glücklicherweise enorm günstig, umgerechnet nur 50 Rappen pro Liter und der Roller verbraucht nicht viel. Zuerst fahren wir aus dem geschäftigen Ubud hinaus in Richtung der Tegallalang Reisterrassen. Als wir im besagten Dorf ankommen und die hübsche Sicht auf die Reisterassen sehen, entscheiden wir uns hier einen Kaffeestop einzulegen. Als wir auf dem Gehsteig zu Fuss in Richtung Cafe laufen, kommt uns ein Mann mit Funkgerät entgegen. Er will uns einen Eintritt verkaufen, da wir offenbar nicht mal hier entlang laufen dürfen. Es geht uns jedoch ums Prinzip, denn wir wollen ja sogar was konsumieren, aber nur für einen Kaffee noch einen Eintritt bezahlen, das kanns irgendwie nicht sein. Wir haben ja schon einiges von der sogenannten Mafia in Bali gelesen und das scheint uns sowas zu sein. Es wurde uns gesagt, man kann eine Spende abgeben, aber eine Spende ist keine Spende, wenn man dazu gezwungen wird. Manuela diskutiert ein wenig mit ihm, bis er uns erstaunlicherweise weiterziehen lässt. Dies liegt aber wohl daran, dass er aufgrund unserer Diskussion bei anderen Leuten nicht einkassieren kann. Auf der Strasse laufen sicher etwa 5 Typen mit solchen Funkgeräten umher, aber glücklicherweise werden wir nicht mehr aufgehalten und gehen in das nächste Cafe, wo wir uns eine Limonade und einen Kaffee gönnen. Hier haben wir tatsächlich eine tolle Aussicht, die wir sehr geniessen. Nach einer Weile fragen wir die Mitarbeiterin, ob wir hier zu den Reisterrassen runter dürfen und ob wir nun doch noch ein Ticket holen sollen. Sie meint, dass wir hier direkt zu den Reisfeldern hinunter gehen können, aber wir kein Ticket benötigen. Den oben verlangten Eintrittspreis, spenden wir daher einfach weiter unten. Wir merken es hier und heute gerade zum ersten Mal richtig, wie man den Touristen alles andrehen will und das teilweise mit unschönen Methoden. Man könnte einfach für alles etwas bezahlen. Wie dem auch sei, wir können dem glücklicherweise standhalten, denn die Leute die uns alles andrehen wollen, bewirken bei uns das Gegenteil. Wir flüchten und schauen schon gar nicht mehr, was verkauft wird. Die Reisterrassen selber sehen aber super eindrücklich aus und wir wandern eine Weile durch die Felder. Das ist sehr schön und je weiter wir kommen, desto ruhiger wird es. Wir können natürlich auch einige Arbeiter beobachten, die die Reisfelder bei dieser Hitze hegen und pflegen. Nach etwa zwei Stunden ist es auch uns zu heiss und wir gehen zurück zum Roller, mit welchem wir unsere Fahrt fortsetzen. Weit sind wir ja noch nicht gekommen und es ist bereits Mittag. Wir erreichen bald etwas abgelegenere Gegenden und abenteuerliche Strassen. Als nächstes kommen wir in der Ortschaft Bangli an, welche ein paar nette Tempelruinen hat. Die Strassen zwischen den Ortschaften sind aber viel interessanter, denn wir fahren durch Regenwald und entlang hübscher Reisterrassen. Plötzlich sehen wir zwischen den Feldern, Bäumen und Häuser Bali’s höchsten Vulkan, den Gunung Agung. Wir machen einen Abstecher, von wo aus wir eine wunderbare Sicht auf diesen imposanten aktiven Vulkan haben. Der letzte Abschnitt nach Sideman wird grenzwertig, denn die Strasse wird immer mehr zu einem Pfad, der über Stock und Stein steil nach unten führt. Glücklicherweise ist dieser Abschnitt nicht allzu lang, denn wir müssen lediglich über die nächste Brücke und schon erreichen wir Sideman. Da wir nicht in die Nacht hineinfahren wollen, entscheiden wir uns hier, wieder gegen Ubud zurückzukehren und nicht noch nördlicher zu fahren. Wer weiss, was für Strassen noch auf uns warten. Die Strasse, die uns südlich führt, ist wieder tiptop und wir haben dabei eine wunderbare Aussicht. In Semarapura angekommen wollen wir unseren Roller vor dem Schwimmenden Tempel parken. Da aber wieder ein sogenannter Sicherheitsbeamter uns, Tourist, ein Parkticket andrehen will, fahren wir in die nächste Seitenstrasse. Die Innenstadt scheint voll zu sein mit antiken Bauten und wir kaufen uns das Eintrittsticket für den Besuch des schwimmenden Tempel, Kertha Gosa und den Klunkung Palast sowie noch weitere inkludierte Sehenswürdigkeiten. Die Anlage ist sehr eindrücklich und wir schlendern sicherlich 1.5 Stunden umher bis wir alles begutachtet haben. Zum Abschluss fahren wir etwas südlich von Ubud an den Strand, damit wir diesen auch mal sehen. Da es aber schon spät ist, werfen wir lediglich einen Blick auf diesen hübschen Strandabschnitt und fahren zurück nach Ubud. Der Verkehr nimmt hier wieder um einiges zu und wir sind froh, als wir bei unserer Unterkunft eintreffen. Wir relaxen hier ein wenig, bevor wir lecker Essen gehen. Das ist eben das Schöne hier in Indonesien. Man kann leckere lokale Gerichte für umgerechnet 2-4 Franken haben. Das Essen in Bali sei aber eher teuer, also sind wir gespannt, was man in den günstigen Lokalen ausserhalb Bali erhält. Was wir jedenfalls bisher gegessen haben, ist allesamt sehr lecker. Die typischen Gerichte sind Nasi und Mi Goreng, Reis oder Nudeln mit Gemüse. Tempe ist ebenfalls etwas, dass es oftmals zum Essen gibt. Dies sind m.W. fermentierte Sojabohnen zusammengepresst, und sehr lecker. Nachdem wir lecker gespeist haben, treffen wir uns auf einen Drink mit Chlöisu und verbringen einen gemütlichen Abend zusammen. 

Padang Bai 16.06.2019

Unser nächstes grösseres Ziel ist die Insel Nusa Penida, die neben Bali liegt. Da direkte Transporte für unser Verhältnis teuer sind, wollen wir zuerst nach Padang Bai gehen und dort mit der langsamen, etwa 5x günstigeren Fähre nach Nusa Penida verschiffen. Wir haben gehört, dass man Padang Bai mit 3 verschiedenen Bemos erreichen kann. Bei unserer Unterkunft will man davon aber nichts wissen und sie sagen uns, dass Bemos nur für lokale Leute sind und nicht für Touristen. Sie können uns daher keine Information darüber geben. Wir sind aufgrund dieser Aussage etwas verunsichert und nehmen den angebotenen Shuttlebus in Anspruch. Nachdem wir gefrühstückt haben, treffen wir noch kurz Chlöisu in einem Cafe, wo wir uns verabschieden, bevor wir auf den Shuttlebus warten. Der Shuttle ist aus unserer Sicht ein Verhältnisblödsinn, denn es ist wie ein Taxi. Nur wir zwei sind in dem Bus. Was solls, dafür können wir direkt nach Padang Bai fahren. Wenn wir einen Shuttle bei einem Anbieter auf der Strasse genommen hätten, hätten wir das Doppelte bezahlt. Eine Stunde später sind wir bereits in Padang Bai und wir hätten problemlos noch die Nachmittagsfähre erwischt. Da wir aber nicht wussten, wie das alles funktioniert, haben wir für heute noch eine Unterkunft gebucht. Als wir ankommen, werden wir schon wieder von allen Seiten angesprochen, wohin wir wollen, Angebote für die teuren Speedboats und ob wir nicht ein Taxi nehmen wollen. Da unsere Unterkunft keinen Kilometer von unserem Standort entfernt ist, wollen wir zu Fuss gehen. Bei der Unterkunft angekommen, ist unser Zimmer schon bereit und wir werden mit einem Wilkommenstee begrüsst. Der Besitzer plaudert mit uns und gibt uns alle möglichen Tipps, was wir machen können. Wir haben aber eigentlich nicht viel auf dem Programm und entscheiden uns lediglich etwas später an den Strand zu gehen. Dort schauen wir auch etwas dumm aus der Wäsche, als tatsächlich einen Eintrittspreis für den Strand verlangt wird. Wie wir lernen werden, ist dies in Indonesien üblich. Auch wenn es sich nur um umgerechnet 80 Rappen handelt, finden wir das doch etwas speziell. Zumindest ist dieser Strand wunderschön und sauber, weshalb wir den Eintrittspreis für die Pflege als Begründung nehmen. Wir gehen das erste Mal im schönen Meer in Bali schwimmen und geniessen es. Wir müssen jedoch teilweise aufpassen, denn die Wellen sind etwas hoch. Danach sonnen wir uns ein wenig am Strand, suchen aber bald den Schatten. Wir gehen zu einem der vielen Restaurants am Strand, wo wir uns eine frische Kokosnuss, einen Zitronensaft und eine balinesische Leckerei zu einem für am Strand vernünftigen Preis gönnen. Da es nun schon wieder gegen Abend zugeht (um 18.00 Uhr machen sie den Strand zu), machen wir uns langsam auf den Rückweg. Die Restaurantbesitzer zeigen uns einen alternativen Weg zurück hinter dem Restaurant und da sehen wir auch, wo der ganze Müll landet. Was wir bisher von Bali bezüglich Müllentsorgung gesehen haben, ist schon fragwürdig. Offenbar wird einfach alles angezündet auch Plastik und nicht brennbare Materialien. Wir haben das in Ubud gesehen und nun auch hier. Wenn man die Leute fragt, ist es für sie ganz selbstverständlich, dass so die Müllentsorgung funktioniert. Wir gehen weiter einen Hügel hinauf, wo wir einen netten Ausblick auf das Dorf haben. Im Dorf selber suchen wir einen Laden mit grossen Getränken. Das ist gar nicht so einfach, denn überall gibt es nur jene bis 500 ml. Schlussendlich finden wir einen. Es nervt uns aber langsam, dass wir nicht einmal ein Getränk in einem Minimarkt kaufen können, ohne gefragt zu werden, wo wir heute oder morgen hinwollen, und ob wir auch schon alles gebucht haben. Wir beginnen langsam zu flunkern, denn wir mögen nicht allen unsere Pläne erzählen, die wir teilweise noch selbst nicht genau kennen und dann noch begründen müssen, weshalb wir ihren angebotenen Transport nicht in Anspruch nehmen wollen. Ja, das ist ein Grund, weshalb wir uns bald wieder aus dem Dorf verziehen und zurück zu unserer netten Unterkunft kehren. Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und kommen mit ein paar Gästen ins Gespräch. Etwa um 8 Uhr sind wir wieder hungrig und da der Nachbar uns freundlich und nicht aufdringlich darauf hingewiesen hat, dass er leckeres Essen habe, gehen wir dort Essen. 

Padang Bai – Nusa Penida 17.06.2019

Heute gehen wir etwas früher aus den Federn als gewohnt, denn wir wollen die Fähre nach Nusa Penida erwischen. Da wir online darüber gelesen haben, dass es keinen offiziellen Fahrplan gibt, aber je nach Wellengang die Fähre zwischen 10 und 12 Uhr fährt, wollen wir vor 10 Uhr bereit sein. Der Hostelbesitzer hat uns gestern gesagt, dass sie um halb 11 fährt und heute um 11. Da aber auch er die sogenannten Speedboats anbietet, sind wir etwas skeptisch (die wenigen Tagen in Indonesien haben uns leider ziemlich misstrauisch gemacht) und wir wollen einfach genügend Zeit haben die Tickets zu kaufen und das Boot zu erwischen. Wir sind auch etwas nervös, ob wir den Schalter auch auf Anhieb finden werden und nicht von all den Anbieter überrannt werden. Unsere Sorge ist aber unbegründet, denn als wir bereits um halb 10 beim Hafen ankommen, um zuerst noch Geld abzuheben und ein Getränk zu kaufen, finden wir den Ticketschalter auf Anhieb. Überall schwirren jedoch Verkäufer herum, die unser Ticket zu einem Schnellboot umtauschen wollen. Wir ignorieren sie so gut es geht und gehen zur Fähre. Hier hat es ein paar Beamte und wir merken gleich, dass wir uns an diese wenden müssen, um richtige Informationen zu erhalten. Sie weisen uns den Weg zur richtigen Fähre und wir müssen unsere Tickets zur Kontrolle zeigen. Das ist nicht schlecht, denn so sind wir für die aufdringlichen Typen ausser Reichweite. Nun heisst es warten, denn erst um halb 12 Uhr kommt unsere Fähre an. Hier müssen wir wieder lernen geduldig zu sein, denn vorallem in Japan aber auch Taiwan war der Transport stets sehr pünktlich. Aber wir haben ja Zeit und etwa um 2 kommen wir in Nusa Penida an. Die Überfahrt dauert nur eine knappe Stunde, aber das Anlegen noch eine weitere Stunde. Zu Fuss machen wir uns auf den Weg zur Unterkunft, die etwa 1.5 Kilometer vom Hafen entfernt ist. Nachdem wir eingecheckt haben, machen wir es uns in einem Restaurant gerade neben unserer Unterkunft gemütlich, denn ausser dem Frühstück haben wir noch nichts im Magen. Hanspeter will unbedingt mal wieder einen Burger und bestellt einen Tempe Burger. Als er diesen bekommt, stellt er verwundert fest, dass das ja ein Vegiburger ist, bestehend aus dem vorher einmal erwähnten Tempe. Naja, nicht gerade das was er erwartet hätte, aber lecker findet er ihn trotzdem. Manuela hat ein traditionelles Gericht bestellt, welches ebenfalls super lecker ist. Danach machen wir uns auf die Suche nach einem Rollerverleih, denn sonst ist das Vorwärtskommen auf der Insel schwierig. Wir finden Einen und leihen uns diesen für die nächsten 48 Stunden aus. Wir fahren in die touristische Gegend, wo sich auch die Speedboot Anlegestellen befinden und halten Ausschau nach Tauchschulen. Wir spielen nämlich mit dem Gedanken hier Tauchen zu gehen und wollen das Angebot abklappern. Wir gehen bei insgesamt drei vorbei, wobei wir schlussendlich ganz spontan bei der Dritten für morgen buchen. Eigentlich wollten wir ja erst übermorgen gehen, aber wir möchten gerne den Manta Point besuchen, wo man mit Mantarochen tauchen kann. Wenn der Wellengang aber zu hoch ist, geht es nicht dorthin und für übermorgen ist der Wellengang etwas kritisch. Nachdem wir zwei Tauchgänge für morgen gebucht haben, gehen wir an den Strand, wo wir den Sonnenuntergang bewundern können. Danach gehen wir ins selbige Restaurant wie vorhin um zu Abend essen. Der Betreiber freut sich natürlich uns schon wieder zu sehen. 

Nusa Penida Diving 18.06.2019

Heute heisst es wieder früh aufstehen, damit wir noch genügend Zeit für das inkludierte Frühstück haben. Um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg, damit wir pünktlich um halb 9 bei der Tauchschule sind. Unser Material haben wir schon gestern zusammengestellt, so dass wir nur noch in die Tauchanzüge schlüpfen können und aufs Boot gehen, wo es auf direktem Weg zum Manta Point geht. Sie haben uns gewarnt, dass es viele Leute haben wird, aber das ist uns egal, schliesslich wollen auch wir die Mantas sehen. Der Start mit unserer Vierergruppe ist etwas beschwerlich, da die zwei anderen nicht genügend Gewicht am Gurt haben und deshalb nicht abtauchen können. Wir warten eine Weile und schauen uns die eindrücklichen Mantas von lediglich ein paar Meter Entfernung an und wissen im Moment nicht was vor sich geht. Der Guide hat uns lediglich zu verstehen gegeben, dass wir warten sollen. Schlussendlich tauchen aber auch die anderen zwei ab und los geht’s. Es ist sehr eindrücklich mit den Mantarochen tauchen zu gehen und hier gibt es ganz viele, die teilweise ganz nah bei uns vorbeischwimmen. Auch wenn sie gross sind, sind sie im Gegensatz zu Stachelrochen ungefährlich. Es ist wirklich ein super Erlebnis und wir können nebst den Mantas auch noch ein paar blau gepunktete Rochen beobachten, die einem nun ganz klein vorkommen, aber bei denen man etwas vorsichtiger sein muss. Das Wasser ist hier eher kühl, was einigen etwas zu schaffen macht, offenbar sogar dem spanischen Guide. Trotzdem bleiben wir gute 45 Minuten Unterwasser und konnten es total geniessen (am besten einfach das Video anschauen). Wieder zurück auf dem Boot, fahren wir entlang einer atemberaubenden Landschaft bis zum Crystal Bay. Hier funktioniert alles reibungslos und wir können viele eindrückliche Tiere sehen, die wir vorher noch nie gesehen haben. Unser Guide findet einen speziellen schlafenden Hai, dessen exakten Namen wir uns leider nicht mehr erinnern können, Steinfisch und eine Seeschlange. Die Seeschlange ist das giftigste oder zweitgiftigste Tier auf Erden, und Hanspeter findet sie so spannend (nicht im Bewusstsein dessen Giftigkeit), dass er noch etwas mit den Fingern herumstochert, als sie verschwindet. Auch der Steinfisch zählt zu den giftigsten Tieren, jedoch bewegt der sich kaum und wenn man nicht gerade draufsteht (wobei man mit den Flossen geschützt ist), kann einem nichts passieren. Zudem sehen wir eine eindrückliche grüne Schildkröte (green Sea Turtle), viele farbige Fische und weiteres Kleingetier. Auch dieser Tauchgang war wunderschön, aber schon bald ist der Spass vorbei und wir kehren wieder zurück an den Ausgangspunkt. Tauchen macht hungrig, weshalb wir zuerst in einem leckeren Warung Mittagessen, bevor wir uns auf den weiteren Weg machen. Es ist schon drei Uhr Nachmittags als wir uns halbherzig wieder auf den Roller setzen und ein oder zwei Ziele ansteuern. Wir haben schon einmal gehört, dass die Strassen auf Nusa Penida schlecht sind, aber als wir eine Abzweigung zum Strand nehmen, erfahren wir erst, was das wirklich heisst. Wir müssen etwa 15 Kilometer über miserable Strassen fahren, bis wir beim Angel Billabong ankommen. Wir sind stets in Befürchtung, dass unser Roller das nicht aushält. Hanspeter ist sichtlich nervös, meistert aber problemlos die schwierigsten Stellen und will partout nicht, dass Manuela absteigt. Mit ach und krach sind wir etwa 1.5 Stunden später beim Angel Billabong und dem Broken Beach, welche sehr eindrücklich sind. Zur Belohnung müssen wir hier aber auch noch 21000 Rupiah (umgerechnet etwa 1.50) für Parken und Eintritt hinblättern. Wir wissen aber, dass dies der letzte Ausflug für heute gewesen sein wird, denn wir möchten schliesslich vor dem eindunkeln zumindest auf einer befestigten Strasse sein. Wir gönnen uns eine frische Kokosnuss auf diese Fahrt und geniessen die wunderschöne Umgebung hier. Die Rückfahrt geht schon um einiges einfacher, was wohl daran liegt, dass man jetzt weiss, was auf einem zukommt. Diesen langen Tag wollen wir mal wieder mit westlichem Essen abschliessen, weshalb sich Hanspeter eine Pizza gönnt und Manuela Pesto Spaghetti. Leider ist beides nicht gerade überwältigend und wir sagen uns, dass wir künftig nur noch lokales Essen bestellen. Es ist erstens viel besser und zweitens mindestens nur halb so teuer. Danach fahren wir wieder zurück zur Unterkunft, wo wir einen angenehmen Abend verbringen. 

Nusa Penida Rollertour 19.06.2019

Wir sind etwas nervös vor dem heutigen Tag, da wir die Insel mit dem Roller erkunden wollen und wir gestern nicht gerade die beste Erfahrung gemacht haben. Manuela hat ein paar Ziele herausgesucht und versucht anhand von Google Reviews abzuschätzen wie schlecht die Strassen wirklich sind. Wir versuchen es einfach mal und fahren los. Wir wollen eigentlich noch unsere Wäsche waschen lassen, aber offenbar ist heute ein heiliger Tag und daher wird keine Wäsche gewaschen. Auch kein Problem, es wäre lediglich praktisch gewesen. Wir fahren zuerst der Ostküste entlang, wobei wir merken, dass die Hauptstrasse, abgesehen von derer Enge, wunderbar geteert ist. Wir kommen gut vorwärts und haben eine wunderbare Aussicht. Besonders tolle Aussicht haben wir, als wir in den Süden gelangen. Dort geht es steil hoch, der Roller hat aber genügend Kraft, weshalb das kein Problem ist. Mit dem Roller den wir in Bali gemietet haben, wäre das nicht möglich gewesen. Ein Grossteil der Abzweigung zum Atuh Beach ist ebenfalls geteert, nur das letzte Stück nicht. Dieses ist wieder ziemlich in desolatem Zustand und am Schluss kommen wir sogar noch in einen sandigen Abschnitt. Hanspeter hat jedoch seine Motocross mit Roller Fähigkeiten entdeckt und bringt uns problemlos zum Parkplatz. Auch hier müssen wir den obligaten Eintritt bezahlen, aber mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt und beschweren uns nicht mehr. Die Aussicht ist einfach zu schön. Auf der einen Seite haben wir Sicht auf den eindrücklichen Diamond Beach, dessen Felsen tatsächlich wie Diamanten aussehen und auf der anderen Seite den Atuh Beach. Wir entscheiden uns zum Atuh Beach herunter zu steigen. Es ist sehr heiss und es hat so einladende Sitzgelegenheiten mit Sonnenschirm. Wir fragen, was das kostet und die Besitzerin der einen kleinen Strandbar meint, dass wir einfach hier etwas konsumieren können, dann sei es gratis. Also gönnen wir uns wieder eine Kokosnuss und gehen danach für eine Weile ins schöne kühle Wasser. Die Umgebung ist einfach herrlich hier und wir verbringen ein paar Stunden. Da es gerade so schön ist, gönnen wir uns hier ein leckeres Nasi Goreng als Mittagessen. Danach nehmen wir den steilen Aufstieg in Angriff und gehen zurück zum Parkplatz. Wir haben schon Fotos vom Kelingking Beach gesehen, aber auch gelesen, dass die Zufahrt echt schwierig sei. Wir versuchen es trotzdem und werden überrascht, denn die Strasse ist weniger schlimm als die Gestrige. Die Zeit ist uns aber wieder davon gerast und wir wissen, dass dies der letzte Ausflug für heute gewesen ist. Die Aussicht auf den Kelingking Beach ist einfach traumhaft schön und man kann sogar zum Strand hinunter gehen. Der Abstieg ist aber sehr steil, also nichts für Leute mit Höhenangst. Uns macht es aber spass, was man von anderen Leuten nicht unbedingt behaupten kann. Manuela ist eher nervös vor dem Aufstieg, da es unglaublich heiss ist. Aber wir werden sehen. Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir den Strand. Die Wellen tosen, die Strömung ist unglaublich stark und wir können lediglich mit den Welle  spielen, was aber Spass macht. Baden zu gehen erscheint uns als zu gefährlich und es wagt sich auch sonst niemand. Die Atmosphäre und die Aussicht hier sind aber unbezahlbar schön. Wir geniessen es sehr. Nach etwa einer Stunde heisst es aber den beschwerlichen Aufstieg in Angriff zu nehmen. Glücklicherweise kommen wir schneller vorwärts als erwartet und schon bald ist die Hälfte geschafft. Total verschwitzt und kaputt kommen wir etwa dreiviertel Stunde später wieder oben an. Die ganzen Verkäufer wollen uns Getränke anbieten, was wir ja auch echt gerne angenommen hätten. Nur kommt uns wieder die Zeit in die Quere, denn wir wollen vor Dunkelheit auf der befestigten Strasse bestenfalls sogar wieder zurück in der Ortschaft sein. Wir haben das Gefühl den Weg zurück im Griff zu haben, merken aber plötzlich, dass wir uns etwas verfahren haben. Denn ein Ort kommt uns von gestern sehr bekannt vor. Tatsächlich sind die beiden Ortschaften nicht weit voneinander entfernt, da aber die Strasse von heute um einiges besser war, nehmen wir lieber den Umweg in Kauf. Gerade rechtzeitig zum Eindunkeln schaffen wir es zurück und können den Roller retour bringen. Da wir etwa 2 Stunden von der ursprünglichen Anmietzeit divergieren, sind wir ein wenig nervös, dass sie uns mehr belasten. Aber offenbar sind sie froh, haben wir den Roller heil zurückgebracht und schauen nicht so genau auf die Uhrzeit. Da uns Nusa Penida sehr gefällt, spielen wir mit dem Gedanken noch ein oder zwei Nächte länger zu bleiben. Da uns jedoch das Tauchen verhältnismäßig viel gekostet hat, bräuchten wir dafür unbedingt mehr Bargeld. Es ist bekannt, dass die Geldautomaten hier für ausländische Touristen nicht immer funktionieren, oder einfach kein Geld mehr enthalten. Wir versuchen unser Glück an den paar wenigen Automaten, aber leider klappt es nicht und wir sehen das als Zeichen, dass wir uns um die Weiterreise kümmern müssen. Wir gehen daher noch im selben Restaurant Abendessen wie beim ersten Mal und der Besitzer freut sich natürlich sehr, dass wir wieder auftauchen. Uns hat dieses Restaurant hier auch am meisten zugesagt, weshalb wir gerne wieder kommen, um ein leckeres Essen zu verspeisen.


12.06.2019 – 19.06.2019

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Ubud 12.06.2019 – 14.06.2019

We had a bit an uncomfortable night flight, but at least a more comfortable morning flight before we land in Bali. After we went through the immigration and picked up the luggage, we buy a sim card and ask at the tourist office where the nearest bus terminal is. She does not want to tell us first, but after more precise inquiries, she confirms the stop is near the National Airport. Fortunately, that is not far away, but here we are almost overrun by taxi drivers who want to explain us there is no bus. We move aside and try to find out where the bus departs. After a while, we decide to go back to the entrance and lo and behold, an older taxi driver tells us we should wait here. We see then a screen with information about buses. The next in our direction is only in three hours. Meanwhile, another cab driver talks to Hanspeter for a while and tries to persuade him that we should still take a taxi for 20 dollars. At some point he gives up and a little later our bus arrives. This bus brings us to a terminal, which is still about 10 kilometers away from Ubud our destination for today and this for 25 cents per person. The terminal is unfortunately not as expected and the minibus driver offers a price, as if we would charter him.  We leave don’t accept it and hope that a Bemo (minibus) drives along the road. But because we do not know how it works and especially how we recognize it, we get a bit nervous. Meanwhile, a taxi driver offers us to bring us to Ubud for 150000 Rupiah (10 dollars), which we reject again and we try to bargain, but this does not seem to work. When we turn around and run down the street, he follows us and says that he has to go anyway to Ubud and therefore he can bring us for 50000 rupiah (3 dollars). That sounds better and since we only want to arrive, we accept the offer and in the taxi. The driver is very friendly and already offers us all possible excursions. As the traffic is quite dense, we get off the bus a bit and walk the last few hundred meters. The booked for 150000 Rupiah (10 dollars) accommodation could not be better. It is a bit off the beaten track, has a nice outdoor area for sitting overlooking the lawn of the courtyard and traditional statues. We are even greeted with a welcome drink, a fruit juice and various fruits. We also get a jar of hot water so we can drink tea or coffee all day. We like it right from the start and we set ourselves up comfortably. After a while we go on a little exploration tour and hardly on the street, we see a huge ceremonie (see video). We are very impressed and watch the action a little bit. Then we stroll through the busy streets, where everyone wants to offer us taxis. Since we have hardly eaten all day, we are hungry and looking for a restaurant for a early dinner. Unfortunately, the first one is full, the next one is closed, but finally we find a nice small restaurant. We order a delicious fruit juice and our first Balinese meal. While we wait for the food, we are very surprised, when suddenly Manuela’s former colleague, Chlöisu, comes in to the restaurant. What a coincidences. He took a 6-week break and traveled to Indonesia during this time. We exchange news and are of course eager to hear what he has experienced in Indonesia. So, we spend most of the evening here before we go back to our accommodation.

Today we sleep long and enjoy the very comfortable bed in the accommodation. We can choose the included breakfast from the menu and we try the famous banana pancake in Bali. This is delicious and is even served with a delicious fruit plate. Shortly after noon, we head to the Monkey Park, which is located about 2 kilometers south of here. On the way we go shopping in a supermarket for a snack and are not surprised, as we find even Swiss products such as Ovomaltine. Arriving at the Monkey Park, we first admire a few traditional statues, which look for us somehow special, but also very beautiful. The Monkey Park is a relatively large reserve in which monkeys (long tailed macaques) are cared for and reared. There is a fence around the grounds, but if the monkeys really want, they could easily climb over the fence, which you can see in part. We are very impressed by the many monkeys, some of them scurrying right by our feet. As we stroll through the park, we also see we have to be wary of them. First one hops on Hanspeter’s shoulder and wants to open the backpack, then another tries to take something out of his camera cover and at the end a third finds an empty package, which he steals from the side of the backpack. Manuela plays the villain by pushing the one monkey from Hanspeter’s shoulder and taking the packaging away from the other. For this she receives a slightly aggressive hiss. From the few incidents we have just learned a lot about the cute monkeys and now know better how we should behave. The whole park is really impressive and the monkeys, especially those with mother and baby, are very cute. We spend a total of about 4 hours in the park and at the end we recover on a platform where one of the monkeys keeps us company.  On the way back we stroll through a few shops, where we can see the Balinese art and souvenirs. Unfortunately, however, the desire to go through the markets a little more intensively is low, because the sellers stubbornly want to sell everything. Finally, we visit the Ubud Palace, which is very impressive and we even get a live music performance (see video). In the evening we meet again with Chlöisu and spend a cozy evening with delicious Indonesian food and a few beers.

Today it is raining heavily, very strong. After the delicious breakfast, we actually wanted to rent a scooter, but this is no fun in this weather. We hope for weather improvement, but unfortunately it is not in sight. Therefore, we decide today, simply nothing special to do and enjoy the beautiful location here. We also extend our accommodation for another night and hope tomorrow will be better weather for the scooter trip. 

Scooter trip around Ubud into the rice terrace 15.06.2019

The weather looks a lot better today, which is why we rent a scooter after a delicious breakfast at our accommodation. Scooters are extremely cheap here, this is not even 4 dollars per day. First, we have to refuel and stock up on our daily supply before we move on. The gasoline is fortunately enormously cheap, converted only 50 cents per liter and the scooter does not consume much. First, we drive out of bustling Ubud towards the Tegallalang Rice Terraces. When we arrive in the said village and see the pretty view of the rice terraces, we decide to make a coffee stop here. As we walk on the sidewalk towards the cafe, a man with a cbd comes towards us. He wants to sell us an entrance, since we obviously can not even walk along here. However, we would like to consume something, but only pay an entry for having a coffee, that can not be. We have already read a lot about the so-called mafia in Bali and this seems to be. We were told we could make a donation, but a donation is not a donation if you are forced to. Manuela talks to him a bit until he lets us move on. There are probably about 5 guys running on the road with those cbd, but luckily we are not stopped and go to the nearest cafe, where we have a lemonade and a coffee. Here we actually have a great view, which we enjoy very much.  After a while we ask the employee if we can get down to the rice terraces and if we need a ticket. She says we can go straight down to the rice fields here and we do not need a ticket. The above-requested entrance fee, so we just donate below. For the first time, we are realizing right now, how things change for the tourists, and sometimes with questionable methods. You could just pay for everything. Anyway, luckily we can withstand, because the people who want to sell everything to us, do the opposite than our behaviors expected to us. We flee and do not even look at what is being sold. The rice terraces themselves look very impressive and we walk for a while through the fields. That’s very nice and the further we get, the quieter it gets. Of course, we can also observe some workers who work in the rice fields in this heat. After about two hours it is too hot for us and we go back to the scooter, with which we continue our journey. We have not come far yet and it’s already noon. We soon reach more remote areas and adventurous roads. Next, we arrive in the village of Bangli, which has some nice temple ruins. The roads between the villages are much more interesting, because we drive through rainforest and along pretty rice terraces. Suddenly we see Bali’s highest volcano, the Gunung Agung, among the fields, trees and houses. We make a detour from where we have a wonderful view of this imposing active volcano. The last section after Sideman gets most adventurous, because the road is increasingly becoming a path that leads steeply down hill and dale. Fortunately, this section is not too long because we just have to cross the next bridge and we’ll reach Sideman. Since we do not want to drive into the night, we decide here, to return to Ubud and not drive to the north. Who knows what roads are still waiting for us? The road that leads us south is very well maintained and we have a wonderful view. Once in Semarapura we want to park our scooter in front of the floating temple. But again, as a so-called security officer wants us to buy a parking ticket, therefore we drive to the next side street. The downtown area seems to be full of antique buildings and we buy the admission ticket to visit the floating temple, Kertha Gosa and the Klungkung Palace, as well as other included attractions. The facility is very impressive and we certainly stroll around for 1.5 hours until we have examined everything. Finally, we drive to the south of Ubud to the beach, so we can see the beach for the first time since we arrived in Indonesia. Since it is already late, we only take a look at this beautiful stretch of beach and drive back to Ubud. Traffic is increasing again and we are glad when we arrive at our accommodation. We relax a bit here before we go for a nice meal. That’s just so nice here in Indonesia. You can have a delicious dish for the equivalent of 2-4 dollars. The food in Bali is rather expensive, so we are curious what you get in the cheap restaurants outside Bali. What we have eaten so far, is all very delicious. The typical dishes are Nasi and Mee Goreng, fried rice or noodles with vegetables. Tempe is also something that is often eaten. These are as far as we know fermented soybeans pressed together, and delicious. After having a tasty meal, we meet for a drink with Chlöisu and spend a cozy evening together.

Padang Bai 16.06.2019

Our next bigger destination is the island of Nusa Penida, which is next to Bali. Direct transport is a bit expensive for us, we first want to go to Padang Bai and ship there with the slow, about 5 times cheaper ferry to Nusa Penida. We have heard Padang Bai can be reached with Bemos, where we have to change three different time. We do not get any information from our accommodation and they tell us Bemos are only for local people and not for tourists. They can not give us any information about it. We are somewhat confused by this statement and take the offered shuttle bus. After having breakfast we meet Chlöisu in a cafe where we say goodbye before waiting for the shuttle bus. The shuttle is from our point of view special, because it is like a taxi. Only we two are in the bus. What the hell, we can go directly to Padang Bai. If we had taken a shuttle with a provider on the road, we would have paid double. An hour later we are already in Padang Bai and we could easily catch the afternoon ferry. But since we did not know how it all works, we booked accommodation for today. When we arrive, we are approached again from all sides by people, offers for the expensive speedboats and if we do not want to take a taxi. Since our accommodation is less than a kilometer from our location, we want to walk. Arrived at the accommodation, our room is ready and we are greeted with a welcome tea. The owner chats with us and gives us all sorts of tips on what we can do here. But we do not really have much on the agenda for today and just decide to go to the beach a little later. There we are a bit confused, as in fact an entrance fee is requested to visit the beach. As we shall learn, this is common in Indonesia. Even if it is only about 80 cent, we find it special to pay for visiting a beach. At least this beach is beautiful and clean, which is why we say the entrance fee is justified. We swim for the first time in the beautiful sea in Bali and enjoy it. However, we have to be careful because the waves are a bit high. Then we sunbathe a bit on the beach, but soon we seek the shade. We go to one of the many restaurants on the beach, where we treat ourselves to a fresh coconut, a lemon juice and a Balinese treat for a reasonable price on the beach. As it is going towards evening (at 6 pm they close the beach), we start slowly our way back. The restaurant owners show us an alternative way behind the restaurant and we also see where all the garbage ends up. Sadly. What we have seen from Bali regarding waste disposal is questionable. Apparently everything is burned also plastic and non-flammable materials. We saw it in Ubud and now here too. If you ask people, this is how waste disposal works here. We continue up a hill, where we have a nice view of the village. In the village itself we are looking for a shop with large soft drinks. That’s not so easy, because everywhere there are only those up to 500 ml. Finally, we find one. But it annoys us slowly, we can not even buy a drink in a mini market, without being asked where we want to go today or tomorrow, and if we have already booked everything. We are slowly starting to fib about, because we do not like to tell everyone our plans, which we still do not know exactly, and then have to explain why we do not want to use their offered transport. Yes, this is one reason why we want soon leave the village and return to our nice calm place. Back at the accommodation we make ourselves comfortable on the terrace and come with a few guests into conversation. Around 8 o’clock we are hungry again and since the neighbor has told us friendly and not obtrusively that he has delicious food, we go there for dinner.

Padang Bai – Nusa Penida 17.06.2019

Today we start a little earlier than usual, because we want to catch the ferry to Nusa Penida. Since we read online there is no official timetable, but depending on the waves, the ferry leaves between 10 and 12 o’clock, we want to be ready before 10 o’clock. The hostel owner told us yesterday the ferry leaves at half past 10 and today he says at 11. Since he also offers the so-called speedboats, we are somewhat skeptical (the few days in Indonesia have unfortunately made us a bit suspicious) and we just want enough time to buy the tickets and catch the boat. We are also a bit nervous, if we will find the ticket office away and not be overrun by all the providers. But there is nothing to be concerned, however, because when we arrive at half past 9 at the port to first withdraw money and buy a drink, we find the ticket counter immediately. However, sellers are buzzing everywhere who want to exchange our ticket for a speedboat. We ignore them as much as possible and go to the ferry. There are a few officials and we realize right away that we need to contact them for the right information. They show us the way to the ferry and we have to show our tickets for control. That’s not bad, because we are out of reach for the intrusive men. Now it’s time to wait, because only at half past 11 our ferry arrives. Here we have to learn to be patient again, because especially in Japan but also Taiwan, the transport is always very punctual. But we have time and about 2pm we arrive in Nusa Penida. The crossing takes only one hour, but to dock another hour. Arrived there we walk to the accommodation, which is about 1.5 kilometers from the port. After we have checked in, we make ourselves comfortable in a restaurant just next to our accommodation, because except for the breakfast we have nothing eaten yet. Hanspeter wants a burger again and orders a Tempe Burger. When he gets this, he realizes with astonishment that this is a Vegetarian burger, consisting of the previously mentioned Tempe. Well, not exactly what he would have expected, but he still says it is delicious. Manuela has ordered a traditional dish, which is also very delicious. Then we start looking for a scooter rental, otherwise to get around on the island is difficult. We find a rental place and rent it for the next 48 hours. We drive into the tourist area, where the speedboat landing stages are located and look for diving schools. We have the idea of ​​diving here and want to rummage through the offers. We pass by a total of three office, whereby we finally spontaneously book with the third office for tomorrow. Originally we wanted to go the day after tomorrow, but we would like to visit the Manta Point, where you can dive with Manta rays. The forecast for the currents and waves is not good on the day after, therefore we already go tomorrow. After we have booked two dives for tomorrow, we go to the beach, where we can admire the sunset. Then we go to the same restaurant as before to have dinner. Of course, the owner is pleased to see us again.

Nusa Penida Diving 18.06.2019

Today it means getting up early so we have enough time for the included breakfast. At 8 o’clock we are on our way, so we are punctual at half past nine at the diving school. Yesterday we compiled our material, so we can only put on the diving suits and get on the boat, where it goes directly to the Manta Point. They have warned us there will be many people, but we do not care, after all, we also want to see the mantas. The start with our group of four is a bit difficult because the other two do not have enough weight on the belt and therefore they can not dive. We wait a while and look at the impressive mantas just a few meters away and do not know what’s going on at the moment. The guide just gave us to understand we should wait. Finally, the other two can dive and we can go. It is very impressive to go diving with the huge Manta Rays and there are a lot of them, some of them swimming close to us. Even though they are big, they are not dangerous in contrast to stingrays. It is really a great experience and we can also observe a few blue dotted rays in addition to the mantas, which now seem very small, but where you have to be a little more careful. The water here is rather cool, which causes some problems, apparently even for the Spanish guide. Nevertheless, we stay underwater for about 45 minutes and could totally enjoy it (just watch the video). Back on the boat, we drive along a breathtaking landscape to Crystal Bay. Here everything works smoothly and we can see many impressive animals that we have never seen before. Our guide finds a special sleeping shark whose exact name we unfortunately cannot remember, then a stonefish and a sea serpent. The Sea Serpent is the most venomous animal on earth, and Hanspeter finds it so exciting (not aware of its toxicity) that he pokes something with his fingers as it disappears. The stonefish is one of the most poisonous animals too, but it hardly moves and if you do not stand on it (with the fins protected) nothing can happen. In addition, we see an impressive green sea turtle, many colored fish and other small animals. Also this dive was beautiful, but soon the fun is over and we return to the starting point. Diving makes us hungry, which is why we first have lunch in a delicious warung before heading on the road. It is already three o’clock in the afternoon when we sit back half-heartedly on the scooter and head for one or two destinations. We’ve heard before the roads on Nusa Penida are bad, but as we take a turn to the beach, we first learn what that really means. We have to drive about 15 miles over miserable streets until we arrive at the Angel Billabong. We are always worried that our scooter, as we don’t want to have a breakdown. Hanspeter is visibly nervous, but easily masters the hardest spots and does not want even at dangerous parts, Manuela to descends. With a lot of noise we are about 1.5 hours later at the Angel Billabong and the Broken Beach, which are very impressive. As a reward we also have to pay 21000 rupiah (about 1.50) for parking and admission. We know, however, this will have been the last excursion for today, because we would like to be at least on a paved road before it gets dark. We treat ourselves to a fresh coconut on this trip and enjoy the beautiful surroundings here. The return trip is a lot easier, which is probably because you now know what to expect. We want to end this long day with Western food, which is why Hanspeter indulges in a pizza and Manuela with Pesto Spaghetti. Unfortunately, both are not really overwhelming and we tell ourselves in the future we will only order local food. Firstly, it is much better and, secondly, it is at least half as expensive. Then we drive back to the accommodation, where we spend a pleasant evening.

Nusa Penida Scooter Tour 19.06.2019

We are a bit nervous about today as we want to explore the island by scooter and we did not have the best experience yesterday. Manuela has picked out a few goals and tries using Google reviews to estimate how bad the roads really are. We’ll just have to try it and drive off. We also want to have our clothes washed, but apparently today is a holy day and therefore no washing is done. No problem, it would only have been practical. We drive first along the east coast, where we notice the main road, except narrow, is wonderfully paved. We are making good progress and have a wonderful view. We have a particularly great view when we reach the south. There is a steep climb, but the scooter has enough power, so that’s no problem. With the scooter we rented in Bali, that would not have been possible. A large part of the turnoff to Atuh beach is tarred as well, only the last piece is not. This is pretty desolate again and in the end we even get into a sandy section. Hanspeter, however, has discovered his motocross with scooter skills and brings us easily to the parking lot. Again, we have to pay the obligatory entrance, but in the meantime we have gotten used to it and no longer complain. The view is just too nice. On one side we have a view of the impressive Diamond Beach, whose rocks actually look like diamonds and on the other side the Atuh Beach. We decide to go down to Atuh Beach. It is very hot and it has such inviting seating with umbrella. We ask what it costs and the owner of a small beach bar thinks we can just consume something here, then it’s free. So we treat ourselves to a coconut again and then go for a while in the beautiful cool water. The environment is just lovely here and we spend a few hours. Since it is just so nice, we treat ourselves to a delicious Nasi Goreng for lunch. Then we tackle the steep climb and go back to the parking lot. We have already seen photos of Kelingking Beach, but also read that the access is really difficult. We try anyway and are surprised, because the road is better than yesterday. But time has passed and we know this was the last trip for today. The view of Kelingking Beach is just gorgeous and you can even go down to the beach. The descent is very steep, so not for people with vertigo. But we enjoy it, which you can not necessarily say about other people. Manuela is rather nervous about the climb back up, because it is unbelievably hot. But we will see. After about half an hour we reach the beach. The waves roar, the current is incredibly strong and we can play with it, which is fun. Going for a swim seems too dangerous for us and nobody dares to go swimming. The atmosphere and the view here are priceless. We enjoy it very much. After about an hour, it is time to tackle the arduous ascent. Fortunately, we are moving faster than expected, and soon enough, half is done. Totally sweaty and broken we arrive in about three quarters of an hour later back up. All the sellers want to offer us drinks, which we would really like. But it’s late and we want to be back in the village before dark, at least on the paved road. We have the feeling that we are on the way back, but suddenly we realize that we are on the wrong road. This place seems very familiar to us from the one yesterday. In fact, the two villages are not far from each other, but since the road of today was a lot better, we prefer to drive the detour. Just in time before it gets completely dark, we manage it back and can bring the scooter back. Since we had it about 2 hours longer from the original rental period, we are a little nervous that they charge us more. But apparently they are happy, we brought the scooter back safely. Since we like Nusa Penida very much, we think about ​​staying one or two more nights longer. But because diving cost us a lot, we would need more cash. It is well-known that ATMs do not always work for foreign tourists, or they simply do not contain money. We try our luck on the few machines, but unfortunately it does not work and we see this as a sign, we have to move on. So we are going to have dinner in the same restaurant as the first time and of course the owner is very happy that we return again. This restaurant was so far the best, which is why we like to come back to eat again a delicious meal.