Santa Cruz / Trinidad

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5.10.2017 – 10.10.2017

Santa Cruz de la Sierra 05.10.2017 – 07.10.2017

Bei der bolivianischen Grenze angekommen ist rund der halbe Weg erreicht. Natürlich werden wir auch nach der Grenze nicht mit den Kontrollen verschont und ein Polizist hat uns ziemlich in die Mangel genommen, da wir keine Quittung für unsere elektronischen Geräte haben. Naja, nach etwas diskutieren ist er dann weitergegangen und es hat ihn offenbar nicht mehr interessiert. Interessant war auch, das insbesondere ein Passagier immer wieder sehr intensiv kontrolliert wurde, wir haben verstanden, dass dies offenbar seiner Nationalität wegen ist. Welche er hat, ist uns aber leider nicht bekannt. Auf den Weg durchs nichts, also durch den Chaco, stoppen wir plötzlich. Es ist enorm heiss und nach einem Weilchen, realisieren wir, dass ein Rad gewechselt werden muss. Es sieht nach einer ziemlichen Übung aus, jedoch nach ca. 45 Minuten ist dieses Rad gewechselt und es geht weiter Richtung Santa Cruz. Kurz nach 6 Uhr kommen wir am Busbahnhof an, trotz Reifenpanne haben wir nur 23 h gebraucht (Zeitverschiebung -1). Der Bahnhof ist ziemlich chaotisch und wir suchen ein Tourismusbüro auf, welche uns ein «günstiges» Hostel empfiehlt. Dieses ist noch ca. 2.5km zu Fuss entfernt, aber auch diese meistern wir durch die Innenstadt. Die Hauptstrassen sind Ringförmig angeordnet und werden Anillos genannt. Der erste Anillo umschliesst das historische Zentrum und hat einen Durchmesser von ca. 2 km. Nachdem man den ersten Ring überquert hat, muss man ca. 1 km gehen, um den zweiten Ring zu erreichen und einen weiteren km für den Dritten, usw. Die Ringe sind dann jeweils mit Querstrassen verbunden. Der Verkehr würde jeder Schweizer wohl als chaotisch und gefährlich beschreiben. Als Fussgänger ist sehr grosse Vorsicht geboten, da nur die wenigsten Kreuzungen mit Signallichter ausgestattet sind. Trotz der scheinbar unsicheren und hektischen Fahrweise, passieren wohl doch nur selten Unfälle. Im Hostel angekommen erhalten wir ein sehr schönes Zimmer. Mit dem Couchsurfing hat es leider nicht geklappt, da die zwei Hosts, die wir angefragt haben, weg sind. Wir starten noch ein paar weitere Anfragen, jedoch ohne Erfolg bzw. erst als wir uns entschieden haben, weiter zu ziehen.

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Am nächsten Tag entscheiden wir uns, den Aufenthalt im Hostel um eine Nacht zu verlängern und am Samstagabend weiter zu reisen. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Innenstadt, um die schönen historischen Gebäude zu erkunden. Wir suchen ebenfalls diverse Parks auf, jedoch sind alle Schattenplätze besetzt. Es ist sehr heiss und drückend in der Stadt, und es ist ziemlich amüsant die Leute zu beobachten. Verkäufer schlafen hinter den Theken und alles geht sehr, sehr gemächlich zu und her. Es scheint fast so, als würde die Hitze die Zeit verlangsamen. Auch uns geht es hier nicht anders und wir halten am liebsten die Füsse an einem schattigen Plätzchen still. Da schon nur das Herumlaufen wasserfallähnliche Schweissausbrüche verursacht. Wir gönnen uns daher einen leckeren frisch, gepressten Orangensaft von einem Strassenstand und entspannen uns in einem Park «24 de Septiembre» im Zentrum. Anschliessend machen wir uns auf zu einem Irish Pub, um bei einem kühlen Bier die Hitze etwas erträglicher zu gestalten. Von dort aus haben wir einen tollen Ausblick auf den Park und können dem Treiben von oben zusehen. Wenn am Abend die Sonne untergeht, erwachen die Bewohner der Stadt und in den Strassen, herrscht deutlich mehr Aktivität. Am Abend kehren wir nochmals auf den Platz des 24 de Septiembre zurück, um die eine schön, beleuchtende Kirche anzuschauen.

Tags darauf packen wir unsere Sachen und checken aus. Glücklicherweise dürfen wir unser Gepäck noch beim Hostel lagern und können so noch etwas die Stadt weiter erkunden. Heute ist es nicht minder warm, aber wir machen uns auf zu einem Park etwas ausserhalb, wo wir im Schatten eines Baumes etwas relaxen. Wir haben uns bereits am Vortag gefragt, was die vielen Strassenverkäufern in ihren kugelförmigen Behältern auf denen «SOMO Frio» steht, anbieten. Als eben ein solcher unseren Weg kreuzt, beschliessen wir uns kurzerhand dieses ominöse Gebräu zu probieren. Es sieht nicht gerade lecker aus, schmeckt aber überraschend gut. SOMO ist nämlich eine lokale Spezialität, bestehend aus Mais und Zuckerwasser. Es ist ein Mix zwischen Essen und Trinken, da es noch ziemlich viele leckere aufgeweichte Maiskörner enthält, welche man mit einem Löffel herausfischen kann. Am frühen Nachmittag machen wir uns auf die Suche nach einem Vegirestaurant, da der Vortag etwas fleischlastig war, z.B. Nachos, welche dann mit Chili con Carne versehen sind (haben das vor der Bestellung nicht realisiert), das Frühstück, welches aus einem Schinken/Käsetoast besteht und der Vortag im Bus, welche zu jeder Mahlzeit ein grosses Stück Fleisch beinhaltet. Im Vegetarian Center gibt es ein riesiges, reichhaltiges vegetarisches Buffet, welches gerade mal 5 Franken pro Kilo kostet (Teller mit einberechnet). Nach der reichhaltigen Verpflegung schlendern wir weiter durch die Strassen, die nebenbei erwähnt, sehr sauber und im guten Zustand zu sein scheinen, bevor wir uns schwitzend, erneut ins klimatisierte Irish Pub zurückziehen. Ja, wir haben eigentlich mal eine andere Bar finden wollen, was aber am Nachmittag gar nicht so einfach ist, da die meisten offenbar Siesta machen und erst nach Sonnenuntergang ihre Türen öffnen. Etwas später kaufen wir noch ein wenig Proviant für die Nachtfahrt nach Trinidad ein und machen uns auf den Weg zum Busbahnhof. Gegen halb 9 kommen wir an und eine gehetzte Frau, beginnt uns Tickets anzudrehen, worauf wir auch einsteigen. Zuerst erzählt sie etwas von einem Cama-Bus für 80 Bolivianos (ca. 11.50 Fr.), als sie dann mit einem Ticketverkäufer ankommt, ist es dann nur noch 60, was wir auch nicht schlecht finden. Sie sagt der Bus fahre sofort und wir sollen uns beeilen, um 21 Uhr ist die Abfahrtszeit, jetzt ist es Virtelvor. Auf der Abfahrtsplattformen herrscht heilloses Chaos, wartende Fahrgäste, Verkäufer, Polizei, nur keine Busfahrer. Wir versuchen krampfhaft herauszufinden, welches den nur unser Bus sein könnte. Jedoch jeder Bus mit «Trinidad» angeschrieben, ist angeblich nicht der Gesuchte. Die Busse scheinen in sehr gutem Zustand und bequem, die meisten sind Doppeldecker und klimatisiert. Um ca. 21.30 kommt der älteste Bus von allen und wir hoffen, dass nicht dieser der unsere ist. Wie es nicht anders sein könnte, ist dies natürlich unser Bus: einstöckig, nicht klimatisiert und schon fast auseinanderfallend. Man sitzt sozusagen auf dem Metall, da der Sitz so durchgesessen ist und Hanspeter mit den breiten Schultern hat in den kleinen schmalen Sitzen kaum Platz. Nachdem wir nach einer halben Ewigkeit auf die Abfahrt warteten und vor Hitze fast kollabiert sind, geht es dann um 22.30 endlich los.

Trinidad 08.10.2017 – 10.10.2017

Um ca. 7.30 am Morgen erreichen wir Trinidad. Unser Couchsurfing Host Diego hat uns mitgeteilt, dass wir bereits so früh anreisen dürfen. Wir laufen durch die gringofreien Strassen und finden relativ schnell die gesuchte Hausnummer. Mit Filzstift angeschrieben, das haben wir auch noch nie gesehen. Wir werden von Diego herzlich begrüsst und hereingebeten. Wir lernen die ganze Familie kennen, die aus scheinbar unzähligen Mitglieder besteht. Von der Grossmutter bis zum Cousin leben alle hier. Als Begrüssung werden zum reichhaltigen Frühstück, bestehend aus diversen Kuchen gefüllt mit Käse und Gemüse (vermutlich extra vegetarisch). Im Vorplatz stehen noch diverse Kokosbäume, und Diego bereitet uns noch eine leckere Kokosnuss zu. Später nimmt uns Diego mit seinem Cousin auf einen Ausflug mit dem Motorrad mit. Wir besuchen verschiedene Orte Rund um die Stadt. Zuerst geht es nach Puerto Ballivián. Dort machen wir eine kleine Bootstour auf dem Rio Ibare und gehen schwimmen. Das Boot wird von drei Kinder im geschätzten Alter von 10 – 12 Jahren über den Fluss manövriert. Anschliessend geht es nach Puerto Almacén, wo wir gemütlich in einem Restaurant uns Mittagessen zu uns nehmen. Als letztes fahren wir in den Süden der Stadt, wo sich etwas ausserhalb die Laguna Suarez befindet. Viele Einheimische fahren an diesem schönen Sonntag dorthin, um sich abzukühlen. Das Wasser ist jedoch nicht gerade tief, kühl und sauber, was uns bei der Hitze aber nicht davon abhält, baden zu gehen. Bei der Fahrt zurück nach Hause können wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang vom Motorrad aus betrachten. Den Abend verbringen wir damit, uns möglichst wenig zu bewegen, da es auch nach Sonnenuntergang noch drückend heiss ist. Ein paar kühle Bierchen sowie Drinks helfen dabei, die Hitze zu verdrängen. Im Verlaufe des Abends kommen zwei weitere Freunde von Diego zu Besuch und leisten uns Kokablätter kauend (anscheinend in Bolivien legal) Gesellschaft. Für den Betrachter sieht es ein wenig so aus, als würde man einem Koalabären zuschauen, der gerade auf Eukalyptusblätter rum kaut. So verbringen wir beim gemütlichen Zusammensein die Zeit bis in die frühen Morgenstunden.

Frühmorgens um 7 wir man von der Hitze geweckt. Das Aufstehen kann man mittels Einschalten des Ventilators noch um 2 Stunden verzögern, aber dann ist fertig. Wir gehen den Morgen gemütlich an und werden bald einmal zum Mittagessen mit der Familie eingeladen. Es gibt leckeren Reis mit Käse, einen Salat bestehend aus diversen Gemüsearten, Eier und natürlich auch köstliches Fleisch. Auf dem Tisch steht eine Flasche mit scharfer Sosse, wobei nicht ganz klar ist, was genau in dieser Sosse noch ist und man auch nicht unbedingt zu genau hinschauen will. Aber Manuela mag scharf und verteilt die Sosse kurzerhand über das Essen, und sie war sehr lecker scharf. Am Nachmittag besuchen wir zusammen mit Diego und einem anderen Cousin, sowie noch zwei weiteren Personen seine Tante, die nahe dem kleinem Dorf Loreto auf einer Farm mitten in der Pampas lebt. Was wir bisher auch nicht kennen, ist, dass auch 3 Personen im vorderen Teil des Wagens sitzen können und es geht – irgendwie😉 Nach gut einer Stunde Fahrt, durch die weiten der Pampas, erreichen wir die Farm und werden mit viel Gebell von den ungefähr 20 Hunden begrüsst, die zusammen mit seiner Tante den 80 Hühner, 100 Schweinen, mehreren Kühen, ein paar Katzen auf der Farm lebt. Bei der Hinfahrt konnten wir nahe bei der Farm noch Babyalligatoren beobachten. Auf der Farm selber sehen wir solche nicht, jedoch aber Schuppen/Panzer von den Alligatoren, was ziemlich beindruckend ist. Wir probieren zuerst etwas Sternfrucht, welche auf einem der vielen Bäume wächst und machen uns mit Diego auf Entdeckungstour um die Farm. Wir sehen enorm viele verschiedene Vogelarten, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Nun geht es wieder zurück zur Farm, wo uns die Kakaobäume und die leckeren Citronella-Bäume (fast wie Zitrone) vorgestellt werden. Bevor wir uns wieder verabschieden, können wir noch zusehen, wie die Fütterung der Schweine von statten geht, was bei 100 Schweine ziemlich beeindruckend ist. Das Futter wird Eimer- und Schubkarrenweise gerecht verteilt und ist innerhalb von Minuten weggeputzt. Zurück in Trinidad gibt es schon bald Abendessen bestehend aus leckeren Pizzastücken und verschiedenem Gebäck. Da wir am nächsten Tag früh aufbrechen wollen, plaudern wir noch etwas mit Diego und gehen etwas früher zu Bett als am Vortag.

Heute müssen wir uns von Diego und seiner Familie verabschieden. Sie lassen uns aber nicht, ohne ein Frühstück – leckere Empanadas – gehen. Nun geht es wieder Richtung Busterminal. Wie wir am Vortag jedoch erfahren haben, müssen wir mit dem Auto, anstelle des Busses gehen, da die Busse nach Rurrenabaque heute nicht fahren. Wie dem auch sei, obwohl es etwas mehr kostet, scheint die Fahrt mit dem Auto nicht mal halb so lange zu dauern, wie mit dem Bus, weshalb wir die Gelegenheit gerne entgegen nehmen. Schlussendlich ist die Autofahrt sogar noch etwas günstiger als angenommen (180 Bolivianos anstatt 200, was ca. 25 Fr. für 8 Stunden Fahrt ist). Der Bus hätte auch 150 Bolivianos gekostet und hätte ca. 18 Stunden gedauert. Wir kommen bei den Fahrgemeinschaften an und einer spricht uns gerade an, ob wir auf Rurre gehen. Glück gehabt, wir sind gerade die zwei weiteren Gäste, die es braucht, um das Auto zu füllen. Nach ca. einer Viertelstunde geht es bereits los und wir können es uns zu zweit in den beiden hinteren Sitzen gemütlich machen, sogar eine Klimaanlage hat es. Nach ca. einer halben Stunde geht es dann jedoch bereits auf eine unbefestigte Strasse und die Fahrt wird enorm ruckelig, wenn aber auch spektakulär. Nach knapp einer Stunde müssen wir mit einer Fähre noch einen Fluss überqueren. Es ist ziemlich beeindruckend zu sehen, wie riesige Lastwagen mit den kleinen Fähren befördert und vorallem herausgezogen werden. Nach ca. 2-3 Stunden in San Igancio de Moxos machen wir noch kurz einen Halt, um etwas zu Essen und Tanken. Dann geht es ziemlich direkt weiter nach San Borja, wo wir nach 6 Stunden bei einer anstrengenden und vorallem holprigen Fahrt ankommen. Hut ab für den Fahrer. In San Borja heisst es aber dann Aussteigen. Offenbar wollen die anderen Gäste nur dorthin und für uns heisst es nun warten, bis noch weitere Gäste nach Rurre gefunden werden. Während dem Warten werden wir noch interviewt, um einer Studie vom örtlichen Flughafen mitzumachen. Dass wir diesen nicht benutzt haben, hat den Interviewer offenbar nicht gekümmert, aber es war noch eine nette Ablenkung. Etwa zwei Stunden später, ca. um 6 Uhr abends, wurden weitere Fahrgäste gefunden und es kann endlich losgehen. Rurrenabaque scheint immer noch weit entfernt, doch die Strasse ist nach ca. 45 Minuten Fahrt geteert, und wir kommen um einiges schneller vorwärts. So benötigen wir für die Rund 100 Km von Yucumo nur noch etwa 1.5 Stunden. Da es aber dunkel war, musste der Fahrer trotzdem aufpassen, den zwischendurch gibt es noch ein paar wenige Löcher in der Strasse und die Auffahrt auf die kleinen Brücken ist jeweils ziemlich holperig. Nicht zuletzt blenden die entgegenkommenden Fahrzeuge nie ab, was ziemlich mühsam ist und ein Roller kommt uns ohne Licht auf der falschen Strassenseite fahrend entgegen. Schlussendlich sind wir aber heil und sicher gegen 8 Uhr in Rurrenabaque angekommen. Nicht weit entfernt ist das Hostel, welches wir gebucht haben und checken ein. Das erste Mal seit langem sehen wir so viele Gringos auf einem Haufen😉


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5.10.2017 – 10.10.2017

Santa Cruz de la Sierra 05.10.2017 – 07.10.2017

Arrived at the bolivian border, we reach already the half way. Also after the boarder we still be controlled several times by the police. They even require some bills for our electronical equipment we couldn’t show. But after a few discussions he wasn’t obviously interested in it. It’s also interesting to see that another passenger is controlled very intensively because of his nationality, but we couldn’t figure out which was it. Driving through the way of nothing – called the Bolivian Chaco – we suddenly stop. It’s bloody hot inside and after a while we realise, that we have a flat tyre. After about 45 minutes it’s fixed and we could head on to Santa Cruz. A bit later than 6 PM we arrive at the busterminal and although this tyre problem, we only need 23 hours (time shift is -1 hour). The terminal looks quite chaotic and we search a tourist office, which recommend us a “cheap” hostel. To reach this it is 2.5km by foot, but we manage this too in the city centre. The main streets are like circles and named Anillos. The first Anillo covers the historic centre and the diameter is about 2km. After crossing the first anillo, we need to walk 1 km, to reach the second one and another km for the third one. The anillos are connected by cross roads. The traffic would every swiss person describe as chaotic and dangerous. If you’re a pedestrian you’ve to pay big attention as most of the crossings doesn’t have traffic lights, and even there are, there could come some traffic if they turn. Despite of the apparently unsecured and hectic kind of driving, not many accidents happens, at least we didn’t see one. Arrived at the hostel we get a very beautiful room. Unfortunately, it didn’t work out with the couchsurfing as the two hosts we requested were not around. We only got positive and very lovely feedback when we already decided to travel further, what’s a pity. That happens if you’re that spontaneous and don’t ask much in advance.

The next day we decide to extend our stay in the hostel for another night to travel further on Saturday night. After the breakfast we go on our way to downtown and visit the nice historic buildings. We look also for different parks, but all shady places are occupied. It’s very very hot in the city and everything is pretty slow, except the traffic. It’s quite amusing to observe people. Shop sellers sleep behind their desk and everything is very chilled. It seems like the heat would slow down the time. Also we don’t do it other and keep calm on a shady place. As already walking around gives you sweats similar like waterfalls. We indulge a delicious, fresh orange juice from a street seller und relax a bit in the park «24 de Septiembre» in the middle of the centre. Finally, we go in the Irish Pub, to cool down by a beer and make the heat a bit more bearable. From there we have a nice view over the park and we can observe the moving of the people from the top. If the sun goes down, the inhabitants wake up and in the street is definitely more action. In the evening we go back again to the place to watch the nice, lighted church.

The day after we pack our stuff and check out. Luckily, we’re allowed to store our luggage by the hostel during the day and we can continue to explore the city. Today it’s not less warm and we decide to visit a park a bit outside of the downtown, where we relax in the shadow of a tree. We asked ourselves already on the day before what is inside the big bowl-forming container where “SOMO Frio” is served. We have no idea what’s that, but if a seller crosses our way we decide to try one. It doesn’t look nice, but tastes surprisingly great. SOMO is a local speciality which contains basically corn and sugar water. It’s a mix of eat and drink, as it has lots of delicious corn balls inside, which you can grab out of the drink with a spoon. In the early afternoon we look around for a vegetarian restaurant, as the last days were quite meat based, for example Nachos with Chili Con Carne (not realised that before), breakfast which is only a ham/cheese toast and the previous days in the bus, the food was served with a big piece of meat. In the vegetarian centre is a big and delicious vegetarian buffet served, which only costs 5 Swissfrancs per kilo (the plate is also weighted). After this rich food, we walk slowly through the streets, which needs to be mentioned is that they look there pretty clean, before we head again in the irish pub to cool down and have a delicious lemon juice. First, we were about to find another bar, but it seems a bit difficult in the afternoon, as obviously most make siesta and only open the doors after the sunset. A little bit later we buy some food for our night ride to Trinidad and go to the bus terminal. Around half past nine we arrive and a very hurried woman, starts to offer us tickets. First, she talks about a cama-Bus for 80 Bolivianos (11.50 swiss francs), but when the ticket seller come, it’s only 60 what we think, isn’t too bad. She says the bus leaves immediately and we have to hurry up, departure is 9pm, now it’s a quarter to nine. On the departure area is a big mess, waiting guests, street vendors, police but no bus driver. We strongly try to find out which bus is ours, but each is written with “Trinidad” they tell us, it’s not ours. The busses look like in a pretty good shape, the most have double decks and aircon. Around 21.30 arrives the probably oldest bus around and we really hope, it’s not ours. But it is. How it could be else, just one deck, no aircon and it looks like breaking down soon. You seat nearly on the metal of the seat and Hanspeter with his wide shoulders nearly don’t fit in the seat. After waiting feeling like ages and about to collapse of the heat, we finally start at 22.30.

Trinidad 08.10.2017 – 10.10.2017

Around 7.30 in the morning we reach Trinidad. Our Couchsurfing Host Diego told us, that it’s ok when we arrive that early. We walk through the gringo-free streets and find quite fast the streetnumber. It’s written with a felt pen, we haven’t seen that before. We are very warmed welcomed by Diego and get to know his own family which has countless members. From the grandmother to the cousins, all are living there. We already get a delicious breakfast, some cakes filled with different kind of vegetables and cheese, very delicious. In the forecourt of the house are some cocos-trees and Diego prepares a delicious coconut for us. Later we go with Diego and his Cousin to an excursion with the motor cycle. We visit different places around the city. First, we go to Puerto Ballivián. We do there a little boat trip on the Rio Ibare and go for swim. The boat is leaded by 3 kids in an estimated age of 10 – 12. Afterwards we drive to Puerto Almacén, where we have lunch. Finally, we drive in the south of the city, where the Laguna Suarez is. Many inhabitants drive on this beautiful Sunday there to cool down. The water isn’t deep, cool or clear, but it doesn’t prevent us of going in by this heat and the view around is very beautiful. While we drive back home, we can admire a very beautiful sunset on the motor cycle.  We spend the evening with not moving to much, as it was still hot after the sunset. A few cold beers and a few drinks helps to push away the heat. During the evening two other friends of Diego join us. We spend a very nice, relaxed evening until the early morning.

Early morning at 7 am the heat wakes us up. Getting up can be a bit delayed if we turn on the fan for about 2 more hours, but afterwards is finished. We take the morning relaxed and soon the lunch is ready which his family has prepared and invite us. We get delicious rice with cheese, salad with different kind of vegetables, eggs and of course very tasty meat. There was also a hot and spicy sauce, where are kind of chilli inside, we never have seen it before – but the sauce was incredible delicious, seems like the first real spicy sauce ever in south america. In the afternoon we visit together with Diego, his cousin and two other people his auntie, who lives close a small village called Loreto on a farm in the middle of the pampas. Also new for us is, that 3 people sitting in the front is normal, it works – somehow. After about one-hour drive through the pampas, we reach the farm and are welcomed by many barks of around 20 dogs, which are living together with his aunt, 80 chicken, 100 pigs, some cows a few cats. During our ride we could also spot some Babyalligator in the mud, which is very impressive. On the farm we don’t see those, but a kind of shed/skin of alligators, which is also very stunning. First, we try a bit starfruit which grows on one of the many trees and we go together with Diego to explore the farm. We spot many kinds of birds, which we haven’t seen before and enjoy the fantastic view. Now we’re going back to the farm, where cacao-tree and citronella-tree (like lemon) are presented. Before we say goodbye, we could also participate how the many pigs are fed, very impressive too by nearly 100 of them. The food is given very fair in bins and wheelbarrow and within a few minutes everything is gone. Back in Trinidad we get dinner soon, contains of nice pieces of pizza and different pastry. Because we want to get up a bit early the next day, we talk a bit to Diego and go to sleep a bit earlier than the previous day.

Today we say goodbye to Diego and his family. They didn’t let us go without a tasty breakfast – empanadas, sooo good. And to say again, he and his family is very very welcoming and sweet, it was a fantastic time there. Now we go in direction bus terminal. As we get informed on the previous day, we need to take a car instead of a bus, as no bus is leaving this day to Rurrenabaque, our next destination. Anyway, although it costs a bit more, it seems the car drive takes only the half of the hours than by bus, why we really like this option. Finally, the car drive is a bit cheaper than expected (180 instead of 200 Bolivianos, which is 25 Sfr. For 8 hours drive). The bus also would have cost about 150 Bolivianos, why we think we made a pretty good deal. We arrive by the car sharing companies and one just talk to us if we want to go to Rurre. We’re pretty lucky as they we’re waiting for two more guests to fill up the taxi, and with us it’s full now. So we start in about 15 minutes, which is pretty good and we could make us comfortable on the two seats most behind (it’s a 7 seat car) and also an aircon is there. After about a half an hour the unsealed road already starts, and it’s gonna be shaky, but also spectacular. After about one hour we need to cross the river with a ferry. It’s very impressive to see, how big trucks with small ferries are crossing the river and taking them  out. After 2-3 hours in San Igancio de Moxos we make a short stop to get some food and fuel. Afterwards it goes pretty straight forward to San Borja, where we arrive after a 6 hour exhausting and bumpy drive. Our driver did a great job. Arriving in San Borja we need to get off. Obviously want the other guests not driving further and now we need to wait, until other guests to Rurre will be found. While waiting we are interviewed about the local airport. Although we tell the interviewer we didn’t use it, he doesn’t mind and for us is it a nice occupation during waiting. Around 2 hours later, 6 pm the other guests are found and finally we could move on. It seems that Rurrenabaque is still far away, but the street is sealed after 45 minutes’ drive and we move on much faster. For around 100 km from Yucomo to Rurre we only need about 1.5 hour. But it was already dark, and the driver needs to drive carefully as some chuckholes are in the street and to enter a bridge is always quite bumpy. Also the cars coming from the other side of the street usually don’t turn off the strong light, which is pretty annoying and also a scooter without light on the wrong side of the road drive towards us. But finally a little bit after 8 we arrive well in Rurre. Not far away is the hostel we’ve already booked and check in. The first time after a while we see that much gringo’s at one time😉.

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