Lago Titicaca

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28.10.2017 – 31.10.2017

Copacabana

Heute geht es mit dem Bus nach Copacabana. Unterwegs bieten sich uns zahlreiche schöne weitläufige Landschaften und wir überqueren per Fähre einen Ausläufer des Titicaca-See. Nach rund 4 ½ Stunden Fahrt treffen wir in Copacabana ein und suchen zuerst einmal den Zeltplatz. Dieser ist direkt am See gelegen, man braucht nur über die Strasse und das leicht abfallende Ufer hinunterzugehen, wo man bereits die Füsse in den See strecken kann. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut haben, bemerken wir einige junge Kätzchen, die grosse Freude daran haben in und um unserem Zelt herum zu spielen. Wir haben zuerst etwas Angst, dass sie unser Zelt beschädigen könnten, da dieses aus sehr dünnem Material besteht. Glücklicherweise haben die Katzen die Krallen nicht ausgefahren und unser Zelt bleibt während der ganzen Zeit heil. Zuerst suchen wir das Dorf auf, um uns mit Verpflegung einzudecken. Auf dem Rückweg setzen wir uns an das Seeufer und bestaunen die grosse Weite des Titicaca-Sees und der wunderschönen Umgebung rund um Copacabana. In dieser idyllischen Umgebung warten wir gespannt auf den Sonnenuntergang, welcher unser geduldiges Warten mit seiner gesamten Pracht belohnt. Nach diesem schönen Naturschauspiel bereiten wir in der Campingküche unser simples aber leckeres Abendessen zu. Da es nach Sonnenuntergang ziemlich schnell, recht kalt wird, kuscheln wir uns nach einem Verdauungskaffee in unsere warmen Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen werden wir schon bald einmal von der Henne Berta geweckt, die ebenfalls auf dem Campingplatz wohnt und schon sehr früh, um die Zelte streift und vor sich hin gackert. Wir beginnen den Tag gemütlich mit Kaffee und Brötchen, und unterhalten uns mit einem älteren deutschen Pärchen, Jens und Ute, welches in einem ausrangierten Krankenwagen unterwegs ist. Danach machen wir uns auf den Weg zu unserem heutigen Tagesziel, den kleinen Hügel, Cerro San Sebastián (4’194 hm), gleich hinter der Stadt. Der Aufstieg führt uns durch das Dorf und hinaus, auf einem steinigen Weg, welcher sich spiralförmig, um den Hügel zieht. Nach ungefähr einer Stunde Aufstieg werden wir mit einem schönen Ausblick über das Dorf und weite Teile des Titicaca-Sees sowie nach Peru belohnt. Wie auch bereits in La Paz bemerken wir nach wie vor die dünne Luft beim Aufstieg. Nach etwa anderthalb Stunden haben wir uns am schönen Ausblick satt gesehen und machen uns wieder auf den Weg nach Copacabana. Da es tagsüber gefühlt doch ziemlich heiss wird, beschliesst Manuela sich im Titicaca-See ordentlich abzukühlen. Die konstante Temperatur des Sees, welcher zwischen 10 und 14 Grad liegt, was für die hohe Lage von 3’800 Meter über Meer eigentlich erstaunlich warm ist, bietet sich für ein Bad am Nachmittag so richtig an. Schöne Abkühlung, aber nun braucht es trockene Sachen, da es zwar an der Sonne gefühlt heiss ist, jedoch ein vergleichsweise kühler Luft weht. Etwas später verlassen wir den Campingplatz, um den nächsten Sonnenuntergang auf dem Hügel, Cerro Calvario (4’018 Höhenmeter) nahe bei der Küste zu erwischen. Hier gibt es im Gegensatz zum vorderen Hügel einiges an Touristen und sogar Verkäufer, die ihren ganzen Kram den Berg hinaufschleppen. Zwischen den vielen Touristen suchen wir uns ein schönes Plätzchen, von dem aus wir den zweiten Sonnenuntergang in Copacabana geniessen können. Auch dieser ist wieder wunderschön und wir warten, bis auch die letzten Sonnenstrahlen hinter dem See erloschen sind. Auf dem Rückweg besuchen wir wiederum den Markt und holen uns Informationen für die morgige Überfahrt auf die Isla del Sol, sowie die anschliessende Weiterreise nach Peru. Nachdem wir alle Informationen die wir benötigen, beisammenhaben, begeben wir uns wieder auf den Zeltplatz, wo wir unsere leckere Tortilla zubereiten. Wie schon fast Tradition, trinken wir unseren heissen Kaffee und gehen bald darauf schlafen.

Isla del Sol

Heute heisst es wieder Zelte abbauen, alles einpacken, Frühstücken und auf zum nächsten Ziel «Isla del Sol». Die Fähre startet um 13.30, so haben wir noch genügend Zeit unsere Tickets zu besorgen sowie noch ein paar Einkäufe zu tätigen. Während wir auf die Fähre warten, stellen wir fest, dass es ziemlich viele Touristen hat, welche ebenfalls auf die Insel übersetzen wollen. So starten wir erst mit dem zweiten Boot, da nicht alle auf dem ersten Platz finden und erreichen die Insel um ca. 15.30. In La Paz haben wir eine Empfehlung für ein gutes Hostel erhalten, welches wir nun aufsuchen. Vom Hafen aus führt eine steile Treppe ins Dorf Yumani. Glücklicherweise konnten wir einiges an Gepäck auf dem Campingplatz lassen, so war der Aufstieg nicht allzu streng. Der Weg führt an der Fuente del Inca – Quelle der Incas vorbei und bei der Kirche angekommen, biegen wir ab und finden unser Hostel «Las Islas» 50 Meter weiter oben und checken im wunderschönen rustikalen Zimmer ein. Danach machen wir uns auf den Weg zum ersten Aussichtspunkt, welcher ungefähr 20 Minuten südlich vom Dorf gelegen ist. Von dort aus haben wir einen schönen Blick zurück auf das Festland und Copacabana. Nachdem wir die Aussicht genossen haben, machen wir uns auf den Weg zum Cerro Chequesani, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Auf dem Gipfel steht ein Gebäude, welches offenbar nie beendet wurde und von vielen Touristen als Aussichtsplattform genutzt wird. Wir lassen uns etwa 50 Meter vor dem Gebäude, etwas unterhalb des Gipfelkamms auf einer der zahlreichen Terrassen nieder und bereiten gemütlich unser Abendessen zu, während wir die Sonne beobachten, die langsam hinter dem Titicaca-See versinkt. Als wir uns auf den Rückweg machen, ist es bereits ziemlich dunkel. Glücklicherweise ist es eine klare Nacht, so dass wir unseren Rückweg im Mondlicht problemlos finden. Auch hier auf der Insel wird es nach Sonnenuntergang ziemlich schnell kalt, so dass wir es uns nach der Ankunft im Hostel im warmen Zimmer gemütlich machen.

Am nächsten Morgen gehen wir früh aus den Federn, da wir im Sinn haben, den Norden der Insel zu bewandern. Nach einem einfachen, aber leckeren Frühstück machen wir uns sogleich auf die Socken. Unser erstes Ziel ist der Cerro Khea Kollu, welcher hinter dem Dorf Challa liegt. Leider werden wir schon ziemlich bald gestoppt und informiert, dass es für Touristen momentan nicht gestattet ist, in den Norden zu wandern, da es offenbar einen Konflikt zwischen den Dörfern im Norden und denen im Süden gibt. So bleibt uns nichts anderes übrig, als einen Alternativweg zu beschreiten, welcher uns in eine kleine Siedlung führt, die auf unserer Karte nicht eingezeichnet ist. Hier herrscht das Landleben wie im Bilderbuch. Neben den vielen Eseln auf der Insel, treffen wir vor allem auf Schweine und Pferde. Auf den Terrassenfeldern wird auch fleissig gearbeitet, jedoch wissen wir nicht genau, was die Bauern hier pflanzen. Schliesslich erreichen wir einen Hügel am Westrand der Insel von dem aus wir über den Titicacasee bis hin zu den schneebedeckten Bergen hinter denen die Stadt Sorata liegen müsste mit Sicht auf die Cordeillera Real. Weiter geht es wieder Richtung Yumani. Wir durchqueren das Dorf und machen uns auf den Weg zu den ganz im Süden gelegenen Ruinen Pilko Kaina. Es ist eine kleine, aber gut erhaltene Ruine die in den Hang gebaut ist. Nach der Besichtigung der Ruine wird es für uns schon wieder Zeit Richtung Hafen aufzubrechen. Wir machen uns daher wieder zurück auf den Weg zum Hostel, wo noch unser Gepäck gelagert ist und stärken uns noch vor der Bootsfahrt mit einem Sandwich und einer Portion Pommes sowie einem leckeren Orangensaft. Am Hafen angekommen kaufen wir unsere Tickets und um 15.00 geht unser Boot wieder zurück nach Copacabana. Wir können uns einen Platz auf dem Sonnendeck des Bootes sichern und während der anderthalbstündigen Fahrt die schöne Aussicht geniessen. In Copacabana müssen wir uns schon fast etwas beeilen, um unser Gepäck abzuholen und noch etwas Proviant für die anstehende Busfahrt kaufen zu können. Um 18.00 Uhr geht es dann los Richtung Peru, wo wir wieder den ganzen Papierkram für die Grenze ausfüllen müssen. Die Stempel sind schnell abgeholt und wir geniessen unsere Busfahrt im komfortablen Doppeldecker in der ersten Reihe. Um 9 Uhr abends kommen wir in Puno an, wo unser Bus für eine Stunde Pause einlegt und wir uns mit einem billigen Kaffee am Busterminal stärken, bevor es weiter nach Cusco geht. Um 5 Uhr in der Früh, erreichen wir schliesslich Cusco.


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28.10.2017 – 31.10.2017

Copacabana

Today we go by bus to Copacabana. On the way we find heaps of wide landscape and cross by ferry a bit of the Titicaca-Lake. After around 4 ½ hours’ drive we reach Copacabana and search our camp site. The camp site is close to the lake, we only need to cross the road and go to the downside shore, where you can put your feet already in the lake. After we pitched our tent, we notice some kittens they play under and around our tent. We scare a bit that they damage something as our tent is made of very thin material. Luckily, they don’t scratch it and our tent will be fine during all the time. First, we search the village to get some food for the night. On the way back, we sit a bit on the shore and enjoy the huge wide of the Titicaca-Lake and the beautiful surrounding of Copacabana. In this idyllic area we wait for the sunset, which presents us finally of its best side. After this wonderful nature spectacle, we cook in the camping kitchen our simple but yummy dinner. It gets cold pretty fast after the sunset, therefore we go in our warm sleeping bags after a coffee.

On the next day the hen Bertha awakes us, who lives as well on the camp site. She walks around the tents and cackle peaceful for herself. We start the day relaxed with a coffee and some bread, while talking to an elderly German couple, Jens and Ute, who are travelling in an old ambulance car. Afterwards, we start with our daily goal, a small hill, Cerro San Sebastián (4’194 hm), just behind the town. The ascent leads us out of the village on a rocky path, which goes up around the hill like a spiral form. After around one hour walk uphill, we are rewarded with an awesome view over the village and the many parts of the Titicaca-Lake as well as to Peru. Like in la Paz, we remark the thin air during our hike uphill. After one and a half hour we walk back to Copacabana. Because it feels pretty hot if the sun is shining, Manuela decides to cool down in the Titicaca-Lake. The constant temperature between 10 and 14 degrees, which is on this level over the sea quite hot, offers a bath in the afternoon. Nice cooling, but now some dry stuff is needed, although the sun is quite hot, there is also a quite cool breeze too. A little bit later we leave our camp site again, to watch the next sunset on the hill, Cerro Calvario (4’018 hm) close to the shore. In the opposite of the previous hill it’s touristic here, also street vendors are here, who need to bring their stuff all uphill. Between the many tourists we search a nice place, where we can enjoy the second sunset in Copacabana. This is again wonderful, and we wait until the last sun ray disappears. On the way back, we visit again the market and get some information for the boat ride to Isla del sol the next day and the transfer to Peru later. When we collected all information we needed, we go back to the camp site, where we cook a delicious Tortilla. As nearly a tradition we drink a hot coffee and go soon to sleep.

Isla del Sol

Today we pack again our stuff, have breakfast and go to the next destination «Isla del Sol» on the Lake Titicaca. The ferry starts at 13.30, therefore we’ve enough time to buy our ticket and some necessary items. While we wait for the ferry we realize that many tourists want to go there as well. Therefore, we start with the second boat, as not everyone fit on the first and reach the island around 15.30. In La Paz a guy recommended us a good hostel, which we’re going now to search. On the port is a steep stair up in the village Yumani. Luckily, we could let some luggage on the camp site, then the ascent is not that hard. The way passes the Fuente del Inca – Source of the Incas and when we reach the church, we turn and 50 meters up we find our Hostel «Las Islas». We check into the wonderful rustically room. From there we start our walk to the first view point, which is about 20 minutes away in the south of the village. From there we have a wonderful view to the mainland and Copacabana. After we’ve enjoyed the view, we go to the Cerro Chequesani, another 40 minutes’ walk, to spot the sunset. On the top is a building which obviously was never finished and now it’s used by tourists as a platform. Around 50 meters away of the building, a bit under the ridge we sit on one of the many terraces and prepare our dinner, while observing the sun, who goes down behind the Titicaca-Lake. When we walk back it’s already quite dark. Fortunately, it’s a clear night and we find the way back in the moonlight without problem. On the island it’s the same, after the sunset it gets cold pretty fast, therefore after returning to the Hostel we relax in our room.

On the next morning we get up quite early as we’ve planned to visit the northern part of the island. After a simple, but delicious breakfast we start immediately. Our first goal is the Cerro Khea Kollu, which is located behind the village Challa. Unfortunately, we’re stopped soon and get informed, that it’s not allowed for tourists walking to the northern part of the island. The north and south villages have a conflict together, that’s why we’re not allowed to pass. So, we decide instead of heading back, doing an alternative route, which brings us through a small settlement, which is not marked on our map. Here we can feel the life of the countryside as in a picture book. Beside many mokes, we find pigs and horses. On the terrace fields people are working hard, but we don’t figure out, what the farmers are growing there. Finally, we reach a hill on the western part of the island, where we’ve a great view over the Titicacasee to the snowy mountains, where the city Sorata should be located with the view to the Cordeillera Real. Afterwards, we head again to Yumani. We cross the village and go in the deep south of the island, where the ruins Pilko Kaina are located. It’s a small but well-maintained ruin, which is built on the slope. After we’ve visited the ruin we need heading back in direction the port, but first we go to the hostel. There we eat a sandwich, some French fries and a delicious orange juice, before we head back. Arriving at the port we buy our tickets and around 15.00 we start to Copacabana. We can get a place on the sundeck and during the one and a half hours’ ride, we’ve a wonderful sight. When we reach Copacabana, we need to hurry a bit, as we must get our luggage first and we need some food and drinks for the bus journey. At 18.00 we start in direction Peru, where we have to fill out all the papers for the boarder. The stamps we get immediately, and we enjoy our bus journey in the comfortable double decker bus in the first row. Around 9 pm we reach Puno, where we have a break for an hour and we take a cheap coffee on the terminal, before we go on to Cusco. Around 5 in the morning we reach Cusco.

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