Salar de Uyuni & La Paz (Valle de la Luna)

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20.11.2017 – 25.11.2017

La Paz – Valle de la Luna 20.11.2017 – 21.11.2017

Am späteren Nachmittag treffen wir in la Paz ein. Wir entscheiden uns, wieder in dasselbe Hostel wie das letzte Mal zurückzukehren. Es ist schön, wieder einmal an einem bekannten Ort zu sein und wir fühlen uns da schon fast etwas heimisch. Wir gehen den restlichen Tag ruhig an. Wir kaufen unser Abendessen sowie das Frühstück im Mercado Lanza ein und bereiten bald daraufhin ein leckeres Abendessen zu.

Nachdem wir die letzte Nacht im Bus verbracht haben, geniessen wir es heute und bleiben etwas länger im kuscheligen Bett liegen. Nachdem wir unser leckeres Frühstück verzehrt haben, räumen wir unser Zimmer und geben die Rucksäcke der Rezeption zur Aufbewahrung bis am Abend ab. Wir wollen das Valle de la Luna besuchen und begeben uns daher zur San Francisco Kirche, von aus die Minivans ins Valle de la Luna verkehren. Wir warten eine Weile bis gewünschte Bus kommt, doch schliesslich trifft er ein. Der Bus in La Paz kommt wie gewohnt nur sehr schleppend voran und wir benötigen über eine Stunde, bis wir im 13 Kilometer entfernten Valle de la Luna ankommen. Nachdem wir den Eintrittspreis von 15 Bolivianos (etwas mehr als 2 Franken), was wir ausnahmsweise nicht als überteuert für eine Touristenattraktion empfinden, machen wir uns auf den 45-minütigen Rundgang durch das Valle. Die Umgebung ist sehr eindrucksvoll und besteht aus unzähligen natürlich geformten Säulen, welche durch Erosion geformt wurden. Aufgrund dieser Tatsache trifft der Name Valle de la Luna kaum zu, da es auf dem Mond keine Erosion gibt. Aber mal abgesehen davon, kommt man sich schon vor, wie auf einem anderen Planeten. So schlendern wir gemütlich den Weg entlang und bestaunen diese schon sehr spezielle Umgebung ausgiebig. Wir benötigen schliesslich etwas mehr als die angegebenen 45 Minuten und da wir aber trotzdem noch viel Zeit übrighaben, beschliessen wir für den Rückweg die Teleferico (Seilbahn) zu nehmen. Die Station der grünen Seilbahn befindet sich am unteren Ende vom La Paz, in einem Viertel wo offenbar die wohlhabende Bevölkerungsschicht ansässig ist. So gondeln wir über zahlreiche luxuriös aussehende Anwesen, welche jedoch mit zunehmender Höhe wieder kleiner und ärmlicher werden. Damit wir etwas näher zur Innenstadt gelangen, müssen wir noch auf die gelbe Seilbahn umsteigen. Da die Seilbahn nicht direkt durch das Zentrum führt, ist anschliessend ein halbstündiger Fussmarsch angesagt. Die restliche Zeit bis unser Bus nach Uyuni fährt, verbringen wir hauptsächlich im Hostel. Hanspeter nutzt die Zeit, um sich den Bart und die Haare schneiden zu lassen – und das für 30 Bolivianos (ca. 4 Fr.). Die Reise geht um 21.00 Uhr weiter nach Uyuni. Da wir uns im vornherein bereits etwas über Uyuni informiert haben, wissen wir dass es in der Stadt selber nicht viel zu sehen gibt, Uyuni aber der Ausgangspunkt für Trips in die Salzwüste ist. Dies bestätigt sich bereits im Busbahnhof, da fast ausschliesslich Gringos auf die Abfahrt des Busses warten.

Uyuni 22.11.2017

Um halb 6 Uhr morgens kommen wir in Uyuni an. Es ist eisig kalt und wir werden von etlichen Touranbieter mit Angeboten in die Salzwüste nahezu überrannt. Da wir noch ziemlich verschlafen sind und entsprechend freundlich reagieren, lassen uns die Anbieter einigermassen in Ruhe und drücken uns lediglich dezent ihre Visitenkarten in die Finger. Wir suchen uns zuerst ein Hostel, wo wir für eine Nacht bleiben und uns in Ruhe eine Tour in die Salzwüste aussuchen können. Nach dem Check-In machen wir uns auf die Suche nach einem gemütlichen Kaffee. Wir müssen nicht lange suchen, denn einer der Touranbieter hat neben seinem Büro auch ein Café, wo wir gleich ein kleines Frühstück zu uns nehmen. Denn der Kaffee kostet 10 Bolivianos, ein Frühstück mit Brötchen, Butter, Konfitüre, Kaffee und Tee gibt es bereits für 15 Bolivianos. Wir recherchieren zuerst etwas über die Preise und Inhalte der Touren in die Salar de Uyuni, damit wir eine Vorstellung haben und gehen dann zum Touranbieter «Betto Tours» nebenan. Das Ganze hört sich so an, wie wir es uns vorgestellt haben und erhalten die 3 tägige Tour inklusive dem Transfer nach San Pedro de Atacama in Chile für 750 Bolivianos (ca. 107.- Franken). Dieses Angebot ist nicht übel, jedoch haben wir nicht genügend Geld bei uns und buchen die Tour etwas später. Wir kehren erneut zum Hostel zurück und machen uns anschliessend auf den Weg zum Markt, um ein Api zu probieren. Api ist ein bekanntes bolivianisches Getränk, welches heiss serviert wird und aus Zimt, Nelken, Zucker, Wasser und dunklem Mais besteht. Anschliessend entspannen wir etwas in unserem Hostel, bevor wir uns am Nachmittag das Stadt Uyuni erkunden. Nun ist es enorm warm geworden, die Luft nach wie vor Staubtrocken und nachdem wir noch den einen und anderen Ecken im nicht sehr beschaulichen Uyuni besucht haben, buchen wir unsere Tour für die nächsten Tage. Da unser Hostel über keine Küche verfügt, gehen wir heute noch nett Abendessen. Hanspeter probiert das traditionelle Gericht, Pique Macho, welches aus Würstchen, Rindfleisch, Tomaten, Peperoni, Zwiebeln besteht und in einer köstlichen Sauce angerührt ist. Das Ganze ist aus einem Bett aus Pommes angerichtet. Manuela genehmigt sich ein paar mexikanische Echilladas, welche ebenfalls äusserst lecker sind. Den Rest des Abends verbringen wir in unserem Hostel.

Salar de Uyuni 23.11.2017 – 25.11.2017

Den heutigen Tag beginnen wir um 7 Uhr und packen den Grossteil unserer Sachen und gehen Frühstück einkaufen. Nachdem dieses verzehrt ist, und die Zeit gegen viertel nach 9 fortgeschritten, gehen wir zurück ins Hostel, um unseren restlichen Kram zu packen und uns zum vereinbarten Treffpunkt für die dreitägige Tour in die Salar de Uyuni zu begeben. Wir sind insgesamt 6 Personen auf der Tour, neben uns hat es noch ein junges Pärchen aus Kanada und eines aus England. Um 10.30 geht es los und wir besichtigen zuerst den Zugfriedhof, welcher nahe bei Uyuni gelegen ist. Der Zugfriedhof ist an und für sich nichts Besonderes, es stehen lediglich eine Menge alter Züge herum, die vor sich hin rosten. Trotzdem gibt es einige hübsche Fotomotive die man mit dem ausrangierten Rosthaufen machen kann. Nachdem alle genügend auf den Zügen herumgewandert sind, geht die Tour weiter Richtung Salar. Bevor wir uns jedoch in die Wüste begeben, steht ein weiterer Stopp in Colchani auf dem Programm. Dies ist ein kleines Dorf, das offenbar hauptsächlich von den vielen Touristen lebt, die hier haltmachen. Das einzige was es hier gibt, sind Souvenirstände und ein kleines Museum mit einer Handvoll Statuen, welche aus grossen Salzblöcken gehauen sind. Nach dem Besuch im Dorf geht es endlich in die Wüste. Kurz nach Verlassen des Dorfes fährt man auch schon in die Salzwüste ein und wir überblicke eine schier endlose grosse Fläche, welche mit Bergen dekoriert ist. Da alles sehr flach ist und die Luft relativ heiss, erblickt man den Horizont nicht und man hat das Gefühl, die Berge spiegeln sich. Wir machen einen kurzen Halt, und unsere Füsse berühren zum ersten Mal den harten Boden. Ganz anders als erwartet liegt hier nicht loses Salz herum. Der Boden sieht eher aus, als würde man auf einem Gletscher stehen. Man kann jedoch mit den Schuhen etwas von der harten Kruste lösen und unsere Neugier lässt uns den Geschmack testen. Tatsächlich es ist sehr salzig. Anschliessend steuern wir das Playa Blanca Salt Hotel an, wo wir das Mittagessen zu uns nehmen. Das Salzhotel ist ein flaches Gebäude, welches wiederum aus den Salzsteinen gebaut ist. Vor dem Hotel ist eine Art Fahnengarten angelegt. Erstaunlicherweise ist die grösste Flagge die Schweizer Fahne. Nach dem Essen beginnt die lange Fahrt zu der Isla Incahuasi. Trotz der Tatsache, dass wir mit 80 Km/h durch die Wüste brettern, hat man das Gefühl, man kommt überhaupt nicht vom Fleck. So ist das wohl, wenn man sich auf einer 12000km2 grossen Fläche bewegt. Auf dem Weg zur Insel machen wir inmitten der Salar einen Halt. Hier bietet sich nun die Möglichkeit spektakuläre Bilder aufzunehmen, in diesem weiten weissen Meer. Nach einer Weile Fahrt erreichen wir die «Insel» Incahuasi. Diese ist im Grunde genommen einfach nur ein Hügel, welcher von Kakteen übersät ist. Mitten in der Wüste sieht dies jedoch sehr eindrücklich aus und die Kakteen sind teilweise so gross wie Bäume. Wir besteigen den Hügel und wenn man von oben herumblickt, kommt man sich wirklich vor wie auf einer Insel umgeben von weissem Wasser. Ganz oben ist der Aussichtspunkt, der den Namen «Plaza del 1 de Agosto» trägt. Offenbar feierten hier auch die Aymaren den 1. August. Der Weg zurück führt teilweise durch eine kleine natürlich geformte Höhle. Wir sind froh, dass wir zur Nebensaison hergefahren sind, denn trotz dieser Tatsache hat es eine Menge Leute. Unserem Tourguide zufolge verlassen pro Tag etwa 50 Fahrzeuge Uyuni, während es zur Hauptsaison etwa 150 sind. Nach der Besichtigung der Insel steuern wir bereits unsere Unterkunft für die Nacht an. Dies ist jedoch noch etwas entfernt und wir machen unterwegs einen Stopp, um den Sonnenuntergang anzusehen. Es ist bereits dunkel und kalt, als wir in unserer Unterkunft eintreffen. Glücklicherweise erhalten wir kurz darauf einige Kekse und einen warmen Kaffee. Etwas später gibt es ein leckeres Abendessen, plaudern mit den anderen Teilnehmern und schon bald ist es Zeit sich im warmen Bett einzukuscheln und zu schlafen.

Nachdem wir aufgestanden sind, gefrühstückt haben und die Rucksäcke wieder auf dem Wagendach verstaut sind, geht die Tour um 7 Uhr in die Region Los Lipez weiter. Der erste Stopp des heutigen Tages ist bei einem Bahngleis, welches Bolivien und Chile verbindet. Von dort haben wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge besser gesagt Vulkane. Nachdem wir diese ausgiebig bestaunt haben, geht es weiter zu der ersten Lagune «Cañapa». Dort finden wir unzählige Flamingos vor, welche im seichten Wasser herumwaten und fressen. Da es zuerst windstill ist, spiegelt sich die umliegende Landschaft entsprechend im Wasser, was wir so vorher kaum einmal gesehen haben. Bei der nächsten Lagune «Hedionda», welche um einiges grösser ist, als die erste, finden wir noch mehr Flamingos vor. Hier nehmen wir auch das Mittagessen beim atemberaubenden Panorama zu uns. Weiter geht es noch kurz zu einer dritten Lagune und dann passieren wir wieder die Vulkangegend – wir sehen von weitem sogar einen aktiven Vulkan (Ollagüe 5865m), was sehr eindrücklich ist. Aus dem Auto können wir auch immer mal wieder eine Gruppe der scheuen Vicuñas sichten, welche ein wenig wie Rehe aussehen. Wir machen später noch einen Halt bei einer grossen Felsformation, welche aus erstarrter Lava entstanden ist. Hier können wir eine Art kletternde Hasen beobachten, welche sich zutraulich auf dem Felsen tummeln, und uns mit ihren langen Schnurrharen und Schlitzaugen etwas an die typischen alten Chinesen erinnern. Anders als die uns bekannten Hasen haben diese einen langen katzenartigen Schwanz. Wenige Autominuten weiter erreichen wir bereits den Arbol de Piedra. Eine Felsformation, welche von Wind und Erosion geformt wurde und wie es der Name sagt, aussieht wie ein versteinerter Baum. Bevor wir das letzte Tagesziel, die Laguna Colorada, erreichen, kommen wir in das Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa, wo wir einen Eintritt von 150 Bolivianos bezahlen müssen. In der Laguna angekommen, haben wir genügend Zeit um diese zu besichtigen. Der Name verspricht nicht zu viel, die Laguna ist wirklich sehr farbig und zusammen mit den Vulkanen die sie umringen, ergibt es ein traumhaftes Landschaftsbild. Einzig der starke Wind, der uns um die Ohren pfeift, ist teilweise etwas mühsam. Wir geniessen eine Weile die schöne Aussicht, bevor wir uns wieder auf den ca. 30-minütigen Rückweg zur Unterkunft machen. Die Unterkunft ist ziemlich direkt am Ufer der Lagune gelegen und so können wir später noch den Sonnenuntergang betrachten. Gleich wie gestern gibt es zuerst Kaffee und Kekse, und später am Abend leckere Paste mit einer Flasche Wein. Wir haben das Gefühl, dass es hier viel kälter ist, als in der gestrigen Nacht, aber das mag am starken Wind liegen der draussen weht. Wir lassen es heute nicht allzu spät werden, da der morgige Tag bereits um 3 Uhr 30 beginnt.

In aller Frühe werden wieder die Sachen gepackt und gefrühstückt – es gibt sogar Pancakes. Das erste Tagesziel sind die Sol de Mañana Geysire gelegen auf 4850 Meter. Es ist noch eisig kalt draussen, als wir durch Dämpfe und Gase der brodelnden Geysire stampfen. Leider verteilen diese ihre wärme nicht in der Umgebung, einzig der Boden fühlt sich etwas warm an. Nun geht es weiter zu den heissen Quellen «Termas de Polques», wo wir uns im 37 Grad warmen Wasser um 6.30 in der Früh aufwärmen können – was für eine Wohltat. Zum Abschluss der Tour durchqueren wir die überschaubare Dali Wüste, welche wirklich ein bisschen aussieht als hätte sie der Maler in die Welt gepinselt. Bevor wir an der Grenze von Chile abgesetzt werden, besuchen wir noch die Laguna Verde, wo der imposante Volcan Licancabur (5960 m) hinter der Lagune thront. Aufgrund des hohen Mineralgehalts kann das Wasser in dieser Lagune bis zu einer Temperatur von -20 Grad flüssig bleiben. Dies ist die letzte Sehenswürdigkeit und wir werden an der bolivianischen Grenze abgesetzt, wo wir uns den Ausreisestempel gegen eine Gebühr von 15 Bolivianos abholen können. Der Bus um nach San Pedro de Atacama zu gelangen, das Dorf direkt hinter der Grenze, wartet bereits vor Ort. Gegen 11 Uhr erreichen wir bereits San Pedro de Atacama. Mit dem britischen Pärchen gehen wir gemeinsam auf die Suche nach einer Geldwechselstelle und anschliessend in eines der vielen Restaurants, um uns ein Fruchtsaft zu genehmigen. Etwas später verabschieden wir uns und wir gehen auf die Suche nach einem Zeltplatz, welchen wir gleich in der Innenstadt vorfinden. Den Rest des Tages verbringen wir damit, unsere Vorräte aufzustocken, uns zu verpflegen und die Eindrücke der vergangenen Tage zu verarbeiten.


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20.11.2017 – 25.11.2017

La Paz – Valle de la Luna 20.11.2017 – 21.11.2017

In the early afternoon we arrive La Paz. We decide to go in the same hostel than the previous time. It’s nice to return on a place, we’ve already been and feel us a little bit like home. We make a chilling day, buy food for breakfast and dinner in the Mercado Lanza, and soon we prepare a nice meal for dinner.

After we’ve spent the last night in the bus, we enjoy staying in the nice warm bed a little bit longer. We’ve our delicious breakfast, pack our stuff in the room and give our backpack to the reception to guard them until the evening. We’d like to visit the Valle de la Luna and therefore we walk to the San Francisco Church, where the right minivans are. We wait for a while until our bus comes, but finally it does. As usual the bus can only move hardely, because of the traffic and it takes about 1 hour to reach the Valle de la Luna which is 13 kilometers away. After we’ve paid the entrance fee of 15 Bolivianos (a bit more than 2 dollars), which we exceptionally don’t think it’s overpriced, we go on the 45 minutes path trough the valley. The environment is very impressive and consists out of countless natural formed pillars, which are formed bye erosion. Because of this fact the name is not really proper, as on the moon no erosion happens. Despite of that it seems like being on another planet. We slender unhurried along the way and are wondering about this special landscape. We use a bit more than the marked 45 minutes, but we’ve still plenty of time. Therefore, we decide to take the Teleferico (cable car) for the way back. The station of the green Teleferico is on the bottom end of La Paz, in a barrier, where obviously the rich people are living. We gondel over those luxury houses, which are getting poorer as higher we come up. The Teleferico doesn’t go directly in the city centre to come closer, we change in the yellow Teleferico. After, we’ve to walk for another 30 minutes to reach the centre. The time until our bus to Uyuni leaves, we mostly spend in the hostel. Hanspeter uses it, to get to a barber and to cut his hair for 30 Bolivianos (4 Dollars). Around 9 pm our journey to Uyuni continues. As we’ve informed us a bit about the city, we know, that the city itself is not very worth to see, but it’s the initial point for tours in the famous Salar de Uyuni (Salt flat / Salt desert). This confirms us already at the bus terminal, as nearly only gringos are waiting for this bus.

Uyuni 22.11.2017

At 5.30 in the morning we arrive in Uyuni. It’s freezing cold and we’re overwhelmed with tons of tourist sellers for offers in the salt flat. As we’re quite sleepy and react accordingly friendly, the tourist agents let us a bit calm and just hand over their visit card. First, we search a hostel, where we stay for a night and can chose a proper tour for visiting the salt flat. After the check in we have a look for a coffee. We don’t need to search for long as one of the tour agency has a café too, where we also take a little breakfast. Because the coffee is 10 bolivianos, while a breakfast with bread, butter, jam, coffee and tee is only 15. We research a bit about the prices and content of the tours in the Salar de Uyuni, so we’ve a idea, what they sell us and head into the office next door “Betto Tours”. It sounds like we’ve imagined and get the 3 days tours including the transfer to San Pedro de Atacama for 750 Boilvianos (ca. 107 dollars).  This offer is not too bad, but we don’t have enough money to pay and decide to book it later.  We return to the hostel and afterwards we go to the market to try an Api. Api is a well-known bolivian drink, which is served hot and consists of cinnamon, clove, sugar, water, corn. Afterwards we relax in our Hostel before we explore the city Uyuni. Now, it’s very hot and the air is completely dry, and after we’ve visited the not very picturesque city Uyuni, we book our tour for the following days in the Salar. In our hostel is no kitchen available, so we decide to eat out for dinner. Hanspeter tries the traditional meal, Pique Macho, which contains sausage, beef, tomato, capsicum, onion and is served in a delicious sauce and with a bunch of French fries. Manuela takes some Enchilladas, which are very yummi as well. The rest of the evening we spend in the hostel.

Salar de Uyuni 23.11.2017 – 25.11.2017

We start the day at 7 am and pack the most of our stuff and buy breakfast. After we’ve taken this, it’s already a quarter to 9 and we go to the hostel, to take all of our stuff, to be ready at the meeting point for the 3 days tour in the Salar de Uyuni. We’re in total 6 people, beside us a couple from Canada and a couple from England. At 10.30 the tour starts, and we visit first the train graveyard, which is very close to Uyuni. It’s not very special, only a lot of of old rusty trains. Despite of that there are some nice photo motives to take, with this discarded pile of rust. As we’re wandering enough long on the ancient trains, we drive further in direction Salar. Before we enter the desert, is another stop in the village Colchani. This village is so small, and obviously it lives only from the tourists, as the only thing we see is a market with tourist souvenirs and a handful statue, which are made out of salt blocks. After visiting the village, we finally enter the long-expected desert. Shortly, we’ve left the village we drive into the salt flat and can spot a nearly endless big area, which is decorated with mountains. Because everything is flat and the air is very hot, we can’t spot the horizon and it seems like the mountains are mirroring itself. We make a quick stop and our feet touch the first time the hard ground. It’s very different than we expected, it’s not like loose sand is lying on the floor, it’s everything in a very hard consistence and not easy to take just a bit of salt. The ground looks more like you’re on a glacier. With our shoes we can make the salt a little bit loose and we’re curious about the taste. In fact, it’s salty. Afterwards, we heard to the Playa Blanca Salt Hotel, where we get lunch. The salt hotel is a flat building, which is built out of salt stone. In front of the hotel is a garden of flags. It’s astonishing the biggest flag seems to be the Swiss Flag. After the lunch, the long drive to Isla Incahuasi starts. Despite the fact, we’re driving with 80 Km/h through the desert, we’ve the feeling, we nearly don’t move. That’s happening if we move on a 12000 km2 big flat. On the way to the island we make a stop in the middle of the Salar. Hier we have the possibility to take spectacular pictures, in this big wide white sea. After a while we reach the “Island” Incahuasi. Basically, it’s only a hill, which is covered with cactus. It’s very impressive to see it in the middle of the desert, and the cactus are sometimes so big like trees. We climb the hill and when we look around from the top, we feel ourselves like on an island, which is surrounded of white water. On the top is a viewpoint with the Name «Plaza del 1 de Agosto». Obviously the Aymaren celebrate the 1 August as well (it’s the Swiss National Day). The way back leads us sometimes through small, natural formed caves. We’re happy to be here in the off-season, then still a lot of people are here. According our tour guide around 50 vehicles leave Uyuni every day and in the peak season there are around 150. After visiting the island, we head to our accommodation for the night. But before we hold on to glance to sunset. It’s dark and cold when we finally reach our accommodation. Luckily, we get soon a warm coffee and some biscuits. A bit later we get a yummy dinner, talk with the other participants and soon it’s time to go in the comfortable, warm bed.

After we got up, had breakfast and packed the backpacks our tour continues at 7 in the region Los Lipes. The first break is by a railway, which connects Bolivia and Chile. From there we’ve an amazing view around the surrounded mountains, or better said volcanos. After we’ve wondered them intensively, we continue to the first lagoon «Cañapa». There we find countless flamingos, which wade in the water and eat. As it is first windless, the surrounding is mirroring itself in the water, which looks breathtaking. On the next lagoon «Hedionda», which is quite biggger, as the first, we find even more flamingos. Here we get the lunch, surrounded by an amazing panorama. Then we continue to a third lagoon and pass again the volcano area, we can also spot an active one (Ollagüe 5865m), which is very impressive. Out of the car we can spot from time to time the shy Vicuñas, which looks a bit like roe deer. A bit later we stop at a big rock formation, which is originated of stiff lava. We can spot a kind of climbing rabbits, which are very confiding and scrimmage on the rocks. With the long whiskers and the slit eyes they remember us a bit to the old traditional Chinese men. Different than the rabbits we know, they’ve a long tale like a cat. A few minutes by car we already reach the Arbol de Piedra. Another rock formation, which is formed by wind and erosion, and as the name already says, it looks like a fossilized tree. Before we reach the last target for the day, the Laguna Colorada, we pass the Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa, where we’ve to pay an entrance fee of 150 Bolivianos. Arrived in the lagoon, we’ve enough time to visit. The name does not promise too much the lagoon is very colored and together with the surrounded volcanos, we’ve a gorgeous view. Only the strong wind, which whistle us around the ears is a bit annoying – but anyway. We enjoy the amazing view before we head back to our accommodation. The accommodation is directly on the shore of the lagoon and we can gaze the sunset later on. Like yesterday we get coffee and cookies, and on the later evening delicious pasta with a bottle of wine. It feels like much colder than yesterday, we guess it’s because of the strong wind outdoors. The evening doesn’t last long, as the next day we’ve to start at 3.30.

In the very early morning we pack our stuff and have breakfast, we even get pancakes. The first day goal are the Geysers “Sol de Mañana” which are on 4850 meters. It’s still icy cold outside, when we pound through the steam and gas of the bubble geysers. Unfortunately, they don’t spread their heat in the surrounding, only the ground feels a bit warm. Now, we continue to the hot springs «Termas de Polques», where we can warm us up in the water with 37 degrees in the early morning at 6.30 – what a benefaction. For the finish of the tour, we cross the Dali desert, which looks a little bit like a painter painted it in the world. Before our trip ends in the boarder of Chile, we visit the Laguna Verde, where the imposing Volcano Licancabur (5960 m) is. Because of the high mineralization, the water can be liquid until minus 20 degrees. This is the last point of interest of our tour and we are set at the Bolivian boarder, where we get the stamp to move out for 15 Bolivianos. The bus to reach San Pedro de Atacama in Chile, the village directly behind the boarder, is already waiting. Around 11 in the morning we already reach San Pedro de Atacama. Together with the British couple we’ve a look for a money exchange and after we get a fruit juice in one of those restaurants. A little bit later we say goodbye, look for a camp site, the one we choose is located in the middle of the city. The rest of the day we spend with stock up our inventory, to eat and to process our impressions of the previous days.

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