San Pedro de Atacama, La Serena / Punta de Chorros, Valparaiso

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26.11.2017 – 05.12.2017

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San Pedro de Atacama 26.11.2017 – 28.11.2017

In San Pedro de Atacama ist es genau so trocken wie in der Salar de Uyuni. Tagsüber ist es sehr heiss, der Vormittag jedoch angenehm. Wir bleiben daher ein Weilchen im Zelt und gegen 10 Uhr suchen wir uns ein paar Frühstücksbrötchen, welche wir genüsslich vertilgen. Gegen Mittag wollen wir die Wüstenstadt San Pedro erkunden und schauen uns nach ein paar geeigneten Wanderwegen um. Der Erste führt uns auf einen Hügel, wo wir eine schöne Aussicht erwarten. Am Fuss angekommen jedoch steht, dass wir 5000 Pesos (8 Franken) Eintritt bezahlen sollen, was wir doch als etwas viel empfinden nur um auf einen Hügel zu spazieren. Wir kehren daher um und genehmigen uns an einem Stand unterwegs stattdessen einen Fruchtsacht. Vom Fruchtsaftverkäufer erfahren wir, dass dieser Hügel noch Ruinen beinhaltet und es daher eine Art Gedenkstätte an die Atacamenos ist, welche durch die Spanier vertrieben wurden und es aus diesem Grund etwas koste, um die Region zu besuchen. Naja, wir machen uns schliesslich auf den Weg zum Aussichtspunkt nebenan und dieser war glücklicherweise gratis, und trotzdem haben wir eine schöne, weitläufige Sicht über San Pedro, die umliegenden Vulkane und die Wüste. Nach unserem heutigen Erkundungstag kehren wir zurück ins Zentrum, von welchem unser Campingplatz nicht weit entfernt ist, kaufen auf dem Markt unser Abendessen und geniessen anschliessend den klaren Nachthimmel.

Heute geht es auf ins Valle de la Luna. Um dieses zu erreichen, mieten wir uns zwei Bikes in San Pedro, da es doch immerhin 13 Kilometer sind, um dieses zu erreichen und weitere 11 Kilometer um das Tal zu durchqueren. Also insgesamt 48 Kilometer die es zu bewältigen gibt. Wegen der grossen Hitze die besonders am Nachmittag ziemlich lästig für körperliche Aktivität werden kann, beschliessen wir uns am Vormittag um 9 Uhr zu starten. Da ist es noch angenehm kühl, kommen gut voran und erreichen bereits um 10 Uhr den Eingang ins Tal. Obwohl es nicht so steil ist, ist das Velofahren ziemlich anstrengen, da die Strasse teilweise sehr holperig und mit Sand bedeckt ist. Da die Temperatur bereits zu steigen beginnt, durchqueren wir das Tal bis zum Ende und machen erst auf dem Rückweg bei den verschiedenen Sehenswürdigkeiten halt. Es gibt diverse alte Salzminen, eine Art Canyon mit Höhlen sowie diverse natürliche Schönheiten zu betrachten. Das Eindrücklichste davon ist wohl das natürlich geformte Amphitheater. Vom Aussichtspunkt, auf welchem man dieses überblickt, hat man zugleich eine beeindruckende Aussicht über die umliegende Umgebung und wir können hier sogar noch eine kleine Wanderung auf einem Bergrücken unternehmen. Die Höhlen sind ebenfalls sehr eindrücklich, wir müssen teilweise sogar kriechen und unsere Lampen hervornehmen. Glücklicherweise leben wir im Zeitalter des Smartphones und es wird wohl jeder Besucher eines dabeihaben, um sich den Weg durch die Dunkelheit zu bahnen. Langsam beginnt sich unser Wasservorrat dem Ende zu neigen und wir machen uns auf den Rückweg nach San Pedro. Wir schaffen es pünktlich um 15.00 unsere Bikes zurückzubringen und füllen erstmal unsere Wasservorräte nach. Wir kehren zurück zum Campingplatz und entspannen uns ein wenig im Schatten. Am Abend gönnen wir uns in der benachbarten Burgerbude zwei leckere Burger, da es sogar für Manuela einen Vegiburger aus Brokkoli und Quinoa gibt. Als Verdauungsspaziergang schlendern wir etwas ausserhalb der Stadt, um den Sternenhimmel zu betrachten. In der flachen Wüste ergibt sich ein sehr spektakulärer Anblick, da der Sternenhimmel bis auf den Boden reicht, auf dem man steht. Einzig der Mond stiehlt den vielen Sternen etwas die Show, da auch dieser ungewöhnlich hell stahlt. Als wir etwas später wieder in unserem Camp ankommen, legen wir uns bald einmal schlafen.

Heute Abend geht es weiter nach La Serena. Wir lassen den Tag gemütlich angehen und verbringen die meiste Zeit auf den Zeltplatz. Abgesehen von einem Abstecher in einem Café, um einen Fruchtsaft zu genehmigen und etwas Internet zu schnorren. Am Nachmittag packen wir unser Zelt zusammen, kochen noch etwas bevor wir um 7 Uhr den Bus nach Calama nehmen. Die Busfahrt ist spektakulärer als erwartet, denn wir können aus dem Bus einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Um 9 Uhr erreichen wir dann die Minenstadt Calama, wo wir bis um 10.30 auf den Nachtbus nach La Serena warten.

cof

La Serena 29.11.2017

Nach einer langen Busfahrt erreichen wir wieder einmal die Zivilisation in Form einer Grossstadt. Wir haben bereits den Lonely Planet durchforstet und darin eine Unterkunft ausgemacht, welche Nahe beim Terminal liegt und für wenig Geld ein paar Stellplätze im Garten hat. Also machen wir uns auf den Weg dorthin. Tatsächlich erreichen wir nach nur wenigen Minuten Marias Casa und wir werden von Maria persönlich herzlich begrüsst. Als wir uns nach den Stellplätzen für das Zelt erkundigen, führt sie uns direkt in den Garten, wo sie uns erklärt, dass in letzter Zeit einige Neuerungen im Garten geschehen sind und aufgrund der Bepflanzung kein Platz mehr für die Zelte vorhanden ist. Des Weiteren informiert sie uns, dass die Zeltplätze am Strand geschlossen sind, da die Sommersaison erst in ein paar Wochen startet. Das Hostel ist sehr ruhig und idyllisch, und Maria, eine ältere Frau, einfach goldig, weshalb wir uns für ein Hostelzimmer entscheiden. 8000 Pesos pro Person sind zwar für uns teuer, jedoch auch nur 2000 mehr als der letzte Campingplatz und ist daher offenbar eine der günstigeren Unterkünfte. Nachdem wir uns mit einem Gratiskaffee gestärkt haben, begeben wir uns auf unsere typische Erkundungstour der Stadt, welche wir üblicherweise machen, wenn wir an einem neuen Ort angekommen sind. La Serena präsentiert sich uns als sehr saubere und moderne Stadt, so wie wir sie in den letzten Wochen nicht mehr gesehen haben. Unterwegs durch die Stadt probieren wir immer mal wieder bei verschiedenen Banken Geld zu beziehen, bis wir schliesslich eine finden, die Scotiabank, die uns für den Bargeldbezug keine Gebühren berechnet (die anderen wollen 4000 – 6000 Pesos pro Bezug). Anschliessend geht es weiter Richtung Strand, denn schliesslich haben wir den ganzen weiten Weg vom Atlantik bis zum Pazifik hinter uns gebracht und wollen nun einmal die Zehen im Pazifik tunken. Das Wasser ist hier etwas kühler und das Klima ebenfalls etwas rauer. Vom Meer her weht uns ein starker Wind entgegen. Am Strand sehen wir unglaublich viele gestrandete glibberige Haufen, welche uns darauf schliessen lässt, dass es trotz dem kühleren Wasser wohl viele Quallen im Wasser hat. Auf dem Rückweg suchen wir einen Supermarkt, den wir in der grossen Mall vermuten, an welcher wir auf dem Weg zum Strand vorbeigegangen sind. Die grosse Mall entpuppt sich jedoch als riesige Mall und wir suchen eine Weile nach einem Supermarkt. Vom Baugeschäft, über Fressbuden und Elektronikläden ist alles vorhanden. Zuletzt fragen wir eine Angestellte der Security, wo es ein Lebensmittelgeschäft gibt. Sie verweist uns weiter und wir stehen schliesslich im wohl grössten Supermarkt den wir je gesehen haben. Es dauert eine Weile bis wir alles Notwendige für die Tortilla, heute Abend, gefunden haben, und machen uns auf den Rückweg zum Hostel. Zuerst plaudern wir noch etwas mit Maria, dann skypen wir mit Manuelas Eltern und bereiten anschliessend das Abendessen zu. Die Zeit vergeht schnell und es ist bereits nach Mitternacht als wir uns schlafen legen.

Punta de Chorros / Reserva Nacional Pingüino de Humboldt 30.11.2017 – 1.12.2017

Unser heutiges Ziel ist Punta de Chorros. Vor der Küste dieses kleinen Dorfes liegen drei Inseln, welche das Reserva Nacional Pingüino de Humboldt bilden. Um dorthin zu gelangen nehmen wir einen lokalen Bus, der jeden Tag um etwa 8.30 vor der Panaderia Los Griegos losfährt. Zur Hauptsaison ist es wahrscheinlich ratsam sich im Vornherein einen Platz zu reservieren, aber da gerade noch nicht Saison ist, versuchen wir unser Glück ohne Reservation. Der Bus ist fernab von den gewohnten chilenischen Standards und hat schon einige Jahre auf dem Buckeln. Das Reiseziel scheint jedoch sehr beliebt zu sein, und wir sind froh, früh genug am Abfahrtsort gewesen zu sein, denn schlussendlich ist jeder Platz besetzt. Die Fahrt nördlich ins 120 Kilometer entfernte Dorf dauert rund 2.5 Stunden. Die Strecke ist meist flach, passiert aber einen Hügel, wobei sich das Kühlwasser des Busses überhitzt und wir eine kurze Zwangspause einlegen müssen. Offenbar passierte dies nicht zum ersten Mal, denn der Fahrer behebt den Schaden in aller Gelassenheit und routiniert. Etwas nach 11 Uhr kommen wir schliesslich in Punta de Chorros an und wir werden auch schon auf eine Tour zu den nahegelegenen Inseln angesprochen. Die meisten Reisenden sind Tagesausflügler, welche lediglich hochfahren, um die Inseln des Reservas zu besuchen. Wir entscheiden uns jedoch eine Nacht in Punta de Chorros zu verbringen und hoffen, dass wir bereits am Festland das eine oder andere Tier erblicken zu können und uns die teure Tour, sowie die Besuchergebühr ersparen zu können. Also machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Campingplatz, wo wir für 5000 Pesos direkt an der Küste unser Zelt aufschlagen dürfen. Anschliessend wandern wir etwas nordwärts der Küste entlang, über einige Felsen und Klippen, dabei können wir viele Vögel beobachten. Die Pinguine und Seelöwen halten sich jedoch nur auf den Inseln auf. Dafür sind wir ziemlich überrascht, als wir am Wegrand einer schlanken, langen Schlange begegnen, welche sich jedoch schnurstracks im Gebüsch verzieht. Daneben sehen wir auch hin und wieder ein paar Echsen, welche schön gemustert sind. Wir verbringen etwas Zeit auf einem Felsen, wo wir einen schönen Blick aufs offene Meer und der umliegenden Region haben. Dabei versuchen wir ein paar Delfine erblicken zu können, was jedoch nicht eintrifft. Wir wandern daher noch zum südlichen Küstenabschnitt, wo wir ebenfalls viele Vögel sehen und auf den Klippen herumklettern können. Später gehen wir in den Minimarkt, wo wir die Zutaten für unser einfaches Abendessen einkaufen. Da wir momentan keinen Alkohol zum Kochen mit uns führen, der Campingplatz aber über eine Grillstelle verfügt, kaufen wir auch noch etwas Holzkohle, welche unser Essen wärmt und später auch uns noch etwas Wärme spendet.

Am Morgen heisst es wieder Feuer machen, um den Frühstückskaffee zu kochen. Als wir dabei sind unser Frühstück zuzubereiten, treffen auf dem Campingplatz zwei motorradfahrende Deutsche ein. Diese gesellen sich zu uns an die Grillstelle und plaudern während des Frühstücks etwas mit ihnen. Sie machen heute ebenfalls den Bootsausflug und teilen uns mit, dass die Boote um 11 Uhr ablegen. Daher beeilen wir uns etwas, da wir noch nicht einmal Tickets haben und es bereits halb 11 Uhr ist. Gegen 11 Uhr kommen wir am Pier an und kaufen die teuren Tickets, einmal 10’000 für die Bootsfahrt und dann nochmals 6000 für den Eintritt auf die Insel Damas. Wir haben gehört, dass man auf diesen Touren viele Tiere beobachten kann und da wir schon einmal da sind, leisten wir uns daher diese Tour. Kaum 5 Minuten nachdem die Tickets gekauft sind, schnallen wir die Schwimmwesten an und steigen in das Boot. Wir haben offenbar eines der ersten Boote die heute Ablegen erwischt, und es ist eine sehr spassige Fahrt in dem Schnellboot. Bevor wir die erste Insel Chorros erreichen, stoppt unser Boot. Wir denken, dass sich hier wohl normalerweise Delfine zeigen, da wir dies bereits in verschiedenen Berichten gelesen haben. Tatsächlich zeigen sich grosse Meeresbewohner an der Oberfläche. Diese sind jedoch viel grösser als die erwarteten Delfine und stellen sich als Blauwale / Finnwale heraus. Spektakulär, wenn diese riesigen Tiere an die Oberfläche kommen, um mit lautem Getöse Luft zu schnappen. Wir hätten dies nie erwartet, da wir schon an einigen Orten gewesen sind, wo es Wale geben soll, diese sich jedoch nie gezeigt haben – daher ist die Überraschung und die Freude gross. Die Wale sind teilweise fast zum Greifen nah. Nun geht es weiter zur Küste der Insel Chorros, welche jedoch geschützt ist und nicht betreten werden darf. Vom Boot aus können wir jedoch Seehunde, Pinguine, Fischotter und diverse Vögel bewundern. Die Humboldt-Pinguine sind eine sehr kleine (und vom Aussterben bedrohte) Spezies, jedoch erzielen die kleinen Pinguine einen grossen Jöö-Effekt, wenn sie scheinbar etwas unbeholfen über die grossen Steine und Felsen tapsen. Nun geht die Fahrt weiter zur Islas Damas, wo das Boot anlegt und wir uns eine Stunde auf der Insel aufhalten dürfen. Die Islas Damas beherbergt zwar keine Pinguine, hat jedoch zwei sehr schöne kleine Strände mit kristallklarem Wasser und bietet verschiedenen Vogelarten Brutplätze. Es ist daher nicht erlaubt, sich auf der Insel frei zu bewegen. Es gibt jedoch zwei fest angelegte Pfade, auf denen man die Insel erkunden kann. Eine Stunde Zeit reicht gerade aus, um beide Pfade zu erkunden, bevor es wieder mit dem Boot mit einer rasanten Fahrt retour geht. In Punta de Chorros angekommen, haben wir noch Zeit übrig, welche wir nutzen, um uns im Minimarkt etwas Verpflegung zu besorgen, bevor wir um 15.00 wieder zurück nach La Serena fahren. In La Serena angekommen suchen wir einen günstigen Bus, um nach Valparaiso zu gelangen. Glücklicherweise gibt es sogar einen günstigen Nachtbus, welchen wir umgehend buchen. Da wir noch genügend Zeit haben, begeben wir uns in ein Shoppingcenter, um einen richtigen Gaskocher, sowie neue Badehosen für Hanspeter zu kaufen und noch gemütlich zu Abendessen.

Valparaiso 2.12.2017 – 04.12.2017

Frühmorgens um 7 erreichen wir Valparaiso. Da wir noch nicht wissen, wo unser Couchsurfing-Host wohnt, verbringen wir die Zeit in der Innenstadt. Zuerst suchen wir eine Panaderia auf, um in einem Park gemütlich zu Frühstücken. Dann machen wir uns auf den Weg die verschiedenen Hügel (insgesamt 42) von Valparaiso zu erkunden. Zuerst geht es Richtung Osten zum Cerro Barón. Um zum Aussichtspunkt zu gelangen, beschliessen wir den «Lift» zu nehmen. Von diesen gibt es viele in Valparaiso und sie sind oft um die 100 Jahre alt. Nachdem wir eine Weile die Aussicht genossen haben, gehen wir Richtung Westen zum nächsten Aussichtspunkt, welcher auf dem «Cerro Conception» liegt. Diese Region beherbergt viele der bekannten Gemälde, welche auf die Fassade der Häuser gepinselt sind, man findet diese jedoch in der ganzen Stadt wieder. Allgemein ist Valparaiso eine sehr bunte Stadt und man kann überall Werke von lokalen Künstlern in den zahlreichen Galerien bestaunen. So pilgern wir von Hügel zu Hügel, machen immer mal wieder eine kleine Verschnaufpause, da uns die vielen Treppen mit unseren grossen Rucksäcken, doch recht in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt muss man erwähnen, dass das Strassennetz mit den Hügeln sehr chaotisch ist und es daher sehr schwierig ist, sich in den vielen Seitengassen und Schleichwegen zu orientieren. Schlussendlich kommen wir in die Hafenregion, wo wir uns ein Eiskaffee und ein leckeres Panini gönnen. Nun hat sich auch unser Gastgeber für die nächsten Tage gemeldet und bald darauf machen wir uns auf den Weg zu seiner Wohnung, welche auf dem Cerro Bellavista liegt. Wir werden von seinem Mitbewohner Pedro empfangen und tauschen uns etwas aus, bis Cristobal unser Host zu uns stösst. Dieser hat jedoch nur kurz Zeit, da er in einer Bar arbeitet und heute die Nachtschicht als Barman antritt. Nach dem ersten Kennenlernen werden ein paar Bierchen gekauft, wir spielen zusammen Karten, Kochen ein Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend.

Heute heisst es erstmals ausschlafen – es ist schliesslich Sonntag😊 – und genehmigen uns ein leckeres Frühstück, waschen unsere Wäsche, tauschen uns etwas mit Cristobal aus, bevor wir uns aufmachen, um die Stadt zu erkunden. Heute ist wunderschönes Wetter und wir wandern entlang des Hafens, welcher äusserst imposant ist. Wir beobachten eine Weile lang, wie sich vier gigantische Hafenkräne bemühen, ein noch grösseres Containerschiff zu entladen. Nun geht es weiter entlang der Küste. Unterwegs machen wir einen Halt an einem schönen Strand «Playa Torpederas», wo sich offenbar die meisten Einwohner Valpariasos an Sonntagen tummeln. Anschliessend gehen wir noch weiter Richtung Westen, wo es bergauf geht und wir mit einem schönen Panorama belohnt werden. Unser heutiger Ausflug endet schliesslich oben auf den Klippen, wo wir bereits etwas ausserhalb der Stadt sind. Es ist schon etwas spät und wir entscheiden uns den Bus für den Rückweg zu nehmen, da wir so rund 2.5 Stunden sparen können. Bei unserer Unterkunft angekommen, werden wir bereits mit ein paar Bierchen begrüsst und bereiten anschliessend das Abendessen, eine Tortilla, vor. Es gesellen sich noch einige Kollegen von Cristobal und Pedro dazu, und wir spielen bis in die frühen Morgenstunden alles Mögliche und probieren das erste Mal Piscola (Pisco mit Cola). Pisco ist das bekannte Getränk, welches wir bereits in Peru probiert haben. Die Peruaner und Chilenen sind sich bis heute nicht einig, wessen Nationalgetränk es ist.

Auch heute geht es nicht allzu früh aus den Federn. Wir fahren am Nachmittag zusammen mit Cristobal nach Viña del Mar, da er dort arbeitet. Viña ist die Nachbarstadt von Valparaiso. Cristobal hat uns bereits im Vorfeld darüber informiert, dass sich die Dinge hier einiges organisierter abspielen als in Valparaiso und der Ort eher für die Oberschicht gedacht ist. Tatsächlich bemerken wir einen grossen Unterschied, obwohl wir nur 10 Busminuten von Valparaiso entfernt sind. Als wir aus dem Bus aussteigen präsentiert sich zunächst eines der Wahrzeichen von Viña. Eine grosse Uhr mit etwa 5 Meter Durchmesser, welche mal abgesehen von den Zeigern komplett aus Blumen besteht. In den Strassen reihen sich eher teure Boutiquen neben gehobenen Restaurants und schicken Cafés ein. Auch der Verkehr ist mit deutlich mehr Lichtsignalen und Zebrastreifen organisiert. Zunächst einmal besuchen wir aber die Bar von Cristobal und wir kriegen sogar noch einen leckeren Orangensaft spendiert. Anschliessend schlendern wir etwas durch die Gegend, machen in einem der Cafés halt, besuchen einen nahegelegenen Park, wo wir zudem noch einen schönen Ausblick über die Stadt haben. Am Ende unserer Erkundungstour gehen wir noch kurz zum Strand und dann muss Cristobal auch schon mit seiner Arbeit beginnen. Wir gehen daher wieder zurück zur Unterkunft, kochen wie gewohnt unser Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend.

Den heutigen Tag verbringen wir hauptsächlich mit Recherchen über unsere Reise entlang der Carretera Austral und in den Süden Patagoniens. Gegen 5 Uhr verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und machen uns auf den Weg zum Busterminal. Um 18.45 fährt unser Bus los und wir verbringen eine gemütliche Busfahrt nach Osorno.


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26.11.2017 – 05.12.2017

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San Pedro de Atacama 26.11.2017 – 28.11.2017

In San Pedro de Atacama it’s the same dryness than in the Salt flat. During the day it’s very hot, but until noon it’s comfortable. We stay for a while in the tent and around 10 we search for a few breakfast breads, which we enjoy. Around noon we start to explore the desert city San Pedro and look for a few hiking paths. The first leads us on a hill, where we expect a beautiful view. When we arrived at the foot of the hill, we’ve to pay an entrance fee of 5000 Pesos (8 Dollars), what we think it’s too much, only to walk up a hill. So, we turn around and take a fruit juice instead. The vendor of the fruit juice told us, that some ruins are included and it’s a kind of a memorial of the Atacamenos, which were displaced by the Spanish. That’s the reason, why it’s pricy to visit this area. We decide to visit a viewpoint aside and this one is luckily for free, although we’ve a beautiful, wide view over San Pedro, the surrounded volcanos and the desert. After this exploring tour, we head back to the center and afterwards to our camp site, which is not far away. On the market we buy the ingredients to prepare our dinner and enjoy the beautiful, clear night sky.

Today we go in the Valle de la Luna. To reach this, we rent two bikes in San Pedro, as its 13 kilometers to reach it and another 11 kilometers to cross the valley. Altogether 48 kilometers to beat. Because of the heat, which can be a bit annoying for physical activities, we decide to start in the morning around 9. At this time of the day, it’s still convenient cool and we reach already at 10 the entrance to the valley. Although it’s not very steep, to cycle is quite exhausting, as the streets are very bumpy and covered with sand. The temperature starts already to rise, so we decide to head first at the end of the valley and visit the attraction on the return way. There are old salt mines, a kind of a Canyon with caves as well as different natural beauties to see. The most impressive one is the natural formed amphi theater. From the viewpoint, where we can have a look at this and the surrounding area we can do also a little hike on the ridge of the mountain. The caves are also very impressive, we need to crawl through and turn on the lights. Luckily, we’re in the century of Smartphones and obviously each visitant has one to find his way through the darkness. Our water is going to the end slowly and we head back to San Pedro. We’re punctual at 3 pm to bring our bikes back and refill our water. We return to our campground and relax a bit in the shadow. In the evening we have dinner in the burger store beside where we get two delicious burgers. They’ve also one Vegiburger with Quinoa and Broccoli for Manuela. Later, we walk a bit outside the city to observe the beautiful star sky. In the flat desert the view is very spectacular, because the star sky reaches almost the ground where we are. Only the moon steals a bit the show of the many stars, as he shines so bright. When we reach the camp later, we go to sleep soon.

This evening we continue our journey to La Serena. We have a relaxing day, and spend most of the time on the camp site. We only go to a café, where we have a fruit juice and get a bit of Internet. In the afternoon we pack our tent, cook a small dinner, before we take the bus to Calama. The bus journey is more spectacular than we expected, as we can spot an amazing sunset out of the window. At 9 pm we reach Calama and we wait there until 10.30 pm to continue to La Serena.

La Serena 29.11.2017

After a long bus journey, we reach since a long time the civilization of a bigger city. We’ve searched in the Lonely Planet for an accommodation, which is close to the bus terminal and offers an area to pitch a tent. We reach in a few minutes Marias Casa and are welcomed very warm hearted by Maria. When we ask for the camp site, she brings us directly in the garden, where she explains, that she recently put many new plants in the garden and no space is available for tents. Furthermore, she informs us, that the camping areas on the beach are closed, because the summer season hasn’t started yet. The hostel is very calm and idyllic, and Maria, an elderly woman, very friendly, why we decide us for a Hostel room. 8000 Pesos per person, which is quite expensive for us, but only 2000 more than the camp site we’d before. We get first a free coffee and afterwards we go to explore the city. La Serena is a very clean and modern city, as we haven’t seen the last days. In the city we try to find a bank to retire money without charge. Finally, we find one – the Scotiabank -, who doesn’t charge us (the others want between 4000 and 6000 Pesos for a withdrawal). Afterwards we walk in direction to the beach, as we’ve made finally all the way from the Atlantic to the Pacific, and want to dip our feet in the Pacific Ocean. The water is a bit cooler and the climate as well. A strong, cool breeze is coming from the sea. On the beach we see many of glibber piles and we make the conclusion, although of the cool water a lot of jellyfishes are in the water. On the way back we search for a super market and we guess there is one in the big mall. The big mall turns out to be a huge one and we search a while for the super market. It looks like there is everything, but still we don’t find the super market. Therefore, we ask a security woman and she described the way. We are now in the probably biggest super market, we’ve ever seen, and it takes a while until we’ve found everything to prepare the tortilla tonight for dinner. As we came back, we talk a bit to Maria, then skype with Manuela’s parents and prepare the dinner. The time runs fast and its already midnight, when we go to sleep.

Punta de Chorros / Reserva Nacional Pingüino de Humboldt 30.11.2017 – 1.12.2017

Our target of the day is Punta de Chorros. In front of the coast of this little village are three Island, which belongs to the Reserva Nacional Pingüino de Humboldt. To reach it, we need to take a local bus, which starts every day around 8.30 am in front of the Panaderia Los Griegos. It’s advisable to reserve a place in high season, but at a moment it isn’t and we’re lucky without a reservation. The bus is far away of the Chilean standards we know and seems to be very old. The destination seems to be quite popular and we’re happy to be early enough on the station, as finally every seat is occupied. The journey goes 120 kilometers in the north and takes about 2.5 hours. The track is mostly flat, but once a hill is passed, the cooling water of the bus overheats and we’ve a short break. Obviously, this happens often, as the driver is very easy mannered and has a lot of routine. Around 11 we reach Punta de Chorros and we’re talked to a tour to visit the close islands. The most travelers do only day trips to visit those islands. We decide us to stay overnight in Punta de Chorros and hope to spot some animals already here, that we don’t need to take the expensive tour. We go to the camp site just aside, where we pitch the tent by the coast for 5000 Pesos. Afterwards we hike in the north of the coast, over some rocks and cliffs, where we can spot many birds. Unfortunately, the penguins and the sea lions are only living on the islands. We don’t expect to meet on the way a thin, long snake, which suddenly escape in the next shrubbery. Besides, we spot a few lizards, which have beautiful patterns on their back. We spend some time on the rocks, where we’ve an amazing view on the ocean and the surrounding area. We try to spot some dolphins, but we can’t. Then we hike to the southern coast line, where we spot again many birds and climb around the cliffs. Later, we buy some ingredients for our simple dinner. As we don’t have alcohol to make a fire, but the camp site has areas to grill, we buy some carbon to heat up our food and us as well.

The next morning, we lite a fire, to prepare our breakfast coffee. While we’re making our breakfast, two Germans with a bike reach the camp site. We talk a bit with them, while we’ve breakfast. They also want to make a tour with the boat to the islands and they tell us, that the boats start at 11 am. So, we start to hurry up a bit, because we even don’t have a ticket and it’s already 10.30. Around 11 am we reach the pier and buy the expensive tickets. 10’000 Pesos for the boat and another 6’000 to enter the Island Damas. We’ve heard that it’s possible to spot many animals and as we’re already here, we decide to do this tour. 5 minutes later, we’ve bought the tickets, we take on the life jacket and enter the boat. Obviously, we got one of the first boats today and it’s a very fun ride in that speed boat. Before we reach the first Island Chorros our boat stops. We think there we’ll be some dolphins. There aren’t dolphins, there are the big ocean habitants on the surface. Those are way bigger than the expected dolphins and there are actually Blue Whales and Fin Whale. Wow, what a luck, so spectacular, when those huge animals reach the surface to breath with a loud noise. We’ve never expected those here, as we’ve been to other places, where it’s said here you can spot whales and we never did. So the surprise and the happiness is huge. The whales are that near, we nearly can touch them. Now we continue to the coast of the Island Chorros, but this island is protected, and we can only admire it from the boat. But anyway, we can spot sea lions, penguins, fish otter and different kind of birds. The Humboldt-Penguins are a very small (and nearly distinct) species, but those are so cute, when they walk clumsy over the big rocks. Now, we go further to the Islas Damas, where we can spend one hour by walking. The Islas Damas has no Penguins, but two beautiful little beaches with crystal-clear water and provides the breeding ground for different birds. Therefore, it’s not allowed to walk everywhere on the island. But there are two paths, where we can explore the island. One hour is just enough time, to explore both paths, before we head with a speedy ride back. Arrived in Punta de Chorros, we just have enough time to get some food in the Minimarket, before we head back to La Serena at 15.00. Arriving in la Serena we search for a cheap bus, which brings us to Valparaiso. Luckily, there is a cheap one, which we just book. As we’ve enough time we go in a Shopping Center, to buy a real gas cooker, as well as new swim wear for Hanspeter and have dinner there.

Valparaiso 2.12.2017 – 04.12.2017

In the early morning at 7 we reach Valparaiso. As we don’t know yet, where our Couchsurfing Host lives, we spend the time in the city center. First, we search a Panaderia, so that we can have a breakfast in one of the parks. Afterwards we go on the way to explore the different hills (altogether 42) of Valparaiso. The first hill is located on the eastern part Cerro Barón. To reach the view point, we decide to take one of the ascensors (elevator). There are a lot of them and often more than 100 years old. After we’ve enjoyed the view, we walk in direction west to the next view point on the Cerro Conception. This region has many different paintings, which are painted on the wall of the most houses and is the real artist area. But painted walls you’ll find everywhere in the city by the way. In general Valparaiso is a very colorful city and we can astonish everywhere paintings from local artists. We walk from hill to hill, take a rest in between, as the stairs with our big backpacks makes us a bit exhausted. Last but not least is to say, it’s quite difficult to figure out the correct way as the street net is very chaotic and it’s difficult to navigate with all this side streets. Finally, we reach the port, where we get an ice coffee and a panini. As our host has messaged us we make us soon on the way to the Cerro Bellavista where he lives. We’re welcomed by his flatmate Pedro and talk a lot, until Cristobal our host come as well. He only has short time as he works in a Bar, but still we can exchange a bit. We spend the evening by playing cards, cooking dinner and having a great evening.

Today we sleep long, because it’s Sunday😊 and have a delicious breakfast, wash our clothes, talk a bit with Cristobal, before we go to explore the city. It’s a very beautiful day and we wander a bit around the port, which is very imposing. We observe a while how four huge cranes try to take out the stuff of an even bigger container ship. Then we walk along the coast. On the way we stop at a nice beach «Playa Torpederas», where obviously most of the inhabitants take a rest on Sundays. Afterwards we go uphill in direction west, where we have an amazing panoramic view. Our journey ends a bit outside the city on the top of the cliffs. As it’s already late we decide to take the bus to go back, as we can save 2.5 hours with that. Arrived at our accommodation, we’re welcomed with a few beers and prepare the dinner, a Tortilla. Some friends of Cristobal and Pedro come over as well and we play different card games until the early morning hours and try the first time Piscola (Pisco with coke). Pisco is the famous booze, which we already try in Peru. Peruvians and Chileans don’t agree until nowadays to which country belongs this national drink.

Also, today we don’t get up early. In the afternoon we go together with Cristobal to Viña del Mar, where he works. Viña is the neighbor city of Valparaiso. Cristobal already informed us, that’s here a bit different and more organized than in Valparaiso and the place is more for the rich people. Actually, we realize a big difference, although we’re only 10 minutes away by bus. When we get off the bus the town’s landmark is presented. A big clock (with a diameter of around 5 meter) made of flowers except the needle. In the streets are expensive boutiques aside of pricy restaurants. The traffic seems also more regulated with light signals and marked path to cross the street. First, we visit the Bar of Cristobal, where we get a delicious orange juice. Afterwards we walk a bit through the area, stop a café and visit a park nearby, where we have a beautiful view over the city. At the end of the tour, we walk to the beach and then Cristobal needs to start with his work. We go back in the accommodation, cook dinner and spend again a relaxed evening.

The most time we spend by researching about our journey along the Carretera Austral and the south of Patagonia. Around 5 pm we have to say goodbye to our hosts and walk to the bus terminal. At 18.45 our bus departs, and we spend a smooth journey to Osorno.

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