Nordpatagonien 1: Puerto Cisnes – Coyhaique

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21.12.2017 – 27.12.2017

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Puerto Cisnes 20.12.2017 – 21.12.2017

Bereits auf der Fähre bemerken wir den starken Wellengang, was auf einer solch grossen Fähre doch recht ungewöhnlich ist, sowie das Regenwetter. Um 4 Uhr nachmittags legen wir in Puerto Cisnes an und suchen uns einen geeigneten Campingplatz. Leider existieren die beiden Campingplätze, welche auf unseren Karten eingezeichnet sind nicht und entscheiden uns, was wir nun tun werden. Wir haben einen weiteren Campingplatz entdeckt, welcher sich aus unserer Sicht nicht unbedingt anbietet, bei dem starken Regen zu campen. Der Campingplatz ist auch nicht als solchen ausgeschildert, aber da wir keine andere Möglichkeit gefunden haben, kehren wir dorthin zurück. Als wir an der Eingangstür klingeln, öffnet uns niemand und nur ein kleiner Hund bellt uns von Innen an. Da der Nachbar gerade im Garten steht, fragen wir ihn, ob wir hier campen dürfen, was er bejaht und gerade dem Besitzer telefoniert. Etwas später kommt eine Frau und zeigt uns den Platz. Wir finden hier 4 weitere Personen vor, die hier campen, jedoch haben sie sich aufgrund des Regens in den Werkraum verziehen dürfen. Neben dem Werkraum hat es noch einen weiteren überdachten Raum mit einigen Maschinen und wir entscheiden uns, anstelle unseres Zelts im strömenden Regen aufzubauen, in diesem Raum mit unseren Matratzen und Schlafsäcke zu schlafen. Wir unterhalten uns bei einem warmen Kaffee etwas mit den anderen Reisenden und kochen am späteren Abend unser Abendessen. Nach dem Abendessen hat es kurz aufgehört zu regnen und wir wandern durch das kleine Dorf. Wir haben uns zuvor über Busverbindungen nach Puyuhuapi informiert und haben Glück, dass morgen Freitag ist, denn Busse fahren nur montags, mittwochs und freitags um 15.00 Uhr. Als wir von unserem Abendspaziergang zurückkehren, legen wir uns bald einmal schlafen.

Heute schlafen wir etwas aus, da das Wetter immer noch nicht wirklich besser ist. Um 10 Uhr stehen wir auf und suchen eine Bäckerei, welche leckere Brötchen verkauft. Nachdem wir diese verspeist haben, suchen wir das Büro, welches uns Tickets nach Puyuhuapi verkaufen kann. Beim Büro angekommen ist niemand da und wir warten etwas, da wir befürchten, dass die Tickets bald ausverkauft sein könnten. Nach einer guten halben Stunde, kommt eine Frau, welche offenbar mit ihrem kleinen Mädchen noch den Weihnachtseinkauf während der Arbeitszeit erledigen musste – ziemlich amüsant. Glücklicherweise verkauft sie uns die Tickets und wir haben noch ein paar Stunden Zeit das Dörfchen zu erkunden. Da es jedoch alle paar Minuten wieder beginnt aus Strömen zu regnen, entfernen wir uns nicht allzu weit von unserem Campingplatz.

Puyuhuapi / Parque Nacional Queulat 21.12.2017 – 23.12.2017

Pünktlich um 15.00 sind wir an der Busstation, wo bereits einige Passagiere warten. Um 15.30 kommt ein Minibus, welcher gerade mal für alle vorhandenen Passagiere und Gepäck Platz hat – Glück gehabt. Das Wetter ist nach wie vor sehr regnerisch, wir haben aber trotzdem einige wunderschöne Ausblicke aus dem Fenster über die Region. Um 17.00 kommen wir in Puyuhuapi an und machen uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Dieser lässt sich glücklicherweise schnell finden. Er ist sogar überdacht und hat einen geschlossenen Raum mit einem Ofen, um zu kochen und zu heizen. Wir machen uns erneut auf die Socken, um im erstaunlich grossen Dorfladen noch einige Besorgungen zu tätigen und uns im Touristenbüro Informationen zu weiterführenden Busverbindungen und dem Nationalpark Queulat zu beschaffen. Eigentlich haben wir vor einen weiteren Tag in Puyuhuapi zu verbringen und anschliessend von dort aus im Nationalpark zu campen. Da jedoch die Wettervorhersage nur für den nächsten Tag etwas besser aussieht und für den von uns geplanten Tag keine Busverbindungen für die Weiterreise existieren, beschliessen wir morgen den Nationalpark zu besuchen. Glücklicherweise haben wir die Information bekommen, dass es einen Ortsansässigen gibt, der im Nationalpark arbeitet und Besucher am Morgen mitnimmt und am Abend wieder zurückbringt. Nachdem die Planung für den nächsten Tag steht, machen wir es uns im kleinen Häuschen auf dem Campingplatz gemütlich und bereiten auf dem Holzofen unser Abendessen zu.

Nachdem wir etwas gefrühstückt haben, machen wir uns gegen halb 9 auf den Weg zum Abfahrtsort, um in den Nationalpark zu gelangen. Da wir uns gestern erst spät entschieden haben, heute zu fahren, war es nicht mehr möglich Plätze zum Mitfahren zu buchen. Also probieren wir es einfach auf gut Glück. Dieses haben wir auch, denn es hat neben uns nur ein weiteres Pärchen, welches ebenfalls den Nationalpark besuchen will. Beim Nationalpark angekommen, haben wir genügend Zeit die verschiedenen Wege zu erkunden. Wir absolvieren zuerst die kleinen Rundwege, welche trotz ihrer Kürze bereits ein schönes Panorama und Blick auf den Gletscher Ventisquero Colgante gewähren. Jedoch ist dieser von hier noch etwas weit entfernt. Also machen wir uns auf den langen Weg, der durch den Südbuchenwald auf einen Hügel führt, welcher sich direkt vor dem Gletscher befindet. Nachdem wir uns für die Wanderung und zum Beobachten der Flora und Fauna ausgiebig Zeit gelassen haben, erreichen wir nach etwa 2 Stunden den finalen Aussichtspunkt. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Gletscher, den Wasserfall und den darunterliegenden Gletschersee. Es ist das erste Mal, dass wir endlich einen der vielen Gletscher Patagoniens zu Gesicht bekommen. Nach einiger Zeit des Staunens machen wir uns wieder auf den Rückweg. Kurz vor dem Anfang des Weges nehmen wir die Abzweigung, welche uns zum Gletschersee führt. Von hier aus hätte man die Möglichkeit in einem kleinen Boot über den See zu fahren, um bis unterhalb des Gletschers zu gelangen. Da wir aber bereits ein schönes Panorama von oben hatten, ersparen wir uns diesen Ausflug. Nun gibt es nur noch einen Weg den wir noch nicht gemacht haben. Dieser ist allerdings nur kurz, führt jedoch an ein paar gewaltigen Felsen so gross wie ein Mehrfamilienhaus vorbei, welche davon zeugen, dass auch dieser Gletscher grösser gewesen sein muss, um solch gewaltige Brocken bis hierher transportiert zu haben. Nun haben wir noch etwas Zeit bevor es wieder zurück nach Puyuhuapi geht, welche wir mit Kartenspielen überbrücken. Es ist daher eine gute Entscheidung, dass wir nicht im Nationalpark übernachtet haben, da ein Tag für die Besichtigung vollkommen ausreicht. Um halb 6 geht es wieder zurück ins Dorf, welches wir aufgrund der dazwischenliegenden Fähre erst gegen halb 8 erreichen. Da wir morgen nach Coyhaique fahren wollen und gehört haben, dass im Dorfladen Bustickets verkauft werden, erkundigen wir uns da nach deren Verfügbarkeit. Da morgen Sonntag ist, erklärt uns die Verkäuferin, dass die regulären Busse nicht verkehren, es jedoch einen Privattransport mit einem Minibus zum gleichen Preis gibt, welchen man aber nicht vorbuchen kann. Sie weiss jedoch auch nicht genau, um welche Uhrzeit dieser losfährt, sagt aber, dass es normalerweise um 10 Uhr morgens ist. Mit dieser Information müssen wir uns für heute zufriedengeben, und darauf hoffen, dass dem auch wirklich so ist und es für uns noch 2 verfügbare Plätze hat. So kehren wir zurück in unsere gemütliche Campinghütte, wo wir das warme Abendessen nach dem anstrengenden Wandertag geniessen können.

Coyhaique 24.12.2017 – 27.12.2017

Heute gehen wir früh aus den Federn, was man aufgrund unserer Daunenschlafsäcke wörtlich nehmen kann, Frühstücken und packen unser Zeugs zusammen. Tatsächlich erscheint um halb 10 einen Minibus, welcher uns nach Coyhaique bringt. Nach einer 5 stündigen Fahrt durch die wunderschöne Landschaft entlang der Carretera Austral erreichen wir die letzte grössere Stadt «Coyhaique», welche an dieser Strasse liegt. Am Vorabend haben wir noch eine spontane Couchsurfinganfrage geschrieben, welche glücklicherweise von Erfolg gekrönt ist. Wir freuen uns, nach den vielen regenreichen Tagen im Zelt, wieder einmal ein festes Dach über dem Kopf zu haben. Salomón wohnt am Stadtrand in einem kleinen gemütlichen Häuschen, wo wir uns im Wohnzimmer auf der Couch für die nächsten Tage niederlassen können. Wir werden herzlich empfangen und gehen bald darauf einkaufen, da die Feiertage vor der Tür stehen und da kaum Geschäfte geöffnet sind. Zum Zvieri, «Once» genannt in Chile, gibt es Brot, Käse, Schokolade und einen riesige Portion Eis, welche wir zusammen mit Salomon verdrücken. Damit ist der Hunger fürs erste gestillt und wir machen es uns in der Stube gemütlich. Da wir am Nachmittag so viel verputzt haben, bereiten wir uns zum Abendessen nur noch eine kleine Suppe zu, bevor wir uns schlafen legen.

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Heute gönnen wir uns etwas mehr Schlaf bevor wir uns gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück auf den Weg in den Nationalpark Coyhaique machen, welcher etwa 7 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt ist. Das letzte Wegstück zum Nationalpark gewährt einen tollen Ausblick über die Umgebung ist aber ziemlich steil. Wir erreichen den Eingang um 2 Uhr Nachmittag und entscheiden uns für den 10 Kilometer langen Rundweg entlang der vier Lagunen. Der grössere Rundweg dauert etwa 7 Stunden und dazu ist es bereits etwas spät. Der kürzere Weg dauert etwa vier Stunden und führt hauptsächlich durch bewaldetes Gebiet. In ebendiesen Wäldern fällt uns besonders eine Baumart auf, welche wohl unter die Kategorie Nadelholz geht, aber aussieht als wäre es eine Mischung zwischen Tanne und Kaktus. Ebenfalls fällt uns auf, dass es in den Wäldern überdurchschnittlich viele umgefallene Bäume hat, welches wir auf den starken Wind in der Gegend zurückführen. Die Landschaft wie auch die Lagunen sind sehr schön und wir haben die unberührte Natur fast für uns alleine, was wohl daran liegen mag, dass heute Weihnachten ist. Aufgrund der hohen Lage des Nationalparks können wir die Stadt, welche von Bergen umringt ist, perfekt überblicken. Am Abend bereiten wir für uns und unseren Gastgeber ein ausgiebiges Weihnachtsessen zu bestehend aus Reis, Ei und Gemüse sowie ein paar leckeren Würsten für Salomón und Hanspeter.

Zur Feier von Hanspeters Geburi besorgt Manuela frische Brötchen und Süssgebäck zum Frühstück / Mittagessen. Anschliessend besuchen wir die Stadt «Coyhaique», wo wir für die weiteren Tage einkaufen gehen und uns nach Busverbindungen erkundigen. Unser Host hat uns den Tipp gegeben den Lago Frio zu besuchen, welcher jedoch nicht ganz einfach zu erreichen ist. Manuela ist jedoch im Internet über die Information gestolpert, dass jeweils mittwochs einen Bus zum Lago Frio fährt und so wie der Zufall will, ist morgen gerade Mittwoch. Leider kann uns diese Busverbindung niemand offiziell bestätigen, jedoch hängen auch im Terminal Fahrpläne aus, welche darauf hindeuten, dass die Verbindung tatsächlich existiert. Wir haben ebenfalls von unserem Host erfahren, dass es eine gute Pizzeria in der Stadt gibt und wir entscheiden uns dort das Geburiessen von Hanspeter zu veranstalten. Nachdem wir die Stadt durchstreift haben und den Aussichtspunkt auf den Rio Simpson besucht haben, ist es Zeit für das Abendessen. In der Pizzeria herrscht Hochbetrieb und es hat keine freien Tische. Wir können unsere Namen jedoch auf die Warteliste setzten und unsere Hintern auf zwei freie Barhocker platzieren, wo wir die Wartezeit mit superleckerem Craftbier überbrücken. Da Salomón bis spät arbeitet und wir inzwischen einen Tisch bekommen haben, bestellen wir uns erstmals eine Vorspeise. Wir wissen nicht genau, was wir bestellt haben und erwarten nach unseren Spanischkenntnissen eine Art Gemüse-Bruschettas. Was wir jedoch bekommen ist weitaus besser. Uns wird ein ganzes ausgehöhltes Brot vorgesetzt, welches mit diversem Gemüse, an einer superleckeren Sauce, gefüllt ist. Nachdem wir dieses genüsslich verzehrt haben, stösst Salomón zu uns und wir können uns dem Hauptgang, einer leckeren Pizza, zuwenden. Nachdem alle satt und glücklich sind, teilt Salomón dem Kellner mit, dass wir heute Hanspeters Geburtstag feiern, woraufhin dieser mit einer leckeren Crème Brûlé auf Kosten des Hauses aufkreuzt. Zusammen mit dem Kellner singt Salomón und Manuela noch ein Happy Birthday für Hanspeter und er darf die Kerze auspusten. Da es schon spät ist und unsere Bäuche zu voll sind, um nach Hause zu laufen, organisiert uns Salomón zum Abschluss des Tages ein Taxi für den Heimweg.

Obwohl es gestern nach 1 Uhr wurde, bis wir schlafen gingen, ringen wir uns um 6 Uhr wieder auf, um den 8 Uhr Bus zum Lago Frio zu erwischen. Kurz nach 7 verlassen wir das Haus, da wir noch 5 Kilometer laufen müssen, um das Terminal zu erreichen. Wir schaffen es pünktlich zum Terminal, vom Bus ist jedoch noch keine Spur. Wir beginnen langsam daran zu zweifeln, ob der Bus überhaupt fährt und fragen uns bei anderen Busfahrern durch. Einer sagt, dass der Bus heute fahren sollte und tatsächlich um Viertel nach 8 trifft dieser Minibus ein. Am Lago Frio angekommen, ist keine Menschenseele zu sehen und wir geniessen den Ausblick auf den wunderschönen See. Wir beschliessen uns auf einen 25 Kilometer Rundweg zu machen, welcher noch am zweiten See, dem Lago Póllux, vorbeiführt. Zu Beginn des Weges werden wir von zwei energiegeladenen Hunden begleitet. Diese sind offenbar ausgebüxt, denn nach einem Weilchen kommt ein Auto, welches die beiden wieder einsammelt. Der Weg führt durch unberührte Landschaften, über Wiesen mit Kühen und Pferden, und ab und an sieht man ein Häuschen – kurz gesagt, einfach idyllisch. Bevor wir den Lago Póllux erreichen, hält ein Auto neben uns und der Fahrer spricht uns an. Zuerst kurz auf Englisch und fragt dann zugleich, ob er Deutsch mit uns reden kann, was wir natürlich bejahen. Er will wissen, was uns denn hierherführt und wie wir das Örtchen erreicht haben. Er staunt nicht schlecht über unsere organisatorischen Fähigkeiten und ist von unserer Reise begeistert. Wir plaudern sicherlich eine halbe Stunde zusammen und er erzählt uns viele interessante Erfahrungen die er gemacht hat, wie z.B. als er im Jahr 1992 für die Uno in die Antarktis reiste, um Klimaforschung zu betreiben. Er ist ein pensionierter österreichischer Wissenschaftler, der schon viel in der Welt herumgekommen ist und heute in Chile lebt. Am Lago Póllux besitzt er eine kleine Insel und ein Häuschen, wo er während den Sommermonaten verweilt. Er erklärt uns auch, dass insbesondere rund um den Lago Póllux einige reiche Leute Land gekauft haben, damit die Umwelt dort erhalten bleibt und auch in Zukunft nicht überbaut wird. Spannend wen man da so unterwegs trifft und was man so erfährt über diese abgeschiedene Gegend. Wir setzen unsere Wanderung fort und schon bald sehen wir den schönen, grossen Lago Póllux. Unterwegs sehen wir auch immer mal wieder relativ grosse Hasen vorbeiflitzen und natürlich eine Unmenge an Vögeln. Auf dem zweiten Streckenabschnitt wieder zurück zum Lago Frio beginnt es langsam, aber kontinuierlich zu regnen. Kurz vor dem Lago Frio entdecken wir ein Bushäuschen, wo wir Unterschlupf suchen, da wir bereits ziemlich nass sind. Es ist 16.00 Uhr und der Busfahrer teilte uns mit, dass der Bus um 17.45 zurück nach Coyhaique fährt, also verbringen wir die restliche Zeit mit Karten spielen. Gegen 18.00 trifft der Bus auch ein, was wir jedoch erst jetzt realisieren, ist, dass der Bus zuerst noch eine Tour um alle 3 Seen macht bevor er zurück nach Coyhaique fährt. Wir sehen somit noch einiges mehr an Landschaften und kommen sogar bis zum Lago Castor, welcher sich direkt an der argentinischen Grenze befindet und ebenfalls wunderschön ist. Diese Extrarunde dauert jedoch gute 1.5 Stunden und wir kommen erst nach 8 Uhr in Coyhaique an, reichlich spät, da wir noch mit Manuelas Eltern telefonieren wollen. Trotz der fortgeschrittenen Zeit telefonieren wir den restlichen Abend und kochen ein kleines Abendessen.


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21.12.2017 – 27.12.2017

Puerto Cisnes 20.12.2017 – 21.12.2017

Already on the ferry we realize the strong waves, what is not very usual on such a great ferry as well as the rainy weather. At 4 pm we arrive at Puerto Cisnes and search for an appropriate camp site. Unfortunately, the two camp sites which are marked at our map doesn’t exist anymore and we’ve to decide what to do. We’ve seen a camp site, which doesn’t look like very appropriate to camp by this heavy rain. The camp site has no sign, but we decide to go back there as we don’t see another option. We ring the doorbell, but nobody is here only a little doggy is barking behind the door at us. The neighbour is in the garden, so we ask him, if we’re allowed to camp here. He says yes and just give a call to the owner. A little bit later a woman arrives and shows us the area. There are 4 other people, who camp here, but because of the rain they’ve occupied the workroom. Aside the workroom is another room with some machines and we decide instead to pitch the tent in the heavy rain, to put our mattresses and sleeping bags here. We talk a while with the other travellers by having a hot coffee and cook dinner a bit later. After dinner the rain shortly stops, and we walk for a while through the small village. We have informed us about bus connections to Puyuhuapi and we’re lucky that tomorrow is Friday, because busses only run on Monday, Wednesday and Friday at 3 pm. When we return from our evening walk, we go to sleep soon.

Today, we sleep a bit longer, because the weather is still not better. At 10 am we get up and look for a bakery, which sells delicious bred. After we’ve eaten those, we search the office, which sells us the bus tickets to Puyuhuapi. Arriving at the office nobody is there, and we wait for a while, because we fear a bit, that all tickets could be sold out. After about a half hour, a woman arrives, who went with her little girl obviously for Christmas shopping and this during the working hours, which is quite amusing. Luckily, she sells us the tickets and we still have a few hours, to explore the village. As it starts to rain every few minutes, we don’t walk to far away from the camp site.

Puyuhuapi / Parque Nacional Queulat 21.12.2017 – 23.12.2017

Punctual at 15.00 we wait at the bus station, where also other passengers already were waiting. At 15.30 a minibus arrives, which just have enough space for all the passengers and the luggage – lucky we. The weather is still rainy, but we still have some beautiful views out of the window around the region. At 17.00 we reach Puyuhuapi and search for a camp site. Luckily, we find it soon and it has a roof for our tent as well as an extra room with an oven to cook and heat. Then we go in the village, to buy some food in the surprisingly big super market and to the tourist information to get some information about the national park Queulat, which is nearby. Originally, we planned to spend another day in Puyuhuapi and to camp afterwards in the national park. As the weather forecast is better for the next day and no bus connections are at the preferred day to travel further, we decide finally to visit the national park tomorrow. Luckily, we get the information that a local is working at the national park and he takes the visitors in the morning and bring them back in the evening. After we’ve planned the following day, we make it comfortable in the little house at the camp site and we prepare our dinner at the wood stove.

After we’ve breakfast, we go at 8.30 am to the departure place for heading into the national park. As we’ve decided us yesterday pretty late to go in the national park today, we couldn’t reserve seats in the car. Therefore, we just try if we’ve luck. We have it, only another couple is there to visit the national park. Arrived there we’ve enough time, to explore all the hiking paths. First, we make the small circuits and although they’re short we already have a beautiful panorama and a first sight at the glacier Ventisquero Colgante. The glacier is here a bit far, that’s way we take the long path, which leads us through the southern beech forest on a hill, where the glacier is just in front. After we let us much time for the hike and to observe the fauna and flora, we reach after around 2 hours the final view point. Here we’ve a breathtaking view to the glacier, the waterfall and the glacier lake on the bottom. It’s the first time we finally see one of the many glaciers of Patagonia. After a while of stunning we take the way back. Shortly, before the beginning of the trail we make a turn and walk to the glacier lake. There would be the possibility to join a ride in a little boat to cross the lake close to the glacier.  But we already had a wonderful panorama from the top we skip this journey. Now, there is only one way left, which we haven’t done yet. This one is quite short, but goes through some huge rock formation as big as a house with several flats. It shows us that this glacier must be much bigger, to transport those huge rocks until here. Now, we’ve a bit time left before we head back to Puyuhuapi which we use to play cards. It was a good decision not to stay overnight in the national park, as one day is definitely enough to visit all the trails. Around 5.30 pm we drive back in the village, which we only reach at 7.30 because of a ferry in between. Tomorrow, we’ll go to Coyhaique and we’ve heard, that in the village store they sell it and would like to ask the availability. Because it’s Sunday, the shop seller tells us, the regular busses don’t drive and but there should be a minivan. She doesn’t know exactly what time it leaves, but she says regularly it’s around 10 am. We’re satisfied with this information and hope there is one, which has 2 seats available. Now, we head back to our cozy camping hut, where we enjoy the hot meal after the exhausting hiking day.

Coyhaique 24.12.2017 – 27.12.2017

Today, we wake up early, have breakfast and pack our stuff. There is a minivan, which arrives at half past 9 and brings us to Coyhaique. After a 5 hours’ drive through the beautiful landscape along the Carretera Austral we reach the last bigger city Coyhaique on this street. Last night, we’ve spontaniously sent a successful couchsurfing request. We’re happy, after that many rainy days in the tent to have a fix roof over our head. Salomón lives at the side of the city in a cozy little house, where we can spend the next few days. He received us warm hearted and soon we go shopping, because of the upcoming celebration days and not many shops have open during this time. For the tea time, “Once” it’s named in Chile, we have some bread, cheese, chocolate and a big portion of ice cream, what we have together with Salomón. Afterwards we’re not hungry anymore and we make it comfortable in the living room. As we’ve eaten so much in the afternoon, we prepare for dinner only a little soup before we go to sleep.

We sleep long today and after a big breakfast we go in the national park Coyhaique, which is around 7 kilometers from our accommodation away. The last piece of the way gives us already an amazing view of the surrounding, but is also pretty steep. We reach the entrance around 2 in the afternoon and decide us for the 10 kilometers circuit along 4 lagoons. The bigger circuit takes around 7 hours and we’re by far too late for that. The short way only takes around 4 hours and goes mostly through a forestry area. Der kürzere Weg dauert etwa vier Stunden und führt hauptsächlich durch bewaldetes Gebiet. In those forests we notice one kind of a tree, which goes in the category of needle wood, but looks like a mix of pine and cactus. We also realize, that many fallen trees are in the forests and we think it’s because of the strong wind in this area. The landscape as well as the lagoons are gorgeous and we’ve this untouched nature nearly for us, probably it’s because today is Christmas. Because of the high altitude of the national park, we have a perfect view over the city, which is surrounded by mountains. In the evening we prepare a big Christmas meal for us and our host, which contains rice, egg and vegetables, as well as some delicious sausages for Salomón and Hanspeter.

To celebrate Hanspeters birthday Manuela buy some fresh breads and sweet bakery stuff for breakfast / lunch. Afterwards we visit the city “Coyhaique”, where we go shopping for the next days and ask for bus connections. Our host gave us the hint to visit the Lago frio, which is not so easy to reach. Manuela has found in the internet an information, that usually on Wednesday are busses to this lake and accidentally, tomorrow is Wednesday. Unfortunately, nobody can confirm this bus connection, but also on the terminal are timetables, which indicates that a drive exists. Our host also tells us, there is a good Pizzeria in the city and we decide to celebrate the birthday dinner at this pizzeria. After, we’ve visited the city and the view point to the Rio Simpson, it’s time for dinner. The pizzeria is very crowded and has no free tables. At least we could set our names on the waiting list and put our buts at some bar chairs, where we pass the waiting time by having delicious craft beer. As Salomón has to work long and now we get a table, we already order an appetizer. We don’t know exactly what we’ve ordered and expect a kind of bruschetta with vegetable. What we get is by far better. We get a whole bread, which is filled with different vegetables on a very delicious sauce. After we’ve eaten it very Salomón join us and we get the main dish, a delicious pizza. After we’re all full and happy, Salomón tells the waiter, that Hanspeters birthday is today and he brings a delicious Crème Brûle. Together with the waiter Salomón and Manuela sings a happy birthday for Hanspeter and he could blow out the candle. Because it’s already late and our bellies filled, Salomón organize a taxi to go back.

Although we went yesterday to sleep after 1 am, we get up already at 6 to catch the bus at 8 am to the Lago Frio. A bit after 7 we leave the house, because we’ve to walk another 5 kilometers to reach the terminal. We made it punctual to the terminal, but there is no trace of a bus. We doubt a bit, if the bus really runs and ask some other bus drivers. One of them says the bus should run and finally at a quarter past 8 a minibus arrives. Arrived at the Lago Frio nobody is there, and we enjoy the view to the amazing lake. We decide to make the 25 kilometers circuit, which also passes another lake the Lago Póllux. At the beginning of the way two energized dogs join our trail. Obviously, they’re escaped, because after a while a car is coming, which brings those dogs back. The way goes through untouched nature, over meadows with cows and horses, and rarely we see a house – to say it short, just idyllic. Before we reach the Lago Póllux a car stops, and the driver speaks to us. First shortly in English and at the same time he asks if he can speak German with us. He likes to know why we come here and how we reach this place. He is surprised about us and our organizing abilities and fascinating about our travel. We talk about half hour together and he tells about many interesting experiences what he made, i.e. in when he went in the 1992 to the Antarctica with the Uno, to make some climate research. He is a retired scientist from Austria, travelled a lot around the world and live today in Chile. At the Lago Póllux he owns a little island and a house, where he stays during the summer time. He explains us also, that especially around the Lago Póllux some rich people buy land to preserve the nature and not to build houses there in the future. Interesting who we meet on the way and what we get know about this remote area. We continue our hiking and soon we see the beautiful and big Lago Póllux. On the way we see sometimes pretty big rabbits and heaps of different birds. At the second part back to the Lago Frio it starts to rain slowly, but steadily. Shortly, before we reach the Lago Frio we spot a little bus house, where we wait, because we’re quite wet now. It’s 4 pm and the bus driver told us, that the bus will drive back at 17.45 to Coyhaique, therefore we spend the rest of time with playing cards. Around 18.00 the bus arrives, but we just realize now, that he first makes a tour along the 3 lakes before he heads back to Coyhaique. We see now quite a lot of landscape, especially the third lake, the Lago Castor, which is just behind the Argentina boarder and it looks very beautiful as well. This extra tour takes another 1.5 hour and we reach Coyhaique around 8, a bit late, because Manuela would like to phone with her parents. Although it’s already late, we phone the rest of the evening and have a little dinner.

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