Puerto Natales, Punta Arenas & Trekking Cabo Froward

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29.01.2018 – 08.02.2018

Puerto Natales 29.01.2018 – 31.01.2018

Heute machen wir uns auf den Weg zurück nach Chile ins Städtchen Puerto Natales. Wir stehen um 5 Uhr auf, so dass wir pünktlich um 7 Uhr beim Busterminal stehen. Wir können zuerst einmal einige Stunden dösen, bis wir am Nachmittag die chilenische Grenze erreichen. Der chilenische Grenzposten ist der bisher strengste den wir in Südamerika kennen. Für uns jedoch nichts Neues, da wir bereits das zweite Mal nach Chile einreisen. Wir befürchten bereits, dass wir einige unserer Lebensmittel abgeben müssen, da die Definition was nicht eingeführt werden darf, sehr offen formuliert wird. Wie dem auch sei, da wir nahezu die letzten von unserem Bus sind, welche die Grenze überqueren, ist der Zollbeamte offenbar müde und fragt uns lediglich, ob wir Früchte dabeihaben. Dies ist nicht der Fall und er unterlässt ebenfalls die sonst sehr intensive Gepäckkontrolle. Kurz nach der Grenzüberquerung erreichen wir Puerto Natales, wo wir uns einen Campingplatz aufsuchen. Dieser ist zwar mit 6000 Pesos (Fr. 9.-) wieder teuer, aber auch entsprechend schnell gefunden und hat eine gute Einrichtung.

Puerto Natales ist ein absolutes Touristenörtchen, da es den Ausgangspunkt in den berühmten Nationalpark Torres del Paine ist. Wir haben lange mit dem Gedanken gespielt, den Nationalpark zu besuchen, haben uns jedoch schlussendlich dagegen entschieden. Das Wetter scheint für die nächsten Tage ziemlich schlecht zu werden und die Vorbereitung für einen längeren Trek sind aufgrund des äusserst komplizierten, nicht funktionierenden Reservationssystems von Campingplätzen nahezu unmöglich. Die Hauptwanderwege sind komplett überfüllt und der Eintrittspreis wie auch einige Campingplätze sind enorm überteuert. Wir entscheiden uns trotzdem einige Tage in Puerto Natales zu verbringen, um unsere Weiterreise zu planen, am Blog zu arbeiten, etwas zu entspannen, mit Familien und Freunden zu telefonieren und das Städtchen selber zu erkunden. In Puerto Natales gibt es noch einen Wanderweg, der sich für eine Tageswanderung eignen würde, das Wetter war jedoch sehr windig und regnerisch, weshalb wir auch einen solchen Sprung unterlassen und uns ausschliesslich im Städtchen aufhalten, welches mit seinem Hafen durchaus seinen Charme hat. Eines Abends ist noch Vollmonds, welcher mit den rasant vorbeiziehenden Wolken sehr spektakulär aussieht.

Punta Arenas 01.02.2018 – 02.02.2018

Heute geht es weiter nach Punta Arenas. Wir versuchen wieder unser Glück beim Autostopp und es ist mit uns. Wir werden zuerst zu einer Kreuzung gefahren und dann von einer netten älteren Dame aufgegabelt, welche uns nach Punta Arenas bringt. Etwa um 6 Uhr erreichen wir die Stadt und suchen auch hier einen Campingplatz auf. Beim Ersten sehen wir bereits von aussen, dass dieser überfüllt zu sein scheint. Wir fragen daher beim zweiten nach, welcher uns mitteilt, dass er den Campingplatz nur in der Nebensaison anbietet – was für ein Pech. Wir gehen also wieder zurück zum Ersten und fragen dort nach. Der nette Hostelbesitzer teilt uns mit, dass er heute tatsächlich keinen freien Platz haben, aber wir morgen da campen dürfen. Er bietet uns jedoch ein Zweibettzimmer für 10’000 Pesos (ca. Fr. 15.-) pro Person mit Frühstück an, was wir annehmen. Wieder einmal ein Zimmer nach 2 Monaten campen ist auch nicht schlecht. Wir teilen unserem Hostelbesitzer mit, dass wir mit dem Gedanken spielen, die Wanderung zum südlichsten Punkt des Kontinents, dem Cabo Froward durchzuführen, worauf er umgehend mit einer Karte zurückkommt und uns bereitwillig alle notwendigen Informationen gibt. Anschliessend machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um unser Abendessen einzukaufen und noch einige Informationen über andere Wanderungen in Punta Arenas zu erhalten. Leider gestaltet sich dies gar nicht so einfach, weshalb wir schlussendlich eine Karte kaufen, um zu sehen, was wir sonst noch für Möglichkeiten haben. Die Wanderung zum Cabo Froward hört sich grundsätzlich ziemlich heikel an, da das Wetter einigermassen gut sein sollte, was in der Region Punta Arenas sowieso recht schwierig ist und wir die Gezeiten berücksichtigen müssen, da es grosse Flüsse die ins Meer fliessen zu überqueren gibt. Die Wettervorhersage sieht nicht gerade rosig aus, aber auch nicht total übel und wir tendieren dazu es zu versuchen. Später besuchen wir noch einen Aussichtspunkt, welcher uns einen schönen Blick über Punta Arenas gewährt. Am Abend bereiten wir unser Abendessen vor und unterhalten uns mit einem Hostelgast, welcher kürzlich das Cabo Froward besucht hat und erhalten von ihm nützliche Inforationen.

Heute geniessen wir unser Zimmer, Frühstücken ausgiebig, bevor wir das Städtchen Punta Arenas erkunden und einige Besorgungen für den bevorstehenden 5-tages Trek machen. Da der Bus morgen bereits um 7.30 nach San Juan, dem Ausgangspunkt zum Cabo Froward fährt, entscheiden wir uns auch noch eine weitere Nacht in unserer Unterkunft zu verbringen. So müssen wir nicht allzu früh aufstehen, um unser Zelt abzubauen. Wir wandern durch die Stadt, welche einen ziemlich imposanten Hafen und einen schönen Sandstrand hat. Da uns einige wasserdichte Kleidungsstücke fehlen, machen wir uns zudem auf die Suche nach einem Regenponcho. Jedoch erfolglos, entweder haben die Geschäfte geschlossen oder sie führen so was nicht im Sortiment. Also dann lassen wir das mit dem Poncho. Wir haben uns endgültig entschieden die Wanderung durchzuführen, jedoch unter der Prämisse, wenn es nicht geht ist es nicht so schlimm, dann kehren wir einfach wieder um. Es wurde schon berichtet, dass der zweite Fluss bauchhöhe erreichen kann und man den Rucksack daher über dem Kopf tragen muss, dies verunsicherte insbesondere Manuela etwas. Wir können jedoch noch mit einem zweiten Hostelgast über seine Erfahrungen plaudern, welcher heute gerade zurückgekommen ist. Er sah ziemlich geschafft aus, teilte uns aber mit, dass der Fluss, wenn man ihn zum richtigen Zeitpunkt überquert, nicht so hoch ist und er keineswegs den Rucksack über dem Kopf tragen musste. Dies stimmte uns ziemlich zuversichtlich und wir hoffen lediglich, dass das Wetter etwas besser wird, als in der Wettervorhersage angekündigt. Am Abend genehmigen wir uns ein leckeres Abendessen, packen unsere Sachen für den morgigen Tag und treffen die letzten Vorbereitungen.

Cabo Froward 03.02.2018 – 07.02.2018

Heute stehen wir um 6 Uhr morgens auf, um den Bus um 7.30 nach San Juan zu erwischen. Glücklicherweise haben wir ein Hostelzimmer und so bleibt uns zumindest das Zusammenpacken des Zeltes erspart. Während der gut stündigen Busreise nach San Juan können wir noch etwas Schlaf nachholen. Kurz vor 9 Uhr erreichen wir die Endstation und machen uns auf den 20 Kilometer langen Weg zum Rio Yumbel. Zuerst geht es rund 8 Kilometer der Strasse entlang, bis wir das Schild Fin del Camino erreichen, wo die Strasse aufhört. Die nächsten 5 Kilometer geht entlang des Strandes, welcher über lose Steine auf sandigem Untergrund führt. Dabei fällt uns auf, dass das Wandern auf diesem Untergrund sehr ermüdend ist, da man gerne in den losen Steinen einsinkt. Die Wanderung entlang des Strandes ist sehr schön und wir können sogar einige Delfine sehen. Nach dem Strandweg erreichen wir den Leuchtturm Faro San Isidro, wo wir einen Zwischenhalt mit Verpflegung einlegen. Von dort aus haben wir eine tolle Aussicht auf die umliegende Umgebung mit den Inseln vor uns. Anschliessend geht es teils durch den Wald und teils entlang des Strandes 7 Kilometer weiter bis zum Campingplatz. Dieser Streckenabschnitt ist relativ einfach zu bewältigen, da es hier im Wald einen relativ guten Weg gibt. Bevor wir unseren Platz für die heutige Nacht erreichen, gilt es noch den Rio Yumbel zu überqueren. Dies ist jedoch ein leichtes, da es sich nur um einen kleinen Fluss handelt. So ziehen wir die Schuhe aus und laufen barfuss die Rund 3 Meter durch das knöcheltiefe Wasser. Wir finden einen gut geschützten Platz im Wald, wo wir unser Zelt aufbauen. Es hat bereits eine Feuerstelle, welche auch gleich in Betrieb genommen wird. Wir können unser Trinkwasser aus dem nahe gelegenen Fluss holen, müssen dies aber vor Gebrauch filtern. Die Farbe des Wassers ist etwas gewöhnungsbedürftig, da es trotz des Filtern nach wie vor gelbbräunlich aussieht. Nachdem wir unser Abendessen zubereitet und verputzt haben, geht Manuela Wasser für den Abwasch holen. Hier fällt uns das erste Mal auf, wie sich die Gezeiten auf den Wasserstand des Flusses auswirkt. Denn da wo vorher relativ viel Wasser war, ist jetzt nur noch nasser Sand zu sehen, daher muss sie das Wasser von etwas weiter weg holen gehen. Bevor wir uns schlafen liegen, chillen wir noch etwas am Strand und beobachten das Meer.

In der Nacht hat es zu regnen begonnen und wir tun uns relativ schwer aus dem gemütlichen Zelt zu kriechen. Nichts desto trotz bereitet Hanspeter das Frühstück vor und wir bauen das Zelt ab. Als wir alles beisammenhaben, machen wir uns auf die Socken. Der heutige Weg führt uns zuerst am Strand entlang, bevor es in den Wald hinein hügelaufwärts geht. Nach kurzer Zeit erreichen wir das Sumpfgebiet. Hier bleibt kein Schuh trocken, da der Untergrund einem vollgesogenen Schwamm gleicht. Es ist teilweise ziemlich speziell im komischen Sinne sich auf diesem Untergrund fortzubewegen. Gewisse Abschnitte fühlen sich angenehm weich an, als würde man über eine Wolke laufen, andere hingegen sind einfach nur matschig und drecken, und wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu tief einsinken. Nach gut anderthalb Stunden feuchtfröhlichem Wandern erreichen wir eine Holzplattform, von welcher aus wir eine schöne Aussicht geniessen können. Nun geht es nur noch einen kurzen Abschnitt über den schwammigen Untergrund, bevor der Weg wieder in den Wald hinein und kurz darauf an den Strand führt. Nun steht auch die Überquerung des ersten grösseren Flusses «Rio San Nicolás» an. Manuela ist etwas nervös, da wir nicht wissen wie tief der Fluss ist und uns Leute gesagt haben, dass wir möglicherweise die Rucksäcke auf dem Kopf tragen müssen. Zum Glück kommen uns gerade andere Trekker entgegen, welche wir bei der Überquerung beobachten können und sehen, dass das Wasser nur etwas über die Knie reicht. Wir ziehen unsere Hosen aus und die Turnschuhe an und waten durch den Rund 25 Meter breiten Fluss. Die Wassertemperatur ist erstaunlich warm. Nachdem wir den Fluss überquert haben, führt der Weg weiter am Strand entlang. Es gäbe hier auch die Möglichkeit zu campen, zwei Mädels die dies tun, sprechen uns an und fragen, ob wir vorhaben bis zum Cabo Froward zu wandern. Wir bestätigen dies, woraufhin sie sich kurz unterhalten und offensichtlich beschliessen ihren Weg dorthin auch fortzusetzen. Möglicherweise hätten sie dies nicht getan, wenn sie niemand getroffen hätten und sie die einzigen gewesen wären, die dieses Ziel haben. Kurz darauf erreichen wir am Strand eine Passage, welche steilen Klippen gesäumt ist und schwer zu passieren zu sein scheint. So machen wir uns auf den markierten Weg in den Wald. Wir bemerken schnell, dass dies wohl ein Fehler war, denn der Weg ist sehr schwer zu passieren. Er führt steil hinauf und wir müssen unzählige umgestürzte Bäume sowie dichtes Gestrüpp bewältigen. Der mühsame Weg nagt ziemlich an den Nerven und jeder Baum muss heftiges Gefluche entgegennehmen. Nach etwa einer Stunde geht es endlich wieder runter an den Strand. Der restliche Weg führt nun geradezu gemütlich am Strand entlang bis wir den Rio Nodales erreichen. Wir sind noch etwas früh dran, weshalb wir auf die Ebbe wartend eine Pause einlegen. Da es nach wie vor etwas regnet, spannen wir unseren Zeltboden wie ein Dach auf, damit wir vor der Witterung geschützt sind. Hanspeter schafft sogar das Unmögliche und entfacht ein Feuer, an welchem wir uns etwas wärmen können. Auch die beiden andern Mädels warten auf die Ebbe und wärmen sich an unserem Feuer. Da die Ebbe erst um 22.30 ihren Tiefststand erreicht, beschliessen wir vor der Flussüberquerung das Abendessen zuzubereiten. Um 20.15 checken wir nochmals den Wasserstand und entscheiden uns die Flussüberquerung in Angriff zu nehmen. Da das Wasser ziemlich flach zu sein scheint, behalten wir dieses Mal die Hosen an und rollen sie einfach so weit es geht auf. Die Strömung in diesem Fluss ist etwas stärker und der tiefste Punkt reicht etwas übers Knie, sodass die Hosen von Manuela trotzdem etwas nass werden. Die beiden Mädels folgen uns und nehmen die Flussüberquerung ebenfalls in Angriff. Nachdem wir unser Zelt im Wald aufgeschlagen haben, kochen wir einen Kaffee und knabbern ein paar Cookies. Das Wetter ist nun besser und wir können sogar noch einige letzte Sonnenstrahlen erhaschen, bevor die Sonne untergeht. Der Himmel sowie die Sicht auf die vor uns liegenden Inseln sieht heute unglaublich schön aus.

In der heutigen Etappe werden wir das Endziel «Cabo Froward» erreichen. Uns wurde gesagt, dass wir ungefähr 3 Stunden für den Hinweg und weitere 3 Stunden für den Rückweg benötigen werden. Wir lassen das Zelt stehen, räumen jedoch unsere Sachen sowie das Innenzelt aus und Hängen die grossen Rucksäcke an einen Baum, da es in dieser Gegend einen Fuchs gibt, der gerne in Zelte einbricht. Der Weg zum Cabo Froward führt begleitet von Sonnenschein lange der Küste entlang, über äusserst rutschige Felsen und Steine. Wir merken bald, dass wir darauf achten müssen, welche Farbe die Oberfläche der Steine hat. Jene die mit grünen oder weissen Ablagerungen überzogen sind, sind besonders rutschig. Diese mit gelblich oder rötlichen Überzug sind hingegen etwas weniger glatt. Solange sie nur nass sind, aber keinen farbigen Überzug haben, besteht keine Rutschgefahr. Zwischendurch gibt es einige Stellen, an denen wir über Klippen klettern müssen. Diese sind jedoch sehr porös und daher relativ einfach zu beklettern, und glücklicherweise überhaupt nicht rutschig. Auch wenn es teilweise ziemlich steil ist, findet man problemlos guten Halt und es macht sogar ziemlich Spass. Nach Rund 3 Stunden sehen wir in der Ferne das langersehnte Ziel auf einem Hügel thronend. Es ist jedoch noch ein ganz schönes Stück bis dorthin und wir befürchten, dass der Rückweg aufgrund der Gezeiten nicht einfach zu bewältigen sein wird oder wir sogar unterwegs auf die Ebbe warten müssen. Wir lassen uns aber dadurch nicht abschrecken und setzen unseren Weg fort. Bald darauf führt der Weg in den Wald, wo es einen ziemlich heftigen Aufstieg zu bewältigen gibt. Dazu hat es noch ein paar Kletterpartien, wo glücklicherweise Seile befestigt sind. Leider ist dies noch nicht der eigentliche Aufstieg, sondern der Weg führt wieder zurück an den Strand. Etwas weiter vorne beginnt endlich der richtige Aufstieg in Richtung Kreuz, welches noch fast 400 Höhenmeter weiter oben auf uns wartet. Der Aufstieg ist hier enorm matschig und steil, und der wohl einst gut präparierte Weg konnte den extremen Wetterbedingungen wohl nicht Standhalten und ist ziemlich zerfallen. Nichts desto trotz gibt es sogar kurz vor Schluss noch ein paar steile Metalltreppen, welche den Aufstieg erleichtern. Oben angekommen ist die Aussicht herrlich, jedoch weht ein kühler Wind. Wir geniessen das unglaubliche Panorama, wo Atlantik auf Pazifik trifft und verpflegen uns etwas. Nachdem wir uns sattgesehen haben, machen wir uns auf den langen Rückweg. Die lieben Leute die behauptet haben, es wäre möglich den Weg in 3 Stunden zu meistern, hatten wohl keine Uhr dabei. Schliesslich sehen wir auf der topografischen Karte, welche wir mitgebracht haben, dass ein Weg mit 6 Stunden angegeben ist. Unsere vorgängigen Sorgen bezüglich der Flut sind unbegründet. Der Wasserstand ist zwar höher, wodurch der Weg am Strand schmaler wird und wir mehr umgefallene Bäume überqueren sowie Klippen etwas höher überklettern müssen. Nach einer 10 stündigen Wanderung erreichen wir erschöpft aber glücklich den Zeltplatz. Glücklicherweise hat sich der Fuchs auch nicht am Zelt vergriffen so das wir dieses unbeschadet vorfinden. Es sind jedoch noch nicht alle Hürden für den heutigen Tag genommen. Da die Flussüberquerungen von den Gezeiten abhängen, ist es besser diese auch noch heute Abend zu machen. Da es jedoch noch etwas zu früh ist und wir warten müssen bis sich der Wasserpegel gesenkt hat, bereiten wir zuerst unser verdientes Abendessen zu. Da sich der Zeitpunkt der Ebbe jeden Tag etwa um 40 Minuten nach hinten schiebt, überqueren wir den Fluss um 21.30 Uhr. Da die Temperatur gefallen ist, ist heute auch das Wasser kälter und wesentlich unangenehmer, da schon bald darauf die Sonne untergeht. So kommt es, dass wir nach der Überquerung unser Nachtlager einrichten und wir noch einmal ein Feuer entfachen und Kaffee kochen, um unsere durchgefrorene Körperteile zu wärmen, bevor wir uns im Zelt verziehen.

Am nächsten Morgen stehen wir wiederum zeitig auf, damit wir pünktlich zum Ebbe Tiefstand beim zweiten Fluss ankommen. Wir versuchen jedoch das letzte Stück, welches wir beim Hinweg mühsam durch den Wald absolviert haben, heute den Klippen entlang zu umgehen. Obwohl der Weg über die Klippen auch nicht gerade einfach ist und lang, gestaltet sich das Klettern über die Klippen um einiges angenehmer als durch den Wald. Wir kommen entsprechend schnell voran und sind schlussendlich fast zwei Stunden vor dem Ebbetiefstand beim Fluss. Der Fluss ist noch etwas zu hoch, weshalb wir uns entscheiden noch ein wenig zu warten und zuerst die Mittagspause einzulegen. Nach einer Stunde nehmen wir die Flussüberquerung in Angriff, welche wiederum um einiges Kälter ist als beim Hinweg. Hier treffen wir das erste Mal seit der zweiten Flussüberquerung auf dem Hinweg – nebst den beiden Mädels – wieder auf Leute, die einen sind unterwegs zum Kreuz und die andern kehren um. Munter gehen wir weiter, zurück durch das Sumpfgebiet und kommen bereits relativ früh am Campingplatz beim Rio Yumble an, wo wir eigentlich noch ein weiteres Stück absolvieren wollen. Die beiden Mädels sind ebenfalls eingetroffen, und da sie uns angeboten haben, uns am letzten Tag mit dem Auto zurück nach Punta Arenas mitzunehmen, entscheiden wir zusammen mit ihnen wieder beim Rio Yumbel zu campen. Hier hat es sogar eine gemütliche Hütte, wo wir etwas Schutz vor dem Regen finden. Das Wetter ist heute Abend launisch, von ziemlich starken Regen über strahlenden Sonnenschein finden wir alles vor. Nachdem jedoch Hanspeter zum vierten Mal ein Feuer entfacht hat und es daraufhin wieder zu Regnen begonnen hat, verziehen wir uns zum Abendessen in die Hütte, welche neben unserem Zelt steht. Die Hütte, eine ehemalige Walfängerstation, ist ziemlich geräumig eingerichtet, hat sogar einen Ofen und bietet einfache Unterkunftsmöglichkeiten. Sie wird von den Trekkern wohl ziemlich intensiv genutzt, denn die Wände sind voll mit Sprüchen, Namen und Zeichnungen. Erstaunlicherweise findet man sozusagen keinen Müll. Die beiden Mädels stellen ihr Zelt sogar im Innern der Hütte auf, damit sie vom Regen und Wind geschützt sind. Der Abend ist ziemlich kühl, jedoch plaudern wir noch etwas zusammen, trinken Kaffee, Essen Schokolade und verziehen uns in die warmen Schlafsäcke.

Auch am letzten Tag behalten wir das Frühaufstehen bei, sodass wir wieder um 9 Uhr abmarschbereit sind. Heute ist strahlend blauer Himmel, was uns unsere Müdigkeit etwas vergessen lässt. Wir kommen gut voran und erreichen nach knapp zwei Stunden bereits den Leuchtturm, wo wir kurz rasten. Von hier aus haben wir für den Rückweg nur noch 5 Kilometer vor uns, da das Auto der Mädels am Ende der Strasse steht und wir dadurch die letzten 8 Kilometer Weg sparen können. Mit der Motivation bald das Ende erreicht zu haben, schreiten wir mit grossen Schritten voran und benötigen nur gerade einmal eine gute Stunde. Am Ziel angekommen genehmigen wir uns die wohlverdiente Tafel Schokolade, welche wir aufgespart haben und nun am Strand verputzen, während wir auf die beiden Mädels warten. Nun geht es mit dem Auto zurück in das 70 Kilometer entfernte Punta Arenas, wo sie uns direkt vor dem Hostel absetzen. Hier gönnen wir uns die lang ersehnte Dusche, lassen unsere Wäsche waschen und gehen fürs Abendessen einkaufen. Da wir bereits jetzt hungrig sind, genehmigen wir uns auf dem Weg zum Supermarkt ein feines Süssgebäck. Eine Art Berliner mit Vanillecremefüllung. Um wieder zu Kräften zu kommen kochen wir eine herzhafte Tortilla mit viel Gemüse, Käse und Ei, sowie ein paar Würste für Hanspeter. Zur Belohnung gönnen wir uns eine grosse Flasche Bier. Schlussendlich sind wir froh den anstrengenden Trek hinter uns gebracht zu haben und gönnen uns im warmen Bett eine Mütze Schlaf.

Punta Arenas 08.02.2018

Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an, schlafen lange aus und relaxen etwas im Hostel. Gegen Nachmittag schlendern wir ein wenig durch die Stadt und informieren uns über die Busse nach Ushuaia. Wir haben uns entschieden, dass wir nun endlich direkt nach Ushuaia, unser lang ersehntes Ziel, gehen und keine Zwischenstopps mehr machen. Daher kommt Autostopp auch nicht infrage, da wiederum eine Grenze überquert werden muss und die Fahrt um die 10 Stunden dauert. Wir buchen daher einen Bus, welcher mit 25’000 (ca. 38.- Franken) Pesos der Günstigste zu sein scheint. Für den Hostelbesitzer lassen wir noch ein Foto ausdrucken, welches er von seinen Gästen, die das Cabo Froward besucht haben, jeweils aufhängt. Unterwegs kaufen wir unser Abendessen ein und schon bald beginnt es zu regnen. Wir begeben uns zurück ins Hostel, wo wir uns ein Weilchen mit 3 Chilenen unterhalten, für Hanspeter gibt es noch etwas Asado, welches der Hostelbesitzer für die Gäste zubereitet hat und anschliessend bereiten wir unser Abendessen vor. Nach dem Essen erfahren wir, dass heute der Pisco-Tag ist und die drei Chilenen bieten uns leckeren Piscola an. Am späteren Abend kommt noch der Hostelbesitzer zu uns, und bietet uns zum Abschluss des Tages einen leckeren, selbst zubereiteten Pisco-Sour an.


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29.01.2018 – 08.02.2018

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Puerto Natales 29.01.2018 – 31.01.2018

Today we go back to Chile in the little City Puerto Natales. We get up at 5 am, then we are punctual at 7 am at the bus terminal. We can take a nap first for a few hours until we reach the Chilean boarder in the afternoon. The Chilean boarder is the strictest we know from south America. It’s nothing new for us as we already enter the second time into Chile.We already fear, that we have to hand in some our food, because the definition what is not allowed to bring is very opened formulated. As we’re nearly the last people from our bus at the border control and the officer seems to be a bit tired, he only asks if we’ve some fruits. Those we don’t have, and he don’t check our bags intensively. Soon after the border control we reach Puerto Natales, where we look for a camp site. Kurz nach der Grenzüberquerung erreichen wir Puerto Natales, wo wir uns einen Campingplatz aufsuchen. 6000 Pesos (9 Dollars) is a bit an expensive one, but at least we found it soon and has good facilities.

Puerto Natales is an absolute touristic city, because it’s the starting point for tours in the famous National park Torres del Paine. We talk for a while, if we want to visit it, but finally we decide not to do. The weather seems to be bad for the next days and the preparation for the long trek is very difficult because of a very complicate, and not really working reservation system that makes it nearly impossible. The main hiking paths are very crowded and the entrance fee as well as some camp site are completely overpriced. We decide anyway to stay a few days in Puerto Natales, to plan our further journey, work on the blog, skype with family and friends, and to visit the city. There is a hiking path which would be good for a day hike, but the weather was so windy and rainy, why we don’t do that either. We only visit the little village, which has it charm with the harbor. One night we’d full moon, which looks very impressive to so with the clouds they pass very fast.

Punta Arenas 01.02.2018 – 02.02.2018

Today we go to Punta Arenas. We try again our luck with hitchhiking and we have it. First, we’ll be driven to a crossroad and afterwards a nice older lady pick us up and brings us to Punta Arenas. Around 6 pm we reach the city and search a camp site. The first, we already see looks already full, so we ask the second which is nearby. But the owner of this camp site tells us, he only allows to camp in the lower season. Therefore, we go back to the first one. The nice owner tells us, that he’s no free camp space available tonight, but tomorrow we can. He offers us a two beds room for 10’000 Pesos (around 15 Dollars) per person with breakfast, what we take. A room after 2 months camping is not so bad… We talk to the hostel owner that we probably like to do the trek to the most southern point of the mainland of this continent, the Cabo Froward. So, he just takes the map and give us all the necessary information. Afterwards we go in the city, to buy our dinner and to get other information about hikes and treks around Punta Arenas. Unfortunately, it’s not that easy, why we finally buy a map to see what other possibilities we have. The hike to the Cabo Froward sounds a bit tricky, as the weather should be quite good, what is anyway pretty difficult in Punta Arenas and we need to care about the tides, because we’ve to do some river crossings they flow into the sea. Although the weather forecast doesn’t look very good but also not very bad, we tend to try it. Later we visit a viewpoint, which give us a beautiful view over Punta Arenas. The evening we spend with dinner and talking to a hostel guest, who has visited shortly before the Cabo Froward, and we get some useful information.

Today we enjoy our room, have a big breakfast, before we visit Punta Arenas specially to buy some stuff for our 5 days trek. The bus leaves tomorrow morning around 7.30 to San Juan, the starting point of the Cabo Froward, so we decide to stay another night in the room, therefore we don’t need to pack our tent in the early morning. We walk a bit through the city, which have an imposing harbor and a nice sandy beach. We don’t have good waterproof clothes so we’re going to look for a Rain poncho. But we’re not successful, either they don’t have it, or the shop is closed where we are there. Therefore, we decide to let it be. We finally decide to do the trek, but under the compromise we return if it’s too difficult. People already told us to carry the backpack over the head to cross the second river, which scares especially Manuela a bit. A second guest of the hostel just returned today and although he looks quite done, tells us that the second river is not very high, and he didn’t need to carry his backpack overhead. This makes us quite confident and we only hope, that the weather gets better than the weather forecast says. In the evening we cook a delicious dinner, pack our stuff for tomorrow and make the last preparations.

Cabo Froward 03.02.2018 – 07.02.2018

Today we have to get up at 6 am to catch our bus to San Juan at 7.30 am. Luckily, we have a hostel room and we don’t need to pack our tent. During the bus journey, which takes about one our we take a nap. A little before 9 we reach the final destination and start our 20 kilometers long journey to the Rio Yumbel. First, it goes around 8 kilometers along the street until we reach the sign “Fin del Camino”, where the street ends. The next 5 kilometers goes along the beach over lose stones and a sandy ground. We realize that hiking on this ground is quite tiring, because sometimes we sink into those lose stones. The hike along the beach is very beautiful and we even can spot some dolphins. After the beach path we reach the lighthouse “Faro San Isidro”, where we stop and eat something. From there we’ve an amazing view to the surrounding with its islands. Afterwards the path leads us sometimes trough the forest and the beach until we reach the camp site after 7 kilometers. This part is quite easy as there is a pretty well path. Before we reach our place for tonight, we need to cross the Rio Yumbel. But it’s simple, as it’s only a small river. We need to take off our shoes and walk barefoot 3 meters through ankle deep water. We find a good protected place in the forest, where we pitch our tent. There is already a fireplace, which we take in charge. We get our drinking water from the river nearby, but we need to filter it before drinking. The color is a bit special, even when we filtered it, it looks still yellow/brown. After we’ve prepared and ate dinner, Manuela want to get some water to wash the dishes. Here, we realize the first time how the tides affect the water level of the river. There was quite a lot of water and now only wet sand, so she needs to go a bit further to get the water. Before we go to sleep, we relax a bit on the beach and observe the sea.

This night it starts to rain and it’s a bit hard to get out of the comfortable tent. Despite of that Hanspeter prepares breakfast and we pack our tent. When we get all our stuff, we start. The path leads us first a bit along the shore, before it goes uphill in the forest. After a short time, we reach the swamp area. No shoe stays dry here, as the ground is like a wet sponge. Sometimes it’s a bit strange on the funny side to move on this ground. Some sections are quite comfortable to walk on, as it feels smooth like walking on a cloud, but others are just muddy and dirty, so we need to be careful that we don’t sink to deep. After around one and a half hour happy walking we reach a wooden platform, where we’ve a great view. Now, it’s only a short part through the swampy ground, before the way leads us in the forest and shortly after to the beach. Now it’s time to cross the first bigger river «Rio San Nicolás». Manuela is a bit nervous, because we don’t know how deep the river is and some people told us, we probably need to carry the backpacks overhead. Luckily some other trekkers come from the other side and we see, that the water comes only a bit over the knees. We put off our trousers, put on the sneakers and wade through the 25 meters wide river. The water temperature is astonishing warm. After we’ve cross the river, the way goes along the beach. There is also a possibility to camp and two girls they did, ask us if we plan to hike to the Cabo Froward. We confirm that, then they discuss a while and obviously they decide to continue their way as well. Probably, they wouldn’t have done it, when they nobody meet, and they were the only one to go there. After a short time, we reach a passage on the beach with steep cliffs and it seems difficult to go through. Therefore, we follow the marked way into the forest. We realize soon it’s a wrong decision as it’s very hard to go through. It goes very steep up and we have to cross countless fallen trees and narrow bushes. The annoying path get on our nerves and each tree receives heavy swear words. After one hour we finally reach the beach. The rest of the path is quite relaxed until we reach the next river Rio Nodales. We’re a bit early, why we take a break and wait for low tide. It rains a bit and we span our tent bottom like a roof, so we’re a bit protected of the weather. Hanspeter even manages to do the impossible to light a fire, where we can warm up a bit. Also, the other two girls wait for low tide and warm them up on our fire. The lowest point on low tide it’s only at 22.30, why we decide to eat dinner before we cross the river. At 20.15 we have again a look at the water level and decide to cross the river. The water seems pretty shallow, so we let our trousers on and roll them up as much as possible. The current is a bit stronger and on the deepest point the water reaches a bit over the knees, and Manuelas trousers get a bit wet anyway. The two girls follow us and walk as well over the river. After we’ve pitched our tent in the forest, we drink coffee and eat some cookies. The weather is better now, and we get a bit of the last sun light, before the sun set. The sky and the sight over the islands in front of us looks incredible beautiful.

Today we will reach our final destination the “Cabo Froward”. We were told it takes about 3 hours for one way. We let our tent pitched but pack our stuff from the interior and hang the big backpacks in a tree, because a fox is in this area, who like to break into tents. The path leads us for a long time along the beach by beautiful sun shine over slippery stones and rocks. We realize soon, that we need to care about the color of the surface from the stones. Those with a white and green surface are very slippery. Those with a yellow or red surface are less slippery. As long as they’re only wet without a color are not slippery. At some parts we’ve to climb over cliffs. Luckily, they’re pretty easy to climb as the grip is good and not slippery at all. Although it’s sometimes a bit steep, we have the grip without problem and it even makes fun. After around 3 hours we see our goal far away on a hill. It’s still quite a long way and we fear about the tides on the way back, so that we probably stuck and need to wait for lower tide. Despite of that we continue walking. Soon our way leads us in the forest, where we’ve a heavy ascent. Additionally, there are some parts to climb, where luckily some ropes are fixed. Unfortunately, this wasn’t the hike up to the Cabo Froward and the way go back to the beach. A little bit further the real hike up to the cross starts, which is about 400 high meters above. The hike up is very muddy and steep, and the well-prepared way couldn’t beat the extreme weather conditions and is very broken. At the end are even some steep metal stairs, which makes the ascent a bit easier. When we reach the top the view is amazing, but a cool breeze blows. We enjoy the panorama, where the Atlantic meets the Pacific and have some snacks. Then we go to the long way back. Those nice guys they told us they only needed 3 hours, didn’t have a watch. Finally, we see on the topographic map that they say 6 hours is needed for one way. Our worries about the high tide are not necessary. Even the water level is higher and the beach narrower, we need to climb over fallen trees and cross the cliffs on a higher part. After a 10-hour hike we reach exhausted, but happy our camp site. Luckily, the fox didn’t go in the tent, so it’s not damaged. Still one challenge is left for today. Because the river crossing depends on the tides, it’s better to do this tonight. We’re still a bit early, so we wait a while until the water level is lower, and we prepare our dinner. The time for low tide is around 40 minutes later than yesterday, therefore we make the river crossing at 21.30 pm. The air temperature went down, therefore the water is much colder and a bit uncomfortable, because soon is the sun set. After the river crossing we pitch our night base, light a fire and cook coffee to heat us up, before we go to sleep.

The next morning, we get up again early, so we can reach the second river at the lowest tide. The last part, which was the worst part through the forest, we try this time to climb over the cliffs. Although this way is also hard and long, the climb over the cliffs are easier than through the forest. Therefore, we move on quite fast and reach the river 2 hours before low tide. The river is at the moment too high to cross, why we decide to wait a bit and have our lunchbreak. After one hour we walk through the river, which is again much colder than the last time. Here we meet beside the two girls the first time after the second river crossing other people they’re on the way to the cross and others who turn around. Happy we walk further, through the swamp area and we reach quite early the camp site at the Rio Yumble, where we first plan to go a bit further. The two girls reach as well, and they offer to drive us back to Punta Arenas on the last day. So, we decide to stay together with them and camp at the Rio Yumble. There is even a comfortable hut, where we find some shelter of the rain. The weather is quite different, between heavy rain and sunshine we get everything. After Hanspeter lit the fire for the fourth time and it starts to rain again, he let it be and we go into the hut for dinner, which is aside our tent. The hut is an old whale catch station, which is quite good equipped, it has an oven and some simple areas to sleep. The hut seems to be used from many trekking people, the wall are full of names and drawings. It’s astonishing not a lot of rubbish is in there. The both girls even decide to pitch their tent inside to be rain and wind protected. The evening is quite cold, but we spend it by talking, drinking coffee, eating chocolate and then we go in the warm sleeping bags.

Also, on the last they we get up early, so we can start at 9 am. Today is clear blue sky, what let us forget that we’re a bit tired. We walk quite fast and reach in about two hours the lighthouse, where we’ve a short stop. Now it’s only a short 5 kilometers way back, as the car from the two girls are at the end of the road and we don’t need to walk the final 8 kilometers. With the motivation reach our goal soon, we make big steps and arrive one hours later. There we have some chocolate at the beach and wait for the two girls. Now, we go back by car to Punta Arenas, which is the 70 kilometers away, where the bring us just in front of our Hostel. Here we get a shower, let clean our clothes and buy food for dinner. We’re already know hungry, so indulge before a sweet pastry. A kind of a Berliner with a vanilla cream inside. For dinner we cook a tortilla with vegetables, cheese and eggs, and some sausages for Hanspeter and of course a big bottle of beer. Finally, we’re happy to finish this exhausting trekking and we get to bed early.

Punta Arenas 08.02.2018

This day we don’t do a lot, sleep long and relax in the hostel. In the afternoon we walk in the city, to inform and book a bus to Ushuaia, our long-term goal. We decide to go directly there, without any stops in between. Therefore, we decide not to hitchhike as we need to cross the boarder and the journey takes about 10 hours. We book the cheapest bus for 25’000 Pesos (ca. 38 dollars). We print a photo from the Cabo Froward for the hostel owner, which he put on the wall from his guests, they’ve visited the Cabo Froward. On the way we buy our dinner and soon it starts to rain. So, we go back in the hostel, and talk a while with 3 Chilean guys, Hanspeter gets some Asado, which the hostel owner prepares and afterwards we’ve dinner. After the dinner we’re informed today it’s Pisco day and the 3 Chilean guys offer us a Piscola. In the later evening the hostel owner comes to us and he offers us to finish the day a delicious self-made Pisco Sour.

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