Grenze/Border Ecuador – Guayaquil

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27.04.2017 – 30.04.2017

Schwarzer Reisetag 27.04.2018 – Busfahrt nach Cuenca

Der Busfahrer fährt wie ein Wilder durch die Strassen und in die nächste Stadt. Man könnte meinen er hätte ein Rennen zu gewinnen und wir hoffen, dass er nicht in diesem Tempo die Bergstrassen in Ecuador rauf düst. Irgendwann schlafen wir trotz der rasanten Fahrt ein. Mitten in der Nacht erwachen wir und wir stellen fest, dass unser Bus sich schon eine Weile nicht mehr bewegt hat. Es ist unglaublich heiss und Manuela will den Busfahrer fragen, ob wir nicht kurz aussteigen dürfen. Der Busfahrer hat jedoch den Kopf auf dem Lenkrad und schläft. Der Busbegleiter grummelt zwar etwas, da Manuela ihn vermutlich geweckt hat, aber er lässt uns aussteigen und sozusagen alle Passagiere folgen uns. Wir haben keine Ahnung wo wir genau sind, wir wissen nur, dass wir die Grenze zu Ecuador noch nicht überquert haben. Es ist bereits 2 Uhr in der früh und uns wird bewusst, dass wir nie und nimmer um 5 Uhr morgens in Cuenca ankommen werden. Wir beginnen zu mutmassen, ob vielleicht der Zoll über Nacht geschlossen hat. Es hat einige Lastwagen sowie andere Busgesellschaften, welche warten müssen. Als wir uns dann mit einigen Personen unterhalten, erfahren wir, dass Fischer streiken und die Strasse blockieren. Das erste Grüppchen an Personen macht sich bereits jetzt mit dem Taxi und zu Fuss auf den Weg, um hinter die Blockaden zu gelangen. Wir sind jedoch noch zuversichtlich und der Busbegleiter sagt uns, dass wir vermutlich morgen weiterfahren werden. Gegen 5 Uhr entscheiden wir uns trotz der Hitze doch noch etwas zu schlafen und schauen was der morgige Tag bringt. Da es nach wie vor sehr warm ist, wachen wir etwa um 7 Uhr wieder auf und stellen fest, dass die meisten Leuten den Bus bereits verlassen haben und anders weiter gingen. Wir erfahren zugleich, dass dieser Streik bis zu 5 Tagen anhalten kann, was uns etwas schockiert, da wir so sogar den Galapagosflug verpassen würden. Nun hat es zwei Typen vor dem Bus, welche anbieten uns durch die Proteste und nach Cuenca zu bringen. Manuela fragt jedoch 3x nach, wieviel dass uns das Ganze kostet, aber der Herr mit dem Goldzahn sagt lediglich, dass es doch zuerst mal wichtig sei, dass wir sicher durch die Proteste kommen und wir dann später über das Geld reden. Dass das Ganze nicht ganz billig sein wird, war uns schon klar, aber irgendwie wollten wir einfach weg und fanden den Typen ziemlich freundlich. Eine Frau im Bus bezeichnet die beiden Typen als Betrüger und wir hätten auf sie hören sollen. Wie dem auch sei, sie tragen unsere Rucksäcke und laufen wie Bodyguards neben uns her. Dann steigen wir in ein Taxi, welches uns zu der nächste Blockade bringt und müssen wieder eine kleine Strecke zu Fuss gehen. Mittlerweile haben wir uns auch erkundigt, wo wir überhaupt sind. Das Dörfchen heisst Mancora und ist ca. 1.5 Stunden von der Grenze entfernt. Anschliessend steigen wir in das Auto mit den zwei Typen, welche uns zur Grenze bringen sollten. Mit dem einen Typen machten wir noch eine Weile Smalltalk, bis er uns urplötzlich während der Fahrt den Preis für seine Dienstleistung unter die Nase hält. 80 Dollar pro Person will er. Da brennen Manuela mal ein Paar Sicherungen durch und sie macht dem Typen klar, dass wir nie und nimmer diesen Preis bezahlen werden. Da es uns jedoch durchaus bewusst ist, dass wir mit zwei verschiedenen Taxis gefahren sind und dass ganze schon etwas kostet, sagt sie ihm, dass wir 20 Dollar zahlen werden. Natürlich beharrt er, dass wir 20 pro Person zahlen sollen und Hanspeter zückt das Portemonnaie. Nun das ist natürlich noch nicht alles, denn jetzt kommt der Fahrer und will noch zusätzliche 20 Dollar für die Taxidienste und gibt Manuela die Tarifliste. Da sie mit den Nerven sowieso am Ende war, schlägt sie den beiden Herren die Tarifliste um die Ohren und erklärt, dass es ihr eigentlich egal sei wie sie die schon viel zu teuren 40 Dollars aufteilen, aber wir sicher nicht noch mehr bezahlen. Natürlich wissen wir, dass wir den beiden eigentlich ausgeliefert sind, auf der Autobahn mit den Rucksäcken im Kofferraum. Hanspeter wird das Ganze wirklich sichtlich unangenehm und drückt dem Chauffeur noch weitere 10 Dollar in die Finger, und nun sind wir sozusagen Pleite. Sie setzen uns auf dem Highway ab, aber rufen zumindest noch ein Taxi, welches uns für 5 Dollar an die Grenze und anschliessend zum  Busbahnhof bringt. Das läuft alles ruhig ab, an der Grenze ist nichts los und wir bekommen sofort unsere Einreisestempel. Am Busbahnhof angekommen erwischen wir gerade noch einen Bus, welcher um 9.30 also in 15 Minuten losfährt. Wir sind ziemlich geschafft von den ganzen Vorkommnissen und sind froh nun endlich im Bus nach Cuenca zu sitzen. Nach einer guten Stunde halten wir für eine Polizeikontrolle an und müssen unsere Tagesrucksäcke zeigen. Es fällt uns auf, dass einige Männer ziemlich stark durchsucht werden. Aber alles scheint in Ordnung und wir dürfen wieder einsteigen. Nach einer weiteren Stunde gibt es endlich eine Ticketkontrolle im Bus, da ja jeder einsteigen konnte der wollte. Dabei gibt es zwei Männer die keine Tickets haben und den Bus wieder verlassen müssen, leider schenken wir denen keine Aufmerksamkeit. Denn als Manuela etwas später Hanspeter bittet, die Fotokamera hervorzunehmen, um die schöne Landschaft zu knipsen, merkt dieser dass der Tagesrucksack weg ist. Wir sind gerade in einem Schockzustand, da hat doch jemand den Rucksack, welcher zwischen den Beinen waren, geklaut. Hanspeter geht zum Busbegleiter und erzählt, dass der Rucksack weg ist, während Manuela den ganzen Bus mit den andere Passagieren absucht. Der Busbegleiter sagt zuerst, dass das gar nicht möglich sei, da doch niemand den Bus verlassen habe. Erst als die anderen Passagiere sagen, dass die zwei Männer ohne Ticket den Bus verlassen mussten, räumt er es ein. Als wir den Busbegleiter auf die Videokamera aufmerksam machen, sagt er lediglich, dass diese nicht läuft. Er will sich auch nicht an den Ort erinnern, wo er die Ticketlosen Männer rausgeschmissen hat. Während die anderen Passagiere ebenfalls ziemlich schockiert von der Tat sind, interessiert es den Busbegleiter wenig. Als wir an einem Ort halten und fragen, ob wir kurz telefonieren dürfen, werden wir abgewiesen, da wir etwa in 1,5 Stunden in Cuenca ankommen sollten. Glücklicherweise konnten unsere Eltern, welche wir per SMS kontaktieren, unsere Bank- und Kreditkarten sofort sperren, so dass wir hier keinen Schaden haben. Die beiden Kreditkarten, welche wir regelmässig brauchen, hat Hanspeter zum Glück im Portemonnaie, welches noch da ist sowie die beiden Identitätskarten. Blöder ist nur, dass wir unsere Pässe mit dem US Visum nach der Grenze im Rucksack verstaut hatten und diese nun weg sind. Der Laptop war leider auch im Rucksack, weshalb wir kaum noch an unserem Blog schreiben konnten und die ganze Bürokratie massiv erschwert wurde. Die Fotokamera ist auch weg und somit auch alle Fotos welche wir die letzten 2 Wochen geschossen haben, die restlichen haben wir Glücklicherweise auf Picload hochgeladen. Es sind noch diverse weitere Elektronikgeräte weggekommen, ein paar Souvenirs, Kleider und noch weiteres, der Dieb wird wohl ziemlich Freude gehabt haben. Angekommen in Cuenca mögen wir uns nicht mit Bussen umherschlagen und nehmen ein Taxi. Da sehen wir wie schön diese Stadt eigentlich ist, aber geniessen können wir es im Moment nicht. Als wir in unserem Hostel ankommen, sehen wir gleich, dass wir Glück haben und die Identitätskarten noch haben, denn ohne ein amtliches Dokument würden sie uns nicht mal übernachten lassen. Wir nehmen dann telefonischen Kontakt mit unseren Eltern auf und versuchen danach die Botschaft zu erreichen. Wir haben gesehen, dass es in Guayaquil ein Schweizer Konsulat und in Quito die Schweizer Botschaft gibt. Leider ist Freitagnachmittag und wir konnten niemanden mehr erreichen. Wir nehmen daher per Mail Kontakt auf. Der Hostelbesitzer teilt uns zudem mit, dass wir vermutlich doppelt Pech haben, denn Montag und Dienstag (1. Mai) sind beides Feiertage in Ecuador. Wir entscheiden uns dennoch, dass wir morgen nach Guayaquil fahren, um das Generalkonsulat aufzusuchen und am Flughafen zu fragen, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass wir den Flug auf die Galapagosinseln auch ohne Pässe antreten können. Jetzt suchen wir jedoch zuerst einmal eine Polizeistation auf, um die Anzeige aufzugeben. Wir rennen in der ganzen Stadt herum, bis wir endlich eine Station finden, wo wir die Anzeige aufgeben können. Sie sagen uns jedoch, dass wir erst später am Abend um 9 kommen sollen, da die verantwortliche Person offenbar keine Zeit hat. Es ist erst 18.00 und wir kehren zurück ins Hostel, um unser Abendessen zuzubereiten. Das Hostel ist in der Innenstadt und verfügt über eine Terrasse, wo wir eine schöne Aussicht über ganz Cuenca haben. Als wir am späteren Abend wieder bei der Polizeistation auftauchen, werden wir auf den nächsten Morgen vertröstet, da die verantwortliche Person immer noch keine Zeit habe. Etwas frustriert gehen wir wieder zurück ins Hostel und legen uns nach dem nervenaufreibenden Tag komplett erschöpft schlafen.

Guayaquil 28.04.2018 – 30.04.2018

Heute geht es schon früh aus den Federn, da wir pünktlich um halb 8 bei der Polizeistation sein wollen, um endlich die Anzeige aufzugeben. Glücklicherweise treffen wir denselben Wächter, welchen wir bereits gestern getroffen haben und obwohl er gerade Feierabend macht, teilt er uns mit, dass er die verantwortliche Person kontaktiert habe und wir hier am Gate warten sollen. Etwa eine Viertelstunde später erscheint die erwartete Person und endlich können wir die Anzeige aufgeben. Danach geht es wieder zurück ins Hostel, wo wir gerade noch rechtzeitig kommen, um das inkludierte Frühstück zu geniessen. Wir nutzen noch die Zeit, um unserern Versicherung zu schreiben und noch weitere administrative Sachen zu erledigen, bevor wir zurück zum Busterminal gehen, um nach Guayaquil zu reisen. Die Fahrt nach Guayaquil ist sehr schön und führt durch die Berge runter an die Küste. Angekommen in Guayaquil merken wir sofort, dass es hier wieder sehr heiss ist, gegenüber dem angenehm gemässigten Klima in Cuenca. Wir gehen zuerst zum Flughafen, welcher sich direkt neben dem Busterminal befindet. Hier passiert endlich mal wieder was Positives. Wir dürfen mit unseren Identitätskarten und dem Polizeirapport auf die Galapagosinseln fliegen. Anschliessend machen wir uns auf dem Weg zu unserer Unterkunft in der Innenstadt. Da es leider keine Gemeinschaftsküche gibt, gehen wir am Abend raus und ziehen durch die Strassen, um noch etwas essbares zu finden. Das gestaltet sich nicht so einfach, da es jene Restaurants die wir ursprünglich im Visier hatten nicht mehr existieren. Schlussendlich finden wir eine Burgerbude, welche sogar ein paar vegetarische Angebote hat und Hanspeter einen leckere Burger geniessen kann. Leider wurde uns per Mail noch mitgeteilt, dass wir in Guayaquil die Pässe nicht erneuern können und dafür nach Quito reisen müssen. Im Internet haben wir jedoch entdeckt, dass am Montag das Konsulat geschlossen ist und es daher keinen Sinn macht vor der Reise nach Galapagos nach Quito zu gehen.

Wir starten den heutigen Tag mit einem kleinen Frühstück und einem Telefonat mit Manuelas Eltern, um noch einiges zu organisieren. Am Nachmittag gehen wir in die Stadt um eine Wäscherei zu finden und eine Kamera zu kaufen. Die Hostelmitarbeiter können uns leider nicht weiterhelfen, wo wir diese Sachen erledigen können, da heute Sonntag ist und morgen Feiertag. Wir finden tatsächlich keine Wäscherei und fokussieren uns auf die Suche nach einer Kamera. Es gibt eine Strasse, welche gefüllt mit Elektrogeschäfte und weiteren teuren Läden ist. Wir wissen ja das nahezu alle Südamerikaner grosse Fussballfans sind. Trotzdem ist es für uns unglaublich amüsant zu sehen, dass unzählige Leute vor und in den Läden stehen, um einen Fussbalmatch auf den ausgestellten Fernseher zu schauen. Als wir nebenbei noch einen schönen Platz besichtigen, stellen wir erstaunt fest, dass sich dort grosse Echsen tummeln – ziemlich eindrücklich so nebenbei gesagt. Wir gehen von einem Laden zum nächsten, jedoch verkauft keines dieser Geschäfte eine Kamera. Gemäss einem Tipp von einem Mitarbeiter gehen wir an den Malecon 2000, welches eine schöne Uferpromenade und das Vorzeigestück von Guayaquil ist. Der Malecon ist wirklich sehr schön gemacht und sehr sauber gehalten, so richtig zum wohlfühlen. Im Malecon selbst hat es jedoch kaum Einkaufsmöglichkeiten, weshalb wir in einer der zwei Strassen nebenan die Märkte aufsuchen, die uns maps.me anzeigt. Wir kommen von einem Markt zum nächsten, wo alles mögliche Angeboten wird, nur keine Kamera. Als wir schon fast aufgegeben haben, gibt uns ein Securitymitarbeiter im Malecon einen Tipp, worauf wir schnurstracks dorthin laufen. Tatsächlich gibt es einen Verkäufer der Kameras anbietet, jedoch nur eine gebrauchte Sony Cybershot für 50 Dollar die uns zusagt. Leider können wir sie nicht richtig austesten, da der Akku sozusagen leer war. Der Verkäufer bietet uns jedoch an, das Ladekabel morgen mitzubringen. Wir sind nicht 100%ig überzeugt, haben uns jedoch gesagt, besser diese als keine. Wir gönnen uns zuerst am Malecon ein kleines Bierchen, um den Tag ausklingen zu lassen und genehmigen uns zum Abendessen eine Pizza im Pizza Hut, da wir immer noch kein anständiges Lokal gefunden haben. Später machen wir unser wieder hinter die vielen Administrativen Aufgaben, die noch zu erledigen sind und waschen unsere Wäsche von Hand, zum Trocknen spannen wir eine Wäscheleine quer durch das Zimmer. Wir finden dann in der Nähe des Flughafens a eine grosse Shoppingmall und hoffen, dass wir vielleicht morgen mehr Glück haben, eine gute Kamera zu finden.

Heute morgen hat uns die Schweizer Botschaft geschrieben und wir können zumindest einmal telefonieren. Wären die Angaben im Internet nicht gewesen, dass heute zu ist, hätten wir nach Quito reisen und vielleicht sogar heute vorbeigehen können. Zumindest können wir mittels einem Onlineformular einen Termin bei der Botschaft direkt nach den Galapagosinsel vereinbaren. Nun machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Da in unserem günstigen Flug nur Handgepäck enthalten ist und wir das Extragepäck nicht online dazu buchen konnten, können wir das so gerade erledigen, da wir zu der grossen Mall in dieselbe Richtung gehen müssen. Am Flughafen können wir problemlos das Gepäck dazu buchen, jedoch wird uns gesagt, dass wir den Einheimischen Tarif gebucht haben und wir so ziemlich günstiger davongekommen sind. Da dies aber eigentlich vom System her gar nicht hätte gehen sollen, hat dies für uns keine Konsequenzen. Wir finden jedoch die 300 Dollar für den Flug bereits genug teuer. Anschliessend machen wir einen kurzen Spaziergang zur nahegelegenen Mall. Am Flughafen treffen wir wieder auf die grossen Echsen, welche wir gestern bereits im Park gesehen und hier natürlich noch viel weniger erwartet haben. Das Shoppingcenter ist riesig und zu unserem Glück finden wir sogar einen Sonyladen, welcher x-verschiedene Kameras verkauft. Wir sind begeistert. Wir haben bereits eine Kamera entdeckt, welche unserer alten Kamera sehr ähnelt nur noch um einiges besser und preislich vertretbar ist. Wir schauen uns jedoch noch etwas weiter um, entscheiden uns aber schlussendlich die Investition für eine neue Kamera zu tätigen. Im Laden wird uns jedoch mitgeteilt, dass sie nur ein Modell der ausgestellten Modelle auf Lager haben und diese wäre für uns doch zu gross und zu teuer gewesen. Schade, wir entscheiden uns jedoch nun eine Sony Cybershot zu kaufen, welche mit 139 Dollar ziemlich günstig ist und abgesehen vom Zoom sehr gut zu sein scheint. Da Fotos für uns doch ein wichtiger Bestandteil ist, sind wir doch viel wohler mit der neuen Kamera, damit wir auch wissen, dass sie funktioniert. Nachdem wir diesen Kauf getätigt haben, gehen wir im Shoppingcenter etwas essen und verbringen den restlichen Abend wieder im Hotel und bereiten uns auf die morgige Reise zu den Galapagosinseln vor.


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27.04.2017 – 30.04.2017

Black travel day 17.04.2018

The busdriver drives crazy through the streets and in the next city. We could think he has to win a race and we hope he doesn’t drive the mountain streets like that in Ecuador. Despite the speed we’re able to sleep once. In the middle of the night we wake up and realise that the bus already stopped for a while. It’s incredible hot and Manuela wants to ask the busdriver, if we could hop off the bus. But the head of the busdriver is just on the steering gear and he sleeps. The co-busdriver mumble something, because Manuela wake him up as well but he let us out of the bus and other passengers follow us. We have no idea where we are, we only know that we haven’t cross the boarder yet. It’s already 2 am and we realize we will never reach Cuenca at 5 am. We start to assume that probably the border is closed during the night. There are a few trucks as well as other bus companies waiting. When we start to talk with some people they say that some fishermen are on strike and block the road. The first group of people cross already the blockade by foot and taxi. But we’re still confident, as the co-busdriver tells us we can move on tomorrow. Around 5 am we decide to go into the bus again and have a short nap, and see what the next morning brings. As it’s still very warm, we wake up again around 7 am and realize that more and more people have left the bus and moved on somehow else. At the same time we get informed that the strike could last for 5 days, that shocks us a bit, then in that case we would miss the flight to Galapagos. Now, there are two guys in front of the bus, which offers to bring us behind the protests and to Cuenca. Manuela asks 3 times how much that would cost, but the man with the golden tooth says only, now it’s important to get behind the protests safe and afterwards we talk about money. We already think it wouldn’t be cheap but we just want to escape from here and we thought those guys are quite friendly. A woman says those are scammers and we should have listen to her. Anyway, they carry our backpacks and walk like bodyguards beside us. Then we enter a taxi, which brings us to the next blockade and we need again to walk a little bit. Meanwhile, we know where we are. The village is called Mancora and it’s about 1.5 hour away from the border. Afterwards, we enter again a car and this two guys should bring us to the Cuenca. We make some smalltalk until he suddenly tells us how much they want for the service. 80 dollar per person they require. Then Manuela gets mad and she makes clear that we never will pay this price. But we still know that we drove with two different taxis and she tells them, that we will pay 20 altogether. Of course he insists that we need to pay 20 each and Hanspeter takes his purse. But this is not enough, then the drivers wants another 20 dollars for his taxi service and give Manuela the price list. As she lost her temper she smashes the pricelist back to the driver and tells them, that she doesn’t care how they split the already too expensive 40 dollars, but we won’t pay more. Of course we know that we don’t have a big chance against this two guys, our backpacks are behind in the car and we’re on the middle of the highway. Hanspeter doesn’t feel very well obviously and gives another 10 dollar to the driver and now we nearly run out of money. We had to leave at the highway, but at least they call us a taxi and it brings us for another 5 dollars to the border and the bus station. The border crossing goes smooth and nobody is there, so we get easily our stamps. Arrived at the bus station we just catch the bus at 9.30, which leaves in 15 minutes. We’re pretty done after all the things happened and are happy to finally sit in the bus to Cuenca. After about one hour we stop for a police control and we need to show our daypacks. We realize that some men are quite well checked, but it seems everything is fine. After an hour more, there is a ticket control in the bus and two men had to leave the bus, unfortunately we don’t pay attention to them. When Manuela asks Hanspeter for the camera to take a picture of this beautiful landscape, he realizes that the daypack is missing. We’re shocked someone has stolen the backpack between Hanspeters legs. Hanspeter reports it to the co-busdriver, while Manuela searches the whole bus with the other passengers. The co-busdrivers says first it’s impossible and denies that someone left the bus during the journey. He only admits that the two guys have left the bus when all other passengers insisted. When we ask about the security camera, he just say it doesn’t work. He even can’t remember the place where the two guys without ticket left the bus. While the other passengers were quite shocked too, it seems the co-bus drivers doesn’t care about it. When we stop at one place we ask to do a phone call, but they decline and say in 1.5 hour we arrive in Cuenca. Luckily, we could write our parents and they could block immediately our bank- and credit cards, so regarding to that nothing happens. The credit cards we use regularly, is still in Hanspeters purse as well as two identity cards. Unfortunately, we put the passport with the US Visa in the backpack after the border control. The laptop was as well in the backpack, why we can’t write on the blog for a while and makes the bureaucracy much more difficult. The photo camera is also gone and all pictures from the last two weeks, at least we uploaded all other pictures at picload. There were some other electronic devices, a few souvenirs, clothes etc., we guess the thief was happy. Arrived in Cuenca we don’t want to waste time in finding the right bus, therefore we take a cab to our accommodation. We notice that the city is quite beautiful but we can’t really enjoy it at the moment. When we arrive at our hostel, we already realize, that we are lucky still having our identity card, then without any official document they wouldn’t let us in there. First, we contact our parents and then we try to contact the Swiss embassy. We see that a Swiss consulate is located in Guayaquil and in Quito is the embassy. But it’s already Friday afternoon and we can’t reach someone. Therefore, we contact them by email. The hostel owner tells us that we could even have more bad luck, as on Monday and Tuesday (1. May) are public holidays. We decide anyway to go tomorrow to Guayaquil, to visit the general consulate and ask at the airport if there is a possibility to fly even without passport to Galapagos. But now, we search first a police station, to make a report. We run around the whole city, when we finally find a police station they’re willing to make a report. But they tell us, that we should come at 9 pm as the responsible person doesn’t have time now. As it’s only 18.00 we go back to the hostel to prepare a dinner. The hostel is in the city center and has a nice terasse, where we have a great view over Cuenca. When we go back to the police station at the later evening, they say we should come tomorrow as the responsible person is still not available. A bit frustrated we go back to the hostel and go exhausted to sleep after this very strange and heavy day.

Guayaquil 28.04.2018 – 30.04.2018

Today, we get up early to be punctual at 7.30 am at the police station to finally make the report. Luckily, we meet the same guard than yesterday and although he just finish his work, he says that he contacted the responsible person and we should wait in front of the gate. About a quarter hour later he comes and finally we can make the report. Then we go back to our hostel and we’re just on time to get our included breakfast. We use the time to write our insurance and to make some more administrative things, before we’re heading to the busterminal to move to Guayaquil. The journey to Guayaquil is very beautiful, and goes through the mountain down to the coast. Arrived in Guayaquil we notice immediately, that’s very hot here in comparison to the comfortable climate in Cuenca. We first go to the airport, which is just nearby the bus terminal. Finally, something positive is happening here. We’re allowed to fly to the Galapagos-Island with the police report and our identity cards. Then we go to our accommodation in the city center. As there is no kitchen to use at the hotel, we move out in the evening to eat something. This is not so easy than it seems, then those restaurants we originally want to find doesn’t exist anymore. Finally, we find a burger store which also have some small vegetarian options and Hanspeter can enjoy a delicious burger. Unfortunately, we get informed that we can’t renew our passports in Guayaquil and we need to go to Quito for that. On the website of the embassy, we’ve seen it´s closed on Monday, therefore it doesn’t make sense to go to Quito before the journey to the Galapagos Islands.

We start the day with a little breakfast and a phone call with Manuelas parents to organize some stuff. In the afternoon we go in the city to find a laundry service and buy a camera. Unfortunately,  the staff of the hotel can’t tell us where to do that, as it’s sunday and tomorrow public holiday. We actually don’t find a laundry service, why we focus on buying a camera. There is a street full of electronic stores and other expensive shops. Even when we know that nearly all South Americans are soccer fans, it’s very amusing to see, how countless people stay in front or inside the stores only to watch a football game on the exhibited TV’s. When we visit beside a beautiful park, we’re very astonished to see quite big Iguanas living there, very impressive. We walk from one shop to the next but none of them sell a camera. According to a hint of a vendor we go to the Malecon 2000, which is a beautiful shore promenade and the attraction from Guayaquil. It’s very well-maintained, clean and we feel us comfortable there. But there aren’t that much shopping possibilities, why we go one or two streets further to find the markets, which are shown on maps.me. We cross from one market to the next, they offer nearly everything except a camera. When we almost give up, a security staff at the Malecon gives us a tipp, where we directly walk to it. Actually, we find a vendor who sells cameras, but there is only one that is useful for us, a used Sony Cybershot for 50 dollars. Unfortunately, we couldn’t test it enough, as the battery was almost death, but the vendor offer us to bring the cable to recharge tomorrow. We’re not absolutely convinced, but we say, better than nothing. At the Malecon we indulge a beer, to finish the day and have a pizza at the Pizza Hut as we still didn’t find a good restaurant, which is open. Later we do some administrative tasks, as we still need a lot to do, wash our clothes by hand and to dry them we put a washing line through our hotel room. We find close to the airport a big shopping mall and hope we will have more luck there tomorrow, when we go to find a camera.

This morning the Swiss Embassy wrote us and at least we can phone with them. If we didn’t find the information at the website, that’s close today we would have go there and probably get an appointment today. But we can fill out an online form to fix an appointment directly after our trip to the Galapagos-Islands. Now we go to the airport. As we don’t have luggage included at our cheap flight and we can’t book the additional luggage online, so we can to that now, as we go in the same direction as the shopping mall is located. Without problem we can add additional luggage, but they tell us that we booked the ecuadorian price, that’s why we get the flight that cheap. But as it’s a fault in their system we don’t have any consequences. But we still think 300 dollars are expensive enough. Afterwards, we make a short walk to the shopping mall. At the airport we see again the big iguanas, which we’ve spotted yesterday in the park but here we absolutely didn’t expect them. The shopping center is huge and for our luck we even find a Sony store, which sells many different cameras. We’re so happy. We even find a camera, which is similar to our stolen one, but much better and for a reasonable price. But we still look a bit more around, but finally we decide to make this investion for a new camera. In the store they tell us that only one of the exhibited camera they have on the stock and this one would have been too big and heavy, as well as too expensive for us. What a pity, but we decide to buy a Sony Cybershot, which is with 139 dollars quite cheap and despite of the zoom it seems to be a quite good one too. As photos are still important for our travels, we feel much more comfortable with a new one, so we know it works. After we’ve bought it, we have an early dinner at the shopping center and spend the rest of the evening in the hotel, to prepare for our big upcoming trip to Galapagos.

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