Quito & Banos

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09.05.2018 – 15.05.2018

Quito 9.5.2018 – 10.05.2018

Wir kommen um 6 Uhr in der früh in Quito an und erhalten erst mal einen Kälteschock, da wir uns die letzten Woche an Temperaturen über 30 Grad gewöhnt haben. Wir wissen zwar, dass Quito auf fast 3000 Höhenmeter liegt und haben erwartet, dass es kühler sein wird. Etwa 5 Grad haben wir dann doch nicht gerade erwartet und wir müssen unsere Daunenjacken hervorkramen. Wir haben heute eigentlich nur eines vor, die Schweizer Botschaft zu besuchen, um unsere neuen Pässe zu beantragen. Da wir doch gar früh unterwegs sind, genehmigen wir uns erst mal einen wärmenden Kaffee und ein Käsebrötchen zum Frühstück am Busterminal. Anschliessend machen wir uns mit dem Bus auf den Weg in die Innenstadt, und fragen da in einem Hostel, welches wir am Vorabend auf bookers gesehen haben, ob sie Platz haben. Das haben sie und wir dürfen sogar schon frühmorgens um 7 Uhr einchecken. Wir machen es uns im schönen Hostel gemütlich und bereiten uns auf den Termin bei der Botschaft vor. Natürlich ist die Schweizer Botschaft etwas ausserhalb und wir machen uns ca. 1.5 Stunden vorher auf den Weg, damit wir auch sicher pünktlich ankommen. Dementsprechend sind wir 1 Stunde zu früh dort und verweilen in einem grossen Gebäudekomplex der Neustadt mit einem Kaffee, bis wir unseren Termin wahrnehmen können. Die Altstadt und Neustadt sind so unterschiedlich, denn in der Neustadt fühlt man sich eher wie in einer typischen europäischen Großstadt, während man bei der Altstadt das Gefühl hat, man wäre noch einige Jahrzehnte zurückversetzt. Abgesehen, dass wir uns in diesem luxuriösen Gebäude etwas fehl am Platz fühlen, läuft bei der Botschaft alles reibungslos ab. Die nette Dame gibt uns sogar noch jegliche Tipps betreffend dem weiteren Verfahren und bietet uns an, die Passdaten zu übermitteln sobald diese Verfügbar sind, so dass wir baldmöglichst das US Visum beantragen können. Damit wir doch noch etwas von der Neustadt sehen, entscheiden wir uns den Weg zu Fuss zu unserer Unterkunft zurückzulegen. Die Neustadt ist schön gemacht mit vielen Pärken und Geschäften, jedoch hat es sonst, zumindest was wir gesehen haben, nicht so viel zu bieten. Zumindest kann sich Hanspeter unterwegs noch eine neue Sonnenbrille kaufen, da die Zweidollarbrille von Guayaquil auf Galapagos bereits kaputt ging. Er entscheidet sich für eine 10 Dollar Brille, welche doch um einiges Robuster aussieht. Nahe bei unserer Unterkunft schlendern wir noch am Park Elejido vorbei, welcher auch sehr gepflegt ist und zwischendurch gibt es dort schöne Kunstausstellungen auf der Strasse. Wir kaufen kurz unser Abendessen ein und verbringen den restlichen Abend mit hochladen von Fotos, da wir in diesem Hostel sogar einen Computer zur Verfügung haben. Glücklicherweise, macht das Strassenverkehrsamt eine Ausnahme und wir dürfen neue Führerscheine beantragen, ohne persönlich vorzusprechen. Dafür müssen wir Passfotos senden, einen Antrag ausfüllen, scannen und schicken und natürlich noch etwas bezahlen. Sie sind zwar nur auf ein Jahr befristet, aber egal für die USA wird das vorerst reichen.

Der nächste Tag ist regnerisch und wir verbringen ihn damit jegliche Dokumente für die Versicherung zusammenzustellen, da diese einiges gefordert hat. Im nachhinein hätten wir uns die ganze Mühe jedoch sparen können, da sie nur einen ganz kleinen Teil übernommen hat – alles was nicht als Wertsache zählt, da wir nicht genügend aufgepasst hätten. Für den Ersatz von Dokumenten wird nur 10% übernommen, was zusätzlich ziemlich enttäuschend ist. Natürlich genügen unsere Fotos und Dokumente den qualitativen Standards des Strassenverkehrsamts wohl nicht und wir müssen das ganze nochmals machen. Naja, am schluss haben sie es akzeptiert und die Führerscheine mit den alten Fotos ausgestellt. Wie auch immer, wir entscheiden uns am Folgetag weiterzureisen, da wir wohl noch einige Male zurück nach Quito gehen müssen und so noch genügend Zeit haben werden die Stadt anzusehen. Wir entscheiden uns vorerst, morgen nach Baños zu fahren, da dies wohl ein schönes Dörfchen mit Berglandschaft ist.

Baños 11.05.2018 – 15.05.2018

Wir checken heute aus und machen uns am Vormittag auf den Weg zum Busterminal, welches ziemlich ausserhalb gelegen ist. Eine Mitarbeiterin der Reception teilt uns mit, wo wir welchen Bus nehmen müssen. Wir warten und warten, bis wir schliesslich einen Securitymitarbeiter fragen, welcher sagt, dass dieser Bus hier im Moment nicht fährt. Jedoch können wir mit einem Bus zu einem Terminal dazwischen fahren, was wir dann auch machen. Dummerweise dauert es ziemlich lange bis ein Bus kommt, welcher so vollgestopft ist, dass wir uns entscheiden den nächsten zu nehmen. Als der nächste Bus endlich kommt, hat es noch ein wenig Platz. Das jedoch nicht sehr lange, denn schon bald sind wir eingequetscht wie Sardinen in der Büchse, man kann kaum noch Atmen und die Leute lehnen sich einfach gegeneinander, da man sowieso nicht mehr umfallen kann. Wenn jemand aussteigen muss, muss dieser nahezu eine Turnübung veranstalten und sich nicht darum scheren auf gefühlte 100 Füsse zu treten, was ihm aber auch niemand übel nimmt. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir am Busterminal an und da schreit es bereits “Baños”. Super, wir fragen wann, der Verkäufer sagt, “ahora” (jetzt). Wir kaufen das Ticket und laufen gemütlich zu den Bussen, während wir unser Ticket etwas skeptisch betrachten, da nur 1 Person aufgeführt ist. Der Verkäufer rennt aber plötzlich neben uns her und sagt wir sollen mitkommen und zwar schnell. Ja der Bus wäre beinahe schon aus dem Terminal raus, jedenfalls ist er schon nahe beim Ausgang. Aber so ist Ecuador oder halb Südamerika, es reicht doch noch, denn ohne Ticketverkäufer wäre der Bus nicht losgefahren, da sonst niemand da wäre um die Tickets im Bus zu kontrollieren. Der Bus fährt durch eine landschaftlich sehr schöne Gegend und nach etwa vier Stunden sind wir in Baños. Dieses Städtchen ist wunderschön mitten in einer grünen Landschaft gelegen, umgeben von Hügeln. Auch wenn es auf uns einen ziemlich Touristischen Eindruck macht, fühlen wir uns von Beginn an wohl und entspannt. Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt haben, genehmigen wir uns in einer kleinen Cafeteria einen leckeren Kaffee. Es wird leider schon bald wieder dunkel, weshalb wir unsere Aktivitäten auf den Einkauf des Abendessens beschränken und zurück ins Hostel gehen, um dieses zuzubereiten.

Heute wollen wir die nähere Umgebung von Baños besuchen und seit langem mal wieder eine etwas längere Wanderung machen. Wir haben auf unserer Karte das Casa de Arbol entdeckt, welches ein paar Kilometer und ca. 800 Höhenmeter über Baños liegt. Der Weg führt uns zum einen Stadtende, wo uns ein ziemlich steiler Weg erwartet. Irgendwie merken wir, dass wir schon länger keine richtige Wanderung mehr gemacht haben, denn es ist ziemlich anstrengend. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und wir werden schon unterwegs immer wieder mit einer tollen Aussicht belohnt. Wir begegnen kaum jemanden, mal abgesehen von 2-3 Einheimischen die ein Workout machen oder einfach ihren Hund spazieren führen. Die Treppen haben sich mittlerweile in einen etwas rutschigen Waldweg verwandelt, aber wir kommen trotzdem vorwärts. Unterwegs scheint jedoch ein Unwetter aufzuziehen und wir werden eine Weile von Nieselregen begleitet, was das Wandern jedoch ziemlich angenehm macht. Glücklicherweise zieht das Unwetter vorbei und als wir oben ankommen erwartet uns Sonnenschein. Auch der Nebel verschwindet langsam, so dass wir eine top Aussicht haben. Am Casa de Arbol angekommen, sind wir jedoch ziemlich überrascht, dass es so viele Leute da hat und wir erfahren, dass ein Bus hinauf fährt. Da wir über einen nicht ganz offiziellen Wanderweg zum Casa de Arbol gelangt sind, konnten wir die Eintrittsgebühr umgehen – dass es Eintritt gekostet hätte, haben wir auch erst gesehen, als wir den Ort wieder verlassen haben. Wir belohnen uns mit einem Bierchen, geniessen die Aussicht und beobachten die Leute die auf der Riesenschaukel über den Abgrund hinweg schaukeln. Uns hat es jedoch zu viele Leute die sich anstellen, weshalb wir das sein lassen und uns über einen ausgedehnteren Weg wieder an den Abstieg machen. Wir kommen an einem weiteren Aussichtspunkt mit Schaukel vorbei, wandern jedoch weiter. Der Vorteil am Bus ist, dass wir sozusagen die einzigen Wanderer sind, was doch ziemlich genial ist. Wir kommen an verschiedenen Farmen vorbei und manchmal ist der Weg nicht ganz offensichtlich. Wenn wir jedoch die Leute fragen, teilen sie uns immer bereitwillig den richtigen Weg mit. Wir laufen nicht ganz bis zu einem weiteren Aussichtspunkt, Bellavista, wo in der Nacht jeweils ein ziemlich beeindruckend leuchtendes Kreuz thront. Denn es ist schon wieder ziemlich spät und wir finden, dass wir heute schon viele schöne Aussichtspunkte gesehen haben und es von dort nicht viel anders sein wird. Wir nehmen also das letzte Stück Abstieg in Angriff und kehren zurück ins Hostel. Da wir von Galapagos noch etwas verwöhnt sind und einige nette Restaurants entdeckt haben, entscheiden wir uns heute Auswärts zu essen. Wir finden ein tolles kleines Restaurant, welches eigentlich eine ausschließlich vegetarische Karte hat, aber zu jedem Menü kann man gegen einen kleinen Aufpreis noch Fleisch oder Fisch dazu bestellen. Das perfekte Restaurant für uns und das Essen ist enorm lecker, so lecker, dass wir uns sogar noch ein Dessert gönnen. Mit vollem Magen kehren wir wieder zurück ins Hostel und legen uns bald einmal schlafen.

Der heutige Tag beginnt regnerisch. Eigentlich wollten wir heute ein Mountainbike mieten, jedoch macht es uns bei diesem Wetter nicht so an. Deshalb verweilen wir im Hostel, telefonieren mit den Eltern, laden einige Bilder auf Picload hoch und stellen noch ein paar Fragen an die US Botschaft betreffend unserem Visum. Wir diskutieren, was wir hier noch so machen wollen und haben von anderen Gästen gehört, dass hier der perfekte Ort ist einige Actionsportarten auszuüben. Wir entscheiden uns, dass ein Rafting mal wieder ein tolles Erlebnis wäre und vermutlich nicht allzu teuer ist. Wir erhalten gerade noch eine gute Empfehlung von einem Pärchen für einen guten Touranbieter und gehen zu diesem Büro. 30 Dollar kostet die Tour, welche sogar noch das Mittagessen inkludiert. Wir finden das ein gutes Angebot, denn an anderen Orten zahlt man ein vielfaches des Preises und wir buchen für Morgen. Der Tourveranstalter gibt uns noch breitwillig Auskunft über Wanderungen, die wir ohne Guide machen können. Obwohl es bereits späteren Nachmittag ist, entscheiden wir uns noch die eine leichte zweistündige Wanderung in Angriff zu nehmen, welche gerade auf der anderen Seite des gestrigen Ausflug startet. Wir haben Glück, denn das Wetter ist auch wieder besser und wir können unterwegs sogar den Vulkan sehen, der sich sonst meistens hinter den Wolken versteckt. Auch dieser Weg ist nicht oft begangen und wir treffen nicht viele Leute an, dafür umso mehr Vögel, welche teilweise ganz interessante Stimmlagen haben. Der Weg führt hauptsächlich durch den Wald und entlang einer Schlucht, wo wir zu Beginn sogar noch einem Bungeejumping Springer zuschauen können. Kurz vor dem Eindunkeln erreichen wir wieder Baños, besuchen noch ein paar andere Ecken des Städtchens und kehren wieder zurück ins Hostel, um unser Abendessen zuzubereiten.

Heute stehen wir früh auf, da unsere Tour bereits um 9.00 beginnt und wir vorher noch schauen wollen, ob wir eine Nachricht von der Botschafterin erhalten haben. Denn sie hat uns in Aussicht gestellt, dass wir evtl. bereits diese Woche die Pässe erhalten, wenn wir Glück haben. Sie kann uns zumindest die Angabe der Pässe mitteilen, damit wir das US Visum beantragen können, teilt uns jedoch mit, dass die Pässe vermutlich erst nächste Woche eintreffen, sie könne es erst definitiv sagen, wenn der Kurier eingetroffen ist. Naja, wir machen uns schon voller Vorfreude auf zu unserer Raftingtour. Wir sind eine ziemlich grosse Gruppe, über 20 Leute, da sich eine ganze Gruppe Engländer bestehend aus 13 Personen angemeldet hat. Aber egal, die Boote werden sowieso nur mit 5 oder 6 Teilnehmern gefüllt. Bevor es ins Wasser geht, erhalten wir unsere Ausrüstung und eine kurze Instruktion, dann geht es auch schon los mit dem Spass. Es ist ein tolles Gefühl durch die Wellen zu paddeln, jedoch muss man teilweise bei den starken Stromschnellen aufpassen, dass man nicht ins Wasser fällt. Wir bleiben im Trockenen, jedoch andere Teilnehmer gehen ziemlich oft im nicht ganz warmen Wasser baden. Aber das macht heute nichts, denn das Wetter ist perfekt. Es ist ein tolles adrenalingeladenes Erlebnis in einer umwerfenden Umgebung. Angekommen am Ende geht es mit dem Bus zum wohlverdienten Mittagessen und danach wieder zurück nach Baños. Dort wenden wir uns wieder dem Ernst des Lebens zu und füllen unseren Visumantrag aus, was jedoch gar nicht so einfach ist, herauszufinden wie das korrekte Vorgehen funktioniert, da wir von der US Botschaft und Konsulat unterschiedliche Angaben erhalten haben. Sie machen uns jedoch ziemlich nervös, da wir einen Wohnsitz in der Schweiz haben müssen und beweisen, dass wir eine Verpflichtung haben wieder in die Schweiz zurückzukehren. Na toll, da müssen wir uns wohl noch einiges einfallen lassen. Um Mitternacht haben wir jedoch den Antrag ausgefüllt. Da wir noch nicht sicher sind, wann wir die Pässe erhalten, unterlassen wir es vorerst einen ausserordentlichen Termin zu beantragen.

Auch heute beglückt uns das Wetter mit Sonnenschein und wir entscheiden uns nun ein Mountainbike zu mieten, um Richtung Regenwald zu düsen. Zudem spielen wir mit dem Gedanken zum Vulkan Tungurahua zu laufen. Leider nimmt uns das Tourismusbüro die Freude, denn dort wird uns mittgeteilt, dass wir nur mit Guide hochlaufen dürfen und ja, das würde wieder ein paar 100 Dollars kosten. Wir spielen mit dem Gedanken einfach zum Refugio zu gehen, dort zu campen und am nächsten Tag wieder zurück zu kehren. Da jedoch die Zufahrt auch etwas kompliziert ist, geht offenbar nur mit Taxi, lassen wir es bleiben. Wir hätten auch von Baños loslaufen können, aber über 2000 Höhenmeter mit Sack und Pack zu bewältigen trauen wir uns doch nicht zu, bzw. können uns schöneres vorstellen. Ja heute schwingen wir uns jedenfalls aufs Velo und geniessen die tolle Aussicht. Unterwegs gönnen wir uns einen kurzen, aber grossen Ziplining spass und fahren weiter die Strasse herunter. Je weiter runter wir kommen, desto wärmer wird es. Es gibt einen grösseren Wasserfall den wir uns ansehen, dazu machen wir eine kurze Wanderung durch den Wald. Wir können den Wasserfall aus nächster nähe betrachten und kommen noch näher, wenn wir durch ein paar Höhlen kraxeln. Für jemand mit Klaustrophobie wäre dies jedoch nichts, aber uns macht es spass, obwohl wir am Ende wieder pitschnass zurückkommen, da wir sogar hinter den Wasserfall gehen konnten. Wir gehen noch auf die andere Seite, wo wir von einer schönen Brücke etwas entfernt den Wasserfall sehen können. Im Restaurant, einem schönen alten Holzhaus, genehmigen wir uns noch einen Kaffee, bevor wir wieder zurück nach Baños gehen. Ja zugegebenermassen strampeln wir nicht zurück, da es doch ein beachtliches Stück bergauf geht und Transportmittel extra für die Velos für einen Dollar zur Verfügung stehen. Zurück im Dörfchen machen wir uns auf den Weg, um eine der berühmten Thermalquellen aufzusuchen. Wir entscheiden uns jedoch, zu der Einen zu spazieren, welche etwas ausserhalb ist, da diese nicht so überfüllt sein soll. 3 Dollar der Eintritt, also eigentlich 4, da wir noch eine Badekappe kaufen müssen. Ja was soll man sagen, es ist einfach super entspannend. Es gibt insgesamt 8 Becken mit verschiedenen Temperaturen, wobei eines der Becken über 40 Grad warm ist und wir können dort jeweils nicht allzu lange verweilen, und müssen uns in den kühleren regelmässig abkühlen. Nachdem unsere Haut genügend aufgeweicht ist, kehren wir wieder zurück ins Städtchen und gönnen uns heute zum Abendessen eine günstige aber leckere Pizza für vier Dollar pro Person.


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09.05.2018 – 15.05.2018

Quito 9.5.2018 – 10.05.2018

We arrive early in the morning at 6 am in Quito and get first a cold shock, as we were used the last few weeks to over 30 degrees. We already know that Quito is on around 3000 high meter and we expected it will be cooler there. But 5 degrees in the morning we didn’t expect and we need to put on our daune jacket. We planned only one thing, going to the embassy to apply for new passports. As we are quite early, we first have a warm coffee and cheese bread for breakfast at the bus terminal. Afterwards, we go with the bus downtown and ask in a hostel, which we’ve found on bookers, if there is a room available. They have one and we can check in at 7 am. We make us comfortable in the beautiful hostel and prepare us for the appointment at the embassy. Of course the swiss embassy is a bit outside of the center and we make us around 1.5 hours before on the way, so we definitely will arrive on time. Accordingly, we’re about 1 hour early and we stay a while in big shopping center having a coffee before we can go to the appointment. The old town and new town are completely different, especially in the new town we feel more like in a big european city, but in the old town we feel like pushed back several years. We feel us a bit inappropriate in this luxury building, but everything works fine. The nice lady even to give us nice tips how we can proceed further and she offers us to send the passport data as soon as they are available, so we can as soon as possible apply for a new visa. Therewith we can see a little bit from the new town we decide to walk back to our accommodation. The new town is nice with many parks and shops, but beside of that it doesn’t have a lot to offer. At least Hanspeter can buy new sunglasses on the way back, as the last two dollar glasses bought in Guayaquil broke down in Galapagos. He decides for 10 dollar glasses, which looks a bit more robust than the previous one. Close to our accommodation we wander around the park Elejido, which is very well-maintained and from time to time there is a beautiful art exhibition along the street. We quickly buy our dinner and spend the rest of the time with uploading photos, as we even have a computer in the hostel available. Luckily, the government of the traffic in Switzerland makes an exception to apply for new driving licences without personal visit. Instead we need to send some passphoto, fill a form, scan, send and of course pay something for it. The driving licences will be only last for one year but it doesn’t matter, for the US it’s enough time.

The next day is raining and we spent to put all documents for the insurance together, as they require a lot. Finally, we wouldn’t need to do it, as the insurance decide only to cover a little part – every valuable they don’t cover as they said we didn’t pay enough attention. For the replacement of the documents they only pay 10%, which is additionally very disappointing. We also make the photos for our driving licences again as they don’t reach the quality standard. Finally, they accept it anyway and make the driving licences with the old photos. However, we decide to move on tomorrow, as we anyway have to go back a few times to Quito and we will have enough time to explore the city.

Baños 11.05.2018 – 15.05.2018

We check out today and go a bit before noon to the bus terminal, which is far away from the city center. The receptionist tells us which bus we need to take. We wait and wait, until we ask a security guard, who tells us, this bus doesn’t drive at the moment. At least we can drive to a terminal in between. Unfortunately, it takes quite long until the bus arrives and it’s already completely full, so we decide for the next one. When the next bus arrives, there is a little space left. But this space doesn’t last long and we’re squeezed like sardines in a can. We barely can breathe and the people just lean against each other, so nobody can fall over. If somebody needs to hop off the bus he needs to do some exercise and not matters to stand on about 100 feets to get to the door, but it’s normal here and nobody gets upset because of that.  After a long while we reach the bus terminal and there is already shouting “Baños”. Perfect, we ask when, the vendor says “ahora” (now). We buy the ticket and walk relaxed to the busses, while we look a bit sceptical to the tickets as it seems to be only for one passenger. Suddenly, the vendor runs aside us and tells us we need to follow him immediately. Yes, the bus almost left the terminal, at least it’s close to the exit. But that’s normal in Ecuador or half of South America and we get there on time anyway, as the bus wouldn’t leave without the ticket seller, to control the tickets in the bus. The bus drives through an amazing landscape and in about 4 hours we reach Baños. The little town is beautiful in the middle of the green surrounded by hills. Even when it makes a touristic impression on the first sight, we feel us very comfortable and relaxed. After we checked in the hostel, we indulge a coffee in a nice little cafeteria. It’s already late and gets dark soon, so we restrict our activities to buy our dinner and go back to the hostel for preparing that.

Today, we want to explore the close surrounding of Baños and make a longer hike since a while. We’ve found on the map the “casa de arbol” which is a few kilometers away and 800 meter higher than Baños. The way leads us to the end of the town, where a pretty steep way waits for us. Somehow we realize that we haven’t done a real hike since a while and it gets quite exhausting. But with the time we get used to it and already on the way we’re rewarded with an amazing view. We almost don’t meet someone on the way, except 2-3 few locals making a workout or doing a walk with their dog. Meanwhile, the stairs changed into slippery forest path. On the way it seems a thunderstorm will start soon and we’re accompanied by drizzle rain, which makes the hike quite comfortable, as it’s not too warm. Luckily, the thunderstones seems to pull ahead and arrived on the top we get sunshine. Also the fog disappears slowly and we’ve an gorgeous view. Arrived at the casa de arbol, we are quite surprised, so many people up there and we see a bus driving up. As we don’t enter on the official entrance, we don’t need to pay entrance fee. We didn’t know that we even would have to pay until we leave the place. We indulge a beer on the top, enjoy the view and observe the people they are swinging over the mountains. There are already too much people for us so we decide not to swing and make a longer way to descent. The advantage of the bus is, that we almost are the only hikers, which is great. We pass a few farms and sometimes the path is not very clear. But when we ask the people, they’re always happy to show us the right way. We don’t hike until the last viewpoint Bellavista, which has a very impressive lightening cross in the night. It’s already late and we think, we’ve already seen a lot of great viewpoint and there it won’t be much different. Therefore, we take the last piece of descent and head back to the hostel. As we’re still a bit fastidious from Galapagos and there are some nice restaurants we decided to eat tonight out. We find an amazing little restaurant, which almost only have a vegetarian menu, but to each menu you can add meat or fish. The perfect place for us to eat and it’s so delicious that we also indulge for a dessert after. With a full belly we head back to the hostel and soon we go to sleep. 

Today, it’s rainy. Originally, we would like to rent a mountainbike, but we don’t like to cycle in this weather. Therefore, we stay a while in the hostel, phone with our parents, upload some pictures on picload and ask a few questions to the US Embassy regarding our US Visa. We discuss a while, what we want to do here and we’ve heard from other guests that’s the perfect spot to do some action activities. We decide, that we would go for a rafting, as it seems like a great experience and be not to much expensive here. We get a recommendation from a couple about a good tour operator and go to that office. 30 dollars costs the tour which includes the lunch. We find this a fair offer, then in other places we would pay the triple price. The tour operator generously give us some information about hikes, which we can do without guide. Although, it’s already late afternoon we decide, to make the two hours hike, which is just on the opposite of the city, we went yesterday. We’re lucky, then the weather is now better and we can even see the volcano on the way, which is normally hidden behind the clouds. Also, this way is not very popular, so we don’t meet a lot of people on our way, but even more birds, which sometimes have quite strange voices on different tones. The way leads us basically through the forest and along a valley, where we can even see at the beginning someones doing bungee jumping. Shortly, before it gets dark, we reach Baños, we visit some other corners of the city and go back to our hostel, to prepare our dinner.

We get up early today, as our tour already starts at 9.00 and before we want to check if we get some news from the embassy. They said we have the chance to get our passports already this week. At least she can tell us all data of the passports, so we can already apply for a US Visa. But she write, she is guessing we won’t get the passport today, but definitely she can only tell us when the courier arrives. Anyway, we’re looking forward now to our rafting tour. We are quite a big group, over 20 people, as a group of English with 13 people join. However, the boats are only filled with 5 or 6 people. Before we head into the water, we get our equipment and a short instruction, and then the fun begins. It’s an amazing feeling paddling through the waves, but we need to be careful not to fall in the water with the rapids. We stay dry, but some of the other participants go quite often for a bath in the not very warm water. Today, it doesn’t matter as the weather is perfect. It’s an amazing adventure full with adrenaline in a gorgeous environment. Arrived at the end we go by bus to the well-earned lunch and afterwards back to Baños. There we need to do the serious stuff in our life and fill out the application for the US Visa, which is not so easy to figure the correct process out, as the embassy and the consulate gave us different instructions. They make us quite nervous, as we need to have a residence in Switzerland and to proof, that we have an obligation to go back to Switzerland. It seems we’ve a bit to think over that, how to handle. At midnight we’ve filled out our applications. As we’re still not sure, when we receive our passports, we don’t apply for an expedited interview. 

Also this day, we’ve the joy of sunshine and we decide now renting a mountain bike, to ride in direction rain forest. Additionally, we play with the thought to walk to the volcano Tungurahua. Unfortunately, the tourist office takes our luck and tells us, we are only allowed to walk there up with a guide, which would costs a few 100 dollars. We first think only to hike up to the Refugio, camp there and return the next day. But the access is not easy, only by taxi, so we let it be. We could also hike up from Baños, but to beat over 2000 high meters with all camping luggage, we are not really up to. Anyway, today we ride bicycle and enjoy the great view. On the way we do a short but huge zip line fun and drive further down the street. As far we get, as hotter it is. There is a bigger waterfall which we visit, to do that we make a short hike through the fores. We can see the waterfall already very close, but get even closer, when we scramble through some caves. For someone having claustrophobia that would be nothing, but we have fun, although we reach the top end completely wet, as we could even climb behind the waterfall. We also visit the other side, where we can see the waterfall a bit from the distance on a beautiful bridge. In the restaurant, a nice old wooden house, we indulge a coffee, before we head back to Baños. We’ve to admit, that we don’t cycle back, as it goes a quite big piece uphill and there are transportation extra for the bicycles for 1 dollar available. Back in the village, we walk to one of the famous hot spring. We decide, to visit one which is a bit outside of the town, as they’re known not to be to much crowded. 3 dollars is the entrance, but we would say 4, as we had to buy a bathing cap. Yes, what should we say? It’s just so relaxing. There are 8 basins with different temperature, and one is over 40 degrees warm, where we couldn’t stay too long and need to cool down regularly in another one.  After our skin is soft enough, we go back in the town and have tonight for dinner a 4 dollars cheap but delicious pizza. 

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