Yukon

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21.07.2018 – 26.07.2018

Watson Lake, Morley Lake 21.07.2018

Heute gehts nach dem Frühstück los zur nicht weit entfernten Junction, wo der Cassiar Highway in den Alaska Highway führt. Wir entscheiden uns das Dörfchen Watson Lake zu besuchen. Dieses liegt etwa 15 Kilometer östlich entlang des Alaska Highways. Das Dörfchen ist hübsch gemacht und wir halten zunächst nach einer günstigen Tankstelle ausschau. Wir entdecken dabei einen grossen Schilderwald und entlang der Strasse sind Fähnchen aus aller Welt aufgehängt. Wir gehen zum Visitorcenter und sehen uns den Schilderwald aus nächster Nähe an. Dieser ist wirklich beeindruckend gross und wir finden sogar das ein oder andere Schild aus der Schweiz, z.B. Solothurn, wo möglicherweise mal ein Ortsschild gefehlt hat. Wir halten uns noch ein Weilchen beim Visitorcenter auf, bevor wir westwärts Richtung Whitehorse aufbrechen. Den nächsten grösseren Stopp legen wir bei den Little Rancheria Falls ein, wo wir einen kleinen, gemütlichen Spaziergang zu den Wasserfällen machen. Anschliessend fahren wir weiter entlang des Alaska Highway, wo wir den Morley Lake, gerade an der Grenze von British Columbia zum Yukon, finden. Auch wenn wir noch etwas früh dran sind, entscheiden wir unser Nachtlager an diesem schönen See aufzuschlagen. Manuela nutzt das im Moment noch ziemlich schöne, heisse Wetter, um im erfrischenden Morley Lake ein Bad zu nehmen. Es war eine gute Entscheidung so früh hierher zu kommen, denn schon bald sind die wenigen Stellplätze an diesem wunderschön gelegenen, gratis Campingplatz voll. Wir verbringen hier einen gemütlichen Nachmittag und Abend.

Whitehorse 22.07.2018

Heute geht es zur ersten grösseren Stadt seit Prince George, und die Grösste im Yukon. Es ist schon eigenartig wie wenig Menschen auf einem so grossen Gebiet wie dem Yukon leben. Knapp 34’000 Menschen auf einer Fläche von 483’000 km2 und davon leben 26’100 Einwohner in Whitehorse. Kaum zu glauben, dass es nicht einmal das dünnste besiedelte Terrain von Kanada ist. Das Northwest Territory zum Beispiel, gleich östlich neben dem Yukon Gebiet, zählt lediglich 41’500 Personen auf einer Grösse von Sage und Schreibe 1’346’106 km2. Wie man an diesen Beispielen sieht, Kanada ist riesig und man kann stundenlang fahren, ohne an einem Dorf vorbeizukommen, daher müssen wir auch sinnvoll planen, wo entlang unsere Route führt. Denn Abstecher sind meist nicht nur 10 Kilometer, sondern eher in der Grössenordnung von 100 und 500 Kilometer. Auch wenn es alle 150 Kilometer eine Tankstelle gibt, sind die Benzinpreise markant unterschiedlich. Daher versuchen wir mit unserer Tankfüllung heute bis nach Whitehorse zu fahren und hoffen, dass dort die Benzinpreise tiefer sind. Das wären etwas über 440 Kilometer mit einer Tankfüllung und sollte gerade reichen, im Notfall hätten wir noch etwas Ersatzbenzin dabei. Die restlichen 230 Kilometer nach Whitehorse sind abgesehen von einem Dorf namens Teslin und zwei Kreuzungen, ziemlich abgeschieden und entlang einer dicht bewaldeten Landschaft. In Whitehorse angekommen, gehen wir zuerst zum Robert Service Campground, wo wir uns eine erfrischende Dusche gönnen und noch etwas an unserem Blog arbeiten. Der Preis für den Stellplatz ist jedoch ziemlich hoch und wir könnten sowieso nur im Parkplatz schlafen, da alle Stellplätze mit Fahrzeugzugang bereits besetzt sind, daher schauen wir uns nach einer anderen Option um. Wir bleiben jedoch den ganzen Nachmittag auf dem Platz für Tagesbesucher, wo wir zunächst etwas Picknicken. Hanspeter wird bald einmal von ein paar Herren in etwas speziellen Gewänder und mit Turban angesprochen. Sie bitten uns etwas später, dass wir ihnen von unserer Reise erzählen. Dazu bieten sie uns ein leckeres Gebäck und eine Cola an. Viel wollen sie jedoch nicht von unserer Reise wissen und schon bald erzählen sie, dass sie Missionare sind und wollen uns Allah näher bringen. Nach einer Weile merken sie wohl, dass es bei uns nicht so viel Sinn hat und verabschieden sich. Dennoch eine ziemlich merkwürdige Begegnung. Insgesamt 7 Herren davon 2 aus Pakistan und Südafrika, welche wir kennengelernt haben, auf den Weg den Dempster Highway nach Inuvik hinauf, um ihren Glauben zu verbreiten. Wie dem auch sei, wir gehen bald daraufhin zur günstigsten Tankstelle, nicht aber ohne zuerst 5 Liter vom Ersatzbenzin nachzufüllen, damit wir nicht plötzlich stranden, da die Tanknadel schon eine Weile auf Rot steht. Nachdem Molly mit 78 Liter ( Tankkapazität 82 Liter) vollgetankt ist, geht es zum Walmart, wo wir unsere Vorräte aufstocken. Wir suchen jedoch vergeblich nach Früchten und Gemüse, als wir dann nachfragen, sagt uns die Verkäuferin, dass wir zum Supermarkt Save on Foods gehen müssen, da sie hier keine frischen Ware verkaufen. Also gehen wir noch dorthin, wobei man sagen muss, dass Gemüse und Früchte hier enorm teuer sind. Nun ist es wieder spät und wir schauen, dass wir zu einem Übernachtungsplatz kommen. Wir finden einen, etwa 5 Kilometer ausserhalb der Stadt an einem schönen See, welcher bei Einheimischen ziemlich beliebt zu sein scheint. Nachdem wir zu Abend gegessen haben, kann Manuela in der Nähe noch einen Fuchs von weitem beobachten. Der Mond leuchtet zudem ziemlich hell, obwohl es noch nicht ganz dunkel ist.

Pelly Crossing 23.07.2018

Heute geht es weiter Richtung Dawson über den Klondike Highway. Zuerst frühstücken wir gemütlich, wobei uns ein komisches Geräusch von einem Vogel begleitet. Als wir den Vogel schlussendlich erspähen können, stellen wir fest, dass es lediglich  eine Krähe ist, was wir doch nicht erwartet hätten. In Whitehorse besuchen wir den Schaufelraddampfer SS Klondike, welches in früheren Jahren zu den Goldrausch Zeiten über den Yukon Fluss nach Dawson schipperte, noch bevor es eine Strasse gab. Zudem kommen wir an einer alten Kirche vorbei, welche im Blockhüttenstil gebaut wurde. Wir fahren weiter durch viel Wald bis wir ein schönes Plätzchen am Fox Lake finden, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Danach kommen wir an einem sehr schönen Aussichtspunkt auf die Five Finger Rapids vorbei. Das sind markante Stromschnellen, welche für die Schiffe auf dem Yukon ein Problem sein konnten, weil diese nur an einer bestimmten Stelle passierbar waren.  Dort machen wir einen Spaziergang, welcher uns ein paar Höhenmeter tiefer und nahe zum beeindruckenden Yukon Fluss bringt. Weiter geht es nach Pelly Crossing, wo wir unseren Übernachtungsplatz gefunden haben. Dies scheint ein offizieller jedoch verlassener Campingplatz zu sein. Er ist sehr schön am Fluss gelegen, mit Picknick Tischen und sogar Trinkwasser. Nachdem wir uns eingerichtet haben, genehmigen wir uns im Fluss eine kleine Abkühlung, bevor wir das Abendessen zubereiten. Anschliessend lesen wir noch etwas und wir können im Hintergrund Kinder etwas schreien hören, nehmen es aber nicht so richtig war. Plötzlich fahren ein paar Einheimische mit dem Quad zu uns und fragen, ob wir den Bär nicht gesehen haben. Es sei ein Grizzly ein paar Meter hinter uns am Flussufer entlang gewandert und jetzt hören wir auch, dass die Kinder auf der anderen Seite des Flusses “Bär” schreien. Wir begeben uns ebenfalls ganz vorsichtig, bewaffnet mit Bärenspray zum Flussufer, können aber nichts entdecken. Offenbar ist er bereits weiter in die Nähe der Brücke gewandert. Wir wollen ihm ja nicht zu nahe kommen, daher gehen wir mit zwei weiteren Einheimischen von etwas weiter hinten zur Brücke, können ihn dort aber leider auch nicht entdecken und so geben wir es auf. Dafür können wir noch ein schönes Abendrot am Flussufer bestaunen.

Tombstone National Park 24.07.2018

Nachdem wir gefrühstückt haben, geht es weiter an viel Wald vorbei, entlang des Klondike Highway. Zuerst machen wir einen kurzen Halt beim hübschen Gravel Lake. Auf einem schönen Pass etwas vor der Abzweigung auf den Dempster Highway legen wir unsere Mittagspause ein. Wir haben uns gesagt, dass, wenn Molly weiter zuverlässig läuft, wir entweder den Dalton Highway in Alaska oder den Dempster Highway zum Arktischen Ozean hinauffahren wollen. Wir haben uns schlussendlich für den Dalton Highway entschieden, da gemäss Feedback anderer Reisenden die Strasse besser ist. Beide Wege sind mit ca. 800 Kilometer (ein Weg) etwa gleich lang und die Szenerie offenbar bei beiden sehr schön. Wir lassen es uns dennoch nicht nehmen, den für seine Schönheit bekannte Tombstone National Park, welcher etwa nach 75 Kilometer am Dempster Highway liegt. Obwohl wir zu Beginn doch über die guten “Permafrost” Strassen etwas überrascht waren, hält dies nicht lange an. Bereits auf dem Weg in den Tombstone haben wir von rasanten Autofahrern zwei kleine Dellen von Steinen in der Windschutzscheibe erhalten. Aber im Grunde genommen ist die Strasse nicht allzu schlecht, unter Vorbehalt, dass sich dies wohl in den nächste 700 Kilometer noch ändern könnte. Wie auch immer, wir fahren zuerst zum Visitor Center, wo wir ein paar Infos über schöne Aussichtspunkte und Wanderrouten erhalten. Die Wanderrouten sind für das grosse Gebiet relativ dünn gesät, jedoch kann man das Gebiet auch ohne Route mit einem Backcountry Permit besuchen. Wir fahren jedoch etwas weiter der Strasse hoch, wo wir eine super Aussicht über die Weiten der Landschaft haben. Da es bereits späterer Nachmittag ist, entscheiden wir uns für einen 3 Kilometer langen Weg, welcher uns über eine Wiese zu einer Erhöhung bringt, wo wir eine tolle Aussicht auch auf die andere Seite des Tales haben. Obwohl es bereits etwa 7 Uhr ist, brennt die Sonne unerbärmlich auf uns nieder und die Fernsicht ist aufgrund des Staubes, was auf die letzten Trockenen Tage zurückzuführen ist, etwas eingeschränkt. Anschliessend gehen wir zurück zu unserem Campingplatz, wo wir unser Abendessen zubereiten. Am späteren Abend, es wird ja bekanntlich nicht oder fast nicht mehr dunkel, machen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang des Flusses und später ein gemütliches Lagerfeuer um uns warm zu halten.

Dawson City 25.07.2018

Bevor wir heute nach Dawson kurven, gehen wir nur einige Kilometer den Dempster Highway zurück, wo wir eine Wanderung zum Aussichtspunkt des Grizzly Lake Trail geplant haben. Da es noch Vormittag ist und der Weg zu Beginn durch den Wald führt, ist die Hitze noch gut erträglich. Die letzte halbe Stunde führt jedoch über offenes Gelände und wir merken wie warm es ist. Oben angekommen werden wir jedoch mit einem hammer Panorama beglückt, und wir geniessen die Aussicht sehr. Der Grizzly Lake ist jedoch nicht zu sehen, jedoch gäbe es einen Wanderweg über 20 Kilometer hin und zurück, was wir aber nicht machen. Wir begeben uns wieder zurück zum Parkplatz und fahren nach Dawson City. Dort machen wir bei einem RV Park halt, wo wir uns eine erfrischende Dusche genehmigen und den halben Nachmittag im Waschsalon verbringen. Danach erkundigen wir kurz das kleine Goldgräber Städtchen, bevor wir mit Molly auf einen Aussichtspunkt über der Stadt klettern. Dieser ist wunderschön und es weht ein erfrischender Wind, was die warmen Temperaturen richtig schön erträglich macht. Aber auch hier sehen wir in der ferne den Dunst in der trockenen Luft. Am Abend lernen wir noch einen Australier kennen, welcher ebenfalls die Nacht hier oben verbringen wird und wir plaudern den Rest des Abend mit ihm. Als die Sonne gegen Mitternacht langsam untergeht, haben wir ein wunderschönes Spektakel mit der rot glühenden Sonne.

Top of the World Highway 26.07.2018

Dank des perfekten Wetters geniessen wir am Morgen unser Frühstück mit Postkartenponorama hoch über Dawson. Heute werden wir Kanada verlassen und über den Top of the World Higway nach Alaska fahren. Doch zuerst machen wir einen Abstecher in Dawson. Entlang der Schotterstrasse zu den Gebieten wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts Gold gefunden und im grossen Stile abgebaut wurde. Unser Ziel ist die sogenannte “Dredge”, eine riesige, schwimmende Goldwaschanlage. Dieses “Boot” schwimmt dort wo es sich gerade hin gräbt. Klingt komisch aber die Drege gräbt sich sozusagen seinen eigenen See (Siehe Bilder). Nach diesem lehrreichen Abstecher fahren wir wieder nach Dawson zurück, um mit der Fähre über den Yukon River zu fahren und somit auf den Top of the World Highway zu gelangen. Dieser entpuppt sich als wunderschöner Scenic Drive und wir fühlen uns wirklich wie auf dem Dach der Welt. Hier und da machen wir Halt, um Fotos zu schiessen und unsere Beine durchstrecken. Kurz vor der Kanadisch-Amerikanischen Grenze machen wir noch einmal Halt. In der Ferne kommt Hanspeter ein Hügel doch etwas merkwürdig vor, was er mit Hilfe unserer Kamera etwas genauer betrachtet. Wir staunen nicht schlecht als wir die grosse Herde Karibus sehen, welche so zahlreich sind, dass der Hügel so eine merkwürdige Farbe hat, wesshalb er uns aufgefallen ist. Für uns ist es das erste Mal, dass wir diese Tiere so zahlreich, wenn auch nur aus der Ferne, betrachten können. Kurz darauf passieren wir den Grenzübergang und sind nun in Alaska unterwegs.


English Version


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21.07.2018 – 26.07.2018

Watson Lake, Morley Lake 21.07.2018

Today, we head after breakfast to the nearby junction, where the Cassiar Highway goes into the Alaska Highway. We decide to visit the village Watson Lake, which is about 15 kilometers east on the Alaska Highway. The village is beautiful, but first we look for a cheap gas station. While driving through we find a huge area with signs and along the road are flags from everywhere in the world. Then we go to the visitor center to see the forest of signs closer. It’s really impressive huge and we even find signs from switzerland, i.e. Solothurn, where probably once the town sign was missing (or still is?). We stay for a while by the visitor center, before we head towards Whitehorse. The next stop we do at the Little Rancheria Falls, where we have a nice little walk to the waterfalls. Then we continue our journey along the Alaska Highway, where we find the Morley Lake, nearby the border British Columbia to Yukon. Although, we are quite early, we decide to stay here at this beautiful lake for the night. Manuela takes the still hot weather to swim in the refreshing Morley Lake. It was a good decision to come here early, then soon the few camp spots are full at this amazing free place. We spend a relaxed afternoon and evening here.

Whitehorse 22.07.2018

Today, we’ll reach the next bigger city after Prince George and the biggest in Yukon. It’s strange only 34’000 people leaves at an area of 483’000 km2 and about 26’100 are inhabitants of Whitehorse. Not to believe that isn’t the thinnest populated area of Canada. There is the Northwest Territory east of Yukon for example has only 41’500 and that’s on an area of 1’346’106 km2. As we see on this example, Canada is huge, really huge and we can drive hours without passing by a village. Therefore, we need to plan carefully, then a detour is usually not 10 kilometers, it’s more between 100 and 500 kilometers. Even when usually every 150 kilometers is a gas station, we realize that the prices are really different. Therefore, we try to drive until Whitehorse without fueling up and hope the prices are lower thee. That would be 440 kilometers without fuel up, we should make that and in emergency we have some extra fuel. The last 230 kilometers to Whitehorse are despite a village named Teslin and two Junction quite remote along a very foresty landscape. In Whitehorse we go to the Robert Service Campground to have a good shower and to work on the travel blog. The price for an overnight site is quite high and we could only sleep at the parking lot, as all drive in campsite are occupied. Therefore, we look for another option. We stay the whole afternoon there, have a picnic and Hanspeter starts to chat with some men in a nice robe and turban. A bit later they come over, offers us some cookies and a cook, then ask us if we could tell them about our travels. We realize soon, they don’t want to know a lot about us, then they are missionaries and try to convince us from Allah. After a while they might have realized, it doesn’t make sense to talk with us about that and say goodbye. Anyway, a bit a strange meeting. In total 7 men, two of them from Pakistan and South Africa, those we got known, on the way up the Dempster Highway to Inuvik to spread their religion. However, soon we go to the cheapest gas station, but before we need to fill Molly up with the 5 liter spare fuel, as the needle with the gas is since a while red and we don’t want end up in the middle of the street. After Molly was with 78 liter (82 is maximum) fueled up, we go to the Walmart to get some groceries. We don’t find any fruits and vegetables, but the sales assistant tells us, they don’t sell any fresh fruits here and we need to go to the supermarket Save on Foods. So, we go there, but we need to mention that vegetables are incredible expensive here. It’s already late and we need a campsite. Fortunately, we find one, about 5 kilometers outside the city on a nice lake, which seems to be famous by locals. After dinner, Manuela can spot a fox far away. The moon shines quite bright although it’s not completely dark.

Pelly Crossing 23.07.2018

We continue our way to Dawson over the Klondike Highway. First, we have relaxed breakfast, but are accompanied by a strange sound of a bird. When we are finally able to spot it, we are quite astonished when we realized it’s just a raven. In Whitehorse we visit the sternwheeler ship SS Klondike, which shipped in early gold rush days over the Yukon River up to Dawson, before there was a street. Furthermore, we see a nice old log church in the town. We drive further through many forest until we find a beautiful place on the Fox Lake, where we stop for lunch. Then, we drive to a very amazing viewpoint to the Five Finger Rapids. Those are very remarquable rapids, which could be a problem for ships on the Yukon River, as they are only crossable by a few places. There we do a little hike, which brings us a few high meters deeper and close to the Yukon River. Then we continue to Pelly Crossing, where we’ve find our overnight place. It’s a great camping spot located beside the river with picnic tables and even potable water. After we have set everything, we get a little refreshment in the river before we prepare dinner. Afterwards, we read s bit and hear beside some children shouting, but we don’t really realize it.  Suddenly, a few locals on the ATV ask us if we have seen the bear. There was a Grizzly a few meters walking along the river shore behind us and now we hear it too, the children are shouting “Bear”. We also go very carefully in direction river, armed with a bear spray in case, but we can’t spot it. We don’t want to get too close, therefore we follow some natives direction bridge, but also there we can’t see the bear. So we let it be, but can enjoy an amazing sunset along the river.

Tombstone National Park 24.07.2018

After we’d breakfast we continue our drive along the Klondike Highway in the forest. First, we do a stop at the nice Gravel Lake. On a mountain pass with beautiful view we make our lunch break, just a bit before the Junction to the Dempster Highway. We said, when Molly runs well, we drive either the Dempster Highway or Dalton Highway in Alaska, to drive up to the Arctic Ocean. We decided us finally for the Dalton Highway, as the roads is probably a bit better according to the references from other travellers. Both ways are with about 800 kilometer more or less the same length and the scenery both beautiful. We decide anyway to drive just 75 kilometers up the Dempster Highway to visit the Tombstone National Park. Although, we are a bit surprised about the good street in the permafrost area, but soon it changes. Already on the way to the Tombstone National Park, we get 2 chips in the windshield from stones of other cars passing fast. But in general the street is not so bad, but not know, how it looks on the next 700 kilometers. Anyway, we drive first to the visitor center to get some infos about hiking trails and viewpoints. There are only a few hiking trails regarding the huge area, but we could get a Backcountry Permit to hike almost everywhere without path. We drive further up the street, where we have an amazing view over the huge area. It’s already late afternoon, we do a 3 kilometers hike, which brings us up a hill, where we have a gorgeous view even to the other side of the valley. Although, it’s already 7 pm, the sun is still burning and the view in the distance is quite dusty, because of the dry days. Then we move back to the campground, where we prepare our dinner. On the later evening we do a little walk along the river and make later a cozy fire to keep us warm.

Dawson 25.07.2018

Before we go today to Dawson, we drive just a few kilometers back on the Dempster Highway to do a little hike along the Grizzly Lake Trail. It’s still before noon and the trail leads us first through the forest, we don’t realize the heat. The last half hour leads us then through open  and stony ridges, and now we know how hot it id. But when we reach the top, we are rewarded with a gorgeous panoramic view and we enjoy it a lot. Unfortunately, we can’t see the Grizzly lake from here, for that is a trail over 20 kilometers, so we don’t do that. We go back to the parking lot, and now we drive into Dawson City. There, we stop at a RV park, where we have a nice shower and wait the half of the afternoon for doing our laundry. Then we explore this gold mining town, before we climb with Molly on a viewpoint over the city. The place is wonderful, and there is a little breeze which makes the hot temperature bearable. But even here, we see the dust in the dry air. On the evening, we get known an Australian guy, who also wants to camp up here, and we have a good chat in the evening. Around midnight the sun sets, and we have a spectacular view to the glowy red sun.

Top of the World Highway 26.07.2018

Thanks to the perfect weather, we have breakfast with a postcard panoramic view high above Dawson. Today, we’ll leave Canada and drive over the famous Top of the World Highway to Alaska. Anyway, first we do a detour in Dawson. Along a gravel road, to places where they’ve found gold at the beginning of the 20th century. Our goal is the “Dredge”, a swimming gold separator machine. This “boat” swims there, where it goes. Sounds strange, but the boat digs its own lake (see pictures). After this interesting excursion, we go to Dawson and drive with the ferry over the Yukon River to get into the Top of the World Highway. This is a wonderful scenic drive and we really feel like being on the roof of the earth. From time to time we stop for making pictures or stretch our legs. Shortly, before the Canadian American Border, Hanspeter sees something strange on the hill in the distance, and he can looks it closer with the cam. We are quite astonished, when we see a herd of Caribou on the hill and there are that many, that it looks like the hill changed its color. It’s the first time we see so many of those animals. Shortly after, we cross the border and are now in Alaska.

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