Alaska 2: Denali & Kenai Peninsula

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03.08.2018 – 13.08.2018

Fairbanks 03.08.2018

Heute steht es mal wieder an in Fairbanks Notwendigkeiten zu erledigen. Dazu müssen wir in den Walmart, um unsere Vorräte aufzustocken. Anschliessend geht es weiter zur Wäscherei, dann kriegt Molly auch noch eine Wäsche und danach gehts zum Visitorcenter. Dort erkundigen wir uns über den Denali Nationalpark und erfahren nun definitiv, dass man nur mit dem Shuttlebus weiter als 15 Meilen in den Park hineinfahren kann, da Autos generell nicht erlaubt sind. Die Tickets für den Shuttlebus sind je nach Destination ziemlich teuer. Die nette Dame informiert uns ebenfalls über den Backcountry permit, welcher Gratis ist und man mit einem sogenannten Camper Bus für pauschal 40 Franken irgendwohin (in dem Gebiet, wo man die Bewilligung erhält) fahren kann. Wir wissen noch nicht so recht was wir wollen, denn mit dem Shuttle hätte man einfach einen Tag Zeit, um an verschiedenen Orten ein und auszusteigen, innerhalb der bezahlten Strecke. Wir lassen es mal offen und entscheiden uns, den ersten Tag beim Parkeingang innerhalb der ersten 15 Meilen zu verbringen und schauen vor Ort was wir danach machen werden. Es ist bereits spät geworden und wir gehen noch kurz tanken, dann fahren wir los Richtung Denali. Unterwegs haben wir noch eine tolle Aussicht vom Highway aus auf die Umgebung. Zum Campingplatz, welcher etwa 30 Meilen vom Denali Nationalpark entfernt liegt, führt eine kleine Strasse in den Wald hinein, wo es etwa 3 oder 4 Plätze mit Feuerstelle hat. Perfekt, wir schlagen hier unser Nachtlager auf.

Denali 04.08.2018 – 06.08.2018

Nach dem Frühstück bringen wir rasch die restlichen Meilen in den Park hinter uns. Am Eingang gibt es verschiedene Einrichtungen. Zuerst kommen wir am Busterminal vorbei, wo man die Fahrkarten und den Nationalparkeintritt bezahlen kann (mit unserem Nationalpark Jahrespass entfällt glücklicherweise diese Gebühr). Wir erwerben jedoch kein Ticket, da wir uns zuerst über die Möglichkeiten informieren wollen. Dazu gehen wir gemütlich weiter zum Besucherzentrum. Dort gibt es einen Infostand bei dem man sich auch die Genehmigungen zum Campen in der Wildniss holen kann. Trotz des schlechten Wetters entscheiden wir uns, dieses Abenteuer morgen in Angriff zu nehmen. Damit wir die Genehmigung erhalten, müssen wir zuerst noch einen Film, über die Umgebung sowie die Tiere darin und wie wir uns verhalten sollen, wenn wir diese antreffen, anschauen. Wir erhalten zudem eine sogenannte Bären Box, in der wir später alle Lebensmittel und andere geruchsintensiven Materialien, wie zum Beispiel Zahnpasta, verstauen müssen. Somit haben wir die bürokratische Hürde schon einmal genommen. Anschliessend fahren wir mit Molly die erlaubten 15 Meilen in den Park hinein. Wir halten unterwegs an verschiedenen Stellen um Fotos zu machen und erkunden den Mountain Vista Trail. Eine längere Wanderung machen wir jedoch nicht, da das Wetter ziemlich schlecht ist. Tiere sehen wir leider keine Bemerkenswerte. Bevor wir den Park wieder verlassen, machen wir auch noch den Rundweg um den Horseshoe See, welcher durch einen grossen Bieberdamm entstanden ist. Leider ist es nicht gestattet auf dem Parkplatz beim Besucherzentrum zu Übernachten und so kommt es, dass wir nicht fern vom Parkeingang einen kleinen Kiesplatz abseits der Strasse finden, um zu nächtigen. Bevor wir dort eintreffen, sehen wir uns im kleinen Dorf etwas um und finden glücklicherweise einen Outdoorladen, wo wir uns Regenponchos und Campinggas für den morgigen Tag in der Wildnis besorgen können. Mit der Hoffnung auf Wetterbesserung legen wir uns schliesslich früh schlafen.

Um halb 6 klingelt der Wecker, da wir bereits um 7 Uhr den Bus beim Visitor Center erwischen müssen. Da das Wetter heute morgen wirklich miserabel ist, beschränken wir uns auf ein paar Frühstücksflocken, welche wir in Molly verspeisen. Kaffee muss noch etwas warten. Anschliessend packen wir alle Sachen in den Rucksack, um auf die bevorstehende Nacht vorbereitet zu sein. Sehr motivierend ist es jedoch nicht gerade, so früh am morgen bei ziemlich starken Wind und Regen ins Backcountry zu gehen mit dem Ziel zum campen. Aber ja, Rückzieher machen geht nicht, denn wir haben die Tickets für den Bus bereits gestern reservieren und bezahlen müssen. Also fahren wir wieder zurück in den Park zum Busterminal. Glücklicherweise ist die Cafeteria bereits geöffnet und wir können uns mit einem heissen Kaffe noch einmal etwas aufwärmen. Kurze Zeit später sitzen wir nun auch schon im Bus, welcher uns bis zum Stoney Creek fährt. Auf der Landkarte hat diese Region die Nummer 11 und liegt etwa 55 Meilen vom Parkeingang entfernt. Wir werden die Einzigen sein die in diesem, mit ca. 6 Quadratmeilen eher kleinen Gebiet, die Nacht verbringen, denn die Genehmigungen für Sektor 11 gibt es täglich nur für zwei Personen. Auf der knapp vierstündigen Fahrt dorthin hält der Bus an verschiedenen Sehenswürdigkeiten und wir erhalten einen Einblick in die atemberaubende Landschaft des Denali Parks. Zuerst sehen wir eine Ptarmigan Familie, welche wohl Enten oder Hühner am nächsten kommen. Wir haben die auch schon früher angetroffen, jedoch wussten wir nicht, wie die Tiere heissen. Mehrere Male sehen wir auch Bären, zuerst nur einen Einzelnen und später eine Bärenmutter mit zwei Kleinen und noch etwas später wieder eine Bärenmutter mit zwei etwas grösseren und wohl auch älteren Jungen. Der Busfahrer erklärt daraufhin, dass die Jungen bis zu drei Jahren bei ihrer Mutter bleiben, bevor sie selbständig werden. Schliesslich kommen wir an unserem Ausgangspunkt an und machen uns auf dem Weg in die Wildnis. Sektor 11 hat seinen Namen verdient, denn wir laufen entlang eines steinigen, breiten Flussbettes, durch welches sich ein unscheinbares Gewässer schlängelt. Zu unserer Rechten befindet sich ein hoher Hügel, der sogenannte Stoney Dom. Vor uns wie auch zu unserer Linken in etwa 3-4 Meilen Entfernung ragen höhere Gipfel empor. Wir wandern zuerst entlang des Flussufers in Richtung den Bergen vor uns. Da wir bereits einige Zeit im Bus unterwegs waren und das Frühstück eher dürftig war, legen wir bereits nach zwei Meilen eine Essenspause ein. Wir haben sogar etwas Glück, denn seit wir unterwegs sind, hat es aufgehört zu regnen. Weiter geht es entlang des Flussufers, bis wir uns entschliessen, die Flanke des Stoney Domes zu erklimmen, um einen Blick auf die andere Talseite zu werfen. Kurze Zeit später stehen wir bereits auf dem Gipfelkamm und können einen Blick auf den höchsten Berg in Nordamerika, dem Denali anders bekannt unter Mount McKinley, werfen. Leider ist nur die Basis des über 6000 Meter hohen Gebirgsmassivs zu sehen, doch auch das ist sehr eindrücklich. Leider sehen wir auch die nächste Regenfront auf uns zukommen und machen uns an den Abstieg, um im Tal unser Zelt aufzuschlagen. Wie auf Kommando setzt der Regen ein, und zwar so ziemlich genau nachdem wir mit Aufbauen fertig sind. Phu, noch einmal Glück gehabt. Da der Nachmittag aber noch jung ist, erkunden wir nun noch die zwei Täler aus denen jeweils ein Flüsslein herausströmt. Leider sehen wir in der wunderbaren Bergkulisse keine Tiere und scherzen, dass es diesen wohl auch zu nass sei. Aber ganz ehrlich, wir sind ziemlich froh, dass wir nahe bei uns keine Bärem gesehen haben, denn sonst würden wir wohl diese Nacht nicht so ruhig verbringen. Nachdem wir beide Täler soweit es ging auskundschaftet haben, bereiten wir unser Abendessen zu. Da die Umstände nicht gerade die Besten zum Kochen sind, gibt es Kartoffelpüree aus dem Beutel und dazu eine Dose Chillibohnen. Wir sind bereits ziemlich durchnässt und es wird auch langsam kühl, weshalb wir beschliessen kurz nach dem Essen auch gleich die Zähne zu putzen. So können wir nämlich bereits alles im Bärencontainer verstauen und den 100 Meter entfernt für die Nacht stehen lassen, ohne später noch einmal das Zelt zu verlassen. Darin verkriechen wir uns jetzt auch, um die Wärme der Schlafsäcke zu geniessen und Dank dieser, kurze Zeit später einschlafen.

Der heutige Tag verspricht kein besseres Wetter als gestern, denn es regnet wie aus Eimern. Da nur 3 Camperbusse pro Tag fahren, versuchen wir den Ersten um etwa 8 Uhr zu erwischen, da der nächste erst am Mittag fahren würde. Da wir ziemlich viele nasse Sachen haben, teilen wir unsere Rucksäcke in nass und trocken auf. Glücklicherweise haben wir noch Regenponchos gekauft, so bleiben wir zumindest noch einigermassen trocken. Wir haben bemerkt, dass der Fluss neben uns ziemlich angestiegen ist, so entscheiden wir uns gerade auf der Seite zu bleiben, wo wir sind, da wir gesehen haben, dass wir auch auf dieser Seite die Strasse erreichen sollten. Als wir jedoch näher kommen, bemerken wir, dass der Fluss bis zu den einen Felsvorsprünge reicht, was es uns verunmöglicht diesen innerhalb der uns verbleibenden Zeit zu passieren. Wir stellen fest, wenn wir den Bus noch erwischen wollen, müssen wir jetzt ziemlich schnell den Fluss überqueren. Im Rangervideo haben wir gesehen, entgegen unserer Erwartung, dass man kritische Flüsse besser in der Gruppe überquert und zwar hintereinander, nicht nebeneinander. Also machen wir das so, und obwohl das reissende Wasser bis zu den Knien kommt, schaffen wir es ziemlich schnell und ziemlich sicher auf die andere Seite. Bald darauf kommt auch schon unser Bus, viel mehr Zeit hätten wir also nicht benötigen dürfen. Glücklicherweise heizt der Busfahrer sein Gefährt und führt bereits einige verregnete Camper mit sich. So fahren wir, wieder ca. 4 Stunden zurück zum Parkeingang, wo wir zuerst den Bärencontainer zurückbringen, dann uns umziehen und einen warmen Kaffee schlürfen. Wir bleiben eine Weile beim Visitorcenter und brechen am späteren Nachmittag auf zu einem Campingplatz nicht weit von hier. Da das Wetter so hundsmiserabel ist, gibt es unterwegs nicht viel zu sehen. So kommt es, dass wir uns gemütlich auf dem gratis East Fork Campingplatz einrichten und froh sind, unsere warme Molly wieder zu haben.

Entlang des George Parks Highway 07.08.2018 – 08.08.2018

Den heutigen Tag können wir sogar ohne Regen beginnen, weshalb Hanspeter zum Frühstück leckere Pancakes zubereitet. Entlang des Highways sollte es einen nördlichen und südlichen Aussichtspunkt auf den über 6000 Meter hohen Denali, anders bekannt unter Mt. McKinley, geben. Auch wenn wir von beiden Aussichtspunkten eine wunderschöne Sicht haben, reicht es nicht bis zum Denali, welcher von den Wolken verbogen ist. Aber was solls, hauptsache das Wetter ist wieder einigermassen akzeptabel und wir machen unterwegs ein paar schöne Stops. Eigentlich haben wir einen gratis Campground etwas vor Talkeetna ausfindig gemacht, jedoch ist dieser ziemlich schäbig, weshalb wir uns entscheiden noch etwas weiter zu fahren. Bei der Abzweigung nach Talkeetna gibt es noch einige Strassenarbeiten, was zu ziemlichen Wartezeiten führt. Das nächste Plätzchen, welches wir ausfindig machen ist sehr schön im Wald gelegen, weshalb wir uns entscheiden, hier über Nacht zu bleiben. Wir verbringen hier einen gemütlichen, regenfreien Abend.

Da wir gelesen haben, dass es bei der Bibliothek in Talkeetna noch gratis Internet gibt, entscheiden wir uns, nochmals etwas zurück zu fahren. Leider ist die Bibliotheke gerade im Umbau und wir fahren weiter nach Anchorage. In Wasilla, einem Städtchen etwa 50 Meilen vor Anchorage machen wir einen Halt, um zu Duschen und noch ein paar weitere etwas weniger angenehme Sachen zu erledigen. Da in Kanada sowie in den Staaten verschreibungspflichtige Medikamente, wie die Antibabypille, nur von US-lizenzierten Ärzten bewilligt werden, kommt es nun soweit, dass Manuela in eine Klinik gehen muss, um ein Rezept zu erhalten. Der nette Herr in der Apotheke hat glücklicherweise eine Klinik ausfindig gemacht, welche das Rezept für ca. 100 Dollar ausstellen kann, wenn man direkt zahlt. Wo sie dasselbe in Fairbanks nachgefragt hat, wollte diese Klinik zuerst eine Anzahlung von 350 Dollar. Wenn wir das vorher gewusst hätten. Da muss sie wohl durch und wir suchen am Abend diese Klinik auf, um das Rezept zu erhalten. Zum Glück ist fast Feierabend und daher gibt es kaum eine Wartezeit. Das Prozedere ist jedoch ziemlich aufwändig, insgesamt mit vier verschiedenen Ärzten und Krankenschwestern muss sie sprechen, bis es das gewünschte Rezept gibt, welches dann direkt der Apotheke zugestellt wird. Als wir endlich alles erledigt haben, ist es bereits 7 Uhr und es geht weiter nach Eagle River, wo wir auf IOverlander einen möglichen Schlafplatz gefunden haben. Dies geht ziemlich steil einen Hügel hinauf und oben angekommen sehen wir, dass es nicht wirklich zum nächtigen geeignet ist. Dafür hat sich jedoch der Himmel aufgeklart und wir haben eine absolut tolle Sicht auf die Region und können sogar den Denali endlich mal zumindest von weitem sehen. Wir verweilen hier ein wenig und suchen dann den offiziellen Campground auf, welcher zwar etwas kostet, aber sehr schön ist. Hier kochen wir unser Abendessen und gehen bald daraufhin schlafen.

Kenai Peninsula

Anchorage & Kelly Lake 09.08.2018

Da wir mit Molly bereits 10000 Kilometer gefahren sind, finden wir, es ist an der Zeit für einen Service. Gerade als wir in Anchorage hineinfahren, sehen wir ein zertifiziertes Chevy Autohaus, welches einen Service anbietet. So kommt es, dass wir uns dort erkundigen. Es wird uns jedoch erklärt, dass wir einen Termin benötigen. Wir haben nicht besonders Lust ein paar Tage in Anchorage zu verweilen, nur um auf den Servicetermin zu warten. So vereinbaren wir einen Termin in einer Woche, damit wir zuerst noch die Kenai Peninsula, südlich von Anchorage, besuchen können. Mit dem Termin in der Tasche fahren wir südwärts und kommen auf den wunderschönen Seward Highway. Nicht lange lässt sich auf Highlights warten und das Wetter ist auch top. Zuerst machen wir einen Stop beim Beluga Point, können jedoch keine Beluga Wale sehen, dafür eine wunderschöne Umgebung mit Sicht auf den Meereskanal, dem Turnagain Arm. Die Fahrt ist fantastisch, was man eventuell den Videos entnehmen kann. Am Turnagain Pass machen wir unsere Mittagspause, wo wir eine tolle Sicht auf die umliegenden Berge haben. Aber ein Dall Schaf können wir leider immer noch nicht entdecken. Am wunderschönen Kelly Lake, etwa auf halbem Weg nach Homer, welches am südlichsten Ende der Kenai Peninsula liegt, finden wir unseren Schlafplatz.

Homer 10.08.2018

Bei schönstem Wetter fahren wir weiter dem Highway entlang bis nach Homer. Kurz vor dem Dorfeingang gibt es einen schönen Aussichtspunkt, wo wir halten. Das Dörfchen Homer ist ziemlich langgezogen und wir fahren zuerst auf die etwa 4 Meilen lange Landzunge, dem sogenannten Homer Spit, hinaus. Hier haben wir eine tolle Aussicht, jedoch sieht man, dass diese Landzunge sehr kommerziell aufgebaut ist. So kommt es, dass 20 Dollar für die Übernachtung auf einem Parkplatz mit Toi Toi Toiletten verlangt wird. Wir verweilen zuerst etwas am vordesten Ende, verschieben uns jedoch um zu Mittag zu essen. Anschliessend fahren wir noch etwas an der wunderschönen, abgelegenen East End Road entlang, auch in der Hoffnung ein geeignetes Plätzchen zu finden. Die Umgebung ist super toll und überhaupt nicht touristisch, jedoch einen angebrachten Schlafplatz finden wir nicht, weshalb wir wieder zurück ins Dorfzentrum fahren. So kommt es, dass wir noch auf einen Aussichtspunkt hoch über dem Dorf fahren, wo wir feststellen, dass das Wetter leider etwas umgeschlagen hat. Der Regen lässt nicht lange auf sich warten und wir fahren zu einem nahgelegenen Campingplatz in einem Vorort von Homer, wo wir es uns gemütlich machen.

Kenai & Skilak Lake 11.08.2018

Der heutige Tag dürfte etwas motivierender beginnen, denn es regnet. Trotz Regen fahren wir wieder, wer hätte das gedacht, nordwärts – ja, viel südlicher kämen wir hier auch nicht. Wie dem auch sei, so ganz entkommen wir dem Regenwetter leider nicht. Wir machen zuerst einen Abstecher im Dörfchen Kenai, welches einige Kilometer fernab des offiziellen Highways liegt und wir sogar noch zwei Moose (grosse Elche) am Strassenrand beobachten können – aber leider nicht fotografieren, da man ja nicht Mitten auf der Strasse eine Vollbremsung machen sollte. In Kenai merkt man wieder, dass hier die Industrie Oberhand hat, da die Konzerne wie bereits bekannt, abgelegene Orte wohl mögen. Aber es hat auch sehr schöne Ecken, denn zuerst fahren wir in Strandnähe, wo wir noch zwei kleine Kirchen im russischen Stil betrachten können. Schliesslich gehörte Alaska früher einmal zu Russland, bevor die Amerikaner dieses den Russen abgekauft haben. Dann gehen wir noch kurz an den Strand, da aber heute leider kein Badewetter ist, fahren wir noch weiter der Strasse entlang, welche irgendwann einfach aufhört. Aber wir wollen mal schauen, was wir dort oben noch so finden. Als wir endlich das Industrieviertel verlassen haben, fahren wir einer sehr schönen und abgelegenen Umgebung entlang, wo wir von Zeit zu Zeit kurz rasten. Ein Zugang zu finden ist jedoch nicht einfach und sowieso ist es zum Wandern etwas zu nass. Am Ende der Strasse kommen wir zu einem schönen Picknickplatz am Meer, wo wir gemütlich unser Mittagessen verzehren. Dann geht es wieder zurück nach Kenai, wo wir anschliessend kurz auf dem offiziellen Sterling Highway fahren, aber bald darauf biegen wir auf eine unbefestigte Alternativroute ab. Hier kommen wir zwar etwas langsamer vorwärts, dafür ist es wieder eine neue Strecke und am Skilak Lake gibt es noch einen schönen Platz, wo wir übernachten können. Obwohl die wenigen Plätze schon von einigen Campern besetzt sind, können wir noch den letzten ergattern. Umso besser ist es, als ein Bootsfahrer uns mitteilt, dass er seinen Platz direkt am See verlassen wird und wir können den perfekten Spot ergattern. Leider ist es wieder ziemlich regnerisch, weshalb wir nicht viel weiter als bis zum See blicken können. Trotzdem verbringen wir einen gemütlichen Abend unter unserem Vordach und hoffen, dass das Wetter für morgen nach Seward besser wird.

Seward 12.08.2018

Als hätte sich das Wetter gegen uns verschworen, ist bereits der Morgen regnerisch. Wir fahren weiter entlang der sehr holprigen Strasse, bis wir wieder den Highway erreichen. Begleitet vom Regen biegen wir nach Seward ab, wo wir unterwegs ein paar hübsche Plätzchen finden. Wir fahren bis nach Seward, jedoch können wir nicht viel erkennen. Bald einmal finden wir eine Bibliothek, wo wir etwas Internet schnorren können und ein paar Stunden hier verweilen. Wir plaudern noch mit einem Einheimischen, der meint, dass das Wetter vermutlich morgen etwas besser sei – naja, besser ist nicht so schwierig. So kommt es, dass wir anschliessend Einkaufen gehen und uns beim Hafen eine Dusche gönnen. Da wir hoffen, dass das Wetter morgen tatsächlich etwas besser sein könnte, suchen wir einen geeigneten Schlafplatz. Am Meer hätte es ein paar Parkplätze, wo man für 20 Dollar über die Nacht stehen bleiben dürfte. Da es uns dort jedoch etwas zu viele Wohnmobile mit lauten Generatoren hat, suchen wir nach einer anderen Lösung. Auf IOverlander haben wir ein paar Plätze entlang einer Strasse zum Exit Gletscher gesehen, weshalb wir entscheiden da hochzufahren. Leider sind diese Plätze alle direkt an der Strasse und nicht wirklich angenehm gelegen. Wir fahren weiter hoch und etwas vor dem Strassenende finden wir zwei grössere Parkplätze mit Plumpsklo. Einer davon ist etwas abgeschirmt von der Strasse und hat kein Schild, dass man hier über Nacht nicht stehen darf. Perfekt, hier bleiben wir. Wir können sogar den Gletscher trotz des Regen und Nebels etwas erkennen. Aber kalt ist es trotzdem, weshalb wir den grossteil des Abends in unserer warmen, gemütlichen Molly verbringen.

Seward & Hope 13.08.2018

Volltreffer, das Wetter scheint heute besser zu sein, das heisst zumindest regnet es nicht und wir können gemütlich Frühstücken. Zu uns haben sich über die Nacht noch drei weitere Wohnmobile gesellt und in zwei davon reist eine spanische Familie mit welcher wir unser Spanisch wieder auffrischen können. Nicht allzu spät fahren wir jedoch noch bis zum Ende der Strasse hoch und besuchen den Gletscher. Es ist nur ein kurzer Weg zu Fuss, um den Gletscher zu erreichen, welcher sehr schön ist. Offenbar gäbe es noch unzählige Gletscher mehr, diese sind jedoch nur mit langen Wanderungen oder teuren Touren durch die Kenai Fiords zugänglich. Es ist ziemlich erschreckend zu sehen, wie weit der Gletscher in den letzten Jahren geschmolzen ist. Wenn man den Beschilderungen trauen kann, kam der Gletscher erst vor 10 Jahren noch bis zur Strasse hinunter, vor 60 Jahren sogar etwa bis in die Hälfte der 6 Meilen langen Zufahrtsstrasse. Trotzdem ist er nach wie vor sehr eindrücklich. Anschliessend fahren wir wieder zurück nach Seward, wo wir am Ausgang des Dörfchens eine Strasse entdeckt haben, an dessen Ende es wohl noch einen Wanderweg gibt. Der Ausgangspunkt ist Mitten im Wald und sieht eigentlich nicht so vielversprechend aus. Da jedoch ein Schild steht, dass man auf die Gezeiten acht geben soll, haben wir die Hoffnung, dass uns der Weg zum Strand führt, wo wir etwas Aussicht haben. Tatsächlich, nachdem wir eine Weile im Wald gewandert sind, führt uns der Weg zum Strand. Dort haben wir eine hübsche Aussicht auf die Umgebung. Ein Fluss, welcher ins Meer mündet, enthält viele sehr grosse Lachse, welche wir problemlos von blossem Auge sehen und sogar fotografieren können. Wenn wir hier vermutlich bis am Abend verweilen würden, könnten wir Bären beim Fischen entdecken. Da bereits die Flut im Anmarsch ist, bleiben wir nicht so lange, aber wir können dafür einige Adler entdecken, davon einen jungen Weisskopfadler (die erkennt man, weil sie noch braun gefärbt sind), der vermutlich auf Beutefang ist. Auf dem Rückweg begegnet uns eine Joggerin, welche schreiende Laute von sich gibt. Auch wenn das am Anfang merkwürdig klang, ist es jedoch umso verständlicher, als sie erzählt, dass ihr Hund vermutlich Bärenbeute gefunden hat und sie so einen allfälligen Bären vertreiben will. Zurück bei Molly fahren wir wieder ins Dörfchen Seward, wobei Hanspeter unterwegs noch einen Otter im Meer beobachten kann. Zurück in Seward gehen wir noch etwas am Strand entlang und obwohl es nicht mehr regnet, hängen die Wolken tief in den umliegenden Bergen, aber wir haben doch noch eine ziemlich schöne Aussicht. Wieder zurück auf dem Highway entscheiden wir uns, einen Abstecher in das Dörfchen Hope zu machen, welches am Turnagain Arm liegt. Das Dörfchen ist sehr rustikal und sieht hübsch aus. Der Turnagain Arm ist ein Meeresarm und am Abend können wir sogar noch die sogenannte Bore Tide beobachten, welche man im Video sehen kann. Die Bore Tide entsteht, wenn durch die Flut das Wasser im engen Meeresarm ziemlich schnell steigt und eine Welle entstehen lässt. Wir haben einen schönen Platz zum Übernachten direkt am Meer gefunden und denken, dass die Flut niemals bis zu uns hoch kommt. Etwas später ist die Flut jedoch bedrohlich nah und als ein paar Bootsfahrer kurz neben uns parkieren, meinen sie das es gut möglich sei, dass die Flut bis zu uns hoch kommen kann. Bevor wir uns schlafen legen fehlt tatsächlich nicht mehr viel, aber nach unserer Berechnung sollte morgen früh wieder Ebbe sein und wir entscheiden uns Molly da stehen zu lassen.


English Version

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03.08.2018 – 13.08.2018

Fairbanks 03.08.2018

Today, we’ve to do some necessarities in Fairbanks. First, we go to the Walmart for grocery shopping. Afterwards we go to the laundry and then we give Molly a wash too. Then we head towards the visitor center, where we’d like some information about the Denali National Park. We’re now definitely informed that we can only drive in about 15 miles. When we want to go further into the park it’s only by costly shuttlebus (costs are depending on the destination), as cars aren’t allowed usually. The friendly lady from the visitor center informs us too about the backcountry permit, which is for free and we can take then the camper bus, which brings us everywhere in the park for 40 dollars (in the area we have the permission). We’re not sure what we want to do now, then with the shuttle we only have one day and it’s more expensive, but we could hop on and off where we want. We will decide that later and will first park around the entrance and do some hiking there. It’s already late, so we quickly fuel up and drive in direction Denali. On the way we have an amazing view over the surrounding. The campsite, which is about 30 miles away from the Denali Nationalpark, leads us in a little forest street, where are 3 or 4 sites with firepits and picnic tables. Perfect, here we stay for the night.

Denali 04.08.2018 – 06.08.2018

After breakfast, we drive quickly the last few miles to the national park. At the entrance are different facilities. First we pass the bus terminal, where we could reserve and buy the bustickets, and pay the entrance fee for the national park. We don’t buy a ticket now, as we first want a few information about our possibilities. So, we walk to the visitor center. There is an information board, where we also get the backcountry permits. Despite the bad weather forecast we still decide to make this adventure even just for one night. To get the permit we first need to watch a movie about the area and the animals, how we should behave when we meet them. We get a bear box, where we have to store all food and every other item with odour, i.e. tooth paste. So, we have now the burocrazy done. Then we drive the permitted 15 miles into the park. We stop at different places to take photos and do the short mountain vista trail, as it’s too rainy for longer hikes. Unfortunately, we don’t see any animals to mention. Before we leave the park, we do the hiking loop around the Horseshoe Lake, which is made by a big beaver dam. Unfortunately, it’s not allowed to sleep at the parking lot on the visitor center, why we drive to a gravel area a bit outside of the park and off the highway. Before we get there, we have a look at the little village nearby and luckily we find an outdoor store to buy some camping gas (for our small hiking stove) and a rainponcho for the wilderness. With the hope for better weather we go to sleep early.

At 5.30 our alarm clock wakes us up, as we’ve to catch the bus at the visitor center at 7 o’clock. The weather is miserable, so we only have a few cereals, which we eat in Molly. Coffee has to wait. Then we pack our backpack to be prepared for the upcoming night outdoors. It’s not very motivating to go in the backcountry by strong rain and wind already in the morning with the goal to spend the night in the tent. But now it’s too late to go back, then we already reserved and had to buy the busticket yesterday. So we drive back to the bus terminal at the park entry. Luckily, there is a cafeteria open and we can warm up with s hot coffee. A little bit later we are in the bus, which brings us to Stoney Creek. On the map it’s the area 11 and is about 55 miles away of the park entrance. We’ll be the only once in this around 6 squaremiles small area, as there are only two people permitted daily. On the almost 4 hours bus journey the bus stops at different sightseeing places and we get an insight of this breathtaking landscape of the Denali National Park. First, we see a Ptarmigan family, which looks quite similar to ducks or chickens. It’s not the first time we’ve seen them, but now we know their name. A few times we see bears, first a single one, then a mother with two little cubs and later a mother with two bigger and obviously older cubs. The busdriver explains, usually the bear kids stay until 3 years with the mother, before they leave. Finally, we reach our initial point and head into the wild. Sector 11 deserves it’s name, as we walk along a wide, stoney riverbed, where shallow water is winding in. At our right hand is a big hill, the Stoney Dom. In front of us and on the left site are some bigger hills about 3-4 miles away. We hike first along the river shore in direction of the hills. As we’ve spent quite a long time in the bus and we only had a small breakfast, it’s already time for lunch after 2 miles hiking. We’re quite lucky, then since we’re on the way the rain stopped. We continue walking along the river bed, then we turn right and climb up to reach the ridge of the Stoney Dome and to have a look to the other side of the valley. A little bit later we already reach it and we even have a sight to highest mountain of Northern America, the Denali (or mount McKinley). We can only see the base of the over 6000 meters high mountain massif, but it’s already very impressive. Unfortunately, we already see the next rainy clouds in front of us, so we decide to hike down in the valley to pitch our tent there, as on the top it’s too windy. Just, when we’ve pitched our tent the rain set in, so we’ve at least a bit luck. But it’s still early, so we put on our rain ponchos and discover the two valleys, where of both a stream come out. Unfortunately, we don’t see any wild animals in the wonderful mountain area and we make jokes, it’s probably too wet. But honestly, we’re also happy not to see a bear nearby, as we probably wouldn’t sleep so good if so. After we’ve explored the two valleys enougn, we prepare our dinner. As the circumstances for cooking are not the best, we only make a bit mashed potatoes and some chili beans. We’re quite wet and it gets cool, so we decide already go to sleep and brush our teeth. So, we can already store our bear can 100 meters away and we don’t need to leave the tent later. We cuddle us in our warm sleeping bags and soon we sleep in.

It doesn’t seem to be a better day than yesterday, then it just pours of rain. As there are only 3 camper bus per day, we try to catch the first around 8 am, as the next is only at noon. As we’ve heaps of wet things, we make one wet and one dry backpack. Luckily, we’ve bought our rainponchos, so at least we stay more or less dry. We’ve realized that the river besides us has risen drastically, so we decide to keep on the side we are, as yesterday we’ve seen there is an access from our side too. When we get closer, we notice that the river is now by the rocks, why it makes impossible within reasonsble time to walk around. If we want to catch the morning bus, we need to cross the river pretty quick. We’ve seen in the ranger movie, that the best way to cross a river in a group and walk behind each other, not beside. So we do that and although the strong water reach our knees, we make it quite fast and safe on the other side of the river. Soon, the bus arrives, so we shouldn’t have used more time. Luckily, the bus driver heats up, then he already carry some wet campers. Then, we drive 4 hours back to the park entrance, where we bring back the besr can, change clothes and have a warm coffee. We stay a while at the visitor center and on the later afternoon we move on to a campsite not too far from here. The weather is still bad, so we can’t see a lot on the way. When we arrived at the free East Fork Campsite, we make us comfortable there and we’re happy having our warm, cozy Molly back.

Along the George Parks Highway 07.08.2018 – 08.08.2018

Today, we can start without rain and Hanspeter prepares some delicious pancakes for breakfast. Along the highway should be s northern and a southern viewpoint for the 6000 meters high Denali. Even when we have a wonderful view to some mountains and the surrounding, the Denali is still hidden by clouds. But anyway, we’re happy about the good weather and we make some nice stops and small hikes on the way. Originally, we planned to stay at a camping a bit before Talkeetna, but it’s very shabby why we decide to continue. At the turn to Talkeetna there are some road works and we’ve to wait quite a bit. The next place we find, is very beautiful located in the forest, why we decide to spend the night here. We have a very relaxed and rainfree evening.

As we’ve read the library in Talkeetna has free wifi, we decide to drive a few miles back. Unfortunately, the library is under construction at the moment and we move on towards Anchorage. In Wasilla, a little town before Anchorage we stop for shower and to do some less motivating things. As in Canada and the States, prescriptive medicaments are only sold, if a prescription is from a US licenced (or Canadien in Canada) doctor. So finally, Manuela has to go in a walk in clinic to get a prescription for the bear control pill. The nice guy from the pharmacy found at least a clinic, which makes the prescription for 100 dollars, if the payment is made directly. When she tried the same in Fairbanks, they require 350 dollars as an advanced payment. Luckily, it’s almost closing time and there ia not much going on, and she doesn’t need to wait long. It’s quite long procedure, then she has to talk to four different doctors and nurses until she get the prescription, which is sent directly to the pharmacy. When we’ve done everything it’s already after 7 pm and we continue to Eagle River, where we’ve found a possible sleeping place on IOverlander. It goes very steep for a while uphill and when we reach it, we realize it’s not a really convenient place to sleep there. But we have an amazing view over the surroundong, as the sky cleared up and we can even see the Denali mountain far away. So, it was very worth driving up here and we stay a while. Then we look for the official campground, which costs a bit, but it’s on a very beautiful location in the forest. We cook our dinner here and soon we go to sleep.

Kenai Peninsula

Anchorage & Kelly Lake 09.08.2018

After 10’000 kilometers we’ve done with Molly, we think it’s time for a service. Just when we enter Anchorage, we see a big certified Chevrolet car service store. We ask there for the price of a fuel change, tire rotation and brakes check, and we find the price with 80 dollars quite reasonable. Unfortunately, we have to wait for an appointment a few days and we decide to make an appointment in a week, so we’ve time to visit the Kenai Peninsula, south of Anchorage, first. So we continue in direction south on the beautiful Seward Highway. We don’t need to wait long for highlights and the weather is fantastic. First, we make a stop at the Beluga point, but unfortunately we can’t spot any Belugas. But we’ve an gorgeous view on the surrounding with snowy mountains and on the sea channel, the turnagain arm. The drive is amazing, what you can probably see on the videos. At the turnagain pass we have our lunch break, where we have a great view to the mountains. But we still can’t see any Dall Sheep. At the beautiful Kelly Lake, on the half way to Homer, we find our sleeping place.

Homer 10.08.2018

With the most beautiful weater we continue our drive along the highway to Homer. A bit before the entrance of the village is a nice viewpoint, where we shortly stop. The village Homer, streches quite long and we first drive on the Homer Spit, which is about 4 miles long. Here we’ve an amazing view, but we see that is also very commercial and touristy made. They even require 20 bucks for overnighting at a gravel parking lot with portaloo’s. We stay a while at the furthest point, but then we head a bit back for having lunch. Afterwards, we drive along the wonderful East End Road, where we hope to find a free place for the night. The landscape is amazing and not touristy at all, but a convenient place to stay overnight, we unfortunately don’t find, why we drive back to the center. Then we head uphill on a nice viewpoint, but we realize the weather has changed. Rain doesn’t wait long with coming, so we drive to a nice campsite on the village next to Homer, where we have an enjoyable stay.

Kenai & Skilak Lake 11.08.2018

The day could start a bit more motivating, then it rains. Despite the rain we drive back north – much more south wouldn’t be possible anyway. Unfortunately, we can’t escape the rainy weather. First, we make a detour to the village Kenai, which is a few kilometers away of the official highway and we can even spot two moose at the side road. But unfortunately we can’t stop for a picture, as we shouldn’t make an emergency brake in the middle of the highway. In Kenai we notice, the industry is dominating, as the industry companies obviously like quite remote places. But there are also beautiful corners, close to the village are two churches in a Russian style. Then Alaska belonged to Russia some years ago, before the Americans bought it from Russia. Afterwards, we head to the beach, but today is no swimming weather, why we only drive along the street, which finally just ends. But we still want to explore, what we can find, when driving up the road towards north. When we finally left the industry area, we drive along a beautiful and remote area, where we stop from time to time. To find an access is not so easy, and anyway it’s too wet for us to hike. At the end of the street we find a nice picnic place on the sea, where we have lunch. Then we head back to Kenai, where we shortly drive on the official Sterling Highway, but soon we make a turn on a unpaved alternative road. Here we can only drive slow, but it’s a beautiful road and on the Skilak Lake we find a nice place for tonight. Although, almost all places are occupied by boat drivers, we get the last space. Even a better place we get, when one of the boat drivers tell us, he will leave his place directly on the beautiful lake. Unfortunately, it’s rainy again, so we can’t see much more than over the lake. But anyway we have a relaxing evening under our awning and hope the weather for Seward tomorrow will be better.

Seward 12.08.2018

It seems the weather doesn’t like us, then the morning is again rainy. We continue along the bumpy road until we reach the highway again. Accompaned by the rain we make the turn to Seward, where we find some nice places. We drive until Seward, but we can’t see a lot. Soon we find the library, where we have some internet and we stay a few hours. We talk to a native and he says, the weather should be better tomorrow – but yeah, better is not so difficult;-). So, we go shopping and have a shower at the harbour. Even when the weather forecast says something different, we hope the weather will be better tomorrow and look for an overnight place. Directly at the seashore are parking lots, where we could stay for 20 dollars a night. But there are too many camping rigs already, so noisy and crowded, so we look for another option. On IOverlander App we’ve found a few places along the street to the Exit Glacier, why we decide to drive there up. Unfortunately are all places directly on the street and not so convenient located. We continue driving up and a bit before the end of the road we find two bigger parking lot with pit toilet. One is a bit hidden from the street and there is no sign about no overnight parking. Perfect, we stay here. Despite of the rain and fog we can see even a bit of the impressive glacier. But it’s quite cold, so we spend most of the evening in our cozy, warm Molly.

Seward & Hope 13.08.2018

Perfect, the weather seems to be much bettwr today, at least it doesn’t rain and we can have breakfast outdoor. During the night three other RV’s came to our place. In two of them are a spanish family travelling and we talk a while in spanish with them. Not very late we move on to the end of the road and visit the glacier. It’s only a short walk to reach the glacier, which is very beautiful. There would be much more glaciers, but those are only accessible by expensive tours to the fiords or multiple days hiking. It’s quite shocked to see how the glacier melted in the last few years. According to the signs, 10 years ago the glacier reached until the street and 60 years before it reached the half of the 6 miles access street. Anyway, it’s still impressive. Then we drive back to Seward, where we’ve found at the end of the village a hiking path. The initial point is in the middle of the forest, what doesn’t look so good. But according the sign that we have to watch the tides, indicates us that the path leads to the beach, where we probably have a good view. It’s true, after we hiked a while in the forest the path leads us to the seashore. There we’ve a nice view to the surrounding. A river, which flows into the the sea, has many salmons and we can see them just by our eyes without problems, even pictures we can take, but that isn’t easy. When we probably would stay until the evening, we could even watch bears fishing salmons. As the high tide is already coming, we don’t stay that long, but we can spot a few eagles, one of them is a young bald eagle (if they are young, they are brownish). On the way back comes a running woman, who shouts from time to time. That sounds quite strange at the beginning, but she explains that her dog found some meat, which probably belongs a bear and that’s why she wants to make the bear stay a way. Back by Molly, we drive in direction village Seward, where Hanspeter can spot on the way back an otter swimming in the sea. In Seward we walk a bit along the sea shore, but even if it doesn’t rain, the clouds are still deep and hide a bit the surrounding mountains, but the view is still beautiful. Back on the highway we decide to make a detour in the village Hope, which is located at the Turnagain Arm. The village is very rustical and looks cute. The Turnagain Arm is a sea arm and in the evening we can even watch the Bore Tide, what you can see in the video. The Bore Tide happens when the high tide is coming, then the arm is quite narrow why the water level rises with a wave quite quickly. We’ve found a beautiful place to overnight directly on the sea and we think, the high tide won’t reach us. But later on the water is quite close to us and a few boaters, who park besides us, say it’s possible that the tide come up here. Before we go to sleep, the water is very close, but tomorrow morning should be low tide again, why we decide to stay here and nothing happens.

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