Around Whistler & Vancouver

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01.09.2018 – 07.09.2019

Blue Lake – Lillooet 01.09.2018

Auch heute werden wir vom Rauchgeschmack begrüsst. Wir fahren weiter Richtung Whistler und hoffen ihm endgültig zu entkommen. Wir haben schon länger bemerkt, dass ein Reifen an einer Stelle ziemlich viel Profil verloren hat und machen unterwegs einen Boxenstop bei einer Kal Tire Filiale. Diese meist eher kleinen Autowerkstätte gibt es überall in Kanada und wie es der Name bereits verrät, sind Reifen das Hauptgeschäft. Glücklicherweise haben wir immer noch 2 Ersatzräder dabei, sodass wir den einen zum Auswechseln benützen können. Etwa 30 Minuten später ist die Arbeit bereits erledigt und zu unserem Erstaunen werden uns die Kosten erlassen. Die Arbeiter habe offenbar gefallen an unserer Molly gefunden und bevor wir weiterfahren, plaudern diese noch eine Weile mit uns und machen Fotos von Mollys Aufklebern. Leider haben wir auch eine etwas beunruhigende Nachricht erhalten. Offenbar sind die sogenannten “Ball Joints”, die Gelenke welche die Vorderräder in Position halten, schon etwas älter und bedürfen die Aufmerksamkeit eines Mechanikers zum Austauschen. Wir setzen jedoch unsere Reise fort und beschliessen, in einer grösseren Stadt die notwendigen Arbeiten durchführen zu lassen. Nach kurzer Fahrt machen wir Mittagspause auf einem Rastplatz, wo wir sehen, dass auf dem dahinterliegenden Hügel eine historische Feuerwache platziert ist. Wir beschliessen den kurzen Aufstieg in Angriff zu nehmen und werden nur zehn Minuten später mit einer Aussicht über unzählige Hektaren Wald belohnt. Nur kurze Zeit später erreichen wir bereits die Abzweigung nach Whistler. Von da an fahren wir durch ein atemberaubend schönes Tal bei perfektem Wetter. Wir halten immer mal wieder an, um die schönsten Aussichten mit unserer Kamera festzuhalten. Unser heutiges Ziel ist jedoch nicht Whistler sondern Lillooet, oder besser gesagt einem Campground in der Nähe davon. Wie wir es erhofft haben, befindet sich dieser ebenfalls in dieser wunderbaren Umgebung. Wir sind jedoch ziemlich überrascht als wir ankommen und sehen, wie viele Camper zu dieser Jahreszeit hier noch anzutreffen sind, und werden uns langsam bewusst, dass wir vom einsamen Norden wieder in die “Zivilisation” zurückkehren. Nichts desto trotz finden wir ein passendes Plätzchen für die Nacht und geniessen das schöne Panorama, bis es schliesslich dunkel wird.

Lillooet – Whistler 02.09.2018

Da das heutige Ziel nicht mehr weit entfernt ist, nehmen wir es etwas gemütlicher. Als wir dann doch alles beisammen und die Wasservorräte aufgefüllt haben, geht es weiter. Die Landschaft und das Wetter sind zu unseren Gunsten auch heute top. Unterwegs passieren wir das kleine aber hübsche Dörfchen Pemberton, wo wir beim Communitycenter einen Halt einlegen, um uns eine Warme Dusche und etwas WiFi zu gönnen. Danach erstatten wir der bekannten Bäckerei im alten Bahnhof der Ortschaft einen Besuch ab. Für Manuela gibt es einen Blaubeer- und für Hanspeter einen sogenannten Schäferkuchen. Letzterer ist ziemlich deftig mit Fleisch, Zwiebeln und Kartoffelpüree gefüllt und dazu zwei leckere Eiskaffee. Zum heutigen Übernachtungsplatz sind es nur noch etwa 50 Meilen und davon etwa 40 über unbefestigte Strasse, weshalb wir volltanken und weiterfahren. Als wir die Hauptstrasse bereits verlassen haben erspäht Manuela auf einer Wiese ein schwarzes Tier, welches wir zuerst für eine Schaf halten, welches gemütlich am weiden ist. Als wir jedoch näher kommen und genauer hinschauen, sehen wir, dass es sich um einen Schwarzbären handelt. Diesen hätten wir auf diesen gut bewirtschafteten Feldern doch nicht erwartet. Unsere gute Laune wird jedoch bald wieder etwas getrübt als wir das Ende der geteerten Strasse erreichen. Die 40 Meilen welche noch vor uns liegen, werden wohl ziemlich holperig sein, und darauf haben wir gerade keine Lust. Aber wir haben ja die Freiheit einfach umzudrehen und stattdessen Richtung Whistler zu fahren. Etwas nach Pemberton besuchen wir noch die hübschen Nairn Falls, Wasserfälle die sich Unterirdisch ein Weg gegraben haben. In Whistler angekommen, sind wir zuerst mal ziemlich erstaunt über das adrette Städtchen und wir befürchten schon, wenn wir nur auf den Parkplatz fahren, zahlen zu müssen. Wir schauen kurz beim Visitor Center vorbei, so dass wir einen Überblick zu den umliegenden Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten bekommen. Wir haben einen Übernachtungsplatz am Callaghan Lake ausfindig gemacht. Dieser liegt etwa 15 Kilometer abseits des Highways. Der Weg ist jedoch zu unserem Erstaunen geteert, zumindest zu Beginn. Dies liegt wohl daran, dass hier vor ein paar Jahren die olympischen Winterspiele abgehalten wurden, denn danach ändert sich der Strassenzustand schlagartig. Für die letzten holprigen 8 Kilometer brauchen wir beinahe eine Stunde, bis wir den See erreichen (siehe Video). Der Campingplatz ist sehr schön gelegen, weshalb sich die Anstrengung für Molly definitiv gelohnt hat und wir sind stolz, dass Molly diese Strasse problemlos gemeistert hat. Wir verbringen einen gemütlichen Abend hier.

Whistler – Squamish 03.09.2018

Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, heisst es wieder die holprige Strasse runterfahren. Glücklicherweise kommen wir etwas schneller vorwärts als gestern und wir können sogar ein paar schneebedeckte Berge von Whistler erkennen. Zurück auf der geteerten Strasse machen wir einen kurzen Abstecher zu den Alexander Falls, welche sehr eindrücklich sind. Anschliessend fahren wir wieder ein Stückchen zurück, etwas vor Whistler, zum Green Lake, wo wir gerade den Start eines Wasserflugzeuges beobachten können. Danach machen wir etwas oberhalb vor Whistler einen Rundweg zu den hübschen Rainbow Falls. Im Rainbow Park, am Alta Lake, welcher sogar über einen Sandstrand und einem Volleyballnetz verfügt, legen wir unsere Mittagspause ein. Danach fahren wir zum Ausgangspunkt eines weiteren Wanderwegs, dem Cheakamus Trail, welcher zum Cheakamus Lake führt. Die Wanderung führt uns hauptsächlich durch den Wald, bis wir den See erreichen und dort mit einer wunderschönen Aussicht belohnt werden. Zum Abschluss des Tages besuchen wir die Brandywine Falls, einen beeindruckend hohen Wasserfall mit Aussicht zum grossen Daisy Lake. Etwas ausserhalb von Squamish (einem Nachbarort von Whistler) haben wir eine weitere Recreational Site entdeckt. Wir hoffen, dass die Strasse in einem etwas besseren Zustand ist als die gestrige, da der Campingplatz etwa 25 Kilometer abseits des Highways liegt. Glücklicherweise ist dem so, da es ziemlich lange noch vereinzelte Häuser hat, nur die letzten 2 Kilometer sind ungeteert, aber nicht allzu schlecht zu Befahren. Wir haben erfahren, dass dieses Wochenende Labour Day ist und haben gehofft, da dieser Platz doch ziemlich abgelegen ist, nicht so viele Leute anzutreffen. Dem ist aber nicht so, denn wir finden kaum einen Platz bei der hübschen Recreation Site. Schlussendlich fragen wir bei einem Pärchen, welches auf einem riesen grossen Platz steht, ob wir uns zu ihnen gesellen dürfen. Natürlich dürfen wir und unterhalten uns eine Weile mit ihnen, bevor wir unser Abendessen zubereiten. Anschliessend plaudern wir noch mit anderen Campinggästen, welche offenbar alle aus Vancouver stammen und das verlängerte Wochenende hier verbringen. Heute ist sternenklarer Himmel, weshalb wir zur Zufahrtsbrücke gehen und für eine Weile den schönen Sternenhimmel beobachten, bevor wir uns schlafen legen.

Squamish 04.09.2018

Heute machen wir uns nicht allzu spät auf den Weg nach Squamish. Gemäss unserem letzten Besuch bei einer Kal Tire Filiale, wollen wir heute die Radmuttern nachziehen und das Problem der “Ball Joints” untersuchen lassen. Nach dem langen Labour Day Wochenende scheint jedoch ziemlich viel los zu sein bei der Kal Tire Filiale, weshalb wir eine Weile warten müssen. Die Muttern sind schnell nachgezogen, mit dem Ball Joints müssen wir jedoch bis Vancouver warten, da sie dies auch hier nicht machen. Wir schlendern danach gemütlich durch das kleine Städtchen Squamish und wissen noch nicht so recht, was wir mit dem angebrochenen Tag machen wollen. Zuerst gehen wir zu den nahegelegenen Shannon Wasserfällen, welche enorm hoch sind jedoch nicht sehr viel Wasser mit sich führen. Da es heute ziemlich heiss ist, entscheiden wir uns den ein oder anderen See zu besuchen. Zuerst gehen wir zum Cat Lake, welcher schön im Wald gelegen ist. Das Wasser ist aber hier etwas trüb und es macht uns nicht sonderlich an darin zu schwimmen, weshalb wir nur etwas um den kleinen See spazieren. Bald darauf sitzen wir wieder im Auto und fahren zum Alice Lake, welcher ebenfalls nicht weit entfernt ist. Der Alice Lake ist sehr schön gelegen, es hat aber auch ziemlich viele Leute. Davon lassen wir uns aber nicht abhalten, denn wir schlüpfen in unsere Badesachen und nehmen einen erfrischenden Schwumm. Wir geniessen das schöne Wetter und relaxen am See, bevor es schon wieder Zeit ist, uns Gedanken über den heutigen Schlafplatz zu machen. Wir haben keine geeigneten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Weg nach Vancouver gesehen, weshalb wir uns entscheiden, die Nacht am gleichen Platz wie gestern zu verbringen. Also machen wir uns auf den Weg dorthin und geniessen einen ruhigen Abend an diesem schönen Plätzchen.

Horseshoe Bay – Vancouver 05.09.2018

Heute geht es weiter nach Vancouver. Zuerst aber einmal fahren wir ein paar Kilometer weiter und stoppen beim Porteau Cove Provincial Park, wo wir die tolle Aussicht auf das Meeresinlet bei schönstem Wetter geniessen. Dann geht es weiter nach Horseshoe Bay. Dies ist der Ort, ab welchem die Fähren nach Vancouver Island über setzen. Wir informieren uns über die Abfahrtszeiten und den Fährenpreis, bevor wir es uns am Ufer mit einem Kaffee gemütlich machen. Da wir stolze 4 Dollar für eine Stunde parken ausgegeben haben, machen wir uns auch pünktlich auf den Rückweg, so dass wir nicht noch eine weitere Stunde Parkplatzgebühren bezahlen müssen. Nun geht es weiter nach Vancouver, was wir auch am zunehmenden Verkehr gut bemerken. Unser erster Stop in der grossen Stadt ist ein Kal Tire Shop, wo wir jetzt endlich erfahren wollen, was das Ersetzen dieser Ball Joints für Molly kostet. Der Kundenberater teilt uns mit, dass die vorhandenen Angaben wage sind, aber wenn wir alle ersetzen müssen, koste dies etwa 1200 Kanadische Dollars. Das schockiert uns natürlich gerade ziemlich und er teilt uns mit, dass der grösste Kostenpunkt die Arbeit sei, wenn wir also wüssten wie diese selber zu installieren sind, es einiges günstiger wäre. Leider sind wir keine Mechaniker, auch wenn Hanspeter das ein oder andere selber machen kann, übersteigt dies doch seine Kompetenzen. Der Kundenberater bietet uns an, dass sie die Molly zuerst genau untersuchen werden und uns dann mitteilen, was effektiv notwendig ist. Wir vereinbaren daher einen Termin für morgen Nachmittag und versuchen die negative Nachricht zu verarbeiten. Nachdem Besuch fahren wir in die Innenstadt, Downtown genannt, um in den Stanley Park zu gelangen. Hanspeter war ja bereits vor gut zwei Jahren hier und kennt daher die meisten sehenswerten Orte in Vancouver. Wir fahren ein wenig an der Ostseite des Stanley Park entlang, entscheiden uns da zu parken und gehen zu Fuss die Gegend erkunden. Da auch hier parkieren teuer ist, müssen wir uns genau überlegen, wie lange wir unterwegs sein wollen und entscheiden uns für eine Stunde. Wir bewundern zuerst die nahegelegenen, wunderschön bemalten Totempfählen und spazieren anschliessend dem Ufer entlang bis zu einem Wasserpark, welcher einige Gänse beheimatet, bevor wir wieder zurück zu Molly gehen. Wir haben die Lion’s Gate Bridge gesehen, welche den Norden Vancouver mit Downtown verbindet und uns entschieden, dass wir Vancouver über diese Brücke verlassen wollen. An der Westseite des Stanley Park finden wir einen gemütlichen Picknick-Platz, wo wir sogar gratis parkieren können. Anschliessend besuchen wir noch den hübschen Third Beach im Stanley Park, bevor wir die Beachtour auf Vancouver fortsetzen. Der nächste Strand ist der English Bay, wo wir ein wenig verweilen, weiter zum Kitslano Beach gehen und schlussendlich am Locarno Beach bleiben. An der Strasse beim Locarno Beach finden wir ein paar Abschnitte zum Parken, die gratis sind und über Nacht stehen nicht verboten ist. Wir spazieren ein wenig am Strand entlang bis zum Spanish Beach und suchen den nächstgelegenen Safeway Supermarkt auf. Heute haben wir jedoch wieder einmal lust auf Pizza, weshalb wir uns eine solche in einer Pizzeria besorgen und diese genüsslich am Strand verspeisen. Es ist schon etwas später am Abend und langsam sind nicht mehr viele Fahrzeuge unterwegs. Neben uns jedoch ist noch ein Herr in mittlerem Alter in einem gut ausgestatteten Campervan und beginnt mit uns zu plaudern. Er ist aus Vancouver selbst, hat sich aber entschieden in seinem Campervan zu leben, um die teuren Mieten zu umgehen. Er lädt uns noch auf einen leckeren Gin ein, bevor er wieder im Van verschwindet und wir bald daruf dasselbe tun.

Vancouver 06.09.2018 – 07.09.2018

Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, gehen wir ins Community Center, welches gleich um die Ecke liegt, da es dort gratis Duschen gibt. Nachdem wir wieder sauber sind, nutzen wir das gute Internet, um mit Manuela’s Eltern zu telefonieren. Auch wenn wir gedacht haben, dass wir genug früh aufgelegt haben, um rechtzeitig bei Kal Tire zu sein, bemerken wir, dass wir in diesem Verkehr nur sehr langsam vorankommen. Glücklicherweise schaffen wir es aber doch noch mit nur 2 Minuten Verspätung dort einzutreffen. Es dauert eine Weile, bis wir Bescheid erhalten, doch wieder erwarten ist es ein Guter. Die Dame, welche sogar Deutsche ist, teilt uns mit, dass nur die Hupe und ein Licht defekt sei. Ansonsten sei alles in Ordnung. Sie meint jedoch, dass der Mechaniker findet, dass innerhalb des nächsten Monats das Öl und die Bremsflüssigkeit gewechselt werden sollten. Sie meint, dass die vermuteten Mängel, die Ball Joints, gut aussehen und nicht den Anschein machen, dass sie bald gewechselt werden müssen. Was für eine Erleichterung. Zu allem Erstaunen kostet uns diese Untersuchung nichts, da dies offenbar zum Gratisservice von Kal Tire gehört. Sehr glücklich gehen wir weiter und schauen uns nach einem Schlafplatz für heute Abend um. Dafür gehen wir zum Queen Elizabeth Park und sehen, dass es hier viele Gratisparkplätze gibt. Wir verspeisen hier noch unser verspätetes Mittagssandwich und fahren nach Downtown. Der Verkehr ist unglaublich dicht und wir kommen kaum vorwärts. Aber nach einer Weile kommen wir dennoch an und wir finden sogar einen Parkplatz. Dummerweise haben wir erst nachdem wir die Parkuhr gefüttert haben bemerkt, dass eben diese Defekt ist und wir uns die Gebühr hätten sparen können. Naja, zumindest können wir nun solange bleiben wie wir wollen und es ist nicht nur auf eine Stunde beschränkt. Wir besuchen zuerst den luxuriösen Rolex-Laden, den Hanspeter vor zwei Jahren gebaut hat. Obwohl der Security uns erst etwas zögernd reinlässt, können wir uns gemütlich umsehen, sobald Hanspeter erzählt, dass er beim Aufbau mitgewirkt hat. Anschliessend gönnen wir uns im Tim Hortons einen leckeren Icekaffee. Danach gehen wir zur Uferpromenade, laufen dieser etwas entlang und beobachten die Wasserflugzeuge sowie ein grosses Kreuzfahrtschiff, das gerade ablegt. Nun ist es bereits wieder Abend und wir treffen Alvin, den wir von einigen Jahren bei uns gehostet haben. Er lädt uns in ein schickes, rustikales Bierhaus ein, welches zudem tolles Essen serviert. Wir verbringen einen gemütlichen Abend zusammen. Am späteren Abend können wir sogar Vancouver Downtown bei Nacht bestaunen und Alvin erzählt uns etwas über die einzelnen Gebäude, die für die olympischen Spiele gebaut worden  sind und sich gerade hier in der Nähe befinden. Nachdem wir uns verabschiedet haben, fahren wir zum Queen Elisabeth Park und suchen einen geeigneten Schlafplatz. Wir laufen jedoch noch hinauf zum botanischen Garten, da uns Alvin gesagt hat, wir hätten hier einen schönen Ausblick über die gesamte Stadt. Dem ist so und wir geniessen dazu ein leckeres Bierchen, bevor wir Molly in der Dunkelheit suchen und uns schlafen legen.

Es ist schon irgendwie merkwürdig mitten in der Stadt im Park zu übernachten, aber wir haben trotzdem eine gemütliche Nacht verbracht. Irgendwie wollen wir nicht unsere ganze Ausrüstung hervornehmen und entscheiden uns anderswo zu Frühstücken. Hanspeter hat sowieso genug vom Verkehr und wir haben uns entschieden, dass wir heute Vancouver Island besuchen werden. Zuerst jedoch gehen wir nach Granville Island, ein hübsches Inselchen, aber beinahe mitten in Downtown und verbunden mit einer Brücke oder niedlichen Bootstaxis. Wir besuchen verschiedenste Läden, u.a. Souvenirstores und Spielzeugläden, und natürlich den Markt mit seinen verschiedensten Delikatessen. Wir schlagen zu und kaufen uns ein süsses Törtchen, das unser Frühstück kompensiert. Weiter gönnt sich Hanspeter etwas Bisonfleisch, dafür gibts für Manuela Steinpilzravioli und für beide Feta Käse und Oliven, um einen griechischen Salat zuzubereiten. Ja, das war ein exklusives Shopping, aber schon alleine für die Törtchen hat es sich gelohnt. Nun geht es weiter durch Downtown und den Stanley Park, so dass wir den Norden Vancouver über die Lions Gate Bridge erreichen. Hier ist das Luxusviertel von Vancouver, was wir auch gleich bemerken. Alvin hat uns noch empfohlen, den Cypress Provincial Park zu besuchen, was wir nun auch machen. Molly hat wieder einiges zu klettern, aber dafür haben wir eine tolle Aussicht über ganz Vancouver und natürlich einen geeigneten Platz, um unser – schon fast – zVieri zu verzehren. Anschliessend fahren wir nach Horseshoe Bay, um die nächste Fähre zu erreichen. Wir sind bereits in der Linie und haben das Ticket gekauft, realisieren jedoch, dass wir keine Ahnung haben, wann die Fähre überhaupt losfährt. Wir sind ziemlich vorne und sehen, dass die meisten Leute ihr Fahrzeug verlassen, so tun wir ihnen gleich. Auf einer Anzeigetafel bemerken wir, dass wir noch über 1.5 Stunden zu früh sind, weshalb wir es uns am Hafen noch etwas gemütlich machen bis wir ablegen. Als wir endlich auf die Fähre gehen können, machen wir es uns auf dem Oberdeck gemütlich und können sogar ein paar Wasserfontänen von Walen erspähen. Das sieht doch schonmal vielversprechend aus und wir freuen uns auf die Insel.

 


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01.09.2018 – 07.09.2019

Blue Lake – Lillooet 01.09.2018

Today we wake up and again smelling smoke. We continue driving towards Whistler and hope finally to escape the forest fires. Already for a while we noticed that one tire lost a lot of grip just at one little space and that’s why our first stop is at a Kal Tire shop. The small mechanic shop is represented all over Canada and specialized as the name suggests on tires. Luckily, we have 2 spare tires, so we can use one to change. Around 30 minutes later the work is already done and astonishing for us, they even don’t charge anything. It looks as the workers like Molly and we talk a while with them, while they’re taking pictures of Molly and her stickers. Unfortunately, we get a bad message too, as the ball joints need an inspection of a mechanic and probably to be replaced. We continue our journey and as they don’t do it in this shop, we will try it in a bigger city for an inspection. After a little drive we already stop for lunch on a rest area. Behind is a little hill with a fire tower and we decide, to climb shortly up there. Ten minutes later we are already rewarded with a breathtaking view over hectares of forest. After another little while we already reach the junction, where we head towards Whistler. From here we drive through a gorgeous valley with perfect weather. We stop from time to time for taking pictures. Our goal for today is not Whistler, it’s a campground near Lillooet. The campground is also located in an amazing area, but we are quite surprised, when we see, how many campers are still here. We realize, we are slowly back in civilisation. However, we find a beautiful spot to stay and enjoy the panoramic view until it gets dark.

Lillooet – Whistler 02.09.2018

As our goal for today isn’t far away, we start the day slowly and relaxed. When we’ve packed everything and filled up our water canisters, we continue. The landscape and the weather today are top. On the way we stop in a cute, little village, called Pemberton. There we go first to a community center to take a shower and some internet. Afterwards, we go to a nice bakery in the old train station. Manuela get s blueberry and Hanspeter a Shepherd pie. The shepherd pie is heavy with meat, onion and mashed potatoes, and to drink we have a delicious iced coffee. For our planned overnight place, it’s 50 miles away, but 40 probably on gravel road, so we fuel up and continue driving. When we’ve left the main street, Manuela spots a black animal and first we both think it’s a sheep weeding. But when we get closer, we notice it’s a black bear. We didn’t expect it on a such well maintained farming place. Our good mood is a bit reduced, when the paved street turns into gravel. The next 40 miles seem to become very bumpy when we continue and we decide to turn around driving towards Whistler. A bit after Pemberton we visit the beautiful Nairn Falls, waterfalls they made their way under water. Arrived in Whistler, we are first a bit overwhelmed about this neat city. We already fear driving on a parking lot is already pricy, but it’s not. We go shortely to the visitor center, where we have an overview for hikes and sightseeings around. We found a place for tonight at the Callaghan Lake. It’s about 15 kilometers off the highway, but the road paved at least at the beginning, what we didn’t expect. It’s probably because of some years ago the olympic games took place here, then after the entrance the road changes drastically. For the last 8 kilometers we need almost one hour to reach the lake (have a look at the video). The free campsite is very nice located, even when there are not many spaces left, it was definitely worth to drive with Molly up here and we’re proud she made it without any problems. We spend a beautiful, relaxing evening here.

Whistler – Squamish 03.09.2018

After breakfast we have to drive back the same bumpy road. Luckily, we are a bit faster than yesterday and we can even spot some snowy mountains due to the great weather. Back on the paved road, we stop shortly at the impressive Alexander Falls. Then we drive back to Whistler and a bit further to the Green Lake, where we can observe a float plane departure. Then we drive a bit uphill in Whistler, where we make a loop trail to the Rainbow Falls. At Rainbow Lake, on Alta Lake, where a volleyball field is provided and it offers a sandy beach, we have lunch. Then we drive to the trailhead of the Cheakamus Trail, which brings us to the Cheakamus Lake. The hike is basically through forest until we reach the and are rewarded with a beautiful view. For the finish of today, we visit the Brandywine Falls, a tall waterfall with view to the Daisy Lake. A bit outside of Squamish (a neighbourhood of Whistler) we’ve found a recreational site. We hope the road is in better condition than the one yesterday, as the campsite is 25 kilometers off the highway. Luckily it is and only the last two kilometers are unpaved, and even those not too bad.  We’re informed this weekend is Labour Day and we hope this remote campsite won’t be too crowded. Unfortunately, it is and we almost don’t find a space to stay. Finally, we ask a couple, who is on a huge site and we can stay on the same site. We talk a while with them and some other camping guests before we prepare and have dinner. Then we talk a while with different camping people, it seems all are from Vancouver and enjoy the long weekend. Tonight, it’s clear sky and the stars are bright, why we observe the beautiful sky a while before we go to sleep.

Squamish 04.09.2018

Today, we head to the city Squamish itself. According to the last visit at Kal Tire, we want to retorque the tires and let investigate the problem with the “Ball Joints” at the shop here. After the long Labour Day weekend seems to be quite busy at the shop why we’ve to wait a while. The retorquing goes fast but the Ball Joints needs to wait until Vancouver, as they don’t do it here. We walk through the little town and don’t know exactly what we want to do today. First, we visit the Shannon waterfalls nearby. They are tall but don’t have lots of water. As it’s pretty hot, we decide to find a lake for s swim. First, we visit the cat lake, which is very beautiful located in the middle of the forest. The water is quite dark unfortunately, why we’re not tempted for a swim and only walk a little while around the lake. Soon, we are back in our car and drive to the Alice Lake, which is nearby too. The lake is very beautiful, but many people too. Anyway, we put on our swim suit and jump into the refreshing lake. We enjoy the beautiful weather and relax on the lake, until it’s time to think about where to stay for tonight. We don’t find an appropriate spot between here and Vancouver, so we decide to go to the same place than yesterday. So we head over there and enjoy a calm evening at this beautiful place.

Horseshoe Bay – Vancouver 05.09.2018

Finally, we’re heading to Vancouver today. First, we drive only a few kilometers later and stop at the Porteau Cove Provincial Park, where we can enjoy by beautiful weather an awesome view over the sea inlet. Then, we continue to Horseshoe Bay. This is the place, where the ferry to Vancouver Island departs. We inform us about the price and departure time, before we enjoy the park on the shore with a good coffee. As we paid pricy 4 dollars for one hour parking, we go back on time, so we don’t need to pay for another hour. Now, we continue to Vancouver and we also realize is the traffic increases. Our first stop is the Kal Tire shop and we finally know, how much it would cost to replace the ball joints. The consultant informs us, when we need to replace all of the it costs 1200 Canadian Dollars. That shocks us quite a bit and he tells us, the huge amount is the work, when we’d had the know-how we could do it by ourself and that is way cheaper. Unfortunately, we’re no mechanics and even Hanspeter can do some small things, that would be over his competences. The consultant offers us, to let Molly first inspect, so we will know exactly what is necessary to do. So, we fix an appointment for tomorrow afternoon and try to get over this bad message. Afterwards, we drive into Downtown to reach finally the Stanley Park. Hanspeter was already here 2 years ago for work and know the most ford the sightseeing. We drive along the east side of the Stanley Park and decide there to park, and explore the area by foot. As parking here is expensive too, we need to think exactly how long we want to explore and decide for an hour. We admire first the very nice painted Totem Poles and walk a bit along shoreline until a water park, who has some gooses before we head back to Molly. Then we continue to the Lion’s Gate Bridge, which connects the city with the luxury northern Vancouver and decide, we will leave Vancouver finally over this Bridge. At the west side of the Stanley Park, we find a nice place for having a picnic and we can park here for free – perfect. Then we visit the nice Third Beach in the Stanley Park, before we continue our beach tour in Vancouver. The next beach is the English Bay, where we stay a while, move on to the Kitsilano Beach and finally decide to stay at the Locarno Beach for the night, as there are a few parts, where overnighting not explicitly prohibited. We walk a to the Spanish Beach and then we search the next supermarket. But on the way, we starve for pizza, so we get one and eat it back at the beach. It’s already late evening and a man in his middle ages, start to talk with us. He’s from Vancouver itself and decided to live in his Campervan as the rents are to expensive. He invites us for a Gin, before he disappears in his van and soon we do the same.

Vancouver 06.09.2018 – 07.09.2018

After we’d breakfast, we drive to the Community Center just around the corner, as there we get free showers. After we’re clean again, we use the good internet to skype with Manuela’s parents. Even when we thought to finish the phone call early enough to be at Kal Tire on time, we realize we only move slowly due the traffic. Luckily, we made it only with a 2 minutes delay. It takes a while until they checked Molly, but against our bad premonition it’s luckily a good response we get. The women, she is a German, tells us, only the horn and a backlight is broken, but everything else should be all right. In addition the liquids are a bit dirty and the mechanic says, we should change the brake fluids within the next months. The ball joints, why we are originally here, looks good and doesn’t appear that they need to change soon. What a relief. For our astonishment they don’t charge us for the check up. Very happy we drive away and look for an overnight place. We drive to the Queen Elizabeth Park and see, there are many free parking lot. We have here our delayed lunch sandwich and drive into Downtown. The traffic is very heavy and we can barely move on. After a while we are there and we even find a free space to park. Stupidly, we only realize the parking meter is broken, when we already paid it. Anyway, at least we can stay as long as we want and don’t need to be back within the next hour. We visit the luxury Rolex Flagship store, which Hanspeter built 2 years ago. Although the security was a bot suspicious about us, we could go inside after Hanspeter told him, he was in the team, who has built the store. Then we have a delicious ice coffee at Tim Hortons. Then we go to the shore promenade, walk a bit along and observe sea planes as well as a big cruise ship, which just departs. Now, it’s already evening and we meet Alvin. We hosted him a few years ago. He invites us in a very nice, rustic beer house, which also serves amazing food. We spend a very nice evening together. A little later we can even see Vancouver by night and Alvin tells us about the buildings, which were for the olympic games and are here around. A bit later is time to say goodbye and we drive to the Queen Elizabeth Park to find a good place to sleep. Before, we walk up the botanic garden, which Alvin recommended us, and we have an amazing night view over this big city. We enjoy a good beer while watching the skyline, then we search Molly in the dark and go to sleep.

 

It’s a bit strange to sleep in the middle of the city in a park, but we’ve spent a good night. Even though, we don’t want to pack out all our equipment here and decide having breakfast somewhere else. Hanspeter has enough of the traffic here anyway, so we decided to leave Vancouver today and head over to Vancouver Island. First, we go to Granville Island, a cute island almost in the middle of Downtown, connected by a bridge and some cute boat taxis. We visit different stores, even souvenir and game stores, and of course the market with different Delicacy. We buy a sweet tart, which compensates our missing breakfast. Furthermore, Hanspeter buy some bison meat and Manuela indulges in some ravioli with porcini mushrooms. Then we buy some feta and olives to prepare a greek salad. Yes, it’s an exclusive shopping, but already the tart was worth it. Then we go through Downtown, then the Stanley Park, so we can reach north Vancouver over the Lions Gate bridge. This is the luxury barrier of Vancouver, what we immediately realize when we arrive. Alvin also recommended us to visit the Cypress Provincial Park, what we do now. Molly needs again a little bit to climb, but we have a priceless view over the city and its suburbs. Of course, we find a great spot where we have our lunch or almost tea time. Then, we drive to Horseshoe Bay, where we want to catch the next ferry to Vancouver Island. But we realize, we have no idea when the next ferry departs, but we’re already in the line and almost in front. Most people leave their vehicle, so we do the same and see that we are 1.5 hours too early, why we relax a while at the port. When we finally depart, we make us comfortable on the upper most dek and we can even spot some water fountain from whales. Impressive, that looks already very promising and we’re looking forward to our visit at the island.

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