Arizona 1: Grand Canyon, Monument Valley, Sedona

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28.10.2018 – 04.11.2018

Grand Canyon North Rim 28.10.2018

Wir erwachen heute gemütlich im Wald unter dem Feuerturm und Hanspeter bereitet ein paar leckere Pancakes zum Frühstück vor. Zuerst einmal besichtigen wir kurz den ca. 25 Meter hohen Feuerwachturm, von welchem wir eine wunderbare Aussicht auf die bewaldete Region des Grand Canyons haben. Den Canyon selber können wir aber noch nicht sehen. Dafür fahren wir jetzt weiter der Strasse entlang, welche uns nach 40 Meilen, zum North Rim des Grand Canyons führt. Alles ist bereits ziemlich verlassen, denn wir sind in der Nebensaison. Was aber für uns gut ist, denn so hat es kaum Besucher und es ist nicht allzu heiss. Wir gehen zum Bright Angel Point von welchem aus wir eine wunderschöne Sicht auf den beeindruckenden Canyon haben. Anschliessend machen wir einen kurzen Waldspaziergang entlang der Felskante bis wir wieder zurück bei Molly sind. Es gibt eine weitere Strasse, die uns zu anderen Aussichtspunkten führt, aber noch etwa 20 Meilen entfernt ist. Wir fahren etwas zurück und biegen in diese Strasse ein, wo wir zuerst bis ans Ende, dem Cape Royal, fahren. Dort absolvieren wir bei herrlichster Aussicht einen Rundweg, wobei wir unterwegs eine Felsformation erkennen können, die wie ein Fenster aussieht. Danach fahren wir zurück zum Roosevelt Point, wo wir gemütlich unser Mittagessen verspeisen. Als Verdauungsspaziergang machen wir die 4 Meilen Wanderung zum Cape Final, wo wir eine tolle Aussicht auf den Canyon und weitere farbenfrohe Felsen haben. Zum Abschluss fahren wir zum Point Imperial. Anschliessend fahren wir wieder zurück auf die Campsite, wobei wir zuerst noch etwas weiterfahren, um Eis für unsere Kühlbox an der Tankstelle zu kaufen. Denn da Nebensaison und Sonntag ist, ist abgesehen davon nichts mehr offen. Wieder zurück beim Feuerturm, machen wir noch ein Molly Fotoshooting, um sie demnächst zum Verkauf auszuschreiben. Danach bereiten wir wie gewohnt ein leckeres Abendessen zu und verbringen einen netten Abend.

 

North Rim to Monument Valley 29.10.2018

Nachdem wir heute gefrühstückt haben, geht es weiter Richtung Monument Valley. Zuerst aber müssen wir Molly tanken, sind aber über die Preise bei der nächsten Tankstelle nicht sehr erfreut und fahren weiter, in der Hoffnung die Preise werde  sinken. Zuerst einmal fahren wir Richtung Page, wobei wir unterwegs doch noch stoppen müssen, um zu tanken.Da es gleich neben der Tankstelle einen Waschsalon mit Duschen hat, erledigen wir auch gleich diese Notwendigkeiten. Nachdem alles wieder sauber ist, setzen wir unsere Reise fort und halten von Zeit zu Zeit an, um die roten Felsen und den Canyon zu bestaunen. Kurz vor Page erreichen wir den Horseshoe Bend. Dieser ist sehr schön und es ist eindrücklich zu sehen, wie das Wasser durch den hufeisenförmigen Canyon fließt. In Page machen wir einige Besorgungen und tanken nun Molly zu einem anständigen Preis voll. Unser heutiger Übernachtungsplatz ist in der Nähe von Kayenta, wo sich der Ausgangspunkt zum Monument Valley Park befindet. Nach weiteren 50 Meilen und beeindruckender Landschaft meint unsere Map, dass wir in die Nebenstrasse einbiegen sollen, da es der direkteste Weg zum gratis Campingplatz ist. Als wir jedoch einbiegen, ist die Strasse sehr schlecht, was wir Molly die nächsten 15 Meilen nicht antun wollen, und wir uns nach nichtmal einer halben Meilen entscheiden umzukehren. Wir haben jedoch noch zwei weitere Zugänge gesehen und versuchen es daher beim Nächsten. Dieser sieht vielversprechend aus, denn zumindest ist die Strasse geteert, wenn auch in schlechtem Zustand. So fahren wir diese entlang, bis wir ein abgelegenes Dorf, besser gesagt ein paar Häuser, vorfinden. Als wir jedoch weiter fahren, ändert sich die Beschaffenheit der Strasse schlagartig und wir fahren steil eine ungeteerte Strasse hinauf. Wir befürchten schon fast, umkehren zu müssen. Als es zumindest wieder eben ist, absolvieren wir die letzten 8 Meilen im Schneckentempo bis wir den Campingplatz erreichen. Der Weg hat sich dennoch gelohnt, denn der Campingplatz ist nicht nur schön gelegen, sondern auch super eingerichtet, sodass wir uns nochmals versichern, dass er wirklich gratis ist. Er ist. Wir sehen jedoch nun die dritte Zufahrtsstrasse und wie könnte es anders sein? Ja, schön geteert und wir haben uns fast 10 Meilen auf der Dirtroad abgemüht. Zumindest wissen wir nun, dass wir morgen gemütlich und ohne Herausforderung weiterfahren können. Wir richten uns ein und können einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen.

 

Monument Valley 30.10.2018

Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, fahren wir los Richtung Monument Valley, welches im Gebiet der Navajo Tribal Indianer liegt. Während der Fahrt können wir die beeindruckenden Felsformationen dieser Umgebung bereits beobachten. Was wir aber auch sehen können, ist, dass sich in der Ferne Gewitterwolken bilden und hoffen, der Regen hält sich noch eine Weile zurück. Im Park angekommen stellen wir erst einmal fest, dass das Ganze über eine unbefestigte Strasse führt, vermuten aber, dass die wohl gut imstande sein wird, da es eine ziemlich bekannte Touristenstrasse ist. Wir besichtigen zuerst das hübsche Eingangsgebäude, welches aus einem Museum und einem Souvenirshop besteht. Danach geht die Fahrt über die Holperpiste los und die  Formationen sehen wirklich äusserst eindrücklich aus. Man fühlt sich richtig klein, wenn man zwischen den hohen Gebilden durchfährt. Wir bestaunen zuerst die berühmten West und East Mitten Butte, welche aussehen wie eine Wand in Form einer Lokomotive mit Kamin auf einem Sockel. Die nächste grössere Attraktion ist der Elephant Tower, welcher eigentlich aus drei Türme besteht, wobei der Mittlere kleiner ist als die anderen beiden. Anschliessend erreichen wir den berühmten “John Wayne Point”, ein Plateau mit wahnsinnig toller Aussicht auf all die Monumente. Weshalb berühmt? Weil hier unzählige Westernfilme gedreht wurden. Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen für ein Foto zu posieren und gönnen uns zudem beim Cafe nebenan, einen Kaffee und eine leckere indianische Spezialität (Indian fry bread), welche uns von der Konsistenz her, ein wenig an Fasnachtschüechli erinnert. Nachdem wir das Brot gemütlich gefuttert haben, setzen wir unsere Sightseeing Tour fort. So langsam hat das Wetter umgeschlagen und es windet ziemlich stark, so dass wir beinahe vor dem herumwirbelnden Sand in Deckung gehen müssen. Trotzdem können wir noch ein Bild vom Monument Totem Pole und den weiteren imposanten Gebilden machen. Schliesslich fahren wir noch zum Artist Point, den wir begutachten. Jedoch hat es nun ziemlich stark zu regnen begonnen und wir befürchten, dass wir im Sand stecken bleiben, wenn wir nicht bald die Strasse verlassen. Abgesehen davon, dass die Strasse nun noch nass ist, sind vereinzelte Passagen aufgrund des unebenen Boden bereits herausfordernd. Wir haben jedoch die heutige Tour sehr genossen und bedauern es nicht, dass uns der Regen sozusagen verscheucht, denn zumindest hat er uns noch eine Galgenfrist gegeben. Zurück beim Eingangsbereich regnet es nun wie aus Kübeln und wir fahren nach Kayenta. Irgendwie macht es uns nicht an, zurück auf den gestrigen Campingplatz zu fahren um zu kochen. Nachdem wir uns bereits eine Weile im Städtchen aufgehalten haben, es jedoch immer stärker regnet, suchen wir ein Subwayrestaurant auf, wo wir es schön warm haben und etwas verfrüht unser Abendessen verspeisen. Nachdem wir gemütlich gespeist und wieder warm haben, fahren wir zum selben Campingplatz wie gestern, wo es glücklicherweise nicht mehr stark regnet. Mit unserem Vordach verbringen wir so einen angenehmen Abend, und sind erstaunt, dass es hier nicht so kühl und windig ist, wie wir es erwartet haben.

 

Monument Valley – Grand Canyon South Rim 31.10.2018

Heute wissen wir noch nicht so genau, wo wir am Abend enden werden. Wir hatten noch Kontakt mit Ricardo, welcher möglicherweise heute in Flagstaff sein wird, um Halloween zu feiern. Die Südseite des Grand Canyons wäre jedoch etwas näher gelegen als Flagstaff, weshalb wir mal abwarten. In Cameron machen wir einen Halt bei der Post, um ein paar längst überfällige Briefe und Pakete zu verschicken. Wir sehen ein paar verkleidete Personen, denn heute ist ja Halloween. Jeder Laden oder jedes Restaurant hat schon mindestens seit drei Wochen Halloween Deko. Hier müssen wir uns nun entscheiden, ob Grand Canyon oder Flagstaff. Wir entschieden uns schlussendlich für den Grand Canyon, da Ricardo nun doch nicht nach Flagstaff kommt. Bereits entlang der Strasse um zur Südseite des Grand Canyons zu gelangen, haben wir von Beginn weg eine atemberaubende Aussicht. Auf dem Weg zum Eingang entscheiden wir uns, falls wir die Möglichkeit bekommen, in den Grand Canyon hinunter zu laufen und unten zu campen. Es wird ja nicht empfohlen in einem Tag hinunter und wieder hoch zu laufen, da es etwa 25 Kilometer und vor allem 3000 Höhenmeter zu bewältigen sind. Wir bemerken hier bereits, dass es heute mal wieder ziemlich kalt ist (die Wettervorhersage meint es werde etwa -7 Grad in der Nacht) und hoffen, dass es vielleicht zumindest unten im Canyon angenehmer sein wird. Im Visitor Center werden wir zuerst zu einem anderen Büro, dem Backcountry Office, geschickt, da wir Genehmigungen brauchen, um über Nacht im Grand Canyon zu campen. Wir werden informiert, dass wir Glück haben, eine Genehmigung zu erhalten, denn meistens sind diese schon Monate im Voraus ausgebucht. Auch wenn es nicht gratis ist, finden wir 26 Dollar (mit inkludiertem Camping) vollkommen in Ordnung und beantragen die entsprechende Bewilligung. Der Ranger gibt uns freundlicherweise noch alle notwendigen Informationen und teilt uns mit, dass es unten im Canyon 10 – 15 Grad wärmer ist. Wir freuen uns darauf. Auf die heutige Nacht jedoch weniger und auch nicht so sehr darauf, dass der letzte Bus zum Ausgangspunkt bereits um 8 Uhr in der früh fährt. Naja irgendwie bringen wir das schon zustande, jetzt müssen wir aber zuerst unseren Übernachtungsplatz finden. Wie wir es uns bereits vorgestellt haben, sind Unterkünfte inklusive Campingplätze wahnsinnig teuer und meistens schon lange im Voraus ausgebucht. Daher versuchen wir es gar nicht. Auf unserer tollen IOverlander App haben wir jedoch gesehen, dass wir wieder bei einem Feuerturm, der nicht mehr zum Grand Canyon Nationalpark, sondern zu National Forest gehört, übernachten können. Wildcampen ist in Nationalparks verboten, in den National Forests aber erlaubt. Der Platz ist gemütlich, wenn auch direkt neben dem Ranger Häuschen. Wir besichtigen natürlich zuerst den Feuerturm, packen einige Sachen für den morgigen Campingtrirp und bereiten anschliessend unser Abendessen zu. Ja alles geschieht etwas früher, denn sobald die Sonne untergeht, wird es in der Regel ziemlich kalt. Hier auf über 2000 Höhenmeter sogar sehr kalt, was wir sofort bemerken. Früh verkriechen wir uns in Molly, insbesondere auch weil wir morgen bereits um 6 Uhr aufstehen müssen, um pünktlich den Bus zu erwischen.

 

Wanderung in den Grand Canyon 01.11.2018 & 02.11.2018

Es war so richtig kalt diese Nacht und das Thermometer zeigt -6 Celsius an, als wir aufstehen. Im Auto versteht sich. Deshalb entscheiden wir uns zuerst zum Backcountry Office zu fahren um dort zu Frühstücken, in der Hoffnung es sei bereits etwas weniger kalt. Dem ist so und wir breiten uns gemütlich auf dem Parkplatz aus, kochen Kaffee und mampfen Cornflakes. Schliesslich packen wir die letzten Sachen und schon bald ist es 8 Uhr. Der Bus bringt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung in den Grand Canyon. Schon von Beginn an geht es steil hinunter und wir haben eine wunderschöne Aussicht. Uns ist jedoch klar, obwohl wir nach unten sehen können, ist dort lediglich ein Plateau und es geht nochmals einiges hinunter bis zum Canyon Grund, wo der Colorado River durchfliesst. Es ist ziemlich warm, aber zum Glück gehts ja abwärts und wir kommen schnell voran. Es ist noch nicht einmal Mittag als wir den Campingplatz im Canyon erreichen. Aber was solls, es ist schön warm und wir richten uns gemütlich ein. Endlich mal wieder im T-Shirt umher spazieren, das hat uns wirklich gefehlt. Den restlichen Nachmittag verbringen wir gemütlich im Canyon, spazieren etwas herum, bevor wir unser einfaches Abendessen zubereiten. Etwas später kommt noch ein Ranger vorbei, welcher uns äusserlich wie auch charakterlich an den “Kaufhaus Cop” erinnert, und weniger an einen Parkranger. Er ist super freundlich, aber wir mussten ziemlich lachen, als wir feststellen, genau das gleiche gedacht zu haben. Später am Abend zieht ein beeindruckender Sternenhimmel auf, bevor wir uns im Zelt verkriechen. Denn auch morgen wollen wir früh los, damit wir nicht der vollen Hitze beim Aufstieg ausgesetzt sind.

 

Nach einer erholsamen Nacht seit langem wieder im Zelt, frühstücken wir zuerst gemütlich und es ist bereits, im Vergleich zu der vorderen Nacht, angenehm warm. Gestärkt machen wir uns an den Aufstieg. Glücklicherweise geht es zuerst ziemlich Flach entlang des Colorado Rivers. Auch der Aufstieg zum ersten Plateau ist noch sehr moderat und wir geniessen die hübsche Umgebung. Langsam aber sicher wird es immer steiler und wir begegnen immer mehr Wanderern, die meisten sind Tagesausflügler, die nach einer gewissen Zeit des Wegs wieder umkehren. Von Zeit zu Zeit machen wir eine Pause und wir merken langsam unsere Füsse nach dem vielen Laufen. Wir sind jedoch glücklich zur jetzigen Jahreszeit im Grand Canyon zu sein, denn wir können uns vorstellen, dass es im Sommer noch viel heisser ist, als jetzt. Etwa um 1 Uhr erreichen wir endlich das Rim, ziemlich schnaufend und geschafft. Einige Leute um uns wollen natürlich wissen wo wir waren, und sind ganz beeindruckt. Aber das sind die Amerikaner noch so schnell. Wir suchen zuerst einmal unsere Molly, um unser Gepäck loszuwerden. Da wir aber eigentlich den westlichen Teil des Grand Canyon, welcher nur mit Shuttlebus zugänglich ist, noch nicht gesehen haben, holen wir dies nach. Obwohl wir ziemlich kaputt sind und heute noch einiges vor haben. Denn nochmals auf über 2000 Höhenmeter übernachten, das tun wir uns nicht an. Wir fahren bis ans Ende mit dem Shuttlebus, laufen ein paar Meter zum Aussichtspunkt, knipsen ein paar Fotos und gehen bereits wieder zurück, um den nächsten Shuttlebus zu erwischen. Wieder zurück im Dorf, suchen wir auf einem Campingplatz die dringend benötigte Dusche auf. Nun wird es schon bald wieder Abend und wir suchen einen Campingplatz unter 2000 Höhenmeter auf. Dafür haben wir zwei Optionen gefunden, welche beide etwas weit weg sind. Wir entscheiden uns nach Sedona zu fahren, da wir gehört haben, dass dies ein hübscher Ort sei. Dafür absolvieren wir zuerst fast 90 Meilen bis wir Flagstaff erreichen. Flagstaff sieht mit seinen Bergen im Hintergrund sehr beeindruckend aus. Als wir Flagstaff erreichen, ist es bereits dunkel und wir gehen kurz in den Walmart einkaufen, und zum Subway, welcher sich im gleichen Gebäude befindet, fürs Abendessen. Als wir weiterfahren wollen, werden wir aufgrund eines Unfalls mit viel Polizei Interaktion aufgehalten. Nicht schon wieder. Wann haben wir das letzte Mal gesagt, dass wir es vermeiden sollten bei Nacht zu fahren? Trotzdem fahren wir weiter, denn wir haben halt noch 30 Meilen vor uns, bevor wir einen angenehmen Übernachtungsplatz gefunden haben. Die Karte indiziert jedoch bereits, dass wir wohl eine ziemlich kurvige Strasse bewältigen müssen, was sich auch bewarheitet. Hier merken wir, dass Amerikaner wohl wirklich keine Kurven fahren können, denn obwohl sie uns auf den geraden Strassen fast schieben, verschwinden die Lichter im Rückspiegel hier schnell. Wir bedauern aber auch etwas, diese wohl nette Umgebung aufgrund der Dunkelheit nicht sehen zu können. Wir stellen aber auch fest, dass die ganze Umgebung wohl so Touristisch ist, dass für viele Attraktionen eine Gebühr verlangt wird. Etwa um 8 Uhr kommen wir in Sedona an und suchen den Übernachtungsplatz. Der Platz ist nahe bei der Feuerwehr und eigentlich nicht viel mehr als ein Parking, jedoch können wir uns problemlos etwas ausbreiten. Es hat vereinzelt andere Vans hier und es scheint, als dürften wir hier stehen bleiben. So verbringen wir hier einen ruhigen, gemütlichen Abend in der Mitte der Stadt.

 

Sedona 03.11.2018

Wir starten den Tag relaxed mit einem ordentlichen Frühstück. Dabei bemerken wir, dass wir nicht nur neben der Feuerwehrstation campiert haben, sondern direkt vor dem Sheriff Office. Aber es scheint in Ordnung zu sein, denn niemand hat anstalten gemacht, uns von hier zu vertreiben. Wir machen noch einen Whatsapp Call, da Manuelas Mutter ja heute Geburtstag hat. Anschliessend schlendern wir durch Sedona, bewundern die bergige Umgebung und staunen ab dem hübschen, turbulentem Dörfchen. Schlussendlich genehmigen wir uns einen leckeren Glacekaffee, bevor wir wieder zu Molly schlendern. Ricardo, der vor einiger Zeit bei uns in Interlaken Couchsurfen war, hat uns noch geschrieben, dass er heute einige Freunde in Sedona treffen würde und sie alle ein Car Camping machen. Da sind wir natürlich dabei und fahren kurzerhand zum Safeway um ein paar Biere mitzubringen. Zusammen mit Ricardo fahren wir über die holprige Strasse, an welcher unzählige Autos/Campers stehen. Nach einer Weile treffen wir am besagten Ort ein und machen es uns gemütlich. Wir verbringen mit Ricardo und seinen Freunden einen netten, lustigen Nachmittag und Abend am Feuer. Wir können sogar noch einen hübschen Sonnenuntergang beobachten.

 

Sedona & Fahrt nach Petrified Forest 04.11.2018

Gestern wurde es spät und doch sind wir heute ziemlich früh auf, denn – wer hätte das gedacht – es wird warm in Molly. Nachdem wir gemütlich gefrühstückt haben, plaudern wir noch eine Weile und gegen Mittag verabschieden wir uns langsam wieder. Wir haben aber mit Ricardo abgemacht, dass wir ihn in ein paar Tagen in Phoenix treffen werden. Wir haben gehört, dass der Petrified Forest noch so eindrücklich sein sollte und sowieso können wir es uns kaum vorstellen, wie denn so ein versteinerter Wald aussieht. Um diesen zu erreichen fahren wir wieder zurück nach Flagstaff und können nun die eindrucksvolle Szenerie rund um Sedona noch bei Tageslicht bestaunen. In Flagstaff fahren wir ostwärts in Richtung Petrified Forest. Da der Tag aber schon fortgeschritten ist, entscheiden wir uns den Nationalpark morgen zu besuchen und heute etwas davor zu campen. Als wir an Flagstaff vorbeidüsen ändert sich die Umgebung wieder schlagartig und es wird sehr flach. Unterwegs kommen wir an einem Ort vorbei, wo wir einen Meteoritenkrater anschauen könnten. Als wir jedoch dort ankommen, ist ein grosser Zaun drumherum gespannt und es werden 18 Dollar pro Person verlangt. Das finden wir dann doch etwas zu viel, um ein “Loch” anzuschauen und wir setzen unsere Fahrt fort. Am Mc Hood Park finden wir einen gediegenen Übernachtungsplatz an einem See im Grünen. Auch hier geniessen wir einen sehr gemütlichen Abend mit einem wunderschönen Abendrot.

 


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28.10.2018 – 04.11.2018

Grand Canyon North Rim 28.10.2018

Today we wake up comfortably in the forest under the fire tower and Hanspeter prepares some delicious pancakes. First of all, we quickly visit the approximately 25 meter high fire tower, where we have a wonderful view around the forested region of the Grand Canyon. But we can not see the Canyon itself yet. Therefore, we continue along the road, which brings us after 40 miles to the North Rim of the Grand Canyon. Everything is already quite deserted, because we are in the off season. That’s good for us, because there are hardly any visitors and it is not too hot. We go to Bright Angel Point from where we have a beautiful view to the impressive canyon. Then we take a short walk along the rim until we get back to Molly. There is another road that leads us to different viewpoints, but is still about 20 miles away. We drive a bit back the current road until  a junction, where we take the side road. We drive first to the end, the Cape Royal. There we do a loop trail with amazing view. We can see an impressive rock formation on the way, which looks like a window. Afterwards we drive a bit back to Roosevelt Point, where we enjoy our lunch. As a digestive walk we do the 4 mile hike to the Cape Final, where we have a great view of the canyon and other colorful rocks. Finally, we drive to the Point Imperial. Afterwards we drive back to the campsite, but drive a bit further at first to buy some ice for our cooler at the next gas station. Because there is low season and Sunday, apart from that, nothing else is open. Back at the fire tower, we do a Molly photoshooting to announce her soon for sale. Then we prepare as usual a delicious dinner and spend a nice evening.

North Rim to Monument Valley 29.10.2018

After having breakfast we continue to Monument Valley. First we have to fuel up, but we are not very happy about the prices at the next gas station and continue driving in the hope that the prices will be lower. First, we drive in direction Page, where we still have to stop on the way to refuel. Next to the gas station is a laundromat with showers, so we also do those necessities. When everything is clean, we continue our journey and stop from time to time to admire the red rocks and the canyon. Shortly before Page we reach the Horseshoe Bend. This is very beautiful and it is impressive to see how the water flows through the horseshoe-shaped watered canyon. In Page, we do some errands and fill up Molly at a decent price. Today’s place is near Kayenta, where the initial point for the Monument Valley  is located. After another 50 miles and impressive scenery our map says that we should turn into the side street, as this is the most direct way to the free campsite. However, as we enter the road is very bad, which we do not want to do to Molly for the next 15 miles, and we decide to turn back after half a mile. However, we have seen two more entrances and therefore try the next one. This looks promising, because at least the road is paved, albeit in bad condition. So we drive the paved road until we find a remote village, or rather said a few houses. However, as we continue to drive, the road condition changes quickly and we drive steeply up an unpaved road. We are too afraid to turn back. When the road is at least level again, we complete the last 8 miles at a snail’s pace until we reach the campsite. The hard way was worth it anyway, because the campsite is not only nicely located, but also super equipped, so we reassure ourselves that it is really a free spot. It is. However, we see now the third access road and how could it be different? Yes, paved and we struggled almost 10 miles on the dirtroad. At least we know now, tomorrow we can continue comfortably and without a challenge. We set up our stuff and marvel at a beautiful sunset.

Monument Valley 30.10.2018

After having a good breakfast, we drive towards Monument Valley, which is located in the area of ​​the Navajo Tribal Indians. While driving, we can already observe the impressive rock formations of this area. We can see some storm clouds are forming in the distance, and hope the rain waits a while. Once in the park, we realize the whole road in the park leads us over a dirt road, but we assume it will be good, as it is a well-known tourist road. First, we visit the beautiful entrance building, which has a museum and a souvenir shop. Afterwards, the ride starts on the bumpy track and the rock formations look really impressive. You feel really small when you drive between the tall natural monuments. Then we marvel at the famous West and East Mitten Butte, which looks like a wall in the form of a locomotive with a chimney on a pedestal. The next major attraction is the Elephant Tower, which actually consists of three towers, and the middle one is smaller than the other two. Then we reach the famous „John Wayne Point“, a plateau with an amazing view of all the monuments. Why famous? Because countless western movies were filmed here. Of course we pose for a picture and treat ourselves to the cafe next door, a coffee and a delicious Indian specialty (Indian fry bread). It reminds us a bit of our speciality Fasnachtschüechli. After we have eaten the bread, we continue our sightseeing tour. The weather has changed so slowly and it winds quite hard, so we almost have to take a shelter from the swirling sand. Nevertheless, we can still take a picture of the Monument Totem Pole and the other imposing structures. Finally, we drive to the Artist Point, which we examine. However, it has started to rain quite a bit and we fear that we will get stuck in the sand if we do not leave this road soon. Apart from the fact that the road is still wet, occasional passages are already challenging due to the uneven, rocky ground. However, we enjoyed today’s tour very much and do not regret that the rain, scares us a bit away, as we had some time before to explore without rain. Back at the entrance it’s raining like hell and we drive to Kayenta. Somehow it does not appeal to us to go back to yesterday’s campsite to cook. After we’ve been in the town for a while, but it rains more and more, we are looking for a Subway restaurant, where we have nice and warm food. After we are filled and warm again, we drive to the same campsite as yesterday, where it is not raining much. With our awning we spend a pleasant evening, and are amazed that it is not as cool and windy here, as we expected.

Monument Valley – Grand Canyon South Rim 31.10.2018

Today we still do not know exactly where we will end in the evening. We still had contact with Ricardo, who may be in Flagstaff today to celebrate Halloween. The south side of the Grand Canyon, however, would be a bit closer than Flagstaff, so we wait and see. In Cameron, we stop at the post office to send out some long overdue letters and parcels. We see some dressed

up people, because today is Halloween. Every shop or restaurant has had Halloween decoration for at least the last three weeks. Here we have to decide whether Grand Canyon or Flagstaff. We finally decided on the Grand Canyon, as Ricardo does not come to Flagstaff. Already along the road to get to the south side of the Grand Canyon, we have a breathtaking view. On the way to the entrance we decide, if we get the chance, to walk down into the Grand Canyon and camp there. It is not recommended in a day to go down and back up, as it is about 25 kilometers and above all 3000 high meters to cope. We already notice that it is quite cold today (the weather forecast says it will be about -7 C degrees at night) and hope it will be more comfortable, at least down in the canyon. At the Visitor Center they send us to another office, the Backcountry Office, as we get there the permits to camp overnight in the Grand Canyon. We are informed that we are fortunate to get a permit, because most of them are booked months in advance. Although it is not free, we find $ 26 (with included camping) perfectly fine and apply for the appropriate permit. The Ranger kindly gives us all the necessary information and tells us it’s 10 – 15 degrees warmer down in the canyon. We are looking forward to it. Probably not so much for the morning, then the last bus to the starting point is at 8 clock, what means getting up very early tomorrow. Well somehow we can do, but now we have to find our place to overnight first. As we have already imagined, accommodations including official campsites are incredibly expensive and mostly booked well in advance. Therefore we do not try it. On our great IOverlander app, however, we have seen that we can spend the night again at a fire tower, which is no longer part of the Grand Canyon National Park, but to National Forest. Wildcampen is prohibited in National Parks, but allowed in the National Forests. The place is cozy, although right next to the Ranger cottage. Of course, we first visit the fire tower, pack some things for tomorrow’s camping trip and then prepare our dinner. Yes, everything happens sooner, because as soon as the sun sets, it gets pretty cold. Here at over 2000 high meters gets very cold, which we immediately notice. We crawl into Molly early, especially as we have to get up at 6am tomorrow to catch the bus on time.

Hike into the Grand Canyon 01.11.2018 & 02.11.2018

It was really cold this night and the thermometer shows -6 Celsius when we get up. In the car, of course. So we decide to go to the backcountry office to have breakfast there, hoping it will be a little less cold. That’s the way it is and we spread out comfortably in the parking lot, cooking coffee and munching cornflakes. Finally we pack the last things and soon it is 8 o’clock. The bus takes us to the starting point of the hike into the Grand Canyon. Already from the beginning it goes down steeply and we have a beautiful view. Although we can look far down, there is only a plateau below and there, it goes even more down to the Canyon where finally the Colorado River flows through. It’s pretty warm, but luckily it goes downhill and we’re making good progress. It is not even noon when we reach the campsite in the Canyon. It’s nice and warm and we’ll make us comfortably. Finally, we walk around in the T-shirt, what we were really missing. We spend the rest of the afternoon relaxing in the canyon, strolling around for a bit, before preparing our simple dinner. A little later, another ranger comes by, which reminds us of the „Kaufhaus Cop“ in appearance as well as in character, rather than a park ranger. He is super friendly, but we had to laugh quite a bit when we realize that we thought the same thing. Later in the evening, an impressive star sky gathers before we crawl into the tent. For tomorrow we want to leave early, so we are not exposed to the full heat of the climb.

After a restful night in a tent for a long time, we have breakfast and it is already, compared to the previous night, pleasantly warm. Strengthened with food, we make ourselves ready for the ascent. Fortunately, it’s pretty flat at first along the Colorado River. The ascent to the first plateau is still very moderate and we enjoy the beautiful surroundings. Slowly but steadily it gets steeper and steeper, then we encounter more and more hikers, most of them are day trippers and return after a certain distance. From time to time we take a break and we slowly notice our hurting feet after the long walk. However, we are happy to be in the Grand Canyon at this time of the year, as we can imagine that it will be much hotter in summer than it is now. At about 1 o’clock we finally reach the rim, quite exhausted and done. Of course, some people around us want to know where we have been, and start to talk for a while. Then we look for our Molly store our luggage. As we have not visited the western part of the Grand Canyon, which is only accessible by shuttle bus, we hop on it. Although we are pretty tired and still have some other plans today. After all, we want to find an overnight place below 2000 high meter, and for that we have to go far. We drive to the end of the road with the shuttle and then walk a few meters to the lookout point, take some photos and go back to catch the next shuttle bus. We are too tired to do more. Back in the village, we go to a campsite to find the needed shower. Now it will soon be evening again and we are looking for a campsite under 2000 meters. For this we have found two options, which are both a bit far away. We decide to drive to Sedona, as we have heard good things about it. To get there we nearly have to drive 90 miles until we reach Flagstaff. Flagstaff looks very impressive with its mountains in the background while the sun sets. When we reach Flagstaff, it’s already dark and we go shopping for a while in the Walmart, and to the Subway for dinner, which is located in the same building. As we want to continue our journey, we are stopped by an accident with a lot of police interaction. Again… When was the last time we said we should avoid driving at night? Nevertheless, we continue, because we have just 30 miles ahead of us, before we have found a pleasant place to stay. However, the map already indicates we probably have to beat a fairly winding road. Here we notice Americans really can not really drive curves, because although they almost push us on the straight roads, the lights in the rear mirror disappear quickly after a curve. But we also regret not to be able to see this nice environment because of the darkness. We also realize that the whole area is probably so touristy and for many attractions a fee is required. At about 8 o’clock we arrive in Sedona and look for the place to stay. The place is close to the fire department and not much more than a parking, but we can easily. There are a few other vans here and it seems they do the same than we do. So we spend a quiet, cozy evening in the middle of the city.

Sedona 03.11.2018

We start the day relaxed with a decent breakfast. We notice that we camped not only just next to the fire station, but also right in front of the Sheriff Office. But it seems to be okay, because no one has made us drive away. We make a whatsapp call, as Manuela’s mothers birthday is today. Then we stroll through Sedona, admiring the mountainous surroundings and marveling at the pretty, turbulent village. Finally, we allow ourselves a delicious ice cream before we stroll back to Molly. Ricardo, who was couchsurfing with us in Interlaken some time ago, has written to us, today he would meet some friends in Sedona and does a car camping. Of course we

join and drive to the Safeway to bring a few beers. Together with Ricardo we drive over the bumpy road, where countless cars / campers are along the road, would have been a great spot already for yesterday. After a while, we arrive at the place and make ourselves comfortable. We spend a nice, funny afternoon and evening by the fire with Ricardo and his friends. Additionally, we can even admire a pretty sunset.

Sedona & drive to Petrified Forest 04.11.2018

Yesterday it was getting late and yet we are up pretty early today, because – who would have thought that – it’s getting warm in Molly. After a leisurely breakfast, we chat for a while and around noon we say goodbye to each other. But we are going to visit Ricardo in a few days in Phoenix. We have heard that the Petrified Forest should be impressive and anyway we can hardly imagine what a petrified forest looks like. In order to reach this we drive back to Flagstaff and can now marvel at the impressive scenery around Sedona in daylight. In Flagstaff we drive east towards the Petrified Forest. But as the day is already advanced, we decide to visit the National Park tomorrow and camp today. As we past Flagstaff, the environment changes abruptly and it becomes very shallow. On the way we pass a place where we could see a meteorite crater. However, when we arrive there, a big fence is around and to visit it is asked for $ 18 per person. We find it a bit too much to look at a „hole“ and we continue our journey. At Mc Hood Park we find a good place to sleep on a lake in the countryside. Again, we enjoy a very cozy evening with a beautiful sunset.

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