California 2: Küste Monterey – San Luis Obispo – LA – Disneyland – San Diego

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21.11.2018 – 01.12.2018

Pinnacle Desert Nationalpark – Monterrey – San Luis Obispo  21.11.2018

Der heutige Tag beginnt früh, etwas bewölkt und wir rechnen bereits jetzt mit Regen. Trotzdem lassen wir uns von unseren Plänen nicht abhalten und fahren zuerst zum Pinnacle Desert Nationalpark. Die Landschaft sieht sehr trocken aus, aber mit den schön geformten Hügeln trotzdem sehr hübsch. Regen können wir uns also hier schon gar nicht vorstellen. Wir besuchen den Nationalpark, welcher etwas ausgestorben zu sein scheint und wir im Grunde genommen keine Ahnung haben, was uns erwartet. Es hat kaum Leute, was uns aber überhaupt nicht stört. Wir fahren bis zum Ende der Strasse im Nationalpark, da auf unserer Karte eine Höhle aufgeführt ist. Vielfach sind Höhlen nur mit geführten Touren zugänglich, aber wir versuchen unser Glück. Beim Parkplatz hat es einige Rehe und Hirsche, die uns beobachten und überhaupt nicht scheu sind. Wir laufen gemütlich und ohne Erwartungen los, wobei wir an einer hübschen Kletterregion vorbeikommen und es Manuela fast wieder reizt, die Felsen zu erklimmen. Nun aber kommen wir zu einem Steintunnel und wir fragen uns, ob das die sogenannte Höhle ist. Nein, die Höhle beginnt erst ein paar Meter später. Die Felsformationen sind sehr beeindruckend, vielleicht sogar etwas beängstigend. Dies insbesondere als wir sehen, dass wir unter riesigen Steinbrocken, die nur zwischen anderen Felsen eingeklemmt sind, durch müssen. Naja auch wenn wir momentan die Einzigen sind, sind wir sicher nicht die ersten und kommen langsam so richtig auf den Geschmack diese Höhle zu erkunden. Es ist ein Mix zwischen wandern und etwas kraxeln und quetschen, aber das Gefühl durch die Höhle zu gehen, ist einzigartig. Wir hatten keine Ahnung wie lang die Höhle ist, aber nach etwa 20 Minuten sind wir bereits wieder beim Ausgang. Genau zur richtigen Zeit, denn wir spüren einige Regentropfen. Auch wenn uns Regen nicht viel ausmacht, wissen wir, dass man gerade in trockenen Regionen und in Höhlen, Canyons oder was auch immer, sehr vorsichtig sein muss, wenn es zu regnen beginnt. Es können sogenannte Flash Floods (eine Art Schlammlawinen) entstehen und die sind je nach  Situation sehr gefährlich. Wie die Situation hier ist, wissen wir nicht, denn wir haben ja niemanden gesehen, den wir hätten Fragen können. Glücklicherweise sind es nur ein paar Tropfen, die uns zurück zu Molly begleiten. Wir fahren noch eine weitere Strasse entlang, aber als wir dort ans Ende gelangen, schiessen wir lediglich ein paar Fotos und kehren um. Klar, man könnte hier sogar ziemlich lange Wanderungen machen, aber da wir heute noch was vorhaben und das Wetter unsicher zu sein scheint, lassen wir es bleiben. So kommt es, dass wir bereits gegen Mittag an die Küste in die Nähe von Monterey gelangen. In Monterey legen wir unsere Mittagspause ein, können die Kalifornische Küste bewundern und fahren gemächlich durch die hübsche Halbinsel. Wir können Kormorane und weitere Vögel, sowie ein paar Robben bewundern. Nachdem wir das hübsche Städtchen erkundet haben, fahren wir für eine kurze Zeit auf dem Highway 1 und machen beim Point Lobos State Park einen Halt. Wir entscheiden uns, den Eintritt von 10 Dollar zu bezahlen, denn dieser sollte für mehrer State Parks in der Region gelten. So langsam schlägt das Wetter aber wieder um, der Wind ist sehr stark, Seelöwen oder Robben können wir keine erkennen, aber eine Regenwand, die vom Meer her kommt. Keine 5 Minuten als Hanspeter diese erblickt hat, fängt es richtig an zu schütten und wir versuchen schnellstmöglich zu Molly zurück zu kehren. Irgendwie finden wir den Regen ja nicht so schlecht, denn die Feuer in Kalifornien sind ja noch nicht hinüber und wir wissen immer noch nicht, ob wir Los Angeles passieren können. Die typisch sonnige Kalifornische Küste werden wir aber heute ziemlich sicher nicht antreffen. Auch wenn wir zwischendurch dem Regen etwas entfliehen können, so ganz werden wir ihn nicht mehr los. Trotzdem sind das Meer und die Klippen entlang des Highway 1 sehr eindrucksvoll. In Big Sur angekommen, machen wir jedoch keinen Halt und fahren weiter, denn das Wetter ist einfach zu stürmisch, um das Auto zu verlassen. So langsam wird es uns mulmig, denn von Zeit zu Zeit sind grosse Felsbrocken auf der Strasse, welchen wir ausweichen müssen und die Gegenfahrbahn ist teilweise abgesperrt. Wir sind etwas nervös und hoffen das Beste, denn wir sehen schon ein paar Fahrzeuge, die etwas vom Steinschlag abbekommen haben. Das Tempo auf der Strasse ist enorm langsam, stau bildet sich, da wohl gewisse Autofahrer nun noch viel nervöser sind als wir. Wir haben immer noch eine ziemlich lange Distanz bis San Luis Obispo, die Bedingungen zum Fahren sind haarsträubend. Wir können uns nicht erinnern, jeweils ein solches Gewitter mit dermassen starkem Regen erlebt zu haben, zumindest nicht mit dem Auto. Sogar die Situation in Brasilien mit dem Mietauto in der Chapada Diamantina scheint zum jetzigen Zeitpunkt nur ein leichter Regen dagegen gewesen zu sein. Wir wollen auch nicht mehr zu viel Zeit verlieren, denn wenn es eindunkelt, wird die Situation nur noch schlimmer. Die Hoffnung, dass es aufhört zu regnen ist dahin und ja, betreffend der Feuer ist es ja wirklich gut. Nachwievor an der Küste, aber nicht mehr sehr weit von San Luis Obispo entfernt, gibt es einen Aussichtspunkt mit Seekühen. Wir haben diese Tiere noch nie gesehen und haben uns unheimlich darauf gefreut. Der Aussichtspunkt ist jedoch sozusagen geflutet. Trotzdem steigen wir aus und können die Tiere sogar im Wasser spielen sehen, sehr eindrücklich. Die Kamera war uns jedoch zu schade mit raus zu nehmen, die Handyfotos sind leider nicht zu gebrauchen. Zumindest haben wir ein Handyvideo machen können, worin man die Tiere einigermassen erkennen kann. Pitschnass sitzen wir im Auto und sind etwas traurig, dass wir diesen Moment nicht mehr geniessen konnten. Aber was solls. Es ist schon fast dunkel und wir haben immer noch eine Stunde Fahrt vor uns. Um 6 Uhr erreichen wir San Luis Obispo und werden von Alex, einem ehemaligen Couchsurfer sowie seinen beiden Mitbewohner Faith und Mike herzlich empfangen. Wir dürfen sogar das Zimmer von Karan benützen, denn er ist die Tage über Thanksgiving ausser Haus. Es ist jedoch sehr schade, dass Karan nicht hier ist, denn er hat uns zusammen mit Alex damals in Interlaken besucht. Wir fühlen uns ab der ersten Minute sehr wohl in der WG und geniessen die relaxte Atmosphäre. Alex bereitet sogar noch Pestospaghetti zum Abendessen zu und wir verbringen alle zusammen einen sehr gemütlichen Abend.

San Luis Obispo 22. – 24.11.2018

Heute schlafen wir mal wieder so richtig aus und beginnen den Tag sehr gemütlich. Eigentlich wollten wir mit Alex und seinen Mitbewohner heute an den Strand, aber es ist kühl und das Wetter regnerisch, weshalb wir zuhause bleiben. Wir wollen ein paar Sachen erledigen, merken aber schnell, dass heute nicht der richtige Tag für Einkäufe ist, denn es ist Thanksgiving. Einer der wichtigsten Feiertage bei den Amerikaner. Am Nachmittag führen uns Alex und seine Mitbewohner ein wenig in San Luis Obispo herum. Wir sind sehr erstaunt, dass dieser Ort so grün ist und geniessen den Spaziergang durch die Natur sehr. Wir verweilen eine zeitlang draussen und kehren bevor es dunkel wird, wieder zurück. Am Abend bereiten wir noch eine Gemüselasagne zu und verbringen einen angenehmen Abend. Was weniger angenehm ist, dass unser potenzieller Käufer von Molly nun doch nicht nach San Diego kommen will und meint, wenn wir ihm Molly verkaufen wollen, sollen wir nach Santa Fe in New Mexiko reisen. Das haben wir natürlich nicht vor, denn das sind über 1000 Meilen und zwar in eine Richtung in die wir nicht reisen wollen. Eine Sicherheit, dass er Molly nehmen wird, will er uns natürlich auch nicht geben. Wir sind etwas enttäuscht und wir fühlen uns – sorry für den Ausdruck – verarscht, denn es schien für eine Zeit lang, dass er sie 100%ig nehmen will. Wir erhielten jedoch noch einige Anfragen über unsere Anzeige auf Craigslist in San Diego. Es gibt Interessenten am Zelt und am Vordach, sowie an Molly selbst, aber nichts scheint sicher und die Interessenten sind wohl auch nicht unbedingt Reisende, was wir ein wenig schade finden. Wir spielen bereits mit dem Gedanken, einfach auf Molly zu schreiben, dass sie zu Verkaufen ist und die letzten 2.5 Monate in Zentralamerika (Mexiko, Guatemala, Belize) mit ihr noch herumzureisen bis wir den geeigneten Käufer finden. Auf den ganzen Papierkram haben wir aber nicht unbedingt lust, aber andere Reisende machen das ja auch. Klar wären wir flexibler mit dem Auto, aber irgendwie machen uns die Stories mit korrupten Polizisten, schlechten Strassen und höheren Benzinpreisen (da wir noch grosse Distanzen innerhalb einer eher kurzen Zeit zurücklegen wollen) nicht unbedingt an. Zudem haben wir bemerkt, seit wir Molly haben, leben wir etwas zurückgezogener und kommen nicht mehr so sehr mit den Einheimischen wie beim Backpacken in Kontakt, was natürlich auch an uns liegt. Man wird faul, wir legen kaum noch Strecken zu Fuss zurück und konnten uns selten noch fürs Mehrtagestrekking begeistern. Wir haben ja ein Auto und kommen überall hin wo wir wollen. Naja, wie man sieht, es hat alles seine Vor- und Nachteile, denn auch der Gedanke wieder zurück zum Rucksackreisen zu gehen, gibt uns ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Molly ist halt schon toll und sie ist zu unserer treuen Begleiterin geworden. Wir hätten nie gedacht, dass uns ein Fahrzeug so viel bedeuten würde, aber Molly tut es und wir hoffen nach wie vor, tolle Besitzer für sie zu finden.  

Auch heute beginnen wir den Tag entspannt. Wir nehmen nochmals einen Anlauf, unsere Sachen zu erledigen und trotzdem ein paar Einkäufe fürs bevorstehende Backpacking zu machen. Der heutige Tag ist optimal zum Shoppen, denn es ist Black Friday. Das heisst, fast alles ist stark heruntergeschrieben. Manuela kauft daher eine neue Sonnenbrille und Hanspeter einen tollen Tagesrucksack. Ansonsten machen wir heute nicht viel, geniessen die Sonne im Vorgarten von Alex’s WG und geniessen die gute Gesellschaft.

Heute geht es etwas früher los, denn Alex und seine Freunde aus der WG haben mit uns einen Ausflug geplant. Der Kalifornische Wein ist ja sogar bis in die Schweiz bekannt und so liegt es Nahe, dass wir einige Winzereien besuchen gehen und den leckeren Wein probieren. Das Wetter ist traumhaft und die Weingärten sind wunderschön im Grünen gelegen. Die Weine sind so lecker, dass wir ein paar Flaschen für unsere weitere Reise einkaufen. Nach dem dritten Weingut haben wir jedoch für heute genug probiert und wir machen zum Abschluss des Tages einen Ausflug an den hübschen Strand, Pismo Beach. Wir laufen auf das Dock hinaus, von wo aus wir eine Gruppe Seehunde und Seeotter beobachten können, die sich gemütlich auf den Plattformen im Meer sonnen. Am Pier gibt es noch diverse Verkaufsstände die wir ein wenig inspizieren, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Wir verbringen einen gemütlichen Abend zurück in der WG.

Fahrt Richtung Santa Barbara 25.11.2018

Heute heisst es alle sieben Sachen von unserer gemütlichen Unterkunft packen und uns von unseren tollen Gastgebern zu verabschieden. Auch hier haben wir einmal mehr eine wirklich tolle Zeit verbracht und konnten neue Freundschaften schliessen. Beim Einladen mussten wir schon aufpassen, dass wir die süsse Katze von Alex nicht noch mitnehmen, denn sie hat sich gemütlich in Molly einquartiert. Es ist bereits Mittag als wir San Luis Obispo verlassen und wir wollen uns nochmals ein paar Kilometer nordwärts begeben. Denn irgendwie bereuten wir es, die Seekühe vor vier Tagen nur im strömenden Regen gesehen zu haben und deshalb fahren wir zuerst dorthin. Unterwegs staunen wir nicht schlecht, als wir auf einigen Feldern Zebras entdecken können. Das hätten wir nicht erwartet. Am gewünschten Punkt angekommen, sehen wir zahlreiche von diesen beeindruckenden Tieren und haben richtig Spass diese beobachten zu können. Neben den Seekühe entdecken wir noch Seelöwen, die sich am gleichen Ort tummeln. Was für ein Anblick. Nachdem wir uns satt gesehen haben, wollen wir noch ein Schloss, Hearst Castle, das ganz in der Nähe liegt, besuchen, um ein hübsches Foto zu machen. Weit kommen wir aber nicht, denn schon bald stehen wir vor einem Tor, wo wir einen Eintrittspreise zahlen müssen. Wir entscheiden uns hier ein Foto zu machen und weiter zu fahren, denn wir haben heute noch einen weiten Weg vor uns. Wir fahren wieder in Richtung San Luis Obispo, wo wir zuerst das hübsche Stranddörfchen Morro Bay besuchen und vor dem beeindruckenden Hügel (Morro) unser verspätetes Mittagessen verspeisen. Hier sehen wir nochmals zahlreiche Seeotter, die gemütlich im Meer treiben. Danach machen wir noch einen Abstecher zum State Park Montana de Oro, dessen Eintritt unüblicherweise frei ist. Dieser liegt ebenfalls am Meer und ist mit hübscher Landschaft gesegnet. Ein Blick auf die Uhr sagt, dass schon halb vier ist und wir immer noch nicht weiter als San Luis Obispo gekommen sind. Wir ahnen schon jetzt, dass wir unser heutiges Ziel Santa Barbara nicht mehr bei Tageslicht erreichen werden, aber stressen wollen wir halt auch nicht. Wir fahren, soweit es geht dem Strand entlang. Als wir an den Oceano Dunes vorbeikommen, sehen wir, dass man hier für 10 Dollar übernachten dürfte. Da wir jedoch nur Hinterradantrieb haben, trauten wir uns nicht, in die Sanddüne zu fahren und machen lediglich ein paar hübsche Fotos. Als wir in Lompoc ankommen, ist es bereits am eindunkeln und wir entscheiden uns ein Subwaysandwich auf den Weg mitzunehmen. Bei der nächsten Raststätte, einige Kilometer vor Santa Barbara, verbringen wir die Nacht. Wir legen uns relativ früh schlafen, damit wir morgen zeitig losfahren können. Wie man es auf der Raststätte nicht anders erwarten kann, ist die heutige Nacht ziemlich lärmig. Trotzdem sind wir froh, so schnell einen gratis Übernachtungsplatz gefunden zu haben.

Santa Barbara & Los Angeles Beach 26.11.2018

Wie gestern vorgenommen, starten wir den heutigen Tag früh und sind bereits um halb 7 Abfahrbereit. Wir wollen aber zuerst nur ein kurzes Stück hinter uns bringen und einen gemütlich Platz an Strand finden, wo wir frühstücken können. Ein hübsches Plätzchen mit Meerblick ist bald gefunden und wir bereiten uns einen Kaffee mit Frühstücksflocken zu. Frisch gestärkt geht es auf direktem Wege nach Santa Barbara. Santa Barbara ist ein sehr hübsches und adrettes Städtchen mit kolonialem Einfluss. Zuerst besichtigen wir eine beeindruckende Kirche und danach noch das Justizgebäude, von welchem aus wir einen fabelhaften Ausblick über die ganze Umgebung haben. Danach fahren wir weiter entlang an zahlreichen Stränden Richtung Los Angeles. Langsam merken wir auch wie der Verkehr immer dichter ist, was uns zeigt, dass wir nicht mehr weit von der Metropole entfernt sind. Nachwievor verläuft aber die Strasse entlang der wunderschönen Küstenlinie. Zu Beginn von LA erreichen wir das teure und noble Malibu, wo wohl einige Stars wohnen. Wir sind jedoch ziemlich schockiert, als wir sehen, was die Brände hier angerichtet haben. Die meisten Bäume /  Palmen sind verkohlt, und die Elektriker scheinen gerade dabei zu sein, die Stromkabel neu zu verlegen. Noch vor knapp einer Woche haben hier die Brände gewütet und die Bewohner mussten evakuiert werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir die Auswirkungen zu sehen bekommen. Wir haben uns schon Gedanken gemacht, wo wir in LA den übernachten könnten, denn offizielle Campingplätze sind sehr teuer, mind. 50 Dollar. Faith, die Mitbewohnerin von Alex, hat uns angeboten, dass, falls wir keine Übernachtungsmöglichkeit finden, wir bei ihrem Bruder, der in LA wohnt, parken dürften. Aber bis jetzt haben wir noch keine Kontaktangaben erhalten und schauen uns daher nach Alternativen um. Gemäss IOverlander dürfte man an der Strasse gratis Campen, aber der Lärm, direkt neben der Schnellstrasse macht uns wenig an. Ein weiterer Übernachtungsplatz befindet sich inmitten eines noblen Wohnquartiers, daneben sehen wir einen ausgebrannten RV, was uns auch nicht überzeugt, hier zu bleiben. Schon wieder wird es langsam Abend und wir haben keine Ahnung wo wir hinwollen. Wir fahren weiter den Stränden entlang, stellen jedoch fest, dass man nun schon ziemlich hohe Gebühren für eine Stunde parken bezahlen muss. Als wir jedoch an den Eingangskontrollen nett fragen, lassen sie uns für ein Foto meistens kurz gratis rein. Wir sind schon etwas nervös, aber haben in der Nähe des Venice Beach noch einen gratis Übernachtungsplatz gesehen und machen uns auf den Weg dorthin. Es ist eine Strasse in einem, sagen wir, für LA etwas heruntergekommenen Wohnquartier. Es scheint ziemlich ruhig zu sein und nahe beim Strand, das ist uns schon ziemlich viel Wert. Interessant sind jedoch die Parkschilder die man ganz genau studieren muss. Hier heisst es z.b., dass an gewissen Tagen zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens parkieren nicht erlaubt sei, sowie jeden Tag parkieren ab 12 Uhr Mittag bis 4 Uhr ebenfalls nicht erlaubt sei. Zudem sei es zwischen 2 und 4 Uhr Morgens für Autos über 7 Fuss Höhe nicht erlaubt zu parken. Wir wissen, dass wir knapp 10 Fuss sind und daher das Kriterium eigentlich nicht erfüllen. Da es aber nur um 2 Stunden geht, wollen wir die Touristenkarte spielen, falls wir Probleme bekommen sollten. Denn zumindest wären wir ja im Van, wenn die Polizei käme, also bleiben wir da. Wir verbringen den restlichen Abend am Venice Beach, der wunderschön gelegen und wohl von vielen Künstlern sowie Skatern belagert ist. Wir geniessen einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand von LA. Unterdessen haben sich Faith und ihr Bruder Matt gemeldet. Offenbar gab es ein Missverständnis zwischen den beiden und Matt hätte uns nun doch offeriert, bei ihm auf dem Parkplatz zu übernachten. Wir erklären ihm, dass wir uns bereits beim Venice Beach eingerichtet haben. Er bietet uns daraufhin an, in ein Lokal zu gehen, wo er heute Abend als Standup Comedian einen Auftritt hat. Wir entscheiden uns in diesem gemütlichen Lokal zu Abend zu essen und geniessen die Unterhaltung von verschiedensten Comedians bis spät in die Nacht hinein. Hier merken wir jedoch, dass unsere Muttersprache nicht Englisch ist, denn einige Witze verstehen wir aufgrund des Slangs oder dem fehlenden Insiderwissen nicht. Trotzdem verbringen wir hier einen amüsanten Abend.  

Los Angeles: Hollywood & Downtown 27.11.2018

Wir stehen heute früh auf und sind froh, eine gemütliche Nacht auf diesem Gratisparkplatz verbracht zu haben. Da wir gestern die eindrücklichen Strände von LA besucht haben, wollen wir uns heute in die Innenstadt begeben. Wir entscheiden uns, zuerst in den Griffith Park, in der Nähe von Hollywood, zu fahren, um gemütlich zu frühstücken, denn an unserem jetzigen Standort bietet es sich nicht gerade an. So fahren wir durch die Metropole und es braucht richtig viel Geduld, denn der Griffith Park befindet sich sozusagen am anderen Ende der Innenstadt. Wir sind aber schon ganz aufgeregt, als wir das Hollywood Schild erkennen können. Die Zufahrtsstrasse ist jedoch ziemlich stark von der Polizei überwacht, weshalb wir gar nicht Fragen wollen, ob wir hier durch dürfen. Es sieht alles so luxuriös aus. Also kehren wir um und finden im grossen Griffith Park, sofort einen gemütlichen Picknickplatz. Auch wenn uns die Leute etwas schräg anschauen, als wir uns mit unserem Kochzeug einrichten, lassen wir uns nicht beirren und frühstücken gemütlich. Danach fahren wir noch weiter durch den Park, aber gewisse Teile sind wohl wegen Feuergefahr noch abgesperrt. Es ist aber wunderschön eine solch riesige Grünfläche inmitten von Los Angeles zu finden. Danach fahren wir nach Hollywood Downtown, wo gehörig was los zu sein scheint. Mit gratis Parkieren wird hier nichts, denn je näher wir in die Innenstadt von Hollywood kommen, umso teurer wird das Parken. Vom Auto aus erblicken wir zahlreiche Reporter und sehen dabei auch, dass Snoop Dog gerade ein Rede hält. Wow, das hätten wir so nicht erwartet, aber wir können natürlich hier gerade nicht aussteigen, um die Szenerie aus der Nähe zu betrachten. Wir biegen in eine Nebenstrasse ein und finden eine Strasse mit gratis Parkplätzen. Das finden wir aber doch etwas speziell, weshalb wir den nächsten Polizisten fragen, den wir sehen. Dieser teilt uns mit, dass er nicht im Sinne habe, Parktickets zu kontrollieren, aber wir bräuchten eigentlich zum legalen Parken eine Residenzkarte. Er meint, wir können es probieren, aber ohne Garantie. Das ist uns doch nicht so wohl, weshalb wir etwa 1 Kilometer am Hollywood Boulevard zurückfahren, wo es für 2 Dollar die Stunde einen Parkplatz gibt. Wir bezahlen für zwei Stunden, denn so haben wir für unsere Erkundung genügend Zeit. Auf dem Boulevard begutachten wir die vielen Sterne des sogenannten Walk of Fame, auf dem berühmte Persönlichkeiten verewigt sind. Zuerst erreichen wir einen Gebäudekomplex, der sehr hübsch mit einem Springbrunnen ausgestattet ist. Daneben befinden sich im Komplex mit diversen Designer Läden und Souvenirshops. Der Grund weshalb wir diesen eindrücklichen Komplex besuchen ist aber, dass wir hier einen super Ausblick auf das Hollywood Schild erhalten und ein paar tolle Fotos schiessen können. Wir schlendern durch die Läden und geniessen das Luxusambiente, auch wenn wir uns nichts leisten wollen / können. Wir sind von diesem Viertel ziemlich beeindruckt, aber nachdem wir den gesamten Walk of Fame hinab und wieder hinauf geschlendert sind, haben wir es langsam gesehen. Wir begeben uns wieder auf eine der verkehrsreichen Strassen nach Downtown LA. Dort finden wir einen gratis Parkplatz nahe bei Chinatown zu Beginn des Industrieviertels. Wie wir schon viele Chinatown gesehen haben, ist auch dieses hier typisch asiatisch eingerichtet. Wir schlendern gemütlich die Strasse hinunter und finden endlich die Ecke von LA, die wohl auch für unser Budget passend ist. Am Ende der Chinatown Strasse erreichen wir das Hispanic Viertel, wo LA seinen Ursprung hat. Hier erinnert es uns eher an Südamerika und wir bekommen auch wieder die spanische Sprache zu hören. Einfach aber sehr hübsch ist dieser Teil gemacht. Nun wollen wir noch das grosse Gebäude, die City Hall von LA besichtigen. Zuerst aber brauchen wir was in die Bäuche und finden einen Stand der leckere Acai Becher mit Eis, Früchten und Nüssen nach Wahl, sowie topping (Schoko, Caramel etc.) verkauft. Wir gönnen uns je einen solchen Becher, der so nahrhaft ist, dass wir die Hälfte für später aufbewahren. Die City Hall ist äusserst nobel, sodass wir uns nochmal versichern, dass diese für Touristen gratis zugänglich ist. Sie ist, wir müssen uns aber mit unseren Pässen registrieren und erhalten eine Besucherkarte. Zudem müssen wir durch eine Sicherheitskontrolle, welche wohl ähnlich ist, wie am Flughafen. Bei uns ist jedoch alles in Ordnung und wir dürfen den Lift betreten, der uns viele Stockwerke nach oben führt. Als wir oben ankommen, geht es zuerst durch einige edle Räume bis wir schlussendlich den fantastischen Aussichtspunkt erreichen. Hier haben wir wohl den besten Ausblick über LA, den man sich wünschen kann. Auf dem Nachbargebäude entdecken wir sogar einen privaten Helikopterlandeplatz, was wir doch sehr krass finden und etwas später landet dort sogar ein solcher. Nachdem wir Fotos aus allen Ecken gemacht haben, geht uns der Kamera Akku aus und wir machen die restlichen Fotos mit dem Handy. Bald darauf geht es wieder hinunter und wir besuchen die von Walt Disney designte Konzerthalle. Das Gebäude sieht eindrücklich aus und man sieht sofort, dass sich hier jemand selbst verwirklichen wollte. Wir können auch kurz hineingehen, die Konzerthalle selbst, darf jedoch nur mit einem gültigen Ticket für eine Veranstaltung betreten werden, weshalb wir das sein lassen. Es ist schon spät und wir machen uns langsam wieder auf den Rückweg. Unterwegs kommen wir jedoch noch an einer Kirche vorbei, die wir besuchen. Sie ist sehr aufwändig gemacht, jedoch im neumodischen Stil, was uns etwas weniger zusagt. Als wir wieder zurück ins hispanische Stadtviertel gehen, stellen wir fest, dass ein ziemlicher Aufruhr besteht. Keine Ahnung was los ist und die Leute wohl auch nicht. Es fahren unzählige Polizei-, Militärwagen vorbei, im Himmel sehen wir einige Helikopter und auf der Strasse sind einige Reporter. Naja, so schnell es begonnen hat, so schnell ist es wieder vorbei und wir denken uns, dass wir wohl etwas in den News lesen könnten, falls wirklich was vorgefallen ist. Vielleicht war es ja nur eine Übung. Wieder zurück bei Molly sind wir um 5 Uhr pünktlich zur Rushhour bereit zur Weiterfahrt. Wir wollen morgen Disneyland besuchen, aber haben keinen wirklich nahegelegenen Übernachtungsplatz in Anaheim gefunden. Wir kommen langsam voran und es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis wir unseren Übernachtungsplatz bei einem Park in einem Wohnquartier gefunden haben. Wir fühlen uns jedoch hier etwas ausgestellt, weshalb wir hauptsächlich in Molly den Abend verbringen. Als wir um 9 Uhr nochmals raus wollen, entdeckt Hanspeter ein Schild, dass man hier zwischen 1 und 5 Uhr morgens nicht parkieren darf. Naja, da waren wir uns wohl mit der Empfehlung auf IOverlander zu sicher. Aber jetzt noch umparkieren, wollen wir nicht und wir hoffen nochmals auf Glück, dass die Anwohner nicht die Polizei rufen und keine Patrouille vorbeikommt. Das Abendessen lassen wir sowieso gerade ausfallen, da wir noch vom leckeren Acai Eisbecher gefüllt sind.

Los Angeles: Disneyland 28.11.2018

Wir haben eine gemütliche Nacht ohne vorkommnisse verbracht. Es ist erst 6 Uhr als wir aufstehen, da wir aber wissen wie schnell wir mit dem Verkehr vorankommen, gehen wir bereits um 7 Uhr los. Genau richtig, denn Disneyland öffnet um 9 Uhr und wir stehen etwa 10 vor 9 an der Warteschlange beim Eingang. Der Eintritt ist mit 117 Dollar pro Person gesalzen, aber wir wussten das und haben uns entschieden trotzdem zu gehen, wenn wir schon einmal hier sind. Zusätzlich kommen noch 20 Dollar Parkgebühr dazu, aber was soll’s, wir wollen rein und haben keine Lust uns nach Alternativen umzuschauen. Etwas nach 9 Uhr sind wir bereits drin und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Alles ist bis ins Detail einfach perfekt gemacht. Es gibt sogar eine App, die Anzeigt, wie lange man wo anstehen muss. Da wir genug früh dran sind, können wir die ersten Achterbahnen ohne langes Anstehen besuchen. Danach heisst es jedoch etwas planen. Wir haben viel Spass bei den verschiedensten Aktivitäten. Die Wasserbahn am Ende macht uns jedoch pitschnass, weshalb wir nochmals zu Molly zurückkehren, um uns umzuziehen, bevor es dunkel und kühler wird. Pünktlich als wir zurück in den Park kommen, beginnt alles zu leuchten. Das Haus von “it’s a small world” und das berühmte Disney Schloss sehen beleuchtet sehr eindrücklich aus. Der Beginn der Schlossbeleuchtung wird sogar mit Musik und Kunstschnee begleitet. Als wir zur nächsten Bahn huschen wollen, müssen wir einige Umwege in kauf nehmen, da einiges Abgesperrt ist. Als wir dann genauer hinschauen, sehen wir, dass ein grosser Umzug mit zahlreichen Disney Figuren stattfindet. Das ist wirklich einmalig zu sehen und wir schauen dem Spektakel eine Weile gebannt zu, bis wir zu den nächsten Attraktionen gehen. Dabei machen wir noch eine Nachtfahrt mit dem Zug und steigen im Dorf der klassischen Disney Figuren aus. Dort kann man z.b. Donalds Schiff, Goofy’s Tankstelle, das Baumhaus der Chip ‘n’ Dale oder Daisey’s Cafe bewundern. Der ganze Park bietet einfach alles und ist ausgezeichnet gemacht, so dass man einfach in die Disney Welt eintauchen kann oder richtig viel Action auf den Achterbahnen haben kann. Nun ist es aber schon wieder Zeit Richtung Schloss zu gehen, denn in knapp einer halben Stunde beginnt das berühmte Feuerwerk über dem Disney Schloss. Wir sind ziemlich überrascht, als wir die vielen Leuten sehen. Eigentlich ist es ja gut gemacht, dann jeder Bereich der mit Leuten gefüllt ist, ist abgesperrt und von Securitys bewacht. Wir sind offenbar spät dran und das Sicherheitspersonal mahnt uns jedesmal, wenn wir anhalten, dass wir nicht anhalten dürfen. Wir machen daher ein paar Runden, bis wir einen freien Platz finden, wo wir wenigstens noch ein bisschen das Schloss sehen. Sobald das Feuerwerk beginnt sind wir einfach verzaubert. Es startet mit dem Sternen über dem Schloss, der im Vorspann jedes Disney Films gezeigt wird. Das Feuerwerk passt einfach perfekt zur ganzen Stimmung und dauert etwa 20 Minuten an. Naja, wir lassen mal aussen vor, was das ganze Spektakel wohl gekostet hat. Nachdem der ganze Zauber vorbei ist, machen wir uns auf den Weg zu den nächsten Bahnen, denn es gibt einiges, was wir noch nicht gemacht haben. Wir merken auch, dass wir lange nicht alles machen können, aber finden, dass es sich bis jetzt  ausgezahlt hat. Wir bleiben im Park und geniessen ihn, bis dieser um 11 Uhr schließt. Wir sind froh, dass wir nur den Eintritt ins Disneyland bezahlt haben, denn man hätte noch ein Kombiticket für das Adventureland kaufen können. Aber das hätte sich aufgrund der Zeit, wirklich nicht gelohnt. Als wir wieder zurück bei Molly sind, ist es bereits Mitternacht. Uns wurde gesagt, dass wir hier nicht über Nacht stehen bleiben dürfen und wie gesagt, wir haben keine Übernachtungsmöglichkeit auf IOverlander in der Nähe gefunden. Auf unserer Karte entdecken wir einen Park, der nicht weit von hier liegt und wir parkieren dezent auf dem Parkplatz.

Fahrt Richtung San Diego 29.11.2018

Wir haben unseren Wecker auf 7 Uhr in der Früh gestellt, damit wir möglichst unauffällig verschwinden können. Als Manuela jedoch aus Molly steigt, sieht sie, dass die Hölle los ist und kommt schnell wieder hinein. Wir haben wohl vor einer Schule parkiert. Irgendwie hat es aber soviele Autos, dass wir gar nicht mehr so auffallen. Und wir machen uns so gut wie möglich bereit, um ins nächste Starbucks zu fahren. Neben dem Starbuck sehen wir einen – wohl bekannten – Laden, der gemäss Werbung Pfannkuchen anbietet. Auf das haben wir jetzt richtig Lust und wir gönnen uns das erste Mal in den Staaten ein Pfannkuchen Frühstück in einem Restaurant. Wie könnte es auch anders sein, erhalten wir je einen riesigen Turm Pfannkuchen, halt eben wie man sich Amerika so vorstellt. Wir essen sehr gemütlich, erledigen sonst noch die üblichen Toilettensachen und schnorren etwas Internet. Als wir gegen Mittag gefragt werden, ob wir noch zu Mittag essen wollen, bezahlen wir und machen uns auf den weiteren Weg. Auch wenn der gestrige Tag extrem Spass gemacht hat, war es doch anstrengend und wir sind ziemlich kaputt. Wie schon so oft, wissen wir einfach, dass wir bald San Diego erreichen wollen. Vor ein paar Tagen haben sich zwei Frauen aus der Schweiz gemeldet, die an Molly sehr interessiert sind. Sie sind schon über ein halbes Jahr mit dem Fahrrad unterwegs und brauchen nun mal einen Tapetenwechsel. Sie sind aber bereits in La Paz, Baja California, Mexiko, hätten aber auch nochmals zurück nach Ensanada kommen können. Für uns ist aber La Paz günstig und sie haben auch eingewilligt noch 2 Wochen auf uns zu warten. Für uns wäre das perfekt, denn von Baja haben wir gehört, dass dieses perfekt für die Erkundung mit dem Auto ist. Klar wissen wir, dass es ein gewisses Risiko ist, aber irgendwie vertrauen wir ihnen, denn anhand des Blogs sehen wir, dass sie auch Reisende wie wir sind. Sie haben auch schon mit Alex Kontakt aufgenommen. Er kann die Umschreibung der Papiere in den Staaten vornehmen, da wir Molly ausserhalb der USA verkaufen werden. Zudem sind sie auch schon beim Notar gewesen und daher sind wir zuversichtlich, dass alles klappen wird. Wir merken auch, dass wir uns noch um einiges kümmern müssen, bevor wir nach Mexiko reisen. Daher fahren wir zuerst an die Küste, wo wir in San Clemente einen Halt einlegen. Zuerst mal suchen wir einen Big O’Tire auf, um für Molly einen letzten Check und einen Ölwechsel machen zu lassen. Dafür müssen wir eine Weile warten und wir gehen ins Dörfchen, um einiges zu erledigen. Langsam sollte Manuela neue Kontaktlinsen haben, aber hier ist wieder das gleiche Theater, dass sie einen Schein von einem US-Lizenzierten Optiker brauchen. So erfindet Manuela einfach ein Geschichtchen und sie bekommt dafür einfach 2 Einzelne Linsen Packung gratis. Denn eine 6-Monatspackung dürfen sie ohne Rezept nicht verkaufen und die einzelnen dürfen sie nicht verkaufen. Das passt, denn so sollte sie noch für eine Weile genügend Linsen haben. Zudem müssen wir noch die Uhrenbatterie wechseln, weshalb wir ein Uhrengeschäft aufsuchen. Dieses wird von einem älteren Herrn, einem Iraner, geführt. Er sagt und zu beginn, dass es bei ihm 20 Dollar koste, aber es einen anderen Laden gäbe, der es für 5 mache. Wir sind so überwältigt von der Ehrlichkeit, dass wir es in diesem Geschäft machen lassen und plaudern ein wenig mit dem Herrn. Man sieht sofort, dass Uhren seine Leidenschaft sind und er hat ziemlich Freude, als wir ihm sagen, dass wir aus der Schweiz sind. Als er die Batterie und eine neue Dichtung ersetzt hat, meint er, dass er nur 10 Dollar will. Erstaunt, aber happy verabschieden wir uns und gehen zum Strand. Dieser ist sehr schön, aber wir haben auch etwas Glück, dass es aufgehört hat zu regnen. Danach kehren wir wieder zurück zu Big O’Tire und schauen, wie es so um Molly steht. Um 4 Uhr ist Molly endlich Abfahrtsbereit und wir entscheiden uns auch heute nicht mehr allzu weit zu fahren. Etwas im Inland, aber auch etwa 10 Kilometer dieselbe Strasse zurück, haben wir einen hübschen Campingplatz entdeckt. Wir richten uns dort gemütlich ein und geniessen mal wieder einen richtig entspannenden Abend mit gutem kalifornischem Wein.

San Diego 30.11.2018 – 01.12.2018

Wir schlafen heute mal wieder etwas länger als die letzten Tage, sind aber trotzdem etwas nervös, da wir eigentlich morgen bereits die Grenze überqueren wollen. Irgendwie haben wir gehört, dass wir noch eine zusätzliche Versicherung machen sollten für die Fahrt nach Baja, sollten wir Alex den Titel (das Verkaufsdokument für Molly) zuschicken, zudem sollten wir wohl sämtliche kopieren (alle offiziellen Papiere von unseren Ausweisen und Molly) und wir wollen noch ein paar Anschaffungen tätigen, bevor wir die Staaten verlassen. Am Morgen beginnt noch ein netter Herr aus Kalifornien mit uns eine Weile über dies und jenes zu plaudern und bereitet uns auf das gefährliche Leben in Mexiko vor. Naja, wir müssen wohl unsere eigene Erfahrung machen, aber wie gesagt sehr freundlich ist er. So kommt es, dass wir das hübsche Plätzchen im Wald erst gegen Mittag verlassen. Da wir uns in San Clements wohl gefühlt haben, kehren wir wieder dorthin zurück und suchen einen Copyshop sowie eine Post. Die Versicherung konnten wir mittlerweile für 14 Tage abschliessen, müssen aber noch das 10-seitige Dokument ausdrucken lassen. Den Copyshop haben wir in einem DHL Laden gefunden, der aber kein Internet zu haben scheint und wir müssen zuerst noch ein gratis Internet finden, um ihnen das Dokument mailen zu können. Das finden wir etwas mühsam, aber was solls. Danach gehts noch zur Post und ein Weilchen an den Strand, bevor wir die Fahrt nach San Diego fortsetzen. Unterwegs schreiben wir uns auf, was wir noch alles erledigen wollen. Als wir natürlich wieder zur Stosszeit in San Diego eintreffen, werden unsere Nerven aufgrund des dichten Verkehrs wirklich nochmals auf die Probe gestellt. Als wir endlich in der Innenstadt eintreffen, sieht der ausgewählte Ort überhaupt nicht einladend aus. Etwas ausserhalb der Innenstadt haben wir jedoch noch einen Campingplatz gesehen, der wohl als Einziger mit 25 Dollar, einen anständigen Preis bietet. Wir fahren dorthin und stellen zu unserem Erstaunen fest, dass der Platz sogar gutes Wifi anbieten. So entscheiden wir uns kurzerhand, morgen zuerst mit unseren beiden Eltern zu telefonieren.

Nachdem wir gemütlich aufgestanden sind, mit unseren Eltern telefoniert und alles zusammengepackt haben, ist schon wieder Nachmittag. Irgendwie vergeht die Zeit wie im Fluge und zum Sightseeing kommen wir auch nicht. Wir wollten aber eigentlich noch neue Campingmatten kaufen, da unsere nicht mehr so toll sind, sowie eine Dokumentenmappe, Campinggas und sonst noch alle möglichen Kleinigkeiten. Als wir schon nur an den Walmartbesuch denken und an die verkehrsreichen Strassen, müssen wir zugeben, dass wir nicht mal das schaffen werden, um bei Tageslicht über die Grenze zu kommen und durch Tijuana zu fahren. Wir fragen uns, ob wir uns diesen Stress antun wollen und entscheiden uns dagegen. Es wird ja nicht empfohlen in Mexiko in der Nacht zu fahren und wir wollen nicht schon so starten. Schlussendlich verbringen wir den heutigen Tag mit Shoppen in diversen Geschäften und haben bis am Abend alles (und ein wenig mehr) eingekauft, was wir noch wollten. So konnten wir doch noch einen netten und gemütlichen Tag in San Diego verbringen, auch wenn wir irgendwie keine Energie mehr für irgendwelches Sightseeing hatten. Aber das finden wir nicht schlimm. Wir sind happy, dass nun alles vorbereitet ist und wir freuen uns so richtig auf Mexiko.


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21.11.2018 – 01.12.2018

Pinnacle Desert Nationalpark – Monterey – San Luis Obispo  21.11.2018

Today we start early, it’s a bit cloudy and we expect rain today. Nevertheless, we want to follow our plans and drive first to the Pinnacle Desert National Park. The landscape looks very dry, but with the beautifully shaped hills still very pretty. At the moment we can not imagine it rains here. We visit the National Park, where it seems not going on a lot and we basically have no idea what to expect. There are hardly any people. We drive to the end of the road in the national park, because on our map a cave is listed. In many cases caves are accessible only with guided tours, but we try our luck. On the parking there are some deer, who are watching us and not shy at all. We walk leisurely and without any expectations, passing a pretty climbing area and almost tempting Manuela again to climb the rocks. But now we come to a stone tunnel and we wonder if this is the so-called cave. No, the cave starts only a few meters later. The rock formations are very impressive, maybe even a bit scary. This in particular as we have to go under huge boulders that are only trapped between other rocks. Even if we are currently the only ones, we are certainly not the first and we want to explore this cave. It’s a mix between walking and scrambling and squeezing, but the feeling of walking through the cave is unique. We had no idea how long the cave is, but after about 20 minutes we are already at the exit. It’s the right time, because we feel some raindrops. Even if we do not care about rain, we know that in arid regions and in caves, canyons or whatever, we have to be very careful when it starts to rain. So-called flash floods (a kind of mudslides) can occur and are very dangerous depending on the situation. We do not know what the situation is here, because we did not see anybody we could have asked. Fortunately, there are only a few drops that accompany us on the hike back to Molly. We drive along another road, but when we get to the end, we take only a few photos and turn around. Sure, we could even do quite long hikes here, but since we still have something else planned today and the weather seems to be uncertain, we don’t do it and continue. Around noon we reach the coast near Monterey. In Monterey we stop for lunch, admire the California coast and drive leisurely through the beautiful peninsula. We can admire cormorants and other birds, as well as a few seals. After exploring the pretty town, we drive for a shortly on Highway 1 and stop at Point Lobos State Park. We decide to pay the $ 10 entrance fee, which should be valid to several state parks in the region. Slowly the weather changes, the wind is already very strong and we can not recognize sea lions or seals, but in the distance a rain wall that comes from the sea. Not five minutes when Hanspeter sees this, it starts to pour and we try to return to Molly as fast as possible. Somehow we do not find the rain so bad, because the fires in California are not over yet and we still do not know if we can pass Los Angeles. The typical sunny California coast, we will certainly not have today. Even if we can escape from the rain sometimes, we will not be able to get rid of it completely. Nevertheless, the sea and the cliffs along Highway 1 are very impressive. Arriving in Big Sur, however, we do not stop and drive on because the weather is just too stormy to leave the car. Slowly we are scared, because from time to time are large rocks falling on the road and the opposite lane is partially closed. We are a bit nervous and hope the best, because we already see a few vehicles are hit by the rockfall. The speed on the road is extremely slow, almost congestion, since probably some drivers are now much more nervous than we are. We still have a pretty long distance to San Luis Obispo, the driving conditions are horrible. We can not remember having experienced such a storm with such heavy rain, at least not by car. Even the situation in Brazil with the rental car in the Chapada Diamantina seems to have been only a light rain at the present time. We also do not want to lose too much time, because when it gets dark, the situation only gets worse. The hope that it stops raining is gone and yes, concerning the fires it is really good. Still on the coast, but not very far from San Luis Obispo, there is a viewpoint with sea cows. We have never seen these animals and we were really looking forward to it. The viewpoint is quite flooded. Nevertheless, we get out and can even see the animals playing in the water, very impressively. As the weather is too bad, we can’t take the camera out, and the mobile phone photos are unfortunately not good. At least we could make a cell phone video, in which one can recognize the animals reasonably. Soaked we sit in the car and are a little sad that we could not enjoy this moment. But whatever. It is almost dark and we still have an hour to go. At 6 o’clock we reach San Luis Obispo and are warmly welcomed by Alex, a couch surfer we hosted back home, and his two housemates Faith and Mike. We could even use the room of Karan, because he is the days of Thanksgiving out of the house. However, it is a pity that Karan is not here, because he visited us together with Alex at that time in Interlaken. From the first minute we feel very comfortable in the flat and enjoy the relaxed atmosphere. Alex even prepares pesto spaghetti for dinner and we all spend a very comfortable evening together.

San Luis Obispo 22. – 24.11.2018

Today we sleep long and start the day very comfortably. Actually, we wanted to go to the beach with Alex and his roommates today, but it’s cold and the weather is rainy so we stay home. We want to do some stuff, but quickly realize today is not the day to go shopping, because it’s Thanksgiving. One of the most important holidays among the Americans. In the afternoon, Alex and his roommates shows us around San Luis Obispo. We are very surprised this town is so green and we enjoy the walk through nature very much. We stay outside for a while and return before it gets dark. In the evening we prepare a vegetable lasagne and spend a pleasant evening. What’s less pleasant is that our prospective buyer of Molly does not want to come to San Diego now and say if we want to sell Molly to him we should travel to Santa Fe, New Mexico. Of course we do not intend to, because that’s over 1000 miles and in a direction in which we do not want to travel. Of course, he does not want to give us a guarantee that he will take Molly. We are a bit disappointed and we feel – sorry for the expression – ripped off because it seemed for a while that he wants to take her 100%. However, we still received some inquiries about our ad on Craigslist in San Diego. There are those interested in the tent and the awning, as well as Molly itself, but nothing seems sure and the prospective customers are not real travelers, what we find it a little pity. We’re already thinking about simply writing on Molly, she’s for sale and traveling the last 2.5 months in Central America (Mexico, Guatemala, Belize) with her until we find the right buyer. But we do not really like the paperwork for border crossing, but other travelers do too. Of course, we would be more flexible with the car, but somehow the stories with corrupt policemen, bad roads and higher fuel prices (as we still want to travel large distances within a rather short time) are not necessarily what we are looking for. We also noticed, since we have Molly, we do not get in contact with the locals like backpacking, which of course is up to us. You get lazy, we hardly go back on foot and could seldom get excited about the multi-day trekking. We have a car and we go wherever we want. Well, as you can see, it has all its advantages and disadvantages, because even the thought of going back to backpacking, gives us a bit of a queasy feeling. Molly is already great and she has become our faithful companion. We never thought that a vehicle would mean so much to us, but Molly does and we still hope to find great owners for her.

Also today we start very relaxed. We take another step to get our stuff done and still make some shopping for the upcoming change to backpacking. Today is perfect for shopping, because it’s Black Friday. That means, almost every goods has strong price reduction. Manuela buys a new pair of sunglasses and Hanspeter a great daypack. Otherwise, we do not do much today, enjoy the sun in the front yard of Alex’s home and enjoy the good company.

Today it starts a little earlier, because Alex and his friends have planned a journey with us. The Californian wine is even known in Switzerland and so it is obvious we visit some wineries and taste the delicious wine here. The weather is fantastic and the vineyards are beautifully situated in the countryside. The wines are so delicious that we buy a few bottles for our further journey. After the third winery, however, we have enough for today tasted and we make the end of the day a trip to the beautiful beach, named Pismo Beach. We walk out onto the dock from where we can watch a group of seals and sea otters lying comfortably on the platforms in the sea. At the pier there are various shops we inspect a little, before we make our way back. We spend a cozy evening back in the apartment.

Drive towards Santa Barbara 25.11.2018

Today it means to pack our stuff from the cozy accommodation and say goodbye to our great hosts. Once again we spent a really awesome time and made great new friends. When we were invited we had to be careful that we did not take the cute cat from Alex with us, because she has settled comfortably in Molly. It is already noon when we leave San Luis Obispo and we want to go again a few miles north. Because somehow we regretted having seen the sea cows four days ago only in the pouring rain and therefore we go there first. Now, we see many of these impressive animals and have fun watching them. In addition to the sea cows, we discover sea lions that frolic in the same place. What a sight. After we want to visit the Hearst Castle, which is located nearby, to take a nice photo. But we do not get far, soon we are in front of a gate, where we have to pay an entrance fee. We decide to take a picture from the distance and drive on, because we still have a long way to go today. We drive back to San Luis Obispo, where we first visit the pretty beach village of Morro Bay and eat our late lunch in front of the impressive hill (Morro). Here we see again numerous sea otters, which lie comfortably in the sea. Then we make a detour to the State Park Montana de Oro, whose entry is luckily free. This place is also located on the sea and is blessed with beautiful scenery. The clock says it’s already half past three and we still have not come further than San Luis Obispo. We already suspect that we will not reach our destination Santa Barbara in daylight, but we do not want to hurry. We drive as far as we can along the beach. When we pass the Oceano Dunes, we could stay here for $ 10. However, since we only have rear-wheel drive, we did not dare to drive into the sand dune and just take some nice pictures. When we arrive in Lompoc, it is already dark and we decide to take a subway sandwich on the way. At the next rest stop, a few miles away of Santa Barbara, we spend the night. We go to sleep early, that we can start early tomorrow. As you would expect at the rest stop, today’s night is noisy. Nevertheless, we are glad to have found a free overnight place.

Santa Barbara & Los Angeles Beach 26.11.2018

As we said yesterday, we start the day early and are ready for departure at half past seven. At first we just want to find a cozy spot on the beach to have breakfast. A nice spot with sea view is found soon and we prepare a coffee and cereal for breakfast. Strengthened, we go directly to Santa Barbara. Santa Barbara is a very pretty and neat little town with a colonial influence. First, we visit an impressive church and then the judicial building, from which we have a fabulous view over the whole area. Then we continue along numerous beaches towards Los Angeles. Slowly we also notice how the traffic is getting more and more, that indicates us that we are not far away from the metropolis. But the road goes still along the beautiful coastline. At the beginning of Los Angeles we reach the expensive and noble suburb Malibu, where probably some prominents live. However, we are quite shocked to see what the fires have done here. Most of the trees / palms are burnt and the electricians seem to reapair the power cables. Just over a week ago, the fires raged here and the inhabitants had to be evacuated. Therefore, it is not surprising to see the effects. We have already thought about where we could spend the night in LA, because official campsites are very expensive, at least 50 dollars. Faith, the roommate of Alex, has offered us, if we can not find a place to stay, we should be able to park at her brothers place, who lives in LA. But so far we have not received contact information and therefore we look for alternatives. According to IOverlander we can camp on some spots along the street for free, but the noise is enormous, right next to the highway. Another place to stay is in the middle of a residential area, next to it we see a burned out RV, which does not convince us to stay here. Again it gets slowly evening and we have no idea where we want to go. We continue along the beaches, but notice that you have to pay quite high fees for only one hour parking. However, when we ask nicely at the entrance controls, they let us in for a photo for free. We are a little bit nervous, but we have seen a free overnight stay near Venice Beach and are on our way there. It’s a street in, let’s say, a little rundown neighborhood for LA. It seems pretty quiet and close to the beach, that’s all we could ask for. Interesting are the parking signs, we have to study very carefully. Here it means, for example, that on certain days between midnight and 4 o’clock in the morning parking is not allowed, as well as parking every day from 12 o’clock noon to 4 pm is also not allowed. In addition, it is between 2 and 4 o’clock in the morning for cars over 7 feet height not allowed to park. We know that we are almost 10 feet and therefore do not actually fulfill the criteria. Since it is only about 2 hours, we want to play the tourist card, if we should get problems. At least we would be in the van, if the police came in the night, so we stay there. We spend the rest of the evening at Venice Beach, which is beautifully situated and obviously liked by many artists and skaters. We enjoy a beautiful sunset on the beach of LA. Meanwhile, Faith and her brother Matt have contacted us. Apparently there was a misunderstanding between the two and Matt would have offered us to stay with him in the parking lot. We explain to him that we have already set up at Venice Beach. Then he kindly offers us to go to a pub where he is performing as a standup comedian tonight. We decide to have dinner in this cozy restaurant and enjoy the entertainment of various comedians until late at night. Here we notice, however, that our native language is not English, because we do not understand all jokes because of the direct or the lack of insider knowledge. Nevertheless, we spend an amusing evening here.

Los Angeles: Hollywood & Downtown 27.11.2018

We get up early today and are happy to have spent a comfortable night on this free parking lot. Since we visited the impressive beaches of LA yesterday, we want to go downtown today. We decide to drive first to Griffith Park, near Hollywood, for a leisurely breakfast, as our current location is not comfortable for that. So we drive through the metropolis and it takes a lot of patience, because the Griffith Park is located at the other end of downtown. But we are very excited when we recognize the Hollywood sign. However, the access road to the Hollywood sign is pretty much under police surveillance, which is why we do not want to ask if we can get through here. It all looks so luxurious. So we turn around and find in the large Griffith Park, immediately a cozy picnic area. Even if people look at us a bit strange, when we set up with our cooking utensils, we will not be confused and have breakfast comfortably. Then we drive further through the park, but certain parts are probably still closed because of fire danger. But it is beautiful to find such a huge green area in the middle of Los Angeles. Then we drive to Hollywood Downtown, where a lot seems to be going on. Free parking is not available here, because the closer we get to the district of Hollywood, the more expensive is the parking. From the car, we see numerous reporters and also see that Snoop Dog is giving a speech. Wow, we would not have expected that, but of course we can not get off here just to see the scenery close. We turn into a side street and find a street with free parking. We find that somewhat special, which is why we ask the next policeman we see. He informs us that he does not intend to give parking tickets, but we would actually need a residence card for legal parking. He says we can try it, but with no guarantee. As we don’t want to risk a fine, we drive back about 1 kilometer on Hollywood Boulevard, where we find a parking lot for $ 2 an hour. We pay for two hours to have enough time for our exploration. On the boulevard we examine the many stars of the so-called Walk of Fame, on which famous personalities are immortalized. First, we reach a complex of buildings, which is very nicely equipped with a fountain. Next to it are various designer and souvenir shops. The reason why we visit this impressive building is to get a great view of the Hollywood sign. We stroll through the shops and enjoy the luxury ambience, even if we do not want / can afford anything. We’re pretty impressed with this neighborhood, but after walking down the whole Walk of Fame and back up, we’ve seen it. We return to one of the busy streets to downtown LA. There we find a free car park near Chinatown at the beginning of the industrial district. We leisurely stroll down the street and finally find the corner of LA, which is probably also suitable for our budget. At the end of Chinatown Street we reach the Hispanic neighborhood where LAs origin is. Here it reminds us more of South America and we also get to hear the Spanish language again. Simple but very pretty is this part of LA made. Now we want to visit the big building, the City Hall of LA. But before, we need something in our bellies and find a shop of delicious acai cups with ice cream, fruits and nuts of your choice, as well as topping (chocolate, caramel, etc.) sold. We treat ourselves to such a mug that is so nutritious, we keep the half for later. The City Hall is extremely luxury, ​​so we reassure ourselves that it is free for tourists. It is, but we have to register with our passports and get a visitor card. We also need a security check, which is probably similar, as at the airport. Everything is fine with us and we are allowed to enter the lift, which leads us up many floors. When we arrive at the top, we first pass through some noble rooms until we reach the fantastic view point. Here we have probably the best view over LA. On the neighbor building, we even discover a private helicopter landing place, which we find very blatant and a little later there even lands a helicopter. After we made photos from all corners, our camera battery died and we take the rest of the photos with the phone. Afterwards, we visit the concert hall designed by Walt Disney. The building looks impressive and you can see immediately that someone wanted to realize themselves here. We can also go in briefly, the concert hall itself, may only be entered with a valid ticket for an event, which is why we let that be. It is already late and we are slowly on the way back to Molly. On the way, we still pass a church that we visit. It is very elaborate, but in new-age style, which appeals to us a little less. When we go back to the Hispanic district, it seems to be a mess, no idea what’s going on. There are countless police, military cars passing by, in the sky we see some helicopters and on the street are some reporters. Well, as fast as it started, it’s over and we think we could read something in the news if something really happened. Maybe it was just an exercise. Back at Molly it’s 5 o’clock, punctually for the rush hour drive. We want to visit Disneyland tomorrow, but have not found a nearby place to stay in Anaheim. We are progressing slowly and it takes a felt eternity until we have found our place at a park in a residential area. However, we feel a bit exposed here, which is why we spend the evening mainly in Molly. When we want to get out again at 9 pm, Hanspeter discovers a sign that you are not allowed to park here between 1 and 5 am in the morning. Well, we were probably too confident with the recommendation on IOverlander. But we do not want to look for another parking, and we hope once again, the residents will not call the police and they are not on patrol. The dinner will be canceled anyway, because we are still filled with the delicious acai sundae.

Los Angeles: Disneyland 28.11.2018

We spent a cozy night without incidents. It is only 6 am when we get up, but since we know how fast we get on with the traffic, we leave already at 7 o’clock. Exactly right, because Disneyland opens at 9 o’clock and we are about 8.50 at the queue for the entrance. The entrance fee was 117 Dollars per person but we knew that and decided to go anyway. In addition, there is a $ 20 parking fee, but hey, we want to go in and have no desire to look for alternatives. Something after 9 o’clock we are already in and come out of the amazement barely. Everything is just perfect in every detail. There’s even a convenient app that shows how long you have to wait in the queue. Since we are early enough, we can visit the first roller coasters without a long queue. After that, however, it means planning something. We have lots of fun with all sorts of activities. The waterway at the end makes us soaking wet, so we return to Molly again to change, before it gets dark and cooler. On time when we come back to the park, everything starts to shine. The house of „it’s a small world“ and the famous Disney Castle are illuminated very impressively. The beginning of the castle lighting is even accompanied by music and artificial snow. When we want to scurry to the next train, we have to take a few detours, since some paths are locked. When we take a closer look, we see there is a big move with numerous Disney characters. This is really something to see and we watch the spectacle for a while until we go to the next attractions. We make a night ride by train and get out in the village of the classic Disney characters. There you can admire i.e. Donald’s Ship, Goofy’s Gas Station, the Tree House of Chip ’n‘ Dale or Daisey’s Cafe. The whole park offers everything and is excellently done, so you can just dive into the Disney world or have a lot of action on the roller coasters. Now it’s time to head to the castle, because in less than half an hour the famous fireworks over the Disney Castle begins. We are quite surprised when we see that many people. Actually, it is well done, then every area filled with people is closed off and guarded by security. We are obviously late and the security staff reminds us everytime we are not allowed to stop on the walkway. Therefore we do a few rounds until we find a free space where we at least see the castle a bit. As soon as the fireworks start we are simply enchanted. It starts with the stars above the castle, which is shown in the beginning of every Disney movie. The fireworks are a perfect match for the whole atmosphere and last about 20 minutes. Well, have a look at the movies. After all the magic is over, we make our way to the next lanes, because there are many things we have not done yet. We also realize that we can not do everything, but find that it has paid off so far. We stay in the park and enjoy it until it closes at 11 o’clock. We are glad that we paid only for the entrance to the Disneyland, because one could still have bought a combination ticket for the Adventureland. But that would not have been worth it because of the time. When we get back to Molly, it’s already midnight. We were told that we can not stay here overnight and as I said, we have no overnight accommodation on IOverlander found nearby. On our map we discover a park that is not far from here and we park discreetly in the parking lot.

Fahrt Richtung San Diego 29.11.2018

We set our alarm clock to 7 o’clock in the morning, so that we can disappear as inconspicuous as possible. But when Manuela gets out of Molly, she sees that hell is going on and comes back in quickly. We parked in front of a school, not a park. Somehow it has so many cars that nobody notice us anymore. And we get as fast as we can out to the nearest Starbucks. Next to the Starbuck we see a – well known – shop, which offers according to advertising pancakes. We really feel like to treat ourselves for the first time in the States a pancake breakfast in a restaurant. How could it be otherwise, we each get a huge tower of pancakes, just as you imagine America. We eat very comfortably, otherwise do the usual toilet stuff and surf in the internet, and relax. When we are asked a bit before noon, if we want to have lunch, we pay and move on. Even if yesterday was extremely fun, it was exhausting and we are pretty done. As so often we don’t have a plan or energy to plan a lot, we just know that we want to reach San Diego soon. A few days ago, two women from Switzerland, who are very interested in Molly, have contacted us. They’ve been cycling for over half a year and need a change, therefore want to buy Molly. But they are already in La Paz, Baja California, Mexico, but offer also to come back to Ensanada. For us La Paz is convenient and they also agreed to wait another 2 weeks for us. Perfect for us, because we heard from Baja that this is great for exploring by car. Sure, we know it’s a bit of a risk, but somehow we trust them, because the blog tells us they’re travelers and so on. They have already contacted Alex. He will be able to change the papers in the States, as we will sell Molly outside the US. Moreover, they have already been to the notary and therefore we are confident that everything will work out. We also realize, we still have to take care of a lot before we travel to Mexico. Therefore, we drive first to the coast, where we stop in San Clemente. First of all, we’re looking for a Big O’Tire to do a final check and oil change for Molly. We have to wait for a while and we go to the village to do some shopping. Manuela should have new contact lenses, but here’s the same again, that they need a prescription from a US-licensed optician. So Manuela just invents a story and she gets 2 single lens packs for free. For a 6-month pack they can not sell without a prescription and the individual may not sell them. That suits, because she should still have enough lenses for a while. In addition, we still have to change the watch battery, which is why we visit a watch shop. This is led by an older man, an Iranian. He says, it costs $ 20, but there is another shop that does it for five. We are so overwhelmed by the honesty that we let it do here and chat a little with him. You can tell right away that watches are his passion and he’s pretty interested when we tell him that we’re from Switzerland. When he has replaced the battery and a new seal, he says he only wants $ 10. Amazed, but happy we say goodbye and go to the beach. The beach is very beautiful, but we are also lucky it has stopped raining. Then we go back to Big O’Tire and see what’s up with Molly. Molly is finally ready for departure at 4 o’clock and we decide not to go too far today. Somewhere inland, but also about 10 kilometers back on the same road, we discovered a nice campsite. We settle in there comfortably and enjoy since a while a really relaxing evening with good Californian wine.

San Diego 30.11.2018 – 01.12.2018

We sleep a bit longer today than the last few days, but are still a bit nervous, because we want to cross the border tomorrow. We’ve heard that we should do extra insurance for the drive to Baja, then we should we send Alex the title (the sales document for Molly), and we should do some copies (all official papers from us and Molly). We want to make some more purchases before we leave the States. In the morning another nice gentleman from California starts talking to us about this and that for a while and prepares us to the dangerous life in Mexico. Well, we must have our own experience, but as I said, he is very friendly. So it happens that we leave the pretty place in the forest not before noon. Since we felt comfortable in San Clemente, we return there again and look for a copy shop and a post office. The insurance we could now conclude for 14 days, but still have to print the 10-page document. We found the copy offer at a DHL store, but it does not seem to have any internet and we first have to find a free internet to email the document. That’s a bit annoying. Then we go to the post office and a little while to the beach, before we continue the trip to San Diego. During the journey, we write down what we still have to do. Of course, when we arrive, is rush hour in San Diego, our nerves needs to be strong because of the dense traffic. When we finally arrive downtown, the chosen location does not look inviting at all. A bit outside the city center, we have seen a campsite, probably the only one for $ 25, a decent price. We go there and realize to our astonishment that the place even offers good Wifi. So we decide to call our parents tomorrow.

After we got up comfortably, phoned our parents and packed everything together, it’s already afternoon. The time flies by and for sightseeing we do not have time nor energy. But we actually wanted to buy new camping mats, because our are not so good anymore, as well as a document cover, camping gas and other small things. As we think of the Walmart visit and the busy streets, we have to admit that we will not even be able to get over the border in daylight and drive through Tijuana. We wonder if we want to do this hurry and decide against it. It is not recommended to drive in Mexico at night and we do not want to start like that. Finally, we spend the day shopping in various stores and have finally everything until the evening (and a little more). So we could still spend a nice and leisurely day in San Diego, even if we had somehow no energy for any sightseeing. But we do not think that’s bad. We are happy that everything is now prepared and we are really looking forward to Mexico.

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