Mexico 3: Huasteca Potosina & Reserva Mariposa & around Mexico City

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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Frühmorgens um 7 erreichen wir Ciudad Valles. Wir gönnen uns einen Kaffee und melden uns bei Adolfo. Er meint, dass er schon wach sei und uns abholen kommt. Was für ein Service. Es ist lange her, über 7 Jahre, als Adolfo und seine Frau, Soraya bei uns in Interlaken zu Gast waren. Heute sind die beiden verheiratet und haben eine hübsche fünfjährige Tochter, Luna. Zudem führen die beiden ein eigenes Restaurant und Hotel sowie diverse Geschäfte, wie wir gerade erfahren. Sie bieten uns sogar an in einer der Hotelräumlichkeiten zu bleiben, wir bevorzugen es jedoch bei ihnen zuhause zu sein. Nachdem wir uns eingerichtet haben, geben uns Adolfo und Soraya einige Tipps, was wir während der Zeit bei ihnen alles machen können. Danach laden sie uns ein in ihr Restaurant zu Frühstücken. Hier lernen wir, was für Mexikaner Frühstück heisst, denn offensichtlich ist es die reichhaltigste Mahlzeit des Tages. Richtig lecker ist das Frühstück, aber wir vermuten, dass wir heute nichts mehr zu essen brauchen. Danach fährt uns Adolfo zum Busterminal, wo ein lokaler Bus nach Tamasopo losfährt. Wunderbar, wohl können all die tollen Ortschaften hier in der Region mit dem Bus erreicht werden. Wir fahren durch eine hübsche, grüne Landschaft und stellen dabei fest, dass hier viel Zuckerrohr angebaut und verarbeitet wird. Etwas weniger schön ist die entsprechende Fabrik dazu, welche wüsten, schwarzen Rauch in den blauen Himmel pustet. Wie dem auch sei, etwas vor Tamasopo bitten wir den Fahrer auszusteigen, um die Wasserfälle zu begutachten. Es scheint als wären wir im Paradies gelandet, wenngleich sich hier ziemlich viele mexikanische Touristen tummeln. Aber es ist auch Ferienzeit und das Gebiet ist gross, so dass wir trotzdem ein ruhiges Plätzchen finden. Das Wasser ist unglaublich klar, türkisfarben und es lädt richtig ein zum Baden. Die Wasserfälle sind äusserst beeindruckend, einer würde ja reichen, aber nein es gibt vier davon. Es sieht hier wirklich aus als wären wir im Zauberland gelandet, so schön ist es. Nachdem wir uns genügend abgekühlt und den Ort genossen haben, gehen wir zu Fuss weiter. Es gibt eine Puente de Dios, welche ebenfalls sehr schön sein soll. Leider gibt es keinen direkten Weg, weshalb wir einen Umweg ins Dörfchen Tamasopo machen müssen, welcher sich etwa auf 6 Kilometer hin zieht. Wir geniessen aber diesen kleinen Spaziergang durch das nette Dörfchen und anschliessend entlang der Zuckerrohrfelder, bis wir den Ort erreichen. Wir sehen sogar, dass es hier eine Eisenbahn gibt, welche aber nur für Cargo zwecke dient. Als wir endlich bei der Puente del Dios eintreffen, ist es schon reichlich spät. Der Vorteil ist jedoch, dass wir nur noch die Hälfte des Eintrittspreises zahlen müssen. Dieser Ort ist genau wie der letzte, sehr magisch und einfach nur schön. Die Leute geniessen das Wasserloch und springen von den Felsklippen. Wir wandern etwas entlang des Parkes, wo wir schlussendlich keine Leute mehr antreffen und geniessen die Atmosphäre hier sehr. Nun müssen wir aber langsam schauen, dass wir noch bei Tageslicht aus dem Dschungel kommen, denn verlaufen wollen wir uns nicht. Glücklicherweise kommen wir lediglich etwas weiter hinten bei den Bahngleisen wieder hervor, so müssen wir nur diesen folgen, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Nun haben wir noch ein paar Kilometer vor uns, denn der Bus zurück nach Ciudad Valles fährt erst vom Dorf ab. Als wir dieses erreichen, ist es bereits stockdunkel und wir fragen uns, wann und wo, wohl der Bus zurück fährt. Dafür müssen wir nicht lange suchen, denn ein Bus überholt uns gerade und der Busfahrer teilt uns mit, dass er zurück nach Ciudad Valles fährt. Perfekt, er macht sich wohl einen Spass daraus und lässt uns etwas hinterher rennen. Als wir den Bus schliesslich eingeholt haben, stoppt dieser und macht danach etwa noch 5 Minuten pause. Scherzkeks, das hätten wir also auch etwas gemütlicher angehen können. Die Busfahrt zurück verläuft ohne Vorkommnisse und gegen 9 Uhr sind wir wieder zurück in der Stadt. Adolfo und Soraya sind in einem Restaurant von ein paar Freunden, wo sie uns netterweise gerade zum Abendessen einladen und wir zusammen einen sehr gemütlichen Abend verbringen. Da wir jedoch letzte Nacht nicht zu viel Schlaf gekommen sind, sind wir langsam etwas mühsam. Trotzdem kehren wir danach nicht direkt zurück nach Hause, sondern machen einen Abstecher in das Restaurant, wo eine tolle Rockband gerade ihren Live Auftritt hat und wir Adolfo’s leckeres Craft Bier verköstigen dürfen.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Heute schlafen wir zuerst mal ordentlich aus. Nachdem wir ein wenig mit Adolfo und Soraya geplaudert haben, und uns eigentlich auf den Weg machen wollen, fragen sie uns, ob wir Lust auf ein Sonntagsfrühstück haben. Natürlich haben wir das. Adolfo bereitet daraufhin bei sich zuhause ein riesiges, leckeres Frühstücksbuffet mit zahlreichen Köstlichkeiten zu, die wir heute das erste Mal probieren dürfen. Herrlich, was es hier in Mexiko alles für Leckereien gibt. Mit vollen Bäuchen wollen wir uns auf den Weg machen und die Micos Wasserfälle besuchen. Adolfo bietet auch heute seine Taxidienste an und bringt uns zur notwendigen Abzweigung, da wir etwas spät dran sind. Hier versuchen wir uns mit Autostop und bereits das erste freie Auto, hält an und nimmt uns mit. Als wir ankommen sehen wir, dass der Ort wohl für Ziplining bekannt ist, denn es hat eine nette Zipline mit Velos. Wir jedoch kraxeln den Hügel hinunter zum Wasser und erblicken einige Leute, welch mit einem Führer im Wasser sind und über die vielen kleinen Stufen des Flusses springen, um im nächsten Becken zu landen. Hier ist das Vorankommen nicht so einfach, jedoch kommen wir seitlich durch den Wald und können dann jeweils die verschiedenen Wasserfälle bestaunen. Eigentlich wäre es auch kein Problem auf die andere Seite zu gelangen, jedoch sind die Steinen enorm scharf, weshalb wir auf unserer Seite bleiben. Als wir ans Ende der Wasserfälle gelangen, haben wir eigentlich Lust auf Klippenspringen. Aber ohne Guide und Schwimmweste ist das hier nicht erlaubt. Als wir wieder oben sind, kommen wir zu einem Tourveranstalter, aber die bieten nur Ziplining an. Die Klippenspringer Touren wären gerade am anderen Ende gewesen. Naja, wir entscheiden uns daher für eine Ziplining Tour, welche uns durch die Lüfte über den Wasserfällen führt. Wir können insgesamt 3 verschiedene Ziplines machen und dazu noch einen Spaziergang über eine sogenannte Nepalbrücke. Das ist wirklich fantastisch und eindrücklicher, als wir es uns je gedacht hätten. Die tollen Eindrücke können übrigens den hochgeladenen Videos entnommen werden. Nach diesem Actionreichen Erlebnis sind wir gerade so happy, dass wir nun gar nicht mehr Klippen springen wollen. Es ist bereits wieder Abend und es wird langsam dunkel, weshalb wir uns auf den Rückweg begeben. Da wir nach wie vor in der Weihnachtszeit sind und irgendwie befürchten, dass langstrecken Tickets alle ausgebucht sind, kümmern wir uns vor der Rückkehr um einen Langstreckenbus, der uns in die Nähe der Schmetterlingsreservat bringen sollten. Wir haben auch gedacht, dass Weihnachten ein Familienfest ist und wir wollen daher nicht noch Adolfo und Soraya länger zur Last fallen. Wir haben gehört, dass eines der Reservate El Rosario heisst. Dieses finden wir auf der Karte und es liegt in der Nähe von Queretaro. Wunderbar, wir buchen zwei Tickets für die Fahrt morgen gegen Mitternacht. Adolfo und Soraya sind gerade bei Sorayas Mutter zu besuch, und sie laden uns ein auch dorthin zu kommen. Dort findet ein riesiges Nachbarfest statt und im Moment werden die Pinatas kaputt gemacht. Lustig, Manuela hat das heute gerade gesehen und gesagt, dass sie mal so ‘ne Pinata schlagen will – was sie nach 2 Minuten zuschauen auch schon machen darf. Eine Pinata ist ein mit Süßigkeiten gefülltes, aus Pappmasche bestehendes und schön verziertes Ding (kann alle Farben und Formen haben) und während man auf die Pinata schlägt, wird ein Lied gesungen und das Ziel ist natürlich, die Pinata kaputt zu machen. Danach lernen wir die Mama von Soraya kennen und sie gibt uns einige weitere Köstlichkeiten (Gebäck vom eigenen Laden) zum probieren. Wir verbringen einen tollen Abend hier. Später fahren wir zurück zum Restaurant, wo uns Adolfo mit zwei seiner deutschen Gäste bekannt macht und meint, dass wir morgen ja zu viert was unternehmen können. Wir verstehen uns auf Anhieb und entscheiden dies zu machen. Wir erhalten für 300 Pesos pro Person einen privaten Fahrer und Guide, der uns morgen die Gegend von El Naranja näher bringen wird. Danach fahren wir wieder zurück nach Hause, wobei Adolfo und Soraya schon etwas traurig scheinen, dass wir Weihnachten nicht mit ihnen verbringen. Wir wollten ihnen ja nicht zur Last fallen, aber jetzt bereuen wir schon, das Ticket gebucht zu haben. Wir haben aber zumindest noch eine leckere Flasche Tequila und finden, dass heute die Gelegenheit ist, diese zu öffnen. Adolfo öffnet sogar noch eine Flasche Mezcal, und wir befürchten schon, dass wir diese nicht zu Boden bringen. Irgendwie plaudern wir so lange in die Nacht hinein bis beide Flaschen leer sind, und haben schon Bammel davor, morgen mit schweren Köpfen aufzuwachen.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

Wir stehen heute um einiges besser auf als erwartet und nach einer kühlen Dusche, sind wir so richtig frisch für den Tag. Soraya packt uns sogar noch ein paar leckere Snacks für den heutigen Tag ein, bevor wir uns mit Bastian und Deborah treffen. Unser Guide und Fahrer ist Arthuro, ein sympathischer Typ. Die Fahrt nach El Naranja ist lang, wir sind über 2 Stunden unterwegs und das in einem Privatauto. Wir wollen uns jetzt nicht ausmahlen, wie lange das mit dem Bus gedauert hätte. Angekommen bei dem Wasserfall El Meco sind wir überwältigt von dessen Anblick. Wunderschön ist er, der türkisfarbene Wasserfall der über mehrere Stufen in die Tiefe rauscht. Arturo schlägt uns vor, dass wir runter zum Fluss gehen und ein paar Aktivitäten machen können. Dies beinhaltet eine Fahrt mit einem einfachen Ruderboot zum Wasserfall. Wir können da sogar noch schwimmen gehen, was wir gerne tun. Danach erkunden wir die anderen Seite des Flusses mittels Tubing (auf einem Gummiring die kleinen Stromschnellen runter). Das macht sehr spass und am Schluss können wir noch einen kleinen Wasserfall runterspringen. Da wir schon ein paar Stunden hier verbracht haben, gehen wir nun weiter zu den Wasserfällen Minas Viejas. Diese sind ebenfalls sehr eindrücklich und wir bewundern diese zuerst von unten und danach noch von einer Aussichtsplattform. Manuela hüpft schlussendlich hier auch nochmals ins wunderschöne, klare Wasser und wir geniessen die Atmosphäre sehr. Danach ist es bereits nach 17.00 Uhr und wir machen uns auf den langen Rückweg. Als wir wieder zurück sind, heisst es eigentlich unsere sieben Sachen packen. Irgendwie schauen wir nochmals unsere Tickets an und sehen, dass es wohl möglich ist diese umzubuchen. Adolfo ruft die Busgesellschaft an, was diese bestätigen, jedoch müssen wir dafür an das Busterminal gehen. Adolfo fährt uns netterweise dorthin und wir können das Ticket problemlos auf den 26ten etwas vor Mitternacht umbuchen, perfekt. Etwas später laden uns Adolfo und Soraya noch zu Adolfos Mutter ein, wo seine gesamte Familie ein grosses Weihnachtsessen abhält. Es gibt unglaublich viele Leckereien zu probieren und es ist richtig schön, an so einem Ort an Weihnachten zu sein. Gegen Mitternacht kehren wir wieder nach Hause zurück und gehen bald einmal schlafen. Da wir ja noch länger bleiben, planen wir mit unseren neuen Freunden, Bastian und Deborah, morgen einen weiteren Ausflug.

Ciudad Valles / Las Pozas – Castillo de Edward James 25.12.2018

Heute gehen wir mit dem Bus nach Xilitlan. Dort wollen wir ein sogenannt surreales Schloss von Edward James anschauen und eine Höhle, wo bei Sonnenuntergang Vögel hineinfliegen. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind, müssen wir noch etwa 1.5 Kilometer zu Eingang laufen. Die Umgebung gefällt uns hier sehr und erinnert uns gerade etwas an Coroico in Bolivien. Der Weg führt uns an einem Kaffeehaus vorbei und da Deborah vorhin erwähnt hat, dass sie auf einen Kaffee L#ust hat, schauen wir auf eine solchen herein. Offenbar bauen sie hier Kaffee selber an und verkaufen diverse Produkte hier. Wir kaufen uns eine Packung Filterkaffee, damit wir wieder ausgerüstet sind und plaudern ein wenig mit dem Besitzer. Danach setzen wir unseren Weg fort und landem baldeinmal beim Eingang. Dort sind wir überrascht, wie viel Leute anstehen und wir stellen uns ebenfalls an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich hinein und sind bereits von Anfang an ziemlich überwältigt von den ganzen Gebilden. Insbesondere da alles inmitten des Grünen ist. Es ist aber mit der Zeit auch etwas anstrengend, die ganzen Fassaden machen vielfach einfach keinen Sinn. Trotzdem ist es spannend durch das riesige Areal, welches nie zu enden zu gehen scheint, zu laufen. Es hat sogar einen wunderschönen Wasserfall in dem man schwimmen kann. Etwa um halb 4 Uhr suchen wir den Ausgang, schnappen unterwegs eine Quesadilla und wollen um 4 Uhr den Bus erwischen, um zur Vogelhöhle zu gelangen. Leider ist es gar nicht so einfach und so kommt es, dass wir mit Kombis weiterfahren. Ein freundlicher Herr plaudert ein wenig mit uns und unterhält so den ganzen Kombi. Als unerwarteter Abschluss der Fahrt spendiert uns dieser gesprächige, überaus freundliche Herr sogor noch die Fahrkarten für den Minivan. Manchmal hat der Strassenverkehr aber auch Schattenseiten, denn wir fahren an einem üblen Autounfall vorbei und es sieht aus, dass es sogar einen Toten gegeben hat. Einer der Passagiere steigt aus und meint, dass das vermutlich sein Cousin sei. Viele im Bus bekreuzigen sich und die Stimmung scheint verständlicherweise gedämpft. Trotzdem ist es irgendwie berührend zu sehen, wie anteilhaft die Leute sind. Zurück zu uns, an einer Kreuzung steigen wir in einen anderen Bus um. Als wir dort einsteigen, sieht man schon die skeptischen Blicke als wir vier Gringos einsteigen und Grüssen ganz freundlich mit einem “Buenas Tardes”. Wir staunen nicht schlecht, als der Gruss im Chor zurückkommt und das Eis scheint gebrochen zu sein. Die Leute sind sehr freundlich, wenn man etwas aus sich herauskommt und höflich auftritt. Als wir endlich am Ausgangspunkt ankommen, müssten wir noch ein Taxi nehmen. Auch wenn die Distanz nicht weit ist, geht es ziemlich steil einen Hügel hinauf und danach muss man noch etwa 20 Minuten laufen. Die Taxifahrer teilen uns mit, dass wir das unmöglich vor Sonnenuntergang schaffen werden. Wir sind gerade ziemlich enttäuscht, denn wir haben uns verkalkuliert, was sonst nicht so oft vorkommt. Naja, wir hatten trotzdem einen sehr schönen Tag und warten auf den nächsten Bus nach Ciudad Valles. Wieder zurück verabschieden wir uns von den beiden Deutschen und verbringen danach einen schönen, gemütlichen Abend mit Adolfo und Soraya. Um Mitternacht steht sogar noch Luna auf und singt zusammen mit Soraya ein Geburtstagsständchen für Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

Zur Feier von Hanspeters Geburtstag machen wir heute gemäss seinem Wunsch nichts. Also das heisst, keine Ausflüge heute und wir verbringen einen gemütlichen Tag bei Adolfo und Soraya zuhause. Den Tag starten wir mit Telefonaten nach Hause, wo die besten Wünsche übermittelt werden. Danach bringt uns Soraya zu ihrem Restaurant, wobei sie uns unterwegs auf einen leckeren Fruchtsaft einlädt. Im Restaurant erhalten wir ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Den restlichen Tag verbringen wir zuhause. Am Abend laden uns die beiden nochmals in ihr Restaurant ein und haben sogar eine kleine Geburtstagsparty organisiert. Ein paar Freunde von Adolfo und Soraya kommen vorbei, und es gibt viele Leckereien sowie gutes Bier und Tequila. Sogar einen Geburtstagskuchen haben sie organisiert, Hanspeters Liebling einen Karottenkuchen. Es ist genial in die ganzen mexikanische Traditionen eingeweiht zu werden. Wir verbringen einen wunderschönen Abend alle zusammen, bis es Zeit ist aufzubrechen (für Impressionen siehe Videos und Fotos). Nun heisst es Abschied nehmen von dieser tollen Familie, die uns einen unglaublich schönen Aufenthalt in Ciudad Valles beschert hat. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön für die tolle Zeit. Adolfo bringt uns um Mitternacht zum Busbahnhof und wartet mit uns, bis der Bus ankommt.

Angangueo 27.12.2018

Unser Nachtbus kommt morgens früh um 7 Uhr in Queretaro an. Viel zu früh eigentlich nach dem letzten Abend. Wir haben ja auch bemerkt, dass wir noch weiter müssen. Denn wenn eines in Mexiko nervig ist, sind es die Ortsnamen, welche oftmals mehrmals vorkommen. So jetzt auch in unserem Beispiel. Wir haben nach Queretaro gebucht, da wir gesehen haben, dass die Ortschaft El Rosario ganz in der Nähe ist und man zudem noch einen Abstecher nach San Miguel de Allende machen könnte. Letzteres haben wir verworfen, da wir länger in Ciudad Valles geblieben sind als ursprünglich geplant. Zudem haben wir herausgefunden, dass das El Rosario ein anderes ist, als welches zu dem wir wollen, und sich die Monarchfalter nicht in diesem aufhalten. So schauen wir am morgen früh, wie wir nach Angangueo kommen. Dafür müssen wir offenbar zuerst nach Morelia und dort einen weiteren Bus nehmen. Auf den Bus nach Morelia müssen wir glücklicherweise nicht lange warten. Aber auch in Morelia gibt es keinen direkten Bus und wir erhalten unterschiedliche Angaben, wohin wir fahren müssen. Wir buchen ein Ticket zu dem Ort, der für uns am meisten Sinn macht und steigen ein. Wir sind jetzt im Bundesstaat Michoacan gelandet, welcher aufgrund der mangelhaften Sicherheit etwas verrufen ist. Hier herrschen wohl noch ziemlich üble Bandenkriege, was man vor allem aufgrund der Schwerbewaffneten Militärpolizei erkennen kann, welche überall sind und es erschreckend viele hat, auch in den kleinsten Ortschaften. Die Landschaft ist wieder wunderschön und ländlich, wenn man aber weiss was hier abgeht, wollen wir trotzdem nicht unbedingt bleiben. Wir haben unser Ticket nach Ciudad Hidalgo gebucht, der Ticketkontrolleur meint aber, dass wir noch bis San Felipe drin bleiben können, was wir machen und daher unser Ticket erweitern. In San Felipe stellen wir uns an den Strassenrand zur Abzweigung nach Angangueo und nach einer Weile kommt auch ein Bus. Obwohl die gesamte Distanz hierhin eigentlich nicht so weit ist, hat die Reise ewig gedauert, denn wir kommen erst um 4 Uhr in Angangueo an. Wir lassen uns von ein paar Typen anquatschen, die sogar noch eine günstige Unterkunft kennen und ihre Taxidienste anbieten. Wir gehen mal wieder darauf ein und erhalten ein nettes Zimmer für 300 Pesos. Offenbar ist bei dieser Unterkunft eine Familie von 8 Personen eingetroffen, und so kommt ein Privattaxi zum Schmetterlingsreservat sogar noch günstiger als der offizielle Transport. Am Abend laufen wir etwas im hübschen Städtchen herum, das vor allem mit dem netten Hauptplatz und zwei Kirchen besticht. Wir gehen danach noch auf einen Hügel, von wo wir einen wundervollen Blick auf die Umgebung haben. Das ganze Dorf ist im Grünen gelegen und die Häuser sind alle sehr farbig angemalt, was ein tolles Bild ergibt. Danach schauen wir uns nach etwas zu Essen um und kommen mit zwei Frauen ins Gespräch, die uns ein nettes Restaurant zeigen, woraufhin wir dort einkehren.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Heute geht es bereits um 9 Uhr los, weshalb wir früh aufstehen und unsere sieben Sachen packen. Haben wir schon erwähnt, wie kalt es da gestern wurde? Wir sind ja fast auf 3000 Höhenmeter und verwundert, dass es bei dieser Kälte noch nicht geschneit hat. Naja bereits um halb 10 sind wir beim Reservat und es wird bereits spürbar wärmer. Wir Frühstücken noch kurz, bevor wir auf die Erkundungstour gehen. Wir sind offenbar die ersten hier und werden hineingelassen. Gemütlich laufen wir dem Weg entlang in den Wald und können bereits viele Schmetterlinge entdecken. Viele sind aber noch in den Bäumen, was aussieht wie mächtige Trauben. Je mehr die Sonne kommt, desto aktiver werden die Schmetterlinge. Etwa um 11 Uhr haben wir dann ein riesiges Spektakel mit Millionen von Monarchfalter die um einem herumfliegen. Das ist absolut eindrücklich zu sehen und wir geniessen es sehr. Wir wissen vor lauter Monarchfalter gar nicht mehr wo schauen, filmen und fotografieren, es hat einfach so viele. Es ist richtig fantastisch, ein Spektakel, dass wir so noch nie gesehen haben und nie vergessen werden. Nachdem wir uns satt gesehen haben, schlendern wir noch durch die Verkaufsstände und kehren danach zurück zu unserem Taxi. Um halb 1 ist die Rückfahrt, haben wir mit der Familie vereinbart, da wir aber um 12 Uhr schon alle beisammen sind, kehren wir bereits jetzt zurück. Die grosse Familie sind Mexikaner, leben aber in Texas und kommen jedes Jahr hierher um ein paar Wochen Winterferien zu machen. Wir plaudern ein wenig mit dem Vater der Familie, der so einen typischen Mexikanerschnauz und Hut hat, wie auf unseren Tequilaflaschen. Wieder zurück im Dorf holen wir unsere Sachen und wollen weiter in das Valle Bravo. Irgendwie haben wir davon noch nicht viel gehört, aber die Frau von gestern hat davon geschwärmt, weshalb wir den Ort auskundschaften wollen. Dazu müssen wir ein paar Busse und ein Collectivotaxi nehmen. Unterwegs schauen wir uns nach Campingplätzen um, denn Unterkünfte sind teuer hier. Leider können wir keine Campingplätze auf die Schnelle ausmachen, weshalb wir mal durch die Stadt schlendern und an das Seeufer gelangen. Alles sieht ziemlich schön, aber luxuriös aus und wir haben nun auch erfahren, dass dies die Feriendestination für reiche Mexikaner ist. Wir erkundigen uns schlussendlich beim Tourismusbüro, wo man da campen darf und der Mitarbeiter empfiehlt uns einen Wasserfall, der aber noch ein Stückchen entfernt ist. Ein Collectivo kostet zumindest nur ein Franken (20 Pesos), weshalb wir dorthin gehen. Wir haben keine Ahnung was das für ein Campingplatz ist und wieviel er kosten wird. Als wir dort ankommen, kommen wir sogleich mit einem netten Herr ins Gespräch, der uns ein Pferd anbieten will, damit wir einfacher zum Wasserfall kommen. Wir lehnen dankend ab und plaudern etwas mit ihm. Wir erfahren, dass man hier gratis campen darf, was für uns natürlich sehr gelegen kommt. Am Ende schenkt er uns sogar noch ein Hufeisen, welches uns Glück bringen soll. Der Wasserfall ist wirklich sehr beeindruckend und der Platz wunderschön im Wald, um unser Zelt aufzustellen. Wir sind die Einzigen hier und verbringen einen wundervollen Abend.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

Wir starten nicht allzu früh heute morgen, denn alles ist noch feucht von letzter Nacht. Wir lassen unser Zelt trocknen so gut es geht, Frühstücken gemütlich und packen unsere 7 Sachen. Wir wollen heute nach Malinalco, dafür müssen wir aber zuerst zum Busterminal kommen. Der nächste Bus fährt erst um 1 Uhr, weshalb Hanspeter die Zeit nutzt, um etwas zu Beissen aufzutreiben. Mit zwei leckeren warmen Sandwiches kommt er zurück, gerade rechtzeitig, um den Bus nach Toluca zu erwischen. Als wir in dieser Stadt ankommen, scheint diese sehr geschäftig und es ist unglaublich heiss da. Wir fragen am Terminal wie wir weiterkommen und es fährt gerade einen Bus ins Dorf, ab welchem die Kombis nach Malinalco fahren. Phu, wir sind froh wieder aus dieser Stadt zu sein und haben langsam etwas Bammel vor Mexiko City, wenn uns bereits diese Stadt zu gross erscheint. In Tenancingo angekommen warten wir auf den Kombi, der uns nach Malinalco bringt. Glück gehabt, denn wir können wohl noch die letzten zwei Plätze ergattern und mit unseren Rucksäcken ist es nun so richtig voll. Aber nichts da, es können trotzdem noch zwei weitere Passagiere aufgenommen werden und wir sitzen einander sozusagen auf dem Schoss. Ja, Berührungsängste haben Mexikaner nicht, aber das haben wir auch schon in Südamerika bemerkt. Aber es ist auch bequemer, wenn man bei den vollgepackten Autos nicht immer schauen muss, dass man den Nachbarn ja nicht berührt. Die Fahrt in das Dörfchen dauert eine Weile und unterwegs merken wir mal wieder, dass eine günstige Unterkunft zu finden nicht so einfach ist. Einen Campingplatz haben wir online nicht finden können und da es gegen Jahresende zugeht sind die Unterkünfte online teuer. Als wir ankommen, gehen wir daher mal auf gut Glück fragen, aber alle Unterkünfte starten bei 700 Pesos, was doch etwas zuviel für uns ist. Als wir an einer Strasse entlanglaufen, sehen wir auf einem Schild “Camping” aufgeschrieben. Wir öffnen das Tor und kommen in einem total zugemüllten Hinterhof. Plötzlich erscheint auch jemand und erklärt, dass der Camping nicht in Betrieb sei. Es habe jedoch einen anderen Camping etwa 300 Meter von hier entfernt und er versucht den Besitzer zu Anzurufen. Er kann ihn jedoch nicht erreichen, weshalb er uns den Weg erklärt, welcher eher 2 Kilometer als 300 Meter ist. Egal, wir hoffen dort etwas günstiges zu finden. Als wir die eine Strasse entlanglaufen, kommt uns ein Mitarbeiter bereits mit dem Elektrovelo entgegen. Was für ein Service, wir befürchten auf einem teuren Pflaster gelandet zu sein. Der Camping ist wunderschön, vor einigen Bergen gelegen und bietet sogar hübschen Talblick. Zudem hat es einen Pool, eine Küche, eine Feuerstelle und eine Dusche, also alles was man sich wünschen kann. Der Besitzer ist sehr zuvorkommend und plaudert viel, so dass wir ihn einfach mal fragen, wie viel er denn fürs Campen will. 120 Pesos pro Person (6 Franken), wir sind erleichtert und schlagen unser Zelt hier auf. Am Abend gehen wir noch kurz ins Dorf, um ein paar Einkäufe fürs Abendessen zu tätigen. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz und machen Feuer, um uns warm zu halten. Hier ist es zwar sehr angenehm im Vergleich zu El Rosario, aber wir sind trotzdem auf 1800 Höhenmeter, daher wird es am Abend doch etwas kühl.

Malinalco 30.12.2018

Nachdem die Sonne unser Zelt genügend aufgeheizt hat, heisst es aufstehen. Die Campingplatzcrew bereitet sogar noch ein sehr leckeres Frühstück zu, welches wir sehr geniessen. Dieses ist wieder so reichhaltig, dass unsere Bäuche so voll sind und wir wohl den ganzen Tag nichts mehr essen müssten. In Malinalco gibt es Azteken Ruinen, welche wir heute besuchen wollen. Dafür spazieren wir kurz durch die Innenstadt und gönnen uns zur Verdauung des Frühstücks eine Limonade, mit sehr viel gepressten Limetten. Sehr lecker. Danach heisst es Aufsteigen zu den Ruinen, denn natürlich sind diese etwas erhöht gelegen. Zu unserem Erstaunen müssen wir keinen Eintritt zahlen, was uns natürlich sehr erfreut. Anschliessend machen wir den Aufstieg. Wir haben einen tollen Blick auf die Umgebung und oben angekommen, können wir eindrückliche Ruinen bewundern, die komplett aus Stein mit Steinwerkzeugen gebaut sind. Das Hauptmonument El Cuauhacalli ist sehr eindrücklich, der Eingang stark verziert und man kann sogar auf die Steinbauten hochklettern. Als wir auf dem zweiten Gebilde stehen, kommt ein Mann in sehr traditioneller Kleidung, bläst in eine Muschel die er als Horn benützt und erzählt eine kurze Geschichte über seine Vorfahren. Nach diesem Spektakel machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg und schlendern noch durch den Markt. Danach besuchen wir ein eindrückliches Nonnenkloster und wandern noch durch das Dörfchen um die Kirchen und Plätze zu bewundern. Als wir wieder auf den Camping zurückkehren, ist es immer noch enorm heiss. Wir entscheiden uns im Pool abzukühlen, was definitiv eine Abkühlung ist. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, wollen wir heute nach Teotihuacan, welches etwa 1 Stunde von Mexico City entfernt liegt. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es wohl keinen Weg gibt, als zuerst in die Metropole zu fahren. Wir suchen das Kombiterminal und fragen, mit welchem Kombi wir wohl am besten nach Mexiko City kommen. Einen Direktbus gibt es nicht, aber ein Kombi der uns zu einer Strassenkreuzung bringen kann, wo es dann Verbindungen in die Stadt gibt. Nach etwa zweieinhalb Stunden sind wir an dieser Kreuzung und bald darauf fährt ein Bus vorbei, der uns nach Mexico City bringt. Da es in jeder Himmelsrichtung der Stadt ein Busterminal gibt, nehmen wir an, dass wir am Westterminal ankommen, aber vom Norden weiter müssen. Der eine Mitarbeiter meint, dass das kein Problem sei, denn wir müssen mit der Metro nur einmal umsteigen. Auf Metro haben wir eigentlich gerade keine Lust, aber als wir ankommen und bei den verschiedenen Gesellschaften nachfragen, ob es ein Bus zum Nordterminal gibt, verweisen uns alle auf die Metro. Es ist drei Uhr nachmittags, eigentlich noch zwischen den Stosszeiten, aber es hat schon jetzt ziemlich viele Leute. Natürlich haben wir keine Ahnung, welche Linie wir nehmen müssen und fragen daher einen Sicherheitsbeamten. Der erklärt uns, dass wir dreimal Umsteigen müssen und da wir seine Erklärung aufschreiben müssen, überlässt er uns am schluss sogar eine Karte mit dem Metroplan. Das ist sehr hilfreicht und erleichtert uns das Leben ungemein. Wir verbringen gesamthaft etwa eine Stunde in der Metro, müssen dreimal umsteigen, aber nie lange warten. Die Metro ist sehr günstig, nur 5 Pesos (ca. 25 Rappen), wonach sie gemäss unserem Wissen die günstigste der Welt ist. Teilweise sind die Stationen mächtig überlaufen, andere sind sehr einsam. Wir fühlen uns nicht wohl mit dem ganzen Gepäck, aber trotzdem ist das Netz ziemlich gut aufgebaut und wir kommen entsprechend schnell ans Ziel. Frauen und Kinder hätten sogar eigene Wagons. Am Nordbusterminal angekommen, kommen wir ins nächste Chaos und wir müssen die Busgesellschaft nach Teotihuacan finden, welche am anderen Ende ist. Als wir beim Ticketbüro ankommen, kaufen wir das Ticket und erfahren zugleich, dass der Bus in 5 Minuten abfährt. Super, wir müssen noch durch die Sicherheitskontrollen, wo sich eine enorm lange Schlange befindet. Die Sicherheitsleute winken daraufhin Manuela nach vorne und sie kann durch eine sogenannte Schnellkontrolle durch und ist drin. Hanspeter muss aber geduldig warten. Währenddessen schaut sich Manuela um und stellt erleichtert fest, dass der Bus wohl noch nicht da ist und geht zurück zur Sicherheitskontrolle, welcher sich Hanspeter langsam nähert. Sie entdeckt auch, dass die Sicherheitsleute bereits einige Schlagringe aus dem Verkehr gezogen haben und gerade einen weiteren finden, weshalb wir doch froh über diese Kontrolle sind. Denn mit Leuten die Schlagringe oder sonst Waffen dabei haben, wäre es uns nicht so wohl im gleichen Bus zu sitzen. Als wir dann in die Nähe unserer Zieldestination kommen, fragen wir uns wo wir aussteigen müssen, denn der Busfahrer kann uns nicht helfen. Blöderweise fährt er nicht durch die Gegend, wo unsere Unterkunft liegt und wir steigen schlussendlich am Endbahnhof aus. Ein netter Herr erklärt uns mittlerweile ganz geduldig, welchen Kombi wir in unsere Zielgegend nehmen müssen. Es sind eigentlich nur etwa 5 Kilometer, aber es ist ziemlich heiss, weshalb wir gerade wenig lust haben, eine Stunde mit den Rucksäcken rumzurennen. Wir warten etwa eine halbe Stunde auf den Kombi, aber keiner ist der Richtige. Einer meint noch, dass hier die Kombis nicht fahren. Wir fragen daraufhin einen Taxifahrer, aber auch mit Karte scheint er nicht zu wissen, wohin wir wollen. Wir geben auf und laufen los. Bei der Azteken Stätte angekommen hoffen wir, dass mehr Transportmittel fahren, aber da diese bereits geschlossen ist, ist auch damit Fehlanzeige. Wir schauen nochmals auf die Karte und weiten daher unseren Radius aus, so dass wir bald darauf einen Kombi finden. Wir müssen dafür auf der Schnellstrasse aussteigen und noch etwa einen Kilometer laufen, aber das ist ja nicht so weit. Wir sind jedoch ziemlich schockiert in was für einer Gegend wir gelandet sind, überall ist es voll mit Müll und es stinkt ziemlich übel. Aber wir haben ein Hotel gebucht, denn heute ist ja Silvester und dieses ist wirklich nett, wenn auch kalt. Wir verbringen den Abend in der Daunenjacke im Aufenthaltsraum, trinken ein paar Bierchen und leckerem Bacardi Cola von der Bar. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein, aber dafür ist die ganze Familie der Hotelbesitzer versammelt. Da sie die ganze Zeit in der Küche beschäftigt sind, fragen wir mal, ob wir die angebotene Gemeinschaftsküche auch brauchen dürfen. Das dürfen wir und wir bereiten uns ein kleines Abendessen zu. Sie nehmen währenddessen den Grill hervor und fragen, ob wir Asado wollen. Wir lehnen dankend ab, jedoch meinen sie, dass doch Hanspeter das Grillfleisch probieren soll und ein wenig, kann ja nicht schaden. Es ist schon fast 11 Uhr, als sie fertig mit der Zubereitung des Essens sind und wir staunen nicht schlecht, als sie uns an den Familientisch bitten und sogar für uns extra gedeckt haben. Die Familie mit Grossmutter und Grossvater sind alle in Teotihuacan aufgewachsen, nur die Grossmutter lebt heute in Oaxaca und gibt uns daher alle möglich Tipps aus der traditionellen Küche von Oaxaca. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und bekommen jegliche Leckereien zum Probieren. Der typische Tequila darf bei den Mexikaner natürlich auch nicht fehlen. Sie stellen um Mitternacht für jeden ein Schälchen mit 12 Trauben auf den Tisch, welche man zu jedem Glockenschlag einzeln Essen und sich dabei was wünschen soll. Ist schwieriger als gedacht. Um Mitternacht stossen wir an und dürfen sogar noch die leckere kubanische Zigarre, die Hanspeter von Adolfo geschenkt bekam, rauchen. Alles in allem sind wir wieder einmal überrascht von dieser Gastfreundschaft und können hier wunderbar ins neue Jahr hineinfeiern. Etwa um 2 Uhr gehen wir schlafen und sind ziemlich geschafft vom heutigen anstrengenden Reisetag. Es ist uns schon jetzt bewusst, dass wir morgen nicht allzu früh aufstehen, um die Azteken-Stätte anzuschauen.

Nach einem gemütlichen Frühstückskaffee heisst es alle sieben Sachen packen. Als alles bereit ist, bitten wir unsere netten Hotelgastgeber auf unser Gepäck aufzupassen, damit wir dieses nicht in die Stätte mitschleppen müssen. Der Eingang ist nur etwa 1.5 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt, was ein grosser Vorteil ist. Kaum in der Stätte drinn, sind wir überwältigt von den riesigen Pyramiden, welche die Azteken gebaut haben. Zuerst bewundern wir die Pyramide del Sol, welche über 60 Meter hoch ist und klettern da hinauf. Danach bestaunen wir all die Paläste, bis wir ans Ende zur Pyramide del Luna gelangen, wo wir ebenfalls hoch steigen. Die Stufen sind ziemlich mühsam, da sie hoch sind, aber nicht lang, was vor allem beim Abstieg eine Herausforderung ist. Danach besuchen wir noch das Jaguar Haus, welches noch ziemlich gut sichtbare, eindrücklich Steinbilder beinhaltet. Das Areal ist riesig und wir benötigen ein paar Stunden, bis wir alles gesehen haben. Es ist sehr eindrücklich, einzig die vielen Verkäufer sind ziemlich mühsam, aber es ist halt auch ein sehr touristischer Ort. Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir an einen Strassenstand und gönnen uns ein paar sehr leckere Quesadillas. Wieder zurück beim Hotel, holen wir unser Gepäck und warten auf einen Kombi. Die Hotelbesitzer meinen, dass hier Kombis durchfahren, wenn auch nicht so oft und zudem ist Neujahr. Nachdem wir fast eine Stunde gewartet haben, kommt der Grossvater der Familie und bringt uns mit seinem Auto gratis zur nächsten Busstation. Das ist noch ein Service, wir bedanken uns bei ihm und verabschieden uns. Hier fällt uns auf, dass das Busticket um einiges günstiger ist, als jenes, dass wir auf der Hinfahrt gelöst haben. Das mag wohl daran liegen, dass wir etwas später zusteigen und es ein lokaler Bus ist. Als der Bus ankommt, ist dieser total überfüllt und nicht mal im Gepäckfach hat es für unser Gepäck noch Platz, so dass wir alles in den Bus nehmen müssen. Wir können uns gerade noch in den Eingang quetschen und müssen uns jedesmal so dünn wie möglich machen, wenn jemand aussteigen will. Aber wie schonmal gesagt, ist es hier praktisch, dass die Leute keine Berührungsängste haben. Natürlich ist heute die Strasse ziemlich verstopft, weshalb wir fast 2 Stunden zurück benötigen. Ja abgesehen von den Pyramiden hat uns Mexiko City nicht so beeindruckt und wir sind uns einig, dass wir heute, wenn irgendwie möglich nach Oaxaca fahren werden. Falls nicht würden wir uns noch nach einer Unterkunft in Xochimilco umschauen, dem Ort mit den Gondeln wie in Venedig. Aber im Internet haben wir nichts bezahlbares gefunden und es wäre höchstens ein Alternativprogramm. Denn in der Nacht ist es uns eindeutig zu kalt, weshalb die Besteigung eines Vulkans in der Gegend wegfällt. Am Busterminal gibt es viele Busse dorthin, wenn auch nicht von diesem Terminal und wir entscheiden uns für einen günstigeren Zweitklassbus, der über Nacht fährt. Da es bereits 5 Uhr ist und nun wohl Metro Stosszeit, bucht uns die Busgesellschaft einen Verbindungsbus, der uns ans andere Busterminal fährt. Am Ostterminal (Tapo) müssen wir noch etwa 4.5 Stunden warten, denn der Bus fährt erst um halb 11. Wir geben daher unser Gepäck für einigen Stunden zur Überwachung auf, gönnen uns ein leckeres Crepe zum Abendessen und schauen dem bunten Treiben zu. Auch dieser Busbahnhof ist stark überwacht, es ist aber lustig zu sehen, wie die Beamten teilweise sehr unaufmerksam einfach am Handy hängen. Es gibt auch ein paar Bettler, die aber ganz unauffällig nach Unterstützung fragen und wenn sie auffallen, werden sie von der Polizei weggewiesen. Eben irgendwie ist uns Mexiko City etwas unsympathisch, zu viele Leute und offensichtlich gefährlich, weshalb wir gerade froh sind, weiter zu ziehen. Wir konnten im Bus die zwei von den letzten fünf Plätze ganz hinten buchen und haben die Hoffnung die ganze Reihe für uns zu haben. Damit ist nichts, denn auf der anderen Seite sitzt eine Mutter mit zwei Kleinkindern auf einem Sitz und nun kommt ein älteres indigenes Pärchen auf die letzten zwei Sitze. Die Frau neben Manuela ist ziemlich breit und es schert sie auch nicht 1.5 Plätze zu beanspruchen, weshalb sich Manuela daraufhin auch breit macht, was diese auch nicht kümmert und es noch etwas kuschelig ist für die Nacht;-). Ja das ist Mexiko, wir sind gespannt auf die nächste Region, Oaxaca.


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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Early morning at 7 we arrive at Ciudad Valles. We treat ourselves to a coffee and contact Adolfo. He says that he is already awake and comes to pick us up. What service. It’s really amazing to see this lovely couple again and are warm-hearted welcomed. It’s been a long time, over 7 years, when Adolfo and Soraya visited us in Interlaken. Today, the two are married and have a beautiful five-year-old daughter, Luna. In addition, the two run their own restaurant, hotel and various shops. They even offer to stay in one of their hotel rooms, but we prefer to be at their home and spend the time with them. After we have make us comfortable, Adolfo and Soraya give us some tips on what we can do around here. Then they invite us to have breakfast in their restaurant. Now we learn what Mexican breakfast means, because obviously it is the richest meal of the day. The breakfast is really delicious, but we do not need anything to eat today, as our bellies are completely full. Afterwards, Adolfo kindly drives us to the bus terminal, where a local bus leaves for Tamasopo. Probably all the great places in the region can be reached by bus. We drive through a beautiful, green landscape and notice, a lot of sugar cane is grown and processed in this area. A little less beautiful is the corresponding factory, which blows desolate, black smoke into the blue sky. Anyway, just before Tamasopo we ask the driver to get out to inspect the waterfalls. It seems like we landed in paradise, although there are quite a lot Mexican tourists here. But it is also holiday season and the area is large, so we still find a quiet spot. The water is incredibly clear, turquoise and it invites to swim. The waterfalls are very impressive, one would be enough, but no, there are four of them. It really looks like we landed in Magic Land, how beautiful it is. After we have cooled down enough in the fresh water and enjoyed the place, we continue our exploration by foot. There is a place called Puente de Dios, which should also be very nice. Unfortunately, there is no direct route, which is why we have to make a detour to the village Tamasopo and the path is about 6 kilometers away. We enjoy this walk through the nice village and along the sugar cane fields, until we reach the place. We even see a railroad here, but only serves for cargo purposes. When we finally arrive at the Puente del Dios, it is already late. The advantage is, we only have to pay half of the entrance fee. This place is like the last, very magical and just beautiful. People enjoy the waterhole and jump from the cliffs. We walk a bit along the park, where we finally find no more people and enjoy the atmosphere here very much. But now we have to move on slowly, so we still come out of the jungle in daylight, because we do not want to get lost. Fortunately, we just come out a little further back at the railroad tracks, so we just have to follow this to get on the right track. Now we have a few kilometers to go, because the bus back to Ciudad Valles leaves only from the village. When we reach this, it is already pitch dark and we wonder when and where, probably the bus drives back. We do not have to look far, because a bus is overtaking us and the bus driver informs us that he is driving back to Ciudad Valles. Perfect, he probably makes a joke of it and lets us run after the bus. When we finally catch up with the bus, the driver stops and then pauses for another 5 minutes. He probably thinks it’s funny, but we could have done something more enjoable than running after the bus. The bus ride back goes smooth and at 9pm we are back in the city. Adolfo and Soraya are in a restaurant of some friends, where they kindly invite us for dinner and we spend a very comfortable evening together. However, since we did not get too much sleep last night in the bus, we are starting to struggle with keeping awake. Nevertheless, we do not return home straight away, but make a detour to the restaurant, where a great rock band has their live performance and we enjoy Adolfo’s delicious craft beer.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Today we sleep long. After chatting a little with Adolfo and Soraya, and already planning to leave for todays activities, they ask us if we’re up for having a Sunday breakfast. Of course we are. Adolfo then prepares at home a huge, delicious breakfast buffet with numerous delicacies, which some of them we try for the first time today. Mexican food is just amazing delicious. With full bellies we want to set off and visit the Micos waterfalls. Adolfo offers to bring us to the crossing, where the street directly go to our required place, because we are a little late. Here we try to hitchhike and already the first car with some space, stop and give us a lift. When we arrive we see the place is famous known for ziplining, it even has a impressive zipline with bicycles, but this one is too expensive. However, we scramble down the hill to the water and see some people who are in the water with a guide and jump over many small cliffs into the river to land in the next natural pool. The walk through the forest is not so easy, but we can move on steadily and admire the different waterfalls. Actually, it would be no problem to get to the other side of the river, but the stones are extremely sharp, so we stay on the same side. When we get to the end of the falls, we really like to cliff jumpint. But without a guide and life jacket it is not allowed. When we climb up, we come to a tour operator, but they only offer ziplining. The cliff jumping tours were just at the other end. Well, so we decide on a ziplining tour that takes us through the sky over the waterfalls. We do a total of 3 different Ziplines and a walk on a so-called Nepal bridge. That’s really amazing and more impressive than we ever thought. The great impressions can be found in the uploaded videos. After this action-packed experience, we are just so happy that we do not want to jump cliffs anymore. It is already evening and it is getting dark, so we go on the way back. Since we are still at Christmas time and somehow worrying that long-distance bus tickets are all booked out, we want to get a ticket to a place near the Butterfly Reserve. We also thought that Christmas is a family celebration, so we don’t want to bother Adolfo and Soraya during this family time. We have heard that one of the reserves is El Rosario. This can be found on the map and it is located near Queretaro. Wonderful, we book two tickets for the ride tomorrow at midnight. Then we contact Adolfo. Adolfo and Soraya are visiting Soraya’s mother, and they invite us to come there as well. At this place is a huge party with the whole neighbourhood and right now the Pinatas are being destroyed. Funny, Manuela has just seen this today and said that she wants to beat a pinata – which she can seriously do, what a fun. A pinata is a candy-filled thing made of papier-mâché and is beautifully decorated (can have all the colors and shapes), and while beating on the pinata, a song is sung and the goal is to break the pinata and all candies fall out. Then we meet the mother of Soraya and she gives us some delicacies (pastries from her own shop) to try. We spend a great evening here. Later we drive back to the restaurant where Adolfo introduces us to two of his German guests and says that we can do something tomorrow togehter. We get along very well just right away and decide to do so. Adolfo suggest us a private driver and guide for 300 pesos per person, who will bring us closer to the area of ​​El Naranja tomorrow. Then we drive back home, where Adolfo and Soraya seem a bit sad that we do not spend Christmas with them. We also would like to stay but still have a lot we want to see. But now we’re sorry to have booked the ticket, as we have here such a great time, so we really regret to leave tomorrow night. But at least we still have a delicious bottle of tequila and today is the opportunity to open it. Adolfo even opens a bottle of mezcal, and we assume we won’t finish that tonight. Somehow we chat so long into the night until both bottles are empty, and already have jitters to wake up tomorrow with heavy heads.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

We are a lot better today than expected and after a cold shower, we are really fresh for the day. Soraya even packs for us some delicious snacks for the day, before meeting the Germans, Bastian and Deborah. Our guide and driver is Arthuro, a nice guy. The drive to El Naranja is long, we are over 2 hours on the road and this in a private car. We do not want to imagine how long that would have taken by bus. Arrived at the waterfall El Meco we are overwhelmed by its sight. It is so beautiful, the turquoise waterfall which rushes over several steps into the depths. Arturo suggests to go down to the river and do some activities. This includes a ride on a simple rowboat to the waterfall. We can even swim there, what we also do. Then we explore the other side of the river by tubing (on a rubber ring sliding the small rapids down). That’s great fun and at the end we can jump down a small waterfall. Since we have already spent a few hours here, we continue to the waterfalls Minas Viejas. These are also very impressive and we admire them first from below and then from an observation deck. Manuela finally hops here again in the beautiful, clear refreshing water and we enjoy the atmosphere very much. When we return it’s already after 5 pm and we start the long way back. When we arrive in Ciudad Valles it’s time to pack all our stuff. Somehow we investigate our tickets and see it is probably possible to rebook them. Adolfo calls the bus company and they confirm, but we have to go to the bus terminal. Adolfo kindly drives us there and we can easily rebook the ticket to the 26th just before midnight, perfect. A little later, Adolfo and Soraya invite us to Adolfo’s mother, where his entire family holds a big Christmas dinner. There are so many goodies to try and it is really nice to be in such an amazing and familiar place at Christmas. Around midnight we return home and go to bed soon. As we stay longer, we are planning another trip tomorrow with our new friends, Bastian and Deborah.

Ciudad Valles / Las Pozas Castillo de Edward James 25.12.2018

Today we go by bus to the village Xilitlan. There we want to visit the so-called surreal castle of Edward James and a cave where birds fly in at sunset. After getting off the bus, we still have to walk about 1.5 kilometers to the entrance. We like the environment here a lot and it reminds us of the village Coroico in Bolivia. The road leads us past a coffee house and as Deborah mentioned earlier she would like a coffee, we head in for one. Apparently they are growing coffee here and selling various products here. We buy a pack of filter coffee, so we are equipped with good coffee and chat a little with the owner. Then we continue our way and arrive soon at the entrance. We are surprised, how many people are waiting to enter. After about one hour waiting, we finally get in and are already overwhelmed by the whole structure from the beginning. Especially as everything is in the middle of the green. But it is also a bit exhausting to see the buildings and construction after a while, as the whole facades simply do not make any sense. Nevertheless, it is exciting to walk through the huge area, which never seems to end. It even has a beautiful waterfall where you can swim. About half past three we look for the exit, grab a Quesedilla on the way and want to catch the bus at 4 o’clock, to get to the mentionned bird cave. Unfortunately, it is not so easy and so it happens that we continue with the van. A friendly gentleman chats with us a little and thus entertain all the passengers. As an unexpected end of the ride he even pays for minivan tickets. But road traffic sometimes has its downsides as we pass a sad car accident and it looks like there has even been a death person. One of the passengers gets out and says that’s probably his cousin. Many people in the bus cross themselves and the mood seems understandably muted. Still, it’s kind of touching to see how participation people are with others fait. Back to us, at an road crossing we change to another bus. As we enter it, we could already see the skeptical looks to 4 gringos, but we greet friendly with a „Buenas Tardes“. We are astonished when the greeting comes back in the choir. The people are very friendly, if you are open-minded and polite to them. When we finally arrive at the village, we would have to take a taxi to reach the caves. Even if the distance is not far, it goes quite steeply up a hill and then we need to walk about 20 minutes. The taxi drivers tell us that we will not be able to do this before sunset. We are quite disappointed because we miscalculated, which is not so common. Well, we still had a very nice day and wait for the next bus to Ciudad Valles. Back again, we say goodbye to the two Germans and then spend a nice, cozy evening with Adolfo and Soraya. At midnight Luna even gets up and sings together with Soraya a birthday song for Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

To celebrate Hanspeter’s birthday today, we do nothing according to his wish. That means no excursions today and we spend a leisurely day at Adolfo and Soraya’s home. The day we start with phone calls to home, where the best wishes are transmitted. Afterwards, Soraya takes us to her restaurant, where she invites us on the way for a delicious fruit juice. In the restaurant we get a rich and delicious breakfast. The rest of the day is spent at home. In the evening, the two invite us in their restaurant and have even organized a small birthday party. A few friends of Adolfo and Soraya come by, and there are many goodies as well as good beer and tequila. They have even organized a birthday cake, Hanspeter’s favorite a carrot cake. It’s awesome to be initiated into all the Mexican traditions. We spend a beautiful evening together until it’s time to leave (for impressions see videos and photos). Now it is time to say goodbye to this great family, which has given us an incredibly beautiful stay in Ciudad Valles. At this place again a huge thank you for the great time. Adolfo takes us to the bus station at midnight and waits with us until the bus arrives.

Angangueo 27.12.2018

Our night bus arrives early in the morning at 7 o’clock in Queretaro. Way too early after the last night, we’re pretty tired. We also noticed that we have to go further. Because an annoying thing in Mexico is, some places names, often occur several times. So in our example. We have booked to Queretaro, as we have seen that the village of El Rosario is very close and we could also make a detour to the village San Miguel del Allende. The last we have rejected because we stayed longer in Ciudad Valles than originally planned. We also found out, this El Rosario we found on the map is not the one where the Monarch butterflies are. So we look early in the morning how we come to Angangueo, as there is the correct initial point for visiting the right El Rosario. For this we have to take first a bus to Morelia, as Adolfo suggested us and from there is another bus. Fortunately, we do not have to wait long for the bus to Morelia and we can sleep a while. But even in Morelia there is no direct bus to Angangueo and we get different information where to go. We book a ticket to the place that makes the most sense for us and hop in the bus. We are now in the state of Michoacan, which is somewhat disreputable because of the lack of security. We heard, here are still the worst gang wars, which can be seen especially because of the heavily armed military police, who are everywhere, even in the smallest towns. The landscape is again beautiful and rural. We booked our ticket to Ciudad Hidalgo, but the ticket inspector says we can still stay until San Felipe, which we do and therefore expand our ticket. In San Felipe, we turn to the roadside to Angangueo and after a while, there is a bus, who picks us up. Although the whole distance here is actually not far, the journey took like forever and we arrive at 4 clock in Angangueo. Some guys talk to us, who know cheap accommodation and offer their taxi services. We’ll go back and get a nice room for 300 pesos. Apparently, a mexican family of 8 people has arrived at this property too, so a private taxi to the Butterfly Reserve is even cheaper than the official transport. In the evening we walk around a little bit in the pretty town with the nice main square and two churches. Then we go to a hill from where we have a wonderful view of the surroundings. The whole village is located in the countryside and the houses are all painted very colorful, which gives a great picture. Then we look for something to eat and talk to two women who show us a nice restaurant, why we stop and eat there.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Today, the transport leaves at 9 am, so we get up early and pack our things. Did we mention how cold it got here yesterday? We are almost at 3000 meters altitude and amazed that it has not snowed in this cold temperature. Well, at half past ten we are at the reserve and it is already noticeably warmer. We’ll have breakfast in El Rosario before we go exploring. We are obviously the first ones here and are let in. Cozy we walk along the path in the forest and can already discover many butterflies. Many butterflies are still in the trees, which looks like mighty grapes. The more the sun comes, the more active the butterflies are. At about 11 am we have a huge spectacle with millions of monarch butterflies flying around us. This is absolutely impressive to see and we enjoy it very much. We do not even know where to look, film and take pictures, it just has so many monarch butterflies. It is really fantastic, a spectacle that we have never seen before and will never forget. After we’ve had enough, we stroll through the market and then return to our taxi. At half past noon is the return trip, we have agreed with the family, but since we are all together at 12 o’clock, we return already back. The big family are Mexicans, but live in Texas and come here every year to do a few weeks winter holidays. We chat a bit with the father of the family, who has such a typical Mexican moustache and a hat, like on the images of our well-known tequila bottles back home. Back in the village we pick up our backpacks and continue to the village Valle Bravo. Somehow we have not heard much about it yet, but yesterday’s women talked about how beautiful this place is, why we wanted to visit it. For this we have to take a few buses and a collectivo taxi. On the way we look for campsites, because accommodation is expensive here. Unfortunately, we can not find campsites on the fly, which is why we stroll through the city and get to the lakeshore. Everything looks pretty nice but luxurious and we have now learned that this is the holiday destination for rich Mexicans. We finally inquire at the tourist office, where wevcan camp and the consultant recommends us a waterfall, which is still a bit away. A Collectivo costs only one dollar (20 pesos), which is why we go there. We have no idea what this campsite is and how much it will cost. When we get there, we immediately get into conversation with a nice gentleman, who wants to offer us a horse, so that we can get to the waterfall easier. We decline with thanks and chat with him. We learn that you can camp here for free, which is of course very convenient for us. In the end, he even gives us a horseshoe, what should bring us luck. The waterfall is really impressive and the place is beautiful in the forest to set up our tent. We are the only ones here and spend a wonderful evening.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

We do not start too early this morning, because everything is still wet from last night. We let our tent dry as much as possible, have breakfast and pack our stuff. We want to go to Malinalco today, but first we have to get to the bus terminal. The next bus leaves at 1 pm, which is why Hanspeter uses the time to find something to bite. He returns with two delicious hot sandwiches, just in time to catch the bus to Toluca. When we arrive in this city, it seems very busy and it is unbelievably hot. We ask at the terminal how we get to a village, where minibusses to Malinalco leave. The bus is immediately found and we are glad to be out of this city. We are starting to get worried about Mexico City, as even this city seems too big for us. Arrived in Tenancingo we wait for the minivan that brings us to Malinalco. We’re lucky, because it seems we get hold of the last two seats and with our backpacks, it is now really full. But not full enough for Mexico, two passengers can still be picked up and we’re sitting on each other’s lap. Yes, Mexicans do not have problems touching each other or get close to someone, but we have already noticed that in South America. But it is also more convenient, if one does not always have to look, not touching the neighbor. The drive into the village takes a while and on the way we notice again that finding cheap accommodation is not so easy. We could not find a campsite online and as it approaches towards the end of the year the accommodations are expensive online. When we arrive, we go to ask directly, but all accommodations start at 700 pesos, which is a bit too much for us. As we walk along a street, we see on a sign „Camping“ written down. We open the gate and arrive in a totally littered backyard. Suddenly someone appears and explains that the campsite is not in operation. However, it has another camping about 300 meters away from here and he tries to call the owner. However, he can not reach him, so he tells us the way, which is more like 2 kilometers than 300 meters. Anyway, we hope to find something favorable there. As we walk down the one street, an employee from the campsite comes to meet us with the electric bike. What a service, we are afraid to have landed on an expensive place. The camp site is beautiful, located in front of some mountains and even offers pretty valley views. In addition, it has a pool, a kitchen, a fireplace and a shower, so everything we could ask for. The owner is very accommodating and talks a lot, so we just ask him how much he wants for camping. 120 pesos per person (6 dollars), we are relieved and pitch our tent here. In the evening we go to the village for a few shopping for dinner. The rest of the evening is spent relaxing on the campsite and making a fire to keep us warm. Although it is very pleasant here compared to El Rosario, but we are still at 1800 meters altitude, so it is still a bit cold in the evening.

Malinalco 30.12.2018

After the sun has heated up our tent enough, we have to get up. The camp crew prepares even a very delicious breakfast, which we enjoy very much. This is so rich that our bellies are full and we probably would not have to eat anything all day. In Malinalco there are Aztec ruins that we want to visit today. For a short walk through the city center and treat ourselves to the digestion of the breakfast a lemonade, with very much pressed lime. Delicious. After that, it is called ascending to the ruins, because of course, these are located slightly elevated. To our astonishment, we do not have to pay admission, which of course makes us very happy. Then we make the ascent. We have a great view of the surrounding area and when we arrive at the top we can admire impressive ruins made entirely of stone with stone tools. The main monument El Cuauhacalli is very impressive, the entrance heavily decorated and you can even climb up to the stone buildings. As we stand on the second structure, a man comes in very traditional clothes, blows into a shell that he uses as a horn and tells a short story about his ancestors. After this spectacle, we start slowly on the way back and still stroll through the market. Then we visit an impressive nunnery and walk through the village to admire the churches and squares. When we return to the campsite, it is still very hot. We decide to cool off in the pool, which is definitely a cold. The rest of the afternoon and evening we spend comfortably at the campsite.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

After another extensive breakfast, today we want to go to Teotihuacan, which is about 1 hour away from Mexico City. Our research has shown that there is probably no other way than to go to the metropolis first. We are looking for the terminal of the combis and ask, with which route we probably best come to Mexico City. There is no direct bus, but a minibus take us to a crossroads where there are connections to the city. After about two and a half hours, we are at this intersection and soon a bus passes, which brings us to Mexico City. Since there are four bus terminals, one in every direction of the city, we assume that we arrive at the west terminal but have to continue from the north. The one employee says this is not a problem, because we have to change the metro only once. We do not really like the idea about taking a Metro with all the luggage at the moment, but when we arrive and check with the various bus companies, they all refer to the metro. It’s three o’clock in the afternoon, actually between rush hours, but it already has quite a few people. Of course, we have no idea which line to take and therefore ask a security guard. He tells us that we have to change three times until we reach the bus northern terminal and since we have to write down his explanation, he even leaves us with a map with the metro plan. This is very helpful and makes our life much easier. We spend a total of about an hour in the metro, have to change three times, but never wait long. The metro is very cheap, just 5 pesos (about 25 cent), which according to our knowledge is the cheapest in the world. Sometimes the stations are overcrowded, others are very lonely. We do not feel comfortable with all our luggage, but the network is still pretty well organized and we can get there quickly. Women and children even have their own wagons in fronr. Arriving at the bus terminal, we get into the next chaos and we have to find the bus company to Teotihuacan, which is at the other end. When we arrive at the ticket office, we buy the ticket and learn at the same time that the bus leaves in 5 minutes. Great, we still have to go through the security checkpoints, where there is an enormously long queue. The security guards then wave Manuela forward and she is through a so-called quick check through and is in. Hanspeter has to wait patiently. Meanwhile, Manuela looks around and is relieved that the bus is not there yet and goes back to the security checkpoint, which Hanspeter slowly approaches. She also discovers that the security guards have already knocked out some of the brass knuckles and are just about to find another, which is why we are happy about this control. Because with people who have knuckles or otherwise weapons, we would not be so comfortable to sit in the same bus. When we get close to our destination, we ask where we need to get off because the bus driver can not help us. Stupidly, he does not drive through the area where our accommodation is located and we finally get off at the end terminal. A nice gentleman explains meanwhile patiently, which combi we must take in our target area. It’s only about 5 kilometers, but it’s pretty hot, so we just do not want to run around for an hour with the backpacks. We wait for about half an hour on the combi stop, but no car is the right one. Then we ask a taxi driver, but even with a map he does not seem to know where we want to go. We give up and start walking. When we arrived at the Aztecs site, we hope that more means of transport go, but since the site is already closed, this is also no indication. We look again at the map and therefore expand our radius, so that we soon find a combi. We have to get off the expressway and walk for another kilometer, but that’s not so far. However, we are pretty shocked at what kind of area we landed in, everywhere it is full of garbage and it smells pretty bad. But we booked a hotel, because today is New Year’s Eve and this is really nice, although cold. We spend the evening in the down jacket in the lounge, drinking a few beers and delicious Bacardi Cola from the bar. We seem to be the only guests, but the whole family of hotel owners is gathered. As they are busy in the kitchen the whole time, we ask, if we can use the communal kitchen too as offered in the advertisement. We can and we prepare a small dinner. Meanwhile they make the grill ready and ask if we want some asado. We reject with thanks, but they think that Hanspeter should try the grilled meat and a little, can not hurt. It’s almost 11pm when they’re done preparing the food and we’re surprised when they ask us to come at the family table and even set it up for us. The family with grandmother and grandfather all grew up in Teotihuacan, only the grandmother now lives in Oaxaca and therefore gives us all possible tips from the traditional cuisine of Oaxaca. We are received very friendly and get many treats to try. Of course, the typical tequila should not be missing among the Mexicans. At midnight they put a small bowl of 12 grapes on the table for each, which we should eat separately for each stroke of the bell and have something to wish for. Is more difficult than expected. At midnight we toast and even smoke the delicious Cuban cigar that Hanspeter got given by Adolfo. All in all, we are once again surprised by this hospitality and can celebrate here wonderfully into the new year. At about 2 o’clock we go to sleep and are quite exhausted from today’s day of travel. We are already aware that tomorrow we will not get up too early to look at the Aztec site.

After a leisurely breakfast coffee it means to pack all stuff. When everything is ready, we ask our nice hotel hosts to take care of our luggage, so we do not have to drag this into the site. The entrance is only about 1.5 kilometers from our accommodation, which is a great advantage. As we enter the site, we are overwhelmed by the huge pyramids built by the Aztecs. First we admire the Pyramid del Sol, which is over 60 meters high and climb up there. Then we marvel at all the palaces until we reach the end with the Pyramid del Luna, where we also climb. The steps are quite tedious as they are high, but not long, which is a challenge especially on the descent. Afterwards we visit the Jaguar House, which still contains quite visible, impressive stone pictures. The area is huge and we need a few hours to see everything. It is very impressive, only the many sellers are quite annoying, but it is also a very tourist place. After we have seen everything, we go to a street market and treat ourselves to some very delicious Quesedillas. Back at the hotel, we pick up our luggage and wait for a combi. The hotel owners think that here combis drive through, but not so often and even less as it is New Year. After waiting for almost an hour, the family’s grandfather comes and brings us with his car for free to the next bus station. That is another service, we thank him and say goodbye. Here we notice that the bus ticket is a lot cheaper than the one we got on the way there. That may be because we board a little later and it is a local bus. When the bus arrives, it is totally overcrowded and not even in the luggage compartment there is still room for our luggage, so we have to take everything in the bus. We can just squeeze ourselves into the entrance and have to make ourselves as thin as possible every time someone wants to get out. But as I said before, it is convenient here that people have no fear of contact. Of course, today there is a lot of traffic, which is why we need almost 2 hours back. Yes, apart from the pyramids, Mexico City has not impressed us so much and we decide if possible we will go to Oaxaca today. If not we would look for accommodation in Xochimilco, the place with the gondolas as in Venice. But on the internet we have found nothing payable and it would be more than an alternative program. Because at night it is clearly too cold, which is why the ascent of a volcano in the area is eliminated for us. At the bus terminal there are many buses there, but not from this terminal and we opt for a cheaper second class bus, which runs overnight. Since it is already 5 o’clock and now probably Metro rush hour, the bus company books us a connection bus, which drives us to the other bus terminal. At the east terminal (Tapo) we have to wait about 4.5 hours, because the bus does leave at half past eleven. Therefore, we leave our luggage for a few hours in a storage, treat ourselves to a delicious crepe for dinner and watch the hustle and bustle. Also, this bus station is heavily monitored, but it is funny to see how the officials sometimes are very inattentive and just hang on the phone. There are also a few beggars who quietly ask for money, and if they attract attention they are turned away by the police. Anyway, Mexico City is a bit disagreeable to us, too many people and obviously dangerous, which is why we are just happy to move on. We could book in the bus the two of the last five places in the back and have the hope to have the whole back seats for us. This is nothing, because on the other side sits a mother with two toddlers on one seat and now comes an older indigenous couple on the last two seats. The woman next to Manuela is quite wide and it does not bother her to claim 1.5 places, which is why Manuela then makes her wide too, which does not care and it is still a bit cuddly for the night ;-). Yes this is Mexico, we are looking forward to the next region, Oaxaca.

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