Belize & Guatemala

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31.01.2019 – 14.02.2019

Belize City 31.01.2019

Nach der etwas zu langen Busfahrt, kommen wir endlich in Belize City an. Es ist halb 6 und somit etwas zu spät, um noch auf die Insel Caye Caulker zu fahren. Am Busbahnhof werden wir von einigen Typen angesprochen, die wir fast nicht mehr loswerden, da sie uns eine Unterkunft, Taxi oder was auch immer anbieten wollen, denn es sei hier gefährlich und schon bald dunkel. Irgendwie ist es schon etwas speziell, denn die aufdringlichen Verkäufer sind alle ziemlich gross und muskulös. Es ist nichts mehr von den eher kleinen Mexikaner zu sehen. Schlussendlich ziehen wir doch selber los und hoffen, selbst eine Budget Unterkunft zu finden. Denn was wir bereits im Vornherein realisiert haben, ist, dass Belize im Vergleich zu Mexiko wieder sehr teuer wird. Wir haben aber Glück und sind mit dem angebotenen Preis für eine Privatunterkunft beim ersten Budgethotel zufrieden. Wir machen es uns gemütlich und gehen am Abend nochmals los, um etwas zu Essen zu finden. Wir finden einen Strassenstand, wo sich Manuela eine leckere mexikanische Teigtasche gönnt, und Hanspeter sowie Patrick einen Hotdog. Nachdem wir unser Essen haben, verziehen wir uns aber schnell wieder, denn wir werden ziemlich hartnäckig für Geld angesprochen, wobei Hanspeter einem einen Hotdog bezahlt. Es ist eigentlich noch so lustig, denn hier treten die Leute ganz anders auf, als wir es von Mexiko kennen und merken nun, dass wir in der Karibik angekommen sind. Die Landessprache ist hier nicht mehr Spanisch sondern Englisch und Kreolisch, alle Leute sind so – wie soll man das richtig ausdrücken – cool. Hanspeter fragt die Dame vom Empfang, was Kreolisch für eine Sprache ist, da sie diese spricht. Sie erklärt uns, dass es eigentlich eine stark vereinfachte Art von Englisch ist. Es hat sich für uns zuerst überhaupt nicht so angehört, aber nachdem sie uns den Aufbau erklärte, können wir es ein wenig verstehen.                                                                                                                                                               

Caye Caulker 01.02.2019 – 03.02.2019

Heute geht es früh los, denn wir wollen ja zur Insel Caye Caulker fahren und genügend Zeit haben, um eine geeignete Unterkunft zu finden. Auf dem Weg zum Fährterminal treffen wir den einen, der uns bereits gestern eine Unterkunft, Taxi und alles mögliche anbieten wollte. Er gibt uns sogar noch einen Gutschein mit, damit wir für ein paar Belize Dollar weniger auf die Fähre gehen können. Sehr nett von ihm und wir sind unser Vorurteil von gestern schon wieder los. Verständlich, denn irgendwie müssen sie alle zu Geld kommen und die Konkurrenz ist gross. Kurz nachdem wir unsere Tickets gekauft haben, geht die Fahrt mit dem Schnellboot los. Das Wetter ist herrlich und obwohl der Wetterbericht Regen vorausgesagt hat, sieht es überhaupt nicht danach aus. Die Fahrt geht rasant über das wunderschöne blau grüne Karibische Meer und 1.5 Stunden später kommen wir auf der Trauminsel an. Auch hier spricht uns umgehend ein Typ an und wir teilen ihm mit, dass wir auf der Suche nach einem Campingplatz sind. Er wüsste einen Ort, wo wir campen können, denn jener den wir ansteuern wollen, existiert nicht mehr. Wir gehen daher mit ihm mit, er beweist uns auch gerade, dass es unseren gewünschten Campingplatz nicht mehr gibt und meint, dass Campingplätze hier rar sind. Bei einem Hostel könnten wir campen und er führt uns dorthin. Hier hat es kaum Platz und es sieht wenig einladend aus, wir finden aber, dass wir uns damit abfinden können. Der Betreiber ist aber nicht da und offenbar gibt es morgen gerade einen Besitzerwechsel, denn die Angestellte teilt uns mit, dass wir deshalb hier nun doch nicht campen dürfen. Wir sind genervt, unser Begleiter ebenfalls, aber offenbar lässt sich da nichts machen. Nun fällt ihm ein, dass wir es noch bei einem anderen Hostel versuchen können, nur eine Strasse weiter. Er wartet, während wir uns dort erkundigen und siehe da, es klappt. Wir können im Vorgarten von diesem Hostel übernachten und sogar noch um einiges günstiger, als am anderen Ort. Wir fühlen uns hier sehr wohl und machen es uns gemütlich. Für die nächsten paar Stunden bleiben wir hier, denn die Sonne brennt so stark auf uns nieder, dass es uns gerade nicht nach Bewegung ist und wir uns im Schatten aufhalten. Gegen Abend besuchen wir noch den Split, wo die Südinsel von Caye Caulker durch eine Meerenge von der Nordseite getrennt ist und wir uns im lauwarmen Meer so gut es geht abkühlen. Hier ist mächtig was los und alles ist hier doppelt so teuer, aber trotzdem können wir es uns hier gemütlich machen und beobachten wie die Sonne am Horizont langsam im Meer versinkt. Danach gehen wir zum Abendessen zum Asiaten, der für Manuela leckere Nudeln, und für Hanspeter und Patrick einen leckeren Burger zubereitet. Dieses Lokal scheint das Preiswerteste zu sein und hat richtig gute Gerichte, welche etwa gleich teuer sind, wie wenn wir selbst kochen würden und alle Zutaten hier einkaufen müssten. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und merken schnell, dass die Temperatur auch in der Nacht nicht unter 25 Grad sinkt. Es bleibt also heiss.  


Nach einer schweisstreibenden Nacht weckt uns die Sonne bereits vor 7 Uhr. Draussen ist es im Vergleich noch angenehm kühl, weshalb wir uns schnell verschieben. In einer Seitenstrasse haben wir einen preiswerten Strassenstand entdeckt, der leckere Teigtaschen zubereitet. Da holen wir uns je eine. Nachdem wir einigermaßen wach sind, packen wir unsere Badesachen und wollen die Südseite der Insel erkunden. Die Insel ist so klein, die kann man problemlos in zwei bis drei Stunden komplett umrunden. Das Wasser und die Palmen kommen uns hier wirklich eins zu eins wie aus dem Ferienprospekt vor, jedoch fehlt der typische Sandstrand. Es hat kleine Abschnitte, aber je südlicher wir kommen, desto mehr Mangroven hat es. Ganz hübsch sieht es hier aus und es hat erstaunlicherweise keine Touristen hier. Wir begegnen vor allem Vögel und Echsen, und geniessen die Ruhe. Wir finden sogar den ein oder anderen Steg, welcher nicht privat ist und wir so gemütlich aufs Meer hinaus gehen können. Trotzdem hoffen wir noch einen Platz zum Baden zu finden, denn langsam aber sicher wird die Hitze wieder unerträglich. Nachdem wir den südlichsten Punkt erreicht haben und uns bereits wieder auf dem Weg Nordwärts befinden, finden wir einen hübschen kleinen Strand wo wir endlich plantschen können. Herrlich, wir bleiben eine Weile drin und geniessen das erfrischende, kühle Nass. Danach setzen wir unseren Spaziergang fort und finden noch einen Steg, von welchem aus man wunderbar ins Wasser springen kann. Gegen Mittag sind wir bereits wieder zurück beim Campingplatz, wo wir wie gestern versuchen der Sonne zu entfliehen und etwas relaxen. Auch heute Abend sehen wir uns vom Steg aus, den wir am Vormittag gefunden haben, den wunderschönen Sonnenuntergang ohne den ganzen Jubel und Trubel an und gehen nochmals Baden. Ja, Caye Caulker ist der perfekte Ort zum entspannen und nichtstun. Zurück beim Hostel ist ziemlich was los und schon bald sehen wir warum. Einer der Hostelmitarbeiter veranstaltet eine Feuershow, der wir gebannt zuschauen.


Auch heute geht es wieder früh los, denn nicht nur die Sonne weckt uns, sondern Manuela und Hanspeter haben eine Schnorcheltour gebucht. Patrick entscheidet sich dagegen und will den letzten Tag hier noch ausspannen. Zuerst holen wir im selben Frühstückslokal wie gestern eine leckere Teigtasche und um halb 9 stehen wir beim Veranstalter bereit. Wir kriegen noch etwas Rabatt, da wir unseren eigenen Schnorchel und Maske dabei haben. Um halb 10 gehts dann los und zu unserer Überraschung sind wir nur zu viert, lediglich ein weiteres Pärchen ist da und so haben wir sozusagen unsere Privattour. Und das für umgerechnet knapp 30 Franken, das ist nicht schlecht. Das Schnorcheln hier lohnt sich wirklich, denn wir dürfen an 5 verschiedenen Orten reinspringen und sehen so eine unglaubliche Vielfalt des heimischen Meeresleben. Zuerst sind es nur ein paar hübsche farbige Fische, aber bereits der nächste Schnorchelgang ist mit vielen etwas furchteinflößenden Haien. Da uns aber gesagt wird, dass sie nicht gefährlich seien, wagen wir uns ins wortwörtliche Haifischbecken. Dabei und auch bei den weiteren Schnorchelgänge sehen wir ganz viele, äusserst eindrückliche Rochen. Das Riff ist ebenfalls wunderschön und wir haben sogar das Glück, eine grüne Schildkröte zu erspähen. Beim letzten Schnorchelgang können wir sogar noch ein Schiffswrack besuchen, welches ebenfalls interessant ist. Bevor die Tour zu Ende ist, können wir am Festland noch die winzig kleinen Seepferdchen bestaunen und einige grosse Fische (deren Namen uns entfallen ist, aber welche man im Video sehen kann). Dort müssen sich die Touranbieter von den zahlreichen Pelikanen in Acht nehmen, die sich auf unserem Boot niederlassen und nach Futter suchen. Das war wirklich ein sehr ereignisreicher und wunderschöner Tag. So gönnen wir uns zum Abendessen nochmals etwas asiatisches und verbringen wiederum einen gemütlichen Abend auf dem Campingplatz.

Caye Caulker (Belize) – Flores (Guatemala) 04.02.2019

Heute ist wieder Reisetag und wir stehen früh auf. Wir haben eine lange Reise vor uns, da wir Flores in Guatemala erreichen wollen. Oder zumindest Guatemala, egal wie weit wir eigentlich kommen. Denn in 8 Tagen geht unser Flieger von Guatemala City (Guate) in die Staaten, danach nach Fiji und nach ein paar Tagen weiter nach Neuseeland. Die Zeit rennt uns buchstäblich davon. Aufgrund der Hitze bereitet uns das frühe Aufstehen glücklicherweise keine Probleme mehr. So sind um 8 Uhr unsere Sachen gepackt und wir stehen bereit für die Fähre, die in den nächsten Minuten ablegt. Perfekt, um halb 10 treffen wir bereits am Hafen von Belize City ein und wir werden hier angesprochen wohin wir wollen. Es gäbe einen Direktbus für umgerechnet 20 Franken, was gemäss unseren Recherchen ein sehr guter Preis ist. Klar, es käme günstiger, wenn wir mit einem langsamen Bus zur Grenze fahren würden und in Guatemala umsteigen. Aber wir buchen nun diesen Bus, welcher auch gerade um 10 Uhr losfährt. Unterdessen kommen wir mit einer Schweizerin, Monika, ins Gespräch, die den gleichen Bus gebucht hat und wir uns mit ihr über die weiteren Pläne austauschen. Der Grenzübergang nach Guatemala verläuft kurz und schmerzlos, obwohl wir noch umgerechnet 20 Franken Ausreisesteuer für Belize bezahlen müssen. Aber das gehört halt dazu und wir wussten es bereits im Vornherein. Die Fahrt geht weiter durch ländliches Gebiet und von dem was wir bis jetzt gesehen haben, gefällt uns Guatemala sehr gut. Als wir jedoch in Flores einfahren, sind wir etwas schockiert, denn es gibt eine Mall mit Burgerking und allen möglichen amerikanischen Marken. Das hätten wir nicht erwartet und es zeigt uns wie touristisch es hier wohl sein wird. Hier sind wir eigentlich noch gar nicht in Flores, sondern in Santa Helena. Flores ist lediglich die winzig kleine Halbinsel auf dem Lake Peten. Wir sehen gleich, dass wir eigentlich nur noch 2 Kilometer von unserem Ziel entfernt sind. Nun aber müssen wir auf einen kleineren Bus umsteigen und es wird uns gesagt, dass wir hier Geld abheben können, denn in Flores gibt es keinen Automaten. Gut, machen wir und steigen in den etwas kleineren Bus ein. Hanspeter und Manuela sitzen vorne beim Fahrer und wir sind etwas irritiert, da er uns wieder alles Mögliche andrehen will. Er macht uns gerade einen Plan für die Weiterreise, meint das Hostel, welches wir ansteuern wollen, sei eine gute Wahl und will uns für 250 Quetzales (ca. 30 Franken) ein Sunrise Ticket für Tikal verkaufen. Wir merken nun, dass ein zweiter Typ bei den anderen Passagieren sitzt und dasselbe verkaufen will. Wir gehen nicht darauf ein, aber wir entfernen uns wieder vom Ziel und fahren zum Flughafen, wo einige Passagiere dieses Ticket kaufen. Man muss die Tickets im Vorfeld kaufen, weshalb wir etwa 1.5 Stunden von einem Ort zum nächsten fahren, da einige Passagiere nicht genügend Geld dabei haben und wohl ein funktionierender Bankautomat gesucht wird. Nachdem alle ihre überteuerten Tickets haben, fahren wir endlich auf die Insel, wo zuerst alle gebuchten Gäste abgesetzt werden und schlussendlich noch wir. Wie könnte es anders sein, wir haben nicht gebucht und nun kommt der Fahrer mit uns rein. Das passt uns nicht sonderlich und der Hotelmitarbeiter will 80 Quetzales pro Person, was fast das Doppelte ist für dasselbe Angebot, das wir auf Booking gefunden haben. So kommt es, dass wir das Zimmer über Booking buchen und so nur noch 50 Quetzales pro Person zahlen. Da wir uns von Beginn an gut mit Monika verstanden haben, schliesst sie sich uns an, um morgen die Ruinen von Tikal mit uns zu besuchen. Wir gehen daher nochmals zusammen in die Stadt, um uns nach den Tickets zu erkundigen und etwas zum Abendessen einzukaufen. Wir finden den wahrscheinlich billigsten Bus und buchen diesen für morgen früh. Wohl gibt es keinen normalen Bus dorthin. Patrick fühlt sich heute nicht gut und bleibt im Hotel. Wir bereiten ein kleines Abendessen zu und gehen später nochmals raus, um die kleine Insel Flores zu erkunden. Keine 20 Minuten dauert es und wir sind um die gesamte Insel spaziert. Es hat sogar ein kleines, aber hübsches Kirchlein und der See sieht mit Mondschein wunderschön aus. Schlussendlich gönnen wir uns einen leckeren Mojito, da es bei einem Restaurant ein Angebot für umgerechnet 3 Franken für 2 Mojitos gibt. Sie sind nicht gross, aber lecker, gerade gut als Schlummertrunk.

Tikal 05.02.2019

Auch heute ist nichts mit Ausschlafen, denn bereits um 8 Uhr fährt der Bus, um uns zu den Ruinen von Tikal zu bringen. Da sich Patrick immer noch etwas krank fühlt, bleibt er im Hostel und wir ziehen mit unserer zweiten Begleiterin, Monika, los. Nach etwa 1.5 Stunden erreichen wir Tikal und denken, dass wir eine Unmenge an Zeit haben, denn der Shuttle für zurück fährt erst um 15.00 Uhr. Wir sehen jedoch schnell, dass das Areal mit den Ruinen riesig ist und wir einige Zeit benötigen werden. Wir fangen daher im Süden an und arbeiten uns nach Norden durch. Zuerst jedoch sind wir begeistert von einem Baum, welcher irgendwie mystisch aussieht, da er mit Moos bewachsen ist. Danach führt uns der Weg durch den wunderschönen Urwald bis wir die erste Ruine erreichen, welche aus einem hübschen Gebäude und einem, wie man es von den Mayas kennt, gravierten Stein besteht. Wir können hier sogar einige Affen und Nasenbären bewundern, die sich herumtummeln. Offenbar verirren sich nur wenige Leute in diese Ecke. Danach machen wir uns auf den Weg zum Hauptplatz, welcher wiederum durch dichten Urwald führt und wir von Vogelgezwitscher begleitet werden. Als wir beim Hauptplatz selbst ankommen, kommen wir kaum aus dem Staunen heraus, denn ein Gebäude ist riesiger als das nächste. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und steigen die unzähligen Stufen auf die Gebäude hinauf, wo es erlaubt ist. Der Ausblick von hier oben ist einfach fantastisch und soweit das Auge reicht ist nur Urwald in Sicht, abgesehen von einem weiteren riesigen Monument. Wir sind echt beeindruckt und verbringen die nächsten Stunden mit wandern auf und um die alten Maya Bauten. Nachdem wir nahezu alles von dieser riesigen Stätte gesehen haben, machen wir uns gemütlich auf den Rückweg, denn wir haben ja noch knapp eine halbe Stunde Zeit. Während wir jedoch den Weg entlang schlendern, merken wir plötzlich, dass der Weg zurück wohl weiter ist als gedacht und wir beschleunigen das Tempo etwas. Naja, es hiess lediglich, dass wir um Viertel vor 3 zurück sein sollen, der Bus jedoch erst um 3 fährt. Etwa fünf Minuten vor Drei erreichen wir den Parkplatz und der Busfahrer wartet schon ganz ungeduldig auf uns. Nachdem wir eingestiegen sind, macht er jedoch noch ein paar Runden, da er wohl noch Platz für ein paar zusätzliche Passagiere hätte. Wir sind ziemlich geschafft vom heutigen Tag und freuen uns schon wenn wir zurückkommen, ein Bad im wunderschönen See, der um Flores liegt, zu nehmen. Zuerst aber buchen wir einen Shuttle Bus nach Semuc Champey, welches wir morgen ansteuern wollen. Die Fahrt wird ziemlich lange sein und offenbar gibt es keinen direkten lokalen Bus. Die Buchung ist aber schnell erledigt und wir gehen zurück ins Hostel. Als wir aber dort eintreffen, fehlt von Patrick jede Spur. Nun packen wir kurz unsere Sachen und springen ins Kühle nass. Als wir wieder zurück ins Hostel kommen, teilt uns die Rezeptionistin mit, dass wir nochmals zurück zum Touranbieter gehen müssen, denn der Shuttlebus für morgen sei bereits voll. Etwas genervt kehren wir wieder in die Stadt zurück und schauen beim Touranbieter vorbei, der uns das Geld zurück erstattet. Besonders freundlich ist er nicht, aber zumindest teilt er uns mit, dass es eine Alternative morgen früh um 6 gäbe, mit einem lokalen Bus unser Ziel zu erreichen. Für Monika wäre das in Ordnung, aber mit Patrick konnten wir das noch nicht absprechen. Wir gehen daher zum Busterminal, um noch weitere Informationen zu erhalten. Und siehe da, als wir beim Coiffeurladen vorbeilaufen, sitzt Patrick drin und hat sich gerade seinen Bart wegrasieren lassen. Wunderbar, nun sind wir wieder alle zusammen und laufen gemütlich zum Terminal. Dort kommt die nächste Herausforderung. Die Busgesellschaft, welche uns der Touranbieter genannt hat, bietet keinen Bus nach Lanquin oder Semuc Champey an. Nachdem wir jedoch die grössere Ortschaft zuvor ausfindig gemacht haben, nickt der Ticketverkäufer und meint, dass ein Minivan morgen um 6 Uhr dorthin fährt. Das muss er sein. Jedoch kann man den nicht reservieren und wir sollen einfach genügend früh, um halb 6, da sein. Das Billet können wir dann direkt beim Busfahrer kaufen. Alles klar, wir haben uns alle damit abgefunden, morgen etwa gegen halb 4 Uhr aufzustehen, damit wir um viertel vor 5 loslaufen können. Denn die Busstation liegt nicht gerade um die Ecke, sondern ist rund 5 Kilometer entfernt und uns so früh am Morgen auf ein Taxi verlassen, wollen wir auch nicht. So kehren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft und bereiten das Abendessen zu. Ohne es zu bemerken ist es doch wieder spät geworden und es ist fast Mitternacht, als wir endlich alles gepackt haben und uns schlafen legen können.

Fahrt nach Lanquin 06.02.2019

Viel zu früh klingelt der Wecker, wir packen die letzten Sachen und machen uns abmarschbereit. Mit Sack und Pack gehen wir los und “geniessen” die morgendliche Stille und Dunkelheit. Wir kommen gut voran und sind schon etwas vor halb 6 beim Busterminal. Als wir dort eintreffen, bricht das Chaos schon aus und wir werden von einem Typen in ein Büro gezogen, der uns die Tickets nach Semuc Champey verkaufen will. Irgendwie ist alles etwas merkwürdig, aber wir sind zu verpennt, um zu realisieren, dass wir bei Abzocker gelandet sind. Glücklicherweise wurde uns jedoch der Preis für die Busfahrt vorgängig mitgeteilt und als uns ein viel zu hoher Preis für die Tickets angeboten wird, wird Manuela sauer und läuft davon. Irgendwie ist es doch komisch, hat der Ticketverkäufer gestern doch gesagt, dass man die Tickets direkt im Bus kaufen kann. Sie fragt beim selbigen nochmals nach und der meint, wie bereits gestern, dass wir einfach hinter dem Büro auf den Bus warten sollen. Manuela geht daher wieder zurück und holt die andern. Nun wollen die Verkäufer nur noch 10 Quetzales mehr, als der ursprüngliche Preis und nicht 80 mehr pro Person, aber wir gehen nicht darauf ein. Es ist nach wie vor dunkel und ein paar Busse stehen bereit. Jedoch gibt es eine Absperrung, wo noch andere Busse warten, was uns etwas verwirrt. Uns wird jedoch gesagt, dass ein kleiner Bus hierher kommen wird, aber wir sind doch immer noch etwas nervös, ob es wirklich klappt. Etwa um 10 vor 6 kommt der kleine Bus tatsächlich. Hanspeter kümmert sich um all unser Gepäck, während Monika und Manuela reinhüpfen, und die hintersten vier Plätze sichern. Auf dem Platz beobachtet Patrick tatsächlich noch ein Herr mit einer Ziege und wir meinen unseren Augen nicht zu trauen, aber der melkt die gerade und verkauft frische Ziegenmilch. Interessant, aber so früh am Morgen haben wir keine Lust auf Ziegenmilch. Nach etwa 20 Minuten ist alles verstaut und schon jetzt hat es mehr Leute als Sitze, aber wir haben unseren Platz. Die Fahrt geht los und es werden immer noch mehr und mehr Leute aufgeladen. Eine Frau hat sogar noch einen Vogel dabei, eine andere ein Huhn. Der Sonnenaufgang ist wahnsinnig eindrücklich zu sehen, wie auch der Nebel, der über den Feldern liegt. Wir geniessen die wunderschöne Fahrt durch Guatemala und kommen an einem indigenen Dorf nach dem anderen vorbei. Eine grössere Stadt gibt es unterwegs nicht, und die Leute kommen und gehen. Es hiess, dass wir etwa mit 5 Stunden bis nach Coban rechnen müssen (und ehrlich gesagt, rechneten wir eher mit 8) und sind erstaunt wie zügig wir vorankommen. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel gibt es einen Knall und der überfüllte Minibus hält an. Was könnte es anderes sein als ein geplatzter Reifen… Glücklicherweise ist ein Ersatzrad dabei und der Reifen ist schnell gewechselt. Für uns ist es gerade eine gute Gelegenheit, die Beine zu vertreten. Trotz diesem Zwischenfall kommen wir am Mittag in Coban an. Auch hier werden wir von Taxifahrer und Touranbieter sozusagen mit Angeboten überrannt und sie scheinen etwas enttäuscht zu sein, dass wir mit dem lokalen Bus weiter wollen. Nett sind aber auch diese Leute, denn sie teilen uns mit, wo der Bus nach Lanquin fährt (was wir ja schon wussten). Eigentlich wollten wir mal was Essen, aber der Bus nach Lanquin fährt selten und als wir an der Haltestelle des nächsten Minivans ankommen, ist dieser schon abfahrbereit. Der Nächste und Letzte fährt erst in 2 Stunden wieder, und so kommt es, dass wir postwendend hier reinhüpfen. Obwohl es kaum noch Platz hat, rutschen die netten Leuten zusammen, so dass aus einem 2er Sitz ein 3er Sitz und aus einem 1er Sitz ein 2er Sitz wird. So können wir alle für die zweistündige Fahrt sitzen. Und wie könnte es anders sein, es steigen noch mehr und mehr Leute zu. Wir sind hier, wie auch auf der letzten Fahrt, die einzigen Touristen. Wahrscheinlich wollen sich das die Touristen nicht antun und das ist wohl auch der Grund, weshalb teurere Shuttle Busse fahren. Wir finden jedoch die Fahrten abgesehen von den etwas unbequemen Sitzen toll und die Leute sind meist auch ziemlich gesprächig. Diese Fahrt ist noch viel spektakulärer als die Letzte und führt uns an einer ziemlich steilen, unbefestigte Strasse entlang, wo es seitlich einen ziemlich beängstigenden Abhang hinunter geht. Da wir aber so eingequetscht sind, ist es unmöglich ein Foto aus dem Fenster zu schiessen. Als wir unten ankommen, gibt es wieder einen Knall und unser Bus raucht ein wenig. Das sieht weniger gut aus, aber trotzdem sind wir noch ziemlich entspannt, denn wir sind nur noch knapp 2 Kilometer vom Dorf entfernt. Plötzlich jedoch raucht der Bus etwas mehr und die Leute geraten in Panik, und steigen in ziemlich heftiger Manier aus dem Bus aus. Wir folgen und sehen nun was passiert ist. Die Bremsen sind total überhitzt und haben die Felge dermassen aufgeheitzt, so dass nun der Reifen am qualmen ist. Wir wollen unsere Sachen vom Dach nehmen, was aber nicht geht, denn der Minivan ist am Rollen. Einige Männer versuchen ihn anzuhalten, was schlussendlich auch gelingt. Ein ziemlicher Meis ist im Gange. Wir wollen uns gar nicht ausmahlen, was gewesen wäre, wenn das ganze, weiter oben passiert wäre. Nicht gut und am Besten nicht zu fest darüber nachdenken. Die Strassen sind so eng und als ein Pickup überholen will, fährt er Monika beinahe über die Füsse. Hanspeter reagiert zum Glück gerade und kann dem Pickup entgegen halten, der im Schritttempo fährt. Zum Glück hat sie nur ein blauer Fleck und einen Schrecken davon getragen. Irgendwie haben wir genug und wollen nur weg hier. Ein offener Pickup Truck hält und ein junger Mann spricht uns an, fragt ob wir schon eine Unterkunft haben. Eigentlich gehen wir auf sowas nicht ein, aber wir haben tatsächlich noch keine Unterkunft und möchten lediglich irgendwo campen. Er meint, dass er einen Ort kenne, wo wir für 20 Quetzales (2.50 Fr.) campen können und er könne uns dorthin bringen. Ach so, wohl um Taxidienste geht es und wir fragen nach, wie teuer die Fahrt wird. Daraufhin meint er, wenn wir morgen mit seinem Pickup für 25 Quetzales nach Semuc Champey fahren, bringt er uns gratis hin. 25 Quetzales ist ein gängiger Preis für diese Fahrt, was wir gelesen haben und wir schlagen ein. Für uns ist es ja nicht viel und der junge Mann ist uns sympathisch. Er bringt uns zu einem wunderschönen Hostel, wo wir herzlich empfangen werden. Leider wird mit dem Zelten nichts, denn der Boden ist aus Stein und so können wir unser Zelt nicht aufstellen. Patrick hat sein Zelt bei der Überfahrt von Belize verloren und schläft sowieso in der Hängematte. Eigentlich wollten wir Monika eine Hängematte anbieten. Sie entscheidet sich aber spontan in einen Dorm für 60 Quetzales zu gehen und wir entscheiden uns daher in unseren Hängematten zu übernachten. Es ist sehr gemütlich da, mit wunderschöner Aussicht und sogar einen Pool gibt es. Nachdem wir uns eingerichtet haben, springen wir in den Pool, um uns abzukühlen und werden dabei von einer lustig aussehenden Echse beobachtet. Für heute haben wir genug hektik und lassen es gemütlich angehen. Wir gehen kurz noch ins Dorf, um ein paar Brötchen und ein paar Snacks für den morgigen Tag zu kaufen. Am Abend lädt uns Monika alle zu einem richtig leckeren Abendessen im hübschen hoteleigenen Restaurant ein. Das tut unseren Bäuchen nach diesem langen, etwas anstrengenden Tag richtig gut und wir verbringen alle zusammen einen sehr gemütlichen Abend.

Semuc Champey 07.02.2019

Wir haben eine wunderbare Nacht in der Hängematte verbracht und wachen zum wunderschönen Sonnenaufgang auf. Perfekt, um 8 Uhr werden wir abgeholt und so haben wir noch Zeit, um etwas zu Frühstücken und unsere Sachen zu packen. Der Pickup, auf welchen wir rauf hüpfen, ist bereits mit Bauern gefüllt, die zur Arbeit transportiert werden. Wir haben aber problemlos Platz und können uns gut festhalten. Denn festhalten ist notwendig, die holprige Fahrt über die schlechte Strasse ist rasant, aber sehr lustig und die Aussicht atemberaubend. In Semuc Champey angekommen, sind wir sozusagen die Ersten und gehen munter auf Erkundungstour. Der Pfad führt durch wunderschönen Regenwald und wir erklimmen zuerst einmal den Aussichtspunkt. Der Weg führt ziemlich steil hinauf, aber als wir endlich oben ankommen, haben wir eine wahnsinnig schöne Aussicht auf die hügelige und bewaldete Umgebung und die natürlichen Pools. Da sie noch im Schatten sind, verweilen wir ein wenig hier oben. Ein Guide oder Arbeiter von hier teilt uns jedoch mit, dass erst um 13.00 Uhr alle Pools von der Sonne schön belichtet werden. Aus diesem Grund machen wir uns nach einer halben Stunde auf den Weg hinunter zu den Pools, wo wir uns auf ein kühles Bad freuen. Unterwegs treffen wir sogar noch einen Kokosnussverkäufer, bei welchem wir uns eine leckere Kokosnuss gönnen. Dabei können wir sogar noch den Affen zuschauen, die in den Bäumen rumklettern. Unten angekommen stürzen wir uns sogleich ins kühle Nass. Aus unerklärlichen Gründen ist es nicht erlaubt mit Schnorchel zu schwimmen, aber das ist Nebensache. Die Pools sind wunderschön und unglaublich klar. Besonders toll ist, dass alle miteinander verbunden sind. So können wir von einem Pool in den nächsten, entweder hüpfen, rutschen oder lediglich runtersteigen. Spass pur. Nachdem wir uns genügend ausgetobt haben und schön abgekühlt sind, spazieren wir noch den unteren Weg entlang in Richtung Ausgang. Von hier haben wir eine gute Sicht auf einen weiteren Wasserfall, der eine Höhle beinhaltet. Leider darf man hier nicht schwimmen gehen, der Anblick ist aber bereits eindrücklich. Danach gehen wir zurück zum Ausgang, wo wir von ein paar kleinen Kinder angesprochen werden, die uns in fast perfektem Englisch Schokolade andrehen wollen. Das ist ziemlich amüsant und wir sehen schon jetzt, dass sie gute Verkäufer sind. Danach geht es wieder in einer genau so holprigen Fahrt mit dem Pickup und einigen Arbeiter zurück nach Lanquin, wo wir einen gemütlichen restlichen Tag und Abend verbringen.

Lanquin und Fahrt nach Antigua 08.02.2019

Auch heute geht es wieder früh los und dies obwohl der Tag verregnet beginnt. Wir haben gehört, dass es hier ein Höhlensystem zum Auskundschaften gibt. Da unsere Zeit in Guatemala bald abläuft, wollen wir heute noch nach Antigua kommen. Gemäss den dürftigen Informationen die wir erhalten haben, sollte das theoretisch möglich sein. Wir packen zuerst unsere Sachen, so dass wir danach nur zurückkommen müssen und weiter ziehen können. Da es immer mehr und mehr regnet, entscheiden wir uns das nächste Mototaxi anzuhalten, um zu den Höhlen zu gelangen. Wir hätten nicht gedacht, dass wir vier alle Platz auf der Rückbank haben. Aber es klappt problemlos. Als wir bei den Höhlen ankommen, spricht uns ein junger Mann an und erzählt uns, dass er hier Guide sei. Er habe keinen fixen Betrag, sondern will nur ein Trinkgeld anhand seiner Leistung. Er ist uns sehr sympatisch und wir entscheiden uns ausnahmsweise mit Guide die Höhlen zu erkunden. Das ist eine gute Entscheidung, wie es sich bald heraus stellt. Denn wir dürfen mit ihm, fern ab vom eigentlichen Weg, in den Höhlen klettern und kraxeln gehen. Die Felsformationen sind sehr eindrücklich und wir verbringen knapp 2 Stunden in den Höhlen. Es stört überhaupt nicht, dass es regnet, denn hier drin ist es enorm heiss. Zum Abschluss können wir uns im Fluss noch etwas abkühlen und schon bald sind wir wieder auf dem Rückweg. Unser Guide lädt uns noch kurz zu sich nach Hause ein, was wir gerne annehmen. Zuerst holen wir das Gepäck mit zwei Mototaxi und können mit ihm noch etwas plaudern, bis der Bus zurück nach Coban fährt. Wir entscheiden uns schlussendlich für ein Trinkgeld von 100 Quetzales, was etwa 3 Franken pro Person ausmacht und er uns sagt, dass dies ein guter Lohn für zwei Tage sei. Wir sind glücklich, ihn so glücklich zu sehen, denn es hat sich mehr als nur gelohnt. Es war ein richtig tolles, ungeplantes Abenteuer. Um 11 Uhr fährt der Bus nach Coban ein. Unser Guide hält den Bus an und meint zu den Leuten, dass sie etwas zusammen rutschen sollen, denn wir sind Touristen. Das ist uns doch etwas peinlich, da es sogar ein paar Leute gibt, die extra für uns aufstehen und darauf bestehen, dass wir sitzen. Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle und um 13.00 Uhr erreichen wir Coban. Wir müssen ausfindig machen, wo der Bus nach Guatemala City fährt, denn einen Direktbus nach Antigua gibt es nicht. Wir sind froh, so früh dran zu sein, denn wir haben noch eine lange Fahrt vor uns. Die Herren am Busbahnhof für die Lanquin Busse teilen uns netterweise mit, wo die Busse nach Guatemala Stadt fahren. Wie vor zwei Tagen, wollen wir uns eigentlich zuerst noch etwas mit Essen eindecken. Aber als wir am Terminal ankommen, werden wir informiert, dass der sogenannte Chicken Bus (alter amerikanischer Schulbus) in weniger als 5 Minuten fährt. Wir fragen, ob es noch schnell reicht was zu essen zu holen – wenn wir es innerhalb von 5 Minuten schaffen, dann ja. Viel finden wir in dieser Zeit nicht, aber was solls. Nachdem wir alle zurück und eingestiegen sind, fährt der Bus auch gerade los. Wie nett, wohl haben sie noch kurz auf uns gewartet. Viel Gutes haben wir nicht über Guatemala Stadt gehört und wir realisieren bald, dass wir erst bei Dunkelheit eintreffen werden. Die Fahrt war wirklich sehr toll. Aber als wir um halb 7 Uhr ankommen, und die Busse nach Antigua nicht von hier fahren, wissen wir, dass wir jetzt nicht um ein Taxi herumkommen. Denn nach 8 Uhr fahren offenbar sowieso keine Busse mehr nach Antigua. Ein Taxifahrer bringt uns daher für ein paar Quetzales zur Haltestelle und nach etwa 15 Minuten kommt der entsprechende Bus. Dies ist ebenfalls ein alter Schulbus, aber total überfüllt. Wir werden so richtig hinein gequetscht und unser Gepäck macht es nicht besser. Aber schon bald haben wir alle einen Sitzplatz und gesprächige Sitznachbarn. So überstehen wir diese, wirklich unbequeme stündige Fahrt doch ziemlich gut. Etwas geschafft kommen wir um halb 9 Uhr im ruhigen Städtchen Antigua an. Glücklicherweise haben wir ein Zimmer gebucht, welches sich nur ein paar Minuten vom Busbahnhof entfernt befindet. Nachdem wir eingecheckt haben, gönnen wir uns noch leckeres guatemaltekisches Essen von einem Strassenstand.

Antigua 09.02.2019

Den heutigen Tagen starten wir gemütlich und schlendern zuerst einmal eine Weile durch das hübsche Städtchen Antigua. Wir sehen uns etwas in den Souvenirläden um und Patrick findet sogar noch eine Gitarre, damit er unterwegs etwas musizieren kann. Am Nachmittag spazieren wir auf einen Aussichtspunkt, wo wir einen guten Überblick auf die Stadt und auf die umliegenden Vulkane haben. Letztere sind uns aber leider der Wolken wegen verwehrt, aber die Sicht ist trotzdem hübsch. Den Rest des Tages verbringen wir mit Einkaufen und ausfindig machen, wo sich der Ausgangspunkt für die morgige Wanderung befindet. Wir wollen den Vulkan Acatenango erklimmen. Da diese Wanderung aber hauptsächlich mit geführten Touren angeboten wird, ist die Planung etwas erschwert. Nach einigem herumfragen, gelangen wir aber an alle notwendigen Informationen. Am Abend gönnen wir uns mal wieder ein westliches Abendessen (Spaghetti und Burger).

Acatenango 10.02.2019 & 11.02.2019

Heute heisst es Abschied von Monika nehmen, denn sie wird morgen nach Panama fliegen und wir werden erst wieder morgen Nachmittag vom Acatenango zurück sein. Patrick bleibt noch in Antigua, so werden wir ihn nach der Wanderung noch sehen, bevor wir Guatemala verlassen. Um 10 Uhr haben wir alle unsere Sachen für die bevorstehende Wanderung gepackt und stehen am Busbahnhof. Zuerst müssen wir den Bus nach Chimaltenango erwischen und in Parramos aussteigen. Wir haben Glück, denn der Bus wird gerade ausgerufen und ist in den Startlöchern. In Parramos müssen wir wieder fragen, wo der Bus nach La Soledad fährt. Die Einheimischen teilen uns mit, dass wir uns beeilen müssen, denn der gelbe Bus fährt gerade auf der anderen Seite des Platzes vorbei. Wir rennen über den Platz bis wir den Bus in der gefühlten letzten Sekunde erreichen. Dieser Bus führt uns durch eine sehr schöne, verlassene Gegend in das winzig kleine Kaff, La Soledad. Der Beginn des Wanderwegs auf den Acatenango ist etwa 10 Gehminuten vor dem Dorf und der Busfahrer lässt uns hier aussteigen. Wir wissen bereits, dass der Aufstieg streng wird, denn wir müssen etwa 1500 Höhenmeter auf den nächsten 6 Kilometer Wegdistanz bewältigen. Der Aufstieg beginnt bereits sehr steil und wir kommen schon nach den ersten paar Minuten ziemlich ins Schnaufen. Ja, wir merken, dass wir schon länger keine Wanderung gemacht haben. Aber nach knapp einer Stunde haben wir uns eingewöhnt und es geht stetig bergauf. Der Anfang war sowieso am Anstrengendsten da der Weg aus losem Vulkan Kies besteht. Beim eigentlichen Parkeingang müssen wir noch eine kleine Gebühr für die Besteigung bezahlen und der Parkverwalter teilt uns mit, dass der Campingplatz den wir ansteuern wollen, privat geführt sei. Das heisst, alle Plätze mit Sicht auf den El Fuego gehören den Touranbieter und wir müssen vorher um Erlaubnis bitten. Das hört sich heftiger an, als es ist. Unterwegs treffen wir ein paar Mal auf eine Gruppe und da der Guide mit uns zu plaudern beginnt, fragen wir, ob wir bei seinem Camp zelten dürfen. Er sagt sofort zu und fragt uns in allem Ernst, ob wir denn auch ein Zelt dabei hätten. Klar, wir benötigen nur einen Platz, wo wir dieses aufstellen dürfen. Als wir ein paar Stunden später oben ankommen, sind wir von der Aussicht beeindruckt. Bereits während des Aufstiegs haben wir den gegenüberliegenden Vulkan rumpeln hören, aber jetzt sehen wir ihn rauchen und das nicht gerade wenig. Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, merken wir gleich, dass es enorm kalt ist und wir ziehen sogleich Kappe und Handschuhe an. Der Guide von der Gruppe bei der wir campen, bietet uns an, dass wir zu ihnen an das Feuer sitzen dürfen. Das schätzen wir natürlich sehr und machen dabei noch ein paar nette Bekanntschaften. Die meisten Mitglieder der Tour sind jedoch nicht sehr gut ausgerüstet und frieren trotz des Feuers, sodass einige bereits schlafen gehen, als es eindunkelt. Der Guide bietet uns sogar noch Essen an, welches von den Teilnehmer übrig blieb, aber wir verzichten dankend darauf. Sonst hätten wir ja unse eigenes Essen umsonst hochgeschleppt und es geht ja auch etwas ums Prinzip, denn wir haben ja bewusst keine Tour gebucht. Nachdem es dunkel geworden ist, wird der Vulkan, El Fuego, immer eindrücklicher. Denn jetzt sehen wir zwar den Rauch nicht, dafür aber Lava, welche glühend rot in die Luft gespeit wird. Genau das ist es, was wir uns zum Abschluss des Amerikanischen Kontinents gewünscht haben. Einen aktiven Vulkan zu sehen und hier haben wir ihn auf dem Silbertablett. Wir können uns kaum satt sehen und bleiben noch bis spät am Abend auf.


Die Gruppe ist heute morgen um 4 Uhr aufgebrochen, um von ganz oben des Acatenango den Sonnenaufgang bestaunen zu können. Wir wollen bis 6 Uhr schlafen, da wir finden, den Sonnenaufgang vom Campingplatz genauso schön sehen zu können. Da es gestern doch ziemlich spät wurde, verschlafen wir diesen beinahe. Aber wir erwachen doch kurz bevor die Sonne aufgeht. Die beeindruckenden Eruptionen nehmen kein Ende und der Sonnenaufgang ist wunderschön. Danach kochen wir Kaffee und bereiten leckere Frühstücksflocken zu, bevor wir unser Zelt abbrechen. Gegen 8 Uhr haben wir alles zusammengepackt und sind bereit für den Aufbruch. Die geführt Tour ist unterdessen wieder zurückgekehrt und sie gehen nun wieder denselben Weg runter den wir gekommen sind. Dies liegt daran, dass der letzte Aufstieg sehr anstrengend ist und sie diesen so ohne Gepäck meistern konnten. Wir bekommen das sogleich zu spüren. Der Aufstieg geht über loses Geröll und Sand, so dass wir jeweils zwei Schritte vorwärts machen und wieder einen zurück. Wir haben das Gefühl überhaupt nicht vorwärts zu kommen und am frühen Morgen ist alles besonders anstrengend. Der letzte Abschnitt ist so steil, dass wir aufpassen müssen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir beim Krater an und von hier, können wir sogar von oben auf den El Fuego Vulkan schauen, was wiederum äusserst eindrücklich ist. Wir verweilen fast eine Stunde hier oben und geniessen die Aussicht, bevor wir uns an den steilen Abstieg machen. Steil ist der Abstieg wirklich, denn wir machen mit dieser Route den Rundweg, wobei der Abstieg zwar kürzer ist, dafür noch steiler als der Aufstieg. Wir geniessen die Landschaft sehr und können sogar den berühmten Lago Atitlan mit seinen vielen Vulkanen erblicken. Wir lassen es gemütlich angehen, denn wir wollen ja nicht noch einen Fuss verknacksen. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück beim Ausgangspunkt und sehen von weitem wie ein Bus vorbei fährt. Wir denken uns nicht viel dabei und warten an der Strasse. Nach über einer Stunde warten, fragen wir jemanden, wann der nächste Bus etwa komme. Das sei erst um 4 Uhr, also erst in 1.5 Stunden und wir machen es uns nochmals gemütlich. Das hätten wir doch nicht erwartet, aber es scheint, als hätten wir gestern morgen gerade Glück gehabt, so umgehend eine Verbindung zu erhaschen. Etwas später kommen noch ein paar Kinder vorbei, die uns nochmals mitteilen, dass der nächste Bus um 4 fährt. Und falls dieser voll ist, komme noch einer um 6 Uhr. Die machen einem richtig Mut. Glücklicherweise nimmt uns der 4 Uhr Bus mit und in Parramos haben wir gerade Anschluss nach Antigua. In diesem Bus gibt es mal eine andere Art von Unterhaltung, denn es steigen zwei junge Männer ein, die auf Spanisch ziemlich gekonnt rappen. Wieder zurück in Antigua treffen wir Patrick im Hostel und gehen mit ihm heute zum Abschluss der Reise lecker zu Abend essen. So lassen wir gemütlich den heutigen Abend ausklingen.

Flug nach Fiji 12.02.2019 & 14.02.2019

Zu viel Schlaf sind wir heute nicht gekommen, denn um halb 3 Uhr klingelt bereits der Wecker. Wir haben mit einem Pärchen, das wir bei der Gruppe auf dem Acatenango getroffen haben, vereinbart, ein Taxi an den Flughafen zu nehmen. Sie haben bereits um 6 Uhr einen Flug, wir um 7 Uhr. Und so früh hätte es keinen günstigen Transport gegeben. Zu viert können wir daher ein Taxi für 70 Quetzales (ca. 8 Franken) pro Person teilen. Ansonsten hätte ein Privattaxi für uns 250 Quetzales gekostet und so kommt uns dies gerade gelegen. Patrick steht sogar mit uns auf, so dass wir uns noch verabschieden können. Um Viertel nach Drei ist das Taxi bereit und es geht los zum Flughafen. Im Moment ist noch nicht viel Verkehr und wir sind eine Stunde später am Flughafen von Guatemala City. Das Einchecken und der Flug nach Los Angeles verläuft reibungslos. In Los Angeles angekommen, heisst es nun lange warten. Der Flug nach Fiji startet erst um 22.30 Uhr und so vertreiben wir uns die Zeit am Flughafen. Da der Schalter von Fiji Airways erst gegen Abend geöffnet ist, wollen wir am Nachmittag ein Online Check-In machen. Hier werden wir etwas nervös, denn es heisst, dass der Flug auf morgen Abend umgebucht ist. Wir hatten schon mal eine Nachricht erhalten, dass der Flug erst um 00.30 startet, aber das hat uns nicht sonderlich gestört. Jetzt aber stellen wir uns vor, nochmals 24 Stunden an diesem Flughafen zu verbringen, was uns überhaupt nicht gefällt. Wir gehen zum allgemeinen Informationsschalter, wo die Dame das mit dem Flug abklärt. Sie meint daraufhin, dass es kein Problem gäbe und der Flieger heute Abend um 22.30 Uhr startet. Wir müssen lediglich bis 18.00 warten, bis Fiji Airways das Büro öffnet. Nun sind wir wieder beruhigt. Wir gönnen uns auf den Schock eine leckere Pizza zum Abendessen und warten. Zwischen 18.00 Uhr und 19.00 schauen wir, ob die Fluggesellschaft angeschrieben ist. Aber nichts dergleichen. Es ist lediglich ein Flug mit Quantas nach Fiji notiert, bei Fiji Airways sind keine Informationen verfügbar. Um halb 8 fragen wir beim Flugpersonal nach, die gerade herumstehen und uns netterweise helfen. Sie meinen jedoch auch, dass der Flug vermutlich storniert sei. Sie lassen uns aber vom Flughafentelefon mit der Airline Kontakt aufnehmen. Nach vier erfolglosen Versuchen nimmt endlich jemand das Telefon ab. Hier wird nun bestätigt, dass wir auf morgen Abend umgebucht wurden. Die Dame am Telefon bietet uns schliesslich eine Alternative an, so dass wir heute noch Fliegen können. Das bedeutet aber, dass wir um 23.00 zuerst nach Sydney, und dann morgen von Sydney nach Fiji weiter fliegen können. So kommen wir statt 6 Uhr morgens zumindest um 6 Uhr Abends in Fiji an. Die Dame hätte uns eigentlich eine Flugbestätigung per E-Mail schicken sollen, die wir aber nie erhalten. Als wir bei American Airlines die Situation erklären, ist alles kein Problem und wir erhalten unsere Boardingpässe. Auch wenn der Flug von LA nach Sydney unglaublich lang ist, ist es mit American Airline sehr komfortabel.

Am nächsten Morgen kommen wir in Sydney an (genau genommen am 14.2, denn wir haben die Datumsgrenze überquert und so gar keinen 13.2 gehabt) und es heisst, dass wir durch die Zollkontrolle müssen. Nachdem wir über einer Stunde angestanden sind, sagt uns jedoch der Zöllner, dass wir zum Internationalen Transfer müssen. Da wir nämlich kein Australisches Visum haben, könne er uns sowieso nicht durch den Zoll durchlassen. Also folgen wir der Anweisung und gehen zum Transfer, wo das Gate gar nicht weit entfernt ist und warten auf unseren Flug. Als jemand von Fiji Airways auftaucht, fragen wir, ob mit dem Transfer unseres Gepäcks alles geklappt hat, was uns bestätigt wird. Ein paar Stunden später dürfen wir den Flug nach Fiji boarden und kommen pünktlich an. Alles weitere von unserem Aufenthalt in Fiji kann dem nächsten Blog entnommen werden.


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31.01.2019 – 14.02.2019

Belize City 31.01.2019

After the quite long bus ride, we finally arrive in Belize City. It is half past 5 and therefore a bit too late to go over to the island of Caye Caulker. At the bus station we are approached by some guys, we almost can not get rid of, because they want to offer us a place to stay, a taxi or whatever, because they say, it is dangerous here and soon it will be dark. Somehow it’s something special, because the intrusive salesmen are all pretty big and muscular. There is nothing left of the rather small Mexicans. Finally, we pull ourselves out and hope to find a budget accommodation ourselves. What we already realized, Belize is expensive compared to Mexico. But we are lucky and are satisfied with the offered price for a private accommodation at the first budget hotel we ask. We make ourselves comfortable and go out in the evening to find something to eat. We find a street market, where Manuela indulges in a delicious Mexican dumpling, and Hanspeter and Patrick have a hot dog. After we have our food, we move on quickly, because we are all the time asked for money, at least Hanspeter pay one guy a hot dog. It’s actually so funny, because here people are performing quite differently than we know it from Mexico and now realize that we have arrived in the Caribbean. The national language is no longer Spanish but English and Creole, all people are so – how to put it correctly – cool, easy going manner. Hanspeter asks the receptionist what kind of language Creole is as she speaks it, and she tells us that it’s actually a simple kind of English. It did not sound like that to us at first, but after explaining the structure to us, we can understand it a bit.                                                                                                                                                                    

Caye Caulker 01.02.2019 – 03.02.2019

Today we start early, because we want to go to the island Caye Caulker and want to have enough time to find suitable accommodation. On the way to the ferry terminal we meet one guy who already yesterday wanted to offer us accommodation, taxi and everything else. He even gives us a coupon for a ferry reduction. Very nice of him and we are already rid of our prejudice of yesterday. Understandable, because somehow they all have to earn money and the competition is high. Shortly after we bought our tickets, the trip by speedboat starts. The weather is beautiful and although the weather forecast predicted rain, it does not look like it at all. The ride is fast on the beautiful blue green Caribbean Sea and 1.5 hours later we arrive on the dream island. Again, we are immediately approached by a guy and we tell him that we are looking for a campsite. He know a place where we can camp, because the one we want to go, no longer exists. Therefore we go with him, he also proves to us, the campsite does not longer exist and he says campsites are rare. He knows a hostel, where we could camp and he takes us there. It does not have much space here and it does not look very inviting, but we think we can set up the tent here. The owner is not there and tomorrow there is a change of ownership, what the employee tells us and therefore we are not allowed to camp here. We are annoyed, our companion also, but apparently nothing can be done. Now it occurs to him that we can try at another hostel, just one street away. He waits while we ask there and it works. We can stay in the front yard of this hostel and even a lot cheaper than the other site. We feel very comfortable here and pitch our tent. We stay for the next few hours at this place, because the sun is burning down on us so hard, we just do not want moving and here we’re in the shadows. In the evening we visit the Split, where the South Island of Caye Caulker is separated from the north side by a strait, where we cool off in the quite warm sea as best we can. There is a lot going on here and everything is twice as expensive than on the other place of the island, but still we can make ourselves comfortable here and watch the sunset. Then we go to an asian restaurant for dinner, where Manuela has delicious pasta, and Hanspeter and Patrick a burger. This place seems to be the cheapest and has really good dishes, which are about as expensive as if we would cook ourselves and all the ingredients we have to shop here. The rest of the evening we spend at the campsite and notice quickly that the temperature does not drop below 25 degrees at night. So it stays hot.

After a sweaty night the sun awakens us a bit before 7 o’clock. Outside, it is still pleasantly cool in comparison, which is why we move out of the tent quickly. In a side street we have discovered a cheap street food, prepares delicious breakfast food, like an omelette. After we are reasonably awake, we pack our bathing suit and want to explore the south side of the island. The island is so small that you can easily complete it in two to three hours. The water and the palm trees here are really like the holiday brochure, but the typical sandy beach is missing. It has small sections of sand, but the more south we come, the more mangroves it has. It looks pretty nice here though and surprisingly it has no tourists here anymore. Above all, we encounter birds and lizards, and enjoy the tranquility here. We even find a few jettier, which are not private and we could have a swim in the sea here. Nevertheless, we hope to find a place to swim directly from the shore and slowly but surely the heat becomes unbearable again. After we have reached the southernmost point and are already back on the way north, we find a nice little beach where we can finally splash in the wqter. Gorgeous, we stay in it for a while and enjoy the refreshing cool water. Afterwards we continue our walk and find another place where we can jump into the water. Around noon we are already back at the campsite, where we try as yesterday to escape the sun and relax a bit. Tonight we go to the jetty we found this morning, to admire the beautiful sunset without all the cheers and bustle from the spit, and go swimming again. Yes, Caye Caulker is the perfect place to relax and doing nothing. Back at the hostel it is pretty busy and soon we’ll see why. One of the hostel staff member organizes a fire show, which we watch spellbound.

Even today, we start again early, because not only the sun wakes us, but Manuela and Hanspeter have booked a snorkeling tour. Patrick decides against it and wants to relax the last day here. First, we get in the same breakfast as yesterday a delicious pastry and at half past 8, we are at the tour operaters place. We still get some discount, as we have our own snorkel and mask. At half past 9 we start and to our surprise we are only four people, just another couple is there and so we have almost a private tour. And that for just under 30 francs, that’s not bad. The snorkeling here is really worth it, because we are allowed to snorkel in 5 different places and see so an incredible diversity of the local marine life. At first, there are only a few pretty colored fish, but already the next snorkeling is with a lot of scary sharks. Since we are told that they are not dangerous, we venture into the literal shark basin. Here and also during the further snorkeling we see many, extremely impressive rays. The reef is also beautiful and we are even lucky enough to spot a green turtle. At the last snorkeling we can even visit a shipwreck, which is also interesting. Before the tour is over, we can marvel at the tiny seahorses on the mainland and some big fish (whose names we have forgotten, but which you can see in the video). There, the tour operators must beware of the numerous pelicans who settle on our boat and look for food. This was really a very eventful and beautiful day. So we treat ourselves to dinner, again something Asian and spend our last cozy evening at the campsite.

Caye Caulker (Belize) – Flores (Guatemala) 04.02.2019

Today is another day of travel and we get up early. We have a long journey ahead of us as we want to reach Flores in Guatemala. Or at least Guatemala, no matter how far we come. Because in 8 days our plane departs from Guatemala City (Guate) to the States, then to Fiji and after a few days we head to New Zealand. Time literally runs away from us. Fortunately, getting up early does not cause us any problems due to the heat. So at 8 o’clock our stuff is packed and we are ready for the ferry, which leaves in the next few minutes. Perfect, at half past nine we arrive at the port of Belize City. There would be a direct bus for the equivalent of 20 francs, which according to our research is a very good price. Sure, it would be cheaper if we took a slow bus to the border and change at Guatemala border. But we book the direct bus, which leaves at 10 o’clock. Meanwhile, we get into conversation with a Swiss woman, Monika, who has booked the same bus and we talk to her about our plans. The border crossing to Guatemala is short and painless, although we still have to pay 20 Swiss francs for the departure tax for Belize. But that’s just part of it and we already knew it in advance. The drive continues through rural areas and from what we have seen so far, we like Guatemala very well. However, when we arrive in Flores, we are a bit shocked, because there is a mall with Burgerking and all sorts of American brands. We did not expect that and it shows us how touristy it is here. Here we are not actually in Flores, but in Santa Helena. Flores is just the tiny peninsula on Lake Peten. We’ll see right away that we’re only two kilometers from our destination away. But now we have to change to a smaller bus and we are told that we can withdraw money here because in Flores there is no atm. Well, let’s go and get on the slightly smaller bus. Hanspeter and Manuela are sitting in front of the driver and we are a bit confused because he wants to sell us tours. He is making us a plan for the onward journey, says the hostel we want to visit is a good choice and wants to sell us a Sunrise ticket for Tikal for 250 quetzales (about 30 francs). We now realize that a second guy is sitting with the other passengers in the back and wants to sell the same. We do not book anything, but we leave the destination and drive to the airport, where some passengers buy this ticket. You have to buy them in advance, which is why we drive about 1.5 hours from one place to the next, because some passengers do not have enough money and probably a functioning ATM is sought. After all have their overpriced tickets, we finally go to the island, where first all booked guests are dropped off and finally we. How could it be different, we did not book and now the driver comes in with us. This does not suit us very much and the hotel staff wants 80 quetzales per person, which is almost double for the same offer we found on the website Booking.com. So it happens, we have to book the room through Booking and pay only 50 Quetzales per person. Since we got along well with Monika from the beginning, she joins us to visit the ruins of Tikal with us tomorrow. So we go back together to the city to inquire about the tickets and buy something for dinner. We find the cheapest bus possible and book this. There is no normal bus there. Patrick does not feel well today and stays at the hotel. We prepare a small dinner and later go out again to explore the small island of Flores. It does not take 20 minutes and we walked around the whole island. It even has a small but pretty little church and the lake looks beautiful with moonshine. Finally, we treat ourselves to a delicious mojito, as there is a restaurant for a converted equivalent of 3 francs for 2 mojitos. They are not big, but tasty, just as good as a nightcap.

Tikal 05.02.2019

Even today, there is nothing to sleep in, as the bus leaves at 8 o’clock to take us to the maya ruins of Tikal. Since Patrick still feels a bit sick, he stays in the hostel and we leave with our second companion, Monika. After about 1.5 hours we reach Tikal and think that we have a lot of time, because the shuttle for back drives only at 15.00 o’clock. However, we quickly see that the area with the ruins is huge and we will need some time. We start in the south and work our way north. First of all, we are thrilled with a tree that looks somehow mystical as it is overgrown with moss. Then the path leads us through the beautiful jungle until we reach the first ruin, which consists of a beautiful building and, as we know it from the Mayas, engraved stone. We can even admire some monkeys and coatis that are fooling around here. Apparently, only a few people come here. Then we make our way to the main square, which in turn leads through dense jungle and we are accompanied by birdsong. When we arrive at the main square itself, we are hardly amazed, because one building is bigger than the next. Of course we will not let it take us and climb the countless steps up to the buildings where it is allowed. The view from up here is simply fantastic and as far as the eye can see, only primeval forest is in sight, apart from another huge monument. We are really impressed and spend the next few hours walking on and around the old Mayan buildings. After we have seen almost everything from this huge site, we make ourselves comfortable on the way back, because we still have almost half an hour time. But as we stroll along the path, we suddenly realize that the way back is probably farther than we thought and we accelerate the pace a bit. Well, it just said that we should be back at a quarter to 3, but the bus only at 3 moves. About five minutes before three we reach the parking lot and the bus driver is waiting quite impatiently for us. After we got in, however, he still makes a few detours, as he still has room for a few extra passengers. We are quite exhausted from today and look forward to when we return to take a bath in the beautiful lake of Flores around. First, however, we book a shuttle bus to Semuc Champey, which we want to head for tomorrow. The ride will be quite long and apparently there is no direct local bus. The booking is done quickly and we go back to the hostel. But when we arrive there, Patrick is missing. Now we pack our things and jump into the cold. When we come back to the hostel, the receptionist tells us that we have to go back to the tour operator, because the shuttle bus for tomorrow is already full. A little annoyed, we return to the city and and go to the tour operator, who refunds the money back to us. He is not particularly friendly, but at least he tells us  there is an alternative tomorrow morning at 6 to reach our destination with a local bus. That would be fine for Monika, but we could not ask Patrick. We therefore go to the bus terminal for more information. When we walk past the hairdresser’s shop, Patrick is sitting in there and has just had his beard wiped out. Wonderful, now we are all together again and walk comfortably to the terminal. There comes the next challenge. The bus company, which the tour operator told us, offers no bus to Lanquin or Semuc Champey. However, after locating the larger town before, the ticket seller nods and says that a minivan will drive there tomorrow at 6am. He has to be. However, you can not reserve it and we should be there early enough at 5:30. The billet we could buy directly from the bus driver. Alright, we all agreed to get up at about 4 o’clock tomorrow, so we can start at a quarter to five. Because the bus station is not just around the corner, but is about 5 km’s away and to rely on a taxi so early in the morning, we do not want. So we return to our accommodation and prepare the dinner. Without realizing it’s getting late again, it’s almost midnight, when we finally packed everything and go to sleep.

Journey to Lanquin 06.02.2019

Much too early, the alarm clock rings, we pack the last things and get ready to leave. With our packs we go and „enjoy“ the morning silence and darkness. We are making good progress and are already at half past 5 at the bus terminal. When we arrive there, the chaos breaks out and we are pulled by a guy in an office who wants to sell us the tickets to Semuc Champey. Somehow, everything is a little strange, but we are too tired to realize that we have landed at a rip-off. Fortunately, however, we were informed in advance of the price of the bus ride and when we are offered a way too high price for the tickets, Manuela gets angry and walks away. Somehow it’s funny, the ticket seller said yesterday we can buy the tickets directly on the bus. She asks this guy again and says, as yesterday, that we should just wait for the bus behind the office. Manuela goes back and informs the others. Now the vendor only want 10 Quetzales more than the original price and not 80 more per person, but we do not go for it. It is still dark and a few buses are ready. However, there is a barrier where other buses are waiting, which confuses us a bit. We are told, however, that a small bus will come here, but we are still a bit nervous, if it really works. At about 10 to 6 the little bus arrives. Hanspeter takes care of all our luggage while Monika and Manuela jump in and secure the last four places. In the square, Patrick is actually watching a gentleman with a goat and we do not believe our eyes, but he milks it here and sells fresh goat’s milk. Interesting, but so early in the morning we have no desire for goat’s milk. After about 20 minutes everything is stowed away and already it has more people than seats, but we have our place. The ride starts and more and more people are entering with everything. One woman even has one bird with her, another a chicken. The sunrise is amazingly impressive, with the fog over the fields. We enjoy the beautiful drive through Guatemala and pass one indigenous village after the other. There is no bigger city on the way and the people come and go. It has been said that we have to expect about 5 hours to Coban (and frankly, we expected around 8) and are amazed how quickly we move forward. About 50 kilometers from the finish there is a bang and the overcrowded minibus stops. What could it be but a burst call … Fortunately, a spare wheel is included and the tire is changed quickly. It is a good opportunity for us to stretch our legs. Despite this incident, we arrive at noon in Coban. Again, we are overrun by taxi drivers and tour operators with offers and they seem a bit disappointed, as we want to continue on the local bus. But nice are these people, because they tell us where the bus goes to Lanquin (which we already knew). Actually we wanted to eat something, but the bus to Lanquin rarely drives and when we arrive at the stop of the next minivan, this is already ready to go. The next and last is in 2 hours, and so it happens that we hurry in here by post. Although it has barely room, the nice people slip together, so that a 2-seat becomes a 3-seat and a 1-seat becomes 2-seater. So we can all sit for the two-hour ride. And how could it be otherwise, more and more people are hop on. We are here, as on the last trip, the only tourists. Probably the tourists do not want to do that and that is probably the reason why more expensive shuttle buses go. However, apart from the slightly uncomfortable seats we find the rides to be great and the people are usually quite talkative. This ride is even more spectacular than the last and takes us along a fairly steep, unpaved road, where it descends to the side of a rather frightening slope. But since we are so squeezed, it is impossible to take a photo from the window. When we arrive downstairs, there is another bang and our bus smokes a bit. This looks not good, but we are still pretty relaxed, because we are only about 2 kilometers from the village away. Suddenly, however, the bus smokes a little more and people panic, and get off the bus in a rather violent manner. We follow and see what happened. The brakes are totally overheated and have the rim so much cheered, so now the tire is on the smoke. We want to take our bags off the roof, which is not possible, because the minivan is rolling. Some men try to stop it, which finally succeeds. A lot of trouble is going on. We do not want to think about what would have been if it had happened all the way up. Not good and best not to think too hard. The streets are so narrow and as a pickup wants to overtake, he drives Monika almost over her feet. Fortunately, Hanspeter is reacting straightaway and is able to stop the pickup that is moving at walking pace. Luckily, she has only been bruised a bit and terrified. Somehow we have enough and just want to get away. An open pickup truck stops and a young man speaks to us, asks if we already have accommodation. Actually, we do not go into that kind of thing, but in fact we do not have accommodation yet and just want to camp somewhere. He says that he knows a place where we can camp for 20 quetzales (2.50 Fr.) and he can take us there. Oh well, taxi service is about and we ask how expensive the ride is. He answers if we drive to Semuc Champey with his pickup truck for 25 quetzales tomorrow, he will bring us there for free. 25 Quetzales is a common fare for this ride, which we read and we hit. For us it is not much and the young man is nice to us. He takes us to a beautiful hostel, where we are warmly welcomed. Unfortunately, camping does not work because the floor is made of stone so we can not pitch our tent. Patrick lost his tent on the crossing of Belize and is sleeping in the hammock anyway. Actually, we wanted to offer Monika a hammock. But she spontaneously decides to go into a dorm for 60 quetzales and we decide to spend the night in our hammocks. It is very cozy, with beautiful views and even a pool. After we have settled in, we jump into the pool to cool off and are watched by a fun-looking lizard. For today we have enough hecticness and let it tackle comfortably. We’ll go to the village for a while to buy some rolls and a few snacks for tomorrow. In the evening, Monika invites everyone to a really delicious dinner in the pretty hostel’s own restaurant. It does our bellies really well after this long, busy day and we all spend a very comfortable evening together.

Semuc Champey 07.02.2019

We spent a wonderful night in the hammock and wake up to the beautiful sunrise. Perfect, we are picked up at 8 o’clock and so we still have time to have breakfast and pack our things. The pickup on which we hop up is already filled with farmers who are being transported to work. But we have space and can hold on tight. Because holding on is necessary, the bumpy ride on the bad road is fast, but very funny and the view breathtaking. Arrived in Semuc Champey, we are the first and go cheerfully on exploration. The path leads through beautiful rainforest and we first climb the lookout point. The path is quite steep, but when we finally arrive at the top, we have an amazing view of the hilly and wooded surroundings and the natural pools. Since they are still in the shade, we stay a bit up here. A guide or worker from here tells us, however, that only at 13.00 clock all the pools are beautifully illuminated by the sun. For this reason, after half an hour we make our way down to the pools, where we look forward to a cool bath. On the way, we even meet a coconut seller, where we treat ourselves to a delicious coconut. We can even watch the monkeys clambering around in the trees. Once at the bottom, we immediately plunge into the cool water. For some inexplicable reasons it is not allowed to swim with a snorkel, but that is a minor matter. The pools are beautiful and incredibly clear. Especially great is that all pools are connected. So we can jump from one pool to the next, either hopping, sliding or just going down. Pure fun. After we have exhausted enough and have cooled down, we take a walk along the lower path towards the exit. From here we have a good view of another waterfall that includes a cave. Unfortunately, you are not allowed to swim here, but the sight is already impressive. Then we go back to the exit, where we are approached by a couple of small children who want to sell us chocolate in almost perfect English. It’s pretty amusing and we can already see that they are good sellers. Then back to Lanquin, where we spend a leisurely day and evening, on a bumpy ride with the pickup and some workers.

Lanquin caves and journey to Antigua 08.02.2019

Even today starts early, but rainy. We have heard there is a cave system for scouting here. As our time in Guatemala expires soon, we want to come to Antigua today. According to the scant information we received, that should theoretically be possible. We pack our things first, so we just have to come back and move on. As it rains more and more, we decide to stop the next mototaxi to get to the caves. We did not think that we four have all space in the back seat, but we have. When we arrive at the caves, a young man talks to us and tells us that he is a guide here. He has no fixed amount, but only wants a tip based on his performance. He is very nice to us and we decide for a guide to explore the caves. That’s a good decision, as it soon turns out. Because we are allowed to climb with him, far away from the actual path, in the caves and go scrambling. The rock formations are very impressive and we spend almost 2 hours in the caves. It does not bother us at all that it rains, because it’s so hot in here. Finally, we can cool off a bit in the river and soon we are on the way back. Our guide invites us briefly to his home, which we gladly accept. First we pick up the luggage with two mototaxi and chat with him until the bus leaves for Coban. We finally decide to tip 100 quetzales, which is about 3 dollars per person, and he tells us that this is a good pay for two days. We are happy to see him so happy because it has more than paid off. It was a really great, unplanned adventure. At 11 o’clock the bus arrives. Our guide stops the bus and tells the people to make space because we are tourists. We are a bit embarrassed because there are even a few people who stand up for us and insist we sit. The ride goes without incident and at 13.00 we reach Coban. We need to find out where the bus to Guatemala City goes, because there is no direct bus to Antigua. We are glad to be so early, because we still have a long drive ahead of us. The gentlemen at the bus station for the Lanquin buses kindly tell us where the buses go to Guatemala City. Just like two days ago, we actually want to stock up on food first. But when we arrive at the terminal, we are informed that the so-called chicken bus (old American school bus) is driving in less than 5 minutes. We ask if it’s quick enough to get something to eat – if we can do it within 5 minutes, then yes. We do not find much at this time, but heck. After we are all back and boarded, the bus is also going on. How nice, well they have been waiting for us shortly. We have not heard much good about Guatemala City and we soon realize that we will arrive only in the dark. The ride was really great. But when we arrive at half past six and the buses to Antigua do not leave, we know that we can not get around a taxi now. Because after 8 o’clock obviously no buses drive anyway to Antigua. A taxi driver brings us for a few quetzales to the bus stop and after about 15 minutes, the bus comes. This is also an old school bus but totally overcrowded. We are really squeezed into it and our luggage does not make it any better. But soon we all have a seat and chatty neighbors. So we survive this, really uncomfortable hourly ride, pretty good. A little bit tired, we arrive at half past eight in the quiet town of Antigua. Luckily we booked a room which is only a few minutes from the bus station away. After we have checked in, we treat ourselves to delicious Guatemalan street food.

Antigua 09.02.2019

Today we start comfortably and stroll first for a while through the pretty town of Antigua. We look around a bit in the souvenir shops and Patrick even finds a guitar so he can make music on the travels. In the afternoon we walk to a viewpoint where we have a good overview of the city and the surrounding volcanoes. The peaks are unfortunately hidden because of the clouds, but the view is still pretty. The rest of the day is spent shopping and finding out where the starting point for tomorrow’s hike is. We want to climb the volcano Acatenango. Since this hike is mainly offered with guided tours, the planning is a bit difficult. After some questions, we get all the necessary information. In the evening we treat ourselves once again to a western dinner (spaghetti and burgers).

Acatenango 10.02.2019 & 11.02.2019

Today it is time to say goodbye to Monika, because she will fly to Panama tomorrow and we will be back from Acatenango tomorrow afternoon. Patrick is still in Antigua, so we will see him after the walk, before we leave Guatemala. At 10 o’clock we packed all our things for the upcoming hike and wait at the bus station. First we have to catch the bus to Chimaltenango and get off in Parramos. We are lucky, because the bus is being called and is in the starting position. In Parramos we have to ask again where the bus goes to La Soledad. The locals tell us we have to hurry, because the yellow bus is just passing on the other side of the square. We run across the square until we reach the bus in the last second. This bus takes us through a very beautiful area to the tiny little village, La Soledad. The beginning of the hiking path to the Acatenango is about 10 minutes walk from the village and the bus driver leaves us here. We already know that the climb is going to be tough, because we have to cope with about 1500 vertical meters over the next 6 kilometers of distance. The ascent begins already very steep and we are pretty sweaty after the first few minutes. Yes, we realize that we have not been hiking for some time. But after less than an hour, we have settled in and it goes steadily uphill. Anyway, the beginning was the hardest because the path is made up of loose volcanic gravel. At the actual park entrance we have to pay a small fee for the ascent and the caretaker informs us that the campsite we want to go, was privately owned. This means that all places with a view of El Fuego belong to the tour operators and we have to ask for permission beforehand. That sounds more difficult than it is. On the way we meet a couple of times a group and as the guide begins to chat with us, we ask if we can camp at his camp. He immediately agrees and asks us in all seriousness, if we would have a tent with us. Sure, we only need a place where we can set this up. When we arrive a few hours later, we are impressed by the view. Already during the ascent we heard the opposite volcano rumble, but now we see him smoking, and not very little. After setting up the tent, we immediately realize that it is extremely cold and we immediately put on the cap and gloves. The guide from the group we camp at offers us to sit with them by the fire. Of course we appreciate that very much and make some nice acquaintances. However, most members of the tour are not very well equipped and freeze despite the fire, so some are already asleep when it darkens. The guide even offers us food left over from the participants, but we don’t want. Otherwise we would have pulled up our own food for nothing and it is also something about the principe, because we have deliberately booked no tour. After it gets dark, the volcano, El Fuego, becomes more and more impressive. For now we do not see the smoke, but lava, which is spewed glowing red into the air. That is exactly what we wanted for the conclusion of the American continent. To see an active volcano and here we have it perfect. We can barely get enough and stay up until late in the evening.

The group left this morning at 4 o’clock to see the sunrise from the top of Acatenango. We want to sleep until 6 o’clock, because we think we can see the sunrise from the campsite just as well. As it was getting pretty late yesterday, we almost overslept it. But we wake up shortly before the sun rises. The impressive eruptions are endless and the sunrise is beautiful. Then we cook coffee and prepare delicious cereal before we pack our tent. At 8 o’clock we packed everything up and are ready for the departure. Meanwhile, the guided tour has returned and they go back the same way we came. This is because the last ascent is very exhausting and they could master this without luggage. We will immediately feel it. The ascent goes over loose boulders and sand, so we take two steps forward and one back. We have the feeling that we can not make any progress and in the early morning everything is exhausting. The last section is so steep that we have to be careful not to lose our balance. After a feeling of eternity, we arrive at the crater and from here, we can even look from above at the El Fuego volcano, which is again very impressive. We spend almost an hour up here and enjoy the view, before we make the steep descent. Steep is the descent really, because we make this route with the circular route, the descent is indeed shorter, but even steeper than the rise. We enjoy the landscape very much and can even see the famous Lago Atitlan with its many volcanoes. We take it easy, because we do not want to tie a foot. In the early afternoon we are back at the starting point and see from afar as a bus passes by. We do not think much of it and wait on the street. After waiting over an hour, we ask someone when the next bus is about. That is only at 4 clock, so in 1.5 hours and we make ourselves comfortable again. We would not have expected that, but it seems that yesterday morning we were lucky enough to catch a connection. A little later, a few more children come by and tell us again that the next bus leaves at 4 o’clock. And if it is full, come one more at 6 o’clock. They really give you courage. Fortunately, the 4 o’clock bus takes us and in Parramos we have immediate connection to Antigua. There is a different kind of entertainment in this bus, as two young men, who know how to rap in Spanish, get on the bus. Back in Antigua we meet Patrick at the hostel and have a nice dinner with him today at the end of the trip. So let’s end comfortably this evening.

Flight to Fiji 12.02.2019 & 14.02.2019

We did not get too much sleep today because the alarm clock rings at 2:30. We agreed with a couple we met at the group on the Acatenango yesterday to take a taxi to the airport. They have a flight already at 6 o’clock, we at 7 o’clock. And so early there would have been no cheap transport. We can therefore share a taxi for 70 quetzales (about 8 francs) per person. Otherwise, a private taxi would have cost us 250 quetzales and so it is convenient for us. Patrick even gets up with us, so we can say goodbye. At 3.15am the taxi is ready and we go to the airport. There is not much traffic at the moment and we are at the airport of Guatemala City one hour later. Check in and the flight to Los Angeles runs smoothly. Arriving in Los Angeles, it’s time to wait. The flight to Fiji starts at 22.30 and so we pass the time at the airport. Since the counter of Fiji Airways is not open until evening, we want to make an online check-in in the afternoon. Here we get a little nervous, because it means that the flight has been rebooked for tomorrow evening. We had already received a message that the flight does not start until 00.30, but that did not bother us much. But now we imagine spending another 24 hours at this airport, which we do not like at all. We go to the general information desk, where the lady clarifies with the flight. She says there is no problem and the plane starts tonight at 22.30 clock. All we have to do is wait until 6 pm until Fiji Airways opens the office. Now we are calm again and wait. We treat ourselves to the shock of a delicious pizza for dinner and wait. Between 6pm and 7pm we check if the airline is here. But nothing. There is only one flight with Quantas to Fiji listed, Fiji Airways has no information available. At 7:30 we ask the flight crew, who are just standing around and kindly help us. However, they also believe that the flight was probably canceled. But they let us contact the airline from the airport telephone. After four unsuccessful attempts, someone finally picks up the phone. Here it is confirmed that we were transferred to tomorrow evening flight. The lady on the phone finally gives us an alternative so that we can still fly today. This means we can fly to Sydney at 11pm, and then fly from Sydney to Fiji tomorrow. So we arrive at 6 o’clock in the evening in Fiji. The lady should have sent us a confirmation by e-mail, which we never received. When we explain the situation to American Airlines, everything is no problem and we get our boarding passes. Although the flight from LA to Sydney is incredibly long, it is very comfortable to fly with American Airline.

The next morning we arrive in Sydney (actually on February 14th, because we crossed the date line and we had no 13.2) and they said that we have to pass through customs. After standing for over an hour, however, the customs officer tells us that we need to transfer to the International. Since we do not have an Australian visa, he can not let us through customs anyway. So we follow the instructions and go to the transfer, where the gate is not far away and wait for our flight. When someone from Fiji Airways shows up, we ask if the transfer of our luggage has worked out everything we have been confirmed. A few hours later we can board the flight to Fiji and arrive on time. Everything else from our stay in Fiji can be found in the next blog.

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