Neuseeland 4: Southland

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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

Nach einer sehr erholsamen Nacht auf dem Campingplatz in Invercargill starten wir frisch in den neuen Tag. Wir sind wieder etwas nervös, ob das per Anhalter in Catlins funktioniert, denn gemäss unseren Recherchen ist die Saison schon bald zu Ende und reguläre Busse in diese Region gibt es nicht. Da Invercargill wieder eine etwas grössere Stadt ist, müssen wir zuerst etwas ausserhalb kommen, um an einem geeigneten Punkt zu stehen. Leider haben wir nicht auf anhieb Glück, da die Hauptstrassen wenig befahren sind und sich oft verzweigen. Schlussendlich sind wir bis 10 Kilometer ausserhalb der Stadt gelaufen, wo wir uns entscheiden zu bleiben. Es fahren einige Fahrzeuge vorbei, aber niemand hält und wir zweifeln, ob das heute noch etwas wird. Wir wollen ja bis Curio Bay wenn möglich und das ist aus der jetzigen Sicht, ziemlich weit. Wir warten fast geschlagene 2 Stunden, haben schon fast nicht mehr damit gerechnet, bis eine ziemlich alte Frau mit einem jungen Typen auf dem Beifahrersitz anhält. Sie lebt auf einer Farm etwas ausserhalb in der Nähe von Fortrose. Sie fährt daher nicht nach Curio Bay, aber in die richtige Richtung. Wir sind richtig happy vorwärts zu kommen. Wir erfahren dabei, dass der Beifahrer ebenfalls ein Anhalter ist aus Frankreich und das gleiche Ziel wie wir hat. Als die Dame zu ihrer Farm abbiegen muss, setzt sie uns auf der Strasse mitten im wunderschönen ländlichen Gebiet ab. Hier fahren wirklich kaum noch Autos vorbei, aber wir haben Glück, denn ein leerer Tourbus kann uns schon bald ins nächste Dorf mitnehmen. Hier warten wir eine Weile und merken, dass wir zu Dritt wohl kaum Chancen haben, aufgegabelt zu werden und lassen es den Franzosen alleine versuchen. Gerade als wir uns verziehen wollen, hält ein Auto und der freundliche Herr meint, dass in den nächsten Minuten seine Kollegen vorbeifahren und uns bis Curio Bay mitnehmen können. Wir sind etwas irritiert, aber warten ab. Und tatsächlich hält das nächste Auto an und sie nehmen uns alle drei mit. Es sind zwei, die in Curio Bay beim Campingplatzcafe arbeiten und uns so bis zur gewünschten Destination mitnehmen können. In Curio Bay angekommen sehen wir gleich, dass wir in einer traumhaften Region gelandet sind. Wir können unser Zelt mit Meeresblick aufbauen und gehen danach die Umgebung erkunden. Das Meer ist heute ziemlich stürmisch, denn das Wetter ist ja auch nicht das beste. Aber wir können bereits nach kurzer Zeit Hektor Delfine beobachten, was eigentlich einer der Hauptgründe für den Abstecher in diese Region war. Wir geniessen das tolle Panorama, mit den Klippen und Delfinen sowie dem stürmischen Meer. Nur ist es uns im Moment gerade noch zu kalt, um heute mit den Delfinen zu schwimmen, da es doch langsam Abend wird und wir vertagen diese Aktion auf morgen. Wir machen dafür eine tolle kleine Rundwanderung um die Klippen hier. Wir haben gehört, dass sich hier die seltenen Gelbaugenpinguinen aufhalten und wollen die natürlich sehen. So gehen wir danach in diese Region, welche sogar einen kleinen Pinguin Themenpark beinhaltet. Hier gibt es sogar wieder versteinerte Hölzer, ähnlich wie wir es in Arizona gesehen haben, was ziemlich eindrücklich ist. Doch leider sehen wir keine Pinguine und entscheiden uns am Abend nochmals zu kommen. Naja, wir haben schliesslich schon die Delfine gesehen, man kann ja nicht alles haben. Kurz vor dem Eindunkeln gehen wir nochmals zum Pinguinort. Dort ist jedoch eine Frau, welche für das DOC, departement of conservation, arbeitet und meint, dass jetzt gerade die falsche Zeit sei, um diese Pinguine zu sehen. Einmal im Jahr wechseln sie das Federkleid, man nennt das Moulting, und sie sind während dieser Zeit nicht Wasserdicht und bleiben daher dem Wasser fern. Die Pinguine müssen sich Fetreserven anfressen, damit sie diese etwa 4-6 Wöchige Zeit überstehen und wohl hat diese Zeit vor ein paar Tagen gerade angefangen. Das Pinguine nicht wasserdicht sind, haben wir das erste Mal gehört und lernen von der Frau noch einiges über die süssen kleinen Tierchen. Wir schauen uns trotzdem noch eine Weile um und gehen danach aber wieder zurück, wo wir uns einen warmen Kaffee zubereiten.

Curio Bay 15.03.2019

Da es hier so schön ist, entscheiden wir uns gerade noch eine Nacht länger zu bleiben und schlafen heute gemütlich aus. Zuerst frühstücken wir gemütlich und telefonieren eine Weile mit Manuelas Eltern. Da es heute so schön Wetter ist, wollen wir uns ins Wasser wagen, um mit den Delfinen zu schwimmen. Wir haben die ein oder andere bereits gesehen, aber momentan ist Flut und sie halten sich etwas weiter draussen auf. Wir versuchen es trotzdem, aber das Wasser ist wirklich enorm kalt. Hanspeter entscheidet sich bald einmal, wieder hinaus zu gehen, während Manuela noch versucht in die Nähe der Delfine zu kommen. Nach einer Weile wird es ihr doch auch kalt und sie merkt, dass sie schleunigst wieder raus muss. Wir laufen danach noch dem Strand entlang und machen es uns gemütlich. Am späteren Nachmittag scheint leider die Sonne nicht mehr so stark, aber dafür ist Ebbe und die Delfine scheinen ziemlich nah zu sein. Manuela nimmt nochmals einen Anlauf und kommt wirklich für eine kurze Zeit in die Nähe der Delfine und sie schwimmen um sie herum. Sie geht dann noch zwei weitere Male baden, da es einfach so ein tolles Gefühl ist bei diesen Tierchen zu sein und geniesst es sehr. Die Kälte ist wie weggeblasen und vergessen. Das war ein tolles einmaliges Erlebnis. Danach ist aber eine heisse Dusche nötig. Den restlichen Tag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Da wir mit Autostopp unterwegs sind, müssen wir uns auf die Hauptziele fokussieren. So haben wir uns gesagt, dass wir den Nugget Point besuchen wollen, und diesen als zweites und letztes Ziel in den Catlins gesetzt haben. Wir laufen etwas der Strasse entlang, bis wir einen geeigneten Punkt finden, um den Daumen raus zu halten. Wir warten nicht lange und ein Auto hält an. Es ist Karoline aus Deutschland und sie ist schon eine Weile in Neuseeland unterwegs. Sie hat sozusagen alle Sehenswürdigkeiten noch auf dem Programm, welche wir auch besuchen wollen. Wir fahren zuerst zu einem kleinen Wasserfall, der scherzhaft Niagara Falls genannt wurde. Danach machen wir einen Rundweg, um den Lake Wilkie und gehen auf den Florance Aussichtspunkt, um unser Mittagessen zu verspeisen. Am Nachmittag wollen wir die Catedral Caves besuchen, was jedoch nur 2 Stunden vor und nach Ebbe möglich ist. Da wir noch etwas zu früh dran sind, besuchen wir zuerst die Mc Lean Falls, welche sich nicht weit von den Cathedral Höhlen entfernt, befinden. Als wir jedoch hinfahren, ist der Weg zu den Wasserfällen geschlossen, weshalb wir die kurze Wartezeit bis die Höhlen öffnen mit Kartenspielen überbrücken. Danach besuchen wir die Höhlen, welche sehr hübsch sind und wie erwartet an einem schönen Strand liegen. Wir erkunden die Höhlen, schiessen ein paar Fotos und setzen unsere Reise mit dem komfortablen fahrbaren Untersatz von Karoline fort. Danach fahren wir zu den Purakaunui Falls, welche sehr eindrücklich sind und zum Abschluss des Tages an den Nugget Point. Hier können wir einen netten Spaziergang zum Leuchtturm machen, wo wir eine atemberaubende Aussicht geniessen und sogar ein paar Seelöwen aus der Ferne beobachten können. Es ist schon unglaublich zu sehen, wie viel man an einem Tag mit dem eigenen Auto so machen kann. Zum Abschluss des Tages gehen wir noch zu einer Pinguin Aussichtsplattform, wobei wir nicht unbedingt damit rechnen einen Pinguin zu sehen. Wir trauen unseren Augen kaum, als tatsächlich ein süsser, kleiner Gelbaugenpinguin wohl gerade aus dem Wasser gekommen ist und für uns alle schön posiert. Das ist wirklich unglaublich und wir beobachten den Pinguin für etwa eine halbe Stunde. Danach fahren wir zu einem hübschen Campingplatz, wo wir uns gemütlich einrichten und zusammen ein leckeres Abendessen kochen. Wir plaudern bis spät am Abend und sind Karoline für den tollen Tag unglaublich dankbar.

Reise nach Te Anau 17.03.2019

Heute haben wir eine weite Reise vor uns, denn wir wollen Te Anau erreichen. Wer jetzt die Karte anschaut und sich fragt, weshalb wir das nicht schon bei unserem Zwischenstopp in Lumsden gemacht haben, bevor wir auf die Stewart Island gegangen sind, da dies ja viel näher gewesen wäre. Dies liegt daran, dass der Wetterbericht so schlecht war, dass wir es ein zweites Mal versuchen wollten und die Vorhersage für Steward Island oder Curio Bay um einiges besser war. Ja, es sieht zumindest nicht schlecht aus, jedoch haben wir seither gehört, dass es in der Region Te Anau oftmals regnet und die Vorhersage sich in letzter Minute ändern kann. Wir hoffen also einfach das Beste. Während dem Frühstück plaudern wir mit einem älteren Australischen Pärchen, die meinen, dass sie uns ja gerne mitnehmen würde, aber ein viel zu kleines Auto haben. Als wir uns vom Campingplatzbesitzer verabschieden, meint er etwas sorgenvoll, dass es für uns hier schwierig sein könnte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden und empfiehlt uns, bis zur nächsten Kreuzung zu spazieren. Wir sehen gleich, dass es nicht einfach ist, denn es fahren abgesehen von ein paar Fahrzeugen vom Campingplatz, keine Autos vorbei. Nachdem wir bereits auf dem Weg zur Kreuzung marschieren, hält ein kleines Auto und wir sehen gleich, dass dies das australische Pärchen ist. Wir denken, dass sie uns lediglich Glück wünschen wollen, aber nein, der ältere Herr steigt aus, macht hinten zwei Plätze frei und nimmt Hanspeters Rucksack auf seinen Schoss, während wir Manuelas Rucksack auf unserem Schoss haben. Das er jetzt so unbequem mit dem Rucksack auf dem Beifahrersitz sitzen muss, ist uns nicht recht. Er meint lediglich, dass sie früher auch viel mit Autostopp unterwegs gewesen seien und uns deshalb nicht am Strassenrand stehen lassen wollen und alles kein Problem sei. 20 Minuten später erreichen wir bereits Balclutha, wo wir westwärts gehen wollen und sie nach Dunedin richtung Osten. Wir wollen gerade noch was Einkaufen gehen, da fährt Karoline vorbei, die ebenfalls auf dem Weg nach Dunedin ist und heute früh nochmals zum Nugget Point ging, um ein paar Fotos bei Sonnenaufgang zu schiessen. Wir plaudern noch kurz über die Strasse miteinander und machen uns auf den Weg zum Shoppingcenter. Nachdem wir alles nötige eingekauft haben, stellen wir uns am Stadtausgang wieder an die Strasse. Es dauert nicht lange und ein weiteres Rentnerpärchen gabelt uns auf. Diese sind Einheimische und gehen gerade ihre Tochter im nächsten Städtchen Gore besuchen. Sie erzählen uns etwas von der Geschichte dieser Region und sonst noch alles mögliche. Der nette Herr macht sogar von Zeit zu Zeit ein Stopp, so dass wir Fotos schiessen können. Wie im Fluge erreichen wir Gore, denn der alte Mann ist mehr als rasant unterwegs, worüber wir sehr staunen. In Gore machen wir es uns auf dem Hauptplatz gemütlich und verspeisen unser Mittagessen. Danach gehen wir nochmals etwas das wir vergessen haben einkaufen und stellen uns mit dem nächsten Schild an die Strasse. Während wir warten, kommt ein junge Frau aus dem Haus und beginnt mit uns zu plaudern. Sie ist beeindruckt vom Reisen und wollte alles über uns und unsere Reise wissen. Sie meint, wenn wir wollen, sollen wir einfach auf einen Kaffee vorbeischauen. Wir sagen ihr, dass wir das gerne annehmen, wenn wir in der nächsten Stunde kein Glück haben und verabschieden uns von ihr. Unterdessen hält bereits ein mit Freisprechanlage telefonierender Herr an und lässt uns einsteigen. Er weiss anhand des Schildes ja schon, dass wir bis Lumsden wollen und er hat dasselbe Ziel. Nachdem er das Telefonat beendet hat, beginnt er mit uns zu plaudern. Er ist nach Dunedin für ein Rugby Match gefahren, der aber aufgrund des tragischen Anschlages in Christchurch abgesagt wurde. Entsprechend ist er nicht sonderlich gut gelaunt, aber wir sind happy, nimmt er uns mit. Als wir im Lumsden ankommen, ist es 15.00 Uhr und wir entscheiden uns die 6 Kilometer auf uns zu nehmen, damit wir an der richtigen Abzweigung nach Te Anau stehen. Auf dem Weg sehen wir eine Herde von Rehe und Hirsche, welche aber eingezäunt zu sein scheinen und nicht in freier Wildbahn umherstreifen. Da es noch etwas bergauf geht und heute heisses Wetter ist, ist diese kleine Wanderung ziemlich anstrengend. Aber auch das ist einmal geschafft und bei der Abzweigung, warten wir auf die nächste Mitfahrgelegenheit. Dort ist gerade ein Bauer einige Arbeiten am Erledigen und meint, dass es etwas schwierig werden könnte, da die meisten Autofahrer hier ziemlich rasant um die Ecke kommen. Er musste seinen Zaun schon mehrmals reparieren. Wir lassen uns dennoch nicht entmutigen und hoffen auf unser Glück. Es dauert nicht lange und eine junge Frau mit einem Van hält an. Sie ist gerade auf dem Weg zu ihrer Familie in Te Anau und nimmt uns gerne mit, meint aber dass sie sich nicht gewöhnt sei mit so einem grossen Auto zu fahren und eigentlich auch keine Anhalter mitnimmt. Wir seien ihr jedoch sympatisch gewesen. Die Fahrt ist sehr schön und um 5 Uhr erreichen wir bereits Te Anau, wo sie uns gerade beim Campingplatz absetzt. Nachdem wir unser Zelt aufgestellt haben, besichtigen wir das hübsche Dörfchen und gönnen uns zur Feier des Tages ein Bierchen am See.

Keppler Treck zur Luxmore Hut 18.03.2019

Da das Wetter heute für die Region Te Anau und morgen für Milford Sound gut gemeldet ist, entscheiden wir uns heute einen Teil des Keppler Great Walks in Angriff zu nehmen. Da die Campingplätze dieses Great Walks wieder mit 40 Neuseelanddollar pro Person und Nacht zu buche schlagen, ist für uns klar, dass wir lediglich eine Tageswanderung machen. Das heutige Ziel ist die Luxmore Hut, welche etwa 18 Kilometer entfernt ist. Da wir jedoch beide Wege machen müssen und es so einen 36 Kilometer Fussmarsch gibt, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob wir das schaffen werden. Der erste Part führt uns flach über einen wunderbar ausgebauten Weg durch den Wald am See entlang. So haben wir die ersten 11 Kilometer im nu hinter uns gebracht und machen uns danach an den Aufstieg. Es sind einige Leute mit offensichtlich schweren Rucksäcken unterwegs, denen der Aufstieg sichtlich zusetzt. Wir sind froh nur unsere Tagesrucksäcke dabei zu haben und bringen auch die 800 Höhenmeter relativ schnell hinter uns. Als wir endlich den Wald verlassen und auf die Hochebene kommen, haben wir einen unglaublich schönen Ausblick und geniessen das Panorama. Es ist erst 13.00 Uhr als wir bei der Hütte eintreffen und wir machen es uns hier für die Mittagspause gemütlich. Da es hier in der Nähe eine Höhle hat, machen wir einen Abstecher dorthin und erkunden diese. Es wird jedoch schnell ziemlich eng, weshalb wir nicht allzuweit gehen. Die Höhlen sehen jedoch auch schon im Anfangsbereich sehr eindrücklich aus. Etwa um 15.00 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg und erreichen Te Anau um 18.30. Hier gehen wir das Abendessen sowie Snacks für den morgigen Ausflug nach Milford Sound einkaufen und machen uns einen gemütlichen Abend.


Milford Sound 19.03.2019

Heute haben wir das erste Mal seit langem eine Tour gebucht. Denn es gibt ein Paket, welches die Route von Te Anau mit dem Bus und einer Fährfahrt in Milford Sound verbindet, und das zu einem ziemlich guten Preis. Da wir nicht noch eine weitere Nacht im teuren Te Anau verbringen wollen, packen wir unsere Sachen und gehen mit den Rucksäcken auf die Tour. Wir haben das gestern mit dem Anbieter Go Orange abgeklärt und die meinen, dass das kein Problem sei. Denn unser Campingplatz bewahrt Gepäck nur gegen eine Gebühr von 15 Dollar auf, was doch etwas überteuert ist. Wenn wir heute zurückkommen, wollen wir per Autostopp auf den gemütlichen Campingplatz in Lumsdon, oder nach Athol, je nachdem was sich ergibt. Wir sind etwas spät dran, können aber zumindest noch die letzten 2 Sitze nebeneinander ergattern. Die Busfahrerin baut in die Fahrt noch ein Unterhaltungsprogramm ein und erzählt zu jedem Ort, wo wir durchfahren etwas. Bei den schönsten Punkten machen wir jeweils einen kurzen Fotostopp, wo wir aussteigen dürfen. Das schätzen wir sehr und schon nur deswegen hat sich die Tour gelohnt. Die Landschaft ist einfach traumhaft und wir geniessen die Fahrt. Knapp drei Stunden später erreichen wir Milford Sound, wo bereits die Fähre wartet. Wir haben unglaublich Glück mit dem Wetter, denn das Panorama ist von Beginn an traumhaft und wir können es in vollen Zügen geniessen. Die Bootstour dauert zwei Stunden und wir fahren durch den Fjord bis zur offenen See. Unterwegs können wir sogar noch einige Seehunde bestaunen. Lediglich die Wasserfälle sind wohl um einiges imposanter, wenn es regnen würde oder kürzlich geregnet hätte. Aber wir können uns echt nicht beklagen und sind verzaubert von der herrlichen Landschaft. Die Fähre wird jeweils maximal zur Hälfte gefüllt, weshalb wir mehr als genug Platz auf dem Boot haben. Alles hat jedoch ein Ende und nach guten zwei Stunden sitzen wir wieder im Bus auf dem Rückweg nach Te Anau. Da der Bus jedoch weiter nach Queenstown fährt, fragen wir die Busfahrerin, ob sie uns nicht bis zum günstigen Campingplatz in Athol mitnehmen kann. Sie meint, dass sei kein Problem und so müssen wir heute Abend nicht mal mehr per Anhalter zum Campingplatz fahren. In Te Anau legen wir einen Halbstündigen Zwischenstopp ein und haben gerade noch genügend Zeit, ein Eis zu verdrücken und das heutige Abendessen einzukaufen. Wir haben zudem die gute Nachricht erhalten, dass zwei von den angefragten Transfercars bestätigt wurden. So können wir morgen von Queenstown in 24h nach Christchurch fahren und haben von Christchurch einen zweiten Wagen, den wir innerhalb von 24 Stunden nach Nelson bringen müssen. Zudem haben wir für diese Autotransfers einen vollen Tank zur Verfügung, was problemlos reichen sollte. So müssen wir morgen lediglich die 70 Kilometer von Athol nach Queenstown per Anhalter fahren und das bis zum Abholtermin um 15.00, was wir als problemlos ansehen. Für uns ist das jetzt die optimale Lösung für die restlichen paar Tagen den Norden der Südinsel zu erkunden. Als wir in Athol ankommen, stellen wir rasch fest, dass das Dorf lediglich aus ein paar wenigen Häuser und Farmen besteht, aber es ist hübsch gelegen. Gut haben wir vorher noch eingekauft, denn einen Markt würden wir hier vergeblich suchen. Der Campingplatz kostet lediglich 20 Neuseeland Dollar und inkludiert sogar eine Waschmaschine, was wir natürlich ausnutzen. Danach kochen wir unser leckeres Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend.


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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

After a very restful night at the campsite in Invercargill we start the new day freshly. We are a bit nervous again if hitchhiking in Catlins works, because according to our research, the season is soon over and there are no regular buses to this region. Since Invercargill is a bigger city, we have to get a bit out of the city to find a suitable point to stand beside of the street. Unfortunately, we are not immediately lucky, because the main roads are not very busy and there are too many different ways. Finally, we end up walking 10 kilometers outside the city, where we decide to stay. Some vehicles drive by, but no one stops and we doubt if we will be lucky today. We want to reach Curio Bay if possible and that is from the current point of view, quite a long way. We wait almost 2 hours, but when we did not expect it a rather old lady with a young guy as a passenger stops. She lives on a farm just outside Fortrose. So she does not drive to Curio Bay, but in the right direction. We are really happy to move forward. We learn that the passenger is also a hitchhiker from France and has the same goal as we have. When the lady has to turn to her farm, she sets us out at the road in the beautiful rural area. There are hardly any cars, but we are lucky, because an empty tour bus can take us to the next village soon. Here we wait a while and realize that we have little chance to get picked up if we try all three together hitchhiking and let the French try it alone. Just when we want move away, a car stops and the friendly gentleman says that in the next few minutes his mates drive by and can take us to Curio Bay. We are a bit confused, but wait. And in fact the next car stops and they take all three of us. This two in the car work in Curio Bay at the campsite cafe and can take us to the desired destination. Arriving in Curio Bay, we see that we have landed in a beautiful region. We can pitch our tent with sea view and then go exploring the area. The sea is pretty stormy today, because the weather is not the best. But we can observe Hector dolphins after a short time, which was actually one of the main reasons for the trip to this region. We enjoy the great panorama with the cliffs and dolphins and the stormy sea. Only it is just too cold for us to swim with the dolphins today, as it is slowly evening and we postpone this activity to tomorrow. We make a great little walk around the cliffs here. We’ve heard the rare yellow-eyed penguins are here and want to see them. So we go to this known place, which even includes a small penguin theme park. There are even fossilized woods here, similar to what we saw in Arizona, which is pretty impressive. Unfortunately, we do not see any penguins and decide to come back in the evening. Well, we have finally seen the dolphins, you can not have everything. Just before it gets dark, we go again to the penguin place. There is, however, a woman working for the DOC, Department of Conservation, explains us this is just the wrong time to see these penguins. Once a year, they are moulting change their feather, and they are not waterproof during that time, so they remain in their nests. The penguins have to get food reserves to survive this 4-6 week time, and probably just started moulting a few days ago. The penguins are not waterproof, we have heard the first time and learn from the woman still a lot about the cute little animals. We still look around for a while and then go back to where we prepare a warm coffee.

Curio Bay 15.03.2019

Since it is so beautiful here, we decide to stay one more night and sleep well today. First, we have a leisurely breakfast and talk to Manuela’s parents for a while. Since it is so nice weather today, we want to venture into the water to swim with the dolphins. We’ve already seen one or the other, but there’s a high tide right now and they’re staying a little bit farther out. We try it anyway, but the water is really cold. Hanspeter soon decides to leave, while Manuela tries to get close to the dolphins. After a while she gets cold and she realizes that she has to get out too as the muscles start to hurt. We then walk along the beach and make ourselves comfortable. In the late afternoon, unfortunately, the sun does not seem that strong, but it’s low tide and the dolphins seem pretty close. Manuela takes another try and comes for a short time near the dolphins and they swim around her. She then goes swimming two more times with the dolphins, as it is just such a great feeling to be with these animals and enjoys it very much. The cold water and air is blown away and forgotten. That was a great one-time experience. After that, a hot shower is needed. The rest of the day and evening we spend comfortably at the campsite.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Since we are on the road with a hitchhiking, we have to focus on the main goals. So we said we want to visit the Nugget Point, and set this as the second and final destination in the Catlins. We walk a bit along the road until we find a suitable point to put our thumbs out. We do not wait long and a car stops. It’s Karoline from Germany and she’s been to New Zealand for a while. She has all sights on the program, which we also want to visit and even much more. We drive first to a small waterfall, which was funnily called Niagara Falls. Afterwards we make a loop walk around Lake Wilkie and go to the Florance viewpoint to have our lunch. In the afternoon we want to visit the Cathedral Caves, but this is possible only 2 hours before and after low tide. Since we are a little too early, we first visit the Mc Lean Falls, which are located not far from the Cathedral Caves. However, when we go, the way to the waterfalls is closed, which is why we cover the short wait until the caves open with card games. Then we visit the caves, which are very pretty and as expected located on a beautiful beach. We explore the caves, take some photos and continue our journey with the comfortable vehicle of Karoline. Afterwards we drive to the Purakaunui Falls, which are very impressive and at the end of the day at the Nugget Point. Here we can take a nice walk to the lighthouse, where we enjoy a breathtaking view and even observe a few sea lions from afar. It’s amazing to see how much you can do with your own car in one day. At the end of the day we go to a penguin viewing platform, where we do not necessarily expect to see a penguin. We hardly believe our eyes when a cute little yellow-eyed penguin has just come out of the water and poses for all of us. This is really incredible and we watch the penguin for about half an hour. Then we drive to a nice campsite, where we set up comfortably and cook together a delicious dinner. We chat until late in the evening and are very grateful to Karoline for the great day.

Trip to Te Anau 17.03.2019

Today we have a long journey ahead, because we want to reach Te Anau. Anyone looking at the map now and wondering why we did not do that during our stopover in Lumsden before we went to Stewart Island, since this would have been much closer. This is because the weather forecast was so bad that we wanted to try it a second time and the prediction for Stewart Island or Curio Bay was a lot better at this time. Yes, it does not look bad at least, but we have since heard that it often rains in the Te Anau region and the forecast can change at the last minute. So we just hope the best. During breakfast, we chat with an older Australian couple, who say they would like to take us, but have a way too small car. When we say goodbye to the campsite owner, he is a little worried that it might be difficult for us to find a ride and recommends that we walk to the next junction. We can see right away that it’s not easy, as there are no cars passing by, except for a few vehicles from the campsite. After marching on the way to the junction, a small car stops and we see this is the Australian couple. We think they just wish us luck, but no, the older gentleman gets out, clears two places on the back seat and takes Hanspeter’s backpack on his lap while we have Manuela’s backpack on our lap. That he has now to sit so uncomfortable with the backpack in the passenger seat, we are sorry for. He just say, they used to be traveling a lot by hitchhiking in earlier days, so they did not want to let us stand on the side of the road and everything is not a problem at all. Twenty minutes later we reach Balclutha, where we want to go west and they drive to Dunedin east. We just want to go shopping, as Karoline drives by, who is also on her way to Dunedin and went back to Nugget Point earlier this morning to take some pictures at sunrise. We chat briefly about the street and make our way to the shopping center. After we have bought everything necessary, we are at the city exit back to the street. It does not take long and another pensioner couple picks us up. These are locals and are just going to visit their daughter in the next town Gore.They tell us something about the history of this region and everything else. The nice gentleman even makes a stop from time to time, so that we can take photos. Fast we reach Gore, because the old man is more than fast moving, about what we are very amazed. In Gore we make ourselves comfortable at the main square and eat our lunch. Then we go shopping, what we forgot before and stand with the next sign on the street. While we wait, a young woman comes out of the house and starts chatting with us. She is impressed with traveling and wanted to know everything about us and our journey. She says, if we want, we should just stop by for a coffee. We tell her that we like to accept the invitation if we are not lucky in the next hour and say goodbye to her. In the meantime a gentleman who is phoning with someone through a speaker is already stopping and let us in his car. He already knows from our sign that we want to reach Lumsden and he has the same goal. After he has finished the call, he begins to chat with us. He went to Dunedin for a rugby match but was canceled due to the tragic attack in Christchurch. Accordingly, he is not in a good mood, but we are happy, he takes us. When we arrive at Lumsden, it is 3:00 pm and we decide to take the six kilometers to get us to the right turnoff to Te Anau. On the way we see a herd of deer, but they seem to be fenced in and do not roam in the wild. Since it is still a bit uphill and today is hot weather, this little hike is quite exhausting. But this is also done once and at the junction, we are waiting for the next ride. There, a farmer just finished some work and says that it could be a bit difficult, as most motorists come here pretty fast around the corner. He had to fix his fence several times already. Nevertheless we do not let ourselves be discouraged and hope for our luck. It does not take long and a young woman with a van stops. She is just on her way to her family in Te Anau and likes to take us, but says that she is not used to driving such a big car and actually does not take hitchhikers. We have been sympathetic to her that’s why she picked us up anyway, what is really lovely. The drive is very nice and at 5 o’clock we reach Te Anau, where she just dropped us at the campsite. After we have set up our tent, we visit the pretty village and treat ourselves to a beer on the lake.

Keppler Treck to Luxmore Hut 18.03.2019

The weather forecast for today is good for the Te Anau region and tomorrow for Milford Sound. Therefore we decide today to tackle part of the Keppler Great Walk. Since the campsites of this Great Walk are 40 New Zealand dollars per person per night, it is clear to us, we are only going on a day hike. Today’s destination is the Luxmore Hut, which is about 18 kilometers away. However, since we have to go both ways and there is a 36 kilometer walk, we are not sure at the moment if we can do the whole trek. The first part leads us very flat over a wonderful path through the forest along the lake. So we have the first 11 kilometers immediately behind us and then it goes uphill. There are some people with obviously heavy backpacks on the way, who are struggling because of the steep. We are happy to have only our daypacks and bring the 800 high meters relatively fast behind us. When we finally leave the forest and come to the plateau, we have an incredibly beautiful view and enjoy the panorama. It is only 1 pm when we arrive at the hut and we make ourselves comfortable here for the lunch break. Since there is a cave nearby, we make a detour there and explore it. It’s getting pretty tight, so we do not go too far. However, the caves look very impressive even at the beginning. At about 3 pm we make our way back to reach Te Anau at 18.30. Here we go shopping for dinner and snacks for tomorrow’s trip to Milford Sound and have a leisurely evening.

Milford Sound 19.03.2019

Today we booked a tour for the first time since a long time. Because there is a package that connects the route of Te Anau by bus and a ferry ride in Milford Sound for a pretty good price. Since we do not want to spend another night in the expensive Te Anau, we pack our things and go with the backpacks on the tour. We clarified yesterday with the provider Go Orange and they said it is not a problem to take all the luggage on the bus. Because our campsite keeps luggage only for a fee of $ 15, which is way overpriced. If we come back today, we want to go by hitchhiking to the cozy campsite in Lumsdon, or to Athol, whichever comes up. We are a bit late, but at least we can get the last 2 seats next to each other at the tour bus. The bus driver makes an entertainment program to the ride and talks about each place where we pass through. At the most beautiful points we make a short photo stop where we can hop off the bus. We really appreciate that and that’s why the tour has already now been worth it. The landscape is just gorgeous and we enjoy the ride. Less than three hours later we reach Milford Sound, where the ferry is already waiting. We are incredibly lucky with the weather, because the panorama is fantastic from the beginning and we can enjoy it to the fullest. The boat tour takes two hours and we drive through the fjord to the open sea. On the way we can even marvel at some seals. Only the waterfalls are probably a lot more impressive, if it would rain or had recently rained. But we really can not complain and are enchanted by the beautiful landscape. The ferry is filled only at half, which is why we have more than enough space on the boat. But everything has an end and after about two hours we are in the bus on the way back to Te Anau. However, as the bus continues to Queenstown, we ask the bus driver, if she can take us to the cheap campsite in Athol. She says that is not a problem and so we do not even have to hitchhike to the camp this evening. In Te Anau we stop for half an hour and we have just enough time to eat a delicious ice cream and buy today’s dinner. We also received the good news, that two of the requested transfer cars were confirmed. So we can drive from Queenstown to Christchurch in 24 hours tomorrow and have a second car from Christchurch, which we need to bring to Nelson within 24 hours. In addition, we have a full tank each for these car transfers, which should be way enough for the distance. So tomorrow we just have to hitchhike the 70 kilometers from Athol to Queenstown until the pickup time at 15.00, which we consider to be hassle-free. For us this is now the optimal solution for the remaining few days to explore the north of the South Island. When we arrive in Athol, we quickly realize that the village consists of only a few houses and farms, but it is nicely located. Well, we have previously shopped, because we would look for a market here in vain. The campsite costs only 20 New Zealand dollars and even includes a washing machine, which of course we can use now for free. Then we cook our delicious dinner and spend a cozy evening.

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