New Zealand 5: Road trip to the North of the South Island

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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

Wir lassen es heute gemütlich angehen, denn wir müssen ja erst um 15.00 in Queenstown sein. So beobachten wir noch etwas die hübschen Tiere auf dem Bauernhof und kurz nach 10 Uhr stellen wir uns in Athol an die Strasse. Hier müssen wir keine 5 Minuten warten und werden von einer jungen Kanadierin, die in Neuseeland lebt, mitgenommen. Wir plaudern viel und die Zeit vergeht wie im Fluge. Noch vor 12 Uhr erreichen wir den Flughafen in Queenstown. Es passt optimal, denn unser Transfercar befindet sich ebenfalls am Flughafen und die Kanadierin hat heute einen Skydiving Flug gebucht, wobei die Tour auch am Flughafen startet. Wir suchen schon einmal das Büro von der Mietwagenfirma Europcar auf und fragen, ob wir vielleicht das Auto schon vorher haben können. Sie meinen darauf hin, dass sie es um 14.00 parat haben, was uns sehr gelegen kommt. Etwa 3 Kilometer vom Flughafen entfernt, befinden sich die günstigen Supermärkte und wir nutzen die Zeit, um unsere Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken, denn wir haben ja wieder ein Auto. Danach verspeisen wir gemütlich unser Mittagessen und gegen 13.30 sind wir wieder zurück am Flughafen. Es dauert eine Weile bis wir den Wagen erhalten, da wohl zuerst der Azubi die Formalitäten erledigt. Aber als eine andere Mitarbeiterin übernimmt, geht es Ruckzuck und wir sind für 24 Stunden im Besitz eines schnittigen, sozusagen neuen Toyota Corolla. Wir wollen heute einige Kilometer hinter uns bringen und so heisst es nun Fahren, Fahren, Fahren. Der erste Teil kennen wir ja bereits sehr gut, denn es ist bereits das dritte Mal, dass wir diese Strecke fahren. Etwas vor Twizel und dem Lake Pukaki biegen wir jedoch Richtung Küste ab, in der Hoffnung noch andere schöne Regionen zu sehen. Am Lake Aviemore machen wir Halt und verspeisen noch ein Zvieri, da es wohl heute bis zum Abendessen etwas später wird. Die Seen hier in der Gegend sind sehr hübsch und wir geniessen die Fahrt entsprechend. Etwas unerwartet kommen wir jedoch in den Regen als wir die Küste erreichen. Dies ist zum Glück nur von kurzer Dauer und wir erreichen etwa um 8 Uhr den Campingplatz, kurz bevor es dunkel wird. Hier können wir für 15 Dollar campen, was sehr preiswert ist. Der Campingplatz scheint ziemlich beliebt zu sein, wohl aber nicht unbedingt bei Reisenden, sondern bei jungen Deutschen mit Work and Travel Visa, die hier in der Region arbeiten. Auf dem Campingplatz wird lustigerweise mehr Deutsch als Englisch gesprochen. Wir verbringen jedoch einen gemütlichen Abend hier.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

Die Nacht war leider nicht so gut, denn der Campingplatz ist direkt neben der Strasse, was doch lauter war, als zuerst angenommen. Irgendwie hat Hanspeter heute auch eine Magenverstimmung, denn es geht im gar nicht gut und wir befürchten, dass er nicht in der Lage sein wird zu fahren. Manuela darf versicherungstechnisch eigentlich nicht fahren, denn ein zweiter Fahrer wäre Kostenpflichtig gewesen. So ist die Situation etwas blöd, aber im schlimmsten Fall würde sie übernehmen. Wir packen unsere Sachen und machen uns bald auf den Weg. Zuerst jedoch steuern wir das nächste Cafe an, um einen Tee zu trinken, das nur ein paar Kilometer entfernt liegt. Zu unserer Überraschung ist es eine exquisites Cafe in einer schönen Villa mit zusätzlichem Garten. Es scheint, als wären wir in einem sehr vornehmen Wohnhaus gelandet. Wir erhalten jedoch ein Teekännchen mit zwei edlen Tassen und nach einer Weile Tee trinken, fühlt sich Hanspeter wieder gut und ist bereit zum Fahren. Wir fahren im direkten Weg nach Christchurch, wo wir etwas verfrüht den Wagen zurückgeben. Da der nächste Transfercar wieder von Europcar ist, fragen wir, ob dieser auch wieder etwas früher verfügbar wäre. Wir können ihn zumindest etwas früher um 15.00 Uhr abholen. Wir verbringen die Wartezeit am Flughafen, bereiten unser Mittagessen zu und planen die letzten Tage in Neuseeland. Wir haben zudem ein günstiges Mietauto Angebot in Tasmanien entdeckt, welches wir buchen (12 Franken pro Tag für eine Dauer von 17 Tagen). Um 15.00 Uhr gehen wir das Auto abholen und machen uns auf den Weg nordwärts. Lustigerweise ist es dasselbe Auto wie beim letzten Transfer, lediglich in Silber statt in blau und mit weniger als 10000 Kilometer auf dem Tacho. Zuerst geht es einige Kilometer der Autobahn entlang, bevor wir zum Lewis Pass abbiegen. Hier finden wir wieder eine wunderschöne, bergige Gegend vor, sowie enge, kurvige Strassen. Gegen 5 Uhr machen wir in der Nähe des Passes einen Halt und Essen einen Happen. Bevor wir wieder an die Westküste gelangen, biegen wir gen Norden Richtung Nelson ab. Als Nächstes besuchen wir einen hübschen Wasserfall, der gerade auf dem Weg liegt. Wir wollen bei den Nelson Lakes übernachten, wobei wir die letzte Viertelstunde noch im Dunkeln bewältigen müssen. Wir merken, dass es langsam immer früher Dunkel wird und wir so unseren Tag etwas anders planen müssen. Jedoch können wir uns noch nicht beklagen, denn bis ca. 8 Uhr ist es immer noch hell. Bei Dämmerung müssen wir einfach auf die Wildtiere aufpassen, was jedoch nicht so problematisch ist, wenn man gemütlich fährt. Beim Campingplatz angekommen richten wir uns ein und kochen ein leckeres Abendessen. Danach gehen wir schon bald schlafen, damit wir morgen früh starten können.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Da wir gehört haben, dass im Norden die Golden Bay und der Abel Tasman Nationalpark wohl die Hauptattraktionen sind, besuchen wir heute zuerst die Golden Bay, da der Abel Tasman auch mit ÖV oder per Anhalter erreichbar wäre. Golden Bay ist um einiges weiter als der Abel Tasman und beinhaltet mehrere Orte. Wir fahren zuerst durch eine sehr ländliche Region, wo viele Früchte und Gemüse angebaut werden. Wir hoffen, hier etwas kaufen in der Richtung zu einem guten Preis kaufen zu können, als wir jedoch bei einer Farm halten ist die Auswahl so dürftig, dass wir notgedrungen unser Gemüse im Supermarkt einkaufen werden. Ist wohl gerade nicht die richtige Saison. Bevor wir zur Golden Bay kommen, müssen wir über einen Pass, der aufgrund von Bauarbeiten mit längeren Wartezeiten verbunden ist und wir für die Rückfahrt berücksichtigen müssen. Die Fahrt über die Passstrasse ist sehr schön und zuoberst gibt es sogar noch einen hübschen Aussichtspunkt, wo wir die gesamte Region überblicken können. Danach geht es hinunter auf Meereshöhe, wo wir an die schönen Strände und in die hübschen Dörfchen gelangen. Da unser Transfer Mietwagen wie üblich nur auf das Minimum versichert ist, lassen wir das letzte ungeteerte Stück an der Golden Bay aus. Es wäre von der Rückgabezeit her sowieso knapp geworden und wir geniessen daher den vorderen Abschnitt der bereits wunderschön ist. Leider ist das Wetter nicht ganz so perfekt wie erhofft, weshalb die Golden Bay wohl nicht in vollem Glanz erstrahlt. An einem schönen Strand legen wir unsere Mittagspause ein und machen uns danach auf den langen Rückweg nach Nelson. Als wir wieder über die Passstrasse zurückfahren, gibt es einige Autofahrer die etwas langsam unterwegs sind. Als wir dann bei der Baustelle warten müssen, sehen wir eine Einheimische, die die Fahrerin von einem der langsamen Autos ziemlich übel beschimpft. Wir finden es einerseits amüsant, aber andererseits doch arg übertrieben, da sie auch langsame Fahrzeuge vor sich gehabt hat, was aber wohl die Dame direkt dahinter nicht gesehen hat. Irgendwann wird es jedoch grün und alle fahren wieder den Berg hinunter. Da wir doch schneller vorwärts gekommen sind als erwartet, gönnen wir uns im nächsten Dorf ein leckeres selbstgemachtes Eis, bevor wir auf direktem Weg nach Nelson fahren. Dort angekommen geben wir zuerst das Fahrzeug am Flughafen zurück. Wir haben einen günstigen Campingplatz etwas ausserhalb von Nelson auf einem Hügel entdeckt. Auch wenn die Distanz mit 10 Kilometer machbar wäre, sind die Höhenmeter mit dem ganzen Gepäck nicht zu unterschätzen. Ganz erstaunt stellen wir fest, dass es einen Bus gibt, der dort hoch fährt. So müssen wir lediglich 2 Kilometer zur Bushaltestelle laufen und am Terminal einmal umsteigen. Da die Fahrt jedoch mit dem Zonensystem funktioniert, reicht es ein Ticket für die ganze Fahrt zu kaufen, was mit 3.5 Neuseeland Dollar erstaunlich günstig ist. Am späteren Nachmittag kommen wir am hübschen Campingplatz an und machen es uns gemütlich. Wir haben heute eine neue Anzeige eines Transfercars, innerhalb 2 Tage von Nelson nach Christchurch, gefunden und versuchen hier unser Glück nochmals. Leider ist das Benzin hier nicht enthalten, aber man kann ja nicht immer alles haben. Denn so könnten wir ganz flexibel den Abel Tasman Nationalpark und auf dem Rückweg nach Christchurch die für Delfine und Seelöwen bekannte Ortschaft Kaikoura besuchen. Da wir aber erst angefragt haben, müssen wir uns etwas gedulden, falls es jedoch nichts damit wird, gehen wir per Anhalter in den Abel Tasman Nationalpark. Am Abend sehen wir noch einige Vögel, Hasen und Wekas auf dem Campingplatz und stellen dabei fest, dass Wekas einen ziemlichen Lärm veranstalten können.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

Der heutige Tag beginnt mit einer guten Neuigkeit, denn der Autotransfer zurück nach Christchurch für heute wurde bestätigt. Da wir erst am späteren Nachmittag das Auto abholen werden, können wir die nette Gegend hier noch erkunden. Es gibt ein riesiges Vogelreservat mit Wanderwegen, dass wir hier besuchen. Der Ausgangspunkt führt durch das Informationszentrum, wo wir einige Informationen von den freiwilligen Mitarbeiter enthalten. Sie versuchen das Vogelschutzgebiet frei von Raubtieren zu halten, damit die Vögel hier in Ruhe leben können. Der Wanderweg ist wunderschön und wir werden von vielen Vögel begleitet. Darunter auch der nervöse Fantail, der enorm schwierig zu Fotografieren ist. Es scheint, als würde der Vogel sich einen Spass daraus machen, indem er uns beobachtet und für eine Weile begleitet, wenn wir ihn aber Fotografieren wollen, verschwindet er ganz schnell. Der Rückweg ist etwas herausfordernd, da wir einige Flüsschen überqueren müssen. Der Weg ist aber gut markiert und am frühen Nachmittag sind wir zurück beim Campingplatz, wo wir unser Gepäck deponieren durften. Mit dem nächsten Bus geht es zurück nach Nelson in die hübsche Küstenstadt und da wir noch etwas Zeit zur Verfügung haben, steigen wir bei einer Haltestelle am Strand aus, wo wir die Aussicht noch ein wenig geniessen. Von hier können wir anschliessend die letzten 3 Kilometer bis zum Flughafen zu Fuss bewältigen. Das heutige Transferauto ist ein kleiner Toyota Yaris, also ein Abstieg vom Toyota Corolla, was Hanspeter sofort schmunzelnd feststellt. Da wir das Auto auch erst um 4 Uhr angemietet haben, gehen wir heute nicht mehr so weit. Zuerst heisst es noch für die nächsten zwei Tage einkaufen und danach fahren wir auf die Rabbit Island, eine kleine Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist und geniessen hier den schönen Sandstrand bei Ebbe. Danach fahren wir zur Ruby Bay, wo es einen schönen und sehr günstigen Campingplatz gibt. Auch von hier können wir direkt an den Strand gehen, von wo aus wir später den schönen Nachthimmel bestaunen.

Abel Tasman 24.03.2019

Heute starten wir früh in den Tag, denn wir wollen den Abel Tasman Nationalpark besuchen und danach möglichst nahe an Kaikoura fahren, damit wir diese Ortschaft morgen besuchen können. Etwa um 10 Uhr stehen wir startklar beim Eingang und wandern los. Da der Park für seine vielen Touristen bekannt ist, wollen wir einen nicht ganz so populären Weg ausprobieren und über den Küstenweg zurücklaufen. Dafür wandern wir die ersten paar Kilometer entlang der Küste, wo wir bereits ein atemberaubendes Panorama haben und biegen anschliessend auf einen Weg Inland ab, welcher uns einen Hügel hinauf führt. Nach knapp eineinhalb Stunden haben wir den Hügel gemeistert und wir legen unsere Mittagspause ein. Sobald der Weg uns aus dem Wald führt, haben wir eine tolle Aussicht über die ganze Gegend. Danach führt uns der Weg relativ steil hinunter, wobei anzumerken ist, dass wir dabei keiner Menschenseele begegnen und der Pfad nicht gut ausgebaut ist. Auch beim Weg hinauf, sind wir lediglich 2 Personen begegnet. Als wir wieder auf dem Great Walk sind, nimmt auch wieder die Menschenmenge zu, was uns nun aber ziemlich egal ist. Wir wandern in einem ziemlich schnellem Tempo zur Anchorage Bay, da wir schlussendlich etwa um 16.00 wieder zurück beim Parkplatz sein wollen. Wir lassen uns aber trotzdem etwas Zeit und machen einen Abstecher zu einem hübschen Aussichtspunkt, wo wir über die Anchorage und Torrent Bay sehen können. An der Anchorage Bay machen wir nochmals ein kleines Päuschen und geniessen die hübsche Bucht, bevor es wieder zurück geht. Dafür müssen wir wieder den etwas steilen Hügel hinauf, den wir zur Anchorage Bay heruntergekommen sind und danach führt uns der gut ausgebaute Weg ziemlich flach an der Küste zurück. Wir lassen es uns jedoch nicht nehmen, den ein oder anderen Abstecher zu den schönen Stränden zu machen und erreichen schlussendlich eine Stunde später als geplant, um 17.00 Uhr den Parkplatz, wo wir uns schnurstracks auf den Weg nach Nelson und danach nach Blenheim machen. Der angepeilte Campingplatz liegt noch 200 Kilometer entfernt. Ja der Weg ist weit, weiter als gedacht, aber als wir endlich Blenheim erreichen geht es nur noch an die Küste, wo wir einen günstigen Campingplatz erreichen. Die letzten 20 Kilometer müssen wir leider noch beim eindunkeln absolvieren und Hanspeter sieht auch die ein oder anderen Augen am Strassenrand funkeln. Beim Campingplatz angekommen ist es stockdunkel. Wir finden jedoch den Campingplatzwart. Der regt sich gerade ziemlich über seinen Laptop auf, denn er kann seinen Film nicht abspielen. Wir bezahlen die Campingplatzgebühr und bringen ihm den Film wieder zum Laufen. Es scheint, als wäre sein Abend gerettet. Als wir jedoch unser Zelt aufstellen, bricht eine Zeltstange von unserem Tungsten Marmotzelt. Das ist jetzt ziemlich nervig, haben wir das Zelt doch erst vor knapp 5 Wochen in Neuseeland gekauft. Zumindest haben wir ein Reparaturkit, so dass wir die Stange mit einer Hülse bei der Bruchstelle stabilisieren können. Wir sehen jedoch, dass auch die anderen drei Stangen eine Bruchstelle aufweisen und es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch diese brechen werden. Wir sind sehr enttäuscht, denn wir haben doch fast 400 Franken für dieses Zelt bezahlt und waren ansonsten damit sehr zufrieden. Wir sind auch heute ziemlich geschafft von unserem langen Marsch und bereiten unser Abendessen zu. Danach gehen wir bald schlafen, denn nun wollen wir morgen noch einen Besuch beim Zeltverkäufer Torpedo 7 in Christchurch einbauen.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Auch heute stehen wir wieder früh auf, können dafür noch den Sonnenaufgang über dem Meer beobachten und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg. Das erste Ziel ist Kaikoura. Als wir einmal gedacht haben, dass wir aufgrund der Autobahn schnell voran kommen, haben wir uns mächtig getäuscht. Alle 500 Meter befindet sich eine Baustelle und wir müssen jeweils warten, bis wir durchgewunken werden. Das heisst, die Strasse etwas weiter vom Campingplatz fast bis Kaikoura besteht sozusagen nur aus einer Baustelle. Das ist ziemlich ärgerlich, denn unser heutiges Programm ist ein wenig gedrängt. Die Fahrt geht jedoch entlang der schönen Küstenstrasse und wir können sogar von Zeit zu Zeit Robben aus dem Auto entdecken. Kaikoura scheint wirklich ein sehr hübsches Dörfchen zu sein und wir fahren ans Ende der Strasse, wo ein Wanderweg der Küste entlang führt. Schon bald treffen wir auf die ersten Seelöwen, die ziemlich gross und eindrücklich sind, und auf den Steinen faulenzen. Am Anfang trafen wir nur auf ein paar Vereinzelte und um Einen mussten wir sozusagen drum herum klettern, denn er liegt mitten auf unserem Weg. Danach kommen wir zu ganzen Kolonien von Seelöwen, wo wir wohl mehrere Hundert auf einem Haufen sehen. Das ist schon sehr eindrücklich. Nach einer Weile des Staunens merken wir jedoch, dass es Zeit ist Umzukehren, denn wir haben noch einen relativ weiten Weg bis Christchurch, besonders da wir nicht wissen, wie die Baustellensituation auf dem restlichen Weg aussieht. Wir kraxeln dazu einen Hügel hoch, damit wir noch einen schönen Ausblick von Oben geniessen können, während wir zurücklaufen. Leider sehen wir keine Delfine, aber die hatten wir ja schon und wir sind begeistert, den Abstecher an diesen schönen Ort gemacht zu haben. Wir kommen nun etwas besser vorwärts und treffen um 14.30 in der Stadt ein. Wir gehen direkt zum Shop Torpedo 7, wo wir das Zelt gekauft haben und schildern dem Verkäufer die Situation. Auch wenn er viel Verständnis zeigt und ab den Tatsachen etwas schockiert ist, kann er uns lediglich anbieten das Zelt an Marmot zurückzuschicken. Sie haben keinen Ersatz und dürften auch nicht selbst einfach ein Zelt umtauschen, ohne dass Marmot einen Produktionsfehler entdeckt hat. Wir sind sehr enttäuscht, denn er kann uns nicht einmal ein Reparaturkit anbieten, falls eine weitere Stange bricht. Er meint, wir können ein Ersatzzelt bei ihnen Mieten, während das Zelt eingeschickt wird. Das bringt uns leider auch nichts, da wir morgen früh von Christchurch nach Hobart fliegen und der Austausch mehrere Wochen dauern kann. Er nimmt netterweise schlussendlich mit Marmot Kontakt auf, sendet Fotos von den Bruchstellen und teilt uns mit, ob bis Ladenschluss um 17.30 Uhr etwas an der Situation gemacht werden kann. Wir verlassen den Laden und bringen unseren Transfercar zurück zum Flughafen, wo wir heute sowieso verweilen werden. Wir hören leider nichts mehr bis Ladenschluss vom Verkäufer und danach erhalten wir lediglich eine SMS, dass Marmot sich das Zelt zuerst anschauen muss und danach weiter entscheiden wird. Am Flughafen verbringen wir die Zeit zuerst mit Umpacken, da wir nur insgesamt 35 Kilogramm Gepäck verfügbar haben. Aber das klappt ziemlich gut. Wir gönnen uns danach noch eine Dusche, die es glücklicherweise im Flughafen gibt und verbringen den Rest des Abends mit der Planung von Tasmanien sowie Blog schreiben und dem Hochladen von Fotos. Etwa um 6 Uhr Essen wir noch unsere letzten Vorräte auf, da man diese Sachen ja sowieso nicht mit über die Grenze nehmen darf. Da wir es verhindern wollen, im Flughafen selbst am Morgen früh etwas zu essen, gönnen wir uns um 11 Uhr noch ein Sandwich von Subway, welcher etwa 1 Kilometer vom Flughafen entfernt und preiswert ist. Obwohl wir schon ziemlich müde sind, erledigen wir noch dieses und jenes, bis wir um 3 Uhr morgens einchecken können. Nachdem wir eingecheckt haben und durch die Sicherheitskontrollen gegangen sind, müssen wir nochmals eine Weile auf unseren Abflug um 6 Uhr warten und hier haben wir nun wirklich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Als wir endlich im Flugzeug sind, geht es ruckzuck und wir sind eingeschlafen.


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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

We start slow in the day, because we have to be in Queenstown only until 15.00. So we observe some of the pretty animals on the farm and shortly after 10 o’clock we stand in Athol at the street, ready to hitchhike. We do not have to wait 5 minutes and are taken by a young Canadian woman who lives in New Zealand. We chat a lot and time flies by. Before noon we reach the airport in Queenstown. It fits perfectly, because our transfer car is also at the airport and the Canadian has booked a Skydiving flight, which also starts at the airport. We visit the office of the rental car company Europcar and ask if we can have the car before. They say it will be ready at 14.00, which suits us very well. About 3 kilometers from the airport, are the cheap supermarkets and we use the time to increase our supplies for the next few days, because we have now a car. Then we eat our lunch and around 13.30 we are back at the airport. It takes a while until we get the car, because first the trainee does the paperwork. But when another colleague takes over, we get it immediately a almost new Toyota Corolla for the next 24 hours. Today we want to drive a few kilometers as Christchurch is far, that means a lot of driving. We know the first section of very well, because it is already the third time that we drive this route. However, just before Twizel and Lake Pukaki we turn towards the coast, hoping to see other beautiful regions. At Lake Aviemore we stop and eat something for tea time, as it will be a little later until dinner. The lakes in the area are very pretty and we enjoy the ride accordingly. Somewhat unexpectedly it starts raining, when we reach the coast. Fortunately, it only rain shortly and we reach the campsite around 8am, just before it gets dark. We can camp for 15 dollars, which is very cheap. The campsite seems to be quite popular, but not necessarily for travelers, but for young Germans with Work and Travel visas working in the area. Funnily more German than English is spoken at the campsite. However, we spend a cozy evening here.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

The night was unfortunately not so good, because the campsite is right next to the road, which was louder than first thought. Somehow Hanspeter also has an bad stomach today as he is not feeling well and we fear that he will not be able to drive. Manuela is not allowed to drive regarding the insurance, because a second driver would have been charged. So the situation is a bit difficult, but in the worst case, she would do it. We pack our things and leave soon. First, however, we head to the nearest cafe for a cup of tea, just a few miles away. To our surprise it is an exquisite cafe in a beautiful villa with additional garden. It seems like we ended up in a very posh dwelling house. However, we get a teapot with two fine cups and after a while drinking tea, Hanspeter feels good again and is ready to drive. We drive in the direct way to Christchurch, where we return the car a bit too early. As the next transfer car is also from Europcar, we ask if it would be available again sooner. We can pick it up at 3:00 pm, that’s at least a little earlier. We spend the waiting time at the airport, prepare our lunch and plan our last days in New Zealand. We have also discovered a cheap rental car deal in Tasmania, which we book (12 usd per day for a duration of 17 days). At 15.00 we go pick up the car and head north. Funnily, it’s the same car as the last transfer, just in silver instead of blue and less than 10,000 miles. First, we drive a few miles along the highway before turning to the Lewis Pass. Here we find a beautiful, mountainous area before, as well as narrow, winding roads. At 5 o’clock we make a stop near the pass and eat a bite. Before reaching the west coast, we turn north towards Nelson. Next, we’ll visit a pretty waterfall just on the way. We want to stay overnight at the Nelson Lakes, where we still have to survive the last fifteen minutes at dusk. We realize it is getting darker and darker and we have to plan our days a bit differently. However, we can not complain, because until about 8 pm it is still daylight. At dusk, we have to take care of the wildlife, which is not so problematic, if you drive not fast. When we arrived at the campsite, we set up and cook a delicious dinner. Then we go to bed soon, so we can start tomorrow early morning.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Since we have heard that in the north, Golden Bay and the Abel Tasman National Park are the main attractions, we visit today Golden Bay, as the Abel Tasman would also be accessible by public transport or hitchhiking. Golden Bay is a lot further than the Abel Tasman and includes several locations. We drive first through a very rural region, where many fruits and vegetables are grown. We hope to buy something here on the road for a good price, but when we stop at a farm, the selection is so poor that we will inevitably buy our vegetables in the supermarket. Is probably not the right season now. Before we get to the Golden Bay, we have to drive through a mountain pass that, due to construction work, has long waiting times and we need to consider it for the return trip. The drive over the pass road is very nice and on the top is a pretty vantage point, where we can overlook the entire region. Then it drops down to sea level, where we get to the beautiful beaches and the pretty villages. Since our transfer rental car is as usual only insured to the minimum, we leave out the last unpaved piece at the Golden Bay. It would have become tight anyway with the return time and we therefore enjoy this area, which is already beautiful. Unfortunately, the weather is not quite as perfect as hoped, which is why the Golden Bay probably does not shine in full glory. On a beautiful beach, we stop for lunch and then we make the long way back to Nelson. As we drive back over the pass road, there are some motorists who are a bit slow on the road. When we have to wait at the construction site, we see a local who insults the driver of one of the slow cars pretty badly. On the one hand we find it amusing, but on the other hand it is a lot of exaggeration, because she also had slow vehicles in front of her, but probably the lady behind her did not see that. At some point, however, the traffic light turns green and everyone drives back down the mountain. Since we are faster than expected, we treat ourselves in the next village for a delicious homemade ice cream, before we drive directly to Nelson. Arrived in Nelson, we first return the vehicle at the airport. We have discovered a cheap campsite just outside Nelson on a hill. Although the distance would be feasible with 10 kilometers, the altitude with all the luggage should not be underestimated. Surprised, we realize a bus is going up there. So we only have to walk 2 kilometers to the bus stop and change at the terminal once. However, since the journey works with the zone system, it is enough to buy a ticket for the entire trip, which is surprisingly cheap with 3.50 New Zealand dollars. In the late afternoon we arrive at the pretty campsite and make ourselves comfortable. Today we found a new ad from a transfer car within 2 days from Nelson to Christchurch, and try our luck again. Unfortunately, the gas is not included here, but you can not always have everything. Because we could very flexibly visit the Abel Tasman National Park and visit on the way back to Christchurch Kaikoura which is known for dolphins and sea lions. But since we have only asked, we have to be patient, but if it does not work, we hitchhike in the Abel Tasman National Park and go back to Christchurch by bus. In the evening we see some birds, rabbits and wekas on the campsite and find out Wekas ​​can make quite a noise.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

This day starts with good news as the car transfer back to Christchurch has been confirmed. Since we will pick up the car later in the afternoon, we can still explore the nice area here. There is a huge bird sanctuary with trails we can visit here. The starting point leads through the information center, where we get some information from the volunteers. They try to keep the bird sanctuary free of predators so the birds can live here in peace. The trail is beautiful and we are accompanied by many birds. Including the nervous Fantail, which is enormously difficult to take pictures. It seems the bird is making fun of us by watching us and accompanying us for a while, but when we want to take a photo of him, he disappears very quickly. The way back is a bit challenging as we have to cross some streams. The way is well marked and in the early afternoon we are back at the campsite, where we were allowed to deposit our luggage. The next bus takes us back to Nelson in the pretty coastal town and as we have some time left, we get off at a stop on the beach, where we enjoy the view for a while. From here we can then walk the last 3 kilometers to the airport by foot. Today’s transfer car is a small Toyota Yaris, a downgrade from the Toyota Corolla, which Hanspeter immediately realizes with a grin. Since we rented the car only at 4 o’clock, we do not go that far today. First it means shopping for the next two days and then we drive to the Rabbit Island, a small island that is connected by a bridge to the mainland and enjoy the beautiful sandy beach at low tide. Then we drive to Ruby Bay, where is a nice and very cheap campsite. Also from here we can go directly to the beach, where we go to marvel at the beautiful night sky later.

Abel Tasman 24.03.2019

Today we start early in the day, because we want to visit the Abel Tasman National Park and then drive as close to Kaikoura, so that we can visit this place tomorrow. At about 10 o’clock we are at the entrance and start walking. Since the park is known to its many tourists, we want to try a less popular way than the famous coastal path. We hike the first few kilometers along the coast, where we already have a breathtaking panorama and then turn on a path inland, which leads us up a hill. After almost one and a half hours we mastered the hill and stop for lunch. As soon as the path leads us out of the forest, we have a great view over the whole area. After that, the path leads us down steeply, but it should be noted that we encounter no human soul and the path is not well developed. Also on the way up, we met only 2 people. When we are back on the Great Walk at the coast, the crowd is increasing again, which we do not really care about as the view is so beautiful. We walk at a fairly fast pace to Anchorage Bay, as we finally want to be back at the parking lot at about 16.00. But we still take some time and make a detour to a pretty vantage point, where we can see the Anchorage and Torrent Bay. At Anchorage Bay we make another little break and enjoy the beautiful bay, before we head back. For this we have to go back up the steep hill we came down to Anchorage Bay, and then the well-developed path leads us back to the coast pretty flat. However, we do not let us take one or the other detour to the beautiful beaches and reach finally an hour later than planned, at 5 pm at the parking lot, where we make straight for the way to Nelson and then to Blenheim. The targeted campsite is still 200 kilometers away. Yes the way is far, farther than imagined, but when we finally reach Blenheim we only go to the coast, where we reach a cheap campsite. Unfortunately, we still have to complete the last 20 kilometers in the dark and Hanspeter also sees one or two eyes sparkling on the side of the road. Arrived at the campsite it is pitch dark. However, we find the campsite attendant. He’s getting pretty upset about his laptop because he can not play his movie. We pay the campsite fee and get it back to work. It seems his evening was saved. However, when we set up our tent, a tent pole breaks from our new Tungsten Marmot tent. That’s pretty annoying now, as we bought the tent just 5 weeks ago in New Zealand. At least we have a repair kit so we can stabilize the rod with a sleeve at the break point. We see, however, that the other three rods are fractured and it is only a matter of time before they will break. We are very disappointed because we paid almost 400 usd for this tent and were otherwise very satisfied. We are also quite exhausted today from our long march and prepare our dinner. Then we go to bed soon, because now we want to include a visit to the tent seller Torpedo 7 in Christchurch tomorrow.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Even today we get up early, can still watch the sunrise over the sea and make us after breakfast on the way. The first destination is Kaikoura. Once we thought we were making fast progress because of the highway, we were wrong. Every 500 meters there is a construction site and we have to wait until we are waved through. It seems like the road a little further from the campsite almost until Kaikoura is a construction site. That’s pretty annoying because our program today is a bit crowded. However, the journey goes along the beautiful coastal road and we can even discover seals from the car from time to time. Kaikoura really seems to be a very pretty village and we drive to the end of the road where a footpath leads along the coast. Soon we meet the first sea lions, which are quite large and impressive, and laze on the stones. In the beginning we only met a few isolated and around one we had to climb around, so to speak, because he is right in the middle of our way. Then we come to whole colonies of sea lions, where we probably see several hundred at once. That is very impressive. After a while of wondering, however, we realize it’s time to turn back because we still have a quite long way to Christchurch, especially as we do not know what the construction site situation looks like the rest of the way. We scramble up a hill so we can enjoy a nice view from the top as we walk backwards. Unfortunately we do not see any dolphins, but we already saw them and we are thrilled to have made the trip to this beautiful place. We could move on a bit better and arrive at 14.30 in Christchurch. We go directly to the shop Torpedo 7, where we bought the tent and describe the situation to the seller. Although he shows a lot of understanding and is shocked by the facts, he can only offer us to return the tent to Marmot for investigation. They have no substitute and they are not even allowed to exchange a tent without Marmot having discovered a production error. We are very disappointed because he can not even offer us a repair kit if another pole breaks. He says we can rent a spare tent while the tent is being sent. Unfortunately that doesn’t work for us, since we fly tomorrow morning from Christchurch to Hobart and the exchange can take several weeks. He finally kindly contacts Marmot, sends photos of the fractures and tells us if anything can be done about the situation until 5:30 pm, he will text us. We leave the store and bring our transfer car back to the airport, where we will stay today anyway. Unfortunately, we do not hear anything until closing time from the seller and then we receive only a text message that Marmot must first look at the tent and then decide further. At the airport, we spend the time with repacking, since we only have a total of 35 kilograms of luggage available. But that works pretty well. Afterwards, we treat ourselves to a shower that luckily is in the airport and spend the rest of the evening planning Tasmania, blogging and uploading photos. At about 6 o’clock we eat our last food supplies, because we can not take these things over the border. Since we do not want to eat at the airport early in the morning, we treat ourselves to a subway sandwich at 11 pm which is about 1km from the airport away and reasonably priced. Although we are already quite tired, we still do this and that until we can check in at 3 in the morning. Once we’ve checked in and gone through the security checkpoints, we’ll have to wait a while for our departure at 6am, and here we really have to deal with the fatigue. When we are finally on the plane, it goes quickly and we sleep.

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