Taiwan 2: East Coast

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18.05.2019 – 28.05.2019

Taipei – Hualien 18.05.2019

Für die kommende Woche ist viel Regen angesagt, aber da wir das Wetter nicht beeinflussen können, machen wir uns trotzdem auf den Weg. Yuying hat uns die beste und günstigste Verbindung nach Hualien herausgesucht. Wir verabschieden uns am Vormittag von ihr und fahren zuerst zum Hauptbahnhof. Dieser ist in Taipei wirklich gross und obwohl wir schon Zig mal an diesem Bahnhof waren, müssen wir eine Weile suchen und herumfragen, bis wir an den richtigen Ort gelangen. Hier ist nämlich Bus, Zug, Metro und Shoppingcenter alles in einem. Als wir im richtigen Gebäude im vierten Stock endlich den Bus gefunden haben, müssen wir in den ersten Stock gehen, um das Ticket zu lösen. Yuying hat uns für den Notfall alles auf Chinesisch aufgeschrieben, da es ein spezielles Ticket zu lösen gibt, aber die Dame am Fahrkartenschalter kann überraschenderweise sogar gut Englisch. Allgemein haben wir bisher das Gefühl, dass die Leute in Taiwan einiges besser Englisch sprechen, als in Japan. Aber warten wir mal noch ab, bis wir Taipei verlassen haben. Als wir wieder im 4ten Stock sind, gibt es viele Busse und wir müssen nochmals herumfragen, wo denn unserer fährt. Wir warten eine Weile, aber plötzlich wird ein anderes Gate mit unserer ersten Zieldestination geöffnet, aber mit 5 Minuten Unterschied. Wir sind etwas verwirrt und fragen deshalb nochmals nach. Es wird bestätigt, dass es tatsächlich dieser Bus ist und hier die Abfahrtszeit steht, während wir auf dem Ticket die Boardingzeit haben. Da wir ausser der Uhrzeit und dem Preis nichts auf dem Ticket lesen können, konnten wir dies nicht wissen. Es ist aber wirklich alles erstaunlich professionell und der Bus ist sehr komfortabel. In Fulong steigen wir aus und wechseln auf den Zug. Hier müssen wir natürlich wieder fragen, welchen Zug wir mit dem Billett nehmen dürfen. Der Mitarbeiter bei der Fahrkartenkontrolle weist uns zu einem Herrn, der wohl die allgemeine Auskunft ist und dieser zeigt uns, um welche Uhrzeit der Zug fährt. Wir müssen jedoch noch eine gute Stunde warten, bis unser Zug abfährt und so machen wir es uns beim Bahnhof gemütlich. Raus gehen wir nicht, denn es hat seit einer Weile wieder begonnen aus Strömen zu regnen. Das kann ja heiter werden. Danach verbringen wir eine gemütliche Zugfahrt nach Hualien. In Hualien angekommen regnet es leider immer noch und wir sind froh, nun zwei Regenschirme dabei zu haben, denn so kommen wir einigermassen trocken bei unserer Unterkunft an. Es ist mitten am Nachmittag, da es aber so stark regnet, lassen wir die Erkundungstour für heute sein und bleiben in der gemütlichen Unterkunft. Am Abend suchen wir noch einen Supermarkt auf, um unser Abendessen einzukaufen. Denn lange ist es her, seit wir einen Noodlecup verspiesen haben und heute wollen wir uns mal wieder einen gönnen.

Hualien 19.05.2019

Heute ist es heiss, dafür nicht regnerisch. Nachdem Frühstück wechseln wir zuerst die Unterkunft, da wir heute eine für 10 Franken, und damit nur halb so teuer wie die Letzte ist, die wir gefunden haben. Wir bekommen aber hier auch, was man dafür bezahlt. Als wir uns über die Grösse der ersten Unterkunft in Japan beschwert haben, ist diese nochmals einiges kleiner. Hier haben tatsächlich nur knapp unsere beiden Rucksäcke Platz und mehr nicht. Das Bett ist aber gemütlich und das Gemeinschaftsbad erstaunlicherweise grosszügig. Wir sind aber trotzdem ziemlich glücklich in einer solch günstigen Unterkunft zu sein. Wir treffen jedoch nur die Putzfrau an, die kein Wort Englisch spricht. Mit Google Übersetzer und etwas Handzeichen können wir uns jedoch verständigen. Den Besitzer sehen wir während des gesamten Aufenthaltes nicht. Wir wollen heute Hualien erkunden und machen uns auf den Weg zum Strand. Hualien ist sehr schön gelegen, zwischen Meer und Bergen. Von einem Aussichtspunkt haben wir einen schönen Ausblick auf die gesamte umliegende Region. Danach schlendern wir wieder Inland, wobei wir ein paar schöne Tempel besichtigen. Unterwegs kommen wir noch an einem Mini Riesenrad vorbei, das sehr lustig aussieht und einigen Marktständen. Wir gönnen uns hier auf die Hitze eine Ananas, die unglaublich lecker und süss ist. Unser Stadtspaziergang führt uns weiter in den Pine Garden, in welchem früher Kamikaze Piloten von Japan ihre letzte Nacht verbrachten und gesegnet wurden, bevor sie auf ihre endgültige Mission gestartet sind. Danach besuchen wir einen Park, der mit lustigen Skulpturen ausgestattet ist und gemütlich im Grünen liegt. Hier gibt es noch einen Schrein, den wir besuchen welcher ziemlich hübsch ist, aber auch baufällig aussieht. Die Leute schauen uns neugierig an und grüssen uns freundlich auf chinesisch. Nachdem wir das Gelände wieder verlassen, schliessen sie das Zugangstor und wir vermuten, dass wir hier wahrscheinlich nicht hätten rein dürfen. Denn der offizielle Zugang von der Strasse war bereits geschlossen und es sah schon mehr nach Baustelle aus. Wie schon erwähnt ist es heute richtig heiss, aber wir machen uns trotzdem auf den Weg in den nördlichen Stadtteil, um den buddhistischen Chingszu Tempel zu besuchen. Unterwegs werden wir immer Mal wieder von Einheimischen mit einem “hello, how are you” begrüsst. Wir vermuten, dass hier wohl nicht so viele Touristen zu sehen sind. Wir kommen am Bus-/Zugterminal vorbei, wobei wir uns über die Zugangsmöglichkeiten und den Fahrplan zum Taroko Gorge, den wir morgen besuchen wollen, informieren. Als wir beim Tempel ankommen, stellen wir erstaunt fest, dass sich daneben ein buddhistisches Spital befindet. Der Tempel selbst sieht sehr mächtig, wenn auch schlicht aus. Das Eingangstor sieht besonders beeindruckend aus, denn auf dem riesigen Tor ist ein Weg mit Landschaft gezeichnet. Nun sind wir ziemlich geschafft von diesem langen Stadtspaziergang und kehren wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir einen gemütlichen Abend verbringen.

Taroko Gorge 20.05.2019

Heute stehen wir früher auf als üblich, da wir den zweiten Bus zum Taroko Gorge erwischen wollen. Nachdem Frühstück kaufen wir ein paar Snacks ein und machen uns auf den Weg zum Busterminal, bei welchem wir einen Zweitagespass kaufen. Ursprünglich wollten wir ja mal campen, da aber das Wetter hier ziemlich unbeständig zu sein scheint, entscheiden wir uns in Hualien zu bleiben und die beiden Tage mit dem Bus hochzufahren. Die Fahrt ist schon an für sich äusserst Spektakulär. Zuerst fahren wir eine kurze Zeit dem Meer entlang und dann geht es über eine serpentinenartige Strasse in den Taroko Nationalpark. Wir fahren zuerst zur Endhaltestelle, von welcher aus unsere erste Wanderung geplant ist. Hier können wir bereits eine herrliche und spektakuläre Aussicht geniessen. In der Ferne sehen wir sogar eine eindrückliche Statue und Tempel am Berghang. Um zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen müssen wir zuerst etwa 1 Kilometer der Strasse folgen, bevor der eigentliche Weg im Tunnel in einen anderen Tunnel abbiegt. Als wir in den Baiyang Trail gelangen, ist dieser leider nur bis in die Hälfte geöffnet – aber immerhin. Die Landschaft ist einfach wunderschön und wir geniessen es sehr. Nachdem wir die Aussichtsplattform und damit das Ende des geöffneten Weges erreicht haben, kehren wir wieder zurück und geniessen die Aussicht von einer Plattform noch weiter oben an der Strasse. Danach gehen wir wieder zur Bushaltestelle, wo wir unser Mittagessen verzehren und auf den nächsten Bus warten. Nun hat es wieder ziemlich stark zu regnen begonnen und wir entscheiden uns, als nächstes zum Visitor Center zu fahren, damit wir wissen, welche Wege überhaupt geöffnet sind. Das sind leider nicht so viele und im Moment rät uns die Dame im Visitor Center ab, eine längere Wanderung zu machen, da sie nicht wissen wie sich das Wetter entwickelt. Wir sehen uns daher zuerst einen Film über den Taroko Gorge an, welcher durch das Visitor Center abgespielt wird. Danach nehmen wir noch einen letzten Anlauf und fahren mit dem nächsten Bus nach Bulowan. Leider hat sich das Wetter nicht verbessert, sondern ist noch viel regnerischer geworden. Wir sollten von hier eigentlich eine schöne Aussicht haben, aber wir sehen nur grau. Auch der Weg zur Hauptstrasse ist gesperrt, was uns die Dame im Visitor Center vorenthalten hat. Wir finden, dass es keinen Sinn mehr hat und brechen die Übung hier ab, denn wir wollen ja nicht noch etwas riskieren. Mit dem nächsten Bus fahren wir zurück nach Hualien, der die doppelte Dauer benötigt, da wir wohl keinen Direktbus erwischt haben. Etwa um 5 Uhr sind wir wieder zurück und wir ziehen uns zuerst Mal trockene Sachen an. Etwas später gehen wir nochmals in die Stadt zu einem vegetarischen Restaurant. Dieses ist etwas teurer als jenes in Taipei, aber hat auch eine viel grössere Palette zum auswählen. Man findet hier alle mögliche Kreationen und das Essen ist unglaublich lecker.

Taroko Gorge 21.05.2019

Der heutige Tag startet sonnig und wir hoffen, dass es so bleibt. Wie gestern fahren wir wieder mit dem Bus in die Taroko Schlucht, wo wir mit einer längeren Wanderung beginnen. Der Weg ist zu Beginn ziemlich überlaufen, aber bereits nach dem ersten Kilometer ist kaum ein Mensch anzutreffen. Der Weg ist sehr gut ausgebaut und führt entlang des eindrücklichen Flusses und durch den Dschungel. Die Felsen haben ein geschwungenes Muster von dem jahrhundertelangen Abrieb durch das Wasser. Wir geniessen die Wanderung sehr und können unterwegs noch einige Tierchen beobachten. Wir müssen lediglich aufpassen, dass wir nicht in ein Spinnennetz laufen, da diese z.T. ihre beeindruckenden Netze über den Weg spannen. Die Spinnen sind zwar nicht so fett, wie z.B. eine Tarantel, aber doch sehr gross und ziemlich schön. Etwa drei Stunden später sind wir wieder am Ausgangspunkt und fahren mit dem nächsten Bus zur Swallow Gorge. Die beeindruckende Hängebrücke, welche hoch oben zwischen den Felsen thront, ist leider gesperrt, weshalb wir sie nur von weitem bestaunen können. Hier gibt es aber einen ziemlich tollen Weg, der durch die Tunnel führt und man dabei einen Permanenten Blick in die Schlucht hat. Wir gehen hier entlang bis ans Ende und kehren danach wieder um. Die Hauptstrasse ist doch zu eng, so dass wir nicht Lust haben, zu Fuss der gefährlichen Strasse entlang zu laufen. Die Zeit ist heute bei dem guten Wetter nahezu davon gerannt und da der nächste Bus bereits der Zweitletzte ist, fahren wir mit diesem wieder zurück nach Hualien. Zusammenfassend können wir sagen, dass der Taroko Gorge wirklich unglaublich schön und eindrücklich ist.

Hualien – Yuli 22.05.2019

Nach dem Frühstück setzen wir unsere Reise fort. Wir wollen irgendwo im Rift Valley bleiben, aber die Unterkünfte hier sind nicht gerade günstig. Wir haben gehört, dass es ebenfalls Campingplätze geben sollte. Also steuern wir einen Platz an, bei welchem wir hoffen, dass er geöffnet hat. Dazu fahren wir mit dem nächsten langsamen Zug in die Ortschaft Yuli. Der Campingplatz liegt etwa 5 Kilometer entfernt und wir sind froh, dass eine halbe Stunde später ein Bus dorthin fährt. Denn es gibt nur etwa 5 Busse pro Tag in diese Richtung. Der Busfahrer fragt uns zuerst etwas argwöhnisch wo wir hinwollen, aber lässt uns dann einsteigen. Wir können wieder alles mit der EasyCard bezahlen und sind erstaunt, dass uns die Busfahrt nichts kostet. Uns wurde einmal erklärt, dass man in Kombination mit Zug und Bus oder Metro, manchmal eine Fahrt gratis erhält und die Fahrten eigentlich immer zu einem reduzierten Preis bekommt. Das ist praktisch und ein Grund mehr, die EasyCard (ähnlich wie in Japan die IC Karte) wenn immer möglich einzusetzen. Als wir beim Campingplatz ankommen ist dieser wunderschön gelegen und eingerichtet. Das einzige Problem ist, dass weit und breit kein Mensch zu sehen ist. Nach ein wenig Recherchen finden wir eine Facebookseite zu dem Campingplatz und senden hierüber eine Nachricht. Als auf das Englische keine Antwort kommt, jagen wir den Text durch den google Übersetzer und senden das ganze nochmals auf Chinesisch. Plötzlich kommt eine Antwort auf Englisch. Offenbar sei der Betreiber auf dem Feld am Arbeiten und der Verfasser der Nachricht sei in Taipei und ist der Neffe des Betreibers. Wir sollen uns einrichten und es uns gemütlich machen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Es hat Holzdächer und darunter können wir unser Zelt aufstellen. Somit sind wir vom Regen geschützt, was in der momentanen Regenzeit natürlich perfekt ist und wir haben sogar noch eine Steckdose zur Verfügung. Nicht zu vergessen einen kompletten Campingplatz nur für uns. Wir verbringen hier einen gemütlichen Nachmittag und Abend.

Rift Valley & die verregnete Küste 23.05.2019

Nachdem wir gefrühstückt haben, gehen wir zur Bushaltestelle, um den Bus um viertel vor 10 nach Yuli zu erwischen. Der Bus will aber einfach nicht kommen und wir befürchten, ihn bereits verpasst zu haben. Um viertel nach 10 wollen wir es gerade aufgeben, als wir ein Geräusch hören. Ja, es ist tatsächlich der Bus und wir winken ihm. Er kommt in einem Wahnsinnstempo um die Kurve und fährt einfach vorbei. Wir sind gerade ziemlich verblüfft und nehmen an, dass er entweder nicht mehr Bremsen konnte, oder er uns gar nicht gesehen hat (oder sehen wollte), da die Sonne direkt auf die Windschutzscheibe blendet. Wir haben uns sowieso schon gestern über das halsbrecherische Tempo des Busfahrers gewundert. Naja was solls, es sind ja nur 5 Kilometer, das sollten wir in einer Stunde schaffen. Dafür können wir die Umgebung mit ihren Reisfelder etwas näher betrachten. Da wir bereits realisiert haben, dass wir hier mit öffentlichen Transportmittel nicht weit kommen, wollen wir einen Roller mieten. Das ist aber gar nicht so einfach, denn die ersten beiden Geschäfte vermieten nur an Leute mit Taiwanesischen Führerschein. Das zweite Geschäft teilt uns dann mit, wo der Internationale akzeptiert wird. Seit aber unser Rucksack in Ecuador geklaut wurde, haben wir auch keinen Internationalen Führerschein mehr, sondern nur das übersetzte Dokument aus Neuseeland. Das Geschäft akzeptiert dieses jedoch nicht und meint, dass sie ein offizielles Dokument haben müssen, auf welchem International steht und ein Zeichen für Motorfahrrad. Wir hätten nicht gedacht, dass es so mühsam wird, aber wir haben das schon gehört, dass es teilweise auf dem Festland Taiwan etwas schwierig ist, einen Roller zu bekommen. Wir haben die Hoffnung schon fast aufgegeben und gehen aber noch beim vierten und letzten Geschäft, dass wir gefunden haben, vorbei. Dieser spricht überhaupt kein Englisch scheint aber interessiert zu sein uns ein Roller zu vermietet. Die Kommunikation läuft ziemlich fliessend per Google Übersetzer. Wir geben ihm das Dokument von Neuseeland und behaupten, dass dies der Internationale Führerschein ist (was ja eigentlich nicht mal geflunkert ist). Er scannt das gesamte Dokument mit seinem Google Übersetzer und scheint zufrieden zu sein. Er fordert aber uns auf eine Runde mit dem Roller zu drehen, damit er sehen kann, dass wir auch fahren können. Er gibt uns alle möglichen Tipps und meint am Schluss, dass wir vorsichtig fahren sollen. Wir sind glücklich, denn jetzt haben wir einen fahrbaren Untersatz für die nächsten 48 Stunden. Da es hier eine ländliche Region ist, ist der Verkehr viel angenehmer, als z.B. in Taipei. Etwa fünf Minuten nachdem wir endlich losgefahren und auf dem Weg zur Küste sind, spüren wir ein paar Regentropfen. Wir entscheiden uns etwas später die Regenponchos über zuwerfen. Das war eine gute Entscheidung, denn keine weiteren 5 Minuten später schüttet es wie aus Kübeln und es wird nicht besser. Nach knapp einer Stunde sehen wir die Küste, aber es regnet so stark, dass wir zu einem Unterstand fahren und dort eine Weile warten. Der Regen nimmt aber kaum merklich ab, aber nach einer halben Stunde fahren wir weiter und hoffen, dem Regen zu entkommen. Die Küstenstrasse ist wirklich sehr eindrücklich, aber das Wetter lädt einfach nicht ein, um gross Stopps zu machen. In Fengbin sind wir trotz der Ponchos ziemlich durchnässt und wir machen in einem Cafe einen Stopp, wo wir uns eine leckere heisse Schokolade gönnen. Etwas nach Shitiping nehmen wir die Abzweigung nach Guangfu. Diese Strasse ist ziemlich steil, führt aber durch den wunderschönen Regenwald und wir haben während der Fahrt eine wahrhaftig schöne Aussicht. Die Weiterfahrt wieder zurück nach Yuli führt uns an kleinen Dörfchen und Reisfelder vorbei. Nun hat es sogar aufgehört zu regnen und wir vermuten, dass vorallem die Küste regnerisch ist. Etwa 140 Kilometer haben wir insgesamt zurückgelegt, aber die Fahrt war trotz Regen einfach wunderschön. Aus Angst die Kamera im Regen zu beschädigen, sind aber leider die Bilder etwas beschränkt. Um 6 Uhr sind wir zurück in Yuli und kaufen unser Abendessen ein, bevor wir wieder zurück zum Campingplatz fahren.

Yushan Nationalpark 24.05.2019

Auch der heutige Tag startet nicht mit strahlendem Sonnenschein, aber wir machen uns trotzdem auf den Weg zum Yushan Nationalpark. In Taiwan ist es etwas speziell, dass man viele vor allem mehrtägige und alpine Wanderungen nur mit einer Bewilligung machen darf, was in der Regel viel Zeit (einige Wochen) benötigt und ausserdem etwas kostspielig ist. Da wir nicht so gut im Vorausplanen sind, bleiben wir bei den Wegen, die wir ohne Bewilligung machen dürfen. Wir informieren uns zuerst im Touristenzentrum, wo uns versichert wird, dass wir die erste Etappe des Walami Trails ohne Bewilligung machen dürfen. Wir fahren daher die steile Strasse aufwärts, wobei wir einen hübschen Wasserfall unterwegs begutachten können. Danach erreichen wir den Beginn des Wanderwegs und hoffen, dass sich das Regenwetter gerade noch etwas zurückhält. Nach einer kurzen Zeit erreichen wir bereits eine Hängebrücke. Leider ist es neblig, so dass wir nur einen kleinen Teil der beeindruckenden Umgebung sehen. Die Wanderung ist sehr schön und der Nebel gibt dem Weg eine spezielle Mystik. Da der ganze Weg etwas nass ist, müssen wir aufpassen. Es bestätigt uns auch, als ein Rangerteam uns mit einem Verletzten entgegen kommt. Wir treffen nicht viele Leute an unterwegs und als wir bei der Aussichtsplattform ankommen, wo wir die Mittagspause einlegen, ist neben uns nur ein Ranger da. Er plaudert etwas mit uns, obwohl wir Chinesisch nicht verstehen, aber er scheint freundlich zu sein. Auf dem Rückweg löst sich der dichte Nebel langsam auf und wir haben eine schöne Sicht auf die atemberaubende Landschaft. Hanspeter kann sogar noch einen Affen erkennen, der gerade in den Bäumen verschwindet, wir hören ein eindrücklich lautes Zirp Konzert und sehen erst jetzt, dass gewisse Stellen wohl ziemlich üble Erdrutsche erlitten haben. Wir machen noch einen Abstecher zu einem netten Wasserfall und geniessen die friedliche Landschaft hier. Die Landschaft Taiwans finden wir unglaublich schön, aber das Wetter und Klima macht uns nach wie vor zu schaffen. Entweder regnet es oder die Luftfeuchte und Temperatur ist so hoch, dass man deshalb nicht zu viel machen mag. Wir hoffen aber schon, dass sich die vielen Regentage bald einmal verabschieden. Am späteren Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Yuli, wobei wir unterwegs auf dem Roller noch ziemlich erschrecken. Eine der grösseren Spinne seilt sich einfach ziemlich schnell über unseren Köpfen ab, so dass wir einen zünftigen Schlenker machen. Als wir wieder auf dem Campingplatz sind, merken wir, dass wir Besuch bekommen haben. Ein Franzose auf dem Velo und ein Einheimischer Arbeiter, der wohl hier günstig in seinem Auto übernachten kann. Der Einheimische kommt bei uns vorbei, erzählt etwas für uns leider nicht verständliches und bietet uns leckere Babybananen an. Danach wollen wir gerade anfangen Essen zu kochen, als dieser wieder vorbei kommt. Er gibt uns zu verstehen, dass wir zu ihm kommen sollen, um zu Essen. Wir packen unsere Sachen und folgen der Einladung. Er macht ein einfaches Gericht aus Nudeln mit Ingwer, Ei, Tomaten und so eine Art kleine Shrimps, was im Endeffekt eine leckere Nudelsuppe gibt. Auch wenn Shrimps nicht nach Manuela’s Gusto ist, ist doch das Essen unglaublich lecker und wir haben gerade ein neues Gericht probiert. Es ist schon speziell mit jemanden zu Essen und eingeladen zu werden, ohne sich wirklich verständigen zu können. Aber wir sind begeistert von seiner Freundlichkeit. Wir bieten ihm dafür noch etwas Whiskey Cola an, den wir dabei haben und er zuerst etwas argwöhnisch inspiziert. Als er daran gerochen hat, lächelt er und nickt, dass er will – aber ohne Cola natürlich. Nachdem wir alle fertig gegessen haben, macht er ein Handzeichen, dass wir uns wieder verdrücken können und wir bedanken uns nochmals bei ihm für das leckere Essen. Er gibt uns nochmals ein paar der leckeren Bananen mit und wir haben bei ihm so viel gegessen, dass wir nicht mehr kochen müssen. Wir geniessen den restlichen Abend und plaudern dann noch etwas mit dem Franzosen nebenan.

Yuli – Taitung 25.05.2019

Heute heisst es wieder Zelt abbauen und am Morgen ist es das erste Mal überhaupt, dass der Betreiber auftaucht. Wären wir schon gestern gegangen, hätten wir zwei Nächte gratis campen können. Der Betreiber ist jedoch sehr freundlich, aber auch er spricht kein Englisch. Er bringt uns sogar noch ein paar Früchte zum Frühstück. Der taiwanesische Nachbar bringt uns noch eine Pfanne voll mit violetten Kartoffeln, sowie Bananen und verabschiedet sich von uns, da er zur Arbeit los muss. Er hat irgendeinen Sanitärberuf, was wir verstanden haben und anhand seinem Wagen interpretieren können. Wir haben gerade keine Lust auf Kartoffeln zum Frühstück und packen diese für später in unser Pfännchen ein. Gegen Mittag machen wir uns ebenfalls auf den Weg, wobei Hanspeter zuerst Manuela mit Rucksack an den Bahnhof stellt. Danach holt er den zweiten Rucksack vom Campingplatz, bringt diesen ebenfalls zum Bahnhof und retourniert anschliessend den Roller. Alles hat wunderbar geklappt und etwa um 1 Uhr nehmen wir den Zug weiter nach Taitung. Von Taitung wollen wir je nach Preis und Wetter die Inseln Lanyu (Orchard Island) und Lüdao (Green Island) besuchen. Wir informieren uns daher zuerst bei der Touristeninfo über die Fähr- und Campingmöglichkeiten. Da das Wetter erst ab Mittwoch besser aussieht, wollen wir vermutlich erst dann gehen, denn auf den Inseln bleibt uns fast keine andere Wahl als zu campen, denn die Unterkunftspreise sind sehr hoch. Das liegt aber auch daran, dass wir nicht im Voraus gebucht haben. Im Touristenbüro bestätigen sie uns jedoch, dass es mindestens ein Campingplatz auf jeder Insel hat und unregelmässige Transportmittel gibt. Es gibt einen Transfer von Lanyu zu Lüdao, aber nur alle paar Tage. Die Mitarbeiterin sucht uns die kommenden Daten heraus und teilt uns den Preis mit. Mit diesen Informationen gehen wir zur Unterkunft und warten ab, wie sich der Wetterbericht entwickelt. Unsere Unterkunft liegt weit weg von der Stadt, aber dafür nahe bei der Zugstation. Dies ist bereits die zweite Unterkunft in Taiwan ohne Rezeption und wir erhalten alle Informationen online. Wir sehen hier auch die nächsten paar Tagen keinen Menschen, nicht einmal Putzpersonal. Aber die Unterkunft ist wunderschön, das Zimmer ist gross mit Aussenbereich, zudem hat es eine Dachterrasse und einen Gemeinschaftsbereich. Wir stellen lediglich fest, dass der Wasserspender fast kein Wasser mehr hat. Manuela schreibt dies dem Besitzer und ohne dass wir etwas bemerken, ist ein neuer Wasserbehälter verfügbar. Es ist schon fast wie ein Geisterhotel, aber für uns tiptop und gemütlich. Wir verbringen den restlich Tag in der Unterkunft und kochen zum Abendessen die violetten Kartoffeln auf, die wir heute morgen geschenkt bekamen. Diese sind überraschenderweise enorm lecker und süss.

Cycling Taitung – Badlands – Luye 26.05.2019

Heute wollen wir die umliegende Region erkunden, da das Wetter heute mitspielen sollte und planen wieder einen Roller auszuleihen. Dummerweise haben wir nicht einmal den übersetzten Zettel dabei, als wir bei der Mietstation sind. Die Vermieterin meint, dass sie einen internationalen Führerschein brauche und wir gehen daher gar nicht mehr zurück, um den Zettel zu holen. Wir ändern unseren Plan und mieten ein Fahrrad, welche zwar fast so teuer sind wie ein Roller, aber dafür auch ziemlich gut. Es sind eine Art Rennräder. Da es schon fast wieder Mittag ist und der Vermieter meint, dass wir bis 6 Uhr zurück sein müssen, da der Laden danach geschlossen ist, wissen wir noch nicht so recht wie weit wir kommen. Wir fahren daher einfach mal los in Richtung der sogenannten Badlands. Schon bald erreichen wir einen Fluss und sehen auf der anderen Seite ein paar beeindruckende Felsen. Wir fahren dem Fluss entlang bis wir merken, dass wir uns in eine Sackgasse manövriert haben und wieder umkehren müssen. Die nächste Abzweigung, die uns auf die grössere Strasse auf den Hügel führen sollte, nehmen wir. Hanspeter vorne, Manuela hinten nach. Es ist eine ungeteerte Strasse und bald müssen wir über eine grosse Pfütze fahren. Hoffentlich ist dort in der Pfütze nichts versteckt, denkt Manuela gerade, als sie ein rascheln hinter sich hört und dreht sich um. Nun geht alles sehr schnell, hinter ihr ist eine Schlange, die sich am Hinterrad aufbäumt und ein Schrei entflieht ihr. Reflexartig schaut sie wieder nach Vorne und Hält die Beine hoch. Währenddessen schaut sich Hanspeter um und sieht die Schlange wie sie sich wieder verzieht. Der Schock sitzt nun ziemlich tief in den Knochen. Vermutlich war die Schlange am Strassenrand und Manuela ist etwas zu nahe vorbeigefahren, also ist noch die Frage wer den grössere Schock hatte, Manuela oder die Schlange. Wir wissen nicht was es für eine Schlange war, die Erinnerung kann lediglich hervorrufen, dass sie braun war ohne auffällige Muster und für unser Verhältnis relativ gross. Wir fahren weiter bis wir die Hauptstrasse erreichen. Nun achtet Manuela ganz sorgfältig, dass sie nicht mehr nahe am Strassenrand fährt, wenn möglich. Nach einer Weile aufwärts fahren, kommen wir bald an einen hübschen Aussichtspunkt, wo wir eine Verschnaufpause einlegen. Auch wenn es ziemlich heiss ist, mit dem Fahrrad kommen wir relativ gut voran und es gibt einen kühlenden Fahrtwind. Wir sehen, dass wir noch ein paar Höhenmeter zu bewältigen haben und sagen uns, dass wir mal schauen wie weit wir kommen. Die Fahrt geht wunderschön durch den Wald und ist angenehm, so dass wir kaum merken, als wir bereits am höchsten Punkt angekommen sind. Wir sind noch keine 2 Stunden unterwegs und wollen noch nicht umkehren. Wir entscheiden uns daraufhin einen Rundweg über die Ortschaft Luye zu machen. So geht es eine Weile wieder den Berg hinunter und wir müssen gar nichts machen – wie angenehm. Im Dorf angekommen erreichen wir eine um einiges grössere Strasse als zuvor und müssen die nächsten 20 Kilometer wieder zurück nach Taitung fahren. Das ist unter diesen Bedingungen etwas anstrengender. Unterwegs kommen wir an diversen Landwirtschaftsregionen vorbei, und sehen insbesondere viele und grosse Ananasfelder. Die Ananas wird an der Strasse gerade frisch geschnitten und verkauft, so dass wir uns eine gönnen. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Ananas super süss und wir können uns nicht erinnern, jemals eine solch leckere Ananas gegessen zu haben. Wieder zurück in Taitung legen wir zu Beginn der Stadt eine verspätete Mittagspause ein. Die Stadt ist enorm langgezogen und da es erst etwas nach 3 Uhr ist, fahren wir die 5 Kilometer, um in die Innenstadt zu gelangen. Dort gehen wir an die Küste, fahren in der Gegend herum und relaxen ein wenig. Danach ist es langsam Zeit an den Rückweg zu denken, da wir unterwegs noch einkaufen wollen. Vor 6 Uhr haben wir alles erledigt und können die Fahrräder pünktlich wieder zurückbringen. Den restlichen Abend verbringen wir in unserer gemütlichen Unterkunft. Zum Abendessen gönnen wir uns einen Noodlecup. Auch wenn dieser ganz harmlos ausgesehen hat und sogar Käse enthält, was man hier selten sieht, haben wir wohl noch nie so scharfe Fertignudeln gegessen.

Taitung 27.05.2019 & 28.05.2019

Nachdem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Da diese jedoch weit entfernt liegt, gehen wir zuerst zum Busbahnhof, wo es einen Bus in die Innenstadt geben sollte. Dieser fährt leider nicht so regelmässig und wir müssen eine Weile warten. Ein betelnusskauender Mann teilt uns mit, dass hier die richtige Haltestelle ist. Betelnüsse sind hier in Taiwan weit verbreitet und wenn man das so sagen darf, es sieht furchtbar aus. Die Leute, die diese Nüsse kauen, haben ganz rote Zähne und es sieht aus, als bluten sie. Was wir gelernt haben ist, dass es wie eine Art Droge ist und eine ähnliche Wirkung wie Alkohol haben soll. Naja, jedem das seine, wir wissen zumindest, dass wir uns keine Sorgen um die Leute mit ihren roten Mündern machen müssen. Da die Busse und Fahrpläne aber nur in chinesischen Schriftzeichen verfügbar sind, müssen wir jedesmal fragen, ob das der richtige Bus ist. Nach etwa einer Stunde kommt der gewünschte Bus und fährt uns ins Stadtzentrum. In der Nähe des Busbahnhofs gibt es eine kleine Kunstausstellung, die wir betrachten. Da es heiss ist, gönnen wir uns im nächsten klimatisierten Family Mart eine Guave und ein Eiscafe, bevor wir uns auf den weiteren Weg machen. Das nächste Ziel ist ein Aussichtspunkt über Taitung, wobei wir zuerst zu einer kleinen Tempelanlage gelangen. Wir wandern von einem Aussichtspunkt zum nächsten, wobei wir das Gefühl haben, fast auszulaufen – so sehr schwitzen wir. Danach schlendern wir durch die Stadt bis wir den Forest Park erreichen. Wir ziehen ein bisschen durch diesen hübsch gemachten Park, aber nachdem wir die Hälfte des Parkes erkundet haben, macht uns die drückende Hitze so fertig, dass wir uns wieder auf den Rückweg begeben. Bis wir wieder zurück bei der Unterkunft sind, ist es doch wieder 7 Uhr abends geworden, und wir verbringen auch heute einen ruhigen angenehmen Abend.

Heute haben wir kein Sightseeing auf dem Programm, sondern müssen die nächsten Tage planen. Wir buchen die Fähre, für morgen nach Lanyu, am Samstag die Überfahrt zur Green Island und am Montag wieder zurück, über das Visitorcenter. So viel Planung ist schon fast eine Herausforderung für uns. Wir hoffen einfach, dass das Wetter mitspielt, denn heu    te ist es wieder ziemlich regnerisch. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es auf den Inseln nicht so viele und vor allem ausgewogene Einkaufsmöglichkeiten gibt, weshalb wir uns ein wenig den Kopf zerbrechen müssen, was wir alles vorgängig besorgen müssen. Am späteren Nachmittag, als der Regen etwas nachgelassen hat, machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um die notwendigen Einkäufe zu tätigen. Zuerst aber gönnen wir uns mal wieder einen richtig leckeren Bubble Tea. Danach kaufen wir ein paar wenige Früchte und Gemüse auf dem Markt, bevor wir in den Supermarkt gehen. Wir verbringen zu viel Zeit beim Shoppen und müssen schlussendlich noch einen Copy Shop aufsuchen, um den internationalen Führerschein auf Papier zu kriegen (in der Hoffnung, dass wir so einen Roller auf der Insel mieten können). So kommt es, dass wir erst gegen halb 7 Uhr wieder zurück beim Busterminal sind. Die Busse fahren am Abend noch viel weniger häufig und wir warten bis 8 Uhr, als der Bus endlich ankommt. Das hat uns gerade einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn wir müssen morgen um 6 Uhr auf den ersten Bus zum Hafen, um die Fähre um 7 Uhr 30 zu erwischen. Eine kurze Nacht ist daher vorprogrammiert, aber da muss man halt durch.


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18.05.2019 – 28.05.2019

Taipei – Hualien 18.05.2019

For the upcoming week, a lot of rain is in the forecast, but since we can not influence the weather, we will stick to our original plan and move on today. Yuying has researched the best and cheapest connection to Hualien. We say goodbye to her in the morning and drive first to the main station. This one is really big in Taipei and although we’ve been to this station a dozen times before, we have to search for a while and ask around until we get to the right place. There is a bus-, train-, metro-station and shopping center all in one. When we finally found the bus in the right building on the fourth floor, we have to go to the first floor to get the ticket. Yuying wrote down everything in Chinese for us, as there is a special ticket we can get, but surprisingly the lady at the ticket counter speaks English well. In general, we have the feeling, people in Taiwan speak better English than in Japan. But let’s wait until we leave the area of Taipei. When we are back on the 4th floor, there are many buses and we have to ask again where our bus leaves. We wait a while, but suddenly another gate opens with our first destination destination written, but with a 5 minutes departure difference. We are a bit confused and therefore ask again. They confirmed this is the bus we have the ticket for and the time displayed is the departure time, while we have the boarding time on the ticket. Since we can’t read anything but the time and price on the ticket, we did not know this. It is amazingly professional here and the bus is very comfortable. In Fulong we get off and change to the train. Here, of course, we have to ask again which train we can take with our ticket. The employee at the ticket office points us to a man, who seems to be the general information and he shows us what time the train leaves. However, we have to wait another hour before our train leaves and therefore we make ourselves comfortable at the train station. We will not leave the station, because it has been raining again quite heavily. Afterwards we spend a comfortable train ride to Hualien. Unfortunately, it still rains in Hualien and we are glad to have two umbrellas with us now, so we arrive somewhat dry at our accommodation. It’s the middle of the afternoon, but as it rains so much, we are not up for any exploring today and stay in our cozy accommodation. In the evening we go to a supermarket to buy our dinner. Because it’s been a long time since we had a noodle cup, today we get one.

Hualien 19.05.2019

Today it is hot, but luckily not rainy. After breakfast, we change first the accommodation, as we have found a really cheap one for 10 dollars, and thus only half as expensive as the last one. But we also get what we pay for it. When we complained about the size of the first accommodation in Japan, this is a lot smaller. Here has just barely our two backpacks space and nothing more. The bed is comfortable and the shared bathroom surprisingly big. But we are still happy to be in such a cheap accommodation. We only meet the cleaning lady who does not speak a word of English. However, we can communicate with Google Translator and a few gestures. The owner we do not see during the entire stay. Today we want to explore Hualien and make our way to the beach. Hualien is beautifully situated, between sea and mountains. From a vantage point, we have a beautiful view of the entire surrounding. Then we stroll back inland, where we visit a few beautiful temples. On the way we pass a miniature Ferris wheel, which looks very funny and some market stalls. Here we treat ourselves a pineapple that is incredibly delicious and sweet, especially very good in hot weather. Our city walk takes us further to the Pine Garden, where Kamikaze pilots from Japan used to spend their last night and were blessed before embarking on their final mission. Afterwards we visit a park, which is equipped with funny sculptures and lies comfortably in the green. Here is another shrine we visit which is pretty but looks dilapidated. People look at us curiously and kindly greet us in Chinese. After we leave the area, they close the access and we suspect that we probably should not have come in here. Because the official access from the street was already closed and it looked more like construction site. As already mentioned, it is really hot today, but we still make our way to the northern district to visit the Buddhist Chingszu Temple. On the way we are greeted again and again by locals with a „hello, how are you“. We assume that not so many tourists are seen here. We pass the bus / train station, where we inform about the accessibility and the timetable for Taroko Gorge, which we want to visit tomorrow. When we arrive at the temple, we are surprised to find a Buddhist hospital next to it. The temple itself looks very impressive, if simple. The entrance gate looks particularly impressive, because on the huge gate is a path lined with landscape.  Now we are quite exhausted from this long city walk and return to our accommodation, where we spend a cozy evening.

Taroko Gorge 20.05.2019

Today we get up earlier than usual as we want to catch the second bus to Taroko Gorge. After breakfast, we buy some snacks and make our way to the bus terminal, where we buy a two-day pass. Originally we wanted to camp, but since the weather here seems to be rather unstable, we decide to stay in Hualien and make the two days by bus. The ride is already extremely spectacular. First we drive for a short time along the sea and then it goes over a serpentine road in the Taroko National Park. We drive to the last stop, from which our first hike is planned. Here we can already enjoy a magnificent and spectacular view. In the distance we can even see an impressive statue and temples on the mountainside. To get to the starting point of the hike, we first have to follow the road for about 1 kilometer, before the actual path in the tunnel turns into another tunnel. Unfortunately, when we enter the Bayjang Trail, it is only halfway open – but at least. The landscape is just beautiful and we enjoy it very much. When we have reached the viewing platform and thus the end of the open path, we return and enjoy the view from a platform even higher point up the mainroad. Then we return to the bus stop, where we eat our lunch and wait for the next bus. Now it has started to rain quite a bit and we decide to go to the Visitor Center next, so we can inform us which ways are open. Unfortunately, there are not so many open and at the moment the lady in the visitor center tells us not to go on a long hike because they do not know what the weather will be. So first of all we watch a movie about Taroko Gorge, which is played by the Visitor Center. Then we drive with the next bus to Bulowan. Unfortunately, the weather is still nort better, but has become more rainy. We should actually have a nice view from here, but we only see a gray area. Also the way to the main road is closed, which the lady in the Visitrocenter advised us to go. We find this a bit disappointed and feel it does not make sense any more and break off here because we do not want to risk anything else. With the next bus we drive back to Hualien, which takes twice the duration, because we probably have not caught a direct bus. At about 5 o’clock we are back and we first get dry clothes on. A little later we go to the city to a vegetarian restaurant. This is a bit more expensive than Taipei, but has a much wider range to choose from. You will find all possible creations and the food is delicious.

Taroko Gorge 21.05.2019

Today starts sunny and we hope it will keep sunny. Like yesterday, we take the bus back to Taroko Gorge, where we start a long hike. The trail is quite overcrowded at the beginning, but after the first kilometer hardly anyone is still on the track. The path is very well developed and leads along the impressive river and through the jungle. The rocks have a sweeping pattern of centuries of abrasion by the water. We enjoy the hike very much and can observe some animals on the way. We just have to be careful not to walk in a spider web, as there are lot of their impressive nets on the way. While the spiders are not as fat as e.g. a tarantula, but very big and pretty beautiful. About three hours later we are back at the starting point and take the next bus to Swallow Gorge. The impressive suspension bridge, which rises high between the rocks, is unfortunately closed, which is why we can only admire it from a distance. Here, however, is a pretty path that leads through the tunnels and you have a permanent view of the gorge. We will go this way to the end and then turn around again. The main road is too narrow, so we do not want to walk along the dangerous road. The time has nearly run away today in the good weather and since the next bus is already the second last, we take this back to Hualien. In summary, we can say Taroko Gorge is really incredibly beautiful and impressive.

Hualien – Yuli 22.05.2019

After breakfast we continue our journey. We want to stay somewhere in the Riftvalley, but the accommodations here are not cheap. We heard there should also be campsites. So we head for a place where we hope it’s open. To do this, we take the next slow train to the village of Yuli. The campsite is about 5 kilometers away and we are glad that a bus goes there half an hour later, as there are only about 5 buses per day in this direction. The bus driver first asks us a bit where we want to go, but then lets us get in. We can pay everything with the EasyCard and are amazed that the bus ride costs us nothing. We were once told that in combination with train and bus or metro, sometimes we can get a ride for free and get the trips always at a reduced price. This is still so convenient and one more reason to use the EasyCard (similar to the IC card in Japan) whenever possible. When we arrive at the campsite this is beautifully located and furnished. The only problem is no one is visible. After a little research, we find a Facebook page for the campsite and send a message about this. When there is no answer to the English version, we put the text through the google translator and send it again in Chinese. Suddenly, a reply arrives in English. Apparently the operator is working in the field and the author of the message is in Taipei and is the nephew of the operator. We should set ourselves up and make ourselves comfortable, he said. We will not let us tell that twice. There are wooden roofs and under it we can pitch our tent. Thus, we are protected from the rain, which is of course perfect in the current rainy season and we even have a socket available. Not to mention a complete campsite just for us. We spend a cozy afternoon and evening here.

Rift Valley & the rainy coast 23.05.2019

After having breakfast, we go to the bus stop to catch the bus to Yuli at a quarter to 10. The bus just does not want to come and we are afraid that we have already missed it. At a quarter past 10 we just want to give it up when we hear a noise. Yes, it is actually the bus and we wave to it. He comes around the corner in a mad rush and just drives by. We’re just getting baffled and assume that he either could not brake anymore or did not see us (or wanted to see) as the sun was shining directly on the windshield. We already wondered yesterday about the crazy speed of the bus driver.  Well, it’s only 5 kilometers, that should be done in an hour. At least we can take a closer look at the surroundings with their rice fields. Since we have already realized that we can not get very far here by public transport, we want to rent a scooter. But that’s not so easy, because the first two stores rent only to people with Taiwanese driver’s license. The second shop tells us at least where the International license is accepted. But since our backpack was stolen in Ecuador, we no longer have an international driver’s license, but only the translated document from New Zealand. However, the shop does not accept this and says we must have an official document with written International and a sign of motorbike. We did not think it would be so difficult, but we’ve heard that sometimes it’s a bit difficult to get a scooter on mainland Taiwan. We have almost given up hope, but we pass the fourth and last store we found. This one does not speak English at all but seems to be interested in renting a scooter. Communication is pretty fluent via Google translator. We give him the document from New Zealand and claim that this is the International Driver’s License (which is not even spanked). He scans the entire document with his Googel translator and seems happy. But he asks us to make a lap with the scooter, so he can see that we can drive too. He gives us all kinds of tips and concludes that we should drive carefully. We are happy, because now we are mobilel for the next 48 hours. Since it is a rural area here, the traffic is much more pleasant than e.g. in Taipei. About five minutes after we finally set off and headed for the coast, we feel some raindrops. We decide a little later to put on the rain ponchos. That was a good decision, because no more than 5 minutes later, it’s pouring down and it does not get better. After about one hour we see the coast, but it rains so hard that we drive to a shelter and wait there for a while. The rain does not decrease noticeably, but after half an hour we drive on and hope to escape the rain. The coastal road is really impressive, but the weather just does not invite you to make big stops. In Fengbin we are pretty wet despite the ponchos and we stop in a cafe where we treat ourselves to a delicious hot chocolate. After Shitiping we take the turnoff to Guangfu. This road is quite steep, but leads through the beautiful rainforest and we have a truly beautiful view while driving. The drive back to Yuli leads us past small villages and rice fields. Now it has even stopped raining and we suspect that the coast may be a bit rainy. We covered about 140 kilometers in total, but the ride was just beautiful despite the rain. Because of the fear of damaging the camera in the rain, unfortunately the pictures are limited. At 6 o’clock we are back in Yuli and buy our dinner before we go back to the campsite.

Yushan Nationalpark 24.05.2019

Even today does not start with bright sunshine, but we still make our way to the Yushan National Park. In Taiwan it is special as multi-day and alpine walks we could only with a permit, which usually takes a lot of time (a few weeks) and is also a bit expensive. Since we are not so good at planning ahead, we stay with the paths that we can do without a permit.  We first inform ourselves at the tourist center, where we are assured that we can make the first stage of the Walami Trail without a permit. We drive up the steep road, where we can see a pretty waterfall on the way. Then we reach the beginning of the trail and hope that the weather keep a bit stable. After a short time we already reach a suspension bridge. Unfortunately it is foggy, so we only see a small part of the impressive surroundings. The hike is very beautiful and the mist gives a special mysticism. Since the whole way is a bit wet, we have to be careful. It also confirms us when a ranger team meets us with an injured person. We do not meet many people on the way and when we arrive at the observation deck, where we take the lunch break, there is only one ranger next to us. He chats with us, though we do not understand Chinese, but he seems friendly. On the way back the dense fog slowly dissolves and we have a nice view of the breathtaking landscape. Hanspeter can even recognize a monkey disappearing in the trees, we hear an impressively loud chirp concept and only now see that certain places have suffered quite a lot of landslides. We make a detour to a nice waterfall and enjoy the peaceful landscape here.  The landscape of Taiwan is incredibly beautiful, but the weather and climate are still bothering us. Either it rains or the humidity and temperature is so high that you do not want to do too much. But we hope that the rainy days will soon be over. In the late afternoon we drive back to Yuli, where we are suddenly a bit scared on the scooter. One of the bigger spiders just hangs over our heads pretty fast, so we make a proper dangler. When we are back at the campsite, we realize that we get some company. A Frenchman on the bike and a local worker, who spend the night in his car. The local man comes by, tells us something we can not understand and offers delicious baby bananas. After that, we just want to start cooking food when he comes over again. He makes us understand that we should come to him to eat. We pack our things and follow the invitation. He makes a simple dish of pasta with ginger, egg, tomato and a sort of small dry shrimp, which in the end gives a delicious noodle soup. Even if shrimp is nothing Manuela eat, the food is unbelievably delicious and we have just tried a new dish. It is already special to be with someone to eat and to be invited, without really being able to communicate. But we are thrilled with his friendliness. We offer him some Whiskey Coke, which he inspects first. When he smells it, he smiles and nods that he wants – but without coke of course. After we have all finished eating, he makes a gesture that we can move away and we thank him for the delicious food. He gives us some of the delicious bananas and we ate so much with him that we do not have to cook anymore. We enjoy the rest of the evening and chat with the Frenchman who is nearby.

Yuli – Taitung 25.05.2019

Today it means to dismantle tent and in the morning it is the first time ever that the operator shows up. Had we left yesterday, we would have been able to camp for two nights for free. The operator is very friendly, but he does not speak English. He even brings us some fruits for breakfast. The Taiwanese neighbor brings us a pan full of purple potatoes and bananas and says goodbye to us as he has to leave for work. He has some sanitary profession, which we have understood and can interpret on the interior of his car. We just do not feel like having potatoes for breakfast and pack them for later in our pans. Towards noon, we also set off. Hanspeter first putting Manuela with a backpack at the station. Then he picks up the second backpack from the campsite, brings it to the train station and then returns the scooter. Everything worked out wonderfully and about 1 clock we take the train to Taitung. From Taitung we want to visit depending on price and weather the islands Lanyu (Orchard Island) and Lüdao (Green Island). Therefore, we first inform us at the tourist information about the ferry and camping possibilities. Since the weather looks better only from Wednesday, we want to go only then reasonably, because on the islands we have almost no choice but to camp, because the accommodation prices are high. But that is also because we did not book in advance. At the tourist office, however, they confirm there is at least one campsite on each island and there are irregular means of transport. There is a transfer from Lanyu to Lüdao, but only every few days. The consultant writes down the upcoming data and tells us the price. With this information, we go to the accommodation and wait until we see how the weather forecast develops. Our accommodation is far away from the city, but close to the train station. This is already the second accommodation in Taiwan without a reception and we receive all information online. We do not see anyone here for the next few days, not even cleaning staff. But the accommodation is beautiful, the room is large with outdoor area, it also has a roof terrace and a communal area.  We only notice that the water dispenser has almost no water left. Manuela writes this to the owner and without us noticing, a new water tank is available. It is almost like a ghost hotel, but for us perfect and comfortable. We spend the rest of the day at the property and prepare for dinner the purple potatoes we got this morning. These are surprisingly delicious and sweet.

Cycling Taitung – Badlands – Luye 26.05.2019

Today we want to explore the surrounding region, since the weather should be pretty good today and we plan to rent a scooter again. Unfortunately, we do not even have the translated note with us when we are at the rental station. The owner says she needs an international driver’s license and so we do not go back to get the slip. We change our plan and rent a bycicle, which are almost as expensive as a scooter, but pretty good as well. They are a kind of racing bike. Since it is already almost noon and the landlord said we have to be back by 6 clock, since the store is closed, we still do not know how far we come. So we just drive off in the direction of the so-called Badlands. Soon we reach a river and see on the other side a few impressive rocks. We drive along the river until we realize that we have maneuvered into a dead end and have to turn around again. The next turnoff, which should take us to the larger road on the hill, we take. Hanspeter front, Manuela behind. It is an unpaved road and soon we have to drive over a big puddle. Hopefully there is nothing hidden in the puddle, Manuela thinks just as she hears a rustle behind her and turns around. Now everything is going very fast, behind her is a snake, which rears up at the rear wheel and a scream escapes her. Reflexively, she looks to the front and holds up her legs. Meanwhile, Hanspeter looks around and sees the snake as it warps again. The shock is now pretty heavy. Probably the snake was on the roadside and Manuela drove a bit too close, so the question is who else was in the bigger shock, Manuela or the snake.  We do not know what snake it was, the memory can only evoke that it was brown with no obvious patterns and relatively large for our ratio. We continue until we reach the main road. Now Manuela pays real attention, not to drive close to the roadside if possible. After a while uphill, we soon come to a pretty vantage point, where we take a breather. Even though it’s pretty hot, we’re making relatively good progress on the bicycle and there’s a cooling wind. We see that we still have a few meters to overcome and tell us that we’ll see how far we can make it. The ride is beautiful through the forest and is pleasant, so we hardly notice when we have already reached the highest point. We are not yet 2 hours on the road and do not want to turn around yet. We then decide to make a round trip over the village of Luye. So it goes down the mountain for a while and we do not have to do anything – how pleasant. Arrived in the village we reach a much bigger road than before and have to drive the next 20 kilometers back to Taitung. This is a bit more stressful under these conditions. Along the way we pass various agricultural regions, and in particular see many and large pineapple fields. The pineapple is freshly cut on the street and sold, so we treat ourselves. Not surprisingly, the pineapple is super tasty and we can not remember ever having eaten such a delicious pineapple. Back in Taitung we set a late lunch break at the beginning of the city. The city is enormously long drawn and since it is only after 3 o’clock, we drive the 5 kilometers, to reach the city center. There we go to the coast, drive in the area and relax a little. Then it is time to head back, because we still want to go shopping. Before 6 o’clock we have done everything and can return the bikes on time. The rest of the evening is spent in our cozy accommodation. For dinner, we treat ourselves to a noodle cup. Although if this one looked quite harmless and even with cheese, which you rarely see here, we have probably never eaten so spicy instant noodles.

Taitung 27.05.2019 & 28.05.2019

After breakfast we make our way to the city. However, since this is far away, we first go to the bus station, where there should be a bus to the city center. This does not drive so regularly and we have to wait a while. A Betelnut eating man tells us this is the right stop. Betel nuts are widespread here in Taiwan, and if you may say so, it looks awful. The people who chew these nuts have all red teeth and it looks like they are bleeding. What we have learned is, it is like some kind of drug and should have an effect similar to alcohol. Well, we know at least that we do not have to worry about the people with their red mouths. The buses and timetables are only available in Chinese characters, we always have to ask if this is the right bus or not. After about an hour the desired bus arrives and drives us into the city center. Near the bus station there is a small art exhibition that we look at. Since it’s hot, we treat ourselves to the next air-conditioned Family Mart a guava and an ice cream, before we go on the way. The next destination is a lookout over Taitung, where we first arrive at a small temple complex. We walk from one lookout point to the next, feeling like we went for swimming how much we sweat. Then we stroll through the city until we reach the Forest Park. We walk a bit through this pretty park, but after exploring half of the park, the stifling heat makes us so exhausted that we return to the way back.  By the time we get back to the accommodation, it’s 7 o’clock in the evening and we spend a quiet, pleasant evening.

Today we have no sightseeing on the program, but have to plan the next days. We book the ferry for tomorrow, to Lanyu, on Saturday the crossing to the Green Island and back on Monday, via the visitor center. So much planning is almost a challenge for us. We just hope the weather plays along, because today it is rainy again. Our research has shown there are not so many and especially well-balanced shopping opportunities on the islands, which is why we have to worry a bit about what we have to get in advance. In the late afternoon, when the rain has eased a bit, we make our way to the city to make the necessary purchases. First, let’s treat ourselves to a delicious bubble tea. Then we buy a few fruits and vegetables in the market before going to the supermarket. We spend too much time shopping and eventually have to go to a copy shop to get the international driver’s license printed (in the hope that we can rent a scooter on the island).  So it happens that we are back at half past seven at the bus terminal. Buses run much less frequently in the evening and we wait until 8pm when the bus finally arrives. This bothered us, because we have to catch the first bus to the harbor at 6 o’clock tomorrow to catch the ferry at 7.30. A short night is therefore inevitable.

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