Indonesia 1: Bali

— for english version click here —

12.06.2019 – 19.06.2019

für weitere Fotos & Videos hier klicken

Ubud 12.06.2019 – 14.06.2019

Nach einem etwas unbequemen Nachtflug und einem bequemeren Morgenflug landen wir in Bali. Nachdem wir die Immigration hinter uns gebracht und das Gepäck aufgegabelt haben, kaufen wir eine Simkarte und fragen im Tourismusbüro, wo das nächste Busterminal ist. Sie will zuerst nicht so mit der Sprache herausrücken, aber nach etwas präziserem Nachfragen bestätigt sie uns, dass es in der Nähe des Nationalen Flughafen ist. Das ist glücklicherweise nicht weit entfernt, aber hier werden wir von Taxifahrern beinahe überrannt, die uns hartnäckig verklickern wollen, dass es keinen Bus gibt. Wir gehen etwas beiseite und versuchen herauszufinden, wo der Bus fährt. Nach einer Weile entscheiden wir uns, nochmals beim Eingang schauen zu gehen und siehe da, ein älterer Taxifahrer meint, dass wir hier warten sollen. Wir sehen daraufhin eine Anzeigetafel mit Bussen. Der Nächste in unsere Richtung fährt aber erst in drei Stunden. Unterdessen verwickelt ein anderer Taxifahrer Hanspeter eine Weile ins Gespräch und versucht jeweils ihn zu überzeugen, dass wir trotzdem ein Taxi für 20 Franken nehmen sollen. Irgendwann gibt er es auf und etwas später kommt unser Bus. Dieser fährt uns an ein Terminal, welches etwa noch 10 Kilometer von Ubud entfernt liegt und das für 25 Rappen pro Person. Das Terminal ist aber leider nicht so eines wie wir es uns vorgestellt haben und der Minibusfahrer offeriert einen Preis, als wenn wir ihn Chartern würden. Das lassen wir schön bleiben und hoffen, dass ein Bemo (Minibus) der Strasse entlang fährt. Da wir aber nicht so wissen, wie das genau funktioniert und vorallem wie wir die erkennen, werden wir etwas nervös. Unterdessen bietet uns ein Taxifahrer an, uns nach Ubud zu bringen für 150000 Rupia (10 Franken), was wir wiederum ablehnen und versuchen zu verhandeln, was aber nicht zu klappen scheint. Als wir uns daraufhin umdrehen und etwas die Strasse runterlaufen, kommt er uns hinterher und meint, dass er sowieso nach Ubud gehen muss und uns daher für 50000 (3 Fr.) mitnehmen kann. Das hört sich schon besser an und da wir doch eigentlich nur ankommen wollen, steigen wir auf das Angebot und in das Taxi ein. Der Fahrer ist sehr freundlich und bietet uns bereits alle möglichen Ausflüge an. Da der Verkehr ziemlich dicht ist, steigen wir etwas vor dem Zielort aus und gehen die letzten paar 100 Meter zu Fuss hin. Die für 150000 Rupia gebuchte Unterkunft könnte besser nicht sein. Sie liegt etwas abseits des ganzen Stadttrubels, hat einen schönen Aussenbereich zum Sitzen mit Blick auf die Wiese des Innenhofs und Statuen. Wir werden sogar mit einem Willkommensgetränk, einem Fruchtsaft und diversen Früchten begrüsst. Zudem erhalten wir einen Krug heisses Wasser, so dass wir ganztags Tee oder Kaffee zubereiten können. Es gefällt uns auf Anhieb da und wir richten uns gemütlich ein. Nach einer Weile gehen wir auf eine kleine Erkundungstour und kaum auf der Strasse, sehen wir einen riesigen Umzug durchziehen (siehe Video). Wir sind mächtig beeindruckt davon und schauen dem Treiben ein wenig zu. Danach schlendern wir durch die geschäftigen Strassen, wo wir von allen Seiten für Taxis angequatscht werden. Da wir den ganzen Tag kaum was gegessen haben, sind wir hungrig und suchen ein Restaurant für ein verfrühtes Abendessen. Das erste ist leider voll, das nächste hat geschlossen und im übernächsten werden wir fündig. Wir bestellen uns einen leckeren Fruchtsaft und die erste balinesische Mahlzeit. Während wir auf das Essen warten, staunen wir nicht schlecht, als plötzlich Manuela’s ehemaliger Arbeitskollege, Chlöisu, ins Restaurant kommt. Was es nicht alles für Zufälle gibt. Er hat eine 6 wöchige Auszeit genommen und in dieser Zeit Indonesien bereist. Wir tauschen Neuigkeiten aus und sind natürlich ganz gespannt zu hören, was er in Indonesien alles erlebt hat. So kommt es, dass wir den Grossteil des Abends hier verbringen, bevor wir wieder zurück in unsere Unterkunft gehen. 


Heute schlafen wir lange aus und geniessen das sehr komfortable Bett in der Unterkunft. Das inkludierte Frühstück können wir selber von der Karte wählen und wir probieren das in Bali berühmte Bananen Pancake. Dieses ist super lecker und wird sogar noch zusammen mit einem leckeren Früchte Teller serviert. Kurz nach dem Mittag machen wir uns auf den Weg zum Monkey Park, der sich etwa 2 Kilometer südlich von hier befindet. Unterwegs gehen wir in einen Supermarkt einen kleinen Snack einkaufen und staunen nicht schlecht, als wir sogar Schweizer Produkte wie Ovomaltine vorfinden. Beim Affenpark angekommen, können wir zuerst ein paar traditionelle Statuen bewundern, die für uns teilweise etwas speziell, aber auch sehr schön aussehen. Der Monkeypark ist ein relativ grosses Reservat, in welchem Affen (Longtail Makaken) gepflegt und aufgezogen werden. Um das ganze Gelände herum gibt es einen Zaun, aber wenn die Affen wirklich wollen, könnten sie problemlos über den Zaun klettern, was man teilweise auch sieht. Wir sind sehr begeistert von den vielen Affen, die teilweise direkt vor unseren Füssen vorbeihuschen. Während wir so durch den Park schlendern, sehen wir aber auch, dass wir uns vor ihnen in Acht nehmen müssen. Zuerst hüpft einer auf Hanspeters Schulter und will hinter den Rucksack, danach versucht ein anderer aus seiner Fotokamerahülle etwas zu nehmen und am Schluss findet ein Dritter eine leere Verpackung, die er aus der Seite des Rucksacks stibitzt. Manuela spielt dabei den Bösewicht, indem sie den einen Affen von Hanspeters Schulter schiebt und dem anderen wieder die Verpackung wegnimmt. Dafür erntet sie ein leicht aggressives Fauchen. Von den paar Vorfällen haben wir gerade einiges über die süssen Äffchen gelernt und wissen nun auch besser, wie wir uns verhalten sollen. Der gesamte Park ist wirklich beeindruckend und die Affen, insbesondere jene mit Mutter und Baby, sind enorm süss. Wir verbringen insgesamt etwa 4 Stunden im Park und zum Abschluss erholen wir uns auf einer Plattform, wo uns einer der Affen Gesellschaft leistet. Auf dem Rückweg schlendern wir durch ein paar Geschäfte, in welchen wir die balinesische Kunst und Souvenirs begutachten können. Leider vergeht uns jedoch die Lust etwas intensiver durch die Märkte zu gehen, da einem die Verkäufer hartnäckig alles verkaufen wollen, worauf man nur einen flüchtigen Blick wirft. Zum Abschluss besichtigen wir den Ubud Palast, der sehr eindrücklich ist und wir bekommen sogar noch eine Life Musikvorführung mit (siehe Video). Am Abend treffen wir uns wieder mit Chlöisu und verbringen einen gemütlichen Abend bei leckerem indonesischem Essen und ein paar Biere. 

Heute regnet es stark, sehr stark. Nach dem leckeren Frühstück wollten wir eigentlich einen Roller mieten, was aber bei diesem Wetter keinen Spass macht. Wir hoffen auf Besserung, aber die ist leider nicht in Sicht. Wir entscheiden uns daher, heute nichts Spezielles zu unternehmen und die schöne Lage hier einfach zu geniessen. Zudem verlängern wir unsere Unterkunft für eine weitere Nacht und hoffen, dass morgen besseres Wetter für den Rollerausflug ist. 

Rollerausflug um Ubud in die Reisterrassen 15.06.2019

Das Wetter sieht heute um einiges besser aus, weshalb wir nach einem leckeren Frühstück bei unserer Unterkunft einen Roller ausleihen. Roller sind hier enorm günstig, dieser hier ist umgerechnet nicht einmal 4 Franken pro Tag. Zuerst müssen wir tanken und unseren Tagesvorrat aufstocken, bevor es losgeht. Das Benzin ist hier glücklicherweise enorm günstig, umgerechnet nur 50 Rappen pro Liter und der Roller verbraucht nicht viel. Zuerst fahren wir aus dem geschäftigen Ubud hinaus in Richtung der Tegallalang Reisterrassen. Als wir im besagten Dorf ankommen und die hübsche Sicht auf die Reisterassen sehen, entscheiden wir uns hier einen Kaffeestop einzulegen. Als wir auf dem Gehsteig zu Fuss in Richtung Cafe laufen, kommt uns ein Mann mit Funkgerät entgegen. Er will uns einen Eintritt verkaufen, da wir offenbar nicht mal hier entlang laufen dürfen. Es geht uns jedoch ums Prinzip, denn wir wollen ja sogar was konsumieren, aber nur für einen Kaffee noch einen Eintritt bezahlen, das kanns irgendwie nicht sein. Wir haben ja schon einiges von der sogenannten Mafia in Bali gelesen und das scheint uns sowas zu sein. Es wurde uns gesagt, man kann eine Spende abgeben, aber eine Spende ist keine Spende, wenn man dazu gezwungen wird. Manuela diskutiert ein wenig mit ihm, bis er uns erstaunlicherweise weiterziehen lässt. Dies liegt aber wohl daran, dass er aufgrund unserer Diskussion bei anderen Leuten nicht einkassieren kann. Auf der Strasse laufen sicher etwa 5 Typen mit solchen Funkgeräten umher, aber glücklicherweise werden wir nicht mehr aufgehalten und gehen in das nächste Cafe, wo wir uns eine Limonade und einen Kaffee gönnen. Hier haben wir tatsächlich eine tolle Aussicht, die wir sehr geniessen. Nach einer Weile fragen wir die Mitarbeiterin, ob wir hier zu den Reisterrassen runter dürfen und ob wir nun doch noch ein Ticket holen sollen. Sie meint, dass wir hier direkt zu den Reisfeldern hinunter gehen können, aber wir kein Ticket benötigen. Den oben verlangten Eintrittspreis, spenden wir daher einfach weiter unten. Wir merken es hier und heute gerade zum ersten Mal richtig, wie man den Touristen alles andrehen will und das teilweise mit unschönen Methoden. Man könnte einfach für alles etwas bezahlen. Wie dem auch sei, wir können dem glücklicherweise standhalten, denn die Leute die uns alles andrehen wollen, bewirken bei uns das Gegenteil. Wir flüchten und schauen schon gar nicht mehr, was verkauft wird. Die Reisterrassen selber sehen aber super eindrücklich aus und wir wandern eine Weile durch die Felder. Das ist sehr schön und je weiter wir kommen, desto ruhiger wird es. Wir können natürlich auch einige Arbeiter beobachten, die die Reisfelder bei dieser Hitze hegen und pflegen. Nach etwa zwei Stunden ist es auch uns zu heiss und wir gehen zurück zum Roller, mit welchem wir unsere Fahrt fortsetzen. Weit sind wir ja noch nicht gekommen und es ist bereits Mittag. Wir erreichen bald etwas abgelegenere Gegenden und abenteuerliche Strassen. Als nächstes kommen wir in der Ortschaft Bangli an, welche ein paar nette Tempelruinen hat. Die Strassen zwischen den Ortschaften sind aber viel interessanter, denn wir fahren durch Regenwald und entlang hübscher Reisterrassen. Plötzlich sehen wir zwischen den Feldern, Bäumen und Häuser Bali’s höchsten Vulkan, den Gunung Agung. Wir machen einen Abstecher, von wo aus wir eine wunderbare Sicht auf diesen imposanten aktiven Vulkan haben. Der letzte Abschnitt nach Sideman wird grenzwertig, denn die Strasse wird immer mehr zu einem Pfad, der über Stock und Stein steil nach unten führt. Glücklicherweise ist dieser Abschnitt nicht allzu lang, denn wir müssen lediglich über die nächste Brücke und schon erreichen wir Sideman. Da wir nicht in die Nacht hineinfahren wollen, entscheiden wir uns hier, wieder gegen Ubud zurückzukehren und nicht noch nördlicher zu fahren. Wer weiss, was für Strassen noch auf uns warten. Die Strasse, die uns südlich führt, ist wieder tiptop und wir haben dabei eine wunderbare Aussicht. In Semarapura angekommen wollen wir unseren Roller vor dem Schwimmenden Tempel parken. Da aber wieder ein sogenannter Sicherheitsbeamter uns, Tourist, ein Parkticket andrehen will, fahren wir in die nächste Seitenstrasse. Die Innenstadt scheint voll zu sein mit antiken Bauten und wir kaufen uns das Eintrittsticket für den Besuch des schwimmenden Tempel, Kertha Gosa und den Klunkung Palast sowie noch weitere inkludierte Sehenswürdigkeiten. Die Anlage ist sehr eindrücklich und wir schlendern sicherlich 1.5 Stunden umher bis wir alles begutachtet haben. Zum Abschluss fahren wir etwas südlich von Ubud an den Strand, damit wir diesen auch mal sehen. Da es aber schon spät ist, werfen wir lediglich einen Blick auf diesen hübschen Strandabschnitt und fahren zurück nach Ubud. Der Verkehr nimmt hier wieder um einiges zu und wir sind froh, als wir bei unserer Unterkunft eintreffen. Wir relaxen hier ein wenig, bevor wir lecker Essen gehen. Das ist eben das Schöne hier in Indonesien. Man kann leckere lokale Gerichte für umgerechnet 2-4 Franken haben. Das Essen in Bali sei aber eher teuer, also sind wir gespannt, was man in den günstigen Lokalen ausserhalb Bali erhält. Was wir jedenfalls bisher gegessen haben, ist allesamt sehr lecker. Die typischen Gerichte sind Nasi und Mi Goreng, Reis oder Nudeln mit Gemüse. Tempe ist ebenfalls etwas, dass es oftmals zum Essen gibt. Dies sind m.W. fermentierte Sojabohnen zusammengepresst, und sehr lecker. Nachdem wir lecker gespeist haben, treffen wir uns auf einen Drink mit Chlöisu und verbringen einen gemütlichen Abend zusammen. 

Padang Bai 16.06.2019

Unser nächstes grösseres Ziel ist die Insel Nusa Penida, die neben Bali liegt. Da direkte Transporte für unser Verhältnis teuer sind, wollen wir zuerst nach Padang Bai gehen und dort mit der langsamen, etwa 5x günstigeren Fähre nach Nusa Penida verschiffen. Wir haben gehört, dass man Padang Bai mit 3 verschiedenen Bemos erreichen kann. Bei unserer Unterkunft will man davon aber nichts wissen und sie sagen uns, dass Bemos nur für lokale Leute sind und nicht für Touristen. Sie können uns daher keine Information darüber geben. Wir sind aufgrund dieser Aussage etwas verunsichert und nehmen den angebotenen Shuttlebus in Anspruch. Nachdem wir gefrühstückt haben, treffen wir noch kurz Chlöisu in einem Cafe, wo wir uns verabschieden, bevor wir auf den Shuttlebus warten. Der Shuttle ist aus unserer Sicht ein Verhältnisblödsinn, denn es ist wie ein Taxi. Nur wir zwei sind in dem Bus. Was solls, dafür können wir direkt nach Padang Bai fahren. Wenn wir einen Shuttle bei einem Anbieter auf der Strasse genommen hätten, hätten wir das Doppelte bezahlt. Eine Stunde später sind wir bereits in Padang Bai und wir hätten problemlos noch die Nachmittagsfähre erwischt. Da wir aber nicht wussten, wie das alles funktioniert, haben wir für heute noch eine Unterkunft gebucht. Als wir ankommen, werden wir schon wieder von allen Seiten angesprochen, wohin wir wollen, Angebote für die teuren Speedboats und ob wir nicht ein Taxi nehmen wollen. Da unsere Unterkunft keinen Kilometer von unserem Standort entfernt ist, wollen wir zu Fuss gehen. Bei der Unterkunft angekommen, ist unser Zimmer schon bereit und wir werden mit einem Wilkommenstee begrüsst. Der Besitzer plaudert mit uns und gibt uns alle möglichen Tipps, was wir machen können. Wir haben aber eigentlich nicht viel auf dem Programm und entscheiden uns lediglich etwas später an den Strand zu gehen. Dort schauen wir auch etwas dumm aus der Wäsche, als tatsächlich einen Eintrittspreis für den Strand verlangt wird. Wie wir lernen werden, ist dies in Indonesien üblich. Auch wenn es sich nur um umgerechnet 80 Rappen handelt, finden wir das doch etwas speziell. Zumindest ist dieser Strand wunderschön und sauber, weshalb wir den Eintrittspreis für die Pflege als Begründung nehmen. Wir gehen das erste Mal im schönen Meer in Bali schwimmen und geniessen es. Wir müssen jedoch teilweise aufpassen, denn die Wellen sind etwas hoch. Danach sonnen wir uns ein wenig am Strand, suchen aber bald den Schatten. Wir gehen zu einem der vielen Restaurants am Strand, wo wir uns eine frische Kokosnuss, einen Zitronensaft und eine balinesische Leckerei zu einem für am Strand vernünftigen Preis gönnen. Da es nun schon wieder gegen Abend zugeht (um 18.00 Uhr machen sie den Strand zu), machen wir uns langsam auf den Rückweg. Die Restaurantbesitzer zeigen uns einen alternativen Weg zurück hinter dem Restaurant und da sehen wir auch, wo der ganze Müll landet. Was wir bisher von Bali bezüglich Müllentsorgung gesehen haben, ist schon fragwürdig. Offenbar wird einfach alles angezündet auch Plastik und nicht brennbare Materialien. Wir haben das in Ubud gesehen und nun auch hier. Wenn man die Leute fragt, ist es für sie ganz selbstverständlich, dass so die Müllentsorgung funktioniert. Wir gehen weiter einen Hügel hinauf, wo wir einen netten Ausblick auf das Dorf haben. Im Dorf selber suchen wir einen Laden mit grossen Getränken. Das ist gar nicht so einfach, denn überall gibt es nur jene bis 500 ml. Schlussendlich finden wir einen. Es nervt uns aber langsam, dass wir nicht einmal ein Getränk in einem Minimarkt kaufen können, ohne gefragt zu werden, wo wir heute oder morgen hinwollen, und ob wir auch schon alles gebucht haben. Wir beginnen langsam zu flunkern, denn wir mögen nicht allen unsere Pläne erzählen, die wir teilweise noch selbst nicht genau kennen und dann noch begründen müssen, weshalb wir ihren angebotenen Transport nicht in Anspruch nehmen wollen. Ja, das ist ein Grund, weshalb wir uns bald wieder aus dem Dorf verziehen und zurück zu unserer netten Unterkunft kehren. Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich und kommen mit ein paar Gästen ins Gespräch. Etwa um 8 Uhr sind wir wieder hungrig und da der Nachbar uns freundlich und nicht aufdringlich darauf hingewiesen hat, dass er leckeres Essen habe, gehen wir dort Essen. 

Padang Bai – Nusa Penida 17.06.2019

Heute gehen wir etwas früher aus den Federn als gewohnt, denn wir wollen die Fähre nach Nusa Penida erwischen. Da wir online darüber gelesen haben, dass es keinen offiziellen Fahrplan gibt, aber je nach Wellengang die Fähre zwischen 10 und 12 Uhr fährt, wollen wir vor 10 Uhr bereit sein. Der Hostelbesitzer hat uns gestern gesagt, dass sie um halb 11 fährt und heute um 11. Da aber auch er die sogenannten Speedboats anbietet, sind wir etwas skeptisch (die wenigen Tagen in Indonesien haben uns leider ziemlich misstrauisch gemacht) und wir wollen einfach genügend Zeit haben die Tickets zu kaufen und das Boot zu erwischen. Wir sind auch etwas nervös, ob wir den Schalter auch auf Anhieb finden werden und nicht von all den Anbieter überrannt werden. Unsere Sorge ist aber unbegründet, denn als wir bereits um halb 10 beim Hafen ankommen, um zuerst noch Geld abzuheben und ein Getränk zu kaufen, finden wir den Ticketschalter auf Anhieb. Überall schwirren jedoch Verkäufer herum, die unser Ticket zu einem Schnellboot umtauschen wollen. Wir ignorieren sie so gut es geht und gehen zur Fähre. Hier hat es ein paar Beamte und wir merken gleich, dass wir uns an diese wenden müssen, um richtige Informationen zu erhalten. Sie weisen uns den Weg zur richtigen Fähre und wir müssen unsere Tickets zur Kontrolle zeigen. Das ist nicht schlecht, denn so sind wir für die aufdringlichen Typen ausser Reichweite. Nun heisst es warten, denn erst um halb 12 Uhr kommt unsere Fähre an. Hier müssen wir wieder lernen geduldig zu sein, denn vorallem in Japan aber auch Taiwan war der Transport stets sehr pünktlich. Aber wir haben ja Zeit und etwa um 2 kommen wir in Nusa Penida an. Die Überfahrt dauert nur eine knappe Stunde, aber das Anlegen noch eine weitere Stunde. Zu Fuss machen wir uns auf den Weg zur Unterkunft, die etwa 1.5 Kilometer vom Hafen entfernt ist. Nachdem wir eingecheckt haben, machen wir es uns in einem Restaurant gerade neben unserer Unterkunft gemütlich, denn ausser dem Frühstück haben wir noch nichts im Magen. Hanspeter will unbedingt mal wieder einen Burger und bestellt einen Tempe Burger. Als er diesen bekommt, stellt er verwundert fest, dass das ja ein Vegiburger ist, bestehend aus dem vorher einmal erwähnten Tempe. Naja, nicht gerade das was er erwartet hätte, aber lecker findet er ihn trotzdem. Manuela hat ein traditionelles Gericht bestellt, welches ebenfalls super lecker ist. Danach machen wir uns auf die Suche nach einem Rollerverleih, denn sonst ist das Vorwärtskommen auf der Insel schwierig. Wir finden Einen und leihen uns diesen für die nächsten 48 Stunden aus. Wir fahren in die touristische Gegend, wo sich auch die Speedboot Anlegestellen befinden und halten Ausschau nach Tauchschulen. Wir spielen nämlich mit dem Gedanken hier Tauchen zu gehen und wollen das Angebot abklappern. Wir gehen bei insgesamt drei vorbei, wobei wir schlussendlich ganz spontan bei der Dritten für morgen buchen. Eigentlich wollten wir ja erst übermorgen gehen, aber wir möchten gerne den Manta Point besuchen, wo man mit Mantarochen tauchen kann. Wenn der Wellengang aber zu hoch ist, geht es nicht dorthin und für übermorgen ist der Wellengang etwas kritisch. Nachdem wir zwei Tauchgänge für morgen gebucht haben, gehen wir an den Strand, wo wir den Sonnenuntergang bewundern können. Danach gehen wir ins selbige Restaurant wie vorhin um zu Abend essen. Der Betreiber freut sich natürlich uns schon wieder zu sehen. 

Nusa Penida Diving 18.06.2019

Heute heisst es wieder früh aufstehen, damit wir noch genügend Zeit für das inkludierte Frühstück haben. Um 8 Uhr machen wir uns auf den Weg, damit wir pünktlich um halb 9 bei der Tauchschule sind. Unser Material haben wir schon gestern zusammengestellt, so dass wir nur noch in die Tauchanzüge schlüpfen können und aufs Boot gehen, wo es auf direktem Weg zum Manta Point geht. Sie haben uns gewarnt, dass es viele Leute haben wird, aber das ist uns egal, schliesslich wollen auch wir die Mantas sehen. Der Start mit unserer Vierergruppe ist etwas beschwerlich, da die zwei anderen nicht genügend Gewicht am Gurt haben und deshalb nicht abtauchen können. Wir warten eine Weile und schauen uns die eindrücklichen Mantas von lediglich ein paar Meter Entfernung an und wissen im Moment nicht was vor sich geht. Der Guide hat uns lediglich zu verstehen gegeben, dass wir warten sollen. Schlussendlich tauchen aber auch die anderen zwei ab und los geht’s. Es ist sehr eindrücklich mit den Mantarochen tauchen zu gehen und hier gibt es ganz viele, die teilweise ganz nah bei uns vorbeischwimmen. Auch wenn sie gross sind, sind sie im Gegensatz zu Stachelrochen ungefährlich. Es ist wirklich ein super Erlebnis und wir können nebst den Mantas auch noch ein paar blau gepunktete Rochen beobachten, die einem nun ganz klein vorkommen, aber bei denen man etwas vorsichtiger sein muss. Das Wasser ist hier eher kühl, was einigen etwas zu schaffen macht, offenbar sogar dem spanischen Guide. Trotzdem bleiben wir gute 45 Minuten Unterwasser und konnten es total geniessen (am besten einfach das Video anschauen). Wieder zurück auf dem Boot, fahren wir entlang einer atemberaubenden Landschaft bis zum Crystal Bay. Hier funktioniert alles reibungslos und wir können viele eindrückliche Tiere sehen, die wir vorher noch nie gesehen haben. Unser Guide findet einen speziellen schlafenden Hai, dessen exakten Namen wir uns leider nicht mehr erinnern können, Steinfisch und eine Seeschlange. Die Seeschlange ist das giftigste oder zweitgiftigste Tier auf Erden, und Hanspeter findet sie so spannend (nicht im Bewusstsein dessen Giftigkeit), dass er noch etwas mit den Fingern herumstochert, als sie verschwindet. Auch der Steinfisch zählt zu den giftigsten Tieren, jedoch bewegt der sich kaum und wenn man nicht gerade draufsteht (wobei man mit den Flossen geschützt ist), kann einem nichts passieren. Zudem sehen wir eine eindrückliche grüne Schildkröte (green Sea Turtle), viele farbige Fische und weiteres Kleingetier. Auch dieser Tauchgang war wunderschön, aber schon bald ist der Spass vorbei und wir kehren wieder zurück an den Ausgangspunkt. Tauchen macht hungrig, weshalb wir zuerst in einem leckeren Warung Mittagessen, bevor wir uns auf den weiteren Weg machen. Es ist schon drei Uhr Nachmittags als wir uns halbherzig wieder auf den Roller setzen und ein oder zwei Ziele ansteuern. Wir haben schon einmal gehört, dass die Strassen auf Nusa Penida schlecht sind, aber als wir eine Abzweigung zum Strand nehmen, erfahren wir erst, was das wirklich heisst. Wir müssen etwa 15 Kilometer über miserable Strassen fahren, bis wir beim Angel Billabong ankommen. Wir sind stets in Befürchtung, dass unser Roller das nicht aushält. Hanspeter ist sichtlich nervös, meistert aber problemlos die schwierigsten Stellen und will partout nicht, dass Manuela absteigt. Mit ach und krach sind wir etwa 1.5 Stunden später beim Angel Billabong und dem Broken Beach, welche sehr eindrücklich sind. Zur Belohnung müssen wir hier aber auch noch 21000 Rupiah (umgerechnet etwa 1.50) für Parken und Eintritt hinblättern. Wir wissen aber, dass dies der letzte Ausflug für heute gewesen sein wird, denn wir möchten schliesslich vor dem eindunkeln zumindest auf einer befestigten Strasse sein. Wir gönnen uns eine frische Kokosnuss auf diese Fahrt und geniessen die wunderschöne Umgebung hier. Die Rückfahrt geht schon um einiges einfacher, was wohl daran liegt, dass man jetzt weiss, was auf einem zukommt. Diesen langen Tag wollen wir mal wieder mit westlichem Essen abschliessen, weshalb sich Hanspeter eine Pizza gönnt und Manuela Pesto Spaghetti. Leider ist beides nicht gerade überwältigend und wir sagen uns, dass wir künftig nur noch lokales Essen bestellen. Es ist erstens viel besser und zweitens mindestens nur halb so teuer. Danach fahren wir wieder zurück zur Unterkunft, wo wir einen angenehmen Abend verbringen. 

Nusa Penida Rollertour 19.06.2019

Wir sind etwas nervös vor dem heutigen Tag, da wir die Insel mit dem Roller erkunden wollen und wir gestern nicht gerade die beste Erfahrung gemacht haben. Manuela hat ein paar Ziele herausgesucht und versucht anhand von Google Reviews abzuschätzen wie schlecht die Strassen wirklich sind. Wir versuchen es einfach mal und fahren los. Wir wollen eigentlich noch unsere Wäsche waschen lassen, aber offenbar ist heute ein heiliger Tag und daher wird keine Wäsche gewaschen. Auch kein Problem, es wäre lediglich praktisch gewesen. Wir fahren zuerst der Ostküste entlang, wobei wir merken, dass die Hauptstrasse, abgesehen von derer Enge, wunderbar geteert ist. Wir kommen gut vorwärts und haben eine wunderbare Aussicht. Besonders tolle Aussicht haben wir, als wir in den Süden gelangen. Dort geht es steil hoch, der Roller hat aber genügend Kraft, weshalb das kein Problem ist. Mit dem Roller den wir in Bali gemietet haben, wäre das nicht möglich gewesen. Ein Grossteil der Abzweigung zum Atuh Beach ist ebenfalls geteert, nur das letzte Stück nicht. Dieses ist wieder ziemlich in desolatem Zustand und am Schluss kommen wir sogar noch in einen sandigen Abschnitt. Hanspeter hat jedoch seine Motocross mit Roller Fähigkeiten entdeckt und bringt uns problemlos zum Parkplatz. Auch hier müssen wir den obligaten Eintritt bezahlen, aber mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt und beschweren uns nicht mehr. Die Aussicht ist einfach zu schön. Auf der einen Seite haben wir Sicht auf den eindrücklichen Diamond Beach, dessen Felsen tatsächlich wie Diamanten aussehen und auf der anderen Seite den Atuh Beach. Wir entscheiden uns zum Atuh Beach herunter zu steigen. Es ist sehr heiss und es hat so einladende Sitzgelegenheiten mit Sonnenschirm. Wir fragen, was das kostet und die Besitzerin der einen kleinen Strandbar meint, dass wir einfach hier etwas konsumieren können, dann sei es gratis. Also gönnen wir uns wieder eine Kokosnuss und gehen danach für eine Weile ins schöne kühle Wasser. Die Umgebung ist einfach herrlich hier und wir verbringen ein paar Stunden. Da es gerade so schön ist, gönnen wir uns hier ein leckeres Nasi Goreng als Mittagessen. Danach nehmen wir den steilen Aufstieg in Angriff und gehen zurück zum Parkplatz. Wir haben schon Fotos vom Kelingking Beach gesehen, aber auch gelesen, dass die Zufahrt echt schwierig sei. Wir versuchen es trotzdem und werden überrascht, denn die Strasse ist weniger schlimm als die Gestrige. Die Zeit ist uns aber wieder davon gerast und wir wissen, dass dies der letzte Ausflug für heute gewesen ist. Die Aussicht auf den Kelingking Beach ist einfach traumhaft schön und man kann sogar zum Strand hinunter gehen. Der Abstieg ist aber sehr steil, also nichts für Leute mit Höhenangst. Uns macht es aber spass, was man von anderen Leuten nicht unbedingt behaupten kann. Manuela ist eher nervös vor dem Aufstieg, da es unglaublich heiss ist. Aber wir werden sehen. Nach etwa einer halben Stunde erreichen wir den Strand. Die Wellen tosen, die Strömung ist unglaublich stark und wir können lediglich mit den Welle  spielen, was aber Spass macht. Baden zu gehen erscheint uns als zu gefährlich und es wagt sich auch sonst niemand. Die Atmosphäre und die Aussicht hier sind aber unbezahlbar schön. Wir geniessen es sehr. Nach etwa einer Stunde heisst es aber den beschwerlichen Aufstieg in Angriff zu nehmen. Glücklicherweise kommen wir schneller vorwärts als erwartet und schon bald ist die Hälfte geschafft. Total verschwitzt und kaputt kommen wir etwa dreiviertel Stunde später wieder oben an. Die ganzen Verkäufer wollen uns Getränke anbieten, was wir ja auch echt gerne angenommen hätten. Nur kommt uns wieder die Zeit in die Quere, denn wir wollen vor Dunkelheit auf der befestigten Strasse bestenfalls sogar wieder zurück in der Ortschaft sein. Wir haben das Gefühl den Weg zurück im Griff zu haben, merken aber plötzlich, dass wir uns etwas verfahren haben. Denn ein Ort kommt uns von gestern sehr bekannt vor. Tatsächlich sind die beiden Ortschaften nicht weit voneinander entfernt, da aber die Strasse von heute um einiges besser war, nehmen wir lieber den Umweg in Kauf. Gerade rechtzeitig zum Eindunkeln schaffen wir es zurück und können den Roller retour bringen. Da wir etwa 2 Stunden von der ursprünglichen Anmietzeit divergieren, sind wir ein wenig nervös, dass sie uns mehr belasten. Aber offenbar sind sie froh, haben wir den Roller heil zurückgebracht und schauen nicht so genau auf die Uhrzeit. Da uns Nusa Penida sehr gefällt, spielen wir mit dem Gedanken noch ein oder zwei Nächte länger zu bleiben. Da uns jedoch das Tauchen verhältnismäßig viel gekostet hat, bräuchten wir dafür unbedingt mehr Bargeld. Es ist bekannt, dass die Geldautomaten hier für ausländische Touristen nicht immer funktionieren, oder einfach kein Geld mehr enthalten. Wir versuchen unser Glück an den paar wenigen Automaten, aber leider klappt es nicht und wir sehen das als Zeichen, dass wir uns um die Weiterreise kümmern müssen. Wir gehen daher noch im selben Restaurant Abendessen wie beim ersten Mal und der Besitzer freut sich natürlich sehr, dass wir wieder auftauchen. Uns hat dieses Restaurant hier auch am meisten zugesagt, weshalb wir gerne wieder kommen, um ein leckeres Essen zu verspeisen.


English Version

12.06.2019 – 19.06.2019

for more pictures and videos click here

Ubud 12.06.2019 – 14.06.2019

We had a bit an uncomfortable night flight, but at least a more comfortable morning flight before we land in Bali. After we went through the immigration and picked up the luggage, we buy a sim card and ask at the tourist office where the nearest bus terminal is. She does not want to tell us first, but after more precise inquiries, she confirms the stop is near the National Airport. Fortunately, that is not far away, but here we are almost overrun by taxi drivers who want to explain us there is no bus. We move aside and try to find out where the bus departs. After a while, we decide to go back to the entrance and lo and behold, an older taxi driver tells us we should wait here. We see then a screen with information about buses. The next in our direction is only in three hours. Meanwhile, another cab driver talks to Hanspeter for a while and tries to persuade him that we should still take a taxi for 20 dollars. At some point he gives up and a little later our bus arrives. This bus brings us to a terminal, which is still about 10 kilometers away from Ubud our destination for today and this for 25 cents per person. The terminal is unfortunately not as expected and the minibus driver offers a price, as if we would charter him.  We leave don’t accept it and hope that a Bemo (minibus) drives along the road. But because we do not know how it works and especially how we recognize it, we get a bit nervous. Meanwhile, a taxi driver offers us to bring us to Ubud for 150000 Rupiah (10 dollars), which we reject again and we try to bargain, but this does not seem to work. When we turn around and run down the street, he follows us and says that he has to go anyway to Ubud and therefore he can bring us for 50000 rupiah (3 dollars). That sounds better and since we only want to arrive, we accept the offer and in the taxi. The driver is very friendly and already offers us all possible excursions. As the traffic is quite dense, we get off the bus a bit and walk the last few hundred meters. The booked for 150000 Rupiah (10 dollars) accommodation could not be better. It is a bit off the beaten track, has a nice outdoor area for sitting overlooking the lawn of the courtyard and traditional statues. We are even greeted with a welcome drink, a fruit juice and various fruits. We also get a jar of hot water so we can drink tea or coffee all day. We like it right from the start and we set ourselves up comfortably. After a while we go on a little exploration tour and hardly on the street, we see a huge ceremonie (see video). We are very impressed and watch the action a little bit. Then we stroll through the busy streets, where everyone wants to offer us taxis. Since we have hardly eaten all day, we are hungry and looking for a restaurant for a early dinner. Unfortunately, the first one is full, the next one is closed, but finally we find a nice small restaurant. We order a delicious fruit juice and our first Balinese meal. While we wait for the food, we are very surprised, when suddenly Manuela’s former colleague, Chlöisu, comes in to the restaurant. What a coincidences. He took a 6-week break and traveled to Indonesia during this time. We exchange news and are of course eager to hear what he has experienced in Indonesia. So, we spend most of the evening here before we go back to our accommodation.

Today we sleep long and enjoy the very comfortable bed in the accommodation. We can choose the included breakfast from the menu and we try the famous banana pancake in Bali. This is delicious and is even served with a delicious fruit plate. Shortly after noon, we head to the Monkey Park, which is located about 2 kilometers south of here. On the way we go shopping in a supermarket for a snack and are not surprised, as we find even Swiss products such as Ovomaltine. Arriving at the Monkey Park, we first admire a few traditional statues, which look for us somehow special, but also very beautiful. The Monkey Park is a relatively large reserve in which monkeys (long tailed macaques) are cared for and reared. There is a fence around the grounds, but if the monkeys really want, they could easily climb over the fence, which you can see in part. We are very impressed by the many monkeys, some of them scurrying right by our feet. As we stroll through the park, we also see we have to be wary of them. First one hops on Hanspeter’s shoulder and wants to open the backpack, then another tries to take something out of his camera cover and at the end a third finds an empty package, which he steals from the side of the backpack. Manuela plays the villain by pushing the one monkey from Hanspeter’s shoulder and taking the packaging away from the other. For this she receives a slightly aggressive hiss. From the few incidents we have just learned a lot about the cute monkeys and now know better how we should behave. The whole park is really impressive and the monkeys, especially those with mother and baby, are very cute. We spend a total of about 4 hours in the park and at the end we recover on a platform where one of the monkeys keeps us company.  On the way back we stroll through a few shops, where we can see the Balinese art and souvenirs. Unfortunately, however, the desire to go through the markets a little more intensively is low, because the sellers stubbornly want to sell everything. Finally, we visit the Ubud Palace, which is very impressive and we even get a live music performance (see video). In the evening we meet again with Chlöisu and spend a cozy evening with delicious Indonesian food and a few beers.

Today it is raining heavily, very strong. After the delicious breakfast, we actually wanted to rent a scooter, but this is no fun in this weather. We hope for weather improvement, but unfortunately it is not in sight. Therefore, we decide today, simply nothing special to do and enjoy the beautiful location here. We also extend our accommodation for another night and hope tomorrow will be better weather for the scooter trip. 

Scooter trip around Ubud into the rice terrace 15.06.2019

The weather looks a lot better today, which is why we rent a scooter after a delicious breakfast at our accommodation. Scooters are extremely cheap here, this is not even 4 dollars per day. First, we have to refuel and stock up on our daily supply before we move on. The gasoline is fortunately enormously cheap, converted only 50 cents per liter and the scooter does not consume much. First, we drive out of bustling Ubud towards the Tegallalang Rice Terraces. When we arrive in the said village and see the pretty view of the rice terraces, we decide to make a coffee stop here. As we walk on the sidewalk towards the cafe, a man with a cbd comes towards us. He wants to sell us an entrance, since we obviously can not even walk along here. However, we would like to consume something, but only pay an entry for having a coffee, that can not be. We have already read a lot about the so-called mafia in Bali and this seems to be. We were told we could make a donation, but a donation is not a donation if you are forced to. Manuela talks to him a bit until he lets us move on. There are probably about 5 guys running on the road with those cbd, but luckily we are not stopped and go to the nearest cafe, where we have a lemonade and a coffee. Here we actually have a great view, which we enjoy very much.  After a while we ask the employee if we can get down to the rice terraces and if we need a ticket. She says we can go straight down to the rice fields here and we do not need a ticket. The above-requested entrance fee, so we just donate below. For the first time, we are realizing right now, how things change for the tourists, and sometimes with questionable methods. You could just pay for everything. Anyway, luckily we can withstand, because the people who want to sell everything to us, do the opposite than our behaviors expected to us. We flee and do not even look at what is being sold. The rice terraces themselves look very impressive and we walk for a while through the fields. That’s very nice and the further we get, the quieter it gets. Of course, we can also observe some workers who work in the rice fields in this heat. After about two hours it is too hot for us and we go back to the scooter, with which we continue our journey. We have not come far yet and it’s already noon. We soon reach more remote areas and adventurous roads. Next, we arrive in the village of Bangli, which has some nice temple ruins. The roads between the villages are much more interesting, because we drive through rainforest and along pretty rice terraces. Suddenly we see Bali’s highest volcano, the Gunung Agung, among the fields, trees and houses. We make a detour from where we have a wonderful view of this imposing active volcano. The last section after Sideman gets most adventurous, because the road is increasingly becoming a path that leads steeply down hill and dale. Fortunately, this section is not too long because we just have to cross the next bridge and we’ll reach Sideman. Since we do not want to drive into the night, we decide here, to return to Ubud and not drive to the north. Who knows what roads are still waiting for us? The road that leads us south is very well maintained and we have a wonderful view. Once in Semarapura we want to park our scooter in front of the floating temple. But again, as a so-called security officer wants us to buy a parking ticket, therefore we drive to the next side street. The downtown area seems to be full of antique buildings and we buy the admission ticket to visit the floating temple, Kertha Gosa and the Klungkung Palace, as well as other included attractions. The facility is very impressive and we certainly stroll around for 1.5 hours until we have examined everything. Finally, we drive to the south of Ubud to the beach, so we can see the beach for the first time since we arrived in Indonesia. Since it is already late, we only take a look at this beautiful stretch of beach and drive back to Ubud. Traffic is increasing again and we are glad when we arrive at our accommodation. We relax a bit here before we go for a nice meal. That’s just so nice here in Indonesia. You can have a delicious dish for the equivalent of 2-4 dollars. The food in Bali is rather expensive, so we are curious what you get in the cheap restaurants outside Bali. What we have eaten so far, is all very delicious. The typical dishes are Nasi and Mee Goreng, fried rice or noodles with vegetables. Tempe is also something that is often eaten. These are as far as we know fermented soybeans pressed together, and delicious. After having a tasty meal, we meet for a drink with Chlöisu and spend a cozy evening together.

Padang Bai 16.06.2019

Our next bigger destination is the island of Nusa Penida, which is next to Bali. Direct transport is a bit expensive for us, we first want to go to Padang Bai and ship there with the slow, about 5 times cheaper ferry to Nusa Penida. We have heard Padang Bai can be reached with Bemos, where we have to change three different time. We do not get any information from our accommodation and they tell us Bemos are only for local people and not for tourists. They can not give us any information about it. We are somewhat confused by this statement and take the offered shuttle bus. After having breakfast we meet Chlöisu in a cafe where we say goodbye before waiting for the shuttle bus. The shuttle is from our point of view special, because it is like a taxi. Only we two are in the bus. What the hell, we can go directly to Padang Bai. If we had taken a shuttle with a provider on the road, we would have paid double. An hour later we are already in Padang Bai and we could easily catch the afternoon ferry. But since we did not know how it all works, we booked accommodation for today. When we arrive, we are approached again from all sides by people, offers for the expensive speedboats and if we do not want to take a taxi. Since our accommodation is less than a kilometer from our location, we want to walk. Arrived at the accommodation, our room is ready and we are greeted with a welcome tea. The owner chats with us and gives us all sorts of tips on what we can do here. But we do not really have much on the agenda for today and just decide to go to the beach a little later. There we are a bit confused, as in fact an entrance fee is requested to visit the beach. As we shall learn, this is common in Indonesia. Even if it is only about 80 cent, we find it special to pay for visiting a beach. At least this beach is beautiful and clean, which is why we say the entrance fee is justified. We swim for the first time in the beautiful sea in Bali and enjoy it. However, we have to be careful because the waves are a bit high. Then we sunbathe a bit on the beach, but soon we seek the shade. We go to one of the many restaurants on the beach, where we treat ourselves to a fresh coconut, a lemon juice and a Balinese treat for a reasonable price on the beach. As it is going towards evening (at 6 pm they close the beach), we start slowly our way back. The restaurant owners show us an alternative way behind the restaurant and we also see where all the garbage ends up. Sadly. What we have seen from Bali regarding waste disposal is questionable. Apparently everything is burned also plastic and non-flammable materials. We saw it in Ubud and now here too. If you ask people, this is how waste disposal works here. We continue up a hill, where we have a nice view of the village. In the village itself we are looking for a shop with large soft drinks. That’s not so easy, because everywhere there are only those up to 500 ml. Finally, we find one. But it annoys us slowly, we can not even buy a drink in a mini market, without being asked where we want to go today or tomorrow, and if we have already booked everything. We are slowly starting to fib about, because we do not like to tell everyone our plans, which we still do not know exactly, and then have to explain why we do not want to use their offered transport. Yes, this is one reason why we want soon leave the village and return to our nice calm place. Back at the accommodation we make ourselves comfortable on the terrace and come with a few guests into conversation. Around 8 o’clock we are hungry again and since the neighbor has told us friendly and not obtrusively that he has delicious food, we go there for dinner.

Padang Bai – Nusa Penida 17.06.2019

Today we start a little earlier than usual, because we want to catch the ferry to Nusa Penida. Since we read online there is no official timetable, but depending on the waves, the ferry leaves between 10 and 12 o’clock, we want to be ready before 10 o’clock. The hostel owner told us yesterday the ferry leaves at half past 10 and today he says at 11. Since he also offers the so-called speedboats, we are somewhat skeptical (the few days in Indonesia have unfortunately made us a bit suspicious) and we just want enough time to buy the tickets and catch the boat. We are also a bit nervous, if we will find the ticket office away and not be overrun by all the providers. But there is nothing to be concerned, however, because when we arrive at half past 9 at the port to first withdraw money and buy a drink, we find the ticket counter immediately. However, sellers are buzzing everywhere who want to exchange our ticket for a speedboat. We ignore them as much as possible and go to the ferry. There are a few officials and we realize right away that we need to contact them for the right information. They show us the way to the ferry and we have to show our tickets for control. That’s not bad, because we are out of reach for the intrusive men. Now it’s time to wait, because only at half past 11 our ferry arrives. Here we have to learn to be patient again, because especially in Japan but also Taiwan, the transport is always very punctual. But we have time and about 2pm we arrive in Nusa Penida. The crossing takes only one hour, but to dock another hour. Arrived there we walk to the accommodation, which is about 1.5 kilometers from the port. After we have checked in, we make ourselves comfortable in a restaurant just next to our accommodation, because except for the breakfast we have nothing eaten yet. Hanspeter wants a burger again and orders a Tempe Burger. When he gets this, he realizes with astonishment that this is a Vegetarian burger, consisting of the previously mentioned Tempe. Well, not exactly what he would have expected, but he still says it is delicious. Manuela has ordered a traditional dish, which is also very delicious. Then we start looking for a scooter rental, otherwise to get around on the island is difficult. We find a rental place and rent it for the next 48 hours. We drive into the tourist area, where the speedboat landing stages are located and look for diving schools. We have the idea of ​​diving here and want to rummage through the offers. We pass by a total of three office, whereby we finally spontaneously book with the third office for tomorrow. Originally we wanted to go the day after tomorrow, but we would like to visit the Manta Point, where you can dive with Manta rays. The forecast for the currents and waves is not good on the day after, therefore we already go tomorrow. After we have booked two dives for tomorrow, we go to the beach, where we can admire the sunset. Then we go to the same restaurant as before to have dinner. Of course, the owner is pleased to see us again.

Nusa Penida Diving 18.06.2019

Today it means getting up early so we have enough time for the included breakfast. At 8 o’clock we are on our way, so we are punctual at half past nine at the diving school. Yesterday we compiled our material, so we can only put on the diving suits and get on the boat, where it goes directly to the Manta Point. They have warned us there will be many people, but we do not care, after all, we also want to see the mantas. The start with our group of four is a bit difficult because the other two do not have enough weight on the belt and therefore they can not dive. We wait a while and look at the impressive mantas just a few meters away and do not know what’s going on at the moment. The guide just gave us to understand we should wait. Finally, the other two can dive and we can go. It is very impressive to go diving with the huge Manta Rays and there are a lot of them, some of them swimming close to us. Even though they are big, they are not dangerous in contrast to stingrays. It is really a great experience and we can also observe a few blue dotted rays in addition to the mantas, which now seem very small, but where you have to be a little more careful. The water here is rather cool, which causes some problems, apparently even for the Spanish guide. Nevertheless, we stay underwater for about 45 minutes and could totally enjoy it (just watch the video). Back on the boat, we drive along a breathtaking landscape to Crystal Bay. Here everything works smoothly and we can see many impressive animals that we have never seen before. Our guide finds a special sleeping shark whose exact name we unfortunately cannot remember, then a stonefish and a sea serpent. The Sea Serpent is the most venomous animal on earth, and Hanspeter finds it so exciting (not aware of its toxicity) that he pokes something with his fingers as it disappears. The stonefish is one of the most poisonous animals too, but it hardly moves and if you do not stand on it (with the fins protected) nothing can happen. In addition, we see an impressive green sea turtle, many colored fish and other small animals. Also this dive was beautiful, but soon the fun is over and we return to the starting point. Diving makes us hungry, which is why we first have lunch in a delicious warung before heading on the road. It is already three o’clock in the afternoon when we sit back half-heartedly on the scooter and head for one or two destinations. We’ve heard before the roads on Nusa Penida are bad, but as we take a turn to the beach, we first learn what that really means. We have to drive about 15 miles over miserable streets until we arrive at the Angel Billabong. We are always worried that our scooter, as we don’t want to have a breakdown. Hanspeter is visibly nervous, but easily masters the hardest spots and does not want even at dangerous parts, Manuela to descends. With a lot of noise we are about 1.5 hours later at the Angel Billabong and the Broken Beach, which are very impressive. As a reward we also have to pay 21000 rupiah (about 1.50) for parking and admission. We know, however, this will have been the last excursion for today, because we would like to be at least on a paved road before it gets dark. We treat ourselves to a fresh coconut on this trip and enjoy the beautiful surroundings here. The return trip is a lot easier, which is probably because you now know what to expect. We want to end this long day with Western food, which is why Hanspeter indulges in a pizza and Manuela with Pesto Spaghetti. Unfortunately, both are not really overwhelming and we tell ourselves in the future we will only order local food. Firstly, it is much better and, secondly, it is at least half as expensive. Then we drive back to the accommodation, where we spend a pleasant evening.

Nusa Penida Scooter Tour 19.06.2019

We are a bit nervous about today as we want to explore the island by scooter and we did not have the best experience yesterday. Manuela has picked out a few goals and tries using Google reviews to estimate how bad the roads really are. We’ll just have to try it and drive off. We also want to have our clothes washed, but apparently today is a holy day and therefore no washing is done. No problem, it would only have been practical. We drive first along the east coast, where we notice the main road, except narrow, is wonderfully paved. We are making good progress and have a wonderful view. We have a particularly great view when we reach the south. There is a steep climb, but the scooter has enough power, so that’s no problem. With the scooter we rented in Bali, that would not have been possible. A large part of the turnoff to Atuh beach is tarred as well, only the last piece is not. This is pretty desolate again and in the end we even get into a sandy section. Hanspeter, however, has discovered his motocross with scooter skills and brings us easily to the parking lot. Again, we have to pay the obligatory entrance, but in the meantime we have gotten used to it and no longer complain. The view is just too nice. On one side we have a view of the impressive Diamond Beach, whose rocks actually look like diamonds and on the other side the Atuh Beach. We decide to go down to Atuh Beach. It is very hot and it has such inviting seating with umbrella. We ask what it costs and the owner of a small beach bar thinks we can just consume something here, then it’s free. So we treat ourselves to a coconut again and then go for a while in the beautiful cool water. The environment is just lovely here and we spend a few hours. Since it is just so nice, we treat ourselves to a delicious Nasi Goreng for lunch. Then we tackle the steep climb and go back to the parking lot. We have already seen photos of Kelingking Beach, but also read that the access is really difficult. We try anyway and are surprised, because the road is better than yesterday. But time has passed and we know this was the last trip for today. The view of Kelingking Beach is just gorgeous and you can even go down to the beach. The descent is very steep, so not for people with vertigo. But we enjoy it, which you can not necessarily say about other people. Manuela is rather nervous about the climb back up, because it is unbelievably hot. But we will see. After about half an hour we reach the beach. The waves roar, the current is incredibly strong and we can play with it, which is fun. Going for a swim seems too dangerous for us and nobody dares to go swimming. The atmosphere and the view here are priceless. We enjoy it very much. After about an hour, it is time to tackle the arduous ascent. Fortunately, we are moving faster than expected, and soon enough, half is done. Totally sweaty and broken we arrive in about three quarters of an hour later back up. All the sellers want to offer us drinks, which we would really like. But it’s late and we want to be back in the village before dark, at least on the paved road. We have the feeling that we are on the way back, but suddenly we realize that we are on the wrong road. This place seems very familiar to us from the one yesterday. In fact, the two villages are not far from each other, but since the road of today was a lot better, we prefer to drive the detour. Just in time before it gets completely dark, we manage it back and can bring the scooter back. Since we had it about 2 hours longer from the original rental period, we are a little nervous that they charge us more. But apparently they are happy, we brought the scooter back safely. Since we like Nusa Penida very much, we think about ​​staying one or two more nights longer. But because diving cost us a lot, we would need more cash. It is well-known that ATMs do not always work for foreign tourists, or they simply do not contain money. We try our luck on the few machines, but unfortunately it does not work and we see this as a sign, we have to move on. So we are going to have dinner in the same restaurant as the first time and of course the owner is very happy that we return again. This restaurant was so far the best, which is why we like to come back to eat again a delicious meal.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s