Indonesia 3: Java & Borneo

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28.06.2019 – 08.07.2019

Fahrt nach Banyuwangi 28.06.2019

Heute geht es wieder früh aus den Federn, denn wir wollen ja die Java Insel heute noch erreichen. Eine der netten Damen von unserer Unterkunft, fragt uns, wohin wir gehen wollen. Als wir ihr sagen, dass wir planen mit Gojek oder Bemo vorwärts zu kommen bestätigt sie uns, dass es ein solches gibt und sie uns ins Nachbardorf stellen kann. Als dann aber die zweite Dame auftaucht, scheint diese etwas aufgebracht zu sein und will uns weismachen, dass um diese Zeit bereits keine Bemos mehr fahren. Wir lassen die Diskussion so stehen und verabschieden uns. Eigentlich wollen wir ja ein Onlinetaxi in das nächste Dorf bestellen, aber es scheint im Moment keines verfügbar zu sein. Die offiziellen Taxifahrer verlangen wieder einen horrenden Preis für die 4 Kilometer fahrt, weshalb wir uns zu Fuss auf den Weg machen. Schneller als erwartet, erreichen wir das Nachbardorf und fragen ein paar Einheimische, ob hier der richtige Ort sei, um auf das Bemo zu warten. Sie deuten auf die andere Strassenseite und ein älterer Herr fühlt sich offenbar nun in die Pflicht genommen, für uns ein Bemo anzuhalten. Es dauert etwa eine Stunde bis das besagte Transportmittel ankommt und uns von Culik nach Singaraja bringt. Natürlich will der ältere Herr für seine Dienste profit schlagen und wir zahlen fast das Doppelte als der eigentliche Preis. Irgendwie nervt das ja schon ein wenig, da es aber nach wie vor günstig ist und immer noch nur ein Bruchteil des Preises für ein anderes Transportmittel, finden wir doch, dass die Einheimischen an uns verdienen dürfen und zahlen den Preis. Wie auch bei unserer letzten Bemofahrt, erhalten wir von den Passagieren alle möglichen Früchten zum probieren. Als wir nach etwa 2 Stunden Fahrt in Singaraja ankommen, werden wir sogar noch zum Anschlussterminal gebracht, was wir sehr zu schätzen wissen und wohl auch daran liegt, dass wir diesen stolzen Preis bezahlt haben. Eigentlich hätten wir nämlich einen zusätzlichen Transport zwischen den beiden Terminals gebraucht, da diese über 10 Kilometer entfernt sind. Wir können daher gerade auf das Anschlussbemo zum Hafen Gilimanuk – diesmal zu einem normalen Preis – umsteigen. Nach weiteren etwa 1,5 Stunden erreichen wir Gilimanuk, wo wir unsere Fahrkarten kaufen können. Ein paar Minuten später sind wir bereits auf der Fähre. Wir buchen gerade noch eine Unterkunft in Banyuwangi, da wir knapp eine Stunde später bereits auf Java ankommen. Hier werden wir von einem Bemofahrer angesprochen, da unsere Unterkunft nur ein Kilometer entfernt ist, entscheiden wir zu Fuss dorthin zu gehen. Hier bemerken wir schon wieder die neugierigen Blicke der Leute, aber wir lassen uns nicht beirren. Zumindest gibt es keine Verkäufer, was wir schon sehr zu schätzen wissen. Bei der Unterkunft angekommen, werden wir von einer älteren, sehr freundlichen Frau begrüsst. Sie gibt uns bereitwillig alle Informationen zur Umgebung und bietet uns sogar noch gratis Transport an. Wir könnten für kleinere Besorgungen ihren Roller ausleihen. Da aber der Verkehr hier viel turbulenter ist, als wir es bisher erlebt haben, verzichten wir darauf. Eigentlich wollten wir ja einen Roller mieten und in der Nacht selber zum Ijen, dem berühmten blauen Feuer, fahren. Nun sind wir aber etwas verunsichert, ob wir das so mitten in der Nacht problemlos meistern werden. Wir müssen in der Nacht gehen, denn nur dann sieht man das blaue Feuer. Unsere nette Gastgeberin hat ebenfalls eine Tour für umgerechnet 20 Franken im Angebot, weshalb wir uns schlussendlich entscheiden, an dieser teilzunehmen. Nachdem wir unsere Kosten zusammengerechnet haben, würden wir mit dem Eintrittspreis für unbegleitete Touristen und dem Roller zu mieten, mindestens auch auf 15 Franken pro Person kommen. Wir machen es uns auf der hübschen Dachterrasse mit Blick auf Gunung Ijen gemütlich. Etwas früh gehen wir Abendessen und legen uns um 8 Uhr schlafen, damit wir um Mitternacht für die Tour bereit sind. 

Ijen 29.06.2019 

Bereits um halb 12 Abends klingelt der Wecker. Glücklicherweise haben wir alles bereit gelegt, so dass wir nur noch alles zusammenpacken müssen. Pünktlich um Mitternacht werden wir und eine Chinesin von unserer Unterkunft abgeholt. Danach stösst noch ein indonesisches Pärchen und ein Franzose dazu. Die Fahrt ist sehr steil und schon nur deswegen sind wir froh, nicht mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein. Unser Fahrer muss mit seinem Fahrzeug teilweise ebenfalls Anlauf holen, damit er hinauf kommt. Wir kommen leider noch in den Stau, da heute Wochenende sowie Ferienzeit ist und offenbar viele Indonesier diese Attraktion besichtigen wollen. Etwa um 3 Uhr kommen wir aber trotzdem an und können uns hier zuerst einen warmen Kaffee gönnen. Es ist das erste Mal in Indonesia, dass wir das Gefühl haben, es sei kalt. Es ist wirklich so kalt, dass wir die Daunenjacke anziehen, solange wir nicht in Bewegung sind. Hier treffen wir auf unseren Führer, der uns aber lediglich sagt, dass wir uns nicht verlaufen können und wir uns einfach zum Sonnenaufgang auf dem Krater treffen werden. Motiviert nehmen wir zusammen mit dem Franzose den steilen Aufstieg in Angriff und staunen, wie gewisse Leute bereits auf den ersten Metern zu kämpfen haben. Es hat wirklich viele Leute, aber das stört uns im Moment nicht sehr. Oben angekommen ist es natürlich noch dunkel und wir sehen lediglich ein paar Lichter in der Ferne sowie den schönen Sternenhimmel. Nun heisst es in den Krater hinunter steigen. Da der Pfad in den Krater sehr schmal ist, gehen uns die viele Leute hier schon mehr auf die Nerven, denn diese beginnen hier sich zu stauen. Wir bemerken auch, dass langsam die Gase vom Vulkan in unsere Nasen steigen, was auch der Grund ist eine Gasmaske anzuziehen. Da diese aber sehr unangenehm ist, ziehen wir sie erst ganz unten an, wo wir sie auch wirklich brauchen. Wir können die ganzen Arbeiter sehen, die hier Sulfur abbauen, meist sogar ohne Masken. Zweimal täglich schleppen sie um die 80 Kilo schwere Sulfur Brocken den steilen Krater hinauf. Wir wollen uns mal nicht ausmahlen, was das, nebst dem Hungerlohn, den sie für die Arbeit verdienen, für Körperliche Schäden hinterlässt. Das stimmt einem etwas nachdenklich. Das blaue Feuer (Blue Fire) ist sehr eindrücklich. Wunderschöne blaue Flammen die durch die Nacht züngeln, wobei man je nach Windrichtung mehr oder weniger davon sieht. Die dicke, schwere Rauchsäule die hier Aufstigt, verwehrt uns teilweise die Sicht. Dasselbe gilt für die Gase, wenn der Wind in die richtige Richtung weht, merkt man fast nichts, aber wenn nicht, dann ist der Geschmack äusserst penetrant. Wir können einem Minenarbeiter gerade zuschauen, wie er das Sulfur abbaut, was ebenfalls sehr eindrücklich zu sehen ist. Einem Arbeiter kaufen wir dann noch ein Souvenir aus Sulfur ab, bevor wir wieder den Aufstieg in Angriff nehmen. Der Ausstieg aus dem Krater ist um einiges angenehmer, als der Abstieg, denn es hat nicht mehr so viele Leute. Die meisten sind entweder am Abstieg oder noch unten. Pünktlich zum Sonnenaufgang erreichen wir den Kraterrand, wo wir ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen finden. Wir bleiben eine Weile oben, aber unser Guide sehen wir nicht mehr. Als wir wieder auf den Franzosen treffen, machen wir uns gemeinsam an den Abstieg. Unten angekommen warten wir eine Weile bis die ganze Gruppe wieder versammelt ist und wir erhalten leckere gebratene Bananen zum Frühstück. Etwa um 8 Uhr sind wir wieder zurück in der Unterkunft und wir gönnen uns eine Mütze Schlaf. Am Nachmittag gehen wir zum Bahnhof, wo wir für morgen eine Fahrt nach Surabaya buchen wollen. Leider ist alles ausgebucht und wir spazieren ein paar Kilometer weiter zum Busbahnhof. Unterwegs winken uns immer wieder Leute vom Roller zu und kurz vor dem Busbahnhof treffen wir auf ein paar Kinder, die mit uns etwas Englisch üben. Beim Busbahnhof hört sich alles unkompliziert an. Es wird uns erklärt, dass wir morgen früh einfach zum Busbahnhof kommen sollen, da regelmässig Busse nach Surabaya fahren. Wunderbar, – wir machen uns wieder auf den Rückweg. Kurz bevor wir wieder bei der Unterkunft ankommen, spricht uns ein Herr von einem Restaurant an. Da es langsam wieder Abend ist, entscheiden wir uns, bei ihm zu Abend essen. Er tischt uns für umgerechnet 1.30 Franken leckeres Essen auf, viel mehr, als wir essen können. Zudem gibt es noch einen leckeren Fruchtsaft aus Kaki. Mit vollem Bauch verbringen wir den restlichen Abend bei unserer Unterkunft und plaudern eine Weile mit der netten Gastgeberin Puri. 

Banyuwangi – Surabaya 30.06.2019 

Puri bereitet frühmorgens um halb 7 für uns ein leckeres Frühstück vor. Danach organisiert sie uns den Transport zum Busbahnhof und wir verabschieden uns von ihr. Am Busbahnhof wird es ein wenig kompliziert, denn niemand spricht Englisch. Ein Mann der uns vorhin noch angesprochen hat, sagt uns zuerst, dass wir noch auf den nächsten Bus warten sollen. Etwas später macht er jedoch anstalten, dass wir doch in den Bus einsteigen sollen, der bereits hier ist. Wir verstauen unser Gepäck und steigen ein. Insgesamt ist es eine 7 Stündige Fahrt und der Bus wird unterwegs immer voller und voller. Ein Glück konnten wir bereits zu Beginn einsteigen. Als wir um 3 Uhr in Surabaya ankommen, ist mächtig etwas los und wir müssen uns zuerst etwas orientieren. Wir werden von allen Seiten für Taxi angesprochen, da wir aber abgeholt werden, müssen wir glücklicherweise nicht darauf eingehen. Weshalb wir für ein paar Tage nach Surabaya gehen, hat einen triftigen Grund. Nicht nur um die Fähre nach Kumai, Borneo zu nehmen, sondern auch um die ehemalige Couchsurferin Zakia zu besuchen. Wir freuen uns sehr, sie wieder zu sehen und auch ihren Ehemann kennen zu lernen. Sie wohnen in einem hübschen Häuschen etwas ausserhalb von Surabaya. Nachdem wir uns eingerichtet haben, bereitet sie uns ein leckeres traditionelles indonesisches Abendessen zu. Als wir alle satt sind, fahren sie uns in die Stadt, um ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Surabaya bei Nacht hat einen ganz eigenen Charme und sieht sehr eindrücklich aus. Wir machen einen Halt beim Wahrzeichen von Surabaya, einem Hai und einem Krokodil. Suro und Boyo auf Indonesisch, woraus sich der Stadtname ableitet . Danach laufen wir einer alten Strasse mit Leuchtbögen und einem bekannten Spukhotel entlang, was ziemlich eindrücklich ist. Zum Abschluss gehen wir zu einem Gelände, wo es ein paar Essensstände gibt und wir werden zu einem leckeren Kaffee zum Abschluss des Tages eingeladen. 

Surabaya 01.07.2019 – 02.07.2019

Heute wollen wir die Stadt Surabaya erkunden und unser Fährticket für Kumai buchen. Für letzteres stellt uns Roman, Zakias Ehemann sogar bis zum Fährterminal, was sehr nett ist. Dort angekommen will uns ein Herr in ein Reisebüro führen, um das Ticket zu kaufen. Uns ist das nicht geheuer, denn wir wollen eigentlich direkt beim Büro der Fährgesellschaft das Ticket kaufen. Auf Google maps haben wir zwei Kilometer weiter vorne ein Büro von Pelni entdeckt. Dieses ist aber etwas versteckt, jedoch mit Nachfragen zu finden. Es ist ein sehr kleines Büro, aber die zwei Mitarbeitenden scheinen sich über Besuch zu freuen. Sie drucken uns einen Fahrplan aus und schreiben uns eine Adresse auf. Diese Adresse sei die offizielle Stelle, um Tickets zu kaufen. Während wir uns mit den beiden versuchen zu verständigen, kommt ein dritter Herr, vermutlich ein Passant, ins Büro und will ein Selfie machen. Wir finden das zwar etwas merkwürdig, aber stimmen zu. Daraufhin will der eine Mitarbeiter auch ein Foto mit uns machen. Nun gehen wir wieder zurück auf die Strasse, welcher wir entlang laufen, da es etwas weiter vorne ein paar Sehenswürdigkeiten hat, die uns von Zakia empfohlen wurden. Das etwas weiter vorne ist leider noch fast 4 Kilometer entfernt und der Spaziergang entlang der stark befahrenen Hafenstrasse ist nicht sonderlich schön. Plötzlich gibt es auch kein Gehweg mehr und so wird unser Fussmarsch schon fast zu einer Herausforderung. Nicht zuletzt weil es immer heisser wird, die Abgase von der Hafenstrasse sind extrem, man muss diverse Hindernisse umlaufen und es sieht hier nach einer ziemlich armen Gegend aus. In Südamerika wären wir in einem solchen Viertel nicht entlang gelaufen. Zumindest wird uns von allen Seiten wieder zugewunken und Hanspeter ein “Hello Mister” zugerufen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir unser erstes Ziel, eine Markthalle mit einer Moschee, Ampel Suci. Wir schauen die hübschen Kleider in der Markthalle an, merken aber schnell, dass das für unsere Bedürfnisse doch etwas zu traditionell ist. Als wir aus der Markthalle kommen, erreichen wir gerade die Moschee. Während wir so diskutieren, ob wir jetzt da rein wollen und unsere Kleidung angemessen sei, sprechen uns ein paar Kinder an. Sie wollen ein Foto mit uns machen und wir willigen schmunzelnd ein. Nun haben wir aber etwas ausgelöst, denn plötzlich fühlen wir uns wie Stars und alle Leute von gross bis klein, Männlein und Weiblein, alle die gerade aus der Moschee kommen, wollen mit uns ein Foto machen. Nach gefühlten 100 Fotoshootings und eingefrorenem Lächeln, besprechen wir während einer kurzen Pause, ob wir die Moschee erkunden wollen. Wir entscheiden uns dagegen und gehen wir zurück durch die Markthalle auf die nächste Strasse. Nun kommen wir am Fischmarkt vorbei, an welchem wir rasch durchlaufen. Bald darauf erreichen wir eine rote Brücke, Jembatan Merah, welche lustigerweise Pet-Flaschen als Dekoration haben. Danach führt unser weg zum House of Sampoerna und wir sind froh in einem klimatisierten Gebäude zu sein. Wir gönnen uns zuerst in dem dazugehörigen Restaurant einen überteuerten Eiskaffee, aber das ist uns in diesem Moment ziemlich egal. Das Museum selber ist von der Tabakindustrie, welche die berühmten indonesischen Zigaretten, Sampoerna, herstellen. Das Gebäude wurde 1862 gebaut und wurde 1932 von Liem Seeng Tee gekauft, mit dem Ziel führender Zigarettenhersteller und damit der grösste Sampoerna Produzenten zu werden. Typisch sind für diese Zigaretten, dass Nelken enthalten sind. Wir können im Museum viele alte und exquisite Gegenstände aus der Tabakindustrie bestaunen. Im zweiten Stock wird es etwas spezieller und fotografieren ist da verboten. Aber aus dem zweiten Stock sieht man Hunderte von Arbeiterinnen, die in dieser Fabrik arbeiten und die Zigaretten herstellen. Nachdem wir genügend gesehen haben, besichtigen wir noch das Nebengebäude, welches aber nicht so interessant ist. Wieder zurück auf der Strasse machen wir uns auf den Weg zum Pelni Büro, nun sind wir nur noch 3 Kilometer entfernt, also ganz nah. Als wir dort ankommen, wird uns zuerst mitgeteilt, dass wir nebenan unsere Pässe kopieren lassen müssen. Ein Security bringt uns anschliessend in den Wartesaal und wir müssen warten. Wir haben keine Ahnung wie das System läuft und es scheint nicht vorwärts zu gehen. Etwa eine Stunde sind die Ticketverkäufer mit den gleichen Kunden beschäftigt, die aber auch tonnenweise Tickets kaufen. Wir warten und warten, befürchten schon fast, dass wir gar nicht bedient werden, denn der Security fragt zweimal angestellte, ob wir drankommen, aber darauf schüttelt die Dame nur den Kopf. Vielleicht befürchten sie ja mit uns Englisch zu sprechen, was ja sogar zutreffen würden. Eine Weile später richtet sich ein Herr am Schalter ein und macht uns ein Zeichen, dass wir zu ihm kommen sollen. Er fragt uns natürlich auch gerade, ob wir indonesisch sprechen, was wir verneinen. Als wir ihm mitteilen, welche Fähre wir buchen wollen, meint dieser, sie sei schon ausgebucht, was uns gerade etwas schockiert. Wir erklären ihm unsere Situation und dass wir nicht erst eine Woche später auf die Fähre können, da wir zu dieser Zeit ja schon aus dem Land sein müssen. Er gibt uns Alternativen, so dass wir etwa von Semarang fahren könnten. Das ist aber eine ziemliche Distanz von Surabaya und wäre eigentlich nicht unbedingt in unserem Interesse. Im Notfall müssten wir dieses halt in Kauf nehmen. Er beginnt mit seinem Chef zu plaudern, dieser macht einen Telefonanruf und dann meinen die beiden, dass es doch noch eine Möglichkeit gäbe. Sie verkaufen uns das Ticket mit dem Vermerk, dass wir keinen Anspruch auf einen Sitzplatz haben. Das ist doch wunderbar, denn unsere Recherchen haben ergeben, dass es auf den Pelni Fähren eigentlich keine Personenbeschränkung gäbe. Naja, vielleicht hätten wir einfach am Abfahrtstag am Hafen das Ticket kaufen können. Aber jetzt haben wir es in der Tasche und das ist gut so. Die paar Stunden im klimatisierten Raum haben uns auch nichts ausgemacht, denn es ist wahnsinnig heiss und unsere Füsse taten schon weh vom ganzen rumgerenne in der Stadt. Nun, heisst es aber wieder zurück in die Hitze und wir laufen wieder eine Weile den Strassen und am Fluss entlang, bis wir wieder in die selbe Strasse wie gestern Abend gelangen. Danach gehen wir ins nächste Shoppingcenter, wo wir uns eigentlich nach Kleidern umschauen wollen, aber es fehlt uns die Energie. Wir finden dafür einen taiwanesischen Stand und gönnen uns mal wieder einen leckeren Bubble Tea. Danach gönnen wir uns je ein Dürüm und schauen etwas dem Treiben zu. Eigentlich haben wir die Hoffnung dadurch wieder etwas Energie zu erhalten, aber keine Chance. Es ist schon nach 5 Uhr Abends, weshalb wir langsam den Ausgang suchen, was bei einem solch grossen Shoppingcenter gar nicht einfach ist. Am Strassenrand warten wir auf den Bus, der erste der ankommt, ist aber so überfüllt, dass wir uns nicht noch reinquetschen mögen. Schliesslich dauert die Fahrt eine gute Stunde. Wir entscheiden uns schlussendlich ein Onlinetaxi zu bestellen, wobei gerade nachdem wir es bestellt haben, zweimal nur noch halb volle Busse vorbei fahren. Wie es unser Glück will, schafft es das Taxi nicht mehr durch den Verkehr und nach einer halben Stunde warten, und Transfer zu einem anderen Taxifahrer geben wir es auf. Jetzt warten wir sicherlich wieder eine gute halbe Stunde bis überhaupt einmal ein Bus fährt. Unterdessen spielen ein paar Jungs um uns herum, die ihre Mama wohl überreden wollen, mit uns ein Foto zu machen. Ihr scheint es aber etwas peinlich zu sein, denn sie fragt nicht. In einem mix aus Englisch und Indonesisch beginnt sie mit Manuela zu plaudern, wobei die Kommunikation etwas schwierig wird. Aber nett ist die Frau trotzdem und interessiert. Plötzlich kommt ein fast leerer Bus und wir können einfach einsteigen. Alle Leute haben so eine Art Karte, die der Kontrolleur knipst. Bei uns passiert nichts und wir fragen uns, was die Fahrt am Ende kosten wird. Während wir so im Bus fahren, ist es ziemlich lustig die Roller Fahrer zu beobachten. Die sind sich wohl nicht so an Touristen gewöhnt, dass sie den Kopf zum Bus drehen, dann wieder auf die Strasse und dann nochmals ungläubig anstarren. Wir hoffen einfach, dass keiner vom Roller fliegt. Als wir am Hauptbahnhof ankommen, gehen wir zuerst zu Fuss los und wollen noch etwas im Minimarkt einkaufen. Die Strasse ist dicht befahren und wir sind froh, dass es ein Typ gibt, der wohl den Verkehr etwas regelt. Er organisiert, dass wir zum Supermarkt und wieder zurück auf die andere Strassenseite kommen, daraufhin geben wir ihm dafür ein Trinkgeld. Eigentlich würden ja Bemos zurück zu Zakias Haus fahren (auf einem 4 Kilometer Fussmarsch haben wir keine Lust mehr), da aber das Onlinetaxi von hier nur umgerechnet 1 Franken kostet, bestellen wir dieses. Diesmal klappt es auch wie am Schnürchen und etwa um 8 Uhr sind wir bei Zakia zu Hause. Wir verbringen einen gemütlichen restlichen Abend hier. 

Irgendwie war uns der gestrige Tag zu anstrengend, weshalb wir heute von der Innenstadt fernbleiben wollen. Eigentlich hat uns Zakia noch einen Tipp für einen Ausflug gegeben, aber wir finden es bei ihr zu Hause einfach so gemütlich, dass wir hier bleiben. Sie hat für uns sogar gekocht. Ein riesiges Menü so dass wir den ganzen Tag zu Essen haben. Unglaublich viele indonesische Spezialitäten dürfen wir probieren. Wir verbringen den Tag mit der Planung unserer weiterreise, buchen eine Tour in Kumai am 5ten und hoffen, dass mit der Fährüberfahrt alles klappt. Am Abend bringen uns Zakia und Roman weitere Leckereien zu probieren, insbesondere ein enorm leckeres Dessert aus Gelatine und Bananen. Wir verbringen einen gemütlichen Abend zu Hause mit plaudern und essen. 

Ferry Surabaya – Kumai 03.07.2019 – 04.07.2010

Heute sind wir etwas nervös. Wir haben schon alles mögliche über Fährfahrten in Indonesien gehört und nicht unbedingt viel positives. Naja, wir raffen uns auf und packen unsere Sachen. Es hiess wir sollten spätestens 3 Stunden vor Abfahrt am Fährterminal sei, was zwar früh ist, aber wir natürlich einhalten wollen. Da es enorm schwierig ist, abzuschätzen wie lange wir mit dem Bemo und Bus bis zum Terminal haben, entscheiden wir uns für die Luxusvariante und bestellen uns ein Onlinetaxi für umgerechnet 6 Franken. Dieses bringt uns innerhalb etwa einer Stunde an den Hafen und so sind wir natürlich viel zu früh. Es ist gerade Mal 1 Uhr. Wir sehen einige Leute bereits anstehen und fragen die Kontrolleure, ob wir auch schon rein dürfen. Hier scheitern wir wieder etwas an der Sprache, aber er teilt uns lediglich mit, dass wir bis 5 Uhr warten müssen. Finden wir doch etwas speziell, denn um 5 Uhr sollte die Fähre fahren. Wir begeben uns in den gemütlichen Aufenthaltsraum und vertreiben uns die Zeit mit Bilder sortieren und Blog schreiben. Etwa gegen drei Uhr finden wir doch, dass wir schauen gehen wollen, ob wir das Boot betreten können. Tatsächlich sagen uns nun die Beamten, dass wir einchecken können. Hätten wir doch nur bis 2 Uhr gewartet. Wie dem auch sei, wir müssen ganz seriös durch Gepäck- und Identitätskontrollen. Etwa eine halbe Stunde später können wir bereits aufs Schiff. Als der Schiffsbegleiter unser Ticket mit dem Vermerk “No Seat” sieht, bittet er uns mit ihm mitzukommen und er fragt im Schlafsaal herum, ob noch Platz frei ist. Er findet uns zwei Schlafmatten, wo wir uns einrichten können. Wunderbar. Die Leute schauen uns ganz neugierig zu und wir können keine Bewegung unbeobachtet machen. Das ist anfangs etwas mühsam, aber mit der Zeit gewöhnen wir uns daran. Ein paar Passagiere und Verkäufer beginnen mit uns zu plaudern und wollen Selfies. Danach liegen wir eine Weile in dem Schlafsaal, wobei wir das Gefühl haben nächstens auszulaufen. Mit etwa 100 Leute teilen wir diesen Saal und je weiter hinten man ist, desto heisser ist es. Wir sind ungefähr in der Mitte. Ventilator geschweige denn eine Klimaanlage gibt es keine. Wir entscheiden uns bald einmal das Schiff zu erkunden und hoffen, eine Ecke mit frischer Luft zu finden. Wir sehen schon viele Leute, die es sich auf dem Flur am Boden gemütlich machen und verstehen nun weshalb. Hier sind die Temperaturen viel angenehmer. Danach kommen wir auf die Seite des Schiffes, wobei auch allerlei Leute hier am Boden sitzen und liegen. Wir sehen schon, dass wir die besten Plätze verpasst haben. Wir machen es uns an einem freien Stehplätzchen gemütlich und warten bis das Schiff abfährt. Tatsächlich mit einer knappen halben Stunde Verspätung legen wir ab, wobei wir gerade noch den wunderschönen Sonnenuntergang beobachten können. Es ist noch spannend dem ganzen Prozedere zuzusehen. Zuerst nähert sich uns ein Schlepperboot, welches das Schiff offenbar aus dem Hafen zieht. Danach wird für die ersten paar Stunden das Boot aus dem Kanal geführt. Bevor das Schiff den Kanal verlässt, kommt ein kleines Boot dazu, welches jemanden auflädt und wieder davon fährt. Wir vermuten, dass wohl ein anderer Kapitän das Boot aus dem Kanal führt, als jener der die Überfahrt macht. Währenddessen plaudern wir eine Weile mit einem Herr, der beruflich nach Borneo fährt. Er gibt uns ein paar Tipps, auf was wir so achten sollten während wir in Indonesien sind. Danach fragt er uns, ob wir schon gegessen haben. Mit dem Ticket hätten wir das Abendessen zu gute. Das wussten wir natürlich nicht und da wir die indonesische Ansage verpasst haben, konnten wir das nicht ahnen. Wir gehen ins Restaurant und erhalten tatsächlich zwei Menüs. Der restliche Abend verbringen wir auf dem Deck. Gegen 10 Uhr entscheiden wir uns schlafen zu legen und hätten sogar draussen eine geeignete freie Ecke gefunden. Als wir wieder unten im Schlafsaal sind, scheint es noch heisser zu sein als vorher und wir packen unsere Sachen. Wir gehen mit unseren Matten rauf aufs Deck und schlafen dort. Die Temperatur ist angenehm und wir können bis am Morgen durchschlafen. 

Etwa um 7 Uhr wird Manuela von der Sonne geweckt. Wir stellen fest, dass wir unser Lager direkt neben einem Durchgang aufgeschlagen haben, aber offenbar stört sich niemand daran. Man kommt ja durch, was das Wichtigste ist. Ein Arbeiter bringt uns sogar noch je ein Apfelbrötchen zum Frühstück. Auch wenn wir nicht mit den Leuten kommunizieren können, sind sie doch alle sehr freundlich. Manuela findet das Brötchen super lecker und Hanspeter muss noch etwas warten bis er wach ist. Am heutigen Tag faulenzen wir ein wenig und schreiben Blog. Viel können wir ja auf dem Schiff sowieso nicht machen. Etwa um 4 Uhr treffen wir auf das Festland von Borneo, können den Sonnenuntergang um 6 Uhr bestaunen und erreichen etwa um 8 Uhr mit nur 1 Stunde Verspätung Kumai. Während wir aufs Aussteigen warten, gesellen sich einige Leute zu uns, die ein Foto machen wollen. Wie wir es gewohnt sind, wenn jemand anfängt, wollen am Ende alle. Aber irgendwann legt das Schiff komplett an und wir können aussteigen. Es hat viele Leute am Hafen, aber lustigerweise wohl nicht viele die Englisch sprechen können. Wir werden nur von einem wie folgt angesprochen. “Hey Bule, Taxi – yes / no?”. Bule ist das uns bekannte indonesische Wort für Weisse, wir stellen das gleich wie in Südamerika, wenn man uns Gringo gesagt hat. Wir brauchen aber kein Taxi und gehen zu Fuss zu unserer Unterkunft. Das ist hier halt praktisch, dass sie kein Englisch können, denn so müssen wir mit ihnen nicht diskutieren, weshalb wir kein Taxi wollen. Bei der Unterkunft wird es etwas schwieriger, aber mit Zeichensprache können wir erklären, dass wir ein Bett wollen. Diese ist mit etwa 8 Franken sehr günstig, dafür haben wir auch nur ein Kessel zum Duschen und ein Stehklo. Da wir aber dringend eine Dusch nötig haben, probieren wir die Kesseldusche einfach aus. Und so schlimm ist das gar nicht, also besser gesagt, es geht viel einfacher und besser, als wir uns das vorgestellt haben und finden, dass wir uns daran gewöhnen könnten. Danach wollen wir noch etwas Essen und müssen uns der sprachlichen Herausforderung stellen, aber mit google-Übersetzer können wir mitteilen, was wir wollen und was nicht. Wir erhalten schlussendlich ein leckeres Abendessen, welches aus diversen traditionellen Speisen besteht. Danach freuen wir uns auf ein richtiges Bett in einem ventilierten Raum. 

Tanjung Puting Nationalpark 05.07.2019 – 06.07.2019

Heute werden wir abgeholt, da wir den Tanjung Puting Nationalpark für die nächsten Tage besuchen werden. Typischerweise werden Privattouren angeboten. Wir finden es aber etwas merkwürdig, wenn wir lediglich für uns alleine Kapitän, Koch, Putzpersonal und Guide buchen würden. Da Hochsaison ist, bieten ein paar wenige Anbieter Gruppentouren an. Glücklicherweise startet gerade eine am 5. Juli und daher haben wir diese gebucht. Wir waren ja etwas nervös vor unserer Bootsfahrt, dass wir auch pünktlich ankommen. Aber es hat ja alles wie am Schnürchen geklappt. Wir werden ein paar Meter mit dem Auto zur Bootsanlegestelle kutschiert und die Jungs, die da Arbeiten sind so nett, dass sie unsere Rucksäcke sogar aufs Boot tragen. Auf dem Boot befindet sich eine Indonesisch/Französische Familie mit zwei Kindern, ein älteres Pärchen aus den USA, wobei sie bereits 10 Monaten in Indonesien waren, um zu unterrichten, ein jüngeres Pärchen aus Australien, wobei sie ebenfalls Lehrerin ist und zwei indonesische Frauen eine mit, die andere ohne Sohn. Wir sind also sozusagen die einzigen, die nicht indonesisch können. Aber das ist glücklicherweise nicht so schlimm, denn unsere Tourguides sprechen relativ gut englisch. Gegen Mittag sind alle auf dem Boot und wir legen gemütlich ab. Nicht viel später gibt es bereits ein leckeres Mittagessen. Die Bootsfahrt ist sehr langsam und gemütlich, so dass wir die ganze Fauna und Flora entdecken können. Unterwegs treffen wir sogar die Proboscis Monkeys anders bekannt als Nasenaffen. Das sind jene Affen, deren Männchen übergrosse Nasen und Bierbäuche haben. Ein lustiger Anblick. Wir staunen auch, dass die Affen auf den dünnsten Ästen sitzen können, ohne dass diese abbrechen. Man kann vermuten, dass sich diese Affen herumtummeln, wenn man die Bäume in Bewegung sieht. Wir sehen natürlich auch einige farbige Vögel unterwegs, wobei diese immer sehr schwierig zu fotografieren sind. Und dann natürlich noch die Fauna, die ungezähmte Wildnis. Auf der rechten Seite des Flusses befindet sich der Tanjung Puting Nationalpark. Dies ist der geschützte Bereich des Urwaldes, wo sich die Orang Utans befinden und man versucht, deren Lebensraum aufrecht zu erhalten. Es ist nämlich traurig zu hören, dass ein Grossteil des Urwaldes auf der Insel Borneo für die Palmölindustrie abgeholzt wurde. Dies ist offenbar dasselbe auf der linken Seite des Flusses, dort sei kein Naturschutzgebiet und deshalb überall Palmen. Eigentlich sind ja Palmen auch schön, wenn aber ganze Lebensräume zerstört werden, nur um einen Wald voller Palmen zu pflanzen und damit sämtliche Tiere zu vertreiben ist das nicht schön. So hat alles seine Schattenseite und man kann froh sein, dass es Leute gibt, die zumindest ein paar wenige Lebensräume zu erhalten versuchen. Am Nachmittag kommen wir zu der ersten Station um Orang Utans (Orang=Wald Utan=Person) zu sehen. Es gibt ein paar Stellen im Nationalpark, wo die Orang Utans ein wenig gefüttert werden, um sie zu studieren und offenbar beisammen zu halten. Denn die Zahl der Orang Utans ist in den letzten Jahren beträchtlich gesunken und man versucht, die wenigen die es jetzt noch gibt, zu erhalten. Wir legen an und gehen in den Wald. Unterwegs können wir bereits einen Orang Utan auf einem Baum erspähen, was für ein erstes Erlebnis. Unglaublich eindrücklich sind diese Tiere und wir geniessen den Anblick sehr. Auf einer Plattform befindet sich dann die Futterstation, wo die Arbeiter Bananen und Süsskartoffeln für die Orang Utans bereitstellen. Es ist enorm eindrücklich, die Affen zu beobachten. Es gibt jeweils das Alfamännchen, der bei der Futterstation gemütlich isst. Wir lernen, dass er keine andere Männchen heran lässt, ausser die Jungen, die wohl noch keine Konkurrenz für ihn sind und die Frauen. Die älteren Männchen erkennt man gut, denn sie haben ein Gesicht wie eine Bratpfanne. Es ist enorm süss zu sehen, wie die Weibchen mit ihren Jungen Futter holen gehen und die Jungen mit unglaublicher Kraft und Geschick sich an der Mama festhalten. Es ist ein wahnsinnig schönes Erlebnis so viele Tiere zu sehen und zu beobachten. Wir wussten bis jetzt auch nicht, dass es fliegende Echsen gibt, aber eine solche sehen wir hier auch. Sie ist relativ klein und grün, so kann sie sich gut tarnen. Man kann die gesamten Eindrücke in den Fotos und im Video anschauen. Danach gehen wir wieder zurück zum Boot, wobei wir nicht schlecht staunen, als ein riesiger Orang Utan dem Waldweg entlang läuft und auf uns zukommt. Es heisst, dass wir etwas beiseite stehen sollen, und der Orang Utan läuft tatsächlich unbeirrt an uns vorbei. Das war sehr eindrücklich. Wir gehen zum Boot und fahren zum Übernachtungsplatz. Unterwegs, aber auch von unserem Schlafplatz, können wir nochmals ein paar Proboscis Monkeys in den Bäumen bestaunen. Am Abend wird ein leckeres Abendessen zubereitet und wir verbringen noch eine gemütliche Zeit auf dem Boot. Solange es noch hell ist, können wir diverse farbige Vögel beobachten.

Heute heisst es um 6 Uhr aufstehen, damit wir Zeit haben, um zu zwei Orang Utan Beobachtungsstellen zu fahren. Zuerst einmal gibt es leckeres Frühstück und etwa um 9 Uhr kommen wir an besagtem Platz an. Wir spazieren ein kurzes Stück durch den Wald bis wir bei der Stelle sind. Auch hier können wir bereits unterwegs einen Orang Utan beobachten, dessen Zähne schon etwas furchteinflößend wirken. Zudem können wir heute eine grössere Echse beobachten, die im Gegenzug zur Gestrigen nicht fliegen kann. Wilde Hühner sind ebenfalls in der Gegend und kommen zwischendurch zum Vorschein. Die Fütterung verläuft wie letztes Mal. Es werden Früchte und Gemüse auf der Plattform verteilt und das Alfa-Männchen kommt zuerst, und frisst gemütlich. Danach kommen einige Weibchen und die Kleinen. Die anderen Männchen warten geduldig in den Bäumen bis sich das Alphamännchen verzogen hat. Manche der Tiere bleiben eine Weile auf der Plattform und essen gemütlich, während andere alles was möglich ist in den Mund stecken und so viel Essen wie möglich mitnehmen. Es hat viele Leute hier und manchmal ist es schon interessant zu sehen, dass sich die Menschen, die die Affen beobachten, sich gar nicht so sehr von den Affen unterscheiden. Plötzlich kommt einer der Orang Utans auf die Menschenmenge zugelaufen und geht ganz nah an uns vorbei, um zu der Plattform zu gelangen. Er war so nah, man hätte ihn problemlos berühren können. Ein anderer kommt ebenfalls über einen Baum in die Menschenmasse hinunter. Das ist sehr eindrücklich und die Leute müsse ihre Sachen zu sich nehmen, denn sonst haben sie die Orang Utans stibitzt. Auf dem Rückweg können wir sogar noch eine kleine Schlange bestaunen sowie die fleischfressenden Pflanzen. Wir treffen sogar noch auf die Gründerin des Nationalparkes im Jahre 1982, Birute Galdikas, und können ein paar Worte mit ihr wechseln und ins Gästebuch schreiben. Zurück auf dem Boot tuckern wir ganz gemütlich durch die Gegend und können Tiere beobachten. Wir können sogar vom Boot aus ein paar Orang Utans beobachten, sowie weitere Proboscis Monkeys. Nach dem Mittagessen geht es zu der nächsten Orang Utan Station. Wir treffen hier aber zuerst auf Longtail Makaken, welche teilweise mit ihren süssen Babies hier sind. Wir sind etwas hinter unserer Gruppe und als wir uns ihnen nähern, sind wir verwundert, weshalb sie alle in unsere Richtung schauen. Wir drehen uns um und sehen gleich, dass gerade ein Orang Utan hinter uns in die andere Richtung verschwindet. Wir gehen anschliessend ins Besucherzentrum, wo wir einiges über die Orang Utans lernen können. Eindrücklich zu sehen ist insbesondere der Vergleich des Handabdruck des Orang Utans und des Menschen. Wir können auch einiges über die einzelnen Orang Utans lesen, die schon jahrzehnte in diesem Nationalpark leben. Danach gehen wir mit unseren Führern für einen etwa stündigen Spaziergang in den Wald. Wir können dabei den ein oder anderen Orang Utan in der Ferne sehen. Als wir uns der Fütterungsstelle nähern, können wir wieder viele Orang Utans in den Bäumen erblicken. Nicht viel später befinden sich die Ersten auf der Plattform. Unterhalb der Plattform befinden sich ein paar Wildschweine, die wohl auf etwas Futter von den Affen warten. Wir sind auch diesmal enorm von den Orang Utans fasziniert, weshalb uns etwas Regen wenig ausmacht. Unser Guide kommt nach einer Weile zu uns und meint, dass wir zurück zum Boot gehen sollen. Auf dem Rückweg können wir noch einen weiteren Orang Utan in den Bäumen erblicken und sind überglücklich so viele der eindrücklichen Tiere sehen zu können. Nun geht es wieder zurück mit dem Boot, wobei wir immer wieder einige Proboscis Monkeys sehen können und sogar nochmals einen Orang Utan. Nicht zu vergessen sind die vielen farbigen Vögel, aber die sind enorm schwierig mit der Kamera vom Boot aus zu erfassen. Unser heutiger Übernachtungsplatz ist sehr speziell, denn wir kommen in eine Region voller Glühwürmchen. Die Glühwürmchen sind immer auf einem Haufen, weshalb gewisse Bäume beinahe wie moderne Weihnachtsbäume aussehen. Wir können ebenfalls direkt vor einem Baum voller Glühwürmchen übernachten, was ein sehr spezielles Erlebnis ist. 

Pangkalan Bun 07.07.2019

Heute geht es wieder früh los, denn wir machen uns auf den Rückweg nach Kumai. Etwa nach 9 Uhr erreichen wir Kumai bereits und wir verabschieden uns von der Gruppe. Wir wollen zurück nach Pangkalan Bun, wo es ein grösseres Busterminal geben soll. Netterweise werden wir durch unseren Tourveranstalter gerade dort abgesetzt und einer der Guides begleitet uns noch. Er klärt ab, wann der nächste Bus nach Pontianak fährt, damit wir nach Kuching weiterreisen können. Leider fährt der Bus nur einmal täglich und das um 7 Uhr in der früh. Wir müssen also bis morgen warten, was uns gerade etwas nervt. Wir haben schliesslich nur noch ein paar Tage Zeit bis unser Indonesien Visum am 10. Juli abläuft und es ist noch weit bis zur Malaysischen Grenze. Naja, wir müssen nehmen, was es gibt und deshalb buchen wir den Bus für morgen in der Früh. Wir suchen das nächstgelegene einigermassen günstige Hotel und wir werden gerade dorthin gefahren. Leider ist die Unterkunft noch 3,5 Kilometer vom Busbahnhof entfernt, weshalb wir morgen sehr früh los müssen. Pangkalan Bun ist nicht so gross, aber die Stadt dehnt sich relativ weit aus. Es ist um die Mittagszeit, als wir eingecheckt haben und wir geniessen zuerst einmal die kühle Klimaanlage. Am frühen Nachmittag wagen wir uns doch noch auf die Strasse. Wir erregen mal wieder ziemlich grosse Aufmerksamkeit und werden von allen Seiten angesprochen mit “Hey Mister” und teilweise weiteren Floskeln. Wir müssen schmunzeln, als wir Leute bemerken, die uns ungefragt Filmen oder Fotos von uns machen. Auch viele Kinder sprechen uns an und wollen Fotos machen. Wir haben bereits bei der Hinfahrt gesehen, dass es viele schöne Moscheen hier gibt und nun sehen wir sogar noch ein paar mehr. Der goldene Palast ist ebenfalls ziemlich eindrücklich. Nachdem wir eine Weile der Einkaufsstrasse entlang gelaufen sind, biegen wir zum Fluss ab. Hier sind die Gebäude sehr hübsch bemalt. Ebenfalls entlang des Flusses gibt es viele Häuschen im Fluss, die ebenfalls ganz hübsch bemalt sind, wobei sich herausstellt, dass dies Toilettenhäuschen sind. In diesen Fluss möchten wir also lieber nicht baden. Wir spazieren eine Weile der Uferpromenade entlang und biegen aber dann wieder zurück zur Hauptstrasse ab. Es ist wirklich unglaublich heiss, weshalb wir uns entscheiden, anschliessend wieder zurück in die Unterkunft zu gehen. Wir wollen aber zuerst noch ein eiskaltes Getränk finden, was gar nicht so einfach ist. Zumindest nicht etwas, das grösser als 1 Liter ist. Wir kaufen überall etwas kleines ein und im dritten Geschäft ohne Erfolg kaufen wir zwei kalte halbliter Getränke. Nun gehen wir wieder zurück in unsere Unterkunft, um uns abzukühlen. Da wir wohl das Sehenswerte vom Städtchen gesehen haben, es enorm heiss ist und wir nicht mehr sonderlich Bock auf das ständige Angequatsche haben, entscheiden wir uns den restlichen Tag hier zu bleiben. 

Pangkalan Bun – Pontianak 08.07.2019

Frühmorgens um 5 Uhr stehen wir auf. Wir frühstücken etwas Kleines und machen uns bald darauf auf den Weg. Wir kommen an einer hübschen Moschee vorbei, wobei so früh bereits einiges los ist. Glücklicherweise ist die gesamte Strecke zum Busbahnhof eben und die Sonne noch nicht so stark, so dass unser Morgenspaziergang angenehm verläuft. Am Bahnhof angekommen warten bereits einige Leute und wir setzen uns dazu. Wir warten, sind aber unsicher wo genau der Bus fährt. Kurz vor 7 geht Manuela ins Büro und will sich punkto Bus versichern. Da die Ticketverkäuferin und auch die anderen Leute hier kein Englisch können, ruft sie Verstärkung. Ein wenig später kommt eine Frau hinein, die in gebrochenem Englisch sagt, dass der Bus verspätet ist und dieser etwa um 10 Uhr fahre. Offenbar ging eine Brücke kaputt, die zuerst wieder repariert werden muss. Das hört sich nicht gut an und wir hoffen, dass der Bus wirklich noch fährt. Wenn der Bus gestern erst um 10 Uhr gefahren wäre, hätte das uns sogar noch gereicht. Aber nein, heute, wenn wir so früh aufstehen, müssen wir drei Stunden auf den Bus warten. Natürlich kommt der Bus auch nicht wie erhofft vorher, sondern später. Aber wir empfinden es schon mal als sehr positives Zeichen, dass der Bus jetzt da ist. Nun muss er wohl zuerst noch in die Waschanlage bevor wir einsteigen können. Sie machen es spannend. Um 11 Uhr dürfen wir endlich einsteigen und um Viertel vor 12 fahren wir endlich los. Uns wurde gestern gesagt, dass der Bus etwa 10 Stunden haben wird, also kommen wir vermutlich zu einer ungünstigen Zeit an. Wir hoffen dennoch, heute Abend einen Nachtbus nach Kuching zu erwischen. Wir kommen nur langsam vorwärts, da die Strasse sehr kurvenreich und teilweise steil ist. Die Landschaft ist sehr unterschiedlich. Manchmal sehen wir Weiten von Urwald, dann ziehen ein paar winzig kleine Dörfchen vorbei oder man sieht traurigerweise auch riesige Palmölplantagen. Interessant ist es auf alle Fälle, und vorallem auch wie der Busfahrer die herausfordernde Strasse in rasantem Tempo meistert. Wir stoppen auf gut halbem Weg, um etwas zu Essen. Hier scheint es, als gäbe es nur diese Raststätte und sonst nichts. Als wir uns zuerst in der Umgebung umsehen, werden wir von jemanden angesprochen, ein Foto zu machen. Nun fängt das wieder an. Aber die Leute sind freundlich und geben einem sogar als dankeschön die Hand. Irgendwann scheint jeder um uns herum ein Foto mit uns gemacht zu haben und wir können uns am Buffet zuwenden. Dieses hält viele teilweise bekannte, aber teilweise auch unbekannte indonesische Leckereien bereit. Nachdem wir unsere Bäuche voll geschlagen haben, gibt es nochmals eine Fotosession, bevor wir weiterfahren. Langsam wird es dunkel und wir müssen akzeptieren, dass wir nie und nimmer in 10 Stunden ankommen werden. Wir versuchen dem Busfahrer mitzuteilen, dass wir am internationalen Terminal aussteigen möchten, da wir nach Malaysia fahren wollen. Wir interpretieren seine Antwort so, dass er uns verstanden hat. Wir wollen falls irgendwie möglich an den Busbahnhof gelangen, da wir gehört haben, es sei mit dem Taxi verhältnismässig teuer, um dorthin zu gelangen und öffentliche  Verkehrsmittel seien dort nicht zugelassen. Etwa um 2 Uhr morgens kommen wir in die Nähe von Pontianak und wir erwachen aus unserem Halbschlaf. Wir stellen gerade fest, dass der Bus am internationalen Terminal vorbeigefahren ist. Wir nehmen zuerst noch an, dass er einen Bogen machen wird und zum Terminal fährt. Aber leider nicht. Wir diskutieren, ob wir jetzt einfach dem Busfahrer sagen wollen, dass wir aussteigen wollen. Aber wir sind viel zu weit entfernt und irgendwo auf den Strassen von Pontianak mitten in der Nacht auszusteigen, erachten wir auch nicht als Klug. Also warten wir einfach, wo uns der Bus schlussendlich hinführt. Wir kommen direkt beim Büro der Busgesellschaft Damri an. Das scheint für uns praktisch zu sein, denn das Büro hat offen und hier werden Tickets nach Kuching verkauft. Mit geöffnet haben wir uns zu früh gefreut, denn auf indonesisch steht eine Notiz, dass wohl der Ticketverkauf erst um 4 Uhr morgen startet. Ein Mitarbeiter bestätigt uns dies, als wir nachfragen. Zumindest können wir auf den Stühlen im Büro etwas dösen, während wir warten. Etwa um 5 Uhr wird der Ticketschalter bedient und wir können das Billett lösen. Es heisst, wir werden gerade hier abgeholt. Das ist praktisch. Es hiess, dass wir um 7 abgeholt werden, aber schlussendlich werden wir schon um viertel vor 6 wieder geweckt, um in den Minibus zum Terminal einzusteigen. Das Terminal ist riesig gebaut, aber nichts hat offen. Das wäre schön in die Hosen gegangen, wenn wir Mitten in der Nacht am Terminal angekommen wären und hätten Tickets kaufen wollen. Wir sind froh, ist es so abgelaufen wie es ist. Etwa 20 nach 7 fährt unser Bus nach Kuching los und wir fahren durch eine schöne Landschaft Richtung Grenze. Wir kommen gut voran und ein paar Stunden später kommen wir an die Malaiisch/Indonesische Grenze. Wir sind etwas nervös, da es das erste Mal ist, wo wir wirklich beabsichtigt einen Visa Run machen müssen. Wobei wir ja ein paar Tage in Malaysia bleiben und die Region Sarawak auf Borneo erkunden wollen.


English Version

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28.06.2019 – 08.07.2019

Fahrt nach Banyuwangi 28.06.2019

Today, we start early again, because we want to reach Java Island today. One of the nice ladies from our accommodation asks us where we want to go. When we tell her we are planning to go with Gojek or Bemo, she confirms there is one and she can put us in the neighboring village. But when the second lady shows up, she seems a little upset and wants to make us believe that there are no Bemos driving at this time. We don’t discuss anymore and say goodbye. Actually, we want to order an online taxi to the next village, but it does not seem to be available at the moment. The official taxi drivers again demand a horrendous price for the 4 kilometer ride, which is why we make our way on foot. Faster than expected, we reach the neighboring village and ask a few locals if this is the right place to wait for the Bemo. They point to the other side of the street and an elderly gentleman obviously feels obliged to stop a bemo for us. It takes about an hour to get to the said means of transport and take us from Culik to Singaraja. Of course, the older gentleman wants to profit for his services and we pay almost double of the actual price. Somehow that annoys a bit, but since it is still cheap and still only a little part of the price of another means of transport, we find that the locals can earn us and pay the price. Like our last Bemo drive, we get from the passengers all sorts of fruits to try. When we arrive in Singaraja after about 2 hours drive, we are even brought to the connection terminal, which we appreciate very much and probably also because we have paid this price. Actually we would have needed an additional transport between the two terminals, because they are more than 10 kilometers away. We can therefore just change the Bemo, which brings us to the port Gilimanuk – this time for a normal price. After another 1.5 hours we reach Gilimanuk, where we can buy our tickets. A few minutes later we are already on the ferry. We are currently booking an accommodation in Banyuwangi, as we arrive in Java just an hour later. Here we are approached by a Bemo driver, since our accommodation is only a kilometer away, we decide to walk there. Here again we notice the curious glances of the people, but we are not deterred. At least there are no vendors, which we appreciate very much. Upon arrival, we are greeted by an elderly, very friendly woman. She willingly gives us all the information about the area and even offers us free transportation. We could borrow her scooter for smaller errands. But since the traffic here is much more turbulent than we have experienced so far, we renounce it. Actually, we wanted to rent a scooter and drive at night to Ijen, the famous blue fire. But we are a bit unsure whether we will master the ride  in the middle of the night. We have to go at night, because only then we can see the blue fire. Our nice hostess also has a tour for the equivalent of 20 dollars in the offer, which is why we finally decide to participate in this. After we have added up our costs, we would come with the entrance fee for unaccompanied tourists and the scooter to rent, at least 15 dollars per person. We make ourselves comfortable on the beautiful roof terrace with a view of Gunung Ijen. Early we go out to dinner and sleep at 8 to be ready for the tour at midnight.

Ijen 29.06.2019 

Already at half past 11 in the evening the alarm rings. Fortunately, we have everything ready, so we just have to pack everything together. At midnight we and a Chinese girl are picked up from our accommodation. Then an Indonesian couple and a Frenchman join us. The ride is very steep and for that reason we are glad not to be traveling with our own vehicle. Sometimes our driver has to get some start-up with his vehicle to get him up there. Unfortunately, we are still in the traffic jam, because today is weekend and holiday season and obviously many Indonesians want to visit this attraction. Nevertheless, we arrive at about 3 o’clock and can treat ourselves to a warm coffee first. It’s the first time in Indonesia that we feel it’s cold. It is really so cold that we put on the down jacket, as long as we are not moving. Here we meet our guide, who simply tells us that we can not get lost and that we will just meet for sunrise on the crater. Motivated, we tackle the steep climb together with the Frenchman and marvel at how some people are already struggling at the first few meters. It has a lot of people, but that does not really bother us right now. Of course, it is still dark at the top and we see only a few lights in the distance and the beautiful starry sky. Now it’s time to climb down into the crater. Since the path into the crater is very narrow, many people here are getting on our nerves, because they start to get stuck here.  We also notice that the gasses from the volcano are slowly reaching our noses, which is also the reason to put on a gas mask. But since this is very unpleasant, we only pull them to the very bottom, where we really need them. We can see all the workers working on Sulfur, mostly without masks. Twice a day, they haul up the steep crater around the 80 kilo Sulfur cubes. We do not even want to figure out what that, in addition to the less they earn for work, leaves us with bodily harm. That’s a bit thoughtful. The blue fire (Blue Fire) is very impressive. Beautiful blue flames licking through the night, where you see more or less of it depending on the wind direction. The thick, heavy column of smoke that is here, partially denies us the view. The same is true for the gases, when the wind blows in the right direction, you notice almost nothing, but if not, then the taste is extremely penetrating. We can just watch a miner removing sulfur, which is also very impressive. Then we buy a sulfur souvenir from a worker, before we start climbing again. The exit from the crater is a lot more pleasant than the descent, because it does not have that many people anymore. Most are either on the descent or still below. Just in time for sunrise we reach the crater rim, where we find a cozy place to stay. We stay up for a while, but we do not see our guide anymore. When we meet the French again, we start the descent together. Once at the bottom we wait a while until the whole group is gathered again and we get delicious fried bananas for breakfast. At about 8 o’clock we are back at the property and we treat ourselves a relaxing sleep. In the afternoon we go to the train station, where we want to book a trip to Surabaya for tomorrow. Unfortunately, everything is fully booked and we walk a few miles further to the bus station. On the way, people wave to us from the scooter and just before the bus station we meet a few children who practice with us a little English. Everything sounds uncomplicated at the bus station. We are told that we should come to the bus station tomorrow morning, as there are regular buses to Surabaya. Wonderful, – we are on the way back. Just before we return to the accommodation, a man from a restaurant talks to us. Since it’s getting late again, we decide to have dinner here. He treats us for the equivalent of 1.30 dollars for delicious food, much more than we can eat. There is also a delicious fruit juice from persimmon.  With a full belly we spend the rest of the evening at our accommodation and chat for a while with our nice hostess Puri.

Banyuwangi – Surabaya 30.06.2019 

Puri prepares a delicious breakfast for us at half past six in the morning. Then she organizes the transport to the bus station and we say goodbye to her. At the bus station it gets a bit complicated because nobody speaks English. A man who spoke to us earlier tells us first that we should wait for the next bus. A little later, however, he makes us to understand that we should get on the bus, which is already here. We store our luggage and get in. Overall, it’s a 7 hour drive and the bus gets busier and busier while on the road. We were lucky enough to start at the beginning. When we arrive in Surabaya at 3 o’clock, something is going on and we have to orient ourselves a bit. We are approached from all sides by taxi driver, but since we are picked up, we fortunately do not have to respond. Why we go to Surabaya for a few days has a good reason. Not only to take the ferry to Kumai, Borneo, but also to visit the former couch surfer Zakia. We are very happy to see her again and to get to know her husband as well. They live in a nice house just outside Surabaya. After we have settled in, she prepares us a super delicious traditional Indonesian dinner. When we all have full bellies, they drive us into the city to look at a few sightseeing points. Surabaya by night has its own charm and looks very impressive. We stop at the landmark of Surabaya, a shark and a crocodile. Suro and Boyo in Indonesian, from which the city name derives. Then we walk along an old street with arches and a famous haunted hotel, which is pretty impressive. Finally, we go to a site where are a few food stalls and we are invited to a delicious coffee at the end of the day.

Surabaya 01.07.2019 – 02.07.2019

Today we want to explore the city of Surabaya and book our ferry ticket for Kumai. For the latter, Zakia’s husband even brings to the ferry terminal, which is very nice. Once there, a gentleman wants to take us to a travel agency to buy the ticket. We do not care, because we actually want to buy the ticket directly from the office of the ferry company. On Google maps we have discovered two kilometers further ahead a Pelni office. This is a bit hidden, but after asking we finally find. It is a very small office, but the two employees seem to be happy about our visit. They print out a timetable and write us an address.  This address is the official place to buy tickets. While we try to communicate with the two, a third man, probably a passerby, comes to the office and wants to take a selfie. We find this a bit strange, but agree. Then one employee also wants to take a picture with us. Now we go back to the road, which we walk along, because there are a few places further forward that were recommended by Zakia. The next is unfortunately still almost 4 kilometers away and the walk along the busy street is not very nice. Suddenly, there is no sidewalk and so our walk is almost a challenge. Not only because it is getting hotter, the exhaust gases from the harbor road are extreme, we have to circumnavigate various obstacles and it looks like a rather poor area. In South America, we would not have walked along in such a neighborhood. At least most people wave at us and Hanspeter get frequently a „Hello Mister“. After a felt eternity we reach our first destination, a market hall with a mosque, Ampel Suci. We look at the beautiful clothes in the market hall, but quickly realize that this is a bit too traditional for our needs. When we come out of the market hall, we are just reaching the mosque. While we are discussing whether we want to get in there now and if our clothes are appropriate, a few children approach us. They want to take a picture with us and we agree with a smile. But now we have something started, because suddenly we feel like super stars and all people from big to small, male and female, all who are just coming from the mosque, want to take a picture with us.  After posing for about 100 photoshoots and a frozen smile, we discuss during a short break whether we want to explore the mosque or not. We decide against and go back through the market hall to the next street. Now we pass the fish market, where we go through quickly. Soon after we reach a red bridge, Jembatan Merah, which funny enough have pet bottles as a decoration. Afterwards our way leads to the House of Sampoerna and we are glad to be in an air-conditioned building. First of all we treat ourselves to an overpriced iced coffee in the restaurant, but that doesn’t really matter to us at the moment. The museum itself is owned by the tobacco industry, which produces the famous Indonesian cigarettes, Sampoerna. The building was built in 1862 and was purchased by Liem Seeng Tee in 1932, with the aim of becoming a leading cigarette manufacturer and becoming the largest Sampoerna producer. Typical of these cigarettes are that cloves are added. We can admire many old and exquisite items from the tobacco industry in the museum. On the second floor it becomes a bit more special and taking pictures is forbidden. From here we can see hundreds of workers working in this factory making cigarettes. After we have seen enough, we visit the side building, which is not so interesting. Back on the road we make our way to the Pelni office, now we are only 3 kilometers away, so very close. When we get there, we are first told, we have to copy our passports next door. A security brings us to the waiting room and we have to wait. We have no idea how the system works and it does not seem to go forward. For about one hour, the ticket vendors are busy with the same customers, but they also buy tons of tickets. We wait and wait, almost fear that we will not be served, because the security asks twice employees, if we get there, but then the lady shakes her head. Maybe they are afraid to speak English with us, which would be true. A while later, a man comes at the counter and makes a sign that we should come to him. He also asks us if we speak Indonesian, which we deny. When we tell him which ferry we want to book, he says it is already fully booked, which shocks us a bit. We explain our situation to him and that we can not get on the ferry until week later, since we already have to be out of the country at this time. He gives us alternatives, so we could depart from Semarang. But that’s quite a distance from Surabaya and would not really be in our interests. In an emergency, we would have to accept this. He begins to chat with his boss, who makes a phone call and then they both think there is still a possibility. They sell us the ticket with the remark that we are not entitled to a seat. That is wonderful, because our research has shown there are no people limitation on the Pelni ferries. Well, maybe we could have just bought the ticket on the day of departure at the harbor. But now we have it in our pockets and that’s a good thing. The few hours in the air-conditioned room we did not mind, because it is incredibly hot outside and our feet already hurt because of the previous city walk. Well, now it means back to the heat and we walk the streets for a while along the river until we get back to the same street like yesterday evening. Then we go to the nearest shopping center, where we actually want to look for clothes, but we have a lack of energy. We find a Taiwanese stand and treat ourselves to a delicious Bubble Tea. Afterwards we have a delicious Dürüm and watch what is going on. Actually, we hope to get some energy back, but no chance. It is already after 5 o’clock in the evening, which is why we are slowly looking for the exit, which is not easy at such a large shopping center. At the roadside we wait for the bus, the first one arrives, but it is so crowded that we do not want to squeeze ourselves. Finally, the ride takes a good hour. We finally decide to order an online taxi, and just after we order it, a bus just pass only half full. Finally, with luck we have, the taxi does not manage to get through the traffic and after half an hour wait and transfer to another taxi driver we cancel our request. Now we have to wait another half hour until a bus comes. Meanwhile, a few boys are playing around us who probably want to persuade their mom to take a picture with us. She seems a bit embarrassed, because she does not ask. In a mix of English and Indonesian, she begins to chat with Manuela, but the communication is a bit difficult. The woman is very nice and interested. Suddenly an almost empty bus arrives and we can just get in. All people have some kind of card, only we don’t.  Nothing happens to us and we wonder what the ride will cost in the end. As we drive in the bus, it’s pretty funny to watch the scooter riders. They are probably not so used to tourists, so they turn their heads to the bus, then back to the street and then stare in disbelief again. We just hope no one fell off the scooter. When we arrive at the main station, we go first on foot and want to buy something in the mini market. The road is busy and we are glad that there is a guy who seems to regulate the traffic. He organizes that we come over the street to the supermarket and back to the other side of the street, then we give him a tip for that. Actually, Bemos would go back to Zakia’s house (for a 4-kilometer walk we have no desire), but since the online taxi from here only costs the equivalent of 1 dollars, we order this. This time it works like clockwork and at about 8 o’clock we are at Zakia home. We spend a cozy evening here.

Somehow yesterday was too exhausting for us, which is why we want to stay away from the city today. Actually, Zakia has given us a tip for a trip, but we find her home just so cozy that we stay here. She even cooked for us. A huge menu so we have food all day. Incredibly many Indonesian specialties we can try. We spend the day planning our trip, book a tour in Kumai on the 5th and hope that everything will work out with the ferry crossing. In the evening, Zakia and Roman bring us some more delicacies to taste, especially an enormously delicious dessert made from gelatin and bananas. We spend a cozy evening at home chatting and eating.

Ferry Surabaya – Kumai 03.07.2019 – 04.07.2010

Today we are a bit nervous. We have heard everything about ferry trips in Indonesia and not necessarily a lot of positives. Well, we get up and pack our things. They said at the office we should be at the ferry terminal at least 3 hours before departure, which is early, but of course we want to comply. Since it is enormously difficult to estimate how long we have to get to the terminal with the Bemo and bus, we opt for the luxury version and order an online taxi for the equivalent of 6 dollars. This takes us to the harbor in about an hour, so of course we are way too early. It is just 1 o’clock. We see some people already waiting and we ask if we are allowed to check in. Here we fail again a bit at the language, but he just tells us that we have to wait until 5 clock. We find something special, because at 5 o’clock the ferry should go. We go to the cozy lounge and pass the time with sorting pictures and blog writing. Around three o’clock we want to see if we can enter the boat. In fact, the officials now tell us that we can check in. If only we had waited until 2 o’clock. Anyway, they are very serious about baggage and identity checks. About half an hour later we can already board the ship. When the shipper sees our ticket with the note „No Seat“, he asks us to come with him and he asks in the dormitory, if there is still room left. He finds two sleeping mats where we can get settled. Wonderful. People are watching us very curiously and we can not make any movement unobserved. This is a bit tedious at first, but over time we get used to it. A few passengers and sellers start chatting with us and want selfies. After that, we lie in the dorm for a while, feeling like sweating unstoppable. With about 100 people we share this room and the further back you are, the hotter it is. We are approximately in the middle. Not even a fan is installed, so we don’t start talking about air conditioning. We decide to explore the ship soon and hope to find a corner with fresh air. We already see a lot of people making themselves comfortable on the ground and now understand why. Here the temperatures are much more pleasant. Then we come to the side of the ship, with all sorts of people sitting here on the ground. We can see that we missed the best seats. We make ourselves comfortable on a free place and wait for the ship to leave. In fact, with just under half an hour delay, we leave, where we can observe the beautiful sunset. It is still exciting to watch the whole procedure.  First, a tugboat approaches us, apparently pulling the ship out of the harbor. Thereafter, the boat is led out of the canal for the first few hours. Before the ship leaves the channel, a small boat arrives, which loads someone and drives off again. We suspect that probably another captain is leading the boat out of the canal than the one who is making the crossing. Meanwhile, we chat with a gentleman who goes to Borneo for a while. He gives us some tips on what to look for while in Indonesia. Then he asks us if we have eaten. With the ticket we can have the dinner he says. Of course, we did not know that and since we missed the Indonesian announcement we could not have guessed that. We go to the restaurant and actually get two menus. The rest of the evening we spend on the deck. Around 10 o’clock we decide to go to sleep and even found a suitable free corner outside. When we are down in the dorm, it seems to be even hotter than before and we pack our things. We go up to the deck with our mats and sleep there. The temperature is pleasant and we can sleep through the morning.

At about 7 o’clock Manuela is awakened by the sun. We find out that we slept right next to a passage, but apparently no one bothers about it. They can get through, which is the most important thing. A worker even brings us an apple roll for breakfast. Although we can not communicate with people, they are all very friendly. Manuela’s bun is delicious and Hanspeter has to wait a bit until he is awake. Today we lazy a bit and write blog. We can not do much on the boat anyway. At about 4 o’clock we reach the mainland of Borneo, marvel at the sunset at 6 o’clock and reach Kumai at about 8 o’clock with only 1 hour delay. While we wait to get out, some people want to take a picture with us. As we are used to, when someone starts, everyone wants in the end. But at some point the ship stops completely and we can get off. It has a lot of people at the harbor, but funnily enough not many speak English. We are only addressed by one as follows. „Hey Bule, Taxi – yes / no?“.  Bule is the well-known Indonesian word for white people, we put it the same as in South America, if they told us gringo. But we do not need a taxi and walk to our accommodation. It’s convenient here that they can not speak English, so we do not have to discuss with them why we do not want a taxi. The accommodation is a bit more difficult, but with sign language we can explain that we want a bed. This is very cheap with about 8 dollars, but we have only a kettle for showers and a bucket of water. But since we urgently need a shower, we simply try this shower for the first time. And it’s not that bad, so to speak, it’s much easier and better than we imagined and we could get used to it. After that we want some food and have to face the linguistic challenge, but with google translators we can tell what we want and what we do not eat. We finally get a delicious dinner consisting of various traditional dishes. Then we look forward to a real bed in a ventilated room.

Tanjung Puting Nationalpark 05.07.2019 – 06.07.2019

Today we will be picked up as we will visit the Tanjung Puting National Park for the next few days. Typically, private tours are offered. But we find it a bit strange, if we would book only for us alone captain, cook, cleaning staff and guide. Since it is high season, a few providers offer group tours. Luckily one is starting on the 5th of July so we booked it. We were a bit nervous before our boat trip, that we arrive on time. But everything worked perfectly. We are driven a few meters by car to the boat dock and the guys who work there are so nice that they even carry our backpacks on the boat. On the boat there is an Indonesian / French family with two children, an elderly couple from the USA, where they have already been in Indonesia for 10 months to teach, a younger couple from Australia, where she is also a teacher and two Indonesian women one  with, the other without son. So we are the only ones who can not speak Indonesian. Fortunately, that’s not so bad, because our tour guides speak English quite well. At noon, everyone is on the boat and we area comfortably. Not much later, there is already a delicious lunch. The boat trip is very slow and comfortable, so we can discover all the fauna and flora. Along the way we even meet the Proboscis Monkeys. These are those monkeys whose males have oversized noses and like beer bellies. A funny sight. We are also amazed that the monkeys can sit on the thinnest branches without them breaking off. One can suspect that these monkeys are frolicking around when the trees are in motion. Of course, we also see some colorful birds on the way, and these are always very difficult to photograph. And then, of course, the fauna, the untamed wilderness. On the right side of the river is the Tanjung Puting National Park. This is the protected area of ​​the jungle, where the orangutans are located, trying to maintain their habitat. It is sad to hear that much of the jungle on the island of Borneo was cut down for the palm oil industry. This is obviously the same on the left side of the river, there is no nature reserve and therefore palm trees everywhere.  Actually, palm trees are also beautiful, but if whole habitats are destroyed, only to plant a forest full of palm trees and thus all the animals escape that is not nice. So everything has its downside and one can be glad that there are people who try to preserve at least a few habitats. In the afternoon we come to the first station to see orangutans (orang = forest utan = person). There are a few spots in the National Park where the orangutans are fed a bit to study and apparently keep them together. The number of orangutans has dropped significantly in recent years, and attempts are being made to preserve the few that still exist today. We dock and go into the forest. On the way we can already spot an orangutan on a tree, what a first experience. Incredibly impressive are these animals and we enjoy the sight very much. On a platform is the feeding station, where workers provide bananas and sweet potatoes for the orangutans. It is very impressive to watch the monkeys. There is always the Alpha male, who eats at the feeding station for a while. We learn he does not let other males in, except the boys, who are probably no competition for him and the women. The older males are recognized well because they have a face like a thin plate. It’s so cute to see how the females go to feed their young and the boys hold on to the mummy with incredible power and skill. It is an amazing experience to see and observe so many animals  We also did not know that there are flying lizards, but we also see one here. It is relatively small and green, so it can camouflage itself well. You can see all the impressions in the photos and in the video. Then we go back to the boat, where we are not surprised, as a giant orangutan walk along the forest road and approaching us. It means we should stand aside, and the orangutan is actually running past us. That was very impressive. We go to the boat and drive to the overnight place. On the way but also from our sleeping space we can again marvel at a few Proboscis Monkeys in the trees. In the evening, a delicious dinner is prepared and we spend a comfortable time on the boat. As long as it is still light, we can observe various colored birds.

Today it’s time to get up at 6:00 AM so we have time to drive to two Orangutan observatories. First of all, there is a delicious breakfast and at about 9 o’clock we arrive at the place. We walk a short distance through the forest until we are at the place. Here too, we can already observe an orangutan on the way, whose teeth seem a bit frightening. In addition, today we can observe a larger lizard that can not fly in return for yesterday. Wild chickens are also in the area and appear in between. Feeding is the same as last time. Fruit and vegetables are distributed on the platform and the Alpha male comes first, and eats comfortably. After that come some females and the little ones. The other males wait patiently in the trees until the alpha male has disappeared. Some of the animals stay on the platform for a while and eat comfortably, while others put everything in their mouths and take as much food as possible. It has a lot of people here and sometimes it is interesting to see that the people who observe the monkeys are not so different from the monkeys itself. Suddenly one of the orangutans comes running up to the crowd and walks very close to us to get to the platform. He was so close, you could easily touch him. Another also comes down a tree into the crowd. This is very impressive and people have to take their stuff, otherwise the orangutans steal it. On the way back we can even admire a little snake and the carnivorous plants. We even meet the founder of the national park in 1982, Birute Galdikas, and can exchange a few words with her and write in the guestbook. Back on the boat, we chug through the area and can watch animals. We can even see a few orangutans from the boat and other proboscis monkeys. After lunch, we head to the nearest orangutan station. But we first meet long tailed macaques, some are here with their cute babies. We are a little behind our group and as we approach them, we are surprised why they are all looking in our direction. We turn around and see right away that an orangutan just disappears behind us in the other direction. Then we go to the visitor center, where we can learn a lot about the orangutans. Particularly impressive is the comparison of the handprint of the orangutan and the human. We can also read about some of the orangutans who have lived in the park for decades. Then we go with our guides for an hourly walk in the forest. We can see one or two orangutans in the distance. As we approach the feeding site, we can again see many orangutans in the trees. Not much later, the first ones are on the platform. Below the platform are a few wild boars that are probably waiting for some food from the monkeys. Once again we are fascinated by the orangutans, which is why we do not mind a bit of rain. Our guide comes to us after a while and says we should go back to the boat. On the way back we can see another orangutan in the trees and are so happy to see so many of the impressive animals. Now it’s time to go back to the boat, where we can see again and again some Proboscis Monkeys and even another orangutan. Not to mention the many colored birds, but they are extremely difficult to capture with the camera from the boat. Our place tonight is very special, because we come to a region full of fireflies. The fireflies are always in a pile, which is why certain trees look almost like modern Christmas trees.  We can also stay right in front of a tree full of fireflies, which is a very special experience.

Pangkalan Bun 07.07.2019

Today we start again early, because we are on the way back to Kumai. About 9 o’clock we reach Kumai already and we say goodbye to the group. We want to go back to Pangkalan Bun, where should be a bigger bus terminal. Kindly we are dropped off by our tour operator just there and one of the guides still accompanies us. He clarifies when the next bus to Pontianak leaves, so we can continue to Kuching. Unfortunately the bus only runs once a day and that at 7 o’clock in the morning. So we have to wait until tomorrow, which annoys us just now. After all, we only have a few days left before our Indonesia Visa expires on July 10, and it’s still far to the Malaysian border. Well, we have to take what’s there and that’s why we book the bus for tomorrow in the morning. We are looking for the nearest reasonably priced hotel and we are just going there. Unfortunately, the accommodation is still 3.5 kilometers from the bus station, which is why we have to leave very early tomorrow. Pangkalan Bun is not that big, but expanded. It is around lunchtime when we check in and we enjoy the cool air conditioning first. In the early afternoon we venture out onto the street. We see quite a lot of attention again and are addressed from all sides with „Hey Mister“ and some other phrases. We have to smile as we notice people making films or photos of us. Many children also talk to us and want to take pictures. We have already seen on the way from the bus terminal to here, there are many beautiful mosques and now we can see even a few more. The golden palace is also pretty impressive. After walking along the shopping street for a while, we turn off to the river. Here the buildings are painted very nicely. Also along the river there are many little houses in the river, which are painted quite nicely, but turns out to be toilet houses. We would rather not swim in this river. We walk for a while along the waterfront and then turn back to the main road. It is really unbelievably hot, which is why we decide to go back to the accommodation afterwards. But first we want to find an ice-cold drink, which is not so easy. At least not something that is bigger than 1 liter. We buy something small in the diffedenr store and in the third store without success we buy two cold half-liter drinks. Now we go back to our accommodation to cool off. Since we have probably seen the sights of the town, and it is enormously hot and we are not particularly fond of the constant talking from people, we decide to stay the rest of the day here.

Pangkalan Bun – Pontianak 08.07.2019

Early in the morning at 5 o’clock we get up. We have a small breakfast and set off soon afterwards. We pass a pretty mosque, where already a lot is going on so early. Fortunately, the whole way to the bus station is flat and the sun is not strong enough so that our morning walk is pleasant.  Arrived at the station some people are already waiting and we sit down. We wait, but we are not sure where the bus is going. Shortly before 7 Manuela goes to the office and wants to make sure about the bus. Since the ticket vendor and the other people here can not speak English, she calls somebody. A little later, a woman comes in, who says in broken English that the bus is late and should depart maybe around 10 clock. Apparently, a bridge broke, which must first be repaired. That does not sound good and we hope the bus is still coming. If the bus had only left at 10 o’clock yesterday, that would have been enough time for us. But no, today, when we get up so early, we have to wait three hours for the bus. Of course, the bus does not come a bit earlier, but later. We think it’s a very positive sign that the bus is here right now. Now the bus must probably first in the car wash before we can get in. At 11 o’clock we are allowed to get in and at quarter to twelve we finally leave. We were told yesterday the bus will have about 10 hours, so we will probably arrive at an inconvenient time. Nevertheless, we hope to catch a night bus to Kuching this evening. We only move slowly, because the road is very winding and sometimes steep. The landscape is very different. Sometimes we see expanses of primeval forest, then a few tiny little villages pass or we sadly see huge palm oil plantations. It is interesting in any case, and especially as the bus driver masters the challenging road at a rapid pace. We stop halfway to eat. Here it seems this is only a rest area and nothing else. When we first look around in the area, we are approached by someone to take a picture. Now it starts again. But the people are friendly and even shake hands with us. At some point everyone around us seems to have taken a picture with us and we can turn to the buffet. There are many partially known, but sometimes also unknown Indonesian treats offered. After we have eaten enough, there is another photo session before we continue. Slowly it gets dark and we have to accept that we will never arrive in 10 hours. We try to tell the bus driver that we would like to get off at the international terminal because we want to go to Malaysia. We interpret his answer in such a way that he understood us. We want to be dropped off at the bus station if possible because we have heard it is relatively expensive to get there by taxi as public transport is not allowed there. At about 2 o’clock in the morning we arrive near Pontianak and we wake up from our half sleep. We are just discovering that the bus passed the international terminal. At first we assume that he will make a turn before driving to the terminal. But unfortunately not. We are discussing whether we simply want to tell the bus driver that we want to get off. But we are too far away and getting out somewhere on the streets of Pontianak in the middle of the night, seems not like a wise plan. So we just wait until the bus finally drops everyone off. We arrive directly at the office of the bus company Damri. This seems to be convenient for us, because the office is open and tickets are sold to Kuching. We were looking forward the office will open early, as there is a note in Indonesian that ticket sales will start at 4 o’clock tomorrow. An employee confirms this when we ask. At least we can sleep a bit on the chairs in the office while we wait. At about 5 o’clock the ticket counter opens and we can buy the ticket. They say, we are just picked up here. That is practical. It was said that we are picked up at 7, but in the end we are woken again at quarter to six to board the minibus to the terminal. The terminal is huge, but nothing has open. That would have gone pretty bad if we had arrived in the middle of the night at the terminal and would have wanted to buy tickets. We are glad we didn’t. About 20 past 7 our bus departs to Kuching and we drive through a beautiful landscape towards the border. We are making good progress and a few hours later we arrive at the Malay / Indonesian border. We are a bit nervous as it is the first time we really intend to do a visa run. Whereby we stay for a few days in Malaysia and want to explore the region Sarawak on Borneo.

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