China 6: Tibet

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24.09.2019 – 07.10.2019

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Fahrt nach Lhasa 24.09.2019

Wir haben eine gemütliche Nacht im Zug von Chengdu nach Tibet verbracht und nun bricht der Tag an. Der heutige Tag ist von Zugfahren geprägt. Als wir aufwachen, beginnt ein Herr das Gespräch mit Hanspeter über Wechat und dessen Übersetzungsfunktion. Währenddessen verteilt die Zugbegleiterin ein chinesisches Formular und fragt uns etwas auf chinesisch, dass wir natürlich nicht verstehen. Eine Stunde später kommt sie mit einem englischen Formular, dass wir ausfüllen müssen. Eigentlich nichts spezielles, wir müssen lediglich unsere Personalien aufschreiben und Fragen über unseren Gesundheitszustand beantworten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass wir über 5000 Höhenmeter fahren und wir im Notfall Sauerstoff beantragen können. Ziemlich speziell finden wir, aber wir haben schon oft bemerkt, dass ein grossteil der Chinesen nicht an die dünne Höhenluft gewohnt ist. Hanspeters Kollege teilt ihm mit, dass wir am Mittag in einen Zug mit zusätzlichem Sauerstoff umsteigen. Wir sind etwas verwirrt und nicht sicher, ob die Übersetzung stimmt, denn von Umsteigen hat niemand was gesagt. Aber tatsächlich am Mittag erreichen wir Xining und wir müssen in den besagten Zug einsteigen. Vor dem Einsteigen werden aber unsere Bewilligungen und Pässe eingehend geprüft. Vom zusätzlichen Sauerstoff im Zug bemerken wir bewusst nichts, aber das wird wohl schon stimmen. Wir staunen, dass es hier immer noch die typischen Grossstädte gibt, einfach dazwischen sind endlose Weiten. Wir setzen die Fahrt über die endlosen Weiten fort und können die wunderschöne Landschaft durch Qinghai und dem Tibet Plateau bestaunen. Wir fahren am wunderschönen Qinghang Lake vorbei mit Aussichten auf ein paar Schneeberge und Sanddünen. Der Qinghang Lake ist Chinas grösster See und liegt auf 3600 Höhenmeter. Der Zug fährt relativ langsam, aber das ist umso besser, um die eindrückliche Landschaft zu geniessen. Gegen Abend erreichen wir die nächste Grossstadt Golmud, wo wir noch ein letztes Mal kurz aussteigen und Höhenluft schnuppern können, bevor wir in die Nacht hinein fahren. Leider geht es nicht mehr lange und es wird dunkel, denn nun fährt der Zug auf 4700 Meter über Meer zum Kunlunshan Pass und in der späteren Nacht überquert er die Grenze zum eigentlichen Tibet auf einer Höhe von 5200 Meter, was wir aber verschlafen werden. Zum Abendessen verspeisen wir einen Noodle Cup, da es wie üblich heisses Wasser gibt. Man könnte auch einige Menus bestellen, aber abgesehen davon, dass wir sowieso nicht wüssten was wir kriegen, reicht uns einen Noodle Cup aus. Wie üblich geht um 10 Uhr das Licht aus und wir legen uns schlafen. 

Lhasa 25.09.2019 – 27.09.2019

Manuela wacht relativ früh auf, bereits um halb 7 von den ganzen Ah’s und Oh’s im Abteil. Sie schaut aus dem Fenster und tatsächlich der Anblick ist mehr als spektakulär. Wunderschöne Schneebergen bei perfekt blauem Himmel ziehem am Fenster vorbei und werden von der Morgensonne beleuchtet. Sie versucht Hanspeter zu wecken, jedoch hat dieser offenbar nicht so gut geschlafen und findet, dass er noch viele schöne Tibetlandschaften geniessen kann. Zusammen mit den anderen Chinesen klebt sie am Fenster und bestaunt die schöne Landschaft. Die Zeit vergeht schnell und um 10 Uhr kommen wir bereits in Lhasa an. Da wir eine Tour gebucht haben (und mussten), werden wir sogar vom Bahnhof abgeholt. Als wir jedoch den Bahnhof verlassen, müssen wir zuerst mit den Polizeibeamten ins Büro, um die erste Registrierung zu machen. Was für ein Empfang. Zum Glück ist das schnell gemacht, denn unser Abholdienst wartet bereits auf uns. Wir fahren das erste Mal durch Lhasa und sind richtig erstaunt, wie gross die Stadt ist und wie viel gebaut wird. Unglaublich. Wir sehen sogar den berühmten, weissen Potala Palast aus dem Auto. Als wir bei unserer Unterkunft ankommen, staunen wir noch mehr, denn so edel haben wir uns diese nie und nimmer vorgestellt. Der Eingang ist vergoldet und in die Empfangshalle ist sehr schön geschmückt. Auch das Zimmer ist sehr feudal, der Raum ist grosszügig und neben dem grossen Bett befindet sich sogar eine gemütlich Sofaecke. Wir richten uns ein, denn schliesslich bleiben wir hier für drei Nächte. Da heute auf dem Tourprogramm lediglich der Abholdienst auf dem Programm steht, nutzen wir die freie Zeit, um Lhasa zuerst auf eigene Faust zu erkunden. Wir biegen in die nächste Seitengasse ein, in welcher eine Unmenge an Waren über Strassenstände verkauft wird. Die Gässchen sind eng und verwirrend, so dass wir immer die Karte im Blick behalten müssen. Plötzlich gelangen wir zu einem sogenannten Tourist Checkpoint, wo wir unser Gepäck scannen lassen müssen, die Reisepässe und den Permit zeigen, und sogar mitteilen, in welchem Hotel wir uns aufhalten. Danach können wir weiter. Hier sieht alles etwas anders oder besser gesagt, touristischer aus. Die Strasse ist nun auch ziemlich breit. Wir staunen nicht schlecht, als wir sogar eine Moschee entdecken und einige Herren erspähen, die auch so angezogen sind. Wie wir später erfahren, hat sich hier der Islam schon eine zeitlang gefestigt, insbesondere durch die Chinesen aus der Region Xi’an. Nun aber kommen wir zum berühmten Jokhang Tempel, wo viele tibetische Leute ihre Gebete sprechen und mit kleinen Prayer Wheels in der Hand, um den Tempel ziehen. Von Aussen sieht der Tempel hübsch aus, aber nicht sehr besonders. Da der Besuch dieses Tempels in den Folgetagen noch auf dem Programm steht, bleiben wir heute ausserhalb. Wir schlendern durch eine Markthalle, die ganz viele schöne Sachen hat, aber etwas zu viel, um sich was auszusuchen. Es ist sehr spannend zu sehen, wie viele tibetische Produkte es gibt, wobei sich diese grösstenteils auf religiöse Gegenstände beschränken. Danach schlendern wir noch weiter ziellos durch die Strassen, bis wir zu einem Supermarkt kommen. Hier kaufen wir ein paar Notwendigkeiten ein und schauen uns nochmals nach ein paar Socken für Hanspeter um. Obwohl es tonnenweise Socken gibt, sind doch keine in Hanspeters Grösse. Wir versuchen unser Glück noch in verschiedenen teils sogar europäischen Geschäfte wie Vaude und Mammut, aber nach wie vor ohne Erfolg. Ein Kleidergeschäft hat zumindest annähernd Hanspeters Grösse und bietet Socken zu einem sehr vernünftigen Preis an. Hier schlägt er zu und hofft, dass sie auch passen werden. Danach laufen wir zufälligerweise an einem Marronistand vorbei. Wie lange wir schon keine Maronis mehr gegessen haben, können wir uns nicht einmal mehr erinnern. Das muss noch vor der Reise sein und daher gönnen wir uns eine grosse Tüte leckere Maronen als spätes Mittagessen. Danach gehen wir zu einem hübschen Park, wo wir eine schöne Sicht auf den eindrücklichen Potala Palast haben. Auch um diesen Park zu betreten, müssen wir durch eine Sicherheitskontrolle. Es ist uns schon aufgefallen, dass China hier besonders präsent sein will. Überall hängen riesige Plakate, insbesondere wohl um auf das bevorstehende 70 Jahr China Jubiläum aufmerksam zu machen, wo man hinschaut hat es chinesische Flaggen. Das war schon in China viel, aber hier ist es echt zu viel. Naja was solls, wir verzehren unsere leckere Maronen auf einer Parkbank und geniessen die Sicht auf den Palast. Plötzlich kommen zwei Tibeter zu uns, und wollen ein Selfie mit uns machen. Wir sind ziemlich verblüfft, denn sonst hätten wir diese wohl im Gegenzug auch für ein Foto gefragt. Danach spazieren wir durch den Park, welcher wirklich wunderschön gemacht ist, bis auf ein nun doch etwas grosses Detail. Wo man die perfekte Sicht auf den Potala Palast hätte, wird nun eine riesige Bühne mit enorm grossen Plakaten aufgebaut. Es sieht schon fast etwas propaganda mäßig aus, aber wir erfahren später, dass dies nur anlässlich der 70-Jahr Feier ist. Nun haben wir genug gesehen und spazieren wieder zurück in unser Viertel, wo wir es uns in der Unterkunft ein wenig gemütlich machen. In unserem Reiseführer haben wir von zwei vielversprechenden Restaurants (mit englischen Karten) gelesen und so machen wir uns am Abend auf den Weg in die besagte Strasse. Leider finden wir weder das eine noch das andere Restaurant, und das meiste scheint geschlossen zu sein. Wir finden ein kleines tibetisches Lokal und befürchten, dass es hier an der Sprache hapern wird. Denn tibetisch unterscheidet sich von der chinesischen Sprache enorm. Zudem kennt google Übersetzer die tibetische Sprache nicht. Wir versuchen unser Glück und drücken der älteren Dame, unseren hilfreichen Zettel mit dem Hinweis auf vegetarisch in die Finger. Sie versteht den Zettel offenbar nicht, ruft jedoch einen Herrn, der ihn versteht. Dieser spricht zu unserer Überraschung sogar ein paar Brocken Englisch. Er zeigt uns die Gerichte, welche sie offenbar vegetarisch zubereiten können. Darunter fallen sogar ein paar leckere Momos (Dumplings), Reis mit Gemüse und sonst noch so einiges. Wir wissen nicht genau, was alles wir nun bestellt haben, aber nun hören wir es in der Küche fleissig rattern. Er hat sogar einige Büchsen mit verschiedenen Teesorten, woran wir zuerst riechen und anschliessend auswählen können. Wir bekommen einen grossen Krug heisses Wasser, so dass wir auch immer nachfüllen können. Zwischendurch kommen neugierige Passanten hinein, die wohl etwas verwundert sind, dass Touristen in diesem Restaurant sitzen. Ein paar schauen nur und ein paar andere plaudern ein wenig mit uns. Aber nicht zu aufdringlich und zu unserer Erleichterung will niemand ein Foto. Nun kommt zuerst eine Gemüsesuppe, danach eine Portion Reis mit Gemüse, sowie etwas Kartoffeln mit Gemüse und einen Teller voll mit Momos. Wow, so viel wollten wir eigentlich nicht bestellen. Aber das Ganze ist sehr lecker und wir waren ja auch ziemlich hungrig. Nun befürchten wir ein wenig, dass es etwas teuer sein wird. Wir rechnen bereits mit über 100 Yuan, aber was solls, es war sehr lecker. Wir sind so positiv überrascht, dass die gesamte Rechnung lediglich 50 Yuan beträgt, dass Hanspeter den Besitzer nochmals explizit fragt, ob er denn alles berechnet habe. Ja klar, meint dieser, und fragt daraufhin, ob wir wiederkommen und ihn weiterempfehlen würden. Auf jeden Fall, wir teilen ihm aber auch mit, dass wir nur zwei weitere Tage hier sind und ein Tourprogramm haben. Danach verabschieden wir uns und gehen mit vollen Bäuchen zurück zur Unterkunft, wo wir uns bald darauf schlafen legen. 

In unserer Unterkunft ist das Frühstück inkludiert und wir sind ziemlich überfordert, als wir ein riesiges Buffet vor uns sehen. Man kann hier wirklich alles haben. Wir setzen uns an einen grossen Runden Tisch, wo sich überraschenderweise ebenfalls zwei Schweizer hinsetzen. Beim Gespräch erfahren wir, dass wir wohl in derselben Tourgruppe sind. Es hat viele deutschsprechende Leute und vieles wird gemunkelt, wer wohl in welcher Tour ist, wie gross die Tour sein wird etc. Wir steigen nicht weiter darauf ein, sondern gehen um 9 Uhr in die Lobby, wo wir unseren Tourguide kennenlernen sowie unsere Gruppe. Wir haben eine Tibeterin als Führerin, die unserer Einschätzung nach etwa Mitte Vierzig ist. Sie ist uns auf Anhieb sympathisch und scheint viel Energie zu haben. Nun gehen wir alle zusammen in den Bus und finden, dass es doch etwas viele Teilnehmer sind. Später stellen wir fest, dass einige nur für das Sightseeing in Lhasa dabei sind. Wir fahren als erstes etwas ausserhalb von Lhasa einen Hügel hinauf zu einem buddhistischen Kloster, der Drepung Monastery, welches das grösste Kloster von Tibet ist. Hier sehen wir viele hübsche Steinmalereien und wir haben eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung von Lhasa mit den Bergen. Wir spazieren die Treppen zum Kloster hoch und die Aussicht wird immer besser. Wir dürfen einige Räumlichkeiten des Klosters von Innen betrachten, insbesondere eine riesige Küche, wo es nach Buttertee riecht, was sehr eindrücklich ist. Fotos sind aber leider nicht erlaubt. Danach ist es bereits Zeit fürs Mittagessen. Anschliessend fahren wir wieder zurück in Richtung Stadtzentrum, wo sich, ebenfalls auf einem Hügel, die Sera Monastery befindet. Dort besuchen wir einen Raum, wo enorm eindrückliche Mandalas aus Sand ausgestellt sind. Anschliessend geht es in das Text Printing House, wo sich unzählige alte tibetische Schriftstücke befinden. Schliesslich geht es in die Räumlichkeiten des eigentlichen Klosters, wo wir ganz viele goldene Buddha-Statuen bewundern können. Die Religion ist jedoch zu komplex, um sich die Bedeutung der einzelnen Statuen zu merken. Jedoch massgeblich ist oftmals das Handzeichen. Die vielen Wandmalereien sind ebenfalls sehr faszinierend. Zum Abschluss können wir die Mönche bei der täglichen Diskussion beobachten, wobei wir natürlich nicht verstehen über was sie diskutieren. Es gibt jeweils ein Mönch mit Fragen und ein zweiter, natürlich etwas weiseren, mit Antworten. Es sieht schon fast aus wie einen Tanz, wenn sie debattieren. Danach geht es wieder zurück in die Stadt, wo wir uns zuerst etwas ausruhen können und uns später zu einem Welcome Dinner treffen. Dieses ist sehr lecker und wir erhalten ein paar Informationen über die bevorstehenden Tage von unserem Tour Guide, Seraina. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück trifft sich unsere Gruppe, um den hochgelobten Potala Palast zu besuchen. Seraina hat den Besuch auf 12.00 angemeldet, da wir jedoch nur eine Stunde Zeit haben, diesen zu besuchen, treffen wir uns bereits um 10.30, damit wir sicher früh genug da sind. Im Palast gelten sehr strenge Vorschriften, so dass wir zum Beispiel nicht einmal eine Wasserflasche hinein nehmen dürfen. Dafür kann man eine solche zu einem überteuerten Preis kaufen, fast wie am Flughafen. Nun sind wir aber viel zu früh beim Palast, weshalb wir zuerst gemütlich durch den Vorgarten schlendern und eine tolle Aussicht auf den Palast haben. Seraina erklärt uns einiges über die Geschichte des Palastes. Insbesondere auch, dass die Chinesen behaupten, ihre Prinzessin hätte den Palast gebaut und nicht die Tibeter, was der Wahrheit entsprechen würde. Früher wohnte der Dalai Lama und der Benji Lama im Palast, aber das ist schon lange her, denn der Dalai Lama musste ja nach Indien flüchten. Der Dalai Lama ist das geistige Oberhaupt der Tibeter und der Benji Lama das Politische. Früher waren mehrere 1000 Mönche im Palast, heute nur noch ein paar 100. Aufgrund der Verfolgung der Tibeter haben viele Mönche, den Palast verlassen und sind geflüchtet. Einige werden jedoch von der chinesischen Regierung unterstützt, sprich finanziert und die solchen sind geblieben. Weshalb die Mönche von China finanziell unterstützt werden, ist wohl, damit China nicht das Gesicht verliert, wenn alle Mönche den ach so heiligen Palast verlassen würde. Da wir immer noch etwas Zeit haben, können wir ein tibetisches Museum besuchen, welches jedoch von den Chinesen errichtet wurde. Auch hier ist es eindrücklich aber auch erschreckend zugleich zu sehen, wie sich die Chinesen in den Vordergrund stellen. Über die tibetische Geschichte lernen wir hier sozusagen nichts, und auch Seraina warnt uns, dass wir nicht alles für bare Münze nehmen sollen. Nun ist aber die verbleibende Zeit verstrichen und wir nehmen die vielen Stufen zum Potala Palast endlich in Angriff. Nun läuft die Zeit. Die verschiedenen Räumlichkeiten sind sehr eindrücklich, aber auch hier, Fotos sind streng verboten. Seraina erklärt uns jedoch in Ruhe die einzelnen Skulpturen, die wahrhaft fantastisch aussehen. Es gibt jedoch auch andere Gruppen, wie eine der Chinesen, deren Guide unsere Leute beinahe wegschubst, da sie ja nur limitierte Zeit haben. Typisch;-). Nichts desto trotz, die Führung durch den Palast hat uns sehr gefallen. Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Jokhang Tempel, der in der Innenstadt liegt und wir vor zwei Tagen bereits von Aussen gesehen haben. Tibeter drehen hier mit ihren Gebetstrommeln und Gemurmel, Runden um den Tempel. Vor dem Tempel knien sie nieder und machen ihre Gebete. Wir können dem Spektakel von Nahe zuschauen. Danach besichtigen wir das Innere des Tempels. Auch dieser ist sehr schön, aber so langsam haben wir die religiösen Gebäude gesehen und freuen uns bereits auf die Landschaft in den nächsten Tagen. Wir können am Schluss auf die obere Etage, wo man auch etwas Aussicht geniessen und den Mix zwischen nepalesischen, chinesischen und tibetischen Buddhismus betrachten kann. Danach schlendern wir ein wenig durch die Barkhor Strasse, welche mit unzähligen Souvenirs ausgestattet ist. Nun ist der offizielle Teil beendet und wir machen uns auf den Weg zum Supermarkt, um unsere Essensvorräte für die nächsten Tage aufzustocken. Danach treffen wir uns mit Irene aka KK, welche wir in Inner Mongolia übers Couchsurfing kennen gelernt haben. Sie ist für die nächsten zwei Monate im Tibet und verkauft sowie unterrichtet hier ihre Kunst. Sie lädt uns zu einem Abendessen bei einem befreundeten Hostelbesitzer ein und wir verbringen einen sehr gemütlichen, wenn auch leider etwas zu kurzen Abend zusammen. 

Lhasa – Gyantse – Shigatse 28.09.2019 

Heute geht es los. Um 7.30 stehen wir fürs Frühstück auf der Matte und um 8.00 sind wir alle Abfahrbereit. In den letzten Tagen waren wir etwas verwöhnt vom blauen Himmel, denn heute ist es ein wenig bedeckt. Aber halb so schlimm, man kann nicht immer perfektes Wetter haben. Wir verlassen die Grossstadt Lhasa und fahren zuerst entlang des Yellow River, der bis nach Shanghai führt. Einer der längsten Flüsse der Welt. Wir machen einen kurzen Stop, um ein paar Fotos zu schiessen und treffen dabei auf eingekleidete Ziegen und Kühe, die posieren. Danach fahren wir über den Gangbala Pass, der bereits auf 4760 Meter über Meer liegt und wir zum ersten Mal in der Gegend etwas Schnee sehen. Auf Passhöhe haben wir eine fantastische Sicht über den heiligen Yamdrok Lake sowie einige Berge. Leider verstecken sich die Spitzen der 8000er Bergen in den Wolken. Danach fahren wir zum See, wo wir einmal mehr auf posierende Yaks und Hunde, die schon fast wie Löwen aussehen, treffen. Im nächsten Dorf legen wir den Mittagsstop ein und fahren anschliessend zum nächsten Pass, wo sich der Kharola Glacier befindet. Die Landschaft ist enorm eindrücklich und wir geniessen die Fahrt sehr. Wir kommen einem weiteren hübschen, jedoch künstlichen See vorbei, bevor wir die Stadt Gyantse erreichen. Hier besuchen wir das hübsche Palcho Kloster sowie die Kumbum Stupa, von dessen höchsten Punkt, wir eine herrliche Aussicht auf die Region haben. Die Innenräumlichkeiten dürfen hier leider oftmals nicht fotografiert werden. Wir besuchen die verschiedenen Räume und dabei ist einer ziemlich schräg. Es sind Tierkadaver und diverse skurrile Schädel aufgehängt und einer der Mönche, brabbelt ein Ritual vor sich hin, während die Tibeter Kreise im Raum drehen. Wir fühlen uns etwas fehl am Platz und machen uns hier bald vom Acker. Nach etwa einer Stunde fahren wir weiter, bis wir zu einem tibetischen Haus kommen. Der Fahrer braucht offenbar eine Pause und wir dürfen dafür Einblick in ein traditionelles Tibetisches Zuhause nehmen. Es wird uns sogar tibetisches Bier angeboten, welches sehr lecker ist. Das Zuhause ist simpel, aber die Innendekoration sehr schön gemacht. Die Mauern sind etwas speziell, denn im Tibet wird oftmals getrockneter Yakdung zum Heizen benötigt, da auf dieser Höhe das Feuerholz etwas knapp ist. Der Yakdung wird ganz simpel zum trocknen an die Mauern gepflastert. Danach fahren wir in die Stadt Shigatse, wobei wir von einem Schneesturm überrascht werden. Unser Fahrer scheint etwas Mühe zu haben, da er die Strasse kaum sieht, meistert es aber souverän. Als wir in Shigatse ankommen ist es schon spät, aber es schneit glücklicherweise nicht mehr und wir hoffen auf gutes Wetter, da wir morgen zum Everest Base Camp fahren. Wir haben einmal mehr ein schickes Zimmer und verbringen einen gemütlichen restlichen Abend. 

Shigatse – Everest Base Camp 29.09.2019

Der heutige Tag startet relativ vielversprechend. Oder anders gesagt, zumindest ohne Niederschlag und man sieht zeitweise sogar den blauen Himmel. Wie gestern, müssen wir auch heute eine grosse Distanz hinter uns bringen. Wir sind alle sehr aufgeregt, um zum Everest Base Camp zu kommen. Wir fahren auch heute durch wunderschöne Landschaften und endlose eindrückliche Weiten. Wir passieren den Tsola Pass auf 4600 Meter über Meer und später den Gyatsola Pass auf 5248 M.ü.M, wo wir wieder einmal auf Schnee treffen. Danach fahren wir über die berühmte Zigzag Strasse zum Kyawula Pass auf 5180 M.ü.M. hinauf, von welchem aus wir ein tolles Panorama haben. Einziger Wermutstropfen ist, dass sich die langersehnten 8000er Bergspitzen immer noch in den Wolken verstecken. Danach erreichen wir die Everest Region, wo wir zuerst eine Polizeiinspektion hinter uns bringen müssen, bevor wir weiterfahren dürfen. Danach führt uns die Strasse ca. 20 Kilometer vor das eigentliche Base Camp, wo wir in sogenannte Ökofreundliche Busse umsteigen müssen. Wir erfahren dabei, dass das Basecamp dieses Jahr etwa 9 Kilometer vorverlegt wurde, was etwas schade ist. Als wir ankommen, beziehen wir als erstes unsere Betten und richten uns ein. Danach gehen wir den erlaubten Kilometer zu Fuss, in der Hoffnung den Everest sehen zu können. Die Umgebung an sich ist schon traumhaft, aber der Everest bleibt in den Wolken. Wir warten eine Weile und können dann plötzlich die Umrisse sehen. Was für ein Anblick und wie wir uns freuen, ein wenig von diesem mächtigen Berg zu sehen. Es wird immer kälter, aber wir können uns vom Anblick kaum abwenden. Irgendwann gehen wir aber trotzdem zurück zur Unterkunft, verspeisen einen Noodle Cup und kehren mit warmen Handschuhen und Mützen zurück. Nun kann man den linken Grat des Mount Everest ziemlich gut erkennen, aber ganz zum Vorschein kommt er noch lange nicht. Trotzdem sind wir begeistert, dass er sich ein wenig gezeigt hat und kehren zurück in die etwas wärmere Unterkunft. Leider geht es nicht allen so gut, denn unsere drei Zimmergenossen aus Fiji/Australien haben Probleme mit der Höhe. Dies trotz den zusätzlichen Sauerstoffflaschen, die zur Verfügung gestellt werden. Wir haben ein paar Kopfwehtabletten dabei und dadurch geht es ihnen wieder besser. Anschliessend legen wir uns schlafen. 

Everest Base Camp – Saga 30.09.2019

Die Nacht war vielversprechend, wir konnten sogar noch den Sternenhimmel sehen. Aber leider hat es heute Morgen dichten Nebel und die Chance den Everest nochmals zu sehen ist gering. Nach dem Frühstück besuchen wir die Rongphu Monastery nebenan, welches sehr klein, aber dennoch eindrücklich ist. Wir treffen dabei sogar einige Mönche in der Gebetsstunde. Da sich der Nebel nicht zu lichten scheint, fahren wir anschliessend weiter Richtung Tingri. Die alte Strasse nach Tingri führt uns zwar teilweise etwas holprig, aber durch wunderschöne Landschaft. Wir fahren durch endlose Weiten und das Wetter wird traumhaft. Von hier aus können wir nun den mächtigen Mount Everest in der Ferne klar sehen und wir sind glücklich. Auch andere 8000er erscheinen im Horizont und das Panorama ist fantastisch. Es scheint, als wären die vielen Schneebergen ganz nahe bei uns. In Tingri selbst, einem kleinen, hübschen tibetischen Dorf, legen wir einen Stopp zum Mittagessen ein. Nach dem Essen dürfen wir ein wenig durchs Dorf spazieren und von dessen Ende sehen wir den eindrücklichen Mount Everest. Danach geht die Fahrt weiter durch wunderschöne Landschaften. Wir zwar zugeben, dass die Tour mit viel Fahren verbunden ist, jedoch kommt man während der ganzen Fahrt aus dem Staunen kaum heraus. Die Umgebung ist einfach fantastisch, die Weiten, die Schneeberge, zwischendurch zeigt sich ein türkisfarbener See und ganz selten kommt man an einem kleinen Dörfchen vorbei, wo die Leute wie vor 50 Jahren oder mehr leben. Im Gegensatz sieht man jedoch überall Werbung von Chinesen und die Chinaflaggen. Wir lernen, dass alle Tibetische Häuser eine Chinaflagge haben müssen. Die Chinese haben wohl angst, dass die Tibeter vergessen, wo sie hingehören. Danach geht es weiter in Richtung Saga, wobei wir einen Halt beim See Paikü Co einlegen und wir wieder ein unbeschreiblich schönes Bergpanorama haben. Saga selbst ist zum Glück nur ein Übernachtungsort, denn die Stadt ist staubig und mit hässlichen Bauten zugepflastert. Wir haben glücklicherweise ein gemütliches Hotelzimmer und gehen am Abend lediglich was Einkaufen, um unsere Essensvorräte aufzustocken. 

Saga – Darchen 01.10.2019

Heute steht einmal mehr eine lange Fahrt bevor, denn wir fahren nach Darchen, welches etwa 500 Kilometer entfernt liegt. Dort ist der Ausgangspunkt für die dreitägige Wanderung um den Mt. Kailash, worauf wir uns besonders freuen. Wir brauchen wieder einmal etwas Bewegung. Naja, jetzt sitzen wir noch im Kleinbus und können ganz relaxt die schöne Landschaft von Tagesanbruch an beobachten. Zuerst müssen wir an einer Tankstelle volltanken, von wo aus wir noch ein paar Schritte zu Fuss gehen können, bis der Bus uns wieder aufholt. Die Fahrt geht weiter mit permanenter Sicht auf die Himalaya Kette. In einem kleinen Dorf unterwegs, legen wir Mittagspause ein und gönnen uns eine Portion Tomate mit Ei, einem leckeren chinesischen Gericht. Am Nachmittag fahren wir über den Mayomla Pass, der auf 5112 Meter über Meer liegt. Danach ändert sich die Landschaft um einiges und wir kommen an beachtlich grossen Sanddünen vorbei. Diese sehen mit dem See und der Himalayakette einfach traumhaft aus. Zum Abschluss des Tages machen wir einen Halt am äusserst heiligen Manasarovar See, welcher faszinierend ist. Nachdem wir in Saga angekommen sind und uns eingerichtet haben, klemmen wir uns hinters packen. Schliesslich müssen wir uns entscheiden, was wir für die dreitägige Tour alles in den Rucksack packen müssen. Unser Guides geben uns die Möglichkeit, dass wir die erste Etappe zu Fuss gehen können, wobei wir natürlich sofort dabei sind. Danach erwähnen sie, dass wir dafür um halb 7 bereit sein müssen, weshalb wir uns das nochmals überlegen. Aber was solls, wir haben jetzt zugesagt und das heisst, dass wir morgen früh aufstehen müssen. Vier weitere Personen der beiden Reisegruppen kommen mit uns. Nach dem Briefing gehen wir zurück in unser Zimmer und legen uns bald schlafen. 

Mt. Kailash Trek 02.10.2019 – 04.10.2019

Noch früher als sonst stehen wir auf und Stromausfall haben wir zudem auch noch. Glücklicherweise haben wir unsere Stirnlampen für die morgendliche Wanderung bereit gelegt. Im Dunkeln geht es los, Seraina, unser Guide, geht voran. Beim Militärcheckpoint zeigt Seraina nach oben und meint, wir sollen schon mal los. Sie müsse uns zuerst registrieren. Noch etwas verschlafen folgen wir der Gruppe bis zu einer Abzweigung. Wir entscheiden uns auf Seraina zu warten und stellen erstaunt fest, dass wir gemäss maps.me bereits hätten abzweigen müssen. Der Deutsche meint etwas genervt, dass wir uns entscheiden müssen und weitergehen sollen. Er läuft los. Wir entscheiden uns zurück zum Militärcheckpoint zu gehen und fragen dort mittels Übersetzer nach. Von Seraina keine Spur mehr. Der Beamte ist zuerst etwas erstaunt, da wir ohne Guide unterwegs sind und wir versuchen ihm die Situation zu erklären. Am Schluss bestätigt er uns, dass wir hätten abzweigen sollen. Wir rufen die anderen der Gruppe zurück und folgen nun dem richtigen Pfad. Während wir so gemütlich wandern, geht die Sonne langsam auf und wir können die tolle Umgebung so richtig geniessen. Nach knapp anderthalb Stunden erreichen wir ein paar Jurten. Hier sitzt eine chinesische Trekkinggruppe und sie erklären uns, dass Seraina vor etwa einer halben Stunde hier war und nach uns gesucht hat. Sie sei aber schon weiter. Hier trennen wir uns, da zwei von uns auf die Gruppe mit dem Bus warten wollen, um mit ihren Partnern weiter zu wandern. Wir ziehen gemütlich weiter durch das Tal, welches von der Morgensonne hübsch bescheint wird. Wir sehen ebenfalls den eindrücklichen Mt. Kailash neben uns. Als wir beim ersten Teehaus ankommen, wartet Seraina mit warmem Tee auf uns. Wir wollten an einem Sonnenplatz sowieso still halten und so kommt uns die Pause gerade gelegen. Etwa eine Stunde später gehen wir zusammen mit Seraina weiter und plaudern eine Weile mit ihr. Unterwegs treffen wir viele Pilger, die ganze 15 Tage um den Mt. Kailash pilgern und jeweils drei Schritte gehen, dann auf den Boden liegen, wieder aufstehen und so weiter. Bereits um 13.00 erreichen wir die Unterkunft und wir beziehen unsere Zimmer. Nachdem wir uns etwas mit Tee aufgewärmt haben, klettern wir mit dem Portugiesen unserer Gruppe den ziemlich steilen Hügel vor der Unterkunft hinauf, um einen näheren Blick vom Mt. Kailash zu erhaltet. Der Berg, zuerst von Wolken umgeben, zeigt sich für eine zeitlang komplett und wir sind glücklich über die tolle Sicht. Gerade als wir umkehren beginnt es zu schneien und wir sind froh, den richtigen Zeitpunkt gewählt zu haben, um hochzugehen. Danach machen wir es uns weiterhin im Aufenthaltsraum der Unterkunft gemütlich, plaudern mit den Gruppenmitglieder und geniessen ein einfaches, aber leckeres Abendessen. 


Gestern haben wir bereits gedacht, es sei zu früh, aber heute starten wir bereits um 6 Uhr. Stockdunkel ist es, als wir uns auf den Weg zum Dolmala Pass machen, der auf 5600 Meter über Meer liegt. Es stehen uns fast 700 Höhenmeter bevor, aber in einem gemütlichen Tempo, kommen wir stetig voran. Bei Sonnenaufgang können wir gerade noch den Mt. Kailash bestaunen, bevor er hinter den anderen Bergen verschwindet. Das letzte Stück auf den Pass ist steil und als wir oben ankommen, merken wir, wie kalt es eigentlich ist. Wir haben gehört, dass sich auf dem Pass ein Teehaus befindet und wir hoffen, dieses bald zu erreichen. Aber weit gefehlt, es geht noch eine Weile. Vom Pass haben wir eine tolle Aussicht und etwas weiter treffen wir auf einen wunderschön klaren See. Von unserer Gruppe ist niemand bei uns, dafür aber einige tibetische Frauen, die unter anderem auch Träger sind. Zudem sind viele Chinesen unterwegs, die immer ein paar Meter den Berg hochrennen und anschliessend wieder Pausen machen müssen. Als wir auf der anderen Seite des Passes hinunter steigen, folgt uns eine tibetische Frau. Wenn wir Pause machen, macht sie auch Pause und zwischendurch zeigt sie uns einen besseren Weg. Denn der Weg nach unten ist nicht weniger steil, als jener nach oben. Aber nun sehen wir das langersehnte Teehaus, merken aber bald, dass wir dieses gar nicht benötigen, denn die Sonne ist nun warm genug. Wir machen es uns auf einem Stein gemütlich und knabbern ein paar Snacks. Etwa eine halbe Stunde später kommt der Portugiese an und danach Seraina. Mit ihr gehen wir dann doch noch in ein Teehaus und geniessen einen leckeren Zitronentee. Als nächstes kommt die Österreicherin und die Amerikaner aus der anderen Gruppe sowie die Portugiesin Regina, an. Nach etwa zwei Stunden schickt uns Seraina mit dem Fahrer der anderen Gruppe los, damit wir die Unterkunft nicht verpassen. Der Weg ist gemütlich und fühlt sich schon fast Eben an im Vergleich zu vorherigen Abstieg. Das Wetter hat mittlerweile umgeschlagen und es zieht eine enorm kalte Biese sowie etwas Schnee um unsere Wangen. Zum Glück nur für kurze Zeit, damit es wieder angenehm zum Gehen ist. Leider ist es für Hanspeter weniger angenehm, denn ihm hat heute das Knie auf unerklärliche Art und Weise begonnen zu schmerzen. Wir hoffen, dass er die morgige Etappe möglichst schmerzfrei hinter sich bringen kann. Unterwegs sehen wir neben Kühe, Yaks und diversen Vögeln, auch eine Art Murmeltiere, welche jedoch nicht so schüchtern sind, wie unsere. Nach etwa zwei Stunden erreichen wir die Unterkunft, die ziemlich genau gleich aussieht wie die Letzte. Der warme Aufenthaltsraum ist etwas eng für die vielen Personen, dafür hat es eine riesige Eingangshalle, die niemand benutzt. Aber egal, wir haben ein gemütliches Plätzchen. Nach und nach treffen alle Gruppenmitglieder ein und um halb 9 Uhr Abends sind alle da. Auch heute verbringen wir einen gemütlichen restlichen Nachmittag und Abend hier. 

Heute haben wir noch die letzte, relativ kurze Etappe vor uns. Wir wandern aus dem kleinen Dorf Zutulpuk zurück nach Darchen. Der Weg führt uns oberhalb eines eindrücklichen Tals vorbei. Kurz vor Darchen gibt es wieder einen Militärcheckpoint und die wollen uns partout nicht durchlassen, da unser Guide noch nicht da ist. Glücklicherweise hat einer die Telefonnummer des Guides dabei, damit die Behörden mit ihm telefonieren können und uns schlussendlich durchlassen. Etwa um 11 Uhr sind wir zurück in der Unterkunft, wo wir es uns gemütlich machen können. Um 13.30 treffen wir uns wieder und fahren zum Lake Manasarovar. Wir dürfen sogar noch einen Abstecher in eine heisse Quelle machen, wo wir sofort dabei sind. Nur die beiden Portugiesen schliessen sich uns an. So trennt sich unsere Gruppe und der Fahrer gabelt uns in einer Stunde wieder auf. Die heissen Quellen sind super, wobei jeder seine eigene Kabine mit Badewanne hat, wo heisses Quellwasser hineinläuft. Nachdem wir genügend aufgeweicht sind, ist unser Fahrer auch schon wieder zurück und bringt uns zum wunderschönen Lake Manasarovar. Danach geht es auf einen Hügel nebenan, wo sich ein kleines Kloster befindet und wir eine tolle Aussicht haben. Hier treffen wir wieder auf den Rest der Gruppe und wir verweilen ein wenig. Danach fahren wir wieder zurück nach Darchen, wo wir die Nacht verbringen und in einem kleinen tibetischen Lokal zu Abend essen. 

Darchen – Saga 05.10.2019

Heute geht es wieder früh los und wir fahren den langen Weg zurück nach Saga. Aus dem Bus können wir den Sonnenaufgang bestaunen, sowie zahlreiche tibetische Antilopen und wilde Esel. Das Wetter ist fantastisch und wir können die hübsche Landschaft in vollen zügen geniessen. Wir legen eine erste Teepause an einem wundervollen See mit fantastischem Bergpanorama ein. Ansonsten passiert heute nicht viel und wir kommen am späteren Nachmittag in Saga an. Wir freuen uns auf eine warme Dusche, aber damit müssen wir zuwarten. Zuerst fliesst nur kaltes Wasser und später nur heisses. Beides nicht angenehm. Nachdem sich vermutlich fast alle Gäste beschwert haben, gibt es ab halb 10 Abends endlich angenehmes, lauwarmes Wasser.

Saga – Kyirong 06.10.2019

Einmal mehr ist früh aufstehen angesagt, denn wir fahren nach Kyirong in die Grenzstadt zu Nepal. Die Fahrt ist sehr Ereignisreich und wir sind beeindruckt von der wechselnden Flora. Nachdem wir über den ersten Pass sind, mit ein wenig vom Nebel etwas bedeckter Sicht und etwa 1500 Höhenmeter tiefer, erreichen wir hübsche Wälder mit vielen Wasserfällen. Das Klima ist plötzlich angenehm warm und wir geniessen die hübsche Landschaft. Von Zeit zu Zeit gibt es einen Fotostopp und am frühen Nachmittag kommen wir bereits in Kyirong an. Wir fragten uns die ganze Zeit, weshalb wir so früh los mussten und nun erfahren wir die Antwort. Die chinesische Behörde hat nur bis 14.00 Uhr geöffnet und wir mussten bis zu dieser Zeit ankommen, um die Bewilligung prüfen zu lassen. Naja, wir Essen gemütlich zusammen Mittag und erkunden am Nachmittag das kleine Städtchen. Wobei auch hier, grosse Hotelbunker gebaut wurden und werden. Aufgrund der Bewilligung müssen wir jedoch beachten, dass wir die Stadt nicht verlassen, denn sonst könnten wir Probleme kriegen, wieder zurück zu kommen. Also riskieren wollen wir nichts und wir halten uns daran. Auf dem Hauptplatz befindet sich noch ein Tempel, der sehr hübsch aussieht und den wir noch kurz besuchen. Da wir jedoch schon viele Tempel gesehen haben, beeindruckt uns dieser nicht sonderlich. Als wir noch weiter im Städtchen herumlaufen, staunen wir nicht schlecht, als wir in einem etwas wilden Vorgarten, riesige Hanfpflanzen sehen und bemerken zugleich, dass die hier in der Region wild wachsen. Um 6 Uhr kehren wir zurück zum Hauptplatz, da uns Seraina gesagt hat, es werde noch eine Tanzaufführung geben. Diese wurde aber wohl verschoben, denn als bis um halb 8 nichts passierte, entscheiden wir uns, Essen zu gehen. Danach kehren wir zurück in unser Hotel und verbringen einen gemütlichen Abend. 

Kyirong – Kathmandu 07.10.2019

Heute heisst es Abschied nehmen von Tibet und China. Wobei uns das nicht so schwer fällt. Mittlerweile gehen uns die ganzen Kontrollen von den Chinesen ziemlich auf die Nerven und wir sind froh, bald wieder selbständig etwas machen zu können. Nichts desto trotz war die Tour im Tibet wunderschön und unvergesslich. Es hat uns sehr gut gefallen und ohne die Tour hätten wir niemals so viele wunderschöne Orte besuchen und vieles über die Kultur lernen können. Das ist nunmal so, wenn man Orte besichtigen will, welche die Regierung besonders kontrolliert. Es ist ja nicht nur in China so, aber für uns eine spezielle Erfahrung. Um 9 Uhr, chinesische Zeit sind wir an der Grenzen und wir müssen eine geschlagene Stunde warten, bis der Grenzposten öffnet. Der chinesische Grenzposten ist  ein imposantes Gebäude mitten im nirgendwo. Unser Gepäck wird wie üblich gescannt und man muss alle Bücher, und sogar die Dokumentenmappe zeigen. Die Chinesen inspizieren alles. Die Australierin von unserer Gruppe hat einen älteren Reiseführer von Lonely Planet dabei. Da ein Bild vom Dalai Lama drin ist, muss sie das Buch den chinesischen Behörden überlassen. Unglaublich, die inspizieren nahezu alle Seiten eines Buches. Auf der anderen Seite der Grenze geht es chaotischer zu und her. Wir verabschieden uns von Seraina und werden von einem Herren zu den Jeeps gebracht. Zuerst müssen wir aber auch hier, das Gepäck kontrollieren lassen, wobei das nach herkömmlicher Art und Weise von Hand geht. Manuelas Gepäck wird als letztes kontrolliert und die Kontrolleure sind mehr an ihrem Piercing als am vollgestopften Rucksack interessiert. Tatsächlich öffnen sie nur kurz das Hauptfach und das wars. Bei anderen wurde die Reisetasche 5 Minuten oder mehr durchsucht. Wir sind insgesamt 7 Leute, die nach Kathmandu fahren und wir werden auf 2 Jeeps verteilt. Wir sind im zweiten Jeep mit den beiden Portugiesen. Die Strasse hat sich komplett verändert, war doch in China alles schön geteert, findet man hier nur sehr holprige Erdstrasse vor. Die Fahrt fängt gut an, nach keinen 500 Meter fährt der Jeep mit unseren Tourkollegen mit einem Rad in den Strassengraben. Dieser musste mit Hilfe von aufgetürmten Steinen und Manpower wieder herausgezogen werden. Wir staunen ebenfalls über die vielen, riesigen Nepalesischen Lastwagen, die diese Strasse hochfahren. Nun geht es richtig los, aber sehr langsam, denn die Strasse ist katastrophal und enorm holprig. Das Langtang Valley, in dem wir uns jetzt befinden, ist enorm eindrücklich und somit haben wir einen weiteren Tag mit Sightseeing. Aber Leitplanken kennt man hier nicht und wir hoffen einfach, dass unser Fahrer nicht den steilen Abgrund hinunter fährt. Alles klappt aber tiptop, aber für die ersten 50 Kilometer haben wir etwa 4 Stunden gebraucht. Zum Glück haben wir 2h 45min Zeitverschiebung, so holen wir wieder etwas auf. Am Mittag machen wir einen Stopp in einem kleinen nepalesischen Dorf, wo wir zum ersten Mal, das berühmte Dal Bath probieren können. Dies ist Reis mit Gemüse, Linsensuppe und einem leckeren gewürztem Cracker. Die holprige Strasse geht noch einige Kilometer weiter, bis wir am Schluss die – wer hätte das gedacht – geteerte Hauptstrasse erreichen. Nach einer Weile Fahrt auf der Hauptstrasse sind wir uns jedoch nicht sicher, ob wir uns wieder die Schotterstrasse zurückwünschen. Unser Fahrer fährt in halsbrecherischen Tempo und überholt wie in einer Ralley. Der Portugiese vorne ist schon ganz blass im Gesicht, aber unser Fahrer meint lediglich, er wisse schon was er mache und das sei normal in Nepal. Zudem sei heute freie Bahn, da ein grosses hinduistisches Festival stattfindet und momentan nicht viele Leute in Kathmandu seien. Das hört sich ja vielversprechend an. Wir kommen jedoch gut und sicher in der Grossstadt Kathmandu an. Zuerst werden die beiden Portugiesen abgesetzt und wir verabschieden uns von ihnen. Danach werden wir in unsere Unterkunft, die etwas ausserhalb vom turbulenten Zentrum Thamel liegt, abgesetzt. Diese ist klein, aber hübsch, und wir fühlen uns sofort wohl. Nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir uns auf den Weg nach Thamel, um etwas zum Abendessen zu finden. Das ist gar nicht so einfach, denn aufgrund der Feiertage hat vieles geschlossen. Glücklicherweise finden wir aber doch noch ein nettes Lokal das geöffnet hat und wir gönnen uns ein paar leckere Momos (gefüllte Teigtaschen oder Dumplings). Mit vollem Bauch gehen wir wieder zurück zur Unterkunft, wo wir einen gemütlichen Abend verbringen. 


English Version

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24.09.2019 – 07.10.2019

Train journey to Lhasa 24.09.2019

We spent a comfortable night on the train from Chengdu to Tibet and now the day is nothing to do, just train driving. When we wake up, a man begins the conversation with Hanspeter about Wechat and its translation function. Meanwhile, the train conductor distributes a Chinese form and asks us something in Chinese we do not understand. An hour later she comes with an English form that we have to fill out. Actually nothing special, we just have to write down our personal details and answer questions about our state of health. In addition, it is mentionned that we drive over 5000 meters in altitude and we can apply for emergency oxygen. We find it rather special, but we have often noticed many Chinese are not used to the thin mountain air. Hanspeter’s new friend informs him that we will change to a train at noon with additional oxygen. We are a bit confused and not sure if the translation is correct, because no one has said anything about changing train. But actually at noon we reach Xining and we have to change to the said train. Before boarding, however, our permits and passports are thoroughly checked. We do not notice anything about the additional oxygen in the train, but it will probably be true. We are astonished that there are still the typical big cities here, just in between are endless land. We continue the journey across the vast expanses and admire the beautiful scenery of Qinghai and the Tibet Plateau. We drive past beautiful Qinghang Lake with views of a few snowy mountains and sand dunes. The Qinghang Lake is China’s largest lake and is located at 3600 meters altitude. The train is relatively slow, but that’s better for enjoying the impressive scenery. In the evening we reach the next big city Golmud, where we can get off for the last time and breathe in the mountain air before we drive into the night. Unfortunately, it is not long and it gets dark, because now the train goes to 4700 meters above sea level to Kunlunshan Pass and later in the night he crosses the border to the actual Tibet at an altitude of 5200 meters, when we sleep. For dinner we eat a noodle cup, as there is hot water as usual. You could also order a few menus, but apart from the fact that we do not know what we’ll get anyway, a noodle cup is enough for us. As usual, the light goes out at 10 o’clock and we go to sleep.

Lhasa 25.09.2019 – 27.09.2019

Manuela wakes up relatively early, already at half past 6 because of all the Ah’s and Oh’s in the compartment. She looks out the window and in fact the sight is more than spectacular. Beautiful snow mountains with perfect blue sky pass by the window and are illuminated by the morning sun. She tries to wake Hanspeter, but apparently he has not slept so well and thinks that he can still enjoy many beautiful Tibetan landscapes. Together with the other Chinese, she sticks to the window and admires the beautiful landscape. Time passes quickly and at 10 o’clock we arrive in Lhasa. Since we booked a tour (and had to), we are even picked up from the train station. However, when we leave the station, we first have to go to the office with the police to do some registration. What a nice start. Fortunately, this goes fast, because our pick-up service is already waiting for us. We drive through Lhasa for the first time and are really amazed how big the city is and how much is being built. Incredible. We even see the famous, white Potala Palace from the car. When we arrive at our accommodation, we are even more astonished, because we have never imagined a place to stay, looking so noble. The entrance is gilded and the lobby is beautifully decorated. Also, the room is very comfortable and spacious, next to the large bed is even a comfortable sofa. We unpack our stuff, because finally we stay here for three nights. Only the pickup service is on the program today, therefore we use the free time to first explore Lhasa on our own. We turn into the next side street, in which a huge amount of goods is sold over street stalls. The streets are narrow and confusing, so we always have to keep an eye on the map. Suddenly we arrive at a so-called tourist checkpoint, where we have to scan our luggage, show the passports and the permit, and even tell which hotel we are staying in. After that we can continue. Here everything looks a bit different or better, at least more touristy. The road is now also quite wide. We are quite astonished when we even discover a mosque and see some men who are dressed that way too. As we learn later, Islam has been solidifying here for some time, especially by the Chinese from the Xi’an region. Now, however, we come to the famous Jonkhang Temple, where many Tibetan people speak their prayers and walk with little Prayer Wheels in hand around the temple. The temple looks pretty from the outside, but not very special. Since the visit of this temple is on the program in the following days, we stay today outside. We stroll through a market hall that has a lot of nice things, but a bit too much to choose. It is very exciting to see how many Tibetan products are made, but most of them are limited to religious items. Then we stroll through the streets aimlessly until we reach a supermarket. Here we buy a few necessities and look again for a few socks for Hanspeter.  Although there are tons of socks, none are in Hanspeters size. We still try our luck in various, sometimes even European stores like Vaude and Mammut, but still without success. A clothing store has at least approximately Hanspeters size and offers socks for a very reasonable price. Here he buy some and hopes that they will fit too. After this we accidentally pass a chestnut stand. How long we have not eaten chestnut, we can not even remember. This must be before the trip and so we treat ourselves to a big bag of delicious chestnuts as a late lunch. Then we go to a beautiful park, where we have a wonderful view of the impressive Potala Palace. Also, to enter this park, we must go through a security check. We have already noticed that China wants to be particularly present here. Huge advertisement hang everywhere, especially to gain attention to the upcoming 70th anniversary of China. Everywhere you can see are Chinese flags. There wer always a lot in China, but here it is really too much. Well, we eat our delicious chestnuts on a park bench and enjoy the view of the palace. Suddenly, two Tibetans come to us, and want to take a selfie with us. We are quite stunned, because otherwise we would have asked them in return for a photo. Afterwards we walk through the park, which is really beautiful, except for a bit of detail. Where one would have the perfect view of the Potala Palace, a huge stage with huge posters is set up. It looks almost like a bit propaganda, but we learn later that this is only on the occasion of the 70th anniversary. Now we have seen enough and walk back to our neighborhood, where we make ourselves a little comfortable in the accommodation. In our travel guide book we have read of two promising restaurants (with English menu) and so we go in the evening on the way in the said street. Unfortunately we do not find even one of the restaurant, it seems to be closed. We find a small Tibetan eatery and fear it will be difficult here. Because Tibetan is very different from the Chinese language. In addition, google translator does not know the Tibetan language. We try our luck and give the elderly lady our helpful note with the reference to vegetarian. She obviously does not understand the note, but calls a man who understands it. He speaks to our surprise even a few words of English. He shows us the dishes, which are obviously prepared vegetarian. This includes even some delicious momos (dumplings), rice with vegetables and a lot more. We do not know exactly what we have ordered now, but now we hear it rattling in the kitchen diligently. He even has a few selection with different teas, which we can smell and then select. We get a big jug of hot water, so we can always refill. In between, curious passers-by come in, who are probably a bit surprised that tourists sit in this restaurant. A few just look and a few others chat a bit with us. But not too intrusive and to our relief nobody wants a photo. Now we get first a vegetable soup, then a portion of rice with vegetables, as well as some potatoes with vegetables and a plate full of momos. Wow, we did not want to order that much. But the whole dinner is super delicious and we were pretty hungry. Now we are a little worried that it will be a bit expensive. We already expect over 100 yuan, but heck, it was delicious. We are so pleasantly surprised that the entire bill is only 50 yuan, that Hanspeter asks the owner again explicitly if he has calculated everything. Yes, he says, and then asks if we would come back and recommend him. In any case, we also tell him that we are only here for two more days and have a tour program. Afterwards we say goodbye and go back to the accommodation with full bellies, where we soon go to sleep.

In our accommodation, breakfast is included and we are quite overwhelmed when we see a huge buffet in front of us. You can really have everything here. We sit down at a big round table, where surprisingly also two Swiss joining us. During the conversation we learn that we are probably in the same tour group. It has many German speaking people and much is rumored who is probably in which tour, how big the tour will be, etc. We do not listen further, but head at 9 o’clock in the lobby, where we meet our tour guide and our group. We have a Tibetan guide who is, we estimate, in her mid-forties. She seems immediately be nice and to have a lot of energy. Now we all go together on the bus and find, there are a lot of participants. Later, we figure out, some are just for sightseeing in Lhasa. We drive first up a hill just outside Lhasa to a Buddhist monastery, the Drepung Monastery, which is the largest monastery in Tibet. Here we see many pretty stone paintings and we have a beautiful view of the surroundings of Lhasa with the mountains. We walk up the stairs to the monastery and the view is getting better and better. We may look inside some of the monastery’s premises, especially a huge kitchen where it smells of butter tea, which is very impressive. Unfortunately, photos are not allowed. After that, it’s already time for lunch. Then we drive back towards the city center, where, also on a hill, the Sera Monastery is located. There we visit a room where enormous impressive sand mandalas are displayed. Then we continue into the text Printing House, where countless old Tibetan documents are. Finally, we head into the premises of the actual monastery, where we can admire many golden Buddha statues. However, religion is too complex to remember the meaning of the individual statues. However, the hand sign is often important. The many murals are also very fascinating. Finally, we can observe the monks in the daily discussion, but of course we do not understand what they are discussing. There is one monk with questions and a second, of course a little wiser, with answers. It almost looks like a dance when they debate. Then it’s time to head back to the city, where we can rest first and then meet for a welcome dinner.  This is delicious and we get some information about the upcoming days from our tour guide, Seraina.

After a hearty breakfast our group meets to visit the Potala Palace. Seraina registered the visit at 12.00, but as we only have one hour to visit it, we meet at 10.30 so we’ll be there early enough. There are very strict regulations in the palace, so we can not even take a water bottle with us, for example. But you can buy a very expensive one, almost like at the airport. But now we are far too early at the palace, which is why we first stroll comfortably through the front garden and have a great view of the palace. Seraina tells us something about the history of the palace. In particular, the Chinese claim that their princess built the palace and not the Tibetans. The Dalai Lama and the Benji Lama used to live in the palace, but that was a long time ago because the Dalai Lama had to flee to India. The Dalai Lama is the spiritual leader of the Tibetans and the Benji Lama the political. In the past, there were several thousand monks in the palace, today only a few hundred. Due to the persecution of the Tibetans, many monks have left the palace and fled. However, some are subventioned, by the Chinese government, and those have remained. Why the monks are financially supported by China, that China would not lose face if all the monks left the sacred palace. Since we still have some time, we can visit a Tibetan museum, which was built by the Chinese. Again, it is impressive but also terrifying to see how the Chinese are in the foreground. We learn nothing about Tibetan history, so to speak, and Seraina also warns us that we should not believe everything. Now, however, the remaining time has passed and we are finally tackling the many steps to the Potala Palace. Now the timer is counting. The different rooms are very impressive, but also here, photos are strictly prohibited. Seraina, however, explains the individual sculptures that look truly fantastic. However, there are other groups, such as one of the Chinese, whose guide almost pushes our people away, since they only have limited time. Typical;-). Nevertheless, the tour in the palace we liked a lot. After lunch, we visit the Jokhang Temple, which is located in the city center and we saw two days ago from the outside. Tibetans walk around here with their prayer drums and mumbles, laps around the temple. They kneel before the temple and make their prayers. We can watch the spectacle up close. Then we visit the inside of the temple. This too is very beautiful, but so slowly we have seen the religious buildings and look forward to the landscape in the next few days. We can end up on the upper floor, where you can also enjoy some views and see the mix between Nepalese, Chinese and Tibetan Buddhism. Then we stroll through the Barkhor street, which is equipped with innumerable souvenirs. Now the official part is over and we are heading to the supermarket to top up our food supplies for the next few days. Then we meet Irene aka KK, whom we met in Inner Mongolia via the Couchsurfing. She is in Tibet for the next two months, selling and teaching her art here. She invites us to a dinner with a friendly hostel owner and we spend a very comfortable, albeit a bit too short evening together.

Lhasa – Gyantse – Shigatse 28.09.2019 

Today the journey starts. At 7.30 we are ready for breakfast and at 8.00 we are all ready for departure. In the last few days we were a little spoiled by the blue sky, but today it is a bit cloudy. It’s not too bad, you can not always have perfect weather. We leave the city of Lhasa and drive first along the Yellow River, which leads to Shanghai. One of the longest rivers in the world. We make a quick stop to take some photos where we meet dressed goats and cows posing. Then we drive over the Gangbala Pass, which is already at 4760 meters above sea level and we see some snow for the first time in the area. At the top of the pass we have a fantastic view over the sacred Yamdrok Lake as well as some mountains. Unfortunately, the peaks of the 8000er mountains hide in the clouds. Afterwards we drive to the lake, where we meet once again posing yaks and dogs, which look almost like lions. In the next village we stop for lunch and then drive to the next pass where the Kharola Glacier is located. The landscape is very impressive and we enjoy the ride very much. We pass another pretty but artificial lake before reaching the town of Gyantse. Here we visit the beautiful Palcho Monastery and the Kumbum Stupa, where we have from the highest point, a magnificent view of the region. The interior spaces are unfortunately often not allowed to be photographed. We visit the different rooms and one is pretty weird. There are animal carcasses and various quirky skulls hung and one of the monks, babbles a ritual, while the Tibetans turn circles. We feel a bit at the wrong place and soon we leave. After about one hour we continue driving until we come to a Tibetan house. The driver obviously needs a break and we are allowed to take a look at a traditional Tibetan home. We are even offered Tibetan beer, which is delicious. The home is simple, but the interior decoration is very nicely done. The walls are special, because in Tibet often dried yak dung is needed for heating, because at this height the firewood is somewhat scarce. The Yak Dung is quite simply paved to dry on the walls. Then we drive to the city of Shigatse, where we are surprised by a snowstorm. Our driver seems to have some trouble, because he barely sees the road, but masters it confidently. When we arrive in Shigatse it is already late, but luckily it does not snow anymore and we hope for good weather as we drive to Everest Base Camp tomorrow. Once again we have a fancy room and spend a leisurely rest of the evening.

Shigatse – Everest Base Camp 29.09.2019

Today starts quite promising. Or in other words, at least without precipitation and you sometimes even see the blue sky. Like yesterday, we still have to drive a long distance today. We are all very excited to come to Everest Base Camp. Today we drive through beautiful landscapes and endless impressive expanses. We pass the Tsola Pass at 4600 meters above sea level and later the Gyatsola Pass at 5248 meters above sea level, where we meet again snow. Then we drive over the famous Zigzag road to the Kyawula Pass at 5180 meters above sea level, from which we have a great panorama. The only downside is that the long-awaited 8000 mountain peaks are still hiding in the clouds. Afterwards we reach the Everest region, where we first have to pass a police inspection before we can continue our journey. Then the road takes us about 20 kilometers before the actual base camp, where we have to change to a so-called eco-friendly bus. We learn that the Basecamp has been put back about 9 kilometers this year, which is a pity. When we arrive, we first get to our beds and set up. Then we walk the allowed kilometer, hoping to see Everest. The environment itself is already gorgeous, but the Everest remains in the clouds. We wait a while and then suddenly see the outlines. What a sight and how we look forward to see a little bit of this mighty mountain. It is getting colder, but we can hardly turn away our view. At some point, we go back to the accommodation, eat a noodle cup and return with warm gloves and caps. Now you can see the left ridge of Mount Everest quite well, but it does not appear completely. Nevertheless, we are thrilled that the Everest has shown himself a bit and we return to the slightly warmer accommodation. Unfortunately, not everyone is doing so well, because our three roommates from Fiji / Australia have problems with the height. This despite the additional oxygen cylinders are provided. We have a couple of headache tablets with us, which makes them feel better again. Then we go to sleep.

Everest Base Camp – Saga 30.09.2019

The night was promising, we could even see the starry sky. But unfortunately this morning there is a dense fog and the chance to see Everest again is low. After breakfast we visit the Rongphu Monastery next door, which is very small but impressive. We even meet some monks praying. As the fog does not seem to clear, we continue towards Tingri. The old road to Tingri leads us over a bit bumpy road, but through beautiful scenery. We drive through endless spaces and the weather is fantastic. From here we can clearly see the mighty Mount Everest in the distance and we are happy. Other 8000s appear in the horizon and the panorama is fantastic. It seems that the many snow mountains are very close to us. In Tingri itself, a small, pretty Tibetan village, we stop for lunch. After the meal we are allowed to walk a bit through the village and from the end we see the impressive Mount Everest. Then the ride continues through beautiful landscapes. Although we admit the tour is associated with a lot of driving, but you can hardly get out of the amazement during the entire journey. The surroundings are simply fantastic, the expanses, the snowy mountains, in between a turquoise lake and sometimes you come to a small village where people live like 50 years ago or more. In contrast, however, everywhere is advertisement of Chinese and the Chinese flags. We learn that all Tibetan houses must have a China flag. The Chinese are probably afraid that the Tibetans forget where they belong. Then we continue in the direction of Saga, where we stop at the lake Paikü Co and we have again an incredibly beautiful mountain panorama with the lake. Saga itself is fortunately just a place to stay, because the city is dusty and paved with ugly buildings. Fortunately, we have a cozy hotel room and go shopping in the evening to stock up our food supplies.

Saga – Darchen 01.10.2019

Today is once again a long journey, because we drive to Darchen, which is about 500 kilometers away. There is the starting point for the three-day hike around Mt. Kailash, which we are especially looking forward to. We need to move a bit. Well, now we are still in the minibus and can relax and watch the beautiful landscape from dawn on. First we have to fill up at a gas station, from where we can walk a few more steps until the bus will catch up. The journey continues with a permanent view of the Himalayan chain. In a small village on the way, we stop for lunch and treat ourselves to a serving of tomato with egg, a delicious Chinese dish. In the afternoon we drive over the Mayomla Pass, which lies at 5112 meters above sea level. After that, the landscape changes a lot and we pass considerable sand dunes. These look fantastic with the lake and the Himalayan chain. At the end of the day we stop at the extremely sacred Manasarovar Lake, which is fascinating. After we arrive in Saga and set ourselves up, we have to pack. Finally, we have to decide what we have to pack for the three-day tour everything in the backpack. Our guides give us the opportunity to walk the first stretch (8km) tomorrow and we want to do this too. Then they mention that we have to be ready for half past 6, which is why we think again. But hey, we have agreed now and that means we have to get up tomorrow morning. Four other people of the two groups come with us. After the briefing by the guides, we go back to our room and go to bed soon.

Mt. Kailash Trek 02.10.2019 – 04.10.2019

Even earlier than usual, we get up and we also have a power cut. Fortunately, we have our headlamps ready for the morning hike. In the dark we start, Seraina, our guide, goes ahead. At the military checkpoint Seraina points up and says we should go. She must register us first. A bit sleepy, we follow the group until a junction. We decide to wait for Seraina and are amazed to discover that we already had to branch off earlier according to maps.me. The German guy says something annoyed that we have to decide and go on. He starts running. We decide to go back to the military checkpoint and ask there the official by translator. From Seraina is no trace. The official is a bit surprised at first because we are without a guide and we try to explain the situation to him. At the end he confirms that we should have branched off earlier. We call the others back and follow the correct path. While we walk so comfortably, the sun rises slowly and we can really enjoy the great environment. After about an hour and a half we reach a few yurts. Here is a Chinese trekking group and they tell us that Seraina was here about half an hour ago looking for us. But she was already continued. Here we seperate, as two of us want to wait for the group coming by bus, that they can walk afterwards with their partners. We move comfortably through the valley, which is beautifully lit by the morning sun. We also see the impressive Mt. Kailash next to us. When we arrive at the first teahouse, Seraina is waiting for us with warm tea. We wanted to walk until a sun place anyway and so the break is just perfect in the warm yurt. About an hour later, we continue with Seraina and chat with her for a while. Along the way, we meet many pilgrims who make a total of 15 pilgrimages around Mt. Kailash, walking three steps, then lying on the ground, getting up again and so on. Already at 13.00 we reach the accommodation and we move into our rooms. After we have warmed up with tea, we climb up the rather steep hill in front of the accommodation with the Portuguese guy of our group to get a closer view of Mt. Kailash. The mountain, first surrounded by clouds, shows up completely for a while and we are happy about the great view. Just when we turn back it starts snowing and we are glad to have chosen the right time to go up. Then we continue to make ourselves comfortable in the living room of the accommodation, chat with the group members and enjoy a simple but delicious dinner.

Yesterday we thought it was too early, but today we start already at 6 o’clock. It is pitch dark when we make our way to the Dolmala pass, which is located at 5600 meters above sea level. We have almost 700 meters in altitude in front of us, but at a comfortable pace, we are progressing steadily. At sunrise, we can just marvel at Mt. Kailash before disappearing behind the other mountains. The last piece on the pass is steep and as we arrive at the top, we notice how cold it actually is. We have heard that there is a tea house on the pass and we hope to reach it soon. But it seems to be still a while. From the pass we have a great view and a little further we come to a beautiful clear lake. No one of our group is with us, but some Tibetan women who are also carriers. In addition, many Chinese are on the road, who always run a few meters up the mountain and then have to take a break again. As we descend on the other side of the pass, a Tibetan woman follows us. When we take a break, she also pauses and in between she shows us a better way. The way down is even steeper than the way up. But now we see the long-awaited tea house, but soon realize that we do not need this, because the sun is now warm enough. We make ourselves comfortable on a stone and nibble a few snacks. About half an hour later, the Portuguese arrives and then Seraina. With her we go to a teahouse and enjoy a delicious lemon tea. Next comes the Austrian and the Americans ladies from the other group as well as the other Portuguese Regina. After about two hours Seraina let us walk with the driver of the other group, so we do not miss the accommodation. The path is comfortable and feels almost flat compared to previous descent. The weather has changed since then and it draws an enormously cold pebble and some snow around our cheeks. Fortunately only for a short time, so it is comfortable to walk again. Unfortunately, Hanspeter is less comfortable with his knee inexplicably starting to hurt today. We hope that he will be able to get through tomorrow’s hike as painlessly as possible. On the way we see cows, yaks and various birds, as well as a kind of marmots, which are not as shy as ours in Switzerland. After about two hours we reach the accommodation, which looks pretty much the same as the last one. The warm lounge is a bit tight for the many people, but it has a huge entrance hall that nobody uses. But no matter, we have a cozy place. Gradually, all group members arrive and at half past nine in the evening everyone is there. We spend a leisurely rest afternoon and evening.

Today we have the last, relatively short hike ahead of us. We walk from the small village Zutulpuk back to Darchen. The path leads us past an impressive valley. Shortly before Darchen there is again a military checkpoint and they do not want to let us through, because our guide is not there yet. Fortunately, one of the other group member has the guide’s phone number so the authorities can talk to him and let us through. At about 11 o’clock we are back at the accommodation, where we can make ourselves comfortable. At 13.30 we meet again and drive to Lake Manasarovar. We may even make a detour to a hot spring, where we have a bath. Only the two Portuguese join us. So our group separates and the driver picks us up in an hour again. The hot springs are awesome, with each having their own cabin with a tub, where hot spring water runs into it. After we have soaked enough, our driver is already back and brings us to beautiful Lake Manasarovar. Then it goes up a hill nearby, where there is a small monastery and we have a great view. Here we meet the rest of the group again and we linger a bit.  Then we drive back to Darchen, where we spend the night and have dinner in a small Tibetan restaurant.

Darchen – Saga 05.10.2019

Today we start again early and we drive the long way back to Saga. From the bus we can admire the sunrise, as well as numerous Tibetan antelopes and wild donkeys. The weather is fantastic and we can enjoy the beautiful scenery to the fullest. We take a first tea break at a wonderful lake with a fantastic mountain panorama. Otherwise, not much happens today and we arrive later in the afternoon in Saga. We are looking forward to a warm shower, but we have to wait. First, only cold water flows and later only hot. Both are not pleasant. After probably almost all guests have complained, there is finally half past 9 in the evening a pleasant, lukewarm water.

Saga – Kyirong 06.10.2019

It’s time to get up early, because we’re going to Kyirong, which is the border town to Nepal. The ride is very eventful and we are impressed by the changing flora. After crossing the first pass, with a little bit of fog and about 1500 vertical meters lower, we reach pretty forests with many waterfalls. The climate is suddenly pleasantly warm and we enjoy the beautiful landscape. From time to time there is a photo stop and in the early afternoon we arrive already in Kyirong. We asked ourselves all the time why we had to leave so early and now we get the answer. The Chinese authorities only open until 2 pm and we had to arrive by that time to have the permit checked. Then, we have lunch together and explore the small town in the afternoon. Where too, large hotel bunkers were and will be built. However, due to the permit we have to keep in mind that we do not leave the town, because otherwise we could get in trouble to come back. So we do not want to risk anything and we stick to the rule. On the main square is still a temple, which looks very pretty and we visit shortly. However, since we have already seen many temples, this impresses us not much. As we walk further in the town, we are astonished when we see huge hemp plants in a somewhat wild front yard, they are growing wild in the area. At 6 o’clock we return to the main square, as Seraina told us there will be a dance performance. This was probably postponed, because when nothing happened until half past 7, we decide to go out to have dinner. Then we return to our hotel and spend a cozy evening.

Kyirong – Kathmandu 07.10.2019

Today it is time to say goodbye to Tibet and China. Which is not so difficult for us. In the meantime, all the Chinese controls are getting us annoyed and we are happy to be able to do something independently again soon. Nevertheless, the tour in Tibet was beautiful and unforgettable. We really liked it and without the tour we would never have been able to visit so many beautiful places and learn much about the culture. That’s the way it is, if you want to visit places that the government controls. It’s not just China like that, but it’s a special experience for us. At 9 o’clock, Chinese time, we are at the border and we have to wait a full hour until the border post opens. The Chinese Border Post is an imposing building in the middle of nowhere. Our luggage is scanned as usual and you have to show all the books, and even our document map. The Chinese inspect everything. The Australian woman from our group has an older Lonely Planet travel guide. Since a picture of the Dalai Lama is in it, she has to give the book to the Chinese authorities and she doesn’t get it back. Incredible, they inspect almost all pages of a book. On the other side of the border, it is getting more and more chaotic. We say goodbye to Seraina and are brought by a man to the jeeps. First of all, we have to let our luggage checked here as well, which is done by hand in the usual way. Manuela’s luggage is checked last and the inspectors are more interested in their piercing than on the stuffed backpack. In fact, they only briefly open the main compartment and that’s it. Others searched the bag for 5 minutes or more. We are a total of 7 people traveling to Kathmandu and we get 2 jeeps. We are in the second jeep with the two Portuguese. The road has changed completely, but everything was paved in China, you will find here only very bumpy dirt road. The ride starts strange, after less than 500 meters, the jeep drives with our tour colleagues stuck in the street ditch. This had to be pulled out with the help of piled stones and manpower again. We are also amazed by the many huge Nepalese trucks that drive up this road. Now the journey starts really, but very slowly, because the road is catastrophic and enormously bumpy. The Langtang Valley, where we are now driving through, is very impressive and so we have another day of sightseeing. But crash barriers are not known here and we just hope that our driver does not drive down the steep abyss. Everything works fine, but for the first 50 kilometers, we needed about 4 hours. Luckily we have 2h 45min time difference, so we gain a bit time. At noon we make a stop in a small Nepalese village, where for the first time we can taste the famous Dal Bath. This is rice with vegetables, lentil soup and a delicious spiced cracker. The bumpy road continues for a few more miles, until we reach the end – who would have thought that – tarred main road. After a while driving on the main road, we are not sure if we want to go back to the gravel road. Our driver drives at breakneck speed and overtakes like in a rally. The Portuguese in front is already very pale in the face, but our driver just means that he knows what he is doing and this is normal in Nepal. In addition, today is free highway, as a big Hindu festival takes place and not many people are currently in Kathmandu. That sounds promising. However, we arrive well and safely in the city of Kathmandu. First, the two Portuguese are dropped off and we say goodbye to them. Then we will drop off at our accommodation, which is located just outside of the turbulent center of Thamel. The accommodation is small but pretty, and we feel comfortable immediately. After we get settled, we head to Thamel for dinner. It’s not so easy to find a restaurant, because a lot has closed due to the holidays. Fortunately, we still find a nice restaurant that has opened and we treat ourselves to some delicious Momos (stuffed dumplings). With full stomach we go back to the accommodation, where we spend a cozy evening.

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