Nepal 1: Kathmandu & Annapurna Circuit part 1

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08.10.2019 – 16.10.2019

Kathmandu 08.10.2019 – 10.10.2019

Heute ist unser erster Tag in Nepal und wir können ein leckeres Frühstück in unserer Unterkunft geniessen. Eigentlich wollen wir heute einiges erledigen, wie unsere Bewilligungen für den Annapurna Circuit zu organisieren und unsere schon lange überfällige Wäsche waschen zu lassen. Unser Gastgeber teilt uns mit, dass heute der grösste Feiertag in Nepal sei und möglicherweise vieles geschlossen ist. Wir machen uns trotzdem auf den Weg in die Stadt, besser gesagt nach Thamel und fragen dort nach, ob wir irgendwo Wäsche waschen können. Leider hat wirklich das meiste geschlossen und wir können beim besten Wille keine geöffnete Wäscherei finden. Das Büro, wo wir unsere Bewilligung kriegen sollten, hat ebenfalls geschlossen und wir entscheiden uns daher, ein wenig durch die paar geöffneten Outdoorläden zu schlendern. Schliesslich brauchen wir noch einiges an Ausrüstung, bevor wir den langen Trek starten können. Es ist wirklich verlockend, denn die Preise für Outdoorsachen sind sehr günstig. Wir schauen uns in erster Linie nach neuen Schuhen für Hanspeter um, aber mit seinen grossen Füssen ist es auch hier eine Herausforderung. Nachdem wir einiges abgeklappert haben, findet er zumindest einmal ein paar passende Trekkingsocken, sowie einen neuen Seidenschlafsack für lediglich 10 Franken umgerechnet. Manuela findet dazu ein paar Wanderhosen, die ebenfalls nur 10 Franken kosten. Was für Schnäppchen. Schuhe findet Hanspeter aber keine passende und wir entscheiden uns, Morgen nochmals auf Shoppingtour zu gehen, da morgen einiges mehr geöffnet haben sollte. Die Stadt ist wirklich ausgestorben. Wir schlendern ein paar Stunden durch Thamel und finden sogar einen geöffneten Coffeeshop, wo wir uns einen leckeren Kaffee gönnen. Ansonsten machen wir heute nicht mehr viel und kehren am späteren Nachmittag wieder zu unserer Unterkunft zurück, wo wir ein paar Sachen erledigen, telefonieren und ein wenig relaxen. Am Abend machen wir uns noch einmal auf die Socken, um etwas zu Abend zu essen. Nur befürchten wir, dass das meiste geschlossen hat, was wir ja schon gestern Abend gesehen haben. Auf den Weg nach Thamel finden wir das einzige geöffnete Restaurant in unserer Strasse, welches aber sehr edel und entsprechend teuer aussieht. Egal, heute ist Feiertag und die Gerichte sind lediglich 1-2 Franken teurer als die gestrigen. Aber wir habn uns nicht getäuscht, es ist sehr nobel und wir haben ein leckeres indisches Dinner hier. Danach kehren wir zurück zu unserer Unterkunft und verbringen einen gemütlichen Abend.

Heute wollen wir als erstes die Bewilligungen für den Annapurna Circuit holen. Das Büro, welches gestern noch zu hatte, hat heute geöffnet. Leider teilt uns ein Angestellter mit, dass hier nur Gruppenbewilligungen erteilt werden und wir zu einem Büro gehen müssen, dass etwa eine Stunde fussmarsch entfernt ist und schon bald wieder schliesst. Zumindest gibt es hier eine preiswerte Wäscherei, damit wir nicht umsonst hierher gekommen sind. Wir gehen trotzdem dorthin und können nach etwa 2 Stunden anstehen zumindest die Tims Karte kaufen. Das Büro für den ACAP (Annapurna Conservation Area Permit) hat aber bereits geschlossen. So bleibt uns nichts anderes übrig und wir müssen morgen nochmals kommen. Wir können ja morgen sowieso noch nicht los, da unsere Wäsche auch erst morgen Abend fertig sein wird. Andernfalls hätte man die Bewilligung auch am Ausgangspunkt in Besisahar einholen können, wird uns gesagt. Danach machen wir uns auf den Weg in die Altstadt, wo wir einen hübschen Stadtspaziergang machen. Unterwegs treffen wir auf einen Affen inmitten der Stadt, das hat uns ziemlich erstaunt. Wir sehen einige Leute die sich festlich kleiden und mit Gesichtsbemalung, was wohl aufgrund an den Feierlichkeiten liegt, die im Moment im Gange sind. Viel ist jedenfalls nicht los, aber wir können hübsche Tempel bestaunen und am Stadtleben teilhaben. Wir werden aufmerksam, als wir an gewissen Gebäuden die chinesen Flagge oder ein Bild des chinesischen Präsidents sehen, was bedeutet, dass Nepal Unterstützung in gewissen Bereichen von China bekommt. Danach spazieren wir durch die Stadt, wieder zurück nach Thamel, wobei wir unterwegs noch an einer hübschen Stupa vorbeikommen. In einem netten Restaurant machen wir einen Zwischenstopp und gönnen uns eine leckere Lassi, während wir dabei die Strasse und die Menschen beobachten können. Als wir durch die Strassen schlendern, findet Hanspeter noch ein paar passende Schuhe. Danach kehren wir wieder zurück in unsere Unterkunft und nicht viel später schreibt uns David, unser Bekannter aus Israel, den wir in China kennenlernten, dass er ebenfalls in Kathmandu gelandet ist. Wir treffen uns daher am Abend mit ihm und zwei seiner Kollegen aus dem Hostel zu einem gemeinsamen Abendessen. 

Heute machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg, um unsere Bewilligungen zu holen. Wir treffen uns mit den beiden von gestern, einem Spanier, ebenfalls David und eine Österreicherin. Sie wollen heute auch ihre bewilligungen holen und schliessen sich uns an. Auch heute dauert es fast zwei Stunden, bis wir den zweiten Zettel haben. Aber am Schluss sind wir glücklich, dass wir alles gekriegt haben und wir können uns morgen auf den Weg nach Besisahar machen. Nun machen wir uns auf den etwas weiten Weg zu einer bekannte Stupa der Stadt, die etwas ausserhalb liegt. Es ist warm und schwül, sodass man schnell ins Schwitzen kommt. Vorallem beim offiziellen Eingang, wo es zuerst noch einige Stufen hochgeht, zur Stupa auf dem Hügel. Sehr eindrücklich ist es hier oben und eine tolle Aussicht auf die riesige Stadt haben wir auch noch. Danach gönnen wir uns einen Milchshake in einer nahegelegenen Bar mit netter Sicht auf die Stupa. Nachdem wir die leckeren Getränke geschlürft haben, machen wir uns auf den Rückweg und kaufen unterwegs noch etwas an Vorräte für unsere lange Wanderung ein. Am Abend treffen wir uns nochmals mit David und gehen gemütlich zusammen Essen. 

Annapurna Circuit day 1 Kathmandu – Bhulbhule 11.10.2019

Endlich geht es los. Um halb 6 stehen wir auf und packen unsere restliche Sachen. Glücklicherweise können wir einige Sachen bei unserer Unterkunft einlagern, damit wir nicht alles mitnehmen müssen. Sie haben uns zudem gestern Abend ein kleines Frühstück zubereitet, welches wir verzehren können. Um halb 7 sind wir abmarschbereit und machen uns etwas halbherzig zu Fuss auf den Weg zum Busbahnhof, der noch satte 4 Kilometer entfernt liegt. Bereits nach kurzer Zeit treffen wir auf ein paar freundliche Taxifahrer, die wohl gerade ihren Dienst starten wollen. Für umgerechnet 3.50 Franken, ja es ist Feiertag und frühmorgens, bringt uns einer zum Busbahnhof und teilt uns mit, welchen Bus wir nehmen müssen. Praktisch. Wir können den Preis schlussendlich auf 500 Rupia (ca. 4.50) pro Person für die Rund 8-stündige Fahrt mit dem lokalen Bus aushandeln. Wir sind noch etwas verunsichert, ob das auch wirklich klappt, denn im Moment befindet sich keine Menschenseele im Bus. Der Busbegleiter meint, dass wir um 7.40 Uhr, also in ca. 30 Minuten losfahren werden und wir warten ab. Plötzlich steigen immer mehr Leute ein, und ob ihrs glaubt oder nicht, pünktlich um 7.40 fahren wir los. Die Fahrt ist von Beginn an holprig, was wohl auch an der fehlenden Federung des Busses liegt. Zuerst fahren wir eine gefühlte Ewigkeit aus der Stadt hinaus, danach fahren wir für ein paar weitere Stunden gefühlt im Schritttempo. Ja, die Feiertage sind vorbei und es ist wieder mächtig was los auf den Strassen. Es ist dieselbe Hauptstrasse, wie jene als wir vor ein paar Tagen von der tibetischen Grenze gekommen sind und nun verstehen wir den Fahrer, als er damals meinte, es sei nichts los auf der Strasse. Unser Bus gibt wie gewohnt ziemlich Gas, wenn er mal kann und macht einige interessante Überholmanöver. Wir staunen, dass wir trotzdem schneller vorwärtskommen, als angenommen. Das ändert sich aber schlagartig, als wir auf die Strasse nach Besisahar abbiegen. Nun wird es richtig holperig, denn sie ist ungeteert. Immer mehr Leute steigen ein und der Bus scheint  hoffnungslos überfüllt zu sein, so dass er nur im Schritttempo vorwärts kommt. Besonders wenn es aufwärts geht. Zudem hält er alle paar Meter an und lässt Leute aus- bzw. einsteigen. Für die letzten 30 Kilometer brauchen wir etwa 3 Stunden. Um halb 4 sind wir endlich da. Wir finden aber trotzdem, dass wir noch Zeit haben ins Dorf Bhulbhule zu wandern. Schliesslich wollen wir uns nach dem langen Sitzen etwas die Beine vertreten. Zuerst aber müssen wir am ersten Checkpoint vorbei, um unsere Bewilligungen kontrollieren zu lassen. Es gibt zwei Wege nach Bhulbhule, wobei der eine hauptsächlich über die staubige Strasse führt. Wir versuchen diese zu vermeiden und bevorzugen den etwas anstrengenderen Weg auf der anderen Flussseite. Auch wenn es bereits später Nachmittag ist, spüren wir das tropische Klima sehr. Besonders wenn es aufwärts geht und das steht uns nun bevor. Obwohl Bhulbhule nicht viel höher liegt als Besisahar müssen wir noch einen Hügel rauf und wieder runter. Wir treffen keine anderen Trekker auf diesem Weg, was vermutlich daran liegt, dass es etwas spät ist. Wir hoffen, dass wir noch ankommen, bevor es dunkel wird. Der heutige, kurze Tag führt uns durch eine tropische Gegend mit kleinen Dörfer, und schönen Feldern. Wir treffen auf ein paar imposante Büffel, und später auf ein paar Kinder. Letztere folgen uns für eine Weile und plaudern mit uns. Alles ganz nett, bis sie uns ziemlich aufdringlich nach Geld und Süssigkeiten fragen. Wir verneinen. Der kleine clevere Junge aber, entdeckt die Colaflasche, die ein wenig aus Hanspeters Rucksack schaut. Wir können es also nicht abstreiten und geben den drei Kindern etwas Cola zu trinken. Sie scheinen glücklich darüber zu sein und verabschieden sich und wir verstauen nun die Flasche, damit die nicht mehr sichtbar ist. Wir haben gelesen, dass man sogenanntes Betteln (oftmals von Kindern) nicht unterstützen soll und wir schreiben uns das hinter die Ohren. Etwa um halb 6 haben wir den heutigen Aufstieg geschafft und nun geht es wieder abwärts. So langsam wird es dunkel, aber wir können im Hintergrund bereits den ersten Schneeberg entdecken. Kurz bevor es ganz eindunkelt, kommen wir im besagten Dorf an und finden eine nette Unterkunft. Wir lernen auch gleich, dass die Unterkunfts- und Essenspreise wohl in den letzten Jahren, um einiges gestiegen sind, als noch in unserem Reiseführer angegeben. Aber egal, günstig ist es trotzdem, denn wir kriegen für unter 4 Franken ein leckeres Abendessen. Je höher wir jedoch wandern, desto höher werden die Preise. Wir sind also gespannt. Nachdem wir unser Abendessen genüsslich verspiesen haben, gönnen wir uns unsere notwendige Dusche und legen uns etwa um halb 11 Uhr schlafen. Früh finden wir, aber warten wir noch ein paar Tage ab und sehen, was wirklich früh ist. 

Annapurna Circuit day 2 Bulbule – Jagat 12.10.2019

Um 7 Uhr heisst es aufstehen. Wir packen unsere Sachen und Frühstücken. Heute gibt es Müsli für Manuela und Käseomelette für Hanspeter, dazu zwei Milchtee. Die ganze Rechnung mit Übernachtung und Essen beläuft sich für uns beide auf knapp 20 Franken. Das ist nicht schlecht, denn wir haben pro Tag etwa mit 30 Franken gerechnet und hoffen sehr, dass es nicht viel teurer wird. Wir wissen, dass wir für eine Weile keinen Geldautomat sehen werden und hoffen, dass unser Geld reichen wird. Aber schliesslich haben wir Geld für 20 Tagen eingepackt und spätestens in 14 Tagen, sollten wir über dem Thorung-La Pass sein und das Dorf Jomsom erreichen, wo es einen Geldautomaten geben sollte. Kurz nach 8 Uhr sind wir abmarschbereit. Wir wandern von einem Dörfchen ins Nächste und schon bald kommen wir an einen hübschen Wasserfall. Die Aussicht ist fantastisch und warm ist es bereits jetzt. Nach einer Weile überqueren wir eine Brücke und dann geht es nach oben. Ziemlich steil und wir kommen schön ins Schwitzen. Schliesslich sind wir immer noch in den Tropen. Als wir endlich oben ankommen, gönnen wir uns ordentlich Wasser und einen kleinen Snack. Denn nun dürfen wir den gesamten Weg wieder hinuntersteigen. Nur um später wieder hinaufzusteigen, bevor wir nach Ghermu kommen, wo sich Hanspeter bei herrlicher Aussicht einen Teller Pasta mit Gemüse gönnt und Manuela auf die Hitze eine kühle Sprite. Danach geht es wieder abwärts ins Dorf Syange, bevor es nochmals steil aufwärts nach Jagat geht. Unterwegs hat Hanspeter wieder starke Knieschmerzen bekommen und er befürchtet schon, dass er den Annapurna Circuit nicht machen kann. Wir entscheiden uns schlussendlich in Jagat zu bleiben und nicht, wie ursprünglich geplant etwa 4 Kilometer weiter nach Chamje zu wandern. Das war wohl eine gute Entscheidung, denn in Jagat gibt es heisse Quellen, die hoffentlich für Hanspeters Knie wohltuend sind. Wir gehen heute in die Unterkunft mit dem vielversprechenden Namen Mt. Blanc und der Besitzer meint, dass es nicht weit zu den heissen Quellen sei. Trotzdem geht es etwa 15 Minuten steil hinunter, was fürs Knie nicht besonders förderlich ist, aber dafür sind die heissen Quellen wunderbar. Also die Quellen sind enorm heiss, aber nach etwas Eingewöhnung ist es für eine Weile angenehm und anschliessend kann man sich in eiskaltem Wasser abkühlen. Wir wiederholen die Prozedur ein paar Mal, bis wir genügend aufgeweicht sind und steigen danach wohl oder übel die steile Treppe wieder hinauf. Danach stellen wir uns unter die warme Dusche und gönnen uns ein leckeres Abendessen. Auch wenn es tagsüber enorm heiss ist, wird es bereits hier, auf etwa 1500 Höhenmeter in der Nacht ein bisschen kühl. 

Annapurna Circuit day 3 Jagat – Danaque 13.10.2019

Wie üblich stehen wir um 7 Uhr auf und stärken uns mit einem Frühstück, damit wir um 8 Uhr abmarschbereit sind. Wir haben in den letzten Tagen bemerkt, dass es besser ist, zeitig loszuziehen, denn am frühen Morgen ist das Klima noch angenehm und am Nachmittag wird es oftmals bewölkt. Zudem sollten wir jeweils spätestens um 6 Uhr ankommen, da es dann dunkel wird. Der heutige Tag ist wieder geprägt von stetigem Auf und Ab, und führt uns entlang eines hübschen Bergpfades mit vielen Wasserfällen, interessanter Pflanzen und eindrücklicher Landschaft durch das Tal. Tal, so heisst auch das nächste “grössere” Dorf, welches wir nach einem schweisstreibenden Aufstieg zur Mittagszeit erreichen und welches an einem hübschen Fluss liegt. Wir gestern, gönnen wir uns ein leckeres Mittagessen und ein kühles erfrischendes Getränk. Hier bemerken wir ein kühles Lüftchen und das Klima wird langsam angenehmer. Schliesslich sind wir nun bereits auf 1700 Meter über Meer. Danach geht es kontinuierlich aufwärts entlang des hübschen Bergweges. Wir finden es toll, dass es nebst der staubigen Strasse auf der anderen Seite des Flusses jeweils einen Wanderweg ohne Strassenverkehr gibt. Abgesehen von ein paar Esel- oder Pferdekarawanen, die uns zwischendurch entgegen kommen. Die Aussicht während der gesamten Wanderung ist einfach fantastisch und da sich die meisten Leute bis Chame oder sogar Manag transportieren lassen, können wir fast den gesamten Weg in Ruhe alleine wandern. Kurz vor Dharapani müssen wir jedoch den Fluss überqueren und gelangen auf die staubige Strasse. Hier müssen wir uns wieder registrieren lassen und unsere Bewilligungen zeigen. Glücklicherweise gibt es auch die ein oder andere Alternativroute, so dass wir nicht den gesamten Weg bis nach Danaque der Strasse entlang gehen müssen. 1.5 Stunden später, etwa um 16.00 Uhr erreichen wir das Dörfchen Danaque, wo wir uns eine nette Unterkunft suchen. Nun sind wir bereits auf 2200 Meter über Meer und bemerken schnell, dass es ziemlich kühl wird, nachdem sich die Sonne verzieht. Glücklicherweise gibt es hier eine warme Dusche und später ein leckeres Abendessen in einem beheizten Raum. 

Annapurna Circuit day 4 Danaque – Dhikur Pokhari 14.10.2019

Wie gestern, stehen wir früh auf und stärken uns mit einem leckeren Frühstück. Wir haben festgestellt, dass die Unterkünfte in dieser Region das Zimmer gar nicht berechnen, solange man das Abendessen und Frühstück im hauseigenen Restaurant einnimmt. Das ist toll, aber uns wird auch gesagt, dass sich das spätestens in Manang ändern wird. Damit wir richtig wach werden, geht es zuerst einmal eine gute Stunde steil aufwärts nach Timang, welches auf 2650 Meter über Meer liegt und wir einen wunderschönen Blick auf die Annapurna Schneeberge haben. Unterwegs treffen wir viele Kinder, die Äpfel verkaufen. Nun sind wir also in der Apfelregion. Leider schmerzt Hanspeters Knie wieder und wir machen uns etwas Sorgen, wie das weitergehen soll. Er hält aber tapfer bis nach Chame durch, wo wir die Mittagspause einlegen. Chame ist ein ziemlich grosses Dorf und er kauft in einem kleinen Laden einen Trekkingstock, damit er sein Knie etwas entlasten kann. Während dem Mittagessen treffen wir den einen Spanier, David (nicht der Israeli, der ebenfalls David heisst), den wir in Kathmandu getroffen haben. Was für ein lustiger Zufall. Er setzt sich zu uns und wir plaudern eine Weile zusammen. Danach machen wir uns auf den weiteren Weg, wobei Hanspeter merkt, dass es sich mit Stock viel besser läuft. Glücklicherweise finden wir auch hier einen alternativen Pfad durch den Wald, damit wir nicht der Strasse folgen müssen. Nun haben wir plötzlich einen vierbeinigen Begleiter, der uns folgt und es scheint, als würde er die Landschaft genauso wie wir sehr geniessen. Der Pfad ist teilweise sehr schmal und unterwegs müssen wir uns an Hindernissen vorbei quetschen, wie zwei Kühen, die wenig motiviert sind uns Platz zu machen. Aber wir kommen vorbei. Unser vierbeiniger Freund scheint etwas mehr Respekt vor den beiden zu haben, so dass er den steilen Umweg oben durch in Kauf nimmt. Nach einer Weile sind wir wieder auf der Strasse und erreichen das Dorf Bratang, welches nur aus einer Lodge mit einer Apfelfarm besteht. Hier treffen wir wieder auf David, der etwas verwundert fragt, wo er uns den überholt hat, was aber daran liegt, dass er über die Strasse gekommen ist. Er ist etwas schneller unterwegs als wir und unser Vierbeiner begleitet nun ihn. Wir setzen unsere Wanderung gemütlich fort und in Dhikur Pokhari auf 3200 Meter über Meer, beenden wir den heutigen Tag. Auch hier finden wir eine nette Unterkunft, wo wir einen gemütlichen Abend verbringen.  

Annapurna Circuit day 5 Dhikur Pokhari – Braga 15.10.2019

Heute steht uns wohl den bisher anstrengendsten Abschnitt bevor. Da wir gehört haben, dass Manang enorm touristisch sei, wollen wir lediglich bis ins Dorf davor, nach Braga wandern. Es gibt verschiedene Wege, um dorthin zu gelangen. Wir entscheiden uns aber für den Weg über die höher am Hang gelegenen Dörfern, von wo aus wir wohl die besten Aussichten haben. Wir haben heute, wie die letzten Tage, strahlender Sonnenschein und perfekt blauen Himmel. Der Weg führt uns zuerst nach Upper Pisang und anschliessend nach Ghyaru. Bevor wir aber Ghyaru erreichen, steht uns ein steiler Anstieg bevor. Etwa 400 Höhenmeter auf die nächsten 1.5 Kilometer. Da müssen wir durch. Der Rucksack fühlt sich gerade doppelt so schwer an, als zuvor und die Sonnen scheint erbarmungslos auf uns nieder. Wir machen uns gemächlich, aber kontinuierlich an den Aufstieg und überholen zu Beginn ein paar einheimische ältere Frauen mit Kühen, die gerade Pause machen. Kurz vor Schluss überholen uns diese wieder und wir staunen, dass diese während des Anstiegs gemütlich zusammen am Plaudern sind. Nach einer Weile schaffen auch wir es und werden in Ghyaru mit bester Aussicht auf die Berge und die Landschaft mehr als belohnt. Nun befinden wir und bereits auf einer Höhe von 3600 Meter. Wir ruhen uns ein wenig aus, bevor es über eine wunderschöne, aussichtsreiche Bergflanke in Richtung Ngawal geht. In Ngawal legen wir unsere Mittagspause ein und können das Mittagessen bei bester Aussicht auf Annapurna 2 und 4 geniessen. Danach geht es eher gemütlich weiter durch eine tolle Herbstlandschaft ins Geisterdorf Chulu. Hier gibt es zwar ein paar heruntergekommene Steinhütten, aber ansonsten scheint es ziemlich verlassen zu sein. Kurz vor Chulu hat der Abstieg bereits begonnen, aber ein paar Höhenmeter müssen wir immer noch verlieren, denn Braga liegt auf 3400 Höhenmeter. Der Abstieg ist ziemlich steil und wir kommen wohl nicht viel schneller voran, als beim Aufstieg zu Beginn des Tages nach Ghyaru. Nun geht es noch die letzten paar Kilometer relativ flach entlang des Flusses und bald erreichen wir das wunderschön gelegene Braga. Hier gibt es nur 3 Unterkünfte und bei der Unterkunft, wo wir fragen, hat es noch genau ein Zimmer frei. Mehr brauchen wir nicht und obwohl diese Unterkunft umgerechnet 2,5 Franken kosten, macht uns das nichts aus. Dafür haben wir eine atemberaubende Aussicht auf die Annapurnakette direkt aus unserem Fenster und ein eigenes Badezimmer. Wir entscheiden uns, unseren strapazierten Rücken eine Ruhepause zu geben und zwei Nächte zu bleiben. Wir geniessen einen gemütlichen restlichen Nachmittag und Abend.

Annapurna Circuit day 6 Ice Lake 16.10.2019

Heute ist unser Ruhetag angesagt, wobei dies nur teilweise stimmt. Wir stehen trotzdem bereits um 7 Uhr auf. Wir lassen unsere schweren Rucksäcke in der Unterkunft und machen uns auf den Weg zum sogenannten Ice Lake (Eissee). Dieser liegt auf sage und schreibe 4600 Höhenmeter und eignet sich bestens für eine erste Akklimatisation. Nun müssen wir aber zuerst die 1200 Höhenmeter hochklettern, was auch nicht ganz ohne ist. Auch ohne Rucksack. Zu Beginn geht es durch die Ortschaft Braga, welche am Hang liegt und ein hübsches Kloster sowie Stupas hat. Die Landschaft, aber auch das Wetter könnte nicht besser sein. Es ist anstrengend, aber auch wunderschön und nach etwa 3 schweisstreibenden Stunden erreichen wir den See. Beziehungsweise zwei Seen, den Namen des ersten wissen wir nicht, aber der Annapurna 3 Berg spiegelt sich fantastisch darin. Vor dem Ice Lake befindet sich eine hübsche Stupa und die Szenerie ist einfach wundervoll. Wir verweilen sicherlich eine Stunde am See, müssen uns aber etwas warmes anziehen. Denn auf dieser Höhe ist es trotz strahlendem Sonnenschein, ziemlich kühl, was man aber erst feststellt, wenn man sich nicht mehr bewegt. Nachdem wir uns erholt haben, spazieren wir ein wenig um den See und machen uns schliesslich an den steilen Abstieg. Kurz bevor wir wieder hinuntersteigen müssen, treffen wir auf ein bekanntes Gesicht. Auch David ist wieder hier, er hat jedoch sein ganzen Gepäck dabei und meint, dass er nicht wusste, dass er dieses bei der Unterkunft hätte lassen können. Er sieht es aber positiv als zusätzliches Training an. Beim Abstieg müssen wir wirklich aufpassen, dass wir nicht ausrutschen, denn gewisse Abschnitte sind sehr steil. Wir kommen jedoch sicher wieder unten an und verbringen einen gemütlichen Nachmittag in unserer Unterkunft. Wir probieren zum ersten Mal, den für diese Region sehr bekannten Seabuckthorn Juice (Sanddorn Saft), welcher unglaublich lecker ist, aber leider auch fast soviel wie eine einfache Mahlzeit kostet (2.50 Franken). Daher teilen wir uns einen. Danach nehmen wir noch eine warme Dusche, geniessen die tolle Aussicht und verbringen einen gemütlichen restlichen Tag. Morgen haben wir wieder einen anstrengenden Tag vor uns, denn es geht zum Tilicho Lake Base Camp auf 4200 Höhenmeter, worüber man im nächsten Blog lesen kann. 


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08.10.2019 – 16.10.2019

Kathmandu 08.10.2019 – 10.10.2019

Today is our first day in Nepal and we can enjoy a delicious breakfast in our accommodation. Actually, we want to do some things today, such as organizing our permits for the Annapurna Circuit and having our long overdue laundry washed. Our host informs us today is the biggest holiday in Nepal and possibly much is closed. Nevertheless, we make our way to the city, or rather to Thamel, and ask if we can do any laundry anywhere. Unfortunately, most of them have closed and we can not find an open laundry. The office where we should get our approval has also closed and we therefore decide to stroll a bit through the few open outdoor shops. After all, we still need some equipment before we can start the long trek. It is really tempting because the prices for outdoor things are very cheap. We look first for new shoes for Hanspeter, but with his big feet, it is also a challenge here. After some chattering, he finds at least once a few matching trekking socks, as well as a new silk sleeping bag for only 10 usd converted. Manuela finds a pair of hiking pants, which also cost only 10 usd. What a bargain. But Hanspeter does not find any shoes and we decide to go shopping again tomorrow, because tomorrow should have opened a lot more stores. The city is really extinct. We stroll through Thamel for a few hours and even find an open coffee shop where we treat ourselves to a delicious coffee. Otherwise, we do not do much today and return later in the afternoon to our accommodation, where we do a few things, make phone calls and relax a little. In the evening we go out again to have dinner. We only fear that most has closed, what we already saw last night. On the way to Thamel we find the only open restaurant in our street, which looks very classy and correspondingly expensive. No matter, today is a holiday and the dishes are only 1-2 usd more expensive than yesterday. But it is very nice and we have a delicious Indian dinner here. Then we return to our accommodation and spend a cozy evening.

Today we want to get the permits for the Annapurna Circuit. The office, which was open yesterday, is open today.  Unfortunately, an employee tells us it is only for group permits and we have to go to another office, which is about an hour walk away and soon closes again. At least there is a cheap laundry, so we did not come here for nothing. We decide to go there and after waiting for about 2 hours we buy the Tims card. The office for the ACAP (Annapurna Conservation Area Permit) has already closed. So we have no other choice and we have to come again tomorrow. We can not leave tomorrow anyway, because our laundry will not be ready until tomorrow evening. Otherwise we could have been able to obtain the permit at the starting point in Besisahar, we are told. Then we make our way to the old town, where we make a nice city walk. On the way we meet a monkey in the middle of the city, which surprised us quite a bit. We see some people dressing up and having face paint, which is probably due to the festivities. There is not much going on, but we can marvel at beautiful temples and participate in city life. We become aware when we see the Chinese flag and a picture of the Chinese president on certain buildings, which means that Nepal gets support in certain areas of China. Then we walk through the city, back to Thamel, where we visit a beautiful stupa on the way. In a nice restaurant we make a stopover and treat ourselves to a delicious Lassi, while we can observe the street and the people. As we stroll through the streets, Hanspeter finds some shoes. Then we return to our accommodation and not much later, David, our friend from Israel, whom we met in China, writes he also landed in Kathmandu. In the evening we meet him and two of his friends from the hostel for a dinner together.

Today we set off after breakfast to get our permits. We meet with the two from yesterday, a Spanish guy, also named David and an Austrian girl. They also want to get their permits today and join us. Even today, it takes almost two hours to get the second piece of paper. But in the end we are happy that we got everything and we can start our way to Besisahar tomorrow. Now we take the long way to a well-known stupa of the city, which is a bit further away. It is warm and humid, so we sweat quickly. Especially at the official entrance, where it goes up a few steps first, to the stupa on the hill. It is very impressive up here and we still have a great view of the huge city. Then we treat ourselves to a milkshake in a nearby bar with a nice view of the stupa. After sipping the delicious drinks, we head back and buy some supplies for our long hike. In the evening we meet again with David from Israel and have a nice dinner.

Annapurna Circuit day 1 Kathmandu – Bhulbhule 11.10.2019

Finally we can start our trek today. At half past five we get up and pack our remaining things. Fortunately, we can store some things at our accommodation, so we do not have to take everything with us. They also prepared a small breakfast for us last night, which we can eat. At half past six we are ready to leave and make a walk on the way to the bus station, which is still 4 kilometers away. After a short time we meet a few friendly taxi drivers who are just about to start their service. For the equivalent of 3.50 usd, yes it is public holiday and early in the morning. One of the drivers brings us to the bus station and tells us which bus we have to take. We can finally negotiate the price at Rupia 500 (approximately 4.50) per person for the approximately 8-hour local bus ride. We are still a little unsure if that really works, because at the moment there is nobody in the bus. The bus attendant says that we will leave at 7.40, so in about 30 minutes and we wait. Suddenly more and more people are coming in, and believe it or not, we leave at 7:40 am. The ride is bumpy from the beginning, which is probably due to the lack of suspension of the bus. First, we drive out of the city for an eternity, then we drive for a few more hours at a walking pace. Yes, the holidays are over and there is much traffic. It is the same main road as when we came from the Tibetan border a few days ago and now we understand the driver when he said there was no traffic on the road. As usual, our bus gives it a bit of a boost when it’s possible and makes some interesting overtaking maneuvers. We are astonished that we are still moving faster than expected. That changes abruptly as we turn onto the road to Besisahar. Now it gets really bumpy, because it is unpaved. More and more people are getting in, and the bus seems to be hopelessly overcrowded, so it only moves forward at a walking pace. Especially when it goes uphill. The driver also stops every few meters and lets people get in and out. For the last 30 kilometers we need about 3 hours. At half past 3 we are finally here. Nevertheless, we still find we have enough time to walk to the village of Bhulbhule. After all, we want to stretch our legs after sitting for a long time. But first we have to go to the first checkpoint to have our permits checked. There are two routes to Bhulbhule, with one leading mainly over the dusty road. We try to avoid them and prefer the more strenuous way on the other side of the river. Even though it is already late afternoon, we feel the tropical climate very much. Especially when it goes uphill and that’s what we have to. Although Bhulbhule is not much higher than Besisahar, we still have to go up and down a hill. We do not meet any other trekkers on this path, which is probably because it’s a bit late. We hope to get there before it gets dark. Today’s short day takes us through a tropical area with small villages and beautiful fields. We meet some imposing buffalos, and later on a few children. The latter follow us for a while and chat with us. All very nice, until they ask us pretty intrusive for money and sweets. We say sorry, we don’t have. The little clever boy, however, discovers the Coke bottle, which looks a bit out of Hanspeter’s backpack. So we can not hide it and give the three children some cola to drink. They seem to be happy about it and say goodbye. We put the bottle away so that it is no longer visible. We have read that so-called begging (often by children) should not be supported and we will remember that. At about 17:30 we have made today’s ascent and now it goes down again. Slowly it gets dark, but we can already discover the first snow mountain in the background. Just before it darkens completely, we arrive in the said village and find a nice place to stay. We also learn right away that the prices for accommodation and food have risen quite a bit in recent years, as stated in our guide book. But no matter, cheap it is anyway, because we get a delicious dinner for less than 4 usd. However, the higher we walk, the higher will be the prices be heard. We are curious. After we had our dinner with relish, we allow ourselves a necessary shower and lie down at about half past 10 clock. We’ll find it early, but let’s wait a few more days and see what’s really early.

Annapurna Circuit day 2 Bulbule – Jagat 12.10.2019

At 7 o’clock we have to get up. We pack our things and have breakfast. Today there are milk müsli for Manuela and cheese omelette for Hanspeter, and to two milk tea. The whole bill with accommodation and food is just under 20 usd for us both. This is not bad, because we have expected about 30 usd per day and hope very much that it will not be much more expensive.  We know that we will not see an ATM for a while and hope our money will last. But after all, we packed up for 20 days and at the latest in 14 days, we should be over the Thorung-La Pass and reach the village of Jomsom, where there should be an ATM. Shortly after 8 o’clock we are ready to go. We walk from one village to the next and soon we come to a pretty Waterfall. The view is fantastic and it is already warm. After a while we cross a bridge and then we go uphill. Pretty steep and we sweat enough. After all, we are still in the tropics. When we finally reach the top, we treat ourselves to plenty of water and a small snack. For now we can descend the whole way again. Only to climb up a bit later, before we arrive Ghermu, where Hanspeter have a plate of pasta with vegetables and Manuela on the heat a cold sprite by having the gorgeous views. Then it goes back down to the village Syange, before it goes up again steeply to Jagat. On the way Hanspeter has again got severe knee pain and he already fears he can not make the Annapurna Circuit. We decide to stay in Jagat and not, as originally planned, to walk about 4 kilometers to Chamje. That was probably a good decision, because in Jagat are hot springs that are hopefully beneficial for Hanspeter’s knee. We go to the accommodation with the promising name Mt. Blanc and the owner says the hot springs are not far. Nevertheless, it goes steeply down for about 15 minutes, which is not particularly good for the knee, but the hot springs are wonderful for that. So the hot springs are extremely hot, but after a bit of getting used to it, it is pleasant for a while and then we can cool off in ice-cold water. We repeat the procedure a few times until we have softened enough and then climb up the steep stairs. Then we have a hot shower and treat ourselves to a delicious dinner. Even if it is extremely hot during the day, it is already a bit chilly here at about 1500 meters altitude during the night.

Annapurna Circuit day 3 Jagat – Danaque 13.10.2019

As usual we get up at 7 o’clock and have breakfast to be ready to leave around 8 o’clock. We’ve noticed in the last few days it’s better to leave early, because in the early morning, the climate is still pleasant and in the afternoon it is often cloudy. In addition, we should arrive at the latest at 6 clock, since it gets dark. Today is marked by constant ups and downs, and leads us along a pretty mountain path with many waterfalls, interesting plants and impressive landscape through the valley. Tal, that’s the name of the next „bigger“ village, which we reach after a sweaty ascent at lunchtime and which lies on a pretty river.  Yesterday, we treat ourselves to one delicious lunch and a cool refreshing drink. Here we notice a cool breeze and the climate is slowly pleasant. Finally we are already at 1700 meters above sea level. Then it goes uphill continuously along the pretty mountain trail. We think it’s great, in addition to the dusty road on the other side of the river, there is a trail without any traffic. Apart from a few donkey or horse caravans, who come to meet us in between. The view throughout the hike is just fantastic and most people are transported to Chame or even Manag, we can walk alone the rest of the way. Shortly before Dharapani we have to cross the river and reach the dusty road. Here we have to register again and show our permits. Fortunately, there are also some alternative routes, so we do not have to go all the way to Danaque along the road. 1.5 hours later, at about 16.00 we reach the village Danaque, where we look for a nice place to stay. Now we are already at 2200 meters above sea level and quickly realize that it gets pretty cool after the sun sets. Luckily there is a hot shower and later we have a delicious dinner in a heated room.

Annapurna Circuit day 4 Danaque – Dhikur Pokhari 14.10.2019

Like yesterday, we get up early and treat ourselves with a delicious breakfast. We have found out the accommodations in this are do not charge for the room, as long as we have dinner and breakfast in the in-house restaurant. That’s great, but we’re also told that this will change in Manang at the latest. To get really awake, we first hike steep uphill for an hour to Timang, which is at 2650 meters above sea level and we have a beautiful view of the Annapurna snow mountains. On the way we meet many children who sell apples. Now we are in the apple region. Unfortunately, Hanspeter’s knee hurts again and we are worried about how to proceed. But he bravely continue to Chame, where we stop for lunch. Chame is a big village and he buys a trekking pole in a small shop so he can relieve his knee a bit. During lunch we meet the one Spanish guy, David (not the Israeli, who is also called David), whom we met in Kathmandu. What a funny coincidence. He joins us and we chat together for a while. Then we continue the way, where Hanspeter realizes that it walks much better with a hiking pole. Fortunately, we also find an alternative path through the forest, so we do not have to follow the road. Now we suddenly have a four-legged companion following us and it seems he enjoys the landscape as much as we do. The path is sometimes very narrow and on the way we have to squeeze past obstacles, like two cows, who are not motivated to make room for us. But we can pass them. Our four-legged friend seems to have a little more respect for the two of them, so he takes the steep detour through the top. After a while, we are back on the road and reach the village of Bratang, which consists only of a lodge with an apple farm. Here we meet again David, who asks a bit puzzled, where he has overtaken us, but this is because he has come across the street. He is a bit faster than us and our four-legged friend is now accompanying him. We continue our hike comfortably and in Dhikur Pokhari at 3200 meters above sea level, we finish today. Again, we find a nice place to stay, where we spend a cozy evening.

Annapurna Circuit day 5 Dhikur Pokhari – Braga 15.10.2019

Today we have probably the most exhausting section so far. Since we have heard that Manang is enormously touristy, we only want to hike to the village before, to Braga. There are different ways to get there. But we decide for the way over the hillside villages from where we should have the best views. Today, like the last days, we have bright sunshine and perfect blue sky. The path leads us first to Upper Pisang and then to Ghyaru. But before we reach Ghyaru, we face a steep ascent. About 400 vertical meters for the next 1.5 kilometers. We have to go through this. The backpack feels twice as heavy as before and the sun shines mercilessly down on us. We slowly but steadily climb up and overtake a couple of local elderly women with cows taking a break. Shortly before we reach the top, they overtake us again and we are amazed that they are chatting together during the steep ascent. After a while we make it and are more than rewarded in Ghyaru with the best views of the mountains and the countryside. Now we are already at an altitude of 3600 meters. We rest for a while before crossing a beautiful, promising mountain slope towards Ngawal. In Ngawal we stop for lunch and enjoy lunch with the best views of Annapurna 2 and 4. Then it goes on rather comfortably through a beautiful autumn landscape in the ghost village of Chulu. There are some rundown stone huts here, but otherwise it seems pretty deserted. The descent has already begun shortly before Chulu, but we still have to lose a few meters in altitude as Braga is at 3400 meters altitude. The descent is quite steep and we probably can not make much faster progress than on the ascent to Ghyaru at the beginning of the day. Then it is still the last few miles relatively flat along the river and soon we reach the beautifully located Braga. There are only 3 accommodations here and the accommodation we ask for has exactly one room left. We do not need anything more and although this accommodation cost the equivalent of 2.5 usd, we do not mind. But we have a breathtaking view of the Annapurna range directly from our window and a private bathroom. We decide to give our strained back a rest and stay two nights. We enjoy a leisurely afternoon and evening.

Annapurna Circuit day 6 Ice Lake 16.10.2019

Today is our rest day announced, and this is only partially true. We still get up at 7 o’clock. We leave our heavy backpacks in the accommodation and make our way to the so-called Ice Lake.  This is an incredible 4600 meters and is ideal for a first acclimatization. But first we have to climb the 1200 meters, which is quite exhausting. Even without a backpack. At the beginning, we pass the village of Braga, which is situated on a slope and has a beautiful monastery and stupas. The landscape, but also the weather could not be better. It is exhausting, but also beautiful and after about 3 sweaty hours we reach the lake. Respectively two lakes, we do not know the name of the first, but the Annapurna 3 mountain is reflected in it fantastically. In front of Ice Lake is a pretty stupa and the scenery is just wonderful. We certainly spend an hour at the lake, but we have to put on something warm. Because at this altitude, it is quite cool despite the bright sunshine, which you only notice when you stop moving. After we have recovered, we walk a little around the ice lake and finally make the steep descent. Just before we have to go down again, we meet a familiar face. David is also here again, but he has all his luggage with him and says that he did not know that he could have left this at the accommodation. But he sees it positive as an additional training. When descending we really have to be careful that we do not slip, because some sections are very steep. However, we certainly get back down and spend a leisurely afternoon in our accommodation. For the first time, we try Seabuckthorn Juice, which is incredibly tasty, but unfortunately costs almost as much as a simple meal (2.50 usd). That’s why we share one. Then we take a warm shower, enjoy the great view and spend a leisurely rest of the day. Tomorrow we have another busy day ahead of us, as we head to Tilicho Lake Base Camp at 4200m altitude, which you can read about in the next blog.

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