Tasmania 1: Tasman Peninsula – Eastcoast – Tamar Valley

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26.03.2019 – 02.04.2019

Flug nach Hobart 26.03.2019

Viel zu früh kommen wir in Melbourne an und wir sind noch richtig müde. Schlaftrunken geht es zur Zollkontrolle, wo wir natürlich wieder in die rote Zone gelangen. Die Zöllner fragen uns lediglich was wir dabei haben und scheinen mit unserer Antwort zufrieden zu sein, denn sie winken uns durch. So sind wir nun in Australien gelandet und müssen nochmals ein paar Stunden bis zu unserem Weiterflug, der erst um 13.00 ist, totschlagen. Wir schauen uns zuerst nach einer Sim-Karte um und sind überrascht, dass man für 30 Australische Dollar, 28 Gigabyte Daten vom Anbieter mit der besten Abdeckung, Telstra, bekommt. So besorgen wir uns eine und schauen noch in anderen Läden vorbei. Hanspeter hat schon lange ein neues Mobiltelefon nötig, denn sein Altes funktioniert kaum noch. Im Vodafone-Shop findet er ein preiswertes, welches er schlussendlich kauft. Dazu gibt es noch eine Vodafone Simkarte mit 40 Gigabyte zur Verfügung. Dummerweise teilt uns der Verkäufer fälschlicherweise mit, dass das Handy keine Sim-Lock und Dual Sim habe. Als wir im Cafe die Simkarte wechseln, muss Hanspeter nochmals zurück und fragen, wo denn nun die zweite Simkarte eingebaut werden kann. Das war leider eine Fehlinformation, denn die Dualsim gibt es bei diesem Telefon nicht. Als er daraufhin seine Simkarte aus der Schweiz wechseln will, scheint diese nicht zu funktionieren und er muss nochmals zurück, den Sim-Lock entsperren lassen. Das ist ziemlich ärgerlich und der Verkäufer der die falschen angaben gemacht hat, ist auch nicht mehr da. Trotzdem braucht Hanspeter das Handy und es ist nachwievor ein gutes Angebot. Punkt 11 Uhr können wir unser Gepäck in Melbourne aufgeben, was ohne Personal und Checkin Schalter abläuft, sondern alles über einen Automaten. Sogar das Gepäck muss man selbst mit einem Kleber markieren und auf das Band legen, dass ist schon ziemlich eindrücklich. Die Zollkontrolle verläuft schnell und wir warten nun auf unseren Flug nach Hobart. Dummerweise hat natürlich dieser noch Verspätung, aber nach ca. einer Stunde warten, heben wir ab. Knapp eine Stunde später kommen wir in Hobart, Tasmanien an und müssen nun in die Stadt. Da wir zu müde sind, um per Anhalter zu fahren, der Flughafen 30 Kilometer von der Stadt entfernt ist und offenbar im Moment keine Linienbusse fahren, müssen wir leider auf den etwas teuren Shuttle Bus zurückgreifen, der uns dafür schnell in die Stadt bringt. Es sind danach nur noch drei Strassen zu überqueren und wir stehen vor der Mietwagenfirma Europcar, die wir ja bereits bestens kennen. Wir haben für unseren Aufenthalt in Tasmanien für 12 Franken pro Tag einen Mietwagen gebucht, was natürlich sehr preiswert ist. Der Mitarbeiter, welcher unsere Daten aufnimmt, hat wohl eine Leseschwäche und Hanspeters Angaben sind ziemlich amüsant niedergeschrieben (z.B. Zeutigen anstelle von Reutigen). Naja, ziemlich schnell sind wir im Besitz eines hübschen Volkswagen Golf, den wir die nächsten 2.5 Wochen herumfahren werden. Da wir vom Flug ziemlich geschafft sind, geht es heute nicht mehr weit. Wir fahren zuerst nach Sorell, um ein paar Notwendigkeiten einzukaufen und fahren danach etwas südlich, wo wir einen Campingplatz entdeckt haben. Der Campingplatz ist sehr hübsch an einem Damm gelegen und wir können bereits einige Papageien, die vor uns her fliegen, erspähen. Das ist sehr eindrücklich. Wir stellen unser Zelt auf, merken jedoch gleich, dass es ziemlich kalt ist. So gehen wir bald darauf kochen und verbringen den restlichen Abend im Kochhüttchen, bevor wir uns schlafen legen.

Tasman Peninsula Nationalpark 27.03.2019 – 28.03.2010

Die Nacht war kalt, sehr kalt. Wir sind etwas nervös, ob wir denn hier in Tasmanien die nächsten zweieinhalb Wochen bei den Temperaturen campen können und wollen. Wir warten ab und hoffen auf Besserung. Das Wetter sieht zumindest heute prima aus und die Temperaturen steigen. Wir machen uns auf direktem Weg zur Tasman Peninsula und sind gespannt, was Tasmanien so zu bieten hat. Wir fahren zuerst durch eine ländliche Region und schauen, wo wir einen Nationalparkpass erhalten. In Dunalley jedoch nicht, denn die Touristeninformation entpuppt sich lediglich als Informationsschild. Wir vermuten, dass wir den Pass wie in den Staaten beim Nationalparkeingang kaufen können und zweigen auf die Tasman Peninsula ab. Den ersten Abstecher machen wir in Doo Town, wo wir ein Blowhole betrachten können. Wir haben hier eine erste traumhafte Aussicht auf das wunderschöne Meer und die Klippen, aufgrund des guten Wetters ist das sogenannte Blowhole nicht sonderlich aktiv. Aber wir wollen uns ja nicht beklagen. Danach besichtigen wir den Tasman Arch, der wie ein riesiges Fenster in den Fels gehauen ist und so, Blick auf das Meer gewährt. Das ist unglaublich eindrücklich. Zu guter letzt besuchen wir in dieser Ecke die sogenannte Devils Kitchen. Hier hat sich das Meer einen langen, schmalen Gang in die Klippen gegraben, worin es nun bei starkem Wellengang mächtig schäumt und brodelt. Leider ist letzteres schlecht auf dem Foto zu erkennen, da die strahlende Sonne starkes Gegenlicht verursacht hat, womit unsere Kamera etwas mühe hat. Diese Gegenden konnten wir in weniger als einer Stunde besuchen und das wunderschöne Gebiet verschlägt uns schon jetzt die Sprache. Der nächste Halt ist ganz im Süden und heisst Remarkable Caves. Hier können wir das wilde Meer beobachten und eine Höhle besuchen, die sich je nach Gezeiten und Wellengang mit Wasser füllt. Wir beobachten das ganze zuerst aus der Ferne und gehen anschliessend selbst in die Höhle. Hier müssen wir jeweils schauen, dass wir keine nassen Füsse kriegen. Vom Parkplatz aus haben wir bereits eine tolle Aussicht auf das Cape Raoul, welches viele eindrückliche Säulen hat und wir heute eigentlich noch hinwandern wollen. Wir haben gelesen, dass die berühmte Mehrtageswanderung, sogenannt Three Capes, mit einiger Planung und hohen Kosten verbunden ist, weshalb diese für uns wegfällt. Hier gibt es aber noch ein Wanderweg zum Mt. Brown, welcher die Sicht auf das zweite Kap miteinschliesst und gratis ist. Wir entscheiden uns daher spontan, diese Wanderung zu machen. Zuerst wollen wir jedoch nur den halben Weg bis zu einem Blowhole absolvieren, da es jedoch gerade so gut geht, machen wir den gesamten Weg auf den Hügel. Unterwegs sehen wir ein Tierchen, dass zusammengekauert wie ein riesiger Igel aussieht (ein Stachelball) und sich als Echidna entpuppt. Er ist gut getarnt, denn wir hätten ihn fast übersehen, auch weil er sich nicht bewegt. Wir sind erstaunt, dass uns nur 4 Personen auf der gesamten Wanderung begegnen, denn die Landschaft hier ist fantastisch. Nachdem wir den letzten Hügel erklommen haben, erstreckt sich vor uns eine traumhafte Aussicht auf die Klippen, das Kap und den nahegelegenen Strand. Zudem können wir die kleine Tasman Insel erspähen, welche ganz am südlichen Ende von Tasmanien liegt. Es ist einfach wunderbar hier und das ohne Leute. Auf dem Rückweg sind wir ganz entzückt von einigen farbigen Vögel, bis plötzlich Hanspeter ganz ungewohnte Laute von sich gibt. Manuela erfährt auch gleich weshalb, denn er wäre beinahe auf eine Schlange getreten. Er konnte wirklich in letzter Sekunde seinen Fuss über die Schlange setzen, die gerade den sandigen Weg überquert. Wir sind etwas schockiert, aber im jetzigen Moment denken wir, dass es wohl keine Giftige war. Einige Tage später werden wir erfahren, dass es auf Tasmanien nur 3 Schlangenarten gibt (Copperhead, Tigersnake und die Whitelip snake) welche alle sehr giftig seien. Die gute Nachricht ist, dass man jeweils etwas Zeit hat und für alle drei dasselbe Gegengift benötigt, weshalb man die Schlangen nicht zu unterscheiden braucht. Nachdem wir wieder zurück beim Auto sind, entscheiden wir uns zum Campingplatz beim Cape Raoul zu fahren, denn heute werden wir nicht noch eine zweite längere Wanderung machen. Der Weg zum Campingplatz ist etwas holprig, aber glücklicherweise nicht zu lang, denn wie üblich haben wir nur die Basisversicherung für unseren Mietwagen, welche einen platten Reifen nicht decken würde. Beim Campingplatz angekommen, können wir auf einer hübschen Wiese unser Zelt aufstellen. Wir entscheiden uns noch für eine Abendwanderung zum Shipstern Lookout, damit wir den Sonnenuntergang beobachten können. Auf dem Weg können wir einige Padmelons (eine ähnliche Art wie Kängurus, einfach kleiner) beobachten, die uns teilweise aus sicherer Distanz beobachten. Der Sonnenuntergang ist sehr schön und wir geniessen die abendliche Stimmung mit Blick auf das Meer. Danach geht es bereits im Dunkeln wieder zurück zum Campingplatz, wobei uns die kleinen Hüpfer von vorhin begleiten. Danach bereiten wir unser Abendessen zu und geniessen einen kurzen, aber glücklicherweise etwas wärmeren Abend als gestern.

Heute früh nehmen wir dasjenige Ziel in Angriff, welches wir gestern nicht mehr erreicht haben – das Cape Raoul. Wir geniessen zuerst unser Frühstück, packen unser Zelt und verstauen es im Auto. Wir wissen ja nicht genau wie lange wir brauchen und am Mittag muss man hier ausgecheckt haben. Nach einer halben Stunde haben wir einen wunderbaren Blick über die Küste. Die Sonne jedoch scheint gerade mal knapp darüber. Wir setzen unseren Weg fort und es scheint, als wären wir fast die ersten. Einige Papageie scheuen wir ungewollt von Zeit zu Zeit auf, wenn wir uns lautlos nähern. Sobald sie uns entdecken, sind sie schneller verschwunden, als unser Auge dies erfassen kann. Wir setzen unseren gemütlichen Morgenspaziergang fort und geniessen die entspannte Atmosphäre inmitten der Natur. Etwa um halb 11 Uhr haben wir den ersten eindrucksvollen Blick auf das Cape Raoul mit seinen mächtigen Säulen. Wir bemerken aber schnell, dass dies nicht das Ende des Weges ist und setzen unsere Wanderung fort. Nach einer weiteren halben Stunde ist die eigentlich Aussichtsplattform erreicht und wir sehen nicht nur das eindrückliche Kap, sondern auch eine Horde Seelöwen, dessen Brüllen wir bis hoch hinauf zu unserem Aussichtspunkt hören. Es gibt insgesamt zwei Aussichtspunkte und wir besuchen natürlich beide, wobei der zweite nicht weniger schön ist. Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg und suchen wieder zurück beim Auto einen netten Platz, um unser Mittagessen zu verspeisen. Naja, zuerst müssen wir noch eine Einkaufsmöglichkeit finden, denn unsere Vorräte fürs Mittagessen sind nahezu aufgebraucht. Glücklicherweise ist das nächste Dorf, Nubeena, nur ein paar Fahrminuten entfernt und hier finden wir einen kleinen Supermarkt. Am vielversprechenden White Beach geniessen wir unser Mittagessen und kommen dabei mit einem Australier, der hier wohnt, aber ursprünglich aus Queensland kommt, ins Gespräch. Wir plaudern ziemlich lange mit ihm und er lädt uns sogar noch auf eine Tasse Tee bei sich ein, da er gerade hier in der Nähe wohnt. Danach wollen wir noch Fortescue besuchen, welches direkt im Tasman Nationalpark liegen soll. Leider ist die 10 Kilometer lange Zufahrtsstrasse so schlecht, dass wir um unseren Mietwagen bangen und uns ziemlich schnell entscheiden wieder umzukehren. Es war ja bisher schon so unglaublich schön, dass wir uns kaum vorstellen können, dass es hier noch viel besser sein kann. Daher setzen wir unsere Fahrt Richtung Pirates Bay am Eingang oder besser gesagt am Ende des Tasman National Park fort. Zuerst gehen wir nochmals das berüchtigte Devils Kitchen anschauen, in der Hoffnung, dass die Sonne etwas besser steht als das letzte Mal und wir noch ein gutes Bildchen schiessen können. Das klappt dann auch einigermassen. Den nächsten Stop legen wir beim Pirates Bay Lookout ein, wo man in der Saison die Wale beobachten könnte. Leider ist nicht Saison, aber die Aussicht ist auch hier – wie überall – einfach traumhaft. Den Tag schliessen wir auf dem Pirates Bay Drive ab, wo das absolute Highlight, das Tessellated Pavement, auf uns wartet. Wir erreichen dieses nach einem kurzen 5 Minütigen Spaziergang. Es sieht tatsächlich so aus, als hätte jemand die Küste mit riesigen Pflastersteinen geteert. Dies ist aus jahrtausend langem Schliff/Abrieb durch das Meer entstanden. Danach steuern wir den nächsten Campingplatz an, der uns aber leider ablehnt, da wir kein Self-Contained (WC, Dusche und Abwassertank) Fahrzeug haben. Aus diesem Grund gehen wir wieder zum Eldee Campingplatz, bei welchem wir bereits die erste Nacht verbracht haben.

Wineglass Bay & Freycinet Nationalpark 29.03.2019

Wir haben eine angenehme Nacht auf dem Eldee Campingplatz verbracht und wissen nun auch, dass die erste Nacht hier in Tasmanien wirklich ungewöhnlich kalt war. Über das Wetter können wir uns aber sowieso nicht beschweren, denn es war die letzten Tagen eigentlich regnerisch gemeldet, aber wir hatten immer wunderbaren Sonnenschein. Heute ist der erste Tag, der etwas bewölkt ist und morgen ist viel Regen prognostiziert. Da wir gehört haben, dass die Wineglass Bay im Freycinet Nationalpark eine der grossen Attraktionen von Tasmanien sein soll und diese bei gutem Wetter besonders eindrücklich ist, wollen wir heute bereits dorthin fahren. Wir haben schliesslich auch nur knapp zweienihalb Wochen Zeit und sind geografisch immer noch am Anfang unserer Rundreise in Tasmanien. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn schon nur die Tasman Halbinsel war die Reise auf Tasmanien wert. Heute heisst es aber das erste Mal einige Kilometer fahren, denn es sind fast 200 derer, um von unserem Standort bis zum Freycinet Nationalpark zu gelangen. Natürlich legen wir auf dem Weg auch den ein oder anderen Stopp ein. Den Erste machen wir, nachdem wir wieder die Küste erreicht haben, in Triabunna. Hier können wir im Besucherzentrum endlich den Pass für die Nationalparks kaufen. Um Swansea legen wir den nächsten Halt am wunderschönen Sandstrand ein. Der weitere Weg zum Freycinet Nationalpark führt nahezu die gesamte Fahrtdauer einer traumhaften Küste entlang und im Nationalpark angekommen, gönnen wir uns zuerst das Mittagessen. Auch wenn das hier noch nicht die Wineglassbay ist, ist die Küste einfach herrlich. Die Sonne scheint im Moment noch in das Meer, welches wunderbar blau grünlich schimmert. Nachdem wir gut gespeist und das Meer eingehend bestaunt haben, fahren wir zum Ausgangspunkt des Wanderweges für die Wineglassbay. Hier treffen wir das erste Mal viel Touristen an und wir sind schon gespannt, welch eine Sicht uns erwartet. Der Wanderweg führt uns zuerst auf einen atemberaubenden Aussichtspunkt, dessen Erklimmung etwas steil, aber dafür kurz ist. Hier treffen wir auch viele Touristen an und es ist schwierig, ein Foto zu schiessen – aber auch das schaffen wir. Die meisten kehren hier bereits um, aber wir gehen natürlich weiter, damit wir auch den Sand am Strand geniessen können. Und wie wir das können! Es hat kaum noch Leute hier unten und wir gönnen uns ein leckeres Somersby Cider am kilometerlangen, fast menschenleeren Strand. Naja, wir haben ja noch nicht mal die Hälfte der Wanderung hinter uns, aber den steilen Aufstieg zurück wollen wir uns ersparen. So nehmen wir den Rundweg in Angriff, welcher uns in 12 Kilometer wieder zum Startpunkt führt. Der Weg führt uns zuerst eine Weile durch den Wald, aber nach vier Kilometer erreichen wir den Strand auf der anderen Seite der Wineglass Bay, der ebenfalls sehr eindrücklich ist. Wir erschrecken hier jedoch etwas, denn wir wären beinahe in ziemlich grosse Krabben getreten. Als wir uns näher umschauen sehen wir, dass hier überall tote Krabben liegen und die Möwen sowie andere Meeresvögel diese wohl aus dem Meer fischen. Das sieht schon etwas makaber aus und wir müssen echt aufpassen, dass wir nicht auf die Überreste treten. Zuerst gucken wir den Tieren gebannt zu, aber danach sind wir auch froh, wieder aus dem Krabbenfriedhof zu verschwinden. Der restliche Teil des Weges führt uns teils durch Wald und teils am Strand entlang, wobei wir immer wieder eine tolle Aussicht auf das Meer haben. Hier sehen wir auch wieder die wunderschönen roten Felsen, die wir – soweit wir uns erinnern können – nur von unserem früheren Besuch in Australien kennen. Etwa eine Stunde vor dem Eindunkeln und ziemlich erschöpft, erreichen wir den Ausgangspunkt, wo wir auf direktem Weg zum heutigen Campingplatz fahren. Dieser liegt nur ein paar Kilometer vom Nationalpark entfernt und ist sogar gratis. Wir finden glücklicherweise noch einen der letzten freien Plätze, um unser Zelt aufzustellen. Danach gehen wir zur Bucht die gerade nebenan ist und geniessen die abendliche Stimmung mit einem schönen Abendrot sowie einem riesigen Pelikan, der umher schwimmt.

Bicheno – Fingal 30.03.2019

Das Ziel des heutigen Tages ist noch unklar, jedoch sehen wir, dass der Himmel ziemlich grau ist. Wir benötigen daher etwas Motivation bis wir aus dem Zelt kriechen und alles zusammengepackt haben. Zuerst fahren wir zurück in den Nationalpark, um noch einen gut erreichbaren Aussichtspunkt zu besuchen. Die Aussicht ist hübsch, aber da es ziemlich grau ist, nicht gerade umwerfend. Ja, wir sind verwöhnt. Danach nehmen wir noch einen kurzen Spaziergang zu einem Strand in Angriff, bevor wir wieder im Auto sitzen und nordwärts fahren. In Bicheno machen wir den nächsten Halt, wo wir beeindruckende Blowholes begutachten können. Für diese zu sehen ist es ja gut, wenn das Wetter stürmisch ist, also sind wir gerade richtig. Bei einem netten Strandplatz gönnen wir uns zudem unser Mittagessen und gehen das notwendigste Einkaufen. Glücklicherweise beginnt es erst jetzt zu regnen und wir beraten uns, wohin wir wollen. Wenn es so grau ist, sind auch die schönsten Strände nicht sehr attraktiv und zudem sind wir etwas nervös in Strandnähe zu campen, wenn es stürmt. Also werden wir erkunden, was uns landeinwärts erwartet. Zuerst besuchen wir den Douglas Apsley Nationalpark, dessen Zufahrtsstrasse uns schon fast wieder Sorgen bereitet. Unterwegs sehen wir einen eindrücklichen Adler, der natürlich gerade flüchtet als wir uns nähern. Sowieso sehen wir ziemlich viele Vögel während wir hier durch den Wald schlendern, dafür kaum Menschen. Das Ziel der Wanderung ist ein kleines Wasserloch, welches zwar nett ist, wir uns aber die Mühe hätten sparen können. Wahrscheinlich hätten die längeren Wege mehr zu bieten gehabt, aber bei diesem unsicheren Wetter, wollen wir es nicht darauf ankommen lassen und fahren wieder zurück auf die Hauptstrasse. Mittlerweile regnet es stark und wir entscheiden uns endgültig die Küste zu verlassen und die Abzweigung nach St. Mary zu nehmen. Die Strasse führt uns hier über einen hübschen Pass, von wo aus wir eine tolle Aussicht auf die Landschaft haben, bevor es wieder hinunter nach St. Mary geht. Dort haben wir in unserem Reiseführer über einen Aussichtspunkt gelesen, den man mit dem Auto erreichen kann. So machen wir uns auf den Weg dorthin. Die Strasse ist von Beginn an ungeteert, aber nicht schlecht. Als wir jedoch zu den letzten 4 Kilometer abbiegen wollen, müssen wir aufgeben, denn diese ist nur für Geländefahrzeuge tauglich. Es ist frisch geworden und wir ziehen uns warm an, entscheiden uns aber, das Auto hier abzustellen und zu Fuss hochzugehen. Wir sehen schnell, dass die Entscheidung nicht weiterzufahren das einzig Richtige war, denn auch ein Geländewagen wird nicht so einfach über diese Strasse hochkommen. Zu Fuss geht es jedoch ganz fix und der letzte Abschnitt ist sogar noch ein richtiger Wanderweg, der uns zu einem Sendeturm führt. Von hier haben wir einen wahnsinns Ausblick und sehen sogar mühelos bis zum Meer und der weiteren Umgebung. Wir sind hier wohl auf dem höchsten Punkt der Region gelandet, aber windig ist es da. Nachdem wir die Aussicht genossen haben, machen wir uns an den Abstieg und fahren nach Fingal, wo es einen gratis Campingplatz gibt, der von der Gemeinde bereitgestellt ist. Wir machen es uns hier gemütlich und wollen bald mal mit Kochen beginnen. Auch wenn es eine Schutzhütte hat, wo es ein elektrisches BBQ (das typisch australisch ist) hat, ist es eine richtige Herausforderung zu kochen, da es so stürmisch ist. Hanspeter schafft es trotzdem und wir geniessen ein leckeres Abendessen. Wir verbringen jedoch den restlichen Abend im warmen Auto und gehen nicht allzu spät schlafen.

Mathinna – Bay of Fire 31.3.2019

Das schlechte Wetter von gestern ist heute schon wieder verflogen und wir verbringen einen angenehmen Morgen auf dem Campingplatz. Nachdem wir gefrühstückt und alles gepackt haben, fahren wir weiter in Richtung Mathinna und wollen das Evercreech Reserve, welches in der Nähe liegt besuchen. Die Zufahrtsstrasse ist ungeteert, aber in einem einigermassen guten Zustand. Unterwegs posiert endlich einmal einer dieser eindrücklichen Adler für ein paar Sekunden und wir können ein Foto schiessen. Wir haben wohl noch nie einen so grossen Adler gesehen. Danach machen wir eine kurze Wanderung, wo wir die grössten White Gums, weisse Eukalyptusbäume, bestaunen können. Die grössten Exemplare sind um die 90 Meter hoch und haben einen Durchmesser von bis zu acht Meter, was enorm eindrücklich ist. Danach machen wir noch einen zweiten Rundwanderweg, der uns durch den Wald entlang eines Flusses zu einem hübschen Wasserfall führt. Anschliessend wollen wir den Mathinna Wasserfall besuchen, der nicht weit entfernt liegt. Wir nehmen die Waldstrasse, die zu Beginn nicht schlechter ist, als jene zuvor. Aber nach einigen Kilometer verändern sich die Strassenverhältnisse, aber bevor wir uns versehen sind wir auf einer ziemlich engen Strasse, die viele beängstigend grosse Steinen enthält. Zum umkehren sind wir aber schon zu weit und plötzlich werden die paar Kilometer zu einer langen, mühsamen Prozedur. Vorallem da unser Mietwagen nicht für solche Strassen gemacht ist. Auf dem letzten Kilometer vor der Abzweigung zu den Mathinna Falls, verbessert sich die Strasse wieder, aber nachdem wir ein paar Meter hineingefahren sind, finden wir die übelste Schotterstrasse von heute vor. Wir haben genug und kehren um. Eigentlich wollten wir noch weiter Inland über Branxholm nach St. Helena fahren. Aber wir befürchten, dass auch einige dieser Strasse ungeteert sind und versuchen aus dem Strassenwirrwarr auf unseren Karten den besten Weg herauszufinden. Ein älterer einheimischer Herr fährt gerade vorbei und fragt uns, ob er uns helfen kann. Wir erzählen ihm kurz von unserem Dilemma und er empfiehlt uns darauf hin, wieder zurück nach St. Mary zu fahren, denn der Weg über Bronxholm sei beschwerlich, lang und mühsam. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und wir fahren halt wieder denselben Weg bis St. Mary zurück, den wir gekommen sind, denn wir haben heute genug von schlechten ungeteerten Strassen. So fahren wir eine Weile bis wir wieder ans Meer gelangen. Kurz vor St. Helena biegen wir in eine Bucht namens Akaroa ein, wo wir nach einem zweiminütigen Spaziergang zu einer wunderschönen Sanddüne mit Aussicht aufs Meer gelangen. Bei dem kurzen Spaziergang scheuchen wir noch ein Wallaby auf, welches sich erst in letzter Sekunde bewegt und uns einen grösseren Schreck eingejagt hat, als wir ihm. Danach fahren wir ans Ende der hübschen Bucht, wo wir einen Spaziergang zum St. Helena Point machen, der uns an den wunderschönen roten Felsen im Meer entlangführt. Nun ist es schon wieder Abend geworden und wir gehen in St. Helena selbst nur kurz Einkaufen. Danach fahren wir zur Bay of Fire, wo wir einen wunderschönen gratis Übernachtungsplatz am Meer finden. Wir können unser Zelt sogar mit Meersicht aufstellen und geniessen hier einen wunderschönen Abend.  

Bay of Fire 01.04.2019

Heute fahren wir zuerst bis ans Ende der Bay of Fire, wo wir den Tag mit einem wunderschönen Spaziergang beginnen. Von einem Aussichtspunkt sehen wir auf eine hübsche Farm, welche Nahe am Strand liegt. Beim Strand müssen wir zweimal hinsehen, aber dort tummeln sich tatsächlich ein paar Schweinchen herum. Das hätten wir wirklich nicht erwartet, aber sie gehören wohl zu der Farm. Wieder zurück besuchen wir kurz die Binalong Bay und fahren danach zum St. Helena Visitor Center. Wir wollen eigentlich noch ein paar abgelegene Plätze im Nordosten besuchen, aber nach dem gestrigen Tag, wollen wir uns vorher über die Strasse erkundigen. Die nette Dame fragt natürlich zuerst nach unserer Versicherung und meint, dass die gesamte Strecke ungeteert, aber in gutem Zustand sei. Wir erzählen ihr, wo wir gestern gewesen sind, damit wir einen Vergleich haben und sie kann uns versichern, dass die Strasse viel besser sei. Also nehmen wir das nächste Abenteuer in Angriff. Es ist lediglich eine Sandstrasse, aber wir kommen gut vorwärts. Das erste Ziel ist die Ansons Bay, eine hübsche Bucht mit ein paar verlassenen Ferienhäuschen, aber das ist es dann auch. Wir fühlen uns wie am Ende der Welt. Wir nehmen als nächstes den Abstecher zum Eddystone Lighthouse in Angriff, wobei sich hier die Strasse etwas verschlechtert, da wir uns von der sogenannten Hauptstrasse entfernen. Der Leuchtturm ist hübsch und wir haben eine tolle Sicht auf das Meer. Die mit quadratischen Steinen gelegte Bootsrampe ist kunstvoll zwischen den grossen Felsen an der Küste angelegt worden. Danach setzen wir unser Fahrt fort und biegen als nächstes zur Mussleroe Bay ab, dessen Strasse wiederum etwas fragwürdig ist. Aber als wir ankommen, sind wir begeistert. Es ist einfach so unbeschreiblich schön, Sandstrand soweit das Auge reicht, kaum Menschen oder jegliche Zivilisation (ausser ein paar Windkraftwerke in der Ferne und ein, zwei Offroadfahrzeuge, die wohl zum Angeln hier sind), einfach nur Natur pur. Wir spazieren eine Weile am Strand entlang und geniessen die tolle Aussicht. Den letzten Abstecher zum Kap lassen wir bleiben, denn wir haben heute schon so viele schöne Orte gesehen und wir wollen noch in die Nähe von Launceston fahren. Wir haben dort einen günstigen Bezahlcampingplatz gesehen, wo wir unsere elektronische Geräte aufladen können. Wir sind begeistert von den vielen Gratiscampingplätze die Tasmanien bietet, aber zwischendurch brauchen wir Strom, was man natürlich von einem Gratiscamp nicht erwarten kann. Wir haben zudem gelernt, dass man aufgrund der vielen Wildtiere es unbedingt vermeiden sollte bei Nacht zu fahren. Zudem haben wir noch eine ziemlich weite Strecke vor uns, deshalb machen wir uns auf direktem Weg dorthin. Wir sind erstaunt, dass die Strasse uns noch über einen Pass führt, wo wir ein schönes Bergpanorama zum Tagesabschluss geniessen können. Pünktlich zum Eindunkeln erreichen wir den Campingplatz, der zwischen Scottsdale und Launceston liegt. Hier können wir gemütlich kochen, die Elektronik aufladen, unsere Kleider waschen und uns eine ordentliche Dusche gönnen.

Tamar Valley 02.04.2019

Wir finden, dass die Küstenerlebnisse der letzten Tage bzw. Woche kaum zu übertreffen sind und es nun an der Zeit ist etwas anderes zu machen. Wir sind ja bereits auf dem Weg nach Launceston, wo wir zuerst einmal in einem grossen Supermarkt ordentlich an Vorräte aufstocken wollen. Wir haben vom Tamar Valley gelesen, welches im Landesinneren liegt und wo sich die beliebteste Weinregion von Tasmanien befindet, so wollen wir heute dieses Tal erkunden gehen. Nachdem wir eingekauft haben, fahren wir aber zuerst in Launceston selbst einen Hügel hinauf, wo wir uns eine schöne Aussicht erhoffen. Die erste Station ist ein Damm, wo wir tief hinunter sehen, aber nicht sonderlich weit. Danach besuchen wir einen etwas touristischeren Ort, der eine hübsche Hängebrücke, einen Sessellift und einen kleinen See hat, welchen wir auf einer kurzen Wanderung besuchen. Der kleine Park ist sehr hübsch und wir sehen sogar noch ein paar Pfaue sowie Wallabys die sich hier rumtummeln. Danach machen wir uns auf den Weg ins Tamar Valley, wobei die erste Station, die Tamar Island Wetlands, nicht weit entfernt liegt. Hier können wir auf einem Steg durch eine Sumpflandschaft mit unzähligen Wasservögel spazieren, was sehr eindrücklich ist. Am Ende des Weges gibt es ein hübsches Plätzchen, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Der weitere Weg führt uns durch eine schöne ländliche Gegend, wo hauptsächlich Weinreben angepflanzt werden. Wir fahren bis ans Ende der Strasse zum Low Head, wobei wir im Dörfchen George Town vorbeikommen, mit der kleinen Hoffnung, Pinguine zu sehen. Wir spazieren zu dem Leuchtturm, wo wir einen netten Blick auf das Meer erhalten und ins Gespräch mit ein paar australischen Besuchern sowie dem Leuchtturmwart kommen. Der Wart erzählt uns, dass es im Moment schwierig ist Pinguine zu sehen, da sie – wie bereits in Neuseeland – im Moulting sind und deshalb kaum herauskommen. Sowieso sind die Pinguine hier sehr schüchtern, da sie viele Feinde haben, wie Raubvögel, aber auch Hunde, die jagd auf die kleinen Tierchen machen. Wir sind so sehr in das Gespräch vertieft, dass wir beinahe die Zeit vergessen, denn wir wollen ja heute noch Wein probieren. Die meisten Winzereien schliessen zwischen 4 und 5 Uhr, weshalb wir uns schleunigst auf den Weg machen. Etwas vor halb 5 erreichen wir Pipers River, wo es etliche Weinhersteller gibt und wir finden eine nette kleine Winzerei, die noch geöffnet hat. Die verschiedene Weine die wir probieren dürfen, schmecken allesamt sehr lecker. Die Preise sind aber gesalzen. Wir entscheiden uns trotzdem die zwei leckersten Weine zu kaufen. Aber wir wissen jetzt auch, dass wir nicht noch mehr Produzenten besuchen werden, denn sonst werden wir bald mit leeren Taschen dastehen. Wir machen uns also auf den Weg zum Campingplatz an den Lilydale Falls, welcher nicht mehr weit entfernt liegt. Dieser hübsche gratis Campingplatz ist ziemlich beliebt, aber wir finden noch ein Plätzchen, um unser Zelt aufzustellen und verbringen einen gemütlichen Abend.


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26.03.2019 – 02.04.2019

Flight to Hobart 26.03.2019

Way too early we arrive in Melbourne and we are still tired. Sleepy we go to the customs control, where we have to get back into the red zone of course. The customs officers just ask us what we have with us and seem to be satisfied with our answer, because he waves us through. So we landed in Australia and have to kill another few hours until our onward flight to Tasmania, which is at 13.00. We look first for a SIM card and are surprised to get 28GB of data from the best coverage provider, Telstra, for 30 Australian dollars. Therefore we get one and browse through other shops. Hanspeter has long needed a new mobile phone because his old barely works. In the Vodafone shop he finds a cheap one, which he finally buys. There is also a Vodafone SIM card with 40 gigabytes available. Unfortunately, the seller tells us wrongly that the phone does not have Sim-Lock and Dual Sim. When we change the sim card in the cafe, Hanspeter has to go back and ask where the second simcard can be installed. Unfortunately that was a misinformation, because the Dualsim does not exist on this phone. Then he wants to change his sim card to the one from Switzerland, but this does not seem to work and he has to go back to unlock the Sim-Lock. This is pretty annoying and the seller who gave the wrong information is not there anymore. Nevertheless Hanspeter needs the mobile phone and it is still a good offer. At 11am we can drop off our luggage in Melbourne, which runs without staff and checkin counter, but all about a vending machine. Even the luggage you have to tag yourself. Customs is fast and we are now waiting for our flight to Hobart. Unfortunately, of course, this is still late, but wait after about an hour, until we take off. Less than an hour later we arrive in Hobart, Tasmania and have to go to the city. Since we are too tired to hitchhike, the airport is 30 kilometers from the city and apparently no buses at the moment, we unfortunately have to take a quite expensive shuttle bus, which brings us quickly to the city. There are only three roads to cross and we are in front of the rental car company Europcar, which we already know very well. We booked for our stay in Tasmania for 12 francs per day a rental car, which is very reasonably priced. The employee who records our data probably has a reading disability and Hanspeter’s bill is written quite amusingly (for example, Zeutigen instead of Reutigen). Well, pretty soon we are in possession of a nice Volkswagen Golf, which we will drive around the next 2.5 weeks. Since we are quite exhausted from the flight, we do not go far. We drive to Sorell first to buy some necessities and then drive south, where we discovered a campsite. The campsite is beautifully situated on a dam and we can already spot some parrots flying in front of us. That is very impressive. We set up our tent, but notice it’s pretty cold. So we go to cook soon and spend the rest of the evening in kitchen before we go to sleep.

Tasman Peninsula 27.03.2019 – 28.03.2010

The night was cold, very cold. We are a little bit nervous if we can and want to camp for the next two and a half weeks here in Tasmania with those conditions. We wait and hope for improvement. At least today, the weather looks great and temperatures are rising. We are heading directly to the Tasman Peninsula and are curious to see what Tasmania has to offer. We first drive through a rural area and see where we get a National Park pass. In Dunalley, however, not, because the tourist information just turns out to be an information sign. We suspect we can buy the passport like in the States at the National Park entrance and turn off to the Tasman Peninsula. We make the first detour in Doo Town, where we can see a blowhole. We have here alreasy a fantastic view of the beautiful sea and the cliffs, but due to the good weather, the so-called blowhole is not very active. Sure, we do not want to complain about the weather. Afterwards we visit the Tasman Arch, which is a rock and looks like a huge window, thus giving a view of the sea. That is incredibly impressive. Finally, we visit the so-called Devils Kitchen in this corner. Here, the sea has dug a long, narrow corridor into the cliffs, where it now foams and bubbles powerfully in strong waves. Unfortunately, the corridor is bad to see in the photo, because the bright sun has caused strong backlight, so our camera has a little difficulty. We were able to visit these areas in less than an hour and the beautiful area blows us away. The next stop is in the south, called Remarkable Caves. Here we can watch the wild sea and visit a cave that fills with water depending on the tides and waves. We first observe the whole thing from afar and then go into the cave ourselves. Here we have to look each time that we do not get wet feet. From the parking lot we already have a great view of the Cape Raoul, which has many impressive pillars and we still want to walk today. We have read that the famous multi-day hike, the so-called Three Capes, is associated with some planning and high costs, which is why we don’t consider to do it. Here is still a trail to Mt. Brown, which includes the view of the second cape and is free. We spontaneously decide to make this hike. At first, however, we only want to go halfway to a blowhole, but as it is so good, we make the entire way up the hill. On the way we see an animal that huddles up like a huge hedgehog (a spiked ball) and turns out to be an Echidna. He is well camouflaged, because we almost missed him, also because he does not move. We are surprised only to meet 4 people on the whole hike, because the landscape here is fantastic. After we have climbed the last hill, we have a fantastic view over the cliffs, the cape and the nearby beach. In addition, we can see the small Tasman Island, which is located at the southern end of Tasmania. It’s just wonderful here and without people. On the way back we are delighted with some colored birds, until suddenly Hanspeter makes a quite strange sound. Manuela also seen why, because he almost stepped on a snake. He could really set his foot after the snake crossing the sandy path at the last minute. We are a bit shocked, but at the moment we think it was not a venomous. A few days later we will learn that there are only 3 snake species in Tasmania (Copperhead, Tigersnake and Whitelipsnake) which are all very poisonous. The good news is that you always have some time and need the same antidote for all three, so you do not need to differentiate the snakes. After we get back to the car, we decide to go to the campsite at Cape Raoul, because today we will not make a second long hike. The way to the campsite is a bit bumpy, but luckily not too long, because as usual, we only have the basic insurance for our rental car, which would not cover a flat tire for example. Arrived at the campsite, we can set up our tent on a pretty lawn. We decide for an evening hike to the Shipstern Lookout, where we can watch the sunset. Along the way, we can observe some pademelons (a similar species as kangaroos, just smaller) they sometimes observe us from a safe distance. The sunset is very beautiful and we enjoy the evening mood with a view of the sea. Then we head back to the campsite in the dark, while the small hopping animals from before accompy us. Then we prepare our dinner and enjoy a short, but luckily a bit warmer evening than yesterday.

This morning we face the target we did not reach yesterday – the Cape Raoul. First we enjoy our breakfast, pack our tent and stow everything in the car. We do not know exactly how long we need and at noon you have to check out here. After half an hour we have a wonderful view over the coast. The sun, however, just barely above. We continue on our way and it seems we are almost the first. We occasionally scare away some parrots from time to time when we approach silently. Once they discover us, they disappear faster than our eyes can detect. We continue our leisurely morning walk and enjoy the relaxed atmosphere surrounded by nature. At about half past ten we have the first impressive view of Cape Raoul with its mighty pillars. But we quickly realize that this is not the end of the journey and continue our trek. After another half hour, the actual viewing platform is reached and we see not only the impressive Cape, but also a bunch of sea lions whose roar we hear up to our lookout point. There are a total of two viewpoints and of course we visit both, with the second being not less beautiful than the first. Then we start our way back. At the car we have a look for a nice place to eat our lunch. Well, first we have to find a supermarket, because our supplies for lunch are almost used up. Fortunately, the nearest village, Nubeena, is just a few minutes drive away where we find a small supermarket. On the promising White Beach, we enjoy our lunch and talk to an Australian who lives here but is originally from Queensland. We chat with him for quite a while and he even invites us for a cup of tea as he lives here nearby. Then we want to visit Fortescue, which should be located directly in the Tasman National Park. Unfortunately, the 10-kilometer access road is so bad that we are worried about our rental car and rather quickly decide to return. It was already so incredibly beautiful that we can hardly imagine that it can be even better here. So we continue our drive towards Pirates Bay at the entrance or rather at the end of Tasman National Park. First, let’s go back to the famous Devils Kitchen, hoping that the sun position will be a little better than the last time and we can take a good picture. It works reasonably well. The next stop is the Pirates Bay Lookout, where we could watch the whales during the season. Unfortunately, this is not the season, but the view is just as fantastic here – as everywhere else. The day ends on Pirates Bay Drive, where the absolute highlight, the Tessellated Pavement, awaits us. We reach this after a short 5 minute walk. It actually looks like someone has made the coast with huge paving stones but it’s natural. This is the result of thousands of years of grinding / abrasion by the sea. Then we head for the next campsite, which unfortunately refuses us, because we have no self-contained (toilet, shower and waste water tank) vehicle. For this reason, we go back to the Eldee campsite, where we already spent the first night.

Wineglass Bay & Freycinet Nationalpark 29.03.2019

We’ve spent a pleasant night in the Eldee campsite and now know that the first night here in Tasmania was really unusually cold. We can not complain about the weather anyway, because it was predicted to be rainy the last few days, but we always had wonderful sunshine. Today is the first day, which is a bit cloudy and tomorrow, a lot of rain is forecasted. Since we have heard that Wineglass Bay in Freycinet National Park is known to be one of Tasmania’s major attractions and it is especially impressive in good weather, we already want to go there today. Finally, we have just two and a half weeks and are still geographically at the beginning of our trip in Tasmania. But that does not matter, because only the Tasman Peninsula was worth the trip to Tasmania. Today, it is the first time to drive a few kilometers, because there are almost 200 of them to get from our location to the Freycinet National Park. Of course, we also stop sometimes on the way. The first stop we do, after we have reached the coast again, in Triabunna. Here we can finally buy the pass for the national parks in the visitor center. Around Swansea we make the next stop at the beautiful sandy beach. The further way to the Freycinet National Park leads almost the entire journey time along a beautiful coast and arrived in the National Park, where we treat ourselves first the lunch. Although this is not yet the Wineglass Bay, the coast is simply gorgeous. The sun is shining at the moment in the sea, which shimmers wonderful blue and greenish. After having been well fed and marveling at the sea, we drive to the starting point of the trail for the Wineglassbay. Here we meet a lot of tourists for the first time and we are curious, what a look awaits us. The trail leads us first to a breathtaking vantage point, the climb is a bit steep, but short. Here we also meet a lot of tourists and it is difficult to take a picture – but we can do that too. Most of them are already turning back, but of course we keep going, so we can enjoy the sand on the beach. And how we can do it! There are hardly any people down here and we treat ourselves to a delicious Somersby Cider on the long, almost deserted beach. Well, we have not even half the hike behind us, but the steep climb back we don’t want to do again if it isn’t necessary. So we tackle the circular route, which leads us back to the starting point in 12 kilometers. The trail first leads us through the forest for a while, but after four kilometers we reach the beach on the other side of Wineglass Bay, which is also very impressive. But we scare something here, because we almost stepped into rather big crabs. As we look around we see that there are dead crabs everywhere and the gulls and other seabirds probably fish them out of the sea. This looks a bit macabre and we really have to be careful that we do not step on the remains. First we watch the animals spellbound, but after that we are glad to get out of the crab graveyard again. The rest of the way leads us through forest and along the beach, where we always have a great view of the sea. Here we also see the beautiful red rocks again, which we know – as far as we can remember – only from our previous visit to Australia. About an hour before darkening and quite exhausted, we reach the starting point, where we drive directly to today’s campsite. This is just a few kilometers from the National Park and is even free. Fortunately, we find one of the last available places to set up our tent. Then we go to the bay right next door and enjoy the evening atmosphere with a beautiful sunset and a huge pelican who swims around.

Bicheno – Fingal 30.03.2019

The goal of today is not yet clear, but we see the sky is quite gray. So we need some motivation to crawl out of the tent and pack everything together. First, we drive back to the National Park to visit another easily accessible viewpoint. The view is pretty, but since it’s so gray, not exactly stunning as usual. Yes, we are spoiled. Then we take a short walk to a beach before we sit back in the car and head north. In Bicheno we make the next stop, where we can observe impressive blowholes. For them to see it is good, if the weather is stormy, so we are just right. At a nice beach place we have lunch and go shopping for the most necessities. Fortunately, it is raining only now and we are still not sure where we want to go. When it’s so gray, even the most beautiful beaches are not very attractive and we are a bit nervous to camp near the beach when it rains. So we will explore what awaits us inland. First, we visit the Douglas Apsley National Park, whose access road almost causes us to worry again. On the way we see an impressive eagle, which of course escape when we approach. Anyway, we see a lot of birds while we stroll through the forest, but hardly any people. The goal of the hike is a small water hole, which is nice, but not really stunning, so we could have done something else. Probably the longer ways would have had more to offer, but in this uncertain weather, we do not want to hike to far and drive back to the main road. Meanwhile, it is raining heavily and we finally decide to leave the coast and take the turnoff to St. Mary. The road leads us over a pretty pass, from where we have a great view of the landscape, before going back down to St. Mary. There we read in our guide about a vantage point, which can be reached by car. So we go there on the way. The road is unpaved from the beginning, but not bad. However, as we want to turn to the last 4 kilometers, we have to give up, because this is only suitable for off-road vehicles. It has gotten fresh and we dress warmly, but decide to park the car here and walk up. We see quickly that the decision not to continue was the only correct one, because even a SUV will not easily come up this road. By foot, however, it is very fast and the last section is even a real hiking trail, which leads us to a radio tower. From here we have a great view and even see effortlessly to the sea and the surrounding area. We have landed here on the highest point of the region, but windy it is there. After enjoying the view, we descend and drive to Fingal, where we find a free campsite provided by the community. We make ourselves comfortable here and want to start cooking soon. Even though it has a shelter with an electric BBQ (which is typically Australian), cooking is a real challenge as it is so stormy. Hanspeter manages it anyway and we enjoy a delicious dinner. However, we spend the rest of the evening in the warm car and do not go to sleep very late.

Mathinna – Bay of Fire 31.3.2019

The bad weather of yesterday is gone today and we spend a pleasant morning at the campsite. After having breakfast and packed everything, we head towards Mathinna and visit the Evercreech Reserve, which is nearby. The access road is unpaved, but in a reasonably good condition. On the way, one of these impressive eagles finally poses for a few seconds and we can take a picture. We’ve probably never seen such a big eagle before we take a short hike where we can admire the largest white gums, white eucalyptus trees. The largest specimens are around 90 meters high and have a diameter of up to eight meters, which is enormously impressive. Then we make a second circular walk, which leads us through the forest along a river to a pretty waterfall. Then we want to visit the Mathinna waterfall, which is not far away. We take the forest road, which is not worse in the beginning, than the one before. After a few kilometers, the road conditions change, but before we realize we are on a fairly narrow road, which contains many scary big stones. But to turn around, we are already too far and suddenly the few miles become a long, tedious procedure. Especially since our rental car is not made for such roads. On the last kilometer before the turnoff to the Mathinna Falls, the road improves again, but after a few meters, we find the worst gravel road of today. We have enough and turn around. Actually we wanted to drive further inland via Branxholm to St. Helena. But we fear that some of these roads are unpaved again and try to figure out the best way out of the street jumble on our maps. An elderly local gentleman is just passing by asking us if he can help us. We briefly tell him about our dilemma and he advises us to go back to St. Mary, because the journey over Branxholm is difficult, long and tedious. We will not think twice and we’ll go back the same way to St. Mary we came, because today we have enough of bad unpaved roads. So we drive a while until we get back to the sea. Shortly before St. Helena we turn into a bay called Akaroa, where we arrive after a two-minute walk to a beautiful sand dune, where we have a beautiful overlook of the sea. In the short walk, we approach a wallaby, which moves only in the last second away and has us more frightened than we did him. Then we drive to the end of the beautiful bay, where we take a walk to St. Helena Point, which leads us along the beautiful red rocks in the sea. Now it has become evening again and we go shopping in St. Helena shortly. Afterwards we drive to the Bay of Fire, where we find a beautiful free place to stay by the sea. We can even set up our tent with sea view and enjoy a wonderful evening here.

Bay of Fire 01.04.2019

Today we drive to the end of one stretch of the Bay of Fire, where we start the day with a beautiful walk. From a vantage point we can see a pretty farm, which is close to the beach. We have to look twice at the beach, but there are actually a few pigs frolicking around there. We really did not expect that, but they belong to the farm. Back again we visit Binalong Bay for a short time and then drive to St. Helena Visitor Center. We really want to visit a few secluded spots in the northeast, but after yesterday’s day, let’s first inquire about the road. Of course, the nice lady first asks for our car insurance and says that the whole route is unpaved, but in good condition. We tell her where we were yesterday so we can make a comparison and she can assure us that the road is much better. So we start the next adventure. It’s just a dirt road, but we’re making good progress. The first destination is Ansons Bay, a beautiful bay with a few abandoned cottages, but that’s it. We feel like at the end of the world. Next, we make the detour to the Eddystone Lighthouse, where the road worsens a bit, as we move away from the so-called main road. The lighthouse is pretty and we have a great view over the sea. The boat ramp laid with square stones has been artfully created between the big rocks on the coast. Then we continue our drive and turn next to Musselroe Bay, where the street is questionable again. But when we arrive, we are excited. It is just so indescribably beautiful, sandy beach as far as the eye can see, hardly any people or any civilization (except a few wind turbines in the distance and one or two off-road vehicles, which are probably for fishing here), just pure nature. We walk for a while along the beach and enjoy the great view. The last detour to the cape we don’t make, because we have already seen so many beautiful places today and we still want to drive near Launceston. We saw a cheap paid campsite where we could charge our electronic devices. We are thrilled with the many free campsites Tasmania offers, but sometimes we need electricity, which of course you can not expect from a free camp. We have also learned that due to the abundance of wildlife, it is important to avoid driving at night and we still have a long way to go, so we go straight there. We are amazed that the road still leads us over a pass where we can enjoy a beautiful mountain panorama at the end of the day. Just in time for dusk we reach the campsite, which is located between Scottsdale and Launceston. Here we can cook comfortably, charge our electronic devices, wash our clothes and have a proper shower.

Tamar Valley 02.04.2019

We find that the coastal experiences of the last days or weeks are hard to top and it is time to do something different. We are already on our way to Launceston, where we first want to stock up on supplies in a large supermarket. We read about the Tamar Valley, which is inland and where Tasmania’s most popular wine region is located, so today we want to explore this valley. After we have bought everything, we drive first in Launceston up a hill, where we hope for a beautiful view. The first stop is a dam, where we look down, but the view is not very far. Afterwards we visit a more touristy place, which has a beautiful suspension bridge, a chairlift and a small lake, which we visit on a short hike. The small park is very pretty and we even see a few peacocks and wallabies frolicking around here. Then we head to the Tamar Valley with the first station, the Tamar Island Wetlands, not far away. Here we can walk on a footbridge through a marshy landscape with innumerable water birds, which is very impressive. At the end of the way there is a nice spot where we have our lunch break. The further way leads us through a beautiful rural area, where mainly grapes for wine are planted. We drive to the bottom of the road to the Low Head, where we pass the village of George Town, with the small hope to see penguins. We walk to the lighthouse, where we get a nice view of the sea and get into conversation with a few Australian visitors and the lighthouse keeper. The lighthouse keeper tells us it is difficult at the moment to see penguins, as they are – as in New Zealand – in Moulting stadium and therefore hardly come out. Anyway, the penguins here are very shy because they have many enemies, like birds of prey, but also dogs hunting for the little animals. We are so engrossed in the conversation that we almost forget the time, as we want to visit wineries today. Most wineries close between 4 and 5 o’clock, which is why we make our way quickly. A little before half past 5 we reach Pipers River, where are quite a few wine producers and we find a nice little winery, which is still open. The different wines we are allowed to taste, all taste very delicious. The prices are high. Nevertheless, we decide to buy the two tastiest wines. But we now know we will not visit any more producers, otherwise we will soon be run out of money. So we make our way to the campsite on the Lilydale Falls, which is not far away. This pretty free campsite is quite popular, but we still find a place to pitch our tent and spend a nice evening.

New Zealand 5: Road trip to the North of the South Island

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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

Wir lassen es heute gemütlich angehen, denn wir müssen ja erst um 15.00 in Queenstown sein. So beobachten wir noch etwas die hübschen Tiere auf dem Bauernhof und kurz nach 10 Uhr stellen wir uns in Athol an die Strasse. Hier müssen wir keine 5 Minuten warten und werden von einer jungen Kanadierin, die in Neuseeland lebt, mitgenommen. Wir plaudern viel und die Zeit vergeht wie im Fluge. Noch vor 12 Uhr erreichen wir den Flughafen in Queenstown. Es passt optimal, denn unser Transfercar befindet sich ebenfalls am Flughafen und die Kanadierin hat heute einen Skydiving Flug gebucht, wobei die Tour auch am Flughafen startet. Wir suchen schon einmal das Büro von der Mietwagenfirma Europcar auf und fragen, ob wir vielleicht das Auto schon vorher haben können. Sie meinen darauf hin, dass sie es um 14.00 parat haben, was uns sehr gelegen kommt. Etwa 3 Kilometer vom Flughafen entfernt, befinden sich die günstigen Supermärkte und wir nutzen die Zeit, um unsere Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken, denn wir haben ja wieder ein Auto. Danach verspeisen wir gemütlich unser Mittagessen und gegen 13.30 sind wir wieder zurück am Flughafen. Es dauert eine Weile bis wir den Wagen erhalten, da wohl zuerst der Azubi die Formalitäten erledigt. Aber als eine andere Mitarbeiterin übernimmt, geht es Ruckzuck und wir sind für 24 Stunden im Besitz eines schnittigen, sozusagen neuen Toyota Corolla. Wir wollen heute einige Kilometer hinter uns bringen und so heisst es nun Fahren, Fahren, Fahren. Der erste Teil kennen wir ja bereits sehr gut, denn es ist bereits das dritte Mal, dass wir diese Strecke fahren. Etwas vor Twizel und dem Lake Pukaki biegen wir jedoch Richtung Küste ab, in der Hoffnung noch andere schöne Regionen zu sehen. Am Lake Aviemore machen wir Halt und verspeisen noch ein Zvieri, da es wohl heute bis zum Abendessen etwas später wird. Die Seen hier in der Gegend sind sehr hübsch und wir geniessen die Fahrt entsprechend. Etwas unerwartet kommen wir jedoch in den Regen als wir die Küste erreichen. Dies ist zum Glück nur von kurzer Dauer und wir erreichen etwa um 8 Uhr den Campingplatz, kurz bevor es dunkel wird. Hier können wir für 15 Dollar campen, was sehr preiswert ist. Der Campingplatz scheint ziemlich beliebt zu sein, wohl aber nicht unbedingt bei Reisenden, sondern bei jungen Deutschen mit Work and Travel Visa, die hier in der Region arbeiten. Auf dem Campingplatz wird lustigerweise mehr Deutsch als Englisch gesprochen. Wir verbringen jedoch einen gemütlichen Abend hier.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

Die Nacht war leider nicht so gut, denn der Campingplatz ist direkt neben der Strasse, was doch lauter war, als zuerst angenommen. Irgendwie hat Hanspeter heute auch eine Magenverstimmung, denn es geht im gar nicht gut und wir befürchten, dass er nicht in der Lage sein wird zu fahren. Manuela darf versicherungstechnisch eigentlich nicht fahren, denn ein zweiter Fahrer wäre Kostenpflichtig gewesen. So ist die Situation etwas blöd, aber im schlimmsten Fall würde sie übernehmen. Wir packen unsere Sachen und machen uns bald auf den Weg. Zuerst jedoch steuern wir das nächste Cafe an, um einen Tee zu trinken, das nur ein paar Kilometer entfernt liegt. Zu unserer Überraschung ist es eine exquisites Cafe in einer schönen Villa mit zusätzlichem Garten. Es scheint, als wären wir in einem sehr vornehmen Wohnhaus gelandet. Wir erhalten jedoch ein Teekännchen mit zwei edlen Tassen und nach einer Weile Tee trinken, fühlt sich Hanspeter wieder gut und ist bereit zum Fahren. Wir fahren im direkten Weg nach Christchurch, wo wir etwas verfrüht den Wagen zurückgeben. Da der nächste Transfercar wieder von Europcar ist, fragen wir, ob dieser auch wieder etwas früher verfügbar wäre. Wir können ihn zumindest etwas früher um 15.00 Uhr abholen. Wir verbringen die Wartezeit am Flughafen, bereiten unser Mittagessen zu und planen die letzten Tage in Neuseeland. Wir haben zudem ein günstiges Mietauto Angebot in Tasmanien entdeckt, welches wir buchen (12 Franken pro Tag für eine Dauer von 17 Tagen). Um 15.00 Uhr gehen wir das Auto abholen und machen uns auf den Weg nordwärts. Lustigerweise ist es dasselbe Auto wie beim letzten Transfer, lediglich in Silber statt in blau und mit weniger als 10000 Kilometer auf dem Tacho. Zuerst geht es einige Kilometer der Autobahn entlang, bevor wir zum Lewis Pass abbiegen. Hier finden wir wieder eine wunderschöne, bergige Gegend vor, sowie enge, kurvige Strassen. Gegen 5 Uhr machen wir in der Nähe des Passes einen Halt und Essen einen Happen. Bevor wir wieder an die Westküste gelangen, biegen wir gen Norden Richtung Nelson ab. Als Nächstes besuchen wir einen hübschen Wasserfall, der gerade auf dem Weg liegt. Wir wollen bei den Nelson Lakes übernachten, wobei wir die letzte Viertelstunde noch im Dunkeln bewältigen müssen. Wir merken, dass es langsam immer früher Dunkel wird und wir so unseren Tag etwas anders planen müssen. Jedoch können wir uns noch nicht beklagen, denn bis ca. 8 Uhr ist es immer noch hell. Bei Dämmerung müssen wir einfach auf die Wildtiere aufpassen, was jedoch nicht so problematisch ist, wenn man gemütlich fährt. Beim Campingplatz angekommen richten wir uns ein und kochen ein leckeres Abendessen. Danach gehen wir schon bald schlafen, damit wir morgen früh starten können.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Da wir gehört haben, dass im Norden die Golden Bay und der Abel Tasman Nationalpark wohl die Hauptattraktionen sind, besuchen wir heute zuerst die Golden Bay, da der Abel Tasman auch mit ÖV oder per Anhalter erreichbar wäre. Golden Bay ist um einiges weiter als der Abel Tasman und beinhaltet mehrere Orte. Wir fahren zuerst durch eine sehr ländliche Region, wo viele Früchte und Gemüse angebaut werden. Wir hoffen, hier etwas kaufen in der Richtung zu einem guten Preis kaufen zu können, als wir jedoch bei einer Farm halten ist die Auswahl so dürftig, dass wir notgedrungen unser Gemüse im Supermarkt einkaufen werden. Ist wohl gerade nicht die richtige Saison. Bevor wir zur Golden Bay kommen, müssen wir über einen Pass, der aufgrund von Bauarbeiten mit längeren Wartezeiten verbunden ist und wir für die Rückfahrt berücksichtigen müssen. Die Fahrt über die Passstrasse ist sehr schön und zuoberst gibt es sogar noch einen hübschen Aussichtspunkt, wo wir die gesamte Region überblicken können. Danach geht es hinunter auf Meereshöhe, wo wir an die schönen Strände und in die hübschen Dörfchen gelangen. Da unser Transfer Mietwagen wie üblich nur auf das Minimum versichert ist, lassen wir das letzte ungeteerte Stück an der Golden Bay aus. Es wäre von der Rückgabezeit her sowieso knapp geworden und wir geniessen daher den vorderen Abschnitt der bereits wunderschön ist. Leider ist das Wetter nicht ganz so perfekt wie erhofft, weshalb die Golden Bay wohl nicht in vollem Glanz erstrahlt. An einem schönen Strand legen wir unsere Mittagspause ein und machen uns danach auf den langen Rückweg nach Nelson. Als wir wieder über die Passstrasse zurückfahren, gibt es einige Autofahrer die etwas langsam unterwegs sind. Als wir dann bei der Baustelle warten müssen, sehen wir eine Einheimische, die die Fahrerin von einem der langsamen Autos ziemlich übel beschimpft. Wir finden es einerseits amüsant, aber andererseits doch arg übertrieben, da sie auch langsame Fahrzeuge vor sich gehabt hat, was aber wohl die Dame direkt dahinter nicht gesehen hat. Irgendwann wird es jedoch grün und alle fahren wieder den Berg hinunter. Da wir doch schneller vorwärts gekommen sind als erwartet, gönnen wir uns im nächsten Dorf ein leckeres selbstgemachtes Eis, bevor wir auf direktem Weg nach Nelson fahren. Dort angekommen geben wir zuerst das Fahrzeug am Flughafen zurück. Wir haben einen günstigen Campingplatz etwas ausserhalb von Nelson auf einem Hügel entdeckt. Auch wenn die Distanz mit 10 Kilometer machbar wäre, sind die Höhenmeter mit dem ganzen Gepäck nicht zu unterschätzen. Ganz erstaunt stellen wir fest, dass es einen Bus gibt, der dort hoch fährt. So müssen wir lediglich 2 Kilometer zur Bushaltestelle laufen und am Terminal einmal umsteigen. Da die Fahrt jedoch mit dem Zonensystem funktioniert, reicht es ein Ticket für die ganze Fahrt zu kaufen, was mit 3.5 Neuseeland Dollar erstaunlich günstig ist. Am späteren Nachmittag kommen wir am hübschen Campingplatz an und machen es uns gemütlich. Wir haben heute eine neue Anzeige eines Transfercars, innerhalb 2 Tage von Nelson nach Christchurch, gefunden und versuchen hier unser Glück nochmals. Leider ist das Benzin hier nicht enthalten, aber man kann ja nicht immer alles haben. Denn so könnten wir ganz flexibel den Abel Tasman Nationalpark und auf dem Rückweg nach Christchurch die für Delfine und Seelöwen bekannte Ortschaft Kaikoura besuchen. Da wir aber erst angefragt haben, müssen wir uns etwas gedulden, falls es jedoch nichts damit wird, gehen wir per Anhalter in den Abel Tasman Nationalpark. Am Abend sehen wir noch einige Vögel, Hasen und Wekas auf dem Campingplatz und stellen dabei fest, dass Wekas einen ziemlichen Lärm veranstalten können.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

Der heutige Tag beginnt mit einer guten Neuigkeit, denn der Autotransfer zurück nach Christchurch für heute wurde bestätigt. Da wir erst am späteren Nachmittag das Auto abholen werden, können wir die nette Gegend hier noch erkunden. Es gibt ein riesiges Vogelreservat mit Wanderwegen, dass wir hier besuchen. Der Ausgangspunkt führt durch das Informationszentrum, wo wir einige Informationen von den freiwilligen Mitarbeiter enthalten. Sie versuchen das Vogelschutzgebiet frei von Raubtieren zu halten, damit die Vögel hier in Ruhe leben können. Der Wanderweg ist wunderschön und wir werden von vielen Vögel begleitet. Darunter auch der nervöse Fantail, der enorm schwierig zu Fotografieren ist. Es scheint, als würde der Vogel sich einen Spass daraus machen, indem er uns beobachtet und für eine Weile begleitet, wenn wir ihn aber Fotografieren wollen, verschwindet er ganz schnell. Der Rückweg ist etwas herausfordernd, da wir einige Flüsschen überqueren müssen. Der Weg ist aber gut markiert und am frühen Nachmittag sind wir zurück beim Campingplatz, wo wir unser Gepäck deponieren durften. Mit dem nächsten Bus geht es zurück nach Nelson in die hübsche Küstenstadt und da wir noch etwas Zeit zur Verfügung haben, steigen wir bei einer Haltestelle am Strand aus, wo wir die Aussicht noch ein wenig geniessen. Von hier können wir anschliessend die letzten 3 Kilometer bis zum Flughafen zu Fuss bewältigen. Das heutige Transferauto ist ein kleiner Toyota Yaris, also ein Abstieg vom Toyota Corolla, was Hanspeter sofort schmunzelnd feststellt. Da wir das Auto auch erst um 4 Uhr angemietet haben, gehen wir heute nicht mehr so weit. Zuerst heisst es noch für die nächsten zwei Tage einkaufen und danach fahren wir auf die Rabbit Island, eine kleine Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist und geniessen hier den schönen Sandstrand bei Ebbe. Danach fahren wir zur Ruby Bay, wo es einen schönen und sehr günstigen Campingplatz gibt. Auch von hier können wir direkt an den Strand gehen, von wo aus wir später den schönen Nachthimmel bestaunen.

Abel Tasman 24.03.2019

Heute starten wir früh in den Tag, denn wir wollen den Abel Tasman Nationalpark besuchen und danach möglichst nahe an Kaikoura fahren, damit wir diese Ortschaft morgen besuchen können. Etwa um 10 Uhr stehen wir startklar beim Eingang und wandern los. Da der Park für seine vielen Touristen bekannt ist, wollen wir einen nicht ganz so populären Weg ausprobieren und über den Küstenweg zurücklaufen. Dafür wandern wir die ersten paar Kilometer entlang der Küste, wo wir bereits ein atemberaubendes Panorama haben und biegen anschliessend auf einen Weg Inland ab, welcher uns einen Hügel hinauf führt. Nach knapp eineinhalb Stunden haben wir den Hügel gemeistert und wir legen unsere Mittagspause ein. Sobald der Weg uns aus dem Wald führt, haben wir eine tolle Aussicht über die ganze Gegend. Danach führt uns der Weg relativ steil hinunter, wobei anzumerken ist, dass wir dabei keiner Menschenseele begegnen und der Pfad nicht gut ausgebaut ist. Auch beim Weg hinauf, sind wir lediglich 2 Personen begegnet. Als wir wieder auf dem Great Walk sind, nimmt auch wieder die Menschenmenge zu, was uns nun aber ziemlich egal ist. Wir wandern in einem ziemlich schnellem Tempo zur Anchorage Bay, da wir schlussendlich etwa um 16.00 wieder zurück beim Parkplatz sein wollen. Wir lassen uns aber trotzdem etwas Zeit und machen einen Abstecher zu einem hübschen Aussichtspunkt, wo wir über die Anchorage und Torrent Bay sehen können. An der Anchorage Bay machen wir nochmals ein kleines Päuschen und geniessen die hübsche Bucht, bevor es wieder zurück geht. Dafür müssen wir wieder den etwas steilen Hügel hinauf, den wir zur Anchorage Bay heruntergekommen sind und danach führt uns der gut ausgebaute Weg ziemlich flach an der Küste zurück. Wir lassen es uns jedoch nicht nehmen, den ein oder anderen Abstecher zu den schönen Stränden zu machen und erreichen schlussendlich eine Stunde später als geplant, um 17.00 Uhr den Parkplatz, wo wir uns schnurstracks auf den Weg nach Nelson und danach nach Blenheim machen. Der angepeilte Campingplatz liegt noch 200 Kilometer entfernt. Ja der Weg ist weit, weiter als gedacht, aber als wir endlich Blenheim erreichen geht es nur noch an die Küste, wo wir einen günstigen Campingplatz erreichen. Die letzten 20 Kilometer müssen wir leider noch beim eindunkeln absolvieren und Hanspeter sieht auch die ein oder anderen Augen am Strassenrand funkeln. Beim Campingplatz angekommen ist es stockdunkel. Wir finden jedoch den Campingplatzwart. Der regt sich gerade ziemlich über seinen Laptop auf, denn er kann seinen Film nicht abspielen. Wir bezahlen die Campingplatzgebühr und bringen ihm den Film wieder zum Laufen. Es scheint, als wäre sein Abend gerettet. Als wir jedoch unser Zelt aufstellen, bricht eine Zeltstange von unserem Tungsten Marmotzelt. Das ist jetzt ziemlich nervig, haben wir das Zelt doch erst vor knapp 5 Wochen in Neuseeland gekauft. Zumindest haben wir ein Reparaturkit, so dass wir die Stange mit einer Hülse bei der Bruchstelle stabilisieren können. Wir sehen jedoch, dass auch die anderen drei Stangen eine Bruchstelle aufweisen und es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch diese brechen werden. Wir sind sehr enttäuscht, denn wir haben doch fast 400 Franken für dieses Zelt bezahlt und waren ansonsten damit sehr zufrieden. Wir sind auch heute ziemlich geschafft von unserem langen Marsch und bereiten unser Abendessen zu. Danach gehen wir bald schlafen, denn nun wollen wir morgen noch einen Besuch beim Zeltverkäufer Torpedo 7 in Christchurch einbauen.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Auch heute stehen wir wieder früh auf, können dafür noch den Sonnenaufgang über dem Meer beobachten und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg. Das erste Ziel ist Kaikoura. Als wir einmal gedacht haben, dass wir aufgrund der Autobahn schnell voran kommen, haben wir uns mächtig getäuscht. Alle 500 Meter befindet sich eine Baustelle und wir müssen jeweils warten, bis wir durchgewunken werden. Das heisst, die Strasse etwas weiter vom Campingplatz fast bis Kaikoura besteht sozusagen nur aus einer Baustelle. Das ist ziemlich ärgerlich, denn unser heutiges Programm ist ein wenig gedrängt. Die Fahrt geht jedoch entlang der schönen Küstenstrasse und wir können sogar von Zeit zu Zeit Robben aus dem Auto entdecken. Kaikoura scheint wirklich ein sehr hübsches Dörfchen zu sein und wir fahren ans Ende der Strasse, wo ein Wanderweg der Küste entlang führt. Schon bald treffen wir auf die ersten Seelöwen, die ziemlich gross und eindrücklich sind, und auf den Steinen faulenzen. Am Anfang trafen wir nur auf ein paar Vereinzelte und um Einen mussten wir sozusagen drum herum klettern, denn er liegt mitten auf unserem Weg. Danach kommen wir zu ganzen Kolonien von Seelöwen, wo wir wohl mehrere Hundert auf einem Haufen sehen. Das ist schon sehr eindrücklich. Nach einer Weile des Staunens merken wir jedoch, dass es Zeit ist Umzukehren, denn wir haben noch einen relativ weiten Weg bis Christchurch, besonders da wir nicht wissen, wie die Baustellensituation auf dem restlichen Weg aussieht. Wir kraxeln dazu einen Hügel hoch, damit wir noch einen schönen Ausblick von Oben geniessen können, während wir zurücklaufen. Leider sehen wir keine Delfine, aber die hatten wir ja schon und wir sind begeistert, den Abstecher an diesen schönen Ort gemacht zu haben. Wir kommen nun etwas besser vorwärts und treffen um 14.30 in der Stadt ein. Wir gehen direkt zum Shop Torpedo 7, wo wir das Zelt gekauft haben und schildern dem Verkäufer die Situation. Auch wenn er viel Verständnis zeigt und ab den Tatsachen etwas schockiert ist, kann er uns lediglich anbieten das Zelt an Marmot zurückzuschicken. Sie haben keinen Ersatz und dürften auch nicht selbst einfach ein Zelt umtauschen, ohne dass Marmot einen Produktionsfehler entdeckt hat. Wir sind sehr enttäuscht, denn er kann uns nicht einmal ein Reparaturkit anbieten, falls eine weitere Stange bricht. Er meint, wir können ein Ersatzzelt bei ihnen Mieten, während das Zelt eingeschickt wird. Das bringt uns leider auch nichts, da wir morgen früh von Christchurch nach Hobart fliegen und der Austausch mehrere Wochen dauern kann. Er nimmt netterweise schlussendlich mit Marmot Kontakt auf, sendet Fotos von den Bruchstellen und teilt uns mit, ob bis Ladenschluss um 17.30 Uhr etwas an der Situation gemacht werden kann. Wir verlassen den Laden und bringen unseren Transfercar zurück zum Flughafen, wo wir heute sowieso verweilen werden. Wir hören leider nichts mehr bis Ladenschluss vom Verkäufer und danach erhalten wir lediglich eine SMS, dass Marmot sich das Zelt zuerst anschauen muss und danach weiter entscheiden wird. Am Flughafen verbringen wir die Zeit zuerst mit Umpacken, da wir nur insgesamt 35 Kilogramm Gepäck verfügbar haben. Aber das klappt ziemlich gut. Wir gönnen uns danach noch eine Dusche, die es glücklicherweise im Flughafen gibt und verbringen den Rest des Abends mit der Planung von Tasmanien sowie Blog schreiben und dem Hochladen von Fotos. Etwa um 6 Uhr Essen wir noch unsere letzten Vorräte auf, da man diese Sachen ja sowieso nicht mit über die Grenze nehmen darf. Da wir es verhindern wollen, im Flughafen selbst am Morgen früh etwas zu essen, gönnen wir uns um 11 Uhr noch ein Sandwich von Subway, welcher etwa 1 Kilometer vom Flughafen entfernt und preiswert ist. Obwohl wir schon ziemlich müde sind, erledigen wir noch dieses und jenes, bis wir um 3 Uhr morgens einchecken können. Nachdem wir eingecheckt haben und durch die Sicherheitskontrollen gegangen sind, müssen wir nochmals eine Weile auf unseren Abflug um 6 Uhr warten und hier haben wir nun wirklich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Als wir endlich im Flugzeug sind, geht es ruckzuck und wir sind eingeschlafen.


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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

We start slow in the day, because we have to be in Queenstown only until 15.00. So we observe some of the pretty animals on the farm and shortly after 10 o’clock we stand in Athol at the street, ready to hitchhike. We do not have to wait 5 minutes and are taken by a young Canadian woman who lives in New Zealand. We chat a lot and time flies by. Before noon we reach the airport in Queenstown. It fits perfectly, because our transfer car is also at the airport and the Canadian has booked a Skydiving flight, which also starts at the airport. We visit the office of the rental car company Europcar and ask if we can have the car before. They say it will be ready at 14.00, which suits us very well. About 3 kilometers from the airport, are the cheap supermarkets and we use the time to increase our supplies for the next few days, because we have now a car. Then we eat our lunch and around 13.30 we are back at the airport. It takes a while until we get the car, because first the trainee does the paperwork. But when another colleague takes over, we get it immediately a almost new Toyota Corolla for the next 24 hours. Today we want to drive a few kilometers as Christchurch is far, that means a lot of driving. We know the first section of very well, because it is already the third time that we drive this route. However, just before Twizel and Lake Pukaki we turn towards the coast, hoping to see other beautiful regions. At Lake Aviemore we stop and eat something for tea time, as it will be a little later until dinner. The lakes in the area are very pretty and we enjoy the ride accordingly. Somewhat unexpectedly it starts raining, when we reach the coast. Fortunately, it only rain shortly and we reach the campsite around 8am, just before it gets dark. We can camp for 15 dollars, which is very cheap. The campsite seems to be quite popular, but not necessarily for travelers, but for young Germans with Work and Travel visas working in the area. Funnily more German than English is spoken at the campsite. However, we spend a cozy evening here.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

The night was unfortunately not so good, because the campsite is right next to the road, which was louder than first thought. Somehow Hanspeter also has an bad stomach today as he is not feeling well and we fear that he will not be able to drive. Manuela is not allowed to drive regarding the insurance, because a second driver would have been charged. So the situation is a bit difficult, but in the worst case, she would do it. We pack our things and leave soon. First, however, we head to the nearest cafe for a cup of tea, just a few miles away. To our surprise it is an exquisite cafe in a beautiful villa with additional garden. It seems like we ended up in a very posh dwelling house. However, we get a teapot with two fine cups and after a while drinking tea, Hanspeter feels good again and is ready to drive. We drive in the direct way to Christchurch, where we return the car a bit too early. As the next transfer car is also from Europcar, we ask if it would be available again sooner. We can pick it up at 3:00 pm, that’s at least a little earlier. We spend the waiting time at the airport, prepare our lunch and plan our last days in New Zealand. We have also discovered a cheap rental car deal in Tasmania, which we book (12 usd per day for a duration of 17 days). At 15.00 we go pick up the car and head north. Funnily, it’s the same car as the last transfer, just in silver instead of blue and less than 10,000 miles. First, we drive a few miles along the highway before turning to the Lewis Pass. Here we find a beautiful, mountainous area before, as well as narrow, winding roads. At 5 o’clock we make a stop near the pass and eat a bite. Before reaching the west coast, we turn north towards Nelson. Next, we’ll visit a pretty waterfall just on the way. We want to stay overnight at the Nelson Lakes, where we still have to survive the last fifteen minutes at dusk. We realize it is getting darker and darker and we have to plan our days a bit differently. However, we can not complain, because until about 8 pm it is still daylight. At dusk, we have to take care of the wildlife, which is not so problematic, if you drive not fast. When we arrived at the campsite, we set up and cook a delicious dinner. Then we go to bed soon, so we can start tomorrow early morning.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Since we have heard that in the north, Golden Bay and the Abel Tasman National Park are the main attractions, we visit today Golden Bay, as the Abel Tasman would also be accessible by public transport or hitchhiking. Golden Bay is a lot further than the Abel Tasman and includes several locations. We drive first through a very rural region, where many fruits and vegetables are grown. We hope to buy something here on the road for a good price, but when we stop at a farm, the selection is so poor that we will inevitably buy our vegetables in the supermarket. Is probably not the right season now. Before we get to the Golden Bay, we have to drive through a mountain pass that, due to construction work, has long waiting times and we need to consider it for the return trip. The drive over the pass road is very nice and on the top is a pretty vantage point, where we can overlook the entire region. Then it drops down to sea level, where we get to the beautiful beaches and the pretty villages. Since our transfer rental car is as usual only insured to the minimum, we leave out the last unpaved piece at the Golden Bay. It would have become tight anyway with the return time and we therefore enjoy this area, which is already beautiful. Unfortunately, the weather is not quite as perfect as hoped, which is why the Golden Bay probably does not shine in full glory. On a beautiful beach, we stop for lunch and then we make the long way back to Nelson. As we drive back over the pass road, there are some motorists who are a bit slow on the road. When we have to wait at the construction site, we see a local who insults the driver of one of the slow cars pretty badly. On the one hand we find it amusing, but on the other hand it is a lot of exaggeration, because she also had slow vehicles in front of her, but probably the lady behind her did not see that. At some point, however, the traffic light turns green and everyone drives back down the mountain. Since we are faster than expected, we treat ourselves in the next village for a delicious homemade ice cream, before we drive directly to Nelson. Arrived in Nelson, we first return the vehicle at the airport. We have discovered a cheap campsite just outside Nelson on a hill. Although the distance would be feasible with 10 kilometers, the altitude with all the luggage should not be underestimated. Surprised, we realize a bus is going up there. So we only have to walk 2 kilometers to the bus stop and change at the terminal once. However, since the journey works with the zone system, it is enough to buy a ticket for the entire trip, which is surprisingly cheap with 3.50 New Zealand dollars. In the late afternoon we arrive at the pretty campsite and make ourselves comfortable. Today we found a new ad from a transfer car within 2 days from Nelson to Christchurch, and try our luck again. Unfortunately, the gas is not included here, but you can not always have everything. Because we could very flexibly visit the Abel Tasman National Park and visit on the way back to Christchurch Kaikoura which is known for dolphins and sea lions. But since we have only asked, we have to be patient, but if it does not work, we hitchhike in the Abel Tasman National Park and go back to Christchurch by bus. In the evening we see some birds, rabbits and wekas on the campsite and find out Wekas ​​can make quite a noise.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

This day starts with good news as the car transfer back to Christchurch has been confirmed. Since we will pick up the car later in the afternoon, we can still explore the nice area here. There is a huge bird sanctuary with trails we can visit here. The starting point leads through the information center, where we get some information from the volunteers. They try to keep the bird sanctuary free of predators so the birds can live here in peace. The trail is beautiful and we are accompanied by many birds. Including the nervous Fantail, which is enormously difficult to take pictures. It seems the bird is making fun of us by watching us and accompanying us for a while, but when we want to take a photo of him, he disappears very quickly. The way back is a bit challenging as we have to cross some streams. The way is well marked and in the early afternoon we are back at the campsite, where we were allowed to deposit our luggage. The next bus takes us back to Nelson in the pretty coastal town and as we have some time left, we get off at a stop on the beach, where we enjoy the view for a while. From here we can then walk the last 3 kilometers to the airport by foot. Today’s transfer car is a small Toyota Yaris, a downgrade from the Toyota Corolla, which Hanspeter immediately realizes with a grin. Since we rented the car only at 4 o’clock, we do not go that far today. First it means shopping for the next two days and then we drive to the Rabbit Island, a small island that is connected by a bridge to the mainland and enjoy the beautiful sandy beach at low tide. Then we drive to Ruby Bay, where is a nice and very cheap campsite. Also from here we can go directly to the beach, where we go to marvel at the beautiful night sky later.

Abel Tasman 24.03.2019

Today we start early in the day, because we want to visit the Abel Tasman National Park and then drive as close to Kaikoura, so that we can visit this place tomorrow. At about 10 o’clock we are at the entrance and start walking. Since the park is known to its many tourists, we want to try a less popular way than the famous coastal path. We hike the first few kilometers along the coast, where we already have a breathtaking panorama and then turn on a path inland, which leads us up a hill. After almost one and a half hours we mastered the hill and stop for lunch. As soon as the path leads us out of the forest, we have a great view over the whole area. After that, the path leads us down steeply, but it should be noted that we encounter no human soul and the path is not well developed. Also on the way up, we met only 2 people. When we are back on the Great Walk at the coast, the crowd is increasing again, which we do not really care about as the view is so beautiful. We walk at a fairly fast pace to Anchorage Bay, as we finally want to be back at the parking lot at about 16.00. But we still take some time and make a detour to a pretty vantage point, where we can see the Anchorage and Torrent Bay. At Anchorage Bay we make another little break and enjoy the beautiful bay, before we head back. For this we have to go back up the steep hill we came down to Anchorage Bay, and then the well-developed path leads us back to the coast pretty flat. However, we do not let us take one or the other detour to the beautiful beaches and reach finally an hour later than planned, at 5 pm at the parking lot, where we make straight for the way to Nelson and then to Blenheim. The targeted campsite is still 200 kilometers away. Yes the way is far, farther than imagined, but when we finally reach Blenheim we only go to the coast, where we reach a cheap campsite. Unfortunately, we still have to complete the last 20 kilometers in the dark and Hanspeter also sees one or two eyes sparkling on the side of the road. Arrived at the campsite it is pitch dark. However, we find the campsite attendant. He’s getting pretty upset about his laptop because he can not play his movie. We pay the campsite fee and get it back to work. It seems his evening was saved. However, when we set up our tent, a tent pole breaks from our new Tungsten Marmot tent. That’s pretty annoying now, as we bought the tent just 5 weeks ago in New Zealand. At least we have a repair kit so we can stabilize the rod with a sleeve at the break point. We see, however, that the other three rods are fractured and it is only a matter of time before they will break. We are very disappointed because we paid almost 400 usd for this tent and were otherwise very satisfied. We are also quite exhausted today from our long march and prepare our dinner. Then we go to bed soon, because now we want to include a visit to the tent seller Torpedo 7 in Christchurch tomorrow.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Even today we get up early, can still watch the sunrise over the sea and make us after breakfast on the way. The first destination is Kaikoura. Once we thought we were making fast progress because of the highway, we were wrong. Every 500 meters there is a construction site and we have to wait until we are waved through. It seems like the road a little further from the campsite almost until Kaikoura is a construction site. That’s pretty annoying because our program today is a bit crowded. However, the journey goes along the beautiful coastal road and we can even discover seals from the car from time to time. Kaikoura really seems to be a very pretty village and we drive to the end of the road where a footpath leads along the coast. Soon we meet the first sea lions, which are quite large and impressive, and laze on the stones. In the beginning we only met a few isolated and around one we had to climb around, so to speak, because he is right in the middle of our way. Then we come to whole colonies of sea lions, where we probably see several hundred at once. That is very impressive. After a while of wondering, however, we realize it’s time to turn back because we still have a quite long way to Christchurch, especially as we do not know what the construction site situation looks like the rest of the way. We scramble up a hill so we can enjoy a nice view from the top as we walk backwards. Unfortunately we do not see any dolphins, but we already saw them and we are thrilled to have made the trip to this beautiful place. We could move on a bit better and arrive at 14.30 in Christchurch. We go directly to the shop Torpedo 7, where we bought the tent and describe the situation to the seller. Although he shows a lot of understanding and is shocked by the facts, he can only offer us to return the tent to Marmot for investigation. They have no substitute and they are not even allowed to exchange a tent without Marmot having discovered a production error. We are very disappointed because he can not even offer us a repair kit if another pole breaks. He says we can rent a spare tent while the tent is being sent. Unfortunately that doesn’t work for us, since we fly tomorrow morning from Christchurch to Hobart and the exchange can take several weeks. He finally kindly contacts Marmot, sends photos of the fractures and tells us if anything can be done about the situation until 5:30 pm, he will text us. We leave the store and bring our transfer car back to the airport, where we will stay today anyway. Unfortunately, we do not hear anything until closing time from the seller and then we receive only a text message that Marmot must first look at the tent and then decide further. At the airport, we spend the time with repacking, since we only have a total of 35 kilograms of luggage available. But that works pretty well. Afterwards, we treat ourselves to a shower that luckily is in the airport and spend the rest of the evening planning Tasmania, blogging and uploading photos. At about 6 o’clock we eat our last food supplies, because we can not take these things over the border. Since we do not want to eat at the airport early in the morning, we treat ourselves to a subway sandwich at 11 pm which is about 1km from the airport away and reasonably priced. Although we are already quite tired, we still do this and that until we can check in at 3 in the morning. Once we’ve checked in and gone through the security checkpoints, we’ll have to wait a while for our departure at 6am, and here we really have to deal with the fatigue. When we are finally on the plane, it goes quickly and we sleep.

Neuseeland 4: Southland

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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

Nach einer sehr erholsamen Nacht auf dem Campingplatz in Invercargill starten wir frisch in den neuen Tag. Wir sind wieder etwas nervös, ob das per Anhalter in Catlins funktioniert, denn gemäss unseren Recherchen ist die Saison schon bald zu Ende und reguläre Busse in diese Region gibt es nicht. Da Invercargill wieder eine etwas grössere Stadt ist, müssen wir zuerst etwas ausserhalb kommen, um an einem geeigneten Punkt zu stehen. Leider haben wir nicht auf anhieb Glück, da die Hauptstrassen wenig befahren sind und sich oft verzweigen. Schlussendlich sind wir bis 10 Kilometer ausserhalb der Stadt gelaufen, wo wir uns entscheiden zu bleiben. Es fahren einige Fahrzeuge vorbei, aber niemand hält und wir zweifeln, ob das heute noch etwas wird. Wir wollen ja bis Curio Bay wenn möglich und das ist aus der jetzigen Sicht, ziemlich weit. Wir warten fast geschlagene 2 Stunden, haben schon fast nicht mehr damit gerechnet, bis eine ziemlich alte Frau mit einem jungen Typen auf dem Beifahrersitz anhält. Sie lebt auf einer Farm etwas ausserhalb in der Nähe von Fortrose. Sie fährt daher nicht nach Curio Bay, aber in die richtige Richtung. Wir sind richtig happy vorwärts zu kommen. Wir erfahren dabei, dass der Beifahrer ebenfalls ein Anhalter ist aus Frankreich und das gleiche Ziel wie wir hat. Als die Dame zu ihrer Farm abbiegen muss, setzt sie uns auf der Strasse mitten im wunderschönen ländlichen Gebiet ab. Hier fahren wirklich kaum noch Autos vorbei, aber wir haben Glück, denn ein leerer Tourbus kann uns schon bald ins nächste Dorf mitnehmen. Hier warten wir eine Weile und merken, dass wir zu Dritt wohl kaum Chancen haben, aufgegabelt zu werden und lassen es den Franzosen alleine versuchen. Gerade als wir uns verziehen wollen, hält ein Auto und der freundliche Herr meint, dass in den nächsten Minuten seine Kollegen vorbeifahren und uns bis Curio Bay mitnehmen können. Wir sind etwas irritiert, aber warten ab. Und tatsächlich hält das nächste Auto an und sie nehmen uns alle drei mit. Es sind zwei, die in Curio Bay beim Campingplatzcafe arbeiten und uns so bis zur gewünschten Destination mitnehmen können. In Curio Bay angekommen sehen wir gleich, dass wir in einer traumhaften Region gelandet sind. Wir können unser Zelt mit Meeresblick aufbauen und gehen danach die Umgebung erkunden. Das Meer ist heute ziemlich stürmisch, denn das Wetter ist ja auch nicht das beste. Aber wir können bereits nach kurzer Zeit Hektor Delfine beobachten, was eigentlich einer der Hauptgründe für den Abstecher in diese Region war. Wir geniessen das tolle Panorama, mit den Klippen und Delfinen sowie dem stürmischen Meer. Nur ist es uns im Moment gerade noch zu kalt, um heute mit den Delfinen zu schwimmen, da es doch langsam Abend wird und wir vertagen diese Aktion auf morgen. Wir machen dafür eine tolle kleine Rundwanderung um die Klippen hier. Wir haben gehört, dass sich hier die seltenen Gelbaugenpinguinen aufhalten und wollen die natürlich sehen. So gehen wir danach in diese Region, welche sogar einen kleinen Pinguin Themenpark beinhaltet. Hier gibt es sogar wieder versteinerte Hölzer, ähnlich wie wir es in Arizona gesehen haben, was ziemlich eindrücklich ist. Doch leider sehen wir keine Pinguine und entscheiden uns am Abend nochmals zu kommen. Naja, wir haben schliesslich schon die Delfine gesehen, man kann ja nicht alles haben. Kurz vor dem Eindunkeln gehen wir nochmals zum Pinguinort. Dort ist jedoch eine Frau, welche für das DOC, departement of conservation, arbeitet und meint, dass jetzt gerade die falsche Zeit sei, um diese Pinguine zu sehen. Einmal im Jahr wechseln sie das Federkleid, man nennt das Moulting, und sie sind während dieser Zeit nicht Wasserdicht und bleiben daher dem Wasser fern. Die Pinguine müssen sich Fetreserven anfressen, damit sie diese etwa 4-6 Wöchige Zeit überstehen und wohl hat diese Zeit vor ein paar Tagen gerade angefangen. Das Pinguine nicht wasserdicht sind, haben wir das erste Mal gehört und lernen von der Frau noch einiges über die süssen kleinen Tierchen. Wir schauen uns trotzdem noch eine Weile um und gehen danach aber wieder zurück, wo wir uns einen warmen Kaffee zubereiten.

Curio Bay 15.03.2019

Da es hier so schön ist, entscheiden wir uns gerade noch eine Nacht länger zu bleiben und schlafen heute gemütlich aus. Zuerst frühstücken wir gemütlich und telefonieren eine Weile mit Manuelas Eltern. Da es heute so schön Wetter ist, wollen wir uns ins Wasser wagen, um mit den Delfinen zu schwimmen. Wir haben die ein oder andere bereits gesehen, aber momentan ist Flut und sie halten sich etwas weiter draussen auf. Wir versuchen es trotzdem, aber das Wasser ist wirklich enorm kalt. Hanspeter entscheidet sich bald einmal, wieder hinaus zu gehen, während Manuela noch versucht in die Nähe der Delfine zu kommen. Nach einer Weile wird es ihr doch auch kalt und sie merkt, dass sie schleunigst wieder raus muss. Wir laufen danach noch dem Strand entlang und machen es uns gemütlich. Am späteren Nachmittag scheint leider die Sonne nicht mehr so stark, aber dafür ist Ebbe und die Delfine scheinen ziemlich nah zu sein. Manuela nimmt nochmals einen Anlauf und kommt wirklich für eine kurze Zeit in die Nähe der Delfine und sie schwimmen um sie herum. Sie geht dann noch zwei weitere Male baden, da es einfach so ein tolles Gefühl ist bei diesen Tierchen zu sein und geniesst es sehr. Die Kälte ist wie weggeblasen und vergessen. Das war ein tolles einmaliges Erlebnis. Danach ist aber eine heisse Dusche nötig. Den restlichen Tag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Da wir mit Autostopp unterwegs sind, müssen wir uns auf die Hauptziele fokussieren. So haben wir uns gesagt, dass wir den Nugget Point besuchen wollen, und diesen als zweites und letztes Ziel in den Catlins gesetzt haben. Wir laufen etwas der Strasse entlang, bis wir einen geeigneten Punkt finden, um den Daumen raus zu halten. Wir warten nicht lange und ein Auto hält an. Es ist Karoline aus Deutschland und sie ist schon eine Weile in Neuseeland unterwegs. Sie hat sozusagen alle Sehenswürdigkeiten noch auf dem Programm, welche wir auch besuchen wollen. Wir fahren zuerst zu einem kleinen Wasserfall, der scherzhaft Niagara Falls genannt wurde. Danach machen wir einen Rundweg, um den Lake Wilkie und gehen auf den Florance Aussichtspunkt, um unser Mittagessen zu verspeisen. Am Nachmittag wollen wir die Catedral Caves besuchen, was jedoch nur 2 Stunden vor und nach Ebbe möglich ist. Da wir noch etwas zu früh dran sind, besuchen wir zuerst die Mc Lean Falls, welche sich nicht weit von den Cathedral Höhlen entfernt, befinden. Als wir jedoch hinfahren, ist der Weg zu den Wasserfällen geschlossen, weshalb wir die kurze Wartezeit bis die Höhlen öffnen mit Kartenspielen überbrücken. Danach besuchen wir die Höhlen, welche sehr hübsch sind und wie erwartet an einem schönen Strand liegen. Wir erkunden die Höhlen, schiessen ein paar Fotos und setzen unsere Reise mit dem komfortablen fahrbaren Untersatz von Karoline fort. Danach fahren wir zu den Purakaunui Falls, welche sehr eindrücklich sind und zum Abschluss des Tages an den Nugget Point. Hier können wir einen netten Spaziergang zum Leuchtturm machen, wo wir eine atemberaubende Aussicht geniessen und sogar ein paar Seelöwen aus der Ferne beobachten können. Es ist schon unglaublich zu sehen, wie viel man an einem Tag mit dem eigenen Auto so machen kann. Zum Abschluss des Tages gehen wir noch zu einer Pinguin Aussichtsplattform, wobei wir nicht unbedingt damit rechnen einen Pinguin zu sehen. Wir trauen unseren Augen kaum, als tatsächlich ein süsser, kleiner Gelbaugenpinguin wohl gerade aus dem Wasser gekommen ist und für uns alle schön posiert. Das ist wirklich unglaublich und wir beobachten den Pinguin für etwa eine halbe Stunde. Danach fahren wir zu einem hübschen Campingplatz, wo wir uns gemütlich einrichten und zusammen ein leckeres Abendessen kochen. Wir plaudern bis spät am Abend und sind Karoline für den tollen Tag unglaublich dankbar.

Reise nach Te Anau 17.03.2019

Heute haben wir eine weite Reise vor uns, denn wir wollen Te Anau erreichen. Wer jetzt die Karte anschaut und sich fragt, weshalb wir das nicht schon bei unserem Zwischenstopp in Lumsden gemacht haben, bevor wir auf die Stewart Island gegangen sind, da dies ja viel näher gewesen wäre. Dies liegt daran, dass der Wetterbericht so schlecht war, dass wir es ein zweites Mal versuchen wollten und die Vorhersage für Steward Island oder Curio Bay um einiges besser war. Ja, es sieht zumindest nicht schlecht aus, jedoch haben wir seither gehört, dass es in der Region Te Anau oftmals regnet und die Vorhersage sich in letzter Minute ändern kann. Wir hoffen also einfach das Beste. Während dem Frühstück plaudern wir mit einem älteren Australischen Pärchen, die meinen, dass sie uns ja gerne mitnehmen würde, aber ein viel zu kleines Auto haben. Als wir uns vom Campingplatzbesitzer verabschieden, meint er etwas sorgenvoll, dass es für uns hier schwierig sein könnte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden und empfiehlt uns, bis zur nächsten Kreuzung zu spazieren. Wir sehen gleich, dass es nicht einfach ist, denn es fahren abgesehen von ein paar Fahrzeugen vom Campingplatz, keine Autos vorbei. Nachdem wir bereits auf dem Weg zur Kreuzung marschieren, hält ein kleines Auto und wir sehen gleich, dass dies das australische Pärchen ist. Wir denken, dass sie uns lediglich Glück wünschen wollen, aber nein, der ältere Herr steigt aus, macht hinten zwei Plätze frei und nimmt Hanspeters Rucksack auf seinen Schoss, während wir Manuelas Rucksack auf unserem Schoss haben. Das er jetzt so unbequem mit dem Rucksack auf dem Beifahrersitz sitzen muss, ist uns nicht recht. Er meint lediglich, dass sie früher auch viel mit Autostopp unterwegs gewesen seien und uns deshalb nicht am Strassenrand stehen lassen wollen und alles kein Problem sei. 20 Minuten später erreichen wir bereits Balclutha, wo wir westwärts gehen wollen und sie nach Dunedin richtung Osten. Wir wollen gerade noch was Einkaufen gehen, da fährt Karoline vorbei, die ebenfalls auf dem Weg nach Dunedin ist und heute früh nochmals zum Nugget Point ging, um ein paar Fotos bei Sonnenaufgang zu schiessen. Wir plaudern noch kurz über die Strasse miteinander und machen uns auf den Weg zum Shoppingcenter. Nachdem wir alles nötige eingekauft haben, stellen wir uns am Stadtausgang wieder an die Strasse. Es dauert nicht lange und ein weiteres Rentnerpärchen gabelt uns auf. Diese sind Einheimische und gehen gerade ihre Tochter im nächsten Städtchen Gore besuchen. Sie erzählen uns etwas von der Geschichte dieser Region und sonst noch alles mögliche. Der nette Herr macht sogar von Zeit zu Zeit ein Stopp, so dass wir Fotos schiessen können. Wie im Fluge erreichen wir Gore, denn der alte Mann ist mehr als rasant unterwegs, worüber wir sehr staunen. In Gore machen wir es uns auf dem Hauptplatz gemütlich und verspeisen unser Mittagessen. Danach gehen wir nochmals etwas das wir vergessen haben einkaufen und stellen uns mit dem nächsten Schild an die Strasse. Während wir warten, kommt ein junge Frau aus dem Haus und beginnt mit uns zu plaudern. Sie ist beeindruckt vom Reisen und wollte alles über uns und unsere Reise wissen. Sie meint, wenn wir wollen, sollen wir einfach auf einen Kaffee vorbeischauen. Wir sagen ihr, dass wir das gerne annehmen, wenn wir in der nächsten Stunde kein Glück haben und verabschieden uns von ihr. Unterdessen hält bereits ein mit Freisprechanlage telefonierender Herr an und lässt uns einsteigen. Er weiss anhand des Schildes ja schon, dass wir bis Lumsden wollen und er hat dasselbe Ziel. Nachdem er das Telefonat beendet hat, beginnt er mit uns zu plaudern. Er ist nach Dunedin für ein Rugby Match gefahren, der aber aufgrund des tragischen Anschlages in Christchurch abgesagt wurde. Entsprechend ist er nicht sonderlich gut gelaunt, aber wir sind happy, nimmt er uns mit. Als wir im Lumsden ankommen, ist es 15.00 Uhr und wir entscheiden uns die 6 Kilometer auf uns zu nehmen, damit wir an der richtigen Abzweigung nach Te Anau stehen. Auf dem Weg sehen wir eine Herde von Rehe und Hirsche, welche aber eingezäunt zu sein scheinen und nicht in freier Wildbahn umherstreifen. Da es noch etwas bergauf geht und heute heisses Wetter ist, ist diese kleine Wanderung ziemlich anstrengend. Aber auch das ist einmal geschafft und bei der Abzweigung, warten wir auf die nächste Mitfahrgelegenheit. Dort ist gerade ein Bauer einige Arbeiten am Erledigen und meint, dass es etwas schwierig werden könnte, da die meisten Autofahrer hier ziemlich rasant um die Ecke kommen. Er musste seinen Zaun schon mehrmals reparieren. Wir lassen uns dennoch nicht entmutigen und hoffen auf unser Glück. Es dauert nicht lange und eine junge Frau mit einem Van hält an. Sie ist gerade auf dem Weg zu ihrer Familie in Te Anau und nimmt uns gerne mit, meint aber dass sie sich nicht gewöhnt sei mit so einem grossen Auto zu fahren und eigentlich auch keine Anhalter mitnimmt. Wir seien ihr jedoch sympatisch gewesen. Die Fahrt ist sehr schön und um 5 Uhr erreichen wir bereits Te Anau, wo sie uns gerade beim Campingplatz absetzt. Nachdem wir unser Zelt aufgestellt haben, besichtigen wir das hübsche Dörfchen und gönnen uns zur Feier des Tages ein Bierchen am See.

Keppler Treck zur Luxmore Hut 18.03.2019

Da das Wetter heute für die Region Te Anau und morgen für Milford Sound gut gemeldet ist, entscheiden wir uns heute einen Teil des Keppler Great Walks in Angriff zu nehmen. Da die Campingplätze dieses Great Walks wieder mit 40 Neuseelanddollar pro Person und Nacht zu buche schlagen, ist für uns klar, dass wir lediglich eine Tageswanderung machen. Das heutige Ziel ist die Luxmore Hut, welche etwa 18 Kilometer entfernt ist. Da wir jedoch beide Wege machen müssen und es so einen 36 Kilometer Fussmarsch gibt, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob wir das schaffen werden. Der erste Part führt uns flach über einen wunderbar ausgebauten Weg durch den Wald am See entlang. So haben wir die ersten 11 Kilometer im nu hinter uns gebracht und machen uns danach an den Aufstieg. Es sind einige Leute mit offensichtlich schweren Rucksäcken unterwegs, denen der Aufstieg sichtlich zusetzt. Wir sind froh nur unsere Tagesrucksäcke dabei zu haben und bringen auch die 800 Höhenmeter relativ schnell hinter uns. Als wir endlich den Wald verlassen und auf die Hochebene kommen, haben wir einen unglaublich schönen Ausblick und geniessen das Panorama. Es ist erst 13.00 Uhr als wir bei der Hütte eintreffen und wir machen es uns hier für die Mittagspause gemütlich. Da es hier in der Nähe eine Höhle hat, machen wir einen Abstecher dorthin und erkunden diese. Es wird jedoch schnell ziemlich eng, weshalb wir nicht allzuweit gehen. Die Höhlen sehen jedoch auch schon im Anfangsbereich sehr eindrücklich aus. Etwa um 15.00 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg und erreichen Te Anau um 18.30. Hier gehen wir das Abendessen sowie Snacks für den morgigen Ausflug nach Milford Sound einkaufen und machen uns einen gemütlichen Abend.


Milford Sound 19.03.2019

Heute haben wir das erste Mal seit langem eine Tour gebucht. Denn es gibt ein Paket, welches die Route von Te Anau mit dem Bus und einer Fährfahrt in Milford Sound verbindet, und das zu einem ziemlich guten Preis. Da wir nicht noch eine weitere Nacht im teuren Te Anau verbringen wollen, packen wir unsere Sachen und gehen mit den Rucksäcken auf die Tour. Wir haben das gestern mit dem Anbieter Go Orange abgeklärt und die meinen, dass das kein Problem sei. Denn unser Campingplatz bewahrt Gepäck nur gegen eine Gebühr von 15 Dollar auf, was doch etwas überteuert ist. Wenn wir heute zurückkommen, wollen wir per Autostopp auf den gemütlichen Campingplatz in Lumsdon, oder nach Athol, je nachdem was sich ergibt. Wir sind etwas spät dran, können aber zumindest noch die letzten 2 Sitze nebeneinander ergattern. Die Busfahrerin baut in die Fahrt noch ein Unterhaltungsprogramm ein und erzählt zu jedem Ort, wo wir durchfahren etwas. Bei den schönsten Punkten machen wir jeweils einen kurzen Fotostopp, wo wir aussteigen dürfen. Das schätzen wir sehr und schon nur deswegen hat sich die Tour gelohnt. Die Landschaft ist einfach traumhaft und wir geniessen die Fahrt. Knapp drei Stunden später erreichen wir Milford Sound, wo bereits die Fähre wartet. Wir haben unglaublich Glück mit dem Wetter, denn das Panorama ist von Beginn an traumhaft und wir können es in vollen Zügen geniessen. Die Bootstour dauert zwei Stunden und wir fahren durch den Fjord bis zur offenen See. Unterwegs können wir sogar noch einige Seehunde bestaunen. Lediglich die Wasserfälle sind wohl um einiges imposanter, wenn es regnen würde oder kürzlich geregnet hätte. Aber wir können uns echt nicht beklagen und sind verzaubert von der herrlichen Landschaft. Die Fähre wird jeweils maximal zur Hälfte gefüllt, weshalb wir mehr als genug Platz auf dem Boot haben. Alles hat jedoch ein Ende und nach guten zwei Stunden sitzen wir wieder im Bus auf dem Rückweg nach Te Anau. Da der Bus jedoch weiter nach Queenstown fährt, fragen wir die Busfahrerin, ob sie uns nicht bis zum günstigen Campingplatz in Athol mitnehmen kann. Sie meint, dass sei kein Problem und so müssen wir heute Abend nicht mal mehr per Anhalter zum Campingplatz fahren. In Te Anau legen wir einen Halbstündigen Zwischenstopp ein und haben gerade noch genügend Zeit, ein Eis zu verdrücken und das heutige Abendessen einzukaufen. Wir haben zudem die gute Nachricht erhalten, dass zwei von den angefragten Transfercars bestätigt wurden. So können wir morgen von Queenstown in 24h nach Christchurch fahren und haben von Christchurch einen zweiten Wagen, den wir innerhalb von 24 Stunden nach Nelson bringen müssen. Zudem haben wir für diese Autotransfers einen vollen Tank zur Verfügung, was problemlos reichen sollte. So müssen wir morgen lediglich die 70 Kilometer von Athol nach Queenstown per Anhalter fahren und das bis zum Abholtermin um 15.00, was wir als problemlos ansehen. Für uns ist das jetzt die optimale Lösung für die restlichen paar Tagen den Norden der Südinsel zu erkunden. Als wir in Athol ankommen, stellen wir rasch fest, dass das Dorf lediglich aus ein paar wenigen Häuser und Farmen besteht, aber es ist hübsch gelegen. Gut haben wir vorher noch eingekauft, denn einen Markt würden wir hier vergeblich suchen. Der Campingplatz kostet lediglich 20 Neuseeland Dollar und inkludiert sogar eine Waschmaschine, was wir natürlich ausnutzen. Danach kochen wir unser leckeres Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend.


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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

After a very restful night at the campsite in Invercargill we start the new day freshly. We are a bit nervous again if hitchhiking in Catlins works, because according to our research, the season is soon over and there are no regular buses to this region. Since Invercargill is a bigger city, we have to get a bit out of the city to find a suitable point to stand beside of the street. Unfortunately, we are not immediately lucky, because the main roads are not very busy and there are too many different ways. Finally, we end up walking 10 kilometers outside the city, where we decide to stay. Some vehicles drive by, but no one stops and we doubt if we will be lucky today. We want to reach Curio Bay if possible and that is from the current point of view, quite a long way. We wait almost 2 hours, but when we did not expect it a rather old lady with a young guy as a passenger stops. She lives on a farm just outside Fortrose. So she does not drive to Curio Bay, but in the right direction. We are really happy to move forward. We learn that the passenger is also a hitchhiker from France and has the same goal as we have. When the lady has to turn to her farm, she sets us out at the road in the beautiful rural area. There are hardly any cars, but we are lucky, because an empty tour bus can take us to the next village soon. Here we wait a while and realize that we have little chance to get picked up if we try all three together hitchhiking and let the French try it alone. Just when we want move away, a car stops and the friendly gentleman says that in the next few minutes his mates drive by and can take us to Curio Bay. We are a bit confused, but wait. And in fact the next car stops and they take all three of us. This two in the car work in Curio Bay at the campsite cafe and can take us to the desired destination. Arriving in Curio Bay, we see that we have landed in a beautiful region. We can pitch our tent with sea view and then go exploring the area. The sea is pretty stormy today, because the weather is not the best. But we can observe Hector dolphins after a short time, which was actually one of the main reasons for the trip to this region. We enjoy the great panorama with the cliffs and dolphins and the stormy sea. Only it is just too cold for us to swim with the dolphins today, as it is slowly evening and we postpone this activity to tomorrow. We make a great little walk around the cliffs here. We’ve heard the rare yellow-eyed penguins are here and want to see them. So we go to this known place, which even includes a small penguin theme park. There are even fossilized woods here, similar to what we saw in Arizona, which is pretty impressive. Unfortunately, we do not see any penguins and decide to come back in the evening. Well, we have finally seen the dolphins, you can not have everything. Just before it gets dark, we go again to the penguin place. There is, however, a woman working for the DOC, Department of Conservation, explains us this is just the wrong time to see these penguins. Once a year, they are moulting change their feather, and they are not waterproof during that time, so they remain in their nests. The penguins have to get food reserves to survive this 4-6 week time, and probably just started moulting a few days ago. The penguins are not waterproof, we have heard the first time and learn from the woman still a lot about the cute little animals. We still look around for a while and then go back to where we prepare a warm coffee.

Curio Bay 15.03.2019

Since it is so beautiful here, we decide to stay one more night and sleep well today. First, we have a leisurely breakfast and talk to Manuela’s parents for a while. Since it is so nice weather today, we want to venture into the water to swim with the dolphins. We’ve already seen one or the other, but there’s a high tide right now and they’re staying a little bit farther out. We try it anyway, but the water is really cold. Hanspeter soon decides to leave, while Manuela tries to get close to the dolphins. After a while she gets cold and she realizes that she has to get out too as the muscles start to hurt. We then walk along the beach and make ourselves comfortable. In the late afternoon, unfortunately, the sun does not seem that strong, but it’s low tide and the dolphins seem pretty close. Manuela takes another try and comes for a short time near the dolphins and they swim around her. She then goes swimming two more times with the dolphins, as it is just such a great feeling to be with these animals and enjoys it very much. The cold water and air is blown away and forgotten. That was a great one-time experience. After that, a hot shower is needed. The rest of the day and evening we spend comfortably at the campsite.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Since we are on the road with a hitchhiking, we have to focus on the main goals. So we said we want to visit the Nugget Point, and set this as the second and final destination in the Catlins. We walk a bit along the road until we find a suitable point to put our thumbs out. We do not wait long and a car stops. It’s Karoline from Germany and she’s been to New Zealand for a while. She has all sights on the program, which we also want to visit and even much more. We drive first to a small waterfall, which was funnily called Niagara Falls. Afterwards we make a loop walk around Lake Wilkie and go to the Florance viewpoint to have our lunch. In the afternoon we want to visit the Cathedral Caves, but this is possible only 2 hours before and after low tide. Since we are a little too early, we first visit the Mc Lean Falls, which are located not far from the Cathedral Caves. However, when we go, the way to the waterfalls is closed, which is why we cover the short wait until the caves open with card games. Then we visit the caves, which are very pretty and as expected located on a beautiful beach. We explore the caves, take some photos and continue our journey with the comfortable vehicle of Karoline. Afterwards we drive to the Purakaunui Falls, which are very impressive and at the end of the day at the Nugget Point. Here we can take a nice walk to the lighthouse, where we enjoy a breathtaking view and even observe a few sea lions from afar. It’s amazing to see how much you can do with your own car in one day. At the end of the day we go to a penguin viewing platform, where we do not necessarily expect to see a penguin. We hardly believe our eyes when a cute little yellow-eyed penguin has just come out of the water and poses for all of us. This is really incredible and we watch the penguin for about half an hour. Then we drive to a nice campsite, where we set up comfortably and cook together a delicious dinner. We chat until late in the evening and are very grateful to Karoline for the great day.

Trip to Te Anau 17.03.2019

Today we have a long journey ahead, because we want to reach Te Anau. Anyone looking at the map now and wondering why we did not do that during our stopover in Lumsden before we went to Stewart Island, since this would have been much closer. This is because the weather forecast was so bad that we wanted to try it a second time and the prediction for Stewart Island or Curio Bay was a lot better at this time. Yes, it does not look bad at least, but we have since heard that it often rains in the Te Anau region and the forecast can change at the last minute. So we just hope the best. During breakfast, we chat with an older Australian couple, who say they would like to take us, but have a way too small car. When we say goodbye to the campsite owner, he is a little worried that it might be difficult for us to find a ride and recommends that we walk to the next junction. We can see right away that it’s not easy, as there are no cars passing by, except for a few vehicles from the campsite. After marching on the way to the junction, a small car stops and we see this is the Australian couple. We think they just wish us luck, but no, the older gentleman gets out, clears two places on the back seat and takes Hanspeter’s backpack on his lap while we have Manuela’s backpack on our lap. That he has now to sit so uncomfortable with the backpack in the passenger seat, we are sorry for. He just say, they used to be traveling a lot by hitchhiking in earlier days, so they did not want to let us stand on the side of the road and everything is not a problem at all. Twenty minutes later we reach Balclutha, where we want to go west and they drive to Dunedin east. We just want to go shopping, as Karoline drives by, who is also on her way to Dunedin and went back to Nugget Point earlier this morning to take some pictures at sunrise. We chat briefly about the street and make our way to the shopping center. After we have bought everything necessary, we are at the city exit back to the street. It does not take long and another pensioner couple picks us up. These are locals and are just going to visit their daughter in the next town Gore.They tell us something about the history of this region and everything else. The nice gentleman even makes a stop from time to time, so that we can take photos. Fast we reach Gore, because the old man is more than fast moving, about what we are very amazed. In Gore we make ourselves comfortable at the main square and eat our lunch. Then we go shopping, what we forgot before and stand with the next sign on the street. While we wait, a young woman comes out of the house and starts chatting with us. She is impressed with traveling and wanted to know everything about us and our journey. She says, if we want, we should just stop by for a coffee. We tell her that we like to accept the invitation if we are not lucky in the next hour and say goodbye to her. In the meantime a gentleman who is phoning with someone through a speaker is already stopping and let us in his car. He already knows from our sign that we want to reach Lumsden and he has the same goal. After he has finished the call, he begins to chat with us. He went to Dunedin for a rugby match but was canceled due to the tragic attack in Christchurch. Accordingly, he is not in a good mood, but we are happy, he takes us. When we arrive at Lumsden, it is 3:00 pm and we decide to take the six kilometers to get us to the right turnoff to Te Anau. On the way we see a herd of deer, but they seem to be fenced in and do not roam in the wild. Since it is still a bit uphill and today is hot weather, this little hike is quite exhausting. But this is also done once and at the junction, we are waiting for the next ride. There, a farmer just finished some work and says that it could be a bit difficult, as most motorists come here pretty fast around the corner. He had to fix his fence several times already. Nevertheless we do not let ourselves be discouraged and hope for our luck. It does not take long and a young woman with a van stops. She is just on her way to her family in Te Anau and likes to take us, but says that she is not used to driving such a big car and actually does not take hitchhikers. We have been sympathetic to her that’s why she picked us up anyway, what is really lovely. The drive is very nice and at 5 o’clock we reach Te Anau, where she just dropped us at the campsite. After we have set up our tent, we visit the pretty village and treat ourselves to a beer on the lake.

Keppler Treck to Luxmore Hut 18.03.2019

The weather forecast for today is good for the Te Anau region and tomorrow for Milford Sound. Therefore we decide today to tackle part of the Keppler Great Walk. Since the campsites of this Great Walk are 40 New Zealand dollars per person per night, it is clear to us, we are only going on a day hike. Today’s destination is the Luxmore Hut, which is about 18 kilometers away. However, since we have to go both ways and there is a 36 kilometer walk, we are not sure at the moment if we can do the whole trek. The first part leads us very flat over a wonderful path through the forest along the lake. So we have the first 11 kilometers immediately behind us and then it goes uphill. There are some people with obviously heavy backpacks on the way, who are struggling because of the steep. We are happy to have only our daypacks and bring the 800 high meters relatively fast behind us. When we finally leave the forest and come to the plateau, we have an incredibly beautiful view and enjoy the panorama. It is only 1 pm when we arrive at the hut and we make ourselves comfortable here for the lunch break. Since there is a cave nearby, we make a detour there and explore it. It’s getting pretty tight, so we do not go too far. However, the caves look very impressive even at the beginning. At about 3 pm we make our way back to reach Te Anau at 18.30. Here we go shopping for dinner and snacks for tomorrow’s trip to Milford Sound and have a leisurely evening.

Milford Sound 19.03.2019

Today we booked a tour for the first time since a long time. Because there is a package that connects the route of Te Anau by bus and a ferry ride in Milford Sound for a pretty good price. Since we do not want to spend another night in the expensive Te Anau, we pack our things and go with the backpacks on the tour. We clarified yesterday with the provider Go Orange and they said it is not a problem to take all the luggage on the bus. Because our campsite keeps luggage only for a fee of $ 15, which is way overpriced. If we come back today, we want to go by hitchhiking to the cozy campsite in Lumsdon, or to Athol, whichever comes up. We are a bit late, but at least we can get the last 2 seats next to each other at the tour bus. The bus driver makes an entertainment program to the ride and talks about each place where we pass through. At the most beautiful points we make a short photo stop where we can hop off the bus. We really appreciate that and that’s why the tour has already now been worth it. The landscape is just gorgeous and we enjoy the ride. Less than three hours later we reach Milford Sound, where the ferry is already waiting. We are incredibly lucky with the weather, because the panorama is fantastic from the beginning and we can enjoy it to the fullest. The boat tour takes two hours and we drive through the fjord to the open sea. On the way we can even marvel at some seals. Only the waterfalls are probably a lot more impressive, if it would rain or had recently rained. But we really can not complain and are enchanted by the beautiful landscape. The ferry is filled only at half, which is why we have more than enough space on the boat. But everything has an end and after about two hours we are in the bus on the way back to Te Anau. However, as the bus continues to Queenstown, we ask the bus driver, if she can take us to the cheap campsite in Athol. She says that is not a problem and so we do not even have to hitchhike to the camp this evening. In Te Anau we stop for half an hour and we have just enough time to eat a delicious ice cream and buy today’s dinner. We also received the good news, that two of the requested transfer cars were confirmed. So we can drive from Queenstown to Christchurch in 24 hours tomorrow and have a second car from Christchurch, which we need to bring to Nelson within 24 hours. In addition, we have a full tank each for these car transfers, which should be way enough for the distance. So tomorrow we just have to hitchhike the 70 kilometers from Athol to Queenstown until the pickup time at 15.00, which we consider to be hassle-free. For us this is now the optimal solution for the remaining few days to explore the north of the South Island. When we arrive in Athol, we quickly realize that the village consists of only a few houses and farms, but it is nicely located. Well, we have previously shopped, because we would look for a market here in vain. The campsite costs only 20 New Zealand dollars and even includes a washing machine, which of course we can use now for free. Then we cook our delicious dinner and spend a cozy evening.

New Zealand 3: Stewart Island

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07.03.2019 – 13.03.2019

Oban 07.03.2019

Heute ist Regen angemeldet und wir verwenden den Tag, um zu planen, was wir überhaupt auf der Insel anstellen wollen. Es gibt einige Wanderungen, aber wie erwartet, haben alle ihre Vor- und Nachteile. Der Spannendste wäre der ca. 10-tägige Northwest Circuit, aber das ist uns doch etwas zu lang. Wir entscheiden uns schlussendlich dieser Route bis zu einem bestimmten Punkt zu folgen, von wo aus wir auf den Mt. Anglem gelangen können. Dieser ist mit knapp 1000 Höhenmeter, der höchste Berg von Stewart Island. Wir gehen daher ins Dörfchen Oban, um im Visitor Center die erschwinglichen Hüttentickets von 5 Dollar pro stück zu kaufen, welche man benötigt, um die Einrichtungen benutzen zu dürfen. Wir wollen natürlich wieder campen, aber falls das Wetter nicht mitspielt, ist eine Hütte bereits als geschützter Kochplatz viel wert. Zusätzlich gehen wir für die nächsten Tage einkaufen und unser Fährticket umbuchen, da wir ja jetzt wissen, wie lange wir auf der Insel bleiben wollen. Obwohl es regnet, können wir erstaunlich viele, süsse kleine Pinguine (little blue penguins) im Meer beobachten. Wir haben gestern bereits den ein oder anderen bei unserer Ankunft gesehen, aber nur kurz und heute scheinen sie gerade ihr Mittagessen zu fangen. Danach wollen wir eigentlich noch etwas Oban erkunden, da es aber gerade so stark regnet, warten wir ein wenig. Gegen Abend machen wir uns nochmals auf die Socken und laufen zuerst dem Great Walk “Rakiura Track” entlang und schlagen dann den Weg “Ryans Creek” bis zur nördlichen Küste ein, wo wir einen hübschen Ausblick haben. Wir sehen und vorallem hören viele Tiere, und geniessen die Atmosphäre sehr. Leider ist es bereits am Eindunkeln und wir entscheiden uns nach einer Stunde wieder umzukehren. Der restliche Abend verbringen wir gemütlich auf Allens Camp und kochen eine leckeres, reichhaltiges Abendessen, bevor wir die nächsten Tage genau auf unsere Essensvorräte achtgeben müssen. Heute ist es enorm kalt, aber in der kleine Kochhütte von Allen gibt es einen Ofen der mit Holz betrieben wird und Hanspeter nutzt die Gelegenheit und feuert schön ein.

Wanderung Oban – Bungaree Hut 08.03.2019

Wir stehen heute früh auf und packen unsere Sachen. Glücklicherweise dürfen wir unser überflüssiges Gepäck bei Allen einlagern, so müssen wir nur das Notwendigste mitnehmen. Da es diese Nacht jedoch so dermassen kalt wurde, packen wir unsere Wintersachen mit ein. Wir Frühstücken gemütlich und verabschieden uns so gegen 10 Uhr von Allen. Wir wollen heute zur Bungaree Hütte laufen, die mit guten 20 Kilometer ziemlich weit entfernt liegt. Zuerst aber müssen wir die 4 Kilometer zum Ausgangspunkt hinter uns bringen, der uns an den ein oder anderen interessanten Ort vorbei führt. Nicht schlecht staunen wir, als wir im gefühlten Nirgendwo einer kaum befahrenen Strasse eine Ecke voller WC-Schüsseln finden. Diese sind irgendwie kunstvoll hergerichtet und es sieht ziemlich lustig, wenn auch etwas schräg aus. Danach führt uns der Weg an den ersten Strand, dem Horseshoe Bay. Hier machen wir die erste kurze Pause und geniessen die Aussicht an diesem wunderschönen Tag. Sowieso sind wir ganz begeistert von der tollen Natur auf Stewart Island. Nachdem wir einen kleinen Hügel bewältigt haben, sind wir endlich am Ausgangspunkt des eigentlichen Wanderwegs. Dieser ist auch der Startpunkt zu einem 3-tägigen Greatwalk und wie man es von diesen Wegen nicht anders kennt, ist auch dieser wunderbar ausgebaut. Wir kommen daher relativ schnell vorwärts und geniessen die schöne Aussicht auf die verschiedenen Traumstrände, an welchen wir alle paar Kilometer vorbeikommen. Wir sehen und hören auch aller Gattung an Vögel, was sehr eindrücklich ist. Wir sehen sogar einen Albatross, der um ein Fischerboot kreist und im Wald bekommen wir einige Tui-Vögel (Schwarz/blaue Vögel mit weissem Kragen) zu Gesicht. Nach 13 Kilometer erreichen wir die erste Hütte, Port William und Abzweigung des Great Walks. Wir setzen die Wanderung der Küste entlang fort und sind erstaunt, wie sich die Wegbedingungen schlagartig ändern. Kein angenehmer Holzsteg mehr, und wir müssen uns durch Matsch kämpfen und dabei aufpassen, dass wir nicht absinken. Wir versuchen unsere Füsse möglichst trocken zu halten und so machen wir einen richtigen Slalom. Die ersten 500 Meter sind jedoch rückblickend mit Abstand die Schlimmsten und wir nehmen schon an, dass man die Leute hier vor der Wanderung abschrecken will. Aber auch danach muss man immer aufpassen nicht zu stolpern, im Matsch zu versinken oder in den kleinen Bächen ein Fussbad zu nehmen, wenn man diese überquert. Aufgrund des schlechten Weges geht alles etwas langsamer und wir sind bis am Schluss so ziemlich geschafft. Bei der Hütte angekommen ist der Bär los, denn es hat sich eine 10-köpfige Gruppe von Fischer, Taucher und Jäger für eine Woche eingemietet. Die haben wirklich alles dabei, sogar einen eigenen Kühlschrank. Da sie nicht mehr als die Hälfte der Hüttenunterkünfte besetzen dürfen, haben sie noch ein paar Zelte aufgestellt. Wir haben einen netten Platz auf den Sanddünen etwas vor der Hütte entdeckt und stellen unser Zelt dort auf. Die Gruppe ist jedoch sehr freundlich und offerieren uns Bier sowie Liquor, frische frittierte Fische, die Hanspeter sehr lecker findet und Pommes. So verbringen wir einen etwas unerwartet turbulenten Abend, aber es ist trotzdem sehr gemütlich da. Wir freuen uns aber auch schon auf die nächste Hütte mit einem ruhigeren Abend.

Wanderung Bungaree Hut – Christmas Hut 09.03.2019

Heute früh erwachen wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, den wir von unserem Zelt aus geniessen können. Danach packen wir unsere Sachen und Frühstücken ordentlich bevor wir uns auf den Weg in Richtung Christmas Hut machen. Vom hervorragenden Wetter von gestern ist nicht mehr viel übrig, denn es ist bedeckt und scheint, als wolle es jeden Moment zu regnen beginnen. Zuerst führt uns der Weg etwas steil durch tiefen Wald, danach gibt es ein hübsches, längeres Stück am Meer entlang, wo wir einige Wasservögel beobachten können, bevor es über eine Brücke wieder in den Wald geht. Am Ende des Strands legen wir unsere Mittagspause ein, wobei wir uns aber etwas beeilen müssen, denn genau jetzt beginnt es zu regnen. So ziehen wir weiter und hoffen nicht allzu Nass, die Christmas Hut zu erreichen. Die weitere Strecke verläuft eine lange Zeit durch den Wald und führt auf und ab. Wir haben auf unserer Karte jedoch die falsche Hütte markiert, was wir merken, sobald wir meinen das Ziel erreicht zu haben. Leider geht es danach noch weitere 1.5 Kilometer, aber als wir an den Strand kommen ist das Ziel ebenfalls erreicht. Wir sehen von weitem ein paar Fischer, die wohl in der Hütte hausen, aber sonst ist hier nichts los. Da wir etwas schwitzen, entscheiden wir uns im erfrischenden Meer kurz etwas abzukühlen. Als wir rauskommen müssen wir uns vorsehen, nicht von den Sandfliegen gefressen zu werden und verschwinden so schnell es geht in der Hütte. Unser Zelt können wir vor der Hütte auf einer Grünfläche aufbauen und wir verbringen einen angenehmen restlichen Nachmittag hier. Die Fischer, die wir vorher von weitem gesehen haben, ist eine ganze Familie aus den Staaten, genauer gesagt aus Maine, wobei die Mutter ursprünglich Peruanerin ist. Sie sind schon über ein halbes Jahr in Neuseeland unterwegs, haben fast die ganze Südinsel zu Fuss bereist, über den Te Akora Trek und wollen den Nordwestcircuit absolvieren. Im Moment warten sie jedoch auf Verpflegung, denn sie haben zwei der Söhne (von insgesamt vier) mit dem Bootstaxi gestern losgeschickt. Da aber das Meer im Moment so rau ist, kann dieses heute nicht anlegen und sie hoffen, dass sie morgen kommen werden. Der Vater der Familie brät Fisch auf heissem Stein und da sie so viel gefangen haben, kommt auch Hanspeter heute in Genuss von viel leckerem frischem Fisch. Neben der Familie hat es noch ein weiteres Pärchen und eine ältere australische Frau, die alleine unterwegs ist und mal schauen will, wie weit sie kommt. Wir verbringen alle zusammen einen sehr gemütlichen Abend.

Mount Anglem 10.03.2019

Das Wetter sieht heute leider noch schlechter aus als gestern. Wir wollen jedoch den Mt. Anglem besteigen und hoffen, dass sich der Himmel am Nachmittag noch aufklaren wird. Daher gehen wir den Morgen gemütlich an und warten ab. Das amerikanische Pärchen will heute ebenfalls auf den Mt. Anglem und geht etwas nach 10 Uhr los. Wir entscheiden uns ebenfalls etwa gegen 11 loszuziehen und hoffen auf Besserung. Zu sagen ist, dass es nicht regnet, jedoch vermutlich der Berg in den Wolken steht. Der Aufstieg ist bis zur Hälfte ziemlich gemütlich, aber nachdem wir aus dem Wald kommen, ändert sich das Schlagartig. Es ist sehr sumpfig und matschig, so müssen wir wieder ziemlich stark Slalom laufen. In einem unachtsamen Moment rutscht Manuela aus und landet mit einem Bein gerade Knietief in einem Schlammloch. Das ist ziemlich ärgerlich, aber was solls. Mittlerweile sind wir im Nebel und durch die Nässe werden die Schuhe und Hosen wieder etwas gewaschen. Je weiter hoch wir kommen, desto kälter wird es und wir sind froh unsere Wintersachen dabei zu haben. Es wird auch immer steiler und steiler, aber nach etwa 3 Stunden haben wir den Gipfel erreicht. Oder wir vermuten zumindest, dass wir da sind, denn sehen tun wir nichts. Wir ziehen unsere wärmsten Sachen an, denn es ist kalt zwischen Nieselregen und dichtem Nebel. Eigentlich sollte noch ein See in der Nähe sein, aber davon ist nichts zu sehen. Wir picnicen an einer etwas windgeschützten Stelle und warten über eine Stunde darauf, dass sich der Nebel hier oben etwas aufklart. Leider zeichnet sich keine Besserung ab, was uns etwas enttäuscht und wir machen uns auf den beschwerlichen Abstieg. Eigentlich haben wir ja gewusst, dass wir heute nichts sehen werden, aber leider können wir uns nicht einfach einen anderen Tag dafür aussuchen, denn morgen geht es bereits wieder zurück nach Oban. Gegen 5 Uhr erreichen wir unsere Hütte, wo wir uns eine heisse Schokolade zubereiten und es uns gemütlich machen. Die Stimmung bei der amerikanischen Familie ist etwas gedämpft, da sie langsam genug davon haben, sich nur von Fisch zu ernähren und das Bootstaxi beim heutigen Wetter wieder nicht anlegen kann. Daher ist die Freude umso grösser, als die beiden Söhne am späteren Abend mit einer unmenge an Gepäck trotzdem noch eintreffen. Denn das Bootstaxi konnte sie nicht zur Christmas Hut bringen, aber dafür zur Bungaree, von wo aus sie den ganzen Weg mit den schweren Rucksäcken zu Fuss hinter sich gebracht haben. Die Freude bei der Familie ist gross und so können sie morgen den Northwest Circuit fortsetzen. Wir plaudern bis spät am Abend mit ihnen und verbringen einen sehr gemütlichen Abend.

Christmas Hut – Port William 11.03.2019

Heute heisst es wieder umkehren, denn ein Bootstaxi können und wollen wir uns nicht leisten, da dies je weiter wir sind umso teurer ist. Mit noch zwei weiteren Stationen hätten wir locker 200 Neuseelanddollar abgedrückt und daher, geht es denselben Weg wieder zurück den wir gekommen sind. Wir stehen früh auf, packen unsere Sachen zusammen und verabschieden uns von der netten Familie. Heute ist wieder wunderschönes Wetter und wir machen uns munter auf den Rückweg. Da wir den Weg jetzt schon besser kennen, kommen wir ziemlich schnell vorwärts. Gegen 2 Uhr Nachmittag sind wir bereits bei der Bungaree Hütte, aber irgendwie haben wir nicht gross Lust, wieder einen Abend bei der lauten Gruppe zu verbringen und ziehen weiter. Wir haben die Hoffnung, dass wir vielleicht noch einen Kiwi sehen könnten, aber die sind scheu und kommen nicht in die Nähe von Lärm. Zudem haben wir das Gefühl, dass wir morgen den langen Rückweg reduzieren können und ziehen daher weiter. Gegen Abend erreichen wir Port Williams, wo wir unser Zelt aufstellen können. Wir waren uns ziemlich sicher, den Kiwi-Vogel unterwegs gehört zu haben. Aber leider haben wir ihn nicht gesehen. Wir bereiten daher zuerst unser Abendessen zu und entscheiden uns mit dem restlichen Wein, den wir noch dabei haben, etwas in den Wald zu gehen und schauen, ob wir vielleicht noch das ein oder andere Tier erblicken können. Wir finden ein gemütliches Plätzchen, wo wir uns hinsetzen können, halten uns still und warten. Nach etwa einer halben Stunde meinen wir jemanden zu hören der Schnupfen hat. Als es jedoch näher kommt tippen wir auf ein Pferd oder sowas, da es immer so speziell schnaubt. Plötzlich merken wir, dass das Tier ganz nah bei uns sein muss und Hanspeter zündet mit der Taschenlampe in den Wald, da es ja schon ziemlich dunkel ist. Da ist ein Reh, nur ein paar Meter von uns entfernt. Es erschreckt sich jedoch ein bisschen und geht auf Abstand. Aus der Ferne können wir es noch etwas beobachten, bis es sich komplett aus dem Staub macht. Das war zwar kein Kiwi aber trotzdem sehr eindrücklich. Da die Lichtverhältnisse jedoch schlecht sind, war es unmöglich ein Foto zu schiessen, was aber nur halb so tragisch ist. Nun ist es stockdunkel und wir machen uns auf den Rückweg. Wir hören immer wieder Geräusche, die auf Kiwis hindeuten, aber es ist so schwierig die zu sehen. Plötzlich aber hören wir es wieder und Hanspeter leuchtet mit der Taschenlampe in den Wald, wo es etwas übersichtlicher ist. Tatsächlich, wir können es kaum glauben, aber da ist ein Kiwi im Gebüsch. Wir beobachten ihn eine Weile aus der Ferne. Danach entscheidet sich Hanspeter sich ihm etwas zu nähern und schafft es sogar ein Foto, und vorallem ein Video zu machen. Der Kiwi reagiert nicht auf Licht, was uns etwas erstaunt, dafür umso mehr auf Geräusche. Bei jedem Schritt sieht er sich um und schlussendlich verschwindet er im Gebüsch. Was für ein Abend. Wir sind ziemlich überwältigt vom tollen Erlebnis und machen uns zurück auf den Campingplatz, wo wir noch einige andere Nachtaktive Tiere sowie einen weiteren Kiwi hören können. Es ist schon spät und wir gehen bald darauf schlafen.

Port William – Oban 12.03.2019

Auch heute starten wir mit strahlendem Sonnenschein in den Tag. Nachdem wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, geht es zurück nach Oban. Irgendwie zieht sich heute der Weg in die Länge. Auf dem Hinweg kam es uns wohl kürzer vor, aber etwa um 11 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt. Hier picnicen wir gemütlich, bevor wir die letzten paar Kilometer auf uns nehmen. Wir spüren unsere müden Beine und wollen keine steilen Aufstiege machen, wenn nicht notwendig. Als wir daher wieder am Horseshoe Bay ankommen, nehmen wir nicht den direkten Weg, sondern meinen wir können einen etwas flacheren, dafür weiteren Weg nehmen. Als wir jedoch auf dem Hügel stehen, scheint es nicht mehr weiter zu gehen, denn hier gibt es nur noch zwei Anwesen, welche mit Privat ausgeschildert sind. Von einem Weg haben wir nichts gesehen. So müssen wir wohl oder übel wieder zurück, wobei wir unterwegs noch einen Waldweg gesehen haben, der eigentlich in die richtige Richtung führen würde. Nur macht dieser einen ziemlich grossen Umweg und wir dürfen wieder durch den Matsch stapfen. Nachdem wir über eine halbe Stunde dem Weg entlang laufen und immer noch nicht auf dem Hauptweg landen, den wir kennen, beginnen wir plötzlich zu zweifeln, ob wir richtig sind. Es kann aber fast nicht sein, da Oban so klein ist, kann man sich nicht verlaufen. Schlussendlich siehe da, mit einer Stunde Verspätung, gelangen wir wieder in die uns bekannte Strasse und sind nicht mehr weit von Allen entfernt. Als wir beim Campingplatz ankommen, gönnen wir uns zuerst einmal eine dringend notwendige Dusche, stellen unser Zelt auf und plaudern etwas mit Allen, der meinte, dass wir doch noch lange Weg waren. Da morgen wieder schlecht Wetter gemeldet ist, gehen wir am späteren Nachmittag nochmals in die Stadt in der Hoffnung noch eine Überfahrt zur Ulva Island zu kriegen. Ja eigentlich mögen wir ja nicht mehr, aber da diese Insel ein wahres Vogelparadies sein soll, möchten wir das doch noch sehen. Die Dame vom Visitor Center meint jedoch, dass die letzte Rückfahrt um 17.00 Uhr ist und sich deshalb zum jetzigen Zeitpunkt eine Überfahrt kaum noch rentiere. Zudem seien die Vögel in der Regel sogar tiefer unten, wenn es regnet und daher eigne sich ein Schlechtwettertag gut. Wir buchen daher eine Überfahrt für morgen früh um 9 mit Rückfahrt um 13.00 Uhr. Danach kaufen wir uns ein leckeres Zvieri ein und machen einen Spaziergang zur Golden Bay, wo wir dieses genüsslich verspeisen. Danach besuchen wir den Observation Rock, welcher nochmals ein kleiner Aufstieg ist, wir aber dafür eine prächtige Aussicht auf die Umgebung haben, bevor es wieder zu Allen auf den Campingplatz geht. Hier bereiten wir uns ein leckeres reichhaltiges Abendessen zu und erholen uns von den letzten, etwas anstrengenden Tagen.

Ulva Island 13.03.2019

Heute um 7 Uhr aufstehen, ist ziemlich hart. Wir hätten so gerne ausgeschlafen, wollen aber die kleine Ulva Island noch besuchen. Wir frühstücken gemütlich und machen uns auf den Weg zur Fährstation. In nicht einmal 5 Minuten sind wir auf der Insel und haben nun fast 4 Stunden Zeit, diese zu erkunden. Wir merken schnell, dass man hier noch viel mehr Vogelgesang hört, als auf der Stewart Island. Das liegt wohl auch daran, dass es hier keine natürlichen Feinde für die Vögel gibt und sie in aller Ruhe leben können. Wir sehen alle möglichen Vögel, wobei es nicht so einfach ist, diese vor die Linse zu kriegen. Wir sehen insbesondere den Papagei, Kaka, welcher dem Kea ziemlich ähnlich sieht und nicht einen minder spitzen Schnabel hat. Leider hat der Kamera Akku vom vielen Fotografieren und Filmen den Geist aufgegeben, was ziemlich ärgerlich ist. Die Strände hier sehen traumhaft aus, auch wenn es nicht unbedingt badewetter ist. Wir verbringen viel Zeit mit dem Beobachten der Vögel und geniessen es sehr, sodass wir fast die Zeit vergessen. Es reicht uns gerade so die Rundwege zu machen und gehen in den letzten 5 Minuten auf einen Aussichtspunkt den wir beinahe vergessen hätten. Das war wirklich schön. Wieder zurück beim Boot können wir sogar noch ein paar der kleinen Blauen Pinguine beobachten, was immer wieder eine willkommene Überraschung ist. Nachdem wir angekommen sind, geht es schnurstracks zu Allen, wo wir unser Zelt abbauen und unsere sieben Sachen packen. Eigentlich haben wir die Fähre um 5 Uhr gebucht, haben aber gesehen, dass es um 3 Uhr noch eine gibt. Wir müssen danach noch mit Autostopp nach Invercargill zu einem Zeltplatz kommen, weshalb wir es bevorzugen, nicht allzu spät anzukommen. Zudem müssen wir für die nächste Region, der Catlins, noch planen und vorallem einkaufen, weshalb es umso mehr Sinn macht, zeitig wieder zurück zu sein. So heisst es nun wieder Abschied nehmen von der tollen Insel und Allen mit seinem wunderschönen Campingplatz. Wir haben es wirklich sehr genossen hier. Als wir beim Fährterminal ankommen, können wir problemlos unser Ticket auf 3 Uhr umbuchen und sind so auf der früheren Fähre. Wir treffen sogar noch ein Pärchen, das wir am letzten Abend der Wanderung bei Port Williams getroffen haben und sie bieten uns an, uns nach Invercargill mit dem Auto mitzunehmen. Das ist natürlich perfekt, so müssen wir nicht mal Autostoppen. Sie setzen uns beim Supermarkt ab, so können wir gerade noch die Vorräte für die nächsten paar Tage kaufen, und gehen danach auf den nahegelegenen Campingplatz. Hier richten wir uns gemütlich ein, waschen unsere Kleider, bereiten ein sehr leckeres Abendessen zu und entspannen uns einfach mal.


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07.03.2019 – 13.03.2019

Oban 07.03.2019

Rain is in the forecast today and we use the day to plan what we want to do on the island at all. There are some walks, but as expected, they all have their pros and cons. The most exciting thing would be the 10-day Northwest Circuit, but that’s a bit too long for us. We finally decide to follow this route to a certain point from where we can get to the Mt. Anglem. This mountain is just under 1000 high meters, the highest mountain of Stewart Island. So we go to the village of Oban to buy at the Visitor Center the affordable $ 5 per night in the huts needed to use the facilities. Of course we want to camp, but if the weather is bad, a hut is already worth a lot as a sheltered place to cook. In addition, we go shopping for the next few days and rebook our ferry ticket for two days later, since we now know how long we want to stay on the island. Although it is raining, we can observe amazingly many, sweet little blue penguins in the sea. Yesterday we saw one or two on our arrival, but only briefly and today they seem to catch their lunch. After that we really want to explore some more of the village Oban, but since it is pouring rain, we wait a bit. Towards evening, we move on and first walk along the Great Walk „Rakiura Track“ and then take the path „Ryan’s Creek“ to the northern coast, where we have a pretty view. We see and especially hear many animals, and enjoy the atmosphere very much. Unfortunately, it is already getting dark and we decide to turn back after an hour. The rest of the evening we spend comfortably on Allen’s camp and cook a delicious, rich dinner before we have to pay attention to our food supplies the next few days. Today it is extremely cold, but in Allen’s little kitchen there is a wood-burning stove and Hanspeter takes the opportunity to fire up nicely.

Oban – Bungaree Hut 08.03.2019

We get up early today and pack our things. Fortunately, we are allowed to store our excess baggage at Allen’s place, so we have to take only the essentials. Since it was so cold last night, we pack our winter clothes. We have a nice breakfast and say goodbye to Allen at 10 am. Today we want to walk to the Bungaree hut, which is around 20 kilometers away. But first we have to pass the 4 kilometers to the starting point, which leads us to the one or the other interesting place. We are astonished, when we find in the middle of nowhere on the barely travelled road a corner full of toilet. These are somehow artfully arranged and it looks pretty funny, if a little bit oblique. Then the path leads us to the first beach, Horseshoe Bay. Here we take the first short break and enjoy the view on this beautiful day. Anyway, we are very excited about the great nature on Stewart Island. After we have mastered a small hill, we are finally at the starting point of the actual trail. This is also the starting point for the 3-day Greatwalk and as we know it from these trails already, it is wonderfully developed. Therefore, we come relatively fast forward and enjoy the beautiful view of the different dream beaches, where we pass every few kilometers. We also see and hear about all species of birds, which is very impressive. We even see an albatross circling a fishing boat and in the forest we see some Tui birds (black / blue birds with white collar). After 13 kilometers we reach the first hut, Port William where we leave the Great Walk. We continue the walk along the coast and are amazed at how the conditions change suddenly. No more pleasant boardwalk, and we have to fight through mud and be careful that we do not sink in. We try to keep our feet as dry as possible and so we make a real slalom. The first 500 meters, however, are by far the worst in retrospect, and we assume that they want to scare people off the hike. But even then you must always be careful not to trip, to sink in the mud or to take in the small streams a foot bath, if you cross them. Due to the bad way everything goes a bit slower and we are pretty exhausted until the end. When we arrives at the hut, it’s really busy, as it has rented by a ten-member group of fishermen, divers and hunters for a week. They really have everything with them, even their own fridge. Since they are not allowed to occupy more than half of the cabin accommodation, they have set up a few more tents. We discovered a nice spot on the sand dunes in front of the hut and set up our tent there. The group is however very friendly and offer us beer as well as liquor, fresh fried fish, the Hanspeter finds it very delicious and french fries. So we spend an unexpectedly turbulent evening, but it is still very comfortable. We look forward to the next hut with a quieter evening.

Bungaree Hut – Christmas Hut 09.03.2019

This morning we wake up with a beautiful sunrise, which we can enjoy from our tent. Then we pack our things and breakfasts properly before we make our way towards Christmas hut. There is not much left of yesterday’s excellent weather, as it is overcast and seems to start to rain at any moment. First, the path leads us steeply through deep forest, then there is a pretty, longer piece along the sea, where we can observe some waterbirds, before it goes over a bridge back into the forest. At the end of the beach we take our lunch break, but we have to hurry up a bit, because right now it starts to rain. So we move on and hope not getting too wet to reach the Christmas hut. The further route runs through the forest for a long time and leads up and down. However, we have marked the wrong hut on our map, which we notice as soon as we have reached the destination. Unfortunately, it continues for another 1.5 kilometers, but when we arrive at the beach, the destination is also reached. From a distance we see a few fishermen who probably live in the hut, but otherwise nothing is going on here. As we sweat, we decide to cool off a bit in the refreshing sea. When we come out we have to be careful not to be eaten by the sandflies and disappear as fast as we can in the hut. We can set up our tent in front of the hut on a green area and spend a pleasant rest of the afternoon here. The fishermen we’ve seen from far are a whole family from the States, more specifically from Maine, where the mother is originally a Peruvian. They’ve been to New Zealand for over half a year, traveling almost the entire South Island on foot, across the Te Akora Trek, and wanting to complete the Northwest Circuit. At the moment, they are waiting for food because they sent two of their sons (out of a total of four) by boat taxi yesterday. But since the sea is so rough at the moment, today it can not dock and they hope that they will come tomorrow. The father of the family roasts fish on hot stone and since they have caught so much, Hanspeter can enjoy a lot of delicious fresh fish. In addition to the family, there is another couple and an older Australian woman, who is traveling alone and wants to see how far she gets. We all spend a very comfortable evening together.

Mount Anglem 10.03.2019

Unfortunately, the weather today looks even worse than yesterday. However, we want to climb the Mt. Anglem and hope the sky will clear up in the afternoon. Therefore, we start the morning comfortably and wait. The American couple also wants to go to Mt. Anglem today and leave after 10am. We also decide to move on around 11am and hope for better weather. It is not raining, but probably the mountain is in the clouds. The climb is pretty comfortable up to half, but after we come out of the forest, it changes suddenly. It is very swampy and muddy, so we have to run pretty strong slalom again. In an inattentive moment, Manuela slips off and lands with one leg knee deep in a mud hole. That’s pretty annoying, but heck. In the meantime we are in the fog and by the wetness the shoes and trousers are being washed again. The higher up we get, the colder it gets and we are happy to have our winter clothes with us. It also gets steeper and steeper, but after about 3 hours we reached the summit. Or at least we suspect that we are there, because we do not see anything. We put on our warmest clothes because it’s cold between drizzle and thick fog. There should still be a lake nearby, but there is nothing to see. We picnic in a slightly sheltered place and wait more than an hour here hoping to clear up. Unfortunately, it doesn’t, which disappoints us a bit and we go on the descent. Actually, we knew that we will not see anything today, but unfortunately we can not just pick another day for it, because tomorrow it’s already back to Oban. At 5 pm we reach our hut, where we prepare a hot chocolate and make ourselves comfortable. The mood in the American family is a bit subdued, as they only have fish to eat and not be able to dock the boat taxi in today’s weather. Therefore, the joy is even greater, as the two sons still arrive later in the evening with a lot of luggage. Because the boat taxi could not bring them to the Christmas hut, but for Bungaree, from where they have hiked all the way with the heavy backpacks on foot. The joy of the family is great and so they can continue tomorrow the Northwest Circuit. We chat with them until late in the evening and spend a very comfortable evening.

Christmas Hut – Port William 11.03.2019

Today it means heading back, because we can not afford and do not want a boat taxi, because the further we are, the more expensive it is. With two more stations, we could easily have pulled off 200 New Zealand dollars and so, it goes back the same way we came. We get up early, pack up our things and say goodbye to the nice family. Today is beautiful weather and we are motivated for the way back. Now we know the way better, we’re getting on pretty fast. At 2 in the afternoon we are already at the Bungaree hut, but somehow we do not feel like spending another evening with the loud group and move on. We still hope we can see a kiwi, but they are shy and do not get close to noise. In addition, we feel tomorrow we can reduce the long way back and therefore move on. In the evening we reach Port Williams, where we can pitch our tent. We were pretty sure we heard the kiwi bird on the way. But unfortunately we did not see him. We prepare our dinner first and decide with the rest of the wine, we are going in the forest and see if we can see some animals. We find a cozy place where we can sit down, keep quiet and wait. After about half an hour, we think to hear someone who has a flowing nose. But as it gets closer, we think it is a horse or something, because it always snorts so special. Suddenly we realize that the animal must be very close to us and Hanspeter ignites with the flashlight in the forest, since it is already quite dark. There’s a deer just a few yards away. However, it scares a little and goes away. From afar, we can watch it a bit, until it’s completely disappear. This was not a kiwi but still very impressive. However, since the lighting conditions are poor, it was impossible to take a photo. Now it is pitch dark and we are on the way back. We hear repeated sounds of kiwis, but it’s so hard to see them. But suddenly we hear it again and Hanspeter shines with the flashlight in the forest, where it is a bit clearer. In fact, we can hardly believe it, but there’s a kiwi in the bushes. We watch him for a while from afar. Afterwards, Hanspeter decides to approach him and even manages to take a photo, and above all to make a video. The kiwi does not respond to light, which surprises us, but is very sensitive to sounds. At each step he looks around and finally disappears in the bushes. What an evening. We are quite overwhelmed by the great experience and head back to the campsite where we can hear some other nocturnal animals as well as another kiwi. It’s getting late and we’ll go to bed soon.

Port William – Oban 12.03.2019

Even today we start the day with bright sunshine. After we have had breakfast and packed our things, we go back to Oban. Somehow, the path feels long today. On the way out we thought it was shorter, but about 11 am we reach the starting point. Here we picnic before we take the last few kilometers. We feel our tired legs and do not want to make steep climbs, if not necessary. So when we get back to Horseshoe Bay, we do not take the direct route, but think we can take a slightly flatter, wider route. However, when we stand on the hill, it does not seem to go further, because here are only two properties, which are signposted with private. We did not see anything of a way or anybody to ask. So we have to go back, where we still saw a forest path on the way, which would actually lead in the right direction. Only this makes a pretty big detour and we may trudge through the mud again. After walking for half an hour along the way and still not landing on the main road we know, we suddenly start to doubt if we’re still right. But it can not be, because Oban is so small, you can not get lost. Finally, one hour late, we get back to the street we know and are not far from Allen. As we arrive at the campsite, we treat ourselves to a much needed shower, set up our tent and chat with Allen, who said we were still a long way off. As tomorrow is again bad weather reported, we go back later in the afternoon in the city hoping to get a ferry crossing to Ulva Island. Yes, we do not really like to do any more, but since this island is supposed to be a true bird paradise, we still want to see it. The lady from the Visitor Center, however, says the last return trip is already at 17.00 and therefore now a crossing hardly rewards. In addition, the birds are usually even lower down when it rains and therefore a bad weather day is good. We book a crossing for tomorrow morning at 9am and return at 1pm. Then we buy a delicious snack and take a walk to the Golden Bay, where we eat this with relish. Then we visit the Observation Rock, which is another small climb, but we have a magnificent view of the area before it goes back to Allen on the campsite. Here we prepare a delicious rich dinner and recover from the last, a bit tiring days.

Ulva Island 13.03.2019

Getting up at 7am today is pretty tough. We would have liked to sleep longer, but still want to visit small Ulva Island. We have breakfast and make our way to the ferry station. In less than 5 minutes we are on the island and now have almost 4 hours to explore them. We quickly realize there is much more bird song than on Stewart Island. That is probably also because there are no natural predators for the birds and they can live in peace. We see all kinds of birds and it’s not that easy to get them in front of the lens. In particular, we see the parrot, Kaka, which looks quite similar to the kea and does not have a less sharp beak. Unfortunately, the camera battery of many photography and shooting is almost empty, which is quite annoying. The beaches here look gorgeous, even if it is quite bad weather. We spend a lot of time watching the birds and enjoy it very much, so we almost forget the time. It is just enough for us to do the circular routes and in the last 5 minutes we go to a viewpoint that we almost forgot. That was really nice. Back at the boat we can even watch some of the little blue penguins, which is always a welcome surprise. After we arrive, we go straight to Allen, where we dismantle our tent and pack our things. Actually we booked the ferry at 5 pm, but saw that there is another at 3 pm. After that, we have to go to Invercargill with hitchhiking to a campground, so we prefer not to arrive too late. In addition, we have to plan for the next region, the Catlins, and especially shopping, so it makes all more sense to be back early. So it is time to say goodbye to the great island and Allen with his beautiful campsite. We really enjoyed it here. When we arrive at the ferry terminal, we can easily change our ticket to 3 pm and are on the earlier ferry. We even meet a couple we met on the last night of the hike at Port Williams and they offer to take us to Invercargill by car. Of course that’s perfect, so we do not even have to hitchhike. They drop us at the supermarket, so we can just buy the supplies for the next few days, and then go to the nearby campsite. Here we settle down comfortably, wash our clothes, prepare a delicious dinner and just relax.

New Zealand 2: Christchurch – Queenstown – Bluff

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27.02.2019 – 06.03.2019

Christchurch 27.02.2019

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen und gefrühstückt haben, machen wir uns eingehend Gedanken, wie es mit unserem Neuseelandaufenthalt weitergehen soll. Grundsätzlich sind wir mit dem Preisniveau überfordert, denn sogar die Unterkünfte d.h. Campingplätze sind teuer und offenbar funktioniert hier Couchsurfing nicht wie erwartet. Wir sind uns soweit einig, dass wir als nächstes richtung Süden gehen wollen, da es ja langsam Herbst wird. Ohne Auto müssen wir uns nun wohl an grössere Destinationen halten und wir denken, dass Queenstown ein guter Ausgangspunkt wäre. Als wir uns online über die Busse orientieren, kommt der nächste Schock, denn es sieht so aus als fahre nur der sogenannte Intercity Bus nach Queenstown und für die nächsten Tage sind da nur Preise für Flexitickets mit über 250 Neuseelanddollar pro Person vorhanden. So fällt diese Option weg und wir suchen Alternativen. Wir könnten mit dem Atomic Shuttle für etwa 30 Dollar nach Dunedin fahren, was ebenfalls im Süden liegt und preislich vernünftiger wäre. Eine weitere Möglichkeit wäre per Anhalter zu fahren, aber aus einer Grossstadt hinaus, ist es ebenfalls schwierig. Wir einigen uns schlussendlich darauf, dass wir morgen mit dem Stadtbus etwas Ausserorts fahren und von dort aus versuchen per Anhalter weiter zu kommen. Nun gäbe es doch noch eine weitere Alternative, wobei wir nicht wirklich damit rechnen, dass diese funktioniert. Transfercars – das heisst ein Auto von einem Standort zum nächsten zu verschieben. Wir melden uns da an und finden zwei Transfers, einer nach Queenstown in einem Tag (24h), der andere nach Wanaka in einem Tag. Das ist etwas weit für die Dauer, aber wir versuchen es trotzdem und fragen an. Wir müssen nicht lange warten und erhalten von beiden eine Absage. So ist dies sozusagen wieder gegessen und wir bleiben beim ursprünglichen Plan. Den Nachmittag verbringen wir mit Einkaufen und Blog schreiben. Am Abend finden wir eine neue Anzeige auf Transfercars – zwei Tage bis nach Queenstown. Wir versuchen es daher nochmals für morgen und warten ab. Weil es schon spät ist, können wir nicht erwarten, dass heute noch eine Antwort kommt. Da wir beim günstigen AirBnB (Zelten für 18 Franken), eine vollausgestattete Küche zur Verfügung haben, bereiten wir zum Abendessen eine leckere Gemüselasagne zu und unterhalten uns ein wenig mit den Gästen und Besitzer.

Christchurch – Mt. Cook Village 28.02.2019

Der heutige Morgen startet mit einer guten Nachricht, denn unsere Anfrage für den Transfercar nach Queenstown ist tatsächlich akzeptiert worden. So können wir den Tag in Ruhe angehen, denn wir können das Auto erst am Mittag abholen. Als es soweit ist, bietet eine der Gäste an, jemanden von uns zur Autovermietung zu bringen, denn sie hat einen Sitz frei. Da Hanspeter das Auto auf sich nehmen wird, geht er mit, während Manuela beim AirBnB wartet. Leider verläuft es nicht so, wie erwartet, denn die Mietwagenfirma will einen Internationalen Führerschein sehen. Den haben wir nicht, da dieser im gestohlenen Rucksack von Ecuador war und uns das Strassenverkehrsamt gesagt hat, der Schweizer Führerschein sollte eigentlich überall akzeptiert werden, haben wir diesen auch nicht erneuert. Nicht aber in Neuseeland (die erste Mietwagenfirma letzte Woche hat das zwar noch nicht interessiert…) und Hanspeter muss über eine Übersetzungsfirma den Führerschein ins Englische übersetzen lassen. Das wäre alles kein Problem, wenn diese nicht auch noch den Pass benötigen würden. Der Pass liegt noch in der Handtasche von Manuela und Hanspeter kommt daher mit dem Bus zurück zum AirBnB. Von dort aus lassen wir den Führerschein online übersetzen, was innerhalb von 30 Minuten geschieht und Hanspeter geht wieder zurück zur Mietwagenfirma. Jetzt sind alle hürden genommen und er bekommt gratis einen schicken Toyota Rav4 ausgehändigt, den wir innerhalb der nächsten 3 Tage (2 Nächte) in Queenstown abgeben müssen. Zuerst stocken wir im nächsten Supermarkt unsere Vorräte auf und etwa um 16.00 düsen wir los. Nun ist es einiges später als erwartet und die Fahrt bis zu  Mt. Cook Village ist noch weit. Da wir jedoch die Umgebung von letzter Woche bereits kennen, machen wir nicht mehr stopps als notwendig und ein paar Stunden später erreichen wir den Lake Tekapo, wo wir noch eine längere Pause einlegen. Bald darauf ist auch der Lake Pukaki erreicht und wir können noch gerade vor dem Sonnenuntergang ein hübsches Foto vom See schiessen. Wir treffen kurz bevor es dunkel wird beim Campingplatz am Ende des Mt. Cook Village ein und richten uns gemütlich ein. Da das Auto genügend gross ist, wir morgen früh los wollen und es draussen sehr kalt ist, verzichten wir darauf unser Zelt aufzustellen, sondern entscheiden uns im Kofferraum des Autos zu übernachten. Danach bereiten wir noch ein einfaches Abendessen zu und gehen danach schlafen, damit wir morgen auch fit sind. Wir haben nämlich eine Wanderung zur Mueller Hut geplant und es hiess, man soll genügend früh los ziehen, um der Touristenmasse zu entkommen. Als wir es uns auf der Rückbank gemütlich machen und irgendeinen intelligenten Sensor im Auto auslösen, beginnt die Alarmanlage an zu heulen und wir fühlen uns gerade ziemlich ausgestellt. Das passiert noch ein zweites Mal und dann legen wir uns wirklich schlafen.

Mueller Hut – Lindis Pass 01.03.2019

Der Wecker klingelt, aber es ist eiskalt und sogar noch dunkel. So bleiben wir noch eine Weile im warmen Schlafsack bis es zumindest ein bisschen hell wird. Kalt ist es immer noch, aber wir haben uns ja vorgenommen, früh los zu gehen. Nachdem wir unser Frühstück zu uns genommen und unseren warmen Kaffee geschlürft haben, geht es los. Wir sind wirklich bei den Ersten die unterwegs sind und noch nichts ist zu sehen von der befürchteten Touristenmasse. Der Mt. Cook, der schneeweisse markante Berg wird für eine kurze Zeit von der Sonne in einem wunderschönen rot beleuchtet und die Stimmung ist einfach fabelhaft. Die Wanderung führt uns die ersten paar Kilometer ziemlich eben ins Tal hinein, bevor es abrupt bergauf geht. Das ist aber halb so schlimm, denn was wir wirklich nicht erwartet haben, sind perfekt ausgebaute Treppen. So kommen wir gemütlich Stück für Stück voran und können ein atemberaubendes Panorama auf die umliegende Umgebung geniessen. Irgendwann ist es aber doch fertig mit den Treppen und ein normaler Weg führt kontinuierlich aufwärts. Gegen Schluss gibt es noch ein äusserst steiles Stück über ein Geröllfeld, welches uns etwas ausser Atem bringt, aber trotzdem sind wir schneller oben als erwartet. Nachdem dieses bewältigt ist, geht es nicht mehr lange und wir sehen die Hütte bereits. Dort angekommen, gönnen wir uns einige Snacks und geniessen das wundervolle Bergpanorama. Nach einer Weile machen wir uns an den steilen Abstieg, der uns mit der Zeit länger und strenger als der Aufstieg vorkommt. Etwa um 1 Uhr sind wir ziemlich geschafft wieder zurück beim Auto und machen uns auf den Weg Richtung Queenstown. Da wir das Auto morgen um halb 12 abgeben müssen, wollen wir heute bereits möglichst nahe an Queenstown rankommen. Wir fahren aber nicht weit, denn wir wollen die Lavendelfarm besuchen, die ebenfalls am Lake Pukaki liegt und bei unserem ersten Besuch aussen vorgelassen wurde. Was etwas schade ist, dass wir diesmal gerade die Blütezeit verpasst haben, denn das letzte Mal konnten wir die eindrücklichen Lila Felder vom Auto aus bestaunen. Trotzdem ist es einen Besuch wert und wir gönnen uns einen Lavendeltee, während wir das hübsche Lavendelfeld betrachten. Danach geht die Fahrt weiter, wobei wir noch einen Halt beim Aussichtspunkt auf dem Lindis Pass machen. Viel weiter mögen uns unsere Beine aber wirklich nicht mehr tragen und wir sind froh, wieder in unserem bequemen Auto zu sitzen. Wo wir das letzte Mal nach Wanaka abgebogen sind, geht es heute weiter südlich Richtung Queenstown. Aber nicht mehr viel weiter, denn wir haben einen hübschen gratis Campingplatz am Lake Dunstan, etwas vor Cromwell und ca. 70 Kilometer vor Queenstown entdeckt, wo wir es uns für die Nacht gemütlich machen. Wir trinken etwas Wein, kochen ein leckeres Abendessen und plaudern mit drei deutschen Mädels, die ebenfalls auf dem Campingplatz sind. Da wir ziemlich geschafft vom heutigen Tag sind, legen wir uns nicht allzu spät schlafen. Aber nicht ohne nochmals die Alarmanlage im Auto auszulösen, damit sicher auch alle auf dem Campingplatz wissen, dass wir da sind.

Queenstown – Glenorchy 02.03.2019

Wir schlafen heute etwas länger als gestern, denn wir müssen uns vom Marsch noch etwas erholen. Die über 1000 Höhenmeter hoch und wieder hinunter sind doch nicht so einfach an uns vorbeigegangen. Auch diese Nacht war sehr kalt, weshalb wir uns entscheiden, nur einen Frühstückskaffee zu nehmen und etwas später in Cromwell zu frühstücken. Hier gehen wir noch kurz einkaufen und finden einen hübschen Picknickplatz, wo die Sonne auch bereits hinscheint. Nachdem wir gesättigt sind, geht es weiter nach Queenstown, wobei wir unterwegs immer wieder von der hübschen Umgebung beeindruckt werden. Da wir noch etwas Zeit haben, machen wir noch einen kleinen Abstecher zu einem sehr eindrucksvollen Tal, wo eine Szene aus Herr der Ringe gedreht wurde. Danach ist es aber an der Zeit zum Flughafen in Queenstown zu fahren, um den gratis Mietwagen zurückzugeben. Alles läuft problemlos und wir sitzen bald darauf im Bus, der uns ins Städtchen führt. Wir dachten ja mal Queenstown sei gross, aber es ist lediglich überfüllt mit Touristen, kommt uns aber sonst sehr klein vor. Wir gehen ein leckeres Brot in einer Bäckerei einkaufen und picknicken danach an der wunderschönen Promenade, wo allerlei Wassersportarten ausgeübt werden. Wir sind aber jetzt wieder so weit wie vor ein paar Tagen, denn auch hier hatten wir mit Couchsurfing keinen Erfolg und geben dieses Thema in Neuseeland nun komplett auf. Die Unterkünfte, aber auch die Zeltplätze (ab umgerechnet 40 Franken) sind so teuer wie nirgends sonst. Etwas ausserhalb gäbe es noch eine Campsite für etwa 20 Franken, aber ohne Auto ist dieser Ausgangspunkt ca. 15 Kilometer von der Stadt entfernt, ziemlich ungünstig und zudem gibt es keine Dusche dort, die wir aber dringend nötig hätten. Wir entscheiden uns nach Glenorchy zu gehen, da es dort etwas ruhiger sein soll und es viele sehr schöne Wanderungen geben soll. Nur müssen wir in das etwa 40 Kilometer entfernte Glenorchy noch hinkommen. So laufen wir etwas nach ausserhalb des Städtchens und halten den Daumen raus. Dummerweise sind schon zwei andere da und wir müssen ihnen selbstverständlich den Vortritt lassen. Nach nicht allzu langer Wartezeit werden sie mitgenommen und die nette Dame hat sogar noch für uns Platz. Die Fahrt geht aber leider nur etwa 3 Kilometer bis sie wieder abbiegt. Wir lassen wieder den beiden Mädels den Vortritt und nach nicht allzu langer Zeit, kommen sie weiter. Bei uns hält eine Gruppe Chilenen (die hier aber Leben), und uns wieder ein paar Kilometer weiter bringen. Aber irgendwie ist es etwas frustrierend, denn wir stehen etwa 2 Stunden an der Strasse und sind gerade mal 15 Kilometer weit gekommen. Die vielen Touristen mit ihren riesigen Campervans schenken uns nicht einmal Beachtung, und wir realisieren, dass die Chance von denen mitgenommen zu werden, wohl sehr gering sind. Schlussendlich werden wir von einer Brasilianerin, die ebenfalls hier lebt, bis 8 Kilometer vor Glenorchy mitgenommen. Die Fahrt nach Glenorchy mit Aussicht auf den See ist wunderschön und wir geniessen sie sehr. Die letzten paar Kilometer werden wir von einem französischen Pärchen im eigens umgebauten Campervan mitgenommen. Glenorchy ist ein wirklich kleines, verschlafenes Dörfchen mit einem hübschen, wenn auch mit ca. 30 Franken nicht ganz billigen Campingplatz. Da wir es aber nun geschafft haben, gratis nach Glenorchy zu kommen, können wir uns das heute leisten. Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet haben, gönnen wir uns ein lokales Bierchen und geniessen den ruhigen Abend am Wakatipu See. Wir finden diesen Ort sehr schön, merken aber, dass wir uns schon wieder verplant haben, da wir unbedingt von Queenstown weg wollten. Hier gibt es lediglich zwei kleine Einkaufsläden, welche die doppelten Preise für Lebensmittel verlangen als üblich. Da wir jedoch wieder mit dem Rucksack unterwegs sind, wollten wir nicht zu viel mitschleppen und haben das nicht bedacht. Naja, wir kaufen daher nur das nötigste für die nächsten zwei/drei Tagen ein.

Lake Sylvan 03.03.2019

Heute geht es für uns relativ früh los, denn wir wollen den Lake Sylvan erreichen, wo wir die nächsten Tagen für ca. 10 Franken die Nacht campen können. Lake Sylvan ist der perfekte Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen, unter anderem auch für den Routeburn Track, einer der bekannten Great Walks. Da wir jedoch annehmen, dass dieser Greatwalk, wie auch schon die Mueller Hut, ziemlich überfüllt und zu gut ausgebaut sein wird, werden wir vermutlich eine andere Wanderung ansteuern. Es hätte uns auch gereizt einen mehrtägigen Greatwalk mit Übernachtung zu absolvieren. Als wir jedoch erfahren, dass die Campingpreise bei 40 Neuseelanddollar (30 Franken) pro Person liegen, haben wir diese Idee abgeblasen. Wir stellen uns daher wieder an die Strasse, welche zum Lake Sylvan führt. Heute haben wir mehr Glück, denn bald hält ein pensionierter Australier an, der uns zum Lake Sylvan bringt. Bereits am Mittag haben wir unser Zelt aufgestellt und wir sind begeistert vom wunderschönen Campingplatz inmitten der Berge. Wir machen am Nachmittag einen kleinen Rundweg zum Lake Sylvan und geniessen den Rest des Tages auf dem Campingplatz. Hier machen wir das erste Mal bekanntschaft mit dem Kea Papagei. Dieser ist wunderschön, aber auch ziemlich frech und er knabbert alles an. Wir hoffen einfach, dass er unser Zelt in Ruhe lässt, denn zumindest haben wir kein Auto mehr, wo er den Dichtungsgummi rauspicken kann. Wir erfahren von anderen Campinggästen, dass er auch Essen stibitzt, das gerade unbeaufsichtigt ist. Wir beobachten die Vögel für eine Weile und verbringen einen netten Abend hier.

Rockburn – Sugarloaf Hike 04.03.2019

Heute geht es wieder früh los, denn wir haben uns entschieden, den Rockburn / Sugarloaf Trek zu absolvieren. Eigentlich ist das ein 2 Tages Wanderung, aber wir denken, dass wir den problemlos in einem Tag machen können. Etwa um halb 10 Uhr starten wir. Wir geniessen die lange Wanderung durch den Wald, wobei wir nahezu keiner Menschenseele begegnen. Lediglich einer Dreiergruppe die aber umkehren, da sie den Routeburn Trek machen wollen und sich im Weg geirrt haben. Der Weg ist nicht ganz einfach und wir müssen immer wieder ein paar Hindernisse bewältigen, aber trotzdem sehr schön. Gegen Mittag erreichen wir einen Fluss, wo wir unser Mittagessen verspeisen. Danach geht es weiter, immer wieder auf und ab. An Höhe gewinnen wir kaum. Der Wald erinnert uns teilweise an einen Märchenwald und wir werden ab und an von Vögel, wie dem Fantail und Robin begleitet. Wir haben das Gefühl schon eine Ewigkeit gewandert zu sein, als plötzlich die Steigung zum Sugarloaf Pass beginnt. Der Weg ist hier teilweise sehr mühsam geworden, ein Teil wurde wohl sogar von einem Erdrutsch weggeschwemmt und wir müssen schauen, wie wir das Stück passieren können. Irgendwann aber kommen wir aus dem Wald hinaus und sehen die Berge, welche uns umgeben in voller Pracht. Wir haben den Sugarloaf Pass endlich erreicht und sind aufgrund der Bedingungen ziemlich geschafft. Was wohl in die Great Walks investiert wird, wird wohl an den übrigen Wanderwegen gespart… Aber schön war es jedenfalls und sozusagen keiner Menschenseele zu begegnen ist auch viel wert. Nachdem wir die Aussicht genossen haben, hoffen wir noch im Trockenen wieder zurück zu kommen, denn die aufziehenden Wolken sagen nichts Gutes. Der Abstieg ist enorm steil und wir fluchen gerade etwas, dass wir den Weg nicht von der anderen Seite begonnen haben. Aber wenn wir das gemacht hätten, hätten wir zur Belohnung nicht eine solche Aussicht gehabt. Also wars wohl schon gut. Um 18.00 kommen wir unten an und müssen noch 4 Kilometer zum Lake Sylvan laufen, dabei werden wir netterweise von einem Herren aufgegabelt. Der hat einen interessanten Job, denn der joggt oder fährt mit dem Mountainbike den eigentlich mehrtägigen Routeburntrack mehrmals pro Tag, da er die Autos der Wanderer vom Ausgangspunkt zum Endpunkt verschiebt. Da kann man lediglich sagen, enorm fit ist der Herr. Wir sind happy wieder zurück beim Campingplatz zu sein, denn es hat bereits zu regnen begonnen. Wir kochen unser Abendessen und gehen ziemlich früh schlafen, da wir vom Tag ziemlich geschafft sind.

Lake Sylvan – Lumsden 05.03.2019

Die Wettervorhersage für den heutigen, aber auch für die nächsten Tage ist ziemlich schlecht. Daher wollen wir ganz in den Süden, da es dort besser aussieht. Nachdem wir alles gepackt und unsere Regensachen angezogen haben, machen wir uns auf den Rückweg. Wir entscheiden uns den 20 Kilometer langen Weg zu laufen, denn bei dieser Strasse am Vormittag und dazu noch bei schlechtem Wetter stehen die Chancen für Autostopp nicht gerade gut. Abgesehen von Tourbussen fahren kaum Autos vorbei, aber nach etwa einer Stunde haben wir Glück und ein leerer Tourbus hält an. Dieser fährt zwar bis Queenstown, kann uns aber kostenlos bis Glenorchy mitnehmen, wofür wir sehr dankbar sind. In Glenorchy stehen wir fast eine weitere Stunde an der Strasse und versuchen etwas halbherzig, sogar einen riesigen Lastwagen der auf uns zufährt, anzuhalten. Wir trauen unseren Augen kaum, aber er hält tatsächlich an. Der Lastwagen ist ein Schaftransport und der Chauffeur ist Andrew. Er meint, dass er uns nach Queenstown mitnehmen kann, er müsse jedoch unterwegs noch einen Abstecher machen. Wir machen es uns in diesem Luxuslaster gemütlich und geniessen die super Aussicht von oben. Den Abstecher machen wir am Mock Lake, wo Andrew noch einen zweiten Anhänger ankuppelt und bei einer Farm weitere Schafe auflädt. Für uns auch gerade eine spannende Erfahrung und wir plaudern etwas mit dem Schafhirten. Die Region um den Mock Lake ist sehr hübsch, so geniessen wir den Abstecher umso mehr. Unterdessen haben wir Andrew erzählt, dass wir eigentlich noch weiter südlich wollen und einen Campingplatz für heute Abend suchen. Daraufhin meint Andrew, dass er sowieso in den Süden fahren und seine Frau einen sehr günstigen Campingplatz in Lumsden betreibt. Wir müssen zuerst nachschauen, wo sich dieses Lumsden überhaupt befindet. Das ist perfekt, es ist sogar weiter als wir gehofft haben, heute zu kommen und liegt ziemlich nah bei Invercargill. So fahren wir mit ihm bis ins hübsche, kleine Dörfchen Lumsden mit, wo wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich machen. Hier können wir mal wieder so Notwendigkeiten wie Wäsche waschen erledigen, und plaudern am Abend eine Weile mit Andrew und seiner Frau.

Lumsden – Bluff 06.03.2019

Seit vorgestern haben wir mit dem Gedanken gespielt, Neuseelands dritte Insel zu besuchen. Die Stewart Island. Leider ist die Fähre etwas teuer, aber wir sind seit gestern überzeugt, dass es sich lohnen wird. Also nichts wie hin. Da wir jedoch online keine verfügbaren Tickets für heute gefunden haben, gibt es noch einen Plan B, den Besuch der Catlins Region im tiefen Süden Neuseelands. Wir sind spät dran heute. Es ist schon fast Mittag, als wir uns an die Strasse stellen. Jedoch geht es keine 5 Minuten und ein Auto hält bereits an. Er hat bereits zwei weitere Anhalter dabei, aber meint, dass wir auch noch Platz hätten. Wir erzählen ihm von unseren Plänen, dass wir, wenn möglich heute nach Stewart island überfahren möchten. Als wir am gewünschten Ziel in Invercargill ankommen, meint unser Chauffeur Jay spontan, dass er uns an den Bluff fahren kann. Die beiden anderen Anhalter sind von der Idee ebenfalls angetan, da sie vorher auch noch nie am Bluff waren. Als wir dort ankommen, besorgen wir uns zuerst die Fährtickets für heute Abend um 5 Uhr und gehen anschliessend zusammen ein Mittagessen einkaufen, dass wir mit schöner Aussicht aufs Meer und mit einem leckeren Bierchen verzehren. Danach verabschieden wir uns und schauen, was wir in den nächsten 2 Stunden bis die Fähre fährt, noch anstellen können. Wir dürfen unser Gepäck bereits abgeben und haben einen Hügel entdeckt, wo wir noch hoch spazieren können. Dieser Hügel ist jedoch etwas höher, als er von unten ausgesehen hat und der Aufstieg ist ziemlich anstrengend. Als wir oben angekommen sind, haben wir eine super Aussicht auf die Umgebung und geniessen es ein wenig. Nun sehen wir aber, dass die Zeit doch etwas knapp wird und wir uns wieder auf den Rückweg begeben müssen. Wir kommen pünktlich an und haben sogar noch etwas Zeit übrig, da sich die Fähre verspätet. Das konnten wir aber nicht wissen. Die Überfahrt dauert eine gute Stunde und ist angenehm. In Stewart Island angekommen, ist es bereits schon wieder Abend und wir gehen noch kurz einkaufen. Etwas ausserhalb haben wir den wohl günstigsten Campingplatz entdeckt und machen uns auf den 2 Kilometer weiten Weg. Wir hoffen, dass wir um diese Uhrzeit noch jemand vorfinden und beeilen uns etwas. Kurz vor dem Ziel kommt uns ein Auto entgegen und es ist prompt der ältere Campingplatzbesitzer Allen, und gibt uns kurz alle notwendige Instruktionen für den Campingplatz. Ein Franzose ist nur ein paar Schritte hinter uns und wie wir erfahren, hat er dasselbe Ziel. Der Campingplatz ist sehr schön und idyllisch gelegen, zudem bietet Allen noch Unterkünfte in ganz exquisiten, selbst gebauten Häuschen an. Es sieht hier etwas aus wie im Märchenland, wenn nicht perfekt, aber wunderschön. Allen kommt doch noch zurück und zeigt uns sein ganzes Areal. Insbesondere zeigt er uns sein aktuelles Projekt, ein weiteres hübsches Häuschen, das er am Bauen ist. Er macht alles selber und das schon seit vielen Jahren. Wir geniessen die Atmosphäre hier sehr und verbringen einen sehr schönen Abend.


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27.02.2019 – 06.03.2019

Christchurch 27.02.2019

After we have comfortably rested and had breakfast, we think carefully about how to continue with our New Zealand stay. Basically, we are overwhelmed with the price level, especially for accommodations. Campsites are expensive and apparently Couchsurfing does not work as expected. We agree so far that we want to go south next, as it is slowly autumn. Without a car, we now have to go to bigger destinations and we think that Queenstown would be a good starting point. As we have a look online on the buses, the next shock appears, because it looks like only the so-called intercity bus to Queenstown is available and for the next few days there are only prices for Flexitickets with over 250 New Zealand dollars per person advertised. So this option disappears and we are looking for alternatives. We could go to Dunedin with the Atomic Shuttle for about $ 30, which is also in the south and reasonably priced. Another option would be to hitchhike, but out of a big city, is also difficult. We finally agree tomorrow we will take the city bus a bit out of town and try to hitchhike from there. Now there is another alternative, but we do not really expect it to work. Transfercars – that means moving a car from a rental company from one location to the next. We sign up and find two transfers, one to Queenstown in one day (24h), the other to Wanaka in one day. That’s a long way to go, but we’ll try anyway and ask. We do not have to wait long and get a rejection from both. So this is not an option, and we stick to the original plan. We spend the afternoon shopping and blog writing. In the evening we find a new ad on transfer cars – two days to Queenstown. We try again for tomorrow and wait. Because it is already late, we can not expect that an answer will come today. Since we have the budget AirBnB (tent camping for 18 US Dollars) and a fully equipped kitchen available, we prepare for dinner a delicious vegetable lasagne and talk a little with the guests and owners.

Christchurch – Mt. Cook Village 28.02.2019

This morning starts with good news as our request for the transfer car to Queenstown has actually been accepted. So we can start the day relaxed, because we can pick up the car around noon. When it’s time, one of the guests offers to bring one of us to the car rental, because she has a seat free. Since Hanspeter will take the car, he goes with her and Manuela waits at the AirBnB. Unfortunately, it does not go as expected, because the rental car company wants to see an international driver’s license. We do not have it, because it was in the stolen backpack from Ecuador and Office in Switzerland told us, the Swiss driver’s license should actually be accepted everywhere, we have not to renew it. But not in New Zealand (the first rental car company last week did not really care about that …) and Hanspeter needs to let translate the driver’s license into English by a translation company. That would not be a problem if they did not need the passport. The passport is still in the purse of Manuela, and Hanspeter therefore comes back to AirBnB by bus. From there we have the driver’s license translated online, which happens within 30 minutes and Hanspeter goes back to the rental car company. Now all hurdles have been taken and he receives a Toyota Rav4 for free, which we will have to hand over within the next 3 days (2 nights) in Queenstown. First, we stock up on our supplies in the next supermarket, and at about 4:00 pm, we’ll drive on. Now it is much later than expected and the drive to Mt. Cook Village is still far away. However, since we already know the environment of last week, we do not stop any more than necessary and a few hours later we reach Lake Tekapo, where we take a longer break. Soon after, Lake Pukaki is reached and we can still take a nice picture of the lake just before sunset. We reach shortly before it gets dark the campsite at the end of the Mt. Cook Village. Since the car is big enough, we decide to sleep in the car, as we want to go tomorrow morning early and it is very cold outside. Then we prepare a simple dinner and go to sleep, so we are fit tomorrow. We planned a hike to Mueller Hut and it was said that we had to leave early enough to escape the mass of tourists. As we make ourselves comfortable in the backseat and trigger some smart sensor in the car, the alarm system starts to howl and we feel pretty exposed right now. This happens a second time and then we really go to sleep.

Mueller Hut – Lindis Pass 01.03.2019

The alarm rings, but it’s freezing and even dark. So we stay a while in the warm sleeping bag until it gets at least a little bit bright. It is still cold, but we have decided to leave early. After we have taken our breakfast and sipped our warm coffee, we start. We are really among the first who are on the road and nothing is yet to be seen by the feared tourist mass. The Mt. Cook, the snow-white distinctive mountain, is illuminated for a short time by the sun in a beautiful red and the atmosphere is just fabulous. The hike takes us pretty straight into the valley for the first few kilometers, before going abruptly uphill. But it’s not so bad, because what we really did not expect, are perfectly developed stairs. So we get comfortable piece by piece and can enjoy a breathtaking panorama of the surrounding area. At some point the stairs ars finished and a normal way leads continuously upwards. Towards the end there is a very steep piece over a boulder field, which brings us something out of breath, but still we are faster than expected. After this is done, it is not far anymore and we see the hut already. Once there, we treat ourselves to some snacks and enjoy the wonderful mountain panorama. After a while, we start the steep descent, which over time seems to be longer and more severe than the ascent. At about 1 pm we are quite exhausted back in the car and make our way towards Queenstown. Since we have to bring back the car tomorrow at half past eleven am, we want to get as close as possible to Queenstown today. Our first stop is soon, because we want to visit the lavender farm, which is also located on Lake Pukaki and was skipped on our first visit. What a pity that we have just missed the flowering time, because the last time we could admire the impressive purple fields from the car. Nevertheless, it is worth a visit and we treat ourselves to a lavender tea, while we look at the pretty lavender field. Then the journey continues, where we make a stop at the viewpoint on the Lindis Pass. But our legs could not carry us much further and we are happy to be back in our comfortable car. The last time we went to Wanaka, but this time we head south to Queenstown. But not much further than the junction, as we have found a nice free campsite on Lake Dunstan, just outside Cromwell and about 70 miles from Queenstown away, where we make ourselves comfortable for the night. We drink some wine, cook a delicious dinner and chat with three German girls, who are also at the campsite. Since we are pretty much done from today, we are not going to sleep late. But not without triggering the alarm in the car again, so certainly everyone on the campsite know that we are there.

Queenstown – Glenorchy 02.03.2019

We sleep a bit longer today than yesterday, because we have to recover from the hike yesterday. The over 1000 meters up and down are not so easy passed us. Also this night was very cold, which is why we decide to take only a breakfast coffee and have breakfast later in Cromwell. Here we go for a quick shopping and find a nice picnic area, where the sun is already shining. After we are strengthed, we continue to Queenstown, where we are impressed again and again by the beautiful surroundings. Since we still have some time left, we make a short detour to a very impressive valley, where a scene of Lord of the Rings was filmed. After that, it’s time to head to the airport in Queenstown to return the free rental car. Everything runs smoothly and we soon sit in the bus, which leads us to the town. We thought Queenstown was big, but it is just crowded with tourists, otherwise it’s very small. We go shopping for a delicious bread in a bakery and picnic afterwards on the beautiful promenade, where all sorts of water sports are practiced. But now we are back as far as a few days ago, because here too, we did not succeed in couchsurfing and completely forget this topic in New Zealand. The accommodations, but also the campsites (from the equivalent of 40 us dollars) are more expensive than anywhere else. Just outside would be a camp site for about 20 us dollars, but without a car, this starting point is about 15 kilometers from the city, quite unfavorable and In addition, there is no shower there, but we urgently needed. We decide to go to Glenorchy, as it should be a little quieter there and there should be many very nice walks. We just need to reach Glenorchy, which is about 40 kilometers away. So we walk a bit outside the town and start to hitchhike. Unfortunately there are already two others and we have to give them the first step. After not too long wait they are taken and the nice lady has even for us place. Unfortunately, the ride is only about 3 kilometers until she turns right. We let the two girls go first and after not too long, we get a lift too. We have a group of Chileans (who live here), and bring us a few miles further. But somehow it’s a bit frustrating, because we stand about 2 hours on the road and have just come 15 kilometers far. The many tourists with their huge camper vans do not even pay attention to us, and we realize that the chance of being taken away by them is very low. Finally, we are taken by a Brazilian, who also lives here, 8 kilometers before Glenorchy. The drive to Glenorchy with a view of the lake is beautiful and we enjoy it very much. The last few kilometers we are taken by a French couple in the specially own converted Campervan. Glenorchy is a really small, sleepy village with a nice, but not very cheap campsite (30 usd). But now that we have managed to get to Glenorchy for free, we can afford it today. After we have settled comfortably, we treat ourselves to a local beer and enjoy the quiet evening at Wakatipu Lake. We find this place very nice, but realize that we misplanned, as we wanted to get away from Queenstown. There are only two small shops, which charge twice the price of food as usual. However, since we are back with the backpack on the way, we did not want to carry too much and did not consider that. Well, we only buy the most necessary for the next two / three days.

Lake Sylvan 03.03.2019

Today we start relatively early, because we want to reach Lake Sylvan, where we can camp the next day for about 10 usd the night. Lake Sylvan is the perfect starting point for various walks, including the Routeburn Track, one of the famous Great Walks. However, as we assume this Greatwalk, like Mueller Hut, will be overcrowded and overdeveloped, we will probably head for another hike. It would also like to spend a multi-day Greatwalk with overnight. However, when we learn the camping prices are 40 New Zealand dollars (30 francs) per person, we have canceled this idea. We are back on the road that leads to Lake Sylvan. Today we are luckier, because soon a retired Australian stop and take us to Lake Sylvan. Already at noon we have set up our tent and we are thrilled by the beautiful campsite in the mountains. In the afternoon we make a small circular walk to Lake Sylvan and enjoy the rest of the day at the campsite. Here we make the first acquaintance with the Kea Parrot. This is beautiful, but also very naughty and he nibbles on everything. We just hope he does not destroy our tent, at least we do not have a car where he can pick out the rubber seal. We learn from other campsite guests that he also steals food that is currently unattended. We watch the birds for a while and spend a nice evening here.

Rockburn – Sugarloaf Hike 04.03.2019

Today we start again early, because we have decided to complete the Rockburn / Sugarloaf Trek. Actually, this is a 2-day hike, but we think we can do it easily in one day. Around half past nine we start. We enjoy the long hike through the forest, where we encounter almost no human. Only a group of three but reverse, as they want to do the Routeburn Trek and have made a mistake in their way. The road is not easy and we have to overcome a few obstacles, but is still very nice. Around noon we reach a river where we eat our lunch. Then it goes on, always up and down. We hardly gain altitude. The forest reminds us in part of a fairytale forest and we are occasionally accompanied by birds such as the Fantail and Robin. We have the feeling of walking for ages when suddenly the slope to the Sugarloaf Pass begins. The way here has become very tedious, a part was probably even washed away by a landslide and we have to see how we can pass the piece. At some point, however, we come out of the forest and see the mountains that surround us in all their splendor. We have finally reached the Sugarloaf Pass and are quite exhausted because of the conditions. What is invested in the Great Walks, is probably saved on the other trails … But it was beautiful anyway, and so to speak, no human soul to meet is also worth a lot. After enjoying the view, we hope to get back to the campsite dry, because the clouds are not looking good for us. The descent is very steep and we are cursing something, we did not start the way from the other side. But if we had done that, we would not have had such a view at the end to reward. So it was alright. At 18.00 we arrive at the bottom and have to walk 4 kilometers to Lake Sylvan, where we are kindly picked up by a gentleman. He has an interesting job, because he runs or rides his mountain bike on the actually multi-day Routeburntrack several times a day, as he moves the cars of the hikers from the starting point to the end point. All you can say is that the man is extremely fit. We are happy to be back at the campsite because it has already started to rain. We cook our dinner and go to sleep pretty early, as we are quite exhausted from the day.

Lake Sylvan – Lumsden 05.03.2019

The weather forecast for today, but also for the next days is pretty bad. That’s why we want to go to the south, it looks better there. After we packed everything and put on our rain gear, we start our way back. We decide to walk the 20-kilometer road, because this road in the morning and even in bad weather, the chances for hitchhiking are not good. Apart from touring buses, hardly any cars pass, but after about an hour we are lucky and an empty tour bus stops. Although this goes to Queenstown, but he can take us free at least to Glenorchy, for which we are very grateful. In Glenorchy, we stand on the road for almost an hour, trying to stop even a huge truck coming towards us (altough we don’t expect sucess). We barely believe our eyes, but he actually stops. The truck is a sheep transport and the chauffeur is Andrew. He says he can take us to Queenstown, but he has to make a detour on the way. We make ourselves comfortable in this luxury truck and enjoy the great view from above. We make the detour at Mock Lake, where Andrew hooks up a second trailer and loads more sheep at a farm. For us an exciting experience and we chat a bit with the shepherd. The area around Mock Lake is very pretty, so we enjoy the trip all the more. Meanwhile, we told Andrew that we actually want to go further south and look for a campsite for tonight. Andrew then says, he is going south anyway and that his wife runs a very cheap campsite in Lumsden. We must first check where this Lumsden is located. That’s perfect, it’s even further than we’d hoped to get today and is pretty close to Invercargill. So we drive with him to the pretty little village Lumsden, where we make ourselves comfortable on the campsite. Here we can do such things as washing clothes, and chat with Andrew and his wife for a while in the evening.

Lumsden – Bluff 06.03.2019

Since the day before yesterday we have thought about of ​​visiting New Zealand’s third island. The Stewart island. Unfortunately, the ferry is a little expensive, but we are convinced since yesterday that it will be worth. So go there. However, as we have not found tickets available online for today, there is still a Plan B, the visit of the Catlins region in the deep south of New Zealand. We are late today. It’s almost noon when we get on the road. However, it does not take 5 minutes and a car is already stopping. He already has two more hitchhikers, but can squeeze in too. We tell him about our plans, if possible we would like to go over to Stewart Island today. When we arrive at the desired destination in Invercargill, our chauffeur Jay spontaneously says that he can drive us to the Bluff. The very end of the south island where the ferry leaves. The other two hitchhikers are also keen on this idea, as they had never been on the Bluff before. When we arrive there, we first get the ferry tickets for tonight at 5pm and then go shopping together for a lunch. This we eat with beautiful views of the sea and have a delicious beer. Afterwards we say goodbye and see what we can do in the next 2 hours until the ferry leaves. We are already allowed to drop our luggage and have discovered a hill where we could walk up. However, this hill is a bit higher than it looked from below, and the climb is quite strenuous. When we arrived at the top, we have a great view of the area and enjoy it a little. But now we see we run a bit short on time and we have to go back on the same way. We arrive on time and even have some time left, because the ferry is late. We could not know that before. The crossing takes almost one hour and is pleasant. Arriving in Stewart Island, it is already evening again and we go shopping shortly. A bit outside we have probably the cheapest campsite discovered and make us on the 2 kilometer way. We hope to find still someone at this time on the campsite and hurry up a bit. Shortly before the destination we meet a car and it is actually the older campsite owner Allen, and gives us all the necessary instructions for the campsite. A Frenchman is only a few steps behind us and he has the same goal. The campsite is very beautiful and idyllic, and Allen also offers accommodation in very exquisite, self-built cottages. It looks a bit like fairyland, if not perfect, but beautiful. Allen comes back and shows us his whole area. In particular, he shows us his current project, another pretty little house that he is building. He does everything himself and has done so for many years. We enjoy the atmosphere here very much and spend a very nice evening.