New Zealand 5: Road trip to the North of the South Island

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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

Wir lassen es heute gemütlich angehen, denn wir müssen ja erst um 15.00 in Queenstown sein. So beobachten wir noch etwas die hübschen Tiere auf dem Bauernhof und kurz nach 10 Uhr stellen wir uns in Athol an die Strasse. Hier müssen wir keine 5 Minuten warten und werden von einer jungen Kanadierin, die in Neuseeland lebt, mitgenommen. Wir plaudern viel und die Zeit vergeht wie im Fluge. Noch vor 12 Uhr erreichen wir den Flughafen in Queenstown. Es passt optimal, denn unser Transfercar befindet sich ebenfalls am Flughafen und die Kanadierin hat heute einen Skydiving Flug gebucht, wobei die Tour auch am Flughafen startet. Wir suchen schon einmal das Büro von der Mietwagenfirma Europcar auf und fragen, ob wir vielleicht das Auto schon vorher haben können. Sie meinen darauf hin, dass sie es um 14.00 parat haben, was uns sehr gelegen kommt. Etwa 3 Kilometer vom Flughafen entfernt, befinden sich die günstigen Supermärkte und wir nutzen die Zeit, um unsere Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken, denn wir haben ja wieder ein Auto. Danach verspeisen wir gemütlich unser Mittagessen und gegen 13.30 sind wir wieder zurück am Flughafen. Es dauert eine Weile bis wir den Wagen erhalten, da wohl zuerst der Azubi die Formalitäten erledigt. Aber als eine andere Mitarbeiterin übernimmt, geht es Ruckzuck und wir sind für 24 Stunden im Besitz eines schnittigen, sozusagen neuen Toyota Corolla. Wir wollen heute einige Kilometer hinter uns bringen und so heisst es nun Fahren, Fahren, Fahren. Der erste Teil kennen wir ja bereits sehr gut, denn es ist bereits das dritte Mal, dass wir diese Strecke fahren. Etwas vor Twizel und dem Lake Pukaki biegen wir jedoch Richtung Küste ab, in der Hoffnung noch andere schöne Regionen zu sehen. Am Lake Aviemore machen wir Halt und verspeisen noch ein Zvieri, da es wohl heute bis zum Abendessen etwas später wird. Die Seen hier in der Gegend sind sehr hübsch und wir geniessen die Fahrt entsprechend. Etwas unerwartet kommen wir jedoch in den Regen als wir die Küste erreichen. Dies ist zum Glück nur von kurzer Dauer und wir erreichen etwa um 8 Uhr den Campingplatz, kurz bevor es dunkel wird. Hier können wir für 15 Dollar campen, was sehr preiswert ist. Der Campingplatz scheint ziemlich beliebt zu sein, wohl aber nicht unbedingt bei Reisenden, sondern bei jungen Deutschen mit Work and Travel Visa, die hier in der Region arbeiten. Auf dem Campingplatz wird lustigerweise mehr Deutsch als Englisch gesprochen. Wir verbringen jedoch einen gemütlichen Abend hier.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

Die Nacht war leider nicht so gut, denn der Campingplatz ist direkt neben der Strasse, was doch lauter war, als zuerst angenommen. Irgendwie hat Hanspeter heute auch eine Magenverstimmung, denn es geht im gar nicht gut und wir befürchten, dass er nicht in der Lage sein wird zu fahren. Manuela darf versicherungstechnisch eigentlich nicht fahren, denn ein zweiter Fahrer wäre Kostenpflichtig gewesen. So ist die Situation etwas blöd, aber im schlimmsten Fall würde sie übernehmen. Wir packen unsere Sachen und machen uns bald auf den Weg. Zuerst jedoch steuern wir das nächste Cafe an, um einen Tee zu trinken, das nur ein paar Kilometer entfernt liegt. Zu unserer Überraschung ist es eine exquisites Cafe in einer schönen Villa mit zusätzlichem Garten. Es scheint, als wären wir in einem sehr vornehmen Wohnhaus gelandet. Wir erhalten jedoch ein Teekännchen mit zwei edlen Tassen und nach einer Weile Tee trinken, fühlt sich Hanspeter wieder gut und ist bereit zum Fahren. Wir fahren im direkten Weg nach Christchurch, wo wir etwas verfrüht den Wagen zurückgeben. Da der nächste Transfercar wieder von Europcar ist, fragen wir, ob dieser auch wieder etwas früher verfügbar wäre. Wir können ihn zumindest etwas früher um 15.00 Uhr abholen. Wir verbringen die Wartezeit am Flughafen, bereiten unser Mittagessen zu und planen die letzten Tage in Neuseeland. Wir haben zudem ein günstiges Mietauto Angebot in Tasmanien entdeckt, welches wir buchen (12 Franken pro Tag für eine Dauer von 17 Tagen). Um 15.00 Uhr gehen wir das Auto abholen und machen uns auf den Weg nordwärts. Lustigerweise ist es dasselbe Auto wie beim letzten Transfer, lediglich in Silber statt in blau und mit weniger als 10000 Kilometer auf dem Tacho. Zuerst geht es einige Kilometer der Autobahn entlang, bevor wir zum Lewis Pass abbiegen. Hier finden wir wieder eine wunderschöne, bergige Gegend vor, sowie enge, kurvige Strassen. Gegen 5 Uhr machen wir in der Nähe des Passes einen Halt und Essen einen Happen. Bevor wir wieder an die Westküste gelangen, biegen wir gen Norden Richtung Nelson ab. Als Nächstes besuchen wir einen hübschen Wasserfall, der gerade auf dem Weg liegt. Wir wollen bei den Nelson Lakes übernachten, wobei wir die letzte Viertelstunde noch im Dunkeln bewältigen müssen. Wir merken, dass es langsam immer früher Dunkel wird und wir so unseren Tag etwas anders planen müssen. Jedoch können wir uns noch nicht beklagen, denn bis ca. 8 Uhr ist es immer noch hell. Bei Dämmerung müssen wir einfach auf die Wildtiere aufpassen, was jedoch nicht so problematisch ist, wenn man gemütlich fährt. Beim Campingplatz angekommen richten wir uns ein und kochen ein leckeres Abendessen. Danach gehen wir schon bald schlafen, damit wir morgen früh starten können.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Da wir gehört haben, dass im Norden die Golden Bay und der Abel Tasman Nationalpark wohl die Hauptattraktionen sind, besuchen wir heute zuerst die Golden Bay, da der Abel Tasman auch mit ÖV oder per Anhalter erreichbar wäre. Golden Bay ist um einiges weiter als der Abel Tasman und beinhaltet mehrere Orte. Wir fahren zuerst durch eine sehr ländliche Region, wo viele Früchte und Gemüse angebaut werden. Wir hoffen, hier etwas kaufen in der Richtung zu einem guten Preis kaufen zu können, als wir jedoch bei einer Farm halten ist die Auswahl so dürftig, dass wir notgedrungen unser Gemüse im Supermarkt einkaufen werden. Ist wohl gerade nicht die richtige Saison. Bevor wir zur Golden Bay kommen, müssen wir über einen Pass, der aufgrund von Bauarbeiten mit längeren Wartezeiten verbunden ist und wir für die Rückfahrt berücksichtigen müssen. Die Fahrt über die Passstrasse ist sehr schön und zuoberst gibt es sogar noch einen hübschen Aussichtspunkt, wo wir die gesamte Region überblicken können. Danach geht es hinunter auf Meereshöhe, wo wir an die schönen Strände und in die hübschen Dörfchen gelangen. Da unser Transfer Mietwagen wie üblich nur auf das Minimum versichert ist, lassen wir das letzte ungeteerte Stück an der Golden Bay aus. Es wäre von der Rückgabezeit her sowieso knapp geworden und wir geniessen daher den vorderen Abschnitt der bereits wunderschön ist. Leider ist das Wetter nicht ganz so perfekt wie erhofft, weshalb die Golden Bay wohl nicht in vollem Glanz erstrahlt. An einem schönen Strand legen wir unsere Mittagspause ein und machen uns danach auf den langen Rückweg nach Nelson. Als wir wieder über die Passstrasse zurückfahren, gibt es einige Autofahrer die etwas langsam unterwegs sind. Als wir dann bei der Baustelle warten müssen, sehen wir eine Einheimische, die die Fahrerin von einem der langsamen Autos ziemlich übel beschimpft. Wir finden es einerseits amüsant, aber andererseits doch arg übertrieben, da sie auch langsame Fahrzeuge vor sich gehabt hat, was aber wohl die Dame direkt dahinter nicht gesehen hat. Irgendwann wird es jedoch grün und alle fahren wieder den Berg hinunter. Da wir doch schneller vorwärts gekommen sind als erwartet, gönnen wir uns im nächsten Dorf ein leckeres selbstgemachtes Eis, bevor wir auf direktem Weg nach Nelson fahren. Dort angekommen geben wir zuerst das Fahrzeug am Flughafen zurück. Wir haben einen günstigen Campingplatz etwas ausserhalb von Nelson auf einem Hügel entdeckt. Auch wenn die Distanz mit 10 Kilometer machbar wäre, sind die Höhenmeter mit dem ganzen Gepäck nicht zu unterschätzen. Ganz erstaunt stellen wir fest, dass es einen Bus gibt, der dort hoch fährt. So müssen wir lediglich 2 Kilometer zur Bushaltestelle laufen und am Terminal einmal umsteigen. Da die Fahrt jedoch mit dem Zonensystem funktioniert, reicht es ein Ticket für die ganze Fahrt zu kaufen, was mit 3.5 Neuseeland Dollar erstaunlich günstig ist. Am späteren Nachmittag kommen wir am hübschen Campingplatz an und machen es uns gemütlich. Wir haben heute eine neue Anzeige eines Transfercars, innerhalb 2 Tage von Nelson nach Christchurch, gefunden und versuchen hier unser Glück nochmals. Leider ist das Benzin hier nicht enthalten, aber man kann ja nicht immer alles haben. Denn so könnten wir ganz flexibel den Abel Tasman Nationalpark und auf dem Rückweg nach Christchurch die für Delfine und Seelöwen bekannte Ortschaft Kaikoura besuchen. Da wir aber erst angefragt haben, müssen wir uns etwas gedulden, falls es jedoch nichts damit wird, gehen wir per Anhalter in den Abel Tasman Nationalpark. Am Abend sehen wir noch einige Vögel, Hasen und Wekas auf dem Campingplatz und stellen dabei fest, dass Wekas einen ziemlichen Lärm veranstalten können.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

Der heutige Tag beginnt mit einer guten Neuigkeit, denn der Autotransfer zurück nach Christchurch für heute wurde bestätigt. Da wir erst am späteren Nachmittag das Auto abholen werden, können wir die nette Gegend hier noch erkunden. Es gibt ein riesiges Vogelreservat mit Wanderwegen, dass wir hier besuchen. Der Ausgangspunkt führt durch das Informationszentrum, wo wir einige Informationen von den freiwilligen Mitarbeiter enthalten. Sie versuchen das Vogelschutzgebiet frei von Raubtieren zu halten, damit die Vögel hier in Ruhe leben können. Der Wanderweg ist wunderschön und wir werden von vielen Vögel begleitet. Darunter auch der nervöse Fantail, der enorm schwierig zu Fotografieren ist. Es scheint, als würde der Vogel sich einen Spass daraus machen, indem er uns beobachtet und für eine Weile begleitet, wenn wir ihn aber Fotografieren wollen, verschwindet er ganz schnell. Der Rückweg ist etwas herausfordernd, da wir einige Flüsschen überqueren müssen. Der Weg ist aber gut markiert und am frühen Nachmittag sind wir zurück beim Campingplatz, wo wir unser Gepäck deponieren durften. Mit dem nächsten Bus geht es zurück nach Nelson in die hübsche Küstenstadt und da wir noch etwas Zeit zur Verfügung haben, steigen wir bei einer Haltestelle am Strand aus, wo wir die Aussicht noch ein wenig geniessen. Von hier können wir anschliessend die letzten 3 Kilometer bis zum Flughafen zu Fuss bewältigen. Das heutige Transferauto ist ein kleiner Toyota Yaris, also ein Abstieg vom Toyota Corolla, was Hanspeter sofort schmunzelnd feststellt. Da wir das Auto auch erst um 4 Uhr angemietet haben, gehen wir heute nicht mehr so weit. Zuerst heisst es noch für die nächsten zwei Tage einkaufen und danach fahren wir auf die Rabbit Island, eine kleine Insel, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist und geniessen hier den schönen Sandstrand bei Ebbe. Danach fahren wir zur Ruby Bay, wo es einen schönen und sehr günstigen Campingplatz gibt. Auch von hier können wir direkt an den Strand gehen, von wo aus wir später den schönen Nachthimmel bestaunen.

Abel Tasman 24.03.2019

Heute starten wir früh in den Tag, denn wir wollen den Abel Tasman Nationalpark besuchen und danach möglichst nahe an Kaikoura fahren, damit wir diese Ortschaft morgen besuchen können. Etwa um 10 Uhr stehen wir startklar beim Eingang und wandern los. Da der Park für seine vielen Touristen bekannt ist, wollen wir einen nicht ganz so populären Weg ausprobieren und über den Küstenweg zurücklaufen. Dafür wandern wir die ersten paar Kilometer entlang der Küste, wo wir bereits ein atemberaubendes Panorama haben und biegen anschliessend auf einen Weg Inland ab, welcher uns einen Hügel hinauf führt. Nach knapp eineinhalb Stunden haben wir den Hügel gemeistert und wir legen unsere Mittagspause ein. Sobald der Weg uns aus dem Wald führt, haben wir eine tolle Aussicht über die ganze Gegend. Danach führt uns der Weg relativ steil hinunter, wobei anzumerken ist, dass wir dabei keiner Menschenseele begegnen und der Pfad nicht gut ausgebaut ist. Auch beim Weg hinauf, sind wir lediglich 2 Personen begegnet. Als wir wieder auf dem Great Walk sind, nimmt auch wieder die Menschenmenge zu, was uns nun aber ziemlich egal ist. Wir wandern in einem ziemlich schnellem Tempo zur Anchorage Bay, da wir schlussendlich etwa um 16.00 wieder zurück beim Parkplatz sein wollen. Wir lassen uns aber trotzdem etwas Zeit und machen einen Abstecher zu einem hübschen Aussichtspunkt, wo wir über die Anchorage und Torrent Bay sehen können. An der Anchorage Bay machen wir nochmals ein kleines Päuschen und geniessen die hübsche Bucht, bevor es wieder zurück geht. Dafür müssen wir wieder den etwas steilen Hügel hinauf, den wir zur Anchorage Bay heruntergekommen sind und danach führt uns der gut ausgebaute Weg ziemlich flach an der Küste zurück. Wir lassen es uns jedoch nicht nehmen, den ein oder anderen Abstecher zu den schönen Stränden zu machen und erreichen schlussendlich eine Stunde später als geplant, um 17.00 Uhr den Parkplatz, wo wir uns schnurstracks auf den Weg nach Nelson und danach nach Blenheim machen. Der angepeilte Campingplatz liegt noch 200 Kilometer entfernt. Ja der Weg ist weit, weiter als gedacht, aber als wir endlich Blenheim erreichen geht es nur noch an die Küste, wo wir einen günstigen Campingplatz erreichen. Die letzten 20 Kilometer müssen wir leider noch beim eindunkeln absolvieren und Hanspeter sieht auch die ein oder anderen Augen am Strassenrand funkeln. Beim Campingplatz angekommen ist es stockdunkel. Wir finden jedoch den Campingplatzwart. Der regt sich gerade ziemlich über seinen Laptop auf, denn er kann seinen Film nicht abspielen. Wir bezahlen die Campingplatzgebühr und bringen ihm den Film wieder zum Laufen. Es scheint, als wäre sein Abend gerettet. Als wir jedoch unser Zelt aufstellen, bricht eine Zeltstange von unserem Tungsten Marmotzelt. Das ist jetzt ziemlich nervig, haben wir das Zelt doch erst vor knapp 5 Wochen in Neuseeland gekauft. Zumindest haben wir ein Reparaturkit, so dass wir die Stange mit einer Hülse bei der Bruchstelle stabilisieren können. Wir sehen jedoch, dass auch die anderen drei Stangen eine Bruchstelle aufweisen und es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch diese brechen werden. Wir sind sehr enttäuscht, denn wir haben doch fast 400 Franken für dieses Zelt bezahlt und waren ansonsten damit sehr zufrieden. Wir sind auch heute ziemlich geschafft von unserem langen Marsch und bereiten unser Abendessen zu. Danach gehen wir bald schlafen, denn nun wollen wir morgen noch einen Besuch beim Zeltverkäufer Torpedo 7 in Christchurch einbauen.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Auch heute stehen wir wieder früh auf, können dafür noch den Sonnenaufgang über dem Meer beobachten und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg. Das erste Ziel ist Kaikoura. Als wir einmal gedacht haben, dass wir aufgrund der Autobahn schnell voran kommen, haben wir uns mächtig getäuscht. Alle 500 Meter befindet sich eine Baustelle und wir müssen jeweils warten, bis wir durchgewunken werden. Das heisst, die Strasse etwas weiter vom Campingplatz fast bis Kaikoura besteht sozusagen nur aus einer Baustelle. Das ist ziemlich ärgerlich, denn unser heutiges Programm ist ein wenig gedrängt. Die Fahrt geht jedoch entlang der schönen Küstenstrasse und wir können sogar von Zeit zu Zeit Robben aus dem Auto entdecken. Kaikoura scheint wirklich ein sehr hübsches Dörfchen zu sein und wir fahren ans Ende der Strasse, wo ein Wanderweg der Küste entlang führt. Schon bald treffen wir auf die ersten Seelöwen, die ziemlich gross und eindrücklich sind, und auf den Steinen faulenzen. Am Anfang trafen wir nur auf ein paar Vereinzelte und um Einen mussten wir sozusagen drum herum klettern, denn er liegt mitten auf unserem Weg. Danach kommen wir zu ganzen Kolonien von Seelöwen, wo wir wohl mehrere Hundert auf einem Haufen sehen. Das ist schon sehr eindrücklich. Nach einer Weile des Staunens merken wir jedoch, dass es Zeit ist Umzukehren, denn wir haben noch einen relativ weiten Weg bis Christchurch, besonders da wir nicht wissen, wie die Baustellensituation auf dem restlichen Weg aussieht. Wir kraxeln dazu einen Hügel hoch, damit wir noch einen schönen Ausblick von Oben geniessen können, während wir zurücklaufen. Leider sehen wir keine Delfine, aber die hatten wir ja schon und wir sind begeistert, den Abstecher an diesen schönen Ort gemacht zu haben. Wir kommen nun etwas besser vorwärts und treffen um 14.30 in der Stadt ein. Wir gehen direkt zum Shop Torpedo 7, wo wir das Zelt gekauft haben und schildern dem Verkäufer die Situation. Auch wenn er viel Verständnis zeigt und ab den Tatsachen etwas schockiert ist, kann er uns lediglich anbieten das Zelt an Marmot zurückzuschicken. Sie haben keinen Ersatz und dürften auch nicht selbst einfach ein Zelt umtauschen, ohne dass Marmot einen Produktionsfehler entdeckt hat. Wir sind sehr enttäuscht, denn er kann uns nicht einmal ein Reparaturkit anbieten, falls eine weitere Stange bricht. Er meint, wir können ein Ersatzzelt bei ihnen Mieten, während das Zelt eingeschickt wird. Das bringt uns leider auch nichts, da wir morgen früh von Christchurch nach Hobart fliegen und der Austausch mehrere Wochen dauern kann. Er nimmt netterweise schlussendlich mit Marmot Kontakt auf, sendet Fotos von den Bruchstellen und teilt uns mit, ob bis Ladenschluss um 17.30 Uhr etwas an der Situation gemacht werden kann. Wir verlassen den Laden und bringen unseren Transfercar zurück zum Flughafen, wo wir heute sowieso verweilen werden. Wir hören leider nichts mehr bis Ladenschluss vom Verkäufer und danach erhalten wir lediglich eine SMS, dass Marmot sich das Zelt zuerst anschauen muss und danach weiter entscheiden wird. Am Flughafen verbringen wir die Zeit zuerst mit Umpacken, da wir nur insgesamt 35 Kilogramm Gepäck verfügbar haben. Aber das klappt ziemlich gut. Wir gönnen uns danach noch eine Dusche, die es glücklicherweise im Flughafen gibt und verbringen den Rest des Abends mit der Planung von Tasmanien sowie Blog schreiben und dem Hochladen von Fotos. Etwa um 6 Uhr Essen wir noch unsere letzten Vorräte auf, da man diese Sachen ja sowieso nicht mit über die Grenze nehmen darf. Da wir es verhindern wollen, im Flughafen selbst am Morgen früh etwas zu essen, gönnen wir uns um 11 Uhr noch ein Sandwich von Subway, welcher etwa 1 Kilometer vom Flughafen entfernt und preiswert ist. Obwohl wir schon ziemlich müde sind, erledigen wir noch dieses und jenes, bis wir um 3 Uhr morgens einchecken können. Nachdem wir eingecheckt haben und durch die Sicherheitskontrollen gegangen sind, müssen wir nochmals eine Weile auf unseren Abflug um 6 Uhr warten und hier haben wir nun wirklich mit der Müdigkeit zu kämpfen. Als wir endlich im Flugzeug sind, geht es ruckzuck und wir sind eingeschlafen.


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20.03.2019 – 25.03.2019

Queenstown – Christchurch 20.03.2019

We start slow in the day, because we have to be in Queenstown only until 15.00. So we observe some of the pretty animals on the farm and shortly after 10 o’clock we stand in Athol at the street, ready to hitchhike. We do not have to wait 5 minutes and are taken by a young Canadian woman who lives in New Zealand. We chat a lot and time flies by. Before noon we reach the airport in Queenstown. It fits perfectly, because our transfer car is also at the airport and the Canadian has booked a Skydiving flight, which also starts at the airport. We visit the office of the rental car company Europcar and ask if we can have the car before. They say it will be ready at 14.00, which suits us very well. About 3 kilometers from the airport, are the cheap supermarkets and we use the time to increase our supplies for the next few days, because we have now a car. Then we eat our lunch and around 13.30 we are back at the airport. It takes a while until we get the car, because first the trainee does the paperwork. But when another colleague takes over, we get it immediately a almost new Toyota Corolla for the next 24 hours. Today we want to drive a few kilometers as Christchurch is far, that means a lot of driving. We know the first section of very well, because it is already the third time that we drive this route. However, just before Twizel and Lake Pukaki we turn towards the coast, hoping to see other beautiful regions. At Lake Aviemore we stop and eat something for tea time, as it will be a little later until dinner. The lakes in the area are very pretty and we enjoy the ride accordingly. Somewhat unexpectedly it starts raining, when we reach the coast. Fortunately, it only rain shortly and we reach the campsite around 8am, just before it gets dark. We can camp for 15 dollars, which is very cheap. The campsite seems to be quite popular, but not necessarily for travelers, but for young Germans with Work and Travel visas working in the area. Funnily more German than English is spoken at the campsite. However, we spend a cozy evening here.

Christchurch – Lewis Pass – Nelson Lakes 21.03.2019

The night was unfortunately not so good, because the campsite is right next to the road, which was louder than first thought. Somehow Hanspeter also has an bad stomach today as he is not feeling well and we fear that he will not be able to drive. Manuela is not allowed to drive regarding the insurance, because a second driver would have been charged. So the situation is a bit difficult, but in the worst case, she would do it. We pack our things and leave soon. First, however, we head to the nearest cafe for a cup of tea, just a few miles away. To our surprise it is an exquisite cafe in a beautiful villa with additional garden. It seems like we ended up in a very posh dwelling house. However, we get a teapot with two fine cups and after a while drinking tea, Hanspeter feels good again and is ready to drive. We drive in the direct way to Christchurch, where we return the car a bit too early. As the next transfer car is also from Europcar, we ask if it would be available again sooner. We can pick it up at 3:00 pm, that’s at least a little earlier. We spend the waiting time at the airport, prepare our lunch and plan our last days in New Zealand. We have also discovered a cheap rental car deal in Tasmania, which we book (12 usd per day for a duration of 17 days). At 15.00 we go pick up the car and head north. Funnily, it’s the same car as the last transfer, just in silver instead of blue and less than 10,000 miles. First, we drive a few miles along the highway before turning to the Lewis Pass. Here we find a beautiful, mountainous area before, as well as narrow, winding roads. At 5 o’clock we make a stop near the pass and eat a bite. Before reaching the west coast, we turn north towards Nelson. Next, we’ll visit a pretty waterfall just on the way. We want to stay overnight at the Nelson Lakes, where we still have to survive the last fifteen minutes at dusk. We realize it is getting darker and darker and we have to plan our days a bit differently. However, we can not complain, because until about 8 pm it is still daylight. At dusk, we have to take care of the wildlife, which is not so problematic, if you drive not fast. When we arrived at the campsite, we set up and cook a delicious dinner. Then we go to bed soon, so we can start tomorrow early morning.

Golden Bay & Nelson 22.03.2019

Since we have heard that in the north, Golden Bay and the Abel Tasman National Park are the main attractions, we visit today Golden Bay, as the Abel Tasman would also be accessible by public transport or hitchhiking. Golden Bay is a lot further than the Abel Tasman and includes several locations. We drive first through a very rural region, where many fruits and vegetables are grown. We hope to buy something here on the road for a good price, but when we stop at a farm, the selection is so poor that we will inevitably buy our vegetables in the supermarket. Is probably not the right season now. Before we get to the Golden Bay, we have to drive through a mountain pass that, due to construction work, has long waiting times and we need to consider it for the return trip. The drive over the pass road is very nice and on the top is a pretty vantage point, where we can overlook the entire region. Then it drops down to sea level, where we get to the beautiful beaches and the pretty villages. Since our transfer rental car is as usual only insured to the minimum, we leave out the last unpaved piece at the Golden Bay. It would have become tight anyway with the return time and we therefore enjoy this area, which is already beautiful. Unfortunately, the weather is not quite as perfect as hoped, which is why the Golden Bay probably does not shine in full glory. On a beautiful beach, we stop for lunch and then we make the long way back to Nelson. As we drive back over the pass road, there are some motorists who are a bit slow on the road. When we have to wait at the construction site, we see a local who insults the driver of one of the slow cars pretty badly. On the one hand we find it amusing, but on the other hand it is a lot of exaggeration, because she also had slow vehicles in front of her, but probably the lady behind her did not see that. At some point, however, the traffic light turns green and everyone drives back down the mountain. Since we are faster than expected, we treat ourselves in the next village for a delicious homemade ice cream, before we drive directly to Nelson. Arrived in Nelson, we first return the vehicle at the airport. We have discovered a cheap campsite just outside Nelson on a hill. Although the distance would be feasible with 10 kilometers, the altitude with all the luggage should not be underestimated. Surprised, we realize a bus is going up there. So we only have to walk 2 kilometers to the bus stop and change at the terminal once. However, since the journey works with the zone system, it is enough to buy a ticket for the entire trip, which is surprisingly cheap with 3.50 New Zealand dollars. In the late afternoon we arrive at the pretty campsite and make ourselves comfortable. Today we found a new ad from a transfer car within 2 days from Nelson to Christchurch, and try our luck again. Unfortunately, the gas is not included here, but you can not always have everything. Because we could very flexibly visit the Abel Tasman National Park and visit on the way back to Christchurch Kaikoura which is known for dolphins and sea lions. But since we have only asked, we have to be patient, but if it does not work, we hitchhike in the Abel Tasman National Park and go back to Christchurch by bus. In the evening we see some birds, rabbits and wekas on the campsite and find out Wekas ​​can make quite a noise.

Nelson – Ruby Bay 23.03.2019

This day starts with good news as the car transfer back to Christchurch has been confirmed. Since we will pick up the car later in the afternoon, we can still explore the nice area here. There is a huge bird sanctuary with trails we can visit here. The starting point leads through the information center, where we get some information from the volunteers. They try to keep the bird sanctuary free of predators so the birds can live here in peace. The trail is beautiful and we are accompanied by many birds. Including the nervous Fantail, which is enormously difficult to take pictures. It seems the bird is making fun of us by watching us and accompanying us for a while, but when we want to take a photo of him, he disappears very quickly. The way back is a bit challenging as we have to cross some streams. The way is well marked and in the early afternoon we are back at the campsite, where we were allowed to deposit our luggage. The next bus takes us back to Nelson in the pretty coastal town and as we have some time left, we get off at a stop on the beach, where we enjoy the view for a while. From here we can then walk the last 3 kilometers to the airport by foot. Today’s transfer car is a small Toyota Yaris, a downgrade from the Toyota Corolla, which Hanspeter immediately realizes with a grin. Since we rented the car only at 4 o’clock, we do not go that far today. First it means shopping for the next two days and then we drive to the Rabbit Island, a small island that is connected by a bridge to the mainland and enjoy the beautiful sandy beach at low tide. Then we drive to Ruby Bay, where is a nice and very cheap campsite. Also from here we can go directly to the beach, where we go to marvel at the beautiful night sky later.

Abel Tasman 24.03.2019

Today we start early in the day, because we want to visit the Abel Tasman National Park and then drive as close to Kaikoura, so that we can visit this place tomorrow. At about 10 o’clock we are at the entrance and start walking. Since the park is known to its many tourists, we want to try a less popular way than the famous coastal path. We hike the first few kilometers along the coast, where we already have a breathtaking panorama and then turn on a path inland, which leads us up a hill. After almost one and a half hours we mastered the hill and stop for lunch. As soon as the path leads us out of the forest, we have a great view over the whole area. After that, the path leads us down steeply, but it should be noted that we encounter no human soul and the path is not well developed. Also on the way up, we met only 2 people. When we are back on the Great Walk at the coast, the crowd is increasing again, which we do not really care about as the view is so beautiful. We walk at a fairly fast pace to Anchorage Bay, as we finally want to be back at the parking lot at about 16.00. But we still take some time and make a detour to a pretty vantage point, where we can see the Anchorage and Torrent Bay. At Anchorage Bay we make another little break and enjoy the beautiful bay, before we head back. For this we have to go back up the steep hill we came down to Anchorage Bay, and then the well-developed path leads us back to the coast pretty flat. However, we do not let us take one or the other detour to the beautiful beaches and reach finally an hour later than planned, at 5 pm at the parking lot, where we make straight for the way to Nelson and then to Blenheim. The targeted campsite is still 200 kilometers away. Yes the way is far, farther than imagined, but when we finally reach Blenheim we only go to the coast, where we reach a cheap campsite. Unfortunately, we still have to complete the last 20 kilometers in the dark and Hanspeter also sees one or two eyes sparkling on the side of the road. Arrived at the campsite it is pitch dark. However, we find the campsite attendant. He’s getting pretty upset about his laptop because he can not play his movie. We pay the campsite fee and get it back to work. It seems his evening was saved. However, when we set up our tent, a tent pole breaks from our new Tungsten Marmot tent. That’s pretty annoying now, as we bought the tent just 5 weeks ago in New Zealand. At least we have a repair kit so we can stabilize the rod with a sleeve at the break point. We see, however, that the other three rods are fractured and it is only a matter of time before they will break. We are very disappointed because we paid almost 400 usd for this tent and were otherwise very satisfied. We are also quite exhausted today from our long march and prepare our dinner. Then we go to bed soon, because now we want to include a visit to the tent seller Torpedo 7 in Christchurch tomorrow.

Kaikoura & Christchurch 25.03.2010

Even today we get up early, can still watch the sunrise over the sea and make us after breakfast on the way. The first destination is Kaikoura. Once we thought we were making fast progress because of the highway, we were wrong. Every 500 meters there is a construction site and we have to wait until we are waved through. It seems like the road a little further from the campsite almost until Kaikoura is a construction site. That’s pretty annoying because our program today is a bit crowded. However, the journey goes along the beautiful coastal road and we can even discover seals from the car from time to time. Kaikoura really seems to be a very pretty village and we drive to the end of the road where a footpath leads along the coast. Soon we meet the first sea lions, which are quite large and impressive, and laze on the stones. In the beginning we only met a few isolated and around one we had to climb around, so to speak, because he is right in the middle of our way. Then we come to whole colonies of sea lions, where we probably see several hundred at once. That is very impressive. After a while of wondering, however, we realize it’s time to turn back because we still have a quite long way to Christchurch, especially as we do not know what the construction site situation looks like the rest of the way. We scramble up a hill so we can enjoy a nice view from the top as we walk backwards. Unfortunately we do not see any dolphins, but we already saw them and we are thrilled to have made the trip to this beautiful place. We could move on a bit better and arrive at 14.30 in Christchurch. We go directly to the shop Torpedo 7, where we bought the tent and describe the situation to the seller. Although he shows a lot of understanding and is shocked by the facts, he can only offer us to return the tent to Marmot for investigation. They have no substitute and they are not even allowed to exchange a tent without Marmot having discovered a production error. We are very disappointed because he can not even offer us a repair kit if another pole breaks. He says we can rent a spare tent while the tent is being sent. Unfortunately that doesn’t work for us, since we fly tomorrow morning from Christchurch to Hobart and the exchange can take several weeks. He finally kindly contacts Marmot, sends photos of the fractures and tells us if anything can be done about the situation until 5:30 pm, he will text us. We leave the store and bring our transfer car back to the airport, where we will stay today anyway. Unfortunately, we do not hear anything until closing time from the seller and then we receive only a text message that Marmot must first look at the tent and then decide further. At the airport, we spend the time with repacking, since we only have a total of 35 kilograms of luggage available. But that works pretty well. Afterwards, we treat ourselves to a shower that luckily is in the airport and spend the rest of the evening planning Tasmania, blogging and uploading photos. At about 6 o’clock we eat our last food supplies, because we can not take these things over the border. Since we do not want to eat at the airport early in the morning, we treat ourselves to a subway sandwich at 11 pm which is about 1km from the airport away and reasonably priced. Although we are already quite tired, we still do this and that until we can check in at 3 in the morning. Once we’ve checked in and gone through the security checkpoints, we’ll have to wait a while for our departure at 6am, and here we really have to deal with the fatigue. When we are finally on the plane, it goes quickly and we sleep.

Neuseeland 4: Southland

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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

Nach einer sehr erholsamen Nacht auf dem Campingplatz in Invercargill starten wir frisch in den neuen Tag. Wir sind wieder etwas nervös, ob das per Anhalter in Catlins funktioniert, denn gemäss unseren Recherchen ist die Saison schon bald zu Ende und reguläre Busse in diese Region gibt es nicht. Da Invercargill wieder eine etwas grössere Stadt ist, müssen wir zuerst etwas ausserhalb kommen, um an einem geeigneten Punkt zu stehen. Leider haben wir nicht auf anhieb Glück, da die Hauptstrassen wenig befahren sind und sich oft verzweigen. Schlussendlich sind wir bis 10 Kilometer ausserhalb der Stadt gelaufen, wo wir uns entscheiden zu bleiben. Es fahren einige Fahrzeuge vorbei, aber niemand hält und wir zweifeln, ob das heute noch etwas wird. Wir wollen ja bis Curio Bay wenn möglich und das ist aus der jetzigen Sicht, ziemlich weit. Wir warten fast geschlagene 2 Stunden, haben schon fast nicht mehr damit gerechnet, bis eine ziemlich alte Frau mit einem jungen Typen auf dem Beifahrersitz anhält. Sie lebt auf einer Farm etwas ausserhalb in der Nähe von Fortrose. Sie fährt daher nicht nach Curio Bay, aber in die richtige Richtung. Wir sind richtig happy vorwärts zu kommen. Wir erfahren dabei, dass der Beifahrer ebenfalls ein Anhalter ist aus Frankreich und das gleiche Ziel wie wir hat. Als die Dame zu ihrer Farm abbiegen muss, setzt sie uns auf der Strasse mitten im wunderschönen ländlichen Gebiet ab. Hier fahren wirklich kaum noch Autos vorbei, aber wir haben Glück, denn ein leerer Tourbus kann uns schon bald ins nächste Dorf mitnehmen. Hier warten wir eine Weile und merken, dass wir zu Dritt wohl kaum Chancen haben, aufgegabelt zu werden und lassen es den Franzosen alleine versuchen. Gerade als wir uns verziehen wollen, hält ein Auto und der freundliche Herr meint, dass in den nächsten Minuten seine Kollegen vorbeifahren und uns bis Curio Bay mitnehmen können. Wir sind etwas irritiert, aber warten ab. Und tatsächlich hält das nächste Auto an und sie nehmen uns alle drei mit. Es sind zwei, die in Curio Bay beim Campingplatzcafe arbeiten und uns so bis zur gewünschten Destination mitnehmen können. In Curio Bay angekommen sehen wir gleich, dass wir in einer traumhaften Region gelandet sind. Wir können unser Zelt mit Meeresblick aufbauen und gehen danach die Umgebung erkunden. Das Meer ist heute ziemlich stürmisch, denn das Wetter ist ja auch nicht das beste. Aber wir können bereits nach kurzer Zeit Hektor Delfine beobachten, was eigentlich einer der Hauptgründe für den Abstecher in diese Region war. Wir geniessen das tolle Panorama, mit den Klippen und Delfinen sowie dem stürmischen Meer. Nur ist es uns im Moment gerade noch zu kalt, um heute mit den Delfinen zu schwimmen, da es doch langsam Abend wird und wir vertagen diese Aktion auf morgen. Wir machen dafür eine tolle kleine Rundwanderung um die Klippen hier. Wir haben gehört, dass sich hier die seltenen Gelbaugenpinguinen aufhalten und wollen die natürlich sehen. So gehen wir danach in diese Region, welche sogar einen kleinen Pinguin Themenpark beinhaltet. Hier gibt es sogar wieder versteinerte Hölzer, ähnlich wie wir es in Arizona gesehen haben, was ziemlich eindrücklich ist. Doch leider sehen wir keine Pinguine und entscheiden uns am Abend nochmals zu kommen. Naja, wir haben schliesslich schon die Delfine gesehen, man kann ja nicht alles haben. Kurz vor dem Eindunkeln gehen wir nochmals zum Pinguinort. Dort ist jedoch eine Frau, welche für das DOC, departement of conservation, arbeitet und meint, dass jetzt gerade die falsche Zeit sei, um diese Pinguine zu sehen. Einmal im Jahr wechseln sie das Federkleid, man nennt das Moulting, und sie sind während dieser Zeit nicht Wasserdicht und bleiben daher dem Wasser fern. Die Pinguine müssen sich Fetreserven anfressen, damit sie diese etwa 4-6 Wöchige Zeit überstehen und wohl hat diese Zeit vor ein paar Tagen gerade angefangen. Das Pinguine nicht wasserdicht sind, haben wir das erste Mal gehört und lernen von der Frau noch einiges über die süssen kleinen Tierchen. Wir schauen uns trotzdem noch eine Weile um und gehen danach aber wieder zurück, wo wir uns einen warmen Kaffee zubereiten.

Curio Bay 15.03.2019

Da es hier so schön ist, entscheiden wir uns gerade noch eine Nacht länger zu bleiben und schlafen heute gemütlich aus. Zuerst frühstücken wir gemütlich und telefonieren eine Weile mit Manuelas Eltern. Da es heute so schön Wetter ist, wollen wir uns ins Wasser wagen, um mit den Delfinen zu schwimmen. Wir haben die ein oder andere bereits gesehen, aber momentan ist Flut und sie halten sich etwas weiter draussen auf. Wir versuchen es trotzdem, aber das Wasser ist wirklich enorm kalt. Hanspeter entscheidet sich bald einmal, wieder hinaus zu gehen, während Manuela noch versucht in die Nähe der Delfine zu kommen. Nach einer Weile wird es ihr doch auch kalt und sie merkt, dass sie schleunigst wieder raus muss. Wir laufen danach noch dem Strand entlang und machen es uns gemütlich. Am späteren Nachmittag scheint leider die Sonne nicht mehr so stark, aber dafür ist Ebbe und die Delfine scheinen ziemlich nah zu sein. Manuela nimmt nochmals einen Anlauf und kommt wirklich für eine kurze Zeit in die Nähe der Delfine und sie schwimmen um sie herum. Sie geht dann noch zwei weitere Male baden, da es einfach so ein tolles Gefühl ist bei diesen Tierchen zu sein und geniesst es sehr. Die Kälte ist wie weggeblasen und vergessen. Das war ein tolles einmaliges Erlebnis. Danach ist aber eine heisse Dusche nötig. Den restlichen Tag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Da wir mit Autostopp unterwegs sind, müssen wir uns auf die Hauptziele fokussieren. So haben wir uns gesagt, dass wir den Nugget Point besuchen wollen, und diesen als zweites und letztes Ziel in den Catlins gesetzt haben. Wir laufen etwas der Strasse entlang, bis wir einen geeigneten Punkt finden, um den Daumen raus zu halten. Wir warten nicht lange und ein Auto hält an. Es ist Karoline aus Deutschland und sie ist schon eine Weile in Neuseeland unterwegs. Sie hat sozusagen alle Sehenswürdigkeiten noch auf dem Programm, welche wir auch besuchen wollen. Wir fahren zuerst zu einem kleinen Wasserfall, der scherzhaft Niagara Falls genannt wurde. Danach machen wir einen Rundweg, um den Lake Wilkie und gehen auf den Florance Aussichtspunkt, um unser Mittagessen zu verspeisen. Am Nachmittag wollen wir die Catedral Caves besuchen, was jedoch nur 2 Stunden vor und nach Ebbe möglich ist. Da wir noch etwas zu früh dran sind, besuchen wir zuerst die Mc Lean Falls, welche sich nicht weit von den Cathedral Höhlen entfernt, befinden. Als wir jedoch hinfahren, ist der Weg zu den Wasserfällen geschlossen, weshalb wir die kurze Wartezeit bis die Höhlen öffnen mit Kartenspielen überbrücken. Danach besuchen wir die Höhlen, welche sehr hübsch sind und wie erwartet an einem schönen Strand liegen. Wir erkunden die Höhlen, schiessen ein paar Fotos und setzen unsere Reise mit dem komfortablen fahrbaren Untersatz von Karoline fort. Danach fahren wir zu den Purakaunui Falls, welche sehr eindrücklich sind und zum Abschluss des Tages an den Nugget Point. Hier können wir einen netten Spaziergang zum Leuchtturm machen, wo wir eine atemberaubende Aussicht geniessen und sogar ein paar Seelöwen aus der Ferne beobachten können. Es ist schon unglaublich zu sehen, wie viel man an einem Tag mit dem eigenen Auto so machen kann. Zum Abschluss des Tages gehen wir noch zu einer Pinguin Aussichtsplattform, wobei wir nicht unbedingt damit rechnen einen Pinguin zu sehen. Wir trauen unseren Augen kaum, als tatsächlich ein süsser, kleiner Gelbaugenpinguin wohl gerade aus dem Wasser gekommen ist und für uns alle schön posiert. Das ist wirklich unglaublich und wir beobachten den Pinguin für etwa eine halbe Stunde. Danach fahren wir zu einem hübschen Campingplatz, wo wir uns gemütlich einrichten und zusammen ein leckeres Abendessen kochen. Wir plaudern bis spät am Abend und sind Karoline für den tollen Tag unglaublich dankbar.

Reise nach Te Anau 17.03.2019

Heute haben wir eine weite Reise vor uns, denn wir wollen Te Anau erreichen. Wer jetzt die Karte anschaut und sich fragt, weshalb wir das nicht schon bei unserem Zwischenstopp in Lumsden gemacht haben, bevor wir auf die Stewart Island gegangen sind, da dies ja viel näher gewesen wäre. Dies liegt daran, dass der Wetterbericht so schlecht war, dass wir es ein zweites Mal versuchen wollten und die Vorhersage für Steward Island oder Curio Bay um einiges besser war. Ja, es sieht zumindest nicht schlecht aus, jedoch haben wir seither gehört, dass es in der Region Te Anau oftmals regnet und die Vorhersage sich in letzter Minute ändern kann. Wir hoffen also einfach das Beste. Während dem Frühstück plaudern wir mit einem älteren Australischen Pärchen, die meinen, dass sie uns ja gerne mitnehmen würde, aber ein viel zu kleines Auto haben. Als wir uns vom Campingplatzbesitzer verabschieden, meint er etwas sorgenvoll, dass es für uns hier schwierig sein könnte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden und empfiehlt uns, bis zur nächsten Kreuzung zu spazieren. Wir sehen gleich, dass es nicht einfach ist, denn es fahren abgesehen von ein paar Fahrzeugen vom Campingplatz, keine Autos vorbei. Nachdem wir bereits auf dem Weg zur Kreuzung marschieren, hält ein kleines Auto und wir sehen gleich, dass dies das australische Pärchen ist. Wir denken, dass sie uns lediglich Glück wünschen wollen, aber nein, der ältere Herr steigt aus, macht hinten zwei Plätze frei und nimmt Hanspeters Rucksack auf seinen Schoss, während wir Manuelas Rucksack auf unserem Schoss haben. Das er jetzt so unbequem mit dem Rucksack auf dem Beifahrersitz sitzen muss, ist uns nicht recht. Er meint lediglich, dass sie früher auch viel mit Autostopp unterwegs gewesen seien und uns deshalb nicht am Strassenrand stehen lassen wollen und alles kein Problem sei. 20 Minuten später erreichen wir bereits Balclutha, wo wir westwärts gehen wollen und sie nach Dunedin richtung Osten. Wir wollen gerade noch was Einkaufen gehen, da fährt Karoline vorbei, die ebenfalls auf dem Weg nach Dunedin ist und heute früh nochmals zum Nugget Point ging, um ein paar Fotos bei Sonnenaufgang zu schiessen. Wir plaudern noch kurz über die Strasse miteinander und machen uns auf den Weg zum Shoppingcenter. Nachdem wir alles nötige eingekauft haben, stellen wir uns am Stadtausgang wieder an die Strasse. Es dauert nicht lange und ein weiteres Rentnerpärchen gabelt uns auf. Diese sind Einheimische und gehen gerade ihre Tochter im nächsten Städtchen Gore besuchen. Sie erzählen uns etwas von der Geschichte dieser Region und sonst noch alles mögliche. Der nette Herr macht sogar von Zeit zu Zeit ein Stopp, so dass wir Fotos schiessen können. Wie im Fluge erreichen wir Gore, denn der alte Mann ist mehr als rasant unterwegs, worüber wir sehr staunen. In Gore machen wir es uns auf dem Hauptplatz gemütlich und verspeisen unser Mittagessen. Danach gehen wir nochmals etwas das wir vergessen haben einkaufen und stellen uns mit dem nächsten Schild an die Strasse. Während wir warten, kommt ein junge Frau aus dem Haus und beginnt mit uns zu plaudern. Sie ist beeindruckt vom Reisen und wollte alles über uns und unsere Reise wissen. Sie meint, wenn wir wollen, sollen wir einfach auf einen Kaffee vorbeischauen. Wir sagen ihr, dass wir das gerne annehmen, wenn wir in der nächsten Stunde kein Glück haben und verabschieden uns von ihr. Unterdessen hält bereits ein mit Freisprechanlage telefonierender Herr an und lässt uns einsteigen. Er weiss anhand des Schildes ja schon, dass wir bis Lumsden wollen und er hat dasselbe Ziel. Nachdem er das Telefonat beendet hat, beginnt er mit uns zu plaudern. Er ist nach Dunedin für ein Rugby Match gefahren, der aber aufgrund des tragischen Anschlages in Christchurch abgesagt wurde. Entsprechend ist er nicht sonderlich gut gelaunt, aber wir sind happy, nimmt er uns mit. Als wir im Lumsden ankommen, ist es 15.00 Uhr und wir entscheiden uns die 6 Kilometer auf uns zu nehmen, damit wir an der richtigen Abzweigung nach Te Anau stehen. Auf dem Weg sehen wir eine Herde von Rehe und Hirsche, welche aber eingezäunt zu sein scheinen und nicht in freier Wildbahn umherstreifen. Da es noch etwas bergauf geht und heute heisses Wetter ist, ist diese kleine Wanderung ziemlich anstrengend. Aber auch das ist einmal geschafft und bei der Abzweigung, warten wir auf die nächste Mitfahrgelegenheit. Dort ist gerade ein Bauer einige Arbeiten am Erledigen und meint, dass es etwas schwierig werden könnte, da die meisten Autofahrer hier ziemlich rasant um die Ecke kommen. Er musste seinen Zaun schon mehrmals reparieren. Wir lassen uns dennoch nicht entmutigen und hoffen auf unser Glück. Es dauert nicht lange und eine junge Frau mit einem Van hält an. Sie ist gerade auf dem Weg zu ihrer Familie in Te Anau und nimmt uns gerne mit, meint aber dass sie sich nicht gewöhnt sei mit so einem grossen Auto zu fahren und eigentlich auch keine Anhalter mitnimmt. Wir seien ihr jedoch sympatisch gewesen. Die Fahrt ist sehr schön und um 5 Uhr erreichen wir bereits Te Anau, wo sie uns gerade beim Campingplatz absetzt. Nachdem wir unser Zelt aufgestellt haben, besichtigen wir das hübsche Dörfchen und gönnen uns zur Feier des Tages ein Bierchen am See.

Keppler Treck zur Luxmore Hut 18.03.2019

Da das Wetter heute für die Region Te Anau und morgen für Milford Sound gut gemeldet ist, entscheiden wir uns heute einen Teil des Keppler Great Walks in Angriff zu nehmen. Da die Campingplätze dieses Great Walks wieder mit 40 Neuseelanddollar pro Person und Nacht zu buche schlagen, ist für uns klar, dass wir lediglich eine Tageswanderung machen. Das heutige Ziel ist die Luxmore Hut, welche etwa 18 Kilometer entfernt ist. Da wir jedoch beide Wege machen müssen und es so einen 36 Kilometer Fussmarsch gibt, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher, ob wir das schaffen werden. Der erste Part führt uns flach über einen wunderbar ausgebauten Weg durch den Wald am See entlang. So haben wir die ersten 11 Kilometer im nu hinter uns gebracht und machen uns danach an den Aufstieg. Es sind einige Leute mit offensichtlich schweren Rucksäcken unterwegs, denen der Aufstieg sichtlich zusetzt. Wir sind froh nur unsere Tagesrucksäcke dabei zu haben und bringen auch die 800 Höhenmeter relativ schnell hinter uns. Als wir endlich den Wald verlassen und auf die Hochebene kommen, haben wir einen unglaublich schönen Ausblick und geniessen das Panorama. Es ist erst 13.00 Uhr als wir bei der Hütte eintreffen und wir machen es uns hier für die Mittagspause gemütlich. Da es hier in der Nähe eine Höhle hat, machen wir einen Abstecher dorthin und erkunden diese. Es wird jedoch schnell ziemlich eng, weshalb wir nicht allzuweit gehen. Die Höhlen sehen jedoch auch schon im Anfangsbereich sehr eindrücklich aus. Etwa um 15.00 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg und erreichen Te Anau um 18.30. Hier gehen wir das Abendessen sowie Snacks für den morgigen Ausflug nach Milford Sound einkaufen und machen uns einen gemütlichen Abend.


Milford Sound 19.03.2019

Heute haben wir das erste Mal seit langem eine Tour gebucht. Denn es gibt ein Paket, welches die Route von Te Anau mit dem Bus und einer Fährfahrt in Milford Sound verbindet, und das zu einem ziemlich guten Preis. Da wir nicht noch eine weitere Nacht im teuren Te Anau verbringen wollen, packen wir unsere Sachen und gehen mit den Rucksäcken auf die Tour. Wir haben das gestern mit dem Anbieter Go Orange abgeklärt und die meinen, dass das kein Problem sei. Denn unser Campingplatz bewahrt Gepäck nur gegen eine Gebühr von 15 Dollar auf, was doch etwas überteuert ist. Wenn wir heute zurückkommen, wollen wir per Autostopp auf den gemütlichen Campingplatz in Lumsdon, oder nach Athol, je nachdem was sich ergibt. Wir sind etwas spät dran, können aber zumindest noch die letzten 2 Sitze nebeneinander ergattern. Die Busfahrerin baut in die Fahrt noch ein Unterhaltungsprogramm ein und erzählt zu jedem Ort, wo wir durchfahren etwas. Bei den schönsten Punkten machen wir jeweils einen kurzen Fotostopp, wo wir aussteigen dürfen. Das schätzen wir sehr und schon nur deswegen hat sich die Tour gelohnt. Die Landschaft ist einfach traumhaft und wir geniessen die Fahrt. Knapp drei Stunden später erreichen wir Milford Sound, wo bereits die Fähre wartet. Wir haben unglaublich Glück mit dem Wetter, denn das Panorama ist von Beginn an traumhaft und wir können es in vollen Zügen geniessen. Die Bootstour dauert zwei Stunden und wir fahren durch den Fjord bis zur offenen See. Unterwegs können wir sogar noch einige Seehunde bestaunen. Lediglich die Wasserfälle sind wohl um einiges imposanter, wenn es regnen würde oder kürzlich geregnet hätte. Aber wir können uns echt nicht beklagen und sind verzaubert von der herrlichen Landschaft. Die Fähre wird jeweils maximal zur Hälfte gefüllt, weshalb wir mehr als genug Platz auf dem Boot haben. Alles hat jedoch ein Ende und nach guten zwei Stunden sitzen wir wieder im Bus auf dem Rückweg nach Te Anau. Da der Bus jedoch weiter nach Queenstown fährt, fragen wir die Busfahrerin, ob sie uns nicht bis zum günstigen Campingplatz in Athol mitnehmen kann. Sie meint, dass sei kein Problem und so müssen wir heute Abend nicht mal mehr per Anhalter zum Campingplatz fahren. In Te Anau legen wir einen Halbstündigen Zwischenstopp ein und haben gerade noch genügend Zeit, ein Eis zu verdrücken und das heutige Abendessen einzukaufen. Wir haben zudem die gute Nachricht erhalten, dass zwei von den angefragten Transfercars bestätigt wurden. So können wir morgen von Queenstown in 24h nach Christchurch fahren und haben von Christchurch einen zweiten Wagen, den wir innerhalb von 24 Stunden nach Nelson bringen müssen. Zudem haben wir für diese Autotransfers einen vollen Tank zur Verfügung, was problemlos reichen sollte. So müssen wir morgen lediglich die 70 Kilometer von Athol nach Queenstown per Anhalter fahren und das bis zum Abholtermin um 15.00, was wir als problemlos ansehen. Für uns ist das jetzt die optimale Lösung für die restlichen paar Tagen den Norden der Südinsel zu erkunden. Als wir in Athol ankommen, stellen wir rasch fest, dass das Dorf lediglich aus ein paar wenigen Häuser und Farmen besteht, aber es ist hübsch gelegen. Gut haben wir vorher noch eingekauft, denn einen Markt würden wir hier vergeblich suchen. Der Campingplatz kostet lediglich 20 Neuseeland Dollar und inkludiert sogar eine Waschmaschine, was wir natürlich ausnutzen. Danach kochen wir unser leckeres Abendessen und verbringen einen gemütlichen Abend.


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14.03.2019 – 19.03.2019

Invercargill – Curio Bay 14.03.2019

After a very restful night at the campsite in Invercargill we start the new day freshly. We are a bit nervous again if hitchhiking in Catlins works, because according to our research, the season is soon over and there are no regular buses to this region. Since Invercargill is a bigger city, we have to get a bit out of the city to find a suitable point to stand beside of the street. Unfortunately, we are not immediately lucky, because the main roads are not very busy and there are too many different ways. Finally, we end up walking 10 kilometers outside the city, where we decide to stay. Some vehicles drive by, but no one stops and we doubt if we will be lucky today. We want to reach Curio Bay if possible and that is from the current point of view, quite a long way. We wait almost 2 hours, but when we did not expect it a rather old lady with a young guy as a passenger stops. She lives on a farm just outside Fortrose. So she does not drive to Curio Bay, but in the right direction. We are really happy to move forward. We learn that the passenger is also a hitchhiker from France and has the same goal as we have. When the lady has to turn to her farm, she sets us out at the road in the beautiful rural area. There are hardly any cars, but we are lucky, because an empty tour bus can take us to the next village soon. Here we wait a while and realize that we have little chance to get picked up if we try all three together hitchhiking and let the French try it alone. Just when we want move away, a car stops and the friendly gentleman says that in the next few minutes his mates drive by and can take us to Curio Bay. We are a bit confused, but wait. And in fact the next car stops and they take all three of us. This two in the car work in Curio Bay at the campsite cafe and can take us to the desired destination. Arriving in Curio Bay, we see that we have landed in a beautiful region. We can pitch our tent with sea view and then go exploring the area. The sea is pretty stormy today, because the weather is not the best. But we can observe Hector dolphins after a short time, which was actually one of the main reasons for the trip to this region. We enjoy the great panorama with the cliffs and dolphins and the stormy sea. Only it is just too cold for us to swim with the dolphins today, as it is slowly evening and we postpone this activity to tomorrow. We make a great little walk around the cliffs here. We’ve heard the rare yellow-eyed penguins are here and want to see them. So we go to this known place, which even includes a small penguin theme park. There are even fossilized woods here, similar to what we saw in Arizona, which is pretty impressive. Unfortunately, we do not see any penguins and decide to come back in the evening. Well, we have finally seen the dolphins, you can not have everything. Just before it gets dark, we go again to the penguin place. There is, however, a woman working for the DOC, Department of Conservation, explains us this is just the wrong time to see these penguins. Once a year, they are moulting change their feather, and they are not waterproof during that time, so they remain in their nests. The penguins have to get food reserves to survive this 4-6 week time, and probably just started moulting a few days ago. The penguins are not waterproof, we have heard the first time and learn from the woman still a lot about the cute little animals. We still look around for a while and then go back to where we prepare a warm coffee.

Curio Bay 15.03.2019

Since it is so beautiful here, we decide to stay one more night and sleep well today. First, we have a leisurely breakfast and talk to Manuela’s parents for a while. Since it is so nice weather today, we want to venture into the water to swim with the dolphins. We’ve already seen one or the other, but there’s a high tide right now and they’re staying a little bit farther out. We try it anyway, but the water is really cold. Hanspeter soon decides to leave, while Manuela tries to get close to the dolphins. After a while she gets cold and she realizes that she has to get out too as the muscles start to hurt. We then walk along the beach and make ourselves comfortable. In the late afternoon, unfortunately, the sun does not seem that strong, but it’s low tide and the dolphins seem pretty close. Manuela takes another try and comes for a short time near the dolphins and they swim around her. She then goes swimming two more times with the dolphins, as it is just such a great feeling to be with these animals and enjoys it very much. The cold water and air is blown away and forgotten. That was a great one-time experience. After that, a hot shower is needed. The rest of the day and evening we spend comfortably at the campsite.

Road Trip Catlins 16.03.2019

Since we are on the road with a hitchhiking, we have to focus on the main goals. So we said we want to visit the Nugget Point, and set this as the second and final destination in the Catlins. We walk a bit along the road until we find a suitable point to put our thumbs out. We do not wait long and a car stops. It’s Karoline from Germany and she’s been to New Zealand for a while. She has all sights on the program, which we also want to visit and even much more. We drive first to a small waterfall, which was funnily called Niagara Falls. Afterwards we make a loop walk around Lake Wilkie and go to the Florance viewpoint to have our lunch. In the afternoon we want to visit the Cathedral Caves, but this is possible only 2 hours before and after low tide. Since we are a little too early, we first visit the Mc Lean Falls, which are located not far from the Cathedral Caves. However, when we go, the way to the waterfalls is closed, which is why we cover the short wait until the caves open with card games. Then we visit the caves, which are very pretty and as expected located on a beautiful beach. We explore the caves, take some photos and continue our journey with the comfortable vehicle of Karoline. Afterwards we drive to the Purakaunui Falls, which are very impressive and at the end of the day at the Nugget Point. Here we can take a nice walk to the lighthouse, where we enjoy a breathtaking view and even observe a few sea lions from afar. It’s amazing to see how much you can do with your own car in one day. At the end of the day we go to a penguin viewing platform, where we do not necessarily expect to see a penguin. We hardly believe our eyes when a cute little yellow-eyed penguin has just come out of the water and poses for all of us. This is really incredible and we watch the penguin for about half an hour. Then we drive to a nice campsite, where we set up comfortably and cook together a delicious dinner. We chat until late in the evening and are very grateful to Karoline for the great day.

Trip to Te Anau 17.03.2019

Today we have a long journey ahead, because we want to reach Te Anau. Anyone looking at the map now and wondering why we did not do that during our stopover in Lumsden before we went to Stewart Island, since this would have been much closer. This is because the weather forecast was so bad that we wanted to try it a second time and the prediction for Stewart Island or Curio Bay was a lot better at this time. Yes, it does not look bad at least, but we have since heard that it often rains in the Te Anau region and the forecast can change at the last minute. So we just hope the best. During breakfast, we chat with an older Australian couple, who say they would like to take us, but have a way too small car. When we say goodbye to the campsite owner, he is a little worried that it might be difficult for us to find a ride and recommends that we walk to the next junction. We can see right away that it’s not easy, as there are no cars passing by, except for a few vehicles from the campsite. After marching on the way to the junction, a small car stops and we see this is the Australian couple. We think they just wish us luck, but no, the older gentleman gets out, clears two places on the back seat and takes Hanspeter’s backpack on his lap while we have Manuela’s backpack on our lap. That he has now to sit so uncomfortable with the backpack in the passenger seat, we are sorry for. He just say, they used to be traveling a lot by hitchhiking in earlier days, so they did not want to let us stand on the side of the road and everything is not a problem at all. Twenty minutes later we reach Balclutha, where we want to go west and they drive to Dunedin east. We just want to go shopping, as Karoline drives by, who is also on her way to Dunedin and went back to Nugget Point earlier this morning to take some pictures at sunrise. We chat briefly about the street and make our way to the shopping center. After we have bought everything necessary, we are at the city exit back to the street. It does not take long and another pensioner couple picks us up. These are locals and are just going to visit their daughter in the next town Gore.They tell us something about the history of this region and everything else. The nice gentleman even makes a stop from time to time, so that we can take photos. Fast we reach Gore, because the old man is more than fast moving, about what we are very amazed. In Gore we make ourselves comfortable at the main square and eat our lunch. Then we go shopping, what we forgot before and stand with the next sign on the street. While we wait, a young woman comes out of the house and starts chatting with us. She is impressed with traveling and wanted to know everything about us and our journey. She says, if we want, we should just stop by for a coffee. We tell her that we like to accept the invitation if we are not lucky in the next hour and say goodbye to her. In the meantime a gentleman who is phoning with someone through a speaker is already stopping and let us in his car. He already knows from our sign that we want to reach Lumsden and he has the same goal. After he has finished the call, he begins to chat with us. He went to Dunedin for a rugby match but was canceled due to the tragic attack in Christchurch. Accordingly, he is not in a good mood, but we are happy, he takes us. When we arrive at Lumsden, it is 3:00 pm and we decide to take the six kilometers to get us to the right turnoff to Te Anau. On the way we see a herd of deer, but they seem to be fenced in and do not roam in the wild. Since it is still a bit uphill and today is hot weather, this little hike is quite exhausting. But this is also done once and at the junction, we are waiting for the next ride. There, a farmer just finished some work and says that it could be a bit difficult, as most motorists come here pretty fast around the corner. He had to fix his fence several times already. Nevertheless we do not let ourselves be discouraged and hope for our luck. It does not take long and a young woman with a van stops. She is just on her way to her family in Te Anau and likes to take us, but says that she is not used to driving such a big car and actually does not take hitchhikers. We have been sympathetic to her that’s why she picked us up anyway, what is really lovely. The drive is very nice and at 5 o’clock we reach Te Anau, where she just dropped us at the campsite. After we have set up our tent, we visit the pretty village and treat ourselves to a beer on the lake.

Keppler Treck to Luxmore Hut 18.03.2019

The weather forecast for today is good for the Te Anau region and tomorrow for Milford Sound. Therefore we decide today to tackle part of the Keppler Great Walk. Since the campsites of this Great Walk are 40 New Zealand dollars per person per night, it is clear to us, we are only going on a day hike. Today’s destination is the Luxmore Hut, which is about 18 kilometers away. However, since we have to go both ways and there is a 36 kilometer walk, we are not sure at the moment if we can do the whole trek. The first part leads us very flat over a wonderful path through the forest along the lake. So we have the first 11 kilometers immediately behind us and then it goes uphill. There are some people with obviously heavy backpacks on the way, who are struggling because of the steep. We are happy to have only our daypacks and bring the 800 high meters relatively fast behind us. When we finally leave the forest and come to the plateau, we have an incredibly beautiful view and enjoy the panorama. It is only 1 pm when we arrive at the hut and we make ourselves comfortable here for the lunch break. Since there is a cave nearby, we make a detour there and explore it. It’s getting pretty tight, so we do not go too far. However, the caves look very impressive even at the beginning. At about 3 pm we make our way back to reach Te Anau at 18.30. Here we go shopping for dinner and snacks for tomorrow’s trip to Milford Sound and have a leisurely evening.

Milford Sound 19.03.2019

Today we booked a tour for the first time since a long time. Because there is a package that connects the route of Te Anau by bus and a ferry ride in Milford Sound for a pretty good price. Since we do not want to spend another night in the expensive Te Anau, we pack our things and go with the backpacks on the tour. We clarified yesterday with the provider Go Orange and they said it is not a problem to take all the luggage on the bus. Because our campsite keeps luggage only for a fee of $ 15, which is way overpriced. If we come back today, we want to go by hitchhiking to the cozy campsite in Lumsdon, or to Athol, whichever comes up. We are a bit late, but at least we can get the last 2 seats next to each other at the tour bus. The bus driver makes an entertainment program to the ride and talks about each place where we pass through. At the most beautiful points we make a short photo stop where we can hop off the bus. We really appreciate that and that’s why the tour has already now been worth it. The landscape is just gorgeous and we enjoy the ride. Less than three hours later we reach Milford Sound, where the ferry is already waiting. We are incredibly lucky with the weather, because the panorama is fantastic from the beginning and we can enjoy it to the fullest. The boat tour takes two hours and we drive through the fjord to the open sea. On the way we can even marvel at some seals. Only the waterfalls are probably a lot more impressive, if it would rain or had recently rained. But we really can not complain and are enchanted by the beautiful landscape. The ferry is filled only at half, which is why we have more than enough space on the boat. But everything has an end and after about two hours we are in the bus on the way back to Te Anau. However, as the bus continues to Queenstown, we ask the bus driver, if she can take us to the cheap campsite in Athol. She says that is not a problem and so we do not even have to hitchhike to the camp this evening. In Te Anau we stop for half an hour and we have just enough time to eat a delicious ice cream and buy today’s dinner. We also received the good news, that two of the requested transfer cars were confirmed. So we can drive from Queenstown to Christchurch in 24 hours tomorrow and have a second car from Christchurch, which we need to bring to Nelson within 24 hours. In addition, we have a full tank each for these car transfers, which should be way enough for the distance. So tomorrow we just have to hitchhike the 70 kilometers from Athol to Queenstown until the pickup time at 15.00, which we consider to be hassle-free. For us this is now the optimal solution for the remaining few days to explore the north of the South Island. When we arrive in Athol, we quickly realize that the village consists of only a few houses and farms, but it is nicely located. Well, we have previously shopped, because we would look for a market here in vain. The campsite costs only 20 New Zealand dollars and even includes a washing machine, which of course we can use now for free. Then we cook our delicious dinner and spend a cozy evening.

New Zealand 3: Stewart Island

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07.03.2019 – 13.03.2019

Oban 07.03.2019

Heute ist Regen angemeldet und wir verwenden den Tag, um zu planen, was wir überhaupt auf der Insel anstellen wollen. Es gibt einige Wanderungen, aber wie erwartet, haben alle ihre Vor- und Nachteile. Der Spannendste wäre der ca. 10-tägige Northwest Circuit, aber das ist uns doch etwas zu lang. Wir entscheiden uns schlussendlich dieser Route bis zu einem bestimmten Punkt zu folgen, von wo aus wir auf den Mt. Anglem gelangen können. Dieser ist mit knapp 1000 Höhenmeter, der höchste Berg von Stewart Island. Wir gehen daher ins Dörfchen Oban, um im Visitor Center die erschwinglichen Hüttentickets von 5 Dollar pro stück zu kaufen, welche man benötigt, um die Einrichtungen benutzen zu dürfen. Wir wollen natürlich wieder campen, aber falls das Wetter nicht mitspielt, ist eine Hütte bereits als geschützter Kochplatz viel wert. Zusätzlich gehen wir für die nächsten Tage einkaufen und unser Fährticket umbuchen, da wir ja jetzt wissen, wie lange wir auf der Insel bleiben wollen. Obwohl es regnet, können wir erstaunlich viele, süsse kleine Pinguine (little blue penguins) im Meer beobachten. Wir haben gestern bereits den ein oder anderen bei unserer Ankunft gesehen, aber nur kurz und heute scheinen sie gerade ihr Mittagessen zu fangen. Danach wollen wir eigentlich noch etwas Oban erkunden, da es aber gerade so stark regnet, warten wir ein wenig. Gegen Abend machen wir uns nochmals auf die Socken und laufen zuerst dem Great Walk “Rakiura Track” entlang und schlagen dann den Weg “Ryans Creek” bis zur nördlichen Küste ein, wo wir einen hübschen Ausblick haben. Wir sehen und vorallem hören viele Tiere, und geniessen die Atmosphäre sehr. Leider ist es bereits am Eindunkeln und wir entscheiden uns nach einer Stunde wieder umzukehren. Der restliche Abend verbringen wir gemütlich auf Allens Camp und kochen eine leckeres, reichhaltiges Abendessen, bevor wir die nächsten Tage genau auf unsere Essensvorräte achtgeben müssen. Heute ist es enorm kalt, aber in der kleine Kochhütte von Allen gibt es einen Ofen der mit Holz betrieben wird und Hanspeter nutzt die Gelegenheit und feuert schön ein.

Wanderung Oban – Bungaree Hut 08.03.2019

Wir stehen heute früh auf und packen unsere Sachen. Glücklicherweise dürfen wir unser überflüssiges Gepäck bei Allen einlagern, so müssen wir nur das Notwendigste mitnehmen. Da es diese Nacht jedoch so dermassen kalt wurde, packen wir unsere Wintersachen mit ein. Wir Frühstücken gemütlich und verabschieden uns so gegen 10 Uhr von Allen. Wir wollen heute zur Bungaree Hütte laufen, die mit guten 20 Kilometer ziemlich weit entfernt liegt. Zuerst aber müssen wir die 4 Kilometer zum Ausgangspunkt hinter uns bringen, der uns an den ein oder anderen interessanten Ort vorbei führt. Nicht schlecht staunen wir, als wir im gefühlten Nirgendwo einer kaum befahrenen Strasse eine Ecke voller WC-Schüsseln finden. Diese sind irgendwie kunstvoll hergerichtet und es sieht ziemlich lustig, wenn auch etwas schräg aus. Danach führt uns der Weg an den ersten Strand, dem Horseshoe Bay. Hier machen wir die erste kurze Pause und geniessen die Aussicht an diesem wunderschönen Tag. Sowieso sind wir ganz begeistert von der tollen Natur auf Stewart Island. Nachdem wir einen kleinen Hügel bewältigt haben, sind wir endlich am Ausgangspunkt des eigentlichen Wanderwegs. Dieser ist auch der Startpunkt zu einem 3-tägigen Greatwalk und wie man es von diesen Wegen nicht anders kennt, ist auch dieser wunderbar ausgebaut. Wir kommen daher relativ schnell vorwärts und geniessen die schöne Aussicht auf die verschiedenen Traumstrände, an welchen wir alle paar Kilometer vorbeikommen. Wir sehen und hören auch aller Gattung an Vögel, was sehr eindrücklich ist. Wir sehen sogar einen Albatross, der um ein Fischerboot kreist und im Wald bekommen wir einige Tui-Vögel (Schwarz/blaue Vögel mit weissem Kragen) zu Gesicht. Nach 13 Kilometer erreichen wir die erste Hütte, Port William und Abzweigung des Great Walks. Wir setzen die Wanderung der Küste entlang fort und sind erstaunt, wie sich die Wegbedingungen schlagartig ändern. Kein angenehmer Holzsteg mehr, und wir müssen uns durch Matsch kämpfen und dabei aufpassen, dass wir nicht absinken. Wir versuchen unsere Füsse möglichst trocken zu halten und so machen wir einen richtigen Slalom. Die ersten 500 Meter sind jedoch rückblickend mit Abstand die Schlimmsten und wir nehmen schon an, dass man die Leute hier vor der Wanderung abschrecken will. Aber auch danach muss man immer aufpassen nicht zu stolpern, im Matsch zu versinken oder in den kleinen Bächen ein Fussbad zu nehmen, wenn man diese überquert. Aufgrund des schlechten Weges geht alles etwas langsamer und wir sind bis am Schluss so ziemlich geschafft. Bei der Hütte angekommen ist der Bär los, denn es hat sich eine 10-köpfige Gruppe von Fischer, Taucher und Jäger für eine Woche eingemietet. Die haben wirklich alles dabei, sogar einen eigenen Kühlschrank. Da sie nicht mehr als die Hälfte der Hüttenunterkünfte besetzen dürfen, haben sie noch ein paar Zelte aufgestellt. Wir haben einen netten Platz auf den Sanddünen etwas vor der Hütte entdeckt und stellen unser Zelt dort auf. Die Gruppe ist jedoch sehr freundlich und offerieren uns Bier sowie Liquor, frische frittierte Fische, die Hanspeter sehr lecker findet und Pommes. So verbringen wir einen etwas unerwartet turbulenten Abend, aber es ist trotzdem sehr gemütlich da. Wir freuen uns aber auch schon auf die nächste Hütte mit einem ruhigeren Abend.

Wanderung Bungaree Hut – Christmas Hut 09.03.2019

Heute früh erwachen wir mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, den wir von unserem Zelt aus geniessen können. Danach packen wir unsere Sachen und Frühstücken ordentlich bevor wir uns auf den Weg in Richtung Christmas Hut machen. Vom hervorragenden Wetter von gestern ist nicht mehr viel übrig, denn es ist bedeckt und scheint, als wolle es jeden Moment zu regnen beginnen. Zuerst führt uns der Weg etwas steil durch tiefen Wald, danach gibt es ein hübsches, längeres Stück am Meer entlang, wo wir einige Wasservögel beobachten können, bevor es über eine Brücke wieder in den Wald geht. Am Ende des Strands legen wir unsere Mittagspause ein, wobei wir uns aber etwas beeilen müssen, denn genau jetzt beginnt es zu regnen. So ziehen wir weiter und hoffen nicht allzu Nass, die Christmas Hut zu erreichen. Die weitere Strecke verläuft eine lange Zeit durch den Wald und führt auf und ab. Wir haben auf unserer Karte jedoch die falsche Hütte markiert, was wir merken, sobald wir meinen das Ziel erreicht zu haben. Leider geht es danach noch weitere 1.5 Kilometer, aber als wir an den Strand kommen ist das Ziel ebenfalls erreicht. Wir sehen von weitem ein paar Fischer, die wohl in der Hütte hausen, aber sonst ist hier nichts los. Da wir etwas schwitzen, entscheiden wir uns im erfrischenden Meer kurz etwas abzukühlen. Als wir rauskommen müssen wir uns vorsehen, nicht von den Sandfliegen gefressen zu werden und verschwinden so schnell es geht in der Hütte. Unser Zelt können wir vor der Hütte auf einer Grünfläche aufbauen und wir verbringen einen angenehmen restlichen Nachmittag hier. Die Fischer, die wir vorher von weitem gesehen haben, ist eine ganze Familie aus den Staaten, genauer gesagt aus Maine, wobei die Mutter ursprünglich Peruanerin ist. Sie sind schon über ein halbes Jahr in Neuseeland unterwegs, haben fast die ganze Südinsel zu Fuss bereist, über den Te Akora Trek und wollen den Nordwestcircuit absolvieren. Im Moment warten sie jedoch auf Verpflegung, denn sie haben zwei der Söhne (von insgesamt vier) mit dem Bootstaxi gestern losgeschickt. Da aber das Meer im Moment so rau ist, kann dieses heute nicht anlegen und sie hoffen, dass sie morgen kommen werden. Der Vater der Familie brät Fisch auf heissem Stein und da sie so viel gefangen haben, kommt auch Hanspeter heute in Genuss von viel leckerem frischem Fisch. Neben der Familie hat es noch ein weiteres Pärchen und eine ältere australische Frau, die alleine unterwegs ist und mal schauen will, wie weit sie kommt. Wir verbringen alle zusammen einen sehr gemütlichen Abend.

Mount Anglem 10.03.2019

Das Wetter sieht heute leider noch schlechter aus als gestern. Wir wollen jedoch den Mt. Anglem besteigen und hoffen, dass sich der Himmel am Nachmittag noch aufklaren wird. Daher gehen wir den Morgen gemütlich an und warten ab. Das amerikanische Pärchen will heute ebenfalls auf den Mt. Anglem und geht etwas nach 10 Uhr los. Wir entscheiden uns ebenfalls etwa gegen 11 loszuziehen und hoffen auf Besserung. Zu sagen ist, dass es nicht regnet, jedoch vermutlich der Berg in den Wolken steht. Der Aufstieg ist bis zur Hälfte ziemlich gemütlich, aber nachdem wir aus dem Wald kommen, ändert sich das Schlagartig. Es ist sehr sumpfig und matschig, so müssen wir wieder ziemlich stark Slalom laufen. In einem unachtsamen Moment rutscht Manuela aus und landet mit einem Bein gerade Knietief in einem Schlammloch. Das ist ziemlich ärgerlich, aber was solls. Mittlerweile sind wir im Nebel und durch die Nässe werden die Schuhe und Hosen wieder etwas gewaschen. Je weiter hoch wir kommen, desto kälter wird es und wir sind froh unsere Wintersachen dabei zu haben. Es wird auch immer steiler und steiler, aber nach etwa 3 Stunden haben wir den Gipfel erreicht. Oder wir vermuten zumindest, dass wir da sind, denn sehen tun wir nichts. Wir ziehen unsere wärmsten Sachen an, denn es ist kalt zwischen Nieselregen und dichtem Nebel. Eigentlich sollte noch ein See in der Nähe sein, aber davon ist nichts zu sehen. Wir picnicen an einer etwas windgeschützten Stelle und warten über eine Stunde darauf, dass sich der Nebel hier oben etwas aufklart. Leider zeichnet sich keine Besserung ab, was uns etwas enttäuscht und wir machen uns auf den beschwerlichen Abstieg. Eigentlich haben wir ja gewusst, dass wir heute nichts sehen werden, aber leider können wir uns nicht einfach einen anderen Tag dafür aussuchen, denn morgen geht es bereits wieder zurück nach Oban. Gegen 5 Uhr erreichen wir unsere Hütte, wo wir uns eine heisse Schokolade zubereiten und es uns gemütlich machen. Die Stimmung bei der amerikanischen Familie ist etwas gedämpft, da sie langsam genug davon haben, sich nur von Fisch zu ernähren und das Bootstaxi beim heutigen Wetter wieder nicht anlegen kann. Daher ist die Freude umso grösser, als die beiden Söhne am späteren Abend mit einer unmenge an Gepäck trotzdem noch eintreffen. Denn das Bootstaxi konnte sie nicht zur Christmas Hut bringen, aber dafür zur Bungaree, von wo aus sie den ganzen Weg mit den schweren Rucksäcken zu Fuss hinter sich gebracht haben. Die Freude bei der Familie ist gross und so können sie morgen den Northwest Circuit fortsetzen. Wir plaudern bis spät am Abend mit ihnen und verbringen einen sehr gemütlichen Abend.

Christmas Hut – Port William 11.03.2019

Heute heisst es wieder umkehren, denn ein Bootstaxi können und wollen wir uns nicht leisten, da dies je weiter wir sind umso teurer ist. Mit noch zwei weiteren Stationen hätten wir locker 200 Neuseelanddollar abgedrückt und daher, geht es denselben Weg wieder zurück den wir gekommen sind. Wir stehen früh auf, packen unsere Sachen zusammen und verabschieden uns von der netten Familie. Heute ist wieder wunderschönes Wetter und wir machen uns munter auf den Rückweg. Da wir den Weg jetzt schon besser kennen, kommen wir ziemlich schnell vorwärts. Gegen 2 Uhr Nachmittag sind wir bereits bei der Bungaree Hütte, aber irgendwie haben wir nicht gross Lust, wieder einen Abend bei der lauten Gruppe zu verbringen und ziehen weiter. Wir haben die Hoffnung, dass wir vielleicht noch einen Kiwi sehen könnten, aber die sind scheu und kommen nicht in die Nähe von Lärm. Zudem haben wir das Gefühl, dass wir morgen den langen Rückweg reduzieren können und ziehen daher weiter. Gegen Abend erreichen wir Port Williams, wo wir unser Zelt aufstellen können. Wir waren uns ziemlich sicher, den Kiwi-Vogel unterwegs gehört zu haben. Aber leider haben wir ihn nicht gesehen. Wir bereiten daher zuerst unser Abendessen zu und entscheiden uns mit dem restlichen Wein, den wir noch dabei haben, etwas in den Wald zu gehen und schauen, ob wir vielleicht noch das ein oder andere Tier erblicken können. Wir finden ein gemütliches Plätzchen, wo wir uns hinsetzen können, halten uns still und warten. Nach etwa einer halben Stunde meinen wir jemanden zu hören der Schnupfen hat. Als es jedoch näher kommt tippen wir auf ein Pferd oder sowas, da es immer so speziell schnaubt. Plötzlich merken wir, dass das Tier ganz nah bei uns sein muss und Hanspeter zündet mit der Taschenlampe in den Wald, da es ja schon ziemlich dunkel ist. Da ist ein Reh, nur ein paar Meter von uns entfernt. Es erschreckt sich jedoch ein bisschen und geht auf Abstand. Aus der Ferne können wir es noch etwas beobachten, bis es sich komplett aus dem Staub macht. Das war zwar kein Kiwi aber trotzdem sehr eindrücklich. Da die Lichtverhältnisse jedoch schlecht sind, war es unmöglich ein Foto zu schiessen, was aber nur halb so tragisch ist. Nun ist es stockdunkel und wir machen uns auf den Rückweg. Wir hören immer wieder Geräusche, die auf Kiwis hindeuten, aber es ist so schwierig die zu sehen. Plötzlich aber hören wir es wieder und Hanspeter leuchtet mit der Taschenlampe in den Wald, wo es etwas übersichtlicher ist. Tatsächlich, wir können es kaum glauben, aber da ist ein Kiwi im Gebüsch. Wir beobachten ihn eine Weile aus der Ferne. Danach entscheidet sich Hanspeter sich ihm etwas zu nähern und schafft es sogar ein Foto, und vorallem ein Video zu machen. Der Kiwi reagiert nicht auf Licht, was uns etwas erstaunt, dafür umso mehr auf Geräusche. Bei jedem Schritt sieht er sich um und schlussendlich verschwindet er im Gebüsch. Was für ein Abend. Wir sind ziemlich überwältigt vom tollen Erlebnis und machen uns zurück auf den Campingplatz, wo wir noch einige andere Nachtaktive Tiere sowie einen weiteren Kiwi hören können. Es ist schon spät und wir gehen bald darauf schlafen.

Port William – Oban 12.03.2019

Auch heute starten wir mit strahlendem Sonnenschein in den Tag. Nachdem wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, geht es zurück nach Oban. Irgendwie zieht sich heute der Weg in die Länge. Auf dem Hinweg kam es uns wohl kürzer vor, aber etwa um 11 Uhr erreichen wir den Ausgangspunkt. Hier picnicen wir gemütlich, bevor wir die letzten paar Kilometer auf uns nehmen. Wir spüren unsere müden Beine und wollen keine steilen Aufstiege machen, wenn nicht notwendig. Als wir daher wieder am Horseshoe Bay ankommen, nehmen wir nicht den direkten Weg, sondern meinen wir können einen etwas flacheren, dafür weiteren Weg nehmen. Als wir jedoch auf dem Hügel stehen, scheint es nicht mehr weiter zu gehen, denn hier gibt es nur noch zwei Anwesen, welche mit Privat ausgeschildert sind. Von einem Weg haben wir nichts gesehen. So müssen wir wohl oder übel wieder zurück, wobei wir unterwegs noch einen Waldweg gesehen haben, der eigentlich in die richtige Richtung führen würde. Nur macht dieser einen ziemlich grossen Umweg und wir dürfen wieder durch den Matsch stapfen. Nachdem wir über eine halbe Stunde dem Weg entlang laufen und immer noch nicht auf dem Hauptweg landen, den wir kennen, beginnen wir plötzlich zu zweifeln, ob wir richtig sind. Es kann aber fast nicht sein, da Oban so klein ist, kann man sich nicht verlaufen. Schlussendlich siehe da, mit einer Stunde Verspätung, gelangen wir wieder in die uns bekannte Strasse und sind nicht mehr weit von Allen entfernt. Als wir beim Campingplatz ankommen, gönnen wir uns zuerst einmal eine dringend notwendige Dusche, stellen unser Zelt auf und plaudern etwas mit Allen, der meinte, dass wir doch noch lange Weg waren. Da morgen wieder schlecht Wetter gemeldet ist, gehen wir am späteren Nachmittag nochmals in die Stadt in der Hoffnung noch eine Überfahrt zur Ulva Island zu kriegen. Ja eigentlich mögen wir ja nicht mehr, aber da diese Insel ein wahres Vogelparadies sein soll, möchten wir das doch noch sehen. Die Dame vom Visitor Center meint jedoch, dass die letzte Rückfahrt um 17.00 Uhr ist und sich deshalb zum jetzigen Zeitpunkt eine Überfahrt kaum noch rentiere. Zudem seien die Vögel in der Regel sogar tiefer unten, wenn es regnet und daher eigne sich ein Schlechtwettertag gut. Wir buchen daher eine Überfahrt für morgen früh um 9 mit Rückfahrt um 13.00 Uhr. Danach kaufen wir uns ein leckeres Zvieri ein und machen einen Spaziergang zur Golden Bay, wo wir dieses genüsslich verspeisen. Danach besuchen wir den Observation Rock, welcher nochmals ein kleiner Aufstieg ist, wir aber dafür eine prächtige Aussicht auf die Umgebung haben, bevor es wieder zu Allen auf den Campingplatz geht. Hier bereiten wir uns ein leckeres reichhaltiges Abendessen zu und erholen uns von den letzten, etwas anstrengenden Tagen.

Ulva Island 13.03.2019

Heute um 7 Uhr aufstehen, ist ziemlich hart. Wir hätten so gerne ausgeschlafen, wollen aber die kleine Ulva Island noch besuchen. Wir frühstücken gemütlich und machen uns auf den Weg zur Fährstation. In nicht einmal 5 Minuten sind wir auf der Insel und haben nun fast 4 Stunden Zeit, diese zu erkunden. Wir merken schnell, dass man hier noch viel mehr Vogelgesang hört, als auf der Stewart Island. Das liegt wohl auch daran, dass es hier keine natürlichen Feinde für die Vögel gibt und sie in aller Ruhe leben können. Wir sehen alle möglichen Vögel, wobei es nicht so einfach ist, diese vor die Linse zu kriegen. Wir sehen insbesondere den Papagei, Kaka, welcher dem Kea ziemlich ähnlich sieht und nicht einen minder spitzen Schnabel hat. Leider hat der Kamera Akku vom vielen Fotografieren und Filmen den Geist aufgegeben, was ziemlich ärgerlich ist. Die Strände hier sehen traumhaft aus, auch wenn es nicht unbedingt badewetter ist. Wir verbringen viel Zeit mit dem Beobachten der Vögel und geniessen es sehr, sodass wir fast die Zeit vergessen. Es reicht uns gerade so die Rundwege zu machen und gehen in den letzten 5 Minuten auf einen Aussichtspunkt den wir beinahe vergessen hätten. Das war wirklich schön. Wieder zurück beim Boot können wir sogar noch ein paar der kleinen Blauen Pinguine beobachten, was immer wieder eine willkommene Überraschung ist. Nachdem wir angekommen sind, geht es schnurstracks zu Allen, wo wir unser Zelt abbauen und unsere sieben Sachen packen. Eigentlich haben wir die Fähre um 5 Uhr gebucht, haben aber gesehen, dass es um 3 Uhr noch eine gibt. Wir müssen danach noch mit Autostopp nach Invercargill zu einem Zeltplatz kommen, weshalb wir es bevorzugen, nicht allzu spät anzukommen. Zudem müssen wir für die nächste Region, der Catlins, noch planen und vorallem einkaufen, weshalb es umso mehr Sinn macht, zeitig wieder zurück zu sein. So heisst es nun wieder Abschied nehmen von der tollen Insel und Allen mit seinem wunderschönen Campingplatz. Wir haben es wirklich sehr genossen hier. Als wir beim Fährterminal ankommen, können wir problemlos unser Ticket auf 3 Uhr umbuchen und sind so auf der früheren Fähre. Wir treffen sogar noch ein Pärchen, das wir am letzten Abend der Wanderung bei Port Williams getroffen haben und sie bieten uns an, uns nach Invercargill mit dem Auto mitzunehmen. Das ist natürlich perfekt, so müssen wir nicht mal Autostoppen. Sie setzen uns beim Supermarkt ab, so können wir gerade noch die Vorräte für die nächsten paar Tage kaufen, und gehen danach auf den nahegelegenen Campingplatz. Hier richten wir uns gemütlich ein, waschen unsere Kleider, bereiten ein sehr leckeres Abendessen zu und entspannen uns einfach mal.


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07.03.2019 – 13.03.2019

Oban 07.03.2019

Rain is in the forecast today and we use the day to plan what we want to do on the island at all. There are some walks, but as expected, they all have their pros and cons. The most exciting thing would be the 10-day Northwest Circuit, but that’s a bit too long for us. We finally decide to follow this route to a certain point from where we can get to the Mt. Anglem. This mountain is just under 1000 high meters, the highest mountain of Stewart Island. So we go to the village of Oban to buy at the Visitor Center the affordable $ 5 per night in the huts needed to use the facilities. Of course we want to camp, but if the weather is bad, a hut is already worth a lot as a sheltered place to cook. In addition, we go shopping for the next few days and rebook our ferry ticket for two days later, since we now know how long we want to stay on the island. Although it is raining, we can observe amazingly many, sweet little blue penguins in the sea. Yesterday we saw one or two on our arrival, but only briefly and today they seem to catch their lunch. After that we really want to explore some more of the village Oban, but since it is pouring rain, we wait a bit. Towards evening, we move on and first walk along the Great Walk „Rakiura Track“ and then take the path „Ryan’s Creek“ to the northern coast, where we have a pretty view. We see and especially hear many animals, and enjoy the atmosphere very much. Unfortunately, it is already getting dark and we decide to turn back after an hour. The rest of the evening we spend comfortably on Allen’s camp and cook a delicious, rich dinner before we have to pay attention to our food supplies the next few days. Today it is extremely cold, but in Allen’s little kitchen there is a wood-burning stove and Hanspeter takes the opportunity to fire up nicely.

Oban – Bungaree Hut 08.03.2019

We get up early today and pack our things. Fortunately, we are allowed to store our excess baggage at Allen’s place, so we have to take only the essentials. Since it was so cold last night, we pack our winter clothes. We have a nice breakfast and say goodbye to Allen at 10 am. Today we want to walk to the Bungaree hut, which is around 20 kilometers away. But first we have to pass the 4 kilometers to the starting point, which leads us to the one or the other interesting place. We are astonished, when we find in the middle of nowhere on the barely travelled road a corner full of toilet. These are somehow artfully arranged and it looks pretty funny, if a little bit oblique. Then the path leads us to the first beach, Horseshoe Bay. Here we take the first short break and enjoy the view on this beautiful day. Anyway, we are very excited about the great nature on Stewart Island. After we have mastered a small hill, we are finally at the starting point of the actual trail. This is also the starting point for the 3-day Greatwalk and as we know it from these trails already, it is wonderfully developed. Therefore, we come relatively fast forward and enjoy the beautiful view of the different dream beaches, where we pass every few kilometers. We also see and hear about all species of birds, which is very impressive. We even see an albatross circling a fishing boat and in the forest we see some Tui birds (black / blue birds with white collar). After 13 kilometers we reach the first hut, Port William where we leave the Great Walk. We continue the walk along the coast and are amazed at how the conditions change suddenly. No more pleasant boardwalk, and we have to fight through mud and be careful that we do not sink in. We try to keep our feet as dry as possible and so we make a real slalom. The first 500 meters, however, are by far the worst in retrospect, and we assume that they want to scare people off the hike. But even then you must always be careful not to trip, to sink in the mud or to take in the small streams a foot bath, if you cross them. Due to the bad way everything goes a bit slower and we are pretty exhausted until the end. When we arrives at the hut, it’s really busy, as it has rented by a ten-member group of fishermen, divers and hunters for a week. They really have everything with them, even their own fridge. Since they are not allowed to occupy more than half of the cabin accommodation, they have set up a few more tents. We discovered a nice spot on the sand dunes in front of the hut and set up our tent there. The group is however very friendly and offer us beer as well as liquor, fresh fried fish, the Hanspeter finds it very delicious and french fries. So we spend an unexpectedly turbulent evening, but it is still very comfortable. We look forward to the next hut with a quieter evening.

Bungaree Hut – Christmas Hut 09.03.2019

This morning we wake up with a beautiful sunrise, which we can enjoy from our tent. Then we pack our things and breakfasts properly before we make our way towards Christmas hut. There is not much left of yesterday’s excellent weather, as it is overcast and seems to start to rain at any moment. First, the path leads us steeply through deep forest, then there is a pretty, longer piece along the sea, where we can observe some waterbirds, before it goes over a bridge back into the forest. At the end of the beach we take our lunch break, but we have to hurry up a bit, because right now it starts to rain. So we move on and hope not getting too wet to reach the Christmas hut. The further route runs through the forest for a long time and leads up and down. However, we have marked the wrong hut on our map, which we notice as soon as we have reached the destination. Unfortunately, it continues for another 1.5 kilometers, but when we arrive at the beach, the destination is also reached. From a distance we see a few fishermen who probably live in the hut, but otherwise nothing is going on here. As we sweat, we decide to cool off a bit in the refreshing sea. When we come out we have to be careful not to be eaten by the sandflies and disappear as fast as we can in the hut. We can set up our tent in front of the hut on a green area and spend a pleasant rest of the afternoon here. The fishermen we’ve seen from far are a whole family from the States, more specifically from Maine, where the mother is originally a Peruvian. They’ve been to New Zealand for over half a year, traveling almost the entire South Island on foot, across the Te Akora Trek, and wanting to complete the Northwest Circuit. At the moment, they are waiting for food because they sent two of their sons (out of a total of four) by boat taxi yesterday. But since the sea is so rough at the moment, today it can not dock and they hope that they will come tomorrow. The father of the family roasts fish on hot stone and since they have caught so much, Hanspeter can enjoy a lot of delicious fresh fish. In addition to the family, there is another couple and an older Australian woman, who is traveling alone and wants to see how far she gets. We all spend a very comfortable evening together.

Mount Anglem 10.03.2019

Unfortunately, the weather today looks even worse than yesterday. However, we want to climb the Mt. Anglem and hope the sky will clear up in the afternoon. Therefore, we start the morning comfortably and wait. The American couple also wants to go to Mt. Anglem today and leave after 10am. We also decide to move on around 11am and hope for better weather. It is not raining, but probably the mountain is in the clouds. The climb is pretty comfortable up to half, but after we come out of the forest, it changes suddenly. It is very swampy and muddy, so we have to run pretty strong slalom again. In an inattentive moment, Manuela slips off and lands with one leg knee deep in a mud hole. That’s pretty annoying, but heck. In the meantime we are in the fog and by the wetness the shoes and trousers are being washed again. The higher up we get, the colder it gets and we are happy to have our winter clothes with us. It also gets steeper and steeper, but after about 3 hours we reached the summit. Or at least we suspect that we are there, because we do not see anything. We put on our warmest clothes because it’s cold between drizzle and thick fog. There should still be a lake nearby, but there is nothing to see. We picnic in a slightly sheltered place and wait more than an hour here hoping to clear up. Unfortunately, it doesn’t, which disappoints us a bit and we go on the descent. Actually, we knew that we will not see anything today, but unfortunately we can not just pick another day for it, because tomorrow it’s already back to Oban. At 5 pm we reach our hut, where we prepare a hot chocolate and make ourselves comfortable. The mood in the American family is a bit subdued, as they only have fish to eat and not be able to dock the boat taxi in today’s weather. Therefore, the joy is even greater, as the two sons still arrive later in the evening with a lot of luggage. Because the boat taxi could not bring them to the Christmas hut, but for Bungaree, from where they have hiked all the way with the heavy backpacks on foot. The joy of the family is great and so they can continue tomorrow the Northwest Circuit. We chat with them until late in the evening and spend a very comfortable evening.

Christmas Hut – Port William 11.03.2019

Today it means heading back, because we can not afford and do not want a boat taxi, because the further we are, the more expensive it is. With two more stations, we could easily have pulled off 200 New Zealand dollars and so, it goes back the same way we came. We get up early, pack up our things and say goodbye to the nice family. Today is beautiful weather and we are motivated for the way back. Now we know the way better, we’re getting on pretty fast. At 2 in the afternoon we are already at the Bungaree hut, but somehow we do not feel like spending another evening with the loud group and move on. We still hope we can see a kiwi, but they are shy and do not get close to noise. In addition, we feel tomorrow we can reduce the long way back and therefore move on. In the evening we reach Port Williams, where we can pitch our tent. We were pretty sure we heard the kiwi bird on the way. But unfortunately we did not see him. We prepare our dinner first and decide with the rest of the wine, we are going in the forest and see if we can see some animals. We find a cozy place where we can sit down, keep quiet and wait. After about half an hour, we think to hear someone who has a flowing nose. But as it gets closer, we think it is a horse or something, because it always snorts so special. Suddenly we realize that the animal must be very close to us and Hanspeter ignites with the flashlight in the forest, since it is already quite dark. There’s a deer just a few yards away. However, it scares a little and goes away. From afar, we can watch it a bit, until it’s completely disappear. This was not a kiwi but still very impressive. However, since the lighting conditions are poor, it was impossible to take a photo. Now it is pitch dark and we are on the way back. We hear repeated sounds of kiwis, but it’s so hard to see them. But suddenly we hear it again and Hanspeter shines with the flashlight in the forest, where it is a bit clearer. In fact, we can hardly believe it, but there’s a kiwi in the bushes. We watch him for a while from afar. Afterwards, Hanspeter decides to approach him and even manages to take a photo, and above all to make a video. The kiwi does not respond to light, which surprises us, but is very sensitive to sounds. At each step he looks around and finally disappears in the bushes. What an evening. We are quite overwhelmed by the great experience and head back to the campsite where we can hear some other nocturnal animals as well as another kiwi. It’s getting late and we’ll go to bed soon.

Port William – Oban 12.03.2019

Even today we start the day with bright sunshine. After we have had breakfast and packed our things, we go back to Oban. Somehow, the path feels long today. On the way out we thought it was shorter, but about 11 am we reach the starting point. Here we picnic before we take the last few kilometers. We feel our tired legs and do not want to make steep climbs, if not necessary. So when we get back to Horseshoe Bay, we do not take the direct route, but think we can take a slightly flatter, wider route. However, when we stand on the hill, it does not seem to go further, because here are only two properties, which are signposted with private. We did not see anything of a way or anybody to ask. So we have to go back, where we still saw a forest path on the way, which would actually lead in the right direction. Only this makes a pretty big detour and we may trudge through the mud again. After walking for half an hour along the way and still not landing on the main road we know, we suddenly start to doubt if we’re still right. But it can not be, because Oban is so small, you can not get lost. Finally, one hour late, we get back to the street we know and are not far from Allen. As we arrive at the campsite, we treat ourselves to a much needed shower, set up our tent and chat with Allen, who said we were still a long way off. As tomorrow is again bad weather reported, we go back later in the afternoon in the city hoping to get a ferry crossing to Ulva Island. Yes, we do not really like to do any more, but since this island is supposed to be a true bird paradise, we still want to see it. The lady from the Visitor Center, however, says the last return trip is already at 17.00 and therefore now a crossing hardly rewards. In addition, the birds are usually even lower down when it rains and therefore a bad weather day is good. We book a crossing for tomorrow morning at 9am and return at 1pm. Then we buy a delicious snack and take a walk to the Golden Bay, where we eat this with relish. Then we visit the Observation Rock, which is another small climb, but we have a magnificent view of the area before it goes back to Allen on the campsite. Here we prepare a delicious rich dinner and recover from the last, a bit tiring days.

Ulva Island 13.03.2019

Getting up at 7am today is pretty tough. We would have liked to sleep longer, but still want to visit small Ulva Island. We have breakfast and make our way to the ferry station. In less than 5 minutes we are on the island and now have almost 4 hours to explore them. We quickly realize there is much more bird song than on Stewart Island. That is probably also because there are no natural predators for the birds and they can live in peace. We see all kinds of birds and it’s not that easy to get them in front of the lens. In particular, we see the parrot, Kaka, which looks quite similar to the kea and does not have a less sharp beak. Unfortunately, the camera battery of many photography and shooting is almost empty, which is quite annoying. The beaches here look gorgeous, even if it is quite bad weather. We spend a lot of time watching the birds and enjoy it very much, so we almost forget the time. It is just enough for us to do the circular routes and in the last 5 minutes we go to a viewpoint that we almost forgot. That was really nice. Back at the boat we can even watch some of the little blue penguins, which is always a welcome surprise. After we arrive, we go straight to Allen, where we dismantle our tent and pack our things. Actually we booked the ferry at 5 pm, but saw that there is another at 3 pm. After that, we have to go to Invercargill with hitchhiking to a campground, so we prefer not to arrive too late. In addition, we have to plan for the next region, the Catlins, and especially shopping, so it makes all more sense to be back early. So it is time to say goodbye to the great island and Allen with his beautiful campsite. We really enjoyed it here. When we arrive at the ferry terminal, we can easily change our ticket to 3 pm and are on the earlier ferry. We even meet a couple we met on the last night of the hike at Port Williams and they offer to take us to Invercargill by car. Of course that’s perfect, so we do not even have to hitchhike. They drop us at the supermarket, so we can just buy the supplies for the next few days, and then go to the nearby campsite. Here we settle down comfortably, wash our clothes, prepare a delicious dinner and just relax.

New Zealand 2: Christchurch – Queenstown – Bluff

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27.02.2019 – 06.03.2019

Christchurch 27.02.2019

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen und gefrühstückt haben, machen wir uns eingehend Gedanken, wie es mit unserem Neuseelandaufenthalt weitergehen soll. Grundsätzlich sind wir mit dem Preisniveau überfordert, denn sogar die Unterkünfte d.h. Campingplätze sind teuer und offenbar funktioniert hier Couchsurfing nicht wie erwartet. Wir sind uns soweit einig, dass wir als nächstes richtung Süden gehen wollen, da es ja langsam Herbst wird. Ohne Auto müssen wir uns nun wohl an grössere Destinationen halten und wir denken, dass Queenstown ein guter Ausgangspunkt wäre. Als wir uns online über die Busse orientieren, kommt der nächste Schock, denn es sieht so aus als fahre nur der sogenannte Intercity Bus nach Queenstown und für die nächsten Tage sind da nur Preise für Flexitickets mit über 250 Neuseelanddollar pro Person vorhanden. So fällt diese Option weg und wir suchen Alternativen. Wir könnten mit dem Atomic Shuttle für etwa 30 Dollar nach Dunedin fahren, was ebenfalls im Süden liegt und preislich vernünftiger wäre. Eine weitere Möglichkeit wäre per Anhalter zu fahren, aber aus einer Grossstadt hinaus, ist es ebenfalls schwierig. Wir einigen uns schlussendlich darauf, dass wir morgen mit dem Stadtbus etwas Ausserorts fahren und von dort aus versuchen per Anhalter weiter zu kommen. Nun gäbe es doch noch eine weitere Alternative, wobei wir nicht wirklich damit rechnen, dass diese funktioniert. Transfercars – das heisst ein Auto von einem Standort zum nächsten zu verschieben. Wir melden uns da an und finden zwei Transfers, einer nach Queenstown in einem Tag (24h), der andere nach Wanaka in einem Tag. Das ist etwas weit für die Dauer, aber wir versuchen es trotzdem und fragen an. Wir müssen nicht lange warten und erhalten von beiden eine Absage. So ist dies sozusagen wieder gegessen und wir bleiben beim ursprünglichen Plan. Den Nachmittag verbringen wir mit Einkaufen und Blog schreiben. Am Abend finden wir eine neue Anzeige auf Transfercars – zwei Tage bis nach Queenstown. Wir versuchen es daher nochmals für morgen und warten ab. Weil es schon spät ist, können wir nicht erwarten, dass heute noch eine Antwort kommt. Da wir beim günstigen AirBnB (Zelten für 18 Franken), eine vollausgestattete Küche zur Verfügung haben, bereiten wir zum Abendessen eine leckere Gemüselasagne zu und unterhalten uns ein wenig mit den Gästen und Besitzer.

Christchurch – Mt. Cook Village 28.02.2019

Der heutige Morgen startet mit einer guten Nachricht, denn unsere Anfrage für den Transfercar nach Queenstown ist tatsächlich akzeptiert worden. So können wir den Tag in Ruhe angehen, denn wir können das Auto erst am Mittag abholen. Als es soweit ist, bietet eine der Gäste an, jemanden von uns zur Autovermietung zu bringen, denn sie hat einen Sitz frei. Da Hanspeter das Auto auf sich nehmen wird, geht er mit, während Manuela beim AirBnB wartet. Leider verläuft es nicht so, wie erwartet, denn die Mietwagenfirma will einen Internationalen Führerschein sehen. Den haben wir nicht, da dieser im gestohlenen Rucksack von Ecuador war und uns das Strassenverkehrsamt gesagt hat, der Schweizer Führerschein sollte eigentlich überall akzeptiert werden, haben wir diesen auch nicht erneuert. Nicht aber in Neuseeland (die erste Mietwagenfirma letzte Woche hat das zwar noch nicht interessiert…) und Hanspeter muss über eine Übersetzungsfirma den Führerschein ins Englische übersetzen lassen. Das wäre alles kein Problem, wenn diese nicht auch noch den Pass benötigen würden. Der Pass liegt noch in der Handtasche von Manuela und Hanspeter kommt daher mit dem Bus zurück zum AirBnB. Von dort aus lassen wir den Führerschein online übersetzen, was innerhalb von 30 Minuten geschieht und Hanspeter geht wieder zurück zur Mietwagenfirma. Jetzt sind alle hürden genommen und er bekommt gratis einen schicken Toyota Rav4 ausgehändigt, den wir innerhalb der nächsten 3 Tage (2 Nächte) in Queenstown abgeben müssen. Zuerst stocken wir im nächsten Supermarkt unsere Vorräte auf und etwa um 16.00 düsen wir los. Nun ist es einiges später als erwartet und die Fahrt bis zu  Mt. Cook Village ist noch weit. Da wir jedoch die Umgebung von letzter Woche bereits kennen, machen wir nicht mehr stopps als notwendig und ein paar Stunden später erreichen wir den Lake Tekapo, wo wir noch eine längere Pause einlegen. Bald darauf ist auch der Lake Pukaki erreicht und wir können noch gerade vor dem Sonnenuntergang ein hübsches Foto vom See schiessen. Wir treffen kurz bevor es dunkel wird beim Campingplatz am Ende des Mt. Cook Village ein und richten uns gemütlich ein. Da das Auto genügend gross ist, wir morgen früh los wollen und es draussen sehr kalt ist, verzichten wir darauf unser Zelt aufzustellen, sondern entscheiden uns im Kofferraum des Autos zu übernachten. Danach bereiten wir noch ein einfaches Abendessen zu und gehen danach schlafen, damit wir morgen auch fit sind. Wir haben nämlich eine Wanderung zur Mueller Hut geplant und es hiess, man soll genügend früh los ziehen, um der Touristenmasse zu entkommen. Als wir es uns auf der Rückbank gemütlich machen und irgendeinen intelligenten Sensor im Auto auslösen, beginnt die Alarmanlage an zu heulen und wir fühlen uns gerade ziemlich ausgestellt. Das passiert noch ein zweites Mal und dann legen wir uns wirklich schlafen.

Mueller Hut – Lindis Pass 01.03.2019

Der Wecker klingelt, aber es ist eiskalt und sogar noch dunkel. So bleiben wir noch eine Weile im warmen Schlafsack bis es zumindest ein bisschen hell wird. Kalt ist es immer noch, aber wir haben uns ja vorgenommen, früh los zu gehen. Nachdem wir unser Frühstück zu uns genommen und unseren warmen Kaffee geschlürft haben, geht es los. Wir sind wirklich bei den Ersten die unterwegs sind und noch nichts ist zu sehen von der befürchteten Touristenmasse. Der Mt. Cook, der schneeweisse markante Berg wird für eine kurze Zeit von der Sonne in einem wunderschönen rot beleuchtet und die Stimmung ist einfach fabelhaft. Die Wanderung führt uns die ersten paar Kilometer ziemlich eben ins Tal hinein, bevor es abrupt bergauf geht. Das ist aber halb so schlimm, denn was wir wirklich nicht erwartet haben, sind perfekt ausgebaute Treppen. So kommen wir gemütlich Stück für Stück voran und können ein atemberaubendes Panorama auf die umliegende Umgebung geniessen. Irgendwann ist es aber doch fertig mit den Treppen und ein normaler Weg führt kontinuierlich aufwärts. Gegen Schluss gibt es noch ein äusserst steiles Stück über ein Geröllfeld, welches uns etwas ausser Atem bringt, aber trotzdem sind wir schneller oben als erwartet. Nachdem dieses bewältigt ist, geht es nicht mehr lange und wir sehen die Hütte bereits. Dort angekommen, gönnen wir uns einige Snacks und geniessen das wundervolle Bergpanorama. Nach einer Weile machen wir uns an den steilen Abstieg, der uns mit der Zeit länger und strenger als der Aufstieg vorkommt. Etwa um 1 Uhr sind wir ziemlich geschafft wieder zurück beim Auto und machen uns auf den Weg Richtung Queenstown. Da wir das Auto morgen um halb 12 abgeben müssen, wollen wir heute bereits möglichst nahe an Queenstown rankommen. Wir fahren aber nicht weit, denn wir wollen die Lavendelfarm besuchen, die ebenfalls am Lake Pukaki liegt und bei unserem ersten Besuch aussen vorgelassen wurde. Was etwas schade ist, dass wir diesmal gerade die Blütezeit verpasst haben, denn das letzte Mal konnten wir die eindrücklichen Lila Felder vom Auto aus bestaunen. Trotzdem ist es einen Besuch wert und wir gönnen uns einen Lavendeltee, während wir das hübsche Lavendelfeld betrachten. Danach geht die Fahrt weiter, wobei wir noch einen Halt beim Aussichtspunkt auf dem Lindis Pass machen. Viel weiter mögen uns unsere Beine aber wirklich nicht mehr tragen und wir sind froh, wieder in unserem bequemen Auto zu sitzen. Wo wir das letzte Mal nach Wanaka abgebogen sind, geht es heute weiter südlich Richtung Queenstown. Aber nicht mehr viel weiter, denn wir haben einen hübschen gratis Campingplatz am Lake Dunstan, etwas vor Cromwell und ca. 70 Kilometer vor Queenstown entdeckt, wo wir es uns für die Nacht gemütlich machen. Wir trinken etwas Wein, kochen ein leckeres Abendessen und plaudern mit drei deutschen Mädels, die ebenfalls auf dem Campingplatz sind. Da wir ziemlich geschafft vom heutigen Tag sind, legen wir uns nicht allzu spät schlafen. Aber nicht ohne nochmals die Alarmanlage im Auto auszulösen, damit sicher auch alle auf dem Campingplatz wissen, dass wir da sind.

Queenstown – Glenorchy 02.03.2019

Wir schlafen heute etwas länger als gestern, denn wir müssen uns vom Marsch noch etwas erholen. Die über 1000 Höhenmeter hoch und wieder hinunter sind doch nicht so einfach an uns vorbeigegangen. Auch diese Nacht war sehr kalt, weshalb wir uns entscheiden, nur einen Frühstückskaffee zu nehmen und etwas später in Cromwell zu frühstücken. Hier gehen wir noch kurz einkaufen und finden einen hübschen Picknickplatz, wo die Sonne auch bereits hinscheint. Nachdem wir gesättigt sind, geht es weiter nach Queenstown, wobei wir unterwegs immer wieder von der hübschen Umgebung beeindruckt werden. Da wir noch etwas Zeit haben, machen wir noch einen kleinen Abstecher zu einem sehr eindrucksvollen Tal, wo eine Szene aus Herr der Ringe gedreht wurde. Danach ist es aber an der Zeit zum Flughafen in Queenstown zu fahren, um den gratis Mietwagen zurückzugeben. Alles läuft problemlos und wir sitzen bald darauf im Bus, der uns ins Städtchen führt. Wir dachten ja mal Queenstown sei gross, aber es ist lediglich überfüllt mit Touristen, kommt uns aber sonst sehr klein vor. Wir gehen ein leckeres Brot in einer Bäckerei einkaufen und picknicken danach an der wunderschönen Promenade, wo allerlei Wassersportarten ausgeübt werden. Wir sind aber jetzt wieder so weit wie vor ein paar Tagen, denn auch hier hatten wir mit Couchsurfing keinen Erfolg und geben dieses Thema in Neuseeland nun komplett auf. Die Unterkünfte, aber auch die Zeltplätze (ab umgerechnet 40 Franken) sind so teuer wie nirgends sonst. Etwas ausserhalb gäbe es noch eine Campsite für etwa 20 Franken, aber ohne Auto ist dieser Ausgangspunkt ca. 15 Kilometer von der Stadt entfernt, ziemlich ungünstig und zudem gibt es keine Dusche dort, die wir aber dringend nötig hätten. Wir entscheiden uns nach Glenorchy zu gehen, da es dort etwas ruhiger sein soll und es viele sehr schöne Wanderungen geben soll. Nur müssen wir in das etwa 40 Kilometer entfernte Glenorchy noch hinkommen. So laufen wir etwas nach ausserhalb des Städtchens und halten den Daumen raus. Dummerweise sind schon zwei andere da und wir müssen ihnen selbstverständlich den Vortritt lassen. Nach nicht allzu langer Wartezeit werden sie mitgenommen und die nette Dame hat sogar noch für uns Platz. Die Fahrt geht aber leider nur etwa 3 Kilometer bis sie wieder abbiegt. Wir lassen wieder den beiden Mädels den Vortritt und nach nicht allzu langer Zeit, kommen sie weiter. Bei uns hält eine Gruppe Chilenen (die hier aber Leben), und uns wieder ein paar Kilometer weiter bringen. Aber irgendwie ist es etwas frustrierend, denn wir stehen etwa 2 Stunden an der Strasse und sind gerade mal 15 Kilometer weit gekommen. Die vielen Touristen mit ihren riesigen Campervans schenken uns nicht einmal Beachtung, und wir realisieren, dass die Chance von denen mitgenommen zu werden, wohl sehr gering sind. Schlussendlich werden wir von einer Brasilianerin, die ebenfalls hier lebt, bis 8 Kilometer vor Glenorchy mitgenommen. Die Fahrt nach Glenorchy mit Aussicht auf den See ist wunderschön und wir geniessen sie sehr. Die letzten paar Kilometer werden wir von einem französischen Pärchen im eigens umgebauten Campervan mitgenommen. Glenorchy ist ein wirklich kleines, verschlafenes Dörfchen mit einem hübschen, wenn auch mit ca. 30 Franken nicht ganz billigen Campingplatz. Da wir es aber nun geschafft haben, gratis nach Glenorchy zu kommen, können wir uns das heute leisten. Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet haben, gönnen wir uns ein lokales Bierchen und geniessen den ruhigen Abend am Wakatipu See. Wir finden diesen Ort sehr schön, merken aber, dass wir uns schon wieder verplant haben, da wir unbedingt von Queenstown weg wollten. Hier gibt es lediglich zwei kleine Einkaufsläden, welche die doppelten Preise für Lebensmittel verlangen als üblich. Da wir jedoch wieder mit dem Rucksack unterwegs sind, wollten wir nicht zu viel mitschleppen und haben das nicht bedacht. Naja, wir kaufen daher nur das nötigste für die nächsten zwei/drei Tagen ein.

Lake Sylvan 03.03.2019

Heute geht es für uns relativ früh los, denn wir wollen den Lake Sylvan erreichen, wo wir die nächsten Tagen für ca. 10 Franken die Nacht campen können. Lake Sylvan ist der perfekte Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen, unter anderem auch für den Routeburn Track, einer der bekannten Great Walks. Da wir jedoch annehmen, dass dieser Greatwalk, wie auch schon die Mueller Hut, ziemlich überfüllt und zu gut ausgebaut sein wird, werden wir vermutlich eine andere Wanderung ansteuern. Es hätte uns auch gereizt einen mehrtägigen Greatwalk mit Übernachtung zu absolvieren. Als wir jedoch erfahren, dass die Campingpreise bei 40 Neuseelanddollar (30 Franken) pro Person liegen, haben wir diese Idee abgeblasen. Wir stellen uns daher wieder an die Strasse, welche zum Lake Sylvan führt. Heute haben wir mehr Glück, denn bald hält ein pensionierter Australier an, der uns zum Lake Sylvan bringt. Bereits am Mittag haben wir unser Zelt aufgestellt und wir sind begeistert vom wunderschönen Campingplatz inmitten der Berge. Wir machen am Nachmittag einen kleinen Rundweg zum Lake Sylvan und geniessen den Rest des Tages auf dem Campingplatz. Hier machen wir das erste Mal bekanntschaft mit dem Kea Papagei. Dieser ist wunderschön, aber auch ziemlich frech und er knabbert alles an. Wir hoffen einfach, dass er unser Zelt in Ruhe lässt, denn zumindest haben wir kein Auto mehr, wo er den Dichtungsgummi rauspicken kann. Wir erfahren von anderen Campinggästen, dass er auch Essen stibitzt, das gerade unbeaufsichtigt ist. Wir beobachten die Vögel für eine Weile und verbringen einen netten Abend hier.

Rockburn – Sugarloaf Hike 04.03.2019

Heute geht es wieder früh los, denn wir haben uns entschieden, den Rockburn / Sugarloaf Trek zu absolvieren. Eigentlich ist das ein 2 Tages Wanderung, aber wir denken, dass wir den problemlos in einem Tag machen können. Etwa um halb 10 Uhr starten wir. Wir geniessen die lange Wanderung durch den Wald, wobei wir nahezu keiner Menschenseele begegnen. Lediglich einer Dreiergruppe die aber umkehren, da sie den Routeburn Trek machen wollen und sich im Weg geirrt haben. Der Weg ist nicht ganz einfach und wir müssen immer wieder ein paar Hindernisse bewältigen, aber trotzdem sehr schön. Gegen Mittag erreichen wir einen Fluss, wo wir unser Mittagessen verspeisen. Danach geht es weiter, immer wieder auf und ab. An Höhe gewinnen wir kaum. Der Wald erinnert uns teilweise an einen Märchenwald und wir werden ab und an von Vögel, wie dem Fantail und Robin begleitet. Wir haben das Gefühl schon eine Ewigkeit gewandert zu sein, als plötzlich die Steigung zum Sugarloaf Pass beginnt. Der Weg ist hier teilweise sehr mühsam geworden, ein Teil wurde wohl sogar von einem Erdrutsch weggeschwemmt und wir müssen schauen, wie wir das Stück passieren können. Irgendwann aber kommen wir aus dem Wald hinaus und sehen die Berge, welche uns umgeben in voller Pracht. Wir haben den Sugarloaf Pass endlich erreicht und sind aufgrund der Bedingungen ziemlich geschafft. Was wohl in die Great Walks investiert wird, wird wohl an den übrigen Wanderwegen gespart… Aber schön war es jedenfalls und sozusagen keiner Menschenseele zu begegnen ist auch viel wert. Nachdem wir die Aussicht genossen haben, hoffen wir noch im Trockenen wieder zurück zu kommen, denn die aufziehenden Wolken sagen nichts Gutes. Der Abstieg ist enorm steil und wir fluchen gerade etwas, dass wir den Weg nicht von der anderen Seite begonnen haben. Aber wenn wir das gemacht hätten, hätten wir zur Belohnung nicht eine solche Aussicht gehabt. Also wars wohl schon gut. Um 18.00 kommen wir unten an und müssen noch 4 Kilometer zum Lake Sylvan laufen, dabei werden wir netterweise von einem Herren aufgegabelt. Der hat einen interessanten Job, denn der joggt oder fährt mit dem Mountainbike den eigentlich mehrtägigen Routeburntrack mehrmals pro Tag, da er die Autos der Wanderer vom Ausgangspunkt zum Endpunkt verschiebt. Da kann man lediglich sagen, enorm fit ist der Herr. Wir sind happy wieder zurück beim Campingplatz zu sein, denn es hat bereits zu regnen begonnen. Wir kochen unser Abendessen und gehen ziemlich früh schlafen, da wir vom Tag ziemlich geschafft sind.

Lake Sylvan – Lumsden 05.03.2019

Die Wettervorhersage für den heutigen, aber auch für die nächsten Tage ist ziemlich schlecht. Daher wollen wir ganz in den Süden, da es dort besser aussieht. Nachdem wir alles gepackt und unsere Regensachen angezogen haben, machen wir uns auf den Rückweg. Wir entscheiden uns den 20 Kilometer langen Weg zu laufen, denn bei dieser Strasse am Vormittag und dazu noch bei schlechtem Wetter stehen die Chancen für Autostopp nicht gerade gut. Abgesehen von Tourbussen fahren kaum Autos vorbei, aber nach etwa einer Stunde haben wir Glück und ein leerer Tourbus hält an. Dieser fährt zwar bis Queenstown, kann uns aber kostenlos bis Glenorchy mitnehmen, wofür wir sehr dankbar sind. In Glenorchy stehen wir fast eine weitere Stunde an der Strasse und versuchen etwas halbherzig, sogar einen riesigen Lastwagen der auf uns zufährt, anzuhalten. Wir trauen unseren Augen kaum, aber er hält tatsächlich an. Der Lastwagen ist ein Schaftransport und der Chauffeur ist Andrew. Er meint, dass er uns nach Queenstown mitnehmen kann, er müsse jedoch unterwegs noch einen Abstecher machen. Wir machen es uns in diesem Luxuslaster gemütlich und geniessen die super Aussicht von oben. Den Abstecher machen wir am Mock Lake, wo Andrew noch einen zweiten Anhänger ankuppelt und bei einer Farm weitere Schafe auflädt. Für uns auch gerade eine spannende Erfahrung und wir plaudern etwas mit dem Schafhirten. Die Region um den Mock Lake ist sehr hübsch, so geniessen wir den Abstecher umso mehr. Unterdessen haben wir Andrew erzählt, dass wir eigentlich noch weiter südlich wollen und einen Campingplatz für heute Abend suchen. Daraufhin meint Andrew, dass er sowieso in den Süden fahren und seine Frau einen sehr günstigen Campingplatz in Lumsden betreibt. Wir müssen zuerst nachschauen, wo sich dieses Lumsden überhaupt befindet. Das ist perfekt, es ist sogar weiter als wir gehofft haben, heute zu kommen und liegt ziemlich nah bei Invercargill. So fahren wir mit ihm bis ins hübsche, kleine Dörfchen Lumsden mit, wo wir es uns auf dem Campingplatz gemütlich machen. Hier können wir mal wieder so Notwendigkeiten wie Wäsche waschen erledigen, und plaudern am Abend eine Weile mit Andrew und seiner Frau.

Lumsden – Bluff 06.03.2019

Seit vorgestern haben wir mit dem Gedanken gespielt, Neuseelands dritte Insel zu besuchen. Die Stewart Island. Leider ist die Fähre etwas teuer, aber wir sind seit gestern überzeugt, dass es sich lohnen wird. Also nichts wie hin. Da wir jedoch online keine verfügbaren Tickets für heute gefunden haben, gibt es noch einen Plan B, den Besuch der Catlins Region im tiefen Süden Neuseelands. Wir sind spät dran heute. Es ist schon fast Mittag, als wir uns an die Strasse stellen. Jedoch geht es keine 5 Minuten und ein Auto hält bereits an. Er hat bereits zwei weitere Anhalter dabei, aber meint, dass wir auch noch Platz hätten. Wir erzählen ihm von unseren Plänen, dass wir, wenn möglich heute nach Stewart island überfahren möchten. Als wir am gewünschten Ziel in Invercargill ankommen, meint unser Chauffeur Jay spontan, dass er uns an den Bluff fahren kann. Die beiden anderen Anhalter sind von der Idee ebenfalls angetan, da sie vorher auch noch nie am Bluff waren. Als wir dort ankommen, besorgen wir uns zuerst die Fährtickets für heute Abend um 5 Uhr und gehen anschliessend zusammen ein Mittagessen einkaufen, dass wir mit schöner Aussicht aufs Meer und mit einem leckeren Bierchen verzehren. Danach verabschieden wir uns und schauen, was wir in den nächsten 2 Stunden bis die Fähre fährt, noch anstellen können. Wir dürfen unser Gepäck bereits abgeben und haben einen Hügel entdeckt, wo wir noch hoch spazieren können. Dieser Hügel ist jedoch etwas höher, als er von unten ausgesehen hat und der Aufstieg ist ziemlich anstrengend. Als wir oben angekommen sind, haben wir eine super Aussicht auf die Umgebung und geniessen es ein wenig. Nun sehen wir aber, dass die Zeit doch etwas knapp wird und wir uns wieder auf den Rückweg begeben müssen. Wir kommen pünktlich an und haben sogar noch etwas Zeit übrig, da sich die Fähre verspätet. Das konnten wir aber nicht wissen. Die Überfahrt dauert eine gute Stunde und ist angenehm. In Stewart Island angekommen, ist es bereits schon wieder Abend und wir gehen noch kurz einkaufen. Etwas ausserhalb haben wir den wohl günstigsten Campingplatz entdeckt und machen uns auf den 2 Kilometer weiten Weg. Wir hoffen, dass wir um diese Uhrzeit noch jemand vorfinden und beeilen uns etwas. Kurz vor dem Ziel kommt uns ein Auto entgegen und es ist prompt der ältere Campingplatzbesitzer Allen, und gibt uns kurz alle notwendige Instruktionen für den Campingplatz. Ein Franzose ist nur ein paar Schritte hinter uns und wie wir erfahren, hat er dasselbe Ziel. Der Campingplatz ist sehr schön und idyllisch gelegen, zudem bietet Allen noch Unterkünfte in ganz exquisiten, selbst gebauten Häuschen an. Es sieht hier etwas aus wie im Märchenland, wenn nicht perfekt, aber wunderschön. Allen kommt doch noch zurück und zeigt uns sein ganzes Areal. Insbesondere zeigt er uns sein aktuelles Projekt, ein weiteres hübsches Häuschen, das er am Bauen ist. Er macht alles selber und das schon seit vielen Jahren. Wir geniessen die Atmosphäre hier sehr und verbringen einen sehr schönen Abend.


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27.02.2019 – 06.03.2019

Christchurch 27.02.2019

After we have comfortably rested and had breakfast, we think carefully about how to continue with our New Zealand stay. Basically, we are overwhelmed with the price level, especially for accommodations. Campsites are expensive and apparently Couchsurfing does not work as expected. We agree so far that we want to go south next, as it is slowly autumn. Without a car, we now have to go to bigger destinations and we think that Queenstown would be a good starting point. As we have a look online on the buses, the next shock appears, because it looks like only the so-called intercity bus to Queenstown is available and for the next few days there are only prices for Flexitickets with over 250 New Zealand dollars per person advertised. So this option disappears and we are looking for alternatives. We could go to Dunedin with the Atomic Shuttle for about $ 30, which is also in the south and reasonably priced. Another option would be to hitchhike, but out of a big city, is also difficult. We finally agree tomorrow we will take the city bus a bit out of town and try to hitchhike from there. Now there is another alternative, but we do not really expect it to work. Transfercars – that means moving a car from a rental company from one location to the next. We sign up and find two transfers, one to Queenstown in one day (24h), the other to Wanaka in one day. That’s a long way to go, but we’ll try anyway and ask. We do not have to wait long and get a rejection from both. So this is not an option, and we stick to the original plan. We spend the afternoon shopping and blog writing. In the evening we find a new ad on transfer cars – two days to Queenstown. We try again for tomorrow and wait. Because it is already late, we can not expect that an answer will come today. Since we have the budget AirBnB (tent camping for 18 US Dollars) and a fully equipped kitchen available, we prepare for dinner a delicious vegetable lasagne and talk a little with the guests and owners.

Christchurch – Mt. Cook Village 28.02.2019

This morning starts with good news as our request for the transfer car to Queenstown has actually been accepted. So we can start the day relaxed, because we can pick up the car around noon. When it’s time, one of the guests offers to bring one of us to the car rental, because she has a seat free. Since Hanspeter will take the car, he goes with her and Manuela waits at the AirBnB. Unfortunately, it does not go as expected, because the rental car company wants to see an international driver’s license. We do not have it, because it was in the stolen backpack from Ecuador and Office in Switzerland told us, the Swiss driver’s license should actually be accepted everywhere, we have not to renew it. But not in New Zealand (the first rental car company last week did not really care about that …) and Hanspeter needs to let translate the driver’s license into English by a translation company. That would not be a problem if they did not need the passport. The passport is still in the purse of Manuela, and Hanspeter therefore comes back to AirBnB by bus. From there we have the driver’s license translated online, which happens within 30 minutes and Hanspeter goes back to the rental car company. Now all hurdles have been taken and he receives a Toyota Rav4 for free, which we will have to hand over within the next 3 days (2 nights) in Queenstown. First, we stock up on our supplies in the next supermarket, and at about 4:00 pm, we’ll drive on. Now it is much later than expected and the drive to Mt. Cook Village is still far away. However, since we already know the environment of last week, we do not stop any more than necessary and a few hours later we reach Lake Tekapo, where we take a longer break. Soon after, Lake Pukaki is reached and we can still take a nice picture of the lake just before sunset. We reach shortly before it gets dark the campsite at the end of the Mt. Cook Village. Since the car is big enough, we decide to sleep in the car, as we want to go tomorrow morning early and it is very cold outside. Then we prepare a simple dinner and go to sleep, so we are fit tomorrow. We planned a hike to Mueller Hut and it was said that we had to leave early enough to escape the mass of tourists. As we make ourselves comfortable in the backseat and trigger some smart sensor in the car, the alarm system starts to howl and we feel pretty exposed right now. This happens a second time and then we really go to sleep.

Mueller Hut – Lindis Pass 01.03.2019

The alarm rings, but it’s freezing and even dark. So we stay a while in the warm sleeping bag until it gets at least a little bit bright. It is still cold, but we have decided to leave early. After we have taken our breakfast and sipped our warm coffee, we start. We are really among the first who are on the road and nothing is yet to be seen by the feared tourist mass. The Mt. Cook, the snow-white distinctive mountain, is illuminated for a short time by the sun in a beautiful red and the atmosphere is just fabulous. The hike takes us pretty straight into the valley for the first few kilometers, before going abruptly uphill. But it’s not so bad, because what we really did not expect, are perfectly developed stairs. So we get comfortable piece by piece and can enjoy a breathtaking panorama of the surrounding area. At some point the stairs ars finished and a normal way leads continuously upwards. Towards the end there is a very steep piece over a boulder field, which brings us something out of breath, but still we are faster than expected. After this is done, it is not far anymore and we see the hut already. Once there, we treat ourselves to some snacks and enjoy the wonderful mountain panorama. After a while, we start the steep descent, which over time seems to be longer and more severe than the ascent. At about 1 pm we are quite exhausted back in the car and make our way towards Queenstown. Since we have to bring back the car tomorrow at half past eleven am, we want to get as close as possible to Queenstown today. Our first stop is soon, because we want to visit the lavender farm, which is also located on Lake Pukaki and was skipped on our first visit. What a pity that we have just missed the flowering time, because the last time we could admire the impressive purple fields from the car. Nevertheless, it is worth a visit and we treat ourselves to a lavender tea, while we look at the pretty lavender field. Then the journey continues, where we make a stop at the viewpoint on the Lindis Pass. But our legs could not carry us much further and we are happy to be back in our comfortable car. The last time we went to Wanaka, but this time we head south to Queenstown. But not much further than the junction, as we have found a nice free campsite on Lake Dunstan, just outside Cromwell and about 70 miles from Queenstown away, where we make ourselves comfortable for the night. We drink some wine, cook a delicious dinner and chat with three German girls, who are also at the campsite. Since we are pretty much done from today, we are not going to sleep late. But not without triggering the alarm in the car again, so certainly everyone on the campsite know that we are there.

Queenstown – Glenorchy 02.03.2019

We sleep a bit longer today than yesterday, because we have to recover from the hike yesterday. The over 1000 meters up and down are not so easy passed us. Also this night was very cold, which is why we decide to take only a breakfast coffee and have breakfast later in Cromwell. Here we go for a quick shopping and find a nice picnic area, where the sun is already shining. After we are strengthed, we continue to Queenstown, where we are impressed again and again by the beautiful surroundings. Since we still have some time left, we make a short detour to a very impressive valley, where a scene of Lord of the Rings was filmed. After that, it’s time to head to the airport in Queenstown to return the free rental car. Everything runs smoothly and we soon sit in the bus, which leads us to the town. We thought Queenstown was big, but it is just crowded with tourists, otherwise it’s very small. We go shopping for a delicious bread in a bakery and picnic afterwards on the beautiful promenade, where all sorts of water sports are practiced. But now we are back as far as a few days ago, because here too, we did not succeed in couchsurfing and completely forget this topic in New Zealand. The accommodations, but also the campsites (from the equivalent of 40 us dollars) are more expensive than anywhere else. Just outside would be a camp site for about 20 us dollars, but without a car, this starting point is about 15 kilometers from the city, quite unfavorable and In addition, there is no shower there, but we urgently needed. We decide to go to Glenorchy, as it should be a little quieter there and there should be many very nice walks. We just need to reach Glenorchy, which is about 40 kilometers away. So we walk a bit outside the town and start to hitchhike. Unfortunately there are already two others and we have to give them the first step. After not too long wait they are taken and the nice lady has even for us place. Unfortunately, the ride is only about 3 kilometers until she turns right. We let the two girls go first and after not too long, we get a lift too. We have a group of Chileans (who live here), and bring us a few miles further. But somehow it’s a bit frustrating, because we stand about 2 hours on the road and have just come 15 kilometers far. The many tourists with their huge camper vans do not even pay attention to us, and we realize that the chance of being taken away by them is very low. Finally, we are taken by a Brazilian, who also lives here, 8 kilometers before Glenorchy. The drive to Glenorchy with a view of the lake is beautiful and we enjoy it very much. The last few kilometers we are taken by a French couple in the specially own converted Campervan. Glenorchy is a really small, sleepy village with a nice, but not very cheap campsite (30 usd). But now that we have managed to get to Glenorchy for free, we can afford it today. After we have settled comfortably, we treat ourselves to a local beer and enjoy the quiet evening at Wakatipu Lake. We find this place very nice, but realize that we misplanned, as we wanted to get away from Queenstown. There are only two small shops, which charge twice the price of food as usual. However, since we are back with the backpack on the way, we did not want to carry too much and did not consider that. Well, we only buy the most necessary for the next two / three days.

Lake Sylvan 03.03.2019

Today we start relatively early, because we want to reach Lake Sylvan, where we can camp the next day for about 10 usd the night. Lake Sylvan is the perfect starting point for various walks, including the Routeburn Track, one of the famous Great Walks. However, as we assume this Greatwalk, like Mueller Hut, will be overcrowded and overdeveloped, we will probably head for another hike. It would also like to spend a multi-day Greatwalk with overnight. However, when we learn the camping prices are 40 New Zealand dollars (30 francs) per person, we have canceled this idea. We are back on the road that leads to Lake Sylvan. Today we are luckier, because soon a retired Australian stop and take us to Lake Sylvan. Already at noon we have set up our tent and we are thrilled by the beautiful campsite in the mountains. In the afternoon we make a small circular walk to Lake Sylvan and enjoy the rest of the day at the campsite. Here we make the first acquaintance with the Kea Parrot. This is beautiful, but also very naughty and he nibbles on everything. We just hope he does not destroy our tent, at least we do not have a car where he can pick out the rubber seal. We learn from other campsite guests that he also steals food that is currently unattended. We watch the birds for a while and spend a nice evening here.

Rockburn – Sugarloaf Hike 04.03.2019

Today we start again early, because we have decided to complete the Rockburn / Sugarloaf Trek. Actually, this is a 2-day hike, but we think we can do it easily in one day. Around half past nine we start. We enjoy the long hike through the forest, where we encounter almost no human. Only a group of three but reverse, as they want to do the Routeburn Trek and have made a mistake in their way. The road is not easy and we have to overcome a few obstacles, but is still very nice. Around noon we reach a river where we eat our lunch. Then it goes on, always up and down. We hardly gain altitude. The forest reminds us in part of a fairytale forest and we are occasionally accompanied by birds such as the Fantail and Robin. We have the feeling of walking for ages when suddenly the slope to the Sugarloaf Pass begins. The way here has become very tedious, a part was probably even washed away by a landslide and we have to see how we can pass the piece. At some point, however, we come out of the forest and see the mountains that surround us in all their splendor. We have finally reached the Sugarloaf Pass and are quite exhausted because of the conditions. What is invested in the Great Walks, is probably saved on the other trails … But it was beautiful anyway, and so to speak, no human soul to meet is also worth a lot. After enjoying the view, we hope to get back to the campsite dry, because the clouds are not looking good for us. The descent is very steep and we are cursing something, we did not start the way from the other side. But if we had done that, we would not have had such a view at the end to reward. So it was alright. At 18.00 we arrive at the bottom and have to walk 4 kilometers to Lake Sylvan, where we are kindly picked up by a gentleman. He has an interesting job, because he runs or rides his mountain bike on the actually multi-day Routeburntrack several times a day, as he moves the cars of the hikers from the starting point to the end point. All you can say is that the man is extremely fit. We are happy to be back at the campsite because it has already started to rain. We cook our dinner and go to sleep pretty early, as we are quite exhausted from the day.

Lake Sylvan – Lumsden 05.03.2019

The weather forecast for today, but also for the next days is pretty bad. That’s why we want to go to the south, it looks better there. After we packed everything and put on our rain gear, we start our way back. We decide to walk the 20-kilometer road, because this road in the morning and even in bad weather, the chances for hitchhiking are not good. Apart from touring buses, hardly any cars pass, but after about an hour we are lucky and an empty tour bus stops. Although this goes to Queenstown, but he can take us free at least to Glenorchy, for which we are very grateful. In Glenorchy, we stand on the road for almost an hour, trying to stop even a huge truck coming towards us (altough we don’t expect sucess). We barely believe our eyes, but he actually stops. The truck is a sheep transport and the chauffeur is Andrew. He says he can take us to Queenstown, but he has to make a detour on the way. We make ourselves comfortable in this luxury truck and enjoy the great view from above. We make the detour at Mock Lake, where Andrew hooks up a second trailer and loads more sheep at a farm. For us an exciting experience and we chat a bit with the shepherd. The area around Mock Lake is very pretty, so we enjoy the trip all the more. Meanwhile, we told Andrew that we actually want to go further south and look for a campsite for tonight. Andrew then says, he is going south anyway and that his wife runs a very cheap campsite in Lumsden. We must first check where this Lumsden is located. That’s perfect, it’s even further than we’d hoped to get today and is pretty close to Invercargill. So we drive with him to the pretty little village Lumsden, where we make ourselves comfortable on the campsite. Here we can do such things as washing clothes, and chat with Andrew and his wife for a while in the evening.

Lumsden – Bluff 06.03.2019

Since the day before yesterday we have thought about of ​​visiting New Zealand’s third island. The Stewart island. Unfortunately, the ferry is a little expensive, but we are convinced since yesterday that it will be worth. So go there. However, as we have not found tickets available online for today, there is still a Plan B, the visit of the Catlins region in the deep south of New Zealand. We are late today. It’s almost noon when we get on the road. However, it does not take 5 minutes and a car is already stopping. He already has two more hitchhikers, but can squeeze in too. We tell him about our plans, if possible we would like to go over to Stewart Island today. When we arrive at the desired destination in Invercargill, our chauffeur Jay spontaneously says that he can drive us to the Bluff. The very end of the south island where the ferry leaves. The other two hitchhikers are also keen on this idea, as they had never been on the Bluff before. When we arrive there, we first get the ferry tickets for tonight at 5pm and then go shopping together for a lunch. This we eat with beautiful views of the sea and have a delicious beer. Afterwards we say goodbye and see what we can do in the next 2 hours until the ferry leaves. We are already allowed to drop our luggage and have discovered a hill where we could walk up. However, this hill is a bit higher than it looked from below, and the climb is quite strenuous. When we arrived at the top, we have a great view of the area and enjoy it a little. But now we see we run a bit short on time and we have to go back on the same way. We arrive on time and even have some time left, because the ferry is late. We could not know that before. The crossing takes almost one hour and is pleasant. Arriving in Stewart Island, it is already evening again and we go shopping shortly. A bit outside we have probably the cheapest campsite discovered and make us on the 2 kilometer way. We hope to find still someone at this time on the campsite and hurry up a bit. Shortly before the destination we meet a car and it is actually the older campsite owner Allen, and gives us all the necessary instructions for the campsite. A Frenchman is only a few steps behind us and he has the same goal. The campsite is very beautiful and idyllic, and Allen also offers accommodation in very exquisite, self-built cottages. It looks a bit like fairyland, if not perfect, but beautiful. Allen comes back and shows us his whole area. In particular, he shows us his current project, another pretty little house that he is building. He does everything himself and has done so for many years. We enjoy the atmosphere here very much and spend a very nice evening.

New Zealand 1: Roadtrip East to West

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19.02.2019 – 26.02.2019

Christchurch – Akaroa 19.02.2019

Nach einem guten, kurzweiligen Flug kommen wir in Christchurch an. Die Zollkontrolle ist ziemlich lange und mühsam. Wir haben gefühlt 1000 Sachen, die wir angeben müssen. Da wir aber soviel angegeben haben, wollen die Zollbeamten nur das Wichtigste (wie Zelt, Wanderschuhe und Reis!) sehen und wir kommen problemlos durch. Danach nehmen wir Kontakt mit der Mietwagenfirma auf und einige Minuten später sitzen wir bereits im Shuttle, um unser Auto abzuholen. Alles hat ziemlich lange gedauert und so ist es doch schon 16.00 Uhr bis wir den Mietwagen erhalten. Wie dem auch sei, wir gehen kurz das notwendigste Einkaufen und fahren auf direktem Weg nach Akaroa. Dort werden wir Monika und Philipp, Hanspeters Schwester und Schwager treffen, die ihre Flitterwochen in Neuseeland verbringen. Wir freuen uns sehr, sie wieder zu sehen, da wir ja schliesslich nicht an der Hochzeit im August 2018 dabei sein konnten. Akaroa ist etwa 80 Kilometer von Christchurch entfernt und der Weg dorthin führt uns einer malerischen Strasse entlang. Am Abend treffen wir auf dem netten Holidaypark ein und die Wiedersehensfreude ist gross. Monika und Philipp sind verständlicherweise etwas müde von der langen Flugreise, aber trotzdem kochen sie ein leckeres Abendessen für alle zusammen. Wir verbringen einen gemütlichen Abend und plaudern trotz dem Jetlag bis spät in die Nacht hinein.

Akaroa 20.02.2019

Heute wollen wir die Umgebung von Akaroa erkunden. Wir haben gehört, dass es hier alles mögliche an Tieren gibt was Neuseeland zu bieten hat, wie Delphine und Seehunde. Nach einer Weile entscheiden wir uns jedoch gegen eine Tour und wollen einen Leuchtturm ganz am Ende der Insel besuchen. Schon bald jedoch wird die Strasse zu einer Schotterpiste mit dem Hinweis, dass nur Geländefahrzeuge durchfahren sollten. Monika und Philipp lassen daher ihr Wohnmobil stehen und hüpfen kurzerhand in unser kleines, fast geländegängiges Fahrzeug. Hanspeter manövriert uns souverän bis kurz vor den Leuchtturm. Etwa 1.5 Kilometer vor dem Leuchtturm wird die Strasse etwas steil und wir befürchten, dass wir plötzlich nicht mehr rauf fahren können und daher nehmen wir das letzte Stückchen zu Fuss in Angriff. Der Weg führt uns durch typische Felder mit noch typischeren Neuseeländischen Schafen. Nein im Ernst, es sieht hier alles wunderbar idyllisch aus und wir geniessen die kurze Wanderung. Beim Leuchtturm angekommen, sind wir zuerst einmal etwas enttäuscht, denn der Leuchtturm ist ziemlich klein, wohl schon länger ausser Betrieb und nicht sonderlich schick. Beim zweiten Blick sehen wir jedoch das atemberaubende Panorama auf das Meer und die Umgebung, was wir sehr geniessen. Aber die erwarteten Seehunde und Delfine können wir unmöglich von hier oben aus sehen, was wir doch etwas schade finden. Wir entdecken jedoch, dass noch ein kleiner Pfad ein wenig weiter hinunter führt und entscheiden uns diesem zu folgen. Das war keine schlechte Entscheidung, obwohl wir teilweise etwas kraxeln müssen, kommen wir bis ans Ufer der Bucht, die ins Meer mündet. Plötzlich fragt Philipp, was denn das für ein Vogel im Wasser sein und wir trauen bei näherem Hinsehen unseren Augen kaum. Das ist ein kleiner Pinguin, der von Zeit zu Zeit auftaucht. Wir gehen etwas weiter den Felsen entlang, wo wir einen guten Überblick auf die gesamte Bucht haben. Da sehen wir ganz viele Seehunde, die sich teilweise im Wasser und teilweise auf den Felsen herumtummeln. Zudem bekommen wir mehrere Pinguine zu Gesicht, was einfach umwerfend ist. Wir geniessen den Anblick sehr. Die Delfine sehen wir leider nicht, aber wir haben sonst genügend Tiere gesehen und sind äusserst happy. Danach kehren wir wieder zum Auto zurück. Die Wolken von heute morgen haben sich verzogen und vom Leuchtturm aus haben wir sogar eine noch bessere Aussicht als vorher. Wieder zurück in Akaroa ist es bereits Mittag und wir schlendern etwas durch das hübsche, französisch angehauchte Dörfchen. Aufgrund des guten Wetters gönnen wir uns noch ein leckeres Eis, bevor es wieder zurück nach Christchurch geht. Wir entscheiden uns für den Rückweg die Scenic Route zu nehmen, wo wir immer wieder eine tolle Aussicht auf das Inlet der Akaroa Bay haben. Zurück in Christchurch wollen wir noch das ein oder andere Einkaufen. Monika und Philipp brauchen noch einen Wetterschutz, da der Camper kein Vordach hat und wir brauchen dringend ein neues Zelt, da die Reisverschlüsse des Alten nun endgültig den Geist aufgegeben haben. Bei dieser Menge an Sandfliegen hier macht es überhaupt keinen Spass zu zelten, wenn man das Innenzelt nicht mehr schliessen kann. Monika und Philipp haben ihr Unterstand schnell gefunden, während wir doch etwas länger brauchen bis wir ein geeignetes Zelt finden. Schliesslich ist ein gutes Zelt für uns auch eine grosse Investition. Da Hanspeter findet, dass das alte Zelt etwas zu klein war und nichts gegen etwas mehr Gewicht hat, kaufen wir schlussendlich ein 3 Personen Marmot Zelt. Dieses wiegt 2.5 kg, während das alte nur 1.5 kg war, aber es hat jede Menge Platz und wir können nun auch unsere grossen Rucksäcke problemlos im Zelt verstauen, ohne dass es eng ist und höher ist es zudem auch noch. So haben wir nun wirklich ein sehr komfortables Zelt und hoffen lediglich, dass sich dieses noch in Hanspeters Rucksack verstauen lässt, wenn wir nicht mehr mit dem Auto unterwegs sind. Aber das werden wir in gut einer Woche herausfinden. Danach gehen wir noch in einen Supermarkt für die nächsten paar Tage einkaufen. Nachdem alles erledigt ist, zeigt die Uhr schon wieder gegen 4 Uhr und wir entscheiden uns, nicht mehr so weit zu fahren, wie ursprünglich geplant. Wir finden einen netten günstigen Campingplatz am Strand, nicht allzu weit von Christchurch entfernt. Hier kochen wir etwas und verbringen einen gemütlichen, aber etwas kürzeren Abend als gestern.  

Lake Tekapo 21.02.2019

Nachdem wir gemütlich zusammen gefrühstückt haben, machen wir uns auf den Weg zum heutigen Ziel, dem Lake Tekapo. Wir fahren zuerst lange durch eine Prärielandschaft District und stoppen in Ashburton, um uns mit Lebensmittel einzudecken. Etwas vor Timaru biegen wir auf den Highway 79 nach Geraldine ab, wo wir eine gemütliche Mittagspause in einem Park einlegen. Danach erreiche wir langsam aber sicher eine hübsche bergige Landschaft, was sich auch an der windigen Strasse bemerkbar macht. Am Nachmittag erreichen wir bereits den Lake Takapo und sind überwältigt von dessen Farbe. Insbesondere wenn die Sonne teils mit Wolken in den See scheint, bekommt dieser eine blaugrünliche Farbe, welche fast an das karibische Meer erinnert. Wir fahren anschliessend am Lake Tekapo entlang, wo wir immer mal wieder eine nette Aussicht auf den See erhalten. Schlussendlich biegen wir jedoch ab zum Lake McGregor, wo sich ein hübscher, kleiner Campingplatz befindet, wo wir es uns gemütlich machen. Am Abend können wir trotz ein paar Wolken einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern. Diese Region gilt als sogenanntes Dark Sky county, wo man verhältnismässig viel Sterne sehen kann. Wir können es leider nicht voll auskosten, sehen aber trotz der aufziehenden Wolken, wie beeindruckend der Sternenhimmel ist.

Lake Tekapo – Lake Pukaki 22.02.2019

Der heutige Tag ist nicht mit viel Fahren verbunden, denn wir wollen lediglich den See nebenan, den Lake Pukaki und das nahgelegene Mount Cook Village erkunden. Wir haben uns entschieden, unterwegs zu Frühstücken, denn heute windet es gewaltig, was es nicht gerade angenehm macht, draussen zu sitzen. Daher fahren wir zuerst eine Weile, bis wir ein hübsches Plätzchen zum Brunchen am Lake Pukaki finden. Monika und Philipp bereiten sogar Spiegeleier zu, so haben wir ein richtig leckeres Deluxe Frühstück am wunderschönen See. Wie bereits der Lake Tekapo hat auch der Lake Pukaki die gleiche traumhafte Farbe. Danach fahren wir dem Lake Pukaki entlang, wo wir am Ende des Sees den Campingplatz für die heutige Nacht finden. Im Hintergrund sehen wir bereits den eindrücklichen Schneeberg Mt. Cook, welcher mit 3700 M.ü.M.Neuseelands höchster Berg ist. Da es noch nicht einmal 2 Uhr ist, nachdem wir unser Zelt aufgestellt haben, entscheiden sich Manuela und Hanspeter das sogenannte Mt. Cook Village auszukundschaften. Derweil bleiben Monika und Philipp beim Campingplatz am See und geniessen die Landschaft hier. Das Mt. Cook Village ist nicht mehr weit entfernt und die Umgebung ist richtig atemberaubend. Wir fahren bis ans Ende der Strasse, wo sich ein Campingplatz befindet und diverse Wanderwege. Der Campingplatz ist wunderschön gelegen, von Bergen umringt, aber wohl auch ziemlich kühl in der Nacht. Wir schiessen einige Fotos und schauen danach im Besucherzentrum der Region vorbei, um uns über die Wandermöglichkeiten zu informieren. Leider sind wir nicht so überzeugt von den Mehrtageswanderungen, da diese alle ziemlich schwierig sind und Gletscherausrüstung benötigt wird. Aber wir sind uns einig, dass wir hier später nochmals vorbeischauen wollen, um die Landschaft so richtig auszukosten. Nun sind wir aber schon wieder eine Weile weg und machen uns daher auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort kochen, plaudern und spielen wir alle ganz gemütlich zusammen.

Lake Pukaki – Lake Wanaka 23.02.2019

Heute starten wir mit einem grossen Frühstück in den Tag. Wir geniessen das traumhafte Wetter, das wir heute morgen haben. Die Sicht auf den Mt. Cook, aber auch auf den Lake Pukaki ist wahrhaftig schön. Auf dem Rückweg kommen wir an einer gerade blühenden Lavendel Farm vorbei. Danach fahren wir über den Lindsey Pass und biegen schlussendlich in Wanaka ab. Das Dörfchen Wanaka ist hübsch gelegen und wir finden am Strand des gleichnamigen Sees eine Stelle, um gemütlich zu Mittag zu essen. Danach setzen wir unsere Fahrt fort, die uns vom Lake Wanaka weg, und danach am äusserst spektakulären Lake Hawea entlang führt. Wir geniessen die Fahrt enorm und machen an den schönen Aussichtspunkten Fotostopps. Schlussendlich geht die Strasse wieder zurück an den Lake Wanaka, wo wir unser Camp für diese Nacht finden und unser Zelt direkt am See aufbauen können.

Lake Wanaka – Haast Pass – Fox Glacier 24.02.2019

Frühmorgens nach einem ausgiebigen Frühstück setzen wir unsere Fahrt an die berühmte Neuseeländische Westküste fort. Bevor wir diese erreichen, besuchen wir einige hübsche Wasserfälle die am Haast Pass entlang liegen. Wir merken, wie sich die Vegetation verändert, denn hier beginnt der Neuseeländische Regenwald, der uns ein wenig an Vancouver Island erinnert. Seit dem Lake Tekapo war es vorallem morgens und abends sehr kalt. Als wir an der Küste eintreffen ist die Temperatur um einiges angenehmer und gegen Mittag, beginnen wir bereits zu schwitzen. An der Küste besuchen wir verschiedene hübsche Sandstrände und hoffen Delfine erblicken zu können. Dies aber leider ohne erfolg, aber die Strände sind auch ohne Delfine schön. Danach fahren wir etwas Inland, wo wir nach einer Weile eine herrliche Aussicht zum Fox Gletscher haben. Manuela und Hanspeter machen danach noch einen kurzen Spaziergang zum Lake Matheson und dem Jetty Aussichtspunkt. Wir haben einen tollen Ausblick – einmal von der anderen Seite – auf den Mt. Cook, den Fox Gletscher und die übrige Bergkette. Der See ist bekannt dafür, dass er bei optimalen Bedingungen die Berge spiegelt. Das ist heute leider nicht der Fall, aber schön ist es trotzdem. Wieder zurück beim Parkplatz fahren wir weiter zum Dorf des Franz Joseph Gletscher. Der Gletscher ist aus unserer Sicht etwas weniger eindrücklich als der Fox Gletscher, aber da wir ihn nur vom Dorf aus betrachten, ist dies auch etwas schwierig einzuschätzen. Nachdem wir ein paar Notwendigkeiten eingekauft haben, fahren wir weiter, so dass wir morgen nicht mehr allzu weit fahren müssen, um die Pancake Rocks zu besuchen. In der Ortschaft Harihari finden wir einen preiswerten Campingplatz mit einer guten Ausstattung, wo wir den restlichen Abend verbringen.

Hokitika – Pancake Rocks 25.02.2019

Nachdem wir auch heute ausgiebig gefrühstückt haben, fahren wir los zur heutigen Zieldestination, den Pancake Rocks. Den ersten Halt legen wir in der Jadestadt Hokitika ein, wo wir ein Geschäft mit diesen hübschen grünen Steinen aufsuchen. Jade ist der typische Stein von Neuseeland und man kann ihn in allen Formen kaufen. Das Jade nicht nur grün ist, lernen wir auch hier, denn es gibt auch dunkle Jadesteine. Danach fahren wir ein paar Kilometer weiter als das Städtchen Greymouth, wo wir einen wunderschönen Campingplatz am Meer in Rapahoe finden. Monika und Philipp stellen hier ihren Camper ab und wir bauen unser Zelt auf. Danach fahren wir zu viert im kleinen Nissan, die windige Strasse zu den Pancakes Rocks entlang. Die Fahrt am Meer entlang mit perfektem Wetter ist atemberaubend und wir geniessen es sehr. Angekommen bei den Pancake Rocks sehen wir bereits, dass es sich hier um eine besondere Attraktion handeln muss. Denn es hat haufenweise Touristen. Nichts desto trotz nehmen wir den Spaziergang in Angriff und sind überrascht, wie schnell sich die Leute hier verteilen. Die Aussicht ist wirklich fantastisch, denn die Felsen sehen wirklich aus, als wären etliche Pfannkuchen aufeinander gestapelt. Dazu gibt es noch das ein oder andere Blowhole zu sehen, wobei vorallem eines enorm imposant ist und eine unmenge an Wasser speit. Alles sieht sehr dramatisch aus und wir geniessen das Wasserspiel. Nachdem wir diesem ausgiebig zugeschaut haben, geht es wieder zurück, wobei wir unterwegs noch einen Halt machen, um die Küste von nahem zu bewundern. Wieder zurück auf dem Campingplatz verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag und können sogar noch einen spektakulären Sonnenuntergang beobachten.

Arthurs Pass – Christchurch 26.02.2019

Heute heisst es schon wieder Abschied nehmen von Monika und Philipp. Während sie weiter nordwärts ziehen, müssen wir heute das Auto wieder in Christchurch abgeben und uns neu orientieren, wie wir weiter wollen. Zuerst einmal fahren wir wieder zurück nach Greymouth, wo wir kurz einkaufen gehen. Unterwegs nehmen wir noch einen Anhalter bis zur Abzweigung nach Christchurch mit und legen eine Mittagspause am Lake Poerua ein. Danach fahren wir über den eindrücklichen Arthurs Pass, wobei wir ab und zu einen Halt einlegen, um das schöne Bergpanorama zu geniessen. Die Landschaft ist sehr schön und wir stellen mit erstaunen fest, dass einige Berggipfel bereits einen weissen Hut tragen. So kam das Wetter der vergangenen Tage wohl nicht nur uns kalt vor. Wir halten Ausschau nach den berühmten Kea Vögel. Diese sehen aus wie Papageie, also noch so hübsch, aber sie können aufgrund ihrer Neugier und den spitzen Schnäbel Autos, Zelte und sonst alles Mögliche beschädigen. Wir sehen jedoch keine, obwohl sie hier vorkommen sollten. Da wir aber mit einem Mietwagen unterwegs sind, haben wir nichts dagegen. Nachdem wir sozusagen vom Pass hinunter gefahren sind, legen wir die nächste Pause in der Region von Castle Hill ein. Wir finden ein superschönes Plätzches, inmitten der Hügel und Wiesen. Danach heisst es auf direktem Weg nach Christchurch zurück fahren. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig, um vorher volltanken zu können. Am Wagen gibt es glücklicherweise nichts zu beanstanden und wir machen uns zu Fuss auf den Weg zu unserer Unterkunft. Da wir mit Couchsurfing in Christchurch erfolglos blieben und es keine bezahlbaren Campingplätze in Stadtnähe gibt, buchen wir eine Unterkunft über AirBnB. Die günstigste Variante ist auch hier ein Zeltplatz für umgerechnet 18 Franken. Der Zeltplatz liegt lediglich 4 Kilometer von uns entfernt und wir entscheiden uns dorthin zu laufen. Wir müssen uns ja ohnehin an den Rucksack gewöhnen. Bei der Unterkunft angekommen, werden wir freundlich begrüsst und dürfen im Garten campen. Es hat alle Einrichtungen die wir uns wünschen und wir können neben der Küche sogar das Wohnzimmer benutzen. Wir gehen jedoch heute Abend nur noch etwas einkaufen und bereiten unser Abendessen zu, bevor wir uns schlafen legen.



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19.02.2019 – 26.02.2019

Christchurch – Akaroa 19.02.2019

After a good, short flight, we arrive in Christchurch. The customs control is quite long and tedious. There are like 1000 things, we have to specify. However, since we have stated so much, the customs officials only want to see the most important things (such as tent, hiking boots and rice!) and we can easily keep everything. Then we get in touch with the rental car company and a few minutes later we are already in the shuttle to pick up our car. Everything took a long time and so it is already 16.00 until we get the rental car. Anyway, we’ll go shopping for the day and drive straight to Akaroa. There we will meet Monika and Philipp, Hanspeter’s sister and brother-in-law who spend their honeymoon in New Zealand. We are very happy to see them again, as we finally could not attend the wedding in August 2018. Akaroa is about 80 kilometers from Christchurch and the road leads us along a scenic route. In the evening we arrive at the nice Holiday Park and the joy of reunion is great. Understandably, Monika and Philip are a bit tired from the long flight, but they still cook a delicious dinner for everyone. We spend a cozy evening and chat, despite the jet lag, until late at night.

Akaroa 20.02.2019

Today we want to explore the surroundings of Akaroa. We have heard there are all sorts of animals that New Zealand has to offer, such as dolphins and seals. After a while, however, we decide against a tour and want to visit a lighthouse at the very end of the island. Soon, the road becomes a gravel road with the remark that only off-road vehicles should drive through. Monika and Philipp leave their motorhome and hop in our small vehicle. Hanspeter maneuvers us sovereign. About 1.5 kilometers before the lighthouse, the road is a bit steep and we fear we suddenly can not drive up and therefore we take the last bit on foot. The path leads us through typical meadows with even more typical New Zealand sheep. No seriously, everything looks wonderfully idyllic here and we enjoy the short hike. Arrived at the lighthouse, we are a bit disappointed, because the lighthouse is quite small, probably out of order and not very chic. At second glance, however, we see the breathtaking panorama of the sea and the surrounding area, which we really enjoy. But the expected seals and dolphins we can not see from up here, which we find a pity. We discover a small path leads down a little further and we decide to follow it. That was not a bad decision, although we have to scramble a bit, we come to the shore of the bay, which flows into the sea. Suddenly, Philipp asks what kind of a bird in the water swims and we hardly trust our eyes on closer inspection. This is a little penguin that pops up from time to time. We go a little further along the rock, where we have a good overview of the entire bay. Now we see a lot of seals, which are partly swimming in the water and partly lying on the rocks. In addition, we get to see several penguins, which is simply stunning. We enjoy the sight very much. The dolphins we do not see, but we have seen enough animals and are extremely happy. Then we return to the car again. The clouds of this morning have disappeared and from the lighthouse we even have a better view than before. Back in Akaroa it is already noon and we stroll through the pretty, French-tinged village. Due to the good weather, we treat ourselves to a delicious ice cream, before we go back to Christchurch. We decide to take the Scenic Route for the way back, where we have always a great view of the inlet of Akaroa Bay. Back in Christchurch we still need to do some shopping. Monika and Philipp need a weather protection, because the camper has no awning and we urgently need a new tent, because the zippers of the old finally don’t work at all anymore. With this amount of sand flies here it is no fun to camp, if you can not close the tent anymore. Monika and Philipp have found their shelter quickly, but we need a little longer until we find a suitable tent. After all, a good tent is also a big investment for us. Since Hanspeter thinks that the old tent was a bit too small and has nothing against a bit more weight in the backpack, we finally buy a 3 person Marmot tent. This weighs 2.5 kg, while the old one was only 1.5 kg, but it has plenty of room and we can now easily stow our big backpacks in the tent, without being too tight and it is even higher. So we really have a very comfortable tent and just hope, this can be packed in Hanspeter’s backpack, when we are no longer traveling by car. But we’ll find that out in about a week when we have to give back the rental car. Then we go shopping in a supermarket for the next few days. After everything is done, the clock shows already 4 pm and we decide not to go as far as originally planned. We find a nice cheap campsite on the beach, not far away from Christchurch. Here we cook something and spend a nice but a little shorter evening than yesterday.

Lake Tekapo 21.02.2019

After having a good breakfast together, we make our way to today’s destination, Lake Tekapo. We first drive for a while through a prairie district and stop in Ashburton to stock up on groceries. Just before Timaru we turn off onto Highway 79 to Geraldine, where we have lunch break in a nice park. Then we slowly but surely reach a pretty mountainous landscape, which is also noticeable on the windy road. In the afternoon we reach Lake Takapo and are overwhelmed by its color. In particular, when the sun shines partly into the lake with clouds, this gets a bluish-green color, which almost reminds of the Caribbean Sea. We drive along Lake Tekapo, where we always get a nice view of the lake. Finally, we turn off to Lake McGregor, where is a nice little campsite where we make ourselves comfortable. In the evening, despite a few clouds, we can admire a beautiful star sky. This region is known as the so-called Dark Sky County, where you can see relatively many stars. Unfortunately, we can not fully enjoy it, as it is a bit cloudy, but we can see how impressive the starry sky is.

Lake Tekapo – Lake Pukaki 22.02.2019

Today do not have much driving because we just want to explore the lake next door, Lake Pukaki and the nearby Mount Cook Village. We decide to have breakfast on the way, because today it is pretty windy, which does not make it pleasant to sit outside. Therefore, we drive first for a while, until we find a nice place to brunch at Lake Pukaki. Monika and Philipp even prepare fried eggs, so we have a really delicious deluxe breakfast on the beautiful lake. Like Lake Tekapo, Lake Pukaki has the same carribean like color. Then we drive along Lake Pukaki, where we find the campsite for the night at the end of the lake. In the background we already see the impressive snowy Mount Cook, which is 3700 meters above sea level. Since it is not even 2 pm after we have set up our tent, Manuela and Hanspeter decide to explore the so-called Mt. Cook Village. Meanwhile, Monika and Philipp stay at the campsite on the lake and enjoy the scenery here. The Mt. Cook Village is not far away and the surrounding area is truly breathtaking. We drive to the end of the road, where there is a campsite and various hiking trails. The campsite is beautifully situated, surrounded by mountains, but also quite cold at night. We take some photos and then look in the visitor center of the region to inform us about the hiking possibilities. Unfortunately, we are not so convinced of the multi-day hikes as these are all quite difficult and require glacier equipment. But we agree that we want to stop by here later to really enjoy the scenery. Now we are away again for a while, so we head back to the campsite. There we all cook, chat and play together.

Lake Pukaki – Lake Wanaka 23.02.2019

Today we start the day with a big breakfast. We enjoy the fantastic weather that we have this morning. The view of Mt. Cook, but also of Lake Pukaki is truly beautiful. On the way back we pass a blooming lavender farm. Then we drive over the Lindsey Pass and finally turn off in Wanaka. The village of Wanaka is beautifully situated and is the place to be for a leisurely lunch. Then we continue our journey, which leads us away from Lake Wanaka, and then along the extremely spectacular Lake Hawea. We enjoy the ride and make photo stops at the beautiful vantage points. Finally, the road goes back to Lake Wanaka, where we can find our camp for the night and build our tent right beside the lake.

Lake Wanaka – Haast Pass – Fox Glacier 24.02.2019

Early in the morning, after a hearty breakfast, we continue our trip to the famous New Zealand West Coast. Before we reach it, we visit some pretty waterfalls along the Haast Pass. We notice how the vegetation changes, because here begins the New Zealand rainforest, which reminds us a little of Vancouver Iceland. Since Lake Tekapo it was especially cold in the morning and in the evening. When we arrive at the coast, the temperature is a lot more pleasant and around noon, we start to sweat. On the coast we visit various beautiful sandy beaches and hope to see dolphins. Unfortunately without success, but the beaches are beautiful even without dolphins. Then we drive a bit inland, where after a while we have a great view of the Fox Glacier. Manuela and Hanspeter then take a short walk to Lake Matheson and the Jetty Viewpoint. We have a great view – once from the other side – of Mt. Cook, the Fox Glacier and the rest of the mountain range. The lake is known for reflecting the mountains in optimal conditions. This is unfortunately not the case today, but it is still nice. Back at the car park we move on to the village of Franz Joseph Glacier. The glacier is a little less impressive than the Fox Glacier in our view, but since we only look at it from the village, this is a bit difficult to assess. After buying a few necessities, we continue our journey, so tomorrow we will not have to travel too far to visit the Pancake Rocks. In the village of Harihari we find a cheap campsite with good facilities, where we spend the rest of the evening.

Hokitika – Pancake Rocks 25.02.2019

After having breakfasted extensively today, we drive to today’s destination destination, the Pancake Rocks. We make our first stop in the Jade city of Hokitika, where we visit a shop selling these beautiful green stones. Jade is the typical stone of New Zealand and you can buy it in all forms. The jade is not only green, we also learn here, because there are also dark jade stones. Then we drive a few miles further than the town of Greymouth, where we find a beautiful beachfront campsite in Rapahoe. Monika and Philipp park their campers here and we set up our tent. Then we drive all four in the small Nissan, the windy road to the Pancakes Rocks along. The trip along the sea with perfect weather is breathtaking and we enjoy it very much. Arrived at the Pancake Rocks we already see this must be a special attraction. It has tons of tourists. Nevertheless, we tackle the walk and are surprised how quickly people spread out here. The view is fantastic, because the rocks really look like a lot of pancakes are stacked on top of each other. There are still one or the other blowhole to see, especially one is enormously impressive and spits a lot of water. Everything looks very dramatic and we enjoy the water feature. After watching it for a long time, we head back and stopping on the way to admire the nearby coast. At the campsite we spend a lazy afternoon and can even watch a spectacular sunset.

Arthurs Pass – Christchurch 26.02.2019

Today it is time to say goodbye to Monika and Philipp. As they move further north, we have to return the car to Christchurch today and reorient ourselves, how we’ll continue our journey. First, we drive back to Greymouth, where we go shopping for a short time. On the way, we pick up a hitchhiker to the junction for Christchurch and take a lunch break at Lake Poerua. Then we drive over the impressive Arthurs Pass, where we occasionally stop to enjoy the beautiful mountain panorama. The landscape is very beautiful and we notice with astonishment that some mountain peaks are already wearing a white hat. So the weather of the past few days was probably not just cold. We are looking for the famous Kea birds. These look like parrots, so pretty, but they can damage cars, tents, and anything else because of their curiosity and their pointed beaks. We do not see any, though they should be here. But since we are traveling with a rental car, we have nothing against it. After driving off the pass, we have the next break in the Castle Hill area. We find a super nice place, in the midst of the hills and meadows. After that, it means driving straight back to Christchurch. We make it just in time to be able to fill up in advance before returning the car. Fortunately, there is nothing to complain about and we make our way to our accommodation by foot. Since we were unsuccessful with couchsurfing in Christchurch and there are no affordable campsites near the city, we book an accommodation through AirBnB. The cheapest option is also a campground for the equivalent of 18 dollars. The campground is only 4 kilometers from us and we decide to walk there. We have to get used to the backpack anyway. When we arrive, we are greeted warmly and allowed to camp in the garden of the hosts. It has all the facilities we want and we can even use the living room next to the kitchen. However, we only go shopping tonight and prepare our dinner before we go to sleep.

Mexico 5: Yucatan Peninsula

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17.01.2019 – 31.01.2019

Campeche 17.01.2019

Um 5 Uhr morgens werden wir geweckt, denn wir sind bereits in Campeche angekommen. Wir haben eine Unterkunft für uns drei gebucht (Patrick kommt heute Nachmittag an), jedoch ist der Check-In erst um 14.00 Uhr. Wir warten bis halb 8 und machen uns auf den Weg zur Unterkunft. In der Regel darf man zumindest das Gepäck absetzen, so dass wir unbeschwert auf Erkundungstour gehen können. Wir sind ziemlich erstaunt, denn die Unterkunft scheint eher einer Villa ähnlich zu sein und überhaupt sieht es mehr aus wie ein Gästehaus als ein Hotel. Mit all den Rabatten über Booking ist es jedoch das günstigste Privatzimmer, welches wir für drei Personen finden konnten. Wir werden freundlich empfangen, können das Gepäck deponieren, aber das Zimmer nicht beziehen. Wir schlendern gemütlich zur Altstadt von Campeche, welche noch ein paar Kilometer entfernt liegt. Die Altstadt ist umgeben von Burgmauern und ein Tor führt hinein. Sehr eindrücklich und die Kolonialstadt ist sehr hübsch gestaltet. Wir schauen uns zuerst nach einem Frühstückscafe um, welches schnell gefunden ist. Wir gönnen uns etwas untypisches mit Pancakes und Fruchtsalat, jedoch scheint das Essen hier mehr auf Touristen als traditionell ausgelegt zu sein. Wieder gestärkt setzen wir unsere Stadttour fort. Wir besuchen den Hauptplatz und anschliessend schlendern wir an die Küste, wobei wir etwas enttäuscht sind, dass es hier keinen Badestrand gibt. Die Küstenpromenade ist hübsch gestaltet, jedoch sind gerade Bauarbeiten im Gange. Danach geht es wieder zurück in die Altstadt, wir erkundigen uns über verschiedene Busverbindungen und besuchen verschiedene Festungen, von welchen wir tolle Ausblicke über die Stadt haben. Als wir um 14.00 wieder zurückkehren, sieht Manuela eine Mitteilung von Patrick, dass er bereits in Campeche angekommen ist. Wir hätten ihn eigentlich 2 Stunden später erwartet, gehen aber umgehend an den Busbahnhof, um ihn abzuholen. Die Wiedersehensfreude ist gross und wir gehen gemeinsam zu unserer Unterkunft. Am späteren Nachmittag spazieren wir wieder in die Innenstadt und besuchen die Strandpromenade, um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Zum Abendessen besuchen wir ein kleines Restaurant, wo wir uns ein paar Tacos gönnen, bevor wir uns auf den Rückweg machen.



Campeche: Ruinen Edzna 18.01.2019

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, um die Ruinen Edzna zu besuchen. Die Hotelbesitzerin hat uns gesagt, dass wir an der nächsten grösseren Strasse auf den vorbeifahrenden Kombi warten können. Gestern wurde uns gesagt, dass diese nur stündlich fahren und wir warten an einer Kreuzung vor einem Gemischtwarenladen. Zur Sicherheit fragen wir hier nochmals nach, ob die Busse tatsächlich durchfahren, jedoch weiss das niemand. Auch die zwei weiteren Busfahrer wissen nicht, ob wir hier richtig sind. Als uns um Viertel nach 10 ein Stadtkombi entgegen kommt und wir diesen Fragen, meint er, dass wir bei ihm einsteigen können und er uns ans Terminal fährt. Wir steigen ein, denn wir bezweifeln, dass wir am richtigen Ort warten. Der Busfahrer ist sehr gesprächig und will alles über uns wissen. Am Terminal angekommen haben wir gerade Glück, denn wir sind wohl die letzten 3 Passagiere die noch gefehlt haben um den Kombi zu füllen. Tatsächlich fahren wir an der Strasse vorbei an der wir gewartet haben, vermutlich hätten wir aber keinen Platz mehr gehabt, da sie ja immer warten bis die Minibusse voll sind. Wir sind froh drin zu sein und knapp eine Stunde später erreichen wir die Ruinen von Edzna. Diese sind sehr eindrücklich und wir können sogar noch zahlreiche Echsen und hübsche blaue Vögel bestaunen. Zuerst gehen wir die kleineren Tempel anschauen,  von denen man meint sie seien an einen Hügel gebaut. Bei näherem hinsehen sind aber die Ruinen der Hügel, die lediglich überwachsen sind. Als wir dann zum zentralen Platz und dem Hauptgebäude kommen sind wir überwältigt von der Bauweise und wie gut alles noch erhalten ist. Stunden laufen wir durch die Ruinen bis wir alles gesehen haben. Danach kehren wir wieder zurück an die Strasse und warten auf einen Minibus. Es sind schon einige Leute am Warten und wir nehmen an, dass der Bus bald kommt. Nach etwa einer dreiviertel Stunde tut sich was und innerhalb von 10 Minuten fahren zwei vorbei. Blöd nur, dass sie uns nicht mitnehmen, denn die Fahrer geben ein Zeichen, dass sie schon voll sind. Wir versuchen das vorhandene kleine Fleckchen Schatten zu nutzen, da die Sonne heute enorm heiss ist. Der dritte Minibus hat glücklicherweise noch Platz und wir hüpfen hinein. Eigentlich wollten wir heute noch den Strand in der Nähe von Campeche besuchen, aber es ist bereits zu spät als wir zurückkehren. Wir holen unsere Wäsche von der Wäscherei ab und gehen mit Patrick ein paar Notwendigkeiten wie Zelt und Kleider in den Walmart einkaufen. Ja, den Walmart gibt es sogar in Mexiko, wenn auch in abgespeckter Form und es ist das erste Mal in Mexiko, dass wir dieses Einkaufszentrum besuchen. Am Abend gehen wir wieder in die Altstadt und suchen uns ein Restaurant, um zu Abend zu essen. Danach gönnen wir uns für den heutigen Abend einen leckeren Bacardi Oakheart, um auf unsere Reise anzustossen.

Campeche – Celestun 19.01.2019

Nachdem wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, setzen wir unsere Reise fort. Unser Endziel ist die Ortschaft Celestun, welche aber nur über Merida erreichbar ist. Wir schnappen uns daher den nächsten Bus nach Merida und erreichen dieses etwa 2.5 Stunden später. Als wir uns nach einem Bus nach Celestun erkundigen, erfahren wir, dass von diesem Terminal heute kein Bus mehr fährt. Das Terminal Noreste befindet sich etwa 1 Kilometer von hier entfernt, weshalb wir uns entscheiden zu laufen. Was wir nicht berücksichtigt haben, ist, dass es etwa 35 Grad heiss ist und die Stadt überfüllt ist, was unseren Spaziergang nicht sehr angenehm macht. Aber auch das ist bald geschafft und 15 Minuten später sitzen wir bereits im Bus. Die Distanz nach Celestun ist eigentlich nur 60 Kilometer, aber wir benötigen schon nur eine Stunde bis wir die Stadt verlassen haben. Die weiterführende Strasse nach Celestun ist klein und holprig, so kommt es, dass wir erst 2.5 Stunden später ankommen und es bereits wieder 5 Uhr Abends ist. Nicht so tragisch, denn wir sind ja jetzt da. Da Patrick nun auch ein Zelt hat, entscheiden wir uns hier zu campen und wir finden einen geeigneten Platz in der Nähe des Strandes mit Kokospalmen. Der Betreiber des Campingplatzes empfiehlt uns, unser Zelt unter einem der grossen Palapas aufzuschlagen, denn es könnte sein, dass es heute regnet. Das können wir bei dieser Hitze kaum glauben, aber befolgen trotzdem seinen Rat. Es kann doch nicht sein, dass es regnet, wenn wir endlich mal an den Strand kommen, aber wir werden sehen. Am Abend schlendern wir noch kurz zum nächsten Gemischtwarenladen, um etwas zum Abendessen einzukaufen und verbringen einen gemütlichen Abend.

Celestun 20.01.2019

Den heutigen Tag starten wir gemütlich und gehen zuerst auf die Suche nach einem Frühstückslokal. Dafür schlendern wir zuerst am Strand entlang, aber die Sonne zeigt sich noch nicht. In unserem Reiseführer ist ein empfehlenswertes Frühstücksrestaurant aufgeführt und es scheint auch das Einzige zu sein, das Sonntags geöffnet hat. Die Schlange ist lang und es dauert eine Weile bis wir einen Tisch erhalten. Das Frühstück hier ist sehr lecker, vom Brot über die frischen Früchte, Fruchtsaft und Kaffee. Nachdem wir gestärkt sind, spazieren wir etwas durch das Dörfchen und gehen wieder zurück zum Campingplatz. Celestun ist bekannt für seine Flamingos, welche wir heute besichtigen wollen. Es scheint aber, dass man nur mit einer geführten Tour dorthin kommt. Wir fragen den Campingplatzbesitzer, ob es nicht auch ohne Tour geht und er erzählt uns von einem Platz, wo wir ohne Führer hin können. Er meint aber, dass er sich nicht sicher sei, ob die Flamingos überhaupt da sind, da das Wetter etwas stürmisch war und sich die Flamingos in solchen Bedingungen gerne verziehen. Wir versuchen es trotzdem und entscheiden uns zu Fuss dorthin zu gehen. Zuerst überqueren wir eine Brücke, wo wir auf Pelikane in Fischerboote und einige etwas angetrunkene Fischer treffen. Der weitere Weg verläuft ruhig und nur ein paar Tuk Tuk kommen uns entgegen oder überholen uns. Nach einer Weile steigt ein beissender Geruch in unsere Nase und es stinkt gewaltig. Weshalb sehen wir gleich, denn hier befindet sich wohl die Müllhalde der ganzen Stadt. Wir versuchen so gut es geht zu ignorieren, was jedoch nicht so einfach ist. Langsam zweifeln wir, ob das etwas wird, aber so schnell geben wir nicht auf und setzen unseren Marsch fort. Nachdem wir nochmals ein oder zwei Kilometer hinter uns gebracht haben, können wir auf dem Fluss tatsächlich ein paar der rosa Tieren erkennen. Je weiter wir kommen desto mehr sehen wir von den eindrücklichen Tieren. Wir beobachten sie eine Weile, aber aufgrund des üblen Gestanks je nach Wind bleiben wir nirgends lange. Zum Abschluss des Hinwegs kommen wir an alte, verlassene Ruinen, wobei man gemäss dem Campingplatzbesitzer nicht weiss, wer dort mal gelebt hat. Hier können wir den Weg auf der anderen Seite des Flussufers zurück marschieren und entdecken die Tiere sogar noch etwas näher als zuvor. Sehr eindrücklich sind die Tiere, aber die Müllsituation ist traurig, denn auch auf dieser Seite ist es nicht besser und wir sind froh, als wir wieder zurück im Dorf eintreffen. Das Wetter ist besser als angenommen und auf die Hitze gönnen wir uns ein Glace. Den restlichen Tag verbringen wir unter Kokospalmen auf dem Campingplatz. Zum Abendessen gibt es einen leckeren Burrito im Restaurant. Heute Abend soll ja noch die Mondfinsternis stattfinden, weshalb wir unseren Blick in den Himmel richten. Das eindrückliche Spektakel können wir leider nur zu Beginn beobachten, denn bald ziehen die Wolken auf, welche uns den Blick auf das Spektakel verwehren.

Celestun – Piste 21.01.2019

Heute ist wieder Reisetag und nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, nehmen wir den nächsten Bus nach Merida. Am frühen Nachmittag treffen wir ein und steigen in den nächsten Bus nach Piste, welches nur 2 Kilometer von der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in Mexiko, dem Chichen Itza, entfernt liegt. Der Bus ist ziemlich vollgestopft, sodass sich Hanspeter und Patrick mit dem Sitzplatz abwechseln. Wir kommen nicht so schnell voran wie erwartet, aber     nach etwa 4 Stunden treffen wir ein. Als wir ankommen wird uns ein günstiges Hotel empfohlen, weshalb wir dorthin steuern. Mit 350 Pesos (ca 17 Franken) für 3 Personen die Nacht ist es wirklich günstig und die Gastgeber (Indigene Mayas) sind ausgesprochen freundlich. Nachdem wir uns ein wenig von der anstrengenden Fahrt erholt haben, schlendern wir zuerst etwas durchs Dörfchen und suchen uns ein nettes Restaurant zum Abendessen. Dieses finden wir fast am Ende des Dorfes und gönnen uns hier Tacos und Nachos, sowie eine leckere Margarita. Wir werden enorm freundlich bedient und der Kellner ist sehr an uns interessiert – wir fühlen uns sehr wohl da. Danach schlendern wir weiter durch die Strassen und Patrick kauft ein paar Souvenirs. Wir lassen uns anstecken und shoppen ein kleines Bild mit dem Chichen Itza auf einem Tuch. Zum Abschluss des Tages gibts für Patrick noch eine Pizza und es ist schon spät, als wir in unser Hostel zurück kehren.

Piste: Chichen Itza & Cenote Ik Kil 22.01.2019

Heute stehen wir früh auf, damit wir noch vor der Touristenmasse beim Chichen Itza ankommen. Da wir uns bereits im Nachbardorf befinden, kommen wir problemlos zu Fuss dorthin. Etwas nach 8 Uhr treffen wir ein, zusammen mit all den Verkäufer. Jedoch gibt es bereits eine Schlange vor dem Eingang. Nachdem wir unsere Tickets gekauft haben, werden wir vom Anblick der grossen Pyramide, El Castillo, überwältigt. Der berühmte Mayakalender ist um ein vielfaches grösser, als wir es uns vorgestellt haben. Nachdem wir diesen eingehend bewundert haben, schauen wir uns die übrigen Gebäude an. Wie bei allen bisherigen Ruinen gibt es einen grossen Ballspielplatz durch welchen wir als nächstes schlendern. Die Akustik ist hier sehr eindrücklich, denn man kann durch den ganzen Platz das Echo hören, wenn man etwas ruft oder in die Hände klatscht. Dahinter befindet sich der eindrückliche Jaguartempel, der mit wunderschönen Inschriften und einem aus Stein geformten Schlangenkopf besticht. Anschliessend besuchen wir unsere erste Cenote (heilige Cenote), in welcher wir jedoch nicht schwimmen können. Trotzdem ist das grosse Wasserloch aus Kalkstein, welches von den Maya als Opferstätte genutzt wurde, sehr eindrücklich. Wir setzten unseren Rundgang bei der Grupo de las Mil Columnas fort, deren Steininschriften sehr eindrücklich und vor allem immer noch sehr gut erhalten sind. Ein weiteres sehr eindrückliches Gebäude ist das Observatorium, El Caracol, ein Rundes Gebäude, wo jeweils Termine für Rituale und Festivitäten angekündigt wurden. Beim Edificio de las Monjas (Nonnenkloster) werden wir mit äusserst eindrücklichen Steinskulpturen und Bilder überwältigt. Nachdem wir die vielen eindrücklichen Gebäude begutachtet haben, machen wir uns auf den Weg zu Ausgang. Und als wir heute morgen dachten, es habe viele Leute, ist es jetzt um 11.00 viel voller und wir sind froh, so früh losgegangen zu sein. Da wir noch genügend Zeit haben, gönnen wir uns im Restaurant bei der Strassenkreuzung ein leckeres Mittagessen und wollen anschliessend die Cenote Ik Kil mit Bademöglichkeit besuchen. Diese ist etwa 4 Kilometer entfernt und da es ziemlich heiss ist, suchen wir nach einer Transportmöglichkeit. Ein Herr, der wohl Kommission für die Cenote erhält, gibt uns einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt in die Cenote. Da gerade kein Bus kommt, fragt er ein argentinisches Pärchen, das auch dorthin will, ob sie uns mit dem Auto mitnehmen. Das tun sie gerne und ruckzuck sind wir dort. Wir können zuerst in die Cenote hinunterschauen und sie sieht wirklich wunderschön aus, wie im Märchenland. Was aber weniger Märchenhaft ist, sind die vielen Leute. Trotzdem lassen wir uns nicht abschrecken, ziehen uns um und nehmen ein kühles Bad in der Cenote. Man könnte auch von den Klippen runterspringen, die Schlange mit wartenden Leuten ist aber so lang, dass wir das sein lassen. Nachdem wir uns genügend abgekühlt haben, gehen wir wieder hoch und schnappen uns eine Hängematte in welcher wir es uns eine Weile gemütlich machen. Bevor wir wieder auf den Rückweg gehen, nehmen wir nochmals ein erfrischendes Bad, denn mittlerweile hat es etwas weniger Leute und die Stimmung unten im Loch ist wahrhaftig schön. Danach geht es mit einem Bus zurück nach Piste, wo wir auf den heissen Tag eine Ladung Früchte, für einen Fruchtsalat zum Abendessen, einkaufen.

Piste: Ek Balam & Cenote X-Canche & Cenote Suytun 23.01.2019

Da wir gehört haben, dass es in der Umgebung noch eine andere eindrückliche, etwas weniger touristische Pyramide gibt, wollen wir auch diese besuchen. Zudem ist das heutige Ziel, eine Cenote zum Schwimmen zu finden, die nicht so überfüllt ist wie die Gestrige. Um die Ruinen von Ek Balam zu erreichen, fahren wir zuerst mit dem Kombi nach Valladolid, wo wir in ein Collectivo-Taxi umsteigen. Glücklicherweise ist ein vierter Passagier schnell gefunden und die fahrt nach Ek Balam geht los. Beim Eingang sind wir schon etwas geschockt, dass der Eintritt mit über 200 Pesos (10 Franken) fast genauso teuer ist, wie der gestrige Chichen Itza. Uns wird zudem gesagt, dass wir uns glücklich schätzen sollen, denn ab Februar steigen die Preise für die Ruinen teilweise um das Doppelte. Wie dem auch sei, wir kaufen die Eintrittskarten und sind gespannt, was uns erwartet. Auch wenn das Areal um einiges kleiner als der Chichen Itza ist, haben die Gebäude durchaus ihren Reiz. Besonders toll ist hier, dass wir sozusagen überall hinaufklettern können und alles so erkunden, wie wir wollen. Das absolute Highlight ist die sehr steile Gran Acropolis, dessen Aufstieg ziemlich anstrengend ist, wir jedoch mit einer tollen Aussicht belohnt werden. Zudem können wir auf halbem Weg hinauf sehr eindrückliche Steinskulpturen bewundern. Nachdem wir den Abstieg bewältigt haben, finden wir, ist es Zeit für eine Abkühlung. Glücklicherweise gibt es bereits hier eine Cenote, X-Canche, in der man Baden kann und nach knapp 1.5 Kilometer ist diese erreicht. Auch diese Cenote ist super schön und im Gegensatz zu gestern, gar nicht überfüllt. Wir sind schon fast alleine hier, haben Spass im Wasser und können sogar von den Felsen hineinspringen. Nachdem wir uns genügend im Wasser ausgetobt haben, fahren wir zurück nach Valladolid und entscheiden uns, die Cenote Suytun zu besuchen. Beim 2. Klass Busterminal wird uns mitgeteilt, dass in 10 Minuten der nächste Bus in diese Richtung kommt. Aus 10 Minuten wird schlussendlich eine Stunde und obwohl es schon spät ist, entscheiden wir uns trotzdem diese Cenoten zu besuchen. Der Busfahrer lässt uns am gewünschten Ort raus. Dieser Ort ist mit einem Resort verbunden und es gibt nicht nur eine Cenote zu besuchen, sondern zwei. Der Eintritt ist mit 120 Pesos daher auch ziemlich hoch, aber da es schon spät ist, werden wir für 100 Pesos hineingelassen. Beim Eingang befinden sich noch zwei farbige Pfaue. In der ersten Cenote kann man nicht schwimmen, sie ist aber sehr eindrücklich und die Höhle geht tief hinunter. Abgesehen von einem älteren Pärchen sind wir alleine hier und geniessen die schöne Stimmung. In der zweiten Cenote könnten wir schwimmen gehen, da die Sonne jedoch bereits weg ist, wird es langsam kühl. Dies ist die Cenote Suytun und die Stalagmiten sind sehr eindrücklich. Auch hier geniessen wir den wunderschönen Anblick dieser Cenote, welche sogar von Fledermäusen bewohnt wird. Nach etwa einer Stunde gehen wir wieder zurück auf die Strasse und warten auf den nächsten Bus. Dieser lässt lange auf sich warten, denn unterdessen können wir den Sonnenuntergang bewundern und es wird bereits dunkel. Einige Taxis und Colectivos halten an, und als es ganz dunkel ist, steigen wir schlussendlich in einem Collectivo nach Valladolid. In Valladolid haben wir wieder einmal Glück, denn der Bus nach Piste sollte vor 5 Minuten eigentlich schon gefahren sein, hat aber etwas Verspätung. Wieder zurück in Piste gehen wir im selben Restaurant wie am ersten Abend essen und verbringen den restlichen Abend gemütlich.


Piste – Cancun 24.01.2019

Heute ist wieder Reisen angesagt. Die letzten Tage waren etwas anstrengend, weshalb wir etwas später als sonst starten. Wir wollen endlich die berühmte karibische Küste erreichen, weshalb die nächste Destination Cancun ist. Am kleinen Busterminal können wir bereits das Busticket nach Cancun kaufen und eine halbe Stunde später kommt der Bus. Die Fahrt verläuft gemütlich, jedoch beginnt es unterwegs zu regnen, was wir doch schon eine Weile nicht mehr erlebt haben und daher etwas irritierend ist. Patrick konsultiert daraufhin den Wetterbericht für Cancun und es sieht übel aus. Für die ganze karibische Küste ist in den nächsten vier Tage Regen angesagt. Naja, wir hoffen das Beste, denn viel ändern können wir nicht. Die nächsten zwei Tage in Cancun sind bereits gebucht und wir bleiben zuversichtlich. Als wir am späteren Nachmittag in Cancun ankommen, sind wir überrascht, dass es momentan noch trocken ist. Wir erhalten ein nettes Zimmer und schlendern später ein wenig durch das Städtchen, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Den restlichen Tag verbringen wir in unserer gemütlichen Unterkunft, denn mittlerweile regnet es ziemlich stark.

Cancun 25.01.2019

Wir starten den heutigen Tag mit dem leckeren inkludierten Frühstück in unserem Hostel. Danach packen wir unsere Sachen, um die Strände um Cancun zu erkunden. Das Wetter sieht gar nicht so übel aus, das heisst im Moment regnet es noch nicht und wir können sogar ein paar blaue Flecken im Himmel erkennen. Wir wollen dafür die teure Zona Hoteleria erkunden, denn obwohl der ganze Strand eigentlich mit Resorts zugebaut ist, sind die Strände hier öffentlich. Zuerst decken wir uns mit allen Notwendigkeiten ein und schlendern von einem Strand zum Nächsten. Leider haben wir noch nicht die erwarteten Traumstrände gefunden, was wohl auch daran liegen mag, dass das Wetter etwas bedrohlich wirkt. Trotzdem machen wir es uns an einem Strand gemütlich und wir dürften sogar die Liegestühle brauchen, da sich im Moment alle Hotelgäste vom Strand fernhalten. Mit dem Baden lassen wir es jedoch bleiben und hoffen auf besseres Wetter. Die Küstenlinie sieht schon ziemlich spektakulär aus, aber irgendwie ist das Ambiente nicht so entspannt zwischen all den Hotelbunker und den Militärpolizisten am Strand. Wie dem auch sei, mittlerweile hat es etwas zu regnen begonnen und wir suchen Schutz. Als der Regen jedoch partout nicht aufhören will, setzen wir unsere Wanderung fort und suchen eine Bar oder Restaurant, wo wir bleiben können. Das ist gar nicht so einfach, denn auch die Bar / Restaurants gehören zu den Resorts und wir dürfen als Nichtgäste nichts konsumieren. Kurz bevor wir an einem öffentlichen Platz ankommen, stehen die Gezeiten so hoch, dass wir kurz ein Resort betreten müssen, um sicher weiter zu kommen. Aus den Augenwinkel sieht Manuela bereits die Sicherheitsbeamten, die uns vermutlich verscheuchen wollen. Aber die Dauer ist so kurz, dass wir schnell wieder auf öffentlichem Boden sind und wir uns im nächsten Restaurant ein paar leckere Nachos mit einem Bier gönnen. Wir haben immer noch die Hoffnung, dass sich das Wetter bessern wird, weshalb wir danach den Bus nehmen und noch weiter entlang dem dünnen Küstenstreifen fahren. Daraus wird jedoch nichts, schliesslich steigen wir aus und da wir komplett durchnässt sind, fahren wir mit dem nächsten Bus wieder zurück in die Stadt. Nachdem wir uns im Hostel wieder etwas aufgewärmt haben, gehen wir noch kurz auf den Markt, da Patrick noch ein paar Kleider kaufen möchte. Der erste Markt hat keine grosse Auswahl und beim Zweiten werden wir so aufdringlich von den Händlern angesprochen, dass es uns schnell wieder verleidet. Wir suchen danach noch eine Burgerbude, wo sich Patrick ein leckerer Hamburger gönnt und wir uns ein Bierchen. Zurück im Hostel bereiten wir uns etwas Pasta mit Gemüse zu und verbringen einen angenehmen Abend.


Cancun – Tulum 26.01.2019

Eigentlich wollten wir heute ja weiter nach Playa del Carmen und die Insel Cozumel. Da wir aber gestern gemerkt haben, dass es am Strand nicht so viel Spass macht, wenn es kalt ist und regnet, entscheiden wir uns weiter nach Tulum zu fahren. Dort gibt es neben Strand auch schöne Cenotes und Ruinen zu besuchen, wo das Wetter nicht zwingend schön sein muss. Wir wollen noch weiter nach Guatemala reisen und daher werden wir auch kurz Belize besuchen. In Belize gibt es eine Insel namens Caye Caulker, die sehr schön sein soll und wir uns entscheiden, dass wir dorthin gehen, anstelle von Cozumel. Wir packen unsere Sachen und begeben uns zum Busbahnhof, um den nächsten Bus nach Tulum zu erwischen. Die Fahrt ist relativ unspektakulär, denn es regnet immer wieder. Als wir jedoch ankommen, sind wir überrascht, dass das Wetter einigermassen gut ist. Wir begeben uns zur Haltestelle, wo die kleinen Busse an den Strand fahren. Wir werden bereits von Taxifahrer zum 100sten Mal angesprochen, ob wir nicht doch ein Taxi wollen. Einer der Taxifahrer meint dann, dass der Bus uns mit Gepäck nicht mitnimmt, was dieser am Busfahrer auch direkt mitteilt. Das darf doch nicht wahr sein und wir warten den nächsten Bus ab. Der Taxifahrer will uns für 150 Pesos runterfahren, da wir Gepäck haben. Der nächste Bus würde uns nur für den doppelten Preis mitnehmen, obwohl es genügend Platz hat. Wir sind genervt und laufen davon, denn der übliche Taxipreis sollte eigentlich nur 100 Pesos sein. Als wir durchs Quartier laufen, sehen wir gerade ein Taxifahrer, der wohl hier wohnt und wir fragen ihn, ob er uns an den Strand bringen kann, wo wir zelten wollen. Ohne Frage, das kann er und zwar für die üblichen 100 Pesos, Gepäck hin oder her. Wir kommen an einem hübschen, wenn auch etwas überfüllten Campingplatz an. Der Besitzer ist sehr freundlich und hilft uns, wo er kann. Er platziert uns unter einer Plane, da es möglicherweise heute noch regnet. Gut, denn gerade als wir fertig sind mit Zelt aufstellen, giesst es nochmals, zwar nur kurz aber kräftig und wir sind froh, geschützt zu sein. Als es wieder aufgehört hat zu regnen, gehen wir kurz an den Strand und anschliessend noch etwas ins Dörfchen Tulum. Wir merken schnell, dass es hier sehr touristisch ist, denn alle wollen einem was andrehen und die Preise sind für mexikanische Verhältnisse sehr hoch. Wir schlendern durch die Strassen, besichtigen ein paar Marktstände, wo Patrick sogar zwei paar Hosen für sich findet, und gehen schlussendlich lecker italienisch essen.

Tulum Gran Cenote 27.01.2019

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen und gefrühstückt haben, gehen wir kurz an den Strand, um zu baden. Danach machen wir uns auf den Weg ins Dorf, wo wir den Bus zur sogenannten Gran Cenote suchen. Die Haltestelle ist schnell gefunden, doch da es Sonntag ist, warten wir geschlagene zwei Stunden, bis der Bus eintrifft. In dieser Zeit wären wir eigentlich schon locker dahin gelaufen, aber was solls. Am frühen Nachmittag erreichen wir die berühmte Gran Cenote und stecken voller Erwartungen. Die Cenoten die wir bisher besucht haben, waren jeweils sehr schön. Da wurde nicht zu viel versprochen, denn die Gran Cenote ist wunderschön. Sie hat enorm klares Wasser und man kann jeweils in die Höhlen hinein schwimmen. Es hat sogar zwei Cenote-Löcher die mit einer Höhle verbunden sind und man durchschwimmen kann, dabei darf man sich nicht von den umher schwirrenden Fledermäusen erschrecken lassen. Schnorcheln macht hier besonders Spass und es dauert eine Weile bis man sie komplett erkundet hat. Es hat sogar einige Schildkröten, die auf den Steine relaxen und im Wasser schwimmen. Es ist wirklich die eindrücklichste Cenote, die wir bisher gesehen haben. Wir entdecken sogar eine Karte, die das gesamte Höhlensystem aufzeigt. Hunderte Cenoten sind miteinander verbunden, die meisten Unterwasser, aber auch einige Überwasser. Eine Attraktion wäre Höhlentauchen, da dies aber ziemlich anspruchsvoll ist und wir doch noch nicht so grosse Taucherfahrung haben, lassen wir das bleiben. Wir bleiben doch etwas länger als geplant und besuchen keine weitere Cenote für heute. Da wir heute morgen so lange auf unseren Bus gewartet haben, halten wir von Beginn an die Daumen raus. Keine 2 Minuten und wir werden von einer netten Lady zurück nach Tulum gefahren. Danach gehen wir Einkaufen und währenddessen gibt es einen Stromausfall. Zumindest funktionieren die Kassen noch und als wir den Supermarkt verlassen, sehen wir warum. Es ist ein übles Unwetter aus dem Nichts aufgezogen und es schüttet nur einmal, aber so richtig. Einige Leute rufen ein Taxi und es scheint, als würde sich niemand mehr ohne Schutz auf die Strasse trauen. Der Strommast vis a vis von uns, sprüht bereits Funken und es sieht ziemlich gefürchig aus. Wir hoffen, dass unsere Zelte am Strand noch stehen und sie nicht bereits schwimmen. Nach etwa einer Stunde warten, hat sich das Gewitter so schnell verzogen wie es gekommen ist und wir hüpfen in den nächsten Minivan rein, um zum Strand zu gelangen. Auf dem Campingplatz angekommen, sind wir dem Campingplatzbesitzer enorm dankbar, dass er unsere Kleider ins Trockene verlegt hat und unsere Zelte haben Dank des Unterstands ebenfalls im Trockenen gestanden. Den restliche Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und halten uns still.

Tulum Ruinen & Cenote Azul 28.01.2019

Heute machen wir uns zu Fuss auf und laufen dem wunderschönen Strand entlang. Wir wollen heute die Ruinen von Tulum besuchen, welche wir nach etwa 2 Kilometer erreichen. Diese sind enorm schön gelegen, Mitten im Grünen, aber auch direkt am Strand. Wir geniessen es sehr und verbringen einige Stunden, bis wir alles gesehen haben. Obwohl wir schon eindrücklichere Maya Gebäude gesehen haben, sind diese hier von der Lage her einfach unbezahlbar. Wir wollen uns eigentlich noch eine frische Kokosnuss gönnen, denn für Patrick wäre es das erste Mal. Wir müssen aber noch etwas warten, denn Tulum ist enorm Touristisch und die Kokosnuss Preise sind mehr als viermal höher als normal. Wie dem auch sei, wir wollen heute auch noch eine weitere Cenote besuchen. Die Cenote Azul steht auf dem Programm, denn diese ist auf dem Weg nach Playa del Carmen und alle 5 Minuten fahren Kombis dorthin vorbei. Als wir an der Strasse ankommen, müssen wir keine Minute warten und der nächste Kleinbus hält an. Auch diese Cenote ist ziemlich gross und wunderschön zum Schwimmen. Die Sonnenstrahlen reflektieren das Wasser traumhaft, wir können einige Fische erkennen und geniessen einfach das klare Wasser. Nun ist es bereits schon wieder Abend und wir gehen in Tulum noch lecker zu Abend essen.

Tulum – Laguna Bacalar 29.01.2019

Heute ist wieder Reisetag und wir wollen als letzten Stop in Mexiko die Laguna Bacalar besuchen. Da wir die letzten Tage wieder campen waren, entscheiden wir uns für ein preiswertes Cabana. Die Fahrt ins Dörfchen der Laguna Bacalar dauert knapp 4 Stunden und wir erreichen dieses am Nachmittag. Wir lassen es gemütlich angehen, ist doch Patrick etwas geschafft von den letzten Tagen. Nachdem wir ein paar Stunden gemütlich in der Unterkunft geruht haben, wollen wir aber doch noch die hübsche Lagune sehen, denn die ist nur eine Strasse von unserer Unterkunft entfernt. Wir laufen gemütlich an der wunderschön klaren Lagune entlang, sind begeistert von der Farbe und finden sogar einen Campingplatz direkt an der Lagune. Wir sind uns einig, dass wir morgen dorthin gehen wollen. Danach spazieren wir am Fort vorbei, entscheiden uns aber gegen einen Besuch, denn der Eintritt ist gesalzen und in einer halben Stunde ist die Besuchszeit bereits vorbei. Danach spazieren wir noch ein wenig durch das hübsche Städtchen und erledigen ein paar Einkäufe.


Laguna Bacalar 30.01.2019

Wir ziehen heute Vormittag um zu dem hübschen Campingplatz direkt an der Lagune. Wir sind etwas verwundert, dass dieser nicht populärer ist, denn er ist mit 5 Franken pro Person günstig und wunderschön gelegen. Neben uns hat es nur ein einziges Zelt von einem holländischen Paar, welche mit den Velos die Panamerika absolvieren wollen. Wir richten uns gemütlich ein und gehen im erfrischenden Wasser schwimmen. Danach entscheiden wir uns an dieser schönen Lagune ein Kajak zu mieten. Nach einer kurzen Diskussion mit der etwas teuren Kajakvermietung, dürfen wir schlussendlich für den Preis von einer Stunde zwei Stunden mit dem  unterwegs sein. Wir überqueren die Lagune zur sogenannten Piratenbucht, wo es eine nette Bademöglichkeit hat und ein altes Monument. Wir durchqueren den Piraten Kanal und uns erwartet die Stille. Keine Menschenseele ist auf diesem Ausläufer der Lagune und wir wollen hier ein wenig schnorcheln. Zuerst aber müssen wir einen geeigneten Platz für den Ausstieg finden, denn beim Ersten versinken wir Knietief im Sand unterwasser. Beim zweiten Ausstiegspunkt haben wir mehr Glück und können schwimmen wie auch schnorcheln gehen. Aber ehrlich gesagt, sieht man Unterwasser nicht viel, denn obwohl es so klar und spiegelglatt ist, ist das Wasser enorm sauber und es scheint kaum Unterwassertiere zu geben. Trotzdem ist die ganze Stimmung einfach wahnsinnig schön und wir kommen kaum aus dem Staunen, wie sich alles im Wasser spiegelt. Nach ziemlich genau zwei Stunden kehren wir wieder zurück auf den Campingplatz, machen noch ein paar Besorgungen und kochen gemütlich unser Abendessen.


Bacalar – Belize Grenze 31.01.2019

Heute ist Manuela früh wach und sie steht auf, um den wunderschönen Sonnenaufgang zu bewundern. Etwas später packen wir unsere Sachen, denn es ist Reisen angesagt und wir müssen vom wunderschönen Mexiko abschied nehmen. Wir machen uns am Vormittag auf zum Busterminal, um nach Belize zu kommen. Dort müssen wir etwas warten, dafür können wir direkt nach Belize City fahren. An der Grenze werden die üblichen Fragen gestellt und es dauert eine Weile, bis alle die Immigration in Belize hinter sich gebracht haben. Was wir alles in Belize und danach in Guatemala erleben, kann dem nächsten Blog entnommen werden.



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17.01.2019 – 31.01.2019

Campeche 17.01.2019

At 5 o’clock in the morning we are awakened, because we have already arrived in Campeche. We have booked an accommodation for the three of us, but the check-in is only at 14.00. We wait until half past 8 and make our way to the accommodation. As usual, we can at least drop off the luggage, so that we can go to explore the city without luggage. We are quite surprised, because the accommodation seems more like a villa and it looks more like a guest house than a hotel. With all the discounts on Booking, however, it is the cheapest private room for 3 people. We receive a friendly welcome, can deposit the luggage, but can not move to the room as expected. We stroll comfortably to the old town of Campeche, which is still a few kilometers away. The old town is surrounded by fort walls and a gate leads into it. Very impressive and the colonial city is very nicely designed. We look first for a breakfast cafe, which we find quickly. We treat ourselves to something untypical for breakfast with pancakes and fruit salad, but the food here seems more for tourists than traditional. Strengthened we continue our city tour. We visit the main square and then we walk to the coast, where we are a little disappointed as there is no beach. The coastal promenade is nicely designed, but construction is currently going on. Then we head back to the old town, we ask about different bus connections and visit various fortresses, from which we have great views over the city. When we return at 14.00, Manuela sees a message from Patrick that he has already arrived in Campeche. We would have actually expected him 2 hours later, but go immediately to the bus station to pick him up. The reunion is great and we go together to our accommodation. In the late afternoon we walk back to the city center and visit the beach promenade to admire the sunset. For dinner, we visit a small restaurant, where we treat ourselves to some tacos, before we make our way back.

Campeche: Ruins of Edzna 18.01.2019

After breakfast, we set out to visit the ruins of Edzna. The hotel owner has told us that we can wait for the passing wagon at the next major road. Yesterday we were told that they only run every hour and we wait at a crossroads in front of a grocery store. To be on the safe side, we ask again whether the buses actually drive through, but nobody knows it. The two other bus drivers do not know if we are right here. When we meet at quarter past 10 a city van and we ask again, he says that we can get in with him and he drives us to the terminal. We get in, because we doubt that we are waiting on the right place. The bus driver is very talkative and wants to know everything about us. Arriving at the terminal we are just lucky, because we are probably the last 3 passengers who were still missing to fill the station wagon. In fact, we drive past the road we were waiting for, but we probably would not have had any space, as they always wait until the minibuses are full before they leave. We are glad to be in and less than an hour later we reach the ruins of Edzna. These are very impressive and we can even admire numerous lizards and pretty blue birds. First, let’s take a look at the smaller temples, which looks like they have been built on a hill. On closer look, however, are the ruins seeming to be on the hills, are only overgrown by bushes. When we come to the central square and the main building, we are overwhelmed by the construction and how well everything is still preserved. For hours we walk through the ruins until we have seen everything. Then we return to the street and wait for the minibus returning. There are already some people waiting and we expect the bus arrives soon. After about three quarters of an hour something happens and within 10 minutes two busses drive by. Just stupid that they do not take us, because the drivers give a sign that they are already full. We try to use the existing small patch of shade, as the sun is extremely hot today. Fortunately, the third minibus still has room and we hop in. Actually we wanted to visit the beach near Campeche today, but it is already too late when we return. We pick up our laundry from the laundry shop and go shopping with Patrick a few necessities such as tent and clothes in the Walmart. Yes, the Walmart exists even in Mexico, albeit in a slimmed-down format, and it’s the first time in Mexico that we visit this mall. In the evening we go back to the old town and look for a restaurant to have dinner. Afterwards, we treat ourselves to a delicious Bacardi Oakheart for tonight to toast our journey together with Patrick.

Campeche – Celestun 19.01.2019

After we had breakfast and packed our things, we continue our journey. Our final destination is Celestun, which can only be reached via the city Merida. So we grab the next bus to Merida and reach it about 2.5 hours later. When we ask for a bus to Celestun, we are informed there is no bus left from this terminal today. The terminal Noreste is about 1 kilometer away, so we decide to walk. What we did not think about is that it is around 35 degrees and the city is overcrowded, which makes our walk not very pleasant. But that is soon done and 15 minutes later we are already on the right bus terminal. The distance to Celestun is actually only 60 kilometers, but we only need one hour to leave the city. The continuing road to Celestun is small and bumpy, so it happens that we only arrive 2.5 hours later and it is already 5 o’clock in the evening. Not so tragic, because we are here now. Now as Patrick has a tent, we decide to camp here and find a suitable place near the beach with coconut palms. The campsite owner recommends pitching our tent under one of the great palapas, as it could be raining today. We can hardly believe in this heat, but still follow his advice. It can not be that it rains when we finally get to the beach, but we’ll see. In the evening, we stroll briefly to the grocery store to buy something for dinner and spend a cozy evening, but finally with some raindrops.

Celestun 20.01.2019

Today we start comfortably and first we search for a breakfast place. We walk along the beach, but the sun is not yet showing. In our guide book, a recommended breakfast restaurant is listed and it seems to be the only thing that’s open on Sundays. The line is long and it takes a while to get a table. The breakfast here is delicious, from the bread over the fresh fruit, fruit juice and coffee. After we are strengthened, we walk a bit through the village and go back to the campsite. Celestun is known for its flamingos and we want to visit them today. But it seems we only can get there with a guided tour. We ask the campsite owner if it is not possible without a tour and he tells us about a place where we can go without a guide. But he says, he is not sure if the flamingos are even there, because the weather was a bit stormy and the flamingos don’t like such conditions. We try anyway and decide to go there by foot. First, we cross a bridge where we meet pelicans in fishing boats and some fishermen. The rest of the way is quiet and only a few tuktuks come towards or overtake us. After a while, a biting smell rises in our noses and it stinks a lot. Why we see immediately, because here is probably the garbage dump of the whole city. We try to ignore it as well as possible, which is not so easy. Slowly, we doubt to see flamingos, but we do not give up that fast and continue our walk. After we have covered another kilometer or two, we can actually spot some of the pink animals on the river. The further we get the more we see of the impressive animals. We watch them for a while, but due to the ugly smell depending on the wind, we stay nowhere long. At the end of the way we come to old, abandoned ruins, where according to the campsite owner is not know who lived there earlier. Here we can walk back the way on the other side of the riverbank and discover the animals even closer than before. The animals are very impressive, but the rubbish situation is sad, because even on this side it is not better and we are glad, when we arrive back in the village. The weather is better than expected and in the heat we treat ourselves to a glace. The rest of the day we spend under coconut trees at the campsite. For dinner, we all have a delicious burrito in the restaurant. Tonight is still the lunar eclipse take place, which is why we are looking into the sky. Unfortunately, we can only observe the impressive spectacle at the beginning, because soon the clouds are rising, which deny us the view of the spectacle.

Celestun – Piste 21.01.2019

Today is another day of travel and after we have packed our things, we take the next bus to Merida. In the early afternoon we arrive and get on the next bus to Piste, which is just 2 kilometers from the most famous attraction in Mexico, Chichen Itza. The bus is pretty crowded, so Hanspeter and Patrick alternate with the seat. We will not make it as fast as expected, but after about 4 hours we arrive. When we arrive, we go to a cheap hotel, which is recommended by a local. With 350 pesos (about 17 francs) for 3 people the night, it is really cheap especially in this area and the hosts (Indigenous Maya) are extremely friendly. Once we have recovered a bit from the exhausting journey, we stroll through the little village and look for a nice restaurant to have dinner. This we find almost at the end of the village and treat ourselves here to tacos, nachos and a delicious margarita. We are served very friendly and the waiter is very interested in us – so we feel comfortable. Then we stroll through the streets and Patrick buys a few souvenirs. Finally, even we shop a small picture with the Chichen Itza on a cloth. At the end of the day Patrick have a pizza and it is already late when we return to our hostel.

Piste: Chichen Itza & Cenote Ik Kil 22.01.2019

Today we get up early, so we arrive at Chichen Itza, before the tourist crowd. Since we are already in the neighboring village, we can easily get there by foot. Sometime after 8 o’clock we arrive, together with all the sellers. However, there is already a queue in front of the entrance. After buying our tickets, we are overwhelmed by the sight of the great pyramid, El Castillo. The famous Mayan calendar is many times bigger than we imagined. After we have admired this in detail, we look at the other buildings. As with all previous ruins, there is a large ball court through which we walk next. The acoustics are very impressive here, because you can hear the echo through the whole place when you shout something or clap your hands. Behind is the impressive Jaguar temple, which captivates with beautiful inscriptions and a serpentine head shaped from stone. Afterwards we visit our first cenote (holy cenote), in which we can not swim though. Nevertheless, the large water hole of limestone, which was used by the Maya as a sacrificial site, is very impressive. We continue our tour to the Grupo de las Mil Columnas, whose stone inscriptions are very impressive and above all very well preserved. Another very impressive building is the Observatory, El Caracol, a round building, where dates for rituals and festivities have been announced. At the Edificio de las Monjas (nunnery) we are overwhelmed with extremely impressive stone sculptures and pictures. After reviewing the many impressive buildings, we make our way to the exit. And as we thought this morning, it has a lot of people, it is now much more crowded at 11am and we are glad to be away so early. Since we still have enough time, we treat ourselves in the restaurant at the crossroads a delicious lunch and then visit the Cenote Ik Kil for swimming. This is about 4 kilometers away and as it is quite hot, we are looking for a transport option. A gentleman, who probably receives commission for the cenote, gives us a voucher for a discounted entry into the cenote. Since no bus is coming, he asks an Argentina couple, who also wants to go there, if they could take us by car. They like to do that and we are there immediately. We can first look down into the cenote and it looks really beautiful, like in a fairyland. But what is less fairy tale, are the many people. Nevertheless, we are not deterred, take on the swimsuit and take a cool dip in the cenote. You could also jump off the cliffs, but the queue of waiting people is so long that we let it be. After we have cooled enough, we go up and grab a hammock in which we make ourselves comfortable for a while. Before we go back to Piste, we take another refreshing bath, because now it has a little less people and the ambiance down in the hole is truly beautiful. Afterwards we take a bus back to Piste, where we buy a load of fruits for a fruit salad for dinner after this hot day.

Piste: Ek Balam & Cenote X-Canche & Cenote Suytun 23.01.2019

Since we have heard that there is another impressive, somewhat less touristy pyramid in the area, we also want to visit them. In addition, the current goal is to find another cenote for swimming, which is not as crowded as yesterday. To reach the ruins of Ek Balam, we first drive to Valladolid, where we change to a collectivo taxi. Fortunately, a fourth passenger is quickly found and the journey to Ek Balam starts. At the entrance, we are a bit shocked that the entry with over 200 pesos (10 francs) is almost as expensive as yesterday’s Chichen Itza. We are also told that we should be lucky, because at February prices for the ruins will be doubled. Anyway, we buy the tickets and are curious what to expect. Even though the area is much smaller than the Chichen Itza, the buildings certainly have their appeal. Especially great is that we can climb up everywhere and explore everything as we want. The absolute highlight is the very steep Gran Acropolis. The climb is quite exhausting, but we are rewarded with a great view. In addition, we can admire halfway up very impressive stone sculptures. After we have mastered the descent, we think it is time for a cool down. Fortunately, there is already a cenote near the ruins, X-Canche, where you can swim and after just 1.5 kilometers, this is reached. Also this cenote is super nice and unlike yesterday, not crowded. We are almost alone here, have fun in the water and can even jump in from the rocks. After we have had enough from the water, we drive back to Valladolid and decide to visit the cenote Suytun. At the 2nd class Bus terminal we are informed in 10 minutes the next bus is supposed to come in this direction. 10 minutes will finally be an hour and although it is already late, we still decide to visit these cenotes. The bus driver drops us at the desired place. This place is connected to a resort and there is not just one cenote to visit but two. The entrance fee of 120 pesos is therefore quite high, but since it is already late, we are admitted for 100 pesos. At the entrance there are two colored peacocks. In the first cenote you can not swim, but it is very impressive and the cave goes down deep. Apart from an older couple we are alone here and enjoy the nice atmosphere. In the second cenote we could go swimming, but since the sun is already gone, it is getting cold. This is the cenote Suytun and the stalagmites are very impressive. Again, we enjoy the beautiful sight of this cenote, which is even inhabited by bats. After about an hour we go back to the street and wait for the next bus. It takes a long time, because in the meantime we can admire the sunset and it is getting dark. Some taxis and colectivos stop, and when it’s quite dark, we end up in a collectivo to Valladolid. In Valladolid we are lucky again, because the bus to Piste should have been driven 5 minutes ago, but is a bit late. Back in the piste, we go to the same restaurant as we went the first night and spend the rest of the evening relaxing.

Piste – Cancun 24.01.2019

Today, traveling is announced again. The last few days have been a bit exhausting, which is why we start a little later than usual. We finally want to reach the famous Caribbean coast, so the next destination is Cancun. At the small bus terminal we can already buy the bus ticket to Cancun and half an hour later the bus arrives. The ride is comfortable, but it starts to rain on the way, which we have not experienced for a while and is therefore somewhat irritating. Patrick then consulted the weather forecast for Cancun and it looks bad. For the entire Caribbean coast, rain is announced in the next four days. Well, we hope the best, because we can not change much. The next two days in Cancun are already booked and we remain confident. When we arrive in Cancun later this afternoon, we are surprised that it is currently dry. We get a nice room and later stroll through the town for some shopping. The rest of the day we spend in our cozy accommodation, because now it rains pretty strong.

Cancun 25.01.2019

We start the day with the delicious included breakfast in our hostel. Then we pack our things to explore the beaches around Cancun. The weather does not look so bad, that means it is not raining at the moment and we can even see some blue patches in the sky. We want to explore the expensive Zona Hoteleria, because although the whole beach is actually built with resorts, the beaches here are public. First, we cover ourselves with all the necessities and walk from one beach to the next. Unfortunately, we have not yet found the expected dream beaches, which may also be due to the fact that the weather is somewhat threatening. Nevertheless, we make ourselves comfortable on a nice beach and we might even need the beach chairs, as at the moment all the hotel guests stay away from the beach. With the bathing we let it be at the moment and hope for better weather. The coastline looks pretty spectacular, but somehow the ambiance is not so relaxed between all the hotel bunkers and the military policemen on the beach. Meanwhile it started raining a bit and we are looking for protection. However, when the rain does not stop, we continue our hike and look for a bar or restaurant where we can stay. This is not so easy, because the bar / restaurants are also part of the resorts and we can not consume as non-guests. Just before we arrive at a public square, the tides are so high that we need to briefly enter a resort to get ahead safely. Out of the corner Manuela already sees the security guards, who probably want to scare us away. But the duration is so short that we are quickly back on public ground and we treat ourselves in the next restaurant a few delicious nachos with a beer. We still have the hope that the weather will improve, so we take the bus afterwards and continue along the thin coastline. But that does not matter, finally we get off and since we are completely wet, we take the next bus back to the city. After we have warmed up a bit in the hostel, we go briefly to the market, because Patrick wants to buy a few more clothes. The first market does not have much choice and the second one is so intrusive to the traders that it quickly disgusts us. We are still looking for a Burger shop where Patrick treats himself to a delicious hamburger and we have a beer. Back at the hostel we prepare some pasta with vegetables and spend a pleasant evening.

Cancun – Tulum 26.01.2019

Actually, we wanted to continue today to Playa del Carmen and the island of Cozumel. But yesterday we noticed it is not so much fun on the beach, when it is cold and raining, we decide to continue to Tulum. This town is next to the beach, some beautiful cenotes around and ruins to visit, where the weather does not necessarily have to be beautiful. We want to travel further to Guatemala and therefore we will visit Belize for a short time. In Belize, there is an island called Caye Caulker that is supposed to be very pretty and we decide that we should go there instead of Cozumel. We pack our things and head to the bus station to catch the next bus to Tulum. The ride is relatively unspectacular, because it rains again and again. When we arrive, however, we are surprised that the weather is reasonably good. We go to the bus stop, where the small buses go to the beach. We are already being addressed by taxi drivers for the 100th time, if we do not want a taxi. One of the taxi drivers then says that the bus does not take us with luggage, which he also tells the bus driver directly. That may not be true and we wait for the next bus. The taxi driver wants us down for 150 pesos, since we have luggage. The next bus would take us only for twice the price, although it has enough space. We are annoyed and walk away, because the usual taxi price should actually be only 100 pesos. As we walk through the barriers we see a taxi driver who lives here and we ask him if he can bring us to the beach where we want to camp. Without question, he can and for the usual 100 pesos he drives us down. We arrive at a nice, although somewhat overcrowded campsite. The owner is very friendly and helps us where he can. He puts us under a tarp, because it may still rain today. Well, because just when we are done setting up a tent, it is pouring again, although only briefly but vigorously and we are glad to be protected. When it has stopped raining, we go to the beach and then a little bit later to the village of Tulum. We quickly realize that it is very touristy, because everyone wants to offer something and the prices are very high for Mexican standards. We wander through the streets, visit a few market stalls, where Patrick even finds two pairs of trousers for himself, and we end up eating delicious Italian food.

Tulum Gran Cenote 27.01.2019

After having comfortably rested and had breakfast, we go to the beach for a quick swim. Then we make our way to the village, where we search the bus to the so-called Gran Cenote. The bus stop is found quickly, but since it is Sunday, we wait two hours until the bus arrives. In that time, we would have already walked there. In the early afternoon we reach the famous Gran Cenote and are full of expectations. The cenotes that we have visited so far have always been very beautiful. Not too much was promised, because the Gran Cenote is gorgeous. It has very clear water and you can swim into the caves. It even has two cenote holes that are connected to a cave and you can swim through it, you must not be frightened by the buzzing bats around. Snorkelling is a lot of fun here and it takes a while to fully explore it. It even has some turtles relaxing on the rocks and swimming in the water. It’s really the most impressive cenote we’ve seen so far. We even discover a map showing the entire cave system. Hundreds of cenotes are interconnected, most underwater, but also some overwater. Cave diving would be an attraction, but as this is quite demanding and we do not have that much diving experience yet, we don’t do it. We stay a bit longer than planned and do not visit another cenote for today. Since we have been waiting so long for our bus this morning, we decided to hitchhike back. Not 2 minutes waiting and we are driven by a nice lady back to Tulum. After that we go shopping and meanwhile there is a power outage. At least the cash registers are still working and when we leave the supermarket, we see why. A bad storm came from nowhere and it pours heavily, but really. Some people call a taxi and it seems like nobody dares to go out on the street without protection. The power pole across from us, sparks already fire and it looks pretty dangerous. We hope our tents are still standing on the beach and they are not already floating. After waiting about an hour, the storm has cleared as quickly as it has come and we hop in the next minivan to get to the beach. Arriving at the campsite, we are enormously grateful to the owner of the campsite that he has put our clothes on a dry place and our tents have also been dry thanks to the shelter. The rest of the evening we spend at the campsite and keep quiet.

Tulum Ruinen & Cenote Azul 28.01.2019

Today we walk along the beautiful beach. We want to visit the ruins of Tulum, which we reach after about 2 kilometers. These are very beautiful, in the middle of the jungle, but also right on the beach. We enjoy it very much and spend a few hours until we have seen everything. Although we have seen more impressive Mayan buildings, these are simply priceless here. We want to treat ourselves to a fresh coconut, because for Patrick it would be the first time. But we have to wait a bit, because Tulum is enormously touristy and the coconut prices are more than four times higher than normal. Anyway, today we also want to visit another cenote. The Cenote Azul is on the program, because this is on the way to Playa del Carmen and every 5 minutes drive there a van by. When we arrive on the street, we do not have to wait a minute and the next minibus stops. Also this cenote is pretty big and beautiful for swimming. The sunrays reflect the water fantastically, we can see some fish and just enjoy the clear water. Now it is already evening again and we are going to have a nice dinner in Tulum.

Tulum – Laguna Bacalar 29.01.2019

Today is another day of travel and we want to visit the Laguna Bacalar as the last stop in Mexico. Since we were camping again the last days, we decide for a cheap Cabana. The drive to the village of Laguna Bacalar takes just under 4 hours and we reach this in the afternoon. We take it easy, but Patrick is done a bit because of the last days. After a few hours of comfortable rest in the accommodation, we still want to see the beautiful lagoon, because it is only one street away from our accommodation. We walk comfortably along the beautiful clear lagoon, are thrilled with its color and even find a campsite right on the lagoon. We agree that we want to go there tomorrow. Afterwards we walk past the fort, but decide against a visit, because the entrance is expensive and in half an hour the visit time is already over. Afterwards we walk a bit through the pretty town and do some shopping.

Laguna Bacalar 30.01.2019

We move this morning to the pretty campsite right on the lagoon. We are a little surprised that this is not popular, because it is cheap with 5 dollars per person and so beautifully located. Next to us, there is only one tent from a Dutch couple, who want to complete the Panamerica with their bicycles. We settle in comfortably and go swimming in the refreshing water. Then we decide to rent a kayak at this beautiful lagoon. After a short discussion with the somewhat expensive kayak rental, we are finally allowed to travel for the price of one hour for two hours by kayak. We cross the lagoon to the so-called Pirate Bay, where it has a nice swimming and an old monument. We cross the pirate channel and the silence awaits. No soul is on this spur of the lagoon and we want to snorkel here a bit. First, however, we must find a suitable place for the exit, because on the first try we sink knee-deep in the sand underwater. At the second exit point we have more luck and can swim as well as go snorkeling. But honestly, you do not see much underwater, because even though it is so clear and smooth, the water is extremely clean and there are hardly any underwater animals. Nevertheless, the whole mood is just incredibly beautiful and we can hardly marvel, as everything reflects in the water. After almost exactly two hours we return to the campsite, do some errands and cook our dinner comfortably.

Bacalar – Belize Grenze 31.01.2019

Today, Manuela awakes early and she gets up to admire the beautiful sunrise. A little later we pack our things, because it is time to travel and we have to say goodbye to beautiful Mexico. We leave in the morning for the bus terminal to come to Belize. There we have to wait a bit, so we can drive directly to Belize City. The usual questions are asked at the border and it takes a while for everyone to get through Belize’s immigration. What we experience in Belize and then in Guatemala can be found in the next blog.

Mexico 4: Oaxaca & Chiapas

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02.01.2019 – 16.01.2019

Oaxaca 02.01.2019

Ziemlich übermüdet erreichen wir bereits etwas nach 5 Uhr morgens Oaxaca. Wir sehen, dass dieses Terminal nicht sehr gemütlich zum Warten ist und begeben uns auf die Strasse in der Hoffnung etwas zum Frühstücken zu erhalten. Auf der Strasse zieht gerade ein Wägelchen vorbei, welches die berühmte Schokoladenmilch von Oaxaca und dazu ein Brötchen anbietet. Ach, welch eine wohltat, denn um diese Uhrzeit ist es noch ziemlich frisch und die heisse Schokolade ist sehr lecker. Wir verweilen etwas hier, jedoch ein wenig nach 6 Uhr suchen wir uns eine Unterkunft. Auf booking haben wir eine gefunden, jedoch wollen wir diese zuerst anschauen, bevor wir buchen. So stehen wir vor der Unterkunft und klingeln mal. Beim ersten Mal keine Reaktion und wir denken uns, wohl zu früh unterwegs zu sein. Nach 15 Minuten klingeln wir nochmals und der Chef öffnet uns und scheint topfit zu sein. Er hat auch ein Zimmer für 250 Pesos für uns, das wir sofort nehmen. Wir legen uns etwas hin und holen ein paar Stündchen Schlaf nach. Gegen Mittag machen wir uns dann auf den Weg, um das Städtchen zu erkunden. Zuerst gehen wir an einer hübschen antiken Kirche vorbei und danach einen Hügel hinauf zu einem Observatorium, wo wir einen tollen Ausblick über die Stadt und die grüne Umgebung von Oaxaca haben. Als wir die Unterführung zum Aussichtspunkt betreten, staunen wir nicht schlecht, dass diese mit wunderschönen Wandbilder verziert ist. Wir spazieren etwas umher, machen ein kurzes Päuschen und begeben uns in die Innenstadt. Bis hierhin gefällt uns Oaxaca sehr gut, es hat nicht viele Leute und wir schlendern durch einen Markt, wo wir ein paar Souvenirs kaufen, insbesondere ein paar hübsche sehr filigrane Silberohrringe. Danach besuchen wir ein paar hübsche Plätze und Kirchen in der Innenstadt, sowie das Stoffmuseum. Oaxaca ist bekannt für seine traditionellen Kleider und das Museum ist sehr eindrücklich. Anschliessend gehen wir auf den Zocalo, den Hauptplatz und da ist mächtig viel los. Hier wollen dir alle etwas zum Kaufen andrehen. Wir besuchen auch noch diese Kirche beim Zocalo und gönnen uns ein leckeres Frappe in einem Cafe. Zudem haben wir einen Verkäufer entdeckt, der – ihr werdet es kaum glauben – Schoggigipfeli verkauft. Das haben wir bisher auf der Reise kaum zu gesicht bekommen, zudem sind diese nicht total überteuerte und scheinen frisch zu sein. Der Strassenstand mit den Schoggigipfeli läuft sehr gut und wir kaufen auch zwei, damit wir morgen einen Snack dabei haben. Danach wagen wir uns in die Markthalle und sind von den Angeboten überwältigt. Früchte und Gemüse soweit das Auge reicht, leckeres Brot, Chilis in allen Farben und Formen, und viele der berühmten Molen (ein Pulver, um diverse traditionelle Saucen zuzubereiten). Sogar getrocknete Heuschrecken werden angeboten und man muss aufpassen, dass man diese nicht mit den Chilis verwechselt. Danach sausen wir noch eine Weile durch die Stadt, um eine Mexikoflagge zu finden, die wir am Rucksack aufnähen können. Am Abend machen wir es uns im Hostal gemütlich und bereiten in der Küche auf dem Dach eine leckere Guacamole zum Abendessen zu. Der Besitzer hat einen riesigen Hund, Zeus, der genauso gross ist wie ein ausgewachsener Mensch, wenn er auf die Hinterbeine steht. Wir verbringen hier einen gemütlichen Abend.

Oaxaca / Monte Alban 03.01.2019

Heute wollen wir die Ruinen Monte Alban besuchen, welche in der Nähe von Oaxaca liegen. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, suchen wir die entsprechende Transportmöglichkeit. Glücklicherweise stimmt der Eintrag auf maps.me und wir müssen nicht wirklich suchen. Der Bus fährt jede Stunde und da wir Viertelvor 11 haben, müssen wir nicht lange warten. Die Ruinen von Monte Alban sind offensichtlich sehr touristisch, denn es hat unzählige Leute, die schon nur für ein Ticket anstehen. Wir stellen uns ebenfalls an, aber glücklicherweise geht es schneller als gedacht. Als wir in die Zapoteken Stätte hinein spazieren sind wir mal wieder überwältigt, von dem Anblick der vielen alten Gebäude. Offenbar ist man sich jedoch nicht sicher, ob die Zapoteken die erbauer waren, denn die Gebäude sind einiges Älter, weshalb vermutet wird, dass die Zapoteken diese lediglich übernommen und etwas ausgebaut haben. Die Sonne scheint erbarmungslos und es ist sehr heiss. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, dort wo es erlaubt ist, auf die umliegenden Gebäude hinaufzuklettern. Zuerst besuchen wir den Ballspielplatz, den es sozusagen bei allen Ruinen gibt und der eine beachtliche Grösse hat. Auch die restliche Umgebung, welche Wohnhäuser, Tempel und Pyramiden beinhaltet, ist ausserordentlich grosszügig gebaut und entsprechend eindrücklich. Wir spazieren einige Stunden durch das Areal und besuchen am Schluss noch ein Museum, welches teilweise Originalstücke aufzeigt, die bemerkenswerte eingravierte Inschriften beinhalten. Am späteren Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Oaxaca und da uns die Sonne ziemlich müde gemacht hat, gönnen wir uns in der Stadt lediglich noch ein Frappe und eines der leckeren Schoggigipfeli für morgen. Danach gehen wir wieder in die Markthalle, kaufen die Zutaten zum Abendessen, zwei verschiedene Mole und Zutaten für einen Margarita Drink, denn wir haben ja immer noch ein wenig Tequila dabei. Am Abend bereiten wir das Abendessen zu, schlürfen leckere Margaritha und plaudern eine Weile mit dem Hostelbesitzer.

Oaxaca & Around (Tule, Tlacolula, Mitla, Hierve el Agua) 04.01.2019

Den heutigen Tag starten wir nicht wirklich gut, denn Hanspeter fühlt sich krank und hat eine Magenverstimmung. Dummerweise haben wir gestern eine Tagestour sowie einen Nachtbus gebucht. Hanspeter meint, dass wir an der Tour trotzdem teilnehmen können und so packen wir unsere Sachen, bevor wir zum Veranstalter gehen. Eigentlich sind wir ja nicht so die Gruppenreisenden, aber diese Tour beinhaltet vieles, was wir noch machen möchten und mit den öffentlichen Verkehrsmittel würden wir das unmöglich an einem Tag schaffen. Es scheinen neben uns nur 3 Personen dabei zu sein, aber zu früh gefreut, denn wir werden lediglich in die Innenstadt transportiert, wo wohl alle Teilnehmer dieser Tour von allen Anbietern zusammenkommen und in grosse Vans eingeteilt werden. Das geht uns schon etwas auf die Nerven, aber einmal drin, sind wir wieder entspannt. Zuerst besuchen wir das Pueblo Magico, Santa Maria del Tule, wo der dickste Baum (Arbol del Tule) der Welt steht. Das heisst, dieser Baum hat den grössten Durchmesser aller Bäume auf der Welt. Das Dörfchen selber ist sehr hübsch, jedoch ist es schon bald an der Zeit weiterzugehen. Der nächste Halt ist bei einer hübschen kleinen Mezcal Fabrik. Hanspeter ist es verständlicherweise gerade überhaupt nicht nach diesem Getränk zumute, weshalb Manuela alleine an der Führung teilnimmt und Hanspeter das ganze von der Distanz aus beobachtet. Mezcal ist von der Herstellung ziemlich ähnlich wie Tequila, der Unterschied ist, dass er aus anderen Agavensorten besteht und nicht aus der blauen Agave. Am Ende der Führung bekommt man unzählige verschiedene Mezcals zum probieren, welche sehr lecker sind. Wir kaufen eine kleine Flasche davon, natürlich wieder einen Anejo. Danach fahren wir weiter nach Teotitlan del Valle, zu einer Weberei von Nachfahren der Zapoteken, wo wunderschöne Stoffe hergestellt werden. Die Arbeiten sind sehr aufwändig. Es wird uns erzählt, dass in einem Tuch 2 Wochen bis anderthalb Monate Arbeit drin stecken, je nach Grösse und Komplexität. Wir erfahren auch einiges über die Farbe, z.b. dass von einer Cochenille Laus auf einem Kaktus die rote Farbe gewonnen wird, das haben wir jedoch schon an verschiedensten Orten auch in Südamerika gehört. Die gelbe Farbe kommt wohl von einer Art Ringelblume und die blaue von der Indigopflanze. Es sieht alles sehr eindrücklich aus, wobei man hier mal wieder Kinderarbeit sieht. Denn ein Junge der nicht älter als 8 Jahre zu sein scheint, sitzt am Webstuhl. Aber das Thema scheint hier noch nicht angekommen. Sowieso lebt diese Gemeinschaft eigentlich ziemlich zurückgezogen und spricht noch ihre eigene indigene Sprache. Danach setzen wir unsere Fahrt nach Mitla fort. Dort besichtigen wir alte Ruinen der Zapoteken, welche wohl das bedeutendste religiöse Zentrum waren. Wir können dort sogar einige Grabstätten besichtige, sowie Gebäude die sehr hübsch geschmückt wurden. Die Gebäude haben Innen wie Aussen sehr hübsche Muster in den Stein gemeisselt und sind ziemlich eindrücklich. Um halb 4 ist es Zeit zum Mittagessen, da dieses aber nicht inkludiert ist und Hanspeter keinen Hunger hat, verbringen wir die Zeit draussen. Manuela gönnt sich noch das leckere Schoggigipfeli, welches wir dabei haben. Die letzte Station für heute nennt sich Hierva del Agua. Dies sind natürliche Mineralquellen, die blubbern aber nicht warm sind. Es erinnert uns ein wenig an einige Quellen im Yellowstone und das Ganze sieht sehr eindrücklich aus. Da es schon etwas spät ist, ist es uns zu kalt zum Baden, aber das Gelände ist ziemlich gross, so können wir herumspazieren und die wunderschöne Aussicht geniessen. Um 18.30 Uhr geht es wieder zurück nach Oaxaca und wir sind gerade froh, dass wir nicht den früheren Bus gebucht haben, denn wir sind erst um 8 Uhr zurück, nicht um 7 wie angekündigt. Wieder zurück in Oaxaca gehen wir in unser Hostel zurück und bereiten uns dort auf die Nachtfahrt vor, welche um 21.30 startet. Als wir am bekannten 2. Klass Terminal ankommen ist dieses überfüllt und wir finden kaum noch einen Platz, wo wir warten können. Glücklicherweise ist der Bus nicht verspätet und wir können bald einsteigen.

Puerto Arista 05.01.2019 – 07.01.2019

Pünktlich um 7 treffen wir in Arriaga ein und um 7.45 fährt unser Anschlussbus nach Tonala. Wir sind noch ziemlich verschlafen, als wir schlussendlich um 9 Uhr im drückend heissen Tonala eintreffen. Hanspeter konnte sich übernacht kurieren und scheint heute wieder ziemlich fit zu sein. Manuela hingegen setzt die Hitze von der ersten Minute an zu, denn wir müssen noch knapp einen Kilometer gehen, um zu den Kombis zu gelangen die uns nach Puerto Arista bringen. Wir sehen schnell, dass Puerto Arista ein winzig kleines Dörfchen ist, welches wunderschön am Strand liegt. Es gibt einen Campingplatz den wir jetzt ansteuern. Es ist noch etwas früh, aber die Besitzer weisen uns ein und wir können unser Zelt aufschlagen wo wir wollen. Der Campingplatz gefällt uns von Beginn an und ein netter Mitarbeiter, bringt uns sogar noch Stühle und einen Tisch sowie weitere nützliche Tipps, so dass wir uns von der ersten Sekunde an wohlfühlen. Am Mittag kommt ein Verkäufer mit verschiedensten leckeren Früchten und Gemüse, wo wir zuschlagen. Jedoch ist es so drückend heiss, dass wir die ersten paar Stunden noch auf dem Campingplatz flanieren und erst am späteren Nachmittag an den Strand gehen. Dieser ist herrlich zum baden geeignet und wir machen es uns unter einem Palapa gemütlich. Einfach jedes Mal wenn wir uns bewegen müssen, bemerken wir wieder die erdrückende Hitze. Gegen Abend fühlt sich Manuela plötzlich unwohl und es ist ihr übel, weshalb wir danach nicht mehr viel machen. Hanspeter plaudert eine Weile mit einem netten älteren Kanadischen Pärchen, während Manuela wie eine tote Fliege in der Hängematte liegt.

Heute geht es Manuela noch nicht viel besser und wir entscheiden uns einen Hängemattentag einzulegen. Am späteren Nachmittag geht es wieder etwas besser und wir leihen die Fahrräder der Kanadier aus, damit wir kurz einkaufen gehen können. Denn wie gesagt, in dieser Hitze zu Fuss zu gehen ist echt anstrengend. Gegen Abend geht es Manuela auch wieder besser und sie mag sogar etwas Essen. Die restliche Zeit verbringen wir gemütlich bei unseren netten kanadischen Nachbarn.

Eigentlich wollten wir heute weiter. Doch wir finden den Ort so schön, dass wir einfach nicht aus der Hängematte kommen und wir entscheiden uns noch einen weiteren Tag zu bleiben. Wie gesagt will man sich hier um die Mittagszeit echt nicht bewegen. Um 2 Uhr jedoch, dürfen wir wieder die Fahrräder ausleihen und entscheiden uns an den Strand zu fahren, welcher etwa 6 Kilometer entfernt liegt. Eigentlich befindet sich dort ein Schildkrötenreservat, jedoch sind wir ausserhalb der  Schildkrötensaison. Es befindet sich keine Menschenseele an diesem kilometerlangen Strand, der äusserst sauber ist. Wir verweilen etwas hier und gehen baden. Als wir wieder zurückkehren ist es 4 Uhr und wir leihen noch ein Kanu vom Campingplatz für 100 Pesos aus. Wir erwarten eigentlich nicht viel davon, aber die Kanadier haben uns empfohlen die Gewässer hinter dem Campingplatz zu erkunden. Tatsächlich, beim Hinterausgang des Campings kommen wir an einen einsamen Kanal ohne Strömung, was das paddeln sehr gemütlich macht. Wir können diverse Vögel, Echsen und sogar noch einen Kaiman entdecken. Das ist sehr eindrücklich. Der Ort ist magisch und wir können uns glücklich schätzen, keine anderen Menschen hier anzutreffen, sondern einfach nur Natur pur. Als wir umkehren, ist es langsam am eindunkeln und wir merken, dass wir auf unsere kanadischen Freunde hören, und eine Markierung zur Zufahrt hätten setzen sollen. Nach einer Weile suchen findet Hanspeter die versteckte Zufahrt zum Glück wieder und es ist schon fast stockdunkel. Danach bereiten wir unser Abendessen zu und geniessen den leckeren Mescal von Oaxaca zusammen mit den Kanadiern, worauf sie uns ebenfalls sehr guten Tequila anbieten und wir einen gemütlichen Abend verbringen.

San Cristobal de las Casas 08.01.2019 & 09.01.2019

Heute heisst es Abschied nehmen von diesem gemütlich Ort und rauf in die Kälte nach San Cristobal de las Casas. Zuerst aber müssen wir wieder zurück nach Tonala, wo wir uns fühlen, als wären wir wieder im Backofen. Schnell geht es zum Busterminal, wo wir ein Ticket direkt nach San Cristobal lösen können. Jedoch müssen wir noch 1.5 Stunden auf unsere Abfahrt warten, weshalb sich Hanspeter noch auf die Suche nach etwas essbarem macht. Er kehrt zurück mit leckeren Tacos und Quesadillas. Die Fahrt geht durch eine sehr eindrückliche Gegend, doch gegen Ende fühlt sich Manuela schon wieder unwohl. In San Cristobal angekommen ist es bereits am eindunkeln und wir suchen uns eine geeignete Unterkunft. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich dort.

Heute gibt es zuerst einmal ein leckeres Frühstück, welches von der Hostelbesitzerin zubereitet wird. Danach gehen wir auf Erkundungstour des hübschen Kolonialstädtchens San Cristobal. Zuerst besuchen wir den Cerro San Cristobal, einen Hügel auf welchem eine nette kleine Kirche steht und wir eine tolle Aussicht über die ganze Stadt haben. Danach schlendern wir durch das Städtchen und gönnen uns einen leckeren Kaffee. Als wir wieder gestärkt sind, geht es über den Hauptplatz, weiter zu einem anderen Hügel mit einer Kirche. Das ganze Städtchen ist super hübsch gemacht und sehr farbig. Zum Abschluss des Tages besuchen wir noch einen grossen Markt, der eine riesige Auswahl an leckeren Früchten und Gemüse anbietet, sowie viel traditionelles Kunsthandwerk. Wir kaufen einiges an Gemüse ein und bereiten damit ein leckeres Abendessen zu.

Canon del Sumidero 10.01.2019

Nach dem heutigen Frühstück begeben wir uns zum Minibus Terminal, um den Canon del Sumidero zu erreichen. Von hier fahren die Minibusse nach Tuxtla, damit wir die Ortschaft Chiapa del Corzo erreichen können, um anschliessend den Canyon zu besuchen. Beim Billettverkauf teilt uns jedoch die nette Dame mit, dass momentan keine Busse fahren und das vermutlich den ganzen Tag, da es eine Demonstration in Tuxtla gibt. Wir sind gerade ziemlich enttäuscht, und überlegen uns bereits ein Alternativprogramm. Ein freundlicher Herr der im Wartesaal sitzt, teilt uns mit, dass die Kombis auf der anderen Strassenseite des Terminals bis zur Abzweigung nach Chiapa del Corzo fahren. Wir sind etwas skeptisch, aber tatsächlich, die Kombis fahren genau bis zur Abzweigung, denn die Brücke ist von den Demonstranten gesperrt. Wir verlieren von San Cristobal wieder einige Höhenmeter, was wir an der Temperatur deutlich zu spüren bekommen. An der Abzweigung nehmen wir einen weiteren Kombi, der uns nach Chiapa del Corzo bringt. Hier werden wir angesprochen, ob wir den Canon besuchen wollen, denn es gibt wohl einen kostenlosen Transport zum nahegelegenen Fährterminal. Wir lassen uns dorthin bringen und kaufen für 10 Franken die zweistündige Bootstour. Etwa eine dreiviertel Stunde später geht die Fahrt durch den Canon del Sumidero los. Während wir auf den Canyon zusteuern, sehen wir unterwegs bereits ein Krokodil und ein paar Spinnenaffen (monos de arana). Wir sind beeindruckt von der Flora und Fauna, erst recht als wir in den hübschen Canyon hineinfahren. Beeindruckend sind auch die Felsformationen und die Pflanzen, die im Fels wachsen. Eine Art Moos wächst bei einem Wasserfall, der aussieht wie ein Weihnachtsbaum. Als wir am Ende des Canyons in Usumacinta ankommen, können wir noch ein Monument der Wasserkraftwerk Arbeiter bestaunen, unserem Guide Trinkgeld geben und wir könnten sogar noch von einem vorbeifahrenden Schiff Snacks und Getränke kaufen. Danach geht es im Schnelltempo wieder zurück durch den Canyon und schon bald erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Nun haben wir Hunger und wollen unsere mitgebrachten Brötchen verspeisen. Momentan haben wir jedoch einen Verkäufer an der Backe, der uns ein Taxi nach San Cristobal anbieten will. Wir werden diesen fast nicht mehr los, erst als wir uns einfach auf den Hauptplatz hinsetzen, zottelt er ab. Nachdem wir gemütlich unsere Sandwiches verspeist haben, nehmen wir wieder einen Kombi der uns zur Kreuzung bringt, von wo aus wir direkt nach San Cristobal fahren können. Die Demonstrationen haben noch nicht aufgehört und die Leute erzählen, wie sie zu Fuss die betreffende Brücke überqueren mussten. Wieder zurück in San Cristobal erkundigen wir uns über diverse Möglichkeiten, um nach Palenque zu gelangen. Da unser Kollege, Patrick, bald in Mexico City ankommt und eine Weile mit uns durch Mexico ziehen will, wollen wir nicht mehr allzu grosse Abstecher machen. Die Frau am Fahrkartenschalter teilt uns mit, dass der Transport entlang der Grenzstrasse nach Palenque sehr lange und schwierig sei und wir werfen diese Idee daher über Bord. Wir entscheiden uns schlussendlich direkt nach Palenque zu fahren, was eigentlich nur 4 Stunden dauern soll. Andre, einer der Anhalter aus Baja, hält sich zurzeit in San Cristobal auf und wir treffen ihn sowie seine mexikanische Freundin Ursula am späteren Abend. Wir gönnen uns ein paar leckere Craft Biere in einer schicken Bar und verbringen zusammen einen gemütlichen Abend.  

Fahrt nach Palenque 11.01.2019

Heute ist Reisen angesagt. Um 10 Uhr checken wir aus und marschieren zum Busterminal. Wir haben uns entschieden, das Ticket direkt nach Palenque zu lösen und da die Strecke als Gefährlich gilt, wollten wir diese nicht über Nacht machen. Als wir die Billets gekauft haben, fragen wir nochmals wie lange die Reise dauert. Etwa 8 Stunden antwortet die Verkäuferin, was uns gerade sehr schockiert. Sie erklärt, dass der Bus die direkte Strecke aufgrund der Sicherheitslage nicht mehr fährt und wir daher über Tuxtla und Villahermosa fahren müssen. Das zerrt ziemlich an unseren Nerven, denn hätten wir das gewusst, hätten wir bereits gestern Nacht auf den Bus gehen können. Jetzt geht uns ein ganzer Tag verloren. Die Demonstrationen in Tuxtla sind zumindest beendet, so dass die Durchfahrt heute kein Problem ist. Ansonsten verbringen wir den ganzen Tag im Bus, der teilweise durch sehr interessante und abgelegene Dschungel Gegenden fährt, aber dafür auch eine Ewigkeit braucht. Wir merken schon, dass wir Mitten in der Nacht ankommen werden, denn wir sind erst um 12 Uhr losgefahren und offenbar werden wir auch länger als 8 Stunden für die Strecke benötigen. Etwa um halb 10 Uhr Abends kommen wir in Palenque an und entscheiden uns, den nächstgelegenen Campingplatz aufzusuchen. Da es schon sehr spät und noch etwas zu laufen ist, nehmen wir uns ein Taxi für umgerechnet 2 Franken. Beim Campingplatz angekommen, scheint der Besitzer schon ganz enttäuscht, dass wir campen, und nicht in einem seiner kleinen Häuschen übernachten wollen. Er will zuerst 200 Pesos pro Person, woraufhin wir protestieren. Wir zeigen ihm, dass wir für 300 für zwei Personen ein Cabana über Bookers buchen können. Er ändert seine Meinung schnell und will 250 fürs Camping. Da dies immer noch teuer ist probieren wir den Preis noch weiter runter zu handeln, bleiben aber erfolglos. Er weiss, dass wir ihm gewissermassen ausgeliefert sind, da es bereits so spät ist. 250 Pesos fürs Camping (12 Franken) bezahlen wir schon, es ging uns einfach ums Prinzip, dass es schon ziemlich frech ist zuerst 400 Pesos zu verlangen. Wir bauen danach gemütlich unser Zelt auf und etwas sehr verspätet nehmen wir unser Abendessen zu uns.

Palenque 12.01.2019

Auf dem heutigen Programm steht der Besuch der Ruinen von Palenque. Diese sind nicht weit, aber doch etwa 10 Kilometer von der Stadt entfernt. Wir entscheiden uns, bis zur Abzweigung zu laufen, wo die Strasse direkt zu den Ruinen führt. Es ist unglaublich heiss und wir wissen, dass wir definitiv nicht weiter als bis dorthin laufen wollen. Wir wollen es eigentlich mit Autostopp versuchen, da unser Bargeld langsam knapp wird, aber das erste Fahrzeug ist ein Kombi. Wir steigen ein und lassen uns zu den Ruinen kutschieren. Wir müssen bereits unterwegs einen Nationalparkeintritt von 25 Pesos bezahlen und zu den Ruinen kostet es nochmals 75. Das haben wir so nicht erwartet, denn jetzt haben wir definitiv nicht mehr genügend Geld für die Rückfahrt. Die Ruinen der Maya sind aber sehr eindrücklich und die Treppen, die zu den Gebäuden führen sind unglaublich hoch. Die Mayas müssen wohl sehr sportlich gewesen sein. Es ist auch beeindruckend zu sehen, wie gut erhalten die Ruinen noch sind. In das eine oder andere Gebäude kann man sogar hineingehen und sich umsehen, wobei man immer mal mit einer Fledermaus die einem um den Kopf schwirrt rechnen muss. Die Inschriften auf den Steinen sind teilweise sogar noch erkennbar und stellen interessante Szenen dar. Oftmals findet man diese an den Türrahmen. Es sind häufig Personen in traditioneller Kleidung sowie Tiere und abbildungen heiliger Gestalten zu sehen. Wir schlendern ein paar Stunden durch die Ruinen mitten im Dschungel und geniessen das gesamte Ambiente. Obwohl die Ruinen sehr bekannt sind, hält es sich mit den Besucher noch in Grenzen, da sie sich auf ein recht grosses Gebiet verteilen. Nachdem wir alles ausgiebig besichtigt haben, machen wir uns auf den Rückweg. Wir entscheiden uns es gar nicht mit Autostopp zu versuchen und wandern los. Es ist immer noch sehr heiss, aber zumindest sind wir durch den uns umgebenden Dschungel im Schatten. Nach etwa 1.5 Stunden sind wir wieder zurück in der Stadt und tätigen ein paar Abklärungen für unsere Weiterreise, gehen etwas kleines Essen, besichtigen das Städtchen und wollen noch einkaufen. Als wir gerade den Hauptplatz bestaunen, meint Hanspeter, dass wir die zwei Personen vor uns kennen. Tatsächlich, es sind die zwei Deutschen, Bastian und Deborah, die wir in Ciudad Valles getroffen haben. Wir setzen uns zu ihnen hin und plaudern eine Weile. Danach kaufen wir noch die restlichen Sachen für unser Abendessen sowie für die morgige Verpflegung ein und laufen zurück zum Campingplatz. Es ist bereits dunkel und wir müssen entsprechend auf den Verkehr aufpassen. Zurück beim Campingplatz bereiten wir unser Abendessen zu, verbringen einen gemütlichen Abend und planen den Folgetag.

Palenque – Cascadas de las Golondrinas 13.01.2019

Heute weckt uns die Sonne relativ früh. Wir können auf unserem Campingplatz die wunderschön farbigen Papageien beobachten, was sehr eindrücklich ist. Wir gehen den Tag gemächlich an und starten mit dem Frühstück. Manuela ist jedoch wieder von der Hitze angeschlagen, weshalb sich Hanspeter sozusagen im alleingang dem Packen widmen muss. Wir wollen heute etwas in den Dschungel und ein paar abgelegene Ortschaften besuchen. Das heutige Ziel sind die Cascadas de las Golondrinas, welche sich nahe beim Dörfchen Nueva Palestina befinden. Am frühen Nachmittag gehen wir zum Terminal, von welchem aus die Minibusse der Region starten. Um Viertel nach Zwei geht die Fahrt los und wir kurven entlang der Guatemaltekischen Grenze. Diese kann man hier jedoch nur zu Fuss oder mit dem Boot überqueren, und entsprechend sehen wir viele Leute aus der sogenannten Karawane aus Honduras und umliegenden Ländern, welche schon seit Tagen oder besser gesagt Wochen zu Fuss in Richtung USA unterwegs sind. Die Fahrt geht vorbei an Wald, Wald und nochmals Wald. An der Abzweigung nach Nueva Palestina werden wir rausgelassen und nehmen ein Collectivo Taxi. Uns wird zuerst ein Taxidienst für 150 Pesos angeboten und wir wollen noch etwas verhandeln, da es sich nur um einige Kilometer handelt. Da jedoch eine Passagierin von unserem Kombi ebenfalls ein Taxi nimmt, bietet sie uns an, mit ihr zu fahren und wir vermuten, dass uns diese Option sicher billiger kommt. Der Fahrer meint auch, dass es kein Problem sei, bis zu den Kaskaden zu fahren, er jedoch die Passagierin zuerst in Nueva Palestina absetzen will. Unterwegs erzählt uns der Fahrer dies und jenes über die Region hier. Als wir am besagten Ort ankommen, will der Taxifahrer jedoch 200 Pesos und wir nerven uns, dass wir nicht vorher gefragt haben. Wir sollten es langsam wirklich besser wissen. Schlussendlich kommen wir mit 150 Pesos davon, was etwa 7.50 Fr. sind und für diese kurze Strecke eigentlich immer noch viel zu teuer ist. Naja, nachdem wir uns wieder abgeregt haben, suchen wir ein Plätzchen für unser Zelt. Wir können dieses direkt neben den Kaskaden aufbauen. Um die Schwalben zu sichten müssen wir pünktlich zum Sonnenuntergang bereitstehen. Wir merken jedoch, dass die Schwalben schon etwas verfrüht einfliegen und machen uns auf den Weg zur Aussichtsplattform. Es ist ein sehr eindrückliches Spektakel, wie die zig Schwalben in die Höhle fliegen (siehe Video). Danach bereiten wir unser Abendessen vor und geniessen den restlichen Abend.

Cascadas de las Golondrinas – Tres Lagunas 14.01.2019

Den heutigen Tag starten wir gemütlich und frühstücken. Wir erkunden zuerst die verschiedenen Kaskaden, da es ja gestern doch etwas spät wurde. Wir haben uns entschieden nach Tres Lagunas zu gehen, um dort zu campen. Tres Lagunas ist nicht sehr weit von unserem Standort entfernt, aber natürlich zu weit um dorthin zu laufen. Wir gehen zu Fuss zur Hauptstrasse, um einen Transport bis zur Abzweigung zu finden. Als wir an der Abzweigung ankommen, werden wir bei der Militärpolizeistation mit zwei Tickets überrascht. Wohl muss man in dieser Region eine Gebühr bezahlen, um die indigenen Dörfchen zu betreten. Da wir mit dem Taxi angereist sind, haben die Beamten uns gestern nicht gesehen. Obwohl wir gesagt haben, wir hätten gestern bezahlt, wollten sie das nicht durchgehen lassen, da sie sich nicht an uns erinnern können. Naja, 20 Pesos (1 Franken) sind nicht viel, aber trotzdem nervt es an jeder Ecke bezahlen zu müssen. Wir halten das nächste Taxi das vorbeifährt an, denn andere Transportmittel gibt es für uns nicht. Es gäbe noch einen Pickup-Lastwagen, der aber nur für die Arbeiter auf dem Land bestimmt ist. Der Taxifahrer verlangt 50 Pesos bis zur Abzweigung und bietet uns an, für 100 Pesos nach Tres Lagunas zu fahren. Das wären Preise, die wir gestern erwartet hätten und daher fahren wir gleich direkt bis dort. In Tres Lagunas sind wir überrascht, dass wir beide hier für nur 100 Pesos (5 Franken) campen können. Der Platz ist sehr schön in der Nähe der drei Lagunen gelegen. Es gibt ein Restaurant hier, bei welchem wir zuerst einmal von einem Tukan begrüsst werden. Dieser hüpft ziemlich zielstrebig auf uns zu und versucht sich gross zu machen. Wir sind zuerst ziemlich erstaunt über die Zutraulichkeit dieses Tieres und zugleich fasziniert. Zudem hat es einige der hübschen, grünen Ara-Papageien, die sich gemütlich lärmend in den Bäumen tummeln. Den restlichen Tag verbringen wir entspannt und besuchen die drei hübschen Lagunen. Wir können zudem die Krokodile im Reservat begutachten und sind achtsam unterwegs. Nicht dass uns plötzlich ein Krokodil überrascht. Am Abend besuchen wir nochmals die Lagunen und staunen nicht schlecht, als wir wieder eine Ansammlung, dieses mal von weissen Vögeln begutachten können, die in der Gruppe einige Male über die Lagune kreisen, bevor sie sich für die Nacht verziehen. Danach kehren wir im hauseigenen Restaurant ein und gönnen uns ein paar leckere Quesadillas. Dabei leistet uns ein Vogel Gesellschaft, der uns immer näher kommt. Am Schluss setzt er sich sogar auf unsere Schultern und knabbert von Zeit zu Zeit die Ohren an, was sich dann doch etwas speziell anfühlt (siehe Video).

Tres Lagunas – Yaxchilan 15.01.2019

Heute wollen wir die Mayastätte in Yaxchilan besuchen. Wir haben uns überlegt, ob wir Bonampak, Yaxchilan oder beides besuchen wollen. Wir haben aber gehört, dass Yaxchilan einiges eindrücklicher sei und nach Bonampak gelangt man wieder nur mit dem Taxi. Yaxchilan ist aber teurer, denn dafür müssen wir eine Flussfahrt bezahlen, was sehr teuer sei, wenn man nur zu zweit anreist. Wir hoffen auf das Beste. Es ist jedoch schon fast 11 Uhr als wir uns an die Strasse stellen und auf einen Kombi warten. Vor unserem Restaurant hat es eine Art Strassenkontrolle. Wir wissen nicht genau was das soll, jedoch geht der Küchenchef immer dorthin, wenn ihm das Kleingeld fehlt und wir gesellen uns jetzt auch zu den zwei Herren unter dem grossen Palapa, um auf den Bus zu warten. Einer ist sehr gesprächig und bietet uns sogar eine Sitzgelegenheit an. Während wir warten, sehen wir einige Leut der Karawane, alles Junge Herren die uns immer sehr freundlich Grüssen, wenn sie vorbeigehen. Daraus schliessen wir, dass sie friedlich und ungefährlich zu sein scheinen. Eigentlich schon unglaublich, alle haben nur einen kleinen Rucksack dabei, sind aber schon seit einer Ewigkeit unterwegs. Nach einer guten halben Stunde kommt ein Kombi in welchen wir einsteigen. Er bringt uns zur Abzweigung nach Frontera Corozal. Hier könnten wir auf einen weiteren Kombi hoffen, jedoch fahren diese nicht so häufig. Daher nehmen wir wieder ein Taxi, welches uns ins Dorf Frontera Corozal bringt. Frontera Corozal liegt am Fluss “Rio Usumacinta” und am anderen Ufer befindet sich Guatemala. Dort angekommen müssen wir erstmals wieder 35 Pesos für die Dorfgebühr abdrücken und 75 Pesos um die Stätte in Yaxchilan zu besuchen. Danach gehen wir zu der Verkaufsstelle für die Bootsfahrt, wo uns ein Preis von 1400 Pesos (70 Franken) für die Fahrt angeboten wird. Wir können den Preis auf 1000 Pesos (50 Franken) drücken, aber das ist immer noch ziemlich viel. Es ist halt ein Sondertransport der nur für Touristen angeboten wird und daher entsprechend kostspielig ist. Jetzt aber kommt unser Segen, denn es fährt ein grösseres Auto vor und 6 Personen steigen aus. Es sind ein paar Mexikaner aus Tijuana, die zusammen Ferien machen. Wir fragen sie, ob wir zusammen mit ihnen eine Fahrt teilen können und natürlich dürfen wir. So zahlen wir schlussendlich nur noch 600 Pesos für uns zwei (30 Franken), was wir nun auch für angebracht halten. Wir haben wirklich Glück gehabt, denn am Nachmittag kommen offenbar kaum noch Besucher und da die Anreise kompliziert ist, machen die meisten eine geführte Tour. Als wir uns nach einem Kombi für die Rückreise erkundigen, heisst es, dass es zu dieser Zeit nur noch Taxis gibt. Wir schauen dann, wenn wir zurückkommen. Jetzt heisst es erstmal eine Stunde über den Fluss der Grenze entlang zu schippern. Die Fahrt ist sehr schön und ruhig, die Umgebung traumhaft. Wir halten auch nach Krokodilen ausschau, können aber keines entdecken. Als wir in Yaxchilan ankommen sind wir beeindruckt, wie abgelegen sich diese Ruinen befinden. Die geführte Touren machen sich gerade auf den Rückweg und wir können fast alleine diese Gegend erkunden. Wir können auch diese Ruinen von Innen betrachten und da es so dunkel ist, müssen wir schon fast aufpassen, uns nicht zu verlaufen. Auch hier gibt es Fledermäuse, zudem hohe Treppen die zu den einzelnen Tempeln führen sowie viele z.t. sehr gut erhaltene Inschriften und Skulpturen. Daneben können wir sogar einige Brüllaffen in den Bäumen entdecken. Die Laute dieser Affen sind ziemlich eindringlich (könnte auch von einem Löwen oder so sein) und wir haben sie schon oftmals gehört, aber nie gesehen. Heute ist es das erste Mal. Es ist super heiss, wie könnte es auch anders sein im Dschungel und wir schwitzen unsere Kleider nass. Mit 2 Stunden Aufenthalt haben wir gut Zeit, um alle Gebäude anzuschauen und das Gelände zu inspizieren. Danach geht es wieder mit dem Boot zurück zur Frontera Corozal. Unterwegs kann Hanspeter sogar zwei Krokodile entdecken. Eines nur von Weitem, beim Zweiten gehen wir etwas näher ran. Um das eine Krokodil fliegen zahlreiche Schmetterling, was ziemlich amüsant aussieht. Das zweite bewegt sich sogar gerade ins Wasser. Meistens wenn wir Krokodile sehen, bewegen sich diese nicht. Wieder zurück im Dorf bieten uns die Reisenden aus Tijuana an, mit ihnen zurück zu fahren, was wir sehr gerne annehmen und wir so sogar noch etwas sparen können. Wieder zurück bei den Tres Lagunas gönnen wir uns wieder ein paar Quesadillas zum Abendessen. Eigentlich hat Hanspeter das Menu mit Schinken bestellt, aber der Küche ist dieser wohl ausgegangen. Der Platz hier mit den Mitarbeiter ist sowieso etwas speziell, denn es scheint als hätte ein Herr, einmal im weissen Gewand, dann wieder in Militärmontur, eine dicke Karre fahrend, das Sagen und alle anderen sind seine Untertanen. Das ist jetzt etwas böse gesagt, aber als der Boss gestern nicht da war, waren die Mitarbeiter viel gesprächiger und haben am Abend etwas für sich gemacht, aber heute scheinen alle sehr still, als traue sich niemand was zu sagen. Wir sind schon etwas neugierig, wie hier die Konstellation ist, aber es geht uns ja nichts an und so können wir nur mutmassen.

Palenque 16.01.2019

Heute ist der letzte Tag an dem gemütlichen Ort Tres Lagunas. Wir frühstücken gemütlich, bauen unser Zelt ab und warten wieder unter dem Palapa auf einen Kombi nach Palenque. Morgen bekommen wir in Campeche Besuch aus der Schweiz. Unser Freund Patrick ist vor ein paar Tagen in Mexiko City angekommen und wir wollen für eine Weile zusammen Reisen. Wieder zurück in Palenque buchen wir einen Nachtbus nach Campeche und sind etwas enttäuscht, dass die Fahrt nur 5 Stunden dauert. Das wird wieder eine kurze Nacht. Eigentlich wollten wir heute noch was unternehmen, aber irgendwie ist der Nachmittag schon fortgeschritten und wir entscheiden uns, lediglich für ein paar Stunden unser Gepäck aufzugeben (Gepäckaufbewahrung ist teuer) und in Palenque ein Eiskaffee zu trinken. Wir finden sogar ein nettes Cafe, wo wir uns ein Stück Schokoladenkuchen und schlussendlich ein Frappe bestellen. Die ganze Geschichte ist aber so süss, am Anfang sooo lecker, jedoch mit der Zeit kriegen wir keinen Bissen mehr runter und das Frappe auch fast nicht mehr. Wohl zu viel Zucker auf einmal… Mit vollen Bäuchen gehen wir wieder zum Terminal und es ist uns fast etwas übel. Den restlichen Abend verbringen wir unspektakulär mit Warten auf den Nachtbus und etwas Bauchschmerzen.


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02.01.2019 – 16.01.2019

Oaxaca 02.01.2019

Pretty tired we reach Oaxaca already around 5 o’clock in the morning. We see this bus terminal is not very comfortable to wait for and we head out into the street hoping to get something small to eat. On the street is just passing a cart, which offers the famous chocolate milk from Oaxaca and a cheese roll. Oh, what a blessing, because at this time it is quite cold outside and the hot chocolate is very delicious. We stay a bit here, but a little after 6 o’clock we look for a place to stay for the night. On booking.com we found a reasonable place, but we want to check it out first, before we book. So, we stand in front of the accommodation and ring the bell. No reaction the first time and we think we are probably too early. After 15 minutes we ring again and the boss opens us and seems already to be fit. He also has a room for 250 pesos (12 Dollars) for us, which we take immediately. We lie down and go for a few hours to sleep. Around noon, we go out to explore the town. First we pass a pretty antique church and then up a hill to an observatory where we have a great view over the city and the green surroundings of Oaxaca. As we enter the underground passage to the lookout point, we are amazed that it is decorated with beautiful murals. We walk around a bit, make a short break and go to the city center. So far we like Oaxaca very much, it does not have a lot of people and we stroll through a market where we buy a few souvenirs, especially some pretty filigree silver earrings. Afterwards we visit some nice squares and churches in the city center, as well as the fabric museum. Oaxaca is known for its traditional clothes and the museum is very impressive. Then we go to the Zocalo, the main square and there is a lot going on. Here everyone wants to sell something. We also visit this church at the Zocalo and treat ourselves to a delicious frappe in a cafe. In addition, we have discovered a seller who – you can hardly believe it – sold chocolate croissants. We have hardly seen anything on the trip so far, moreover, these are not totally overpriced and seem to be fresh. The business with the chocolate croissants runs very well and we also buy two, so we have a snack for tomorrow. Then we venture into the market hall and are overwhelmed by the offers. Fruits and vegetables as far as the eye can see, delicious bread, chillies of all colors and shapes, and many of the famous moles (a powder to prepare various traditional sauces). Even dried grasshoppers are offered and you have to be careful not to confuse them with the chilies. Then we whiz through the city for a while, to find a Mexican flag, which we can sew on the backpack. In the evening we make ourselves comfortable in the hostal and prepare in the kitchen on the roof a delicious guacamole for dinner. The owner has a huge dog, Zeus, who is just as tall as a full-grown human when he stands on his back legs. We spend a cozy evening here.

Oaxaca / Monte Alban 03.01.2019

Today we want to visit the ruins of Monte Alban, which are located near Oaxaca. After we have had a great breakfast, we are looking for the appropriate transport. Fortunately, the entry on maps.me is correct and we do not really have to search for the bus station. The bus leaves every hour and since we have quarter to eleven, we do not have to wait long. The ruins of Monte Alban are obviously very touristy, with countless people waiting in a queue for a ticket. We also join in, but fortunately, things are going faster than expected. As we walk into the Zapoteca site we are once again overwhelmed by the sight of the many old buildings. Apparently, however, one is not sure if the zapotecs were the builders, because the buildings are a lot older, which is why it is believed that the Zapotecs have only taken these and expanded it. The sun is merciless and it is very hot. Nevertheless, we do not let us prevent and climb the buildings everywhere it is allowed to climb up. First, we visit the ball playground, which has a considerable size. The rest of the environment, which includes houses, temples and pyramids, is extremely generously built and correspondingly impressive. We walk for a few hours through the area and visit at the end a museum, which partially shows original pieces that contain notable engraved inscriptions. In the late afternoon we drive back to Oaxaca and as the sun has made us quite tired, we treat ourselves in the city for a frappe and buy one of the delicious chocolate croissants for tomorrow. Then we go back to the market hall, buy the ingredients for dinner, two different jars and ingredients for a margarita drink, because we still have a bit of tequila here. In the evening we prepare dinner, sip delicious Margarita and chat with the hostel host for a while.

Oaxaca & Around (Tule, Tlacolula, Mitla, Hierve el Agua) 04.01.2019

We do not start this day really well because Hanspeter feels sick and has an bad stomach. Unfortunately, yesterday we booked a day trip and a night bus for todyy. Hanspeter says that we can still participate in the tour and so we pack our things before we go to the tour operator. Actually, we are not the group travelers, but this tour includes many things we still want to visit and with public transport we would not be able to do it in one day. There seem to be only 3 people next to us, but we were too early happy, because we are only transported to the city center, where all participants of this tour from all providers come together and be divided into big vans. This gets on our nerves, but once inside, we are relaxed again. First, we visit the Pueblo Magico, Santa Maria del Tule, where the thickest tree (Arbol del Tule) in the world stands. This means that this tree has the largest diameter of all trees in the world. The village itself is very pretty, but it is soon time to move on. The next stop is at a pretty little Mezcal factory. Understandably, Hanspeter does not feel like drinking at all, which is why Manuela takes the lead on her own and Hanspeter observes the whole thing from a distance. Mezcal is quite similar in production to tequila, the difference is that it is made from other varieties of agave and not the blue agave. At the end of the tour, you get to try countless different mezcals, which are delicious. We buy a small bottle of it, of course an anejo (an old one). Then we continue to Teotitlan del Valle, to a weaving of descendants of the Zapotecs, where beautiful fabrics are produced. The work is very complex. We are told that one of the cloth consists of a work between 2 weeks to a month and a half, depending on its size and complexity. We also learn a lot about the color, i.e. the red color is obtained from a cochineal louse on a cactus, but we have already heard this in various places in South America. The yellow color probably comes from a kind of marigold and the blue from the indigo plant. It all looks very impressive, but here you can see child work again. A boy who seems to be no older than 8 years, sitting on the loom. But the topic about child work does not seem to have arrived here yet. Anyway, this community actually lives rather secluded and still speaks its own indigenous language. Then we continue our journey to Mitla. Here we visit ancient ruins of the Zapotecs, which were probably the most important religious center for this community. We can even visit some tombs, as well as buildings that were decorated very nicely. Inside and out, the buildings have carved very pretty patterns in the stone and are quite impressive. At half past four it is time for lunch, but since this is not included and Hanspeter is not hungry at all, we spend the time outside. Manuela indulges herself in the delicious chocolate croissant we have with us. The last stop for today is called Hierva del Agua. These are natural mineral springs that are bubbling but are not warm. It reminds us a bit of some sources in Yellowstone and the whole area looks very impressive. Since it is already a bit late, it is too cold for swimming, but the area is quite large, so we can walk around and enjoy the beautiful view. At 6:30 pm we head back to Oaxaca and we are happy that we did not book the earlier bus, because we are not back until 8 pm, not 7 as announced. Back in Oaxaca we go back to our hostel and prepare us for the night trip, which starts at 21.30. When we arrive at the well-known 2nd Class Terminal it is overcrowded and we hardly find a place to wait. Luckily the bus is not late and we can board soon.

Puerto Arista 05.01.2019 – 07.01.2019

On time at 7 am we arrive in Arriaga and at 7.45 our connection bus goes to Tonala. We are still pretty sleepy when we finally arrive at 9 o’clock in the hot city Tonala. Hanspeter was able to cure overnight and seems to be healthy today. Manuela, on the other hand, suffers the heat from the first minute, because we have to walk another kilometer to reach the small collectivo bus terminal that take us to Puerto Arista. We quickly see that Puerto Arista is a tiny little village beautifully situated on the beach. There is a campsite we are heading for now. It is still a bit early, but the owners welcomes us and we can pitch our tent where we want. We like the campsite from the beginning and a nice worker, even bring us chairs and a table as well as  useful tips, so that we feel comfortable from the first second. At noon a seller comes to the campsite with a variety of delicious fruits and vegetables, where we buy some. However, it is so hot that we stroll the first few hours on the campsite and go to the beach later the afternoon. This place is great for swimming and we make ourselves comfortable under a palapa. Just every time we have to move, we notice the stifling heat again. Towards evening Manuela suddenly feels uncomfortable and she is sick, which is why we do not do much after that. Hanspeter chats for a while with a nice older Canadian couple, while Manuela lies in the hammock like a dead fly.

Manuela is not much better today and we decide to have a hammock day. Later in the afternoon

she is feeling a bit better and we are borrowing the bikes from the Canadians, so we can go shopping in town. As walking in this heat is really exhausting. In the evening Manuela gets better and she even likes to eat some food. The rest of the time we spend comfortably with our nice Canadian neighbors.

Actually, we wanted to continue our journey today. But we find the place so beautiful that we just can not get out of the hammock and we decide to stay one more day. As I said, you really do not want to move yourself around lunchtime. At 2 o’clock, however, we can borrow the bikes again and decide to cycle to the beach, which is about 6 kilometers away. Actually, there is a turtle reserve, but we are outside the turtle season. There is no soul on this kilometer-long beach, which is extremely clean. We stay here for a while and go for a swim. When we come back it is 4 o’clock and we borrow a canoe from the campsite for 100 pesos. We do not expect much of it, but the Canadians have recommended exploring the waters behind the campsite. In fact, at the back of the campsite we come to a secluded channel with no current, which makes paddling very comfortable. We can spot various birds, lizards and even a caiman. That is very impressive. The place is magical and we are lucky to find no other people here, just pure nature. When we turn back, it’s getting dark and we realize we should listen to our Canadian friends and put a mark on the place where to enter the campsite. After a while, Hanspeter finds the hidden entry again and it’s nearly pitch dark. Then we prepare our dinner and enjoy the delicious Mescal from Oaxaca together with the Canadians, whereupon they also offer us very good Tequila and we spend a cozy evening together.

San Cristobal de las Casas 08.01.2019 & 09.01.2019

Today it is time to say goodbye to this cozy place and we are heading up into the cold to San Cristobal de las Casas. But first we have to go back to Tonala, where we feel like we’re back in the oven. It quickly goes to the bus terminal, where we can buy a ticket directly to San Cristobal. However, we have to wait another 1.5 hours for our departure, which is why Hanspeter is still looking for some food. He returns with delicious tacos and quesadillas. The ride goes through a very impressive area, but towards the end Manuela feels uncomfortable again. Arriving in San Cristobal it is already dark and we are looking for a suitable accommodation. The rest of the evening we spend comfortably here.

Today, we have first a delicious breakfast, which is prepared by the hostel owner. Then we go on an exploration tour of the pretty colonial town of San Cristobal. First, we visit the Cerro San Cristobal, a hill on which a nice little church stands and we have a great view over the whole city. Then we stroll through the town and treat ourselves to a delicious coffee. When we are strengthened, it goes over the main square, to another hill with a church. The whole town is very nice and very colorful. At the end of the day, we visit a large market offering a huge selection of delicious fruits and vegetables as well as a lot of traditional handicrafts. We buy some vegetables and prepare a delicious dinner.

Canon del Sumidero 10.01.2019

After breakfast, we head to the Minibus Terminal to reach the Canon del Sumidero. From here, the minibuses go to Tuxtla so we can reach the town of Chiapa del Corzo and then visit the canyon. The ticket seller, however, tells us, there are currently no buses and probably the whole day, as there is a demonstration in Tuxtla. We are quite disappointed and are already considering an alternative program. A friendly gentleman sitting in the waiting room informs us that the coaches on the other side of the road to the junction to Chiapa del Corzo will drive there. We are a bit skeptical, but actually, the station wagons go exactly to the mentioned junction, because the bridge behind is blocked by the demonstrators. We are losing some altitude again from San Cristobal, which we can clearly feel in the temperature. At the junction, we take another mini van, which brings us to Chiapa del Corzo. Here we are addressed, whether we want to visit the Canon, because there is a free transport to the nearby ferry terminal. We let us bring there and buy for 10 francs the two-hour boat tour. About 45 minutes later, the trip starts through the Canon del Sumidero. As we head towards the canyon, we already see a crocodile and some spider monkeys (monos de arana) on the way. We are impressed by the flora and fauna, especially when we drive into the pretty canyon. Also impressive are the rock formations and the plants that grow in the rock. A kind of moss grows at a waterfall that looks like a Christmas tree. As we arrive at the end of the canyon in Usumacinta, we can marvel at a hydropower worker’s monument, tip our guide and we could even buy snacks and drinks from a passing ship. Then the boat speeds back through the canyon and soon we reach our starting point. Now we are hungry and want to eat our bread rolls. At the moment we have a salesman following us, who wants to offer us a taxi to San Cristobal. We almost can not get rid of him, only when we sit down on the main square to eat our snacks, he shakes off. After having a leisurely meal of our sandwiches, we take the mini van that brings us to the intersection, from where we can drive directly to San Cristobal. The demonstrants have not stopped yet and people are telling how they had to cross the bridge by foot. Back in San Cristobal we ask about various possibilities to get to Palenque. Since our colleague, Patrick, is arriving in Mexico City soon and wants to move with us through Mexico for a while, we do not want to make too much detours anymore. The woman at the ticket counter informs us that the transport along the border road to Palenque is very long and difficult and we throw this idea away. We finally decide to drive directly to Palenque, which is supposed to last only 4 hours. Andre, one of the hitchhikers from Baja, is currently in San Cristobal and we meet him and his Mexican friend Ursula later this evening. We treat ourselves to some delicious craft beers in a nice bar and spend a cozy evening together.

Journey to Palenque 11.01.2019

Today is travel day. At 10 o’clock we check out and march to the bus terminal. We decided to take the bus directly to Palenque and as the route is dangerous regarding robberies, we did not want to do it overnight. When we bought the tickets, we ask again how long the journey takes. The saleswoman answers about 8 hours, which shocks us very much. She explains that the bus no longer travels the direct route due to the security situation and therefore we have to drive via Tuxtla and Villahermosa. It tugs on our nerves, because if we had known that, we would have been able to get on the bus last night. Now we lose a whole day. The demonstrations in Tuxtla are over at least, so the passage is no problem today. Otherwise, we spend the whole day in the bus, which partly drives through very interesting and remote jungle areas, but it takes an eternity. We already notice that we will arrive in the middle of the night, because we left only at 12 o’clock and obviously we will need more than 8 hours for the route. At half past ten in the evening we arrive in Palenque and decide to go to the nearest campsite. Since it is already very late and some kilometers to walk, we take a taxi for the equivalent of 2 dollars. Arrived at the campsite, the owner seems quite disappointed that we camp, and do not want to stay in one of his small cabins. He first wants 200 pesos per person, whereupon we protest. We show him that we can book a cabin through Bookers.com for 300 for two people. He changes his mind quickly and wants 250 for camping. Since this is still expensive, we try to lower the price even further, but remain unsuccessful. He knows that we are at his mercy as it is already so late. We already pay 250 pesos for camping (12 francs), it was simply about the principle that it is pretty naughty to ask for 400 pesos first. We then set up our tent comfortably and a little late we take our dinner to us.

Palenque 12.01.2019

Today’s program includes a visit to the ruins of Palenque. These are not far, but about 10 kilometers from the city. We decide to walk to the junction where the road leads directly to the ruins. It’s unbelievably hot and we know that we definitely do not want to go further than here. We really want to try to hitchhike because we are running out of cash, but the first car is a mini van. We get in and drive to the ruins. We already have to pay a national park entry fee of 25 pesos on the way and it costs 75 more to the ruins. We did not expect that, because now we definitely do not have enough money for the return journey. The ruins of the Maya are very impressive and the stairs that lead to the buildings are incredibly high. The Mayas must have been very athletic. It is also impressive to see how well preserved the ruins are. In one or the other building you can even go in and look around, always having to expect a bat that buzzes around your head. The inscriptions on the stones are sometimes even recognizable and represent interesting scenes. Often you will find these on the door frame. There are people in traditional dress as well as animals and holy figures. We stroll for a few hours through the ruins in the middle of the jungle and enjoy the whole ambience. Although the ruins are well known, they still have a limited amount of visitors, as they spread over a fairly large area. After having visited everything extensively, we make our way back. We decide not to try to hitchhike and start walking. It is still very hot, but at least we are in the shadow of the surrounding jungle. After about 1.5 hours we are back in the city and make a few clarifications for our onward journey, eat some small food, visit the town and want to go shopping. As we marvel at the main square, Hanspeter says that we know the two people in front of us. In fact, there are the two Germans, Bastian and Deborah, we met in Ciudad Valles. We sit down and chat for a while. Then we buy the remaining things for our dinner and for tomorrow’s food and run back to the campsite. It is already dark and we have to take care of the traffic accordingly. Back at the campsite, we prepare our dinner, spend a cozy evening and plan the following day.

Palenque – Cascadas de las Golondrinas 13.01.2019

Today, the sun awakens us relatively early. We can watch the beautiful colored parrots on our campsite (guacamaya), who are very impressive. We start the day slowly with the breakfast. Manuela, however, is again struck by the heat, which is why Hanspeter has to dedicate himself to packing. Today we want to visit the jungle and some remote villages. Today’s destination is the Cascadas de las Golondrinas, which are located near the village of Nueva Palestina. In the early afternoon we go to the terminal, from where the minibuses of the region start. At a quarter to two, the trip starts and the mini van drives along the Guatemalan border. However, these can only be crossed by foot or by boat, and accordingly we see many people from the so-called caravan from Honduras and surrounding countries who have been traveling for weeks, on foot towards the USA. The ride past forest, forest and again forest. At the junction for Nueva Palestina we are let out and take a collectivo taxi. We are first offered a taxi service for 150 pesos and we want to negotiate something, since it is only a few miles. However, since a passenger from our mini van also takes a taxi, she offers us to drive with her and we suspect that this option is certainly cheaper. The driver also says it is not a problem to drive to the cascades, but he wants to drop the passenger first in Nueva Palestina. On the way, the driver tells us this and that about the region here. However, when we arrive at the said place, the taxi driver wants 200 pesos and we are annoyed that we did not ask before. We should really know it better. Finally, we get away with 150 pesos, which is about 7.50 dollars and this is still far too expensive for this short distance. Well, after we get tired about that again, we are looking for a place for our tent. We can build this right next to the cascades. To view the swallows we have to be ready on time for the sunset. However, we notice that the swallows fly in a little early as expected and make our way to the viewing platform. It is a very impressive spectacle of how many swallows fly into the cave (see video). Then we prepare our dinner and enjoy the rest of the evening.

Cascadas de las Golondrinas – Tres Lagunas 14.01.2019

Today we start cozy and have breakfast. We first explore the different cascades around here, because yesterday it was a bit late. We decided to go to Tres Lagunas to camp there. Tres Lagunas is not very far from our location, but of course too far to walk there. We walk to the main road to find a transport to the junction. When we arrive at the junction, we are surprised at the military police station with two tickets. They say we have to pay a fee in this region to enter the indigenous villages. Since we arrived by taxi, the officials did not see us yesterday. Although we said we paid yesterday, they did not want to believe because they can not remember us. Well, 20 pesos (1 francs) are not much, but it still annoys to pay at every turn. We stop the next taxi, because there are no other means of transport for us. There would still be a pickup truck, but it is only for the workers in the farms. The taxi driver charges 50 pesos to the junction and offers us to drive for 100 pesos to Tres Lagunas. That would be prices that we had expected yesterday, so we let us drive directly to tres Lagunas. In Tres Lagunas we are surprised that both of us can camp here for just 100 pesos (5 francs). The place is beautifully located near the three lagoons. There is a restaurant where we are first greeted by a toucan. This walkes quite purposefully towards us and tries to grow up in front of us. At first we are quite astonished about the trustworthiness of this animal and at the same time fascinated. In addition, it has some of the pretty, green macaw parrots, the romping noisily in the trees. The rest of the day we spend relaxed and visit the three beautiful lagoons around. We can also examine the crocodiles in the reserve and are careful on the way. Not that we’re suddenly surprised by a crocodile. In the evening, we will visit the lagoons again and be amazed, as we can look at a collection, this time by white birds, who circle the lagoon several times in the group, before they make up for the night. Then we stop at the in-house restaurant and treat ourselves to some delicious Quesadillas. At the same time a bird makes us company, who comes closer and closer to us. In the end, he even sits on our shoulders and nibbles on our ears from time to time, which feels a bit special (see video).

Tres Lagunas – Yaxchilan 15.01.2019

Today we want to visit the Mayan site in Yaxchilan. We considered whether to visit Bonampak, Yaxchilan or both. But we have heard that Yaxchilan is a lot more impressive and after Bonampak you can get back only by taxi. Yaxchilan is more expensive, because we have to pay for a pricy river boat, if you only two travels. We hope the best. However, it is almost 11 o’clock when we stand on the street and wait for a mini van. In front of our restaurant there is a kind of road patrol. We do not know exactly what that is supposed to be, but the chef always goes there when he needs small change and we now join the two gentlemen under the big Palapa to wait for the bus. One is very talkative and even offers us a seat. While we wait, we see some people of the caravan, all young gentlemen, who always greet us very friendly when they pass by. From this we conclude that they seem peaceful and harmless. Actually, already incredible, all have only a small backpack, but have been on the road for a long time. After a good half hour comes the bus in which we get in. He brings us to the turnoff to Frontera Corozal. Here we could hope for another mini van, but those do not drive so often. Therefore, we take a taxi, which brings us to the village of Frontera Corozal. Frontera Corozal is located on the river „Rio Usumacinta“ and Guatemala is on the other side of the shore. Once there, we first have to pay 35 pesos for the village fee and 75 pesos to visit the site in Yaxchilan. Then we go to the point of sale for the boat trip, where we are offered a price of 1400 pesos (70 francs) for the ride. We can push the price down to 1000 pesos (50 francs), but that’s still pretty much. It is just a special transport, offered only for tourists and therefore is correspondingly expensive. But now comes our blessing, because a larger car drives in and 6 people get off. There are a few Mexicans from Tijuana who are on vacation together. We ask them if we can share a ride with them and of course we can. So we finally pay only 600 pesos for us two (30 francs), which we now also consider appropriate. We were really lucky, because in the afternoon there are hardly any visitors and since the journey is complicated, most people do a guided tour. When we ask for a mini van for the return trip, they say only taxis are at this time. We’ll see when we come back. Now it’s time to cruise for an hour across the river. The ride is very nice and quiet, the environment is fantastic. We also look for crocodiles but can not find any. When we arrive in Yaxchilan we are impressed at how remote these ruins are. The guided tours are on the way back and we can almost alone explore this area. We can also look at these ruins from inside and since it is so dark, we almost have to be careful not to get lost. Again, there are bats, also high stairs leading to the individual temples and many very well preserved inscriptions and sculptures. In addition, we can even discover some howler monkeys in the trees. The sounds of these monkeys are quite insistent (could also be from a lion or something) and we have heard them many times but never seen them. Today is the first time we see them. It is super hot, how could it be different in the jungle and we sweat our clothes wet. With a 2-hour stay, we have plenty of time to see all the buildings and inspect the grounds. Then it’s time to head back to Frontera Corozal by boat. On the way Hanspeter can even discover two crocodiles. One only from a distance, the second we go a little closer. To this crocodile numerous butterfly flies around his head, which looks pretty amusing. The second one even moves straight into the water. Mostly when we see crocodiles, they do not move. Back in the village, the travelers from Tijuana offer us lift, which we are happy to accept. Back at the Tres Lagunas we treat ourselves to some Quesadillas for dinner. Actually, Hanspeter ordered the menu with ham, but the kitchen is probably run out of this. The place here with the staff is something special anyway, because it seems as if a man, once in white robe, then in military uniform, driving a big car, is the big boss. It’s a little mean to say, but when the boss was not there yesterday, the staff were much more talkative and made a fuss in the evening, but today everyone seems very quiet, as if nobody dares to say anything. We are a little curious how the constellation is here, but it’s none of our business and so we can only speculate.

Palenque 16.01.2019

Today is the last day at the cozy village of Tres Lagunas. We have breakfast in comfort, dismantle our tent and wait again under the Palapa for a station wagon to Palenque. Tomorrow we will visit Campeche. Our friend Patrick arrived in Mexico City a few days ago and we want to travel together for a while, therefore we decided to meet in Campeche. Back in Palenque we book a night bus to Campeche and are a little disappointed that the ride takes only 5 hours. It will be a short night again. Actually, we wanted to do something today, but somehow the afternoon is already advanced and we decide, only for a few hours to give up our luggage (luggage storage is expensive) and drink in Palenque an iced coffee. We even find a nice cafe where we order a piece of chocolate cake and finally have a frappe. The whole order is so sweet, in the beginning sooo delicious, but over time we get no more bite down, not even the caramel frappe. Too much sugar at once … With full bellies, we go back to the terminal and we feel almost a little bad. The rest of the evening we spend unspectacular with waiting for the night bus and some stomach pain.

Mexico 3: Huasteca Potosina & Reserva Mariposa & around Mexico City

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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Frühmorgens um 7 erreichen wir Ciudad Valles. Wir gönnen uns einen Kaffee und melden uns bei Adolfo. Er meint, dass er schon wach sei und uns abholen kommt. Was für ein Service. Es ist lange her, über 7 Jahre, als Adolfo und seine Frau, Soraya bei uns in Interlaken zu Gast waren. Heute sind die beiden verheiratet und haben eine hübsche fünfjährige Tochter, Luna. Zudem führen die beiden ein eigenes Restaurant und Hotel sowie diverse Geschäfte, wie wir gerade erfahren. Sie bieten uns sogar an in einer der Hotelräumlichkeiten zu bleiben, wir bevorzugen es jedoch bei ihnen zuhause zu sein. Nachdem wir uns eingerichtet haben, geben uns Adolfo und Soraya einige Tipps, was wir während der Zeit bei ihnen alles machen können. Danach laden sie uns ein in ihr Restaurant zu Frühstücken. Hier lernen wir, was für Mexikaner Frühstück heisst, denn offensichtlich ist es die reichhaltigste Mahlzeit des Tages. Richtig lecker ist das Frühstück, aber wir vermuten, dass wir heute nichts mehr zu essen brauchen. Danach fährt uns Adolfo zum Busterminal, wo ein lokaler Bus nach Tamasopo losfährt. Wunderbar, wohl können all die tollen Ortschaften hier in der Region mit dem Bus erreicht werden. Wir fahren durch eine hübsche, grüne Landschaft und stellen dabei fest, dass hier viel Zuckerrohr angebaut und verarbeitet wird. Etwas weniger schön ist die entsprechende Fabrik dazu, welche wüsten, schwarzen Rauch in den blauen Himmel pustet. Wie dem auch sei, etwas vor Tamasopo bitten wir den Fahrer auszusteigen, um die Wasserfälle zu begutachten. Es scheint als wären wir im Paradies gelandet, wenngleich sich hier ziemlich viele mexikanische Touristen tummeln. Aber es ist auch Ferienzeit und das Gebiet ist gross, so dass wir trotzdem ein ruhiges Plätzchen finden. Das Wasser ist unglaublich klar, türkisfarben und es lädt richtig ein zum Baden. Die Wasserfälle sind äusserst beeindruckend, einer würde ja reichen, aber nein es gibt vier davon. Es sieht hier wirklich aus als wären wir im Zauberland gelandet, so schön ist es. Nachdem wir uns genügend abgekühlt und den Ort genossen haben, gehen wir zu Fuss weiter. Es gibt eine Puente de Dios, welche ebenfalls sehr schön sein soll. Leider gibt es keinen direkten Weg, weshalb wir einen Umweg ins Dörfchen Tamasopo machen müssen, welcher sich etwa auf 6 Kilometer hin zieht. Wir geniessen aber diesen kleinen Spaziergang durch das nette Dörfchen und anschliessend entlang der Zuckerrohrfelder, bis wir den Ort erreichen. Wir sehen sogar, dass es hier eine Eisenbahn gibt, welche aber nur für Cargo zwecke dient. Als wir endlich bei der Puente del Dios eintreffen, ist es schon reichlich spät. Der Vorteil ist jedoch, dass wir nur noch die Hälfte des Eintrittspreises zahlen müssen. Dieser Ort ist genau wie der letzte, sehr magisch und einfach nur schön. Die Leute geniessen das Wasserloch und springen von den Felsklippen. Wir wandern etwas entlang des Parkes, wo wir schlussendlich keine Leute mehr antreffen und geniessen die Atmosphäre hier sehr. Nun müssen wir aber langsam schauen, dass wir noch bei Tageslicht aus dem Dschungel kommen, denn verlaufen wollen wir uns nicht. Glücklicherweise kommen wir lediglich etwas weiter hinten bei den Bahngleisen wieder hervor, so müssen wir nur diesen folgen, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Nun haben wir noch ein paar Kilometer vor uns, denn der Bus zurück nach Ciudad Valles fährt erst vom Dorf ab. Als wir dieses erreichen, ist es bereits stockdunkel und wir fragen uns, wann und wo, wohl der Bus zurück fährt. Dafür müssen wir nicht lange suchen, denn ein Bus überholt uns gerade und der Busfahrer teilt uns mit, dass er zurück nach Ciudad Valles fährt. Perfekt, er macht sich wohl einen Spass daraus und lässt uns etwas hinterher rennen. Als wir den Bus schliesslich eingeholt haben, stoppt dieser und macht danach etwa noch 5 Minuten pause. Scherzkeks, das hätten wir also auch etwas gemütlicher angehen können. Die Busfahrt zurück verläuft ohne Vorkommnisse und gegen 9 Uhr sind wir wieder zurück in der Stadt. Adolfo und Soraya sind in einem Restaurant von ein paar Freunden, wo sie uns netterweise gerade zum Abendessen einladen und wir zusammen einen sehr gemütlichen Abend verbringen. Da wir jedoch letzte Nacht nicht zu viel Schlaf gekommen sind, sind wir langsam etwas mühsam. Trotzdem kehren wir danach nicht direkt zurück nach Hause, sondern machen einen Abstecher in das Restaurant, wo eine tolle Rockband gerade ihren Live Auftritt hat und wir Adolfo’s leckeres Craft Bier verköstigen dürfen.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Heute schlafen wir zuerst mal ordentlich aus. Nachdem wir ein wenig mit Adolfo und Soraya geplaudert haben, und uns eigentlich auf den Weg machen wollen, fragen sie uns, ob wir Lust auf ein Sonntagsfrühstück haben. Natürlich haben wir das. Adolfo bereitet daraufhin bei sich zuhause ein riesiges, leckeres Frühstücksbuffet mit zahlreichen Köstlichkeiten zu, die wir heute das erste Mal probieren dürfen. Herrlich, was es hier in Mexiko alles für Leckereien gibt. Mit vollen Bäuchen wollen wir uns auf den Weg machen und die Micos Wasserfälle besuchen. Adolfo bietet auch heute seine Taxidienste an und bringt uns zur notwendigen Abzweigung, da wir etwas spät dran sind. Hier versuchen wir uns mit Autostop und bereits das erste freie Auto, hält an und nimmt uns mit. Als wir ankommen sehen wir, dass der Ort wohl für Ziplining bekannt ist, denn es hat eine nette Zipline mit Velos. Wir jedoch kraxeln den Hügel hinunter zum Wasser und erblicken einige Leute, welch mit einem Führer im Wasser sind und über die vielen kleinen Stufen des Flusses springen, um im nächsten Becken zu landen. Hier ist das Vorankommen nicht so einfach, jedoch kommen wir seitlich durch den Wald und können dann jeweils die verschiedenen Wasserfälle bestaunen. Eigentlich wäre es auch kein Problem auf die andere Seite zu gelangen, jedoch sind die Steinen enorm scharf, weshalb wir auf unserer Seite bleiben. Als wir ans Ende der Wasserfälle gelangen, haben wir eigentlich Lust auf Klippenspringen. Aber ohne Guide und Schwimmweste ist das hier nicht erlaubt. Als wir wieder oben sind, kommen wir zu einem Tourveranstalter, aber die bieten nur Ziplining an. Die Klippenspringer Touren wären gerade am anderen Ende gewesen. Naja, wir entscheiden uns daher für eine Ziplining Tour, welche uns durch die Lüfte über den Wasserfällen führt. Wir können insgesamt 3 verschiedene Ziplines machen und dazu noch einen Spaziergang über eine sogenannte Nepalbrücke. Das ist wirklich fantastisch und eindrücklicher, als wir es uns je gedacht hätten. Die tollen Eindrücke können übrigens den hochgeladenen Videos entnommen werden. Nach diesem Actionreichen Erlebnis sind wir gerade so happy, dass wir nun gar nicht mehr Klippen springen wollen. Es ist bereits wieder Abend und es wird langsam dunkel, weshalb wir uns auf den Rückweg begeben. Da wir nach wie vor in der Weihnachtszeit sind und irgendwie befürchten, dass langstrecken Tickets alle ausgebucht sind, kümmern wir uns vor der Rückkehr um einen Langstreckenbus, der uns in die Nähe der Schmetterlingsreservat bringen sollten. Wir haben auch gedacht, dass Weihnachten ein Familienfest ist und wir wollen daher nicht noch Adolfo und Soraya länger zur Last fallen. Wir haben gehört, dass eines der Reservate El Rosario heisst. Dieses finden wir auf der Karte und es liegt in der Nähe von Queretaro. Wunderbar, wir buchen zwei Tickets für die Fahrt morgen gegen Mitternacht. Adolfo und Soraya sind gerade bei Sorayas Mutter zu besuch, und sie laden uns ein auch dorthin zu kommen. Dort findet ein riesiges Nachbarfest statt und im Moment werden die Pinatas kaputt gemacht. Lustig, Manuela hat das heute gerade gesehen und gesagt, dass sie mal so ‘ne Pinata schlagen will – was sie nach 2 Minuten zuschauen auch schon machen darf. Eine Pinata ist ein mit Süßigkeiten gefülltes, aus Pappmasche bestehendes und schön verziertes Ding (kann alle Farben und Formen haben) und während man auf die Pinata schlägt, wird ein Lied gesungen und das Ziel ist natürlich, die Pinata kaputt zu machen. Danach lernen wir die Mama von Soraya kennen und sie gibt uns einige weitere Köstlichkeiten (Gebäck vom eigenen Laden) zum probieren. Wir verbringen einen tollen Abend hier. Später fahren wir zurück zum Restaurant, wo uns Adolfo mit zwei seiner deutschen Gäste bekannt macht und meint, dass wir morgen ja zu viert was unternehmen können. Wir verstehen uns auf Anhieb und entscheiden dies zu machen. Wir erhalten für 300 Pesos pro Person einen privaten Fahrer und Guide, der uns morgen die Gegend von El Naranja näher bringen wird. Danach fahren wir wieder zurück nach Hause, wobei Adolfo und Soraya schon etwas traurig scheinen, dass wir Weihnachten nicht mit ihnen verbringen. Wir wollten ihnen ja nicht zur Last fallen, aber jetzt bereuen wir schon, das Ticket gebucht zu haben. Wir haben aber zumindest noch eine leckere Flasche Tequila und finden, dass heute die Gelegenheit ist, diese zu öffnen. Adolfo öffnet sogar noch eine Flasche Mezcal, und wir befürchten schon, dass wir diese nicht zu Boden bringen. Irgendwie plaudern wir so lange in die Nacht hinein bis beide Flaschen leer sind, und haben schon Bammel davor, morgen mit schweren Köpfen aufzuwachen.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

Wir stehen heute um einiges besser auf als erwartet und nach einer kühlen Dusche, sind wir so richtig frisch für den Tag. Soraya packt uns sogar noch ein paar leckere Snacks für den heutigen Tag ein, bevor wir uns mit Bastian und Deborah treffen. Unser Guide und Fahrer ist Arthuro, ein sympathischer Typ. Die Fahrt nach El Naranja ist lang, wir sind über 2 Stunden unterwegs und das in einem Privatauto. Wir wollen uns jetzt nicht ausmahlen, wie lange das mit dem Bus gedauert hätte. Angekommen bei dem Wasserfall El Meco sind wir überwältigt von dessen Anblick. Wunderschön ist er, der türkisfarbene Wasserfall der über mehrere Stufen in die Tiefe rauscht. Arturo schlägt uns vor, dass wir runter zum Fluss gehen und ein paar Aktivitäten machen können. Dies beinhaltet eine Fahrt mit einem einfachen Ruderboot zum Wasserfall. Wir können da sogar noch schwimmen gehen, was wir gerne tun. Danach erkunden wir die anderen Seite des Flusses mittels Tubing (auf einem Gummiring die kleinen Stromschnellen runter). Das macht sehr spass und am Schluss können wir noch einen kleinen Wasserfall runterspringen. Da wir schon ein paar Stunden hier verbracht haben, gehen wir nun weiter zu den Wasserfällen Minas Viejas. Diese sind ebenfalls sehr eindrücklich und wir bewundern diese zuerst von unten und danach noch von einer Aussichtsplattform. Manuela hüpft schlussendlich hier auch nochmals ins wunderschöne, klare Wasser und wir geniessen die Atmosphäre sehr. Danach ist es bereits nach 17.00 Uhr und wir machen uns auf den langen Rückweg. Als wir wieder zurück sind, heisst es eigentlich unsere sieben Sachen packen. Irgendwie schauen wir nochmals unsere Tickets an und sehen, dass es wohl möglich ist diese umzubuchen. Adolfo ruft die Busgesellschaft an, was diese bestätigen, jedoch müssen wir dafür an das Busterminal gehen. Adolfo fährt uns netterweise dorthin und wir können das Ticket problemlos auf den 26ten etwas vor Mitternacht umbuchen, perfekt. Etwas später laden uns Adolfo und Soraya noch zu Adolfos Mutter ein, wo seine gesamte Familie ein grosses Weihnachtsessen abhält. Es gibt unglaublich viele Leckereien zu probieren und es ist richtig schön, an so einem Ort an Weihnachten zu sein. Gegen Mitternacht kehren wir wieder nach Hause zurück und gehen bald einmal schlafen. Da wir ja noch länger bleiben, planen wir mit unseren neuen Freunden, Bastian und Deborah, morgen einen weiteren Ausflug.

Ciudad Valles / Las Pozas – Castillo de Edward James 25.12.2018

Heute gehen wir mit dem Bus nach Xilitlan. Dort wollen wir ein sogenannt surreales Schloss von Edward James anschauen und eine Höhle, wo bei Sonnenuntergang Vögel hineinfliegen. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind, müssen wir noch etwa 1.5 Kilometer zu Eingang laufen. Die Umgebung gefällt uns hier sehr und erinnert uns gerade etwas an Coroico in Bolivien. Der Weg führt uns an einem Kaffeehaus vorbei und da Deborah vorhin erwähnt hat, dass sie auf einen Kaffee L#ust hat, schauen wir auf eine solchen herein. Offenbar bauen sie hier Kaffee selber an und verkaufen diverse Produkte hier. Wir kaufen uns eine Packung Filterkaffee, damit wir wieder ausgerüstet sind und plaudern ein wenig mit dem Besitzer. Danach setzen wir unseren Weg fort und landem baldeinmal beim Eingang. Dort sind wir überrascht, wie viel Leute anstehen und wir stellen uns ebenfalls an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich hinein und sind bereits von Anfang an ziemlich überwältigt von den ganzen Gebilden. Insbesondere da alles inmitten des Grünen ist. Es ist aber mit der Zeit auch etwas anstrengend, die ganzen Fassaden machen vielfach einfach keinen Sinn. Trotzdem ist es spannend durch das riesige Areal, welches nie zu enden zu gehen scheint, zu laufen. Es hat sogar einen wunderschönen Wasserfall in dem man schwimmen kann. Etwa um halb 4 Uhr suchen wir den Ausgang, schnappen unterwegs eine Quesadilla und wollen um 4 Uhr den Bus erwischen, um zur Vogelhöhle zu gelangen. Leider ist es gar nicht so einfach und so kommt es, dass wir mit Kombis weiterfahren. Ein freundlicher Herr plaudert ein wenig mit uns und unterhält so den ganzen Kombi. Als unerwarteter Abschluss der Fahrt spendiert uns dieser gesprächige, überaus freundliche Herr sogor noch die Fahrkarten für den Minivan. Manchmal hat der Strassenverkehr aber auch Schattenseiten, denn wir fahren an einem üblen Autounfall vorbei und es sieht aus, dass es sogar einen Toten gegeben hat. Einer der Passagiere steigt aus und meint, dass das vermutlich sein Cousin sei. Viele im Bus bekreuzigen sich und die Stimmung scheint verständlicherweise gedämpft. Trotzdem ist es irgendwie berührend zu sehen, wie anteilhaft die Leute sind. Zurück zu uns, an einer Kreuzung steigen wir in einen anderen Bus um. Als wir dort einsteigen, sieht man schon die skeptischen Blicke als wir vier Gringos einsteigen und Grüssen ganz freundlich mit einem “Buenas Tardes”. Wir staunen nicht schlecht, als der Gruss im Chor zurückkommt und das Eis scheint gebrochen zu sein. Die Leute sind sehr freundlich, wenn man etwas aus sich herauskommt und höflich auftritt. Als wir endlich am Ausgangspunkt ankommen, müssten wir noch ein Taxi nehmen. Auch wenn die Distanz nicht weit ist, geht es ziemlich steil einen Hügel hinauf und danach muss man noch etwa 20 Minuten laufen. Die Taxifahrer teilen uns mit, dass wir das unmöglich vor Sonnenuntergang schaffen werden. Wir sind gerade ziemlich enttäuscht, denn wir haben uns verkalkuliert, was sonst nicht so oft vorkommt. Naja, wir hatten trotzdem einen sehr schönen Tag und warten auf den nächsten Bus nach Ciudad Valles. Wieder zurück verabschieden wir uns von den beiden Deutschen und verbringen danach einen schönen, gemütlichen Abend mit Adolfo und Soraya. Um Mitternacht steht sogar noch Luna auf und singt zusammen mit Soraya ein Geburtstagsständchen für Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

Zur Feier von Hanspeters Geburtstag machen wir heute gemäss seinem Wunsch nichts. Also das heisst, keine Ausflüge heute und wir verbringen einen gemütlichen Tag bei Adolfo und Soraya zuhause. Den Tag starten wir mit Telefonaten nach Hause, wo die besten Wünsche übermittelt werden. Danach bringt uns Soraya zu ihrem Restaurant, wobei sie uns unterwegs auf einen leckeren Fruchtsaft einlädt. Im Restaurant erhalten wir ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Den restlichen Tag verbringen wir zuhause. Am Abend laden uns die beiden nochmals in ihr Restaurant ein und haben sogar eine kleine Geburtstagsparty organisiert. Ein paar Freunde von Adolfo und Soraya kommen vorbei, und es gibt viele Leckereien sowie gutes Bier und Tequila. Sogar einen Geburtstagskuchen haben sie organisiert, Hanspeters Liebling einen Karottenkuchen. Es ist genial in die ganzen mexikanische Traditionen eingeweiht zu werden. Wir verbringen einen wunderschönen Abend alle zusammen, bis es Zeit ist aufzubrechen (für Impressionen siehe Videos und Fotos). Nun heisst es Abschied nehmen von dieser tollen Familie, die uns einen unglaublich schönen Aufenthalt in Ciudad Valles beschert hat. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön für die tolle Zeit. Adolfo bringt uns um Mitternacht zum Busbahnhof und wartet mit uns, bis der Bus ankommt.

Angangueo 27.12.2018

Unser Nachtbus kommt morgens früh um 7 Uhr in Queretaro an. Viel zu früh eigentlich nach dem letzten Abend. Wir haben ja auch bemerkt, dass wir noch weiter müssen. Denn wenn eines in Mexiko nervig ist, sind es die Ortsnamen, welche oftmals mehrmals vorkommen. So jetzt auch in unserem Beispiel. Wir haben nach Queretaro gebucht, da wir gesehen haben, dass die Ortschaft El Rosario ganz in der Nähe ist und man zudem noch einen Abstecher nach San Miguel de Allende machen könnte. Letzteres haben wir verworfen, da wir länger in Ciudad Valles geblieben sind als ursprünglich geplant. Zudem haben wir herausgefunden, dass das El Rosario ein anderes ist, als welches zu dem wir wollen, und sich die Monarchfalter nicht in diesem aufhalten. So schauen wir am morgen früh, wie wir nach Angangueo kommen. Dafür müssen wir offenbar zuerst nach Morelia und dort einen weiteren Bus nehmen. Auf den Bus nach Morelia müssen wir glücklicherweise nicht lange warten. Aber auch in Morelia gibt es keinen direkten Bus und wir erhalten unterschiedliche Angaben, wohin wir fahren müssen. Wir buchen ein Ticket zu dem Ort, der für uns am meisten Sinn macht und steigen ein. Wir sind jetzt im Bundesstaat Michoacan gelandet, welcher aufgrund der mangelhaften Sicherheit etwas verrufen ist. Hier herrschen wohl noch ziemlich üble Bandenkriege, was man vor allem aufgrund der Schwerbewaffneten Militärpolizei erkennen kann, welche überall sind und es erschreckend viele hat, auch in den kleinsten Ortschaften. Die Landschaft ist wieder wunderschön und ländlich, wenn man aber weiss was hier abgeht, wollen wir trotzdem nicht unbedingt bleiben. Wir haben unser Ticket nach Ciudad Hidalgo gebucht, der Ticketkontrolleur meint aber, dass wir noch bis San Felipe drin bleiben können, was wir machen und daher unser Ticket erweitern. In San Felipe stellen wir uns an den Strassenrand zur Abzweigung nach Angangueo und nach einer Weile kommt auch ein Bus. Obwohl die gesamte Distanz hierhin eigentlich nicht so weit ist, hat die Reise ewig gedauert, denn wir kommen erst um 4 Uhr in Angangueo an. Wir lassen uns von ein paar Typen anquatschen, die sogar noch eine günstige Unterkunft kennen und ihre Taxidienste anbieten. Wir gehen mal wieder darauf ein und erhalten ein nettes Zimmer für 300 Pesos. Offenbar ist bei dieser Unterkunft eine Familie von 8 Personen eingetroffen, und so kommt ein Privattaxi zum Schmetterlingsreservat sogar noch günstiger als der offizielle Transport. Am Abend laufen wir etwas im hübschen Städtchen herum, das vor allem mit dem netten Hauptplatz und zwei Kirchen besticht. Wir gehen danach noch auf einen Hügel, von wo wir einen wundervollen Blick auf die Umgebung haben. Das ganze Dorf ist im Grünen gelegen und die Häuser sind alle sehr farbig angemalt, was ein tolles Bild ergibt. Danach schauen wir uns nach etwas zu Essen um und kommen mit zwei Frauen ins Gespräch, die uns ein nettes Restaurant zeigen, woraufhin wir dort einkehren.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Heute geht es bereits um 9 Uhr los, weshalb wir früh aufstehen und unsere sieben Sachen packen. Haben wir schon erwähnt, wie kalt es da gestern wurde? Wir sind ja fast auf 3000 Höhenmeter und verwundert, dass es bei dieser Kälte noch nicht geschneit hat. Naja bereits um halb 10 sind wir beim Reservat und es wird bereits spürbar wärmer. Wir Frühstücken noch kurz, bevor wir auf die Erkundungstour gehen. Wir sind offenbar die ersten hier und werden hineingelassen. Gemütlich laufen wir dem Weg entlang in den Wald und können bereits viele Schmetterlinge entdecken. Viele sind aber noch in den Bäumen, was aussieht wie mächtige Trauben. Je mehr die Sonne kommt, desto aktiver werden die Schmetterlinge. Etwa um 11 Uhr haben wir dann ein riesiges Spektakel mit Millionen von Monarchfalter die um einem herumfliegen. Das ist absolut eindrücklich zu sehen und wir geniessen es sehr. Wir wissen vor lauter Monarchfalter gar nicht mehr wo schauen, filmen und fotografieren, es hat einfach so viele. Es ist richtig fantastisch, ein Spektakel, dass wir so noch nie gesehen haben und nie vergessen werden. Nachdem wir uns satt gesehen haben, schlendern wir noch durch die Verkaufsstände und kehren danach zurück zu unserem Taxi. Um halb 1 ist die Rückfahrt, haben wir mit der Familie vereinbart, da wir aber um 12 Uhr schon alle beisammen sind, kehren wir bereits jetzt zurück. Die grosse Familie sind Mexikaner, leben aber in Texas und kommen jedes Jahr hierher um ein paar Wochen Winterferien zu machen. Wir plaudern ein wenig mit dem Vater der Familie, der so einen typischen Mexikanerschnauz und Hut hat, wie auf unseren Tequilaflaschen. Wieder zurück im Dorf holen wir unsere Sachen und wollen weiter in das Valle Bravo. Irgendwie haben wir davon noch nicht viel gehört, aber die Frau von gestern hat davon geschwärmt, weshalb wir den Ort auskundschaften wollen. Dazu müssen wir ein paar Busse und ein Collectivotaxi nehmen. Unterwegs schauen wir uns nach Campingplätzen um, denn Unterkünfte sind teuer hier. Leider können wir keine Campingplätze auf die Schnelle ausmachen, weshalb wir mal durch die Stadt schlendern und an das Seeufer gelangen. Alles sieht ziemlich schön, aber luxuriös aus und wir haben nun auch erfahren, dass dies die Feriendestination für reiche Mexikaner ist. Wir erkundigen uns schlussendlich beim Tourismusbüro, wo man da campen darf und der Mitarbeiter empfiehlt uns einen Wasserfall, der aber noch ein Stückchen entfernt ist. Ein Collectivo kostet zumindest nur ein Franken (20 Pesos), weshalb wir dorthin gehen. Wir haben keine Ahnung was das für ein Campingplatz ist und wieviel er kosten wird. Als wir dort ankommen, kommen wir sogleich mit einem netten Herr ins Gespräch, der uns ein Pferd anbieten will, damit wir einfacher zum Wasserfall kommen. Wir lehnen dankend ab und plaudern etwas mit ihm. Wir erfahren, dass man hier gratis campen darf, was für uns natürlich sehr gelegen kommt. Am Ende schenkt er uns sogar noch ein Hufeisen, welches uns Glück bringen soll. Der Wasserfall ist wirklich sehr beeindruckend und der Platz wunderschön im Wald, um unser Zelt aufzustellen. Wir sind die Einzigen hier und verbringen einen wundervollen Abend.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

Wir starten nicht allzu früh heute morgen, denn alles ist noch feucht von letzter Nacht. Wir lassen unser Zelt trocknen so gut es geht, Frühstücken gemütlich und packen unsere 7 Sachen. Wir wollen heute nach Malinalco, dafür müssen wir aber zuerst zum Busterminal kommen. Der nächste Bus fährt erst um 1 Uhr, weshalb Hanspeter die Zeit nutzt, um etwas zu Beissen aufzutreiben. Mit zwei leckeren warmen Sandwiches kommt er zurück, gerade rechtzeitig, um den Bus nach Toluca zu erwischen. Als wir in dieser Stadt ankommen, scheint diese sehr geschäftig und es ist unglaublich heiss da. Wir fragen am Terminal wie wir weiterkommen und es fährt gerade einen Bus ins Dorf, ab welchem die Kombis nach Malinalco fahren. Phu, wir sind froh wieder aus dieser Stadt zu sein und haben langsam etwas Bammel vor Mexiko City, wenn uns bereits diese Stadt zu gross erscheint. In Tenancingo angekommen warten wir auf den Kombi, der uns nach Malinalco bringt. Glück gehabt, denn wir können wohl noch die letzten zwei Plätze ergattern und mit unseren Rucksäcken ist es nun so richtig voll. Aber nichts da, es können trotzdem noch zwei weitere Passagiere aufgenommen werden und wir sitzen einander sozusagen auf dem Schoss. Ja, Berührungsängste haben Mexikaner nicht, aber das haben wir auch schon in Südamerika bemerkt. Aber es ist auch bequemer, wenn man bei den vollgepackten Autos nicht immer schauen muss, dass man den Nachbarn ja nicht berührt. Die Fahrt in das Dörfchen dauert eine Weile und unterwegs merken wir mal wieder, dass eine günstige Unterkunft zu finden nicht so einfach ist. Einen Campingplatz haben wir online nicht finden können und da es gegen Jahresende zugeht sind die Unterkünfte online teuer. Als wir ankommen, gehen wir daher mal auf gut Glück fragen, aber alle Unterkünfte starten bei 700 Pesos, was doch etwas zuviel für uns ist. Als wir an einer Strasse entlanglaufen, sehen wir auf einem Schild “Camping” aufgeschrieben. Wir öffnen das Tor und kommen in einem total zugemüllten Hinterhof. Plötzlich erscheint auch jemand und erklärt, dass der Camping nicht in Betrieb sei. Es habe jedoch einen anderen Camping etwa 300 Meter von hier entfernt und er versucht den Besitzer zu Anzurufen. Er kann ihn jedoch nicht erreichen, weshalb er uns den Weg erklärt, welcher eher 2 Kilometer als 300 Meter ist. Egal, wir hoffen dort etwas günstiges zu finden. Als wir die eine Strasse entlanglaufen, kommt uns ein Mitarbeiter bereits mit dem Elektrovelo entgegen. Was für ein Service, wir befürchten auf einem teuren Pflaster gelandet zu sein. Der Camping ist wunderschön, vor einigen Bergen gelegen und bietet sogar hübschen Talblick. Zudem hat es einen Pool, eine Küche, eine Feuerstelle und eine Dusche, also alles was man sich wünschen kann. Der Besitzer ist sehr zuvorkommend und plaudert viel, so dass wir ihn einfach mal fragen, wie viel er denn fürs Campen will. 120 Pesos pro Person (6 Franken), wir sind erleichtert und schlagen unser Zelt hier auf. Am Abend gehen wir noch kurz ins Dorf, um ein paar Einkäufe fürs Abendessen zu tätigen. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz und machen Feuer, um uns warm zu halten. Hier ist es zwar sehr angenehm im Vergleich zu El Rosario, aber wir sind trotzdem auf 1800 Höhenmeter, daher wird es am Abend doch etwas kühl.

Malinalco 30.12.2018

Nachdem die Sonne unser Zelt genügend aufgeheizt hat, heisst es aufstehen. Die Campingplatzcrew bereitet sogar noch ein sehr leckeres Frühstück zu, welches wir sehr geniessen. Dieses ist wieder so reichhaltig, dass unsere Bäuche so voll sind und wir wohl den ganzen Tag nichts mehr essen müssten. In Malinalco gibt es Azteken Ruinen, welche wir heute besuchen wollen. Dafür spazieren wir kurz durch die Innenstadt und gönnen uns zur Verdauung des Frühstücks eine Limonade, mit sehr viel gepressten Limetten. Sehr lecker. Danach heisst es Aufsteigen zu den Ruinen, denn natürlich sind diese etwas erhöht gelegen. Zu unserem Erstaunen müssen wir keinen Eintritt zahlen, was uns natürlich sehr erfreut. Anschliessend machen wir den Aufstieg. Wir haben einen tollen Blick auf die Umgebung und oben angekommen, können wir eindrückliche Ruinen bewundern, die komplett aus Stein mit Steinwerkzeugen gebaut sind. Das Hauptmonument El Cuauhacalli ist sehr eindrücklich, der Eingang stark verziert und man kann sogar auf die Steinbauten hochklettern. Als wir auf dem zweiten Gebilde stehen, kommt ein Mann in sehr traditioneller Kleidung, bläst in eine Muschel die er als Horn benützt und erzählt eine kurze Geschichte über seine Vorfahren. Nach diesem Spektakel machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg und schlendern noch durch den Markt. Danach besuchen wir ein eindrückliches Nonnenkloster und wandern noch durch das Dörfchen um die Kirchen und Plätze zu bewundern. Als wir wieder auf den Camping zurückkehren, ist es immer noch enorm heiss. Wir entscheiden uns im Pool abzukühlen, was definitiv eine Abkühlung ist. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, wollen wir heute nach Teotihuacan, welches etwa 1 Stunde von Mexico City entfernt liegt. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es wohl keinen Weg gibt, als zuerst in die Metropole zu fahren. Wir suchen das Kombiterminal und fragen, mit welchem Kombi wir wohl am besten nach Mexiko City kommen. Einen Direktbus gibt es nicht, aber ein Kombi der uns zu einer Strassenkreuzung bringen kann, wo es dann Verbindungen in die Stadt gibt. Nach etwa zweieinhalb Stunden sind wir an dieser Kreuzung und bald darauf fährt ein Bus vorbei, der uns nach Mexico City bringt. Da es in jeder Himmelsrichtung der Stadt ein Busterminal gibt, nehmen wir an, dass wir am Westterminal ankommen, aber vom Norden weiter müssen. Der eine Mitarbeiter meint, dass das kein Problem sei, denn wir müssen mit der Metro nur einmal umsteigen. Auf Metro haben wir eigentlich gerade keine Lust, aber als wir ankommen und bei den verschiedenen Gesellschaften nachfragen, ob es ein Bus zum Nordterminal gibt, verweisen uns alle auf die Metro. Es ist drei Uhr nachmittags, eigentlich noch zwischen den Stosszeiten, aber es hat schon jetzt ziemlich viele Leute. Natürlich haben wir keine Ahnung, welche Linie wir nehmen müssen und fragen daher einen Sicherheitsbeamten. Der erklärt uns, dass wir dreimal Umsteigen müssen und da wir seine Erklärung aufschreiben müssen, überlässt er uns am schluss sogar eine Karte mit dem Metroplan. Das ist sehr hilfreicht und erleichtert uns das Leben ungemein. Wir verbringen gesamthaft etwa eine Stunde in der Metro, müssen dreimal umsteigen, aber nie lange warten. Die Metro ist sehr günstig, nur 5 Pesos (ca. 25 Rappen), wonach sie gemäss unserem Wissen die günstigste der Welt ist. Teilweise sind die Stationen mächtig überlaufen, andere sind sehr einsam. Wir fühlen uns nicht wohl mit dem ganzen Gepäck, aber trotzdem ist das Netz ziemlich gut aufgebaut und wir kommen entsprechend schnell ans Ziel. Frauen und Kinder hätten sogar eigene Wagons. Am Nordbusterminal angekommen, kommen wir ins nächste Chaos und wir müssen die Busgesellschaft nach Teotihuacan finden, welche am anderen Ende ist. Als wir beim Ticketbüro ankommen, kaufen wir das Ticket und erfahren zugleich, dass der Bus in 5 Minuten abfährt. Super, wir müssen noch durch die Sicherheitskontrollen, wo sich eine enorm lange Schlange befindet. Die Sicherheitsleute winken daraufhin Manuela nach vorne und sie kann durch eine sogenannte Schnellkontrolle durch und ist drin. Hanspeter muss aber geduldig warten. Währenddessen schaut sich Manuela um und stellt erleichtert fest, dass der Bus wohl noch nicht da ist und geht zurück zur Sicherheitskontrolle, welcher sich Hanspeter langsam nähert. Sie entdeckt auch, dass die Sicherheitsleute bereits einige Schlagringe aus dem Verkehr gezogen haben und gerade einen weiteren finden, weshalb wir doch froh über diese Kontrolle sind. Denn mit Leuten die Schlagringe oder sonst Waffen dabei haben, wäre es uns nicht so wohl im gleichen Bus zu sitzen. Als wir dann in die Nähe unserer Zieldestination kommen, fragen wir uns wo wir aussteigen müssen, denn der Busfahrer kann uns nicht helfen. Blöderweise fährt er nicht durch die Gegend, wo unsere Unterkunft liegt und wir steigen schlussendlich am Endbahnhof aus. Ein netter Herr erklärt uns mittlerweile ganz geduldig, welchen Kombi wir in unsere Zielgegend nehmen müssen. Es sind eigentlich nur etwa 5 Kilometer, aber es ist ziemlich heiss, weshalb wir gerade wenig lust haben, eine Stunde mit den Rucksäcken rumzurennen. Wir warten etwa eine halbe Stunde auf den Kombi, aber keiner ist der Richtige. Einer meint noch, dass hier die Kombis nicht fahren. Wir fragen daraufhin einen Taxifahrer, aber auch mit Karte scheint er nicht zu wissen, wohin wir wollen. Wir geben auf und laufen los. Bei der Azteken Stätte angekommen hoffen wir, dass mehr Transportmittel fahren, aber da diese bereits geschlossen ist, ist auch damit Fehlanzeige. Wir schauen nochmals auf die Karte und weiten daher unseren Radius aus, so dass wir bald darauf einen Kombi finden. Wir müssen dafür auf der Schnellstrasse aussteigen und noch etwa einen Kilometer laufen, aber das ist ja nicht so weit. Wir sind jedoch ziemlich schockiert in was für einer Gegend wir gelandet sind, überall ist es voll mit Müll und es stinkt ziemlich übel. Aber wir haben ein Hotel gebucht, denn heute ist ja Silvester und dieses ist wirklich nett, wenn auch kalt. Wir verbringen den Abend in der Daunenjacke im Aufenthaltsraum, trinken ein paar Bierchen und leckerem Bacardi Cola von der Bar. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein, aber dafür ist die ganze Familie der Hotelbesitzer versammelt. Da sie die ganze Zeit in der Küche beschäftigt sind, fragen wir mal, ob wir die angebotene Gemeinschaftsküche auch brauchen dürfen. Das dürfen wir und wir bereiten uns ein kleines Abendessen zu. Sie nehmen währenddessen den Grill hervor und fragen, ob wir Asado wollen. Wir lehnen dankend ab, jedoch meinen sie, dass doch Hanspeter das Grillfleisch probieren soll und ein wenig, kann ja nicht schaden. Es ist schon fast 11 Uhr, als sie fertig mit der Zubereitung des Essens sind und wir staunen nicht schlecht, als sie uns an den Familientisch bitten und sogar für uns extra gedeckt haben. Die Familie mit Grossmutter und Grossvater sind alle in Teotihuacan aufgewachsen, nur die Grossmutter lebt heute in Oaxaca und gibt uns daher alle möglich Tipps aus der traditionellen Küche von Oaxaca. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und bekommen jegliche Leckereien zum Probieren. Der typische Tequila darf bei den Mexikaner natürlich auch nicht fehlen. Sie stellen um Mitternacht für jeden ein Schälchen mit 12 Trauben auf den Tisch, welche man zu jedem Glockenschlag einzeln Essen und sich dabei was wünschen soll. Ist schwieriger als gedacht. Um Mitternacht stossen wir an und dürfen sogar noch die leckere kubanische Zigarre, die Hanspeter von Adolfo geschenkt bekam, rauchen. Alles in allem sind wir wieder einmal überrascht von dieser Gastfreundschaft und können hier wunderbar ins neue Jahr hineinfeiern. Etwa um 2 Uhr gehen wir schlafen und sind ziemlich geschafft vom heutigen anstrengenden Reisetag. Es ist uns schon jetzt bewusst, dass wir morgen nicht allzu früh aufstehen, um die Azteken-Stätte anzuschauen.

Nach einem gemütlichen Frühstückskaffee heisst es alle sieben Sachen packen. Als alles bereit ist, bitten wir unsere netten Hotelgastgeber auf unser Gepäck aufzupassen, damit wir dieses nicht in die Stätte mitschleppen müssen. Der Eingang ist nur etwa 1.5 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt, was ein grosser Vorteil ist. Kaum in der Stätte drinn, sind wir überwältigt von den riesigen Pyramiden, welche die Azteken gebaut haben. Zuerst bewundern wir die Pyramide del Sol, welche über 60 Meter hoch ist und klettern da hinauf. Danach bestaunen wir all die Paläste, bis wir ans Ende zur Pyramide del Luna gelangen, wo wir ebenfalls hoch steigen. Die Stufen sind ziemlich mühsam, da sie hoch sind, aber nicht lang, was vor allem beim Abstieg eine Herausforderung ist. Danach besuchen wir noch das Jaguar Haus, welches noch ziemlich gut sichtbare, eindrücklich Steinbilder beinhaltet. Das Areal ist riesig und wir benötigen ein paar Stunden, bis wir alles gesehen haben. Es ist sehr eindrücklich, einzig die vielen Verkäufer sind ziemlich mühsam, aber es ist halt auch ein sehr touristischer Ort. Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir an einen Strassenstand und gönnen uns ein paar sehr leckere Quesadillas. Wieder zurück beim Hotel, holen wir unser Gepäck und warten auf einen Kombi. Die Hotelbesitzer meinen, dass hier Kombis durchfahren, wenn auch nicht so oft und zudem ist Neujahr. Nachdem wir fast eine Stunde gewartet haben, kommt der Grossvater der Familie und bringt uns mit seinem Auto gratis zur nächsten Busstation. Das ist noch ein Service, wir bedanken uns bei ihm und verabschieden uns. Hier fällt uns auf, dass das Busticket um einiges günstiger ist, als jenes, dass wir auf der Hinfahrt gelöst haben. Das mag wohl daran liegen, dass wir etwas später zusteigen und es ein lokaler Bus ist. Als der Bus ankommt, ist dieser total überfüllt und nicht mal im Gepäckfach hat es für unser Gepäck noch Platz, so dass wir alles in den Bus nehmen müssen. Wir können uns gerade noch in den Eingang quetschen und müssen uns jedesmal so dünn wie möglich machen, wenn jemand aussteigen will. Aber wie schonmal gesagt, ist es hier praktisch, dass die Leute keine Berührungsängste haben. Natürlich ist heute die Strasse ziemlich verstopft, weshalb wir fast 2 Stunden zurück benötigen. Ja abgesehen von den Pyramiden hat uns Mexiko City nicht so beeindruckt und wir sind uns einig, dass wir heute, wenn irgendwie möglich nach Oaxaca fahren werden. Falls nicht würden wir uns noch nach einer Unterkunft in Xochimilco umschauen, dem Ort mit den Gondeln wie in Venedig. Aber im Internet haben wir nichts bezahlbares gefunden und es wäre höchstens ein Alternativprogramm. Denn in der Nacht ist es uns eindeutig zu kalt, weshalb die Besteigung eines Vulkans in der Gegend wegfällt. Am Busterminal gibt es viele Busse dorthin, wenn auch nicht von diesem Terminal und wir entscheiden uns für einen günstigeren Zweitklassbus, der über Nacht fährt. Da es bereits 5 Uhr ist und nun wohl Metro Stosszeit, bucht uns die Busgesellschaft einen Verbindungsbus, der uns ans andere Busterminal fährt. Am Ostterminal (Tapo) müssen wir noch etwa 4.5 Stunden warten, denn der Bus fährt erst um halb 11. Wir geben daher unser Gepäck für einigen Stunden zur Überwachung auf, gönnen uns ein leckeres Crepe zum Abendessen und schauen dem bunten Treiben zu. Auch dieser Busbahnhof ist stark überwacht, es ist aber lustig zu sehen, wie die Beamten teilweise sehr unaufmerksam einfach am Handy hängen. Es gibt auch ein paar Bettler, die aber ganz unauffällig nach Unterstützung fragen und wenn sie auffallen, werden sie von der Polizei weggewiesen. Eben irgendwie ist uns Mexiko City etwas unsympathisch, zu viele Leute und offensichtlich gefährlich, weshalb wir gerade froh sind, weiter zu ziehen. Wir konnten im Bus die zwei von den letzten fünf Plätze ganz hinten buchen und haben die Hoffnung die ganze Reihe für uns zu haben. Damit ist nichts, denn auf der anderen Seite sitzt eine Mutter mit zwei Kleinkindern auf einem Sitz und nun kommt ein älteres indigenes Pärchen auf die letzten zwei Sitze. Die Frau neben Manuela ist ziemlich breit und es schert sie auch nicht 1.5 Plätze zu beanspruchen, weshalb sich Manuela daraufhin auch breit macht, was diese auch nicht kümmert und es noch etwas kuschelig ist für die Nacht;-). Ja das ist Mexiko, wir sind gespannt auf die nächste Region, Oaxaca.


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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Early morning at 7 we arrive at Ciudad Valles. We treat ourselves to a coffee and contact Adolfo. He says that he is already awake and comes to pick us up. What service. It’s really amazing to see this lovely couple again and are warm-hearted welcomed. It’s been a long time, over 7 years, when Adolfo and Soraya visited us in Interlaken. Today, the two are married and have a beautiful five-year-old daughter, Luna. In addition, the two run their own restaurant, hotel and various shops. They even offer to stay in one of their hotel rooms, but we prefer to be at their home and spend the time with them. After we have make us comfortable, Adolfo and Soraya give us some tips on what we can do around here. Then they invite us to have breakfast in their restaurant. Now we learn what Mexican breakfast means, because obviously it is the richest meal of the day. The breakfast is really delicious, but we do not need anything to eat today, as our bellies are completely full. Afterwards, Adolfo kindly drives us to the bus terminal, where a local bus leaves for Tamasopo. Probably all the great places in the region can be reached by bus. We drive through a beautiful, green landscape and notice, a lot of sugar cane is grown and processed in this area. A little less beautiful is the corresponding factory, which blows desolate, black smoke into the blue sky. Anyway, just before Tamasopo we ask the driver to get out to inspect the waterfalls. It seems like we landed in paradise, although there are quite a lot Mexican tourists here. But it is also holiday season and the area is large, so we still find a quiet spot. The water is incredibly clear, turquoise and it invites to swim. The waterfalls are very impressive, one would be enough, but no, there are four of them. It really looks like we landed in Magic Land, how beautiful it is. After we have cooled down enough in the fresh water and enjoyed the place, we continue our exploration by foot. There is a place called Puente de Dios, which should also be very nice. Unfortunately, there is no direct route, which is why we have to make a detour to the village Tamasopo and the path is about 6 kilometers away. We enjoy this walk through the nice village and along the sugar cane fields, until we reach the place. We even see a railroad here, but only serves for cargo purposes. When we finally arrive at the Puente del Dios, it is already late. The advantage is, we only have to pay half of the entrance fee. This place is like the last, very magical and just beautiful. People enjoy the waterhole and jump from the cliffs. We walk a bit along the park, where we finally find no more people and enjoy the atmosphere here very much. But now we have to move on slowly, so we still come out of the jungle in daylight, because we do not want to get lost. Fortunately, we just come out a little further back at the railroad tracks, so we just have to follow this to get on the right track. Now we have a few kilometers to go, because the bus back to Ciudad Valles leaves only from the village. When we reach this, it is already pitch dark and we wonder when and where, probably the bus drives back. We do not have to look far, because a bus is overtaking us and the bus driver informs us that he is driving back to Ciudad Valles. Perfect, he probably makes a joke of it and lets us run after the bus. When we finally catch up with the bus, the driver stops and then pauses for another 5 minutes. He probably thinks it’s funny, but we could have done something more enjoable than running after the bus. The bus ride back goes smooth and at 9pm we are back in the city. Adolfo and Soraya are in a restaurant of some friends, where they kindly invite us for dinner and we spend a very comfortable evening together. However, since we did not get too much sleep last night in the bus, we are starting to struggle with keeping awake. Nevertheless, we do not return home straight away, but make a detour to the restaurant, where a great rock band has their live performance and we enjoy Adolfo’s delicious craft beer.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Today we sleep long. After chatting a little with Adolfo and Soraya, and already planning to leave for todays activities, they ask us if we’re up for having a Sunday breakfast. Of course we are. Adolfo then prepares at home a huge, delicious breakfast buffet with numerous delicacies, which some of them we try for the first time today. Mexican food is just amazing delicious. With full bellies we want to set off and visit the Micos waterfalls. Adolfo offers to bring us to the crossing, where the street directly go to our required place, because we are a little late. Here we try to hitchhike and already the first car with some space, stop and give us a lift. When we arrive we see the place is famous known for ziplining, it even has a impressive zipline with bicycles, but this one is too expensive. However, we scramble down the hill to the water and see some people who are in the water with a guide and jump over many small cliffs into the river to land in the next natural pool. The walk through the forest is not so easy, but we can move on steadily and admire the different waterfalls. Actually, it would be no problem to get to the other side of the river, but the stones are extremely sharp, so we stay on the same side. When we get to the end of the falls, we really like to cliff jumpint. But without a guide and life jacket it is not allowed. When we climb up, we come to a tour operator, but they only offer ziplining. The cliff jumping tours were just at the other end. Well, so we decide on a ziplining tour that takes us through the sky over the waterfalls. We do a total of 3 different Ziplines and a walk on a so-called Nepal bridge. That’s really amazing and more impressive than we ever thought. The great impressions can be found in the uploaded videos. After this action-packed experience, we are just so happy that we do not want to jump cliffs anymore. It is already evening and it is getting dark, so we go on the way back. Since we are still at Christmas time and somehow worrying that long-distance bus tickets are all booked out, we want to get a ticket to a place near the Butterfly Reserve. We also thought that Christmas is a family celebration, so we don’t want to bother Adolfo and Soraya during this family time. We have heard that one of the reserves is El Rosario. This can be found on the map and it is located near Queretaro. Wonderful, we book two tickets for the ride tomorrow at midnight. Then we contact Adolfo. Adolfo and Soraya are visiting Soraya’s mother, and they invite us to come there as well. At this place is a huge party with the whole neighbourhood and right now the Pinatas are being destroyed. Funny, Manuela has just seen this today and said that she wants to beat a pinata – which she can seriously do, what a fun. A pinata is a candy-filled thing made of papier-mâché and is beautifully decorated (can have all the colors and shapes), and while beating on the pinata, a song is sung and the goal is to break the pinata and all candies fall out. Then we meet the mother of Soraya and she gives us some delicacies (pastries from her own shop) to try. We spend a great evening here. Later we drive back to the restaurant where Adolfo introduces us to two of his German guests and says that we can do something tomorrow togehter. We get along very well just right away and decide to do so. Adolfo suggest us a private driver and guide for 300 pesos per person, who will bring us closer to the area of ​​El Naranja tomorrow. Then we drive back home, where Adolfo and Soraya seem a bit sad that we do not spend Christmas with them. We also would like to stay but still have a lot we want to see. But now we’re sorry to have booked the ticket, as we have here such a great time, so we really regret to leave tomorrow night. But at least we still have a delicious bottle of tequila and today is the opportunity to open it. Adolfo even opens a bottle of mezcal, and we assume we won’t finish that tonight. Somehow we chat so long into the night until both bottles are empty, and already have jitters to wake up tomorrow with heavy heads.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

We are a lot better today than expected and after a cold shower, we are really fresh for the day. Soraya even packs for us some delicious snacks for the day, before meeting the Germans, Bastian and Deborah. Our guide and driver is Arthuro, a nice guy. The drive to El Naranja is long, we are over 2 hours on the road and this in a private car. We do not want to imagine how long that would have taken by bus. Arrived at the waterfall El Meco we are overwhelmed by its sight. It is so beautiful, the turquoise waterfall which rushes over several steps into the depths. Arturo suggests to go down to the river and do some activities. This includes a ride on a simple rowboat to the waterfall. We can even swim there, what we also do. Then we explore the other side of the river by tubing (on a rubber ring sliding the small rapids down). That’s great fun and at the end we can jump down a small waterfall. Since we have already spent a few hours here, we continue to the waterfalls Minas Viejas. These are also very impressive and we admire them first from below and then from an observation deck. Manuela finally hops here again in the beautiful, clear refreshing water and we enjoy the atmosphere very much. When we return it’s already after 5 pm and we start the long way back. When we arrive in Ciudad Valles it’s time to pack all our stuff. Somehow we investigate our tickets and see it is probably possible to rebook them. Adolfo calls the bus company and they confirm, but we have to go to the bus terminal. Adolfo kindly drives us there and we can easily rebook the ticket to the 26th just before midnight, perfect. A little later, Adolfo and Soraya invite us to Adolfo’s mother, where his entire family holds a big Christmas dinner. There are so many goodies to try and it is really nice to be in such an amazing and familiar place at Christmas. Around midnight we return home and go to bed soon. As we stay longer, we are planning another trip tomorrow with our new friends, Bastian and Deborah.

Ciudad Valles / Las Pozas Castillo de Edward James 25.12.2018

Today we go by bus to the village Xilitlan. There we want to visit the so-called surreal castle of Edward James and a cave where birds fly in at sunset. After getting off the bus, we still have to walk about 1.5 kilometers to the entrance. We like the environment here a lot and it reminds us of the village Coroico in Bolivia. The road leads us past a coffee house and as Deborah mentioned earlier she would like a coffee, we head in for one. Apparently they are growing coffee here and selling various products here. We buy a pack of filter coffee, so we are equipped with good coffee and chat a little with the owner. Then we continue our way and arrive soon at the entrance. We are surprised, how many people are waiting to enter. After about one hour waiting, we finally get in and are already overwhelmed by the whole structure from the beginning. Especially as everything is in the middle of the green. But it is also a bit exhausting to see the buildings and construction after a while, as the whole facades simply do not make any sense. Nevertheless, it is exciting to walk through the huge area, which never seems to end. It even has a beautiful waterfall where you can swim. About half past three we look for the exit, grab a Quesedilla on the way and want to catch the bus at 4 o’clock, to get to the mentionned bird cave. Unfortunately, it is not so easy and so it happens that we continue with the van. A friendly gentleman chats with us a little and thus entertain all the passengers. As an unexpected end of the ride he even pays for minivan tickets. But road traffic sometimes has its downsides as we pass a sad car accident and it looks like there has even been a death person. One of the passengers gets out and says that’s probably his cousin. Many people in the bus cross themselves and the mood seems understandably muted. Still, it’s kind of touching to see how participation people are with others fait. Back to us, at an road crossing we change to another bus. As we enter it, we could already see the skeptical looks to 4 gringos, but we greet friendly with a „Buenas Tardes“. We are astonished when the greeting comes back in the choir. The people are very friendly, if you are open-minded and polite to them. When we finally arrive at the village, we would have to take a taxi to reach the caves. Even if the distance is not far, it goes quite steeply up a hill and then we need to walk about 20 minutes. The taxi drivers tell us that we will not be able to do this before sunset. We are quite disappointed because we miscalculated, which is not so common. Well, we still had a very nice day and wait for the next bus to Ciudad Valles. Back again, we say goodbye to the two Germans and then spend a nice, cozy evening with Adolfo and Soraya. At midnight Luna even gets up and sings together with Soraya a birthday song for Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

To celebrate Hanspeter’s birthday today, we do nothing according to his wish. That means no excursions today and we spend a leisurely day at Adolfo and Soraya’s home. The day we start with phone calls to home, where the best wishes are transmitted. Afterwards, Soraya takes us to her restaurant, where she invites us on the way for a delicious fruit juice. In the restaurant we get a rich and delicious breakfast. The rest of the day is spent at home. In the evening, the two invite us in their restaurant and have even organized a small birthday party. A few friends of Adolfo and Soraya come by, and there are many goodies as well as good beer and tequila. They have even organized a birthday cake, Hanspeter’s favorite a carrot cake. It’s awesome to be initiated into all the Mexican traditions. We spend a beautiful evening together until it’s time to leave (for impressions see videos and photos). Now it is time to say goodbye to this great family, which has given us an incredibly beautiful stay in Ciudad Valles. At this place again a huge thank you for the great time. Adolfo takes us to the bus station at midnight and waits with us until the bus arrives.

Angangueo 27.12.2018

Our night bus arrives early in the morning at 7 o’clock in Queretaro. Way too early after the last night, we’re pretty tired. We also noticed that we have to go further. Because an annoying thing in Mexico is, some places names, often occur several times. So in our example. We have booked to Queretaro, as we have seen that the village of El Rosario is very close and we could also make a detour to the village San Miguel del Allende. The last we have rejected because we stayed longer in Ciudad Valles than originally planned. We also found out, this El Rosario we found on the map is not the one where the Monarch butterflies are. So we look early in the morning how we come to Angangueo, as there is the correct initial point for visiting the right El Rosario. For this we have to take first a bus to Morelia, as Adolfo suggested us and from there is another bus. Fortunately, we do not have to wait long for the bus to Morelia and we can sleep a while. But even in Morelia there is no direct bus to Angangueo and we get different information where to go. We book a ticket to the place that makes the most sense for us and hop in the bus. We are now in the state of Michoacan, which is somewhat disreputable because of the lack of security. We heard, here are still the worst gang wars, which can be seen especially because of the heavily armed military police, who are everywhere, even in the smallest towns. The landscape is again beautiful and rural. We booked our ticket to Ciudad Hidalgo, but the ticket inspector says we can still stay until San Felipe, which we do and therefore expand our ticket. In San Felipe, we turn to the roadside to Angangueo and after a while, there is a bus, who picks us up. Although the whole distance here is actually not far, the journey took like forever and we arrive at 4 clock in Angangueo. Some guys talk to us, who know cheap accommodation and offer their taxi services. We’ll go back and get a nice room for 300 pesos. Apparently, a mexican family of 8 people has arrived at this property too, so a private taxi to the Butterfly Reserve is even cheaper than the official transport. In the evening we walk around a little bit in the pretty town with the nice main square and two churches. Then we go to a hill from where we have a wonderful view of the surroundings. The whole village is located in the countryside and the houses are all painted very colorful, which gives a great picture. Then we look for something to eat and talk to two women who show us a nice restaurant, why we stop and eat there.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Today, the transport leaves at 9 am, so we get up early and pack our things. Did we mention how cold it got here yesterday? We are almost at 3000 meters altitude and amazed that it has not snowed in this cold temperature. Well, at half past ten we are at the reserve and it is already noticeably warmer. We’ll have breakfast in El Rosario before we go exploring. We are obviously the first ones here and are let in. Cozy we walk along the path in the forest and can already discover many butterflies. Many butterflies are still in the trees, which looks like mighty grapes. The more the sun comes, the more active the butterflies are. At about 11 am we have a huge spectacle with millions of monarch butterflies flying around us. This is absolutely impressive to see and we enjoy it very much. We do not even know where to look, film and take pictures, it just has so many monarch butterflies. It is really fantastic, a spectacle that we have never seen before and will never forget. After we’ve had enough, we stroll through the market and then return to our taxi. At half past noon is the return trip, we have agreed with the family, but since we are all together at 12 o’clock, we return already back. The big family are Mexicans, but live in Texas and come here every year to do a few weeks winter holidays. We chat a bit with the father of the family, who has such a typical Mexican moustache and a hat, like on the images of our well-known tequila bottles back home. Back in the village we pick up our backpacks and continue to the village Valle Bravo. Somehow we have not heard much about it yet, but yesterday’s women talked about how beautiful this place is, why we wanted to visit it. For this we have to take a few buses and a collectivo taxi. On the way we look for campsites, because accommodation is expensive here. Unfortunately, we can not find campsites on the fly, which is why we stroll through the city and get to the lakeshore. Everything looks pretty nice but luxurious and we have now learned that this is the holiday destination for rich Mexicans. We finally inquire at the tourist office, where wevcan camp and the consultant recommends us a waterfall, which is still a bit away. A Collectivo costs only one dollar (20 pesos), which is why we go there. We have no idea what this campsite is and how much it will cost. When we get there, we immediately get into conversation with a nice gentleman, who wants to offer us a horse, so that we can get to the waterfall easier. We decline with thanks and chat with him. We learn that you can camp here for free, which is of course very convenient for us. In the end, he even gives us a horseshoe, what should bring us luck. The waterfall is really impressive and the place is beautiful in the forest to set up our tent. We are the only ones here and spend a wonderful evening.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

We do not start too early this morning, because everything is still wet from last night. We let our tent dry as much as possible, have breakfast and pack our stuff. We want to go to Malinalco today, but first we have to get to the bus terminal. The next bus leaves at 1 pm, which is why Hanspeter uses the time to find something to bite. He returns with two delicious hot sandwiches, just in time to catch the bus to Toluca. When we arrive in this city, it seems very busy and it is unbelievably hot. We ask at the terminal how we get to a village, where minibusses to Malinalco leave. The bus is immediately found and we are glad to be out of this city. We are starting to get worried about Mexico City, as even this city seems too big for us. Arrived in Tenancingo we wait for the minivan that brings us to Malinalco. We’re lucky, because it seems we get hold of the last two seats and with our backpacks, it is now really full. But not full enough for Mexico, two passengers can still be picked up and we’re sitting on each other’s lap. Yes, Mexicans do not have problems touching each other or get close to someone, but we have already noticed that in South America. But it is also more convenient, if one does not always have to look, not touching the neighbor. The drive into the village takes a while and on the way we notice again that finding cheap accommodation is not so easy. We could not find a campsite online and as it approaches towards the end of the year the accommodations are expensive online. When we arrive, we go to ask directly, but all accommodations start at 700 pesos, which is a bit too much for us. As we walk along a street, we see on a sign „Camping“ written down. We open the gate and arrive in a totally littered backyard. Suddenly someone appears and explains that the campsite is not in operation. However, it has another camping about 300 meters away from here and he tries to call the owner. However, he can not reach him, so he tells us the way, which is more like 2 kilometers than 300 meters. Anyway, we hope to find something favorable there. As we walk down the one street, an employee from the campsite comes to meet us with the electric bike. What a service, we are afraid to have landed on an expensive place. The camp site is beautiful, located in front of some mountains and even offers pretty valley views. In addition, it has a pool, a kitchen, a fireplace and a shower, so everything we could ask for. The owner is very accommodating and talks a lot, so we just ask him how much he wants for camping. 120 pesos per person (6 dollars), we are relieved and pitch our tent here. In the evening we go to the village for a few shopping for dinner. The rest of the evening is spent relaxing on the campsite and making a fire to keep us warm. Although it is very pleasant here compared to El Rosario, but we are still at 1800 meters altitude, so it is still a bit cold in the evening.

Malinalco 30.12.2018

After the sun has heated up our tent enough, we have to get up. The camp crew prepares even a very delicious breakfast, which we enjoy very much. This is so rich that our bellies are full and we probably would not have to eat anything all day. In Malinalco there are Aztec ruins that we want to visit today. For a short walk through the city center and treat ourselves to the digestion of the breakfast a lemonade, with very much pressed lime. Delicious. After that, it is called ascending to the ruins, because of course, these are located slightly elevated. To our astonishment, we do not have to pay admission, which of course makes us very happy. Then we make the ascent. We have a great view of the surrounding area and when we arrive at the top we can admire impressive ruins made entirely of stone with stone tools. The main monument El Cuauhacalli is very impressive, the entrance heavily decorated and you can even climb up to the stone buildings. As we stand on the second structure, a man comes in very traditional clothes, blows into a shell that he uses as a horn and tells a short story about his ancestors. After this spectacle, we start slowly on the way back and still stroll through the market. Then we visit an impressive nunnery and walk through the village to admire the churches and squares. When we return to the campsite, it is still very hot. We decide to cool off in the pool, which is definitely a cold. The rest of the afternoon and evening we spend comfortably at the campsite.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

After another extensive breakfast, today we want to go to Teotihuacan, which is about 1 hour away from Mexico City. Our research has shown that there is probably no other way than to go to the metropolis first. We are looking for the terminal of the combis and ask, with which route we probably best come to Mexico City. There is no direct bus, but a minibus take us to a crossroads where there are connections to the city. After about two and a half hours, we are at this intersection and soon a bus passes, which brings us to Mexico City. Since there are four bus terminals, one in every direction of the city, we assume that we arrive at the west terminal but have to continue from the north. The one employee says this is not a problem, because we have to change the metro only once. We do not really like the idea about taking a Metro with all the luggage at the moment, but when we arrive and check with the various bus companies, they all refer to the metro. It’s three o’clock in the afternoon, actually between rush hours, but it already has quite a few people. Of course, we have no idea which line to take and therefore ask a security guard. He tells us that we have to change three times until we reach the bus northern terminal and since we have to write down his explanation, he even leaves us with a map with the metro plan. This is very helpful and makes our life much easier. We spend a total of about an hour in the metro, have to change three times, but never wait long. The metro is very cheap, just 5 pesos (about 25 cent), which according to our knowledge is the cheapest in the world. Sometimes the stations are overcrowded, others are very lonely. We do not feel comfortable with all our luggage, but the network is still pretty well organized and we can get there quickly. Women and children even have their own wagons in fronr. Arriving at the bus terminal, we get into the next chaos and we have to find the bus company to Teotihuacan, which is at the other end. When we arrive at the ticket office, we buy the ticket and learn at the same time that the bus leaves in 5 minutes. Great, we still have to go through the security checkpoints, where there is an enormously long queue. The security guards then wave Manuela forward and she is through a so-called quick check through and is in. Hanspeter has to wait patiently. Meanwhile, Manuela looks around and is relieved that the bus is not there yet and goes back to the security checkpoint, which Hanspeter slowly approaches. She also discovers that the security guards have already knocked out some of the brass knuckles and are just about to find another, which is why we are happy about this control. Because with people who have knuckles or otherwise weapons, we would not be so comfortable to sit in the same bus. When we get close to our destination, we ask where we need to get off because the bus driver can not help us. Stupidly, he does not drive through the area where our accommodation is located and we finally get off at the end terminal. A nice gentleman explains meanwhile patiently, which combi we must take in our target area. It’s only about 5 kilometers, but it’s pretty hot, so we just do not want to run around for an hour with the backpacks. We wait for about half an hour on the combi stop, but no car is the right one. Then we ask a taxi driver, but even with a map he does not seem to know where we want to go. We give up and start walking. When we arrived at the Aztecs site, we hope that more means of transport go, but since the site is already closed, this is also no indication. We look again at the map and therefore expand our radius, so that we soon find a combi. We have to get off the expressway and walk for another kilometer, but that’s not so far. However, we are pretty shocked at what kind of area we landed in, everywhere it is full of garbage and it smells pretty bad. But we booked a hotel, because today is New Year’s Eve and this is really nice, although cold. We spend the evening in the down jacket in the lounge, drinking a few beers and delicious Bacardi Cola from the bar. We seem to be the only guests, but the whole family of hotel owners is gathered. As they are busy in the kitchen the whole time, we ask, if we can use the communal kitchen too as offered in the advertisement. We can and we prepare a small dinner. Meanwhile they make the grill ready and ask if we want some asado. We reject with thanks, but they think that Hanspeter should try the grilled meat and a little, can not hurt. It’s almost 11pm when they’re done preparing the food and we’re surprised when they ask us to come at the family table and even set it up for us. The family with grandmother and grandfather all grew up in Teotihuacan, only the grandmother now lives in Oaxaca and therefore gives us all possible tips from the traditional cuisine of Oaxaca. We are received very friendly and get many treats to try. Of course, the typical tequila should not be missing among the Mexicans. At midnight they put a small bowl of 12 grapes on the table for each, which we should eat separately for each stroke of the bell and have something to wish for. Is more difficult than expected. At midnight we toast and even smoke the delicious Cuban cigar that Hanspeter got given by Adolfo. All in all, we are once again surprised by this hospitality and can celebrate here wonderfully into the new year. At about 2 o’clock we go to sleep and are quite exhausted from today’s day of travel. We are already aware that tomorrow we will not get up too early to look at the Aztec site.

After a leisurely breakfast coffee it means to pack all stuff. When everything is ready, we ask our nice hotel hosts to take care of our luggage, so we do not have to drag this into the site. The entrance is only about 1.5 kilometers from our accommodation, which is a great advantage. As we enter the site, we are overwhelmed by the huge pyramids built by the Aztecs. First we admire the Pyramid del Sol, which is over 60 meters high and climb up there. Then we marvel at all the palaces until we reach the end with the Pyramid del Luna, where we also climb. The steps are quite tedious as they are high, but not long, which is a challenge especially on the descent. Afterwards we visit the Jaguar House, which still contains quite visible, impressive stone pictures. The area is huge and we need a few hours to see everything. It is very impressive, only the many sellers are quite annoying, but it is also a very tourist place. After we have seen everything, we go to a street market and treat ourselves to some very delicious Quesedillas. Back at the hotel, we pick up our luggage and wait for a combi. The hotel owners think that here combis drive through, but not so often and even less as it is New Year. After waiting for almost an hour, the family’s grandfather comes and brings us with his car for free to the next bus station. That is another service, we thank him and say goodbye. Here we notice that the bus ticket is a lot cheaper than the one we got on the way there. That may be because we board a little later and it is a local bus. When the bus arrives, it is totally overcrowded and not even in the luggage compartment there is still room for our luggage, so we have to take everything in the bus. We can just squeeze ourselves into the entrance and have to make ourselves as thin as possible every time someone wants to get out. But as I said before, it is convenient here that people have no fear of contact. Of course, today there is a lot of traffic, which is why we need almost 2 hours back. Yes, apart from the pyramids, Mexico City has not impressed us so much and we decide if possible we will go to Oaxaca today. If not we would look for accommodation in Xochimilco, the place with the gondolas as in Venice. But on the internet we have found nothing payable and it would be more than an alternative program. Because at night it is clearly too cold, which is why the ascent of a volcano in the area is eliminated for us. At the bus terminal there are many buses there, but not from this terminal and we opt for a cheaper second class bus, which runs overnight. Since it is already 5 o’clock and now probably Metro rush hour, the bus company books us a connection bus, which drives us to the other bus terminal. At the east terminal (Tapo) we have to wait about 4.5 hours, because the bus does leave at half past eleven. Therefore, we leave our luggage for a few hours in a storage, treat ourselves to a delicious crepe for dinner and watch the hustle and bustle. Also, this bus station is heavily monitored, but it is funny to see how the officials sometimes are very inattentive and just hang on the phone. There are also a few beggars who quietly ask for money, and if they attract attention they are turned away by the police. Anyway, Mexico City is a bit disagreeable to us, too many people and obviously dangerous, which is why we are just happy to move on. We could book in the bus the two of the last five places in the back and have the hope to have the whole back seats for us. This is nothing, because on the other side sits a mother with two toddlers on one seat and now comes an older indigenous couple on the last two seats. The woman next to Manuela is quite wide and it does not bother her to claim 1.5 places, which is why Manuela then makes her wide too, which does not care and it is still a bit cuddly for the night ;-). Yes this is Mexico, we are looking forward to the next region, Oaxaca.

Arizona 1: Grand Canyon, Monument Valley, Sedona

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28.10.2018 – 04.11.2018

Grand Canyon North Rim 28.10.2018

Wir erwachen heute gemütlich im Wald unter dem Feuerturm und Hanspeter bereitet ein paar leckere Pancakes zum Frühstück vor. Zuerst einmal besichtigen wir kurz den ca. 25 Meter hohen Feuerwachturm, von welchem wir eine wunderbare Aussicht auf die bewaldete Region des Grand Canyons haben. Den Canyon selber können wir aber noch nicht sehen. Dafür fahren wir jetzt weiter der Strasse entlang, welche uns nach 40 Meilen, zum North Rim des Grand Canyons führt. Alles ist bereits ziemlich verlassen, denn wir sind in der Nebensaison. Was aber für uns gut ist, denn so hat es kaum Besucher und es ist nicht allzu heiss. Wir gehen zum Bright Angel Point von welchem aus wir eine wunderschöne Sicht auf den beeindruckenden Canyon haben. Anschliessend machen wir einen kurzen Waldspaziergang entlang der Felskante bis wir wieder zurück bei Molly sind. Es gibt eine weitere Strasse, die uns zu anderen Aussichtspunkten führt, aber noch etwa 20 Meilen entfernt ist. Wir fahren etwas zurück und biegen in diese Strasse ein, wo wir zuerst bis ans Ende, dem Cape Royal, fahren. Dort absolvieren wir bei herrlichster Aussicht einen Rundweg, wobei wir unterwegs eine Felsformation erkennen können, die wie ein Fenster aussieht. Danach fahren wir zurück zum Roosevelt Point, wo wir gemütlich unser Mittagessen verspeisen. Als Verdauungsspaziergang machen wir die 4 Meilen Wanderung zum Cape Final, wo wir eine tolle Aussicht auf den Canyon und weitere farbenfrohe Felsen haben. Zum Abschluss fahren wir zum Point Imperial. Anschliessend fahren wir wieder zurück auf die Campsite, wobei wir zuerst noch etwas weiterfahren, um Eis für unsere Kühlbox an der Tankstelle zu kaufen. Denn da Nebensaison und Sonntag ist, ist abgesehen davon nichts mehr offen. Wieder zurück beim Feuerturm, machen wir noch ein Molly Fotoshooting, um sie demnächst zum Verkauf auszuschreiben. Danach bereiten wir wie gewohnt ein leckeres Abendessen zu und verbringen einen netten Abend.