New Zealand 1: Roadtrip East to West

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19.02.2019 – 26.02.2019

Christchurch – Akaroa 19.02.2019

Nach einem guten, kurzweiligen Flug kommen wir in Christchurch an. Die Zollkontrolle ist ziemlich lange und mühsam. Wir haben gefühlt 1000 Sachen, die wir angeben müssen. Da wir aber soviel angegeben haben, wollen die Zollbeamten nur das Wichtigste (wie Zelt, Wanderschuhe und Reis!) sehen und wir kommen problemlos durch. Danach nehmen wir Kontakt mit der Mietwagenfirma auf und einige Minuten später sitzen wir bereits im Shuttle, um unser Auto abzuholen. Alles hat ziemlich lange gedauert und so ist es doch schon 16.00 Uhr bis wir den Mietwagen erhalten. Wie dem auch sei, wir gehen kurz das notwendigste Einkaufen und fahren auf direktem Weg nach Akaroa. Dort werden wir Monika und Philipp, Hanspeters Schwester und Schwager treffen, die ihre Flitterwochen in Neuseeland verbringen. Wir freuen uns sehr, sie wieder zu sehen, da wir ja schliesslich nicht an der Hochzeit im August 2018 dabei sein konnten. Akaroa ist etwa 80 Kilometer von Christchurch entfernt und der Weg dorthin führt uns einer malerischen Strasse entlang. Am Abend treffen wir auf dem netten Holidaypark ein und die Wiedersehensfreude ist gross. Monika und Philipp sind verständlicherweise etwas müde von der langen Flugreise, aber trotzdem kochen sie ein leckeres Abendessen für alle zusammen. Wir verbringen einen gemütlichen Abend und plaudern trotz dem Jetlag bis spät in die Nacht hinein.

Akaroa 20.02.2019

Heute wollen wir die Umgebung von Akaroa erkunden. Wir haben gehört, dass es hier alles mögliche an Tieren gibt was Neuseeland zu bieten hat, wie Delphine und Seehunde. Nach einer Weile entscheiden wir uns jedoch gegen eine Tour und wollen einen Leuchtturm ganz am Ende der Insel besuchen. Schon bald jedoch wird die Strasse zu einer Schotterpiste mit dem Hinweis, dass nur Geländefahrzeuge durchfahren sollten. Monika und Philipp lassen daher ihr Wohnmobil stehen und hüpfen kurzerhand in unser kleines, fast geländegängiges Fahrzeug. Hanspeter manövriert uns souverän bis kurz vor den Leuchtturm. Etwa 1.5 Kilometer vor dem Leuchtturm wird die Strasse etwas steil und wir befürchten, dass wir plötzlich nicht mehr rauf fahren können und daher nehmen wir das letzte Stückchen zu Fuss in Angriff. Der Weg führt uns durch typische Felder mit noch typischeren Neuseeländischen Schafen. Nein im Ernst, es sieht hier alles wunderbar idyllisch aus und wir geniessen die kurze Wanderung. Beim Leuchtturm angekommen, sind wir zuerst einmal etwas enttäuscht, denn der Leuchtturm ist ziemlich klein, wohl schon länger ausser Betrieb und nicht sonderlich schick. Beim zweiten Blick sehen wir jedoch das atemberaubende Panorama auf das Meer und die Umgebung, was wir sehr geniessen. Aber die erwarteten Seehunde und Delfine können wir unmöglich von hier oben aus sehen, was wir doch etwas schade finden. Wir entdecken jedoch, dass noch ein kleiner Pfad ein wenig weiter hinunter führt und entscheiden uns diesem zu folgen. Das war keine schlechte Entscheidung, obwohl wir teilweise etwas kraxeln müssen, kommen wir bis ans Ufer der Bucht, die ins Meer mündet. Plötzlich fragt Philipp, was denn das für ein Vogel im Wasser sein und wir trauen bei näherem Hinsehen unseren Augen kaum. Das ist ein kleiner Pinguin, der von Zeit zu Zeit auftaucht. Wir gehen etwas weiter den Felsen entlang, wo wir einen guten Überblick auf die gesamte Bucht haben. Da sehen wir ganz viele Seehunde, die sich teilweise im Wasser und teilweise auf den Felsen herumtummeln. Zudem bekommen wir mehrere Pinguine zu Gesicht, was einfach umwerfend ist. Wir geniessen den Anblick sehr. Die Delfine sehen wir leider nicht, aber wir haben sonst genügend Tiere gesehen und sind äusserst happy. Danach kehren wir wieder zum Auto zurück. Die Wolken von heute morgen haben sich verzogen und vom Leuchtturm aus haben wir sogar eine noch bessere Aussicht als vorher. Wieder zurück in Akaroa ist es bereits Mittag und wir schlendern etwas durch das hübsche, französisch angehauchte Dörfchen. Aufgrund des guten Wetters gönnen wir uns noch ein leckeres Eis, bevor es wieder zurück nach Christchurch geht. Wir entscheiden uns für den Rückweg die Scenic Route zu nehmen, wo wir immer wieder eine tolle Aussicht auf das Inlet der Akaroa Bay haben. Zurück in Christchurch wollen wir noch das ein oder andere Einkaufen. Monika und Philipp brauchen noch einen Wetterschutz, da der Camper kein Vordach hat und wir brauchen dringend ein neues Zelt, da die Reisverschlüsse des Alten nun endgültig den Geist aufgegeben haben. Bei dieser Menge an Sandfliegen hier macht es überhaupt keinen Spass zu zelten, wenn man das Innenzelt nicht mehr schliessen kann. Monika und Philipp haben ihr Unterstand schnell gefunden, während wir doch etwas länger brauchen bis wir ein geeignetes Zelt finden. Schliesslich ist ein gutes Zelt für uns auch eine grosse Investition. Da Hanspeter findet, dass das alte Zelt etwas zu klein war und nichts gegen etwas mehr Gewicht hat, kaufen wir schlussendlich ein 3 Personen Marmot Zelt. Dieses wiegt 2.5 kg, während das alte nur 1.5 kg war, aber es hat jede Menge Platz und wir können nun auch unsere grossen Rucksäcke problemlos im Zelt verstauen, ohne dass es eng ist und höher ist es zudem auch noch. So haben wir nun wirklich ein sehr komfortables Zelt und hoffen lediglich, dass sich dieses noch in Hanspeters Rucksack verstauen lässt, wenn wir nicht mehr mit dem Auto unterwegs sind. Aber das werden wir in gut einer Woche herausfinden. Danach gehen wir noch in einen Supermarkt für die nächsten paar Tage einkaufen. Nachdem alles erledigt ist, zeigt die Uhr schon wieder gegen 4 Uhr und wir entscheiden uns, nicht mehr so weit zu fahren, wie ursprünglich geplant. Wir finden einen netten günstigen Campingplatz am Strand, nicht allzu weit von Christchurch entfernt. Hier kochen wir etwas und verbringen einen gemütlichen, aber etwas kürzeren Abend als gestern.  

Lake Tekapo 21.02.2019

Nachdem wir gemütlich zusammen gefrühstückt haben, machen wir uns auf den Weg zum heutigen Ziel, dem Lake Tekapo. Wir fahren zuerst lange durch eine Prärielandschaft District und stoppen in Ashburton, um uns mit Lebensmittel einzudecken. Etwas vor Timaru biegen wir auf den Highway 79 nach Geraldine ab, wo wir eine gemütliche Mittagspause in einem Park einlegen. Danach erreiche wir langsam aber sicher eine hübsche bergige Landschaft, was sich auch an der windigen Strasse bemerkbar macht. Am Nachmittag erreichen wir bereits den Lake Takapo und sind überwältigt von dessen Farbe. Insbesondere wenn die Sonne teils mit Wolken in den See scheint, bekommt dieser eine blaugrünliche Farbe, welche fast an das karibische Meer erinnert. Wir fahren anschliessend am Lake Tekapo entlang, wo wir immer mal wieder eine nette Aussicht auf den See erhalten. Schlussendlich biegen wir jedoch ab zum Lake McGregor, wo sich ein hübscher, kleiner Campingplatz befindet, wo wir es uns gemütlich machen. Am Abend können wir trotz ein paar Wolken einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern. Diese Region gilt als sogenanntes Dark Sky county, wo man verhältnismässig viel Sterne sehen kann. Wir können es leider nicht voll auskosten, sehen aber trotz der aufziehenden Wolken, wie beeindruckend der Sternenhimmel ist.

Lake Tekapo – Lake Pukaki 22.02.2019

Der heutige Tag ist nicht mit viel Fahren verbunden, denn wir wollen lediglich den See nebenan, den Lake Pukaki und das nahgelegene Mount Cook Village erkunden. Wir haben uns entschieden, unterwegs zu Frühstücken, denn heute windet es gewaltig, was es nicht gerade angenehm macht, draussen zu sitzen. Daher fahren wir zuerst eine Weile, bis wir ein hübsches Plätzchen zum Brunchen am Lake Pukaki finden. Monika und Philipp bereiten sogar Spiegeleier zu, so haben wir ein richtig leckeres Deluxe Frühstück am wunderschönen See. Wie bereits der Lake Tekapo hat auch der Lake Pukaki die gleiche traumhafte Farbe. Danach fahren wir dem Lake Pukaki entlang, wo wir am Ende des Sees den Campingplatz für die heutige Nacht finden. Im Hintergrund sehen wir bereits den eindrücklichen Schneeberg Mt. Cook, welcher mit 3700 M.ü.M.Neuseelands höchster Berg ist. Da es noch nicht einmal 2 Uhr ist, nachdem wir unser Zelt aufgestellt haben, entscheiden sich Manuela und Hanspeter das sogenannte Mt. Cook Village auszukundschaften. Derweil bleiben Monika und Philipp beim Campingplatz am See und geniessen die Landschaft hier. Das Mt. Cook Village ist nicht mehr weit entfernt und die Umgebung ist richtig atemberaubend. Wir fahren bis ans Ende der Strasse, wo sich ein Campingplatz befindet und diverse Wanderwege. Der Campingplatz ist wunderschön gelegen, von Bergen umringt, aber wohl auch ziemlich kühl in der Nacht. Wir schiessen einige Fotos und schauen danach im Besucherzentrum der Region vorbei, um uns über die Wandermöglichkeiten zu informieren. Leider sind wir nicht so überzeugt von den Mehrtageswanderungen, da diese alle ziemlich schwierig sind und Gletscherausrüstung benötigt wird. Aber wir sind uns einig, dass wir hier später nochmals vorbeischauen wollen, um die Landschaft so richtig auszukosten. Nun sind wir aber schon wieder eine Weile weg und machen uns daher auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort kochen, plaudern und spielen wir alle ganz gemütlich zusammen.

Lake Pukaki – Lake Wanaka 23.02.2019

Heute starten wir mit einem grossen Frühstück in den Tag. Wir geniessen das traumhafte Wetter, das wir heute morgen haben. Die Sicht auf den Mt. Cook, aber auch auf den Lake Pukaki ist wahrhaftig schön. Auf dem Rückweg kommen wir an einer gerade blühenden Lavendel Farm vorbei. Danach fahren wir über den Lindsey Pass und biegen schlussendlich in Wanaka ab. Das Dörfchen Wanaka ist hübsch gelegen und wir finden am Strand des gleichnamigen Sees eine Stelle, um gemütlich zu Mittag zu essen. Danach setzen wir unsere Fahrt fort, die uns vom Lake Wanaka weg, und danach am äusserst spektakulären Lake Hawea entlang führt. Wir geniessen die Fahrt enorm und machen an den schönen Aussichtspunkten Fotostopps. Schlussendlich geht die Strasse wieder zurück an den Lake Wanaka, wo wir unser Camp für diese Nacht finden und unser Zelt direkt am See aufbauen können.

Lake Wanaka – Haast Pass – Fox Glacier 24.02.2019

Frühmorgens nach einem ausgiebigen Frühstück setzen wir unsere Fahrt an die berühmte Neuseeländische Westküste fort. Bevor wir diese erreichen, besuchen wir einige hübsche Wasserfälle die am Haast Pass entlang liegen. Wir merken, wie sich die Vegetation verändert, denn hier beginnt der Neuseeländische Regenwald, der uns ein wenig an Vancouver Island erinnert. Seit dem Lake Tekapo war es vorallem morgens und abends sehr kalt. Als wir an der Küste eintreffen ist die Temperatur um einiges angenehmer und gegen Mittag, beginnen wir bereits zu schwitzen. An der Küste besuchen wir verschiedene hübsche Sandstrände und hoffen Delfine erblicken zu können. Dies aber leider ohne erfolg, aber die Strände sind auch ohne Delfine schön. Danach fahren wir etwas Inland, wo wir nach einer Weile eine herrliche Aussicht zum Fox Gletscher haben. Manuela und Hanspeter machen danach noch einen kurzen Spaziergang zum Lake Matheson und dem Jetty Aussichtspunkt. Wir haben einen tollen Ausblick – einmal von der anderen Seite – auf den Mt. Cook, den Fox Gletscher und die übrige Bergkette. Der See ist bekannt dafür, dass er bei optimalen Bedingungen die Berge spiegelt. Das ist heute leider nicht der Fall, aber schön ist es trotzdem. Wieder zurück beim Parkplatz fahren wir weiter zum Dorf des Franz Joseph Gletscher. Der Gletscher ist aus unserer Sicht etwas weniger eindrücklich als der Fox Gletscher, aber da wir ihn nur vom Dorf aus betrachten, ist dies auch etwas schwierig einzuschätzen. Nachdem wir ein paar Notwendigkeiten eingekauft haben, fahren wir weiter, so dass wir morgen nicht mehr allzu weit fahren müssen, um die Pancake Rocks zu besuchen. In der Ortschaft Harihari finden wir einen preiswerten Campingplatz mit einer guten Ausstattung, wo wir den restlichen Abend verbringen.

Hokitika – Pancake Rocks 25.02.2019

Nachdem wir auch heute ausgiebig gefrühstückt haben, fahren wir los zur heutigen Zieldestination, den Pancake Rocks. Den ersten Halt legen wir in der Jadestadt Hokitika ein, wo wir ein Geschäft mit diesen hübschen grünen Steinen aufsuchen. Jade ist der typische Stein von Neuseeland und man kann ihn in allen Formen kaufen. Das Jade nicht nur grün ist, lernen wir auch hier, denn es gibt auch dunkle Jadesteine. Danach fahren wir ein paar Kilometer weiter als das Städtchen Greymouth, wo wir einen wunderschönen Campingplatz am Meer in Rapahoe finden. Monika und Philipp stellen hier ihren Camper ab und wir bauen unser Zelt auf. Danach fahren wir zu viert im kleinen Nissan, die windige Strasse zu den Pancakes Rocks entlang. Die Fahrt am Meer entlang mit perfektem Wetter ist atemberaubend und wir geniessen es sehr. Angekommen bei den Pancake Rocks sehen wir bereits, dass es sich hier um eine besondere Attraktion handeln muss. Denn es hat haufenweise Touristen. Nichts desto trotz nehmen wir den Spaziergang in Angriff und sind überrascht, wie schnell sich die Leute hier verteilen. Die Aussicht ist wirklich fantastisch, denn die Felsen sehen wirklich aus, als wären etliche Pfannkuchen aufeinander gestapelt. Dazu gibt es noch das ein oder andere Blowhole zu sehen, wobei vorallem eines enorm imposant ist und eine unmenge an Wasser speit. Alles sieht sehr dramatisch aus und wir geniessen das Wasserspiel. Nachdem wir diesem ausgiebig zugeschaut haben, geht es wieder zurück, wobei wir unterwegs noch einen Halt machen, um die Küste von nahem zu bewundern. Wieder zurück auf dem Campingplatz verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag und können sogar noch einen spektakulären Sonnenuntergang beobachten.

Arthurs Pass – Christchurch 26.02.2019

Heute heisst es schon wieder Abschied nehmen von Monika und Philipp. Während sie weiter nordwärts ziehen, müssen wir heute das Auto wieder in Christchurch abgeben und uns neu orientieren, wie wir weiter wollen. Zuerst einmal fahren wir wieder zurück nach Greymouth, wo wir kurz einkaufen gehen. Unterwegs nehmen wir noch einen Anhalter bis zur Abzweigung nach Christchurch mit und legen eine Mittagspause am Lake Poerua ein. Danach fahren wir über den eindrücklichen Arthurs Pass, wobei wir ab und zu einen Halt einlegen, um das schöne Bergpanorama zu geniessen. Die Landschaft ist sehr schön und wir stellen mit erstaunen fest, dass einige Berggipfel bereits einen weissen Hut tragen. So kam das Wetter der vergangenen Tage wohl nicht nur uns kalt vor. Wir halten Ausschau nach den berühmten Kea Vögel. Diese sehen aus wie Papageie, also noch so hübsch, aber sie können aufgrund ihrer Neugier und den spitzen Schnäbel Autos, Zelte und sonst alles Mögliche beschädigen. Wir sehen jedoch keine, obwohl sie hier vorkommen sollten. Da wir aber mit einem Mietwagen unterwegs sind, haben wir nichts dagegen. Nachdem wir sozusagen vom Pass hinunter gefahren sind, legen wir die nächste Pause in der Region von Castle Hill ein. Wir finden ein superschönes Plätzches, inmitten der Hügel und Wiesen. Danach heisst es auf direktem Weg nach Christchurch zurück fahren. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig, um vorher volltanken zu können. Am Wagen gibt es glücklicherweise nichts zu beanstanden und wir machen uns zu Fuss auf den Weg zu unserer Unterkunft. Da wir mit Couchsurfing in Christchurch erfolglos blieben und es keine bezahlbaren Campingplätze in Stadtnähe gibt, buchen wir eine Unterkunft über AirBnB. Die günstigste Variante ist auch hier ein Zeltplatz für umgerechnet 18 Franken. Der Zeltplatz liegt lediglich 4 Kilometer von uns entfernt und wir entscheiden uns dorthin zu laufen. Wir müssen uns ja ohnehin an den Rucksack gewöhnen. Bei der Unterkunft angekommen, werden wir freundlich begrüsst und dürfen im Garten campen. Es hat alle Einrichtungen die wir uns wünschen und wir können neben der Küche sogar das Wohnzimmer benutzen. Wir gehen jedoch heute Abend nur noch etwas einkaufen und bereiten unser Abendessen zu, bevor wir uns schlafen legen.



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19.02.2019 – 26.02.2019

Christchurch – Akaroa 19.02.2019

After a good, short flight, we arrive in Christchurch. The customs control is quite long and tedious. There are like 1000 things, we have to specify. However, since we have stated so much, the customs officials only want to see the most important things (such as tent, hiking boots and rice!) and we can easily keep everything. Then we get in touch with the rental car company and a few minutes later we are already in the shuttle to pick up our car. Everything took a long time and so it is already 16.00 until we get the rental car. Anyway, we’ll go shopping for the day and drive straight to Akaroa. There we will meet Monika and Philipp, Hanspeter’s sister and brother-in-law who spend their honeymoon in New Zealand. We are very happy to see them again, as we finally could not attend the wedding in August 2018. Akaroa is about 80 kilometers from Christchurch and the road leads us along a scenic route. In the evening we arrive at the nice Holiday Park and the joy of reunion is great. Understandably, Monika and Philip are a bit tired from the long flight, but they still cook a delicious dinner for everyone. We spend a cozy evening and chat, despite the jet lag, until late at night.

Akaroa 20.02.2019

Today we want to explore the surroundings of Akaroa. We have heard there are all sorts of animals that New Zealand has to offer, such as dolphins and seals. After a while, however, we decide against a tour and want to visit a lighthouse at the very end of the island. Soon, the road becomes a gravel road with the remark that only off-road vehicles should drive through. Monika and Philipp leave their motorhome and hop in our small vehicle. Hanspeter maneuvers us sovereign. About 1.5 kilometers before the lighthouse, the road is a bit steep and we fear we suddenly can not drive up and therefore we take the last bit on foot. The path leads us through typical meadows with even more typical New Zealand sheep. No seriously, everything looks wonderfully idyllic here and we enjoy the short hike. Arrived at the lighthouse, we are a bit disappointed, because the lighthouse is quite small, probably out of order and not very chic. At second glance, however, we see the breathtaking panorama of the sea and the surrounding area, which we really enjoy. But the expected seals and dolphins we can not see from up here, which we find a pity. We discover a small path leads down a little further and we decide to follow it. That was not a bad decision, although we have to scramble a bit, we come to the shore of the bay, which flows into the sea. Suddenly, Philipp asks what kind of a bird in the water swims and we hardly trust our eyes on closer inspection. This is a little penguin that pops up from time to time. We go a little further along the rock, where we have a good overview of the entire bay. Now we see a lot of seals, which are partly swimming in the water and partly lying on the rocks. In addition, we get to see several penguins, which is simply stunning. We enjoy the sight very much. The dolphins we do not see, but we have seen enough animals and are extremely happy. Then we return to the car again. The clouds of this morning have disappeared and from the lighthouse we even have a better view than before. Back in Akaroa it is already noon and we stroll through the pretty, French-tinged village. Due to the good weather, we treat ourselves to a delicious ice cream, before we go back to Christchurch. We decide to take the Scenic Route for the way back, where we have always a great view of the inlet of Akaroa Bay. Back in Christchurch we still need to do some shopping. Monika and Philipp need a weather protection, because the camper has no awning and we urgently need a new tent, because the zippers of the old finally don’t work at all anymore. With this amount of sand flies here it is no fun to camp, if you can not close the tent anymore. Monika and Philipp have found their shelter quickly, but we need a little longer until we find a suitable tent. After all, a good tent is also a big investment for us. Since Hanspeter thinks that the old tent was a bit too small and has nothing against a bit more weight in the backpack, we finally buy a 3 person Marmot tent. This weighs 2.5 kg, while the old one was only 1.5 kg, but it has plenty of room and we can now easily stow our big backpacks in the tent, without being too tight and it is even higher. So we really have a very comfortable tent and just hope, this can be packed in Hanspeter’s backpack, when we are no longer traveling by car. But we’ll find that out in about a week when we have to give back the rental car. Then we go shopping in a supermarket for the next few days. After everything is done, the clock shows already 4 pm and we decide not to go as far as originally planned. We find a nice cheap campsite on the beach, not far away from Christchurch. Here we cook something and spend a nice but a little shorter evening than yesterday.

Lake Tekapo 21.02.2019

After having a good breakfast together, we make our way to today’s destination, Lake Tekapo. We first drive for a while through a prairie district and stop in Ashburton to stock up on groceries. Just before Timaru we turn off onto Highway 79 to Geraldine, where we have lunch break in a nice park. Then we slowly but surely reach a pretty mountainous landscape, which is also noticeable on the windy road. In the afternoon we reach Lake Takapo and are overwhelmed by its color. In particular, when the sun shines partly into the lake with clouds, this gets a bluish-green color, which almost reminds of the Caribbean Sea. We drive along Lake Tekapo, where we always get a nice view of the lake. Finally, we turn off to Lake McGregor, where is a nice little campsite where we make ourselves comfortable. In the evening, despite a few clouds, we can admire a beautiful star sky. This region is known as the so-called Dark Sky County, where you can see relatively many stars. Unfortunately, we can not fully enjoy it, as it is a bit cloudy, but we can see how impressive the starry sky is.

Lake Tekapo – Lake Pukaki 22.02.2019

Today do not have much driving because we just want to explore the lake next door, Lake Pukaki and the nearby Mount Cook Village. We decide to have breakfast on the way, because today it is pretty windy, which does not make it pleasant to sit outside. Therefore, we drive first for a while, until we find a nice place to brunch at Lake Pukaki. Monika and Philipp even prepare fried eggs, so we have a really delicious deluxe breakfast on the beautiful lake. Like Lake Tekapo, Lake Pukaki has the same carribean like color. Then we drive along Lake Pukaki, where we find the campsite for the night at the end of the lake. In the background we already see the impressive snowy Mount Cook, which is 3700 meters above sea level. Since it is not even 2 pm after we have set up our tent, Manuela and Hanspeter decide to explore the so-called Mt. Cook Village. Meanwhile, Monika and Philipp stay at the campsite on the lake and enjoy the scenery here. The Mt. Cook Village is not far away and the surrounding area is truly breathtaking. We drive to the end of the road, where there is a campsite and various hiking trails. The campsite is beautifully situated, surrounded by mountains, but also quite cold at night. We take some photos and then look in the visitor center of the region to inform us about the hiking possibilities. Unfortunately, we are not so convinced of the multi-day hikes as these are all quite difficult and require glacier equipment. But we agree that we want to stop by here later to really enjoy the scenery. Now we are away again for a while, so we head back to the campsite. There we all cook, chat and play together.

Lake Pukaki – Lake Wanaka 23.02.2019

Today we start the day with a big breakfast. We enjoy the fantastic weather that we have this morning. The view of Mt. Cook, but also of Lake Pukaki is truly beautiful. On the way back we pass a blooming lavender farm. Then we drive over the Lindsey Pass and finally turn off in Wanaka. The village of Wanaka is beautifully situated and is the place to be for a leisurely lunch. Then we continue our journey, which leads us away from Lake Wanaka, and then along the extremely spectacular Lake Hawea. We enjoy the ride and make photo stops at the beautiful vantage points. Finally, the road goes back to Lake Wanaka, where we can find our camp for the night and build our tent right beside the lake.

Lake Wanaka – Haast Pass – Fox Glacier 24.02.2019

Early in the morning, after a hearty breakfast, we continue our trip to the famous New Zealand West Coast. Before we reach it, we visit some pretty waterfalls along the Haast Pass. We notice how the vegetation changes, because here begins the New Zealand rainforest, which reminds us a little of Vancouver Iceland. Since Lake Tekapo it was especially cold in the morning and in the evening. When we arrive at the coast, the temperature is a lot more pleasant and around noon, we start to sweat. On the coast we visit various beautiful sandy beaches and hope to see dolphins. Unfortunately without success, but the beaches are beautiful even without dolphins. Then we drive a bit inland, where after a while we have a great view of the Fox Glacier. Manuela and Hanspeter then take a short walk to Lake Matheson and the Jetty Viewpoint. We have a great view – once from the other side – of Mt. Cook, the Fox Glacier and the rest of the mountain range. The lake is known for reflecting the mountains in optimal conditions. This is unfortunately not the case today, but it is still nice. Back at the car park we move on to the village of Franz Joseph Glacier. The glacier is a little less impressive than the Fox Glacier in our view, but since we only look at it from the village, this is a bit difficult to assess. After buying a few necessities, we continue our journey, so tomorrow we will not have to travel too far to visit the Pancake Rocks. In the village of Harihari we find a cheap campsite with good facilities, where we spend the rest of the evening.

Hokitika – Pancake Rocks 25.02.2019

After having breakfasted extensively today, we drive to today’s destination destination, the Pancake Rocks. We make our first stop in the Jade city of Hokitika, where we visit a shop selling these beautiful green stones. Jade is the typical stone of New Zealand and you can buy it in all forms. The jade is not only green, we also learn here, because there are also dark jade stones. Then we drive a few miles further than the town of Greymouth, where we find a beautiful beachfront campsite in Rapahoe. Monika and Philipp park their campers here and we set up our tent. Then we drive all four in the small Nissan, the windy road to the Pancakes Rocks along. The trip along the sea with perfect weather is breathtaking and we enjoy it very much. Arrived at the Pancake Rocks we already see this must be a special attraction. It has tons of tourists. Nevertheless, we tackle the walk and are surprised how quickly people spread out here. The view is fantastic, because the rocks really look like a lot of pancakes are stacked on top of each other. There are still one or the other blowhole to see, especially one is enormously impressive and spits a lot of water. Everything looks very dramatic and we enjoy the water feature. After watching it for a long time, we head back and stopping on the way to admire the nearby coast. At the campsite we spend a lazy afternoon and can even watch a spectacular sunset.

Arthurs Pass – Christchurch 26.02.2019

Today it is time to say goodbye to Monika and Philipp. As they move further north, we have to return the car to Christchurch today and reorient ourselves, how we’ll continue our journey. First, we drive back to Greymouth, where we go shopping for a short time. On the way, we pick up a hitchhiker to the junction for Christchurch and take a lunch break at Lake Poerua. Then we drive over the impressive Arthurs Pass, where we occasionally stop to enjoy the beautiful mountain panorama. The landscape is very beautiful and we notice with astonishment that some mountain peaks are already wearing a white hat. So the weather of the past few days was probably not just cold. We are looking for the famous Kea birds. These look like parrots, so pretty, but they can damage cars, tents, and anything else because of their curiosity and their pointed beaks. We do not see any, though they should be here. But since we are traveling with a rental car, we have nothing against it. After driving off the pass, we have the next break in the Castle Hill area. We find a super nice place, in the midst of the hills and meadows. After that, it means driving straight back to Christchurch. We make it just in time to be able to fill up in advance before returning the car. Fortunately, there is nothing to complain about and we make our way to our accommodation by foot. Since we were unsuccessful with couchsurfing in Christchurch and there are no affordable campsites near the city, we book an accommodation through AirBnB. The cheapest option is also a campground for the equivalent of 18 dollars. The campground is only 4 kilometers from us and we decide to walk there. We have to get used to the backpack anyway. When we arrive, we are greeted warmly and allowed to camp in the garden of the hosts. It has all the facilities we want and we can even use the living room next to the kitchen. However, we only go shopping tonight and prepare our dinner before we go to sleep.

Pictures & Videos New Zealand 1: Roadtrip East – West

Flight to Christchurch & Drive to Akaroa 19.02.2019

Akaroa 20.02.2019
Video Akaroa

Lake Tekapo 21.02.2019
Video Drive to Lake Tekapo

Lake Pukaki & Mt. Cook 22.02.2019
Video Drive to Mt Cook Village

Lake Wanaka & Hawea 23.02.2019
Video Drive to Lake Wanaka & Hawea

Haast Pass & Glaciers 24.02.2019
Video Haast Pass & West Coast

Hokitika & Pancake Rocks 25.02.2019
Video Pancake Rocks

Arthurs Pass – Christchurch 26.02.2019
Video Drive Arthurs Pass

Fiji

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14.02.2019 – 19.02.2019

Nadi 14.2.19 – 15.02.2019

Völlig geschafft, aber pünktlich kommen wir in Fiji an. Die Aussicht auf die Inseln vom Flieger aus ist wunderschön und beim Ankunftsterminal, wird traditionelle Fiji Musik gespielt und dazu getanzt, was doch etwas amüsant ist. Als wir jedoch das Gepäck abholen wollen, will Manuela’s Rucksack einfach nicht auf dem Gepäckband erscheinen. Das ist nicht gerade nett, nach dieser langen Reise. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als eine Verlustmeldung aufzugeben. Es heisst, dass das verspätete Gepäck eigentlich morgen nachgeliefert werden sollte, aber wir müssen morgen anrufen. Das ist gerade ein weiterer Stressmoment, aber es gibt einige Leute, die ihr Gepäck vermissen. Als wir durch die Zollkontrolle gehen wollen, ist bereits schon alles geschlossen und wir können einfach durchlaufen. Soviel zum Thema Sicherheit… Beim Flughafenausgang wartet dafür eine nette Überraschung, denn der Transfer von unserem Hostel steht da. Obwohl wir erst bei unserer Ankunft gesagt haben, dass wir angekommen sind, bringt uns dieser gratis zum Hostel. Dieses ist sehr hübsch am Strand gelegen und wir merken bald, dass die Fijianer sehr gemütliche und aufgestellte Leute sind. Überall werden wir mit einem Bula begrüsst, was soviel wie Hallo heisst. Wir entscheiden uns im Restaurant hier zu Abend zu essen, was sehr lecker ist und gönnen uns zudem einen Mojito. Fiji ist ja unser Zwischenstopp nach Neuseeland und anschliessenden dem asiatischen Kontinent, so wollen wir es uns hier etwas gut gehen lassen. Wann kommt man sonst schon mal nach Fiji ohne ein halbes Vermögen für einen Flug auszugeben. Es ist jedoch schon spät und wir sind sehr müde, so gehen wir kurz danach schlafen.

Nachdem wir gut ausgeschlafen sind, gönnen wir uns ein kleines Frühstück und telefonieren danach mit Manuelas Eltern. Leider können wir von den Fiji Airways noch niemand erreichen und so wissen wir noch nicht, wie es um das Gepäck steht. Die nette Dame von der Reception meint jedoch, dass es ziemlich häufig vorkommt und das Gepäck in der Regel am nächsten Abend nachgeliefert werden soll. Wir erledigen daher das Notwendige, lassen unsere Wäsche waschen und gehen etwas einkaufen. Wir halten nach einem Badeanzug ausschau, aber damit wird es nichts, denn die sind in den Läden hier enorm teuer und passen nicht. Manuela findet jedoch noch ein hübsches Wickeljupe, denn so muss sie nicht in Hanspeters Kleidung rumrennen und Hanspeter kauft sich ein typisches Fiji Hemd. Als wir wieder zurück kommen, versuchen wir es nochmals bei der Airline und erreichen sogar jemanden, der uns mitteilt, dass das Gepäck heute Abend eintrifft. Da fällt einem schon mal einen Stein vom Herzen. Wir buchen daher für die nächsten 3 Tage einen Ausflug auf die Insel Mana, welcher eine Budget Unterkunft und alle Mahlzeiten beinhaltet. Denn es heisst, das eigentliche Fiji Feeling erhält man erst auf einer Insel. Für 150 Fiji Dollar (75 Franken) gibt es die Unterkunft mit 3 Mahlzeiten, was zwar etwas teuer ist, aber wir sind ja auf Fiji und offenbar gibt es kaum eine günstigere Option. Im Moment ist Regenzeit, so ist die Luftfeuchtigkeit hoch und es regnet ziemlich häufig. Wir lassen uns jedoch nicht davon abhalten und gehen am Nachmittag mit dem Bus in die Innenstadt Nadi. Hier werden wir von einem Herren angesprochen, der uns nett begrüsst und eine Weile mit uns mitkommt. Er bringt uns in einen Souvenirladen, wo wir das erste Mal dem sogenannten Kawa Ritual beiwohnen. Das ist ein Getränk aus einer Wurzel, welches ziemlich lecker ist. Aber nach einer Weile hat man auch genug davon. Wir kaufen da ein hübsches Holzsouvenir und alle Utensilien, um das Kawa Getränk selbst zubereiten zu können. Mittlerweile müssen wir aber schauen, dass wir hier wieder rauskommen, denn nun wollen sie uns alles mögliche andrehen. Der Typ der uns hierher geführt hat, wartet am Ausgang schon auf uns und will uns bereits in den nächsten Laden begleiten. Wir sagen ihm, dass wir nur noch einkaufen wollen und nach einer Weile lässt er uns alleine weiter ziehen. Das war schon etwas mühsam, aber irgendwie müssen sie wohl auch zu ihrem Geld kommen. Wir haben wirklich genug von der Stadt und gehen noch die notwendigen Sachen für die Tour auf die Insel einkaufen, denn dort soll alles richtig teuer sein. Danach kehren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hostel und geniessen einen netten Abend hier. Auch das verspätete Gepäckstück wird am Abend geliefert und die Stimmung ist jetzt perfekt.

Mana Island 16.02.2019 – 18.02.2019

Heute stehen wir früh auf, denn wir sollen um 9 Uhr für das Boot auf die Mana Insel bereit sein. Die Wettervorhersage sagt nichts gutes, aber wir hoffen das Beste. Wir haben ja lediglich die paar Tage, also müssen wir es sowieso nehmen, wie es kommt. Zuerst gönnen wir uns ein kleines Frühstück und erledigen danach die Formalitäten für den Inseltrip. Alles geht sehr gemütlich zu und her, denn schlussendlich wird uns mitgeteilt, dass wir erst um 10 Uhr für das Boot bereit sein müssen. Also warten wir noch eine Runde. Ein älterer Herr beginnt mit uns zu plaudern, und erzählt uns, dass er die Kokosnüsse abliest, die im Backpackers verkauft werden. Er bringt uns danach unter der Hand eine Kokosnuss zum halben Preis, was wir, wie vermutlich auch er, sehr zu schätzen wissen. So haben wir anstelle eines Kaffees, eine leckere Kokosnuss als Frühstücksgetränk. Die See scheint rau zu sein, aber etwa um halb 11 können wir auf das kleine Boot steigen. Dazu müssen wir noch etwas durchs Wasser waten, unsere Rucksäcke werden aber von den Mitarbeiter getragen. Wir befürchten, dass sie nass werden, aber sie scheinen es im Griff zu haben. Wir sind etwa 10 Leute auf dem Boot und da das Gewicht nicht gut verteilt ist, werden ein paar Passagiere gebeten, vorne auf das Boot zu sitzen. Im Gegensatz zu den andern, melden wir uns gerne freiwillig, denn so haben wir die beste Sicht. Wir werden während der 2 stündigen Fahrt pitschnass, aber das stört uns wenig. Hier vorne haben wir Spass pur, während andere Seekrank werden. Kurz vor der Ankunft wird uns erklärt, dass auf den beiden Inseln, die neben Mana liegen, der bekannte Film mit Tom Hanks, Cast Away, gedreht wurde. Interessant, wir hätten nie erwartet, dass dieser Film auf zwei Inseln gedreht wurde und vorallem so nahe bei anderen Inseln. Als wir in Mana ankommen, sehen wir gleich, dass wir jetzt im Wahren Fiji Paradies gelandet sind. Das Meer ist wunderschön, der Sandstrand ist weiss mit vielen Palmen und die kleine Unterkunft idyllisch. Es ist einfach wunderschön hier und das Wetter spielt im Moment auch mit. Wir werden mit Gesang und Tanz begrüsst, bevor wir unsere Zimmer beziehen können. Danach gibt es ein leckeres Mittagessen und wir geniessen die Atmosphäre hier. Unterdessen schüttet es nochmal richtig, aber kurz danach scheint wieder die Sonne. Etwas später plaudern wir mit einem Brasilianisch-/Neuseeländischen Pärchen, das uns fragt, ob wir an einer Schnorcheltour heute Nachmittag interessiert sind. Wir wollen morgen tauchen gehen, aber da eine Schnorcheltour gerade mal 25 Fiji Dollars (12 Franken) kostet, entscheiden wir uns spontan dafür. Die Fahrt auf die See ist sehr rau und schon bald sitzen wir am Boden, da unsere Bank bei dem starken Wellenschlag zusammengebrochen ist. Die Touranbieter fragen uns, ob wir umkehren wollen. Da wir sonst keine Zeit mehr haben und denken, dass es im Wasser nicht so tragisch ist, wollen wir trotzdem schnorcheln gehen. Dem anderen Pärchen scheint es nicht so wohl zu sein, aber sie willigen ein. Nahe bei einer winzigen Insel können wir ins Wasser, aber wir sehen nicht viele Tiere, lediglich ein paar Fische. Überhaupt ist die Sicht ziemlich schlecht und der Wellengang macht es nicht einfacher. Als wir die Guides fragen, wo denn die versprochenen Haie und Schildkröten seien, meinen diese, dass wir ans Riffende rausfahren müssen. Die Wellen sind dort viel stärker und es ist sehr anstrengend zu tauchen. Aber gelohnt hat es sich allemal, denn das Korallenriff ist hier viel schöner. Damit man aber anständig was sieht, muss man etwa 4 Meter hinunter tauchen, was auf Dauer in Kombination mit dem Wellengang sehr anstrengend ist. Nachdem wir einiges gesehen haben, kehren wir wieder zurück aufs Boot. Der Einstieg ist aufgrund der Wellen alles andere als einfach, aber schlussendlich sind wir alle auf dem Boot und wir fahren zurück nach Mana. Hier verbringen wir gemütlich den restlichen Nachmittag. Am Abend gibt es noch eine nette Tanzaufführung, wo wir am Ende sogar noch alle einen traditionellen Tanz lernen. Wir plaudern danach eine Weile und werden von den Einheimischen zum uns bereits bekannten Kawa Getränk eingeladen. Wir trinken eine Weile mit und danach legen wir uns schlafen. Wir freuen uns schon auf morgen früh, denn da gehen wir Tauchen.


Heute stehen wir etwas vor 7 auf, da es zwischen 7 und 8 Frühstück gibt. Um 9 Uhr haben wir unsere Tauchausrüstung anprobiert und sind bereit für die Fahrt auf das Meer. Das Wetter ist mit uns, denn wir haben strahlend schöner Sonnenschein. Zuerst gehen wir zu einer Tauchstelle namens Supermarket, wo wir mit einigen Haien tauchen können. Das ist schon an und für sich sehr eindrücklich. Es ist lustig zu sehen, wie ein kleiner gelber Fisch mit einem Hai mitschwimmt. Dieser kleine Fisch schwimmt, aber auch manchmal vor Manuela’s Tauchmaske mit. Es scheint, als fühle er sich von ihrer gelben Maske angezogen. Nebst den Haien können wir eine wunderschöne, grosse Qualle bestaunen. Eine in dieser Form haben wir noch nie gesehen. Dazu schwimmt eine eindrückliche Gruppe von Barracudas vorbei. Der Tauchgang macht sehr viel Spass, denn wir können gemütlich die verschiedenen farbigen Fische bestaunen, sowie die hübschen Korallen. Die Unterwasserwelt ist immer wieder sehr eindrücklich. Nach 50 Minuten heisst es aber wieder auftauchen und es geht zurück nach Mana, da wir eine obligate Pause vor dem nächsten Tauchgang einlegen müssen. Beim zweiten Tauchgang kommt noch ein Brite mit uns und wir fahren zu einem anderen Platz raus. Das Ziel ist insbesondere eine Schildkröte zu Gesicht zu bekommen. Auch hier sehen wir viele eindrückliche Unterwassertiere, wobei wir einige noch nie gesehen haben. Ein Highlight ist eine Korallenart, die schlagartig die Farbe wechselt, sobald man sie berührt. In einer Art Einbuchtung des Riffs können wir winzige Schnecken erkennen, was ebenfalls sehr cool aussieht. Zum Schluss können wir noch die enorm grosse und wunderschöne Schildkröte erspähen. Der Guide war bei diesem Tauchgang ziemlich zackig unterwegs, weshalb uns schon etwas früher die Luft ausgeht und wir nach 40 Minuten auftauchen. Aber auch hier, es hat sich gelohnt. Wir kommen gerade rechtzeitig zurück, denn keine 5 Minuten später steht das Mittagessen bereit. Wer schon mal getaucht ist, weiss, wie viel Appetit man danach haben kann. Wir haben aber trotzdem noch den Nachmittag verfügbar und wollen was machen. Es ist aber so heiss, dass wir uns entscheiden bis 3 Uhr zu relaxen und erst danach auf Erkundungstour zu gehen. Die Insel ist sehr klein, weshalb wir eigentlich die Hälfte umrunden wollen. Nachdem wir eine Weile dem Strand entlang laufen, merken wir, dass eine Umrundung gar nicht so einfach ist. Aufgrund der kommenden Flut müssen wir bereits über Steine kraxeln und z.T. durchs etwas raue Meer waten, was ziemlich herausfordernd ist. Inland geht leider nicht, da die bequemen Zugänge als Privat markiert sind und sonst aus dichtem Busch besteht. So gehen wir bis fast ans Inselende und machen eine gemütliche Pause, geniessen den Blick aufs Meer. Nun hat sich jedoch das Wetter verändert und die Wolken zeigen uns, dass wir uns schleunigst auf den Rückweg machen sollen. Das machen wir und kurz bevor wir bei der Unterkunft ankommen, regnet es was das Zeugs hält. Aber glücklicherweise sind wir schon nah, weshalb wir nicht allzu sehr nass werden. Es ist sowieso schon bald wieder Abend und so verbringen wir die restliche Zeit bei unserer Unterkunft.


Heute heisst es schon wieder Abschied nehmen von der traumhaften Mana Insel. Wir haben wirklich eine schöne und entspannende Zeit verbracht. Jedoch nutzen wir den heutigen Vormittag noch dazu, um die andere Seite der Insel zu erkunden. Wir hoffen noch ein wenig schnorcheln gehen zu können, aber als wir zu einem Resort kommen, ist es da verboten. Wenn wir noch weiter gehen wollten, müssten wir wieder einen ziemlich starken Steinhürdenlauf bewältigen. Es ist zu heiss und allzu viel Zeit bleibt uns nicht mehr, bis das Boot kommt. Deshalb kehren wir wieder um und gehen direkt bei der Unterkunft ein wenig schnorcheln. Wir hätten es nicht erwartet, aber sogar hier können wir einen Riffhai erspähen. Nachdem wir abgekühlt sind, müssen wir auch schon unsere Sachen packen. Etwa um 11 Uhr sollte das Boot fahren. Dieses lässt sich heute aber Zeit, wie die Fijianer immer sagen “Fiji-Time” und kommt erst kurz vor 13.00 Uhr. Uns stresst das wenig, denn wir haben den Weiterflug sowieso erst morgen früh. Die Fahrt ist tatsächlich heute rauer, aber wir überstehen sie gut. Zurück in Nadi planen wir ein wenig für die Neuseelandreise. Das heisst, wir buchen spontan einen Mietwagen, um mit Hanspeters Schwester und ihrem Ehemann ihre erste Neuseelandwoche herumzureisen. Danach lassen wir das Fijileben mit ein paar leckeren Drinks und gutem Essen ausklingen.

Nadi 19.02.2019

Heute morgen heisst es packen und auschecken. Kurz nach 7 Uhr holt uns der Flughafentransport ab, denn unser Flug nach Christchurch, Neuseeland, startet um 9.30. Wir sind wie vorgeschrieben gute 2 Stunden früher beim Flughafen und haben viel Zeit. Am Flughafen ist nicht viel los. Aber als wir das Checkin machen wollen, heisst es, dass wir nicht dürfen, da wir kein Ausreiseticket aus Neuseeland haben. Kurzerhand lässt uns die nette Dame einen Computer benutzen und wir buchen für 5 Wochen später einen Flug nach Tasmanien. Das ist aber leider noch nicht genug, denn nun benötigen wir offenbar auch noch ein ETA Visum für Australien, was aber die Damen von der Fiji Airways kostenlos für uns beantragt. Nachdem alles erledigt ist, haben wir nur noch 1 Stunde Zeit, um durch die Zollkontrolle zu kommen. In einer halben Stunde beginnt bereit das Boarding und wir befürchten, dass es knapp wird. Die Befürchtung ist vergebens, denn die Zollkontrolle geht schnell vonstatten und wir haben sogar noch Zeit, einen Fijiaufnäher für unsere Rucksäcke zu kaufen. Danach können wir pünktlich den Flug boarden und die tolle Aussicht vom Flieger auf die Fiji Inseln geniessen.


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14.02.2019 – 19.02.2019

Nadi 14.2.19 – 15.02.2019

Completely done, but on time we arrive in Fiji. The view of the islands from the plane is beautiful and at the arrival terminal, some traditional Fiji music is played and people dance to it, which is amusing. However, we want to pick up the luggage, Manuela’s backpack just will not appear on the luggage belt. That’s not nice after this long journey. But we have no choice but to make a loss report. They said the delayed baggage should be delivered tomorrow, but we have also to call tomorrow. This is just another stressful moment, but there are some people who miss their luggage too. When we want to go through the customs, everything is already closed and we can just walk through. So much about security… At the airport exit is waiting a nice surprise, because the transfer from our hostel is here. Although we did not say until we arrived, when we arrive, but this free shuttle brings us directly to the hostel. The accommodation is very nice located on the beach and we realize that the Fijians are very relaxed and friendly people. Everywhere we are greeted with a Bula, which means hello. We decide to dine here in the restaurant of the hostel, which is delicious and treat us to a mojito. Fiji is our stopover to New Zealand and then the Asian continent, so let’s treat us a bit well. When else do we get to Fiji without spending half a fortune on a flight? However, it is already late and we are very tired, so we go to sleep soon thereafter.

After we have slept well, we treat ourselves to a small breakfast and then call with Manuela’s parents. Unfortunately, we still can not reach anyone from the Fiji Airways and so we do not know yet what’s going on with the luggage. The nice lady from the front desk, says, it is quite common and the luggage should usually be delivered the next evening. We do the necessary things, let our clothes washed and go shopping. We are looking for a swimsuit, but they are in the shops very expensive and do not fit. Manuela finds at least a nice long skirt, so she does not have to run around in Hanspeter’s clothes and Hanspeter buys a typical Fiji shirt. When we come back, we try again to call the airline and even reach someone who tells us that the luggage arrives tonight. We are very happy about the good news. We book for the next 3 days a trip to the island of Mana, which includes a budget accommodation and all meals. Because it means, the actual Fiji feeling comes up only on an island. For 150 Fiji dollars (75 francs) is the accommodation with 3 meals, which is a bit expensive, but we are on Fiji and apparently there is hardly a cheaper option out of Nadi. At the moment it is rainy season, so the humidity is high and it rains quite often. However, we are not deterred and in the afternoon we take the bus to downtown Nadi. Here we are approached by a gentleman who greets us nice and walks for a while with us. He brings us to a souvenir shop, where we attend the so-called Kawa ritual for the first time. This is a drink from a root, which is pretty yummy. But after a while drinking, we get enough of it. We buy a nice wooden souvenir and all utensils to make the Kawa drink ourselves. Meanwhile, we have to see that we come out of the shop, because now they want to sell everything to us. The guy who brought us here is waiting at the exit and wants to join us in the next store. We tell him, we only want to go shopping and after a while he lets us move on alone. That was a bit difficult, but somehow they have to earn their money. We really have enough of the city and go shopping for the tour on the island, because there everything will be really expensive. Then we return to the hostel by bus and enjoy a nice evening here. Also, the delayed baggage is delivered in the evening and the mood is now perfect.

Mana Island 16.02.2019 – 18.02.2019

Today we get up early because we are supposed to be ready for the boat on Mana Island at 9am. The weather forecast promises nothing good, but we hope the best. We only have a few days, so we have to take it how it comes. First, we have a small breakfast and then we have to do the paperwork for the island trip. Everything goes very smooth and relaxed, because in the end we are told, that we have to be ready for the boat until 10 o’clock. So we wait another bit. An elderly gentleman starts chatting with us and tells us he collects the coconuts sold at Backpackers. He brings us a coconut for half the price, which we probably appreciate as much as he does. So instead of a coffee, we have a delicious coconut as a breakfast drink. The sea seems rough, but about half past 10 we can get on the small boat. To reach it, we have to wade through the water and our backpacks are carried by the boat staff. We fear they will get wet, but they seem to have care good. We are about 10 people on the boat and as the weight is not well balanced, a few passengers are asked to sit in front of the boat. Unlike the others, we like to go in front, as it gives us the best view. We get soaking wet during the 2 hour ride, but that does not bother us much. Here we have fun, while others are seasick… Shortly before the arrival, we are told, on the two islands next to Mana, a the well-known movie, Cast away with Tom Hanks, was produced here. Interestingly, we never expected this movie to be made on two islands, and especially so close to other islands. When we arrive on the Mana island, we notice, we’ve landed in true Fiji Paradise. The sea is beautiful, the sandy beach is white with many palm trees and the small accommodation idyllic. It’s just gorgeous here and the weather is also with us now. We are greeted with great singing and dancing before we can move into our rooms. Afterwards there is a delicious lunch and we enjoy the atmosphere here. Meanwhile, it pours right again, but shortly after, the sun is shining. A little later, we chat with a Brazilian / New Zealand couple, who asks us if we are interested in a snorkeling tour this afternoon. We want to dive tomorrow, but since a snorkeling tour costs just 25 Fiji dollars (12 us dollars), we decide spontaneously to do it. The ride on the sea is very rough and soon we sit now on the ground, because our bank we sat on has collapsed at the strong waves. The tour operators ask us if we want to turn around. Since we have no more time and think it is not so bad in the water, we still want to go snorkeling. The other couple does not seem to be to confident, but they also agree. We can go into the water near a tiny island, but we do not see many animals, just few fishes. Anyway, the visibility is pretty bad and the waves does not make it any easier. When we ask the guides, where the promised sharks and turtles are, they answer we have to go out to the reef end. So we do, but the waves are much stronger and it is very exhausting to dive. But it was definitely worth it, because the coral reef is much nicer here. But to be decent, you have to dive down about 4 meters with the snorkel, which is very tiring in combination with the waves. After seeing some seaworld, we return to the boat. The entry is anything but easy due to the waves, but in the end we are all on the boat and drive back to Mana. Here we spend the rest of the afternoon relaxing. In the evening, there is a nice dance performance, where we all learn a traditional dance at the end. We chat afterwards for a while and are invited by the locals to the already known Kawa drink. We drink for a while and then go to sleep. We look forward to tomorrow morning, because we go diving.

Today we get up a little before 7, as there are between 7 and 8 breakfast. At 9 o’clock we have tried on our diving equipment and are ready for the trip to the sea. The weather is with us, because we have bright sunshine. First we go to a dive site called Supermarket, where we can dive with some sharks. That is very impressive in and of itself. It’s funny to see a little yellow fish swimming with a shark. This little fish is swimming, but sometimes also in front of Manuela’s diving mask. It seems he is attracted to her yellow mask. In addition to the sharks, we can admire a beautiful, large jellyfish. One in this form we have never seen. An impressive group of Barracudas swim by. The dive is a lot of fun, because we can comfortably admire the different colored fish, as well as the pretty corals. The underwater world is always very impressive. After 50 minutes, we dive up and go back to Mana, as we have to take an obligatory break before the next dive. On the second dive a guy from England comes with us and we drive out to another place. The goal now is especially to see a turtle. Again, we see many impressive underwater animals, some of which we have never seen before. A highlight is a coral species that suddenly changes color as soon as you touch it. In a kind of indentation of the reef, we can see tiny snails, which also looks very cool. Finally, we can still see the enormously large and beautiful turtle. The guide was quite fast on this dive, which is why we run out of air a little earlier and we dive up after 40 minutes. But here too, it was worth it. We come back just in time, because no 5 minutes later, lunch is ready. Anyone who has ever dived before knows how much appetite one can have afterwards. We still have the afternoon available and want to do something. But it is so hot, we decide to relax until 3 o’clock and only then go on an exploration tour. The island is very small, which is why we actually want to circle around half it. After walking along the beach for a while, we realize the circuit is not so easy. Due to the coming high tide we already have to scramble on stones and wading through the rough seas, which is quite challenging. Unfortunately, Inlad is not possible, because the convenient accesses are marked as private and otherwise there is too dense bush. So we go almost to the end of the island and take a leisurely break, enjoying the view of the sea. Now, however, the weather has changed and the clouds show us that we should make our way back. We do that and just before we arrive at the accommodation, it rains heavily. But luckily we are already close, which is why we do not get too wet. Soon it is evening, so we spend the rest of the time at our accommodation.

Today it is time to say goodbye to the beautiful Mana Island. We really spent a nice and relaxing time. However, we still use this morning to explore the other side of the island. We hope to go snorkeling a bit, but when we come to a proper spot it is a resort and forbidden. If we wanted to go further, we would have to tackle a pretty strong stone hurdle again. It is too hot and there is not much time left until the boat leaves. So we turn back and go snorkeling right at the property. We did not expect it, but even here we can spot a reef shark. After we have cooled down, we have to pack our stuff already. At about 11 o’clock the boat was supposed to depart. However, this time can be any time, as the Fijians always say „Fiji-Time“ and comes just before 13.00. We do not worry, because we have the onward flight anyway tomorrow morning. The ride is actually rough today, but we survive it well. Back in Nadi, we plan a little bit for the New Zealand trip. In other words, we spontaneously book a rental car to travel around with Hanspeter’s sister and her husband in New Zealand on the first week. Afterwards we end the Fiji life with some delicious drinks and good food.

Nadi 19.02.2019

This morning it means packing and checking out. Shortly after 7 am the airport transport picks us up, because our flight to Christchurch, New Zealand, departs at 9.30. We are as good as 2 hours earlier at the airport and have a lot of time. There is not much going on at the airport. But when we want to do the checking, they don’t let us, because we have no exit ticket from New Zealand. The nice lady at the desk lets us use a computer and we book a flight to Tasmania 5 weeks later. Unfortunately that is not enough, because now we obviously need an ETA visa for Australia, but the ladies from Fiji Airways apply it for us for free. After everything is done, we have only 1 hour left to get through customs. Boarding is about to begin in half an hour, and we’re worried it’s going to be short. The fear is for nothing, because the customs control is quick and we even have time to buy a Fiji patch for our backpacks. Then we can board the flight on time and enjoy the great view from the plane to the Fiji Islands.

Belize & Guatemala

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31.01.2019 – 14.02.2019

Belize City 31.01.2019

Nach der etwas zu langen Busfahrt, kommen wir endlich in Belize City an. Es ist halb 6 und somit etwas zu spät, um noch auf die Insel Caye Caulker zu fahren. Am Busbahnhof werden wir von einigen Typen angesprochen, die wir fast nicht mehr loswerden, da sie uns eine Unterkunft, Taxi oder was auch immer anbieten wollen, denn es sei hier gefährlich und schon bald dunkel. Irgendwie ist es schon etwas speziell, denn die aufdringlichen Verkäufer sind alle ziemlich gross und muskulös. Es ist nichts mehr von den eher kleinen Mexikaner zu sehen. Schlussendlich ziehen wir doch selber los und hoffen, selbst eine Budget Unterkunft zu finden. Denn was wir bereits im Vornherein realisiert haben, ist, dass Belize im Vergleich zu Mexiko wieder sehr teuer wird. Wir haben aber Glück und sind mit dem angebotenen Preis für eine Privatunterkunft beim ersten Budgethotel zufrieden. Wir machen es uns gemütlich und gehen am Abend nochmals los, um etwas zu Essen zu finden. Wir finden einen Strassenstand, wo sich Manuela eine leckere mexikanische Teigtasche gönnt, und Hanspeter sowie Patrick einen Hotdog. Nachdem wir unser Essen haben, verziehen wir uns aber schnell wieder, denn wir werden ziemlich hartnäckig für Geld angesprochen, wobei Hanspeter einem einen Hotdog bezahlt. Es ist eigentlich noch so lustig, denn hier treten die Leute ganz anders auf, als wir es von Mexiko kennen und merken nun, dass wir in der Karibik angekommen sind. Die Landessprache ist hier nicht mehr Spanisch sondern Englisch und Kreolisch, alle Leute sind so – wie soll man das richtig ausdrücken – cool. Hanspeter fragt die Dame vom Empfang, was Kreolisch für eine Sprache ist, da sie diese spricht. Sie erklärt uns, dass es eigentlich eine stark vereinfachte Art von Englisch ist. Es hat sich für uns zuerst überhaupt nicht so angehört, aber nachdem sie uns den Aufbau erklärte, können wir es ein wenig verstehen.                                                                                                                                                               

Caye Caulker 01.02.2019 – 03.02.2019

Heute geht es früh los, denn wir wollen ja zur Insel Caye Caulker fahren und genügend Zeit haben, um eine geeignete Unterkunft zu finden. Auf dem Weg zum Fährterminal treffen wir den einen, der uns bereits gestern eine Unterkunft, Taxi und alles mögliche anbieten wollte. Er gibt uns sogar noch einen Gutschein mit, damit wir für ein paar Belize Dollar weniger auf die Fähre gehen können. Sehr nett von ihm und wir sind unser Vorurteil von gestern schon wieder los. Verständlich, denn irgendwie müssen sie alle zu Geld kommen und die Konkurrenz ist gross. Kurz nachdem wir unsere Tickets gekauft haben, geht die Fahrt mit dem Schnellboot los. Das Wetter ist herrlich und obwohl der Wetterbericht Regen vorausgesagt hat, sieht es überhaupt nicht danach aus. Die Fahrt geht rasant über das wunderschöne blau grüne Karibische Meer und 1.5 Stunden später kommen wir auf der Trauminsel an. Auch hier spricht uns umgehend ein Typ an und wir teilen ihm mit, dass wir auf der Suche nach einem Campingplatz sind. Er wüsste einen Ort, wo wir campen können, denn jener den wir ansteuern wollen, existiert nicht mehr. Wir gehen daher mit ihm mit, er beweist uns auch gerade, dass es unseren gewünschten Campingplatz nicht mehr gibt und meint, dass Campingplätze hier rar sind. Bei einem Hostel könnten wir campen und er führt uns dorthin. Hier hat es kaum Platz und es sieht wenig einladend aus, wir finden aber, dass wir uns damit abfinden können. Der Betreiber ist aber nicht da und offenbar gibt es morgen gerade einen Besitzerwechsel, denn die Angestellte teilt uns mit, dass wir deshalb hier nun doch nicht campen dürfen. Wir sind genervt, unser Begleiter ebenfalls, aber offenbar lässt sich da nichts machen. Nun fällt ihm ein, dass wir es noch bei einem anderen Hostel versuchen können, nur eine Strasse weiter. Er wartet, während wir uns dort erkundigen und siehe da, es klappt. Wir können im Vorgarten von diesem Hostel übernachten und sogar noch um einiges günstiger, als am anderen Ort. Wir fühlen uns hier sehr wohl und machen es uns gemütlich. Für die nächsten paar Stunden bleiben wir hier, denn die Sonne brennt so stark auf uns nieder, dass es uns gerade nicht nach Bewegung ist und wir uns im Schatten aufhalten. Gegen Abend besuchen wir noch den Split, wo die Südinsel von Caye Caulker durch eine Meerenge von der Nordseite getrennt ist und wir uns im lauwarmen Meer so gut es geht abkühlen. Hier ist mächtig was los und alles ist hier doppelt so teuer, aber trotzdem können wir es uns hier gemütlich machen und beobachten wie die Sonne am Horizont langsam im Meer versinkt. Danach gehen wir zum Abendessen zum Asiaten, der für Manuela leckere Nudeln, und für Hanspeter und Patrick einen leckeren Burger zubereitet. Dieses Lokal scheint das Preiswerteste zu sein und hat richtig gute Gerichte, welche etwa gleich teuer sind, wie wenn wir selbst kochen würden und alle Zutaten hier einkaufen müssten. Den restlichen Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und merken schnell, dass die Temperatur auch in der Nacht nicht unter 25 Grad sinkt. Es bleibt also heiss.  


Nach einer schweisstreibenden Nacht weckt uns die Sonne bereits vor 7 Uhr. Draussen ist es im Vergleich noch angenehm kühl, weshalb wir uns schnell verschieben. In einer Seitenstrasse haben wir einen preiswerten Strassenstand entdeckt, der leckere Teigtaschen zubereitet. Da holen wir uns je eine. Nachdem wir einigermaßen wach sind, packen wir unsere Badesachen und wollen die Südseite der Insel erkunden. Die Insel ist so klein, die kann man problemlos in zwei bis drei Stunden komplett umrunden. Das Wasser und die Palmen kommen uns hier wirklich eins zu eins wie aus dem Ferienprospekt vor, jedoch fehlt der typische Sandstrand. Es hat kleine Abschnitte, aber je südlicher wir kommen, desto mehr Mangroven hat es. Ganz hübsch sieht es hier aus und es hat erstaunlicherweise keine Touristen hier. Wir begegnen vor allem Vögel und Echsen, und geniessen die Ruhe. Wir finden sogar den ein oder anderen Steg, welcher nicht privat ist und wir so gemütlich aufs Meer hinaus gehen können. Trotzdem hoffen wir noch einen Platz zum Baden zu finden, denn langsam aber sicher wird die Hitze wieder unerträglich. Nachdem wir den südlichsten Punkt erreicht haben und uns bereits wieder auf dem Weg Nordwärts befinden, finden wir einen hübschen kleinen Strand wo wir endlich plantschen können. Herrlich, wir bleiben eine Weile drin und geniessen das erfrischende, kühle Nass. Danach setzen wir unseren Spaziergang fort und finden noch einen Steg, von welchem aus man wunderbar ins Wasser springen kann. Gegen Mittag sind wir bereits wieder zurück beim Campingplatz, wo wir wie gestern versuchen der Sonne zu entfliehen und etwas relaxen. Auch heute Abend sehen wir uns vom Steg aus, den wir am Vormittag gefunden haben, den wunderschönen Sonnenuntergang ohne den ganzen Jubel und Trubel an und gehen nochmals Baden. Ja, Caye Caulker ist der perfekte Ort zum entspannen und nichtstun. Zurück beim Hostel ist ziemlich was los und schon bald sehen wir warum. Einer der Hostelmitarbeiter veranstaltet eine Feuershow, der wir gebannt zuschauen.


Auch heute geht es wieder früh los, denn nicht nur die Sonne weckt uns, sondern Manuela und Hanspeter haben eine Schnorcheltour gebucht. Patrick entscheidet sich dagegen und will den letzten Tag hier noch ausspannen. Zuerst holen wir im selben Frühstückslokal wie gestern eine leckere Teigtasche und um halb 9 stehen wir beim Veranstalter bereit. Wir kriegen noch etwas Rabatt, da wir unseren eigenen Schnorchel und Maske dabei haben. Um halb 10 gehts dann los und zu unserer Überraschung sind wir nur zu viert, lediglich ein weiteres Pärchen ist da und so haben wir sozusagen unsere Privattour. Und das für umgerechnet knapp 30 Franken, das ist nicht schlecht. Das Schnorcheln hier lohnt sich wirklich, denn wir dürfen an 5 verschiedenen Orten reinspringen und sehen so eine unglaubliche Vielfalt des heimischen Meeresleben. Zuerst sind es nur ein paar hübsche farbige Fische, aber bereits der nächste Schnorchelgang ist mit vielen etwas furchteinflößenden Haien. Da uns aber gesagt wird, dass sie nicht gefährlich seien, wagen wir uns ins wortwörtliche Haifischbecken. Dabei und auch bei den weiteren Schnorchelgänge sehen wir ganz viele, äusserst eindrückliche Rochen. Das Riff ist ebenfalls wunderschön und wir haben sogar das Glück, eine grüne Schildkröte zu erspähen. Beim letzten Schnorchelgang können wir sogar noch ein Schiffswrack besuchen, welches ebenfalls interessant ist. Bevor die Tour zu Ende ist, können wir am Festland noch die winzig kleinen Seepferdchen bestaunen und einige grosse Fische (deren Namen uns entfallen ist, aber welche man im Video sehen kann). Dort müssen sich die Touranbieter von den zahlreichen Pelikanen in Acht nehmen, die sich auf unserem Boot niederlassen und nach Futter suchen. Das war wirklich ein sehr ereignisreicher und wunderschöner Tag. So gönnen wir uns zum Abendessen nochmals etwas asiatisches und verbringen wiederum einen gemütlichen Abend auf dem Campingplatz.

Caye Caulker (Belize) – Flores (Guatemala) 04.02.2019

Heute ist wieder Reisetag und wir stehen früh auf. Wir haben eine lange Reise vor uns, da wir Flores in Guatemala erreichen wollen. Oder zumindest Guatemala, egal wie weit wir eigentlich kommen. Denn in 8 Tagen geht unser Flieger von Guatemala City (Guate) in die Staaten, danach nach Fiji und nach ein paar Tagen weiter nach Neuseeland. Die Zeit rennt uns buchstäblich davon. Aufgrund der Hitze bereitet uns das frühe Aufstehen glücklicherweise keine Probleme mehr. So sind um 8 Uhr unsere Sachen gepackt und wir stehen bereit für die Fähre, die in den nächsten Minuten ablegt. Perfekt, um halb 10 treffen wir bereits am Hafen von Belize City ein und wir werden hier angesprochen wohin wir wollen. Es gäbe einen Direktbus für umgerechnet 20 Franken, was gemäss unseren Recherchen ein sehr guter Preis ist. Klar, es käme günstiger, wenn wir mit einem langsamen Bus zur Grenze fahren würden und in Guatemala umsteigen. Aber wir buchen nun diesen Bus, welcher auch gerade um 10 Uhr losfährt. Unterdessen kommen wir mit einer Schweizerin, Monika, ins Gespräch, die den gleichen Bus gebucht hat und wir uns mit ihr über die weiteren Pläne austauschen. Der Grenzübergang nach Guatemala verläuft kurz und schmerzlos, obwohl wir noch umgerechnet 20 Franken Ausreisesteuer für Belize bezahlen müssen. Aber das gehört halt dazu und wir wussten es bereits im Vornherein. Die Fahrt geht weiter durch ländliches Gebiet und von dem was wir bis jetzt gesehen haben, gefällt uns Guatemala sehr gut. Als wir jedoch in Flores einfahren, sind wir etwas schockiert, denn es gibt eine Mall mit Burgerking und allen möglichen amerikanischen Marken. Das hätten wir nicht erwartet und es zeigt uns wie touristisch es hier wohl sein wird. Hier sind wir eigentlich noch gar nicht in Flores, sondern in Santa Helena. Flores ist lediglich die winzig kleine Halbinsel auf dem Lake Peten. Wir sehen gleich, dass wir eigentlich nur noch 2 Kilometer von unserem Ziel entfernt sind. Nun aber müssen wir auf einen kleineren Bus umsteigen und es wird uns gesagt, dass wir hier Geld abheben können, denn in Flores gibt es keinen Automaten. Gut, machen wir und steigen in den etwas kleineren Bus ein. Hanspeter und Manuela sitzen vorne beim Fahrer und wir sind etwas irritiert, da er uns wieder alles Mögliche andrehen will. Er macht uns gerade einen Plan für die Weiterreise, meint das Hostel, welches wir ansteuern wollen, sei eine gute Wahl und will uns für 250 Quetzales (ca. 30 Franken) ein Sunrise Ticket für Tikal verkaufen. Wir merken nun, dass ein zweiter Typ bei den anderen Passagieren sitzt und dasselbe verkaufen will. Wir gehen nicht darauf ein, aber wir entfernen uns wieder vom Ziel und fahren zum Flughafen, wo einige Passagiere dieses Ticket kaufen. Man muss die Tickets im Vorfeld kaufen, weshalb wir etwa 1.5 Stunden von einem Ort zum nächsten fahren, da einige Passagiere nicht genügend Geld dabei haben und wohl ein funktionierender Bankautomat gesucht wird. Nachdem alle ihre überteuerten Tickets haben, fahren wir endlich auf die Insel, wo zuerst alle gebuchten Gäste abgesetzt werden und schlussendlich noch wir. Wie könnte es anders sein, wir haben nicht gebucht und nun kommt der Fahrer mit uns rein. Das passt uns nicht sonderlich und der Hotelmitarbeiter will 80 Quetzales pro Person, was fast das Doppelte ist für dasselbe Angebot, das wir auf Booking gefunden haben. So kommt es, dass wir das Zimmer über Booking buchen und so nur noch 50 Quetzales pro Person zahlen. Da wir uns von Beginn an gut mit Monika verstanden haben, schliesst sie sich uns an, um morgen die Ruinen von Tikal mit uns zu besuchen. Wir gehen daher nochmals zusammen in die Stadt, um uns nach den Tickets zu erkundigen und etwas zum Abendessen einzukaufen. Wir finden den wahrscheinlich billigsten Bus und buchen diesen für morgen früh. Wohl gibt es keinen normalen Bus dorthin. Patrick fühlt sich heute nicht gut und bleibt im Hotel. Wir bereiten ein kleines Abendessen zu und gehen später nochmals raus, um die kleine Insel Flores zu erkunden. Keine 20 Minuten dauert es und wir sind um die gesamte Insel spaziert. Es hat sogar ein kleines, aber hübsches Kirchlein und der See sieht mit Mondschein wunderschön aus. Schlussendlich gönnen wir uns einen leckeren Mojito, da es bei einem Restaurant ein Angebot für umgerechnet 3 Franken für 2 Mojitos gibt. Sie sind nicht gross, aber lecker, gerade gut als Schlummertrunk.

Tikal 05.02.2019

Auch heute ist nichts mit Ausschlafen, denn bereits um 8 Uhr fährt der Bus, um uns zu den Ruinen von Tikal zu bringen. Da sich Patrick immer noch etwas krank fühlt, bleibt er im Hostel und wir ziehen mit unserer zweiten Begleiterin, Monika, los. Nach etwa 1.5 Stunden erreichen wir Tikal und denken, dass wir eine Unmenge an Zeit haben, denn der Shuttle für zurück fährt erst um 15.00 Uhr. Wir sehen jedoch schnell, dass das Areal mit den Ruinen riesig ist und wir einige Zeit benötigen werden. Wir fangen daher im Süden an und arbeiten uns nach Norden durch. Zuerst jedoch sind wir begeistert von einem Baum, welcher irgendwie mystisch aussieht, da er mit Moos bewachsen ist. Danach führt uns der Weg durch den wunderschönen Urwald bis wir die erste Ruine erreichen, welche aus einem hübschen Gebäude und einem, wie man es von den Mayas kennt, gravierten Stein besteht. Wir können hier sogar einige Affen und Nasenbären bewundern, die sich herumtummeln. Offenbar verirren sich nur wenige Leute in diese Ecke. Danach machen wir uns auf den Weg zum Hauptplatz, welcher wiederum durch dichten Urwald führt und wir von Vogelgezwitscher begleitet werden. Als wir beim Hauptplatz selbst ankommen, kommen wir kaum aus dem Staunen heraus, denn ein Gebäude ist riesiger als das nächste. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen und steigen die unzähligen Stufen auf die Gebäude hinauf, wo es erlaubt ist. Der Ausblick von hier oben ist einfach fantastisch und soweit das Auge reicht ist nur Urwald in Sicht, abgesehen von einem weiteren riesigen Monument. Wir sind echt beeindruckt und verbringen die nächsten Stunden mit wandern auf und um die alten Maya Bauten. Nachdem wir nahezu alles von dieser riesigen Stätte gesehen haben, machen wir uns gemütlich auf den Rückweg, denn wir haben ja noch knapp eine halbe Stunde Zeit. Während wir jedoch den Weg entlang schlendern, merken wir plötzlich, dass der Weg zurück wohl weiter ist als gedacht und wir beschleunigen das Tempo etwas. Naja, es hiess lediglich, dass wir um Viertel vor 3 zurück sein sollen, der Bus jedoch erst um 3 fährt. Etwa fünf Minuten vor Drei erreichen wir den Parkplatz und der Busfahrer wartet schon ganz ungeduldig auf uns. Nachdem wir eingestiegen sind, macht er jedoch noch ein paar Runden, da er wohl noch Platz für ein paar zusätzliche Passagiere hätte. Wir sind ziemlich geschafft vom heutigen Tag und freuen uns schon wenn wir zurückkommen, ein Bad im wunderschönen See, der um Flores liegt, zu nehmen. Zuerst aber buchen wir einen Shuttle Bus nach Semuc Champey, welches wir morgen ansteuern wollen. Die Fahrt wird ziemlich lange sein und offenbar gibt es keinen direkten lokalen Bus. Die Buchung ist aber schnell erledigt und wir gehen zurück ins Hostel. Als wir aber dort eintreffen, fehlt von Patrick jede Spur. Nun packen wir kurz unsere Sachen und springen ins Kühle nass. Als wir wieder zurück ins Hostel kommen, teilt uns die Rezeptionistin mit, dass wir nochmals zurück zum Touranbieter gehen müssen, denn der Shuttlebus für morgen sei bereits voll. Etwas genervt kehren wir wieder in die Stadt zurück und schauen beim Touranbieter vorbei, der uns das Geld zurück erstattet. Besonders freundlich ist er nicht, aber zumindest teilt er uns mit, dass es eine Alternative morgen früh um 6 gäbe, mit einem lokalen Bus unser Ziel zu erreichen. Für Monika wäre das in Ordnung, aber mit Patrick konnten wir das noch nicht absprechen. Wir gehen daher zum Busterminal, um noch weitere Informationen zu erhalten. Und siehe da, als wir beim Coiffeurladen vorbeilaufen, sitzt Patrick drin und hat sich gerade seinen Bart wegrasieren lassen. Wunderbar, nun sind wir wieder alle zusammen und laufen gemütlich zum Terminal. Dort kommt die nächste Herausforderung. Die Busgesellschaft, welche uns der Touranbieter genannt hat, bietet keinen Bus nach Lanquin oder Semuc Champey an. Nachdem wir jedoch die grössere Ortschaft zuvor ausfindig gemacht haben, nickt der Ticketverkäufer und meint, dass ein Minivan morgen um 6 Uhr dorthin fährt. Das muss er sein. Jedoch kann man den nicht reservieren und wir sollen einfach genügend früh, um halb 6, da sein. Das Billet können wir dann direkt beim Busfahrer kaufen. Alles klar, wir haben uns alle damit abgefunden, morgen etwa gegen halb 4 Uhr aufzustehen, damit wir um viertel vor 5 loslaufen können. Denn die Busstation liegt nicht gerade um die Ecke, sondern ist rund 5 Kilometer entfernt und uns so früh am Morgen auf ein Taxi verlassen, wollen wir auch nicht. So kehren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft und bereiten das Abendessen zu. Ohne es zu bemerken ist es doch wieder spät geworden und es ist fast Mitternacht, als wir endlich alles gepackt haben und uns schlafen legen können.

Fahrt nach Lanquin 06.02.2019

Viel zu früh klingelt der Wecker, wir packen die letzten Sachen und machen uns abmarschbereit. Mit Sack und Pack gehen wir los und “geniessen” die morgendliche Stille und Dunkelheit. Wir kommen gut voran und sind schon etwas vor halb 6 beim Busterminal. Als wir dort eintreffen, bricht das Chaos schon aus und wir werden von einem Typen in ein Büro gezogen, der uns die Tickets nach Semuc Champey verkaufen will. Irgendwie ist alles etwas merkwürdig, aber wir sind zu verpennt, um zu realisieren, dass wir bei Abzocker gelandet sind. Glücklicherweise wurde uns jedoch der Preis für die Busfahrt vorgängig mitgeteilt und als uns ein viel zu hoher Preis für die Tickets angeboten wird, wird Manuela sauer und läuft davon. Irgendwie ist es doch komisch, hat der Ticketverkäufer gestern doch gesagt, dass man die Tickets direkt im Bus kaufen kann. Sie fragt beim selbigen nochmals nach und der meint, wie bereits gestern, dass wir einfach hinter dem Büro auf den Bus warten sollen. Manuela geht daher wieder zurück und holt die andern. Nun wollen die Verkäufer nur noch 10 Quetzales mehr, als der ursprüngliche Preis und nicht 80 mehr pro Person, aber wir gehen nicht darauf ein. Es ist nach wie vor dunkel und ein paar Busse stehen bereit. Jedoch gibt es eine Absperrung, wo noch andere Busse warten, was uns etwas verwirrt. Uns wird jedoch gesagt, dass ein kleiner Bus hierher kommen wird, aber wir sind doch immer noch etwas nervös, ob es wirklich klappt. Etwa um 10 vor 6 kommt der kleine Bus tatsächlich. Hanspeter kümmert sich um all unser Gepäck, während Monika und Manuela reinhüpfen, und die hintersten vier Plätze sichern. Auf dem Platz beobachtet Patrick tatsächlich noch ein Herr mit einer Ziege und wir meinen unseren Augen nicht zu trauen, aber der melkt die gerade und verkauft frische Ziegenmilch. Interessant, aber so früh am Morgen haben wir keine Lust auf Ziegenmilch. Nach etwa 20 Minuten ist alles verstaut und schon jetzt hat es mehr Leute als Sitze, aber wir haben unseren Platz. Die Fahrt geht los und es werden immer noch mehr und mehr Leute aufgeladen. Eine Frau hat sogar noch einen Vogel dabei, eine andere ein Huhn. Der Sonnenaufgang ist wahnsinnig eindrücklich zu sehen, wie auch der Nebel, der über den Feldern liegt. Wir geniessen die wunderschöne Fahrt durch Guatemala und kommen an einem indigenen Dorf nach dem anderen vorbei. Eine grössere Stadt gibt es unterwegs nicht, und die Leute kommen und gehen. Es hiess, dass wir etwa mit 5 Stunden bis nach Coban rechnen müssen (und ehrlich gesagt, rechneten wir eher mit 8) und sind erstaunt wie zügig wir vorankommen. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel gibt es einen Knall und der überfüllte Minibus hält an. Was könnte es anderes sein als ein geplatzter Reifen… Glücklicherweise ist ein Ersatzrad dabei und der Reifen ist schnell gewechselt. Für uns ist es gerade eine gute Gelegenheit, die Beine zu vertreten. Trotz diesem Zwischenfall kommen wir am Mittag in Coban an. Auch hier werden wir von Taxifahrer und Touranbieter sozusagen mit Angeboten überrannt und sie scheinen etwas enttäuscht zu sein, dass wir mit dem lokalen Bus weiter wollen. Nett sind aber auch diese Leute, denn sie teilen uns mit, wo der Bus nach Lanquin fährt (was wir ja schon wussten). Eigentlich wollten wir mal was Essen, aber der Bus nach Lanquin fährt selten und als wir an der Haltestelle des nächsten Minivans ankommen, ist dieser schon abfahrbereit. Der Nächste und Letzte fährt erst in 2 Stunden wieder, und so kommt es, dass wir postwendend hier reinhüpfen. Obwohl es kaum noch Platz hat, rutschen die netten Leuten zusammen, so dass aus einem 2er Sitz ein 3er Sitz und aus einem 1er Sitz ein 2er Sitz wird. So können wir alle für die zweistündige Fahrt sitzen. Und wie könnte es anders sein, es steigen noch mehr und mehr Leute zu. Wir sind hier, wie auch auf der letzten Fahrt, die einzigen Touristen. Wahrscheinlich wollen sich das die Touristen nicht antun und das ist wohl auch der Grund, weshalb teurere Shuttle Busse fahren. Wir finden jedoch die Fahrten abgesehen von den etwas unbequemen Sitzen toll und die Leute sind meist auch ziemlich gesprächig. Diese Fahrt ist noch viel spektakulärer als die Letzte und führt uns an einer ziemlich steilen, unbefestigte Strasse entlang, wo es seitlich einen ziemlich beängstigenden Abhang hinunter geht. Da wir aber so eingequetscht sind, ist es unmöglich ein Foto aus dem Fenster zu schiessen. Als wir unten ankommen, gibt es wieder einen Knall und unser Bus raucht ein wenig. Das sieht weniger gut aus, aber trotzdem sind wir noch ziemlich entspannt, denn wir sind nur noch knapp 2 Kilometer vom Dorf entfernt. Plötzlich jedoch raucht der Bus etwas mehr und die Leute geraten in Panik, und steigen in ziemlich heftiger Manier aus dem Bus aus. Wir folgen und sehen nun was passiert ist. Die Bremsen sind total überhitzt und haben die Felge dermassen aufgeheitzt, so dass nun der Reifen am qualmen ist. Wir wollen unsere Sachen vom Dach nehmen, was aber nicht geht, denn der Minivan ist am Rollen. Einige Männer versuchen ihn anzuhalten, was schlussendlich auch gelingt. Ein ziemlicher Meis ist im Gange. Wir wollen uns gar nicht ausmahlen, was gewesen wäre, wenn das ganze, weiter oben passiert wäre. Nicht gut und am Besten nicht zu fest darüber nachdenken. Die Strassen sind so eng und als ein Pickup überholen will, fährt er Monika beinahe über die Füsse. Hanspeter reagiert zum Glück gerade und kann dem Pickup entgegen halten, der im Schritttempo fährt. Zum Glück hat sie nur ein blauer Fleck und einen Schrecken davon getragen. Irgendwie haben wir genug und wollen nur weg hier. Ein offener Pickup Truck hält und ein junger Mann spricht uns an, fragt ob wir schon eine Unterkunft haben. Eigentlich gehen wir auf sowas nicht ein, aber wir haben tatsächlich noch keine Unterkunft und möchten lediglich irgendwo campen. Er meint, dass er einen Ort kenne, wo wir für 20 Quetzales (2.50 Fr.) campen können und er könne uns dorthin bringen. Ach so, wohl um Taxidienste geht es und wir fragen nach, wie teuer die Fahrt wird. Daraufhin meint er, wenn wir morgen mit seinem Pickup für 25 Quetzales nach Semuc Champey fahren, bringt er uns gratis hin. 25 Quetzales ist ein gängiger Preis für diese Fahrt, was wir gelesen haben und wir schlagen ein. Für uns ist es ja nicht viel und der junge Mann ist uns sympathisch. Er bringt uns zu einem wunderschönen Hostel, wo wir herzlich empfangen werden. Leider wird mit dem Zelten nichts, denn der Boden ist aus Stein und so können wir unser Zelt nicht aufstellen. Patrick hat sein Zelt bei der Überfahrt von Belize verloren und schläft sowieso in der Hängematte. Eigentlich wollten wir Monika eine Hängematte anbieten. Sie entscheidet sich aber spontan in einen Dorm für 60 Quetzales zu gehen und wir entscheiden uns daher in unseren Hängematten zu übernachten. Es ist sehr gemütlich da, mit wunderschöner Aussicht und sogar einen Pool gibt es. Nachdem wir uns eingerichtet haben, springen wir in den Pool, um uns abzukühlen und werden dabei von einer lustig aussehenden Echse beobachtet. Für heute haben wir genug hektik und lassen es gemütlich angehen. Wir gehen kurz noch ins Dorf, um ein paar Brötchen und ein paar Snacks für den morgigen Tag zu kaufen. Am Abend lädt uns Monika alle zu einem richtig leckeren Abendessen im hübschen hoteleigenen Restaurant ein. Das tut unseren Bäuchen nach diesem langen, etwas anstrengenden Tag richtig gut und wir verbringen alle zusammen einen sehr gemütlichen Abend.

Semuc Champey 07.02.2019

Wir haben eine wunderbare Nacht in der Hängematte verbracht und wachen zum wunderschönen Sonnenaufgang auf. Perfekt, um 8 Uhr werden wir abgeholt und so haben wir noch Zeit, um etwas zu Frühstücken und unsere Sachen zu packen. Der Pickup, auf welchen wir rauf hüpfen, ist bereits mit Bauern gefüllt, die zur Arbeit transportiert werden. Wir haben aber problemlos Platz und können uns gut festhalten. Denn festhalten ist notwendig, die holprige Fahrt über die schlechte Strasse ist rasant, aber sehr lustig und die Aussicht atemberaubend. In Semuc Champey angekommen, sind wir sozusagen die Ersten und gehen munter auf Erkundungstour. Der Pfad führt durch wunderschönen Regenwald und wir erklimmen zuerst einmal den Aussichtspunkt. Der Weg führt ziemlich steil hinauf, aber als wir endlich oben ankommen, haben wir eine wahnsinnig schöne Aussicht auf die hügelige und bewaldete Umgebung und die natürlichen Pools. Da sie noch im Schatten sind, verweilen wir ein wenig hier oben. Ein Guide oder Arbeiter von hier teilt uns jedoch mit, dass erst um 13.00 Uhr alle Pools von der Sonne schön belichtet werden. Aus diesem Grund machen wir uns nach einer halben Stunde auf den Weg hinunter zu den Pools, wo wir uns auf ein kühles Bad freuen. Unterwegs treffen wir sogar noch einen Kokosnussverkäufer, bei welchem wir uns eine leckere Kokosnuss gönnen. Dabei können wir sogar noch den Affen zuschauen, die in den Bäumen rumklettern. Unten angekommen stürzen wir uns sogleich ins kühle Nass. Aus unerklärlichen Gründen ist es nicht erlaubt mit Schnorchel zu schwimmen, aber das ist Nebensache. Die Pools sind wunderschön und unglaublich klar. Besonders toll ist, dass alle miteinander verbunden sind. So können wir von einem Pool in den nächsten, entweder hüpfen, rutschen oder lediglich runtersteigen. Spass pur. Nachdem wir uns genügend ausgetobt haben und schön abgekühlt sind, spazieren wir noch den unteren Weg entlang in Richtung Ausgang. Von hier haben wir eine gute Sicht auf einen weiteren Wasserfall, der eine Höhle beinhaltet. Leider darf man hier nicht schwimmen gehen, der Anblick ist aber bereits eindrücklich. Danach gehen wir zurück zum Ausgang, wo wir von ein paar kleinen Kinder angesprochen werden, die uns in fast perfektem Englisch Schokolade andrehen wollen. Das ist ziemlich amüsant und wir sehen schon jetzt, dass sie gute Verkäufer sind. Danach geht es wieder in einer genau so holprigen Fahrt mit dem Pickup und einigen Arbeiter zurück nach Lanquin, wo wir einen gemütlichen restlichen Tag und Abend verbringen.

Lanquin und Fahrt nach Antigua 08.02.2019

Auch heute geht es wieder früh los und dies obwohl der Tag verregnet beginnt. Wir haben gehört, dass es hier ein Höhlensystem zum Auskundschaften gibt. Da unsere Zeit in Guatemala bald abläuft, wollen wir heute noch nach Antigua kommen. Gemäss den dürftigen Informationen die wir erhalten haben, sollte das theoretisch möglich sein. Wir packen zuerst unsere Sachen, so dass wir danach nur zurückkommen müssen und weiter ziehen können. Da es immer mehr und mehr regnet, entscheiden wir uns das nächste Mototaxi anzuhalten, um zu den Höhlen zu gelangen. Wir hätten nicht gedacht, dass wir vier alle Platz auf der Rückbank haben. Aber es klappt problemlos. Als wir bei den Höhlen ankommen, spricht uns ein junger Mann an und erzählt uns, dass er hier Guide sei. Er habe keinen fixen Betrag, sondern will nur ein Trinkgeld anhand seiner Leistung. Er ist uns sehr sympatisch und wir entscheiden uns ausnahmsweise mit Guide die Höhlen zu erkunden. Das ist eine gute Entscheidung, wie es sich bald heraus stellt. Denn wir dürfen mit ihm, fern ab vom eigentlichen Weg, in den Höhlen klettern und kraxeln gehen. Die Felsformationen sind sehr eindrücklich und wir verbringen knapp 2 Stunden in den Höhlen. Es stört überhaupt nicht, dass es regnet, denn hier drin ist es enorm heiss. Zum Abschluss können wir uns im Fluss noch etwas abkühlen und schon bald sind wir wieder auf dem Rückweg. Unser Guide lädt uns noch kurz zu sich nach Hause ein, was wir gerne annehmen. Zuerst holen wir das Gepäck mit zwei Mototaxi und können mit ihm noch etwas plaudern, bis der Bus zurück nach Coban fährt. Wir entscheiden uns schlussendlich für ein Trinkgeld von 100 Quetzales, was etwa 3 Franken pro Person ausmacht und er uns sagt, dass dies ein guter Lohn für zwei Tage sei. Wir sind glücklich, ihn so glücklich zu sehen, denn es hat sich mehr als nur gelohnt. Es war ein richtig tolles, ungeplantes Abenteuer. Um 11 Uhr fährt der Bus nach Coban ein. Unser Guide hält den Bus an und meint zu den Leuten, dass sie etwas zusammen rutschen sollen, denn wir sind Touristen. Das ist uns doch etwas peinlich, da es sogar ein paar Leute gibt, die extra für uns aufstehen und darauf bestehen, dass wir sitzen. Die Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle und um 13.00 Uhr erreichen wir Coban. Wir müssen ausfindig machen, wo der Bus nach Guatemala City fährt, denn einen Direktbus nach Antigua gibt es nicht. Wir sind froh, so früh dran zu sein, denn wir haben noch eine lange Fahrt vor uns. Die Herren am Busbahnhof für die Lanquin Busse teilen uns netterweise mit, wo die Busse nach Guatemala Stadt fahren. Wie vor zwei Tagen, wollen wir uns eigentlich zuerst noch etwas mit Essen eindecken. Aber als wir am Terminal ankommen, werden wir informiert, dass der sogenannte Chicken Bus (alter amerikanischer Schulbus) in weniger als 5 Minuten fährt. Wir fragen, ob es noch schnell reicht was zu essen zu holen – wenn wir es innerhalb von 5 Minuten schaffen, dann ja. Viel finden wir in dieser Zeit nicht, aber was solls. Nachdem wir alle zurück und eingestiegen sind, fährt der Bus auch gerade los. Wie nett, wohl haben sie noch kurz auf uns gewartet. Viel Gutes haben wir nicht über Guatemala Stadt gehört und wir realisieren bald, dass wir erst bei Dunkelheit eintreffen werden. Die Fahrt war wirklich sehr toll. Aber als wir um halb 7 Uhr ankommen, und die Busse nach Antigua nicht von hier fahren, wissen wir, dass wir jetzt nicht um ein Taxi herumkommen. Denn nach 8 Uhr fahren offenbar sowieso keine Busse mehr nach Antigua. Ein Taxifahrer bringt uns daher für ein paar Quetzales zur Haltestelle und nach etwa 15 Minuten kommt der entsprechende Bus. Dies ist ebenfalls ein alter Schulbus, aber total überfüllt. Wir werden so richtig hinein gequetscht und unser Gepäck macht es nicht besser. Aber schon bald haben wir alle einen Sitzplatz und gesprächige Sitznachbarn. So überstehen wir diese, wirklich unbequeme stündige Fahrt doch ziemlich gut. Etwas geschafft kommen wir um halb 9 Uhr im ruhigen Städtchen Antigua an. Glücklicherweise haben wir ein Zimmer gebucht, welches sich nur ein paar Minuten vom Busbahnhof entfernt befindet. Nachdem wir eingecheckt haben, gönnen wir uns noch leckeres guatemaltekisches Essen von einem Strassenstand.

Antigua 09.02.2019

Den heutigen Tagen starten wir gemütlich und schlendern zuerst einmal eine Weile durch das hübsche Städtchen Antigua. Wir sehen uns etwas in den Souvenirläden um und Patrick findet sogar noch eine Gitarre, damit er unterwegs etwas musizieren kann. Am Nachmittag spazieren wir auf einen Aussichtspunkt, wo wir einen guten Überblick auf die Stadt und auf die umliegenden Vulkane haben. Letztere sind uns aber leider der Wolken wegen verwehrt, aber die Sicht ist trotzdem hübsch. Den Rest des Tages verbringen wir mit Einkaufen und ausfindig machen, wo sich der Ausgangspunkt für die morgige Wanderung befindet. Wir wollen den Vulkan Acatenango erklimmen. Da diese Wanderung aber hauptsächlich mit geführten Touren angeboten wird, ist die Planung etwas erschwert. Nach einigem herumfragen, gelangen wir aber an alle notwendigen Informationen. Am Abend gönnen wir uns mal wieder ein westliches Abendessen (Spaghetti und Burger).

Acatenango 10.02.2019 & 11.02.2019

Heute heisst es Abschied von Monika nehmen, denn sie wird morgen nach Panama fliegen und wir werden erst wieder morgen Nachmittag vom Acatenango zurück sein. Patrick bleibt noch in Antigua, so werden wir ihn nach der Wanderung noch sehen, bevor wir Guatemala verlassen. Um 10 Uhr haben wir alle unsere Sachen für die bevorstehende Wanderung gepackt und stehen am Busbahnhof. Zuerst müssen wir den Bus nach Chimaltenango erwischen und in Parramos aussteigen. Wir haben Glück, denn der Bus wird gerade ausgerufen und ist in den Startlöchern. In Parramos müssen wir wieder fragen, wo der Bus nach La Soledad fährt. Die Einheimischen teilen uns mit, dass wir uns beeilen müssen, denn der gelbe Bus fährt gerade auf der anderen Seite des Platzes vorbei. Wir rennen über den Platz bis wir den Bus in der gefühlten letzten Sekunde erreichen. Dieser Bus führt uns durch eine sehr schöne, verlassene Gegend in das winzig kleine Kaff, La Soledad. Der Beginn des Wanderwegs auf den Acatenango ist etwa 10 Gehminuten vor dem Dorf und der Busfahrer lässt uns hier aussteigen. Wir wissen bereits, dass der Aufstieg streng wird, denn wir müssen etwa 1500 Höhenmeter auf den nächsten 6 Kilometer Wegdistanz bewältigen. Der Aufstieg beginnt bereits sehr steil und wir kommen schon nach den ersten paar Minuten ziemlich ins Schnaufen. Ja, wir merken, dass wir schon länger keine Wanderung gemacht haben. Aber nach knapp einer Stunde haben wir uns eingewöhnt und es geht stetig bergauf. Der Anfang war sowieso am Anstrengendsten da der Weg aus losem Vulkan Kies besteht. Beim eigentlichen Parkeingang müssen wir noch eine kleine Gebühr für die Besteigung bezahlen und der Parkverwalter teilt uns mit, dass der Campingplatz den wir ansteuern wollen, privat geführt sei. Das heisst, alle Plätze mit Sicht auf den El Fuego gehören den Touranbieter und wir müssen vorher um Erlaubnis bitten. Das hört sich heftiger an, als es ist. Unterwegs treffen wir ein paar Mal auf eine Gruppe und da der Guide mit uns zu plaudern beginnt, fragen wir, ob wir bei seinem Camp zelten dürfen. Er sagt sofort zu und fragt uns in allem Ernst, ob wir denn auch ein Zelt dabei hätten. Klar, wir benötigen nur einen Platz, wo wir dieses aufstellen dürfen. Als wir ein paar Stunden später oben ankommen, sind wir von der Aussicht beeindruckt. Bereits während des Aufstiegs haben wir den gegenüberliegenden Vulkan rumpeln hören, aber jetzt sehen wir ihn rauchen und das nicht gerade wenig. Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, merken wir gleich, dass es enorm kalt ist und wir ziehen sogleich Kappe und Handschuhe an. Der Guide von der Gruppe bei der wir campen, bietet uns an, dass wir zu ihnen an das Feuer sitzen dürfen. Das schätzen wir natürlich sehr und machen dabei noch ein paar nette Bekanntschaften. Die meisten Mitglieder der Tour sind jedoch nicht sehr gut ausgerüstet und frieren trotz des Feuers, sodass einige bereits schlafen gehen, als es eindunkelt. Der Guide bietet uns sogar noch Essen an, welches von den Teilnehmer übrig blieb, aber wir verzichten dankend darauf. Sonst hätten wir ja unse eigenes Essen umsonst hochgeschleppt und es geht ja auch etwas ums Prinzip, denn wir haben ja bewusst keine Tour gebucht. Nachdem es dunkel geworden ist, wird der Vulkan, El Fuego, immer eindrücklicher. Denn jetzt sehen wir zwar den Rauch nicht, dafür aber Lava, welche glühend rot in die Luft gespeit wird. Genau das ist es, was wir uns zum Abschluss des Amerikanischen Kontinents gewünscht haben. Einen aktiven Vulkan zu sehen und hier haben wir ihn auf dem Silbertablett. Wir können uns kaum satt sehen und bleiben noch bis spät am Abend auf.


Die Gruppe ist heute morgen um 4 Uhr aufgebrochen, um von ganz oben des Acatenango den Sonnenaufgang bestaunen zu können. Wir wollen bis 6 Uhr schlafen, da wir finden, den Sonnenaufgang vom Campingplatz genauso schön sehen zu können. Da es gestern doch ziemlich spät wurde, verschlafen wir diesen beinahe. Aber wir erwachen doch kurz bevor die Sonne aufgeht. Die beeindruckenden Eruptionen nehmen kein Ende und der Sonnenaufgang ist wunderschön. Danach kochen wir Kaffee und bereiten leckere Frühstücksflocken zu, bevor wir unser Zelt abbrechen. Gegen 8 Uhr haben wir alles zusammengepackt und sind bereit für den Aufbruch. Die geführt Tour ist unterdessen wieder zurückgekehrt und sie gehen nun wieder denselben Weg runter den wir gekommen sind. Dies liegt daran, dass der letzte Aufstieg sehr anstrengend ist und sie diesen so ohne Gepäck meistern konnten. Wir bekommen das sogleich zu spüren. Der Aufstieg geht über loses Geröll und Sand, so dass wir jeweils zwei Schritte vorwärts machen und wieder einen zurück. Wir haben das Gefühl überhaupt nicht vorwärts zu kommen und am frühen Morgen ist alles besonders anstrengend. Der letzte Abschnitt ist so steil, dass wir aufpassen müssen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommen wir beim Krater an und von hier, können wir sogar von oben auf den El Fuego Vulkan schauen, was wiederum äusserst eindrücklich ist. Wir verweilen fast eine Stunde hier oben und geniessen die Aussicht, bevor wir uns an den steilen Abstieg machen. Steil ist der Abstieg wirklich, denn wir machen mit dieser Route den Rundweg, wobei der Abstieg zwar kürzer ist, dafür noch steiler als der Aufstieg. Wir geniessen die Landschaft sehr und können sogar den berühmten Lago Atitlan mit seinen vielen Vulkanen erblicken. Wir lassen es gemütlich angehen, denn wir wollen ja nicht noch einen Fuss verknacksen. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück beim Ausgangspunkt und sehen von weitem wie ein Bus vorbei fährt. Wir denken uns nicht viel dabei und warten an der Strasse. Nach über einer Stunde warten, fragen wir jemanden, wann der nächste Bus etwa komme. Das sei erst um 4 Uhr, also erst in 1.5 Stunden und wir machen es uns nochmals gemütlich. Das hätten wir doch nicht erwartet, aber es scheint, als hätten wir gestern morgen gerade Glück gehabt, so umgehend eine Verbindung zu erhaschen. Etwas später kommen noch ein paar Kinder vorbei, die uns nochmals mitteilen, dass der nächste Bus um 4 fährt. Und falls dieser voll ist, komme noch einer um 6 Uhr. Die machen einem richtig Mut. Glücklicherweise nimmt uns der 4 Uhr Bus mit und in Parramos haben wir gerade Anschluss nach Antigua. In diesem Bus gibt es mal eine andere Art von Unterhaltung, denn es steigen zwei junge Männer ein, die auf Spanisch ziemlich gekonnt rappen. Wieder zurück in Antigua treffen wir Patrick im Hostel und gehen mit ihm heute zum Abschluss der Reise lecker zu Abend essen. So lassen wir gemütlich den heutigen Abend ausklingen.

Flug nach Fiji 12.02.2019 & 14.02.2019

Zu viel Schlaf sind wir heute nicht gekommen, denn um halb 3 Uhr klingelt bereits der Wecker. Wir haben mit einem Pärchen, das wir bei der Gruppe auf dem Acatenango getroffen haben, vereinbart, ein Taxi an den Flughafen zu nehmen. Sie haben bereits um 6 Uhr einen Flug, wir um 7 Uhr. Und so früh hätte es keinen günstigen Transport gegeben. Zu viert können wir daher ein Taxi für 70 Quetzales (ca. 8 Franken) pro Person teilen. Ansonsten hätte ein Privattaxi für uns 250 Quetzales gekostet und so kommt uns dies gerade gelegen. Patrick steht sogar mit uns auf, so dass wir uns noch verabschieden können. Um Viertel nach Drei ist das Taxi bereit und es geht los zum Flughafen. Im Moment ist noch nicht viel Verkehr und wir sind eine Stunde später am Flughafen von Guatemala City. Das Einchecken und der Flug nach Los Angeles verläuft reibungslos. In Los Angeles angekommen, heisst es nun lange warten. Der Flug nach Fiji startet erst um 22.30 Uhr und so vertreiben wir uns die Zeit am Flughafen. Da der Schalter von Fiji Airways erst gegen Abend geöffnet ist, wollen wir am Nachmittag ein Online Check-In machen. Hier werden wir etwas nervös, denn es heisst, dass der Flug auf morgen Abend umgebucht ist. Wir hatten schon mal eine Nachricht erhalten, dass der Flug erst um 00.30 startet, aber das hat uns nicht sonderlich gestört. Jetzt aber stellen wir uns vor, nochmals 24 Stunden an diesem Flughafen zu verbringen, was uns überhaupt nicht gefällt. Wir gehen zum allgemeinen Informationsschalter, wo die Dame das mit dem Flug abklärt. Sie meint daraufhin, dass es kein Problem gäbe und der Flieger heute Abend um 22.30 Uhr startet. Wir müssen lediglich bis 18.00 warten, bis Fiji Airways das Büro öffnet. Nun sind wir wieder beruhigt. Wir gönnen uns auf den Schock eine leckere Pizza zum Abendessen und warten. Zwischen 18.00 Uhr und 19.00 schauen wir, ob die Fluggesellschaft angeschrieben ist. Aber nichts dergleichen. Es ist lediglich ein Flug mit Quantas nach Fiji notiert, bei Fiji Airways sind keine Informationen verfügbar. Um halb 8 fragen wir beim Flugpersonal nach, die gerade herumstehen und uns netterweise helfen. Sie meinen jedoch auch, dass der Flug vermutlich storniert sei. Sie lassen uns aber vom Flughafentelefon mit der Airline Kontakt aufnehmen. Nach vier erfolglosen Versuchen nimmt endlich jemand das Telefon ab. Hier wird nun bestätigt, dass wir auf morgen Abend umgebucht wurden. Die Dame am Telefon bietet uns schliesslich eine Alternative an, so dass wir heute noch Fliegen können. Das bedeutet aber, dass wir um 23.00 zuerst nach Sydney, und dann morgen von Sydney nach Fiji weiter fliegen können. So kommen wir statt 6 Uhr morgens zumindest um 6 Uhr Abends in Fiji an. Die Dame hätte uns eigentlich eine Flugbestätigung per E-Mail schicken sollen, die wir aber nie erhalten. Als wir bei American Airlines die Situation erklären, ist alles kein Problem und wir erhalten unsere Boardingpässe. Auch wenn der Flug von LA nach Sydney unglaublich lang ist, ist es mit American Airline sehr komfortabel.

Am nächsten Morgen kommen wir in Sydney an (genau genommen am 14.2, denn wir haben die Datumsgrenze überquert und so gar keinen 13.2 gehabt) und es heisst, dass wir durch die Zollkontrolle müssen. Nachdem wir über einer Stunde angestanden sind, sagt uns jedoch der Zöllner, dass wir zum Internationalen Transfer müssen. Da wir nämlich kein Australisches Visum haben, könne er uns sowieso nicht durch den Zoll durchlassen. Also folgen wir der Anweisung und gehen zum Transfer, wo das Gate gar nicht weit entfernt ist und warten auf unseren Flug. Als jemand von Fiji Airways auftaucht, fragen wir, ob mit dem Transfer unseres Gepäcks alles geklappt hat, was uns bestätigt wird. Ein paar Stunden später dürfen wir den Flug nach Fiji boarden und kommen pünktlich an. Alles weitere von unserem Aufenthalt in Fiji kann dem nächsten Blog entnommen werden.


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31.01.2019 – 14.02.2019

Belize City 31.01.2019

After the quite long bus ride, we finally arrive in Belize City. It is half past 5 and therefore a bit too late to go over to the island of Caye Caulker. At the bus station we are approached by some guys, we almost can not get rid of, because they want to offer us a place to stay, a taxi or whatever, because they say, it is dangerous here and soon it will be dark. Somehow it’s something special, because the intrusive salesmen are all pretty big and muscular. There is nothing left of the rather small Mexicans. Finally, we pull ourselves out and hope to find a budget accommodation ourselves. What we already realized, Belize is expensive compared to Mexico. But we are lucky and are satisfied with the offered price for a private accommodation at the first budget hotel we ask. We make ourselves comfortable and go out in the evening to find something to eat. We find a street market, where Manuela indulges in a delicious Mexican dumpling, and Hanspeter and Patrick have a hot dog. After we have our food, we move on quickly, because we are all the time asked for money, at least Hanspeter pay one guy a hot dog. It’s actually so funny, because here people are performing quite differently than we know it from Mexico and now realize that we have arrived in the Caribbean. The national language is no longer Spanish but English and Creole, all people are so – how to put it correctly – cool, easy going manner. Hanspeter asks the receptionist what kind of language Creole is as she speaks it, and she tells us that it’s actually a simple kind of English. It did not sound like that to us at first, but after explaining the structure to us, we can understand it a bit.                                                                                                                                                                    

Caye Caulker 01.02.2019 – 03.02.2019

Today we start early, because we want to go to the island Caye Caulker and want to have enough time to find suitable accommodation. On the way to the ferry terminal we meet one guy who already yesterday wanted to offer us accommodation, taxi and everything else. He even gives us a coupon for a ferry reduction. Very nice of him and we are already rid of our prejudice of yesterday. Understandable, because somehow they all have to earn money and the competition is high. Shortly after we bought our tickets, the trip by speedboat starts. The weather is beautiful and although the weather forecast predicted rain, it does not look like it at all. The ride is fast on the beautiful blue green Caribbean Sea and 1.5 hours later we arrive on the dream island. Again, we are immediately approached by a guy and we tell him that we are looking for a campsite. He know a place where we can camp, because the one we want to go, no longer exists. Therefore we go with him, he also proves to us, the campsite does not longer exist and he says campsites are rare. He knows a hostel, where we could camp and he takes us there. It does not have much space here and it does not look very inviting, but we think we can set up the tent here. The owner is not there and tomorrow there is a change of ownership, what the employee tells us and therefore we are not allowed to camp here. We are annoyed, our companion also, but apparently nothing can be done. Now it occurs to him that we can try at another hostel, just one street away. He waits while we ask there and it works. We can stay in the front yard of this hostel and even a lot cheaper than the other site. We feel very comfortable here and pitch our tent. We stay for the next few hours at this place, because the sun is burning down on us so hard, we just do not want moving and here we’re in the shadows. In the evening we visit the Split, where the South Island of Caye Caulker is separated from the north side by a strait, where we cool off in the quite warm sea as best we can. There is a lot going on here and everything is twice as expensive than on the other place of the island, but still we can make ourselves comfortable here and watch the sunset. Then we go to an asian restaurant for dinner, where Manuela has delicious pasta, and Hanspeter and Patrick a burger. This place seems to be the cheapest and has really good dishes, which are about as expensive as if we would cook ourselves and all the ingredients we have to shop here. The rest of the evening we spend at the campsite and notice quickly that the temperature does not drop below 25 degrees at night. So it stays hot.

After a sweaty night the sun awakens us a bit before 7 o’clock. Outside, it is still pleasantly cool in comparison, which is why we move out of the tent quickly. In a side street we have discovered a cheap street food, prepares delicious breakfast food, like an omelette. After we are reasonably awake, we pack our bathing suit and want to explore the south side of the island. The island is so small that you can easily complete it in two to three hours. The water and the palm trees here are really like the holiday brochure, but the typical sandy beach is missing. It has small sections of sand, but the more south we come, the more mangroves it has. It looks pretty nice here though and surprisingly it has no tourists here anymore. Above all, we encounter birds and lizards, and enjoy the tranquility here. We even find a few jettier, which are not private and we could have a swim in the sea here. Nevertheless, we hope to find a place to swim directly from the shore and slowly but surely the heat becomes unbearable again. After we have reached the southernmost point and are already back on the way north, we find a nice little beach where we can finally splash in the wqter. Gorgeous, we stay in it for a while and enjoy the refreshing cool water. Afterwards we continue our walk and find another place where we can jump into the water. Around noon we are already back at the campsite, where we try as yesterday to escape the sun and relax a bit. Tonight we go to the jetty we found this morning, to admire the beautiful sunset without all the cheers and bustle from the spit, and go swimming again. Yes, Caye Caulker is the perfect place to relax and doing nothing. Back at the hostel it is pretty busy and soon we’ll see why. One of the hostel staff member organizes a fire show, which we watch spellbound.

Even today, we start again early, because not only the sun wakes us, but Manuela and Hanspeter have booked a snorkeling tour. Patrick decides against it and wants to relax the last day here. First, we get in the same breakfast as yesterday a delicious pastry and at half past 8, we are at the tour operaters place. We still get some discount, as we have our own snorkel and mask. At half past 9 we start and to our surprise we are only four people, just another couple is there and so we have almost a private tour. And that for just under 30 francs, that’s not bad. The snorkeling here is really worth it, because we are allowed to snorkel in 5 different places and see so an incredible diversity of the local marine life. At first, there are only a few pretty colored fish, but already the next snorkeling is with a lot of scary sharks. Since we are told that they are not dangerous, we venture into the literal shark basin. Here and also during the further snorkeling we see many, extremely impressive rays. The reef is also beautiful and we are even lucky enough to spot a green turtle. At the last snorkeling we can even visit a shipwreck, which is also interesting. Before the tour is over, we can marvel at the tiny seahorses on the mainland and some big fish (whose names we have forgotten, but which you can see in the video). There, the tour operators must beware of the numerous pelicans who settle on our boat and look for food. This was really a very eventful and beautiful day. So we treat ourselves to dinner, again something Asian and spend our last cozy evening at the campsite.

Caye Caulker (Belize) – Flores (Guatemala) 04.02.2019

Today is another day of travel and we get up early. We have a long journey ahead of us as we want to reach Flores in Guatemala. Or at least Guatemala, no matter how far we come. Because in 8 days our plane departs from Guatemala City (Guate) to the States, then to Fiji and after a few days we head to New Zealand. Time literally runs away from us. Fortunately, getting up early does not cause us any problems due to the heat. So at 8 o’clock our stuff is packed and we are ready for the ferry, which leaves in the next few minutes. Perfect, at half past nine we arrive at the port of Belize City. There would be a direct bus for the equivalent of 20 francs, which according to our research is a very good price. Sure, it would be cheaper if we took a slow bus to the border and change at Guatemala border. But we book the direct bus, which leaves at 10 o’clock. Meanwhile, we get into conversation with a Swiss woman, Monika, who has booked the same bus and we talk to her about our plans. The border crossing to Guatemala is short and painless, although we still have to pay 20 Swiss francs for the departure tax for Belize. But that’s just part of it and we already knew it in advance. The drive continues through rural areas and from what we have seen so far, we like Guatemala very well. However, when we arrive in Flores, we are a bit shocked, because there is a mall with Burgerking and all sorts of American brands. We did not expect that and it shows us how touristy it is here. Here we are not actually in Flores, but in Santa Helena. Flores is just the tiny peninsula on Lake Peten. We’ll see right away that we’re only two kilometers from our destination away. But now we have to change to a smaller bus and we are told that we can withdraw money here because in Flores there is no atm. Well, let’s go and get on the slightly smaller bus. Hanspeter and Manuela are sitting in front of the driver and we are a bit confused because he wants to sell us tours. He is making us a plan for the onward journey, says the hostel we want to visit is a good choice and wants to sell us a Sunrise ticket for Tikal for 250 quetzales (about 30 francs). We now realize that a second guy is sitting with the other passengers in the back and wants to sell the same. We do not book anything, but we leave the destination and drive to the airport, where some passengers buy this ticket. You have to buy them in advance, which is why we drive about 1.5 hours from one place to the next, because some passengers do not have enough money and probably a functioning ATM is sought. After all have their overpriced tickets, we finally go to the island, where first all booked guests are dropped off and finally we. How could it be different, we did not book and now the driver comes in with us. This does not suit us very much and the hotel staff wants 80 quetzales per person, which is almost double for the same offer we found on the website Booking.com. So it happens, we have to book the room through Booking and pay only 50 Quetzales per person. Since we got along well with Monika from the beginning, she joins us to visit the ruins of Tikal with us tomorrow. So we go back together to the city to inquire about the tickets and buy something for dinner. We find the cheapest bus possible and book this. There is no normal bus there. Patrick does not feel well today and stays at the hotel. We prepare a small dinner and later go out again to explore the small island of Flores. It does not take 20 minutes and we walked around the whole island. It even has a small but pretty little church and the lake looks beautiful with moonshine. Finally, we treat ourselves to a delicious mojito, as there is a restaurant for a converted equivalent of 3 francs for 2 mojitos. They are not big, but tasty, just as good as a nightcap.

Tikal 05.02.2019

Even today, there is nothing to sleep in, as the bus leaves at 8 o’clock to take us to the maya ruins of Tikal. Since Patrick still feels a bit sick, he stays in the hostel and we leave with our second companion, Monika. After about 1.5 hours we reach Tikal and think that we have a lot of time, because the shuttle for back drives only at 15.00 o’clock. However, we quickly see that the area with the ruins is huge and we will need some time. We start in the south and work our way north. First of all, we are thrilled with a tree that looks somehow mystical as it is overgrown with moss. Then the path leads us through the beautiful jungle until we reach the first ruin, which consists of a beautiful building and, as we know it from the Mayas, engraved stone. We can even admire some monkeys and coatis that are fooling around here. Apparently, only a few people come here. Then we make our way to the main square, which in turn leads through dense jungle and we are accompanied by birdsong. When we arrive at the main square itself, we are hardly amazed, because one building is bigger than the next. Of course we will not let it take us and climb the countless steps up to the buildings where it is allowed. The view from up here is simply fantastic and as far as the eye can see, only primeval forest is in sight, apart from another huge monument. We are really impressed and spend the next few hours walking on and around the old Mayan buildings. After we have seen almost everything from this huge site, we make ourselves comfortable on the way back, because we still have almost half an hour time. But as we stroll along the path, we suddenly realize that the way back is probably farther than we thought and we accelerate the pace a bit. Well, it just said that we should be back at a quarter to 3, but the bus only at 3 moves. About five minutes before three we reach the parking lot and the bus driver is waiting quite impatiently for us. After we got in, however, he still makes a few detours, as he still has room for a few extra passengers. We are quite exhausted from today and look forward to when we return to take a bath in the beautiful lake of Flores around. First, however, we book a shuttle bus to Semuc Champey, which we want to head for tomorrow. The ride will be quite long and apparently there is no direct local bus. The booking is done quickly and we go back to the hostel. But when we arrive there, Patrick is missing. Now we pack our things and jump into the cold. When we come back to the hostel, the receptionist tells us that we have to go back to the tour operator, because the shuttle bus for tomorrow is already full. A little annoyed, we return to the city and and go to the tour operator, who refunds the money back to us. He is not particularly friendly, but at least he tells us  there is an alternative tomorrow morning at 6 to reach our destination with a local bus. That would be fine for Monika, but we could not ask Patrick. We therefore go to the bus terminal for more information. When we walk past the hairdresser’s shop, Patrick is sitting in there and has just had his beard wiped out. Wonderful, now we are all together again and walk comfortably to the terminal. There comes the next challenge. The bus company, which the tour operator told us, offers no bus to Lanquin or Semuc Champey. However, after locating the larger town before, the ticket seller nods and says that a minivan will drive there tomorrow at 6am. He has to be. However, you can not reserve it and we should be there early enough at 5:30. The billet we could buy directly from the bus driver. Alright, we all agreed to get up at about 4 o’clock tomorrow, so we can start at a quarter to five. Because the bus station is not just around the corner, but is about 5 km’s away and to rely on a taxi so early in the morning, we do not want. So we return to our accommodation and prepare the dinner. Without realizing it’s getting late again, it’s almost midnight, when we finally packed everything and go to sleep.

Journey to Lanquin 06.02.2019

Much too early, the alarm clock rings, we pack the last things and get ready to leave. With our packs we go and „enjoy“ the morning silence and darkness. We are making good progress and are already at half past 5 at the bus terminal. When we arrive there, the chaos breaks out and we are pulled by a guy in an office who wants to sell us the tickets to Semuc Champey. Somehow, everything is a little strange, but we are too tired to realize that we have landed at a rip-off. Fortunately, however, we were informed in advance of the price of the bus ride and when we are offered a way too high price for the tickets, Manuela gets angry and walks away. Somehow it’s funny, the ticket seller said yesterday we can buy the tickets directly on the bus. She asks this guy again and says, as yesterday, that we should just wait for the bus behind the office. Manuela goes back and informs the others. Now the vendor only want 10 Quetzales more than the original price and not 80 more per person, but we do not go for it. It is still dark and a few buses are ready. However, there is a barrier where other buses are waiting, which confuses us a bit. We are told, however, that a small bus will come here, but we are still a bit nervous, if it really works. At about 10 to 6 the little bus arrives. Hanspeter takes care of all our luggage while Monika and Manuela jump in and secure the last four places. In the square, Patrick is actually watching a gentleman with a goat and we do not believe our eyes, but he milks it here and sells fresh goat’s milk. Interesting, but so early in the morning we have no desire for goat’s milk. After about 20 minutes everything is stowed away and already it has more people than seats, but we have our place. The ride starts and more and more people are entering with everything. One woman even has one bird with her, another a chicken. The sunrise is amazingly impressive, with the fog over the fields. We enjoy the beautiful drive through Guatemala and pass one indigenous village after the other. There is no bigger city on the way and the people come and go. It has been said that we have to expect about 5 hours to Coban (and frankly, we expected around 8) and are amazed how quickly we move forward. About 50 kilometers from the finish there is a bang and the overcrowded minibus stops. What could it be but a burst call … Fortunately, a spare wheel is included and the tire is changed quickly. It is a good opportunity for us to stretch our legs. Despite this incident, we arrive at noon in Coban. Again, we are overrun by taxi drivers and tour operators with offers and they seem a bit disappointed, as we want to continue on the local bus. But nice are these people, because they tell us where the bus goes to Lanquin (which we already knew). Actually we wanted to eat something, but the bus to Lanquin rarely drives and when we arrive at the stop of the next minivan, this is already ready to go. The next and last is in 2 hours, and so it happens that we hurry in here by post. Although it has barely room, the nice people slip together, so that a 2-seat becomes a 3-seat and a 1-seat becomes 2-seater. So we can all sit for the two-hour ride. And how could it be otherwise, more and more people are hop on. We are here, as on the last trip, the only tourists. Probably the tourists do not want to do that and that is probably the reason why more expensive shuttle buses go. However, apart from the slightly uncomfortable seats we find the rides to be great and the people are usually quite talkative. This ride is even more spectacular than the last and takes us along a fairly steep, unpaved road, where it descends to the side of a rather frightening slope. But since we are so squeezed, it is impossible to take a photo from the window. When we arrive downstairs, there is another bang and our bus smokes a bit. This looks not good, but we are still pretty relaxed, because we are only about 2 kilometers from the village away. Suddenly, however, the bus smokes a little more and people panic, and get off the bus in a rather violent manner. We follow and see what happened. The brakes are totally overheated and have the rim so much cheered, so now the tire is on the smoke. We want to take our bags off the roof, which is not possible, because the minivan is rolling. Some men try to stop it, which finally succeeds. A lot of trouble is going on. We do not want to think about what would have been if it had happened all the way up. Not good and best not to think too hard. The streets are so narrow and as a pickup wants to overtake, he drives Monika almost over her feet. Fortunately, Hanspeter is reacting straightaway and is able to stop the pickup that is moving at walking pace. Luckily, she has only been bruised a bit and terrified. Somehow we have enough and just want to get away. An open pickup truck stops and a young man speaks to us, asks if we already have accommodation. Actually, we do not go into that kind of thing, but in fact we do not have accommodation yet and just want to camp somewhere. He says that he knows a place where we can camp for 20 quetzales (2.50 Fr.) and he can take us there. Oh well, taxi service is about and we ask how expensive the ride is. He answers if we drive to Semuc Champey with his pickup truck for 25 quetzales tomorrow, he will bring us there for free. 25 Quetzales is a common fare for this ride, which we read and we hit. For us it is not much and the young man is nice to us. He takes us to a beautiful hostel, where we are warmly welcomed. Unfortunately, camping does not work because the floor is made of stone so we can not pitch our tent. Patrick lost his tent on the crossing of Belize and is sleeping in the hammock anyway. Actually, we wanted to offer Monika a hammock. But she spontaneously decides to go into a dorm for 60 quetzales and we decide to spend the night in our hammocks. It is very cozy, with beautiful views and even a pool. After we have settled in, we jump into the pool to cool off and are watched by a fun-looking lizard. For today we have enough hecticness and let it tackle comfortably. We’ll go to the village for a while to buy some rolls and a few snacks for tomorrow. In the evening, Monika invites everyone to a really delicious dinner in the pretty hostel’s own restaurant. It does our bellies really well after this long, busy day and we all spend a very comfortable evening together.

Semuc Champey 07.02.2019

We spent a wonderful night in the hammock and wake up to the beautiful sunrise. Perfect, we are picked up at 8 o’clock and so we still have time to have breakfast and pack our things. The pickup on which we hop up is already filled with farmers who are being transported to work. But we have space and can hold on tight. Because holding on is necessary, the bumpy ride on the bad road is fast, but very funny and the view breathtaking. Arrived in Semuc Champey, we are the first and go cheerfully on exploration. The path leads through beautiful rainforest and we first climb the lookout point. The path is quite steep, but when we finally arrive at the top, we have an amazing view of the hilly and wooded surroundings and the natural pools. Since they are still in the shade, we stay a bit up here. A guide or worker from here tells us, however, that only at 13.00 clock all the pools are beautifully illuminated by the sun. For this reason, after half an hour we make our way down to the pools, where we look forward to a cool bath. On the way, we even meet a coconut seller, where we treat ourselves to a delicious coconut. We can even watch the monkeys clambering around in the trees. Once at the bottom, we immediately plunge into the cool water. For some inexplicable reasons it is not allowed to swim with a snorkel, but that is a minor matter. The pools are beautiful and incredibly clear. Especially great is that all pools are connected. So we can jump from one pool to the next, either hopping, sliding or just going down. Pure fun. After we have exhausted enough and have cooled down, we take a walk along the lower path towards the exit. From here we have a good view of another waterfall that includes a cave. Unfortunately, you are not allowed to swim here, but the sight is already impressive. Then we go back to the exit, where we are approached by a couple of small children who want to sell us chocolate in almost perfect English. It’s pretty amusing and we can already see that they are good sellers. Then back to Lanquin, where we spend a leisurely day and evening, on a bumpy ride with the pickup and some workers.

Lanquin caves and journey to Antigua 08.02.2019

Even today starts early, but rainy. We have heard there is a cave system for scouting here. As our time in Guatemala expires soon, we want to come to Antigua today. According to the scant information we received, that should theoretically be possible. We pack our things first, so we just have to come back and move on. As it rains more and more, we decide to stop the next mototaxi to get to the caves. We did not think that we four have all space in the back seat, but we have. When we arrive at the caves, a young man talks to us and tells us that he is a guide here. He has no fixed amount, but only wants a tip based on his performance. He is very nice to us and we decide for a guide to explore the caves. That’s a good decision, as it soon turns out. Because we are allowed to climb with him, far away from the actual path, in the caves and go scrambling. The rock formations are very impressive and we spend almost 2 hours in the caves. It does not bother us at all that it rains, because it’s so hot in here. Finally, we can cool off a bit in the river and soon we are on the way back. Our guide invites us briefly to his home, which we gladly accept. First we pick up the luggage with two mototaxi and chat with him until the bus leaves for Coban. We finally decide to tip 100 quetzales, which is about 3 dollars per person, and he tells us that this is a good pay for two days. We are happy to see him so happy because it has more than paid off. It was a really great, unplanned adventure. At 11 o’clock the bus arrives. Our guide stops the bus and tells the people to make space because we are tourists. We are a bit embarrassed because there are even a few people who stand up for us and insist we sit. The ride goes without incident and at 13.00 we reach Coban. We need to find out where the bus to Guatemala City goes, because there is no direct bus to Antigua. We are glad to be so early, because we still have a long drive ahead of us. The gentlemen at the bus station for the Lanquin buses kindly tell us where the buses go to Guatemala City. Just like two days ago, we actually want to stock up on food first. But when we arrive at the terminal, we are informed that the so-called chicken bus (old American school bus) is driving in less than 5 minutes. We ask if it’s quick enough to get something to eat – if we can do it within 5 minutes, then yes. We do not find much at this time, but heck. After we are all back and boarded, the bus is also going on. How nice, well they have been waiting for us shortly. We have not heard much good about Guatemala City and we soon realize that we will arrive only in the dark. The ride was really great. But when we arrive at half past six and the buses to Antigua do not leave, we know that we can not get around a taxi now. Because after 8 o’clock obviously no buses drive anyway to Antigua. A taxi driver brings us for a few quetzales to the bus stop and after about 15 minutes, the bus comes. This is also an old school bus but totally overcrowded. We are really squeezed into it and our luggage does not make it any better. But soon we all have a seat and chatty neighbors. So we survive this, really uncomfortable hourly ride, pretty good. A little bit tired, we arrive at half past eight in the quiet town of Antigua. Luckily we booked a room which is only a few minutes from the bus station away. After we have checked in, we treat ourselves to delicious Guatemalan street food.

Antigua 09.02.2019

Today we start comfortably and stroll first for a while through the pretty town of Antigua. We look around a bit in the souvenir shops and Patrick even finds a guitar so he can make music on the travels. In the afternoon we walk to a viewpoint where we have a good overview of the city and the surrounding volcanoes. The peaks are unfortunately hidden because of the clouds, but the view is still pretty. The rest of the day is spent shopping and finding out where the starting point for tomorrow’s hike is. We want to climb the volcano Acatenango. Since this hike is mainly offered with guided tours, the planning is a bit difficult. After some questions, we get all the necessary information. In the evening we treat ourselves once again to a western dinner (spaghetti and burgers).

Acatenango 10.02.2019 & 11.02.2019

Today it is time to say goodbye to Monika, because she will fly to Panama tomorrow and we will be back from Acatenango tomorrow afternoon. Patrick is still in Antigua, so we will see him after the walk, before we leave Guatemala. At 10 o’clock we packed all our things for the upcoming hike and wait at the bus station. First we have to catch the bus to Chimaltenango and get off in Parramos. We are lucky, because the bus is being called and is in the starting position. In Parramos we have to ask again where the bus goes to La Soledad. The locals tell us we have to hurry, because the yellow bus is just passing on the other side of the square. We run across the square until we reach the bus in the last second. This bus takes us through a very beautiful area to the tiny little village, La Soledad. The beginning of the hiking path to the Acatenango is about 10 minutes walk from the village and the bus driver leaves us here. We already know that the climb is going to be tough, because we have to cope with about 1500 vertical meters over the next 6 kilometers of distance. The ascent begins already very steep and we are pretty sweaty after the first few minutes. Yes, we realize that we have not been hiking for some time. But after less than an hour, we have settled in and it goes steadily uphill. Anyway, the beginning was the hardest because the path is made up of loose volcanic gravel. At the actual park entrance we have to pay a small fee for the ascent and the caretaker informs us that the campsite we want to go, was privately owned. This means that all places with a view of El Fuego belong to the tour operators and we have to ask for permission beforehand. That sounds more difficult than it is. On the way we meet a couple of times a group and as the guide begins to chat with us, we ask if we can camp at his camp. He immediately agrees and asks us in all seriousness, if we would have a tent with us. Sure, we only need a place where we can set this up. When we arrive a few hours later, we are impressed by the view. Already during the ascent we heard the opposite volcano rumble, but now we see him smoking, and not very little. After setting up the tent, we immediately realize that it is extremely cold and we immediately put on the cap and gloves. The guide from the group we camp at offers us to sit with them by the fire. Of course we appreciate that very much and make some nice acquaintances. However, most members of the tour are not very well equipped and freeze despite the fire, so some are already asleep when it darkens. The guide even offers us food left over from the participants, but we don’t want. Otherwise we would have pulled up our own food for nothing and it is also something about the principe, because we have deliberately booked no tour. After it gets dark, the volcano, El Fuego, becomes more and more impressive. For now we do not see the smoke, but lava, which is spewed glowing red into the air. That is exactly what we wanted for the conclusion of the American continent. To see an active volcano and here we have it perfect. We can barely get enough and stay up until late in the evening.

The group left this morning at 4 o’clock to see the sunrise from the top of Acatenango. We want to sleep until 6 o’clock, because we think we can see the sunrise from the campsite just as well. As it was getting pretty late yesterday, we almost overslept it. But we wake up shortly before the sun rises. The impressive eruptions are endless and the sunrise is beautiful. Then we cook coffee and prepare delicious cereal before we pack our tent. At 8 o’clock we packed everything up and are ready for the departure. Meanwhile, the guided tour has returned and they go back the same way we came. This is because the last ascent is very exhausting and they could master this without luggage. We will immediately feel it. The ascent goes over loose boulders and sand, so we take two steps forward and one back. We have the feeling that we can not make any progress and in the early morning everything is exhausting. The last section is so steep that we have to be careful not to lose our balance. After a feeling of eternity, we arrive at the crater and from here, we can even look from above at the El Fuego volcano, which is again very impressive. We spend almost an hour up here and enjoy the view, before we make the steep descent. Steep is the descent really, because we make this route with the circular route, the descent is indeed shorter, but even steeper than the rise. We enjoy the landscape very much and can even see the famous Lago Atitlan with its many volcanoes. We take it easy, because we do not want to tie a foot. In the early afternoon we are back at the starting point and see from afar as a bus passes by. We do not think much of it and wait on the street. After waiting over an hour, we ask someone when the next bus is about. That is only at 4 clock, so in 1.5 hours and we make ourselves comfortable again. We would not have expected that, but it seems that yesterday morning we were lucky enough to catch a connection. A little later, a few more children come by and tell us again that the next bus leaves at 4 o’clock. And if it is full, come one more at 6 o’clock. They really give you courage. Fortunately, the 4 o’clock bus takes us and in Parramos we have immediate connection to Antigua. There is a different kind of entertainment in this bus, as two young men, who know how to rap in Spanish, get on the bus. Back in Antigua we meet Patrick at the hostel and have a nice dinner with him today at the end of the trip. So let’s end comfortably this evening.

Flight to Fiji 12.02.2019 & 14.02.2019

We did not get too much sleep today because the alarm clock rings at 2:30. We agreed with a couple we met at the group on the Acatenango yesterday to take a taxi to the airport. They have a flight already at 6 o’clock, we at 7 o’clock. And so early there would have been no cheap transport. We can therefore share a taxi for 70 quetzales (about 8 francs) per person. Otherwise, a private taxi would have cost us 250 quetzales and so it is convenient for us. Patrick even gets up with us, so we can say goodbye. At 3.15am the taxi is ready and we go to the airport. There is not much traffic at the moment and we are at the airport of Guatemala City one hour later. Check in and the flight to Los Angeles runs smoothly. Arriving in Los Angeles, it’s time to wait. The flight to Fiji starts at 22.30 and so we pass the time at the airport. Since the counter of Fiji Airways is not open until evening, we want to make an online check-in in the afternoon. Here we get a little nervous, because it means that the flight has been rebooked for tomorrow evening. We had already received a message that the flight does not start until 00.30, but that did not bother us much. But now we imagine spending another 24 hours at this airport, which we do not like at all. We go to the general information desk, where the lady clarifies with the flight. She says there is no problem and the plane starts tonight at 22.30 clock. All we have to do is wait until 6 pm until Fiji Airways opens the office. Now we are calm again and wait. We treat ourselves to the shock of a delicious pizza for dinner and wait. Between 6pm and 7pm we check if the airline is here. But nothing. There is only one flight with Quantas to Fiji listed, Fiji Airways has no information available. At 7:30 we ask the flight crew, who are just standing around and kindly help us. However, they also believe that the flight was probably canceled. But they let us contact the airline from the airport telephone. After four unsuccessful attempts, someone finally picks up the phone. Here it is confirmed that we were transferred to tomorrow evening flight. The lady on the phone finally gives us an alternative so that we can still fly today. This means we can fly to Sydney at 11pm, and then fly from Sydney to Fiji tomorrow. So we arrive at 6 o’clock in the evening in Fiji. The lady should have sent us a confirmation by e-mail, which we never received. When we explain the situation to American Airlines, everything is no problem and we get our boarding passes. Although the flight from LA to Sydney is incredibly long, it is very comfortable to fly with American Airline.

The next morning we arrive in Sydney (actually on February 14th, because we crossed the date line and we had no 13.2) and they said that we have to pass through customs. After standing for over an hour, however, the customs officer tells us that we need to transfer to the International. Since we do not have an Australian visa, he can not let us through customs anyway. So we follow the instructions and go to the transfer, where the gate is not far away and wait for our flight. When someone from Fiji Airways shows up, we ask if the transfer of our luggage has worked out everything we have been confirmed. A few hours later we can board the flight to Fiji and arrive on time. Everything else from our stay in Fiji can be found in the next blog.

Pictures & Video Belize & Guatemala

Belize

Caye Caulker 01.02.2019

Caye Caulker 02.02.2019
Video Fireshow Caye Caulker 02.02.2019

Caye Caulker 03.02.2019
Video Snorkeling Caye Caulker 03.02.2019

Guatemala

Journey to Guatemala & Flores 04.02.2019
Tikal & Flores 05.02.2019

Journey to Lanquin 06.02.2019
Semuc Champey 07.02.2019
Video Semuc Champey and journeys 07.02.2019
Lanquin & Journey to Antigua 08.02.2019

Antigua 09.02.2019

Volcano Acatenange & El Fuego 10.02.2019
Video Acatenango & El Fuego 10.02.2019
Volcano Acatenango & El Fuego 11.02.2019
Video Acatenango & El Fuego 11.02.2019

Flug Guatemala – Los Angeles – Sydney – Fiji 12.02.2019 – 14.12.2019

Pictures & Videos Mexico 5: Yucatan Peninsula

Campeche 17.01.2019

Edzna 18.01.2019

Celestun 19.01.2019 – 20.01.2019

Piste 21.01.2019

Chichen Itza und Cenote Ik-Kil 22.01.2019

Ek Balam und Cenotes 23.01.2019

Cancun 24.01.2019 – 25.01.2019

Tulum 26.01.2019 – 27.01.2019
Video Gran Cenote 27.01.1019

Tulum 28.01.2019
Video Cenote Azul 28.01.2019

Laguna Bacalar 29.02.2019

Laguna Bacalar 30.01.2019
Video Kajaking Laguna Bacalar 30.01.2019

Laguna Bacalar 31.01.2019

Mexico 5: Yucatan Peninsula

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17.01.2019 – 31.01.2019

Campeche 17.01.2019

Um 5 Uhr morgens werden wir geweckt, denn wir sind bereits in Campeche angekommen. Wir haben eine Unterkunft für uns drei gebucht (Patrick kommt heute Nachmittag an), jedoch ist der Check-In erst um 14.00 Uhr. Wir warten bis halb 8 und machen uns auf den Weg zur Unterkunft. In der Regel darf man zumindest das Gepäck absetzen, so dass wir unbeschwert auf Erkundungstour gehen können. Wir sind ziemlich erstaunt, denn die Unterkunft scheint eher einer Villa ähnlich zu sein und überhaupt sieht es mehr aus wie ein Gästehaus als ein Hotel. Mit all den Rabatten über Booking ist es jedoch das günstigste Privatzimmer, welches wir für drei Personen finden konnten. Wir werden freundlich empfangen, können das Gepäck deponieren, aber das Zimmer nicht beziehen. Wir schlendern gemütlich zur Altstadt von Campeche, welche noch ein paar Kilometer entfernt liegt. Die Altstadt ist umgeben von Burgmauern und ein Tor führt hinein. Sehr eindrücklich und die Kolonialstadt ist sehr hübsch gestaltet. Wir schauen uns zuerst nach einem Frühstückscafe um, welches schnell gefunden ist. Wir gönnen uns etwas untypisches mit Pancakes und Fruchtsalat, jedoch scheint das Essen hier mehr auf Touristen als traditionell ausgelegt zu sein. Wieder gestärkt setzen wir unsere Stadttour fort. Wir besuchen den Hauptplatz und anschliessend schlendern wir an die Küste, wobei wir etwas enttäuscht sind, dass es hier keinen Badestrand gibt. Die Küstenpromenade ist hübsch gestaltet, jedoch sind gerade Bauarbeiten im Gange. Danach geht es wieder zurück in die Altstadt, wir erkundigen uns über verschiedene Busverbindungen und besuchen verschiedene Festungen, von welchen wir tolle Ausblicke über die Stadt haben. Als wir um 14.00 wieder zurückkehren, sieht Manuela eine Mitteilung von Patrick, dass er bereits in Campeche angekommen ist. Wir hätten ihn eigentlich 2 Stunden später erwartet, gehen aber umgehend an den Busbahnhof, um ihn abzuholen. Die Wiedersehensfreude ist gross und wir gehen gemeinsam zu unserer Unterkunft. Am späteren Nachmittag spazieren wir wieder in die Innenstadt und besuchen die Strandpromenade, um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Zum Abendessen besuchen wir ein kleines Restaurant, wo wir uns ein paar Tacos gönnen, bevor wir uns auf den Rückweg machen.



Campeche: Ruinen Edzna 18.01.2019

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, um die Ruinen Edzna zu besuchen. Die Hotelbesitzerin hat uns gesagt, dass wir an der nächsten grösseren Strasse auf den vorbeifahrenden Kombi warten können. Gestern wurde uns gesagt, dass diese nur stündlich fahren und wir warten an einer Kreuzung vor einem Gemischtwarenladen. Zur Sicherheit fragen wir hier nochmals nach, ob die Busse tatsächlich durchfahren, jedoch weiss das niemand. Auch die zwei weiteren Busfahrer wissen nicht, ob wir hier richtig sind. Als uns um Viertel nach 10 ein Stadtkombi entgegen kommt und wir diesen Fragen, meint er, dass wir bei ihm einsteigen können und er uns ans Terminal fährt. Wir steigen ein, denn wir bezweifeln, dass wir am richtigen Ort warten. Der Busfahrer ist sehr gesprächig und will alles über uns wissen. Am Terminal angekommen haben wir gerade Glück, denn wir sind wohl die letzten 3 Passagiere die noch gefehlt haben um den Kombi zu füllen. Tatsächlich fahren wir an der Strasse vorbei an der wir gewartet haben, vermutlich hätten wir aber keinen Platz mehr gehabt, da sie ja immer warten bis die Minibusse voll sind. Wir sind froh drin zu sein und knapp eine Stunde später erreichen wir die Ruinen von Edzna. Diese sind sehr eindrücklich und wir können sogar noch zahlreiche Echsen und hübsche blaue Vögel bestaunen. Zuerst gehen wir die kleineren Tempel anschauen,  von denen man meint sie seien an einen Hügel gebaut. Bei näherem hinsehen sind aber die Ruinen der Hügel, die lediglich überwachsen sind. Als wir dann zum zentralen Platz und dem Hauptgebäude kommen sind wir überwältigt von der Bauweise und wie gut alles noch erhalten ist. Stunden laufen wir durch die Ruinen bis wir alles gesehen haben. Danach kehren wir wieder zurück an die Strasse und warten auf einen Minibus. Es sind schon einige Leute am Warten und wir nehmen an, dass der Bus bald kommt. Nach etwa einer dreiviertel Stunde tut sich was und innerhalb von 10 Minuten fahren zwei vorbei. Blöd nur, dass sie uns nicht mitnehmen, denn die Fahrer geben ein Zeichen, dass sie schon voll sind. Wir versuchen das vorhandene kleine Fleckchen Schatten zu nutzen, da die Sonne heute enorm heiss ist. Der dritte Minibus hat glücklicherweise noch Platz und wir hüpfen hinein. Eigentlich wollten wir heute noch den Strand in der Nähe von Campeche besuchen, aber es ist bereits zu spät als wir zurückkehren. Wir holen unsere Wäsche von der Wäscherei ab und gehen mit Patrick ein paar Notwendigkeiten wie Zelt und Kleider in den Walmart einkaufen. Ja, den Walmart gibt es sogar in Mexiko, wenn auch in abgespeckter Form und es ist das erste Mal in Mexiko, dass wir dieses Einkaufszentrum besuchen. Am Abend gehen wir wieder in die Altstadt und suchen uns ein Restaurant, um zu Abend zu essen. Danach gönnen wir uns für den heutigen Abend einen leckeren Bacardi Oakheart, um auf unsere Reise anzustossen.

Campeche – Celestun 19.01.2019

Nachdem wir gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, setzen wir unsere Reise fort. Unser Endziel ist die Ortschaft Celestun, welche aber nur über Merida erreichbar ist. Wir schnappen uns daher den nächsten Bus nach Merida und erreichen dieses etwa 2.5 Stunden später. Als wir uns nach einem Bus nach Celestun erkundigen, erfahren wir, dass von diesem Terminal heute kein Bus mehr fährt. Das Terminal Noreste befindet sich etwa 1 Kilometer von hier entfernt, weshalb wir uns entscheiden zu laufen. Was wir nicht berücksichtigt haben, ist, dass es etwa 35 Grad heiss ist und die Stadt überfüllt ist, was unseren Spaziergang nicht sehr angenehm macht. Aber auch das ist bald geschafft und 15 Minuten später sitzen wir bereits im Bus. Die Distanz nach Celestun ist eigentlich nur 60 Kilometer, aber wir benötigen schon nur eine Stunde bis wir die Stadt verlassen haben. Die weiterführende Strasse nach Celestun ist klein und holprig, so kommt es, dass wir erst 2.5 Stunden später ankommen und es bereits wieder 5 Uhr Abends ist. Nicht so tragisch, denn wir sind ja jetzt da. Da Patrick nun auch ein Zelt hat, entscheiden wir uns hier zu campen und wir finden einen geeigneten Platz in der Nähe des Strandes mit Kokospalmen. Der Betreiber des Campingplatzes empfiehlt uns, unser Zelt unter einem der grossen Palapas aufzuschlagen, denn es könnte sein, dass es heute regnet. Das können wir bei dieser Hitze kaum glauben, aber befolgen trotzdem seinen Rat. Es kann doch nicht sein, dass es regnet, wenn wir endlich mal an den Strand kommen, aber wir werden sehen. Am Abend schlendern wir noch kurz zum nächsten Gemischtwarenladen, um etwas zum Abendessen einzukaufen und verbringen einen gemütlichen Abend.

Celestun 20.01.2019

Den heutigen Tag starten wir gemütlich und gehen zuerst auf die Suche nach einem Frühstückslokal. Dafür schlendern wir zuerst am Strand entlang, aber die Sonne zeigt sich noch nicht. In unserem Reiseführer ist ein empfehlenswertes Frühstücksrestaurant aufgeführt und es scheint auch das Einzige zu sein, das Sonntags geöffnet hat. Die Schlange ist lang und es dauert eine Weile bis wir einen Tisch erhalten. Das Frühstück hier ist sehr lecker, vom Brot über die frischen Früchte, Fruchtsaft und Kaffee. Nachdem wir gestärkt sind, spazieren wir etwas durch das Dörfchen und gehen wieder zurück zum Campingplatz. Celestun ist bekannt für seine Flamingos, welche wir heute besichtigen wollen. Es scheint aber, dass man nur mit einer geführten Tour dorthin kommt. Wir fragen den Campingplatzbesitzer, ob es nicht auch ohne Tour geht und er erzählt uns von einem Platz, wo wir ohne Führer hin können. Er meint aber, dass er sich nicht sicher sei, ob die Flamingos überhaupt da sind, da das Wetter etwas stürmisch war und sich die Flamingos in solchen Bedingungen gerne verziehen. Wir versuchen es trotzdem und entscheiden uns zu Fuss dorthin zu gehen. Zuerst überqueren wir eine Brücke, wo wir auf Pelikane in Fischerboote und einige etwas angetrunkene Fischer treffen. Der weitere Weg verläuft ruhig und nur ein paar Tuk Tuk kommen uns entgegen oder überholen uns. Nach einer Weile steigt ein beissender Geruch in unsere Nase und es stinkt gewaltig. Weshalb sehen wir gleich, denn hier befindet sich wohl die Müllhalde der ganzen Stadt. Wir versuchen so gut es geht zu ignorieren, was jedoch nicht so einfach ist. Langsam zweifeln wir, ob das etwas wird, aber so schnell geben wir nicht auf und setzen unseren Marsch fort. Nachdem wir nochmals ein oder zwei Kilometer hinter uns gebracht haben, können wir auf dem Fluss tatsächlich ein paar der rosa Tieren erkennen. Je weiter wir kommen desto mehr sehen wir von den eindrücklichen Tieren. Wir beobachten sie eine Weile, aber aufgrund des üblen Gestanks je nach Wind bleiben wir nirgends lange. Zum Abschluss des Hinwegs kommen wir an alte, verlassene Ruinen, wobei man gemäss dem Campingplatzbesitzer nicht weiss, wer dort mal gelebt hat. Hier können wir den Weg auf der anderen Seite des Flussufers zurück marschieren und entdecken die Tiere sogar noch etwas näher als zuvor. Sehr eindrücklich sind die Tiere, aber die Müllsituation ist traurig, denn auch auf dieser Seite ist es nicht besser und wir sind froh, als wir wieder zurück im Dorf eintreffen. Das Wetter ist besser als angenommen und auf die Hitze gönnen wir uns ein Glace. Den restlichen Tag verbringen wir unter Kokospalmen auf dem Campingplatz. Zum Abendessen gibt es einen leckeren Burrito im Restaurant. Heute Abend soll ja noch die Mondfinsternis stattfinden, weshalb wir unseren Blick in den Himmel richten. Das eindrückliche Spektakel können wir leider nur zu Beginn beobachten, denn bald ziehen die Wolken auf, welche uns den Blick auf das Spektakel verwehren.

Celestun – Piste 21.01.2019

Heute ist wieder Reisetag und nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, nehmen wir den nächsten Bus nach Merida. Am frühen Nachmittag treffen wir ein und steigen in den nächsten Bus nach Piste, welches nur 2 Kilometer von der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit in Mexiko, dem Chichen Itza, entfernt liegt. Der Bus ist ziemlich vollgestopft, sodass sich Hanspeter und Patrick mit dem Sitzplatz abwechseln. Wir kommen nicht so schnell voran wie erwartet, aber     nach etwa 4 Stunden treffen wir ein. Als wir ankommen wird uns ein günstiges Hotel empfohlen, weshalb wir dorthin steuern. Mit 350 Pesos (ca 17 Franken) für 3 Personen die Nacht ist es wirklich günstig und die Gastgeber (Indigene Mayas) sind ausgesprochen freundlich. Nachdem wir uns ein wenig von der anstrengenden Fahrt erholt haben, schlendern wir zuerst etwas durchs Dörfchen und suchen uns ein nettes Restaurant zum Abendessen. Dieses finden wir fast am Ende des Dorfes und gönnen uns hier Tacos und Nachos, sowie eine leckere Margarita. Wir werden enorm freundlich bedient und der Kellner ist sehr an uns interessiert – wir fühlen uns sehr wohl da. Danach schlendern wir weiter durch die Strassen und Patrick kauft ein paar Souvenirs. Wir lassen uns anstecken und shoppen ein kleines Bild mit dem Chichen Itza auf einem Tuch. Zum Abschluss des Tages gibts für Patrick noch eine Pizza und es ist schon spät, als wir in unser Hostel zurück kehren.

Piste: Chichen Itza & Cenote Ik Kil 22.01.2019

Heute stehen wir früh auf, damit wir noch vor der Touristenmasse beim Chichen Itza ankommen. Da wir uns bereits im Nachbardorf befinden, kommen wir problemlos zu Fuss dorthin. Etwas nach 8 Uhr treffen wir ein, zusammen mit all den Verkäufer. Jedoch gibt es bereits eine Schlange vor dem Eingang. Nachdem wir unsere Tickets gekauft haben, werden wir vom Anblick der grossen Pyramide, El Castillo, überwältigt. Der berühmte Mayakalender ist um ein vielfaches grösser, als wir es uns vorgestellt haben. Nachdem wir diesen eingehend bewundert haben, schauen wir uns die übrigen Gebäude an. Wie bei allen bisherigen Ruinen gibt es einen grossen Ballspielplatz durch welchen wir als nächstes schlendern. Die Akustik ist hier sehr eindrücklich, denn man kann durch den ganzen Platz das Echo hören, wenn man etwas ruft oder in die Hände klatscht. Dahinter befindet sich der eindrückliche Jaguartempel, der mit wunderschönen Inschriften und einem aus Stein geformten Schlangenkopf besticht. Anschliessend besuchen wir unsere erste Cenote (heilige Cenote), in welcher wir jedoch nicht schwimmen können. Trotzdem ist das grosse Wasserloch aus Kalkstein, welches von den Maya als Opferstätte genutzt wurde, sehr eindrücklich. Wir setzten unseren Rundgang bei der Grupo de las Mil Columnas fort, deren Steininschriften sehr eindrücklich und vor allem immer noch sehr gut erhalten sind. Ein weiteres sehr eindrückliches Gebäude ist das Observatorium, El Caracol, ein Rundes Gebäude, wo jeweils Termine für Rituale und Festivitäten angekündigt wurden. Beim Edificio de las Monjas (Nonnenkloster) werden wir mit äusserst eindrücklichen Steinskulpturen und Bilder überwältigt. Nachdem wir die vielen eindrücklichen Gebäude begutachtet haben, machen wir uns auf den Weg zu Ausgang. Und als wir heute morgen dachten, es habe viele Leute, ist es jetzt um 11.00 viel voller und wir sind froh, so früh losgegangen zu sein. Da wir noch genügend Zeit haben, gönnen wir uns im Restaurant bei der Strassenkreuzung ein leckeres Mittagessen und wollen anschliessend die Cenote Ik Kil mit Bademöglichkeit besuchen. Diese ist etwa 4 Kilometer entfernt und da es ziemlich heiss ist, suchen wir nach einer Transportmöglichkeit. Ein Herr, der wohl Kommission für die Cenote erhält, gibt uns einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt in die Cenote. Da gerade kein Bus kommt, fragt er ein argentinisches Pärchen, das auch dorthin will, ob sie uns mit dem Auto mitnehmen. Das tun sie gerne und ruckzuck sind wir dort. Wir können zuerst in die Cenote hinunterschauen und sie sieht wirklich wunderschön aus, wie im Märchenland. Was aber weniger Märchenhaft ist, sind die vielen Leute. Trotzdem lassen wir uns nicht abschrecken, ziehen uns um und nehmen ein kühles Bad in der Cenote. Man könnte auch von den Klippen runterspringen, die Schlange mit wartenden Leuten ist aber so lang, dass wir das sein lassen. Nachdem wir uns genügend abgekühlt haben, gehen wir wieder hoch und schnappen uns eine Hängematte in welcher wir es uns eine Weile gemütlich machen. Bevor wir wieder auf den Rückweg gehen, nehmen wir nochmals ein erfrischendes Bad, denn mittlerweile hat es etwas weniger Leute und die Stimmung unten im Loch ist wahrhaftig schön. Danach geht es mit einem Bus zurück nach Piste, wo wir auf den heissen Tag eine Ladung Früchte, für einen Fruchtsalat zum Abendessen, einkaufen.

Piste: Ek Balam & Cenote X-Canche & Cenote Suytun 23.01.2019

Da wir gehört haben, dass es in der Umgebung noch eine andere eindrückliche, etwas weniger touristische Pyramide gibt, wollen wir auch diese besuchen. Zudem ist das heutige Ziel, eine Cenote zum Schwimmen zu finden, die nicht so überfüllt ist wie die Gestrige. Um die Ruinen von Ek Balam zu erreichen, fahren wir zuerst mit dem Kombi nach Valladolid, wo wir in ein Collectivo-Taxi umsteigen. Glücklicherweise ist ein vierter Passagier schnell gefunden und die fahrt nach Ek Balam geht los. Beim Eingang sind wir schon etwas geschockt, dass der Eintritt mit über 200 Pesos (10 Franken) fast genauso teuer ist, wie der gestrige Chichen Itza. Uns wird zudem gesagt, dass wir uns glücklich schätzen sollen, denn ab Februar steigen die Preise für die Ruinen teilweise um das Doppelte. Wie dem auch sei, wir kaufen die Eintrittskarten und sind gespannt, was uns erwartet. Auch wenn das Areal um einiges kleiner als der Chichen Itza ist, haben die Gebäude durchaus ihren Reiz. Besonders toll ist hier, dass wir sozusagen überall hinaufklettern können und alles so erkunden, wie wir wollen. Das absolute Highlight ist die sehr steile Gran Acropolis, dessen Aufstieg ziemlich anstrengend ist, wir jedoch mit einer tollen Aussicht belohnt werden. Zudem können wir auf halbem Weg hinauf sehr eindrückliche Steinskulpturen bewundern. Nachdem wir den Abstieg bewältigt haben, finden wir, ist es Zeit für eine Abkühlung. Glücklicherweise gibt es bereits hier eine Cenote, X-Canche, in der man Baden kann und nach knapp 1.5 Kilometer ist diese erreicht. Auch diese Cenote ist super schön und im Gegensatz zu gestern, gar nicht überfüllt. Wir sind schon fast alleine hier, haben Spass im Wasser und können sogar von den Felsen hineinspringen. Nachdem wir uns genügend im Wasser ausgetobt haben, fahren wir zurück nach Valladolid und entscheiden uns, die Cenote Suytun zu besuchen. Beim 2. Klass Busterminal wird uns mitgeteilt, dass in 10 Minuten der nächste Bus in diese Richtung kommt. Aus 10 Minuten wird schlussendlich eine Stunde und obwohl es schon spät ist, entscheiden wir uns trotzdem diese Cenoten zu besuchen. Der Busfahrer lässt uns am gewünschten Ort raus. Dieser Ort ist mit einem Resort verbunden und es gibt nicht nur eine Cenote zu besuchen, sondern zwei. Der Eintritt ist mit 120 Pesos daher auch ziemlich hoch, aber da es schon spät ist, werden wir für 100 Pesos hineingelassen. Beim Eingang befinden sich noch zwei farbige Pfaue. In der ersten Cenote kann man nicht schwimmen, sie ist aber sehr eindrücklich und die Höhle geht tief hinunter. Abgesehen von einem älteren Pärchen sind wir alleine hier und geniessen die schöne Stimmung. In der zweiten Cenote könnten wir schwimmen gehen, da die Sonne jedoch bereits weg ist, wird es langsam kühl. Dies ist die Cenote Suytun und die Stalagmiten sind sehr eindrücklich. Auch hier geniessen wir den wunderschönen Anblick dieser Cenote, welche sogar von Fledermäusen bewohnt wird. Nach etwa einer Stunde gehen wir wieder zurück auf die Strasse und warten auf den nächsten Bus. Dieser lässt lange auf sich warten, denn unterdessen können wir den Sonnenuntergang bewundern und es wird bereits dunkel. Einige Taxis und Colectivos halten an, und als es ganz dunkel ist, steigen wir schlussendlich in einem Collectivo nach Valladolid. In Valladolid haben wir wieder einmal Glück, denn der Bus nach Piste sollte vor 5 Minuten eigentlich schon gefahren sein, hat aber etwas Verspätung. Wieder zurück in Piste gehen wir im selben Restaurant wie am ersten Abend essen und verbringen den restlichen Abend gemütlich.


Piste – Cancun 24.01.2019

Heute ist wieder Reisen angesagt. Die letzten Tage waren etwas anstrengend, weshalb wir etwas später als sonst starten. Wir wollen endlich die berühmte karibische Küste erreichen, weshalb die nächste Destination Cancun ist. Am kleinen Busterminal können wir bereits das Busticket nach Cancun kaufen und eine halbe Stunde später kommt der Bus. Die Fahrt verläuft gemütlich, jedoch beginnt es unterwegs zu regnen, was wir doch schon eine Weile nicht mehr erlebt haben und daher etwas irritierend ist. Patrick konsultiert daraufhin den Wetterbericht für Cancun und es sieht übel aus. Für die ganze karibische Küste ist in den nächsten vier Tage Regen angesagt. Naja, wir hoffen das Beste, denn viel ändern können wir nicht. Die nächsten zwei Tage in Cancun sind bereits gebucht und wir bleiben zuversichtlich. Als wir am späteren Nachmittag in Cancun ankommen, sind wir überrascht, dass es momentan noch trocken ist. Wir erhalten ein nettes Zimmer und schlendern später ein wenig durch das Städtchen, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Den restlichen Tag verbringen wir in unserer gemütlichen Unterkunft, denn mittlerweile regnet es ziemlich stark.

Cancun 25.01.2019

Wir starten den heutigen Tag mit dem leckeren inkludierten Frühstück in unserem Hostel. Danach packen wir unsere Sachen, um die Strände um Cancun zu erkunden. Das Wetter sieht gar nicht so übel aus, das heisst im Moment regnet es noch nicht und wir können sogar ein paar blaue Flecken im Himmel erkennen. Wir wollen dafür die teure Zona Hoteleria erkunden, denn obwohl der ganze Strand eigentlich mit Resorts zugebaut ist, sind die Strände hier öffentlich. Zuerst decken wir uns mit allen Notwendigkeiten ein und schlendern von einem Strand zum Nächsten. Leider haben wir noch nicht die erwarteten Traumstrände gefunden, was wohl auch daran liegen mag, dass das Wetter etwas bedrohlich wirkt. Trotzdem machen wir es uns an einem Strand gemütlich und wir dürften sogar die Liegestühle brauchen, da sich im Moment alle Hotelgäste vom Strand fernhalten. Mit dem Baden lassen wir es jedoch bleiben und hoffen auf besseres Wetter. Die Küstenlinie sieht schon ziemlich spektakulär aus, aber irgendwie ist das Ambiente nicht so entspannt zwischen all den Hotelbunker und den Militärpolizisten am Strand. Wie dem auch sei, mittlerweile hat es etwas zu regnen begonnen und wir suchen Schutz. Als der Regen jedoch partout nicht aufhören will, setzen wir unsere Wanderung fort und suchen eine Bar oder Restaurant, wo wir bleiben können. Das ist gar nicht so einfach, denn auch die Bar / Restaurants gehören zu den Resorts und wir dürfen als Nichtgäste nichts konsumieren. Kurz bevor wir an einem öffentlichen Platz ankommen, stehen die Gezeiten so hoch, dass wir kurz ein Resort betreten müssen, um sicher weiter zu kommen. Aus den Augenwinkel sieht Manuela bereits die Sicherheitsbeamten, die uns vermutlich verscheuchen wollen. Aber die Dauer ist so kurz, dass wir schnell wieder auf öffentlichem Boden sind und wir uns im nächsten Restaurant ein paar leckere Nachos mit einem Bier gönnen. Wir haben immer noch die Hoffnung, dass sich das Wetter bessern wird, weshalb wir danach den Bus nehmen und noch weiter entlang dem dünnen Küstenstreifen fahren. Daraus wird jedoch nichts, schliesslich steigen wir aus und da wir komplett durchnässt sind, fahren wir mit dem nächsten Bus wieder zurück in die Stadt. Nachdem wir uns im Hostel wieder etwas aufgewärmt haben, gehen wir noch kurz auf den Markt, da Patrick noch ein paar Kleider kaufen möchte. Der erste Markt hat keine grosse Auswahl und beim Zweiten werden wir so aufdringlich von den Händlern angesprochen, dass es uns schnell wieder verleidet. Wir suchen danach noch eine Burgerbude, wo sich Patrick ein leckerer Hamburger gönnt und wir uns ein Bierchen. Zurück im Hostel bereiten wir uns etwas Pasta mit Gemüse zu und verbringen einen angenehmen Abend.


Cancun – Tulum 26.01.2019

Eigentlich wollten wir heute ja weiter nach Playa del Carmen und die Insel Cozumel. Da wir aber gestern gemerkt haben, dass es am Strand nicht so viel Spass macht, wenn es kalt ist und regnet, entscheiden wir uns weiter nach Tulum zu fahren. Dort gibt es neben Strand auch schöne Cenotes und Ruinen zu besuchen, wo das Wetter nicht zwingend schön sein muss. Wir wollen noch weiter nach Guatemala reisen und daher werden wir auch kurz Belize besuchen. In Belize gibt es eine Insel namens Caye Caulker, die sehr schön sein soll und wir uns entscheiden, dass wir dorthin gehen, anstelle von Cozumel. Wir packen unsere Sachen und begeben uns zum Busbahnhof, um den nächsten Bus nach Tulum zu erwischen. Die Fahrt ist relativ unspektakulär, denn es regnet immer wieder. Als wir jedoch ankommen, sind wir überrascht, dass das Wetter einigermassen gut ist. Wir begeben uns zur Haltestelle, wo die kleinen Busse an den Strand fahren. Wir werden bereits von Taxifahrer zum 100sten Mal angesprochen, ob wir nicht doch ein Taxi wollen. Einer der Taxifahrer meint dann, dass der Bus uns mit Gepäck nicht mitnimmt, was dieser am Busfahrer auch direkt mitteilt. Das darf doch nicht wahr sein und wir warten den nächsten Bus ab. Der Taxifahrer will uns für 150 Pesos runterfahren, da wir Gepäck haben. Der nächste Bus würde uns nur für den doppelten Preis mitnehmen, obwohl es genügend Platz hat. Wir sind genervt und laufen davon, denn der übliche Taxipreis sollte eigentlich nur 100 Pesos sein. Als wir durchs Quartier laufen, sehen wir gerade ein Taxifahrer, der wohl hier wohnt und wir fragen ihn, ob er uns an den Strand bringen kann, wo wir zelten wollen. Ohne Frage, das kann er und zwar für die üblichen 100 Pesos, Gepäck hin oder her. Wir kommen an einem hübschen, wenn auch etwas überfüllten Campingplatz an. Der Besitzer ist sehr freundlich und hilft uns, wo er kann. Er platziert uns unter einer Plane, da es möglicherweise heute noch regnet. Gut, denn gerade als wir fertig sind mit Zelt aufstellen, giesst es nochmals, zwar nur kurz aber kräftig und wir sind froh, geschützt zu sein. Als es wieder aufgehört hat zu regnen, gehen wir kurz an den Strand und anschliessend noch etwas ins Dörfchen Tulum. Wir merken schnell, dass es hier sehr touristisch ist, denn alle wollen einem was andrehen und die Preise sind für mexikanische Verhältnisse sehr hoch. Wir schlendern durch die Strassen, besichtigen ein paar Marktstände, wo Patrick sogar zwei paar Hosen für sich findet, und gehen schlussendlich lecker italienisch essen.

Tulum Gran Cenote 27.01.2019

Nachdem wir gemütlich ausgeschlafen und gefrühstückt haben, gehen wir kurz an den Strand, um zu baden. Danach machen wir uns auf den Weg ins Dorf, wo wir den Bus zur sogenannten Gran Cenote suchen. Die Haltestelle ist schnell gefunden, doch da es Sonntag ist, warten wir geschlagene zwei Stunden, bis der Bus eintrifft. In dieser Zeit wären wir eigentlich schon locker dahin gelaufen, aber was solls. Am frühen Nachmittag erreichen wir die berühmte Gran Cenote und stecken voller Erwartungen. Die Cenoten die wir bisher besucht haben, waren jeweils sehr schön. Da wurde nicht zu viel versprochen, denn die Gran Cenote ist wunderschön. Sie hat enorm klares Wasser und man kann jeweils in die Höhlen hinein schwimmen. Es hat sogar zwei Cenote-Löcher die mit einer Höhle verbunden sind und man durchschwimmen kann, dabei darf man sich nicht von den umher schwirrenden Fledermäusen erschrecken lassen. Schnorcheln macht hier besonders Spass und es dauert eine Weile bis man sie komplett erkundet hat. Es hat sogar einige Schildkröten, die auf den Steine relaxen und im Wasser schwimmen. Es ist wirklich die eindrücklichste Cenote, die wir bisher gesehen haben. Wir entdecken sogar eine Karte, die das gesamte Höhlensystem aufzeigt. Hunderte Cenoten sind miteinander verbunden, die meisten Unterwasser, aber auch einige Überwasser. Eine Attraktion wäre Höhlentauchen, da dies aber ziemlich anspruchsvoll ist und wir doch noch nicht so grosse Taucherfahrung haben, lassen wir das bleiben. Wir bleiben doch etwas länger als geplant und besuchen keine weitere Cenote für heute. Da wir heute morgen so lange auf unseren Bus gewartet haben, halten wir von Beginn an die Daumen raus. Keine 2 Minuten und wir werden von einer netten Lady zurück nach Tulum gefahren. Danach gehen wir Einkaufen und währenddessen gibt es einen Stromausfall. Zumindest funktionieren die Kassen noch und als wir den Supermarkt verlassen, sehen wir warum. Es ist ein übles Unwetter aus dem Nichts aufgezogen und es schüttet nur einmal, aber so richtig. Einige Leute rufen ein Taxi und es scheint, als würde sich niemand mehr ohne Schutz auf die Strasse trauen. Der Strommast vis a vis von uns, sprüht bereits Funken und es sieht ziemlich gefürchig aus. Wir hoffen, dass unsere Zelte am Strand noch stehen und sie nicht bereits schwimmen. Nach etwa einer Stunde warten, hat sich das Gewitter so schnell verzogen wie es gekommen ist und wir hüpfen in den nächsten Minivan rein, um zum Strand zu gelangen. Auf dem Campingplatz angekommen, sind wir dem Campingplatzbesitzer enorm dankbar, dass er unsere Kleider ins Trockene verlegt hat und unsere Zelte haben Dank des Unterstands ebenfalls im Trockenen gestanden. Den restliche Abend verbringen wir auf dem Campingplatz und halten uns still.

Tulum Ruinen & Cenote Azul 28.01.2019

Heute machen wir uns zu Fuss auf und laufen dem wunderschönen Strand entlang. Wir wollen heute die Ruinen von Tulum besuchen, welche wir nach etwa 2 Kilometer erreichen. Diese sind enorm schön gelegen, Mitten im Grünen, aber auch direkt am Strand. Wir geniessen es sehr und verbringen einige Stunden, bis wir alles gesehen haben. Obwohl wir schon eindrücklichere Maya Gebäude gesehen haben, sind diese hier von der Lage her einfach unbezahlbar. Wir wollen uns eigentlich noch eine frische Kokosnuss gönnen, denn für Patrick wäre es das erste Mal. Wir müssen aber noch etwas warten, denn Tulum ist enorm Touristisch und die Kokosnuss Preise sind mehr als viermal höher als normal. Wie dem auch sei, wir wollen heute auch noch eine weitere Cenote besuchen. Die Cenote Azul steht auf dem Programm, denn diese ist auf dem Weg nach Playa del Carmen und alle 5 Minuten fahren Kombis dorthin vorbei. Als wir an der Strasse ankommen, müssen wir keine Minute warten und der nächste Kleinbus hält an. Auch diese Cenote ist ziemlich gross und wunderschön zum Schwimmen. Die Sonnenstrahlen reflektieren das Wasser traumhaft, wir können einige Fische erkennen und geniessen einfach das klare Wasser. Nun ist es bereits schon wieder Abend und wir gehen in Tulum noch lecker zu Abend essen.

Tulum – Laguna Bacalar 29.01.2019

Heute ist wieder Reisetag und wir wollen als letzten Stop in Mexiko die Laguna Bacalar besuchen. Da wir die letzten Tage wieder campen waren, entscheiden wir uns für ein preiswertes Cabana. Die Fahrt ins Dörfchen der Laguna Bacalar dauert knapp 4 Stunden und wir erreichen dieses am Nachmittag. Wir lassen es gemütlich angehen, ist doch Patrick etwas geschafft von den letzten Tagen. Nachdem wir ein paar Stunden gemütlich in der Unterkunft geruht haben, wollen wir aber doch noch die hübsche Lagune sehen, denn die ist nur eine Strasse von unserer Unterkunft entfernt. Wir laufen gemütlich an der wunderschön klaren Lagune entlang, sind begeistert von der Farbe und finden sogar einen Campingplatz direkt an der Lagune. Wir sind uns einig, dass wir morgen dorthin gehen wollen. Danach spazieren wir am Fort vorbei, entscheiden uns aber gegen einen Besuch, denn der Eintritt ist gesalzen und in einer halben Stunde ist die Besuchszeit bereits vorbei. Danach spazieren wir noch ein wenig durch das hübsche Städtchen und erledigen ein paar Einkäufe.


Laguna Bacalar 30.01.2019

Wir ziehen heute Vormittag um zu dem hübschen Campingplatz direkt an der Lagune. Wir sind etwas verwundert, dass dieser nicht populärer ist, denn er ist mit 5 Franken pro Person günstig und wunderschön gelegen. Neben uns hat es nur ein einziges Zelt von einem holländischen Paar, welche mit den Velos die Panamerika absolvieren wollen. Wir richten uns gemütlich ein und gehen im erfrischenden Wasser schwimmen. Danach entscheiden wir uns an dieser schönen Lagune ein Kajak zu mieten. Nach einer kurzen Diskussion mit der etwas teuren Kajakvermietung, dürfen wir schlussendlich für den Preis von einer Stunde zwei Stunden mit dem  unterwegs sein. Wir überqueren die Lagune zur sogenannten Piratenbucht, wo es eine nette Bademöglichkeit hat und ein altes Monument. Wir durchqueren den Piraten Kanal und uns erwartet die Stille. Keine Menschenseele ist auf diesem Ausläufer der Lagune und wir wollen hier ein wenig schnorcheln. Zuerst aber müssen wir einen geeigneten Platz für den Ausstieg finden, denn beim Ersten versinken wir Knietief im Sand unterwasser. Beim zweiten Ausstiegspunkt haben wir mehr Glück und können schwimmen wie auch schnorcheln gehen. Aber ehrlich gesagt, sieht man Unterwasser nicht viel, denn obwohl es so klar und spiegelglatt ist, ist das Wasser enorm sauber und es scheint kaum Unterwassertiere zu geben. Trotzdem ist die ganze Stimmung einfach wahnsinnig schön und wir kommen kaum aus dem Staunen, wie sich alles im Wasser spiegelt. Nach ziemlich genau zwei Stunden kehren wir wieder zurück auf den Campingplatz, machen noch ein paar Besorgungen und kochen gemütlich unser Abendessen.


Bacalar – Belize Grenze 31.01.2019

Heute ist Manuela früh wach und sie steht auf, um den wunderschönen Sonnenaufgang zu bewundern. Etwas später packen wir unsere Sachen, denn es ist Reisen angesagt und wir müssen vom wunderschönen Mexiko abschied nehmen. Wir machen uns am Vormittag auf zum Busterminal, um nach Belize zu kommen. Dort müssen wir etwas warten, dafür können wir direkt nach Belize City fahren. An der Grenze werden die üblichen Fragen gestellt und es dauert eine Weile, bis alle die Immigration in Belize hinter sich gebracht haben. Was wir alles in Belize und danach in Guatemala erleben, kann dem nächsten Blog entnommen werden.



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17.01.2019 – 31.01.2019

Campeche 17.01.2019

At 5 o’clock in the morning we are awakened, because we have already arrived in Campeche. We have booked an accommodation for the three of us, but the check-in is only at 14.00. We wait until half past 8 and make our way to the accommodation. As usual, we can at least drop off the luggage, so that we can go to explore the city without luggage. We are quite surprised, because the accommodation seems more like a villa and it looks more like a guest house than a hotel. With all the discounts on Booking, however, it is the cheapest private room for 3 people. We receive a friendly welcome, can deposit the luggage, but can not move to the room as expected. We stroll comfortably to the old town of Campeche, which is still a few kilometers away. The old town is surrounded by fort walls and a gate leads into it. Very impressive and the colonial city is very nicely designed. We look first for a breakfast cafe, which we find quickly. We treat ourselves to something untypical for breakfast with pancakes and fruit salad, but the food here seems more for tourists than traditional. Strengthened we continue our city tour. We visit the main square and then we walk to the coast, where we are a little disappointed as there is no beach. The coastal promenade is nicely designed, but construction is currently going on. Then we head back to the old town, we ask about different bus connections and visit various fortresses, from which we have great views over the city. When we return at 14.00, Manuela sees a message from Patrick that he has already arrived in Campeche. We would have actually expected him 2 hours later, but go immediately to the bus station to pick him up. The reunion is great and we go together to our accommodation. In the late afternoon we walk back to the city center and visit the beach promenade to admire the sunset. For dinner, we visit a small restaurant, where we treat ourselves to some tacos, before we make our way back.

Campeche: Ruins of Edzna 18.01.2019

After breakfast, we set out to visit the ruins of Edzna. The hotel owner has told us that we can wait for the passing wagon at the next major road. Yesterday we were told that they only run every hour and we wait at a crossroads in front of a grocery store. To be on the safe side, we ask again whether the buses actually drive through, but nobody knows it. The two other bus drivers do not know if we are right here. When we meet at quarter past 10 a city van and we ask again, he says that we can get in with him and he drives us to the terminal. We get in, because we doubt that we are waiting on the right place. The bus driver is very talkative and wants to know everything about us. Arriving at the terminal we are just lucky, because we are probably the last 3 passengers who were still missing to fill the station wagon. In fact, we drive past the road we were waiting for, but we probably would not have had any space, as they always wait until the minibuses are full before they leave. We are glad to be in and less than an hour later we reach the ruins of Edzna. These are very impressive and we can even admire numerous lizards and pretty blue birds. First, let’s take a look at the smaller temples, which looks like they have been built on a hill. On closer look, however, are the ruins seeming to be on the hills, are only overgrown by bushes. When we come to the central square and the main building, we are overwhelmed by the construction and how well everything is still preserved. For hours we walk through the ruins until we have seen everything. Then we return to the street and wait for the minibus returning. There are already some people waiting and we expect the bus arrives soon. After about three quarters of an hour something happens and within 10 minutes two busses drive by. Just stupid that they do not take us, because the drivers give a sign that they are already full. We try to use the existing small patch of shade, as the sun is extremely hot today. Fortunately, the third minibus still has room and we hop in. Actually we wanted to visit the beach near Campeche today, but it is already too late when we return. We pick up our laundry from the laundry shop and go shopping with Patrick a few necessities such as tent and clothes in the Walmart. Yes, the Walmart exists even in Mexico, albeit in a slimmed-down format, and it’s the first time in Mexico that we visit this mall. In the evening we go back to the old town and look for a restaurant to have dinner. Afterwards, we treat ourselves to a delicious Bacardi Oakheart for tonight to toast our journey together with Patrick.

Campeche – Celestun 19.01.2019

After we had breakfast and packed our things, we continue our journey. Our final destination is Celestun, which can only be reached via the city Merida. So we grab the next bus to Merida and reach it about 2.5 hours later. When we ask for a bus to Celestun, we are informed there is no bus left from this terminal today. The terminal Noreste is about 1 kilometer away, so we decide to walk. What we did not think about is that it is around 35 degrees and the city is overcrowded, which makes our walk not very pleasant. But that is soon done and 15 minutes later we are already on the right bus terminal. The distance to Celestun is actually only 60 kilometers, but we only need one hour to leave the city. The continuing road to Celestun is small and bumpy, so it happens that we only arrive 2.5 hours later and it is already 5 o’clock in the evening. Not so tragic, because we are here now. Now as Patrick has a tent, we decide to camp here and find a suitable place near the beach with coconut palms. The campsite owner recommends pitching our tent under one of the great palapas, as it could be raining today. We can hardly believe in this heat, but still follow his advice. It can not be that it rains when we finally get to the beach, but we’ll see. In the evening, we stroll briefly to the grocery store to buy something for dinner and spend a cozy evening, but finally with some raindrops.

Celestun 20.01.2019

Today we start comfortably and first we search for a breakfast place. We walk along the beach, but the sun is not yet showing. In our guide book, a recommended breakfast restaurant is listed and it seems to be the only thing that’s open on Sundays. The line is long and it takes a while to get a table. The breakfast here is delicious, from the bread over the fresh fruit, fruit juice and coffee. After we are strengthened, we walk a bit through the village and go back to the campsite. Celestun is known for its flamingos and we want to visit them today. But it seems we only can get there with a guided tour. We ask the campsite owner if it is not possible without a tour and he tells us about a place where we can go without a guide. But he says, he is not sure if the flamingos are even there, because the weather was a bit stormy and the flamingos don’t like such conditions. We try anyway and decide to go there by foot. First, we cross a bridge where we meet pelicans in fishing boats and some fishermen. The rest of the way is quiet and only a few tuktuks come towards or overtake us. After a while, a biting smell rises in our noses and it stinks a lot. Why we see immediately, because here is probably the garbage dump of the whole city. We try to ignore it as well as possible, which is not so easy. Slowly, we doubt to see flamingos, but we do not give up that fast and continue our walk. After we have covered another kilometer or two, we can actually spot some of the pink animals on the river. The further we get the more we see of the impressive animals. We watch them for a while, but due to the ugly smell depending on the wind, we stay nowhere long. At the end of the way we come to old, abandoned ruins, where according to the campsite owner is not know who lived there earlier. Here we can walk back the way on the other side of the riverbank and discover the animals even closer than before. The animals are very impressive, but the rubbish situation is sad, because even on this side it is not better and we are glad, when we arrive back in the village. The weather is better than expected and in the heat we treat ourselves to a glace. The rest of the day we spend under coconut trees at the campsite. For dinner, we all have a delicious burrito in the restaurant. Tonight is still the lunar eclipse take place, which is why we are looking into the sky. Unfortunately, we can only observe the impressive spectacle at the beginning, because soon the clouds are rising, which deny us the view of the spectacle.

Celestun – Piste 21.01.2019

Today is another day of travel and after we have packed our things, we take the next bus to Merida. In the early afternoon we arrive and get on the next bus to Piste, which is just 2 kilometers from the most famous attraction in Mexico, Chichen Itza. The bus is pretty crowded, so Hanspeter and Patrick alternate with the seat. We will not make it as fast as expected, but after about 4 hours we arrive. When we arrive, we go to a cheap hotel, which is recommended by a local. With 350 pesos (about 17 francs) for 3 people the night, it is really cheap especially in this area and the hosts (Indigenous Maya) are extremely friendly. Once we have recovered a bit from the exhausting journey, we stroll through the little village and look for a nice restaurant to have dinner. This we find almost at the end of the village and treat ourselves here to tacos, nachos and a delicious margarita. We are served very friendly and the waiter is very interested in us – so we feel comfortable. Then we stroll through the streets and Patrick buys a few souvenirs. Finally, even we shop a small picture with the Chichen Itza on a cloth. At the end of the day Patrick have a pizza and it is already late when we return to our hostel.

Piste: Chichen Itza & Cenote Ik Kil 22.01.2019

Today we get up early, so we arrive at Chichen Itza, before the tourist crowd. Since we are already in the neighboring village, we can easily get there by foot. Sometime after 8 o’clock we arrive, together with all the sellers. However, there is already a queue in front of the entrance. After buying our tickets, we are overwhelmed by the sight of the great pyramid, El Castillo. The famous Mayan calendar is many times bigger than we imagined. After we have admired this in detail, we look at the other buildings. As with all previous ruins, there is a large ball court through which we walk next. The acoustics are very impressive here, because you can hear the echo through the whole place when you shout something or clap your hands. Behind is the impressive Jaguar temple, which captivates with beautiful inscriptions and a serpentine head shaped from stone. Afterwards we visit our first cenote (holy cenote), in which we can not swim though. Nevertheless, the large water hole of limestone, which was used by the Maya as a sacrificial site, is very impressive. We continue our tour to the Grupo de las Mil Columnas, whose stone inscriptions are very impressive and above all very well preserved. Another very impressive building is the Observatory, El Caracol, a round building, where dates for rituals and festivities have been announced. At the Edificio de las Monjas (nunnery) we are overwhelmed with extremely impressive stone sculptures and pictures. After reviewing the many impressive buildings, we make our way to the exit. And as we thought this morning, it has a lot of people, it is now much more crowded at 11am and we are glad to be away so early. Since we still have enough time, we treat ourselves in the restaurant at the crossroads a delicious lunch and then visit the Cenote Ik Kil for swimming. This is about 4 kilometers away and as it is quite hot, we are looking for a transport option. A gentleman, who probably receives commission for the cenote, gives us a voucher for a discounted entry into the cenote. Since no bus is coming, he asks an Argentina couple, who also wants to go there, if they could take us by car. They like to do that and we are there immediately. We can first look down into the cenote and it looks really beautiful, like in a fairyland. But what is less fairy tale, are the many people. Nevertheless, we are not deterred, take on the swimsuit and take a cool dip in the cenote. You could also jump off the cliffs, but the queue of waiting people is so long that we let it be. After we have cooled enough, we go up and grab a hammock in which we make ourselves comfortable for a while. Before we go back to Piste, we take another refreshing bath, because now it has a little less people and the ambiance down in the hole is truly beautiful. Afterwards we take a bus back to Piste, where we buy a load of fruits for a fruit salad for dinner after this hot day.

Piste: Ek Balam & Cenote X-Canche & Cenote Suytun 23.01.2019

Since we have heard that there is another impressive, somewhat less touristy pyramid in the area, we also want to visit them. In addition, the current goal is to find another cenote for swimming, which is not as crowded as yesterday. To reach the ruins of Ek Balam, we first drive to Valladolid, where we change to a collectivo taxi. Fortunately, a fourth passenger is quickly found and the journey to Ek Balam starts. At the entrance, we are a bit shocked that the entry with over 200 pesos (10 francs) is almost as expensive as yesterday’s Chichen Itza. We are also told that we should be lucky, because at February prices for the ruins will be doubled. Anyway, we buy the tickets and are curious what to expect. Even though the area is much smaller than the Chichen Itza, the buildings certainly have their appeal. Especially great is that we can climb up everywhere and explore everything as we want. The absolute highlight is the very steep Gran Acropolis. The climb is quite exhausting, but we are rewarded with a great view. In addition, we can admire halfway up very impressive stone sculptures. After we have mastered the descent, we think it is time for a cool down. Fortunately, there is already a cenote near the ruins, X-Canche, where you can swim and after just 1.5 kilometers, this is reached. Also this cenote is super nice and unlike yesterday, not crowded. We are almost alone here, have fun in the water and can even jump in from the rocks. After we have had enough from the water, we drive back to Valladolid and decide to visit the cenote Suytun. At the 2nd class Bus terminal we are informed in 10 minutes the next bus is supposed to come in this direction. 10 minutes will finally be an hour and although it is already late, we still decide to visit these cenotes. The bus driver drops us at the desired place. This place is connected to a resort and there is not just one cenote to visit but two. The entrance fee of 120 pesos is therefore quite high, but since it is already late, we are admitted for 100 pesos. At the entrance there are two colored peacocks. In the first cenote you can not swim, but it is very impressive and the cave goes down deep. Apart from an older couple we are alone here and enjoy the nice atmosphere. In the second cenote we could go swimming, but since the sun is already gone, it is getting cold. This is the cenote Suytun and the stalagmites are very impressive. Again, we enjoy the beautiful sight of this cenote, which is even inhabited by bats. After about an hour we go back to the street and wait for the next bus. It takes a long time, because in the meantime we can admire the sunset and it is getting dark. Some taxis and colectivos stop, and when it’s quite dark, we end up in a collectivo to Valladolid. In Valladolid we are lucky again, because the bus to Piste should have been driven 5 minutes ago, but is a bit late. Back in the piste, we go to the same restaurant as we went the first night and spend the rest of the evening relaxing.

Piste – Cancun 24.01.2019

Today, traveling is announced again. The last few days have been a bit exhausting, which is why we start a little later than usual. We finally want to reach the famous Caribbean coast, so the next destination is Cancun. At the small bus terminal we can already buy the bus ticket to Cancun and half an hour later the bus arrives. The ride is comfortable, but it starts to rain on the way, which we have not experienced for a while and is therefore somewhat irritating. Patrick then consulted the weather forecast for Cancun and it looks bad. For the entire Caribbean coast, rain is announced in the next four days. Well, we hope the best, because we can not change much. The next two days in Cancun are already booked and we remain confident. When we arrive in Cancun later this afternoon, we are surprised that it is currently dry. We get a nice room and later stroll through the town for some shopping. The rest of the day we spend in our cozy accommodation, because now it rains pretty strong.

Cancun 25.01.2019

We start the day with the delicious included breakfast in our hostel. Then we pack our things to explore the beaches around Cancun. The weather does not look so bad, that means it is not raining at the moment and we can even see some blue patches in the sky. We want to explore the expensive Zona Hoteleria, because although the whole beach is actually built with resorts, the beaches here are public. First, we cover ourselves with all the necessities and walk from one beach to the next. Unfortunately, we have not yet found the expected dream beaches, which may also be due to the fact that the weather is somewhat threatening. Nevertheless, we make ourselves comfortable on a nice beach and we might even need the beach chairs, as at the moment all the hotel guests stay away from the beach. With the bathing we let it be at the moment and hope for better weather. The coastline looks pretty spectacular, but somehow the ambiance is not so relaxed between all the hotel bunkers and the military policemen on the beach. Meanwhile it started raining a bit and we are looking for protection. However, when the rain does not stop, we continue our hike and look for a bar or restaurant where we can stay. This is not so easy, because the bar / restaurants are also part of the resorts and we can not consume as non-guests. Just before we arrive at a public square, the tides are so high that we need to briefly enter a resort to get ahead safely. Out of the corner Manuela already sees the security guards, who probably want to scare us away. But the duration is so short that we are quickly back on public ground and we treat ourselves in the next restaurant a few delicious nachos with a beer. We still have the hope that the weather will improve, so we take the bus afterwards and continue along the thin coastline. But that does not matter, finally we get off and since we are completely wet, we take the next bus back to the city. After we have warmed up a bit in the hostel, we go briefly to the market, because Patrick wants to buy a few more clothes. The first market does not have much choice and the second one is so intrusive to the traders that it quickly disgusts us. We are still looking for a Burger shop where Patrick treats himself to a delicious hamburger and we have a beer. Back at the hostel we prepare some pasta with vegetables and spend a pleasant evening.

Cancun – Tulum 26.01.2019

Actually, we wanted to continue today to Playa del Carmen and the island of Cozumel. But yesterday we noticed it is not so much fun on the beach, when it is cold and raining, we decide to continue to Tulum. This town is next to the beach, some beautiful cenotes around and ruins to visit, where the weather does not necessarily have to be beautiful. We want to travel further to Guatemala and therefore we will visit Belize for a short time. In Belize, there is an island called Caye Caulker that is supposed to be very pretty and we decide that we should go there instead of Cozumel. We pack our things and head to the bus station to catch the next bus to Tulum. The ride is relatively unspectacular, because it rains again and again. When we arrive, however, we are surprised that the weather is reasonably good. We go to the bus stop, where the small buses go to the beach. We are already being addressed by taxi drivers for the 100th time, if we do not want a taxi. One of the taxi drivers then says that the bus does not take us with luggage, which he also tells the bus driver directly. That may not be true and we wait for the next bus. The taxi driver wants us down for 150 pesos, since we have luggage. The next bus would take us only for twice the price, although it has enough space. We are annoyed and walk away, because the usual taxi price should actually be only 100 pesos. As we walk through the barriers we see a taxi driver who lives here and we ask him if he can bring us to the beach where we want to camp. Without question, he can and for the usual 100 pesos he drives us down. We arrive at a nice, although somewhat overcrowded campsite. The owner is very friendly and helps us where he can. He puts us under a tarp, because it may still rain today. Well, because just when we are done setting up a tent, it is pouring again, although only briefly but vigorously and we are glad to be protected. When it has stopped raining, we go to the beach and then a little bit later to the village of Tulum. We quickly realize that it is very touristy, because everyone wants to offer something and the prices are very high for Mexican standards. We wander through the streets, visit a few market stalls, where Patrick even finds two pairs of trousers for himself, and we end up eating delicious Italian food.

Tulum Gran Cenote 27.01.2019

After having comfortably rested and had breakfast, we go to the beach for a quick swim. Then we make our way to the village, where we search the bus to the so-called Gran Cenote. The bus stop is found quickly, but since it is Sunday, we wait two hours until the bus arrives. In that time, we would have already walked there. In the early afternoon we reach the famous Gran Cenote and are full of expectations. The cenotes that we have visited so far have always been very beautiful. Not too much was promised, because the Gran Cenote is gorgeous. It has very clear water and you can swim into the caves. It even has two cenote holes that are connected to a cave and you can swim through it, you must not be frightened by the buzzing bats around. Snorkelling is a lot of fun here and it takes a while to fully explore it. It even has some turtles relaxing on the rocks and swimming in the water. It’s really the most impressive cenote we’ve seen so far. We even discover a map showing the entire cave system. Hundreds of cenotes are interconnected, most underwater, but also some overwater. Cave diving would be an attraction, but as this is quite demanding and we do not have that much diving experience yet, we don’t do it. We stay a bit longer than planned and do not visit another cenote for today. Since we have been waiting so long for our bus this morning, we decided to hitchhike back. Not 2 minutes waiting and we are driven by a nice lady back to Tulum. After that we go shopping and meanwhile there is a power outage. At least the cash registers are still working and when we leave the supermarket, we see why. A bad storm came from nowhere and it pours heavily, but really. Some people call a taxi and it seems like nobody dares to go out on the street without protection. The power pole across from us, sparks already fire and it looks pretty dangerous. We hope our tents are still standing on the beach and they are not already floating. After waiting about an hour, the storm has cleared as quickly as it has come and we hop in the next minivan to get to the beach. Arriving at the campsite, we are enormously grateful to the owner of the campsite that he has put our clothes on a dry place and our tents have also been dry thanks to the shelter. The rest of the evening we spend at the campsite and keep quiet.

Tulum Ruinen & Cenote Azul 28.01.2019

Today we walk along the beautiful beach. We want to visit the ruins of Tulum, which we reach after about 2 kilometers. These are very beautiful, in the middle of the jungle, but also right on the beach. We enjoy it very much and spend a few hours until we have seen everything. Although we have seen more impressive Mayan buildings, these are simply priceless here. We want to treat ourselves to a fresh coconut, because for Patrick it would be the first time. But we have to wait a bit, because Tulum is enormously touristy and the coconut prices are more than four times higher than normal. Anyway, today we also want to visit another cenote. The Cenote Azul is on the program, because this is on the way to Playa del Carmen and every 5 minutes drive there a van by. When we arrive on the street, we do not have to wait a minute and the next minibus stops. Also this cenote is pretty big and beautiful for swimming. The sunrays reflect the water fantastically, we can see some fish and just enjoy the clear water. Now it is already evening again and we are going to have a nice dinner in Tulum.

Tulum – Laguna Bacalar 29.01.2019

Today is another day of travel and we want to visit the Laguna Bacalar as the last stop in Mexico. Since we were camping again the last days, we decide for a cheap Cabana. The drive to the village of Laguna Bacalar takes just under 4 hours and we reach this in the afternoon. We take it easy, but Patrick is done a bit because of the last days. After a few hours of comfortable rest in the accommodation, we still want to see the beautiful lagoon, because it is only one street away from our accommodation. We walk comfortably along the beautiful clear lagoon, are thrilled with its color and even find a campsite right on the lagoon. We agree that we want to go there tomorrow. Afterwards we walk past the fort, but decide against a visit, because the entrance is expensive and in half an hour the visit time is already over. Afterwards we walk a bit through the pretty town and do some shopping.

Laguna Bacalar 30.01.2019

We move this morning to the pretty campsite right on the lagoon. We are a little surprised that this is not popular, because it is cheap with 5 dollars per person and so beautifully located. Next to us, there is only one tent from a Dutch couple, who want to complete the Panamerica with their bicycles. We settle in comfortably and go swimming in the refreshing water. Then we decide to rent a kayak at this beautiful lagoon. After a short discussion with the somewhat expensive kayak rental, we are finally allowed to travel for the price of one hour for two hours by kayak. We cross the lagoon to the so-called Pirate Bay, where it has a nice swimming and an old monument. We cross the pirate channel and the silence awaits. No soul is on this spur of the lagoon and we want to snorkel here a bit. First, however, we must find a suitable place for the exit, because on the first try we sink knee-deep in the sand underwater. At the second exit point we have more luck and can swim as well as go snorkeling. But honestly, you do not see much underwater, because even though it is so clear and smooth, the water is extremely clean and there are hardly any underwater animals. Nevertheless, the whole mood is just incredibly beautiful and we can hardly marvel, as everything reflects in the water. After almost exactly two hours we return to the campsite, do some errands and cook our dinner comfortably.

Bacalar – Belize Grenze 31.01.2019

Today, Manuela awakes early and she gets up to admire the beautiful sunrise. A little later we pack our things, because it is time to travel and we have to say goodbye to beautiful Mexico. We leave in the morning for the bus terminal to come to Belize. There we have to wait a bit, so we can drive directly to Belize City. The usual questions are asked at the border and it takes a while for everyone to get through Belize’s immigration. What we experience in Belize and then in Guatemala can be found in the next blog.

Mexico 4: Oaxaca & Chiapas

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02.01.2019 – 16.01.2019

Oaxaca 02.01.2019

Ziemlich übermüdet erreichen wir bereits etwas nach 5 Uhr morgens Oaxaca. Wir sehen, dass dieses Terminal nicht sehr gemütlich zum Warten ist und begeben uns auf die Strasse in der Hoffnung etwas zum Frühstücken zu erhalten. Auf der Strasse zieht gerade ein Wägelchen vorbei, welches die berühmte Schokoladenmilch von Oaxaca und dazu ein Brötchen anbietet. Ach, welch eine wohltat, denn um diese Uhrzeit ist es noch ziemlich frisch und die heisse Schokolade ist sehr lecker. Wir verweilen etwas hier, jedoch ein wenig nach 6 Uhr suchen wir uns eine Unterkunft. Auf booking haben wir eine gefunden, jedoch wollen wir diese zuerst anschauen, bevor wir buchen. So stehen wir vor der Unterkunft und klingeln mal. Beim ersten Mal keine Reaktion und wir denken uns, wohl zu früh unterwegs zu sein. Nach 15 Minuten klingeln wir nochmals und der Chef öffnet uns und scheint topfit zu sein. Er hat auch ein Zimmer für 250 Pesos für uns, das wir sofort nehmen. Wir legen uns etwas hin und holen ein paar Stündchen Schlaf nach. Gegen Mittag machen wir uns dann auf den Weg, um das Städtchen zu erkunden. Zuerst gehen wir an einer hübschen antiken Kirche vorbei und danach einen Hügel hinauf zu einem Observatorium, wo wir einen tollen Ausblick über die Stadt und die grüne Umgebung von Oaxaca haben. Als wir die Unterführung zum Aussichtspunkt betreten, staunen wir nicht schlecht, dass diese mit wunderschönen Wandbilder verziert ist. Wir spazieren etwas umher, machen ein kurzes Päuschen und begeben uns in die Innenstadt. Bis hierhin gefällt uns Oaxaca sehr gut, es hat nicht viele Leute und wir schlendern durch einen Markt, wo wir ein paar Souvenirs kaufen, insbesondere ein paar hübsche sehr filigrane Silberohrringe. Danach besuchen wir ein paar hübsche Plätze und Kirchen in der Innenstadt, sowie das Stoffmuseum. Oaxaca ist bekannt für seine traditionellen Kleider und das Museum ist sehr eindrücklich. Anschliessend gehen wir auf den Zocalo, den Hauptplatz und da ist mächtig viel los. Hier wollen dir alle etwas zum Kaufen andrehen. Wir besuchen auch noch diese Kirche beim Zocalo und gönnen uns ein leckeres Frappe in einem Cafe. Zudem haben wir einen Verkäufer entdeckt, der – ihr werdet es kaum glauben – Schoggigipfeli verkauft. Das haben wir bisher auf der Reise kaum zu gesicht bekommen, zudem sind diese nicht total überteuerte und scheinen frisch zu sein. Der Strassenstand mit den Schoggigipfeli läuft sehr gut und wir kaufen auch zwei, damit wir morgen einen Snack dabei haben. Danach wagen wir uns in die Markthalle und sind von den Angeboten überwältigt. Früchte und Gemüse soweit das Auge reicht, leckeres Brot, Chilis in allen Farben und Formen, und viele der berühmten Molen (ein Pulver, um diverse traditionelle Saucen zuzubereiten). Sogar getrocknete Heuschrecken werden angeboten und man muss aufpassen, dass man diese nicht mit den Chilis verwechselt. Danach sausen wir noch eine Weile durch die Stadt, um eine Mexikoflagge zu finden, die wir am Rucksack aufnähen können. Am Abend machen wir es uns im Hostal gemütlich und bereiten in der Küche auf dem Dach eine leckere Guacamole zum Abendessen zu. Der Besitzer hat einen riesigen Hund, Zeus, der genauso gross ist wie ein ausgewachsener Mensch, wenn er auf die Hinterbeine steht. Wir verbringen hier einen gemütlichen Abend.

Oaxaca / Monte Alban 03.01.2019

Heute wollen wir die Ruinen Monte Alban besuchen, welche in der Nähe von Oaxaca liegen. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, suchen wir die entsprechende Transportmöglichkeit. Glücklicherweise stimmt der Eintrag auf maps.me und wir müssen nicht wirklich suchen. Der Bus fährt jede Stunde und da wir Viertelvor 11 haben, müssen wir nicht lange warten. Die Ruinen von Monte Alban sind offensichtlich sehr touristisch, denn es hat unzählige Leute, die schon nur für ein Ticket anstehen. Wir stellen uns ebenfalls an, aber glücklicherweise geht es schneller als gedacht. Als wir in die Zapoteken Stätte hinein spazieren sind wir mal wieder überwältigt, von dem Anblick der vielen alten Gebäude. Offenbar ist man sich jedoch nicht sicher, ob die Zapoteken die erbauer waren, denn die Gebäude sind einiges Älter, weshalb vermutet wird, dass die Zapoteken diese lediglich übernommen und etwas ausgebaut haben. Die Sonne scheint erbarmungslos und es ist sehr heiss. Trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, dort wo es erlaubt ist, auf die umliegenden Gebäude hinaufzuklettern. Zuerst besuchen wir den Ballspielplatz, den es sozusagen bei allen Ruinen gibt und der eine beachtliche Grösse hat. Auch die restliche Umgebung, welche Wohnhäuser, Tempel und Pyramiden beinhaltet, ist ausserordentlich grosszügig gebaut und entsprechend eindrücklich. Wir spazieren einige Stunden durch das Areal und besuchen am Schluss noch ein Museum, welches teilweise Originalstücke aufzeigt, die bemerkenswerte eingravierte Inschriften beinhalten. Am späteren Nachmittag fahren wir wieder zurück nach Oaxaca und da uns die Sonne ziemlich müde gemacht hat, gönnen wir uns in der Stadt lediglich noch ein Frappe und eines der leckeren Schoggigipfeli für morgen. Danach gehen wir wieder in die Markthalle, kaufen die Zutaten zum Abendessen, zwei verschiedene Mole und Zutaten für einen Margarita Drink, denn wir haben ja immer noch ein wenig Tequila dabei. Am Abend bereiten wir das Abendessen zu, schlürfen leckere Margaritha und plaudern eine Weile mit dem Hostelbesitzer.

Oaxaca & Around (Tule, Tlacolula, Mitla, Hierve el Agua) 04.01.2019

Den heutigen Tag starten wir nicht wirklich gut, denn Hanspeter fühlt sich krank und hat eine Magenverstimmung. Dummerweise haben wir gestern eine Tagestour sowie einen Nachtbus gebucht. Hanspeter meint, dass wir an der Tour trotzdem teilnehmen können und so packen wir unsere Sachen, bevor wir zum Veranstalter gehen. Eigentlich sind wir ja nicht so die Gruppenreisenden, aber diese Tour beinhaltet vieles, was wir noch machen möchten und mit den öffentlichen Verkehrsmittel würden wir das unmöglich an einem Tag schaffen. Es scheinen neben uns nur 3 Personen dabei zu sein, aber zu früh gefreut, denn wir werden lediglich in die Innenstadt transportiert, wo wohl alle Teilnehmer dieser Tour von allen Anbietern zusammenkommen und in grosse Vans eingeteilt werden. Das geht uns schon etwas auf die Nerven, aber einmal drin, sind wir wieder entspannt. Zuerst besuchen wir das Pueblo Magico, Santa Maria del Tule, wo der dickste Baum (Arbol del Tule) der Welt steht. Das heisst, dieser Baum hat den grössten Durchmesser aller Bäume auf der Welt. Das Dörfchen selber ist sehr hübsch, jedoch ist es schon bald an der Zeit weiterzugehen. Der nächste Halt ist bei einer hübschen kleinen Mezcal Fabrik. Hanspeter ist es verständlicherweise gerade überhaupt nicht nach diesem Getränk zumute, weshalb Manuela alleine an der Führung teilnimmt und Hanspeter das ganze von der Distanz aus beobachtet. Mezcal ist von der Herstellung ziemlich ähnlich wie Tequila, der Unterschied ist, dass er aus anderen Agavensorten besteht und nicht aus der blauen Agave. Am Ende der Führung bekommt man unzählige verschiedene Mezcals zum probieren, welche sehr lecker sind. Wir kaufen eine kleine Flasche davon, natürlich wieder einen Anejo. Danach fahren wir weiter nach Teotitlan del Valle, zu einer Weberei von Nachfahren der Zapoteken, wo wunderschöne Stoffe hergestellt werden. Die Arbeiten sind sehr aufwändig. Es wird uns erzählt, dass in einem Tuch 2 Wochen bis anderthalb Monate Arbeit drin stecken, je nach Grösse und Komplexität. Wir erfahren auch einiges über die Farbe, z.b. dass von einer Cochenille Laus auf einem Kaktus die rote Farbe gewonnen wird, das haben wir jedoch schon an verschiedensten Orten auch in Südamerika gehört. Die gelbe Farbe kommt wohl von einer Art Ringelblume und die blaue von der Indigopflanze. Es sieht alles sehr eindrücklich aus, wobei man hier mal wieder Kinderarbeit sieht. Denn ein Junge der nicht älter als 8 Jahre zu sein scheint, sitzt am Webstuhl. Aber das Thema scheint hier noch nicht angekommen. Sowieso lebt diese Gemeinschaft eigentlich ziemlich zurückgezogen und spricht noch ihre eigene indigene Sprache. Danach setzen wir unsere Fahrt nach Mitla fort. Dort besichtigen wir alte Ruinen der Zapoteken, welche wohl das bedeutendste religiöse Zentrum waren. Wir können dort sogar einige Grabstätten besichtige, sowie Gebäude die sehr hübsch geschmückt wurden. Die Gebäude haben Innen wie Aussen sehr hübsche Muster in den Stein gemeisselt und sind ziemlich eindrücklich. Um halb 4 ist es Zeit zum Mittagessen, da dieses aber nicht inkludiert ist und Hanspeter keinen Hunger hat, verbringen wir die Zeit draussen. Manuela gönnt sich noch das leckere Schoggigipfeli, welches wir dabei haben. Die letzte Station für heute nennt sich Hierva del Agua. Dies sind natürliche Mineralquellen, die blubbern aber nicht warm sind. Es erinnert uns ein wenig an einige Quellen im Yellowstone und das Ganze sieht sehr eindrücklich aus. Da es schon etwas spät ist, ist es uns zu kalt zum Baden, aber das Gelände ist ziemlich gross, so können wir herumspazieren und die wunderschöne Aussicht geniessen. Um 18.30 Uhr geht es wieder zurück nach Oaxaca und wir sind gerade froh, dass wir nicht den früheren Bus gebucht haben, denn wir sind erst um 8 Uhr zurück, nicht um 7 wie angekündigt. Wieder zurück in Oaxaca gehen wir in unser Hostel zurück und bereiten uns dort auf die Nachtfahrt vor, welche um 21.30 startet. Als wir am bekannten 2. Klass Terminal ankommen ist dieses überfüllt und wir finden kaum noch einen Platz, wo wir warten können. Glücklicherweise ist der Bus nicht verspätet und wir können bald einsteigen.

Puerto Arista 05.01.2019 – 07.01.2019

Pünktlich um 7 treffen wir in Arriaga ein und um 7.45 fährt unser Anschlussbus nach Tonala. Wir sind noch ziemlich verschlafen, als wir schlussendlich um 9 Uhr im drückend heissen Tonala eintreffen. Hanspeter konnte sich übernacht kurieren und scheint heute wieder ziemlich fit zu sein. Manuela hingegen setzt die Hitze von der ersten Minute an zu, denn wir müssen noch knapp einen Kilometer gehen, um zu den Kombis zu gelangen die uns nach Puerto Arista bringen. Wir sehen schnell, dass Puerto Arista ein winzig kleines Dörfchen ist, welches wunderschön am Strand liegt. Es gibt einen Campingplatz den wir jetzt ansteuern. Es ist noch etwas früh, aber die Besitzer weisen uns ein und wir können unser Zelt aufschlagen wo wir wollen. Der Campingplatz gefällt uns von Beginn an und ein netter Mitarbeiter, bringt uns sogar noch Stühle und einen Tisch sowie weitere nützliche Tipps, so dass wir uns von der ersten Sekunde an wohlfühlen. Am Mittag kommt ein Verkäufer mit verschiedensten leckeren Früchten und Gemüse, wo wir zuschlagen. Jedoch ist es so drückend heiss, dass wir die ersten paar Stunden noch auf dem Campingplatz flanieren und erst am späteren Nachmittag an den Strand gehen. Dieser ist herrlich zum baden geeignet und wir machen es uns unter einem Palapa gemütlich. Einfach jedes Mal wenn wir uns bewegen müssen, bemerken wir wieder die erdrückende Hitze. Gegen Abend fühlt sich Manuela plötzlich unwohl und es ist ihr übel, weshalb wir danach nicht mehr viel machen. Hanspeter plaudert eine Weile mit einem netten älteren Kanadischen Pärchen, während Manuela wie eine tote Fliege in der Hängematte liegt.

Heute geht es Manuela noch nicht viel besser und wir entscheiden uns einen Hängemattentag einzulegen. Am späteren Nachmittag geht es wieder etwas besser und wir leihen die Fahrräder der Kanadier aus, damit wir kurz einkaufen gehen können. Denn wie gesagt, in dieser Hitze zu Fuss zu gehen ist echt anstrengend. Gegen Abend geht es Manuela auch wieder besser und sie mag sogar etwas Essen. Die restliche Zeit verbringen wir gemütlich bei unseren netten kanadischen Nachbarn.

Eigentlich wollten wir heute weiter. Doch wir finden den Ort so schön, dass wir einfach nicht aus der Hängematte kommen und wir entscheiden uns noch einen weiteren Tag zu bleiben. Wie gesagt will man sich hier um die Mittagszeit echt nicht bewegen. Um 2 Uhr jedoch, dürfen wir wieder die Fahrräder ausleihen und entscheiden uns an den Strand zu fahren, welcher etwa 6 Kilometer entfernt liegt. Eigentlich befindet sich dort ein Schildkrötenreservat, jedoch sind wir ausserhalb der  Schildkrötensaison. Es befindet sich keine Menschenseele an diesem kilometerlangen Strand, der äusserst sauber ist. Wir verweilen etwas hier und gehen baden. Als wir wieder zurückkehren ist es 4 Uhr und wir leihen noch ein Kanu vom Campingplatz für 100 Pesos aus. Wir erwarten eigentlich nicht viel davon, aber die Kanadier haben uns empfohlen die Gewässer hinter dem Campingplatz zu erkunden. Tatsächlich, beim Hinterausgang des Campings kommen wir an einen einsamen Kanal ohne Strömung, was das paddeln sehr gemütlich macht. Wir können diverse Vögel, Echsen und sogar noch einen Kaiman entdecken. Das ist sehr eindrücklich. Der Ort ist magisch und wir können uns glücklich schätzen, keine anderen Menschen hier anzutreffen, sondern einfach nur Natur pur. Als wir umkehren, ist es langsam am eindunkeln und wir merken, dass wir auf unsere kanadischen Freunde hören, und eine Markierung zur Zufahrt hätten setzen sollen. Nach einer Weile suchen findet Hanspeter die versteckte Zufahrt zum Glück wieder und es ist schon fast stockdunkel. Danach bereiten wir unser Abendessen zu und geniessen den leckeren Mescal von Oaxaca zusammen mit den Kanadiern, worauf sie uns ebenfalls sehr guten Tequila anbieten und wir einen gemütlichen Abend verbringen.

San Cristobal de las Casas 08.01.2019 & 09.01.2019

Heute heisst es Abschied nehmen von diesem gemütlich Ort und rauf in die Kälte nach San Cristobal de las Casas. Zuerst aber müssen wir wieder zurück nach Tonala, wo wir uns fühlen, als wären wir wieder im Backofen. Schnell geht es zum Busterminal, wo wir ein Ticket direkt nach San Cristobal lösen können. Jedoch müssen wir noch 1.5 Stunden auf unsere Abfahrt warten, weshalb sich Hanspeter noch auf die Suche nach etwas essbarem macht. Er kehrt zurück mit leckeren Tacos und Quesadillas. Die Fahrt geht durch eine sehr eindrückliche Gegend, doch gegen Ende fühlt sich Manuela schon wieder unwohl. In San Cristobal angekommen ist es bereits am eindunkeln und wir suchen uns eine geeignete Unterkunft. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich dort.

Heute gibt es zuerst einmal ein leckeres Frühstück, welches von der Hostelbesitzerin zubereitet wird. Danach gehen wir auf Erkundungstour des hübschen Kolonialstädtchens San Cristobal. Zuerst besuchen wir den Cerro San Cristobal, einen Hügel auf welchem eine nette kleine Kirche steht und wir eine tolle Aussicht über die ganze Stadt haben. Danach schlendern wir durch das Städtchen und gönnen uns einen leckeren Kaffee. Als wir wieder gestärkt sind, geht es über den Hauptplatz, weiter zu einem anderen Hügel mit einer Kirche. Das ganze Städtchen ist super hübsch gemacht und sehr farbig. Zum Abschluss des Tages besuchen wir noch einen grossen Markt, der eine riesige Auswahl an leckeren Früchten und Gemüse anbietet, sowie viel traditionelles Kunsthandwerk. Wir kaufen einiges an Gemüse ein und bereiten damit ein leckeres Abendessen zu.

Canon del Sumidero 10.01.2019

Nach dem heutigen Frühstück begeben wir uns zum Minibus Terminal, um den Canon del Sumidero zu erreichen. Von hier fahren die Minibusse nach Tuxtla, damit wir die Ortschaft Chiapa del Corzo erreichen können, um anschliessend den Canyon zu besuchen. Beim Billettverkauf teilt uns jedoch die nette Dame mit, dass momentan keine Busse fahren und das vermutlich den ganzen Tag, da es eine Demonstration in Tuxtla gibt. Wir sind gerade ziemlich enttäuscht, und überlegen uns bereits ein Alternativprogramm. Ein freundlicher Herr der im Wartesaal sitzt, teilt uns mit, dass die Kombis auf der anderen Strassenseite des Terminals bis zur Abzweigung nach Chiapa del Corzo fahren. Wir sind etwas skeptisch, aber tatsächlich, die Kombis fahren genau bis zur Abzweigung, denn die Brücke ist von den Demonstranten gesperrt. Wir verlieren von San Cristobal wieder einige Höhenmeter, was wir an der Temperatur deutlich zu spüren bekommen. An der Abzweigung nehmen wir einen weiteren Kombi, der uns nach Chiapa del Corzo bringt. Hier werden wir angesprochen, ob wir den Canon besuchen wollen, denn es gibt wohl einen kostenlosen Transport zum nahegelegenen Fährterminal. Wir lassen uns dorthin bringen und kaufen für 10 Franken die zweistündige Bootstour. Etwa eine dreiviertel Stunde später geht die Fahrt durch den Canon del Sumidero los. Während wir auf den Canyon zusteuern, sehen wir unterwegs bereits ein Krokodil und ein paar Spinnenaffen (monos de arana). Wir sind beeindruckt von der Flora und Fauna, erst recht als wir in den hübschen Canyon hineinfahren. Beeindruckend sind auch die Felsformationen und die Pflanzen, die im Fels wachsen. Eine Art Moos wächst bei einem Wasserfall, der aussieht wie ein Weihnachtsbaum. Als wir am Ende des Canyons in Usumacinta ankommen, können wir noch ein Monument der Wasserkraftwerk Arbeiter bestaunen, unserem Guide Trinkgeld geben und wir könnten sogar noch von einem vorbeifahrenden Schiff Snacks und Getränke kaufen. Danach geht es im Schnelltempo wieder zurück durch den Canyon und schon bald erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Nun haben wir Hunger und wollen unsere mitgebrachten Brötchen verspeisen. Momentan haben wir jedoch einen Verkäufer an der Backe, der uns ein Taxi nach San Cristobal anbieten will. Wir werden diesen fast nicht mehr los, erst als wir uns einfach auf den Hauptplatz hinsetzen, zottelt er ab. Nachdem wir gemütlich unsere Sandwiches verspeist haben, nehmen wir wieder einen Kombi der uns zur Kreuzung bringt, von wo aus wir direkt nach San Cristobal fahren können. Die Demonstrationen haben noch nicht aufgehört und die Leute erzählen, wie sie zu Fuss die betreffende Brücke überqueren mussten. Wieder zurück in San Cristobal erkundigen wir uns über diverse Möglichkeiten, um nach Palenque zu gelangen. Da unser Kollege, Patrick, bald in Mexico City ankommt und eine Weile mit uns durch Mexico ziehen will, wollen wir nicht mehr allzu grosse Abstecher machen. Die Frau am Fahrkartenschalter teilt uns mit, dass der Transport entlang der Grenzstrasse nach Palenque sehr lange und schwierig sei und wir werfen diese Idee daher über Bord. Wir entscheiden uns schlussendlich direkt nach Palenque zu fahren, was eigentlich nur 4 Stunden dauern soll. Andre, einer der Anhalter aus Baja, hält sich zurzeit in San Cristobal auf und wir treffen ihn sowie seine mexikanische Freundin Ursula am späteren Abend. Wir gönnen uns ein paar leckere Craft Biere in einer schicken Bar und verbringen zusammen einen gemütlichen Abend.  

Fahrt nach Palenque 11.01.2019

Heute ist Reisen angesagt. Um 10 Uhr checken wir aus und marschieren zum Busterminal. Wir haben uns entschieden, das Ticket direkt nach Palenque zu lösen und da die Strecke als Gefährlich gilt, wollten wir diese nicht über Nacht machen. Als wir die Billets gekauft haben, fragen wir nochmals wie lange die Reise dauert. Etwa 8 Stunden antwortet die Verkäuferin, was uns gerade sehr schockiert. Sie erklärt, dass der Bus die direkte Strecke aufgrund der Sicherheitslage nicht mehr fährt und wir daher über Tuxtla und Villahermosa fahren müssen. Das zerrt ziemlich an unseren Nerven, denn hätten wir das gewusst, hätten wir bereits gestern Nacht auf den Bus gehen können. Jetzt geht uns ein ganzer Tag verloren. Die Demonstrationen in Tuxtla sind zumindest beendet, so dass die Durchfahrt heute kein Problem ist. Ansonsten verbringen wir den ganzen Tag im Bus, der teilweise durch sehr interessante und abgelegene Dschungel Gegenden fährt, aber dafür auch eine Ewigkeit braucht. Wir merken schon, dass wir Mitten in der Nacht ankommen werden, denn wir sind erst um 12 Uhr losgefahren und offenbar werden wir auch länger als 8 Stunden für die Strecke benötigen. Etwa um halb 10 Uhr Abends kommen wir in Palenque an und entscheiden uns, den nächstgelegenen Campingplatz aufzusuchen. Da es schon sehr spät und noch etwas zu laufen ist, nehmen wir uns ein Taxi für umgerechnet 2 Franken. Beim Campingplatz angekommen, scheint der Besitzer schon ganz enttäuscht, dass wir campen, und nicht in einem seiner kleinen Häuschen übernachten wollen. Er will zuerst 200 Pesos pro Person, woraufhin wir protestieren. Wir zeigen ihm, dass wir für 300 für zwei Personen ein Cabana über Bookers buchen können. Er ändert seine Meinung schnell und will 250 fürs Camping. Da dies immer noch teuer ist probieren wir den Preis noch weiter runter zu handeln, bleiben aber erfolglos. Er weiss, dass wir ihm gewissermassen ausgeliefert sind, da es bereits so spät ist. 250 Pesos fürs Camping (12 Franken) bezahlen wir schon, es ging uns einfach ums Prinzip, dass es schon ziemlich frech ist zuerst 400 Pesos zu verlangen. Wir bauen danach gemütlich unser Zelt auf und etwas sehr verspätet nehmen wir unser Abendessen zu uns.

Palenque 12.01.2019

Auf dem heutigen Programm steht der Besuch der Ruinen von Palenque. Diese sind nicht weit, aber doch etwa 10 Kilometer von der Stadt entfernt. Wir entscheiden uns, bis zur Abzweigung zu laufen, wo die Strasse direkt zu den Ruinen führt. Es ist unglaublich heiss und wir wissen, dass wir definitiv nicht weiter als bis dorthin laufen wollen. Wir wollen es eigentlich mit Autostopp versuchen, da unser Bargeld langsam knapp wird, aber das erste Fahrzeug ist ein Kombi. Wir steigen ein und lassen uns zu den Ruinen kutschieren. Wir müssen bereits unterwegs einen Nationalparkeintritt von 25 Pesos bezahlen und zu den Ruinen kostet es nochmals 75. Das haben wir so nicht erwartet, denn jetzt haben wir definitiv nicht mehr genügend Geld für die Rückfahrt. Die Ruinen der Maya sind aber sehr eindrücklich und die Treppen, die zu den Gebäuden führen sind unglaublich hoch. Die Mayas müssen wohl sehr sportlich gewesen sein. Es ist auch beeindruckend zu sehen, wie gut erhalten die Ruinen noch sind. In das eine oder andere Gebäude kann man sogar hineingehen und sich umsehen, wobei man immer mal mit einer Fledermaus die einem um den Kopf schwirrt rechnen muss. Die Inschriften auf den Steinen sind teilweise sogar noch erkennbar und stellen interessante Szenen dar. Oftmals findet man diese an den Türrahmen. Es sind häufig Personen in traditioneller Kleidung sowie Tiere und abbildungen heiliger Gestalten zu sehen. Wir schlendern ein paar Stunden durch die Ruinen mitten im Dschungel und geniessen das gesamte Ambiente. Obwohl die Ruinen sehr bekannt sind, hält es sich mit den Besucher noch in Grenzen, da sie sich auf ein recht grosses Gebiet verteilen. Nachdem wir alles ausgiebig besichtigt haben, machen wir uns auf den Rückweg. Wir entscheiden uns es gar nicht mit Autostopp zu versuchen und wandern los. Es ist immer noch sehr heiss, aber zumindest sind wir durch den uns umgebenden Dschungel im Schatten. Nach etwa 1.5 Stunden sind wir wieder zurück in der Stadt und tätigen ein paar Abklärungen für unsere Weiterreise, gehen etwas kleines Essen, besichtigen das Städtchen und wollen noch einkaufen. Als wir gerade den Hauptplatz bestaunen, meint Hanspeter, dass wir die zwei Personen vor uns kennen. Tatsächlich, es sind die zwei Deutschen, Bastian und Deborah, die wir in Ciudad Valles getroffen haben. Wir setzen uns zu ihnen hin und plaudern eine Weile. Danach kaufen wir noch die restlichen Sachen für unser Abendessen sowie für die morgige Verpflegung ein und laufen zurück zum Campingplatz. Es ist bereits dunkel und wir müssen entsprechend auf den Verkehr aufpassen. Zurück beim Campingplatz bereiten wir unser Abendessen zu, verbringen einen gemütlichen Abend und planen den Folgetag.

Palenque – Cascadas de las Golondrinas 13.01.2019

Heute weckt uns die Sonne relativ früh. Wir können auf unserem Campingplatz die wunderschön farbigen Papageien beobachten, was sehr eindrücklich ist. Wir gehen den Tag gemächlich an und starten mit dem Frühstück. Manuela ist jedoch wieder von der Hitze angeschlagen, weshalb sich Hanspeter sozusagen im alleingang dem Packen widmen muss. Wir wollen heute etwas in den Dschungel und ein paar abgelegene Ortschaften besuchen. Das heutige Ziel sind die Cascadas de las Golondrinas, welche sich nahe beim Dörfchen Nueva Palestina befinden. Am frühen Nachmittag gehen wir zum Terminal, von welchem aus die Minibusse der Region starten. Um Viertel nach Zwei geht die Fahrt los und wir kurven entlang der Guatemaltekischen Grenze. Diese kann man hier jedoch nur zu Fuss oder mit dem Boot überqueren, und entsprechend sehen wir viele Leute aus der sogenannten Karawane aus Honduras und umliegenden Ländern, welche schon seit Tagen oder besser gesagt Wochen zu Fuss in Richtung USA unterwegs sind. Die Fahrt geht vorbei an Wald, Wald und nochmals Wald. An der Abzweigung nach Nueva Palestina werden wir rausgelassen und nehmen ein Collectivo Taxi. Uns wird zuerst ein Taxidienst für 150 Pesos angeboten und wir wollen noch etwas verhandeln, da es sich nur um einige Kilometer handelt. Da jedoch eine Passagierin von unserem Kombi ebenfalls ein Taxi nimmt, bietet sie uns an, mit ihr zu fahren und wir vermuten, dass uns diese Option sicher billiger kommt. Der Fahrer meint auch, dass es kein Problem sei, bis zu den Kaskaden zu fahren, er jedoch die Passagierin zuerst in Nueva Palestina absetzen will. Unterwegs erzählt uns der Fahrer dies und jenes über die Region hier. Als wir am besagten Ort ankommen, will der Taxifahrer jedoch 200 Pesos und wir nerven uns, dass wir nicht vorher gefragt haben. Wir sollten es langsam wirklich besser wissen. Schlussendlich kommen wir mit 150 Pesos davon, was etwa 7.50 Fr. sind und für diese kurze Strecke eigentlich immer noch viel zu teuer ist. Naja, nachdem wir uns wieder abgeregt haben, suchen wir ein Plätzchen für unser Zelt. Wir können dieses direkt neben den Kaskaden aufbauen. Um die Schwalben zu sichten müssen wir pünktlich zum Sonnenuntergang bereitstehen. Wir merken jedoch, dass die Schwalben schon etwas verfrüht einfliegen und machen uns auf den Weg zur Aussichtsplattform. Es ist ein sehr eindrückliches Spektakel, wie die zig Schwalben in die Höhle fliegen (siehe Video). Danach bereiten wir unser Abendessen vor und geniessen den restlichen Abend.

Cascadas de las Golondrinas – Tres Lagunas 14.01.2019

Den heutigen Tag starten wir gemütlich und frühstücken. Wir erkunden zuerst die verschiedenen Kaskaden, da es ja gestern doch etwas spät wurde. Wir haben uns entschieden nach Tres Lagunas zu gehen, um dort zu campen. Tres Lagunas ist nicht sehr weit von unserem Standort entfernt, aber natürlich zu weit um dorthin zu laufen. Wir gehen zu Fuss zur Hauptstrasse, um einen Transport bis zur Abzweigung zu finden. Als wir an der Abzweigung ankommen, werden wir bei der Militärpolizeistation mit zwei Tickets überrascht. Wohl muss man in dieser Region eine Gebühr bezahlen, um die indigenen Dörfchen zu betreten. Da wir mit dem Taxi angereist sind, haben die Beamten uns gestern nicht gesehen. Obwohl wir gesagt haben, wir hätten gestern bezahlt, wollten sie das nicht durchgehen lassen, da sie sich nicht an uns erinnern können. Naja, 20 Pesos (1 Franken) sind nicht viel, aber trotzdem nervt es an jeder Ecke bezahlen zu müssen. Wir halten das nächste Taxi das vorbeifährt an, denn andere Transportmittel gibt es für uns nicht. Es gäbe noch einen Pickup-Lastwagen, der aber nur für die Arbeiter auf dem Land bestimmt ist. Der Taxifahrer verlangt 50 Pesos bis zur Abzweigung und bietet uns an, für 100 Pesos nach Tres Lagunas zu fahren. Das wären Preise, die wir gestern erwartet hätten und daher fahren wir gleich direkt bis dort. In Tres Lagunas sind wir überrascht, dass wir beide hier für nur 100 Pesos (5 Franken) campen können. Der Platz ist sehr schön in der Nähe der drei Lagunen gelegen. Es gibt ein Restaurant hier, bei welchem wir zuerst einmal von einem Tukan begrüsst werden. Dieser hüpft ziemlich zielstrebig auf uns zu und versucht sich gross zu machen. Wir sind zuerst ziemlich erstaunt über die Zutraulichkeit dieses Tieres und zugleich fasziniert. Zudem hat es einige der hübschen, grünen Ara-Papageien, die sich gemütlich lärmend in den Bäumen tummeln. Den restlichen Tag verbringen wir entspannt und besuchen die drei hübschen Lagunen. Wir können zudem die Krokodile im Reservat begutachten und sind achtsam unterwegs. Nicht dass uns plötzlich ein Krokodil überrascht. Am Abend besuchen wir nochmals die Lagunen und staunen nicht schlecht, als wir wieder eine Ansammlung, dieses mal von weissen Vögeln begutachten können, die in der Gruppe einige Male über die Lagune kreisen, bevor sie sich für die Nacht verziehen. Danach kehren wir im hauseigenen Restaurant ein und gönnen uns ein paar leckere Quesadillas. Dabei leistet uns ein Vogel Gesellschaft, der uns immer näher kommt. Am Schluss setzt er sich sogar auf unsere Schultern und knabbert von Zeit zu Zeit die Ohren an, was sich dann doch etwas speziell anfühlt (siehe Video).

Tres Lagunas – Yaxchilan 15.01.2019

Heute wollen wir die Mayastätte in Yaxchilan besuchen. Wir haben uns überlegt, ob wir Bonampak, Yaxchilan oder beides besuchen wollen. Wir haben aber gehört, dass Yaxchilan einiges eindrücklicher sei und nach Bonampak gelangt man wieder nur mit dem Taxi. Yaxchilan ist aber teurer, denn dafür müssen wir eine Flussfahrt bezahlen, was sehr teuer sei, wenn man nur zu zweit anreist. Wir hoffen auf das Beste. Es ist jedoch schon fast 11 Uhr als wir uns an die Strasse stellen und auf einen Kombi warten. Vor unserem Restaurant hat es eine Art Strassenkontrolle. Wir wissen nicht genau was das soll, jedoch geht der Küchenchef immer dorthin, wenn ihm das Kleingeld fehlt und wir gesellen uns jetzt auch zu den zwei Herren unter dem grossen Palapa, um auf den Bus zu warten. Einer ist sehr gesprächig und bietet uns sogar eine Sitzgelegenheit an. Während wir warten, sehen wir einige Leut der Karawane, alles Junge Herren die uns immer sehr freundlich Grüssen, wenn sie vorbeigehen. Daraus schliessen wir, dass sie friedlich und ungefährlich zu sein scheinen. Eigentlich schon unglaublich, alle haben nur einen kleinen Rucksack dabei, sind aber schon seit einer Ewigkeit unterwegs. Nach einer guten halben Stunde kommt ein Kombi in welchen wir einsteigen. Er bringt uns zur Abzweigung nach Frontera Corozal. Hier könnten wir auf einen weiteren Kombi hoffen, jedoch fahren diese nicht so häufig. Daher nehmen wir wieder ein Taxi, welches uns ins Dorf Frontera Corozal bringt. Frontera Corozal liegt am Fluss “Rio Usumacinta” und am anderen Ufer befindet sich Guatemala. Dort angekommen müssen wir erstmals wieder 35 Pesos für die Dorfgebühr abdrücken und 75 Pesos um die Stätte in Yaxchilan zu besuchen. Danach gehen wir zu der Verkaufsstelle für die Bootsfahrt, wo uns ein Preis von 1400 Pesos (70 Franken) für die Fahrt angeboten wird. Wir können den Preis auf 1000 Pesos (50 Franken) drücken, aber das ist immer noch ziemlich viel. Es ist halt ein Sondertransport der nur für Touristen angeboten wird und daher entsprechend kostspielig ist. Jetzt aber kommt unser Segen, denn es fährt ein grösseres Auto vor und 6 Personen steigen aus. Es sind ein paar Mexikaner aus Tijuana, die zusammen Ferien machen. Wir fragen sie, ob wir zusammen mit ihnen eine Fahrt teilen können und natürlich dürfen wir. So zahlen wir schlussendlich nur noch 600 Pesos für uns zwei (30 Franken), was wir nun auch für angebracht halten. Wir haben wirklich Glück gehabt, denn am Nachmittag kommen offenbar kaum noch Besucher und da die Anreise kompliziert ist, machen die meisten eine geführte Tour. Als wir uns nach einem Kombi für die Rückreise erkundigen, heisst es, dass es zu dieser Zeit nur noch Taxis gibt. Wir schauen dann, wenn wir zurückkommen. Jetzt heisst es erstmal eine Stunde über den Fluss der Grenze entlang zu schippern. Die Fahrt ist sehr schön und ruhig, die Umgebung traumhaft. Wir halten auch nach Krokodilen ausschau, können aber keines entdecken. Als wir in Yaxchilan ankommen sind wir beeindruckt, wie abgelegen sich diese Ruinen befinden. Die geführte Touren machen sich gerade auf den Rückweg und wir können fast alleine diese Gegend erkunden. Wir können auch diese Ruinen von Innen betrachten und da es so dunkel ist, müssen wir schon fast aufpassen, uns nicht zu verlaufen. Auch hier gibt es Fledermäuse, zudem hohe Treppen die zu den einzelnen Tempeln führen sowie viele z.t. sehr gut erhaltene Inschriften und Skulpturen. Daneben können wir sogar einige Brüllaffen in den Bäumen entdecken. Die Laute dieser Affen sind ziemlich eindringlich (könnte auch von einem Löwen oder so sein) und wir haben sie schon oftmals gehört, aber nie gesehen. Heute ist es das erste Mal. Es ist super heiss, wie könnte es auch anders sein im Dschungel und wir schwitzen unsere Kleider nass. Mit 2 Stunden Aufenthalt haben wir gut Zeit, um alle Gebäude anzuschauen und das Gelände zu inspizieren. Danach geht es wieder mit dem Boot zurück zur Frontera Corozal. Unterwegs kann Hanspeter sogar zwei Krokodile entdecken. Eines nur von Weitem, beim Zweiten gehen wir etwas näher ran. Um das eine Krokodil fliegen zahlreiche Schmetterling, was ziemlich amüsant aussieht. Das zweite bewegt sich sogar gerade ins Wasser. Meistens wenn wir Krokodile sehen, bewegen sich diese nicht. Wieder zurück im Dorf bieten uns die Reisenden aus Tijuana an, mit ihnen zurück zu fahren, was wir sehr gerne annehmen und wir so sogar noch etwas sparen können. Wieder zurück bei den Tres Lagunas gönnen wir uns wieder ein paar Quesadillas zum Abendessen. Eigentlich hat Hanspeter das Menu mit Schinken bestellt, aber der Küche ist dieser wohl ausgegangen. Der Platz hier mit den Mitarbeiter ist sowieso etwas speziell, denn es scheint als hätte ein Herr, einmal im weissen Gewand, dann wieder in Militärmontur, eine dicke Karre fahrend, das Sagen und alle anderen sind seine Untertanen. Das ist jetzt etwas böse gesagt, aber als der Boss gestern nicht da war, waren die Mitarbeiter viel gesprächiger und haben am Abend etwas für sich gemacht, aber heute scheinen alle sehr still, als traue sich niemand was zu sagen. Wir sind schon etwas neugierig, wie hier die Konstellation ist, aber es geht uns ja nichts an und so können wir nur mutmassen.

Palenque 16.01.2019

Heute ist der letzte Tag an dem gemütlichen Ort Tres Lagunas. Wir frühstücken gemütlich, bauen unser Zelt ab und warten wieder unter dem Palapa auf einen Kombi nach Palenque. Morgen bekommen wir in Campeche Besuch aus der Schweiz. Unser Freund Patrick ist vor ein paar Tagen in Mexiko City angekommen und wir wollen für eine Weile zusammen Reisen. Wieder zurück in Palenque buchen wir einen Nachtbus nach Campeche und sind etwas enttäuscht, dass die Fahrt nur 5 Stunden dauert. Das wird wieder eine kurze Nacht. Eigentlich wollten wir heute noch was unternehmen, aber irgendwie ist der Nachmittag schon fortgeschritten und wir entscheiden uns, lediglich für ein paar Stunden unser Gepäck aufzugeben (Gepäckaufbewahrung ist teuer) und in Palenque ein Eiskaffee zu trinken. Wir finden sogar ein nettes Cafe, wo wir uns ein Stück Schokoladenkuchen und schlussendlich ein Frappe bestellen. Die ganze Geschichte ist aber so süss, am Anfang sooo lecker, jedoch mit der Zeit kriegen wir keinen Bissen mehr runter und das Frappe auch fast nicht mehr. Wohl zu viel Zucker auf einmal… Mit vollen Bäuchen gehen wir wieder zum Terminal und es ist uns fast etwas übel. Den restlichen Abend verbringen wir unspektakulär mit Warten auf den Nachtbus und etwas Bauchschmerzen.


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02.01.2019 – 16.01.2019

Oaxaca 02.01.2019

Pretty tired we reach Oaxaca already around 5 o’clock in the morning. We see this bus terminal is not very comfortable to wait for and we head out into the street hoping to get something small to eat. On the street is just passing a cart, which offers the famous chocolate milk from Oaxaca and a cheese roll. Oh, what a blessing, because at this time it is quite cold outside and the hot chocolate is very delicious. We stay a bit here, but a little after 6 o’clock we look for a place to stay for the night. On booking.com we found a reasonable place, but we want to check it out first, before we book. So, we stand in front of the accommodation and ring the bell. No reaction the first time and we think we are probably too early. After 15 minutes we ring again and the boss opens us and seems already to be fit. He also has a room for 250 pesos (12 Dollars) for us, which we take immediately. We lie down and go for a few hours to sleep. Around noon, we go out to explore the town. First we pass a pretty antique church and then up a hill to an observatory where we have a great view over the city and the green surroundings of Oaxaca. As we enter the underground passage to the lookout point, we are amazed that it is decorated with beautiful murals. We walk around a bit, make a short break and go to the city center. So far we like Oaxaca very much, it does not have a lot of people and we stroll through a market where we buy a few souvenirs, especially some pretty filigree silver earrings. Afterwards we visit some nice squares and churches in the city center, as well as the fabric museum. Oaxaca is known for its traditional clothes and the museum is very impressive. Then we go to the Zocalo, the main square and there is a lot going on. Here everyone wants to sell something. We also visit this church at the Zocalo and treat ourselves to a delicious frappe in a cafe. In addition, we have discovered a seller who – you can hardly believe it – sold chocolate croissants. We have hardly seen anything on the trip so far, moreover, these are not totally overpriced and seem to be fresh. The business with the chocolate croissants runs very well and we also buy two, so we have a snack for tomorrow. Then we venture into the market hall and are overwhelmed by the offers. Fruits and vegetables as far as the eye can see, delicious bread, chillies of all colors and shapes, and many of the famous moles (a powder to prepare various traditional sauces). Even dried grasshoppers are offered and you have to be careful not to confuse them with the chilies. Then we whiz through the city for a while, to find a Mexican flag, which we can sew on the backpack. In the evening we make ourselves comfortable in the hostal and prepare in the kitchen on the roof a delicious guacamole for dinner. The owner has a huge dog, Zeus, who is just as tall as a full-grown human when he stands on his back legs. We spend a cozy evening here.

Oaxaca / Monte Alban 03.01.2019

Today we want to visit the ruins of Monte Alban, which are located near Oaxaca. After we have had a great breakfast, we are looking for the appropriate transport. Fortunately, the entry on maps.me is correct and we do not really have to search for the bus station. The bus leaves every hour and since we have quarter to eleven, we do not have to wait long. The ruins of Monte Alban are obviously very touristy, with countless people waiting in a queue for a ticket. We also join in, but fortunately, things are going faster than expected. As we walk into the Zapoteca site we are once again overwhelmed by the sight of the many old buildings. Apparently, however, one is not sure if the zapotecs were the builders, because the buildings are a lot older, which is why it is believed that the Zapotecs have only taken these and expanded it. The sun is merciless and it is very hot. Nevertheless, we do not let us prevent and climb the buildings everywhere it is allowed to climb up. First, we visit the ball playground, which has a considerable size. The rest of the environment, which includes houses, temples and pyramids, is extremely generously built and correspondingly impressive. We walk for a few hours through the area and visit at the end a museum, which partially shows original pieces that contain notable engraved inscriptions. In the late afternoon we drive back to Oaxaca and as the sun has made us quite tired, we treat ourselves in the city for a frappe and buy one of the delicious chocolate croissants for tomorrow. Then we go back to the market hall, buy the ingredients for dinner, two different jars and ingredients for a margarita drink, because we still have a bit of tequila here. In the evening we prepare dinner, sip delicious Margarita and chat with the hostel host for a while.

Oaxaca & Around (Tule, Tlacolula, Mitla, Hierve el Agua) 04.01.2019

We do not start this day really well because Hanspeter feels sick and has an bad stomach. Unfortunately, yesterday we booked a day trip and a night bus for todyy. Hanspeter says that we can still participate in the tour and so we pack our things before we go to the tour operator. Actually, we are not the group travelers, but this tour includes many things we still want to visit and with public transport we would not be able to do it in one day. There seem to be only 3 people next to us, but we were too early happy, because we are only transported to the city center, where all participants of this tour from all providers come together and be divided into big vans. This gets on our nerves, but once inside, we are relaxed again. First, we visit the Pueblo Magico, Santa Maria del Tule, where the thickest tree (Arbol del Tule) in the world stands. This means that this tree has the largest diameter of all trees in the world. The village itself is very pretty, but it is soon time to move on. The next stop is at a pretty little Mezcal factory. Understandably, Hanspeter does not feel like drinking at all, which is why Manuela takes the lead on her own and Hanspeter observes the whole thing from a distance. Mezcal is quite similar in production to tequila, the difference is that it is made from other varieties of agave and not the blue agave. At the end of the tour, you get to try countless different mezcals, which are delicious. We buy a small bottle of it, of course an anejo (an old one). Then we continue to Teotitlan del Valle, to a weaving of descendants of the Zapotecs, where beautiful fabrics are produced. The work is very complex. We are told that one of the cloth consists of a work between 2 weeks to a month and a half, depending on its size and complexity. We also learn a lot about the color, i.e. the red color is obtained from a cochineal louse on a cactus, but we have already heard this in various places in South America. The yellow color probably comes from a kind of marigold and the blue from the indigo plant. It all looks very impressive, but here you can see child work again. A boy who seems to be no older than 8 years, sitting on the loom. But the topic about child work does not seem to have arrived here yet. Anyway, this community actually lives rather secluded and still speaks its own indigenous language. Then we continue our journey to Mitla. Here we visit ancient ruins of the Zapotecs, which were probably the most important religious center for this community. We can even visit some tombs, as well as buildings that were decorated very nicely. Inside and out, the buildings have carved very pretty patterns in the stone and are quite impressive. At half past four it is time for lunch, but since this is not included and Hanspeter is not hungry at all, we spend the time outside. Manuela indulges herself in the delicious chocolate croissant we have with us. The last stop for today is called Hierva del Agua. These are natural mineral springs that are bubbling but are not warm. It reminds us a bit of some sources in Yellowstone and the whole area looks very impressive. Since it is already a bit late, it is too cold for swimming, but the area is quite large, so we can walk around and enjoy the beautiful view. At 6:30 pm we head back to Oaxaca and we are happy that we did not book the earlier bus, because we are not back until 8 pm, not 7 as announced. Back in Oaxaca we go back to our hostel and prepare us for the night trip, which starts at 21.30. When we arrive at the well-known 2nd Class Terminal it is overcrowded and we hardly find a place to wait. Luckily the bus is not late and we can board soon.

Puerto Arista 05.01.2019 – 07.01.2019

On time at 7 am we arrive in Arriaga and at 7.45 our connection bus goes to Tonala. We are still pretty sleepy when we finally arrive at 9 o’clock in the hot city Tonala. Hanspeter was able to cure overnight and seems to be healthy today. Manuela, on the other hand, suffers the heat from the first minute, because we have to walk another kilometer to reach the small collectivo bus terminal that take us to Puerto Arista. We quickly see that Puerto Arista is a tiny little village beautifully situated on the beach. There is a campsite we are heading for now. It is still a bit early, but the owners welcomes us and we can pitch our tent where we want. We like the campsite from the beginning and a nice worker, even bring us chairs and a table as well as  useful tips, so that we feel comfortable from the first second. At noon a seller comes to the campsite with a variety of delicious fruits and vegetables, where we buy some. However, it is so hot that we stroll the first few hours on the campsite and go to the beach later the afternoon. This place is great for swimming and we make ourselves comfortable under a palapa. Just every time we have to move, we notice the stifling heat again. Towards evening Manuela suddenly feels uncomfortable and she is sick, which is why we do not do much after that. Hanspeter chats for a while with a nice older Canadian couple, while Manuela lies in the hammock like a dead fly.

Manuela is not much better today and we decide to have a hammock day. Later in the afternoon

she is feeling a bit better and we are borrowing the bikes from the Canadians, so we can go shopping in town. As walking in this heat is really exhausting. In the evening Manuela gets better and she even likes to eat some food. The rest of the time we spend comfortably with our nice Canadian neighbors.

Actually, we wanted to continue our journey today. But we find the place so beautiful that we just can not get out of the hammock and we decide to stay one more day. As I said, you really do not want to move yourself around lunchtime. At 2 o’clock, however, we can borrow the bikes again and decide to cycle to the beach, which is about 6 kilometers away. Actually, there is a turtle reserve, but we are outside the turtle season. There is no soul on this kilometer-long beach, which is extremely clean. We stay here for a while and go for a swim. When we come back it is 4 o’clock and we borrow a canoe from the campsite for 100 pesos. We do not expect much of it, but the Canadians have recommended exploring the waters behind the campsite. In fact, at the back of the campsite we come to a secluded channel with no current, which makes paddling very comfortable. We can spot various birds, lizards and even a caiman. That is very impressive. The place is magical and we are lucky to find no other people here, just pure nature. When we turn back, it’s getting dark and we realize we should listen to our Canadian friends and put a mark on the place where to enter the campsite. After a while, Hanspeter finds the hidden entry again and it’s nearly pitch dark. Then we prepare our dinner and enjoy the delicious Mescal from Oaxaca together with the Canadians, whereupon they also offer us very good Tequila and we spend a cozy evening together.

San Cristobal de las Casas 08.01.2019 & 09.01.2019

Today it is time to say goodbye to this cozy place and we are heading up into the cold to San Cristobal de las Casas. But first we have to go back to Tonala, where we feel like we’re back in the oven. It quickly goes to the bus terminal, where we can buy a ticket directly to San Cristobal. However, we have to wait another 1.5 hours for our departure, which is why Hanspeter is still looking for some food. He returns with delicious tacos and quesadillas. The ride goes through a very impressive area, but towards the end Manuela feels uncomfortable again. Arriving in San Cristobal it is already dark and we are looking for a suitable accommodation. The rest of the evening we spend comfortably here.

Today, we have first a delicious breakfast, which is prepared by the hostel owner. Then we go on an exploration tour of the pretty colonial town of San Cristobal. First, we visit the Cerro San Cristobal, a hill on which a nice little church stands and we have a great view over the whole city. Then we stroll through the town and treat ourselves to a delicious coffee. When we are strengthened, it goes over the main square, to another hill with a church. The whole town is very nice and very colorful. At the end of the day, we visit a large market offering a huge selection of delicious fruits and vegetables as well as a lot of traditional handicrafts. We buy some vegetables and prepare a delicious dinner.

Canon del Sumidero 10.01.2019

After breakfast, we head to the Minibus Terminal to reach the Canon del Sumidero. From here, the minibuses go to Tuxtla so we can reach the town of Chiapa del Corzo and then visit the canyon. The ticket seller, however, tells us, there are currently no buses and probably the whole day, as there is a demonstration in Tuxtla. We are quite disappointed and are already considering an alternative program. A friendly gentleman sitting in the waiting room informs us that the coaches on the other side of the road to the junction to Chiapa del Corzo will drive there. We are a bit skeptical, but actually, the station wagons go exactly to the mentioned junction, because the bridge behind is blocked by the demonstrators. We are losing some altitude again from San Cristobal, which we can clearly feel in the temperature. At the junction, we take another mini van, which brings us to Chiapa del Corzo. Here we are addressed, whether we want to visit the Canon, because there is a free transport to the nearby ferry terminal. We let us bring there and buy for 10 francs the two-hour boat tour. About 45 minutes later, the trip starts through the Canon del Sumidero. As we head towards the canyon, we already see a crocodile and some spider monkeys (monos de arana) on the way. We are impressed by the flora and fauna, especially when we drive into the pretty canyon. Also impressive are the rock formations and the plants that grow in the rock. A kind of moss grows at a waterfall that looks like a Christmas tree. As we arrive at the end of the canyon in Usumacinta, we can marvel at a hydropower worker’s monument, tip our guide and we could even buy snacks and drinks from a passing ship. Then the boat speeds back through the canyon and soon we reach our starting point. Now we are hungry and want to eat our bread rolls. At the moment we have a salesman following us, who wants to offer us a taxi to San Cristobal. We almost can not get rid of him, only when we sit down on the main square to eat our snacks, he shakes off. After having a leisurely meal of our sandwiches, we take the mini van that brings us to the intersection, from where we can drive directly to San Cristobal. The demonstrants have not stopped yet and people are telling how they had to cross the bridge by foot. Back in San Cristobal we ask about various possibilities to get to Palenque. Since our colleague, Patrick, is arriving in Mexico City soon and wants to move with us through Mexico for a while, we do not want to make too much detours anymore. The woman at the ticket counter informs us that the transport along the border road to Palenque is very long and difficult and we throw this idea away. We finally decide to drive directly to Palenque, which is supposed to last only 4 hours. Andre, one of the hitchhikers from Baja, is currently in San Cristobal and we meet him and his Mexican friend Ursula later this evening. We treat ourselves to some delicious craft beers in a nice bar and spend a cozy evening together.

Journey to Palenque 11.01.2019

Today is travel day. At 10 o’clock we check out and march to the bus terminal. We decided to take the bus directly to Palenque and as the route is dangerous regarding robberies, we did not want to do it overnight. When we bought the tickets, we ask again how long the journey takes. The saleswoman answers about 8 hours, which shocks us very much. She explains that the bus no longer travels the direct route due to the security situation and therefore we have to drive via Tuxtla and Villahermosa. It tugs on our nerves, because if we had known that, we would have been able to get on the bus last night. Now we lose a whole day. The demonstrations in Tuxtla are over at least, so the passage is no problem today. Otherwise, we spend the whole day in the bus, which partly drives through very interesting and remote jungle areas, but it takes an eternity. We already notice that we will arrive in the middle of the night, because we left only at 12 o’clock and obviously we will need more than 8 hours for the route. At half past ten in the evening we arrive in Palenque and decide to go to the nearest campsite. Since it is already very late and some kilometers to walk, we take a taxi for the equivalent of 2 dollars. Arrived at the campsite, the owner seems quite disappointed that we camp, and do not want to stay in one of his small cabins. He first wants 200 pesos per person, whereupon we protest. We show him that we can book a cabin through Bookers.com for 300 for two people. He changes his mind quickly and wants 250 for camping. Since this is still expensive, we try to lower the price even further, but remain unsuccessful. He knows that we are at his mercy as it is already so late. We already pay 250 pesos for camping (12 francs), it was simply about the principle that it is pretty naughty to ask for 400 pesos first. We then set up our tent comfortably and a little late we take our dinner to us.

Palenque 12.01.2019

Today’s program includes a visit to the ruins of Palenque. These are not far, but about 10 kilometers from the city. We decide to walk to the junction where the road leads directly to the ruins. It’s unbelievably hot and we know that we definitely do not want to go further than here. We really want to try to hitchhike because we are running out of cash, but the first car is a mini van. We get in and drive to the ruins. We already have to pay a national park entry fee of 25 pesos on the way and it costs 75 more to the ruins. We did not expect that, because now we definitely do not have enough money for the return journey. The ruins of the Maya are very impressive and the stairs that lead to the buildings are incredibly high. The Mayas must have been very athletic. It is also impressive to see how well preserved the ruins are. In one or the other building you can even go in and look around, always having to expect a bat that buzzes around your head. The inscriptions on the stones are sometimes even recognizable and represent interesting scenes. Often you will find these on the door frame. There are people in traditional dress as well as animals and holy figures. We stroll for a few hours through the ruins in the middle of the jungle and enjoy the whole ambience. Although the ruins are well known, they still have a limited amount of visitors, as they spread over a fairly large area. After having visited everything extensively, we make our way back. We decide not to try to hitchhike and start walking. It is still very hot, but at least we are in the shadow of the surrounding jungle. After about 1.5 hours we are back in the city and make a few clarifications for our onward journey, eat some small food, visit the town and want to go shopping. As we marvel at the main square, Hanspeter says that we know the two people in front of us. In fact, there are the two Germans, Bastian and Deborah, we met in Ciudad Valles. We sit down and chat for a while. Then we buy the remaining things for our dinner and for tomorrow’s food and run back to the campsite. It is already dark and we have to take care of the traffic accordingly. Back at the campsite, we prepare our dinner, spend a cozy evening and plan the following day.

Palenque – Cascadas de las Golondrinas 13.01.2019

Today, the sun awakens us relatively early. We can watch the beautiful colored parrots on our campsite (guacamaya), who are very impressive. We start the day slowly with the breakfast. Manuela, however, is again struck by the heat, which is why Hanspeter has to dedicate himself to packing. Today we want to visit the jungle and some remote villages. Today’s destination is the Cascadas de las Golondrinas, which are located near the village of Nueva Palestina. In the early afternoon we go to the terminal, from where the minibuses of the region start. At a quarter to two, the trip starts and the mini van drives along the Guatemalan border. However, these can only be crossed by foot or by boat, and accordingly we see many people from the so-called caravan from Honduras and surrounding countries who have been traveling for weeks, on foot towards the USA. The ride past forest, forest and again forest. At the junction for Nueva Palestina we are let out and take a collectivo taxi. We are first offered a taxi service for 150 pesos and we want to negotiate something, since it is only a few miles. However, since a passenger from our mini van also takes a taxi, she offers us to drive with her and we suspect that this option is certainly cheaper. The driver also says it is not a problem to drive to the cascades, but he wants to drop the passenger first in Nueva Palestina. On the way, the driver tells us this and that about the region here. However, when we arrive at the said place, the taxi driver wants 200 pesos and we are annoyed that we did not ask before. We should really know it better. Finally, we get away with 150 pesos, which is about 7.50 dollars and this is still far too expensive for this short distance. Well, after we get tired about that again, we are looking for a place for our tent. We can build this right next to the cascades. To view the swallows we have to be ready on time for the sunset. However, we notice that the swallows fly in a little early as expected and make our way to the viewing platform. It is a very impressive spectacle of how many swallows fly into the cave (see video). Then we prepare our dinner and enjoy the rest of the evening.

Cascadas de las Golondrinas – Tres Lagunas 14.01.2019

Today we start cozy and have breakfast. We first explore the different cascades around here, because yesterday it was a bit late. We decided to go to Tres Lagunas to camp there. Tres Lagunas is not very far from our location, but of course too far to walk there. We walk to the main road to find a transport to the junction. When we arrive at the junction, we are surprised at the military police station with two tickets. They say we have to pay a fee in this region to enter the indigenous villages. Since we arrived by taxi, the officials did not see us yesterday. Although we said we paid yesterday, they did not want to believe because they can not remember us. Well, 20 pesos (1 francs) are not much, but it still annoys to pay at every turn. We stop the next taxi, because there are no other means of transport for us. There would still be a pickup truck, but it is only for the workers in the farms. The taxi driver charges 50 pesos to the junction and offers us to drive for 100 pesos to Tres Lagunas. That would be prices that we had expected yesterday, so we let us drive directly to tres Lagunas. In Tres Lagunas we are surprised that both of us can camp here for just 100 pesos (5 francs). The place is beautifully located near the three lagoons. There is a restaurant where we are first greeted by a toucan. This walkes quite purposefully towards us and tries to grow up in front of us. At first we are quite astonished about the trustworthiness of this animal and at the same time fascinated. In addition, it has some of the pretty, green macaw parrots, the romping noisily in the trees. The rest of the day we spend relaxed and visit the three beautiful lagoons around. We can also examine the crocodiles in the reserve and are careful on the way. Not that we’re suddenly surprised by a crocodile. In the evening, we will visit the lagoons again and be amazed, as we can look at a collection, this time by white birds, who circle the lagoon several times in the group, before they make up for the night. Then we stop at the in-house restaurant and treat ourselves to some delicious Quesadillas. At the same time a bird makes us company, who comes closer and closer to us. In the end, he even sits on our shoulders and nibbles on our ears from time to time, which feels a bit special (see video).

Tres Lagunas – Yaxchilan 15.01.2019

Today we want to visit the Mayan site in Yaxchilan. We considered whether to visit Bonampak, Yaxchilan or both. But we have heard that Yaxchilan is a lot more impressive and after Bonampak you can get back only by taxi. Yaxchilan is more expensive, because we have to pay for a pricy river boat, if you only two travels. We hope the best. However, it is almost 11 o’clock when we stand on the street and wait for a mini van. In front of our restaurant there is a kind of road patrol. We do not know exactly what that is supposed to be, but the chef always goes there when he needs small change and we now join the two gentlemen under the big Palapa to wait for the bus. One is very talkative and even offers us a seat. While we wait, we see some people of the caravan, all young gentlemen, who always greet us very friendly when they pass by. From this we conclude that they seem peaceful and harmless. Actually, already incredible, all have only a small backpack, but have been on the road for a long time. After a good half hour comes the bus in which we get in. He brings us to the turnoff to Frontera Corozal. Here we could hope for another mini van, but those do not drive so often. Therefore, we take a taxi, which brings us to the village of Frontera Corozal. Frontera Corozal is located on the river „Rio Usumacinta“ and Guatemala is on the other side of the shore. Once there, we first have to pay 35 pesos for the village fee and 75 pesos to visit the site in Yaxchilan. Then we go to the point of sale for the boat trip, where we are offered a price of 1400 pesos (70 francs) for the ride. We can push the price down to 1000 pesos (50 francs), but that’s still pretty much. It is just a special transport, offered only for tourists and therefore is correspondingly expensive. But now comes our blessing, because a larger car drives in and 6 people get off. There are a few Mexicans from Tijuana who are on vacation together. We ask them if we can share a ride with them and of course we can. So we finally pay only 600 pesos for us two (30 francs), which we now also consider appropriate. We were really lucky, because in the afternoon there are hardly any visitors and since the journey is complicated, most people do a guided tour. When we ask for a mini van for the return trip, they say only taxis are at this time. We’ll see when we come back. Now it’s time to cruise for an hour across the river. The ride is very nice and quiet, the environment is fantastic. We also look for crocodiles but can not find any. When we arrive in Yaxchilan we are impressed at how remote these ruins are. The guided tours are on the way back and we can almost alone explore this area. We can also look at these ruins from inside and since it is so dark, we almost have to be careful not to get lost. Again, there are bats, also high stairs leading to the individual temples and many very well preserved inscriptions and sculptures. In addition, we can even discover some howler monkeys in the trees. The sounds of these monkeys are quite insistent (could also be from a lion or something) and we have heard them many times but never seen them. Today is the first time we see them. It is super hot, how could it be different in the jungle and we sweat our clothes wet. With a 2-hour stay, we have plenty of time to see all the buildings and inspect the grounds. Then it’s time to head back to Frontera Corozal by boat. On the way Hanspeter can even discover two crocodiles. One only from a distance, the second we go a little closer. To this crocodile numerous butterfly flies around his head, which looks pretty amusing. The second one even moves straight into the water. Mostly when we see crocodiles, they do not move. Back in the village, the travelers from Tijuana offer us lift, which we are happy to accept. Back at the Tres Lagunas we treat ourselves to some Quesadillas for dinner. Actually, Hanspeter ordered the menu with ham, but the kitchen is probably run out of this. The place here with the staff is something special anyway, because it seems as if a man, once in white robe, then in military uniform, driving a big car, is the big boss. It’s a little mean to say, but when the boss was not there yesterday, the staff were much more talkative and made a fuss in the evening, but today everyone seems very quiet, as if nobody dares to say anything. We are a little curious how the constellation is here, but it’s none of our business and so we can only speculate.

Palenque 16.01.2019

Today is the last day at the cozy village of Tres Lagunas. We have breakfast in comfort, dismantle our tent and wait again under the Palapa for a station wagon to Palenque. Tomorrow we will visit Campeche. Our friend Patrick arrived in Mexico City a few days ago and we want to travel together for a while, therefore we decided to meet in Campeche. Back in Palenque we book a night bus to Campeche and are a little disappointed that the ride takes only 5 hours. It will be a short night again. Actually, we wanted to do something today, but somehow the afternoon is already advanced and we decide, only for a few hours to give up our luggage (luggage storage is expensive) and drink in Palenque an iced coffee. We even find a nice cafe where we order a piece of chocolate cake and finally have a frappe. The whole order is so sweet, in the beginning sooo delicious, but over time we get no more bite down, not even the caramel frappe. Too much sugar at once … With full bellies, we go back to the terminal and we feel almost a little bad. The rest of the evening we spend unspectacular with waiting for the night bus and some stomach pain.

Mexico 3: Huasteca Potosina & Reserva Mariposa & around Mexico City

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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Frühmorgens um 7 erreichen wir Ciudad Valles. Wir gönnen uns einen Kaffee und melden uns bei Adolfo. Er meint, dass er schon wach sei und uns abholen kommt. Was für ein Service. Es ist lange her, über 7 Jahre, als Adolfo und seine Frau, Soraya bei uns in Interlaken zu Gast waren. Heute sind die beiden verheiratet und haben eine hübsche fünfjährige Tochter, Luna. Zudem führen die beiden ein eigenes Restaurant und Hotel sowie diverse Geschäfte, wie wir gerade erfahren. Sie bieten uns sogar an in einer der Hotelräumlichkeiten zu bleiben, wir bevorzugen es jedoch bei ihnen zuhause zu sein. Nachdem wir uns eingerichtet haben, geben uns Adolfo und Soraya einige Tipps, was wir während der Zeit bei ihnen alles machen können. Danach laden sie uns ein in ihr Restaurant zu Frühstücken. Hier lernen wir, was für Mexikaner Frühstück heisst, denn offensichtlich ist es die reichhaltigste Mahlzeit des Tages. Richtig lecker ist das Frühstück, aber wir vermuten, dass wir heute nichts mehr zu essen brauchen. Danach fährt uns Adolfo zum Busterminal, wo ein lokaler Bus nach Tamasopo losfährt. Wunderbar, wohl können all die tollen Ortschaften hier in der Region mit dem Bus erreicht werden. Wir fahren durch eine hübsche, grüne Landschaft und stellen dabei fest, dass hier viel Zuckerrohr angebaut und verarbeitet wird. Etwas weniger schön ist die entsprechende Fabrik dazu, welche wüsten, schwarzen Rauch in den blauen Himmel pustet. Wie dem auch sei, etwas vor Tamasopo bitten wir den Fahrer auszusteigen, um die Wasserfälle zu begutachten. Es scheint als wären wir im Paradies gelandet, wenngleich sich hier ziemlich viele mexikanische Touristen tummeln. Aber es ist auch Ferienzeit und das Gebiet ist gross, so dass wir trotzdem ein ruhiges Plätzchen finden. Das Wasser ist unglaublich klar, türkisfarben und es lädt richtig ein zum Baden. Die Wasserfälle sind äusserst beeindruckend, einer würde ja reichen, aber nein es gibt vier davon. Es sieht hier wirklich aus als wären wir im Zauberland gelandet, so schön ist es. Nachdem wir uns genügend abgekühlt und den Ort genossen haben, gehen wir zu Fuss weiter. Es gibt eine Puente de Dios, welche ebenfalls sehr schön sein soll. Leider gibt es keinen direkten Weg, weshalb wir einen Umweg ins Dörfchen Tamasopo machen müssen, welcher sich etwa auf 6 Kilometer hin zieht. Wir geniessen aber diesen kleinen Spaziergang durch das nette Dörfchen und anschliessend entlang der Zuckerrohrfelder, bis wir den Ort erreichen. Wir sehen sogar, dass es hier eine Eisenbahn gibt, welche aber nur für Cargo zwecke dient. Als wir endlich bei der Puente del Dios eintreffen, ist es schon reichlich spät. Der Vorteil ist jedoch, dass wir nur noch die Hälfte des Eintrittspreises zahlen müssen. Dieser Ort ist genau wie der letzte, sehr magisch und einfach nur schön. Die Leute geniessen das Wasserloch und springen von den Felsklippen. Wir wandern etwas entlang des Parkes, wo wir schlussendlich keine Leute mehr antreffen und geniessen die Atmosphäre hier sehr. Nun müssen wir aber langsam schauen, dass wir noch bei Tageslicht aus dem Dschungel kommen, denn verlaufen wollen wir uns nicht. Glücklicherweise kommen wir lediglich etwas weiter hinten bei den Bahngleisen wieder hervor, so müssen wir nur diesen folgen, um auf den richtigen Weg zu gelangen. Nun haben wir noch ein paar Kilometer vor uns, denn der Bus zurück nach Ciudad Valles fährt erst vom Dorf ab. Als wir dieses erreichen, ist es bereits stockdunkel und wir fragen uns, wann und wo, wohl der Bus zurück fährt. Dafür müssen wir nicht lange suchen, denn ein Bus überholt uns gerade und der Busfahrer teilt uns mit, dass er zurück nach Ciudad Valles fährt. Perfekt, er macht sich wohl einen Spass daraus und lässt uns etwas hinterher rennen. Als wir den Bus schliesslich eingeholt haben, stoppt dieser und macht danach etwa noch 5 Minuten pause. Scherzkeks, das hätten wir also auch etwas gemütlicher angehen können. Die Busfahrt zurück verläuft ohne Vorkommnisse und gegen 9 Uhr sind wir wieder zurück in der Stadt. Adolfo und Soraya sind in einem Restaurant von ein paar Freunden, wo sie uns netterweise gerade zum Abendessen einladen und wir zusammen einen sehr gemütlichen Abend verbringen. Da wir jedoch letzte Nacht nicht zu viel Schlaf gekommen sind, sind wir langsam etwas mühsam. Trotzdem kehren wir danach nicht direkt zurück nach Hause, sondern machen einen Abstecher in das Restaurant, wo eine tolle Rockband gerade ihren Live Auftritt hat und wir Adolfo’s leckeres Craft Bier verköstigen dürfen.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Heute schlafen wir zuerst mal ordentlich aus. Nachdem wir ein wenig mit Adolfo und Soraya geplaudert haben, und uns eigentlich auf den Weg machen wollen, fragen sie uns, ob wir Lust auf ein Sonntagsfrühstück haben. Natürlich haben wir das. Adolfo bereitet daraufhin bei sich zuhause ein riesiges, leckeres Frühstücksbuffet mit zahlreichen Köstlichkeiten zu, die wir heute das erste Mal probieren dürfen. Herrlich, was es hier in Mexiko alles für Leckereien gibt. Mit vollen Bäuchen wollen wir uns auf den Weg machen und die Micos Wasserfälle besuchen. Adolfo bietet auch heute seine Taxidienste an und bringt uns zur notwendigen Abzweigung, da wir etwas spät dran sind. Hier versuchen wir uns mit Autostop und bereits das erste freie Auto, hält an und nimmt uns mit. Als wir ankommen sehen wir, dass der Ort wohl für Ziplining bekannt ist, denn es hat eine nette Zipline mit Velos. Wir jedoch kraxeln den Hügel hinunter zum Wasser und erblicken einige Leute, welch mit einem Führer im Wasser sind und über die vielen kleinen Stufen des Flusses springen, um im nächsten Becken zu landen. Hier ist das Vorankommen nicht so einfach, jedoch kommen wir seitlich durch den Wald und können dann jeweils die verschiedenen Wasserfälle bestaunen. Eigentlich wäre es auch kein Problem auf die andere Seite zu gelangen, jedoch sind die Steinen enorm scharf, weshalb wir auf unserer Seite bleiben. Als wir ans Ende der Wasserfälle gelangen, haben wir eigentlich Lust auf Klippenspringen. Aber ohne Guide und Schwimmweste ist das hier nicht erlaubt. Als wir wieder oben sind, kommen wir zu einem Tourveranstalter, aber die bieten nur Ziplining an. Die Klippenspringer Touren wären gerade am anderen Ende gewesen. Naja, wir entscheiden uns daher für eine Ziplining Tour, welche uns durch die Lüfte über den Wasserfällen führt. Wir können insgesamt 3 verschiedene Ziplines machen und dazu noch einen Spaziergang über eine sogenannte Nepalbrücke. Das ist wirklich fantastisch und eindrücklicher, als wir es uns je gedacht hätten. Die tollen Eindrücke können übrigens den hochgeladenen Videos entnommen werden. Nach diesem Actionreichen Erlebnis sind wir gerade so happy, dass wir nun gar nicht mehr Klippen springen wollen. Es ist bereits wieder Abend und es wird langsam dunkel, weshalb wir uns auf den Rückweg begeben. Da wir nach wie vor in der Weihnachtszeit sind und irgendwie befürchten, dass langstrecken Tickets alle ausgebucht sind, kümmern wir uns vor der Rückkehr um einen Langstreckenbus, der uns in die Nähe der Schmetterlingsreservat bringen sollten. Wir haben auch gedacht, dass Weihnachten ein Familienfest ist und wir wollen daher nicht noch Adolfo und Soraya länger zur Last fallen. Wir haben gehört, dass eines der Reservate El Rosario heisst. Dieses finden wir auf der Karte und es liegt in der Nähe von Queretaro. Wunderbar, wir buchen zwei Tickets für die Fahrt morgen gegen Mitternacht. Adolfo und Soraya sind gerade bei Sorayas Mutter zu besuch, und sie laden uns ein auch dorthin zu kommen. Dort findet ein riesiges Nachbarfest statt und im Moment werden die Pinatas kaputt gemacht. Lustig, Manuela hat das heute gerade gesehen und gesagt, dass sie mal so ‘ne Pinata schlagen will – was sie nach 2 Minuten zuschauen auch schon machen darf. Eine Pinata ist ein mit Süßigkeiten gefülltes, aus Pappmasche bestehendes und schön verziertes Ding (kann alle Farben und Formen haben) und während man auf die Pinata schlägt, wird ein Lied gesungen und das Ziel ist natürlich, die Pinata kaputt zu machen. Danach lernen wir die Mama von Soraya kennen und sie gibt uns einige weitere Köstlichkeiten (Gebäck vom eigenen Laden) zum probieren. Wir verbringen einen tollen Abend hier. Später fahren wir zurück zum Restaurant, wo uns Adolfo mit zwei seiner deutschen Gäste bekannt macht und meint, dass wir morgen ja zu viert was unternehmen können. Wir verstehen uns auf Anhieb und entscheiden dies zu machen. Wir erhalten für 300 Pesos pro Person einen privaten Fahrer und Guide, der uns morgen die Gegend von El Naranja näher bringen wird. Danach fahren wir wieder zurück nach Hause, wobei Adolfo und Soraya schon etwas traurig scheinen, dass wir Weihnachten nicht mit ihnen verbringen. Wir wollten ihnen ja nicht zur Last fallen, aber jetzt bereuen wir schon, das Ticket gebucht zu haben. Wir haben aber zumindest noch eine leckere Flasche Tequila und finden, dass heute die Gelegenheit ist, diese zu öffnen. Adolfo öffnet sogar noch eine Flasche Mezcal, und wir befürchten schon, dass wir diese nicht zu Boden bringen. Irgendwie plaudern wir so lange in die Nacht hinein bis beide Flaschen leer sind, und haben schon Bammel davor, morgen mit schweren Köpfen aufzuwachen.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

Wir stehen heute um einiges besser auf als erwartet und nach einer kühlen Dusche, sind wir so richtig frisch für den Tag. Soraya packt uns sogar noch ein paar leckere Snacks für den heutigen Tag ein, bevor wir uns mit Bastian und Deborah treffen. Unser Guide und Fahrer ist Arthuro, ein sympathischer Typ. Die Fahrt nach El Naranja ist lang, wir sind über 2 Stunden unterwegs und das in einem Privatauto. Wir wollen uns jetzt nicht ausmahlen, wie lange das mit dem Bus gedauert hätte. Angekommen bei dem Wasserfall El Meco sind wir überwältigt von dessen Anblick. Wunderschön ist er, der türkisfarbene Wasserfall der über mehrere Stufen in die Tiefe rauscht. Arturo schlägt uns vor, dass wir runter zum Fluss gehen und ein paar Aktivitäten machen können. Dies beinhaltet eine Fahrt mit einem einfachen Ruderboot zum Wasserfall. Wir können da sogar noch schwimmen gehen, was wir gerne tun. Danach erkunden wir die anderen Seite des Flusses mittels Tubing (auf einem Gummiring die kleinen Stromschnellen runter). Das macht sehr spass und am Schluss können wir noch einen kleinen Wasserfall runterspringen. Da wir schon ein paar Stunden hier verbracht haben, gehen wir nun weiter zu den Wasserfällen Minas Viejas. Diese sind ebenfalls sehr eindrücklich und wir bewundern diese zuerst von unten und danach noch von einer Aussichtsplattform. Manuela hüpft schlussendlich hier auch nochmals ins wunderschöne, klare Wasser und wir geniessen die Atmosphäre sehr. Danach ist es bereits nach 17.00 Uhr und wir machen uns auf den langen Rückweg. Als wir wieder zurück sind, heisst es eigentlich unsere sieben Sachen packen. Irgendwie schauen wir nochmals unsere Tickets an und sehen, dass es wohl möglich ist diese umzubuchen. Adolfo ruft die Busgesellschaft an, was diese bestätigen, jedoch müssen wir dafür an das Busterminal gehen. Adolfo fährt uns netterweise dorthin und wir können das Ticket problemlos auf den 26ten etwas vor Mitternacht umbuchen, perfekt. Etwas später laden uns Adolfo und Soraya noch zu Adolfos Mutter ein, wo seine gesamte Familie ein grosses Weihnachtsessen abhält. Es gibt unglaublich viele Leckereien zu probieren und es ist richtig schön, an so einem Ort an Weihnachten zu sein. Gegen Mitternacht kehren wir wieder nach Hause zurück und gehen bald einmal schlafen. Da wir ja noch länger bleiben, planen wir mit unseren neuen Freunden, Bastian und Deborah, morgen einen weiteren Ausflug.

Ciudad Valles / Las Pozas – Castillo de Edward James 25.12.2018

Heute gehen wir mit dem Bus nach Xilitlan. Dort wollen wir ein sogenannt surreales Schloss von Edward James anschauen und eine Höhle, wo bei Sonnenuntergang Vögel hineinfliegen. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind, müssen wir noch etwa 1.5 Kilometer zu Eingang laufen. Die Umgebung gefällt uns hier sehr und erinnert uns gerade etwas an Coroico in Bolivien. Der Weg führt uns an einem Kaffeehaus vorbei und da Deborah vorhin erwähnt hat, dass sie auf einen Kaffee L#ust hat, schauen wir auf eine solchen herein. Offenbar bauen sie hier Kaffee selber an und verkaufen diverse Produkte hier. Wir kaufen uns eine Packung Filterkaffee, damit wir wieder ausgerüstet sind und plaudern ein wenig mit dem Besitzer. Danach setzen wir unseren Weg fort und landem baldeinmal beim Eingang. Dort sind wir überrascht, wie viel Leute anstehen und wir stellen uns ebenfalls an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich hinein und sind bereits von Anfang an ziemlich überwältigt von den ganzen Gebilden. Insbesondere da alles inmitten des Grünen ist. Es ist aber mit der Zeit auch etwas anstrengend, die ganzen Fassaden machen vielfach einfach keinen Sinn. Trotzdem ist es spannend durch das riesige Areal, welches nie zu enden zu gehen scheint, zu laufen. Es hat sogar einen wunderschönen Wasserfall in dem man schwimmen kann. Etwa um halb 4 Uhr suchen wir den Ausgang, schnappen unterwegs eine Quesadilla und wollen um 4 Uhr den Bus erwischen, um zur Vogelhöhle zu gelangen. Leider ist es gar nicht so einfach und so kommt es, dass wir mit Kombis weiterfahren. Ein freundlicher Herr plaudert ein wenig mit uns und unterhält so den ganzen Kombi. Als unerwarteter Abschluss der Fahrt spendiert uns dieser gesprächige, überaus freundliche Herr sogor noch die Fahrkarten für den Minivan. Manchmal hat der Strassenverkehr aber auch Schattenseiten, denn wir fahren an einem üblen Autounfall vorbei und es sieht aus, dass es sogar einen Toten gegeben hat. Einer der Passagiere steigt aus und meint, dass das vermutlich sein Cousin sei. Viele im Bus bekreuzigen sich und die Stimmung scheint verständlicherweise gedämpft. Trotzdem ist es irgendwie berührend zu sehen, wie anteilhaft die Leute sind. Zurück zu uns, an einer Kreuzung steigen wir in einen anderen Bus um. Als wir dort einsteigen, sieht man schon die skeptischen Blicke als wir vier Gringos einsteigen und Grüssen ganz freundlich mit einem “Buenas Tardes”. Wir staunen nicht schlecht, als der Gruss im Chor zurückkommt und das Eis scheint gebrochen zu sein. Die Leute sind sehr freundlich, wenn man etwas aus sich herauskommt und höflich auftritt. Als wir endlich am Ausgangspunkt ankommen, müssten wir noch ein Taxi nehmen. Auch wenn die Distanz nicht weit ist, geht es ziemlich steil einen Hügel hinauf und danach muss man noch etwa 20 Minuten laufen. Die Taxifahrer teilen uns mit, dass wir das unmöglich vor Sonnenuntergang schaffen werden. Wir sind gerade ziemlich enttäuscht, denn wir haben uns verkalkuliert, was sonst nicht so oft vorkommt. Naja, wir hatten trotzdem einen sehr schönen Tag und warten auf den nächsten Bus nach Ciudad Valles. Wieder zurück verabschieden wir uns von den beiden Deutschen und verbringen danach einen schönen, gemütlichen Abend mit Adolfo und Soraya. Um Mitternacht steht sogar noch Luna auf und singt zusammen mit Soraya ein Geburtstagsständchen für Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

Zur Feier von Hanspeters Geburtstag machen wir heute gemäss seinem Wunsch nichts. Also das heisst, keine Ausflüge heute und wir verbringen einen gemütlichen Tag bei Adolfo und Soraya zuhause. Den Tag starten wir mit Telefonaten nach Hause, wo die besten Wünsche übermittelt werden. Danach bringt uns Soraya zu ihrem Restaurant, wobei sie uns unterwegs auf einen leckeren Fruchtsaft einlädt. Im Restaurant erhalten wir ein reichhaltiges und leckeres Frühstück. Den restlichen Tag verbringen wir zuhause. Am Abend laden uns die beiden nochmals in ihr Restaurant ein und haben sogar eine kleine Geburtstagsparty organisiert. Ein paar Freunde von Adolfo und Soraya kommen vorbei, und es gibt viele Leckereien sowie gutes Bier und Tequila. Sogar einen Geburtstagskuchen haben sie organisiert, Hanspeters Liebling einen Karottenkuchen. Es ist genial in die ganzen mexikanische Traditionen eingeweiht zu werden. Wir verbringen einen wunderschönen Abend alle zusammen, bis es Zeit ist aufzubrechen (für Impressionen siehe Videos und Fotos). Nun heisst es Abschied nehmen von dieser tollen Familie, die uns einen unglaublich schönen Aufenthalt in Ciudad Valles beschert hat. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön für die tolle Zeit. Adolfo bringt uns um Mitternacht zum Busbahnhof und wartet mit uns, bis der Bus ankommt.

Angangueo 27.12.2018

Unser Nachtbus kommt morgens früh um 7 Uhr in Queretaro an. Viel zu früh eigentlich nach dem letzten Abend. Wir haben ja auch bemerkt, dass wir noch weiter müssen. Denn wenn eines in Mexiko nervig ist, sind es die Ortsnamen, welche oftmals mehrmals vorkommen. So jetzt auch in unserem Beispiel. Wir haben nach Queretaro gebucht, da wir gesehen haben, dass die Ortschaft El Rosario ganz in der Nähe ist und man zudem noch einen Abstecher nach San Miguel de Allende machen könnte. Letzteres haben wir verworfen, da wir länger in Ciudad Valles geblieben sind als ursprünglich geplant. Zudem haben wir herausgefunden, dass das El Rosario ein anderes ist, als welches zu dem wir wollen, und sich die Monarchfalter nicht in diesem aufhalten. So schauen wir am morgen früh, wie wir nach Angangueo kommen. Dafür müssen wir offenbar zuerst nach Morelia und dort einen weiteren Bus nehmen. Auf den Bus nach Morelia müssen wir glücklicherweise nicht lange warten. Aber auch in Morelia gibt es keinen direkten Bus und wir erhalten unterschiedliche Angaben, wohin wir fahren müssen. Wir buchen ein Ticket zu dem Ort, der für uns am meisten Sinn macht und steigen ein. Wir sind jetzt im Bundesstaat Michoacan gelandet, welcher aufgrund der mangelhaften Sicherheit etwas verrufen ist. Hier herrschen wohl noch ziemlich üble Bandenkriege, was man vor allem aufgrund der Schwerbewaffneten Militärpolizei erkennen kann, welche überall sind und es erschreckend viele hat, auch in den kleinsten Ortschaften. Die Landschaft ist wieder wunderschön und ländlich, wenn man aber weiss was hier abgeht, wollen wir trotzdem nicht unbedingt bleiben. Wir haben unser Ticket nach Ciudad Hidalgo gebucht, der Ticketkontrolleur meint aber, dass wir noch bis San Felipe drin bleiben können, was wir machen und daher unser Ticket erweitern. In San Felipe stellen wir uns an den Strassenrand zur Abzweigung nach Angangueo und nach einer Weile kommt auch ein Bus. Obwohl die gesamte Distanz hierhin eigentlich nicht so weit ist, hat die Reise ewig gedauert, denn wir kommen erst um 4 Uhr in Angangueo an. Wir lassen uns von ein paar Typen anquatschen, die sogar noch eine günstige Unterkunft kennen und ihre Taxidienste anbieten. Wir gehen mal wieder darauf ein und erhalten ein nettes Zimmer für 300 Pesos. Offenbar ist bei dieser Unterkunft eine Familie von 8 Personen eingetroffen, und so kommt ein Privattaxi zum Schmetterlingsreservat sogar noch günstiger als der offizielle Transport. Am Abend laufen wir etwas im hübschen Städtchen herum, das vor allem mit dem netten Hauptplatz und zwei Kirchen besticht. Wir gehen danach noch auf einen Hügel, von wo wir einen wundervollen Blick auf die Umgebung haben. Das ganze Dorf ist im Grünen gelegen und die Häuser sind alle sehr farbig angemalt, was ein tolles Bild ergibt. Danach schauen wir uns nach etwas zu Essen um und kommen mit zwei Frauen ins Gespräch, die uns ein nettes Restaurant zeigen, woraufhin wir dort einkehren.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Heute geht es bereits um 9 Uhr los, weshalb wir früh aufstehen und unsere sieben Sachen packen. Haben wir schon erwähnt, wie kalt es da gestern wurde? Wir sind ja fast auf 3000 Höhenmeter und verwundert, dass es bei dieser Kälte noch nicht geschneit hat. Naja bereits um halb 10 sind wir beim Reservat und es wird bereits spürbar wärmer. Wir Frühstücken noch kurz, bevor wir auf die Erkundungstour gehen. Wir sind offenbar die ersten hier und werden hineingelassen. Gemütlich laufen wir dem Weg entlang in den Wald und können bereits viele Schmetterlinge entdecken. Viele sind aber noch in den Bäumen, was aussieht wie mächtige Trauben. Je mehr die Sonne kommt, desto aktiver werden die Schmetterlinge. Etwa um 11 Uhr haben wir dann ein riesiges Spektakel mit Millionen von Monarchfalter die um einem herumfliegen. Das ist absolut eindrücklich zu sehen und wir geniessen es sehr. Wir wissen vor lauter Monarchfalter gar nicht mehr wo schauen, filmen und fotografieren, es hat einfach so viele. Es ist richtig fantastisch, ein Spektakel, dass wir so noch nie gesehen haben und nie vergessen werden. Nachdem wir uns satt gesehen haben, schlendern wir noch durch die Verkaufsstände und kehren danach zurück zu unserem Taxi. Um halb 1 ist die Rückfahrt, haben wir mit der Familie vereinbart, da wir aber um 12 Uhr schon alle beisammen sind, kehren wir bereits jetzt zurück. Die grosse Familie sind Mexikaner, leben aber in Texas und kommen jedes Jahr hierher um ein paar Wochen Winterferien zu machen. Wir plaudern ein wenig mit dem Vater der Familie, der so einen typischen Mexikanerschnauz und Hut hat, wie auf unseren Tequilaflaschen. Wieder zurück im Dorf holen wir unsere Sachen und wollen weiter in das Valle Bravo. Irgendwie haben wir davon noch nicht viel gehört, aber die Frau von gestern hat davon geschwärmt, weshalb wir den Ort auskundschaften wollen. Dazu müssen wir ein paar Busse und ein Collectivotaxi nehmen. Unterwegs schauen wir uns nach Campingplätzen um, denn Unterkünfte sind teuer hier. Leider können wir keine Campingplätze auf die Schnelle ausmachen, weshalb wir mal durch die Stadt schlendern und an das Seeufer gelangen. Alles sieht ziemlich schön, aber luxuriös aus und wir haben nun auch erfahren, dass dies die Feriendestination für reiche Mexikaner ist. Wir erkundigen uns schlussendlich beim Tourismusbüro, wo man da campen darf und der Mitarbeiter empfiehlt uns einen Wasserfall, der aber noch ein Stückchen entfernt ist. Ein Collectivo kostet zumindest nur ein Franken (20 Pesos), weshalb wir dorthin gehen. Wir haben keine Ahnung was das für ein Campingplatz ist und wieviel er kosten wird. Als wir dort ankommen, kommen wir sogleich mit einem netten Herr ins Gespräch, der uns ein Pferd anbieten will, damit wir einfacher zum Wasserfall kommen. Wir lehnen dankend ab und plaudern etwas mit ihm. Wir erfahren, dass man hier gratis campen darf, was für uns natürlich sehr gelegen kommt. Am Ende schenkt er uns sogar noch ein Hufeisen, welches uns Glück bringen soll. Der Wasserfall ist wirklich sehr beeindruckend und der Platz wunderschön im Wald, um unser Zelt aufzustellen. Wir sind die Einzigen hier und verbringen einen wundervollen Abend.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

Wir starten nicht allzu früh heute morgen, denn alles ist noch feucht von letzter Nacht. Wir lassen unser Zelt trocknen so gut es geht, Frühstücken gemütlich und packen unsere 7 Sachen. Wir wollen heute nach Malinalco, dafür müssen wir aber zuerst zum Busterminal kommen. Der nächste Bus fährt erst um 1 Uhr, weshalb Hanspeter die Zeit nutzt, um etwas zu Beissen aufzutreiben. Mit zwei leckeren warmen Sandwiches kommt er zurück, gerade rechtzeitig, um den Bus nach Toluca zu erwischen. Als wir in dieser Stadt ankommen, scheint diese sehr geschäftig und es ist unglaublich heiss da. Wir fragen am Terminal wie wir weiterkommen und es fährt gerade einen Bus ins Dorf, ab welchem die Kombis nach Malinalco fahren. Phu, wir sind froh wieder aus dieser Stadt zu sein und haben langsam etwas Bammel vor Mexiko City, wenn uns bereits diese Stadt zu gross erscheint. In Tenancingo angekommen warten wir auf den Kombi, der uns nach Malinalco bringt. Glück gehabt, denn wir können wohl noch die letzten zwei Plätze ergattern und mit unseren Rucksäcken ist es nun so richtig voll. Aber nichts da, es können trotzdem noch zwei weitere Passagiere aufgenommen werden und wir sitzen einander sozusagen auf dem Schoss. Ja, Berührungsängste haben Mexikaner nicht, aber das haben wir auch schon in Südamerika bemerkt. Aber es ist auch bequemer, wenn man bei den vollgepackten Autos nicht immer schauen muss, dass man den Nachbarn ja nicht berührt. Die Fahrt in das Dörfchen dauert eine Weile und unterwegs merken wir mal wieder, dass eine günstige Unterkunft zu finden nicht so einfach ist. Einen Campingplatz haben wir online nicht finden können und da es gegen Jahresende zugeht sind die Unterkünfte online teuer. Als wir ankommen, gehen wir daher mal auf gut Glück fragen, aber alle Unterkünfte starten bei 700 Pesos, was doch etwas zuviel für uns ist. Als wir an einer Strasse entlanglaufen, sehen wir auf einem Schild “Camping” aufgeschrieben. Wir öffnen das Tor und kommen in einem total zugemüllten Hinterhof. Plötzlich erscheint auch jemand und erklärt, dass der Camping nicht in Betrieb sei. Es habe jedoch einen anderen Camping etwa 300 Meter von hier entfernt und er versucht den Besitzer zu Anzurufen. Er kann ihn jedoch nicht erreichen, weshalb er uns den Weg erklärt, welcher eher 2 Kilometer als 300 Meter ist. Egal, wir hoffen dort etwas günstiges zu finden. Als wir die eine Strasse entlanglaufen, kommt uns ein Mitarbeiter bereits mit dem Elektrovelo entgegen. Was für ein Service, wir befürchten auf einem teuren Pflaster gelandet zu sein. Der Camping ist wunderschön, vor einigen Bergen gelegen und bietet sogar hübschen Talblick. Zudem hat es einen Pool, eine Küche, eine Feuerstelle und eine Dusche, also alles was man sich wünschen kann. Der Besitzer ist sehr zuvorkommend und plaudert viel, so dass wir ihn einfach mal fragen, wie viel er denn fürs Campen will. 120 Pesos pro Person (6 Franken), wir sind erleichtert und schlagen unser Zelt hier auf. Am Abend gehen wir noch kurz ins Dorf, um ein paar Einkäufe fürs Abendessen zu tätigen. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz und machen Feuer, um uns warm zu halten. Hier ist es zwar sehr angenehm im Vergleich zu El Rosario, aber wir sind trotzdem auf 1800 Höhenmeter, daher wird es am Abend doch etwas kühl.

Malinalco 30.12.2018

Nachdem die Sonne unser Zelt genügend aufgeheizt hat, heisst es aufstehen. Die Campingplatzcrew bereitet sogar noch ein sehr leckeres Frühstück zu, welches wir sehr geniessen. Dieses ist wieder so reichhaltig, dass unsere Bäuche so voll sind und wir wohl den ganzen Tag nichts mehr essen müssten. In Malinalco gibt es Azteken Ruinen, welche wir heute besuchen wollen. Dafür spazieren wir kurz durch die Innenstadt und gönnen uns zur Verdauung des Frühstücks eine Limonade, mit sehr viel gepressten Limetten. Sehr lecker. Danach heisst es Aufsteigen zu den Ruinen, denn natürlich sind diese etwas erhöht gelegen. Zu unserem Erstaunen müssen wir keinen Eintritt zahlen, was uns natürlich sehr erfreut. Anschliessend machen wir den Aufstieg. Wir haben einen tollen Blick auf die Umgebung und oben angekommen, können wir eindrückliche Ruinen bewundern, die komplett aus Stein mit Steinwerkzeugen gebaut sind. Das Hauptmonument El Cuauhacalli ist sehr eindrücklich, der Eingang stark verziert und man kann sogar auf die Steinbauten hochklettern. Als wir auf dem zweiten Gebilde stehen, kommt ein Mann in sehr traditioneller Kleidung, bläst in eine Muschel die er als Horn benützt und erzählt eine kurze Geschichte über seine Vorfahren. Nach diesem Spektakel machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg und schlendern noch durch den Markt. Danach besuchen wir ein eindrückliches Nonnenkloster und wandern noch durch das Dörfchen um die Kirchen und Plätze zu bewundern. Als wir wieder auf den Camping zurückkehren, ist es immer noch enorm heiss. Wir entscheiden uns im Pool abzukühlen, was definitiv eine Abkühlung ist. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir gemütlich auf dem Campingplatz.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, wollen wir heute nach Teotihuacan, welches etwa 1 Stunde von Mexico City entfernt liegt. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es wohl keinen Weg gibt, als zuerst in die Metropole zu fahren. Wir suchen das Kombiterminal und fragen, mit welchem Kombi wir wohl am besten nach Mexiko City kommen. Einen Direktbus gibt es nicht, aber ein Kombi der uns zu einer Strassenkreuzung bringen kann, wo es dann Verbindungen in die Stadt gibt. Nach etwa zweieinhalb Stunden sind wir an dieser Kreuzung und bald darauf fährt ein Bus vorbei, der uns nach Mexico City bringt. Da es in jeder Himmelsrichtung der Stadt ein Busterminal gibt, nehmen wir an, dass wir am Westterminal ankommen, aber vom Norden weiter müssen. Der eine Mitarbeiter meint, dass das kein Problem sei, denn wir müssen mit der Metro nur einmal umsteigen. Auf Metro haben wir eigentlich gerade keine Lust, aber als wir ankommen und bei den verschiedenen Gesellschaften nachfragen, ob es ein Bus zum Nordterminal gibt, verweisen uns alle auf die Metro. Es ist drei Uhr nachmittags, eigentlich noch zwischen den Stosszeiten, aber es hat schon jetzt ziemlich viele Leute. Natürlich haben wir keine Ahnung, welche Linie wir nehmen müssen und fragen daher einen Sicherheitsbeamten. Der erklärt uns, dass wir dreimal Umsteigen müssen und da wir seine Erklärung aufschreiben müssen, überlässt er uns am schluss sogar eine Karte mit dem Metroplan. Das ist sehr hilfreicht und erleichtert uns das Leben ungemein. Wir verbringen gesamthaft etwa eine Stunde in der Metro, müssen dreimal umsteigen, aber nie lange warten. Die Metro ist sehr günstig, nur 5 Pesos (ca. 25 Rappen), wonach sie gemäss unserem Wissen die günstigste der Welt ist. Teilweise sind die Stationen mächtig überlaufen, andere sind sehr einsam. Wir fühlen uns nicht wohl mit dem ganzen Gepäck, aber trotzdem ist das Netz ziemlich gut aufgebaut und wir kommen entsprechend schnell ans Ziel. Frauen und Kinder hätten sogar eigene Wagons. Am Nordbusterminal angekommen, kommen wir ins nächste Chaos und wir müssen die Busgesellschaft nach Teotihuacan finden, welche am anderen Ende ist. Als wir beim Ticketbüro ankommen, kaufen wir das Ticket und erfahren zugleich, dass der Bus in 5 Minuten abfährt. Super, wir müssen noch durch die Sicherheitskontrollen, wo sich eine enorm lange Schlange befindet. Die Sicherheitsleute winken daraufhin Manuela nach vorne und sie kann durch eine sogenannte Schnellkontrolle durch und ist drin. Hanspeter muss aber geduldig warten. Währenddessen schaut sich Manuela um und stellt erleichtert fest, dass der Bus wohl noch nicht da ist und geht zurück zur Sicherheitskontrolle, welcher sich Hanspeter langsam nähert. Sie entdeckt auch, dass die Sicherheitsleute bereits einige Schlagringe aus dem Verkehr gezogen haben und gerade einen weiteren finden, weshalb wir doch froh über diese Kontrolle sind. Denn mit Leuten die Schlagringe oder sonst Waffen dabei haben, wäre es uns nicht so wohl im gleichen Bus zu sitzen. Als wir dann in die Nähe unserer Zieldestination kommen, fragen wir uns wo wir aussteigen müssen, denn der Busfahrer kann uns nicht helfen. Blöderweise fährt er nicht durch die Gegend, wo unsere Unterkunft liegt und wir steigen schlussendlich am Endbahnhof aus. Ein netter Herr erklärt uns mittlerweile ganz geduldig, welchen Kombi wir in unsere Zielgegend nehmen müssen. Es sind eigentlich nur etwa 5 Kilometer, aber es ist ziemlich heiss, weshalb wir gerade wenig lust haben, eine Stunde mit den Rucksäcken rumzurennen. Wir warten etwa eine halbe Stunde auf den Kombi, aber keiner ist der Richtige. Einer meint noch, dass hier die Kombis nicht fahren. Wir fragen daraufhin einen Taxifahrer, aber auch mit Karte scheint er nicht zu wissen, wohin wir wollen. Wir geben auf und laufen los. Bei der Azteken Stätte angekommen hoffen wir, dass mehr Transportmittel fahren, aber da diese bereits geschlossen ist, ist auch damit Fehlanzeige. Wir schauen nochmals auf die Karte und weiten daher unseren Radius aus, so dass wir bald darauf einen Kombi finden. Wir müssen dafür auf der Schnellstrasse aussteigen und noch etwa einen Kilometer laufen, aber das ist ja nicht so weit. Wir sind jedoch ziemlich schockiert in was für einer Gegend wir gelandet sind, überall ist es voll mit Müll und es stinkt ziemlich übel. Aber wir haben ein Hotel gebucht, denn heute ist ja Silvester und dieses ist wirklich nett, wenn auch kalt. Wir verbringen den Abend in der Daunenjacke im Aufenthaltsraum, trinken ein paar Bierchen und leckerem Bacardi Cola von der Bar. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein, aber dafür ist die ganze Familie der Hotelbesitzer versammelt. Da sie die ganze Zeit in der Küche beschäftigt sind, fragen wir mal, ob wir die angebotene Gemeinschaftsküche auch brauchen dürfen. Das dürfen wir und wir bereiten uns ein kleines Abendessen zu. Sie nehmen währenddessen den Grill hervor und fragen, ob wir Asado wollen. Wir lehnen dankend ab, jedoch meinen sie, dass doch Hanspeter das Grillfleisch probieren soll und ein wenig, kann ja nicht schaden. Es ist schon fast 11 Uhr, als sie fertig mit der Zubereitung des Essens sind und wir staunen nicht schlecht, als sie uns an den Familientisch bitten und sogar für uns extra gedeckt haben. Die Familie mit Grossmutter und Grossvater sind alle in Teotihuacan aufgewachsen, nur die Grossmutter lebt heute in Oaxaca und gibt uns daher alle möglich Tipps aus der traditionellen Küche von Oaxaca. Wir werden sehr freundlich aufgenommen und bekommen jegliche Leckereien zum Probieren. Der typische Tequila darf bei den Mexikaner natürlich auch nicht fehlen. Sie stellen um Mitternacht für jeden ein Schälchen mit 12 Trauben auf den Tisch, welche man zu jedem Glockenschlag einzeln Essen und sich dabei was wünschen soll. Ist schwieriger als gedacht. Um Mitternacht stossen wir an und dürfen sogar noch die leckere kubanische Zigarre, die Hanspeter von Adolfo geschenkt bekam, rauchen. Alles in allem sind wir wieder einmal überrascht von dieser Gastfreundschaft und können hier wunderbar ins neue Jahr hineinfeiern. Etwa um 2 Uhr gehen wir schlafen und sind ziemlich geschafft vom heutigen anstrengenden Reisetag. Es ist uns schon jetzt bewusst, dass wir morgen nicht allzu früh aufstehen, um die Azteken-Stätte anzuschauen.

Nach einem gemütlichen Frühstückskaffee heisst es alle sieben Sachen packen. Als alles bereit ist, bitten wir unsere netten Hotelgastgeber auf unser Gepäck aufzupassen, damit wir dieses nicht in die Stätte mitschleppen müssen. Der Eingang ist nur etwa 1.5 Kilometer von unserer Unterkunft entfernt, was ein grosser Vorteil ist. Kaum in der Stätte drinn, sind wir überwältigt von den riesigen Pyramiden, welche die Azteken gebaut haben. Zuerst bewundern wir die Pyramide del Sol, welche über 60 Meter hoch ist und klettern da hinauf. Danach bestaunen wir all die Paläste, bis wir ans Ende zur Pyramide del Luna gelangen, wo wir ebenfalls hoch steigen. Die Stufen sind ziemlich mühsam, da sie hoch sind, aber nicht lang, was vor allem beim Abstieg eine Herausforderung ist. Danach besuchen wir noch das Jaguar Haus, welches noch ziemlich gut sichtbare, eindrücklich Steinbilder beinhaltet. Das Areal ist riesig und wir benötigen ein paar Stunden, bis wir alles gesehen haben. Es ist sehr eindrücklich, einzig die vielen Verkäufer sind ziemlich mühsam, aber es ist halt auch ein sehr touristischer Ort. Nachdem wir alles gesehen haben, gehen wir an einen Strassenstand und gönnen uns ein paar sehr leckere Quesadillas. Wieder zurück beim Hotel, holen wir unser Gepäck und warten auf einen Kombi. Die Hotelbesitzer meinen, dass hier Kombis durchfahren, wenn auch nicht so oft und zudem ist Neujahr. Nachdem wir fast eine Stunde gewartet haben, kommt der Grossvater der Familie und bringt uns mit seinem Auto gratis zur nächsten Busstation. Das ist noch ein Service, wir bedanken uns bei ihm und verabschieden uns. Hier fällt uns auf, dass das Busticket um einiges günstiger ist, als jenes, dass wir auf der Hinfahrt gelöst haben. Das mag wohl daran liegen, dass wir etwas später zusteigen und es ein lokaler Bus ist. Als der Bus ankommt, ist dieser total überfüllt und nicht mal im Gepäckfach hat es für unser Gepäck noch Platz, so dass wir alles in den Bus nehmen müssen. Wir können uns gerade noch in den Eingang quetschen und müssen uns jedesmal so dünn wie möglich machen, wenn jemand aussteigen will. Aber wie schonmal gesagt, ist es hier praktisch, dass die Leute keine Berührungsängste haben. Natürlich ist heute die Strasse ziemlich verstopft, weshalb wir fast 2 Stunden zurück benötigen. Ja abgesehen von den Pyramiden hat uns Mexiko City nicht so beeindruckt und wir sind uns einig, dass wir heute, wenn irgendwie möglich nach Oaxaca fahren werden. Falls nicht würden wir uns noch nach einer Unterkunft in Xochimilco umschauen, dem Ort mit den Gondeln wie in Venedig. Aber im Internet haben wir nichts bezahlbares gefunden und es wäre höchstens ein Alternativprogramm. Denn in der Nacht ist es uns eindeutig zu kalt, weshalb die Besteigung eines Vulkans in der Gegend wegfällt. Am Busterminal gibt es viele Busse dorthin, wenn auch nicht von diesem Terminal und wir entscheiden uns für einen günstigeren Zweitklassbus, der über Nacht fährt. Da es bereits 5 Uhr ist und nun wohl Metro Stosszeit, bucht uns die Busgesellschaft einen Verbindungsbus, der uns ans andere Busterminal fährt. Am Ostterminal (Tapo) müssen wir noch etwa 4.5 Stunden warten, denn der Bus fährt erst um halb 11. Wir geben daher unser Gepäck für einigen Stunden zur Überwachung auf, gönnen uns ein leckeres Crepe zum Abendessen und schauen dem bunten Treiben zu. Auch dieser Busbahnhof ist stark überwacht, es ist aber lustig zu sehen, wie die Beamten teilweise sehr unaufmerksam einfach am Handy hängen. Es gibt auch ein paar Bettler, die aber ganz unauffällig nach Unterstützung fragen und wenn sie auffallen, werden sie von der Polizei weggewiesen. Eben irgendwie ist uns Mexiko City etwas unsympathisch, zu viele Leute und offensichtlich gefährlich, weshalb wir gerade froh sind, weiter zu ziehen. Wir konnten im Bus die zwei von den letzten fünf Plätze ganz hinten buchen und haben die Hoffnung die ganze Reihe für uns zu haben. Damit ist nichts, denn auf der anderen Seite sitzt eine Mutter mit zwei Kleinkindern auf einem Sitz und nun kommt ein älteres indigenes Pärchen auf die letzten zwei Sitze. Die Frau neben Manuela ist ziemlich breit und es schert sie auch nicht 1.5 Plätze zu beanspruchen, weshalb sich Manuela daraufhin auch breit macht, was diese auch nicht kümmert und es noch etwas kuschelig ist für die Nacht;-). Ja das ist Mexiko, wir sind gespannt auf die nächste Region, Oaxaca.


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22.12.2018 – 01.01.2019

Ciudad Valles / Tamasopo 22.12.2018

Early morning at 7 we arrive at Ciudad Valles. We treat ourselves to a coffee and contact Adolfo. He says that he is already awake and comes to pick us up. What service. It’s really amazing to see this lovely couple again and are warm-hearted welcomed. It’s been a long time, over 7 years, when Adolfo and Soraya visited us in Interlaken. Today, the two are married and have a beautiful five-year-old daughter, Luna. In addition, the two run their own restaurant, hotel and various shops. They even offer to stay in one of their hotel rooms, but we prefer to be at their home and spend the time with them. After we have make us comfortable, Adolfo and Soraya give us some tips on what we can do around here. Then they invite us to have breakfast in their restaurant. Now we learn what Mexican breakfast means, because obviously it is the richest meal of the day. The breakfast is really delicious, but we do not need anything to eat today, as our bellies are completely full. Afterwards, Adolfo kindly drives us to the bus terminal, where a local bus leaves for Tamasopo. Probably all the great places in the region can be reached by bus. We drive through a beautiful, green landscape and notice, a lot of sugar cane is grown and processed in this area. A little less beautiful is the corresponding factory, which blows desolate, black smoke into the blue sky. Anyway, just before Tamasopo we ask the driver to get out to inspect the waterfalls. It seems like we landed in paradise, although there are quite a lot Mexican tourists here. But it is also holiday season and the area is large, so we still find a quiet spot. The water is incredibly clear, turquoise and it invites to swim. The waterfalls are very impressive, one would be enough, but no, there are four of them. It really looks like we landed in Magic Land, how beautiful it is. After we have cooled down enough in the fresh water and enjoyed the place, we continue our exploration by foot. There is a place called Puente de Dios, which should also be very nice. Unfortunately, there is no direct route, which is why we have to make a detour to the village Tamasopo and the path is about 6 kilometers away. We enjoy this walk through the nice village and along the sugar cane fields, until we reach the place. We even see a railroad here, but only serves for cargo purposes. When we finally arrive at the Puente del Dios, it is already late. The advantage is, we only have to pay half of the entrance fee. This place is like the last, very magical and just beautiful. People enjoy the waterhole and jump from the cliffs. We walk a bit along the park, where we finally find no more people and enjoy the atmosphere here very much. But now we have to move on slowly, so we still come out of the jungle in daylight, because we do not want to get lost. Fortunately, we just come out a little further back at the railroad tracks, so we just have to follow this to get on the right track. Now we have a few kilometers to go, because the bus back to Ciudad Valles leaves only from the village. When we reach this, it is already pitch dark and we wonder when and where, probably the bus drives back. We do not have to look far, because a bus is overtaking us and the bus driver informs us that he is driving back to Ciudad Valles. Perfect, he probably makes a joke of it and lets us run after the bus. When we finally catch up with the bus, the driver stops and then pauses for another 5 minutes. He probably thinks it’s funny, but we could have done something more enjoable than running after the bus. The bus ride back goes smooth and at 9pm we are back in the city. Adolfo and Soraya are in a restaurant of some friends, where they kindly invite us for dinner and we spend a very comfortable evening together. However, since we did not get too much sleep last night in the bus, we are starting to struggle with keeping awake. Nevertheless, we do not return home straight away, but make a detour to the restaurant, where a great rock band has their live performance and we enjoy Adolfo’s delicious craft beer.

Ciudad Valles / Micos Waterfalls 23.12.2018

Today we sleep long. After chatting a little with Adolfo and Soraya, and already planning to leave for todays activities, they ask us if we’re up for having a Sunday breakfast. Of course we are. Adolfo then prepares at home a huge, delicious breakfast buffet with numerous delicacies, which some of them we try for the first time today. Mexican food is just amazing delicious. With full bellies we want to set off and visit the Micos waterfalls. Adolfo offers to bring us to the crossing, where the street directly go to our required place, because we are a little late. Here we try to hitchhike and already the first car with some space, stop and give us a lift. When we arrive we see the place is famous known for ziplining, it even has a impressive zipline with bicycles, but this one is too expensive. However, we scramble down the hill to the water and see some people who are in the water with a guide and jump over many small cliffs into the river to land in the next natural pool. The walk through the forest is not so easy, but we can move on steadily and admire the different waterfalls. Actually, it would be no problem to get to the other side of the river, but the stones are extremely sharp, so we stay on the same side. When we get to the end of the falls, we really like to cliff jumpint. But without a guide and life jacket it is not allowed. When we climb up, we come to a tour operator, but they only offer ziplining. The cliff jumping tours were just at the other end. Well, so we decide on a ziplining tour that takes us through the sky over the waterfalls. We do a total of 3 different Ziplines and a walk on a so-called Nepal bridge. That’s really amazing and more impressive than we ever thought. The great impressions can be found in the uploaded videos. After this action-packed experience, we are just so happy that we do not want to jump cliffs anymore. It is already evening and it is getting dark, so we go on the way back. Since we are still at Christmas time and somehow worrying that long-distance bus tickets are all booked out, we want to get a ticket to a place near the Butterfly Reserve. We also thought that Christmas is a family celebration, so we don’t want to bother Adolfo and Soraya during this family time. We have heard that one of the reserves is El Rosario. This can be found on the map and it is located near Queretaro. Wonderful, we book two tickets for the ride tomorrow at midnight. Then we contact Adolfo. Adolfo and Soraya are visiting Soraya’s mother, and they invite us to come there as well. At this place is a huge party with the whole neighbourhood and right now the Pinatas are being destroyed. Funny, Manuela has just seen this today and said that she wants to beat a pinata – which she can seriously do, what a fun. A pinata is a candy-filled thing made of papier-mâché and is beautifully decorated (can have all the colors and shapes), and while beating on the pinata, a song is sung and the goal is to break the pinata and all candies fall out. Then we meet the mother of Soraya and she gives us some delicacies (pastries from her own shop) to try. We spend a great evening here. Later we drive back to the restaurant where Adolfo introduces us to two of his German guests and says that we can do something tomorrow togehter. We get along very well just right away and decide to do so. Adolfo suggest us a private driver and guide for 300 pesos per person, who will bring us closer to the area of ​​El Naranja tomorrow. Then we drive back home, where Adolfo and Soraya seem a bit sad that we do not spend Christmas with them. We also would like to stay but still have a lot we want to see. But now we’re sorry to have booked the ticket, as we have here such a great time, so we really regret to leave tomorrow night. But at least we still have a delicious bottle of tequila and today is the opportunity to open it. Adolfo even opens a bottle of mezcal, and we assume we won’t finish that tonight. Somehow we chat so long into the night until both bottles are empty, and already have jitters to wake up tomorrow with heavy heads.

Ciudad Valles / El Naranjo: Cascada El Meco & Minas Viejas 24.12.2018

We are a lot better today than expected and after a cold shower, we are really fresh for the day. Soraya even packs for us some delicious snacks for the day, before meeting the Germans, Bastian and Deborah. Our guide and driver is Arthuro, a nice guy. The drive to El Naranja is long, we are over 2 hours on the road and this in a private car. We do not want to imagine how long that would have taken by bus. Arrived at the waterfall El Meco we are overwhelmed by its sight. It is so beautiful, the turquoise waterfall which rushes over several steps into the depths. Arturo suggests to go down to the river and do some activities. This includes a ride on a simple rowboat to the waterfall. We can even swim there, what we also do. Then we explore the other side of the river by tubing (on a rubber ring sliding the small rapids down). That’s great fun and at the end we can jump down a small waterfall. Since we have already spent a few hours here, we continue to the waterfalls Minas Viejas. These are also very impressive and we admire them first from below and then from an observation deck. Manuela finally hops here again in the beautiful, clear refreshing water and we enjoy the atmosphere very much. When we return it’s already after 5 pm and we start the long way back. When we arrive in Ciudad Valles it’s time to pack all our stuff. Somehow we investigate our tickets and see it is probably possible to rebook them. Adolfo calls the bus company and they confirm, but we have to go to the bus terminal. Adolfo kindly drives us there and we can easily rebook the ticket to the 26th just before midnight, perfect. A little later, Adolfo and Soraya invite us to Adolfo’s mother, where his entire family holds a big Christmas dinner. There are so many goodies to try and it is really nice to be in such an amazing and familiar place at Christmas. Around midnight we return home and go to bed soon. As we stay longer, we are planning another trip tomorrow with our new friends, Bastian and Deborah.

Ciudad Valles / Las Pozas Castillo de Edward James 25.12.2018

Today we go by bus to the village Xilitlan. There we want to visit the so-called surreal castle of Edward James and a cave where birds fly in at sunset. After getting off the bus, we still have to walk about 1.5 kilometers to the entrance. We like the environment here a lot and it reminds us of the village Coroico in Bolivia. The road leads us past a coffee house and as Deborah mentioned earlier she would like a coffee, we head in for one. Apparently they are growing coffee here and selling various products here. We buy a pack of filter coffee, so we are equipped with good coffee and chat a little with the owner. Then we continue our way and arrive soon at the entrance. We are surprised, how many people are waiting to enter. After about one hour waiting, we finally get in and are already overwhelmed by the whole structure from the beginning. Especially as everything is in the middle of the green. But it is also a bit exhausting to see the buildings and construction after a while, as the whole facades simply do not make any sense. Nevertheless, it is exciting to walk through the huge area, which never seems to end. It even has a beautiful waterfall where you can swim. About half past three we look for the exit, grab a Quesedilla on the way and want to catch the bus at 4 o’clock, to get to the mentionned bird cave. Unfortunately, it is not so easy and so it happens that we continue with the van. A friendly gentleman chats with us a little and thus entertain all the passengers. As an unexpected end of the ride he even pays for minivan tickets. But road traffic sometimes has its downsides as we pass a sad car accident and it looks like there has even been a death person. One of the passengers gets out and says that’s probably his cousin. Many people in the bus cross themselves and the mood seems understandably muted. Still, it’s kind of touching to see how participation people are with others fait. Back to us, at an road crossing we change to another bus. As we enter it, we could already see the skeptical looks to 4 gringos, but we greet friendly with a „Buenas Tardes“. We are astonished when the greeting comes back in the choir. The people are very friendly, if you are open-minded and polite to them. When we finally arrive at the village, we would have to take a taxi to reach the caves. Even if the distance is not far, it goes quite steeply up a hill and then we need to walk about 20 minutes. The taxi drivers tell us that we will not be able to do this before sunset. We are quite disappointed because we miscalculated, which is not so common. Well, we still had a very nice day and wait for the next bus to Ciudad Valles. Back again, we say goodbye to the two Germans and then spend a nice, cozy evening with Adolfo and Soraya. At midnight Luna even gets up and sings together with Soraya a birthday song for Hanspeter.

Ciudad Valles 26.12.2018

To celebrate Hanspeter’s birthday today, we do nothing according to his wish. That means no excursions today and we spend a leisurely day at Adolfo and Soraya’s home. The day we start with phone calls to home, where the best wishes are transmitted. Afterwards, Soraya takes us to her restaurant, where she invites us on the way for a delicious fruit juice. In the restaurant we get a rich and delicious breakfast. The rest of the day is spent at home. In the evening, the two invite us in their restaurant and have even organized a small birthday party. A few friends of Adolfo and Soraya come by, and there are many goodies as well as good beer and tequila. They have even organized a birthday cake, Hanspeter’s favorite a carrot cake. It’s awesome to be initiated into all the Mexican traditions. We spend a beautiful evening together until it’s time to leave (for impressions see videos and photos). Now it is time to say goodbye to this great family, which has given us an incredibly beautiful stay in Ciudad Valles. At this place again a huge thank you for the great time. Adolfo takes us to the bus station at midnight and waits with us until the bus arrives.

Angangueo 27.12.2018

Our night bus arrives early in the morning at 7 o’clock in Queretaro. Way too early after the last night, we’re pretty tired. We also noticed that we have to go further. Because an annoying thing in Mexico is, some places names, often occur several times. So in our example. We have booked to Queretaro, as we have seen that the village of El Rosario is very close and we could also make a detour to the village San Miguel del Allende. The last we have rejected because we stayed longer in Ciudad Valles than originally planned. We also found out, this El Rosario we found on the map is not the one where the Monarch butterflies are. So we look early in the morning how we come to Angangueo, as there is the correct initial point for visiting the right El Rosario. For this we have to take first a bus to Morelia, as Adolfo suggested us and from there is another bus. Fortunately, we do not have to wait long for the bus to Morelia and we can sleep a while. But even in Morelia there is no direct bus to Angangueo and we get different information where to go. We book a ticket to the place that makes the most sense for us and hop in the bus. We are now in the state of Michoacan, which is somewhat disreputable because of the lack of security. We heard, here are still the worst gang wars, which can be seen especially because of the heavily armed military police, who are everywhere, even in the smallest towns. The landscape is again beautiful and rural. We booked our ticket to Ciudad Hidalgo, but the ticket inspector says we can still stay until San Felipe, which we do and therefore expand our ticket. In San Felipe, we turn to the roadside to Angangueo and after a while, there is a bus, who picks us up. Although the whole distance here is actually not far, the journey took like forever and we arrive at 4 clock in Angangueo. Some guys talk to us, who know cheap accommodation and offer their taxi services. We’ll go back and get a nice room for 300 pesos. Apparently, a mexican family of 8 people has arrived at this property too, so a private taxi to the Butterfly Reserve is even cheaper than the official transport. In the evening we walk around a little bit in the pretty town with the nice main square and two churches. Then we go to a hill from where we have a wonderful view of the surroundings. The whole village is located in the countryside and the houses are all painted very colorful, which gives a great picture. Then we look for something to eat and talk to two women who show us a nice restaurant, why we stop and eat there.

Reserva Mariposa El Rosario – Valle Bravo 28.12.2018

Today, the transport leaves at 9 am, so we get up early and pack our things. Did we mention how cold it got here yesterday? We are almost at 3000 meters altitude and amazed that it has not snowed in this cold temperature. Well, at half past ten we are at the reserve and it is already noticeably warmer. We’ll have breakfast in El Rosario before we go exploring. We are obviously the first ones here and are let in. Cozy we walk along the path in the forest and can already discover many butterflies. Many butterflies are still in the trees, which looks like mighty grapes. The more the sun comes, the more active the butterflies are. At about 11 am we have a huge spectacle with millions of monarch butterflies flying around us. This is absolutely impressive to see and we enjoy it very much. We do not even know where to look, film and take pictures, it just has so many monarch butterflies. It is really fantastic, a spectacle that we have never seen before and will never forget. After we’ve had enough, we stroll through the market and then return to our taxi. At half past noon is the return trip, we have agreed with the family, but since we are all together at 12 o’clock, we return already back. The big family are Mexicans, but live in Texas and come here every year to do a few weeks winter holidays. We chat a bit with the father of the family, who has such a typical Mexican moustache and a hat, like on the images of our well-known tequila bottles back home. Back in the village we pick up our backpacks and continue to the village Valle Bravo. Somehow we have not heard much about it yet, but yesterday’s women talked about how beautiful this place is, why we wanted to visit it. For this we have to take a few buses and a collectivo taxi. On the way we look for campsites, because accommodation is expensive here. Unfortunately, we can not find campsites on the fly, which is why we stroll through the city and get to the lakeshore. Everything looks pretty nice but luxurious and we have now learned that this is the holiday destination for rich Mexicans. We finally inquire at the tourist office, where wevcan camp and the consultant recommends us a waterfall, which is still a bit away. A Collectivo costs only one dollar (20 pesos), which is why we go there. We have no idea what this campsite is and how much it will cost. When we get there, we immediately get into conversation with a nice gentleman, who wants to offer us a horse, so that we can get to the waterfall easier. We decline with thanks and chat with him. We learn that you can camp here for free, which is of course very convenient for us. In the end, he even gives us a horseshoe, what should bring us luck. The waterfall is really impressive and the place is beautiful in the forest to set up our tent. We are the only ones here and spend a wonderful evening.

Valle Bravo – Malinalco 29.12.2018

We do not start too early this morning, because everything is still wet from last night. We let our tent dry as much as possible, have breakfast and pack our stuff. We want to go to Malinalco today, but first we have to get to the bus terminal. The next bus leaves at 1 pm, which is why Hanspeter uses the time to find something to bite. He returns with two delicious hot sandwiches, just in time to catch the bus to Toluca. When we arrive in this city, it seems very busy and it is unbelievably hot. We ask at the terminal how we get to a village, where minibusses to Malinalco leave. The bus is immediately found and we are glad to be out of this city. We are starting to get worried about Mexico City, as even this city seems too big for us. Arrived in Tenancingo we wait for the minivan that brings us to Malinalco. We’re lucky, because it seems we get hold of the last two seats and with our backpacks, it is now really full. But not full enough for Mexico, two passengers can still be picked up and we’re sitting on each other’s lap. Yes, Mexicans do not have problems touching each other or get close to someone, but we have already noticed that in South America. But it is also more convenient, if one does not always have to look, not touching the neighbor. The drive into the village takes a while and on the way we notice again that finding cheap accommodation is not so easy. We could not find a campsite online and as it approaches towards the end of the year the accommodations are expensive online. When we arrive, we go to ask directly, but all accommodations start at 700 pesos, which is a bit too much for us. As we walk along a street, we see on a sign „Camping“ written down. We open the gate and arrive in a totally littered backyard. Suddenly someone appears and explains that the campsite is not in operation. However, it has another camping about 300 meters away from here and he tries to call the owner. However, he can not reach him, so he tells us the way, which is more like 2 kilometers than 300 meters. Anyway, we hope to find something favorable there. As we walk down the one street, an employee from the campsite comes to meet us with the electric bike. What a service, we are afraid to have landed on an expensive place. The camp site is beautiful, located in front of some mountains and even offers pretty valley views. In addition, it has a pool, a kitchen, a fireplace and a shower, so everything we could ask for. The owner is very accommodating and talks a lot, so we just ask him how much he wants for camping. 120 pesos per person (6 dollars), we are relieved and pitch our tent here. In the evening we go to the village for a few shopping for dinner. The rest of the evening is spent relaxing on the campsite and making a fire to keep us warm. Although it is very pleasant here compared to El Rosario, but we are still at 1800 meters altitude, so it is still a bit cold in the evening.

Malinalco 30.12.2018

After the sun has heated up our tent enough, we have to get up. The camp crew prepares even a very delicious breakfast, which we enjoy very much. This is so rich that our bellies are full and we probably would not have to eat anything all day. In Malinalco there are Aztec ruins that we want to visit today. For a short walk through the city center and treat ourselves to the digestion of the breakfast a lemonade, with very much pressed lime. Delicious. After that, it is called ascending to the ruins, because of course, these are located slightly elevated. To our astonishment, we do not have to pay admission, which of course makes us very happy. Then we make the ascent. We have a great view of the surrounding area and when we arrive at the top we can admire impressive ruins made entirely of stone with stone tools. The main monument El Cuauhacalli is very impressive, the entrance heavily decorated and you can even climb up to the stone buildings. As we stand on the second structure, a man comes in very traditional clothes, blows into a shell that he uses as a horn and tells a short story about his ancestors. After this spectacle, we start slowly on the way back and still stroll through the market. Then we visit an impressive nunnery and walk through the village to admire the churches and squares. When we return to the campsite, it is still very hot. We decide to cool off in the pool, which is definitely a cold. The rest of the afternoon and evening we spend comfortably at the campsite.

Teotihuacan 31.12.2018 – 01.01.2019

After another extensive breakfast, today we want to go to Teotihuacan, which is about 1 hour away from Mexico City. Our research has shown that there is probably no other way than to go to the metropolis first. We are looking for the terminal of the combis and ask, with which route we probably best come to Mexico City. There is no direct bus, but a minibus take us to a crossroads where there are connections to the city. After about two and a half hours, we are at this intersection and soon a bus passes, which brings us to Mexico City. Since there are four bus terminals, one in every direction of the city, we assume that we arrive at the west terminal but have to continue from the north. The one employee says this is not a problem, because we have to change the metro only once. We do not really like the idea about taking a Metro with all the luggage at the moment, but when we arrive and check with the various bus companies, they all refer to the metro. It’s three o’clock in the afternoon, actually between rush hours, but it already has quite a few people. Of course, we have no idea which line to take and therefore ask a security guard. He tells us that we have to change three times until we reach the bus northern terminal and since we have to write down his explanation, he even leaves us with a map with the metro plan. This is very helpful and makes our life much easier. We spend a total of about an hour in the metro, have to change three times, but never wait long. The metro is very cheap, just 5 pesos (about 25 cent), which according to our knowledge is the cheapest in the world. Sometimes the stations are overcrowded, others are very lonely. We do not feel comfortable with all our luggage, but the network is still pretty well organized and we can get there quickly. Women and children even have their own wagons in fronr. Arriving at the bus terminal, we get into the next chaos and we have to find the bus company to Teotihuacan, which is at the other end. When we arrive at the ticket office, we buy the ticket and learn at the same time that the bus leaves in 5 minutes. Great, we still have to go through the security checkpoints, where there is an enormously long queue. The security guards then wave Manuela forward and she is through a so-called quick check through and is in. Hanspeter has to wait patiently. Meanwhile, Manuela looks around and is relieved that the bus is not there yet and goes back to the security checkpoint, which Hanspeter slowly approaches. She also discovers that the security guards have already knocked out some of the brass knuckles and are just about to find another, which is why we are happy about this control. Because with people who have knuckles or otherwise weapons, we would not be so comfortable to sit in the same bus. When we get close to our destination, we ask where we need to get off because the bus driver can not help us. Stupidly, he does not drive through the area where our accommodation is located and we finally get off at the end terminal. A nice gentleman explains meanwhile patiently, which combi we must take in our target area. It’s only about 5 kilometers, but it’s pretty hot, so we just do not want to run around for an hour with the backpacks. We wait for about half an hour on the combi stop, but no car is the right one. Then we ask a taxi driver, but even with a map he does not seem to know where we want to go. We give up and start walking. When we arrived at the Aztecs site, we hope that more means of transport go, but since the site is already closed, this is also no indication. We look again at the map and therefore expand our radius, so that we soon find a combi. We have to get off the expressway and walk for another kilometer, but that’s not so far. However, we are pretty shocked at what kind of area we landed in, everywhere it is full of garbage and it smells pretty bad. But we booked a hotel, because today is New Year’s Eve and this is really nice, although cold. We spend the evening in the down jacket in the lounge, drinking a few beers and delicious Bacardi Cola from the bar. We seem to be the only guests, but the whole family of hotel owners is gathered. As they are busy in the kitchen the whole time, we ask, if we can use the communal kitchen too as offered in the advertisement. We can and we prepare a small dinner. Meanwhile they make the grill ready and ask if we want some asado. We reject with thanks, but they think that Hanspeter should try the grilled meat and a little, can not hurt. It’s almost 11pm when they’re done preparing the food and we’re surprised when they ask us to come at the family table and even set it up for us. The family with grandmother and grandfather all grew up in Teotihuacan, only the grandmother now lives in Oaxaca and therefore gives us all possible tips from the traditional cuisine of Oaxaca. We are received very friendly and get many treats to try. Of course, the typical tequila should not be missing among the Mexicans. At midnight they put a small bowl of 12 grapes on the table for each, which we should eat separately for each stroke of the bell and have something to wish for. Is more difficult than expected. At midnight we toast and even smoke the delicious Cuban cigar that Hanspeter got given by Adolfo. All in all, we are once again surprised by this hospitality and can celebrate here wonderfully into the new year. At about 2 o’clock we go to sleep and are quite exhausted from today’s day of travel. We are already aware that tomorrow we will not get up too early to look at the Aztec site.

After a leisurely breakfast coffee it means to pack all stuff. When everything is ready, we ask our nice hotel hosts to take care of our luggage, so we do not have to drag this into the site. The entrance is only about 1.5 kilometers from our accommodation, which is a great advantage. As we enter the site, we are overwhelmed by the huge pyramids built by the Aztecs. First we admire the Pyramid del Sol, which is over 60 meters high and climb up there. Then we marvel at all the palaces until we reach the end with the Pyramid del Luna, where we also climb. The steps are quite tedious as they are high, but not long, which is a challenge especially on the descent. Afterwards we visit the Jaguar House, which still contains quite visible, impressive stone pictures. The area is huge and we need a few hours to see everything. It is very impressive, only the many sellers are quite annoying, but it is also a very tourist place. After we have seen everything, we go to a street market and treat ourselves to some very delicious Quesedillas. Back at the hotel, we pick up our luggage and wait for a combi. The hotel owners think that here combis drive through, but not so often and even less as it is New Year. After waiting for almost an hour, the family’s grandfather comes and brings us with his car for free to the next bus station. That is another service, we thank him and say goodbye. Here we notice that the bus ticket is a lot cheaper than the one we got on the way there. That may be because we board a little later and it is a local bus. When the bus arrives, it is totally overcrowded and not even in the luggage compartment there is still room for our luggage, so we have to take everything in the bus. We can just squeeze ourselves into the entrance and have to make ourselves as thin as possible every time someone wants to get out. But as I said before, it is convenient here that people have no fear of contact. Of course, today there is a lot of traffic, which is why we need almost 2 hours back. Yes, apart from the pyramids, Mexico City has not impressed us so much and we decide if possible we will go to Oaxaca today. If not we would look for accommodation in Xochimilco, the place with the gondolas as in Venice. But on the internet we have found nothing payable and it would be more than an alternative program. Because at night it is clearly too cold, which is why the ascent of a volcano in the area is eliminated for us. At the bus terminal there are many buses there, but not from this terminal and we opt for a cheaper second class bus, which runs overnight. Since it is already 5 o’clock and now probably Metro rush hour, the bus company books us a connection bus, which drives us to the other bus terminal. At the east terminal (Tapo) we have to wait about 4.5 hours, because the bus does leave at half past eleven. Therefore, we leave our luggage for a few hours in a storage, treat ourselves to a delicious crepe for dinner and watch the hustle and bustle. Also, this bus station is heavily monitored, but it is funny to see how the officials sometimes are very inattentive and just hang on the phone. There are also a few beggars who quietly ask for money, and if they attract attention they are turned away by the police. Anyway, Mexico City is a bit disagreeable to us, too many people and obviously dangerous, which is why we are just happy to move on. We could book in the bus the two of the last five places in the back and have the hope to have the whole back seats for us. This is nothing, because on the other side sits a mother with two toddlers on one seat and now comes an older indigenous couple on the last two seats. The woman next to Manuela is quite wide and it does not bother her to claim 1.5 places, which is why Manuela then makes her wide too, which does not care and it is still a bit cuddly for the night ;-). Yes this is Mexico, we are looking forward to the next region, Oaxaca.