Los Lagos (Region X)

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6.12.2017 – 11.12.2017

Osorno / Entre Lagos 6.12.2017 – 09.12.2017

Als wir am Morgen Osorno erreichen, sehen wir uns zunächst einmal nach etwas zum Frühstücken um. Wir werden schliesslich bei einer Bäckerei fündig, wo wir uns ein paar Brötchen und einen Berliner kaufen. Schon hier fällt uns die deutsche Kultur auf, denn so etwas wie Berliner gibt es nicht einfach so überall auf der Welt. Wir machen uns auf den Weg ins Stadtzentrum, wo bei allen Städten in Chile den Plaza de Armas zu finden ist. Auf einer Parkbank machen wir es uns gemütlich, kochen uns einen Kaffee und vertilgen die leckeren Brötchen. Anschliessend kontaktieren wir Dani, unsere Gastgeberin in Entre Lagos, welche in Osorno arbeitet. Glücklicherweise arbeitet sie in einem Büro direkt am Plaza, bei Sernatur (Tourismusbüro), und wir dürfen unser Gepäck bei ihr im Auto deponieren. Nun haben wir den restlichen Tag Zeit, das Städtchen ohne Gepäck zu erkunden. Da wir wieder einmal in einer grösseren Stadt sind, machen wir zunächst einige Besorgungen. Alles wir alles beisammenhaben und die Stadt etwas erkundet haben, machen wir uns auf den Weg in einen im Stadtrand gelegenen Park, welchen wir auf unserer Karte sehen. Als wir diesen erreichen, finden wir eine schöne Grünfläche mit gepflegten Rasen und einladendem Ambiente direkt am Fluss gelegen. Da wir viel Zeit haben, machen wir es uns auf dem Rasen gemütlich, geniessen die Sonne und bearbeiten unseren Blog, bis uns schliesslich der Hunger wieder in die Stadt zurückführt. Nachdem wir uns mit reichlich Essen eingedeckt haben, spazieren wir auf die andere Seite der Stadt, wo wir auf der Karte ebenfalls einen noch etwas grösseren Park und Fluss ausmachen können. Auf einer Bank am Fluss vertilgen wir unser Abendessen und spazieren noch etwas in der Parkgegend herum. Schon bald einmal erhalten wir eine Nachricht von Dani, dass wir sie nun treffen können, um zu ihr Zuhause in Entre Lagos zu fahren. Auf der rund 50 Kilometer Hinfahrt haben wir einen schönen Ausblick auf die umliegenden Vulkane und obwohl es bereits halb 9 abends ist, haben wir noch immer strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein. Das Dörflein Entre Lagos trägt wie ihr es wahrscheinlich denken könnt, den spanischen Namen für Interlaken (zwischen den Seen) und ist ähnlich wie unsere alte Heimatstadt zwischen zwei Seen gelegen. Das Dorf ist jedoch etwas kleiner, hat aber eine wunderschöne Lage und bietet trotzdem einige Einkaufsmöglichkeiten sowie Busverbindungen. Dani wohnt in einem kleinen gemütlichen Holzhaus mit grosszügigen Umschwung, auf dem unser Zelt problemlos Platz findet. Den Abend verbringen wir gemütlich im Haus zusammen mit zwei Freunden von Dani, welche sie kurzerhand eingeladen hat, bei einer Flasche Wein und ein paar Knabbereien. Es ist für uns das erste Mal, dass wir bei einem Couchsurfing Host untergekommen sind, der nur Spanisch spricht. Trotzdem gelingt es uns erstaunlich gut, Konversationen mit Dani und ihren Freunden zu führen.

Da wir am Vorabend bis spät in die Nacht aufgeblieben sind, stehen wir heute entsprechend spät auf. Wir wollen in Richtung Nationalpark Puyehue, welcher mittels Bus von Entre Lagos in etwa 45 Minuten erreichbar ist. Der Bus fährt bis nach Aguas Calientes, welcher wie es schon der Name sagt, für seine heissen Quellen bekannt ist. Wir wollen aber nicht in den heissen Quellen baden, sondern die Wanderwege erkunden. Diese führen durch den schönen Wald, welcher einem europäischen Mischwald ähnelt. Etwas abgelegener im Inneren des Parkes befindet sich ein örtliches Skiresort «Antillanca», welches allerdings nur mit dem Auto erreichbar ist. Natürlich könnte man auch dorthin laufen, aber für den heutigen Tag ist es zu Fuss zu Weit entfernt. Auch die Wasserfälle im Park liegen mit 23 Kilometer für den heutigen Tag ausserhalb unserer Reichweite. Auf unserem Weg durch den Wald passieren wir jedoch einige schöne Aussichtspunkte und kommen an einem herrlichen See «Laguna Espejo» mit kristallklarem Wasser vorbei. Der zweite Teil des Weges durch den Wald gestaltet sich etwas abenteuerlich, da dieser wahrscheinlich nicht oft begangen wird und an vielen Stellen mit dichten Gestrüpp überwuchert ist, aber auch diesen meistern wir. Wir laufen von der Laguna Espejo noch etwas weiter der Strasse entlang Richtung «Antillanca» und erreichen Lago El Encanto, welchen wir jedoch nur aus der Ferne betrachten können. Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg. Am Abend nutzen wir die Gelegenheit einer vollausgestatteten Küche, um eine Gemüselasagne zuzubereiten. Da Dani noch unterwegs ist, gehen wir am späteren Abend an den nahe gelegenen See «Lago Puyehue», um den Sonnenuntergang zu sehen. Dani bringt heute ihre Schwester mit und wir verbringen erneut einen gemütlichen langen Abend zu viert mit Speis und Trank.

Am nächsten Tag ist unser Ausflugsziel der Lago Rupanco, der zweite See von Entre Lagos. Dieser ist allerdings 13 Kilometer von Entre Lagos entfernt und es gibt keine Busse, die dorthin fahren. Also beschliessen wir kurzerhand zu Fuss dorthin zu gelangen. Wir haben jedoch Glück und werden von einem freundlichen Herrn nach gerade mal 3 Kilometer laufen mit dem Auto mitgenommen. Was als dreistündiger Fussmarsch gedacht war, endet so nach 10 Minuten Autofahrt. Am See finden wir einen wunderbaren Kiesstrand und kristallklares Wasser, welches bei dem warmen Wetter und strahlendem Sonnenschein zu einem Bad verführt. Manuela hatte sowieso vor schwimmen zu gehen und da das Wasser nicht allzu kalt ist, kann auch Hanspeter trotz fehlender Badehose einem Sprung ins kühle Nass nicht wiederstehen. Nachdem erfrischendem Bad machen wir es uns am Strand gemütlich, geniessen die Sonne und machen ein Nachmittagsschläfchen. Da wir nicht wissen, ob wir auf dem Rückweg auf der wenig befahrenen Strasse wieder das Glück eines Gratistaxis geniessen, machen wir uns um etwa 4 Uhr auf den Rückweg. Da wir nun zu Fuss sind, haben wir die Zeit auf dem Hügel oberhalb des Sees das Panorama auf den See und den umliegenden Vulkanen (Osorno, Puntigudo, Casablanca) zu geniessen. Die Gegend erinnert uns (besonders Hanspeter) an die Schweiz, es hat saftige gründe Wiesen, viele Bäume und dieselben Kühe, wie sie auch bei uns zu finden sind – man kommt sich fast ein bisschen vor wie im Berner Mittelland. Unterwegs erhalten wir die Nachricht von Dani, dass sie heute erst spät zuhause sein wird, da ihr fahrbarer Untersatz mitten auf dem Weg seinen Dienst quittiert hat. Da wir noch vom gekochten Lasagnegemüse übrighaben und noch zwei Stück Lasagne, bereiten wir mit dem restlichen Gemüse eine leckere Sauce und ein paar Teigwaren für das Abendessen zu. Als Dani schliesslich eintrifft, hat sie ein paar leckere Bierchen dabei, welche wir im Laufe des Abends verköstigen, bevor wir uns schlafen legen.

Puerto Varaz 9.12.2017 – 10.12.2017

Heute geht es weiter nach Puerto Varaz. Aber zuerst gönnen wir uns zusammen mit Dani ein ausgiebiges Frühstück und unterhalten uns noch ein wenig. Am Nachmittag fahren wir zusammen mit dem Bus nach Osorno, wo wir uns schliesslich von Dani verabschieden müssen und noch ein paar Erledigungen tätigen. Um 5 Uhr geht es mit dem Bus nach Puerto Varaz, welches wir um 18.30 erreichen. Angekommen in Puerto Varaz machen wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Nahe beim Busbahnhof sehen wir ein Hostel, welches ebenfalls Camping angeschrieben hat. Der freundliche Besitzer erklärt uns jedoch, dass er über keinen Campingplatz verfügt und alle seine Zimmer ausgebucht sind. Er gibt uns jedoch Adressen von 3 weiteren Hostels, welche möglicherweise einen Campingbereich zur Verfügung stellen. Wir haben auf maps.me ebenfalls einen Campingplatz ausfindig gemacht, als wir jedoch am betreffenden Ort angekommen, ist von einem Camping weit und breit nichts zu finden, und wir befinden uns in einem Wohnviertel. So machen wir uns auf den Weg zu den drei weiteren Hostels, welche ebenfalls keinen Campingplatz verfügen und ausgebucht sind. Als wir etwas später ohne Erfolg und ohne Campingplatz für heute Nacht am Strand sitzen und uns beraten, spricht uns eine junge Frau an. Diese teilt uns mit, sie schreibe eine Art Tagebuch über das Leben in Puerto Varaz und mache zu diesem Zweck Fotos von Reisenden und würde uns daher gerne ablichten, wo wir natürlich zustimmen. Wir kommen ins Gespräch und fragen sie, ob sie den wisse, ob man in Puerto Varaz irgendwo einen Stellplatz für ein Zelt finden könne. Constanzia erklärt uns, dass Rucksacktouristen mit einem kleinen Budget in Puerto Varaz nicht unbedingt gerne gesehen sind und es daher keinen Campingplatz gibt. Der letzte wurde vor einem Jahr von der Stadtregierung geschlossen. Sie kennt jedoch die Betreiber einiger Hostels und bietet an, uns zu einem zu führen. Auch dieses Hostel ist ausgebucht, jedoch kriegen wir das Angebot im Büro auf der Ausziehcouch für 9’000 Pesos pro Person (was offenbar der günstigste Preis für eine Unterkunft in dieser Stadt ist) zu übernachten, welches wir gerne annehmen. Wir plaudern noch ein wenig mit Constanzia und tauschen die Nummern aus, bevor sie sich verabschiedet. Es ist bereits spät und wir bereiten unser Abendessen zu. Nachdem wir dieses verspeist haben, schreibt uns Constanzia, ob wir uns heute Abend mit ihr auf ein Glas Wein treffen wollen. Wir stimmen zu und machen uns kurz darauf auf den Weg Richtung Ortszentrum zum vereinbarten Treffpunkt. Constanzia ist noch in Begleitung einer Freundin und verbringen ein paar gemütliche Stunden zusammen.

sdr

Petrohué 10.12.2017 – 11.12.2017

Nachdem wir ausgeschlafen haben, machen wir uns am reichhaltigsten Frühstück, dass wir je in einem Hostel verköstigt haben, zu schaffen. Frisch aufgebackene Brötchen, Jogurt, Müsli, Käse, Schinken, Butter, Marmelade, Saft, Kaffee, Tee alles da. So machen wir uns frisch gestärkt auf den Weg zur Bushaltestelle, wo wir einen Bus nach Petrohué nehmen. Dieses Örtchen bestehend aus einem kleinen Bootshafen, einem Conafbüro und etwa 10 Häuschen liegt an einem herrlichen See am Fusse des Osorno-Vulkans. Irgendwie liegt hier wohl alles an einem See, deshalb heisst diese Region ja auch Los Lagos. Nach unserer Ankunft wollen wir zuerst den Campingplatz aufsuchen, welcher jedoch aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen ist. Glücklicherweise gibt es auf der anderen Seite des Flusses weitere Campingmöglichkeiten, jedoch muss man um diese zu erreichen den Fluss überqueren, was mit weiteren Kosten verbunden ist (2000 Pesos pro Person für die Hin- und Rückfahrt). Zu unserer Entlastung dürfen wir unsere Rucksäcke im Conaf-Büro zur Aufbewahrung abgeben. Dies ermöglicht uns die 4-Stündige Wanderung im Nationalpark «Vicente Pérez Rosales» nur mit Leichtgepäck anzutreten. Der Trek ist ein Rundweg, welcher zuerst etwas vom See in Richtung Vulkan führt und später wieder entlang des Ufers verläuft. Wir sind etwas über die Beschaffenheit des Pfades verwundert, da dieser aus losem Sand besteht und entsprechend anstrengend ist. Dafür werden wir aber mit blauem Himmel und Sonnenschein verwöhnt. Zu Beginn führt der Weg durch den Wald, welcher sich nach kurzer Zeit aber lichtet und einer etwas kargeren Landschaft weicht. Der Weg ist nun gesäumt von gelben Sträuchern und wir haben einen wunderbaren Blick auf den schneebedeckten Vulkan Osorno. Nach eineinhalb Stunden erreichen wir eine kleine Aussichtsplattform, von der aus wir den See überblicken können. Kurz darauf führt der Weg nun wieder zurück ans Seeufer und mündet in einem kleinen versteckten Strand. Dieses schöne Fleckchen Erden ist wahrlich ein Paradies mitten in der Natur wo keinerlei Anzeichen von Zivilisation zu erblicken sind. Den Rest des Weges führt nun abwechslungsweise im Wald und am Seeufer entlang zurück zum Ausgangspunkt. Es ist kurz vor 6 Uhr als wir das Conaf-Büro erreichen, um unsere Rucksäcke abzuholen. Unglücklicherweise stehen wir vor verschlossener Tür. Anscheinend ist die angegebene Öffnungszeit bis 18.30 eher eine Richtlinie als Realität. Es hat jedoch eine Klingel nach deren mehrmaligen Betätigung glücklicherweise die Tür aufgeht und wir unser Gepäck doch noch abholen können. Schliesslich überqueren wir den Fluss und suchen uns einen geeigneten Platz für unser Zelt. Der Platz ist sehr simpel eingerichtet, bietet aber alles was man zum Übernachten braucht. Es gibt Toiletten mit Kaltwasserduschen, fliessend Wasser, einen Holztisch mit Bänken und es hat sogar eine Feuerstelle. Wir bezahlen gerade einmal 5000 Pesos für zwei Personen. Den Abend verbringen wir damit, uns zu verpflegen, den Sonnenuntergang zu geniessen und am Campingfeuer zu relaxen.

Nachdem wir unser Zelt abgebaut haben, überqueren wir den Fluss und nehmen den nächsten Bus, welcher uns zu den Wasserfällen «Salto de Petrohué» bringt. Dort angekommen sind wir erst einmal über den Eintrittspreis von 4000 Pesos (ca. 7.5 Franken) pro Person (für Ausländer) schockiert. Aufgrund der Tatsache, dass wir schon einmal hier sind, zücken wir die Brieftasche und bezahlen den Eintrittspreis. Die Wasserfälle sind dank der gut ausgebauten Wege leicht zugänglich und sehr schön anzusehen. Es gibt drei Pfade, die einem nach kurzer Wanderzeit (10 – 20 Minuten pro Weg) durch den Wald an die sehenswerten Stellen führen. Die Wasserfälle und der idyllische kleine Teich in den ebenfalls ein kleiner Wasserfall fliesst, führen dasselbe kristallklare Wasser, welches wir aus der Region bereits kennen. Das Ganze ist sicherlich sehenswert, der Eintrittspreis jedoch etwas frech. Nach anderthalb Stunden Aufenthalt geht es mit dem Bus wieder zurück nach Puerto Varaz. Unser nächstes Ziel ist Ancud, die zweitgrösste Stadt der Insel Chiloé etwa 2 Stunden Busfahrt von Puerto Varaz entfernt. Wir tätigen noch einige Einkäufe in Puerto Varaz bevor wir um 4 Uhr den Bus nehmen.


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6.12.2017 – 11.12.2017

Osorno / Entre Lagos 6.12.2017 – 09.12.2017

In the morning we reach Osorno, and first we look for a breakfast. Finally, we find a bakery, where we get some breads and a “Berliner”. Already here we realize the German culture, because it’s not so easy to find everywhere in the world a “Berliner”. We go in the city center, where you can find in all the citys in Chile the Plaza de Armas. On a bench we make it comfortable, cook a coffee and eat the delicious breads. Afterwards, we contact Dani, our Couchsuring Host in Entre Lagos, who works in Osorno. Luckily, she works directly in an office by the Plaza, Sernatur (tourist office), and we could store our luggage in her car. Now, we’ve the whole day time, to explore the city without luggage. As we’re again in a bigger city, we buy some necessary stuff first. As we’ve bought everything and explored a bit the city we walk to a park, which is located a bit outside the city. When we reach it, we find a beautiful green space with a well-maintained lawn and an inviting ambience located just by the river. As we’ve much time, we make us comfortable on the lawn, enjoy the sun und work on the Blog, until we get hungry and move back into the city. After we bought a lot of food, we find on our map another even bigger park on a bigger river. On a bench there we have our dinner and walk a bit around the park area. Soon we get a message from Dani, we can meet her to drive to her home in Entre Lagos. On the about 50 kilometers journey to Entre Lagos, we’ve a beautiful view to the surrounding volcanos and although it’s already half past 8 pm, we still have clear blue sky with a bright sunshine. The little village “Entre Lagos» hast, as you might already have realized that, the same name in Spanish for Interlaken (Between the lakes) and it’s similar than our old hometown located between two lakes. The village is much smaller, but has a wonderful location and despite of that it has some shops and bus connections. Dani lives in a cozy wood house with a big garden, where we can pitch our tent easily. The evening we spend relaxed in the house with Dani together with two of her friends, which she has invited for a bottle of wine and some snacks. It’s the first time, we have a couch surfing host, who only speaks Spanish. But we think we manage it quite well to have a good conversation with Dani.

As we stayed up until late last night, we get up late accordingly. We like to go in direction National Park “Puyehue”, which is reachable with the bus from Entre Lagos in about 45 minutes. The bus drives until Aguas Calientes, which – the name already tells – is famous for the hot springs. But we don’t want to swim in the hot springs, instead we want to explore the hiking paths. Those leads us through a beautiful forest, which is like an European mix forest. A bit further in the park is the local ski resort “Antillanca”, but it’s only reachable by car. Of course, we could have walked there, but for one day by foot it’s too far. The same are for the waterfalls in the park, which are with 23 kilometers not reachable for us today. On our path through the forest we pass some beautiful view points and we find a wonderful lake “Laguna Espejo” with crystal-clear water. The second part of the path through the forest is a bit adventurous, as obviously not many people walk there through and it’s quite hard to move through all the bush areas on the path, but finally we manage it too. We walk along the Laguna Espejo a bit further down the street in direction «Antillanca» and reach the «Lago El Encanto», which we only can spot from the distance, as no direct access is available. Afterwards we head back to Entre Lagos. In the evening we take the opportunity of a well-equipped kitchen to prepare a vegetable Lasagne. As Dani is still on the way, we walk in the evening to the near lake “Lago Puyehue”, to admire the sunset. Tonight, Dani is accompanied by her sister and we spend again a very nice evening with food and drinks.

The next day is our goal the Lago Rupanco, the second day of Entre Lagos. The lake is 13 kilometers away from Entre Lagos and there are no busses. So, we decide to go there by foot. We’ve luck and are picked up by a friendly man with a car, who brings us after 3 kilometers to the lake. What we expected being a 3-hour walk, ended in 10 minutes by car. On the lake we find a wonderful beach and crystal-clear water, which by the warm weather with a bright sun shining entrap to a bath. Manuela’s plan was it anyway to go swimming and because it’s not too cold, Hanspeter couldn’t resist to jump in the cool water, although he didn’t bring his swimwear. After the refreshing bath we make it comfortable on the beach, enjoy the sun and have an afternoon nap. As we don’t know if we get again a possibility to hitch-hike back, we go back around 4 pm. As we’re now by foot, we’ve time to enjoy the panoramic view on the hill to the lake and the surrounded volcanos (Osorno, Puntigudo, Casablanca). The area remembers us (especially Hanspeter) to Switzerland. It has fresh green lawns, many trees and the same kind of cows, how we can find by us – it seems like being a bit in the Bernese midland. On the way weg et a message from Dani, she will be home late as her car don’t work anymore on the way back home. As we still have two pieces left of the Lasagna, and some vegetables from yesterday, we prepare some pastas on a tomato sauce with vegetables for dinner. When Dani finally arrive, she carries some beers, which we take during a nice evening, bevor weg o to sleep.

Puerto Varaz 9.12.2017 – 10.12.2017

Today we continue our journey to Puerto Varaz. But first, we have a big breakfast together with Dani and talk a bit. In the afternoon we drive together by bus to Osorno, where we’ve to say goodbye to Dani and need to do some buys. At 5 pm we’ve the bus to Puerto Varaz, which we reach at 18.30. Arrived in Puerto Varaz we search for a camp site. Close to the bus station we find a Hostel, where it’s written they’ve a camping area. The friendly owner tells us, that he doesn’t have an area for campers and all his rooms are full booked. He gives us 3 more hostel addresses, where he thinks they provide camping as well. We’ve found one too on maps.me, when we arrive on the place there is nothing, only a living area. Finally, we go on the way to the 3 other hostels, who also don’t provide a proper camping area and are booked out. A bit later without success and camp site for tonight, we sit at the beach and a young woman talks to us. She tells us, she is writing a diary about the life in Puerto Varaz and therefore she would like to take pictures of travelers. She asks us to take a picture of us, where we say yes. We have a little conversation and ask her, if she knows a camping area here in Puerto Varaz. Constanzia explains, that Puerto Varaz doesn’t like backpackers with little budget und there is no Camping area anymore. The last has been closed one year ago by the Government. But she knows some hostel owner and offers us to bring us there. Also this Hostel is full, but we get the offer to sleep in the office on the couch for 9’000 Pesos per person (which seems to be obviously the cheapest accommodation in the city), what we finally take. We talk a bit with Constanzia and exchange the mobile number, before she says goodbye. It’s already late and we prepare our dinner. After we’ve eaten this, we already get a message from Constanzia, if we want to meet her for a glass of wine. We agree and go shortly later to the center, where we meet her. Constanzia is accompanied by a friend and we spend some nice hours together.

Petrohué 10.12.2017 – 11.12.2017

After we’ve slept long enough, we have the riches breakfast ever in a Hostel. Fresh baked bread, yogurt, müsli, cheese, ham, butter, marmelade, juice, coffee, tee everything is here. Full of energy we go to the bus stop, where we get a bus to Petrohué. This little village has only a little boat pier, a Conaf office and around 10 little houses located on a picturesque lake on the foot of the Osorno volcano. It looks like everything is located on a lake, therefore is probably the name of this area also Los Lagos. After our arrival we want to go to the camp site we’ve chosen, but unfortunately, it’s closed because of rebuilding the area. Luckily, there are more camp sites, but to reach those we’ve to cross the river, which requires more costs (2000 Pesos per person for a return ticket). Finally, we could store our backpacks in the Conaf Office. So, we can make this 4 hour hike in the national park «Vicente Pérez Rosales» with lightweight. The trek is a circle way, which goes first a bit away of the lake in direction volcano and later returns along the lake. We’re wondering a bit about the path, as it consists only of loose sand and is accordingly a bit more exhausting. In the other hand, we get beautiful blue sky and bright sunshine. In the beginning of the path through the forest, which gets lighter after a few minutes and a more desert likely landscape come over. On the sides of the way are many of yellow flowers and we’ve an amazing view to the snow-covered volcano Osorno. After one and a half hour we reach a little view point, where we’ve a beautiful sight over the lake. A little bit later, the path leads us to the shore and goes to a small, hidden beach. This beautiful piece of earth is really a paradise in the middle of nature and no sign of civilization. The rest part of the path is going sometimes to the shore and sometimes through the forest back to the starting point. It’s shortly before 6 pm when we reach the Conaf Office, to take our backpacks. Unfortunately, the door is closed. Obviously, the opening hours until 18.30 are only an indicator and not a rule. Luckily, there is a doorbell and after using a few times the door opens. Then we cross the river and look for a convenient area to camp. The camp site is very simple, but provides everything we need for an overnight stay. There are toilets with cold water showers, current water, a table with wood chairs and a fire place. We pay 5000 Pesos for 2 people, which is the cheapest camp site in Chile so far. The evening we spend with eating, enjoying the sunset and relax on the camp fire

After we’ve packed everything, we cross the river and take the next bus, which brings us to the waterfalls «Salto de Petrohué». We’re first shocked about the entrance fee of 4000 Pesos (7.5 Dollars) per person (for foreigners). Because of the fact, we’re already here we pay this entrance fee. The waterfalls are good accessible and are very beautiful to watch. There are 3 paths, which leads through the forest to all the nice viewpoints. The waterfalls and the very idyllic pond, where also a little waterfall flows, have the same crystal-clear water, which we already know from the area. It’s really recommended visiting, but the entrance fee is definitely too much. After one and a half hour we’ve seen everything and head back by bus to Puerto Varaz. Our next stop is Ancud, the second biggest city of the island Chiloé, which is about two hours bus drive away from Puerto Varaz. We buy some necessary things for the next days and wait for the bus at 4 o’clock to Ancud.

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